Bei einem geplanten Ferienhauskauf sollte man niemals überstürzt einen Vertrag unterschreiben.
Tipp 1: Niemals aus einer Urlaubslaune heraus einen Spontankauf tätigen! Auch ein scheinbar einmaliges Schnäppchen-Ferienhaus sollte kritisch begutachtet werden.
Tipp 2: Wer ein Ferienhaus kaufen will, sollte zuerst prüfen, ob die Region auch wirklich den individuellen Bedürfnissen entspricht: Wie ist die Infrastruktur oder die medizinische Versorgung? Eignet sich der Ort als potenzieller Altersruhesitz? Liegt Ihnen die Mentalität der Menschenu
Tipp 3: Vor dem Ferienhauskauf genaue Infos einholen: Hat der Vorbesitzer alle Steuern bezahlt? Gibt es Nutzungsbeschränkungen und Bauvorschriften? Sind Um- und Anbauten erlaubt? Wie gut ist die Bausubstanz? Zur Sicherheit sollte man einen Sachverständigen zu Rate ziehen.
Tipp 4: Wer ein Ferienhaus kaufen will, muss bei der Kalkulation auch die Nebenkosten berücksichtigen. Für Gutachten, Notarkosten, Erwerbsteuern und Grundbucheintragungen können diese in manchen Ländern bis zu 20 Prozent des Kaufpreises ausmachen.
Tipp 5: Stellen Sie sicher, dass der Verkäufer auch wirklich der Eigentümer ist. Hier hilft ein Blick in den Grundbuchauszug, oft sind aber zusätzliche Nachforschungen etwa durch Anwälte nötig.
Tipp 6: Auch in Ländern, in denen die Beteiligung eines Notars nicht vorgeschrieben ist, sollte ein solcher eingeschaltet werden.
Tipp 7: Um Kommunikationsprobleme zu vermeiden, sollte im Zweifel ein Dolmetscher hinzugezogen werden.
Tipp 8: In manchen Ländern sind beim Ferienhauskauf Anzahlungen üblich: In solchen Fällen sollte ein Vorvertrag abgeschlossen werden. Der Verkäufer sollte entsprechende Sicherheiten leisten.
Tipp 9: Vor Zahlung des Kaufpreises immer auf die Eintragung oder Vormerkung ins Grundbuch, beziehungsweise eines entsprechenden Registers bestehen. So wird verhindert, dass die Immobilie anderweitig belastet werden kann.
Tipp 10: Unterhalts- und Folgekosten genau kalkulieren - die Pflege von Pool und Garten kann ins Geld gehen, auch wenn die Immobilie nicht dauernd genutzt wird. Für regionale Steuern und kommunale Gebühren müssen unter Umständen erhebliche Kosten eingeplant werden.
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