Das Volltilgerdarlehen ist eine Finanzierungsform mit vielen Vorteilen: Zinssicherheit und gleich hohe Raten vom Anfang bis zum Ende.
Ein Volltilgerdarlehen ist im Prinzip ein Annuitätendarlehen mit einer gleichbleibenden monatlichen Rate. Der Unterschied: Beim Volltilgerdarlehen wird der Zins- und Tilgungssatz für den gesamten Zeitraum festgeschrieben, das bedeutet es bietet Zinssicherheit. Die Höhe des Tilgungssatzes hängt dementsprechend von der Laufzeit ab. Üblich sind Laufzeiten zwischen zehn und 20 Jahren.
Wer aber zum Beispiel bereits nach zehn Jahren schuldenfrei sein will, der muss eine sehr hohe Tilgung von über acht Prozent vereinbaren - bei einer 20-jährigen Laufzeit sind es lediglich drei Prozent. Die daraus resultierende höhere Monatsrate ist allerdings nicht von jedem Immobilienkäufer zu schultern. Ein Beispiel: Ein Darlehen über 200.000 Euro mit fünf Prozent Zinsen und einem Prozent Tilgung kostet im Monat 1.000 Euro. Bei acht Prozent Tilgung knapp 2.200 Euro - für die meisten zu viel. Volltilgerdarlehen eignen sich deshalb hauptsächlich für Immobilienkäufer, die in der Lage sind, eine höhere monatliche Rate zu zahlen und gleichzeitig Kalkulations- und Zinssicherheit für die komplette Laufzeit wünschen.
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