Der Immobilienkauf in Schweden ist für viele bezahlbar. Auch die Kaufnebenkosten sind eher gering.
Schweden ist ein relativ dünn besiedeltes Land. Deshalb sind Grundstücke in der Regel recht preiswert. Die meisten Häuser sind aus Holz gebaut - kein Wunder, gibt es dieses Baumaterial in dem skandinavischen Land doch in Hülle und Fülle. Beide Aspekte - viele Grundstücke und preiswerte, natürliche Baumaterialien - machen den Immobilienkauf in Schweden recht günstig. Allerdings: In der Nähe von größeren Städten wie Stockholm sind höhere Preise zu zahlen. In Schweden gibt es einen sehr großen Markt für Sommer- und Wochenendhäuser, die in Schweden "Stuga" (sprich: Stügor) heißen.
In vielen Fällen werden Kaufverträge für Immobilien in Schweden über einen Notar abgewickelt, allerdings sind auch Makler in Schweden berechtigt, die notarüblichen Tätigkeiten auszuüben. Beim Abschluss des Vertrages ist eine Anzahlung von zehn Prozent fällig. Bei der Übergabe der Immobilie wird beiden Parteien ein Kaufbrief ausgehändigt. Dieser ist gleichzeitig auch Auflassungsurkunde für die Grundbucheintragung.
Die Grunderwerbsteuer beträgt 1,5 Prozent. Zudem sind weitere rund 100 Euro für die Eigentumsumschreibung zu zahlen. Die Gebühr für Grundschuldbriefe beträgt zwei Prozent. Wenn jene vom Vorbesitzer der Immobilie übernommen werden können, fallen diese Kosten nicht an. Die Maklerkosten trägt der Verkäufer. Damit sind die Kaufnebenkosten bei einem Immobilienkauf in Schweden verhältnismäßig niedrig.
Haus im hohen Norden: Künftige Immobilienkäufer verschaffen sich meist schon vor dem Erwerb einen Eindruck über das Land und die Leute. Für den Aufenthalt zum Kennenlernen kann ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung in Schweden gemietet werden.
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