Seniorenumzug

Umzug ins Altersheim: Tipps, wenn Senioren umziehen

Beim Umzug ins Altersheim ist einiges zu bedenken: Nicht nur der Umzug selbst ist zu organisieren, zusätzlich müssen viele Dinge um- und abgemeldet oder gekündigt werden. Eine Liste hilft, damit beim ganzen Umzugsstress nichts vergessen wird.

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Steht ein Umzug ins Altersheim an, gibt es vieles zu bedenken. Foto: Fotolia

Wie bei jedem Wohnungwechsel ist auch beim Umzug ins Altersheim gute Planung die halbe Miete. Deshalb: Rechzeitig Gedanken machen, was alles erledigt werden muss. Immowelt.de gibt Tipps, damit der Umzugstag problemlos vonstatten gehen kann.

Das passende Heim finden

Die erste und wohl wichtigste Aufgabe ist es, ein passendes neues Zuhause zu finden. Dies sollte - soweit möglich - nicht ohne den Senior passieren sondern mit ihm. Schließlich muss er dort leben. Seniorenheime gibt es in jeder Stadt, diese können über die Gemeinde ebenso erfragt werden, wie sie im Internet oder im Telefonbuch zu finden sind. Um sich ein Bild von der neuen Bleibe zu machen, darf ein Vorabbesuch nicht ausbleiben.

Hat man das richtige Heim gefunden, mit dem sich auch der Senior anfreunden kann, sollte man sich eine Liste anfertigen, damit nichts vergessen wird.

To-Do-Liste: Umzug ins Altersheim

  • Umzug organisieren, sofern die Möbel mitgenommen werden können, ansonsten für Alternativen sorgen
  • Bisherige Wohnung rechtzeitig kündigen
  • Ab-, ummelden oder kündigen: Strom, Gas, Wasser, Telefon, Zeitung
  • Nachsendeantrag stellen, um die Post ins Heim umzuleiten
  • Eventuell muss die alte Wohnung noch renoviert werden

Umzug ins Altersheim - es gibt viel zu tun

Gerade ältere Menschen haben im Laufe der Jahre viele persönliche Dinge angesammelt, von denen sie sich oft nur schwer trennen können. Wenn Möbel nicht mit ins Heim genommen werden können, dann hat man keine andere Wahl, als diese zu veräußern oder auf den Sperrmüll zu geben. Anders sieht es mit den persönlichen Habseligkeiten aus. Diese müssen meistens ebenfalls ausgedünnt werden, doch sollte der Senior selbst bestimmen können, was er mitnehmen möchte. Für alles andere muss eine anderweitige Verwendung gefunden werden - auch Wohnungsauflösungen sind hier ein Thema.

Wer den Umzug nicht selbst organisieren möchte oder kann, der holt sich eine Spedition, die sich um alles kümmert. Selbst das Verpacken der Habseligkeiten in Kartons wird übernommen.

Die bereits genannten Kündigungen sollten nicht zu früh, aber auch nicht zu spät erfolgen. Wer beispielsweise zu früh Strom kündigt, riskiert, am Ende im Dunkeln zu sitzen, wer zu lange wartet, muss im Notfall doppelt zahlen.

Geben Sie am besten Nachbarn die neue Adresse des Seniors, damit diese beispielsweise Post, die trotz Nachsendeantrag noch in der alten Wohnung landet, weiterleiten können. Aber auch für soziale Kontakte ist eine Adressweitergabe eine gute Sache.

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