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Wertermittlung /Wertermittlungsgebühr

Viele Banken erheben bei der Darlehensvergabe eine Gebühr für die Wertermittlung der zu finanzierenden Immobilie. Nach verbreiteter Ansicht der Gerichte ist die Erhebung einer solchen Wertermittlungsgebühr allerdings unzulässig.

Frank Kemter

Die Kosten für die Wertermittlung einer Immobilie darf eine Bank ihrem Kunden nicht in Rechnung stellen. Eine Wertermittlungsgebühr ist nach Ansicht des Oberlandesgerichts Düsseldorf (Az.: I-6 U 17/09) und des Oberlandesgerichts Celle (Az.: 13 W 49/10) alleine Sache der Banken, denn es ist einzig im Interesse der Kreditinstitute, den Wert eines Anwesens zu ermitteln.

Wertermittlung ist keine Leistung im Sinne des Kunden

Nach Ansicht der Richter dürfe eine Wertermittlungsgebühr deshalb nicht vom Kunden verlangt werden, weil sie keine vertragliche Leistung sei. Die Wertermittlung sei ausschließlich im Interesse der Banken. Vertragsklauseln, die dem Kunden die Schätzkosten aufbürden, benachteiligen diesen demzufolge unangemessen und sind deshalb ungültig.

06-10-2010
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