Immobilienkauf Luxemburg: Tipps und Infos
Der Immobilienkauf in Luxemburg ist ähnlich geregelt wie in Deutschland. Allerdings sind die Kaufnebenkosten relativ hoch.
Völlig problemlos für Deutsche ist der Kauf von Immobilien in Luxemburg. Einschränkungen gibt es im Großherzogtum keine. Die Immobilienpreise sind angesichts des hohen Pro-Kopf-Einkommens und der soliden Finanzlage des kleinen Staates relativ hoch. Zudem sind die Grunderwerbsteuer und die Überschreibungsgebühr beim Immobilienkauf mit sieben Prozent teuer als in Deutschland.
Immobilienkauf in Luxemburg wird über einen Notar abgewickelt
Der Immobilienkauf in Luxemburg läuft ähnlich wie in Deutschland ab: Der Erwerb wird über einen Notar abgewickelt, der sich um die Umschreibung der Immobilie Zug um Zug mit Zahlung des Kaufpreises kümmert, bis die Immobilie auf den neuen Eigentümer ins Register eingetragen ist. Ein Unterschied: Notare haben besondere Prüfungspflichten - Grundbucheinträge haben anders als in Deutschland keinen öffentlichen Glauben. Das heißt, es gibt keine Garantie, dass sie richtig sind. Der Notar muss deshalb zum Beispiel anhand vorheriger Kaufverträge genau die Eigentumsverhältnisse und Belastungen auf das Grundstück überprüfen.
Für seine Arbeit verlangt der Notar maximal 1,2 Prozent des Kaufpreises (bei teureren Immobilien weniger). Daneben gibt es noch weitere kleine Gebührenpositionen, etwa für den Eintrag einer Hypothek ins Hypothekenregister.

