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Richtig lüften: Fünf Tipps für ein gesundes Raumklima

Wer zu Hause für einen regelmäßigen Luftaustausch sorgt, trägt maßgeblich zu einem gesunden Raumklima bei. Um effizient und richtig zu lüften, muss jedoch einiges beachtet werden.

von Katrin Hausmann
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Zu Hause richtig lüften: Für einen ordentlichen Luftaustausch sollten die Fenster mehrmals täglich weit geöffnet werden. Foto: Velux

Falsches Lüften ist neben baulichen Mängeln eine der häufigsten Ursachen für Schimmel in der Wohnung. Wer regelmäßig lüftet und dabei noch einige Tipps beachtet, trägt zu einem gesunden Wohnklima in den eigenen vier Wänden bei. Zusätzlich können Mieter und Immobilienbesitzer bei den Heizkosten bares Geld sparen.

1. Fenster weit öffnen

Kurz durchzulüften bei weit geöffnetem Fenster ist wirksamer als das Fenster über einen langen Zeitraum hinweg zu kippen. Der Grund: Durch die schmale Öffnung eines gekippten Fensters kann nur ein geringer Luftaustausch stattfinden. Außerdem kühlt die Wohnung so stärker aus als bei kurzer Stoßlüftung.

2. Kompletter Luftaustausch mehrmals täglich

Einmal richtig lüften reicht bei weitem nicht aus. Ein kompletter Luftwechsel sollte auf jeden Fall morgens und abends vorgenommen werden. Besonders effizient ist, alle Fenster ganz zu öffnen und für Durchzug zu sorgen. Vor- und nachher werden die Heizkörperthermostate ab- beziehungsweise wieder aufgedreht. Auf diese Weise kühlen die Wände nur wenig aus und der Energieverbrauch bleibt überschaubar.

3. Richtig lüften: Zu jeder Jahreszeit

Da Lüften keine wetterabhängige Angelegenheit ist, sollten die Fenster auch bei Kälte, Regen oder Schnee  weit geöffnet werden. Denn selbst, wenn es draußen in Strömen regnet, ist die frische Luft immer noch trockener als abgestandene, feuchte Luft in den Wohnräumen.

Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Außentemperatur, desto kürzer sollten auch die Lüftungszeiten sein. Im Winter reichen daher schon vier bis sechs Minuten mehrmals täglich aus. Im Sommer, wenn es besonders heiß ist, können es ruhig auch 20 bis 30 Minuten pro Lüftung sein. An windigen Tagen kann die Lüftungszeit übrigens etwas verkürzt werden.

4. Wasserdampf auf direktem Weg ins Freie lassen

Beim Kochen und Duschen gilt: Das Fenster öffnen und den Wasserdampf direkt ins Freie lassen. Verteilt sich die feuchte Luft erst in der Wohnung, muss ein kompletter Luftaustausch vorgenommen werden.

5. Fenster öffnen überflüssig: Mit zeitgesteuerten Lüftern und Lüftungsanlagen

Gibt es im Badezimmer kein Fenster und damit keine Möglichkeit, um richtig zu lüften, kann ein zeitgesteuerter Lüfter eingebaut werden. Dieser versorgt dann - je nach Programmierung - den Raum mit Frischluft.

Außerdem können kontrollierte Lüftungssysteme für ganze Wohnungen nachträglich in fast jedes Haus eingebaut werden. Ein weiterer positiver Effekt: Die Anlagen verwerten zusätzlich die Wärme, die in der Abluft enthalten ist. Bis zu 90 Prozent können damit wieder genutzt werden.

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