Fünf Tipps zum Heizkosten sparen

Um Heizkosten im Winter zu sparen, muss nicht auf wohlige Wärme verzichtet werden. Mit einfachen Mitteln lässt sich die Heizenergie effizient nutzen und auch der Verbrauch kann gesenkt werden, ohne dass man auf eine behagliche Raumtemperatur verzichten muss.

Fenster, Dichtung, Heizkosten sparen
Wer Heizkosten sparen will, sollte unter anderem seine Fenster sorgfältig abdichten. Foto: Obi/Immowelt.de

Ein mollig warmes Zuhause macht den Winter gemütlich. Das kommt Mieter und Eigenheimbesitzer angesichts der hohen Energiepreise aber teuer zu stehen - vor allem, wenn die Heizungswärme nicht effizient genutzt wird. Immowelt zeigt fünf Maßnahmen fürs Energieverbrauch senken und Heizkosten sparen:

1. Türen und Fenster abdichten

Bevor es richtig kalt wird, sollten vor allem ältere Fenster und Türen abgedichtet werden. So bleibt die Wärme im Raum und entweicht nicht ungenutzt nach draußen. Selbstklebende Schaumstoffdichtungen sind ebenso im Baumarkt erhältlich wie Silikon, das für die Abdichtung des Übergangs zwischen Fensterbank und Fensterrahmen zu empfehlen ist.

2. Innenrollos und Jalousetten

Steigern lässt sich die Energieeffizienz außerdem durch Innenrollos und Jalousetten. Denn zwischen dem Rollo beziehungsweise der Jalousette und dem Fenster entsteht eine zusätzliche isolierende Luftschicht.

3. Heizung nicht zustellen

Damit sich die Heizwärme im Wohnraum richtig verteilen kann, sollte ausreichend Platz für die Luftzirkulation vorhanden sein. Deshalb weg mit schweren Vorhängen und großen Möbelstücken. Wer die Heizung zubaut oder zustellt, vergeudet die Energie ohne sie richtig zu nutzen.

4. Heizung abdrehen verbraucht unnötig Energie

An der falschen Stelle spart, wer nachts oder in der Zeit, in der er nicht zu Hause ist, die Heizung vollkommen zurückdreht. Denn dadurch können die Wände schnell auskühlen. Um diese wieder zu erwärmen, braucht man in der Regel erheblich mehr Energie als durch das Abdrehen eingespart wird.

5. Heizkosten sparen durch Stoßlüften

Heizkosten sparen kann man auch, wenn man mehrmals am Tag bei weit geöffneten Fenstern kurz durchlüftet. Die feuchte, abgestandene Raumluft braucht nämlich länger zum warm werden als trockene. Für das tägliche Lüften sind gekippte Fenster weniger zu empfehlen, da durch die schmale Öffnung nur ein geringer Luftaustausch erfolgt.

04-11-2010
 

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