Halloween: Nachbarn nicht zu viel zumuten

Halloween ist für Kinder ein Riesenspaß. Wer keine Süßigkeiten parat hat, muss aber mit kleinen Streichen rechnen. Immowelt.de erläutert, wann der Halloween-Spaß für den Nachbarn aufhört.

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An Halloween haben kleine Hexen Riesenspaß. Der Nachbar sollte in seiner Geduld aber nicht überstrapaziert werden. Foto: Horrorklinik.de/Immowelt.de

Süßes oder Saures! Am 31. Oktober wird es auf den deutschen Straßen mit dem Einbruch der Dunkelheit wieder gespenstisch. Hexen, Geister und Co. gehen auf die Jagd nach einer reichen Süßigkeitenbeute.

Aber Vorsicht: Nicht jeder, der zu Hause von den Hexen und Geistern herausgeklingelt wird, kennt den Brauch. Erst in den 90er Jahren ging man in Deutschland dazu über, in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November durch die Straßen zu geistern. Außerdem: Möglicherweise mag der Nachbar den Halloween-Brauch nicht. Klingelt es zum fünften Mal oder wird mit den Streichen übertrieben, kann das Konsequenzen nach sich ziehen.

Halloween: Nachbars Geduld nicht überstrapazieren

Eltern sollten ihre Kinder generell dazu anhalten, nur in der nächsten Nachbarschaft auf Halloween-Tour zu gehen. In einer gut gepflegten Nachbarschaft ist die Toleranz am größten. Die Geduld des Gegenübers sollte allerdings nicht überstrapaziert werden. Wird beim ersten Klingeln nicht geöffnet, dann nicht Sturm klingeln! Dies wird zu Recht als Belästigung empfunden.

Vertretbar sind kleine Streiche wie etwas Rasierschaum auf der Türklinke oder ein paar Papierschnipsel auf der Fußmatte. Absolut tabu ist jedoch alles, wodurch fremdes Hab und Gut beschädigt wird. Fürs Hauswände beschmieren, Mülltonnen auskippen oder übers Blumenbeet trampeln gibt’s Saures! In solchen Fällen verstehen Nachbar und Polizei keinen Spaß. Eltern und Kinder werden zur Verantwortung gezogen. Und auch beim Erschrecken sollte das Maß so dosiert werden, dass der Halloween-Spaßfaktor für alle Beteiligten hoch ist.

Tipp: Ältere Nachbarn, die Halloween vermutlich noch nicht kennen, sollten vorgewarnt werden. Zum einen sind sie dann nicht zu sehr überrascht, wenn sie von Hexen und Geistern besucht werden. Zum anderen können sie sich mit Süßigkeiten für die Kleinen rüsten.

21-10-2010
 

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