Der Immobilienkauf in Österreich gestaltet sich nicht ganz einfach, denn für Ausländer gibt es trotz EU-Mitgliedschaft der Alpenrepublik Beschränkungen.
Relativ nah und man spricht Deutsch - damit bietet Österreich für Deutsche, die einen Immobilienkauf in Österreich planen, einige Vorteile. Außerdem sind die Seen und die Alpenkulisse überaus reizvoll. Der Immobilienkauf in Österreich ist allerdings nicht ganz so einfach, wie man es aufgrund der EU-Mitgliedschaft erwarten würde. Die Alpenrepublik hat einige Hürden aufgebaut, die sich auch noch von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. In der Regel ist eine Zustimmung der Ausländer-Grundverkehrsbehörde der jeweiligen Landesregierung nötig. Nicht immer ist es möglich, die Zustimmung zu bekommen, mahnt die Deutsche Schutzgemeinschaft Auslandsimmobilien.
Wer seinen Hauptwohnsitz ist Österreich hat, muss beim Immobilienkauf in Österreich weniger Hürden überwinden. Schwieriger wird es jedoch bei so genannten Zweit- oder Ferienwohnungen. Diese dürfen zwar auch Ausländer kaufen. Allerdings nicht überall, in vielen Bundesländern und Gemeinden gibt es hier Beschränkungen.
Eine notarielle Beurkundung des Kaufs ist in der Alpenrepublik möglich und empfehlenswert aber nicht zwingend nötig - es reicht ein schriftlicher Kaufvertrag. Neben dem Kaufpreis fallen für Immobilien in Österreich Notarkosten (1,8 Prozent), Grunderwerbsteuer (3,5 Prozent) und Kosten der Grundbucheintragung (ein Prozent) an. Eine Umschreibung des Eigentums ist freilich erst dann möglich, wenn die behördliche Genehmigung vorliegt.
Bevor potentielle Immobilienbesitzer den Immobilienkauf im Ausland angehen, sollten sie das Land der Berge an sich und regionale Besonderheiten vor Ort kennenlernen. Als Unterkunft für diese Zeit bietet sich ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung in Österreich an.
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