Heizung

Ölheizung

Eine moderne Ölheizung ist leise und verbraucht weniger Energie als veraltete Modelle. Mit Brennwerttechnik ausgerüstet, ist eine Ölheizung eine besonders sparsame Zentralheizung.

Eine moderne Ölheizung verbraucht weniger und ist umweltfreundlicher als eine veraltete Zentralheizung aus den 70er- und 80er Jahren. Da viele Ölheizungen veraltet sind, empfiehlt sich deshalb oft ein rascher Umstieg - finanziell und für die Umwelt. Moderne Ölheizungen mit Brennwerttechnik haben oft eine Vorlauftemperatur von nur etwa 50 Grad (Altanlagen: 70 bis 90 Grad). Der Wärmeverlust ist dadurch geringer. Allerdings müssen die Heizkörper entsprechend größer dimensioniert sein.

Die Brennwerttechnik nutzt die Wärme der Abgase, um das zurückgelaufene Heizwasser erneut aufzuwärmen. Brennwert-Anlagen sind noch sparsamer als Niedertemperatur-Anlagen. Bis zu 40 Prozent Ersparnis sind im Vergleich zu Altanlagen möglich.

Ölheizung: Öl ist nicht immer im Sommer günstiger

Anders als bei Gas oder Strom sind Sie mit einer ölbefeuerten Heizanlage unabhängig vom öffentlichen Versorgungsnetz. Früher war Öl im Sommer meist preiswerter. Das gilt heute nicht mehr unbedingt: Die Preise für Heizöl sind sehr starken Schwankungen unterworfen. Ein Abwarten bei vermeintlich hohen Preisen kann durchaus nach hinten losgehen.

Nachteil Ölheizung: Umweltbelastung

Obwohl die Schadstoff-Emissionen moderner Anlagen deutlich niedriger sind als die von Altanlagen, ist die Schadstoff-Belastung immer noch erheblich. Die Öl-Vorräte sind außerdem begrenzt. Die noch vorhandenen Ölreserven sind zudem immer schwerer zu erschließen, die Erdöl-Förderung wird somit teurer. Folge: In Zukunft müssen Besitzer einer Ölheizung wohl mit weiter steigenden Kosten für Öl rechnen.

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