Corona: Motivation und Information – der Garant für Erfolg

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Peggy Günter forcierte während der Coronakrise die virtuellen 360-Grad-Rundgänge. Mut machte der Maklerin ein Schreiben des immowelt CEOs.

Peggy Günther im Porträt
Peggy Günther, LE APIS Immobilien Foto: LE APIS Immobilien

Zwölf Prozent mehr Exposee-Aufrufe, eine um zwei Prozentpunkte verbesserte Klickrate. Die Zahlen, die Peggy Günthers Statistikprogramm auswirft, lassen keine Zweifel aufkommen: Die Coronakrise hat dem Maklerbüro LE APIS Immobilien in Taucha bei Leipzig alles andere als geschadet. „Auch wir sind über die guten Zahlen verblüfft, doch sie bestätigen den Eindruck, den wir in den drei Lockdown-Monaten gewonnen haben: Das Interesse an Immobilien ist gestiegen“, sagt Günther. „Mittlerweile haben wir sogar Personal eingestellt.“ 

Zum Lockdown am 16. März waren die Zweifel aber groß. Wie werden sich die Restriktionen in Sachsen auf ihr Geschäft auswirken? Mut machte Günther ein Schreiben des immowelt CEO Cai-Nicolas Ziegler. „Es hieß zusammenfassend, man solle den Blick in die Zukunft richten, es werde eine Zeit nach Corona geben, es würden viele Objekte auf den Markt gespült werden“, erinnert sich Günther. „Ja, der Artikel war provokant, aber er hat sich rückblickend als richtig und wegweisend herausgestellt.“ 

Das ist nur ein Punkt, warum Günther immowelt als Partner an ihrer Seite schätzt. Sie lobt einerseits die Qualität der Objekt-Anfragen innerhalb des Portals, aber auch die Marktberichte und News. „Regelmäßig wurden Makler mit Artikeln zu Verhaltenshinweisen informiert. Was war trotz Corona erlaubt? Was nicht? Wie können wir dennoch arbeiten? Das hat uns enorm geholfen“, erinnert sich Günther. Wohnungsbesichtigungen konnten so ohne Bedenken unter Wahrung der Hygieneregeln durchgeführt werden.

360-Grad-Rundgänge

Deswegen Günthers Devise während der Krise: Nicht kleckern, sondern klotzen. In der Zeit, in der sich andere zurückgezogen haben, hat LE APIS Immobilien den Markt intensiv gescannt. „Hausverwalter und Privatpersonen haben wir direkt angeschrieben und versucht, sie von unserer Expertise und Erfahrung als IVD-Makler zu überzeugen. So haben wir Kunden und weitere Objekte gewonnen“, sagt Günther. 

Professionelle 360-Grad-Rundgänge durch die Objekte hatte Günther längst im Portfolio. Während Corona habe man das aber forciert und nahezu alle Objekte mit hochwertigen Videos oder 360-Grad-Rundgängen versehen. Dabei handelt es sich immerhin um rund 100 Immobilien. Standard-Objekte wurden mit der „Ogulo-Plattform“ erstellt, exklusive Immobilien mit dem „Matterport“-System aufgezeichnet.

Die detailreichen Aufnahmen seien so überzeugend, dass einige Interessenten einen Mietvertrag unterschrieben, ohne auch nur eine Sekunde in der zu vermietenden Wohnung gewesen zu sein. Dabei handelte es sich zwar um Einzelfälle, es zeigt aber, was möglich ist. „Wir würden uns Manpower, Zeitaufwand und Kosten nicht leisten, wenn es nicht exorbitant positiv angenommen werden würde“, unterstreicht Günther. 

Der Erfolg gibt ihr Recht. Günthers Unternehmen geht ohne nennenswerte Einbußen aus der Krise hervor, dafür aber mit einem großen Plus an Besichtigungen und einem vollgepackten Terminkalender.


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