Nach dem Umzug müssen die alte und neue Wohnung gründlich geputzt werden. Einige Tipps helfen bei der Reinigung.
Beim Umzug sind nicht nur Schraubenzieher und Kisten gefragt, sondern auch Wischmob und Putzeimer. Schließlich muss die bisherige Wohnung in einem sauberen Zustand übergeben werden. Dabei führen unterschiedliche Interpretationen des Wörtchens sauber häufig zu Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter. Aber auch im neuen Zuhause wollen unangenehme Restspuren und Hinterlassenschaften des Vormieters beseitigt werden, um sich dort richtig wohl zu fühlen. Einige Tipps helfen bei der gründlichen Reinigung, damit sie keinen Anlass zu Diskussionen gibt.
Holzwerk, Tür- und Fensterrahmen sollten mit reichlich Seifenwasser geputzt werden. Für besonders hartnäckige Flecken empfiehlt sich die Zugabe eines Putzmittels für die Reinigung. Aber Vorsicht: Finger weg von ätzenden Chemikalien. Wände lassen sich mit einem trockenen Tuch abstauben. Sind die Tapeten allerdings stark beschädigt oder verunreinigt, müssen sie ersetzt werden. Für die Decke eignet sich ein Besen, der mit einem weichen Lappen umwickelt ist - Spinnweben haben so keine Chance.
Reinigungsmittel mit Ammoniak sind eine gute Wahl für die Fensterreinigung. Sie hinterlassen bei richtiger Anwendung keinen Schmierfilm. Jalousien sollten mit warmem Wasser und einem Putzmittelzusatz gesäubert und anschließend mit klarem Wasser nachgespült werden.
Auch in der Küche gibt es einiges zu putzen. Regale müssen ausgewischt, Schubladen gereinigt, Schrankgriffe und -knöpfe poliert und Backbleche und Roste auf Hochglanz geschrubbt werden. Nicht vergessen: Rechtzeitig den Kühlschrank leeren, abtauen und im Anschluss daran gründlich reinigen. Haben sich im Siphon des Spülbeckens viele Essensreste angesammelt, lohnen sich der Ausbau und das ordentliche Durchspülen.
Kalkflecken im Badezimmer lassen sich gut mit Putzessig entfernen, für das WC in der neuen Wohnung ist für die Reinigung der Griff zum Desinfektionsmittel unerlässlich. Auffällige Flecken im Teppichboden müssen mit einem Spezialshampoo oder -mittel entfernt werden, wohingegen versiegeltes Parkett am besten ausschließlich mit warmem Seifenwasser behandelt wird. Dabei sollte nicht zu viel Flüssigkeit verwendet werden.
Wer keine Lust auf die stundenlange Reinigung hat, kann damit auch professionelle Reinigungsfirmen beauftragen. Hier lohnt es sich, frühzeitig verschiedene Angebote einzuholen. Die Preise können stark variieren.
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