z.B.: Mietrecht, Mietvertrag, Mietminderung, Renovierung, Kündigungsfrist

 

Schnee und Eis: Wissenswertes zum Winterdienst

Sobald der erste Schnee fällt, müssen Anwohner zu Besen und Schneeschaufel greifen. Beim alljährlichen Winterdienst gibt es jedoch einiges zu beachten.

Stefanie Aßner
Winterdienst, Schnee, Glatteis, rutschfreie WegeBei Schnee und Glatteis müssen Hauseigentümer für rutschfreie Wege sorgen. Foto: Provinzial

Bei Schneefall und Eisglätte müssen Hauseigentümer dafür sorgen, den Gehweg vor ihrem Haus frei von Eis und Schnee zu halten. Denn sollte ein Passant auf einem ungeräumten Weg ausrutschen, haftet in vielen Fällen der Eigentümer. Deshalb empfiehlt es sich, den Schnee frühzeitig wegzuräumen und mit den richtigen Streumitteln die Wege sicher zu machen.

Winterdienst: Eigentümer stehen in der Verantwortung

Eigentlich müssen die Gemeinden für freie Straßen und Wege sorgen. Satzungen und Verordnungen der Länder können diese Pflicht jedoch auf die Grundstückseigentümer übertragen. Oftmals geben die Eigentümer den Räum- und Streudienst dann entweder an einen professionellen Winterdienst oder die Mieter ab. Dies muss jedoch zuvor im Mietvertrag festgelegt werden. Das notwenige Equipment, also Schneeschaufel, Besen und Streumittel, muss der Eigentümer zur Verfügung stellen; zudem bleibt er im Schadensfall mitverantwortlich.

Damit es erst gar nicht zu Unfällen kommt, sollte ein begehbarer Weg von etwa einem Meter Breite freigeräumt werden, so dass zwei Personen ohne Probleme aneinander vorbeigehen können. Zudem sollte nicht nur der Bereich vor dem Haus, sondern auch die Wege zu Hauseingang, Mülltonnen, Briefkästen und Garagen frei von Schnee sein.

Streusalz schadet Boden, Pflanzen und Tieren

In den meisten Städten besteht eine Räum- und Streupflicht zwischen sieben und 20 Uhr. Die genauen Zeiten sollten die Anwohner bei ihrer Gemeinde erfragen. Doch Schneeschieben allein reicht oft nicht aus. Vor allem bei Schneeglätte oder Blitzeis muss zusätzliches Streumittel für rutschfreie Wege sorgen. Streusalz schadet der Umwelt und ist vielerorts sogar verboten. Daher eignet sich Sand, Kies, Splitt oder Granulat als Alternative, die im Baumarkt oder Fachhandel erhältlich sind. Wer dabei auf Streumittel mit dem Umweltzeichen Blauer Engel achtet, schont zusätzlich die Umwelt.

Je nach Witterung: Mehrmaliges Räumen

Mit einmaligem Räumen ist es jedoch noch nicht getan. Denn sollte die Witterung für neuen Schnee sorgen, muss nachgeräumt und eventuell auch nachgestreut werden. Heikel wird es, wenn die Person, die für den Winterdienst zuständig ist, tagsüber nicht zu Hause oder berufstätig ist. Denn auch dann muss jemand für freie Wege sorgen. In diesem Fall muss dann entweder ein Nachbar oder ein privater Räumdienst einspringen.

28-11-2011
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