Wer eine Ferienimmobilie im Ausland kaufen will, muss auf zahlreiche Besonderheiten achten. Denn es gilt: Andere Länder, andere Sitten.
Die Niederlassungsfreiheit innerhalb der Europäischen Union hat auch für Immobilienkäufer neue Horizonte eröffnet. Denn im Prinzip kann man überall zwischen Finnland und Spanien seinen Traum von der eigenen Ferienimmobilie verwirklichen. Der Kauf einer Immobilie im europäischen Ausland ist heute kaum komplizierter als in Deutschland. Allerdings werden Kaufwillige mit fremden Rechtssystemen und anderen Vorschriften und Gesetzen konfrontiert.
In manchen Ländern gilt zum Beispiel schon eine mündliche Absprache als verbindlicher Vertrag. Bei einem Spontankauf muss man unter Umständen mit einem bösen Erwachen rechnen, zum Beispiel wenn sich herausstellt, dass man das idyllische Häuschen am Meer gar nicht ausbauen darf.
Bei der Suche nach der Traumimmobilie im Ausland sollte man deshalb rational vorgehen. Nur wer das Objekt seiner Wünsche genau unter die Lupe nimmt und fachmännischen Rat einholt, wird wirklich Freude an seiner Ferienimmobilie haben. Eine Vertrauensperson vor Ort ist ebenfalls hilfreich.
Bauen und Renovieren im Ausland erfordert ein höheres Maß an Organisation - und Zeit. Man muss sich genau über die Bauvorschriften informieren und zuverlässige Bauleiter und Handwerker engagieren. Da ist es wichtig, dass man die einheimischen Gepflogenheiten kennt und die Sprache spricht. Zudem gilt: Eine Ferienimmobilie im Ausland besticht vor allem durch ihren hohen Freizeitwert. Eine Kapitalanlage mit hoher Rendite ist sie in der Regel aber nicht.
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