Heizkostennovelle 2021: Das ändert sich für Vermieter, Eigentümer und Mieter

Lesermeinungen:  

(52)

Die Novelle der Heizkostenverordnung ist beschlossene Sache. Insbesondere auf Vermieter – aber auch Mieter – kommen dadurch einige Änderungen zu. Hier steht, was genau.

Novelle der Heizkostenverordnung – die Änderungen in Kürze

  • Bis Ende 2026 müssen Vermieter dafür sorgen, dass alle Messgeräte fernablesbar sind – Ausnahmen sind nur in begründeten Einzelfällen möglich.
  • Ab 2022 müssen Vermieter den Mietern monatlich Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen mitteilen. 
  • Bei Verstoß gegen die Fernablesbarkeit oder dem Ausbleiben von Mitteilungen kann der Mieter den auf ihn entfallenden Kostenanteil um drei Prozent kürzen.

Die Novelle der Heizkostenverordnung (HeizkostenV) wurde vom Bundestag beschlossen. Der Bundesrat hat der Regierungsverordnung am 5. November 2021 zugestimmt. Allerdings unter der Bedingung, dass die Heizkostenverordnung bereits nach drei Jahren dahingehend evaluiert wird, ob Mietern durch die Novelle zusätzliche Kosten entstehen und diese ohne Ausgleich belastet werden. Dieser Forderung hat der Bundestag am 25. November 2021 zugestimmt, sodass die Verordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde und zum 1. Dezember 2021 in Kraft tritt.

Mit der Novelle der Heizkostenverordnung reagiert die Bundesregierung auf die novellierte EU-Energieeffizienzrichtlinie vom 11. Dezember 2018. Diese enthält „Verpflichtungen zur Fernablesbarkeit der messtechnischen Ausstattungen zur Verbrauchserfassung, zur unterjährigen Verbrauchsinformation und zu Abrechnungsinformationen“, wie es im Verordnungsentwurf der Bundesregierung über die Änderung der Heizkostenverordnung heißt.

In der Praxis kommen durch die Heizkostennovelle 2021 folgende Änderungen auf Vermieter, Eigentümer und Mieter zu.

Heizkostennovelle 2021: Das ändert sich für Vermieter und Eigentümer

Durch die Novellierung der Heizkostenverordnung hat der Gebäudeeigentümer, also der Vermieter oder Eigentümer in einer Wohnungseigentümergemeinschaft, weitere Pflichten auferlegt bekommen. Wann sie in Kraft treten soll, ist aber noch nicht bekannt.

Achtung

Verletzt der Vermieter eine der neuen Pflichten, so kann der Mieter den auf sie entfallenden Kostenanteil um drei Prozent kürzen. 

Fernablesbarkeit der Messgeräte

Der Gebäudeeigentümer ist durch die Novelle der Heizkostenverordnung verpflichtet, bis Ende 2026 dafür zu sorgen, dass alle Messgeräte fernablesbar sind. Als fernablesbar gelten Geräte, die mit Walk-by- beziehungsweise Drive-by-Technologie ausgestattet sind. Dank dieser Technologie genügt es, wenn die Ableser in die Nähe des Hauses kommen, um die Verbrauchsdaten auszulesen – ein Besuch in der Wohnung des Mieters wird dadurch hinfällig. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) begrüßt diesen Schritt, sieht allerdings Potenzial für Nachbesserung: „In Zeiten von Corona, Klimaschutz und Energieeffizienz ist niemandem mehr zu vermitteln, dass noch Autos herumfahren, um gegebenenfalls monatlich Daten abzuholen.“ Vielmehr solle „automatisiert per Fernzugriff abgelesen und übertragen“ werden.

Info

Ausnahmen für das Nachrüsten beziehungsweise ersetzen der Messgeräte gibt es nur dann, wenn es dem Vermieter durch besondere Umstände nicht möglich ist, das Gerät zu wechseln oder der Aufwand dafür unangemessen hoch wäre. Wie solche Umstände aussehen müssen, ist aber noch nicht abschließend geklärt.

Interoperabilität der Messgeräte

Die Messgeräte müssen nicht nur fernablesbar sein, sondern auch mit den Systemen anderer Anbieter Daten und Informationen austauschen können – also interoperabel sein. Die Interoperabilität ist für Messgeräte verpflichtend, die frühestens ein Jahr nach Inkrafttreten der Heizkostennovelle 2021 eingebaut werden. Für alle anderen Messgräte gilt wie bei der Fernablesbarkeit eine Frist bis Ende 2026.

Anbindung an Smart-Meter-Gateway

Gebäudeeigentümer, die die fernablesbaren Messgeräte ein Jahr oder später nach Inkrafttreten der Heizkostennovelle 2021 installieren, müssen dafür sorgen, dass diese an ein Smart-Meter-Gateway angebunden werden können. Für Hauseigentümer, die bereits fernablesbare Messgeräte installiert haben oder diese innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten der Heizkostennovelle installieren, gilt für die Anbindung an ein Smart-Meter-Gateway eine Übergangsfrist bis Ende 2031.

Info

Das Smart-Meter-Gateway ist die zentrale Kommunikationseinheit des Messgeräts und muss die technologischen Standards des Messstellenbetriebsgesetzes erfüllen. Genau an dieser Stelle fordert Haus & Grund, „die Anforderung an fernablesbare Ausstattung zur Anbindung an ein Smartmeter-Gateway zu streichen und damit die Technologieoffenheit und wirtschaftliche Lösungen zu fördern.“

Monatliche Mitteilung ab 2022

Ebenfalls neu ist die Pflicht für Vermieter, in deren Immobilien bereits fernablesbare Messgeräte installiert sind, den Mietern ab 2022 monatlich Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen mitzuteilen. In der Mitteilung muss es auch neue zusätzliche Informationen für den Mieter geben, beispielsweise zum Brennstoffmix oder zu erhobenen Steuern.

Der Vermieter muss dem Mieter die Mitteilung so zugänglich machen, dass er nicht danach suchen muss. Das kann beispielsweise über einen Brief, aber auch auf elektronischen Weg durch eine E-Mail oder ein Webportal geschehen. Bei Webportalen muss der Vermieter den Mieter jedoch immer darauf hinweisen, dass eine neue Mitteilung vorhanden ist – sonst würde es nur als Zurverfügungstellen gewertet.

Heizkostennovelle 2021: Das ändert sich für Mieter

Die Änderungen, die in Folge der Novellierung der Heizkostenverordnung auf Vermieter zu kommen, betreffen teilweise auch Mieter: Zum einen muss der Vermieter zukünftig nicht mehr in die Wohnung des Mieters, um dessen Verbrauchsdaten abzulesen.

Zum anderen bekommen Mieter, die in einer Immobilie wohnen, in der bereits fernablesbare Messgeräte installiert sind, ab 2022 monatlich Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen per Brief, E-Mail oder ein Webportal bereitgestellt. „Die klare Information des Nutzers über Wärmeenergieverbrauch und den verbundenen CO2-Emissionen kommt eine relevante Bedeutung zu. Die Sensibilisierung der Kunden mittels verbesserter Information über ihren tatsächlichen Verbrauch ist insoweit eine sinnvolle Maßnahme zur Reduzierung der CO2-Emissionen, dass der tatsächliche Nutzen den Aufwand überwiegt“, heißt es in einer Stellungnahme des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) zur Heizkostennovelle 2021.

Andreas Steger02.12.2021

Ihre Meinung zählt

(52)
2.8 von 5 Sternen
5 Sterne
 
22
4 Sterne
 
1
3 Sterne
 
2
2 Sterne
 
0
1 Stern
 
27
Ihre Bewertung:

Neuen Kommentar schreiben

109 Kommentare

habo am 04.12.2021 10:23

Ich habe zur neuen Verordnung eine Frage. Wir haben in den vermieteten Wohnungen keine Ablesegeräte. Es wird nur der reine Gaspreis berechnet ohne weitere Heiznebenkosten. In der jährlichen Abrechnung erfolgt die Verteilung der Gaskosten über die Wohnungsgröße. Müssen wir nun teure Zähler einbauen lassen und eine Firma für die Abrechnung beauftragen?

auf Kommentar antworten

Scheiße204ß am 23.11.2021 03:39

Ein Sc heissgesetz diese monatl. Heizkosten Mitteilung, warum: Ich muss doch mindest Temperaturen als Vermieter lifern, also Heizen. Der Mieter Mindesttemp. halten sonst gibt es nicht zu trocknente Feuchtigkeit, Schimmelpilze. Das ganze monatl. Theater kostet doch Geld, ablese, Zeit und ? was soll der Mieter in 8 Monate ohne Heizung mit der zu zahlenden Ablese? auf die Toilette? !!

auf Kommentar antworten

Kurt am 21.11.2021 12:57

Ich saniere gerade mein Elternhaus und das soll ab Mai 2022 vermietet werden. Kann ich heute noch normale Zähler einbauen oder bin ich bereits verpflichtet fernablesbare zu verwenden?

Ich konnte kein Datum diesbezüglich finden.

Welche Messgeräte sind betroffen? Wärmezähler, Warmwasserzähler?

Falls das jemand beantworten kann, vielen Dank

auf Kommentar antworten

scharo am 25.11.2021 17:51

Hallo Kurt,

wenn Sie das Haus nur an eine Partei vermieten, dann brauchen Sie keinerlei Zähler.

Wenn aber an mehr als eine, sodann müssten, bzw. wäre vernünftiger, Sie die neuen fernablesbaren einzubauen. Ja für Wärme und Warmwasser.

scharo am 19.11.2021 17:19

Dass diese Novelle Unsinn ist, ist mehr als klar. Mieter und Vermieter sollten sie doch einfach ignorieren. Strafen sind nicht vorgesehen. Sollte der Mieter sich doch auf die 3% berufen, so dann erhöhe ich ihm die Miete um 5%

auf Kommentar antworten

Ingo am 24.11.2021 12:17

Sie als Vermieter sind das letzte


Schaffer am 24.11.2021 21:03

Und schon freut sich Rechtsberatung und ggf. Gericht über Einkommen.

Ignorieren? Nö.

Einfach ans Gesetz halten und Kostenerstattung vom Nutzer fordern.


scharo am 25.11.2021 17:44

Ja. Ingo, ich bin wirklich der letzte, da mein Mieter für 62qm Wohnung nur 70,- Nebenkosten (alles inkl.) zu zahlen hat. Und warum - weil ich Ablesung, Abrechnung, Hausmeisterei usw. selbst mache und dafür keinen Zent verlange.

Juri am 19.11.2021 14:58

Wieder in Normen gegossener Unsinn aus Berlin. ... Dass jedes von diesen ideologisch getrieben Gesetzen das Wohnen verteuert, stört die Weltfreden im BT nicht. Mehrwert, als mehr Wert als Kosten, kann ich mir auch bei wohlwollendser Betrachtung nicht herleiten. Und ein Gewinn für die Umwelt dürfte wohl durch Verwendung von Knopfzellen und Elektronik nicht zu erwarten sein, sicher aber eine erhebliche Mehrlast.

auf Kommentar antworten

KaLü am 18.11.2021 22:08

Was nicht Bedacht wurde sind die Rauchmelder die jährlich gewartet werden müssen. War im Zuge der Ablesung Machbar ud jetzt? Ferndiagnose?

auf Kommentar antworten

Maria am 21.11.2021 11:31

Man würde für einen eigentlich wartungsfreien Rauchmelder mit mind. 10-Jahresbatterie unter 10€ bezahlen. Stattdessen haben die Ablesefirmen ein Geschäftsmodell daraus gemacht. Dem Vermieter wird Angst gemacht, Haftungsrisiken, Dokumentation angeblich notwendiger Wartung etc., gleichzeitig wird dem Vermieter unterbreitet, es entstehen durch die Beauftragung des Rauchmelder-Services für sie keine Kosten, da alles per Miet- und Wartungsvertrag an den Mieter abgewältzt wird. Am Ende bezahlt dieser ein Vielfaches der Kosten eines Rauchmeldes, manchmal bis zum 8-12-fachen, für eine in der Form völlig unnütze Leistung.

ErdnuckelEN am 17.11.2021 16:48

Wir haben eine Therme. Die Wartung zahlen wir. Betrieben wird sie mit Gas. Dies zahlen wir schon. Wozu also Ablesegerät? Wir haben das Glück die Heizung anzustellen,wenn es uns kalt wird.

auf Kommentar antworten

Gehirnloser am 17.11.2021 13:21

Blödsinn. Wie will eine monatliche Abrechnung denn erfolgen? Lediglich der gemessenen Verbrauch in Einheiten kann sicher erfolgen.

Die Kosten hingegen sind nur am Ende des Jahres zu ermitteln.

Wie soll z.b. Wartungskosten der Heizanlage verteilt werden?

Die fallen z.b. im Oktober an und werden übers Jahr verteilt. Neu werden die nur an diejenigen verteilt, welche zu diesem Zeitpunkt drinnen wohnen??

Absoluter Quatsch.

auf Kommentar antworten

Schaffer am 24.11.2021 20:55

Noch mehr Quatsch:

Verbrauch bzw. Einheiten der HKV sind immer unter Berücksichtigung des Klima zu sehen. Wie schnell ist da der Wetterdienst mit der Bekanntmachung der neuen Gradzahltagen.

Auch Änderung im Nutzerverhalten: Abwesenheit, Änderung bei den Nutzern der Verbrauchsgemeinschaft, müssten berücksichtigt und gemeldet werden.

Mir fehlt auch das Verständnis wie ich z.B. im März mein "teures" Heizverhalten (in Punkten) im vorhergehenden kalten Januar noch ändern könnte.

Bei den derz. Preisen und den sicheren Preissteigerungen sollte man lieber in Pullover und Aufklärung investieren.

Die mtl. Meldungen der Heizkostendienste oder Immobilienverwaltung sind a.m.S. nur teurer Unsinn. Einzig die Heizkostenverteilfirmen machen Kasse, wie schon bei der Wartung der grds. wartungsfreien Rauchwarnmeldern. Lobbyismus ?

Kurt2244 am 17.11.2021 10:58

Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht welch ein Einblick in das Privatleben der Blick auf die monatliche Ablesung des Energieverbrauches des Wohnungsbesitzes bedeutet??? Wieder ein Schritt in die Überwachung...

auf Kommentar antworten

Frb am 23.11.2021 23:31

Genauso ist es. Vorbereitung auf den Kontroll- Ökostaat. Corona ist der Test auf.

Günther (78 J., priv. Vermieter und Verwalter seit 50 Jahren) am 16.11.2021 00:03

Der Irrsinn nimmt Formen an und ist kaum noch zu toppen. Das ist das Ergebnis, wenn praxisferne Spinner auf Kosten der Bürger ihren Schwachsinn verbreiten. Wer soll diesen Blödsinn denn umsetzen? Der Privatvermieter, der Verwalter von Wohnungseigentum? Letztere sind doch so schon restlos überfordert und erhöhen regelmäßig die Verwaltungskosten. So einen Unsinn kann sich nur jemand ausdenken, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Da muss man nicht lange nachdenken, wer gemeint sein könnte. Anna Lena und Robert lassen Grüßen!

auf Kommentar antworten

HW am 17.11.2021 17:16

Absolut richtig, jeder Mieter kann seine Zähler jeden Monat selbst ablesen und muss diese Daten nicht vom Vermieter erhalten. Zumal die Umrüstung auf Fernablesung ja wieder umlagefähig ist und somit den Mieter zusätzlich belastet


HW am 17.11.2021 17:16

Absolut richtig, jeder Mieter kann seine Zähler jeden Monat selbst ablesen und muss diese Daten nicht vom Vermieter erhalten. Zumal die Umrüstung auf Fernablesung ja wieder umlagefähig ist und somit den Mieter zusätzlich belastet

Wilhelm am 14.11.2021 13:04

Soll diese Verordnung auch für ein selbstgenutztes Zweifamilienhaus (1 Wohnung vermietet) gelten?

Ich habe pro Partei einen geeichten Wärmezähler im Keller eingerichtet, den der Mieter zu jeder Zeit selbst ablesen kann. Was soll da eine 'Fernablesbarkeit' und zusätzliche 'Bürokratie' bewirken? Muss ich dem Mieter auch noch das Multiplizieren (Verbrauch mal Preis) abnehmen?

auf Kommentar antworten

redaktion.immowelt.de am 15.11.2021 12:48

Hallo Wilhelm, bis Ende 2026 müssen Vermieter dafür sorgen, dass alle Messgeräte fernablesbar sind – Ausnahmen sind nur in begründeten Einzelfällen möglich. Damit wohl auch in Ihrem Fall.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

golle am 14.11.2021 11:32

Ich bin erst seit 7 Monaten Vermieter und weiss nicht, wie diese neue Vorschrift für mich gilt.

Mein Mieter hat eine Fußbodenheizung voll auf Strom zusätzlich mit einer Wärmepumpe auch mit Strom. Die Abrechnung geht völlig an mir vorbei über seine Stromabrechnung. Wie soll ich jetzt sicherstellen, das ein Kunde eines Stromanbieters monatlich eine solche Rechnung bekommt?

Ich bin aus diesem Vertrag ja völlig raus?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 15.11.2021 12:59

Hallo Golle,

wir kennen nicht die Bauweise ihres Hauses. Aber in diesem Fall erhält der Mieter ja offensichtlich keine Abrechnung über die Heizkosten von Ihnen. Ob Sie ihm künftig aber monatlich darstellen müssen, dass seine Heizkosten 0 Euro betragen, erscheint uns zwar arg viel Bürokratie. Ob sie das dokumentieren müssen, können wir ihnen leider nicht sagen.

Sparen am 14.11.2021 10:47

Um Geld und Unkosten zu sparen macht die Politik alles Umständig und teurer.

auf Kommentar antworten

hoppedavid am 14.11.2021 10:10

Wiedermal etwas was Zeit kostet und damit Geld für den Vermieter, die nächste Mieterhöhung lässt grüßen

auf Kommentar antworten

Dietwald am 14.11.2021 09:47

Wenn die Ableser zum Fernablesen (nur) in die Nähe der Wohnung kommen müssen, müssen sie wohl auch mit dem Auto "herumfahren". Die ersparte "letzte Meile" ist keine große CO2-Entlastung. Und jetzt sollen sie sogar zwölf Mal im Jahr "herumfahren" statt einmal. Die Fernablesung beim Wasser (gibt es überhaupt solche Wasserzähler?) wird aufwendig: Hauptzähler, x Wohnungszähler Küche kalt, x Wohnungszähler Küche warm, x Wohnungszähler Bad kalt, x Wohnungszähler Bad warm, Zähler zum Boiler, Gartenzähler.

auf Kommentar antworten

Vermpriv am 15.11.2021 10:06

ganz genau, der Co2 Ausstoß würde sich dadurch wesentlich erhöhen, da es früher eine jährliche Ablesung gab. Man möchte bei allem was unsere Regierenden entscheiden meinen, man lebt in Schilda!!

Fuzzy am 13.11.2021 13:00

Ich habe 2 Häuser mit je 2 Wohnungen, von denen ich 1 Wohnung selbst nutze. Bei 2 Wohnungen, deren Mieter schon 20 Jahre die Wohnung nutzen, habe ich vor einem Jahr die Miete geringfügig erhöht. Ich versuche, die Nebenkosten so gering wie möglich zu halten. Für die Heizkostenabrechnung habe ich baulich bedingt 3 Wärmezähler und 10 Heizkostenverteiler erst vor einem Jahr eingebaut, die ich alle selbst ablese und daraus die Heizkosten ermittle. 1995 habe ich beide Häuser bereits in 14 cm Styropor eingepackt, vor 15 Jahren habe ich die beiden Dächer isolieren und neu eindecken lassen. Wenn ich nach der neuen HKVO (lex Techem) nunmehr eine Abrechnungsfirma beauftragen muss, kommen zusätzliche Kosten auf diese zu, denn diese monatlichen Berichte sind Quatsch. Ich kann natürlich weiter bauliche Maßnahmen vornehmen, in dem ich die selbstgenutzte Wohnung energetisch weiter saniere. Auch könnte ich in einer der Wohnungen 6 neue 3fach verglaste Fenster einbauen lasse. Diese Maßnahme würde allerdings dazu führen, dass die Mieterin die damit verbundene Mieterhöhung nicht mehr aufbringen kann. Für größere Vermietungsgesellschaften ist der Aufwand pro Wohnung gering, aber die meisten Vermieter sind Privatpersonen, die für ihr Alter investiert und vorgesorgt haben. Ich befürchte, dass auch durch die HKVO die Mieten und Nebenkosten auf breiter Front zusätzlich steigen werden. Dazu kommt noch das Damoklesschwert, dass die Hälfte der Verbrauchskosten vom Vermieter übernommen werden sollen.

auf Kommentar antworten

Hallaschk am 11.11.2021 11:55

Oder bis 2026 werden die Wohnungen energetisch saniert und entwickeln einen spezifischen Heizenergiebedarf unter 15 KWh/m2. Denn dann entfällt eine Mess- und Abrechungspflicht.

Wie dies sogar für beide Parteien bezahlbar erreicht werden kann, verraten wir unseren Kunden gern. Beste Grüße. Ihr Team der M-VENA.

auf Kommentar antworten

MaHa am 10.11.2021 21:48

Ein Grund bis 2026 alles zu verkaufen.

auf Kommentar antworten

knut kahnt am 10.11.2021 12:52

So oder so werden diese Kosten mit in die Nk eingehen, d,h. die Mieten steigen weiter, weil es die Regierung so will. Mtl. Abrechnung ist ebenfalls ein Kostenfaktor NK, der hier ein bis dato gängiges und akzeptiertes Abrechnungssystem ersetzt - warum, weil die Energiekosten drastisch steigen werden und damit der Mieter einen Chance zur Rücklagenbildung hat, soll er mtl. informiert werden.

Und wenn die Politiker beschließen, daß sich die Mieten erhöhen, dann stelle ich mir die Frage, ob es im Vorfeld nicht sogar sinnvoll ist, die Mieter von der gesetzl. Mieterhöhung zu informieren; sie können sich dann selbst an die Politiker wenden... und das werde ich dann auch tun.

Knut Kahnt

auf Kommentar antworten

R.M. am 10.11.2021 17:16

Ich befürchte, dass die Kosten für die monatlichen Heizkostenbescheide (ggf. letztlich per Gerichtsbeschluss) den Verwaltungskosten zugeordnet werden, und die sind nicht umlagefähig.


BIK am 10.11.2021 17:28

Wofür dann wieder die Nettomiete angehoben werden muss. Dann ist es eigentlich egal ob die Nebenkosten oder die Kaltmiete steigt. Auch damit ist die Novelle kontraproduktiv.

Der Bau von Wohnungen wird weiter uninteressanter.

Die Informationen werden nur wenige Mieter lesen. Noch weniger werden sie zu Energieeinsparungen motivieren.

R.M. am 10.11.2021 11:42

Sie (die Redaktion) schreiben, die HK-Novelle ("Regierungsverordnung") sei vom Kabinet beschlossen worden und der Bundesrat habe "zugestimmt". Also kein Gesetz? Keine Einbindung des Parlaments?

Sind wir schon wieder so weit, oder fällt das auch unter Notverordnung im Rahmen von Corona?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 10.11.2021 14:20

Hallo R.M.,

vielen Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler ausgebessert. Es war selbstverständlich der Bundestag und nicht das Bundeskabinett.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

R.M. am 10.11.2021 09:32

Der häufigste Grund, warum Verwalter einer WEG die fällige Eigentümerversammlung nicht im ersten Halbjahr hinkriegen, ist die noch ausstehende Heizkostenabrechnung von Techem, Brunata, ISTA etc. Die nun sollen monatlich eine Abrechnung erstellen? Dann erfahren wir vermutlich im Dez. 2022, was der Mieter im Jan. verbraucht hat. In Zukunft fordere meinen Mieter auf, monatlich seine Verbräuche (Heizung, Warmwasser) abzulesen, mir die Daten zu schicken, damit ich ihm dann monatlich seinen Verbrauch mitteilen kann. Realsatire pur.

In der HK-Novelle steht glücklicherweise, dass der Mieter die Kürzung vornehmen "kann". Der Mieter, der glaubt, dies tun zu "müssen", macht das vermutlich nur einmal...

auf Kommentar antworten

chancevertan am 09.11.2021 23:25

Gerade zu ein bisschen Geld gekommen, ein schönes Grundstück (Resthof) vor den Toren der Stadt gekauft und drei Häuser errichtet, eins für meine Frau und mich und je eines für zwei unserer drei erwachsenen Kinder. Folglich werden drei Eigentumswohnungen in der Stadt frei, die günstig, d.h. sozial vermietet werden sollten - ein Glücksfall für den Wohnungsmarkt.

Nun hat aber keiner von uns Lust auf diesen Zirkus mit den monatlichen Abrechnungen. Privat sozial günstig vermieten wollen und mit immer aufwendigeren und teureren Vorschriften belastet zu werden, passt nicht zusammen. Folglich werden die Wohnungen leer bleiben.

auf Kommentar antworten

Missmutiger am 09.11.2021 20:00

Schwachsinn ist für die neue Verordnung die korrekte Einordnung! Wir haben für den Austausch von drei abgelaufenen Zählern vor wenigen Jahre ca. 1.000€ bezahlt. Nun wird wegen einem Bürokraten-Hirnfurzbald wiederum bald ein staatlich verordneter Austausch gegen fernablesbare Zähler fällig. Und dazu auch noch monatliche Heizdaten-Mitteilungen! Wer sollte eigentlich als privater Vermieter noch bereit sein, Wohnraum zur Verfügung zu stellen, wenn der Verwaltungsscheißkram immer krassere Formen annimmt?

auf Kommentar antworten

hmeamoelberg@gmx.de am 09.11.2021 12:15

Wieviel korrupte Lobbyisten, die eigentlich Hausverbot im Bundestag haben müssten, haben mal wieder

unsere talentfreien Politiker bestochen, um so einen Schwachsinn zu beschließen. Warum setzt man nicht gleich Lobbyisten ins Parlament, dann können Politiker eingespart werden! Das Ergebnis ist das Gleiche sogar das Selbe.

auf Kommentar antworten

R.T. am 10.11.2021 08:46

gute Idee!

BIK am 09.11.2021 12:07

Ich wage zu bezweifeln, dass sich die Mehrzahl der Mieter für diese Informationen interessiert. Am Ende sind es nur die höheren Kosten. Damit überwiegt der Aufwand den Nutzen (siehe letzter Teil des letzten Absatz). Das widerum verurteilt die Maßnahme zum Unsinn.

Höhere Energiepreise würden den Willen zur Einsparung heben und Investitionen in die Technik rentabler machen. Dafür bräuchte man auch weniger Bürokratie.

auf Kommentar antworten

BIK am 09.11.2021 12:00

Vielen Dank für die Information. Mindestens in Hamburg hat der Vermieter keinen Einfluss auf die Auswahl und den Austauschzyklus der E-Zähler. Auch bleibt unklar ob es für Gewerbe-Mietverträge einen Sonderweg gibt.

auf Kommentar antworten

R.T. am 09.11.2021 10:26

Mir ist ein Rätsel, wie ich meinen Mietern in der Einliegerwohnung monatlich Kosten nachweisen soll? Dazu muss ich ja möglicherweise demnächst auch noch einen Teil der Heiz- und Warmwasserkosten meiner Mieter mit tragen, da ich keine Möglichkeit habe, als weiterhin mit Öl zu heizen (so was soll es geben, verehrte Politiker). Da werden sich doch noch mehr private Vermieter überlegen, ob sie in ihrem Haus überhaupt noch Mieter aufnehmen wollen, nachdem diese ja schon fast unkündbar sind, auch wenn sie sich nicht an Regeln halten - außer die zahlen keine Miete, aber das ist ja nicht alles. Man fragt sich außerdem, wozu das gut sein soll? Das Heizverhalten hat ja schließlich auch etwas mit Außentemperaturen und Lüftungsverhalten zu tun und wenn sich jeder Mieter mal ein Thermometer anschaffen würde, wüsste er auch, wie die Temperatur in seiner Wohnung ist oder muss ich jetzt erklären, dass bei 25 Grad innen die Heizkosten steigen?

Wir haben anscheinend zu viele praxisferne Beamte, die sich so einen Schwachsinn ausdenken! Ich werde jedenfalls nicht noch einmal vermieten, das kostet nur Nerven und viel Zeit und versteuern muss man die Mieteinnahmen ja auch, da bleibt dann nicht viel davon übrig. – Da haben es Großkonzerne besser! - Da soll sich noch einer über Politikverdrossenheit wundern.

auf Kommentar antworten

Roswora am 09.11.2021 11:02

Der Kommentarschreiber spricht mir aus der Seele. Er hat die Problematik auf den Punkt gebracht.


mike am 14.11.2021 19:18

Nun ja, auch wenn ich es nicht gern sage, aber die "Beamten" können da ja am wenigsten was dafür, wenn sich die Lobbyisten an den zuständigen Politiker/Minister wenden und der dann die schwachsinnigsten "Neuerungen" in Auftrag gibt. Es läuft doch immer auf dem gleiche Wege ab.

Lobbycontrol hat schon recht: Lobbyisten raus aus dem Bundestag (= Zutrittsausweise abgeben), dann haben Sie wenigstens keinen freien Zugang mehr zu den Abgeordneten!

Und der kleine Beschäftigte in der öffentlichen Verwaltung ist als Mieter ja schließlich auch davon betroffen. DER lässt sich sowas nicht einfallen!

Ritchie am 09.11.2021 10:06

Ich habe in einem meiner Mietobjekte noch eine 1-Mann Firma für die Heizkostenabrechnung.

Dieser berechnet nur ein drittel von dem, was Techem, KALO und Co. in meinen anderen Objekten abkassieren. Die neuen Anforderungen kann er leider nicht mehr erfüllen, dass hat dann zur Folge, dass die Kosten für die Mieter erheblich steigen werden.

auf Kommentar antworten

Rechberg121 am 09.11.2021 07:25

Reiner, kostentreibender Schwachsinn. Typisch für unsere von Bürokraten beherrschte Gesellschaft.

auf Kommentar antworten

Renate Meißner am 08.11.2021 23:50

Ich werde diese unsinnige Aufgabe einen Ableseunternehmen in Auftrag geben müssen!

Meine Mieter könnten schon jetzt ihren Verbrauch selber ablesen und umrechnen!

Das ist wieder eine Gängelung der Eigentümer, um was, den Besitz aufzugeben und zu verstaatlichen? Ein Schritt zurück in den Sozialismus nennt sich heute Zukunft?

Prost Mahlzeit! Nachhaltigkeit war gestern! Heute ist Verschwendung! Nehmt lieber die Konzerne, Gaslieferanten in die Pflicht. Nicht ich bestimme, was durch die Leitungen fließt!

Welch kranker Zeitgeist! Es wird bedrängt und bedroht, wer etwas für die Allgemeinheit leistet. Ich habe Wohnraum zur Verfügung gestellt, ich bin eine private Vermieterin, die Vorkasse geleistet hat, um Wohnraum zu schaffen. Leistet der Staat diese Aufgabe, wachsen die Bäume aus den Dachrinnen, wenn es überhaupt noch Dachrinnen gibt und was defekt ist, bleibt defekt. Wir sind schon wieder auf d. besten Weg in die DDR! Pfui, schämt euch!

auf Kommentar antworten

christian am 09.11.2021 08:43

Danke sie sprechen mir voll aus der Seele .Vermieter bekommen immer mehr aufgebrummt diese Zeit kann ich sinnvoll für Reparaturen nutzen


Köhler am 15.11.2021 00:24

Trifft den Nagel auf den Kopf ! War bestimmt wieder ein vorsc hlag vom grünen Ungeziefer!

christian am 08.11.2021 23:30

Was für Blüten soll den der ganze Schwachsinn noch treiben, fernablesbare Messgeräte ist ja noch

zu verstehen aber eine monatliche Benachrichtigung find ich schwach Sinn, w erde bald keine Wohnung mehr vermieten

auf Kommentar antworten

christian am 08.11.2021 23:30

Was für Blüten soll den der ganze Schwachsinn noch treiben, fernablesbare Messgeräte ist ja noch

zu verstehen aber eine monatliche Benachrichtigung find ich schwach Sinn, w erde bald keine Wohnung mehr vermieten

auf Kommentar antworten

Renate Meißner am 08.11.2021 23:53

Genau ist ist ja gewollt! So enteignet man "unbemerkt" und es gibt kein Eigentum mehr. Alles gehört allen!


Kai am 09.11.2021 08:39

Richtig , einfach leer stehen lassen , zwar eine ungesunde Einstellung , aber mit der Mietpreisbremse , welche in Berlin zwar nun aufgehoben wurde , habe ich meine Zweite Wohnung nicht mehr zur Vermietung gebracht. Sie steht in Steglitz leer. Das irre dabei, ich kann diese noch unter Verlust , Vermietung und Verpachtung steuerlich geltend machen.

....denn sie wissen nicht was sie tun....

Gunther am 08.11.2021 23:24

Ok, die verbrauchten kwh kann ich noch einfach vom Wärmemengenzähler ablesen, aber der Vergleich zum Vorjahresmonat ist mir schon suspekt. Da die Vergleichsmonate vermutlich unterschiedliche Temperaturen haben, stelle auch ich die Sinnfrage.

Ich führe diese Regelung auf einen bedauerlicherweise "Long Covideffekt" zurück.

Ich wünsche den Personen welche diese Regelung verabschiedet haben jedenfalls gute Besserung.

auf Kommentar antworten

Hansimglück am 08.11.2021 23:16

Das ist schöne Lobby-Arbeit der entsprechenden Unternehmen. Schade für die Mieter. Jeden Monat eine Abrechnung machen - schon wieder neue Zähler - Gateways - mögliche 50% Beteiligung an der CO2 Steuer. Wir erhöhen noch dieses Jahr die Miete um 2€ kalt je m2 und die Nebenkosten Vorauszahlung um 20%.

auf Kommentar antworten

Fr. Jandeck am 09.11.2021 11:58

wir sehen wieder, dass die Politiker überhaupt keine Ahnung haben, was sie da verzapfen.

ein Team der Ahnungslosen ,ideologisch verblendet und schlicht unfähig!


Stefan am 09.11.2021 20:03

Und für diese dilettantischen Politiker soll man sich dann auch noch erwärmen und zur Wahlurne schleppen. Solche Themen stehen vorher nie als Wahlkampfthemen zur Debatte - die kommen aus dem Nichts über uns.

Jörg am 08.11.2021 22:28

Was ist das denn für ein Blödsinn!

Ist auch daran gedacht, dass monatliche Fahrten zum vermieteten Objekt auch steuerlich abzugsfähig sind?

auf Kommentar antworten

MarkusInHamburg am 08.11.2021 22:16

Wenn ein Mieter sich für die Monatswerte der Heizung interessiert (das gibt es und das ist auch in Ordnung), liest er die Geräte jetzt schon selbst monatlich ab, denn die Geräte befinden sich ja in aller Regel innerhalb der Wohnung.

Wenn er sich nicht dafür interessiert (das dürfte für die Mehrheit gelten), wird er die monatliche Mitteilung als lästigen Spam empfinden.

Niemand braucht diese Regelung (außer den Messdienstleistern).

auf Kommentar antworten

A. K. am 08.11.2021 21:54

Man bedenke: Noch Nichteinhaltung große Stromkonzerne müssen uns den monatlichen Verbrauch melden. Und sie haben die Infrastruktur dafür!!!

Vielen Dank an die Politiker. Die meisten Mieter interessiert die monatliche Abrechnung nicht. Viele Menschen lesen nicht einmal ihre Gehaltsabrechnung oder Kontoauszüge und schmeißen diese einfach weg (was natürlich Quatsch ist, aber es ist Tatsache). Ich fasse es nicht, dass Dieters verabschiedet konnte.

Gibt es nicht einen Berater seitens der Vermieter, der etwas klaren Verstand im die Diskussion einbringen konnte?!

auf Kommentar antworten

A.K. am 08.11.2021 21:48

Ein Desaster für Vermieter! Denkt man an die vielen kleinen Vermieter, die nur eine oder wenige Wohnungen haben. Diese haben of die Abrechnungen selbst erstellt. Der monatlich geforderte Aufwand, eine Abrechnung zu erstellen ist nicht vertretbar und für die meisten nur unter Zuhilfenahme eines Abrechnungsunternehmens möglich. Die Kosten dafür werden selbstverständlich auf die Mieter ungelegt!!!

Damit reduziert sich die mögliche Kaltmiete und die Rendite der Immobilie.

auf Kommentar antworten

Stefan am 08.11.2021 21:47

An welche Institution kann man sich da eigentlich wenden, um dagegen anzugehen?

auf Kommentar antworten

Stefan am 08.11.2021 21:36

Ich bin privater Kleinvermieter und versuche die Kosten für die Mieter niedrig zu halten. Ich habe überall eigene Zahler installiert und mache die Abrechnung für NULL EUR selbst. Ich bin seit einiger Zeit den Fängen der großen, teuren Abrechner (Techem, ISTA, usw.) erst entkommen. Die sind ja so kreativ im Erfinden der vielfältigsten Gebührenarten, dass es für den Mieter so richtig schön teuer wird. Alle waren zufrieden und die Heiznebenkosten niedrig. Wenigstens einmal im Jahr konnte man in Kontakt mit den Mietern treten und die Wohnung, sowie den Mieter sehen. Bei dieser Gelegenheit wurden die persönlichen Kontakte immer auch etwas aufgefrischt. Aber so etwas wird wohl überbewertet - besser in der Anonymität bleiben.

Mit dieser völlig nutzlosen Novelle werde ich dann wohl wieder in die offenen Arme der großen Abrechner getrieben, die dann bestimmt wieder kreativ werden, was der Erfinden neuer Abrechnungsgebührenarten betrifft. Damit ist dann auch gewährleistet, dass die Bruttomieten schön steigen und der Vermieter wieder das Prädikat "geldgieriger Kapitalist" bekommt.

auf Kommentar antworten

HW am 17.11.2021 17:44

Am besten mit den Mietern sprechen und aufklären. Letztendlich müssten die Mieter ja nicht geringe Mehrkosten aus diesem Unsinn übernehmen. Nur in keinem Fall zu den teuren, großen Ableseanbietern zurück gehen. Zumal diese meist nicht nur fehlerhaft sondern auch sehr Zeitverschleppend arbeiten. So habe ich dies mit meinen Mietern gehandhabt und keiner will eine monatliche Abrechnung über Fernablesung. Somit bleibt alles beim alten mit der jährlichen persönlichen Ablesung und gutem Kontakt zu den Mietern.

Diese Ableselobbisten sollten wie alle anderen Lobbisten aus dem Bundestag geworfen werden, denn nur diese treiben seit Jahren die Nebenkosten in immer größerer Höhen.

Günter am 08.11.2021 21:23

Solange die Mieter weiterhin die Fenster auf Kipp Stellung während der Heizperiode zum Lüften öffnen ist das vollkommener Nonsens

auf Kommentar antworten

seeadler am 08.11.2021 19:54

Wieder eine Polit-Posse. Schwachsinn in Vollendung von geistigen Tieffliegern.

auf Kommentar antworten

mike am 08.11.2021 19:24

Man sieht, dass die 3 großen Abrechnungskonzerne ihre Lobbyisten offensichtlich gut bezahlen. Ansonsten frage ich mich als kleiner Privatvermieter schon, ob die Politiker sich mal die Mühe machen zu überlegen, was Otto-Normal-Mieter mit diesen Daten anfangen soll/wird.

Es ist ja schön zu wissen, dass ich im Monat X soundsoviel kwh verbraucht habe - aber deswegen weiß ich ja noch lange nicht, wieviel mich das am Ende kostet. Die Abrechnung kommt ja erst nach ca. 1 Jahr, wenn der Vermieter seine Abrechnung fertig hat.

Und wenn's kalt ist, wird geheizt - denn frieren will keiner!

Also wozu der Aufwand? Damit steigen nur die Kosten. Und wer zahlt die am Ende?

Ist ja oberflächlich betrachtet ein netter Gedanke im Sinne von Klimaschutz und Heizkosteneinsparung (?), aber richtig durchdacht eben dann doch nicht.

Hier fehlt es dann wieder an der Evaluierung und entspr. Kosten-Nutzen-Verhältnis der Maßnahme. Und sowas führe ich dann als "Großexperiment" gleich deutschlandweit ein!? Echt jetzt????

auf Kommentar antworten

sasse3333 am 08.11.2021 19:37

Ganz wichtig sind dann natürlich die monatlichen Mitteilungen in den Sommermonaten, die dann besagen, dass die Heizkosten = Null betrugen, das ist natürlich unheimlich hilfreich für alle Mieter und Vermieter, aber unheimlich einkunftsreich für die Messstellenmafia....

Konrad am 08.11.2021 19:17

Das ist eine Reduzierung von Bürokratie - Schwachsinn, den keiner braucht und will.

Am Ende zahlen die höheren Kosten hierfür die Mieter.

Die Folge ist, weniger Wohnraumangebote und eine reduzierte Bautätigkeit

auf Kommentar antworten

bae am 08.11.2021 19:09

Bravo! Das ist die richtige Antwort auf die Wohnungsnot...

auf Kommentar antworten

heiko am 08.11.2021 18:18

So ein Schwachsinn!!! Wer soll das nur wieder bezahlen, am Ende natürlich der Mieter.

Eine monatliche Kosten-oder CO2 Kontrolle braucht kein Mensch. Typisch Politik, immer an den Bedürfnissen der Menschen vorbei.

auf Kommentar antworten

Mayer am 08.11.2021 17:47

Profiteure der neuen Regelungen sind nicht die Mieter, sondern vor allem die Messstellenbetreiber und Heizkostenabrechnungs-Dienstleister.

Ein kleiner Vermieter wird es sich nicht leisten können, monatliche Verbrauchsabrechnungen mit den umfangreichen Informationspflichten zu erbringen. Er wird also gezwungen sein, einen dieser kostentreibenden Dienstleiser zu beauftragen.

Das bedeutet neue Zähler an jedem Heizkörper, eine Zählermiete, die auf die Mieter umgelegt wird sowie die laufenden Kosten für die Wartung und Erstellung der erforderlichen Dokumentation.

Bedenkt man, dass die Mieter schon heute sehr kostenbewusst heizen, ja manchmal einige Räume überhaupt nicht mehr heizen, so kann das für den Hauseigentümer auch nach hinten losgehen. Wenn einzelne Räume zu stark abkühlen, kann das die Schimmelbildung durch Feuchtigkeit fördern. Kostenintensive Sanierungsaufwendungen wären dann die Folge.

Den Hauptanteil der Heizkosten wird aber gerade überhaupt nicht durch das Heizverhalten der Mieter sondern vielmehr durch die enorm gestiegenen Energiepreise verursacht. Auf diese Kosten hat der Mieter so gut wie keinen Einfluss. Da sollte doch noch einmal die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen betrachtet werden, um nicht dann auch noch die Mieter mit zusätzlichen Kosten für das Ablesen und Warten der Zähler sowie die Erstellung der Berichte zu belasten.

auf Kommentar antworten

Oli P am 08.11.2021 19:23

Wie wahr. Sie haben die Folgen dieses Schwachsinns vortrefflich beschrieben.

Dieser Murks ist bei der Einführung der "intelligenten Stromzähler" bereits verwirklicht worden. Zusätzliche monatliche Zählergebühren von 9,00 - 12,00 EUR kommen dabei auf die Verbraucher zu.

Weserjung am 08.11.2021 16:41

Letztendlich wird es die Mieter interessieren das 1. Die Bude warm wird, 3. Das Warmwasser zur Verfügung steht und 3. Das die Kosten nicht aus dem Ruder laufen.

Auf CO2 hat mich noch nie ein Mieter angesprochen. Das Thema ist komplett überbewertet.

auf Kommentar antworten

hmeamoelberg@gmx.de am 08.11.2021 16:28

In ihrer unendlichen Wissenslosigkeit haben sich hier wieder mal talentfreie Politiker mit einer Bürokratieneurose einen Mist einfallen lassen, der alles für Alle nur verteuert. Am besten ist es, das die Berliner Politiker in ihren Fachbereichen eine Ausbildung machen und ihre Position nicht auslosen!

auf Kommentar antworten

Oli P am 08.11.2021 19:16

Wie wahr. Treffender kann man diesen Schwachsinn nicht beschreiben.

Seb am 08.11.2021 15:20

Ich frage mich, warum solche Veränderungen nicht auf Lokaler Ebene getestet werden. Wenn man so ein Vorhaben in einer Gemeinde oder einem Stadtteil staatlich finanziert testen würde, könnte man den reellen Nutzen gegen den effektiven Aufwand vergleichen. Warum wird ein Versuch gleich auf Bundesebene, durchgeführt?

3-4 Jahre Verzögerung für Aufbau und Evaluation im kleinen Maß schaden der Gesellschaft nicht, können sie aber vor potenziell unnötigen und vielleicht auch kontraproduktiven Maßnahmen, Kosten und Bürokratie schützen.

auf Kommentar antworten

Oli P am 08.11.2021 19:28

Der große Feldversuch läuft schon längst:

Ist dieser Murks doch bei der Einführung der "intelligenten Stromzähler" bereits verwirklicht worden. Zusätzliche monatliche Zählergebühren von 9,00 - 12,00 EUR kommen dabei auf die Verbraucher zu. DIe Kosten stehen dabei in keinerlei Verhältnis zum Nutzen.

heliko am 08.11.2021 15:19

Warum ist immer nur die Rede der Mieter?? Als ob die Eigentümer keine Heizkosten zu zahlen hätten!

auf Kommentar antworten

Weserjung am 08.11.2021 16:44

100% Zustimmung. Auch wir müssen diese Kosten letztendlich erwirtschaften.

Cosa am 08.11.2021 15:14

Alles schön soweit, aber die Mehrkosten, hier meine ich als Beispiel die monatlichen Porto, Verpackungs und Druckkosten fallen dann wieder dem Mieter zu Last. Ob es danach für den Mieter günstiger wird, steht wohl ausser Frage.

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 09.11.2021 09:05

Hallo Cosa,

das stimmt so nicht. Die Verwaltungskosten eines Vermieters sind nicht auf den Mieter umlegbar (siehe § 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrKV). Diese Kosten muss der Vermieter also selbst tragen.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

@kanzlerentlarve am 08.11.2021 15:09

Hallo so ein Schwachsinn da verdient nur wieder der Dienstleister für den Mieter bringt das gar nichts. Im Auto sieht auch jeder jede Sekunde was er verbraucht und trotzdem fährt es nicht mit Wasser und keiner anderst. Bei 19° friert man halt vor dem TV. Und die Schimmelfälle werden zunehmen. Und wen ich diese Funkerei in jedem Zimmer nicht haben will ??????????

auf Kommentar antworten

Uee am 08.11.2021 15:03

Vermieten wird immer aufwendiger. Wer möchte das denn künftig überhaupt noch machen?

auf Kommentar antworten

Investor am 08.11.2021 16:21

Richtig. So bekommt der Staat keine Investoren, die eine Wohnung kaufen um sie zu vermieten. Lassen wir es den Staat machen. Es fehlen nur noch die Berechtigungsscheine. Wo ist die gute alte DDR ?


Boettcher am 08.11.2021 16:27

Vielleicht ist das ein Teil des Planes, dass der private Vermieter vom Markt verschwindet und nur noch die großen Wohnungsgesellschaften oder Personen mit Schwarzgeld den Wohnungsmarkt beherrschen. Tatsächlich wird das Verwalten eines Mietshauses für die älteren Vermieter immer komplizierter.

Die Abrechnung von Zentralheizungen halten mich davon ab, diese auch noch zu erweitern.

LMB


Oli P am 08.11.2021 19:31

Bei alledem an Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum ("Great reset") denken:

"Im Jahr 2030 werden Sie nichts mehr besitzen und damit vollkommen glücklich sein".

Monty2005 am 08.11.2021 14:57

Und was ist mit dem Datenschutz ??? Wenn dem Vermieter die Daten mitgeteilt werden kann dieser daraus auf das Heizverhalten usw., aber auch darauf erhalten, ob der Mieter in der Wohnung anwesend war oder z.B. länger in Urlaub war. Das kann es doch nicht sein.

auf Kommentar antworten

Monty2005 am 08.11.2021 15:08

Natürlich hat der Vermieter dadurch jede Menge Arbeit, wer soll das bezahlen. Nur Ista und Co. machen damit Kohle. Klar, Deutschland prescht mal wieder vor, am Grünen Tisch in Langeweile erdacht ohne Rücksicht auf die Folgen. Totaler Blödsinn. Wer wird das verstehen, nur ein kleiner Teil und dazu, wer hat überhaupt Interesse daran ?

EDEL am 08.11.2021 14:51

Ich tüftle gerade an einem Pupssessel, der die Wärme beim pupsen auffängt und werde dann

künftig jedem Mieter solch einen Sessel in seine Wohnung stellen.

Wenn sich dieses dann bewährt hat, kann ich ja noch gut Geld damit verdienen, indem ich solche

PUPSSessel dorthin verkaufe, wo am meisten gepupst wird, vielleicht bei der Politik....

Ist doch eine prima Idee, wer unterstützt mich? eventuell dann die Höhle der Löwen?

auf Kommentar antworten

Mitpupser am 08.11.2021 17:08

:-)))


Oli P am 08.11.2021 19:33

Hast Du noch weitere solcher genialer Ideen? Zugabe, Zugabe, Zugabe, ... :-)))

Obo231048 am 08.11.2021 14:47

Die monatliche Mitteilung muss der Mieter bezahlen?

auf Kommentar antworten

Cosa am 08.11.2021 15:21

Na logisch, jede bisherigen Abrechnung beinhaltete auch die dadurch entstandenen Kosten


Weserjung am 08.11.2021 16:52

Selbstverständlich, ist voll umlagefähig


immowelt Redaktion am 09.11.2021 08:55

Hallo Obo231048,

die monatliche Mitteilung müsste unter die Verwaltungskosten fallen, welche nicht auf den Mieter umlegbar sind (siehe § 1 Abs. 2 Nr. 1 Betriebskostenverordnung sowie § 2 Nr. 4 BetrKV). Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten können. Für eine rechtssichere Antwort empfehlen wir einen Fachanwalt oder einen Vermieterverband zu kontaktieren.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

sasse3333 am 08.11.2021 14:45

Auf unseren Objekten mit 40 bzw. 48 Wohnungen entstehen jetzt schon jährliche Kosten von ca. 5.500

Euro und mehr nur für die Messdienstleister, also nur für das Ablesen, den Wechsel der Heizungsröhrchen an den Heizkörpern alle paar Jahre und die Aufschlüsselung der Kosten auf die einzelnen Wohnungen, jetzt werden also nochmal ein paar hundert Euro für die monatlichen Infos der Heizkosten dazukommen und wen interessiert denn im Sommer dass monatelang die Heizung Null Verbrauch anzeigt ??? Da haben sich die Protagonisten der Messdienstleistermafia wieder ein milliardenschweres neues Einkommen gesichert und unseren fachlichen Deppen im Ministerium oder auch in der EU nicken das ab und die Mieter haben für nichts wieder mal eine steigende Miete am Hals.

Aber dafür kann man ja später wieder die bösen Vermieter am Pranger stellen...

Immobilien & Verwaltung H. Sassenhagen

auf Kommentar antworten

EDEL am 08.11.2021 15:12

Finde Ihren Kommentar echt SUPER und es müßten noch viel mehr Immo-Verwaltungen Ihrer Meinung sein. Aber dem ist leider nicht so und es ist eher das Gegenteil für die Verwalter gut.

Unser Staat vergisst leider, wer unserer Bevölkerung eine Wohnung bietet. Er ist und war hierzu

leider nicht in der Lage. Wenn er so weitermacht, werden bald noch viel mehr Leute um eine

vernünftig bezahlbare Miete kämpfen müssen, oder aber auf der Strasse leben. Wenn wir nicht

das Herz hätten würde es ganz schön duster aussehen in dem schönen Deutschland.

All unsere Mühe und die kostenlose Arbeit, die wir täglich leisten, wird nur noch mit Füssen

getreten. Frage mich nur noch, wie lange dies noch so getrieben wird und wann es den Leuten

ein für alle mal reicht.


mike am 08.11.2021 19:08

Ganz genau; Mafia ist der richtige Ausdruck

Burgel Rindermann am 08.11.2021 14:41

Das ist viel zu aufwendig. meine Mieter sind mit der Beauftragung einer Ablesefirma sehr einverstanden.

Wer bezahlt die Installation für die Fernablese und die monatlichen Dokumente? Sollen die vermieter erzogen werden ?

auf Kommentar antworten

R.M. am 08.11.2021 14:38

Ich vermiete mietspiegelkonform eine Wohnung, habe bisher ein gutes Verhältnis zu meinem Mieter. Kann ich per Privatvertrag die Gesetzesvorgaben abdingen und eine unverändert jährliche Heiz- und Warmwasserabrechnung vereinbaren?

auf Kommentar antworten

mike am 08.11.2021 19:11

Nein, geht nicht, da

1. eine gesetzl. Vorschrift privatrechtlich nicht abbedungen werden kann und

2. diese mtl. Infos zusätzlich zur jährl. Abrechnung zu verstehen sind

hmeamoelberg am 08.11.2021 14:36

Kann der Vermieter die monatliche Abrechnung dem Mieter in Rechnung stellen?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 09.11.2021 09:12

Hallo hmeamoelberg,

die Verwaltungskosten eines Vermieters sind nicht auf den Mieter umlegbar (siehe § 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrKV). Diese Kosten muss der Vermieter also selbst tragen.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Brandmeier am 08.11.2021 14:35

Ich frage mich wirklich woher ein Vermieter die Zeit nehmen soll, jeden Monat diese Daten dem Mieter mitzuteilen. Dieser Mehraufwand wird ja wohl dann auf die Miete aufgeschlagen. Wo bekommt man die Geräte zum nachrüsten? Das ist ganz schön viel Mehrarbeit die sich nicht rechnet.

auf Kommentar antworten

Fischotter49 am 08.11.2021 14:18

Wieder haben sich in Brüssel, die auf unsere Kosten den Hintern breitsitzende Politiker, am grünen Tisch etwas ausgedacht, welches in der Praxis nicht praktikabel ist und nur den Ablesefirmen einen Gewinnschub verspricht.

Als Kleinvermieter von 2 Wohnungen, die sich im eigenem Haus befinden, überlege ich, ob es über noch rentabel ist, weiter zu vermieten! Das werden sicherlich auch noch mehr überlegen und dadurch wird noch weniger Wohnraum zur Verfügung stehen.

Die Wohnungskonzerne werden sicherlich auch Wege finden, um die hohen Kosten umzulegen, die Dummen werden dann wieder die Mieter sein.

Gibt es in diesem Land noch Menschen und Politiker , die ihr Gehirn einschalten bevor es zur Gesetzgebung kommt?! Diesen Glauben daran habe ich schon lange verloren.

auf Kommentar antworten

Speca am 08.11.2021 14:18

Niemand braucht während der Abrechnungsperiode diese Zahlen, außer beim Auszug bzw. Einzug. Sinnlose Info und Daten für jeden ! Sinnlos ? Blödsinn ja.

auf Kommentar antworten

R.M. am 08.11.2021 13:58

Das wird herrliche Diskussionen geben: Die Durchflussmessgeräte in der Wohnung bestimmen den Verbrauch über die Temperaturdifferenz von Vor- und Rücklauf. Die Gasanbieter messen das gelieferte Volumen multipliziert mit dem (angeblichen) aktuellen Brennwert des Gases. Zwei technisch und physikalisch völlig verschiedene Methoden, die nur im Endergebnis kWh angeben. Das Eichgesetz erlaubt schon gehörige Abweichungen. Hinzu kommen Leitungsverluste.

Das Vermieten soll eben unattraktiv gemacht werden. "Deutsche Wohnen enteignen" ist nur der Einstieg. Bald sind auch die privaten Kleinvermieter dran. Wenn dann die vermietete Wohnung in eine Eigentumswohnung umgewandelt wird, sinkt der Mietwohnungsbestand weiter. Auch wieder nicht recht?

auf Kommentar antworten

Oli P am 08.11.2021 19:38

Bei alledem an Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum ("Great reset") denken:

"Im Jahr 2030 werden Sie nichts mehr besitzen und damit vollkommen glücklich sein".

Kai Uwe Diesel am 08.11.2021 13:56

Wieder Ideen ohne Wertschöpfung , sollen das hier Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sein ? Damit erfährt der Mieter seine Einsparung an CO 2 Werten ? Noch einen Vorschlag , monatlich den Verbrauch vom Hauslicht mitteilen :-(

auf Kommentar antworten

Stefan B. am 08.11.2021 13:50

Ich sehe da sehr viel Aufwand insbesondere auf uns Kleinvermieter zukommen. Gilt denn dies beispielsweise auch für 2-Familienhäuser oder gelten da die alten Ausnahmen weiter??

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 09.11.2021 09:47

Hallo Stefan B.,

wenn im Zweifamilienhaus nach Heizkostenverordnung abgerechnet wird, dann muss auch hier die Novelle beachtet werden. Wurde im Mietvertrag vereinbart, dass die Heizkosten nicht nach HeizKV abgerechnet werden, so gilt diese Regelung weiterhin.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort kontaktieren Sie bitte einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverband.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

schdrahlo am 08.11.2021 13:49

Wie soll das dann bei Fußbodenheizungen laufen (die bei denen nicht einfach ein Messgerät am 'Heizkörper' montiert werden kann)?

Und inwiefern ändert sich etwas, wenn man eine Wohnung per Pauschalmiete (inklusive sämtlichen Nebenkosten, die nicht abgerechnet werden) vermietet?

auf Kommentar antworten

Vermieter am 08.11.2021 13:46

Die absolute Gelddruckmaschine für Ista, Techem + Co.

Ein kleiner privater Vermieter zu sein wird immer schwieriger und bürokratischer.

Es wird darauf hinauslaufen, dass viele Mieter lieber in dicken Jacken in der Wohnung sitzen als fachgerecht zu heizen und an dem dann in den Ecken blühenden Schimmel bekommt ja sowieso der Vermieter die Schuld.

auf Kommentar antworten

Oli P am 08.11.2021 19:39

Bei alledem an Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum ("Great reset") denken:

"Im Jahr 2030 werden Sie nichts mehr besitzen und damit vollkommen glücklich sein".

Michael am 08.11.2021 13:29

Ja mach ich, auch im Sommer...

auf Kommentar antworten

Otto am 08.11.2021 13:20

Die Fernablesbarkeit ist eine längst fällige Maßnahme, damit entfällt der Ärger mit den Mietern, die oft gerne eigene Wunschtermine zum Ablesen hätten. Sie birgt natürlich auch die Gefahr, dass die Stände nicht akzeptiert werden, gerade bei Mietern, die nicht digital unterwegs sind, weil das Messgerät angeblich "nicht funktioniert".

Wie soll die Handhabung aussehen, bei monatlicher Mitteilung über Verbrauch an die Mieter? Die können doch anhand ihrer Uhren selbst ablesen was sie im Monat verbraucht haben. Oder soll jedes mal eine Abrechnung Verbrauch/Kosten erfolgen? Irgendwie nicht nachvollziehbar.

auf Kommentar antworten

Martin am 08.11.2021 13:18

Absoluter Schwachsinn, ich kann mich da nur anschließen.

Die Ablesefirmen kommen so schon kaum hinterher. Als Vermieter warte ich 2 - 3 Monate nach Einreichung auf die Jahres-Abrechnungen. Wie soll das dann bei monatlichen Abrechnungen aussehen? Der Mieter erhält im Dezember die Monatsabrechnung vom Februar? Na vielen Dank! Ganz zu schweigen von den Mehrkosten, die entstehen. Mal abgesehen von den eigene Kosten des Vermieters, wird der Mieter einiges mehr zahlen müssen. Und das, wo er ohnehin schon aufgrund gestiegener Energiekosten sehr viel zahlt. Ich kann nur hoffen, dass das auf vernünftigem Weg noch einmal überdacht wird.

auf Kommentar antworten

Günther am 08.11.2021 13:18

Ista, Techem usw. Das sind ja jetzt schon Gelddruckmaschinen. Jetzt wird noch ein Turpo dazugeschaltet.

Ich bin Mieter und halte diesen Aktionismus, der überhaupt nichts bringt, für vollkommen überflüssig.

auf Kommentar antworten

Hannemann am 08.11.2021 13:05

somit kann jeder Unbefugte meine Daten im Internet lesen. Das Verstößt gegen den Datenschutz. Ich mache all die Scheiße nicht mit und Verkaufe mein Haus.. Vermiter sind die Dummen der Nation. Mit mir nicht....

auf Kommentar antworten

Obi am 08.11.2021 12:55

Ich fürchte 95% der Mieter interessiert es nicht, wieviel verbraucht wird, solange es warm genug in der Wohnung ist. Es wird doch immer erst geschrieen, wenn die Heizung ausfällt. Da freuen wir uns auf die Kommende Zeit, wenn kein Gas geliefert wird (weil wir die Russen beschimpfen), die Fernwärme wegen der ausbleibenden Kohle-Verstromung wegfällt, die Ölzentralheizung wegen der Preis-Entwicklung nicht nachgefüllt wird, weil die Solar-Heizung wegen schlechtem Wetter ausbleibt und die Windkraft für andere Versorgungsformen vorbehalten wird . VIEL SPASS!

auf Kommentar antworten

Frustrierter Vermieter am 08.11.2021 12:45

Bei soviel hirnlosem Aktionismus verschlägt es einem die Sprache. Null und nichts wird dadurch eingespart, nur ISTA und Co. freuen sich. Wird den Mietern soviel Dummheit unterstellt, dass sie ihre Wärmezähler nicht jederzeit selbst ablesen können und sich ein Urteil über ihr Verbrauchsverhalten bilden können. was nützt es, wenn die Wohnungszähler funkbasiert sind aber der Hauptzähler des Hauses nicht. Dann muss doch jemand kommen und den Hauptzähler ablesen, damit dieser an den Gaslieferanten weitergegeben wird. Und was ist mit den Wärmeverlusten- die Summe des Verbrauchs der Wohnungszähler stimmt nie ganz mit dem Verbrauch des Hauptzählers überein. D.h., ISTA, Techem und Co erstellen eine monatliche Abrechnung auf Basis der Kostendaten des Gaslieferanten und des Verbrauchs der

Wohnungszähler. und am Ende des Abrechnungsjahres darf der Vermieter er-

klären warum dies nicht übereinstimmt.

Heute nutze ich die Wohnungszähler um den jeweiligen Anteil der Wohnungen zu berechnen an den Gesamtkosten, die auf dem tatsächlichen Verbrauch des Hauptzählers beruhen. es wird alles nur teurer, verworrener und bringt den Mietern keinerlei Mehrwert. Digitalisierung macht nur Sinn, wenn die sinnvoll ist und nicht als Alibi für wieder mal völlig ahnungslose und überforderte Politiker, die dem Mainstream hinterherlaufen

auf Kommentar antworten

Tako111 am 08.11.2021 12:59

Ja, in der Tat. Ein nicht unerheblicher Teil der Mieter ist so dämlich, dass sie eklatante Probleme beim ablesen haben. Leider…!!

Caro am 08.11.2021 12:44

Wer kommt bitteschön auf solche Ideen? Man muss sich nur mal überlegen, wieviel Personal jetzt für die Fabrizierung diesen Mists bezahlt werden musste. Wir sind private Vermieter 1 (!) Einliegerwohnung, die von einer älteren Dame bewohnt wird. Die Heizkosten zahlt sie direkt an den Anbieter und jetzt sollen WIR ihr monatlich über ihren Vertrag Auskunft geben??? Monatlich???

Entschuldigt bitte aber wer hat da denn zu wenig Frischluft an sein Hirn gelassen? Wenn es wenigstens Ausnahmen für private Vermieter geben würde aber die scheint es ja nicht zu geben.

auf Kommentar antworten

Hazel am 08.11.2021 13:13

Stimmt! Haben die alle Langeweile? Hat doch bisher mit der Fernablesung alles bestens geklappt und wer direkt an den Anbieter zahlt wird von dem mit der Jahresabrechnung informiert. Was soll so ein Zirkus das monatlich bekanntzugeben. Interessiert doch eh niemanden und die Mieter vergeuden ihre Zeit doch nicht damit sich das jeden Monat anzusehen. Gibt es nichts Wichtigeres um das man sich dringend kümmern sollte? Unfassbar so ein Unfug.


Ddd am 08.11.2021 14:54

Nein, sie gehören dann zu den glücklichen Vermietern, die das nicht tun müssen. Stellen Sie sich aber vor, was eine Hausverwaltung wegen dieser Verordnung an Arbeit hat. Nur um dem Mieter irgendwelche Zahlen mitteilt, mit denen er (der Mieter!) eh nichts anfangen kann. Denn, wenn es mir kalt ist, es ist mir auch Wurscht, ob Greta mich beschimpft oder, ob der Verbrauch höher ist. Krank werde deshalb nicht. Diese Regierung bekommt viel Geld für MIST VERZAPFEN! In der freien Wirtschaft wäre sie schon längst Hart IV-Empfängerin!

klaus am 08.11.2021 12:36

So ein Schwachsinn! In meinem Zweifamilienhaus (eine Wohnung nutze Ich) sind an den Heizlörpern Verbrauchszähler installiert. Die Umrechnungsfaktoren sind mir bekannt. Die Warmwasserversorgung läuft auch über meine Ölheizung. Bisher konnte ich die Abrechnung kostenfrei selbst abrechnen. Das würde dann nur noch über Techem oder andere Anbieter möglich sein. Die zusätzliche Kosten werden dann anteilig auf den Mieter verteilt. Wo ist dann der Vorteil, denn es wird kein Liter Öl weniger verbraucht, da das Haus gem. Energieausweis einen Verbrauchswert des Gebäudes von rund 60 kWh hat. Wo soll da noch gespart werden? Bestimmt nicht über die monatlichen Meldungen, die irgendwann alle im Papierkorb landen. Resüme: Zusätzliche Kosten und keinen Nutzen. Hoffentlich kann der Unsinn noch gestoppt werden.

auf Kommentar antworten

Frankenflieger am 08.11.2021 12:34

Na, da bin ich mal gespannt, welche Hintergedanken die politischen Statistiker hinsichtlich der Interoperabilität der Messgeräte verfolgen. Ich denke da an Rückschlüsse für potenzielle Steuererhöhungen, Gewinnmaximierung der Lieferanten, Kürzungen staatlicher Leistungen oder einfach nur an den Verbrauch von Heizungsenergie pro Kilogramm Lebendgewicht….

auf Kommentar antworten

Ladi am 08.11.2021 12:53

Du hast recht nur kosten Produzieren die Messgeräte gehen oft Defekt dann hilft nur Tauschen oder Reparieren. geheizt kosten wieder Geld. Reparieren oder Austauschen.

Es hilf nicht, Heizen musst du oder alternative nicht heizen und mit Daumen Jäcke in der Wohnung leben. Dann hast richtig gespart!!!

Dann Spiel auch keine Rolle wie die dich messen.

Edeltraud Wagner am 08.11.2021 12:28

Dumm, Dümmer, am Dümmsten, da sind wir nun angelangt.

Jeder Mieter kann seinen Verbrauch selbst monatlich ablesen, wenn er daran Interesse hat.

Diese Regelung dient nur noch zur Bespitzelung und diese Bespitzelung wird täglich schlimmer.

Die Kosten steigen sowieso schon rasant und geholfen ist mit dieser Regelung nicht dem Mieter,

nicht dem Klima, sondern nur noch der Bespitzelung. ?was kommt denn noch Alles.....

auf Kommentar antworten

Peter33 am 08.11.2021 12:33

Es geht um eine aufgedrängte, teure "Dienstleistung", von welcher jeder Immo-Profi weiß, dass sie keiner will. Am ehesten kein Mieter. Geld ist aber nun einmal Geld.

Peter33 am 08.11.2021 12:28

Nicht der Bundesregierung gleich immer Dummheit unterstellen. Eingefädelt wurde auch das von den üblichen Verdächtigen, welche jeder kennt, der schon einmal eine Heizkostenabrechnung in der Hand hatte. Wer z.B. weiß, dass in Spanien Wasseruhren 20 Jahre oder länger drinbleiben können und bei uns 5 Jahre, der weiß warum es bei uns so ist wie es ist.

Nun streckt diese Branche ihre Finger nach den Heizkostenverteilern aus und will auch dort den Profit maximieren. Dazu gehört auch, dass diese möglichst oft neu gekauft werden müssen, auch wenn sie locker 20 Jahre halten.

Man muss ja nur von Klimaschutz fabulieren und schon macht die Politik wie ihr aufgetragen.

Der größte Witz ist natürlich die monatliche Abrechnung... Jeder, aber auch wirklich jeder weiß, dass das Einzige was Mieter und Eigennutzer interessiert, ist ob man nachzahlen muss oder "ordentlich was rausbekommt". Das und nur das interessiert die Leute und ganz sicher nicht, ob sie im November mehr verbraucht haben, als im Oktober. Was für ein Unsinn... Jede Wette, dass sich mindestens 100 Leute in mehreren Abteilungen damit beschäftigt haben.

Es geht nicht darum, sinnvolle Dinge in Abrede zu stellen, wohl aber zeigt die Heizkostennovelle woher der Wind weht und was diesen Leuten wirklich wichtig ist: Ihr eigener Profit.

auf Kommentar antworten

Oliver am 08.11.2021 12:18

Verrückt - das nächste Bürokratiemonster. Wer erhebt dann wohl die ganzen Ablesedaten plus Auswertungen zum Energiemix, CO2 Emission, Steuerbelastungen, Vergleichswerte? Die Auswirkungen: 1) Schön für Techem & Co. 2) privaten Vermietern wird eine Altersvorsorge über vermietete Wohnung zunehmend madig gemacht, und 3) die Kosten werden auf die eine oder andere Weise bei den Mietern landen 4) für Null Klima-impact. Politik at its worst!

auf Kommentar antworten

Marc am 08.11.2021 12:24

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen!


Peter33 am 08.11.2021 12:31

Doch: Einer meiner Mieter sagte mir vor Jahren: "Sie haben die Miete nicht verdient, die ich schon so lange an Sie zahle." So in etwa. Gemeint war, es sei ungerecht, dass jemand Geld für eine Wohnung verlangt und "nichts dafür tut". Der Mieter zog dann aus in eine Eigentumswohnung, welche heute seine Kinder maximal teuer vermieten.

charliefk am 08.11.2021 12:16

Vom Grundsatz der Transparenz, Ökonomisierung, Technik-Lifestyles u.s.w. her gesehen durchaus sinnig.... aber: ich glaube nicht, dass es dadurch für Vermieter und Mieter günstiger wird. Abgesehen von der Umsetzbarkeit und Praktikabilität, wenn denn mal OnLine und nicht mittels walk-by bzw. drive-by abgelesen werden soll - wie wird i.d.F. kommuniziert, etwas über das "Stromnetz" oder den Telefonanschluss des Mieters (was ist wenn der gar keinen Festnetz-/Internetanschluss nutzt?) , oder muss gar der Vermieter für die Messgeräte eine eigene Kommunikationstechnik vorhalten (und unterhalten)? Bei allem Verständnis für das gute gemeinte Bestreben - hier bin ich derzeit mehr als skeptisch, wie das mal umgesetzt werden kann...erst recht in der kurzen Zeit.

auf Kommentar antworten

MW am 08.11.2021 12:12

Tatsächlich eine - vorsichtig formuliert - mehr als fragwürdige Verordnung.

In meinen Augen kann diese nur der Lobbyarbeit der Stromanbieter geschuldet sein: Die Stromanbieter möchten so Stellen beim Ablesen der Messgeräte abbauen, da nun niemand mehr klingeln und ggf. ein zweites Mal wiederkommen muss. Die gesparten Kosten werden wohl kaum an die Verbraucher weitergegeben, dafür gibt es weniger Arbeitsstellen, besonders für Nicht-Akaedmiker. Gute Idee!

Mehr Arbeit haben hingegen tatsächlich die Vermieter, insbesondere diejenigen, die nur wenige Mietobjekte haben, zum Beispiel nur das geerbte Elternhaus vermieten oder eine Einliegerwohnung. Und das sind sicher auch keine Mietpreistreiber.

Zumal die Verordnung sicher keinen Einfluss auf Mietpreise haben wird: Stromkosten sind Nebenkosten und haben daher nichts mit der Kaltmiete zu tun. Und natürlich werden Vermieter die Kosten auf die Miete umlegen. Natürlich "versteckt" und anders begründet.

Und auch den Mietern bringt die Verodnung nichts. Einmal im Jahr jemanden zum Ablesen in die Wohnung zu lassen ist doch echt kein Problem. Und wenn ein Mieter sich tatsächlich für den monatlichen Verbrauch interessieren sollte, was sicher nicht jeder tut, dann kann er auch selbst einmal im Monat an den Zähler gehen und selbst ablesen. Er ist ja vor Ort!

Letztendlich: Wer bezahlt den zusätzlichen Strom, den die Messgeräte verbrauchen? Denn kein Datenversand ist ohne Energie möglich!

Also eine Verordnung, die fast nur Verlierer hat: Mieter, Vermieter, mögliche Bewerber und Mitarbeiter der Ableserstellen ... Einzige Gewinner: Stromkonzerne und die Firmen, die solche Messgeräte verkaufen.

auf Kommentar antworten

charliefk am 08.11.2021 12:18

Sehe ich -derzeit- auch so.

Ddd am 08.11.2021 12:09

Meine Frage an die hirnlose Bundesregierung lautet: Wann bekomme ich , als Mieterin, die Miete von meinem Vermieter bezahlt? Dieser Schritt fehlt noch, sonst habt ihr die Immobilienbranche eh zu 99,9% zerstört

auf Kommentar antworten

edel am 08.11.2021 14:20

genau so ist es. Aber hier Stellung zu nehmen wird uns leider wenig bringen.

Was meint eigentlich Greta zu dieser Verordnung? aber ich denke so weit kann diese Göre gar nicht erst denken.

Chris2020 am 08.11.2021 12:06

So eine blöde Verordnung. Jeder Mieter kann seinen Verbrauch jederzeit selbst ablesen. Das sorgt nur für mehr Bürokratie, Arbeit und Missmut. Erenergie wird damit nicht eingespart.

auf Kommentar antworten

Ddd am 08.11.2021 12:13

Es scheint, der BR ist der Meinung, dass die Mieter „Vollidioten“ sind, die keine Ahnung haben, ihre Werte abzulesen.

Zu welcher Uhrzeit darf der Vermieter dem Mieter die Werte mitteilen? Nicht, dass man hier auch noch angreifbar ist!

Hans am 08.11.2021 12:06

Monatliche Information kostet per Post....

Fernablesbare Geräte kosten????

Als Vermieter rechne ich bisher nach Verbrach der Digitalem WMZ jährlich ab. Fällt also weg. Das heißt es entstehen erhebliche Mehrkosten für den Mieter.

Ob dabei CO 2 eingespart wird ist mehr als fraglich. Ob das einen Sinn für Mieter macht auch.

Es ist eine hirnlose Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Regierung, die der Mieter bezahlt.

auf Kommentar antworten

Michael am 08.11.2021 12:03

Es ist überhaupt nicht geklärt, wie damit umzugehen ist, wenn der Miter eine Wohnungstherme besitzt, die er selber mit dem Lieferanten abrechnet.

auf Kommentar antworten

Gerd am 08.11.2021 12:01

Wenn die Welt schon am Rande des Kollapses steht, warum nicht einfach mehr Technik-Schrott produzieren und den über idiotische Gesetze unters Volk bringen. So funktioniert die Gelddruckmaschine gegen jeden klaren Verstand. Soll das die Mieten verteuern, weil sie gerade so günstig sind? Und alte Technik-Müll lässt sich doch prima auf der Müllkippe Dritte Welt entsorgen.

Auch dei Überwachung direkt am Thermostat hat eigentlich noch gefehlt!

Wann wird im "Sinne des Mieters " denn endlich die elektronische Klobrille eingeführt?

auf Kommentar antworten

Vermieter am 08.11.2021 12:00

Zum Glück habe ich als Vermieter mit diesem Unsinn nichts zu tun. Alle meine Wohnungen haben eigene Etagenheizungen (Gas) und entsprechend hat jede Wohnung einen eigenen Gaszähler. Mit Verbrauch und Abrechnung habe ich nichts zu tun, der Mieter ist Kunde von einem Versorgungsunternehmen seiner Wahl. Das Einzige was mir passieren kann, ist dass ich an den CO2 Steuern beteiligt werde, aber da hat man ja auch noch kein Konzept wie das bei Etagenheizungen geregelt werden soll. Sollte man da ein Konzept finden, müsste mir jeder Mieter für die Erstattung des CO2 Steueranteils, den der Vermieter zahlen muss, eine offizielle Rechnung schicken. Das wird sicherlich noch viel Spaß geben.

auf Kommentar antworten

Ecki am 08.11.2021 11:57

Ich sage dazu nur eins: Gehirnloser Aktonismus der Regierung Merkel! Konnte ich noch die Pflicht für den Einbau von Rauchmeldern verstehen und nachvollziehen, aber die Legionellenprüfung gehört nicht mehr zu meinem Verständnis. Blos weil die in einigen Turnhallen aufgetaucht sind.

auf Kommentar antworten

Wolfgang Merkle am 08.11.2021 12:12

Das war nicht Merkel - sondern "Vorboten" aus der SPD und den Erwartungen der Grünen.

Die Schuld von Kanzlerin Merkel war, dass Sie zunehmend und konsequent linkslastige Politik

betrieben hat um dem Öko-Sozialen-Trend gerecht zu werden.

Wir werden uns noch wundern - was in der Ampel noch für Blödsinn zustande kommt.


vermpriv am 08.11.2021 12:54

Da dieses Gesetz bereits den Bundesrat passiert hat, wurde es bereits vor Längerem beschlossen. Auch wenn Sie Frau Merkel gut finden. Sie hat das Land in das Chaos geführt.


Ecki am 08.11.2021 16:17

Ja Wolfgang Merkle, da haben Sie vollkommen Recht. Die Ampel wird schon schlimmes bescheren. Aber stellen Sie sich ror-rot-grün vor. War doch insgeheim der Traum vom Scholz, der Gott sei dank zerplatzt ist.

Hasi am 08.11.2021 11:56

? Frage , Vorhandene Verbrauchsmessung , Wärmemessgeräte " im Vorlauf / Rücklauf ( Differences) sind diese dann überflüssig , ? Das NEUE Gesetz wird dann wohl wieder die Mieter treffen , leider.

auf Kommentar antworten

Hendrik am 08.11.2021 11:53

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf - die Verblödung schreitet voran - armes Deutschland

auf Kommentar antworten

Ddd am 08.11.2021 12:05

Absolut richtig ihr Kommentar! Es wird von Tag zu Tag grotesker!


charliefk am 08.11.2021 12:27

Jeder Tag braucht etwas fürs Volk ... und wenn es was ist, worüber diskutiert, gestritten und lamentiert wird. Damit bestätigen "daseinberechtigte" ihr da-sein und nicht immer Vereinfachung, Sinnhaftigkeit, Akzeptanz und Operationalisierbarkeit.... genau eben wie solches, was Otto-Normal-Verbraucher schon irgdnwei immer "wußte" und nun zeitversetzt nach zig Expertisen etc. durch Politik und Wirtschaftlobby "vermaktet" wird. Wir verwalten uns doch wirklich "perfekt", oder?


Chris2020 am 08.11.2021 12:59

Was geht es meinen Vermieter an, wann ich es mir warm und behaglich mache und ein opulentes Bad mit meinem Partner mache, solange ich meine Umlagen bezahle? Da sollte der viel zitierte Datenschutz eingreifen. Ich möchte nicht, dass meine Privatsphäre ausspioniert wird

Vermieter am 08.11.2021 11:53

Es wird alles nur verkompliziert und dient in keinster Weise einer Energieeinsparung. Das Gegenteil ist wohl der Fall. Was ist wenn der Netzbetreiber keinen Gaszähler mit Ferablesung zur Verfügung stellt, dann nutzen die auf die neue Technologie umgestellten Zwischenablesezähler rein gar nichts, da kein Vergleich möglich ist.

Ferner stellt sich die Frage, was ist wenn die Zähler im separaten Keller hängen und die Wohnung nicht betreten werden muss.

Fraglich bleibt, ob hierdurch Energie eingespart wird

auf Kommentar antworten

Fausto am 08.11.2021 11:51

Bürokratie hoch drei. Wenn die Mieter konkrete Verbrauchswerte monatlich erhalten sollen sind jeweils Zwischenablesungen erforderlich. Deren Kosten überwiegen die Einsparungsmöglichkeiten bei weitem. Die Mieter sind dann wiederum gekniffen. LG

auf Kommentar antworten

rexapreu am 08.11.2021 11:48

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit welchen Strahlen misst dann das Gerät. Diese Strahlen müssen ja relativ hoch sein, um ein Mehrfamilienhaus zu erfassen. Es gibt viele Menschen=Mieter, die heutzutage eingebaute Geräte haben, wie Hörgeräte, wie Herzschrittmacher, ect. die diese Strahlen ein Problem machen. Der medizinische Hintergrund zum Wohle des Körpers wird in den heutigen Zeiten vollkommen ausser acht gelassen.

auf Kommentar antworten

Steffen am 08.11.2021 11:44

Bisher einmal im Jahr ablesen; jetzt 12 mal. Welche Kostensteigerung, die natürlich auf die MieterInnen umzulegen ist!!!!

Was ist mit den Kalt- und Warmwasserzählern in den Wohnungen, die nicht elektronisch abzulesen sind ? Also muss der Vermieter doch einmal im Jahr die Wohnung betreten. Oder?

Wem nützt dieses Gesetz? ( Aufwand belastet den Klimaschutz, Erhöhung der Gesamtmiete...).

Welche Lobbyisten haben sich hierbei durchgesetzt?

auf Kommentar antworten

U.B. am 08.11.2021 12:50

Die Abrechnungsunternehmen, die diesen Service sicherlich nicht gratis bieter werden, freuen sich schon auf die steigenden Umsätze .....

Letztlich zahlen die Mieter, denn Abrechnungsgebühren sind umlagefähig!

Die neuen Geräte werden bei den Abrechnungsunternehmen gemietet und die Miete umlagefähig!

Vermpriv am 08.11.2021 11:43

Weder die Geräte noch das monatliche berichten ist kostenlos. Wieder mal eine grandiose Idee unserer Politiker, die Kosten die ja bereits enorm steigen, weiter in die Höhe zu treiben. Wer hat denn die Beziehungen und was bekommt er dafür????

auf Kommentar antworten

rexapreu am 08.11.2021 11:57

es ist schade, dass die Politiker keine Steuern noch sonstige allgemeine abgaben selber zahlen müssen für ihren Lebensunterhalt. Sie wirken durch uns Steuerzahler. Wir sind deren Auftraggeber, also deren Chefs. Doch durch die Masse Mensch und Anonymität gehen Politiker sorglos mit den Steuergeldern um und entscheiden, obwohl sie nicht über genügend Fachwissen verfügen und sich zu wenig mit wirklichen Fachleuten zusammen setzt.

Ist wie bei Corona- eine kleine Handvoll Politiker besprechen sich, machen schnellstens Gesetze, angeblich zum Wohle der Bürger, ohne jeglichen medizinischen Hintergrund zu haben und sich mit vielen medizinischen Fachleuten an den Tisch zu setzen. Gerne würde ich wissen, wer nicht alles von den Politikern Pharma Aktien gekauft haben, die sich an Corona und Impfstoffen oder Zulieferanten sich bereichert haben. Ethik wird für viele Politiker ein Fremdwort. So viele, die sich brav nach den Politikern richten sind 2 x geimpft, und kränker als zuvor. Es war ja letztes Jahr im Sommer ganz klar zu erkennen, dass nun die Umwelt, ect. als nächstes dran kommt um neu zu verdienen.

Kl am 08.11.2021 11:34

Völliger Blödsinn, wird klimatechnisch gar nichts bringen. Ungefämmt bleibt ungedämmt, alte Heizung bleibt alte Heizung. Wer zahlt dann diesen Aufwand? Das beste ist man trennt sich vom Immobilienbestand. Soll der Staat, Mieterbund schauen wo der Wohnbestand herkommt. Mein Haus ist schon A+. Wo wiill man da noch sparen?

auf Kommentar antworten

Walter am 08.11.2021 11:34

Ob man eine Klausel in den Mietvertrag schreiben kann? Beispielsweise xxx€ weniger Nebenkosten, wenn auf die monatliche Informationspflicht verzichtet wird. Ich denke, dass 95% der Mieter darauf eingehen würden.

auf Kommentar antworten

Koch am 08.11.2021 11:33

Wie ist das bei einem 2 Familienhaus Altbau mit Gasheizung und ohne Fernablesegerät und ohne Techem oder ähnliches?

auf Kommentar antworten

Mei Ber am 08.11.2021 13:49

Wo ist das Problem ? Fernablesung via Mesh IF kann jeder.Eswirf nur ein Lesegerät benötigt. Vermutlich kann man sich die Daten auch bei Google abholen, kann ja jeder lesen 😏

Michael am 08.11.2021 11:20

Techem, Brunata-Metrona, Ista etc. freuen sich sicher darauf, monatlich eine zusätzliche Abrechnung zu erstellen und entsprechend Gebühren zu kassieren.

auf Kommentar antworten

rexapreu am 08.11.2021 11:50

stimmt total

Eichenlaub&Dumont HV am 08.11.2021 11:19

Guten Tag, wie sieht es bei Gas-Etagen-Heizung aus ?

auf Kommentar antworten

Michael am 08.11.2021 11:23

Ist der Mieter bei einer Etagenheizung Kunde des Energieversorgers?

Norbert am 08.11.2021 08:59

Egal auf welchem Weg werden die Mieter die Rechnung dafür bezahlen. Auf der anderen Seite reden alle von Mietpreisbremse. Aber man kann dann feststellen das die Heizkodten im Winter höher sind wie im Sommer. Toll gemacht.

auf Kommentar antworten

Tutnichtszursache am 07.11.2021 16:20

Betrifft das nur Mieter und Vermieter oder auch Eigentümer von selbstgenutztem Wohneigentum?

Dieses Smart MEter werde ich auf keinen Fall installieren. Habe einen befreudeten Messtechniker mal das Gerät emissionstechnisch vermessen lassen. Alle 20 Sekunden oder so wird ein SIgnal gesendet.

Man muss sich nur mal Videos aus den USA von SmartMetern ansehen, die direkt neben Büschen instaliert sind und wie diese an den Stellen, die nahe am Gerät sind, völlig kaputt sind.

auf Kommentar antworten

DH am 06.11.2021 00:17

Dieser Unsinn schafft nicht eine neue Wohnung und macht Wohnungsinstallationen und Wohnungsverwaltungen immer teurer. Aufgrund dieser Verordnungen werden weitere Wohnungen in älteren Häusern sicher nicht mehr weitervermietet oder luxussaniert werden. Das durch solche Verordnungen die Mieterhöhungen gebremst werden sollen das kann ich nicht glauben. Der Vermieter wird die 3% Verlust die der Mieter einbehalten kann auf die Kaltmiete aufschlagen.

auf Kommentar antworten

MH am 08.11.2021 12:21

Ja, als Vermieter würde ich das wohl auch so machen: Kaltmiete (natürlich anders begründet) erhöhen, dann die Strafe akzetpieren und auf die 3% verzichten um so den Bürokratie-Irrsinn zu sparen.

FS am 05.11.2021 18:39

Die Steuer ( MWSt, CO 2-Abgabe. EEG usw.) immer bei der Betriebskostenabrechung am Ende gesondert auswerfen. Es ist für den Mieter sehr interessant daß er für Heizöl ca. 30 % Steuern, also fast ein Drittel, jedoch für Holzpellets nur 7 % MWSt. (Wie Lebensmittel) an den Staat abführen muß.

Holzpellets sind, auf den Heizwert umgerechnet, vor Steuer teurer als Heizöl.

Heizöl wird über tausende Kilometer transportiert (Wird aufwendig aus Erdöl Raffineriert wie Diesel und dann eingefärbt) - und Holzpellets sind gepresstes Sägemehl (Abfall) aus der Nachbarschaft. Hier stimmt doch etwas nicht ? ! ?

auf Kommentar antworten

Franz Schneider am 05.11.2021 11:13

Viel Arbeit für den Vermieter.

Monatliche Heizkostenabrechnung !!!! Ha! Ha! Ha! (und das Justiziabel)

Vielleicht Ehefrau oder Kind auf 450 Euro Job anmelden und Kosten bei Steuererklärung absetzen.

Ansonsten Kilometergeld für persönlichen Briefeinwurf.

Es sind typische "Merkel-Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen".

Siehe Schornsteinfeger, Kommt einmal im Jahr zur Emissionsmessung (teuer)

und im nächsten Jahr, schaut er nur ob die Heizung noch da ist (etwas billiger)

auf Kommentar antworten

Prt am 05.11.2021 08:02

So ein Blödsinn. Wir können sonst was Informieren, in der Kälte wird keiner sitzen. Purer Umwelt Populismus. So wie Hirnlose Verordnungen

auf Kommentar antworten

Franz Schneider am 05.11.2021 11:22

Wenn die neuen Fernablesbaren Messgeräte erst 2026 eingebaut werden, kann sich der Vermieter noch einige Jahre viel viel Arbeit und auch viel Ärger ersparen.

Vielleicht sind dann Personen wie die Grüne Kanzlerkandidatin "Werwolf" Geschichte.