Immobilie verkaufen während Corona

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Wer jetzt seine Immobilie verkaufen will, ist aufgrund der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen vielleicht verunsichert. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Immobilienverkauf während Corona.

Ist der Verkauf einer Immobilie in Coronazeiten verboten?

Grundsätzlich gibt es keine Verbote oder Beschränkungen, die den Kauf beziehungsweise den Verkauf während der Coronakrise verhindern. Es kann wegen der Krise jedoch manchmal zu Verzögerungen kommen, beispielsweise bei Besichtigungen oder beim Gang zum Notar. Wer noch am Anfang des Hausverkaufs steht, muss womöglich noch weitere Dokumente zusammenzustellen. Dazu gehören neben dem Energieausweis auch der Grundriss, Fotos sowie der Gebäudeversicherungsschein.

Die Entwicklung der Immobilienpreise in der Coronakrise

Geht der Preis für Immobilien zurück? Zu Beginn der Pandemie waren sich Experten uneins. Statistiken zeigten jedoch keinen Rückgang der Preise, sondern sogar eine leichte Steigung mit Tendenz zur Stagnation. Nach mittlerweile zwei Jahren Pandemie klettern die Preise, wenn auch langsamer, weiter. Das zeigte eine Untersuchung von immowelt, bei der die Medianpreise aus Januar 2021und Januar 2022 verglichen wurden.

Wie kann ich meine Immobilie während Corona verkaufen?

Wer seine Immobilie in Coronazeiten verkaufen möchte, kann angesichts der Bestimmungen durchaus die Übersicht verlieren. Darf man seine Immobilie derzeit überhaupt anbieten, dürfen Interessenten empfangen werden und gibt es ein Berufsverbot für Notare? Ein Überblick, was es beim Immobilienverkauf derzeit zu beachten gibt:

Darf ich mich mit Interessenten oder Maklern treffen?

Ja, das ist möglich. Nach wie vor sollten Kontakte jedoch möglichst gering gehalten und Hygienemaßnahmen beachtet werden. Was im Vorfeld telefonisch geklärt werden kann, sollte auch weiterhin telefonisch erledigt werden, um den Kontakt auf das Nötigste zu reduzieren.

Wie werden Besichtigungen durchgeführt?

Weiterhin sollten vorrangig Einzelbesichtigungen stattfinden. Zum Schutz aller ist außerdem zu raten, dass Abstände gewahrt und auf die Hust- und Niesetikette geachtet wird.

Dürfen Verkäufer und Käufer während Corona zum Notar?

Grundsätzlich können Notartermine stattfinden. Allerdings gelten beim Notar eventuell abweichende Öffnungszeiten oder besondere Verhaltensregeln.

In drei Schritten zum Verkauf:

Ist die Entscheidung gefallen, die eigene Immobilie zu veräußern, fängt die Suche nach einem passenden Interessenten nicht sofort an. Zuerst müssen grundlegende Fragen geklärt werden.

Schritt 1: Inserieren

immowelt bleibt auch in der Krise ein starker Partner. Deswegen sind Inserate auch weiterhin uneingeschränkt möglich.

Wer seine Immobilie erfolgreich vermarkten will, sollte das Exposé so aussagekräftig wie möglich erstellen. Dazu gehören neben einem Grundriss und guten Bildern auch Formulierungen, die die Anzeige bei Suchmaschinen besser auffindbar machen.

Link-Tipp

Wie das perfekte Inserat aussieht und wie die Immobilienanzeige bei Google und Co. besser gefunden wird.

Schritt 2: Besichtigungen

Erreichen den Anbieter die ersten Kontaktanfragen kommt es zum zweiten großen Schritt: den Besichtigungen.

Können Besichtigungen durchgeführt werden?

Besichtigungen sind auch während der Coronapandemie möglich. Aufgrund der Infektionslage sollten aber Einzeltermine stattfinden. Im Idealfall geht einer Live-Besichtigung eine Online-Besichtigung über eine Video-App voraus. Hier sind Skype oder Zoom derzeit sehr beliebt, gleichermaßen können über die bekannten Messenger wie Whatsapp, Facebook oder Facetime Videotelefonate durchgeführt werden.

Ein virtueller Rundgang, der zum Download angeboten wird, hat den Vorteil, dass nicht jeder Interessent einzeln durch die Wohnung geführt werden muss. Hat ein Suchender danach weiterhin Interesse, kann eine Einzelbesichtigung erfolgen.

Ansteckungen vermeiden

Während der Besichtigung werden am besten weiter die bekannten Hygienemaßnahmen eingehalten: Abstand halten, Händewaschen und Maske tragen können helfen, Personen nicht mit Corona zu infizieren. Zu empfehlen ist womöglich auch bei Besichtigungen das Tragen von medizinischen Masken.

Kontakt mit Maklern

So ein Immobilienverkauf ist auch ohne Coronapandemie schon herausfordernd. Wer den Zeitaufwand scheut oder sich überfordert fühlt, kann sich einen Makler an seine Seite holen.

Dieser übernimmt für den Verkäufer grundlegende Aufgaben, angefangen vom Erstellen des Exposés bis hin zur Vermittlung an Interessenten. Das Treffen mit Interessenten ist demnach ein wichtiger Grund, dem unter Abstandhalten und Einhalten der Hygieneregeln nichts entgegensteht.

Allerdings sollten Treffen auf ein Minimum reduziert werden. Alles was telefonisch oder per Videotelefonie funktioniert, sollte auch auf diesem Weg abgeklärt werden.

Schritt 3: Verkaufen

Ist die Immobilie besichtigt und Verkäufer und Interessent sich über alle wichtigen Details einig, steht dem Eigentümerwechsel an sich nichts mehr im Weg.

Kilian Treß20.04.2022

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1 Kommentar

Schulte-Ludorff am 15.12.2020 16:43

Sehr geehrte Damen und Herren,

wieso teilen Sie nicht mit, was so eine Anzeige bei Ihnen kostet ?

Stattdessen soll man gleich selbst alle Einzelheiten zur Immobilie angeben, das finde ich recht einseitig. Wie sind alsso die Preise für ein Inserat bei Ihnen ?

Mit freundlichen Grüßen

Schulte-Ludorff

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 16.12.2020 08:14

Hallo Schulte-Ludorff,

wir können Ihnen keine pauschalen Preise nennen, da diese im engen Zusammenhang mit der angebotenen Immobilie und der Dauer der Anzeige stehen. Bei Vermietung kann eine Anzeige zwischen 0 und 287,47 Euro kosten, bei Verkauf liegt die Spanne zwischen 43,77 und 428,81 Euro (z.Z. mit 16% Mehrwertsteuer). Wenn Sie nähere Informationen dazu benötigen, können Sie sich gern telefonisch unter 0911 5202590 (Mo-Fr von 8-18 Uhr) oder per E-Mail unter eigentuemer@immowelt.de beraten lassen.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Vermittlung!

Beste Grüße

die immowelt Redaktion