Die Heizsaison steht vor der Tür: Kaminöfen sorgen für Romantik und Behaglichkeit. Durch Anwendungsfehler kann allerdings auch der beste Kaminofen zum Umweltverpester werden.
Herrlich, wenn es im Winter im Kaminofen knistert und der harzige Duft des Holzes in die Nase strömt. Und durch das Heizen mit Holz kann man etwas zum Klimaschutz beitragen. In den eigenen vier Wänden ist es mit dem guten Klima aber schnell vorbei, wenn der Kaminofen falsch befeuert wird. Denn selbst der beste Kaminofen entwickelt sich mit ungeeigneten Brennstoffen schnell zum wahren Umweltverpester.
Nicht jedes Holz ist zum Beheizen eines Kaminofens geeignet. Generell ungeeignet ist für das Heizen nasses oder frisch geschlagenes Holz. Erst nachdem es etwa zwei Jahre trocken gelagert wurde, sollte es im Kaminofen verfeuert werden. Denn dann sind Brenn- und Heizwert am besten. Wird das Holz länger gelagert, sinkt der Heizwert wieder. Der Grund: die gasreichen Bestandteile verflüchtigen sich im Holz. Bei frisch geschlagenem Holz verdampft das Wasser beim Verbrennen und kühlt die Temperatur der Flammen ab. Die Rauchgase werden nur noch unvollständig verbrannt und Feinstaub- sowie Kohlenmonoxidgehalt steigen.
Ganz wichtig ist auch, dass das Brennholz für den Kaminofen richtig aufbereitet ist. Die Scheite dürfen weder zu groß noch zu lang sein. Außerdem sollte der Ofen nicht überfüllt werden. Nur unter diesen Voraussetzungen kann eine saubere Verbrennung stattfinden. Und von dieser sind schließlich die Abgaswerte abhängig.
Der Kaminofen ist auch keine Entsorgungsstätte für alte Spanplatten, Regalbretter, Zaunpfähle und Obstkisten. Die Farb- und Konservierungsstoffe, die in diesem behandelten Holz enthalten sind, können sich bei der Verbrennung leicht zu giftigen Schadstoffen verwandeln.
z.B.: Heizung, Gasheizung, Ölheizung, Pelletsheizung, Wärmepumpen, Solarthermie
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