Wirbelsäulenentlastung, Körperanpassung und Prüfsiegel: Um beim Matratze kaufen die richtige Wahl zu treffen, muss man viele Faktoren bedenken.
Beim Matratze kaufen muss man viele Faktoren beachten. Immowelt.de zeigt, was bei der Auswahl der passenden Matratze beachtet werden muss.
Die wichtigste Voraussetzung für den Matratzenkauf ist Zeit. Für das Beratungsgespräch sollte mindestens eine Stunde einkalkuliert werden. Schließlich werden wichtige Fragen geklärt wie: Liegt der Käufer lieber hart oder weich? Ist er Allergiker? Schwitzt er stark? Fachberater können anhand der Antworten bereits die geeigneten Matratzentypen bestimmen.
Welches Material die Matratze haben soll, ist vorwiegend vom Körperbau und persönlichen Vorlieben abhängig. Menschen mit hohem Gewicht tendieren zu Latexmatratzen, da sie sehr stabil sind und schnell wieder ihre Ursprungsform annehmen. Wer schwitzt, profitiert von Federkern, bei dem die Matratze besser durchlüftet wird. Bezüglich des Härtegrads der Matratze ist es wichtig, sich mühelos umdrehen zu können. Kaltschaummatratzen, hergestellt aus natürlichen Ölen, sind umweltfreundlich und für Hausstauballergiker geeignet. Das Prüfsiegel Öko-Tex-Standard 100 garantiert, dass diese keine Lösungsmittel ausdünsten.
Der Bezug für die Matratze sollte elastisch sein. Ein Vorteil von Baum- oder Schafswolle: Schweiß wird schnell abtransportiert.
Keine Matratze kaufen ohne ausgiebiges Probeliegen! Nur wer es sich ausgiebig auf der Matratze bequem macht, spürt, ob er darauf auch entspannen kann. Vom Fachberater sollte dabei geprüft werden, ob die Wirbelsäule in Seiten- und Rückenlage gerade liegt. Wichtig ist auch, dass Hüfte und Schulter so einsinken, dass jeder Körperpunkt optimal gestützt wird. Wirbel und Muskeln können sich nur dann von den Strapazen eines harten Arbeitstags erholen.
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