Immobilienpreise

Deutsche Großstädte: Mietpreise in München am höchsten

München ist die teuerste deutsche Großstadt. Dort liegen die Mietpreise bei mehr als dem Doppelten des bundesdeutschen Durchschnitts.

von Marina Novellino
Mietpreise, München, Großstadt
Hohe Mietpreise: München ist deutschlandweit die teuerste Großstadt für Mieter. Foto: Fotolia

In München müssen Mieter für ihr Zuhause deutschlandweit die höchsten Preise in Kauf nehmen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Mietpreisvergleich von immowelt.de. Wohnungen in vierzehn Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern wurden untersucht. In Bayerns Landeshauptstadt kostet demnach ein Quadratmeter durchschnittlich 12,50 Euro. Mit 11,40 Euro ist Frankfurt für Mieter am zweitteuersten, für Mietwohnungen in Hamburg bezahlen sie zehn Euro pro Quadratmeter.

Berliner Mieten erschwinglich

Am günstigsten sind Wohnungen zur Miete in Leipzig und Dortmund mit je 4,90 Euro pro Quadratmeter sowie in Essen mit durchschnittlich 5,60 Euro. Dort liegen die Mieten sogar unter dem bundesweiten Durchschnittspreis von 6,20 Euro. Trotz steigender Mieten auf dem Immobilienmarkt in Berlin wohnt man dort immer noch vergleichsweise preiswert. Mit sieben Euro pro Quadratmeter liegen die Mietpreise in der Bundeshauptstadt aktuell nur leicht über dem deutschlandweiten Durchschnitt.

Die Mietpreise für Wohnungen in 14 Großstädten:

 

Stadt Kaltmiete pro Quadratmeter*
München 12,50 Euro
Frankfurt 11,40 Euro
Hamburg 10,00 Euro
Stuttgart 9,70 Euro
Düsseldorf 8,80 Euro
Köln 8,60 Euro
Nürnberg 7,20 Euro
Berlin 7,00 Euro
Bremen 6,20 Euro
Dresden 6,10 Euro
Hannover 6,10 Euro
Essen 5,60 Euro
Leipzig 4,90 Euro
Dortmund 4,90 Euro
Deutschland gesamt 6,20 Euro

Quelle: immowelt.de, Stand: 07/2011
* Mittlerer Preis, 1. Quartal 2011

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