Eine Regendusche verwöhnt die Sinne: Wie bei einem Regenschauer rieselt das Wasser über den Körper. Beim Kauf lohnt es sich, den Wasserverbrauch zu vergleichen.
von Katrin HausmannSanft wie ein Regenschauer prasseln die Wassertropfen herab und sorgen für ein natürliches Duschgefühl. Eine Regendusche gehört in vielen exklusiven Hotels bereits zur Grundausstattung. Aber auch im heimischen Badezimmer muss nicht auf Wellness verzichtet werden. Wer die herkömmliche Handbrause durch eine Kopfbrause ersetzen möchte, kann zwischen verschiedenen Modellen wählen: Von der handlichen Variante für das Mini-Bad bis hin zum Regenhimmel im XXL-Format.
Das typisch natürliche Duschgefühl entsteht durch viele kleine Wassertropfen, denen Luft beigemischt wird. Je nach Modell werden diese über zig Hundert beziehungsweise mehr als Tausend Düsen verteilt. Durch die beigemischte Luft fühlt sich das Wasser auf der Haut besonders weich an. Mit einem solchen Diffusionssystem sind aber vorwiegend hochwertige Duschköpfe ausgestattet. Modelle mit integrierten lichtemittierenden Dioden (LED) sorgen bei der Körperhygiene außerdem für ein stimmungsvolles Ambiente. Duschpaneele, die über seitliche Massagestrahler verfügen, ergänzen den sanften Schauer in der Regendusche ideal.
Der Klassiker unter den Regenduschen ist die tellergroße Kopfbrause, die der Fachhandel auch im Retro-Design bereithält. Ansonsten kann je nach Geschmack zwischen verschiedenen Formen, beispielsweise rund, quadratisch oder rechteckig, gewählt werden. Neben dem Design sollte beim Kauf auch auf die Größe des Brausekopfs geachtet werden. Während Regenbrausen mit einem Durchmesser von 15 bis 20 Zentimetern allenfalls Kopf- und Schulterbereich abdecken können, erreicht das Wasser aus einem Duschkopf ab 40 Zentimetern Durchmesser den gesamten Körper. Luxuriös sind Duschköpfe mit einem Durchmesser von mehr als 60 Zentimetern, von Regenhimmeln plätschert das Wasser großzügig von der Decke. Bei den meisten Modellen lassen sich auch die Härte der Wasserstrahlen und der Wasserverbrauch regulieren.
Da der Brausekopf einer Regendusche größer ist als der einer herkömmlichen Handbrause, verbraucht dieser auch mehr Wasser. Die durchschnittliche Wassermenge beim Kauf zu vergleichen, kann sich also lohnen. Moderne Armaturen, bei denen die Temperatur vorab eingestellt werden kann, helfen außerdem, Wasser zu sparen.
Ob die Regendusche als Aufputz- oder Unterputzvariante, an der Decke oder an der Wand angebracht wird, hängt von den baulichen Gegebenheiten im Badezimmer ab. Wird das Badezimmer komplett renoviert, sollte entsprechend des größeren Radius der Brause auch eine großzügige Duschwanne vorgesehen werden.
Um den Duschkopf ordentlich säubern zu können, sollte dieser einfach zu zerlegen sein. Vor allem in die Decke eingebaute Modelle können aber schnell verkalken, die Reinigung ist kompliziert. Modelle, deren Strahldüsen mit flexiblen Noppen ausgestattet sind, lassen sich besonders einfach vom Kalk befreien. Ist das Wasser sehr kalkhaltig, kann eine Enthärtungsanlage sinnvoll sein. Diese schützt außerdem Armaturen und andere Haushaltsgeräte.
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