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Hausbau in Eigenleistung

Mit Eigenleistungen können Bauherren eine Menge Geld sparen. Ein Buch informiert, wann der Einsatz der Muskelhypothek sinnvoll ist und wann nicht.

Wer beim Hausbau selbst mit anpackt, kann oft einen fünfstelligen Betrag einsparen. Doch nicht immer ist es sinnvoll, sich zu viele Arbeiten aufzubürden. Verzögert sich die Fertigstellung, weil man die eigene Arbeitskraft überschätzt hat, entstehen sogar Extrakosten.

Das jetzt in überarbeiteter 2. Auflage erschienene Buch "Hausbau in Eigenleistungen" informiert übersichtlich darüber, in welchen Bauphasen sich Kosten einsparen lassen und was man besser dem Fachmann überlässt. Der Autor des Ratgebers weist zudem darauf hin, dass nicht jeder gleich viel mit anpacken kann. Wichtig sei deshalb eine exakte Planung des Bauvorhabens und realistische Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit noch vor dem ersten Spatenstich. Ein Büromensch verkrafte es oft nicht, drei Wochen am Stück auf der Baustelle zu schuften. Besser sei es dann, die Eigenleistung zeitlich aufzuteilen: zwei Wochen Baustelle, ein paar Wochen Büroarbeit und wieder zwei Wochen Baustelle.

Während sich ungefähr die erste Hälfte des Buches mit den Überlegungen zur richtigen Planung und Grundsätzlichem beschäftigt, beschreibt der Autor in der zweiten Hälfte des Ratgebers chronologisch die einzelnen Baugewerke und deren Selbstbau-Eignung – insbesondere, wie hoch das Einspar-Potenzial ist. Viel Geld durch Eigenleistung einsparen kann man etwa bei Rohbauarbeiten, beim Tapezieren oder Fliesenlegen. Wenig Einsparpotenzial gibt es beispielsweise beim Einbau einer Massivtreppe oder beim Errichten des Dachstuhls.

Mannek, Wilfried: Hausbau in Eigenleistung, Walhalla-Fachverlag, broschierte Ausgabe, 144 Seiten, 9,95 Euro, ISBN: 3-8029-3341-9

28-12-2004
 

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