Bundestagswahl 2021: Das planen die Parteien in der Wohnungspolitik

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Die Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2021 stehen fest – und eines steht auf der Agenda aller Parteien ganz weit oben: die Wohnungspolitik. Wir geben einen Überblick für Mieter, Vermieter, Eigentümer und Makler zu den Vorhaben der großen Parteien.

Bundestagswahl 2021, Bundestag, Foto: niroworld / stock.adobe.com
Der neue Bundestag wird am 26. September 2021 gewählt – ein großes Thema in den Wahlprogrammen der Parteien ist die Wohnungspolitik. Foto: niroworld / stock.adobe.com

Der Wahlkampf vor der Bundestagswahl 2021 am 26. September ist in vollem Gange. Ein Thema, das alle Bevölkerungsschichten von Mieter über Vermieter, Eigentümer und Makler bis hin zu den Bauherren umtreibt, ist die Wohnungspolitik. Demensprechend widmen sich diesem Thema auch die großen Deutschen Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und AfD sehr ausführlich in ihren Wahlprogrammen. Im Folgenden geben wir deshalb einen für die verschiedenen Zielgruppen aufbereiteten Überblick zu den wohnungspolitischen Themen – inklusive alles auf einem Blick im PDF „Das planen die Parteien für bezahlbare Mieten“ zum Download.

Bundestagswahl 2021: Die wohnungspolitischen Themen der Parteien

Mieter – Wohngeld, Mietpreisbremse, Mietendeckel

Alle Parteien sind sich einig, dass die Mieten in Deutschland bezahlbar bleiben sollen oder wieder bezahlbar werden müssen. Um diese Ziele zu erreichen, gibt es allerdings unterschiedliche Herangehensweisen vor der Bundestagswahl 2021:

CDU/CSU

  • Wohnraumoffensive fortführen und bis 2025 mehr als 1,5 Millionen neue Wohnungen schaffen.
  • Wohngeld anheben und so die Mietbelastung bei sozial benachteiligten Menschen verringern und Zugang zu freiem Wohnungsmarkt erleichtern.
  • Gegen Einführung eines Mietendeckels.

SPD

  • „Neue Wohngemeinnützigkeit“: Nach dem Vorbild Wien soll der Anteil an gemeinnützigem und bezahlbarem Wohnraum deutlich erhöht werden.
  • 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr bauen.
  • Zeitlich befristetes Mietenmoratorium, bei dem maximal die Inflation ausgeglichen werden darf, um angespannte Märkte zu entlasten.
  • Mietspiegel nach einheitlichen und rechtssicheren Kriterien ausgestalten, seine Bedeutung stärken und den Berechnungszeitraum des Mietspiegels von bislang sechs auf acht Jahre ausdehnen.
  • Mietpreisbremse entfristen und nachschärfen.

FDP

  • Neue Wohnungen schaffen.
  • Wohngeld anheben und so die Mietbelastung bei sozial benachteiligten Menschen verringern und Zugang zu freiem Wohnungsmarkt erleichtern.
  • Gegen Einführung eines Mietendeckels.
  • Mietpreisbremse abschaffen.

Bündnis 90/Die Grünen

  • „Neue Wohngemeinnützigkeit“: Nach dem Vorbild Wien soll der Anteil an gemeinnützigem und bezahlbarem Wohnraum deutlich erhöht werden.
  • Eine Million zusätzliche Sozialwohnungen in den kommenden zehn Jahren.
  • Einführung bundesweiter Mietobergrenze im Bestand.
  • Mietpreisbremse entfristen und nachschärfen.
  • Mietspiegel nach einheitlichen und rechtssicheren Kriterien ausgestalten, seine Bedeutung stärken und den Berechnungszeitraum des Mietspiegels von bislang sechs auf 20 Jahre ausdehnen.

Die Linke

  • „Neue Wohngemeinnützigkeit“: Nach dem Vorbild Wien soll der Anteil an gemeinnützigem und bezahlbarem Wohnraum deutlich erhöht werden.
  • 250.000 neue Sozialwohnungen pro Jahr: Perspektivisch soll der komplette Wohnungsbestand dem Markt entzogen werden und in öffentliche sowie gemeinnützige Hände übergeben werden.
  • Mietendeckel nach Berliner Vorbild für ganz Deutschland einführen.
  • Enteignung großer Wohnungskonzerne, wie es im Wahlprogramm heißt: „Großen Wohnungskonzernen wie Vonovia und Deutsche Wohnen, die systematisch Mietwucher betreiben, wollen wir das Handwerk legen. Die Linke ist deshalb Teil der Kampagne ‚Deutsche Wohnen & Co enteignen.‘“
  • Umwandlungsverbot von Miet- in Eigentumswohnungen, um das knappe Angebot an Mietwohnungen nicht noch weiter zu verringern.
  • Verbesserung des Mieter-Kündigungsschutzes.

AfD

Vermieter, Eigentümer und Wohnungskonzerne – Mietspiegel, Share-Deals, Umwandlungsverbot

Mehr bezahlbarer Wohnraum ist die zentrale Forderung aller Parteien vor der Bundestagswahl 2021 – das hat auch Auswirkungen für Vermieter, Eigentümer und Wohnungskonzerne:

CDU/CSU

  • Wohnraumoffensive fortführen und bis 2025 mehr als 1,5 Millionen neue Wohnungen schaffen.
  • Verlängerung der Sonder-Afa beim Wohnungsbau über Ende 2021 hinaus
  • Gegen Einführung eines Mietendeckels.

SPD

  • Zeitlich befristetes Mietenmoratorium, bei dem maximal die Inflation ausgeglichen werden darf, um angespannte Märkte zu entlasten.
  • Mietpreisbremse entfristen und nachschärfen
  • Mietspiegel nach einheitlichen und rechtssicheren Kriterien ausgestalten, seine Bedeutung stärken und den Berechnungszeitraum des Mietspiegels von bislang sechs auf acht Jahre ausdehnen.

FDP

Bündnis 90/Die Grünen

  • „Neue Wohngemeinnützigkeit“: Nach dem Vorbild Wien soll der Anteil an gemeinnützigem und bezahlbarem Wohnraum deutlich erhöht werden.
  • Eine Million zusätzliche Sozialwohnungen in den kommenden zehn Jahren.
  • Bundesweite Mietobergrenze im Bestand.
  • Mietpreisbremse entfristen und nachschärfen.
  • Mietspiegel nach einheitlichen und rechtssicheren Kriterien ausgestalten, seine Bedeutung stärken und den Berechnungszeitraum des Mietspiegels von bislang sechs auf 20 Jahre ausdehnen.
  • Verbot von Share-Deals.

Die Linke

  • Mietendeckel nach Berliner Vorbild für ganz Deutschland einführen.
  • Enteignung großer Wohnungskonzerne – im Wahlprogramm von Die Linke heißt es: „Großen Wohnungskonzernen wie Vonovia und Deutsche Wohnen, die systematisch Mietwucher betreiben, wollen wir das Handwerk legen. Die Linke ist deshalb Teil der Kampagne ‚Deutsche Wohnen & Co enteignen.‘“
  • Umwandlungsverbot von Miet- in Eigentumswohnungen, um das knappe Angebot an Mietwohnungen nicht noch weiter zu verringern.
  • Verbesserung des Kündigungsschutzes von Mietern.
  • Verbot von Kurzzeitvermieten wie zum Beispiel über Airbnb.
  • Verbot von Share-Deals.

AfD

Makler und private Anbieter – Courtage und Spekulationssteuer

Makler arbeiten als Immobilienprofis im Spannungsfeld zwischen Käufer und Verkäufer beziehungsweise Mieter und Vermieter und sind dementsprechend auch von den Vorhaben der Parteien für diese Gruppen betroffen. Daneben hat vor allem Bündnis90/Die Grünen ein Makler-Thema in ihrem Wahlprogramm:

Bündnis 90/Die Grünen

Die Courtage soll auf 2 Prozent gedeckelt werden. Außerdem will die Partei das Bestellerprinzip auch beim Kauf etablieren und denjenigen die Kosten übernehmen lassen, der den Makler bestellt.

SPD

Der Wegfall der Spekulationssteuer für Veräußerungsgewinne nach zehn Jahren soll abgeschafft werden – auch bei privaten Verkäufen.

Die Linke

Der Wegfall der Spekulationssteuer für Veräußerungsgewinne nach zehn Jahren soll abgeschafft werden – auch bei privaten Verkäufen.

Käufer, Bauherren und Sanierer – Grunderwerbsteuer, Förderungen, Mietkauf

Die Förderung von privatem Wohneigentum gilt quer durch alle Parteien als relevanter Baustein, um die Probleme am Wohnungsmarkt zu adressieren – nur die Linke fokussiert sich bei ihrer wohnungspolitischen Strategie eher auf Mieter:

CDU/CSU

  • Grunderwerbsteuer: Freibetrag beim erstmaligen Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie – 250.000 Euro pro Erwachsenen und weitere 100.000 Euro pro Kind
  • KfW-Programme für Familien mit Kindern ausweiten.
  • Mehr heimischen Baustoff und Recyclingmaterial einsetzen.

SPD

  • Neues Förderprogramm „Jung-Kauft-Alt“ für den Erwerb von Bestandsimmobilien.
  • Mietkaufmodelle fördern.
  • Gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten beim Klimaschutz.

FDP

  • Grunderwerbsteuer: Freibetrag beim erstmaligen Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie von 500.000 Euro pro Person.
  • Bürokratie und Regulierung bei Bau und Genehmigungsverfahren abbauen.

Bündnis 90/Die Grünen

  • Bundesländer dazu ermutigen, die Grunderwerbsteuer für private Käufer zu senken.
  • Ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen.
  • Gebäuden-Ressourcen-Gesetz einführen.
  • Modernisierungsumlage ausbauen.

Die Linke

  • Modernisierungsumlage abschaffen.
  • Bis 2035 klimaneutralen Gebäudestand unter anderem mit Hilfe von ökologischen Baumaterialen garantieren.

AfD

  • Steuerliche Sonderabschreibung für die eigengenutzte Immobilie.
  • Mietkauf für Mieter in staatlichen Wohnungsunternehmen erleichtern.
  • Baurecht vereinfachen und vereinheitlichen.
  • Staatliche Bürgschaften als Eigenkapitalersatz für bis zu 10% des Objektwertes.
  • Kostensenkung beim Bau durch Reduktion von Standards wie Brand- und Wärmeschutz.
  • Energiesparverordnung streichen.

Podcast: Parteiencheck vor der Wahl

Die Wohnungspolitik ist im Wahlkampf 2021 ein großes Thema. Doch was steckt hinter den Versprechen und Plänen der Parteien? Im Immowelt Podcast "2 Zimmer, Küche, Talk" nehmen Jan-Carl Mehles, Group Leader Market Research bei immowelt, IVD-Bundesgeschäftsführerin Carolin Hegenbarth und Dirk Labusch, Chefredakteur Immobilienwirtschaft Haufe die wohnungspolitischen Forderungen der Parteien unter die Lupe.

 

28.06.2021


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Bauen & KaufenTipps für ImmobilienmaklerTipps für VermieterTipps für MieterAktuelles
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35 Kommentare

Astraea am 06.10.2021 16:10

Wo hinkt das Immobilien-System:

Ein eigenes Haus als spätere Einnahmequelle (z.B. nur mehrere Mietwohnungen) wird meistens auf Schulden aufgebaut.

Hausbesitzer (Kleinstvermieter) rechnen ja mit den Einnahmen die eine Vermietung mit sich bringt.

Berechnung des Kleinstvermieters wie zum Beispiel: Beteiligung beim Abzahlen des aufgenommenen Darlehens durch Mieteinahmen und später wenn die Immobilie bezahlt ist gehen die Mieteinnahmen als Absicherung im Alter.

Daraus ergibt sich heute ein Rattenschwanz bei den Mietwohnungen:

Der Staat und sonstige Institutionen wie z.B. die Bank in Form von Zinsen für´s Darlehen, will immer mehr Geld von Kleinstvermieter.

Der Kleinstvermieter holt sich dann das fehlende Geld vom Mieter, indem er die Mieten anhebt und die erhöhten Nebenkosten jeweils umlegt.

Der Mieter kann die Kosten dann bei niedrigem Einkommen irgendwann nicht mehr stemmen und macht Schulden. Die er aber nicht mehr zurückzahlen kann, weil die Ausgaben die Einnahmen bei weitem übersteigen. Alles wird immer schneller und teurer rundherum. Nicht nur die Mieten, sondern Kosten im gesamten Lebensbereich. Lebenshaltungskosten wie Essen und Trinken, direkte Steuern und indirekte Steuern z.B. beim Einkaufen, Energie in jeglicher Form in allen Bereichen, u.s.w.

Genauso geht es aber auch dem Kleinstvermieter, denn wenn die Miete dann ausbleibt, kann er die Forderungen des Staates oder anderen Institutionen (wie z.B. Bankdarlehen) nicht mehr bedienen und macht ebenfalls weitere Schulden, um sein Eigentum nicht zu verlieren. Dem Kleinstvermieter bleibt immerhin noch eine zweite Möglichkeit - eine Eigenbedarfskündigung gegenüber eines Mieters auszusprechen, damit er nicht ganz umsonst ein Haus gebaut hat. Trotzdem wird er um weitere Schulden machen nicht herumkommen, wenn das Darlehen noch nicht bezahlt sein sollte. Die Schuldenschraube dreht sich immer schneller in den Abgrund und wird zum immer längeren Rattenschwanz.

Letzten Endes verlieren alle Beteiligten: Der Staat hat keine Immobilien Einnahmen mehr und ist hoch verschuldet. Genauso wie der Kleinstvermieter hoch verschuldet ist und letztlich der Mieter einer Immobilie auch hoch verschuldet ist. Es bleibt nicht aus, dass alles was auf Schulden und Berechnung aufgebaut wird, früher oder später zusammenbricht... nicht nur eine in die Jahre gekommene Immobilie.

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1Hagenhamel am 19.09.2021 15:10

Auch in diesem Bereich punkt6et nur die AfD.

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Hilde am 19.09.2021 11:24

Ich bin sauer dass Vermieter trotz vorhandenem leeren Wohnraum mir (schwerbehindert) wegen EIGENBEDARF NACH 16 Jahren kündigen darf. DAS GESETZT IST FALSCH!!!!!!

Suche seit 1 Jahr verzweifelt barrierefreie Wohnung und es gibt's ABSOLUT NICHTS!

Somit wird mich mein Vermieter wahrscheinlich zwangsraeumen muessen es sei denn ich ziehe unter die Brücke mit meinem Hausrat

Wenn meine Frist abgelaufen ist

ARMES DEUTSCHLAND

AUSWANDERN?

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Kommentator am 21.09.2021 09:25

Auch wenn ihr Schicksal natürlich bescheiden ist, sollte es dennoch möglich sein das Jemand über sein Eigentum verfügen kann wenn er dies möchte. Sonst ist es nämlich kein Eigentum mehr.


Hilde am 21.09.2021 15:48

Hallo auf ihre Antwort kann ich nur sagen

wenn Wohnraum frei ist sollte Eigentumskündigung verboten sein

Robert am 24.08.2021 12:36

Und was ist mit Vermieter?

Der auf sich Risiko der Hypotheken nimmt, was ist mit Mietnomaden, die auf Kosten Der Vermieter jahrelang Wohnen können, was ist mit Schönheitsreparaturen alles vergessen!!!

Die echte Mietpreisbremse ist in Berlin und zahlreichen Städten Neue Bundesländer eingeführt worden ist durch Bundeskanzler Helmuth Koll.

Nach Einführung der Sonderabschreibung 50% sonder Afa..

Im Jahre 1993-1996 sind tausende Mietwohnungen in Berlin sowie Neuen Bundesländer entstanden da man Sie nicht mal für EUR 3,50-- vermieten könnte es ist ein riesen Lehrstand entstanden. Das ist die echte Lösung der Mietpreisbremse Bauen Bauen und Bauen.

Sogar der Honecker in der DDR und Komunisten in der Tschechoslowakei haben es mit Platte geschafft, für Bevölkerung zahlreiche Wohnungen zu bauen, ohne Honecker platte wäre heute Berlin noch schlechter da mit Mietwohnungen stehen.

Hier sollten sich alle Parteien richten und nicht immer den Eigentümer als Sündenbock sehn und Ihm Geld aus der Tasche ziehen.

Haben die Genossen hier die freie Markwirtschat außer Kraft gesetzt und einfach Vergessen?

Was ist in Berlin mit Grunderwerbsteuer mittlerweile 6,5%? Bei Erwerb der Wohnimmobilien in Berlin immer Fällig?

Selbstbedienung ja- stört aber keine Partei. Wie wäre mit Abschaffung???

Wo ist die freie Markt Wirtschaft, ist hier einfach vergessen.

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Julia 25 am 28.07.2021 15:31

Nun da ich mir sehr gerne ein kleines Mini-Haus (28m2) als Wohnsitz auf einem kleinen Grundtück ( max 180m2) bauen würde, wäre es sehr schön, wenn auch für diese Bauform von allen Parteien Erleichterungen beschlossen würden, da ich im Alter auf ebenerdiges Wohnen angewiesen bin, wäre es eine Erleichterung, wenn für ältere Menschen oder Menschen, die es gerne möchten z.B. Pachtparzellen angeboten würden, die eine Pacht auf einem kleinen Grundstück auf Lebenszeit für den Pächter als Erstwohnsitz ermöglichen.

Oder dass auch Gemeinden einen Mietkauf solcher kleinen Grundstücksparzellen anbieten, so etwas wäre wunderbar.

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Christian am 28.07.2021 15:04

Der öffentliche Wohnungsbau ist schon eine Wissenschaft für sich. Unsere Politiker beschäftigen für viel Geld externe Berater, deren Ratschläge man einfach nachrechnen kann, wenn man das 1x1 beherrscht. Wenn das Land Berlin 20.000 Bestandswohnungen von einem Wohnbaukonzern für etliche Millionen Euro abkaufen will, ändert das an der Anzahl neuer Wohnungen gar nix. Wenn das Land Berlin aber die etlichen Millionen Euro einsetzt, um neue Wohnungen auf den vorhandenen, eigenen Grundstücken baut, dann gibt es mehr Wohnungen auf dem Markt. Bei eigenem Grundstück kann der Baupreis zwischen 3.800.- und 4.500.- € je qm liegen, selbst bei guter Ausstattung und bester Wärmedämmung/Effizienz. Dann kostet eine Wohnung mit 60 qm um die 250.000.- €. Und mit dem Geld für 20.000 gebrauchte Wohnungen, die von einer Hand in die andere gehen, kann man mindestens 10.000 komplett neue und zusätzliche Wohnungen bauen. Die sind dann in 2 Jahren fertig..... Und ähnlich könnte man es in vielen anderen Städten machen. Neue Wohnungen bauen dauert nur eben etwas länger, wenn man weiß was man will.

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IRis Massopust am 28.07.2021 14:22

Ich möchte wirklich so gerne ENDLICH mal - nach über 10 Jahren - eine BEZAHLBARE Mietwohnung haben.

Irgendwie scheint dies leider nicht zu gelingen. Leider ist mir nicht bekannt, WER hieran die Schuld trägt - sonst würde ich doch täglich mehrere Mails los schicken... In meinen Augen ist es eine Schande, dass man im Alter noch gezwungen wird, in kleinen Boxen zu leben, mit max. 40 - 48 qm.

Früher hatte man ja (1 Person) Wohnungen mit 60 - 80 qm, konnte unbehelligt leben und/oder sich ausbreiten. HEUTE ist es so, daß man praktisch ALLE lieb gewonnenen Möbel verkaufen bzw. verschenken muss, sich wieder neue Möbel kaufen (darf), damit man in den Kaninchenkasten mit 40 qm passt.

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Hilde am 19.09.2021 11:34

💯 Punkte

Mir wurde wg Eigenbedarf meine barrierefreie Whg gekündigt lt mieterschutz hat der VM Recht

Nun hab ich zusätzlich einen WBS aber mit ♿ nur 65m², jetzt wie soll man sich drehen und wenden in so einem Hasenstall 🐰

Aber warum Gedanken darüber machen? 😏 ES GIBT JA KEINEN BEZAHLBAREN WOHNRAUM MIT ca ab 75 m², damit man nicht alles guten, kostbaren Möbel entsorgt werden muessen, Verkauf rechnet sich nicht weil jeder alles geschenkt haben will Qualität hat halt auch seinen Preis

Kueche NP 16.000 kriegt man Angebote von 1-2000€ das ist doch lächerlich

Neue kueche braucht man ja wenn man gezwungen ist umzuziehen


Julia 25 am 28.07.2021 15:53

Meine Großmutter lebte nach dem Krieg in einem kleinen Waldhäuschen 28m2 (Gauting/München,) da alles durch den Krieg kaputt war, nur mit Feuerofen , Toilette und Waschbecken, Möbel gab es kaum... und sie besaß fast nichts, trozdem wären es die schönsten Kindheitserinnerungen, die ich bei meiner Grroßmutter in Gauting verbrachte !

Ich glaube das alles eine Einstellungssache ist, manche Menschen brauchen große Wohnungen und andere sind auch mit kleinerem Wohnraum sehr glücklich.

uschneider am 28.07.2021 11:20

für günstige Mieten gibt es nur EIN Rezept: Mehr Sozialwohnungen bauen! Mietpreisdeckel ist Blödsinn, führt langfristig zu verringertem Bau und Verfall (DDR!)

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Hilde am 19.09.2021 11:36

Solang VM im Vorteil wg der riesen Nachfrage ist, nützt der Mietpreisdeckel nichts.


Iris Massopust am 28.07.2021 16:12

Ich mache mir jetzt Feinde - aber damit kann ich leben!!!!!!

Warum gehen nicht alles Ex-DDRler zurück? Dort ist ja jetzt alles schön hergerichtet, außerdem gibt es ja eine Mieterhöhung für 2021, in deren Genuß wir hier nicht kommen!!!! Ich würd sogar noch 5 € drauflegen..


gnukatze am 29.07.2021 10:39

@Iris

Hallo Iris,

Es ist nicht alleine die Wohnsituation, es ist auch eine Frage, wo kann ich arbeiten.

Geht zurück ist etwas falsch, Ich habe mein Haus in Thüringen für einen Spottpreis verkauft und bin dann nach NRW gezogen, weil es in Thüringen einfach nichts zum tun gab.

Hurrz am 25.07.2021 16:33

Was für eine Regierung. Da herrscht wirklich Fachkräftemangel !!🙁😩

auf Kommentar antworten

Robert am 21.07.2021 12:06

Gratulation liebe Politik.

Ihr schafft es wirklich, daß niemand mehr in Wohnungen investiert und sich den Ärger der Vermietung antut.

Es gibt ein Sprichwort: Nur die dümmsten Kälber kaufen sich ihren Strick selber

auf Kommentar antworten

Gänseblümchen am 28.07.2021 11:41

Wohnraum verstaatlichen oder soviel Wohnraum schaffen, damit Spekulanten keinen Markt mehr haben ! Für alles Mögliche sind plötzlich Milliarden da, aber für Wohnungsbau kein Geld. Wohnungsbau zu DDR -zeiten war super und der Staat ist nicht daran zu Grunde gegangen, sondern weil er systematisch vom Westen untergraben wurde, dazu an der Blödheit der SED-Funktionäre.

immowelt Redaktion am 21.07.2021 09:42

Aus gegebenem Anlass: bitte achten Sie auf unsere Kommentarrichtlinien. Wir behalten uns vor Kommentare zu kürzen oder zu entfernen.

Beste Grüße

Die immowelt Redaktion

auf Kommentar antworten

Friedrich am 28.07.2021 15:13

Antwort zu ˋGänseblümcheń:

da Sie so begeistert vom Wohnungsbau der DDR sind….. sollten Sie sich sämtlich existierende Fotos aller DDR Städte anschauen- mit ihren total verfallenen Fassaden/ Balkons, die nicht mehr zu betreten waren.. Kaputte Scheiben wurden durch Holzbretter notdürftigt ersetzt. Die Altbauwohnungen hatten eine Duschkabine -wenn überhaupt- mitten in der Küche. Die Toiletten haben sich mehrere Mietparteien auf dem Treppenpodest geteilt. Gereinigt wurden die Häuser von den Mietern als ‚ein Muss‘. Ofenheizung war Normalzustand.

NUR UM HIER MAL EINIGE MIßSTÄNDE ZU NENNEN!

Also BITTE! Diesen Zustand werden wir in kürzester Zeit wieder erreichen,wenn wir einen Mietendeckel bekommen!

Kein Hauseigentümer wird dann keinen Cent zuviel in sein Haus stecken, nur damit Mieter wie Sie es hübsch und komfotabel haben.

Ein kleines Beispiel für alle zum Nachdenken: € auf, um das Haus auf neuestem Stand zu bringen?

Sie erben ein Miethaus….. nehmen Sie einen Kredit über mehrere 100.000?

Um ein Dach neu zu decken ( mind.100.00€) oder einen Müllplatz zu erneuern und Fahrradunterstände? Ebenfalls mindestens 50.000€! Etc….etc….etc….!

Ich denke mal: NEIN.

Also erstmal nachdenken. Nicht nur über die bösen Vermieter und Wohngesellschaften. Sondern sich auch mal über Kosten informieren, die diese zu bezahlen haben. Und informieren Sie sich gleichzeitig auch über die Arbeitsstunden der Handwerker Sanitärbereich/Maler/Dachdecker).


Iris Massopust am 28.07.2021 15:51

Dass Wohnungsmangel allerorten herrscht, weiß man nicht erst seit gestern oder zwei Jahren!!!

Sehr viel früher müsste man sich kümmern - aber NEIN, wir holen uns Millionen Flüchtlinge, Ausländer etc. ins KLEINE Deutschland... "wir schaffen das!!" Dieses wirklich KLEINE LAND muss so vieles stemmen - ich k.k. Wer die Abkürzung wissen will- bitte melden!

MichNervtDasAlles am 21.07.2021 09:03

Ja, das hört sich ja immer alles toll an, was die einem alles vorgaukeln. Ich hätte gerne eine explizite Aufschlüsselung, was deren Mietpreisbremse usw. in Wirklichkeit bewirkt. Na jetziger Lage, sind die Gesetze alles andere als gut, ist zumindest meine Meinung dazu. Außerdem müssen Klauseln rein kommen, wo eine Mieterhöhung nicht so einfach stattfinden kann. Es heißt ja, wenn innerhalb so und so vielen Jahren so und so viele Punkte zutreffen und die Miete innerhalb so und so vielen Jahren nicht angehoben wurde, kann man so und so viel Prozent anheben. Das ist viel zu einfach gemacht. Wenn eine Bruchbuche die Punkte erfüllt aber alles andere nicht stimmt, ist das nicht ok. Da muss man leider Gottes sich um Mietminderung kümmern. Des Weiteren finde ich ed auch nicht gut, dass die mit Wohngeld Wählet locken wollen. Ich bekomme nichts vom Staat und mich nervt das ungemein, dass ich benachteiligt werde. Egal in welche Richtung ich hinschaue. Straßenbahn, Essensgeld für Schulkantine, Klassenfahrt, Wohngeld usw. wird für die Kinder aus sozial schwachen Familien bezahlt. Aber viele, nicht alle und vorallem geht es mir hier nicht um Rentner, die sollten mehr unterstützt werden, gibt es Eltern, die durch Schwarzarbeit oder auch z.B. durch Putzen in vielen Privathaushalten usw. sich Geld zur Seite legen. Damit meine ich, dass mehr Gerechtigkeit in vielen Bereichen stattfinden sollte. Mich nervt es, dass ich nur zur Kasse gebeten werde und fühle mich in vielen Bereichen im Stich gelassen. Worauf ich mich aber ab diesen November 2021 freue ist, das neue Verbrauchsschutzrecht. Das war schon mal ein Ansatzpunkt, dass schon lange fällig war. Ich wünsche mir auch in anderen Bereichen wie Wohnungen, Schule usw. mehr Schutz und mehr Gleichberechtigung.

Auch die CO2 Steuer halte ich so für Unfug, hier muss man besser gestalten, damit der Verbraucher auch geschützt wird.

Alles in allem, bin ich wirklich unzufrieden und genervt.

Liebe Grüße aus BW

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Hilde am 19.09.2021 11:45

Finde ihre Meinung total ok

Aber ob wir kleinen was ändern können?

Ich suche 2,5-3 ZKB barrierefrei seit 1 Jahr da mir mein Vermieter wg Eigenbedarf gekündigt hat erfolglos neue Bleibe

Staat macht nichts für behinderte an Wohnraum das ist meine persönliche Meinung

Benno am 19.07.2021 22:48

Ich Spreche sieben Sprachen aber Du achtest auf meine Schreibfehler !

Ich gebe es zu ich habe Schreibfehler aber ich kann Dir mit ziemliche Sicherheit sagen Das neben mir und ich hasse es Arrogant zu sein !

Neben mir bist Du ein uneingebildeter Mensch

Für ein 8 Monate Deutschland ist Doch mein Deutsch sehr schlecht verstehe ich!

Aber alles was gut werden soll braucht Zeit!

Nur zu Dir nochmal Die haben euch an Die Eier !jetzt keine Spielchen mehr zahlen 😂😂😂😂😂

Gekürzt, achten Sie bitte auf Ihre Wortwahl [Anm. d. Red.]

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Lilly am 20.07.2021 18:24

Wie armselig, niveaulos. Geistig sehr einfach gestrickt.


Iris Massopust am 28.07.2021 15:54

Wenn ich eine Sprache nur zu 40 - 50 % beherrsche, würde ich echt den Ball sowas von flach halten...

Ich mag es gar nicht, wenn Jemand meine Muttersprache so verunglimpft. Ich bin dreisprachig, mit den Dialekten dazu 6 sprachig... Aber so einen Krampf zu schreiben bzw. von sich zu geben - dazu gehört schon was...


MFH am 20.07.2021 06:25

Hallo Benno,

Man merkt einfach dein Studium und den Magister den du gerne im Traum haben möchtest.

Wenn du so gebildet und gescheit bist wie du selbst angibst, warum bist du denn nicht in deinem Heimatland geblieben?

Mit deiner Bildung wärst du dort bestimmt eine Koryphäe auf deinem Gebiet, würdest unheimlich viel Geld verdienen und hättest aufgrund deiner Bildung und des hohen Verdienstes etliche Immobilien erworben, dann wärst du endlich auch Vermieter.

Wenn man deine intelligenten Texte und Äußerungen ließt, glauben die wenigsten an deine selbst angegebene Gescheitheit die du gerne besitzen möchtest, - ich glaube eher an das Gegenteil (Schaumschläger), weswegen du auch zu uns nach Deutschland gekommen bist, - da gibts nähmlich für solche ausländischen Inteligenzbolzen wie dir, Geld vom Staat und brauchst es nicht zurückzahlen.

Hast du dir schon mal Gedanken gemacht in dein Heimatland zurückzukehren um voll durchzustarten? Bestimmt werden solche Professoren wie du einer sein möchtest dort dringen gebraucht.

Uns wäre dann allen geholfen!

Gekürzt, achten Sie bitte auf Ihre Wortwahl [Anm. d. Red.]

Heimkehrer am 19.07.2021 21:53

1. Zuerst sollte jeder rechtzeitig versuchen, sich um Wohneigentum zu bemühen

2. Ein privater Vermieter muß sich seine Mieter aussuchen dürfen.

3. Für alle anderen Mietinteressenten hat der Staat Wohnungen zu schaffen und mit seinen eigenen Erfahrungen sind die Gesetze für Mieter und Vermieter zu gestalten.

...........Schon ist alles in Ordnung und alle sind zufrieden!...........

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Iris Massopust am 28.07.2021 15:56

Ja - dies wäre in der Tat ein schöner Traum!!! WO schafft denn der STAAT genügend Wohnungen??Hier jedenfalls nicht in B-W.


Benno am 19.07.2021 23:00

Heimkehrer ,

Es scheint so zu sein Das Du ! Den Weg nach Heim nicht finden kannst !

Meine Schreibfehler spielen eine sehr hohe Rolle und ich nehme Die Kritik an den wer kein berechtigte Kritik annimmt ist Arrogant!

Aber Deutsch ist meine 7 Sprache und ich Bin seit acht Monate hier! Ich verspreche ich werde mich bessern!

Nur zu Deine Arroganz ich Bin mindestens 100 mal gebildeter als Du! Hab eine sehr gute Erziehung genossen ! Hab Studium und Magister !

Und Rassistisch herabsetzend, Diskriminierend und Egoistisch !

Schon Dein herabsetzende Verurteilung über mich zeigt Das Du ein verlorene Seele bist Der sich selber hast und Andere auch!

Keine Spielchen mehr mit Leuten die wohnung suchen!

Gekürzt, achten Sie bitte auf Ihre Wortwahl [Anm. d. Red.]

Christian am 19.07.2021 17:10

Es gibt auf dem Gebiet der Immobilienwirtschaft drei Preistreiber, die den Hauskauf unnötig erschweren und verteuern;

1. die Grunderwerbsteuer sollte ohne Ausnahme PFLICHT für jeden werden, der eine Immobilie erwirbt. Ganz gleich, ob Alleineigentümer oder Gemeinschaft. Die bisherige Praxis, daß besonders große Investoren nur 90% oder weniger einer Immobilie erwerben und dadurch von der Steuer befreit sind, MUSS entfallen. Dies ist eine einseitige Bevorzugung von Investoren, die genügend Geld haben und so um diese Steuer herumkommen. Diesen Steuertrick gibt es nicht für Eheleute, die zu je 50% eine Immobilie erwerben. Im Gegenzug sollte die Grunderwerbsteuer für Privatpersonen, die ihre erste selbstgenutzte Immobilie kaufen, auf 3% gesenkt werden, alle anderen Käufer sollen den im jeweiligen Bundesland gültigen Steuersatz bezahlen - OHNE Ausnahme.

2. Die Courtage der Makler sollte eingeschränkt werden. Sie fungieren als Preistreiber, denn sie profitieren von jedem Euro, den eine Immobilie teurer (zu oft von ihnen angesetzten Mondpreisen) verkauft wird. Und sie tun so, als sei die Höhe der Maklercourtage gesetzlich festgeschrieben. Bei einem Haus das für 500.000.- € verkauft wird, streicht der Makler 30.000.- € + Mwst. ein, also 35.700.- €. Selbst wenn man dem Makler zugesteht, daß er zwischen 15 und 50 Stunden Arbeit in den Verkauf einer Immobilie steckt, bedeutet das einen Stundenlohn zwischen 714.- € und 2.380.- € - das könnte man schon als sittenwidrig bezeichnen.

Die Maklercourtage sollte vom Gesetzgeber auf insgesamt max. 3% (je zur Hälfte für Käufer und Verkäufer) begrenzt werden.

Aber die Lobby der Makler ist stark und ihr Einfluß auf die Wohnungswirtschaft zu groß. Daher wäre es zu überlegen, ob beim Kauf einer selbstgenutzen Wohnimmobilie überhaupt ein Makler tätig werden dürfte, bzw. ausschließlich vom Auftraggeber mit einer begrenzten Courtage zu bezahlen ist.

3. Das Recht auf Wohnen sollte politisch mit der Pflich zur Mietzahlung gekoppelt sein. Hat man eine Wohnung zu vermieten, stehen 50 Interessenten vor der Tür und lügen das Blaue vom Himmel, wie achtsam sie sein werden und was für begeisterte Heimwerker sie sind. Nach 3 Jahren hatte ich - anwaltlich beglaubigt - 156 Dübellöcher in den Wänden einer 4-Zi Wohnung, die Waschbecken lagen im Garten weil die Familie Wasser sparen sollte, und zwei Heizkörper waren demontiert, weil in Küche und Flur nicht geheizt werden sollte. Die Wände bunt bemalt, drei Türen gebrochen (da waren die Kinder dagegengelaufen) und das vor dem Einzug frisch verlegte Laminat war aufgequollen, weil schon mal eine Flasche Bier vom Tisch fiel, und ein Wischlappen gerade nicht greifbar war. Und weil ich nicht sofort einen neuen Fußboden verlegen ließ, wurde keine Miete mehr gezahlt. Ich danke heute noch den anderen Mietern, die diesen Schmarotzer aus dem Haus gemobbt haben.

Ich unterstütze gerne sozialschwache Familien - aber dann sollte die Miete auch vom Sozialamt bezahlt werden. .....

Ich verstehe die unterschiedlichen Kommentare zu diesem Thema, auch die leicht gehässigen von der Mieterseite. Aber Leute, Ihr wohnt bei einem privaten Vermieter besser als bei den großen Konzernen, hier habt Ihr einen Ansprechpartner der sich kümmert und keinen anonymen Telefonanschluß, der nur von 9 bis 15 Uhr erreichbar ist, wenn überhaupt.

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caramias am 28.07.2021 12:05

zu 1. Ja!

zu 2. Nein, Makler sind keine Preistreiber (Manche bestimmt, aber es gibt überall schwarze Schafe, also genau genommen nicht erwähnenswert). Den Preis treiben die Käufer hoch, da wird verhandelt bis einem schwarz vor Augen wird... Daran orientiert sich der aufgerufene Preis, den durch kontinuierliches Überbieten die potentiellen Käufer immer wieder neu bilden. Das gegenseitige Überbieten liegt halt nun mal daran dass es gerade schlicht zu wenige Verkäufe im Gegensatz zu der Nachfrage gibt und gleichzeitig viel zu günstige Kredite/-bedingungen und zu viel Einkommen/Eigenkapital. Thats it! Das nennt man aber Markt. Mach was dran.

Zur Provision: Die von dir aufgerufenen 3% sind es ja schon in den meisten Fällen. Außer vielleicht in Berlin oder Köln. Im Rest der Republik ist das schon lange so. Seriöse Makler haben schon immer die Provision geteilt. Und zur Höhe.. ja das ist gesetzl. geregelt und auch da gibt es Höchstgrenzen, denn ortsüblich muss sie immer sein, egal wo.

Schon mal durch gerechnet wieviel Geld ein Makler jeden Monat mitbringen muß bevor er überhaupt etwas verdient? Büro, Steuern, Abgaben, Gebühren, Mitarbeiter usw. usw.. Jede Menge, da sind deine 35t gar nix! Aber wenn Angestellte so einen Income sehen, kriegen se alle Schnappatmung...

Bitte erstmal mit den Zahlen und Bedingungen im Einzelnen beschäftigen und dann erst kritisieren. Wirkt sonst leicht unseriös, da uninformiert. Und wenn dann doch einiges am Jahresende übrig bleibt, dann ist es auch verdient. Unternehmerisches Risiko - Haftung - Angestellten zum sicheren Lohn verholfen usw.

3. Stimme ich zu. Aber leider nicht machbar. Thema wo nix is kann nix werden äh oder geholt werden.

Grüßle


Benundhanna am 24.07.2021 11:07

Richtig so!

Riedel am 19.07.2021 16:27

Ich denke wir haben in Deutschland einen Systemfehler bei Wohnungen. Ich wohne in einem Eigenheim und kann vieles selber machen was ich auch tue. Ein Mieter bekommt vom Vermieter die Umlagefähigen Kosten oder Modernisierungskosten vorgeschrieben. Das umfasst auch, ob er einen billigen Handwerker von um die Ecke nimmt, oder die teure Firma seiner fernen Verwandschaft.

Ich habe mich auch dafür interessiert Geld, was auf der Bank verfault, in eine Wohnung zu investieren und Vermieter zu werden. Habe aber Abstand genommen, da wie in vielen Kommentaren dieser Seite gezeigt, der Vermieter zu wenig Handhabe hat um sein Eigentum vor Vandalismus zu schützen.

Ein Ausweg wäre, wie auch in manchen Kommentaren angeklungen, die Schaffung selbstgenutzten Wohneigentum zu erleichtern und nicht durch die Abgabenlasten des Staates die Preise hoch zu treiben. Wohnung betrachte ich gleichwertig mit Lebensmittel. Lebensmittel werden subventioniert, Wohnung immer noch eine Abgabenlast drauf. Allein bei einem Kauf oder Verkauf wird die Wohnung durch die Grunderwerbssteuer, Notargebühren und Anderes um ein Stück teurer. Dieses Geld zahlt immerder neue Wohnungsbesitzer, und wenn er in der Reihe (zum Beispiel) der Fünfte ist, also 5 mal diese Gebühren (mit Ausname wenn der Verkäufer sich verspekuliert hat und daher diese Kosten trägt) . Es ist unumstritten, dass der Staat (Der wir ja Alle sind) Geld für seine Aufgaben benötigt. Aber wird dieses Geld nicht kontra-produktiv an falscher Stelle beschafft. Ganz zu schweigen, dass vieleicht auch auf der Ausgabenseite gespart werden könnte. Aber Beamte und Politiker sind ja nicht materiell verantwortlich für ihre Entscheidungen, ganz im Gegensatz zu einem in der Wirtschaft tätigen Vermieter, Produktionsarbeiter, Angestellten oder Unternemer. Also werden durch Privatisierung grosse Wohnungsunternemen gefördert, die dann den Wohnungsbestand runter wirtschaften und teuer wieder an die öffentlichen Wohnungsverwaltungen (Staat) zurück verkaufen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass eine staatliche Wohnraumlenkung Vermietern einen Ihrem Aufwand entsprechenden Gewinn zugestehen sollte, und den Mietern einen ihren Wünschen und Bedarf entsprechenden Wohnraum (Vandalen eine Ruine und vernünftigen Leuten eine vernünftige Wohnung zu vernünftigen Preisen) dazu muss aber der Eigentümer sein Eigentum schützen können. Da Das mit unseren Gesetzen nicht möglich ist, lass ich mein Geld auf der Bank verfaulen, anstatt Wohnraum zu schaffen.

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MichNervtDasAlles am 21.07.2021 08:47

Hallo,

leider haben meine Eltern durch Mietnomaden usw. eine Wohnung verloren. Ich wollte, aber würde auch nicht als Vermieterin agieren wollen. Aber anstatt dein Geld auf dem Bankkonto zu lassen, wo manche Banken ab 100.000€ auch noch Gebühren verlangen, kannst du dein Geld, falls du damit nichts vorhast und feste Anlagen für dich in Frage kommen, z.B. bis 10 Jahre anlegen (z.B. in Fonds). Das würde wenigstens etwas Geld bringen. Den Rest, z.B. für den Notfall, würde ich auf eibem Tagesgeldkonto lassen, solange man dort "noch" nichts bezahlt. So mache ich das, und fahre momentan gut damit. Außerdem mache ich muss monatlich schlau über neue Gesetze und auch über Änderungen auf der Seite von meiner Bank. Da ich mir, auch wenn nur z.T., etwas Sicherheit damit verschaffen möchte.

Johann am 19.07.2021 15:56

Ich würde große Firmen per Gesetz verpflichten einen Teil ihres Gewinns in wohnraum zu investieren, diese könnten dann als Betriebswohnungen an Betriebsangehörige günstig vermietet werden. Auch den Staat müsste Dienstwohnungen errichten , so kämen Beamte (Polizei, öffentlich.Dienst) zu günstigem Wohnraum, vorausgesetzt eine Deckelung sind für diese Wohnungen festgeschrieben!

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MarkusInHamburg am 19.07.2021 15:24

Wenn die Veräußerungsgewinne ("Spekulationsgewinne") auch nach 10 Jahren und auch bei privat genutzten Immobilien besteuert werden, würde dies wegen der Inflation bedeuten, dass Steuern anfallen, ohne dass (nach Inflation) Gewinn vorhanden ist.

Beispiel:

Haus gekauft für 500.000 EUR und nach 10 Jahren verkauft für 600.000 EUR, "Spekulationsgewinn" ist also 100.000 EUR. Gleichzeitig sind in den 10 Jahren die Preise um insgesamt 20% gestiegen. Ich kann mir also von den 600.000 EUR genau so viel kaufen wie anfangs von den 500.000 EUR. Ich habe nichts gewonnen und soll trotzdem Steuern auf 100.000 EUR zahlen (wenn es nach Linken und SPD geht).

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Harald am 21.07.2021 23:11

Hallo lieber Markus,

es kann noch viel lustiger werden! Wenn Du das Haus vermietet und daher auch abgeschrieben hat, rechnet Dir der Staat die Abschreibung hinzu! Also Haus gekauft für 500T€, 10 Jahre zu 2% abgeschrieben, Wert nach 10 Jahren dann 400T€. Bei einem Verkaufspreis von 600T€ machst Du dann ja 200T€ Gewinn und wirst dafür schön die Spitzensteuer bezahlen;-)

Papito am 19.07.2021 15:22

Mieten steigen. Makler haben entdeckt, dass sie nicht nur mit dem Vermitteln von Wohnungen viel Geld verdienen. Sie gehen immer mehr dazu über, günstige Wohnungen in den Eigenbestand zu integrieren. Dazu verhelfen ihnen Verkaufsverträge mit Alleinverkaufsrecht.

Haben sie eine Wohnung in einem MFH gekauft, lassen sie sich als Verwalter wählen. Dazu brauchen sie nur die Stimmen einiger Anleger mit denselben Interessen: Mehr Einkommen aus dem Immobilienbesitz.

Gelingt dies, folgt das grosse Absahnen mit der 2. Miete, den NK.

Eigene Erfahrung: Kostensteigerung NK innert 2 Jahren um 60 %, bei gleicher Nutzung und weniger Leistung der neuen Verwaltung.

Wer hilft? Es gibt Vereine wie Haus und Grund, die sich bei Mitgliedschaft für Beratungen laut Werbung stark machen. Die Beratungen finden mündlich statt. Es werden nur Tipps abgegeben - wie die Verwaltung anschreiben, anschreiben und nochmals anschreiben. Eine wirkliche Hilfe ist dies nicht, wenn man alles schon versucht hat.

Auch der Mieterverein kann kaum helfen. Warum?

Die Verträge der Verwaltungen sind, von Anwälten überprüft, so ausgelegt, dass die Verwalter fast uneingeschränkt Befugnisse erhalten. So können sie nach Belieben Dienstleister einsetzen, auch für Arbeiten, welche die Bewohner selbst erledigen können. Resultat: Erhöhung der NK auf Kosten der Bewohner.

Das neue WEG seit Dez. 2020 begünstigt deren Vorgehen. Kleinere Verwaltungen werden zudem aus dem Markt verdrängt, da teure Kurse in "Weiterbildung" vorgeschrieben werden. Weiterbildung in Renditeoptimierung?

Der Wohnungsmarkt fällt mehr und mehr in die Hände von Spekulanten. Wo bleibt die staatliche Regelung? Er erkennt die angespannte Situation. Gegen die Lobby der Reichen unternimmt er (resp. die PARTEIEN) kaum etwas. Die Gesellschaft driftet immer mehr auseinander. Viel Armut und zunehmend mehr Millionäre. Dies bis Unruhen zunehmen und viel zerstört wird - Wiederherstellung zu Lasten der Steuerzahler. Wohin führt die Politik?

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Fatinka am 21.07.2021 13:55

Hi, du fragst wohin die Politik uns führt? Genau auf das was du vermutest. Unruhen! Und mittlerweile glaube ich dass es gewollt ist! Linke und Grüne wollen ja ein neues Deutschland ( halt ohne Reiche und am liebsten auch ohne Deutsche). Die sollen im Arbeitslager für alle anderen malochen. Wieso? Weil die Politikerinnen von dem eigentlichen Problem ablenken möchten- die Pleite der EU. Verursacht durch die schlechte Geldpolitik und Korruption. Gelddrucken statt richtig Haushalten. Es gibt keine Konsequenzen für schlechte Politikerinnen...Auch die tragen wir. Die Steuerzahler.

Bernhard Meißner am 19.07.2021 15:21

Man kann nur die FDP, die CDU und die AfD wählen, alle anderen Parteien bringen private Vermieter um ihr Erspartes und um die Rente, denn dafür hat man schließlich ein Haus, oder eine Wohnung gekauft! Mit Schweiß, Verzicht und harte Arbeit soll man, geht es nach der SPD, den Grünen und Die Linke, seine Lebensleistung umverteilen, auf deutsch: Sich klauen lassen!

Unzählbar, Enteignungsparteien brauch wir nicht!

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Hadziev am 19.07.2021 20:48

Das sehe ich auch so!!!!

Martin am 19.07.2021 15:16

Ich kenne einige Handwerker und Freiberufler die eine Mietwohnung als Altersvorsorge gekauft haben weil Sie am Anfang Ihrer Selbstständigkeit nicht in die Rentenkasse einzahlen konnten. Keiner der Politiker fragt danach wie es so einem Menschen geht wenn er noch Raten an die Bank bezahlen muß aber von den Mietern keine Miete kommt. Die Betriebskosten (Hausgeld) und die Kreditrate muss bedient werden. Einen solchen Mieter herauszuklagen dauert 18 Monate ohne Gewähr ihn wirklich aus der Wohnung herauszubekommen. Wenn man Glück hat zerschlägt einem der Mieter dann noch als Dankeschön das Badezimmer oder pisst einem ins Laminat. Die Politik hat jeden Bezug zur Wirklichkeit verloren. Die Sozialwohnungen z.B. Neue Heimat wurden für wenige Euro verschleudert und jetzt sollen die privaten Vermieter für die Versäumisse des Staates gerade stehen. Schähmt Euch. Hier wurde eine Personengruppe (Vermieter) vors Rohr geschoben damit die Politiker und Politikerinnen von den eigentlichen Problemen in unserem Staat ablenken können. Milliarden Euro werden sinnlos verpulvert und verschleudert um politische Prestige-Projekte zu verwirklichen. Einen Flughafen in Cassel Calden den niemand braucht, 600 Mio Entwicklungshilfe für China die uns in ein paar Jahren aufkaufen werden. Kostenlose Kinderbetreuung in Berlin. Kein Geld in der Tasche aber schon auf den Putz hauen. Das können die gut in unserer Hauptstadt. Ich suche mir meine Mieter gezielt aus. Die bekommen auch viel von mir für ihre Miete. Aber bevor ich mir solche Zecken hinein setze die mir den Anwalt auf den Hals schicken lasse ich lieber einen Teil meiner Wohnungen leer stehen. Ihr lieben Entscheider in Berlin fragt doch mal die kleinen Vermieter was man machen kann um das Problem zu lösen. Die können Euch Antworten geben.

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Martin am 19.07.2021 15:23

z.B.

1. Genauso wie der Staat bei nicht geleisteten Unterhaltszahlungen in Vorleistung geht könnte er die ausstehenden Mieten bei zahlungsunwilligen Mietern bis zum Abschluß des Klageverfahrens vorlegen und sich das Geld dann zurückholen (vom Verlierer des Prozesses). Da würden sich viele Mieter überlegen ob sie den Klageweg gehen.

2. Räumungsklage innerhalb 3 Monaten garantieren.

3. Der Staat zahlt die Kosten der Räumung

4. Entfall der Grunderwerbssteuer wenn Häuser verkauft werden ohne das Wohnungen umgewidmet werden


Papito am 19.07.2021 15:33

Ich kann dem Text zustimmen. Man kann noch eine Ergänzung anbringen.

Preistreiber sind insbesondere Verwaltungen, die ihren Gewinn über erhöhte NK optimieren wollen. Das neue WEG hilft ihnen dabei. Die Verwalterverträge sind zu deren Gunsten ausgelegt und wer diese kritisiert, wird boykottiert. Die kleinen Verwaltungen zieht man per Gesetz aus dem Verkehr. Für diese lohnt es sich nicht, jährlich teure Kurse zu besuchen, welche die Ausbeutung der Kleinanleger und Mieter im Auge haben.

Papito


Alice Krings am 19.07.2021 16:34

Bin ganz ihrer Meinung .

Manfred am 19.07.2021 14:54

Man kann nur staunen, was die Politik laufend an weiteren Gesetzen produziert.

Seit Jahren weigert sich Politik den Zusammenhang von fehlender Wohnfläche und der Umlage von Kosten in einer Wohnanlage zu erkennen?

Soll das Hausgeld (alle umlagefähigen und nicht umlagefähigen Kosten) und das Wohngeld (alle umlagefähigen Kosten) anpasst werden, dann geht das nur über eine Änderung der Teilungserklärung!

Da jeder weiß, dass alles was der betroffene Erwerber oder Bewohner in Zukunft weniger bezahlen will, gegebenenfalls er zu bezahlen hat, werden Sie auf freiwilliger Basis keine Mehrheit finden. Es müssen ja alle Wohneinheiten überprüft werden, der Notar muss eine neue Teilungserklärung erstellen. Der Wohnungseigentümergemeinschaft entstehen Kosten, die nicht unerheblich sind.

Alles was man als Sprüche erntet: „Wegen dieser drei Euro wirst du oder dein Mieter nicht arm!“ Ohne gesetzlichen Anspruch scheint das unmöglich zu sein.

Die einfachste Lösung für künftige Wohnanlagen: Am Ende der Bauphase wird die Anzahl der Quadratmeter je Wohnfläche (Nutzfläche) für alle Beteiligten festgestellt. Nur für diese Fläche zahlt der Käufer den Kaufpreis, der Mieter seine Miete und werden Kosten der Wohnanlage umgelegt!

Dem Vorschlag haben alle MdB und zum Teil auch MdL erhalten. Über die Gründe der Ablehnung kann man nur spekulieren. Geht es nur um reine Klientelpolitik?

Wo wurden schon wie die Kosten einer Wohnanlage den neu ermittelten Wohnflächen angepasst?

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Hadziev am 19.07.2021 13:46

Danke für uns kleine Vermieter, die ein Leben lang gespart haben, um durch Mieteinnahmen zu überleben, da die Renten nicht reichen

Wir werden dann alle zum Sozialfall

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Benno am 19.07.2021 23:48

Oh Du Armer lebenslang gesparrt und Du willst alles für Dich behalten!

Bewohne Doch die wohnung selber so sparst Du !

Gekürzt, achten Sie bitte auf Ihre Wortwahl [Anm. d. Red.]


Stefan am 20.07.2021 09:08

Der Benno, mit nicht mal Sprachkenntnissen kommt dann wieder ums Eck. Nie gearbeitet und will eine schicke Wohnung für lau. Da er diese wohl nicht bekommt ist es an der Reihe die Vermieter zu beschimpfen. Das stärkt mich meine Hütten leer zu lassen. Auf solches Pack kann ich verzichten.

Ausdruckweise bewusst gewählt und an Benno angepasst.

Gekürzt, achten Sie bitte auf Ihre Wortwahl [Anm. d. Red.]

ML999 am 19.07.2021 13:10

Gute Recherche, alles Wesentliche kurz, knapp und übersichtlich dargestellt.

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Spitzwieser am 19.07.2021 13:05

Ich habe einen Mieter, bei dem 1x in 25 Jahren eine Mieterhöhung vorgenommen wurde und sogar hier hat er geklagt. Er zahlt für ein REH mit großem Wintergarten und großem Garten direkt am Park in Unterhaching KM € 1300,- und beschwert sich über jeden tropfenden Wasserhahn. Das sind ekelhafte und lästige Mieter. Es wird sofort mit Rechtsanwalt, Mietkürzungen usw. gedroht! Man soll billigst vermieten und auch alle Kosten tragen, die der Mieter verursacht. Ein Buch würde sich füllen.

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Hadziev am 19.07.2021 13:48

Kann ich nur voll zustimmen

frustrierterVermieter am 19.07.2021 12:43

Tja, liebe Mieter, die sich alle freuen, wenn Vermieter "zur Kasse gebeten werden" ... Nehmt doch selbst einen lebenslang abzuzahlenden Kredit auf und schafft euch selbst ein Dach über den Kopf! Diese Neiddebatte ist krank! Statt froh zu sein, dass es Menschen gibt, die sich verschulden und viel Ärger mit Mietern in Kauf nehmen und statt Freizeit Büroarbeit verrichten und viel Geld ans Finanzamt aus Vermietung und Verpachtung für die Allgemeine Gesellschaft überweisen und den Rest, der übrig bleibt wieder in die Erhaltung des Vermietungsobjektes stecken müssen, da immer etwas renovierungsbedürftig ist und sich fragen, warum sie das überhaupt auf sich nehmen, dankbar zu sein, wird auf uns Vermieter verbal eingedroschen, als seien wir Schwerverbrecher. Natürlich gibt es auch mal schwarze Schafe, aber die gibt es auch auf Mieterseite und zwar mehr als sich mancher vorstellen kann! Wären Mieter "auf der anderen Seite" würden sie sich wundern was es bedeutet Vermieter zu sein und wie wenig Rendite übrigbleibt, wie viel aber an Belastung da ist, auch psychisch. Ein Mieter muss sich nicht überlegen, wie er eine neue Heizungsanlage finanziert, auch wenn er das Geld dafür gar nicht hat und die reinen Kaltmieten nach Steuern gar nicht ausreichen. Und im übrigen möchte ich mal klarstellen, dass die Heiz- und Betriebskosten keine "zweite Miete" sind, sondern nur ein durchlaufender Posten! Wenn jetzt noch ein Mietendeckel käme oder wir Vermieter doch noch für die Lebenshaltungskosten in Form der CO2-Steuer für die Mieter aufkommen sollen, vielleicht noch Zwangssanierungen als Klimapolitik auf den Weg gebracht werden, dann geht die Rechnung einfach nicht mehr auf. Es werden sehr viele Privatvermieter aufgeben müssen. Was habt ihr Mieter davon, wenn das passiert? Heuschrecken und Wohnungsbaugesellschaften werden übernehmen, es werden Renditen rausgezogen, aber nichts mehr in die Objekte gesteckt, bis sie irgendwann in sich zusammenfallen. Dann ist nichts mehr mit "schicke Wohnung, voll renoviert". Dann gibt es vielleicht geringere Mieten, aber eben auch nur noch Bruchbuden dafür. Das entwickelt sich über ca. 10 Jahre, bis auch dem Letzten aufgeht, dass diese Art von Politik ein Fehler war und so mancher wird denken, dass diese Privatvermieter doch gar nicht so schlecht waren ... Aber zu spät! Und neue Wohnungen werden auch nicht gebaut, denn das lohnt sich nicht mehr und die Wohnungsnot nimmt zu. Ob ihr Mieter euch dann auch noch freut, dass die Vermieter "zur Kasse gebeten worden sind??? - Ich bin mal gespannt!

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Kathl am 19.07.2021 12:59

Was für ein genialer Text!! Sie sprechen mir voll uns ganz aus dem Herzen! Ich denke, die Regierung ist in Wirklichkeit auch gar nicht an einer Mietpreisbremse interessiert. ....dann kämen ja weniger Steuern rein..

Alles Gute für die Zukunft, wünsche ich Ihnen!

Viele Grüße von einer ebenso gefrusteten und unverstandenen Vermieterin


Stefan am 20.07.2021 09:15

Zitat frustierter Benno : Ich habe den Text nicht gelesen aber ich schimpfe jetzt mal. Hallo ?

Ich gebe dem frustiertem Vermieter absolut Recht, toll beschrieben der Wahrheit entsprechend.


Benno am 19.07.2021 23:53

So Frustriere Vermieter 👌

Schon Dein Name gefällt mir !

Ich habe Deine Ganze Text nicht gelesen aber eins verstanden Geil !

Wir Nehmen Kein Kredit und lassen Sie aber ein Kredit nehmen mit der Hoffnung für 17qm 800€ zu Kassieren eeee Das klappt leider nicht 😝


Ana am 19.07.2021 18:57

In der Realität sind momentan sehr viele renovierungsbedürftige Wohnungen viel zu teuer vermietet, nur weil der Mietspiegel so hoch ist und die Wohnungsknappheit herrscht. Man hat als Mieter keine Wahl, man mietet was man bekommt und zahlt was verlangt wird. Als ob alle private Vermieter ihre Wohnungen fleißig pflegen und schick renovieren. Das ist leider nicht der Regelfall. Und gerne würde ich eine einzige Wohnung für mich kaufen, aber die Auswahl ist nicht groß und ich bin schon seit Monaten auf der Suche. Denn wenige Menschen viel zu viele Wohnungen sich angeeignet haben, um die zu vermieten. Ganz ehrlich, wenn die Wohnungsvermietung für Vermieter keinen wesentlichen Vorteil bringt und viel zu viel Stress bedeutet, warum treibt man es dann? Verkauft es doch an Menschen, die es zum Leben brauchen und genießt euer Leben ohne Schulden und Stress ;)


Stefan am 19.07.2021 14:59

Genial formuliert und der Wahrheit entsprechend.

Aber für diese Art von Mieter ist in Marzahn, Chorweiler, Mühlenberg, Groß-Klein usw. noch genug Platz. RTL 2 kommt dann für neue Folgen von Hartz und Herzlich, Lach


Martin am 19.07.2021 14:54

Ein wenig Spitz aber auf den Punkt gebracht. Der Staat verlagert sein Versagen auf die privaten Vermieter. Sozialwohnungen wurden verschleudert um Haushalte zu sanieren und die privaten Vermieter sollen es jetzt retten. 50 % der Vermieter verdienen kein Geld mit Ihren Objekten. Wenn dann am Ende wirklich nur noch die Heuschrecken übrig bleiben sagen wieder alle Ja, ja die bösen Vermieter.


Claudi am 19.07.2021 14:49

Super Kommentar, Kann ich nur beipflichten.

Mieter sollten ruhig mal sehen, was alles kosten und was dann noch übrig bleibt von der vielen Miete


Tom am 19.07.2021 14:17

Besser hätte ich es auch nicht zusammenfassen können. Erklär das mal einen Politiker, aber dafür reicht der praxisnahe geistige Zustand nicht. Diese Sesselfurzer sind weit von der Realität entfernt.


Hadziev am 19.07.2021 13:50

👍 👍 👍


Bemmijp am 19.07.2021 13:38

Ausgezeichnet formuliert und beschreibt exakt die Gefühle vieler privater Vermieter. Im Gegensatz zu den großen Wohnungsbaugesellschaften agieren die meisten privaten Vermieter nach der Devise „Eigentum verpflichtet“.


diwedi@googlemail.com am 19.07.2021 13:31

Sehr gut zusammengefaßt, dann brauche ich das nicht mehr zu machen. Danke!!!


Spitzwieser am 19.07.2021 13:06

Sie sprechen mir aus der tiefsten Seele


Peter am 19.07.2021 13:05

Super formuliert. Ohne Vermieter die erst mal investieren wird es nicht gehen,


Zwölfi am 20.07.2021 10:22

Dieser Kommentar spricht mir aus der Seele! Wir leben in einer Wirtschaft, in der Angebot und Nachfragen den Preis regeln. Wer baut denn Wohnraum zum Vermieten, wenn sich das nicht mehr lohnt/ sich nicht mehr als Rentenersatz eignet? Wo möchten die Mieter wohnen? Ineinem Haus mit persönlichen Ansprechpartner und vernünftiger Bewirtschaftung. Wer holft sparen an Energie, Wartung, Pflege, Verwaltung? - der private Vermieter, der mit seine Mietern in Kontakt steht.

Bei jeder Vermietung entsteht ein Run auf das Objekt, einen ehrlichen Mieter, der seinen Wohnung pflegt als wäre es sein Eigentum ist wünschenswert und keine Anonyme Vermietung.

Paul am 19.07.2021 12:41

Das sind Wahlversprechen! Die wollen nur Eure Stimme. Das interessiert nach der Wahl keinen mehr

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Thoula am 19.07.2021 12:34

Es ist nicht die Pflicht der Vermieter sondern die Pflicht der Regierung, bezahlbaren und vernünftigen Wohnraum möglich zu machen. Die Möglichkeit, dass für jeden Eigentum möglich ist wäre Steuern zu senken, eine vernünftige Förderung zur Unterstützung und ggf. Steuererhöhung für die Vermieter, die meinen ihren Wohnraum sich vergolden zu lassen - höhere Mieten = höhere Steuerabgaben.

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Baurecht am 19.07.2021 12:33

Ich mache den Parteien mal einen Vorschlag: 1. Stellplatzsatzung für jede Kommune in Deutschland 2. Vereinfachung des PLANUNGSRECHTS und des BAUORDNUNGSRECHTS (Stichwort Barrierefreiheit für alle Wohnungen???) 3.Keine Spekulationssteuer mehr 4.Reduzierung der Grunderwerbsteuer 5. Reduzierung des Maklergebühren 6. EnergieeinsparVO erleichtern

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Carlo am 19.07.2021 12:28

Es zeigt sich, dass es sinnvoll war, nur in gewerbliche Immobilien zu investieren. Ich kann nur jedem Investor raten, keine Wohnungen mehr zu bauen. Sollen Grüne, Rote und Linke doch selbst für Wohnungen sorgen. Warum sollte jemand in Wohnungen investieren, wenn er dafür nur Backpfeifen bekommt und von Mietern vom Stamme "Nimm" auch noch beschimpft wird.

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Hill am 19.07.2021 12:47

Miet du mal mit normalem Einkommen als Einzelperson eine nur eine 2Zi. Wohnung ... und Nebenkosten dann verstehst du vielleicht dass man vom Rest nicht mehr leben kann


Stefan am 19.07.2021 14:47

Herr Hill kann auch mit normalen Einkommen eine Wohnung zum Selbstbezug kaufen, das will er aber nicht. Stattdessen jedes Jahr ein neues Auto oder Urlaub. aber keine Verantwortung in einem Baukredit stecken.


Vermieter 1 am 19.07.2021 15:15

Ich verstehe nicht, dass es keine Parteien gibt die vorbildliche Wohnungen aus Ihrem Parteivermögen bauen. Das Vermögen z.B.: der SPD ist ja groß genug (Verlagsbeteiligungen).Da könnte man prima Vorbild sein. Wenn die Not so groß ist kann man seinen Mantel teilen oder dies von andren verlangen denn dies ist einfacher und man behält seinen Mantel.


Benno am 19.07.2021 23:56

😜😜😜😜😜😜😜😜😜


Stefan am 20.07.2021 09:19

Da hast Du Recht. Alle wollen es nur für lau.

Benno am 19.07.2021 12:21

Yessssssssssss!!!!!!!

Danke Lieber Gott!

Die haben mit uns gespielt als wären wir keine Menschen! Menschen unwürdig Die Vermieter haben sich gefüllt als wären Sie Herrscher und Gnadenlos und voller Vorurteile und extra wünsche !

🙏

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Iris Massopust am 28.07.2021 16:04

Ich möchte gerne auf unten stehenden Kommentar antworten, leider kein Button da.

Überschrieben mit "Heimkehrer". Wer auch immer dieser "Benno ist" - jedes 3./4. Wort ist falsch bzw. völlig fehlende oder falsche Satzzeichen...

Ich würde die Fr... HALTEN; WENN NUR GEQUIRLTE Sche.... rauskommt. Einer, der nicht mal einen ganz kruzen Satz fehlerfrei hin bekommt...nein danke. Hab keine Ahnung, was der überhaupt sagen will... Ich nehme an, dieser "herr" hat irgendein Übersetzungs-Programm irgendwo geklaut.


Hadziev am 19.07.2021 13:53

Schon mal was von Vermieterkosten gehört, die alle Ihnen wohl nicht bekannten Kosten tragen müssen????


Benno am 19.07.2021 14:04

Yessssss

Jetzt steht Ihr Da wo wir Sind! Wenn wir eine Wohnung bra


Noragilla am 19.07.2021 14:15

Lernen Sie erstmal die Rechtschreibung bevor Sie sich mit Wichtigem beschäftigen...


Heimkehrer am 19.07.2021 21:37

Benno, bemühen Sie sich um eine Wohnung in einer stillgelegten Grundschule, weil diese sehr preisgünstig sein sollen und man dort gegebenenfalls bei Bedarf auch eine dringend erforderliche Förderung erhält.


Benno am 19.07.2021 23:59

Noragilla

Danke für deine Bemerkung !

Bin seit acht Monate hier versuche zu lernen!

Aber Danke für deine Kritik !

Gekürzt, achten Sie bitte auf Ihre Wortwahl [Anm. d. Red.]


Benno am 20.07.2021 00:03

Heimkehrer,

Tja so ist Das !

Vorbei mit Luxus!

Deine Tip kann ich leider nicht annehmen neben eine Schule eine wohnung zu nehmen!

Gekürzt, achten Sie bitte auf Ihre Wortwahl [Anm. d. Red.]

Mietgern am 19.07.2021 12:17

Jawoll endlich geht es den Vermietern ans Portemonnaies. Je mehr Die bezahlen müssen - für Grunderwerbsteuer, Verwaltungen, Rechtsstreite mit Mietern, Hinterlassenschaften von Mietnomaden, runter gerunksten Wohnungen, Hausfluren, Aussenanlagen desto billiger werden die Mieten. Der Handwerker kostet zum Malern einer 3 Zimmerwohnung bei 6,-€ Miete pro m² eine Jahresmiete. Da ist noch kein neuer Fußboden dabei. Auch kein Hausflur. Warum werden denn dann nicht endlich die Mieten gesenkt? Wohnen darf nur soviel kosten, wie die Handwerksleistungen für laufende Instandhaltung verschlingen. Und am Besten, nur den Nettolohn der Handwerker gerechnet! Die mind. 100% Aufschlag für Bau-BG, Mwst, Sozialabgaben, Lohnfortzahlung im Urlaubs- und Krankheitsfall usw. kann ja der Eigentümer aus eigener Tashce bezahlen, ist ja schließlich auch seine Immobilie. Hät er sich ja früher überlegen können ob er sich sowas kauft.

auf Kommentar antworten

Langebner am 19.07.2021 12:29

ist schon spannend ob die deutschen so blöd sind und das was sich da abspielt nicht verstehen


Carlo am 19.07.2021 12:39

Haben Sie sich einmal gefragt, warum Ihnen mit einer solchen Einstellung jemand eine Wohnung vermieten sollte? Kaufen Sie sich erst einmal selbst eine Immobilie. Dann sehen Sie, welche Kosten für den Eigentümer mit dem Unterhalt verbunden sind. Warum sollten Mieten gesenkt werden, wenn alles teurer wird? Glauben Sie allen Ernstes, dass Vermieter Ihnen etwas schenken? Eine solche Einstellung ist das Resultat von rot-grüner Propaganda, die ja besonders in Berlin wuchert. Vernünftige Investoren steigen längst aus dem Wohnungsmarkt aus. Dann wird der Staat einspringen müssen und erhöht die Steuern, die Sie dann zahlen müssen. Herzlichen Glückwunsch!


Spitzwieser am 19.07.2021 13:08

Sie sollte man sofort auf die Straße setzen


Kathl am 19.07.2021 13:13

Warum machen Sie dann nicht selber Schulden in Höhe von tausenden Euro bei der Bank und kaufen sich dann ein Eigenheim? Statt Miete zu zahlen, können Sie ja dann jeden Monat an die Bank, das Finanzamt, die Hausverwaltung, Ihre Unterhaltskosten, Rücklagen, Handwerker etc zahlen. Mal sehen, wie Sie besser wegkommen... Außerdem steht es Ihnen ja jederzeit frei, zu kündigen (im Gegensatz zum Vermieter) und sich einen besseren Vermieter zu suchen. Sie sollten die Schuld und Ihre Mietmisere lieber mal bei unsere Regierung suchen und sie sollten mal ein bisschen Ihren Horizont erweitern und nicht nur vor Ihrer eigenen Haustür kehren...


Katy am 19.07.2021 13:50

Hätte sich der Vermieter die Wohnung nicht gekauft?! Wo würden Sie denn leben? Schon einmal sich mal die Frage mit Menschenverstand gestellt?

Wollen Sie in einem Zelt draußen leben?!

Wenn Sie der Meinung sind, dass die Vermieter sich goldene Nase verdienen!

Warum machen Sie es nicht nach?

Dieser Neid ist einfach unvorstellbar! Sich einfach zu beschweren, ohne auch nur einer geringen Ahnung oder Hintergrundwissen… wer hält sie davon ab?

Auf dem Sofa zu sitzen und anderen zu beneiden ist ja viel einfachen….

Furchtbar


Benno am 20.07.2021 00:04

😂👌💪🏻👍🏻🤝

Michael am 19.07.2021 12:16

Würde man als privater Vermieter reich werden, würde viel Wohnraum geschaffen und zur Vermietung angeboten. Irgendwann wäre soviel Wohnraum vorhanden, dass die Mieten sinken. Dann würde weniger neuer Wohnraum geschaffen und die Mieten würden wieder ansteigen. Das ist ein ziemlich leicht zu verstehender Regelkreis, doch für Allrounder und linke Politiker scheint dies schon zu komplex zu sein.

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Hadziev am 19.07.2021 14:01

Ich verkaufe gerade eine kleine Mietwohnung, die komplettsanierung bekommt meine Mieten der letzten 2Jahre. Danke an die Linken mit den DDR Methoden


Martin am 19.07.2021 16:38

ca. 50 % der Vermieter verdienen kein Geld mit ihren Wohnungen. Leider hat die Politik ein Feindbild "Vermieter" aufgebaut um vom eigenen Versagen abzulenken. Da werden Milliarden für sinnlose Projekte verpulfert oder ins Ausland transferiert die man hier im eingenen Land sinnvoll in z.B. neue Sozialwohnungen investieren könnte.

Benno am 19.07.2021 12:08

O My Gott ich Liebe Dich!

Endlich!!!!!!!

Es ist einer der deprimierten Fasen meines Lebens gewesen beim Wohnungssuche !

Ich Liebe Dich Lieber Gott mach es Dad wahr ist und wird!!!!!

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Iris Massopust am 28.07.2021 16:10

Fasen??

beim Wohng...??

mach es DAD wahr?? Bitte um

Übersetzung ins Deutsche!!!! Tatsächlich 8 Monate in D.?? Kann ich nicht glauben. Rechtschreibg., Grammatik, Zeichensetzung 6,0


Benno am 28.07.2021 17:31

Iris Dein Gott ist Geld !

Meiner ist mein Gott!

Aber Du gibst Noten 8,0 und 6,0!

Danke!

Darf ich für deine Antwort und Charakter eine Note Geben ?!

-0!

Bitte überlege nichts ach vergessen ! Kannst Du sowieso nicht bei eine IQ (Intelligenzquotient) ⛔️🅾️♨️🙏😌

Allrounder am 19.07.2021 11:53

Das wurde langsam mal zeit, das Vermieter auch mal zur Kasse ran gezogen werden. Die Vermieter machen so wieso was sie wollen. Ich sehe es bei mir. Auch die Rechtsanwälte machen es. Versuchen den kleinen nur das Geld abzuzocken, weil man immer wieder einen Rechtsanwalt nehmen muss, weil der Vermieter sich nicht an den Gesetzen hält. Seit ein halbes Jahr warte ich nun, das der Vermieter meine Fenster Instand setzen Lässt. Deswegen musste ich mir einen Rechtsanwalt nehmen.

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Kika am 19.07.2021 12:01

Was halten Sie davon sich selbst eine Wohnung zu kaufen, dann können Sie den Handwerker sofort anrufen. Als wenn das große Geld bei der Vermietung einer Wohnung übrig bleibt. Ich werde nicht mehr vermieten, man hat nur Ärger. Die Wohnung ist runtergewirtschaftet, das Geld das man als Miete eingenommen hat kann für die Renovierung verwendet bleiben, da bleibt nichts übrig.


Stefan am 20.07.2021 09:27

[...] wie Benno gibt es leider zuhauf in Deutschland. Wenn der mal keine Bude mehr bekommt und die letzte Zuflucht der Wohnwagen auf dem Campingplatz ist, motzt er dann nicht über Vermieter sondern über den Besitzer des Platzes weil die Leasingkarre draußen stehen muss. Lach !

Gekürzt, achten Sie bitte auf Ihre Wortwahl [Anm. d. Red.]


Benno am 20.07.2021 00:08

Martin,

Heul leise


Benno am 20.07.2021 00:07

GENAU👍🏻🤝


Martin am 19.07.2021 15:04

Ich habe gerade eine 2 Zimmer Wohnung von einer Mieterin zurückerhalten. Die Wände wurden mit bunter Ölfarbe überstrichen, die Edelholz Türahmen, die Steckdose und Schalter gleich mit. Das Bad total runiert. Jede Menge Fliesen angebohrt. Waschtisch gesprungen, Toilettenbecken versifft. Alles in allem bleibe ich auf dem Schaden von ca. 25.000 Euro sitzen. Die Miete beträgt 190 Euro kalt. Jetzt nehmen Sie mal Ihren Taschenrechnern und rechnen Sie aus wie lange es dauert bis dieser Schaden über die Miete wieder verdient wurde. Übrigens, meine Bank möchte bis dahin die Kreditrate trotzdem weiter bekommen.


Martin am 19.07.2021 14:59

Ihnen ist gar nicht bewußt wie lang zur Zeit die Lieferzeiten für Fenster und Türen sind. Die Preise sind seit Corona explodiert und die Lieferzeiten ebenfalls. Ein Mieter der meint mit seinem Vermieter über den Rechtsanwalt kommunizieren zu müssen sollte mal seine Einstellung prüfen. Nicht der Vermieter macht die Fenster kaputt sondern der, der sie jeden Tag benutzt. Das Geld für den Rechtsanwalt sollten sie lieber nutzen um kleine Reparaturen an der Mietsache selbst zu bezahlen. Das wäre eine schöne Geste an Ihren Vermieter.


Stefan am 19.07.2021 14:55

Deswegen lasse ich meine Wohnungen jetzt leerstehen. Die Mieter sind doch in Deutschland selber schuld. Goldene Wasserhähne haben wollen und nicht bezahlen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Ich weiß, Geiz ist geil. Erst wenn alle im Zelt auf einem Campingplatz wohnen denkt man vielleicht anders.

Kauft Euch doch eine Wohnung, dann habt Ihr keine sorgen mit den bösen Vermietern.


Cleanstate am 19.07.2021 12:49

Frau Merkel hat es geschafft: Unser Mietwohnungsmarkt ist bald wieder in der alten DDR angekommen. Da hausten viele Mieter in kargen Plattenbauten oder unrenovierten Althäusern und hatten gar nichts mehr zu sagen. Und um eine Wohnung zu bekommen, musste man erstmal heiraten.


Vermieter am 19.07.2021 12:46

Ich vermiete 10 Wohnungen zu Preisen, die unter dem Mietspiegel liegen, lasse Reparaturen direkt durchführen und renoviere permanent die Wohnungen wie neue Bäder, neue Heizungen, alle Fussbodenbeläge mit Fliesen erneuert, Außenanstrich, Fluranstrich usw. Als Dank zahlen manche Mieter Ihre Miete spärlich bis gar nicht, lassen die Wohnung verkommen und pissen auf die Fliesen im Bad statt in die Toilette, das Treppenhaus wird nicht geputzt, der Keller wird zugemüllt usw.. Es ist ganz wunderbar Vermieter zu sein, weil alle Mieter liebe Menschen sind, die sich an die Regeln halten, anstatt Subjekte die ich nicht so nennen darf wie eine heimische Tierart, denn für die Tiere wäre es eine Beleidigung.


Tom am 19.07.2021 12:27

Wenn Ihnen die aktuelle Situation in der Wohnung nicht gefällt, suchen Sie sich doch eine andere. "Auch die Rechtsanwälte machen es", deshalb haben Sie jetzt einen beauftragt.


Allrounder am 19.07.2021 12:03

Ich bin 71 Rentner.


Tyler Durden am 20.07.2021 13:58

Wegen Leuten, wie dem Benno, haben wir nicht nur als Vermieter Probleme in unserem schönen Deutschland. Dieses Fass will ich aber lieber hier nicht aufmachen. Sie sind nur der Schmutz an den Füssen der wertschaffenden Bevölkerung und zu nichts zu gebrauchen. 8 Monate in Deutschland? Viel zu lange!!!!

Bei mir wird jetzt eine Erdgeschosswohnung frei und mir graut es jetzt schon vor dem Casting der potentiellen Mieter. Pessimismus ist aber nicht so meins, es gibt auch sehr umsichtige und verantwortungsvolle Mieter. Bei mir kommen ausschließlich Menschen rein, die mein Eigentum in meinem Sinne nutzen. Ansonsten würde ich es so halten, wie Stefan. Leerstand und somit Werterhalt!