Rauchmelder bringen Sicherheit

Rauchmelder können Leben retten und kosten nicht viel. In manchen Bundesländern sind die Warngeräte bereits Pflicht.

Rauchmelder
Schon kleine Unachtsamkeiten können verheerende Brände auslösen. Foto: Rauchmelder-Lebensretter

Mehr als 600 Menschen sterben nach Angaben der Feuerwehren jedes Jahr in Deutschland bei Bränden. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar, denn die meisten Opfer verbrennen nicht, sie ersticken am Rauch - und das oft im Schlaf. Rauchmelder hätten vielen von ihnen das Leben retten können, mahnt das Immobilienportal Immowelt.de. Rauchmelder-Sets zur Selbstmontage gibt es zum Beispiel im Fachhandel oder im Baumarkt schon ab rund 30 Euro.

Das billigste Angebot sollte man allerdings nicht unbedingt wählen: Gute Geräte sollten das VdS-Prüfzeichen tragen und außerdem der europäischen Norm DIN EN 14604 entsprechen. Empfehlenswert sind außerdem Geräte mit Selbsttest- und Batterieüberwachungsfunktion: Neigt sich die Kapazität der Batterie zur Neige, so ertönt ein Warnton. Ebenfalls sinnvoll: Funkrauchmelder, die untereinander in Kontakt sind. Schlägt ein Melder Alarm, so ertönen sofort alle Rauchmelder im Haus.

In einigen Bundesländern wie Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sind Rauchmelder in den jeweiligen Landesbauordnungen inzwischen vorgeschrieben. Manche Länder fordern sie nicht nur für Neubauten, sondern haben auch für Altbauten Nachrüstfristen gesetzt (Schleswig-Holstein bis 2009 und Hamburg bis 2010). Mindestens drei Melder müssen demnach in der Wohnung installiert sein: einer im Flur, einer im Schlafzimmer und einer in jedem Kinderzimmer. Sie sollten an der Decke in der Zimmermitte angebracht werden. Das schaffen auch Laien problemlos selbst. In Mehrfamilienhäusern empfiehlt es sich übrigens, zusätzlich im Treppenhaus die Geräte zu installieren.

21-09-2007
 

© Immowelt AG 2013   © Marktplatz für Wohnung, Wohnungen, Immobilien und Häuser

tracking