Läuft die Heizung bei Kälte auf Hochtouren und es bleibt im Wohnzimmer trotzdem unangenehm kühl, ist oft die Anlage nicht richtig eingestellt. Die Lösung, um Energie und Heizkosten zu sparen: ein hydraulischer Abgleich.
Wenn es draußen kalt ist, kauern viele Hausbesitzer fröstelnd vor den Heizrippen. Bleibt der Wohnraum kalt? Machen Heizkörperventile laute Geräusche? Gurgelt es aus den Rohrleitungen? Dann sind die einzelnen Komponenten der Heizanlage meist nicht optimal aufeinander abgestimmt. Die Lösung ist ein hydraulischer Abgleich: Damit können Hausbesitzer Abhilfe schaffen.
Ein Handwerker rückt für den hydraulischen Abgleich mit Laptop und entsprechender Software an. Er reguliert das komplette Wärmeverteilungssystem im Haus. Heizkörper werden in jedem Raum individuell eingestellt. Pumpen, Thermostatventile und Regelung werden angepasst oder erneuert. Das Ergebnis: Die erforderliche Heizwassermenge wird bedarfsgerecht verteilt. Ohne hydraulischen Abgleich strömt die Wärme ungleichmäßig durch das Eigenheim. Während die Heizkörper in Kesselnähe zu heiß werden, bleiben sie im Dachgeschoss oft nur lauwarm.
Ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage minimiert nicht nur Heizungsgeräusche. Weniger Wärme geht verloren und der Energieverbrauch sinkt. Denn die Heizung kann mit optimalem Druck und niedriger Volumenmenge betrieben werden. Das Einsparpotenzial lässt sich dabei nicht selten auf 1,50 bis zwei Euro pro Jahr und Quadratmeter Wohnfläche beziffern.
Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich sind überschaubar. Pro Quadratmeter Wohnfläche werden etwa ein bis sechs Euro fällig.
z.B.: Heizung, Gasheizung, Ölheizung, Pelletsheizung, Wärmepumpen, Solarthermie
© Immowelt AG 2013 © Marktplatz für Wohnung, Wohnungen, Immobilien und Häuser
Melden Sie sich hier mit Ihren bauen.de Kontodaten an: