Corona: Mit Innovationen durch die Krise

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Makler Roland Kampmeyer führte Deutschlands ersten Besichtigungsroboter ein. Gleichwohl freut er sich mit immowelt einen starken Partner an der Seite zu haben, der die Augen für Neues offenhält.

Roland Kampmeyer in einem Büro
Roland Kampmeyer, Geschäftsführer der Makleragentur Kampmeyer Immobilien GmbH Foto: Kampmeyer

Deutlich effizienteres Arbeiten durch den Einsatz von Technik. Roland Kampmeyer, Geschäftsführer der Makleragentur Kampmeyer Immobilien GmbH, ist sich sicher: Die Coronakrise hat ihm nicht geschadet, sondern Wege ermöglicht, dem Kunden noch näher zu sein als zuvor. „Wir haben unter extremen Bedingungen die Möglichkeit gehabt, einen Stresstest aller digitalen Möglichkeiten durchzuführen, der unter normalen Umständen niemals möglich gewesen wäre“, sagt er. „Das führt zu deutlichen Verbesserungen innerhalb unserer Organisation und für die Kundenseite.“ 

Seit 25 Jahren ist er im Geschäft, vor Neuerungen hat er sich nie versteckt. Homeoffice, Videokonferenzen sowie ein kundenfreundliches Termin-Buchungssystem mittels Echtzeit-Terminkalender waren Maßnahmen, die bereits vor dem Corona bedingten Lockdown am 16. März im Unternehmen gängige Praxis waren. Doch noch nie hat er so viel Zuspruch für Innovationen gespürt, wie jetzt.

Besonders merkt das der Rheinländer am Zuspruch für seinen Besichtigungsroboter – dem ersten deutschlandweit. Der Name: Sam. Der Roboter, ursprünglich in den USA entwickelt, um in der Industrie oder in medizinischen Bereichen eingesetzt zu werden, ist mittels spezieller Software zu einem bemerkenswerten Helfer für Makler weiterentwickelt worden. Seit der Coronakrise dreht er seine Runden durch eine Kölner Wohnung. Ferngesteuert. 

Sam kann via Tastatur von einem Wohungsinteressenten bequem von dessen Zuhause aus durch die Wohnung gelenkt werden. Durch die integrierte Kamera im Roboter wird ein Live-Bild erzeugt, dass auf dem Monitor des Interessenten erscheint. „Mit Sam kann man spielend Wohnungen besichtigen“, sagt Kampmeyer.

Sam ist aber nur ein Teil der Geschichte, warum Kampmeyer rund drei Monate nach Inkrafttreten des Lockdowns von sich behaupten kann, die Krise nicht nur überstanden zu haben, sondern sogar gestärkt aus ihr herauszugehen. Rund 50 Objekte hat Kampmeyer bei immowelt inseriert. Von der Studentenwohnung in Bonn über das Loft in Köln bis hin zur topmodernen Mietwohnung in Düsseldorf bedient er Kunden jeden Alters und Lebensabschnitts. „Der Roboter ist der Leuchtturm, der aufzeigt, was alles möglich ist“, sagt Kampmeyer. „Auch immowelt hat mit Immo-Live eine App auf dem Markt, die kontaktlose Besichtigungen ermöglicht“, vergleicht er.

Verträge digital abschließen

Doch es gibt weitaus mehr Potenzial. In März und April hat Kampmeyer auch via Livestream Wege gefunden, Beurkundungstermine, Kaufverträge, Finanzierungen und ähnliches ohne physische Kontakte durchzuführen. Die Bundesnotarkammer hatte in diesem Zeitraum besondere Möglichkeiten für die Beurkundung zugelassen. „Anstelle einer Hürde erkennt der Kunde nun den Service und den großen Vorteil, im Videogespräch zu interagieren und Daten schnell austauschen zu können“, sagt Kampmeyer, der an der Stelle auch das Engagement von immowelt lobt, den digitalen Notarvertrag zu forcieren. „immowelt hat sich intensiv Gedanken gemacht, welche Möglichkeiten es gibt, die Branche zu modernisieren. Der digitale Notarvertrag ist wichtig, ich freue mich, einen Partner an der Seite zu haben, der die Augen für neue Ideen öffnet und solche Themen anstößt.“

Win-Win-Situation durch kostenlose Inserate

Auch die temporäre Null-Euro-Aktion für Privatanbieter von immowelt sieht Kampmeyer gelassen und weiß, dass sich ein Privatanbieter nicht für oder gegen einen Makler aufgrund der Kosten für ein Inserat entscheidet. "Eine Plattform muss attraktiv sein und dazu braucht man den ganzen Markt. Je mehr attraktive Angebote auf dem Marktplatz zu finden sind, desto mehr Suchende und potenzielle Auftraggeber kommen und werden auf mich aufmerksam. Davon profitiere auch ich als gewerblicher Anbieter“, sagt Kampmeyer. Eine klassische Win-Win-Situation. 

Welche Innovationen noch kommen werden, ist nicht vorauszusehen. Kampmeyer jedenfalls fühlt sich bestätigt und für die Zukunft gewappnet.


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