Je mehr Sicherheit Eingangstüren und Fenster bieten, desto schwerer haben es Einbrecher, einzudringen. Tipp: Normale Isolierglasfenster sind kein guter Einbruchschutz. Besser: Verbundsicherheitsgläser.
Beim Neubau sind die Mehrkosten für Einbruch hemmende Türen und Fenster überschaubar. Aber auch ein nachträgliches Aufrüsten ist möglich, kann jedoch - je nach Aufwand - entsprechend teuer sein. Wichtig ist, dass alle Bauteile der Türe oder des Fensters Sicherheit bieten. Denn was bringt beispielsweise ein massives Türblatt, wenn Schließzylinder oder Schließblech von schlechter Qualität sind?
Einbruchhemmende Ausführungen sind genormt: guten Einbruchschutz bieten etwa Türen und Fenster, die mindestens der DIN V.ENV 1627 entsprechend Widerstandsklasse zwei aufweisen, schreiben die polizeilichen Beratungsstellen in ihrer Broschüre "Ungebetene Gäste: Sicher Wohnen - Einbruchschutz". Wichtig ist auch ein gutes Schloss: Einsteckschlösser sollten den Experten zufolge der DIN 18251, Klasse drei oder vier, Profilzylinder der DIN 18252, Klasse P2 oder P3 (mit Bohrschutz) entsprechen. Beim Einbau ist auf eine Verankerung im Mauerwerk zu achten. Wer sich dann noch nicht sicher genug fühlt, kann über Zusatzschlösser nachdenken. Ein weiterer Tipp der Experten: Nebeneingangstüren sollten genauso sicher sein wie die Haupteingangstüre.
Ebenfalls wichtig: Die Türe sollte mit einem Weitwinkelspion ausgestattet sein (mindestens 180 Grad-Winkel), denn die sicherste Türe hilft wenig, wenn man sie dem Einbrecher selbst öffnet. Bei Mehrfamilienhäusern ist zusätzlich eine Gegensprechanlage empfehlenswert.
Abgesichert werden sollten aber noch weitere Schwachstellen: Wenn das Fenster einer Toilette in einer Erdgeschosswohnung zum Lüften offen stehen soll, bringen Fenstergitter aus Metall zusätzliche Sicherheit. Kellerlichtschächte können mit Rollenrostsicherungen versehen werden, um es dem Einbrecher schwer zu machen.
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