Licht für die Wohnraumgestaltung: Neue Möbel mit lichtemittierenden Dioden (LED) versprechen die passende Atmosphäre für jede Tageszeit. Immowelt.de zeigt, wie die Möbel einfach nachgerüstet werden können.
Für heimelige Wohlfühlatmosphäre zu Hause sorgt vor allem die passende Beleuchtung. Dafür setzen viele Möbelhersteller auf lichtemittierende Dioden (LED). Ob beleuchtete Badezimmerschubladen, Hängeschränke oder Couchtische – mit den platzsparenden Strahlern machen viele Designer das Wohnen bunter.
Deshalb müssen alte Möbel aber nicht gleich entsorgt werden, sie können nachträglich aufgepeppt werden. Mit einer Klebefläche können die LED an der Decke des Kleiderschranks befestigt oder in der Schublade versteckt werden. Kleine batteriebetriebene Spots gibt es im Handel schon für fünf bis zehn Euro. Größere Streifen und Lichtschienen sind etwas teurer.
Für wechselnde Farben und unterschiedliche Helligkeiten kann eine digitale Steuerung sorgen – automatisch oder per Fernbedienung. Anhand von einer speziellen Programmierung erzeugt die LED eine unvorstellbare Menge von Farbtönen, so dass die Beleuchtung jederzeit an Tageslicht und persönliche Stimmung angepasst werden kann. Denn: Jede der winzigen Dioden kann in Rot, Grün und Blau strahlen.
LED sind regelrechte Energiesparwunder: Während konventionelle Glühlampen nur mit etwa sechs bis zehn Lumen pro Watt leuchten, bringt es die moderne LED-Technik auf über 70 Lumen pro Watt. Die neu dekorierten Möbelstücke können so nebenbei auch noch helfen, Strom zu sparen. Außerdem müssen die Lampen mit einer Lebensdauer von rund 50.000 Stunden nur selten gewechselt werden.
Aktuelle Entwicklungen auf dem OLED-Markt – das Kürzel steht für organische lichtemittierende Dioden – versprechen vollkommen neue Wege in der großflächigen Raumbeleuchtung. Der Vorteil gegenüber LED: Die OLED lassen sich kostengünstiger herstellen und können theoretisch in jede Form gebracht werden. In Zukunft sollen sich die dünnen Flächenlichter sogar in Tapeten oder Fenster integrieren lassen. Die Hightech-Glasscheiben könnten dann tagsüber das natürliche Licht durchlassen und bei Dunkelheit selbst strahlen. Allerdings sind die OLED derzeit noch vergleichweise teuer: Sie kosten rund 250 Euro pro Stück und versprechen gerade einmal eine Lebensdauer von rund 5.000 Stunden.
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