Photovoltaik-Förderung und Co.: Das ändert sich 2011 für Mieter und Immobilieneigentümer

Kürzung bei der Photovoltaik-Förderung, höhere Grunderwerbsteuer und teurere Strompreise: In punkto Immobilien gibt es im Jahr 2011 einige Änderungen.

Photovoltaik-Förderung, Solaranlage
Die Kürzung der Photovoltaik-Förderung gehört zu den Änderungen, die sich für Immobilienbesitzer zum 1. Januar 2011 ergeben. Bild: www.dach.de/Immowelt.de

Für Immobilienkäufer, Eigentümer und Mieter bringt das neue Jahr einige Neuerungen mit sich. Alle neuen Regelungen für 2011 im Detail:

Kürzung der Photovoltaik-Förderung

Zum 1. Januar 2011 wird die Förderung für Photovoltaik-Anlagen erneut gesenkt. Wer ab diesem Zeitpunkt eine neue Anlage installiert, kann nur noch mit einer Einspeisevergütung von 28,74 Cent je Kilowattstunde Strom rechnen. Hausbesitzer können auf diese Photovoltaik-Förderung 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme bauen. Alle, die ihre Anlage hingegen bis zum 31. Dezember 2010 ans Netz gebracht haben, erhalten 20 Jahre lang 33,03 Cent.

Erhöhung der Grunderwerbsteuer beim Immobilienkauf

Wichtig für alle, die eine Immobilie kaufen möchten: Zum 1. Januar 2011 wird die Grunderwerbsteuer in vier Bundesländern erhöht. Statt der früher einheitlich geltenden 3,5 Prozent erhebt das Saarland bei einem Immobilienerwerb künftig vier Prozent Steuer. Bremen und Niedersachen verlangen 4,5 sowie Brandenburg fünf Prozent.

Geschossdecken von Dachböden dämmen

In vielen Fällen sind Besitzer von Häusern im Jahr 2011 bei der Dämmung gefragt: Entspricht ein Gebäude gewissen Mindeststandards nicht, müssen Immobilieneigentümer die oberste Geschossdecke ihres Dach- oder Spitzbodens nachträglich dämmen. In der Energieeinsparverordnung (EnEV) sind genaue Anforderungen und Ausnahmen zu finden.

Strompreise werden teurer

In den vergangenen Jahren wurden enorm viele Photovoltaik-Anlagen installiert. Daher wird die Umlage für Erneuerbare Energien (EEG) auf den Strompreis wird von 2,05 auf 3,5 Cent pro Kilowattstunde erhöht. Die Folge: Die meisten Anbieter verteuern ihre Strompreise.

Heizkostenzuschuss wird gestrichen

Seit 2009 gab es einen Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger, zum 01. Januar 2011 wird dieser schon wieder abgeschafft. Die Bundesregierung hat die Stütze im Rahmen ihres Sparpakets gestrichen.

Arbeitszimmer steuerlich absetzbar

Wer von zu Hause arbeitet, kann sein Arbeitszimmer wieder steuerlich absetzen. Das entschied das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2010. Für noch nicht abgeschlossene Steuerfälle können Erwerbstätige ihr Homeoffice sogar rückwirkend bis 2007 geltend machen.

22-12-2010

Mit einer günstigen Photovoltaik Finanzierung steht die Photovoltaikanlage auf einem soliden Fundament und bietet dem Betreiber mehr Sicherheit. Wirtschaftsnews: Solarstromanlagen trotz sinkender Vergütungssätze noch rentabel. Mehr Informationen auf wofam.de. Lesen Sie bei gründerlexikon.de wie man die Steuerfalle Photovoltaikanlage umgeht.

 

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