Bundesmeldegesetz: Mit Wohnungsgeberbestätigung richtig an- und ummelden

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Wann müssen sich Mieter nach einem Umzug ummelden, was kann passieren, wenn sie die Frist verstreichen lassen? Und was eigentlich ist eine Wohnungsgeberbescheinigung? Geregelt sind diese Dinge im Bundesmeldegesetz. Das müssen Mieter über richtiges Anmelden und Ummelden wissen.

Bundesmeldegesetz – das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland besteht Meldepflicht: Jeder, der umzieht, muss seine neue Adresse innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug beim zuständigen Einwohnermeldeamt mitteilen.
  • Zusätzlich muss jeder, der seinen Wohnort ummeldet, eine schriftliche Bescheinigung des Wohnungsgebers bei der Meldebehörde abgeben.
  • Der Wohnungsgeber ist nicht unbedingt immer der Vermieter. In Wohnggemeinschaften übernimmt der Hauptmieter diese Rolle, zieht jemand zu seinen Eltern, werden diese zum Wohnungsgeber. Wer in eine Eigentumswohnung zieht, muss sich die Bescheinigung selbst ausstellen.
  • Die Meldepflicht besteht auch für Zweitwohnungen.
  • Wer sich nicht rechtzeitig ummeldet, riskiert ein Bußgeld bis zu 1.000 Euro.

In Deutschland herrscht Meldepflicht. Wer innerhalb des Landes umzieht, muss seinen neuen Wohnort der Meldebehörde vor Ort mitteilen. Die Adresse wird gespeichert und im Personalausweis vermerkt. Bis 1. November 2015 war dies über die Meldegesetze der Bundesländer geregelt. Seither gilt ein neues Meldegesetz. Mieter müssen demnach unter anderem eine Wohnungsgeberbestätigung von ihrem Vermieter einholen und dem Amt vorlegen. Das Gesetz wirft nach wie vor viele Fragen auf. Hier die wichtigsten Antworten.

Bundesmeldegesetz, FAQ, Meldegesetz, Foto: Gina Sanders/fotolia.com
Nicht erst seit das Bundesmeldegesetz eingeführt wurde müssen sich Bürger beim Amt nach einem Umzug ummelden. Foto: Gina Sanders/fotolia.com

Was ist die Wohnungsgeberbestätigung?

Wenn sich Mieter bei einer neuen Adresse anmelden, müssen sie laut Bundesmeldegesetz innerhalb von zwei Wochen die Wohnungsgeberbestätigung vorlegen. Ausgestellt wird sie vom Wohnungsgeber, also üblicherweise dem Vermieter. Dieser bestätigt mit dem Dokument, dass der Mieter tatsächlich in die Wohnung eingezogen ist.

Was muss die Wohnungsgeberbestätigung enthalten?

Das Bundesmeldegesetz definiert klar, welche Informationen in der Wohnungsgeberbestätigung enthalten sein müssen:

  • Name und Anschrift des Wohnungsgebers
  • Einzugsdatum
  • Anschrift der Wohnung
  • Namen der neuen Bewohner
  • Information, ob es sich um einen Ein- oder Auszug handelt

Gibt es einen Vordruck, den Mieter ihren Vermietern geben können?

Ja. Im Gesetzestext des Bundesmeldegesetzes selbst ist ein solcher Vordruck enthalten.

Braucht jeder neue Bewohner einer Wohnung eine eigene Wohnungsgeberbestätigung oder reicht es, wenn alle auf einem Formular vermerkt werden?

Der Vermieter kann auf einem Formular mehrere Mieter vermerken. Zieht also beispielsweise eine Familie in eine neue Mietwohnung, genügt es, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen.
 

Wenn jemand schon vor der Einführung des Bundemeldegesetzes in seiner aktuellen Wohnung gelebt hat – braucht er dann nachträglich eine Wohnungsgeberbestätigung?

Nein. Gemeldet ist gemeldet – es ist nicht nötig, eine Wohnungsgeberbestätigung nachzureichen.
 

Die Lebensgefährtin eines Mieters zieht einige Monate nach dem Mieter selbst in die gleiche Wohnung. Braucht sie eine eigene Wohnungsgeberbestätigung?

Ja – denn zuvor war sie ja noch in einer anderen Wohnung gemeldet. Auch in diesem Fall muss sie sich laut Bundesmeldegesetz binnen zwei Wochen mit einer Wohnungsgeberbestätigung beim zuständigen Meldeamt melden.
 

Der Vermieter will keine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen. Wie sollte der Mieter handeln?

Das Bundesmeldegesetz sieht für Vermieter eine sogenannte Mitwirkungspflicht vor. Das bedeutet, dass nicht nur Mieter verpflichtet sind, sich zu melden, sondern auch Vermieter die Pflicht haben, für ihre Mieter die Wohnungsgeberbestätigung auszustellen. Tun sie das nicht, riskieren sie ein Bußgeld. Wenn sich ein Vermieter weigert, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen, sollte der Mieter dies auf jeden Fall umgehend dem zuständigen Meldeamt mitteilen, um nicht selbst Gefahr zu laufen, ein Bußgeld zahlen zu müssen.

Wer ist der Wohnungsgeber, wer muss die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen?

Zwar regelt das Bundesmeldegesetz eindeutig, dass der Wohnungsgeber die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen muss. Doch der Wohnungsgeber ist nicht immer der Vermieter.

Wer ist der Wohnungsgeber bei jemandem, der zur Untermiete wohnt?

In diesem Fall ist der Wohnungsgeber der Hauptmieter. Dieser muss dann auch die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen.

Jemand zieht in eine Wohnung, die ihm selbst gehört – wer ist dann der Wohnungsgeber?

Es mag zunächst etwas befremdlich wirken, aber tatsächlich ist der Wohnungsgeber in diesem Fall er selbst. Eigentümer von Wohnungen oder Häusern, in denen sie selbst wohnen, müssen die Wohnungsgeberbestätigung für sich selbst ausfüllen.
 

Ein ehemaliger Mieter zieht zu seinen Eltern. Wer muss die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen?

Das hängt davon ab, wie das Mietverhältnis gestaltet ist. Zieht derjenige als gleichberechtigter Mieter in die Mietwohnung seiner Eltern ein, ist der Vermieter der Wohnungsgeber. Wohnt derjenige allerdings zur Untermiete oder unentgeltlich bei seinen Eltern oder sind die Eltern die Eigentümer der Wohnung, müssen die Eltern die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen.

Jemand wohnt kostenlos bei Freunden – wer muss die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen?

In diesem Fall verhält es sich nicht anders als wenn jemand zur Untermiete oder bei seinen Eltern wohnt. Wer einen Bekannten kostenfrei bei sich wohnen lässt, ist der Wohnungsgeber und damit auch in der Pflicht, die Wohnungsgeberbestätigung auszufüllen . Unabhängig vom Bundesmeldegesetz muss der Hauptmieter der Wohnung aber den Vermieter um Erlaubnis fragen, ob er jemanden bei sich wohnen lassen darf.

Gerade umgezogen, was nun?

Schon vor der Einführung des Bundesmeldegesetzes mussten sich Mieter nach einem Umzug beim Amt ummelden – diese Pflicht gilt nach wie vor, allerdings mit leicht veränderten Bedingungen.

Wie schnell nach einem Umzug müssen sich Mieter ummelden?

Mieter haben zwei Wochen Zeit, sich bei der zuständigen Meldebehörde anzumelden. Bei dieser Anmeldung sollten sie neben dem Personalausweis auch die Wohnungsgeberbestätigung dabei haben.

Jemand ist nur vorübergehend zu Freunden gezogen. Muss er sich dort anmelden?

Das Bundesmeldegesetz definiert einige Ausnahmen von der Meldepflicht. Eine Anmeldung ist demnach nicht notwendig, wenn jemand bereits bei einer Meldebehörde gemeldet ist und für einen Zeitraum von weniger als sechs Monaten eine weitere Wohnung bezieht. Nach Ablauf der sechs Monate wird allerdings binnen zwei Wochen eine Anmeldung Pflicht.

Ist beim Ummelden der Mietvertrag erforderlich?

Nein, den Mietvertrag will die Meldebehörde in der Regel nicht sehen. Es genügt die Vorlage der vom Vermieter ausgefüllten Wohnungsgeberbestätigung. Ein neuer Wohnsitz kann also jederzeit auch ohne Mietvertrag angemeldet werden.

Was passiert, wenn sich jemand nicht ummeldet?

Das Bundesmeldegesetz legt fest, dass ein Bußgeld droht, falls die Regelungen nicht eingehalten werden. Wer sich nicht binnen zwei Wochen beim Einwohnermeldeamt meldet, riskiert ein Bußgeld – das kann im schlimmsten Fall bis zu 1.000 Euro betragen.

Ein Mieter kann sich innerhalb der Frist von zwei Wochen nicht ummelden, weil sich kein geeigneter Termin findet. Erwartet ihn jetzt ein Bußgeld?

In einem solchen Fall empfiehlt es sich, die Situation mit dem Meldeamt vor Ort zu klären. Bei den Berliner Bürgerämtern gilt es beispielsweise als Frist wahrend, wenn innerhalb der Frist von zwei Wochen ein Termin mit dem Amt vereinbart wird – auch wenn dieser dann nach der 14-tägigen Frist liegt. Generell gilt: Ob ein Bußgeld verhängt wird oder nicht,  ist von der Kulanz der Behörden vor Ort abhängig.

Müssen Mieter auch ihre Zweitwohnungen anmelden?

Ja. Auch für Zweit- oder Nebenwohnungen müssen sich Mieter anmelden. Auch in diesem Fall ist eine Wohnungsgeberbestätigung erforderlich.

Was passiert laut Bundesmeldegesetz beim Auszug oder bei einem Umzug ins Ausland?

Das Bundesmeldegesetz spielt nicht nur dann eine Rolle, wenn jemand innerhalb Deutschlands die Wohnung wechselt. Es enthält auch Regelungen, die den Umzug ins Ausland betreffen.

Muss auch für den Auszug aus der alten Wohnung eine Vermieterbescheinigung vorgelegt werden?

Die ursprüngliche Regelung des Bundesmeldegesetzes sah vor, dass der Vermieter seinem Mieter sowohl den Ein- als auch den Auszug bescheinigen und der Mieter auch beide Bescheinigungen dem zuständigen Einwohnermeldeamt vorlegen musste. Seit 1. November 2016 gilt: Die Vermieterbescheinigung beim Auszug ist Geschichte. Der Mieter muss dem Amt nur die Vermieterbescheinigung zum Einzug vorlegen.

Wie muss ein Mieter handeln, der dauerhaft aus Deutschland wegzieht?

Wer dauerhaft ins Ausland zieht, muss sich laut Bundesmeldegesetz abmelden.

Ein Mieter geht für eine Zeit ins Ausland, behält aber seine Wohnung in Deutschland. Muss er sich abmelden?

Generell gilt: Wer aus einer Wohnung auszieht und im Inland keine neue Wohnung bezieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde abmelden. Laut Bundesministerium des Inneren wird unter Auszug aber das „endgültige Verlassen der Wohnung“ verstanden. In der Praxis bedeutet das: Will der Mieter in seine Wohnung zurückzukehren, liegt kein Auszug vor. Hat er aber seine Möbel mitgenommen oder ist länger als ein Jahr abwesend, gilt das in der Regel als Auszug. Auch dann, wenn der Mietvertrag ganz normal bestehen bleibt.

Ein Mieter zieht aus Deutschland weg, behält aber eine neue Wohnung in Deutschland für gelegentliche Aufenthalte. Muss er sich anmelden?

Ja. Sobald jemand eine Wohnung in Deutschland hat, ist es laut Bundesmeldegesetz notwendig, diese auch anzumelden. Es ist übrigens nicht möglich, einen Zweitwohnsitz in Deutschland anzumelden, wenn sich nicht auch der Hauptwohnsitz hier befindet. Das bedeutet: Wenn jemand nur eine Wohnung in Deutschland hat, gilt diese zwangsläufig als Hauptwohnsitz.

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Bundesmeldegesetz: Im Zweifel mit dem Amt sprechen

Wie bei allen rechtlichen Fragen gilt auch beim Bundesmeldegesetz: Es kann immer individuelle Sonderfälle geben, die im Gesetzestext nicht explizit berücksichtigt sind. Wer in einem solchen Sonderfall nicht weiß, wann und ob er sich an- oder abmelden muss, sollte sich im Zweifel immer an das zuständige Amt wenden. In vielen Städten gibt es zudem Bürgertelefone, die individuelle Fragen schnell und unbürokratisch beantworten können.

04.05.2017


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134 Kommentare

Vinoth1202 am 20.11.2018 12:36

Hallo,

wir haben gerade einen Fall:

meine Frau ist letztes Jahr zu mir gezogen und ich wohne bei meinen Eltern aber leider kann ich mich nicht erinnern ob wir ein Formular bei der Ummeldung beim Amt abgegeben haben. Habe ein Schreiben von meinem vermietere bekommen als Abmahnung diesbezüglich und ich wusste auch nicht dass man da jemandenn melden müsste.

Wer hätte eigentlich diese Wohnungsgeberbestätigung unterschreiben müssen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2018 13:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider verstehen wir die Frage nicht ganz. Wohnen Sie bei Ihren Eltern oder sind Sie Mieter? Und aus welchem Grund wurden Sie abgemahnt?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Vinoth1202 am 20.11.2018 13:36

Hallo, wir wohnen bei meinen Eltern. Wir wurden abgemahnt da der vermieter keine Info erhalten hatte,


Immowelt-Redaktion am 20.11.2018 13:40

Tatsächlich sind Mieter verpflichtet, Ihren Vermieter zu informieren, wenn sie neue Bewohner in der Wohnung aufnehmen. Das hätte auch in diesem fall geschehen müssen, hat allerdings nichts mit der Meldepflicht laut Bundesmeldegesetz zu tun. Wenn Ihre Eltern sie kostenfrei oder als Untermieter in der Wohnung wohnen lassen und Sie nicht als zusätzlicher Hauptmieter in den Mietvertrag eingetreten sind, sind Ihre Elter der Wohnungsgeber und müssen die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen. Ämter bestehen allerdings auf dieses Formular, hätten Sie also keines abgegeben, hätten Sie sich (zumindest seit 1. November 2015) gar nicht ummelden können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


vinoth1202 am 20.11.2018 14:10

Okay vielen Dank. Dann hat es wahrscheinlich mein Vater unterschrieben. Er hat und ja nur aufgenommen.

Wir haben aber dem Vermieter leider nicht mitgeteilt sondern er hat es letzte Woche durch ein Telefonat mitbekommen.

Was kann auf uns zukommen? In seinem Schreiben steht drin das wir unser berechtigtes Interesse zur Aufnahme meiner Frau nachweisen sollen, was ist damit gemeint ?


Immowelt-Redaktion am 20.11.2018 14:23

Laut Gesetz steht dem Mieter die Überlassung des Wohnraums an eine dritte Person (in diesem Fall ihre Frau) zu, wenn er nachvollziehbare persönliche oder wirtschaftliche Gründe für die Wohnraumüberlassung nennen kann. Ein persönlicher Grund wäre zum beispiel die schiere Tatsache, dass Sie mit Ihrer Frau zusammenleben möchten. Ebendas können Sie Ihrem Vermieter ja erklären. Der Vermieter kann seinerseits nur dann widersprechen, wenn die Wohnung überbelegt ist, der neue Bewohner den Hausfrieden stört oder die Wohnraumüberlassung für den Vermieter aus anderen Gründen nicht zumutbar ist.

Bei unerlaubter Weitergabe des Wohnraums oder Untervermietung droht Mietern im schlimmsten Fall die Kündigung. Sollte der Vermieter also tatsächlich widersprechen, würden wir Ihnen empfehlen, sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mario am 19.11.2018 12:37

Guten Tag,

meine Frage wäre vielleicht nicht nur für mich,sondern auch für einige Menschen die auch in dieser Lage sind eine Hilfe.

Nun zu meiner Frage:

Meine Schwiegermutter und von meiner Frau die Tante, beziehen seid Jahren eine eigene Wohnung in Köln. Da beide aber auch im Ausland ein Haus besitzen und beide in Rente sind und abwechselnd

für 5 bis 6 Monate dort sich aufhalten und wieder zurück nach Deutschland kommen,habe wir Ihnen angeboten zu uns ins Haus zu ziehen,da wir noch ein großes Zimmer frei haben.

Wir kommen alle sehr sehr gut miteinander aus und meine drei Kinder freuen sich wenn Oma und Tante bei uns Wohnen würden.

Wie beschrieben stören Sie uns nicht und da die Rente von beiden nicht hoch sind ,könnte beide

die Miete,die sie zur Zeit bezahlen einsparen.

Unser Haus ist groß genug um mit Insgesamt mit 7 Personen dort zu Leben.

Wir wollen KEINE MIETE oder auch NEBENKOSTEN von Ihnen beziehen (für uns ist das eine Selbstverständlichkeit,da Sie immer für uns und unseren Kindern da waren).

Was können wir nun machen,damit weder wir noch meine Schwiegermutter und Tante

in welcher Richtung auch immer ein Problem bekommen können.Wie schon erwähnt fahren beide immer Abwechselnd ins Ausland für paar Monate.

Ich bedanke mich für eine Rückmeldung und Grüße alle von Immowelt.

auf Kommentar antworten

Mario am 19.11.2018 14:16

Ich wollte mich noch einmal für die schnelle

Rückantwort bedanken.

Liebe Grüße


Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 12:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

rein rechtlich sollte das unproblematisch sein. Als Eigentümer des Hauses können Sie Ihren Verwandten einfach eine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen, ihr Verwandten können sich dann beim Amt für diese Adresse anmelden. Wenn Sie Ihren Verwandten kostenlos Wohnraum überlassen, könnte das aber steuerlich Konsequenzen haben. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel unter folgender Adresse: ratgeber.immowelt.de/a/vermietung-an-angehoerige-vorsicht-steuerfalle.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fcm1965 am 15.11.2018 15:24

Hallo, folgende Frage habe ich.

Ich ziehe aus meiner Wohnung in Deutschland aus möchte aber meinem hauptwohnsitz in D behalten da ich nur für 5 Monate Saison Arbeit ins Ausland gehe. Danach möchte ich mich mit neuer Wohnung in D erst ummelden.

Funktioniert das oder was würde mir geraten werden

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.11.2018 15:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nachdem der Zeitraum Ihrer Abwesenheit keine sechs Monate lang ist, sollte das so funktionieren. Sicherheitshalber können Sie sich aber noch einmal beim zuständigen Amt erkundigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

kokifer am 11.11.2018 18:06

Hallo,

ich wohne in einer Wg und ich bin Hauptmieterin seit 1. Oktober. Ich habe auf einer Wohnungsgeberbestaetigung von der Hausverwaltung gefragt, aber sie sind zu langsam... Ist es moeglich mit dem Vertrag der Wohnung, die Ummeldung zu machen, oder darf ich als Hauptmieterin die Wohnungsgeberbestaetigung selbst ausfuellen?

Vielen Dank im Voraus!

P.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 11:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

den Meldeämtern genügt die Vorlage des Mietvertrags in der Regel nicht, weil mit der Wohnungsgeberbestätigung ja gerade nicht die Anmietung einer, sondern der tatsächliche Einzug in eine Wohnung bestätigt wird. Wenn Sie Hauptmieterin sind, ist tatsächlich auch Ihr Vermieter der Wohnungsgeber und daher gesetzlich verpflichtet, diese Bestätigung auszufüllen. Sollte er dieser Pflicht innerhalb der gesetzlichen Frist nicht nachkommen, würden wir Ihnen raten, dies das zuständige Amt wissen zu lassen, um nicht selbst Gefahr zu laufen, ein Bußgeld zahlen zu müssen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Edi am 05.11.2018 18:43

ich Pflege zur Zeit meine Schwiegereltern 1-2 x in der Woche , die zur Miete Wohnen, da durch das die nicht bei mir in der nähe wohnen, bleibe ich dort über Nacht. muss ich mich dort anmelden? Was kann ich tun um später die Wohnung eventuell zur übernehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.11.2018 09:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Anmeldung sollte nicht notwendig sein, die Wohnung Ihrer Schwiegereltern ist schließlich kein Nebenwohnsitz. Sicherheitshalber können Sie sich natürlich noch einmal beim Amt vor Ort erkundigen. Wenn Sie die Wohnung später übernehmen wollen, sollten Sie dies rechtzeitig mit dem Vermieter Ihrer Schwiegereltern absprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ulrich am 05.11.2018 12:26

Eine Bekannte mit derzeitigem Wohnsitz in Polen möchte ihren Wohnsitz bei mir im Haus anmelden. Sie wird kostenlos wohnen und daher ist kein Mietvertrag notwendig. In ein oder zwei Jahren möchte ich das Haus verkaufen. Meine Frage: Bestehen durch die Wohnungsgeberbescheinigung, die ich wegen ihrer Anmeldung ausfüllen muss, für meine Bekannte irgendwelche Rechte, im Haus zu bleiben, wenn ich das wegen des bevorstehenden Verkaufs nicht mehr wünsche. Mit anderen Worten: Kann sie mir beim Verkauf Probleme bereiten, weil sie drauf besteht, im Haus wohnen zu bleiben und sich auf die Wohnungsgeberbescheinigung beruft?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.11.2018 14:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, das Ausstellen der Wohnungsgeberbestätigung hat keinen Einfluss auf das rechtliche Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrer Bekannten. Unabhängig davon sollten Sie bedenken, dass ein Vertrag nicht schriftlich existieren muss, um wirksam zu sein. Insofern kann es sich lohnen, etwaige mündliche Vereinbarungen zum kostenlosen Wohnen schriftlich zu fixieren, auch um späteren Streitigkeiten vorzubeugen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Toby am 29.10.2018 16:11

Hallo, meine Frau und ich haben seit mehreren Jahren aus beruflichen Gründen je eine Wohnung in Stadt A und B; Hauptwohnsitz für beide ist A, mein Nebenwohnsitz ist B.

Nun wird meine Frau zu mir nach B ziehen, wodurch B für beide die neue Hauptwohnung wird. Wir benötigen noch für begrenzte Zeit (ca. 3-4 Monate, unregelmäßige Aufenthalte) die Wohnung in A.

Dürfen wir den Wohnsitz A abmelden (im Zuge der Anmeldung der Hauptwohnung in B) mit der Begründung des Aufenthalts kleiner als 6 Monate (BMG §27 Abs.2)???

Da in A Zweitwohnsitzsteuer* erhoben wird, wirkt sich das für uns finanziell aus, sonst wäre es ja an sich egal...

*"Zweitwohnung ist jede Wohnung (Abs. 1), in der eine Person mit Nebenwohnung im

Sinne des Bundesmeldegesetzes angemeldet ist oder angemeldet sein müsste."

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2018 08:24

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

besagter Paragraph bezieht sich auf die gesamte Nutzungsdauer. Wenn jemand von Anfang an weiß, dass er nicht länger als sechs Monate in einer Wohnung leben wird, braucht er sich nicht ummelden. In Ihrem Fall wird die Wohnung schon seit mehreren Jahren benutzt, insofern dürfte auch keine Abmeldung möglich sein. Sicherheitshalber können Sie aber auch noch einmal beim zuständigen Amt vor Ort nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

annamaria am 27.10.2018 10:49

Hallo Immoteam.

Folgende Situation:

Nach der Geburt meiner Tochter habe ich mein Studium wieder aufgenommen und wohne bei meinen Eltern in ihrer Mietdoppelhaushälfte im Gästezimmer, da ich noch keine Wohnung vor Studiumsbeginn finden konnte. Daher bin ich nach wie vor in meiner ehemaligen Wohnung in Hessen gemeldet (die Wohnung ist solange untervermietet, bis ich im Umkreis meines Studienortes etwas gefunden habe). Soweit der Plan.

Offiziell stehen nur meine beiden Eltern im Mietvertrag. Die Vermieterin hat bereits nachgefragt und mit Kündigung gedroht, sollte ich dauerhaft mit meiner Tochter hier wohnen bleiben. Nun sieht der Wohnungsmarkt gerade schlecht aus - wir finden keinw wohnung in der nähe meines studienortes und es handelt sich um eine Notsituation (ich bin alleinerziehend und auch auf finanzielle Hilfe meiner Familie angewiesen)

Wie verhält es sich hier Rechtstechnisch? Darf die Vermieterin meinen Eltern kündigen?

VG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 09:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Untervermietung ohne Erlaubnis des Vermieters kann tatsächlich ein Kündigungsgrund sein. Wenn der Vermieter der Untervermietung allerdings zugestimmt hat und die Miete regelmäßig bezahlt wird, gibt es keinen Kündigungsgrund. In diesem Fall kann der Vermieter also auch nicht einfach grundlos kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Theo am 25.10.2018 08:48

Hallo, haben Sie auch Infos darüber, wer von einer Ummeldung informiert wird?

Wird z.B. das Arbeitsamt automatisch informiert?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.10.2018 11:21

Hallo Theo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Behörden werden in der Regel nicht automatisch durch das Meldeamt informiert, nein. Dies ist Sache des Meldepflichtigen selbst.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Schwiegermutter am 22.10.2018 22:43

Hallo Immowelt

Ist ein Mit Vertrag eigentlich gültig wenn der Mieter schon zwei Jahre in der Wohnung lebt und er sich bis heute nicht umgemeldet hat.

LG GERTRAUD

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2018 09:06

Hallo Gertraud und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja. Auch wenn jemand seiner Meldepflicht nicht nachkommt, ändert das nichts an der Wirksamkeit des Mietvertrags.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

der_ratlose am 22.10.2018 15:24

Lieber Herr Grundmann,

folgender Fall, eigentlich alltäglich:

Jemand zieht in eine WG ein. Nun muss er sich innerhalb von 2 Wochen ummelden. Was passiert aber, wenn der Vermieter des Wohnungsgebers zwar die Untervermietung erlaubt, aber das Anbringen von Namensschildern an Klingel, Briefkasten und Wohnungstür untersagt? Für die normale Post ist das ja dank c/o zwar kein Problem, aber sämtlich Post die von Amtswegen kommt, wie Amtsgericht oder Finanzamt wird ja an die Meldeadresse geschickt und geht dann als unzustellbar wieder zurück, wenn der Name weder auf der Klingel oder am Briefkasten zu finden ist.

Für mich klingt das wie ein Widerspruch, denn wie kann ein Vermieter Namensschilder verbieten, wenn der Untermieter gesetzlich meldepflichtig ist? Wie machen das die anderen 5 Millionen Menschen in Deutschland (quelle: statista), die in WGs leben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 15:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ob nun als Mieter oder als Untermieter: Wenn jemand zum Gebrauch der Mietsache berechtigt ist, gehört es zum vertragsgemäßen Gebrauch, auch Namensschilder an Briefkasten und Klingel anbringen zu dürfen, zumal sich diese Namen ja in der Regel auch leicht wieder entfernen lassen. Notfalls könnte derjenige dieses Recht wohl auch einklagen, wobei sich hier natürlich die Frage der Verhältnismäßigkeit stellt. Sollte sich eine Angelegenheit wie diese nicht einvernehmlich lösen lassen, empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ayselaxx am 12.10.2018 14:57

Hallo, ich bin hauptmieterin einer 4er Wg. Der Vermieter hat mir die Erlaubnis dazu gegeben. Nun haben wir eine ständige Rotation an Bewohnern die zum größten Teil aus dem Ausland kommen und nach paar Monaten wieder gehen. Ich habe den Verdacht dass sich nicht alle ordnungsgemäß von meiner gemieteten Wohnung abmelden. Drohen mir irgendwelche Konsequenzen? Kann die Meldebehörde sehen wie viele Personen auf meine Wohnung aktuell gemeldet sind?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.10.2018 15:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Meldebehörde kann schon sehen, wer in der Wohnung gemeldet ist und wer nicht. Wenn Sie als Hauptmieter und damit als Wohnungsgeber für Ihre Untermieter aber Ihrer Mitwirkungspflich nachkommen und entsprechende Wohnungsgeberbestätigungen ausstellen, drohen Ihnen allerdings in der Regel keine Konsequenzen. Es sind dann ja die Untermieter, die ihren gesetzlichen Pflichten nicht nachkommen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Vieripie am 12.10.2018 06:20

Hallo,

mein Sohn lebt jetzt seit zwei Jahre wieder bei mir mit im Haushalt. Vorher hat er für 6 Jahre bei seinem Vater gewohnt und war dort auch gemeldet. Beim Einwohnermeldeamt habe ich versucht ihn wieder mit zu mir umzumelden auch mit der Bescheinigung vom Vermieter. Leider sagt da das Einwohnermeldeamt sie brauchen unbedingt die Bestätigung vom Vater das ich das machen kann. Aber der Vater verweigert mir dieses Schriftstück und erhält so auch weiterhin das Kindergeld und ich bekomme einen von gewählten Betrag als Unterhalt für unseren Sohn. Was kann ich bzw sollte ich tun um die Möglichkeit für eine Ummeldung zu bekommen?

Mit freundlichen Grüßen und danke schon mal für die Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.10.2018 10:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vater sich weigert, die fragliche Bestätigung auszustellen, können sie sie notfalls leider nur einklagen. Hierzu würden wir Ihnen allerdings die Beratung durch einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jan am 10.10.2018 17:55

Hallo immowelt,

auf dieser Seite bietet Ihr das Formular Wohnungsgeberbestätigung mit Wahloption Ein- und Auszug an.

Der Auszug muß nicht bestätigt werden. Nur der Einzug. Macht auch keinen Sinn wegen des Bürokratieaufwandes bei den Behörden. Das Gesetz wurde 2016 entsprechend geändert.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.10.2018 09:47

Hallo Jan und vielen Dank für Ihren Kommentar,

vielen Dank für Ihren Hinweis, in der Tat hält unsere Vorlage eine überflüssige Option. Wir werden das Dokument zeitnah anpassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Admiral am 08.10.2018 10:59

Betrifft: meinem alten Mietvertrag habe ich gekündigt und werde jetzt für zwei Monate in eine andere Stadt umziehen. Danach werde ich wahrscheinlich wieder umziehen müssen für 3 Monate. Muss ich mich jetzt jedes mal anmelden?

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 11:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in § 27 des Bundesmeldegesetzes sind diverse Ausnahmen von der Meldepflicht geregelt. Demnach muss ssich jemand nicht ummelden, wenn derjenige noch im Inland gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bosse am 30.09.2018 12:04

Betrifft: Ein ehemaliger Mieter zieht zu seinen Eltern. Wer muss die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen? In diesem Falle gibt es keine Mietwohnung, sondern unser wieder eingezogenes Kind lebt gemeinschaftlich in unserem Einfamilienhaus. Ich bin also kein Vermieter und vergebe keine Mietwohnung, daher meine ich, das ich das Formular nicht unterschreiben kann, denn eigentlich mache ich mich ja durch eine Falschaussage strafbar. Dafür müsste es ein anderes Formular geben.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.10.2018 09:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Wohnungsgeber ist nicht zwangsläufig nur der Vermieter, sondern derjenige, der einem anderen Wohnraum überlässt. Das können auch die Eltern sein, die ihr Kind wieder bei sich aufnehmen. Ein gesondertes Formular gibt es hierfür nicht, es ist auch nicht nötig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nadja Pfeiffer am 27.09.2018 21:36

Hallo ich habe eine Frage?

Wie viel Personen darf man bei einem eigentumshaus anmelden? Es sind bereits 2 Leute angemeldet die nicht zur Familie gehören, sondern Freunde zusätzlich die 5köpfige Familie die in diesem Haus wohnt? Sprich 7 Leute wohnen in einem Haus... gibt es eine bestimmte anzahl, die man anmelden kann? Mfg

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2018 09:15

Sehr geehrte Frau Pfeiffer,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es gibt hierfür keine gesetzliche Grenze. Es kann aber natürlich sein, dass das zuständige Amt bei allzu vielen Personen irgendwann vermutet, dass darunter praktisch zwangsläufig Scheinanmeldungen sein müssen, weil die Zahl der Anmeldungen schlichtweg unrealistisch ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Craig am 27.09.2018 08:04

Wenn ich als Hauptvermieter für meine Mieterin eine Wohnungsgeberbestätigung ausfülle, wird der Eigentümer von der Meldebehörde informiert? Sein Name steht auch auf dem Formular.

Danke. MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.09.2018 10:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel nicht, nein. Bitte bedenken Sie jedoch, dass Sie, wenn Sie ihre Wohnung untervermieten wollen, den Vermieter um Erlaubnis bitten. Tun sie das nicht, riskieren Sie im schlimmsten Fall die Kündigung des Mietvertrags.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Harperto am 26.09.2018 16:24

Habe ich mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen, wenn ich mich eine Woche vor Mietbeginn (lt. Vertrag) schon ummelde?

mfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.09.2018 08:51

Hallo Harperto,

wenn sich jemand in einer Wohnung anmeldet, in der er aktuell gar nicht wohnt, könnte dies als Scheinanmeldung gewertet werden. Der Laufzeitbeginn des Mietvertrags ist dabei nicht relevant, entscheidend ist, ob jemand tatsächlich in einer Wohnung lebt oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Harperto am 27.09.2018 08:52

Vielen Dank!

Tekir am 25.09.2018 13:05

Mein Vermieter hat seine Pflicht, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen, versäumt. Da sein Büro in den 14 Tagen (Pflicht zur Anmeldung) nicht besetzt war, habe ich mich um die Fristverlängerung in der Meldestelle und um das Formular gekümmert und es ihm zur Unterschrift vorgelegt. Jetzt erhebt er eine Gebühr für die Bereitstellung der Wohnungsgeberbestätigung und beruft sich auf den Mietvertrag. Mit dem Ablauf konfrontiert sagt er, er würde lieber das Mirtverhältnis auflösen als sich rechtlich belehren zu lassen. Also was tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.09.2018 14:02

Hallo Tekir und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es ist rechtlich ziemlich zweifelhaft, ob ein Vermieter tatsächlich Geld für das Ausstellen der Wohnungsgeberbestätigung darf. Einerseits, weil es sich dabei schlicht um Verwaltungskosten handelt, die nicht auf den Mieter umlegbar sind. Andererseits aber erst recht dann, wenn er sich auf eine Klausel in einem Formularmietvertrag beruft. In einem anderen Fall hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass eine Klausel in einem solchen Mietvertrag keine Gebühr für leistungen vorsehen darf, zu denen der Vermieter gesetzlich verpflichtet (Az.: 307 S 144/08). Und der Vermieter ist laut Bundesmeldegesetz ja tatsächlich dazu verpflichtet, diese Bescheinigung auszustellen.

Einfach so das Mietverhältnis auflösen kann der Vermieter im Übrigen auch nicht, denn hierzu braucht er einen guten Grund. Er könnte etwa kündigen, wenn der Mieter seine Miete nicht zahlt. Zeigt sich der Vermieter weiterhin jedoch nicht entgegenkommend, können wir Ihnen abschließend leider nur eine Rechtsberatung empfehlen. Diese erhalten Sie beispielsweise von einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nadine am 14.09.2018 13:42

Hallo, ich habe eine Frage, die mir bisher niemand so richtig beantworten konnte.

Ich plane ab Oktober diesen Jahres eine Weltreise zu machen. Die Dauer ist noch unbestimmt, aber wird vermutlich ca. 1 Jahr betragen. Es ist möglich, dass ich länger weg sein werde, aber auch ein kürzerer Aufenthalt ist denkbar.

Jetzt weiß ich nicht, ob ich mich aus Deutschland abmelden muss oder nicht. Da sagt mir jeder etwas anderes und sogar die Ämter, die ich dazu befragt habe, sind sich uneinig. Einige sagen ja, die anderen nein, aber was ist jetzt richtig?

Seit September 2018 habe ich meinen Hauptwohnsitz wieder bei meinen Eltern gemeldet, die auch bestätigt haben, dass ich dort wohne. Ich habe bei Falschangabe etwas von bis zu 50.000€ Strafe gelesen. Aber ist es eine Falschangabe, wenn ich doch ganz sicher vorhabe nach der Reise wieder nach Deutschland zu kommen und dort zu wohnen?

Bevorzugen würde ich es, wenn ich mich nicht abmelden muss, würde es aber natürlich tun, wenn die Pflicht dazu besteht.

Ich weiß auch nicht, an welche Stelle ich mich wenden kann um korrekte Informationen zu bekommen.

Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen und danke Ihnen schon einmal im Vorfeld für Ihre Mühe.

Liebe Grüße

Nadine Stüwert

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.09.2018 13:57

Sehr geehrte Frau Stüwert,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Sie nicht vorhaben, dauerhaft aus Deutschland wegzuziehen und wenn Sie vorhaben, nach Ihrer Rückkehr in eine bestimmte Wohnung (unter Umständen die Ihrer Eltern) zurückzukehren, wird das in aller Regel nicht als Auszug verstanden und eine Abmeldepflicht besteht nicht. Endgültig beantworten kann Ihnen das aber nur das Amt, das für die Abmeldung im konkreten Fall zuständig wäre, also die Meldebehörde vor Ort.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ulli am 13.09.2018 10:07

Hallo,

eine etwas komplexere Fragestellung: Ich habe einen Hauptwohnsitz in Deutschland, bei dem es sich um ein WG-Zimmer handelt (alle Mitbewohner stehen gleichberechtigt als Hauptmieter im Vertrag). Anfang Juni habe ich eine unbefristete, sozialversicherungspflichtige Anstellung in Österreich angenommen und bin dort auch ordnungsgemäß gemeldet. Als Unterkunft dient mir dort ebenfalls ein WG-Zimmer, in das ich allerdings nur vorübergehend als Untermieterin einziehe (befristeter Zwischenmietvertrag). Da ich derzeit noch nicht absehen kann, ob ich die Stelle behalte oder in den nächsten Monaten nach Deutschland zurückkehren werde, möchte ich das WG-Zimmer in Deutschland vorerst gern behalten. Zeitgleich muss ich mich aber auch in Österreich mit Hauptwohnsitz melden (Anmeldepflicht nach drei Monaten). Ist es möglich, vorübergehend zwei (Haupt)Wohnsitze zu unterhalten?

Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.09.2018 10:19

Hallo Ulli und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, es ist grundsätzlich möglich, einen Hauptwohnsitz in Deutschland und einen Hauptwohnsitz im Ausland (hier: Österreich) zu haben. Was nicht ginge, wären zwei Hauptwohnsitze in Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jens am 09.09.2018 22:41

Mein Freundin und ich haben derzeit getrennte Wohnungen. Jetzt zieht sie in eine größere Wohnung wo ich in einem Jahr auch mit einziehen möchte. Jetzt hat sie mich bei ihrem neuen Vermieter mit angegeben das ich bei ihr wohne, was an den Wochenenden ja auch der Fall ist.

Der Vermieter hat also bei der Wohnungsgeberbestätigung meinen Namen mit eingetragen.

Gibt es jetzt Probleme wenn ich mich nicht ummelde bzw erst in einem Jahr ummelde?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.09.2018 14:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel dürfte das keine Probleme geben. Wir würden Ihnen sicherheitshalber trotzdem raten, beim zuständigen Amt nachzufragen und dort die Situation zu erklären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wildei am 08.09.2018 17:14

Wenn unsere Tochter am Oktober 2018 für 7 Monate befristet für ein duales Studium nach Berlin zieht, gilt dann für den gesamten Zeitraum noch die Regelung von 2018 (das man länger als ein Jahr in Berlin sein muss um Zweitwohnungssteuerpflichtig zu sein?)?

Gilt die das neue Zweiwohnungssteuergesetz vom 01.01.2019 rückwirkend, wenn man bereits vor dem 01.01.2019 nach Berlin gekommen ist?

Tritt das neue Zweitwohnungssteuergesetz erst ab dem 01.01.2019 in Kraft und ist man dann nicht mehr zweitwohnungsstuerpflichtig, wenn man ab dem 01.01.2019 weniger als 6 monate in Berlin wohnt (auch wenn man bereits z.B. 3 Monate im Jahr 2018 in Berlin gelebt hat?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.09.2018 12:34

Hallo Wildei,

laut Service-Portal der Stadt Berlin ist die Zweitwohnungssteuer bereits seit dem 31. Dezember 2017 ab dem Einzug in die Zweitwohnung zu bezahlen, nicht erst nach einem Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wildei am 08.09.2018 14:32

Hallo,

unsere Tochter wird für 7 Monate befristet (Beginn 01.10.2018 - Ende 30.04.2019) für ein duales Studium nach Berlin ziehen. Ich habe hierzu folgende Fragen:

Ist unsere Tochter verpflichtet einen Zweitwohnsitz anzumelden (Ich gehe davon aus, da der Aufenthalt 7 Monate übersteigt)?

Bei einem Aufenthalt bis zu 6 Monaten muss keine Anmeldung erfolgen, sondern erst innerhalb von 2 Wochen nach dem ersten 6 Monaten. Wird bei einem 7-monatigen Aufenthalt die Zweitwohnsitzsteuer für 7 Monate berechnet oder nur für 1 Monat?

Was passiert wenn sich unsere Tochter am 1. Tag nach Ablauf der 6 Monate um einen Anmeldetermin bemüht, jedoch erst Wochen später einen Termin bekommt, wenn sie sich aus beruflichen Gründen nicht mehr in Berlin aufhält und auch den Termin nicht mehr persönlich wahrnehmen kann?

Wir errechnet sich die Zweitwohnungssteuer bei einer WARMMIETE ikl. Internet etc. von 855€?

Vielen Dank schon jetzt für die Infos

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.09.2018 12:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn von Anfang an fest steht, dass Ihre Tochter länger als sechs Monate in Berlin bleiben wird, muss sie sich dort auch von Anfang an anmelden. Die Zweitwohnungssteuer wird dann durch die Stadt Berlin für die komplette Wohndauer erhoben. Sie beträgt bis zum 31. Dezember 2018 fünf Prozent und ab dem 1. Januar 2019 15 Prozent der Nettokaltmiete, also der Miete ohne Betriebs- und Heizkosten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

CarolaB am 05.09.2018 17:21

Hallo, was passiert, wenn mehrere Mitarbeiter (mit Ausländische Wohnsitz) unser Firma (in Deutschland gemeldete Firma) in einem Apartment seit 5 Monate wohnen, aber der Eigentümer (Monteurapartment) des Unterkunftes hat sich verweigert Wohnungsgeberbestätigungen uns zu geben. Nach mehreren Anfragen wollte er doch eine geben (nach 2 Monaten) aber nur wenn alle Personen ein Kautionssumme von 50 € bezahlen. Dass wollten die Einwohner nicht. Was ist, wenn manchmal die Mitarbeiter in einem Hotel oder in einem Gasthaus 1-2 Monate Wohnen und das in verschiedene Städte? Müssen hier die Mitarbeiter angemeldet werden? Ist der Gastgeber verpflichtet ein Wohnungsgeberbestätigung zu geben? Danke Herzlich für Ihre Hilfe!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.09.2018 09:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich trifft den Vermieter einer Wohnung laut Gesetz eine Mitwirkungspflicht, das heißt er ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Wohnungsgeberbestätigung auszufüllen. Macht er das nicht, sollten die Meldepflichtigen dies beim zuständigen Amt melden. Für Aufenthalte in anderen Städten die (von vornherein abzusehen) nicht länger als sechs Monate dauern, sind Mieter von der Meldepflicht ausgenommen. Bitte beachten Sie abschließend, dass wir die Situation aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Einzelfall ist es sicher immer besser, direkt vor Ort beim zuständigen Meldeamt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


CarolaB am 06.09.2018 09:36

vielen herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Polin am 05.09.2018 13:03

Eine Freundin von mir - A. wohnt ofiziell seit ein paar Monaten bei ihrer Freundin B. - die Wohnung gehört B. , also keine Miete, kein Vetrag. A. ist da auch gemeldet und alles lief ohne Probleme, bis A. einen Freund kennengelernt hat und eigentlich wohnt sie auch bei dem Freund, aber ohne Meldung (das ist ein bißchen kompliziert, deshalb ist alles mit der Meldung beim Alten geblieben). Jetzt droht die B., dass Sie A. abmeldet - geht das einfach so? Darf B. zum Amt gehen und die A. abmelden ohne Einwillung, ohne Erlaubnis usw.? Die A. hat Arbeit, bezahlt Steuer, ihr Auto ist auch unter der B. Adresse angemeldet u.ä. Welche Konsequenzen hat solche Abmeldung? Ist sie überhaupt möglich? Danke im Voraus für Ihre Hilfe!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.09.2018 13:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Wohnungsgeber kann jemanden, der bei ihm wohnt, nicht so einfach abmelden. Generell können das nur die Meldepflichtigen selbst. Der Wohnungsgeber könnte dem zuständigen Amt allenfalls den Hinweis geben, dass jemand gar nicht bei ihm wohnt, der dort gemeldet ist und so ein Indiz für eine Scheinanmeldung liefern. Das wiederum wäre in Ihrem Fall ja aber schlicht gelogen. Langfristig ist es natürlich dennoch besser, wenn sich Ihre Freundin einen Wohnsitz bei einem Wohnungsgeber sucht, der auch damit einverstanden ist, dass sie dort wohnt und gemeldet ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Polin am 05.09.2018 18:05

Liebe Immowelt-Redaktion, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Danke und liebe Grüße!

Samantha am 21.08.2018 17:42

Schönen guten Tag,

Ich hätte eine frage und zwar bin ich 17 Jahre alt und möchte mich ummelden zu meinem Freund der noch bei seiner Mutter wohnt. Meine Eltern müssen mit mich ummelden gehen das ist ja klar aber muss die Mutter meines Freundes auch mit zum Rathaus?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.08.2018 10:17

Hallo Samantha,

der Wohnungsgeber (das ist in Ihrem Fall die Mutter Ihres Freundes) muss zwar nicht mit zum Amt, muss Ihnen aber eine Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen. Für den eigentlichen Vorgang des Ummeldens dürfte es nach unserer Kenntnis reichen, wenn Ihre Mutter mitgeht.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Petra am 18.08.2018 10:59

Such in Remscheid eine 3 halb Wonung innenstadt mit Aufzug und Garasche

auf Kommentar antworten

Untermieter am 13.08.2018 17:01

Hallo,

ich bin vor 3 Wochen nach 4 Jahre Arbeit im Ausland nach Deutschland gekommen. Allerdings nur uebergangsweise, da ich in der Folgezeit fuer 6 Monate eine Auszeit im Ausland nehmen werde. Daher habe ich mich in Deutschland nicht gemeldet, da ich ja auch keinen festen Wohnsitz habe. Ich plane aber zu Beginn 2019 zurueckzukehren. Leider benoetige ich dringend eine Meldeberstaetigung fuer das Zollamt um meine persoenlichen Dinge als Uebersiedlungsgut gebuehrenfrei verzollen zu koennen. Urspruenglich wollte ich mich bei einem Bekannten zur Untermiete anmelden, der jedoch nicht Eigentuemer der Wohnung ist. Bedarf es dann noch einer schriftlichen Bestaetigung des Eigentuemers oder ist es ausreichend, wenn meine Bekannter das Formular in muendlicher Absprache mit dem Vermieter unterschreibt? Alternativ wuerde ich mich bei meinen Eltern melden, die gleichzeitig Vermieter/Eigentumer waeren.

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.08.2018 09:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Wohnungsgeber muss nicht zwangsläufig der Eigentümer sein. Auch ein Mieter, der seine Wohnung untervermietet, ist ein Wohnungsgeber, der die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen kann. Die Zustimmung des Eigentümers ist bei einer Untervermietung grundsätzlich notwendig, nicht jedoch im Speziellen für die Ausstellung der Wohnungsgeberbestätigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Smile22 am 28.07.2018 00:52

1.Hallo ich ziehe im selben Haus zur Untermiete um. Meine Wohnung werde ich kündigen. Muss ich mich nochmal ummelden?

2. Werden die Personen auf dem Wohnungsgeberschein von der Hausverwaltung überprüft?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.07.2018 09:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das wird von den verschiedenen Städten und Gemeinden nicht einheitlich gehandhabt. Wir würden Ihnen daher empfehlen, vorab beim zuständigen Meldeamt nachzufragen. Der Vermieter hat grundsätzlich ein Recht darauf, zu wissen, wer in seiner Wohnung wohnt. Inwiefern Ihre Hausverwaltung das zusätzlich überprüft, können wir aus der Ferne nicht beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

bea am 25.07.2018 12:18

Hallo,

mein Sohn trennt sich von seiner Ehefrau (schade aber....) vorübergehend kann ich ihn in unserem Eigenheim aufnehmen (es ist keine Wohnung die vermietet wird ) er hat da ein Zimmer . Er wird sich jetzt eine Wohnung suchen aber das kann etwas dauern

Muss er sich bei uns anmelden??? Auch aus der gemeinschaftlichen Wohnung abmelden?

Vilen dank im Voraus . ich freue mich auf eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.07.2018 14:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn nicht absehbar ist, wann Ihr Sohn wieder eine eigene Wohnung bezieht, muss es sich bei Ihnen anmelden, ja. Eine gesonderte Abmeldung aus der alten Wohnung ist nicht erforderlich, er meldet sich beim zuständigen Amt dann einfach um.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Bea am 26.07.2018 06:52

hallo liebes Team Immowelt Redaktion

vielen dank für die schnelle Antwort :-)

Ildiko am 16.07.2018 14:17

Meine Tochter geht für ein halbes Jahr nach Hamburg. Sie hat ein Wohnungsangebot bekommen da der Mieter für 6 Monate ins Ausland geht. Nun meine Frage, der Mieter möchte nicht das meine Tochter sich ummelde. Kann meine Tochter sich darauf einlassen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.07.2018 14:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wer laut Bundesmeldegesetz im Inland gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden (§ 27 Bundesmeldegesetz). Wichtig ist, dass der Aufenthalt dann tatsächlich nicht länger dauert als sechs Monate. Ist das wider erwarten doch der Fall, muss derjenige sich innerhalb von zwei Wochen anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sylvia am 12.07.2018 13:13

Wieso brauche ich eine Wohnungsgeberbescheinigung, wenn ich meinen Erstwohnsitz bis 2016 hier haste, dann Zweitwohnsitz auch hier hatte und nun wieder Erstwohnsitz daraus machen möchte? War doch nie ganz abgemeldet..

auf Kommentar antworten

Petra am 04.07.2018 13:21

Hallo, wir ziehen relativ kurzfristig von Düsseldorf (Wohnung bereits gekündigt) nach Lindau, wo wir auf die Schnelle vermutlich keine Wohnung finden werden. Wir möchten deshalb den Hausrat vorübergehend einlagern und eine Ferienwohnung beziehen, bis eine Wohnung gefunden ist. Kann/muss die FeWo dann als Erstwohnsitz angemeldet werden bzw. geht das überhaupt (Stichwort: Flächennutzungsplan) oder ist es evtl. ohnehin sinnvoller, sich für die Zeit bei Familie oder Freunden anzumelden? Besten Dank im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.07.2018 13:54

Hallo Petra,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie sollten sich grundsätzlich dort anmelden, wo Sie auch tatsächlich wohnen, alles andere könnte unter Umständen sogar ein Bußgeld nach sich ziehen. In diesem Zusammenhang sollte auch eine vorübergehende Anmeldung in einer Ferienwohnung möglich sein. Abschließend beurteilen können wir das allerdings leider vor allem deshalb nicht, weil die einzelnen Ämter hier durchaus von Ort zu Ort etwas unterschiedlich agieren. Insofern möchten wir Ihnen raten, sich mit Ihrer Frage sicherheitshalber noch einmal an die Meldebehörde in Lindau zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anja am 26.06.2018 09:17

Hallo, ich plane zusammen mit meiner Tochter in ein Womo zu ziehen und darin auf unbestimmte Zeit zu leben. Wir werden durch ganz Europa fahren. Ist das damit getan uns hier abzumelden oder müssen wir noch etwas beachten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.06.2018 09:43

Hallo Anja und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Grunde haben Sie dann tatsächlich keinen festen Wohnsitz mehr und können sich abmelden. Sicherheitshalber würden wir aber dazu raten, noch einmal beim zuständigen Amt an ihrem aktuellen Wohnsitz nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 20.06.2018 09:22

Wir sind Untermieter eines befreundeten Pärchens, welche für zwei Jahre (inkl. Möbel etc) in die USA gezogen sind. Die Wohnungsgeberbestätigung wurde uns ausgefüllt.

Allerdings haben sich unsere Freunde gemäß Meldegesetz abgemeldet.

Das Amt Hamburg sagt nun, dass nur in Deutschland gemeldete Wohnungsgeber die Bestätigung ausfüllen können, d.h. wir können uns nicht ummelden.

Da beißt sich aber doch nun die Katze in den Schwanz oder?

Welche Möglichkeiten gibt es nun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.06.2018 09:42

Hallo Anna und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Regelung, wonach nur in Deutschland gemeldete Wohnungsgeber die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen können, findet sich weder im Bundesmeldegesetz, noch in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Bundesmeldegesetzes. Insofern entzieht es sich unserer Kenntnis, wieso Ihnen das Amt in Hamburg diese Auskunft gegeben hat. Dies hätte ja auch zur Folge, dass sich Mieter, deren Vermieter dauerhaft im Ausland lebt, nie in Deutschland anmelden könnten. Wir können daher leider nur dazu raten, noch einmal beim Amt nachzuhaken, gegebenenfalls bei einem anderen Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hennig am 19.06.2018 20:29

Wir haben für unseren Sohn (volljährig) für die Zeit seiner Ausbildung eine Wohnung gemietet. Er nutzt diese nur unter der Woche, am Wochenende ist er bei uns zu Hause. Muss er sich ummelden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.06.2018 09:01

Hallo Hennig,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Grundsätzlich kann auch die elterliche Wohnung weiterhin als Hauptwohnsitz gelten, wenn sich dort der Lebensmittelpunkt Ihres Sohnes befindet. Allerdings besteht die Meldepflicht auch für Zweitwohnungen. Insofern muss sich Ihr Sohn nicht um-, wohl aber am Standort der neuen Wohnung anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Hennig am 21.06.2018 19:23

Vielen Dank :-)

Sebastian am 19.06.2018 10:42

Hallo,

ich bin in folgender Situation, ich bin für einen zeitlich begrenzten Job (3 Monate) umgezogen. Somit müsste ich mich ja nicht melden, korrekt?

Wenn ich jetzt aber nach diesen 3 Monaten übernommen werde, muss ich mich dann jetzt schon melden, auch wenn die Chance besteht, dass ich nach den 3 Monate wieder wegziehe? Oder sollte ich mich erst nach den 3 Monaten melden, wenn ich übernommen werde?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.06.2018 11:22

Hallo Sebastian,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es dürfte genügen, wenn Sie sich ummelden, wenn Sie sicher wissen, dass Sie auch an Ihrem neuen Wohnort bleiben. Sicherheitshalber würden wir aber empfehlen, beim zuständigen Meldeamt vor Ort nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Romina am 18.06.2018 10:41

Hallo,

wir haben neu gebaut und sind jetzt im Eigentum eines eigenen Hauses. Muss beim Einwohnermeldeamt eine Wohnungsgeberbestätigung vorgelegt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.06.2018 10:49

Hallo Romina,

ja. Eigentümer müssen die Wohnungsgeberbestätigung für sich selbst ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jonas am 24.05.2018 10:35

Guten Tag,

ich bin Schweizer, habe meinen Hauptwohnsitz und meine Arbeit in der Schweiz und miete ein Zimmer in einer WG in Deutschland. Ich bin nur ein paar Tage im Jahr in meiner Freizeit dort, ich arbeite nicht in Deutschland.

Muss ich mich in Deutschland anmelden, auch wenn ich nur selten in meinem WG Zimmer bin und auch nicht in DE arbeite?

Besten Dank für ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.05.2018 09:50

Hallo Jonas und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Anmeldung dürfte auch in diesem Fall notwendig sein. Das Gesetz sieht jede Wohnung innerhalb Deutschlands dort auch grundsätzlich als Erstwohnung. Sicherheitshalber können Sie aber vorab auch einfach beim zuständigen Meldeamt nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wagner am 23.05.2018 08:55

Guten Tag,

Kann ich mich ca. 3 Wochen vor dem Umzug bereits ummelden?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.05.2018 10:36

Hallo,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Ummeldung ist in der Regel erst ab dem Einzugstermin möglich. Denn der Vermieter bestätigt durch die Wohnungsgeberbestätigung ja, dass er dem Mieter die Wohnung überlassen hat und nicht, dass ein Mietvertrag abgeschlossen wurde.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Simmal am 20.05.2018 14:43

Guten Tag,

Ich hätte eine kurze Frage ist es auch möglich sich mit seinem Mietvertrag umzumelden? Bin die alleinige Hauptmieterin, der Vertrag beinhaltet ja alle erforderlichen Informationen.

Danke schon mal im voraus.

Mit freundlich Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2018 09:57

Hallo Simmal,

für die Ummeldung benötigen Sie die Wohnungsgeberbestätigung des Vermieters. Aus dem Mietvertrag geht lediglich hervor, dass Sie Mieter sind, jedoch nicht zwingend, dass Sie in der Wohnung auch leben. Theoretisch könnten Sie ja auch einen Mietvertrag abschließen und Ihre Kinder beziehen die Wohnung. Deshalb bestehen die Behörden auf die Bestätigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

DO am 17.05.2018 11:06

Muss ich beim Bürgeramt die Wohnungsgeberbestätigung im Original vorlegen oder reicht eine Kopie? (mein Vermieter hatte mir das Dokument eingescannt per Mail gesendet)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.05.2018 11:18

Hallo DO,

§ 19 BMG regelt lediglich, welche Infos die Wohnungsgeberbestätigung enthalten muss, nicht aber, ob eine Kopie ausreicht. Vermutlich dürfte die Kopie jedoch ausreichen, sicher können wir Ihnen dies aber nicht sagen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

R.S am 14.05.2018 21:47

Hallo,ich habe mich beim Bekannten umgemeldet jedoch will die Behörde das Formular für die Wohnungsgeberbestätigubg ausgefüllt haben. Müssen meine Bekannte es ausfüllen oder die Wohngenossenschaft ???

Danke im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 09:44

Hallo R.S,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Bei der Frage, wer die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen muss, kommt es tatsächlich darauf an, wer der Wohnungsgeber ist. Das bedeutet: Wenn Sie Untermieter ihres Bekannten sind oder ihr Bekannter ihnen einen Teil der Wohnung überlassen hat, ohne dass Sie einen Mietvertrag mit der Wohngenossenschaft geschlossen haben, ist ihr Bekannter für die Bestätigung zuständig. Wenn Sie dagegen mit im Mietvertrag mit der Wohngenossenschaft stehen, ist die Genossenschaft verpflichtet, ihnen die Bestätigung auszuhändigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

F.H. am 10.05.2018 11:24

Guten Tag,

ich bin vor dem Gesetz zur Wohnungsgeberbestätigung umgezogen und habe mich nicht umgemeldet. Wie sieht es da jetzt aus?

Kann mein Vermieter mir einfach eine Bestätigung ausstellen ? Oder ist das mit "altem" Mietvertrag" nicht nötig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.05.2018 10:03

Hallo F.H.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In Deutschland herrscht unabhängig von der Wohnungsgeberbestätigung die Meldepflicht. Das heißt, Sie sind verpflichtet, Ihren Wohnsitz innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug bei der jeweiligen Meldebehörde anzumelden.

Um dies nachzuholen, können Sie auch jetzt noch Ihren Vermieter nach einer Wohnungsgeberbestätigung fragen. Den Vordruck dafür können Sie in der Download-Box herunterladen.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel raten wir Ihnen, sich durch einen Mieterverein beraten zu lassen oder bei Ihrer örtlichen Meldebehörde zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

LiDa89 am 26.04.2018 20:14

Hallo,

Ich bin derzeit auf Wohnungssuche und finde leider keine, wenn mein Freund mit in den Mietvertrag aufgenommen wird um meine Chancen zu erhöhen, aber nicht mit einzieht und in seiner Wohnung bleibt, muss er sich dann auch ummelden oder anmelden? Er lebt ja nicht mit in der Wohnung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.04.2018 10:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Bundesmeldegesetz knüpft die Meldepflicht an den Einzug in eine Wohnung, nicht an deren Anmietung. Insofern müsste sich Ihr Freund nicht ummelden. Sicherheitshalber können Sie aber auch noch einmal beim Amt vor Ort nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Titus-Marcel am 23.04.2018 11:28

Hallo nochmal, kann ich die Nebenwohnung auch auf dem Meldeamt der Gemeinde abmelden, in der die Nebenwohnung liegt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2018 12:07

Hallo,

das sollte möglich sein. Sicherheitshalber können Sie vorab ja nochmal beim zuständigen Amt nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Titus-Marcel am 22.04.2018 14:19

Hallo, ich möchte eine Nebenwohnung abmelden. Brauche ich hier auch das Wohnungsgeberformular?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2018 09:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, eine Wohnungsgeberbescheinigung bei Auszug ist im Gesetz nicht (mehr) vorgesehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

keller1811 am 22.04.2018 12:27

Guten Tag,

Ich bin wieder zurück in Dland nach 10 Jahren im Ausland und momentan auf der Suche nach Wohnung und Arbeit. Wie ich sehe gibt es sehr viele Vermieter von Wohnungen, WG`s und Zimmer wo expliziet erwähnt wird das keine Anmeldung möglich ist. Wie muss man in diesem Falle vorgehen? Jeder muss sich doch an/ummelden! Könnten wir hier von einer illegalen Praxis ausgehen?

Danke im Voraus! Gruss, Mathias

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich herrscht in Deutschland Meldepflicht. Das ergibt sich aus dem Bundesmeldegesetz. Vermieter (Wohnungsgeber) haben demnach eine Mitwirkungspflicht und müssen für Mieter die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen. Der Gesetzgeber will mit dieser Regelung Scheinanmeldungen verhindern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frank am 19.04.2018 11:19

Hallo,

ich habe eine Frage: Benötige ich eine Wohnnungsgeberbescheinigung, wenn ich meinen Zweitwohnsitz zum Hauptwohnsitz ummelden möchte? Der Zweitwohnsitz existiert seit 2014 und ist auch seit dem bei der Stadt gemeldet. Ich beziehe also keine keine Wohnung und keinen neuen Wohnsitz. Zur Anmeldung des Zweitwohnsitzes war 2014 noch keine Wohnungsgeberbestätigung notwendig.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.04.2018 12:38

Hallo Frank und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall dürfte keine gesonderte Wohnungsgeberbestätigung nötig sein. Sicherheitshalber würden wir aber empfehlen, sich vorab beim zuständigen Amt zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jules am 15.04.2018 13:53

Hallo,

ich habe eine Frage bezüglich des Ummeldens. Wenn eine Wohnungsgeberbestätigung nicht vorliegt, der Mietvertrag jedoch bei der Ummledung vorgelegt wird, welcher sämtliche Informationen beinhaltet, ist eine Ummeldung dann möglich?

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Danke Im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.04.2018 09:44

Hallo Jules und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir können nicht ausschließen, dass einzelne Bürgerämter auch einen Mietvertrag als Nachweis akzeptieren. Gesetzlich vorgesehen ist aber eine gesonderte Bestätigung des Wohnungsgebers, mit denen dieser den Einzug bestätigt, nicht die Anmietung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nico am 10.04.2018 22:37

Hallo liebes Immo Team,

Verpflichtet nur die Anmietung einer Wohnung zur Meldung beim Meldeamt? Im Meldegesetz steht, dass der Bezug einer Wohnung meldepflichtig ist. Da ich eine Wohnung nur mieten will, aber nicht selbst beziehen will, wie im Gesetzestext beschrieben, müsste eine Meldepflicht entfallen?

Liege ich damit richtig?

Lg Nico

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.04.2018 10:48

Hallo Nico und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich knüpft das Bundesmeldegesetz die Meldepflicht an den Bezug einer Wohnung, nicht an deren Anmietung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Nico am 11.04.2018 11:17

Vielen Dank liebes Immo-Team für die schnelle Antwort.

Wie verhält sich der genannte Sachverhalt für jemanden der nicht in D gemeldet ist, da international tätig?

Nochmals vielen Dank,

Lg, Nico


Immowelt-Redaktion am 11.04.2018 11:57

Nicht anders. Sobald jemand aber auch nur gelegentlich in einer Wohnung innerhalb Deutschlands wohnt, gilt diese Wohnung in Deutschland als sein Hauptwohnsitz. In diesem Fall muss derjenige sich binnen 14 Tagen nach Bezug beim zuständigen Amt anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Nico am 11.04.2018 12:32

Liebes Immo-Team,

Vielen Dank für Ihre ausgezeichnete Hilfe

Bin sehr zufrieden mit Ihrer Arbeit.

Lg Nico

Wittland am 06.04.2018 19:32

Guten Abend,

ich arbeite für 5 Monate an einem anderem Ort und habe deswegen meine Wohnung, in der ich selber nur Mieter bin, mit Erlaubnis meines Vermieters für diesen Zeitraum zwischenvermietet.

Der Zwischenmieter lebt also zeitlich begrenzt in meiner gemieteten Wohnung.

Daher die Frage, ob der Zwischenmieter sich anmelden muss? Wenn das so ist, dann ergibt sich die weitere Frage, ob ich als Hauptmieterin meinen Zwischenmieter selber die Wohungsgeberbescheinigung ausfüllen darf?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.04.2018 08:44

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Bundesmeldegesetz gilt: Wer im Inland gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Der Zwischenmieter muss sich also nicht anmelden, sofern er in Deutschland gemeldet ist, er müsste es aber nach Ablauf von sechs Monaten. In diesem Fall wären in der Tat Sie als Hauptmieter sein Wohnungsgeber und müssten auch die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Julime am 03.04.2018 15:54

Guten Tag,

ich ziehe Ende Mai in eine andere Stadt und neue Wohung, der Mietvertrag läuft dort aber schon ab Anfang Mai. An meinem jetztigen Wohnort läuft der Mietvertrag noch bis Ende Mai. Also überschneiden sich beide Mietverträge einen Monat. Kann ich vom neuen Vermieter eine Wohnungsgeberbescheinigung verlangen mit dem einem anderen Einzugstermin als den Tag wo der Mietvertrag beginnt?

auf Kommentar antworten

julime am 03.04.2018 15:58

*mit einem andern Einzugstermin statt dem Tag an dem der Mietvertrag beginnt*?


Immowelt-Redaktion am 04.04.2018 08:44

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, das ist möglich und sogar nötig. Denn das Bundesmeldegesetz verlangt vom Vermieter, dass er den Einzug bestätigt, nicht jedoch den Tag, an dem der Mietvertrag zu laufen beginnt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ANNA am 02.04.2018 07:33

Wohnung von Stadt. Kann ich bei mir mein Freund anmelden????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.04.2018 08:47

Hallo Anna und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell muss Ihr Lebensgefährte sich selbst beim Amt anmelden. Wenn Sie ihn kostenlos oder zur Untermiete bei sich wohnen lassen, sind Sie allerdings die Wohnungsgeberin und müssen die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Günther am 29.03.2018 23:08

Guten Tag,

auf Grund einer Krankheit meines Vaters wohnte ich hauptsächlich bei meinen Eltern. Nun habe ich schon eine kleine Wohnung, in der Haupsächlich ich meinen Hobby nachgegangen bin.

Da jetzt trotzdem die Überlegung da war mich umzumelden bin ich auf das Amt.

Die Bestätigung hatte ich dabei.

Die Aussage der Dame war dass ich dann eine Strafe zahlen müsste weil die Meldefrist abgelaufen sei.

Ich war aber der Meinung dass wenn ich schon in einer Wohnung wohne ich mich nicht extra bei der zweiten anmelden müsste. Zumal es ja noch beide Wohnungen gibt.

Was ist nun richtig?

Danke

auf Kommentar antworten

Karl Klar am 31.03.2018 11:42

Nachsendeantrag und fertig ... - ich versteh diese Obrigkeitshörigkeit nicht.

Wozu Ummelden ?


Immowelt-Redaktion am 03.04.2018 08:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Meldepflicht gilt grundsätzlich auch für etwaige Zweitwohnungen. Es spielt dementsprechend keine Rolle, ob jemand schon in einer Wohnung im Inland gemeldet ist. Das Bundesmeldegesetz schreibt die Anmeldung nach jedem Bezug einer neuen Wohnung vor.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ina am 26.03.2018 13:16

Hallo,

mein Freund und ich haben uns ein Mobilheim gekauft, welches fest auf dem Campingplatz (in NRW) steht. Wir wollen und dürfen dort ganzjährig wohnen....jedoch ist eine Anmeldung dort nicht möglich. Auf der einen Seite soll man sich dort anmelden, wo man seinen Lebensmittelpunkt; auf der anderen Seite wird es uns untersagt. Wir sind beide erwerbstätig und möchten eigentlich alles legal und richtig machen....aber wie? Hätten Sie vlt einen Rat für uns?

LG, Ina

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2018 13:39

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

je nach Gemeindesatzung kann geregelt sein, dass die Nutzung eines Campingplatzes zu Wohnzwecken nur teilweise erlaubt oder sogar ganz verboten ist. In diesem Fall würde das zuständige Amt die Anmeldung wohl verweigern. Wo genau bei Ihnen die Gründe liegen, können wir aus der Ferne aber leider nicht beurteilen. Hierzu empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Ina am 26.03.2018 13:54

Danke für Ihre schnelle Antwort!!!

Das Wohnen ist dort ganzjährig erlaubt! 80 % der Leute wohnen dort das ganze Jahr. Jeder, der bis zum 31.12.2014 dort gemeldet war, darf es auch aufgrund des Bestandschutzes bleiben. Alle anderen haben Pech gehabt und viele haben alles verkauft, was ich als sehr schade empfinde! Auf dem Platz läuft wohl noch eine Petition bzgl. der Anmeldung, aber wie lange so etwas dauert, bis es entschieden ist, weiß ich nicht!

Wir sind absolut frustriert....und die Freude über den Traum, den wir uns verwirklicht haben, bleibt auf der Strecke!

dominique am 25.03.2018 13:54

moin moin , meine frage wäre , wie lange VOR einzug in die whg darf man sich anmelden? also wenn ich ab 01/06 in eine whg ziehe , wie lange vorher darf ich bzw kann ich mich anmelden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2018 09:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Bundesmeldegesetz sieht eine Ummeldung erst für den zeitraum nach dem tatsächlichen Einzug vor, nicht davor. Wenn jemand also eine neue Wohnung noch nicht bezogen hat, darf er sich dort in der Regel auch nicht anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sandra am 22.03.2018 15:01

Hallo

Ich war heute beim Einwohnermeldeamt um mich umzumelden. Dort wurde es aber abgelehnt weil der Vermieter den nicht ausgefüllt hat sondern der hauptmieter. Aber er ist doch der Wohnungsgeber. Dürfen die das ablehnen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.03.2018 15:12

Hallo Sandra,

wenn jemand zur Untermiete wohnt, ist der Hauptmieter der Wohnungsgeber und muss auch die Wohnungsgeberbescheinigung ausfüllen. Eine davon abweichende Praxis wäre uns nicht bekannt. Am besten jedoch, Sie klären direkt mit dem Amt, welche Unterlagen Sie für die Anmeldung benötigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

yul am 20.03.2018 14:50

Meine Frau und ich wollen uns für einen kurzen Zeitraum räumlich trennen, da uns eine Ehekrise eingeholt hat. Ich würde vorübergehend eine EWohnung anmieten, sie in unserem Haus wohnen bleiben. Muss ich mich ummelden?

Ich würde gern zu Hause gemeldet bleiben. Und uns ein fach Zeit geben.

Im Bundesmeldegesetz habe ich folgendes Gefunden:

§27 Ausnahmen der Meldepflicht

(2) Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Wer nach Ablauf von sechs Monaten nicht aus dieser Wohnung ausgezogen ist, hat sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anzumelden. Für Personen, die sonst im Ausland wohnen und im Inland nicht nach § 17 Absatz 1 gemeldet sind, besteht diese Pflicht nach Ablauf von drei Monaten.

Wer kann mich aufklären?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.03.2018 13:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie tatsächlich planen, für nicht länger als sechs Monate übergangsweise eine Wohnung zu beziehen, wäre dies nach dem Bundesmeldegesetz in der Tat eine Ausnahme von der Meldepflicht. Bleiben Sie doch länger in der Wohnung, müssten Sie sich aber innerhalb von zwei Wochen dort anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

otti am 19.03.2018 10:33

Guten Morgen,

mein getrennt lebender Ehemann hat sich einfach in meiner mit jemandem andern gemieteten Wohnung angemeldet. Nun besteht er darauf, er darf hier bleiben. Durch seine Meldung entfernt die Polizei ihn nicht aus der Wohnung. Weder steht er im Mietvertrag, noch auf der Meldebescheinigung. Trotzdem ist er, wie die Polizei uns bestätigte, bei uns gemeldet. Was kann ich dagegen tun.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 15:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn jemand nicht in einer Wohnung geduldet wird, kein Eigentümer, Mieter oder Untermieter ist, darf er dort eigentlich auch nicht wohnen. Aus der Ferne können wir Ihre Situation aber nur schwer beurteilen. Wir würden Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Südamerika am 17.03.2018 08:32

Guten Morgen

Meine Frage ist folgende.

Meine Frau meine Tochter und ich, werden für 11 Monate in Paraguay leben.

Freunde stellen uns für 1 Monat vorher und auch danach unentgeltlich Wohnraum zur Verfügung.

So melden wir uns also um und für diese Zeit dort an.

Während unserer Abwesenheit können unsere Möbel dort bleiben.

Ist das mit dem Meldegesetz vereinbar?

Können sich daraus Nachteile für unsere Freunde ergeben?

Muss diese kostenfreie Abmachung in der Wohnungsgeberbescheinigung dokumentiert werden?

Und auch vorher beim Finanzamt angezeigt werden?

Vielen Dank für die Antwort.

Liebe Grüße D.W.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 08:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wo sich Ihre Möbel befinden ist für das Bundesmeldegesetz nicht relevant. Entscheidend ist, wo Sie Ihren Lebensmittelpunkt haben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alessandro am 08.03.2018 00:45

Wohnsitz anmelden aber wo

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.03.2018 09:46

Hallo Allesandro,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihren Wohnsitz können Sie bei der zuständigen Meldebehörde anmelden. Diese trägt je nach Ort einen anderen Namen, heißt aber meist Bürgeramt, Einwohneramt oder Einwohnermeldeamt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Meri am 06.03.2018 21:23

Hallo immowelt, ich habe einProblem , und zwar bin zum mein Bruder provisorisch eingezogen mit meinem Sohn weil er in die schule gehen musste ich zahle mein Bruder keine Miete bzw wohne kostenlos, bis ich eine einige Wohnung gefunden habewir .den Hausbesitzer gefragt, er hat eine meldeBestätigung ausgefüllt uns ich habe mich normal angemeldet. Jetzt hat er sich das anders überlegt und ist zum Einwohner melde Amt und hat mich abgemeldet aber mein Sohn nicht. Und jetzt habe ich keine melde Adresse mehr bin unbekannt verzogen, ichchabe aber erfahren das die meldeBestätigung mein Bruder ausfüllen musste und nicht der Haus Besitzer was kann ich tun. ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2018 10:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihr Bruder Sie kostenlos bei sich wohnen lässt, ist dieser in der Tat auch der Wohnungsgeber und muss die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen. Sie können nun natürlich versuchen, sich über die Bestätigung Ihres Bruders erneut anzumelden. Bitte beachten Sie allerdings, dass Ihr Bruder den Vermieter davon unabhängig um Erlaubnis bitten muss, wenn er Sie bei sich wohnen lassen möchte. Tut er das nicht, kann das im schlimmsten Fall sogar ein Kündigungsgrund sein. Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall raten wir daher zur Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Oskar am 06.03.2018 15:45

Hallo Immowelt,

bekomme ich als Vermieter eine Bestätigung, dass mein Mieter sich tatsächlich angemeldet hat?

Ich habe Ihm das Formular unterschrieben, weiß aber doch nicht, ob er es eingereicht hat,oder?

MfG

Oskar

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2018 10:03

Hallo Oskar,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine solche Bestätigung bekommen Sie nicht, nein. Wenn der Mieter seiner Meldepflicht nicht nachkommt, ist aber in erster Linie er selbst von einem Bußgeld bedroht. Als Vermieter sind Sie Ihrer Mitwirkungspflicht durch das Ausfüllen der Wohnungsgeberbestätigung ja bereits nachgekommen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angel am 06.03.2018 12:20

Hallo Immowelt

Folgendes Problem, ein Freund wohnt nicht mehr mit seiner Freundin zusammen. Sie hat ihn unbekannt abgemeldet. Darf sie das? Und er hat keine neue Wohnung. Schläft immer woanders wie kann er sich ummelden oder was muss er machen. Seine Post geht an meine Anschrift

Danke für die Hilfe

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.03.2018 17:58

Hallo Angel,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir können den Fall aus der Ferne leider nicht beurteilen und dürfen keine Rechtsberatung leisten. Wir empfehlen Ihnen, sich an einen Mieterverein oder an eine soziale Einrichtung wie zum Beispiel die Wohnungslosenhilfe zu wenden, diese können Ihrem Freund individuell weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Melisa am 23.02.2018 08:22

Hallo hoffe bekomme hier hilfe,

wir leben im Ausland Sohn(18) besucht im Ausland die Schule, sind aber öfter in Deutschland,

Sohn möchte auch in HH zur Uni, wir möchten uns eigentlich bei meinen Eltern Anmelden da wir meistens dort wohnen, wenn wir zu besuch kommen, Mein Bruder, verheiratet ıst aber dort wohl noch angemeldet, wohnt aber dort nicht, könen wir uns mit meinem Sohn zusammen als melde adresse bei meine eltern anmelden, sind ja auch nicht dauerhaft dort?

oder ist besser eine Freundin zu bitten, bei der wir auch umsonst wohnen, wenn wirin DT sind.

İch habe eine immobilie in einer anderen stadt in DT, bekomme post vom Finanzamt, die wird mir ins Ausland verschickt, kommt aber nicht an, daher möchte ich mich auch in DT anmelden, weil auch über die Botschaft Behörden Angelegenheiten sehr umstandlich sind.

Vielen Dank für Ihre Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.02.2018 09:55

Hallo Melisa,

grundsätzlich sollten Sie sich dort anmelden, wo sich Ihr Lebensmittelpunkt befindet wenn Sie sich in Deutschland aufhalten. Ob das bei Ihren Eltern ist oder bei einer bekannten, spielt im Grunde keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

westernwally am 20.02.2018 09:45

Hallo,

mein Sohn (18) ist noch bei mir gemeldet. Jetzt hat er vor 3 Monaten auf Drängen des Vermieters einen Mietvertrag mit unterschrieben, damit seine Freundin eine Wohnung (im gleichen Ort) bekommt. Nachdem das Amt ihn im Januar aufgefordert hat, sich umzumelden, hat mein Sohn telefonisch geklärt, dass er z.Zt. nicht vor Ort wäre (Blockunterricht in Bayern) und ob man das nach seiner Rückkehr klären könne. Die Antwort war ja. Eine schriftliche Bestätigung eines neuen Termins erfolgte auch nach Rückfrage aus Zeitgründen durch das Amt nicht. Nun flatterte ein Bußgeldbescheid in Höhe von 70,00 Euro ins Haus. Welche Handhabung gibt es, diesen nicht zu bezahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2018 11:32

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gegen einen Bußgeldbescheid können Betroffene immer Einspruch einlegen. Entsprechende Fristen finden sich in der Regel auf dem Bußgeldbescheid selbst. Ob dieser Einspruch jedoch von Erfolg gekrönt sein wird, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Im Streitfall mit dem Amt empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Keller am 14.02.2018 10:50

Ich ziehe nach kurzzeitiger Trennung wieder zu meinem Mann. Der Mietvertrag lautet

auf uns beide. Er wurde auch nicht geändert. Die Gemeinde sagt ich brauche eine Wohnungsgeberbescheinigung vom Vermieter unterschrieben. Ist das richtig? Ich bin der

Meinung dass nur mein Mann als Wohnungsgeber unterschreiben muss.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.02.2018 11:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Mann den Mietvertrag unterschrieben haben, ist für Sie beide jeweils der Vermieter der Wohnungsgeber und muss auch die Wohnungsgeberbestätigung unterschreiben. Anders wäre das nur, wenn Ihr Mann Sie kostenlos bei sich wohnen lassen würde oder Sie seine Untermieterin wären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marion am 13.02.2018 20:24

Hallo,

ich wohne im EU-Ausland, bin dort auch mit einem festen Wohnsitz gemeldet. Nun aber möchte ich für gelegentliche berufliche Aufenthalte eine Wohnung in D mieten. Aber eben keinen Hauptwohnsitz dort anmelden, weil dieser im Ausland verbleibt. Und nun????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.02.2018 10:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es ist nicht möglich, in Deutschland lediglich einen Zweitwohnsitz anzumelden, nicht aber einen Hauptwohnsitz. Sobald jemand bei einer Adresse in Deutschland gemeldet ist, gilt diese als dessen Hauptwohnsitz. Dass im Ausland ebenfalls ein solcher Hauptwohnsitz gemeldet ist, spielt dabei keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lena.bubeeva@gmail.com am 11.02.2018 11:27

Hallo zusammen,

ich bin noch in Berlin angemeldet, aber in Oktober bin nach Hamburg zum Praktikum umgezogen. Das Praktikum dauerte 3 Monate, deswegen habe ich keine Anmeldung hier gemacht. Jetzt aber habe ich einen richtigen Arbeitsvertrag bekommen und muss mich hier anmelden, weil ich hier mindestens für ein Jahr bleibe. Das Ding ist, dass ich beim Freund bleibe und er vermietet die Wohnung selbst. Wie sollen wir jetzt einen Mietvertrag machen für die Anmeldung?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen,

Elena.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.02.2018 10:52

Hallo Elena und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Mietvertrag ist für die Anmeldung nicht erforderlich. Das Meldeamt wird lediglich eine Wohnungsgeberbescheinigung verlangen. Wenn Sie bei Ihrem Freund wohnen, ist dieser der Wohnungsgeber.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lukas_B. am 08.02.2018 01:03

Hallo zusammen,

ich wohne gemeinsam mit einem Mitbewohner in einer WG. Der Mietvertrag läuft auf uns beide als Hauptmieter. Jetzt löst sich die WG in ein paar Monaten auf, ich hätte aber bereits ab nächsten Monat eine neue Wohnung gefunden. Da wir beide Hauptmieter sind, kann der Mietvertrag nur von uns beiden gekündigt werden, mein Mitbewohner braucht die Wohnung aber noch für weitere 4 Monate, weshalb ich in mein Zimmer für die Zeit untervermieten möchte, bis der Mietvertrag komplett gekündigt wird.

Meine Frage ist nun, ob es Probleme geben kann, wenn ich mich bereits ab März auf die neue Wohnung ummelde, aber zeitgleich noch für vier Monate einen weiteren Mietvertrag für eine andere Wohnung habe (in der ich in der Zeit aber nicht wohnen werde).

Wird dem aktuellen Vermieter (der WG) gemeldet, wenn ich mich in einer weiteren Wohnung anmelde?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.02.2018 09:44

Hallo Lukas,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter erfährt vom Amt in der Regel nicht, wenn Sie sich an einem anderen Ort anmelden. Selbst wenn das der Fall wäre, sollte das aber kein Problem sein. Beachten sollten Sie lediglich, dass Sie für die Untervermietung die Zustimmung des Vermieters benötigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

HI am 06.02.2018 19:08

Wie sind die Meldepflichten bei Zweitwohnungen? Ein Mieter hat von mir eine Wohnung gemietet, behält aber wohl seinen alten Wohnsitz in einer anderen Stadt. Er benutzt die Zweitwohnung offensichtlich nicht, ist auch nicht selbst eingezogen und hat sich auch nicht angemeldet .Die Miete wird regelmäßig bezahlt, allerdings von einer anderen Person. Habe ich oder der Mieter ein rechtliches Problem wegen der Nichtanmeldung ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.02.2018 08:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch ein Zweitwohnsitz ist grundsätzlich meldepflichtig, aber eben auch nur dann, wenn jemand tatsächlich dort wohnt. Tut der Mieter das nicht, ist er auch nicht meldepflichtig. Den Vermieter trifft eine Mitwirkungspflicht bei der Anmeldung, das heißt, er muss dem Mieter eine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen, wenn dieser danach verlangt. Der Vermieter ist aber nicht angehalten, den Mieter dazu zu bewegen, sich anzumelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

vanessa am 06.02.2018 11:33

Hallo zusammen,

ein Mieter von mir ist ausgezogen und ich weiß nicht wohin. Heute war die Ordnungspolizei da und wollte wissen, wo dieser nun gemeldet ist. Da ich dies nicht weiß, konnte ich leider keine Auskunft geben. Der Beamte von der Ordnungspolizei meinte dann, das wäre Vermietersache und er würde das dem Ordnungsamt so mitteilen! Das ist mir neu und was kann das Ordnungsamt jetzt von mir verlangen? Muß ich nun etwa mit Konsequenzen rechnen, wenn der Mieter sich nicht ummeldet? Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2018 14:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

weder ist der Vermieter verpflichtet, die neue Adresse des Mieters zu erfragen, noch ist der Mieter verpflichtet, ihm diese mitzuteilen. Vermieter müssen auch nicht den Auszug eines Mieters bestätigen, lediglich den Einzug neuer Mieter. Insofern wüssten wir nicht, welche Konsequenzen auf Sie zukommen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Antje Margarete am 01.02.2018 22:56

Eine Frage!

Ein deutscher man arbeitet in deutschland. Hat sich aber vor ca.3 jahren Scheinangemeldet in Frankreich. Hat drei Wochen dort gelebt. Lebt aber immer ihm längeren abständen,abwechselnt bei zwei verschiedenen Frauen. Ohne sich die ganzen zeit anzumelden in deutschland. Obwohl er dies schon drei jahre macht. Ist es strafbar? Und wenn wo kann man dies melden?

auf Kommentar antworten

Antje Margarete am 01.02.2018 23:25

Dazu zu sagen wäre noch das der Mann nur in Rheinland-Pfalz lebt und die hier lebende Nachbarn in alle kennen. Er zahlt steuern in Frankreich. Ist hier zumindest bis zum 31.12 weder bei einem zweifel wohnsitz gemeldet gewesen noch sonst was. Obwohl er eigentlich ausser die paar am Anfang nie dort gelebt hat. Ist es strafbar? Danke für Antworten


Immowelt-Redaktion am 02.02.2018 09:14

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn jemand in Deutschland lebt, sich aber nicht anmeldet, ist das eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Melden kann man diese beim zuständigen Amt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Margarete am 02.02.2018 10:21

Und welchen Amt ist dafür zuständig?


Immowelt-Redaktion am 02.02.2018 11:18

Das, bei dem man sich an- und ummeldet. Die fraglichen Ämter haben regional unterschiedliche Namen, beispielsweise Meldeamt, Einwohneramt oder Bürgeramt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Antje Margarete am 02.02.2018 13:33

Leider findet sich hier in deutschland niemand zuständig. Kommt nur ist eine steuerhinterziehung und eine ordnungswidrigkeit dem Deutschenstaat gegenüber. Aber keiner weiß wer wirklich zuständig ist.

HI am 31.01.2018 20:34

Die Pflicht zur Anmeldung und die Wohnungsgeberbescheinigung ist mir nicht ganz klar. Es geht um einen Fall in dem mein Mieter meine Wohnung laut Vertrag für 2 Personen angemietet hat, aber offensichtlich nicht selbst eingezogen ist. Er überlässt die Wohnung wohl ohne formalen Vertrag und Zustimmung meinerseits einer anderen Person zur dauerhaften Nutzung, die auch die Miete bezahlt. Der Hauptwohnsitz des Mieters ist wohl weiterhin an der alten Stelle. Wer muss sich denn nun am Ort der gemieteten Wohnung anmelden? Der Mieter, der nicht richtig eingezogen ist, oder die aktuelle Nutzerin ? Ich vermute mal, dass beide nicht gemeldet sind.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.02.2018 09:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

anmelden muss sich immer derjenige, der tatsächlich in einer Wohnung lebt. Lässt ein Mieter einen dritten in seiner Wohnung wohnen, ist dieser Mieter der Wohnungsgeber und muss auch die Wohnungsgeberbescheinigung ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

OmmiOmmi am 30.01.2018 17:08

Hallo, ein Freund hat aus Gutherzigkeit einen Haftentlassenen für kurze Zeit als Besucher aufgenommen und auch polizeilich bei sich in der Wohnung gemeldet. Jedoch ohne den Hauseigentümer zu fragen. Bedeutet die Anmeldung, dass der Besucher als bei meinem Freund wohnend gilt und der eine fristlose Kündigung riskiert?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2018 08:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Haftentlassene tatsächlich in der Wohnung lebt, ist er kein Besucher, sondern hat dort seinen Erstwohnsitz, wenn auch nur vorübergehend. Zieht eine neue Person in eine Mietwohnung ein, muss der Hauptmieter eine Erlaubnis vom Vermieter einholen. Macht der Hauptmieter dies nicht, rechtfertigt das allerdings in der Regel noch keine fristlose Kündigung. Der Vermieter kann allerdings verlangen, dass die betroffene Person wieder auszieht. Das gilt zumindest, wenn er für diese Forderung ein berechtigtes Interesse hat.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jules am 28.01.2018 09:34

Hallo

Ich habe im August 2015 eine Wohnung angemietet. Bin aber erst vor kurzen als zweit Wohnung eingezogen.

Nun bin ih mir unsicher was in Sachen Anmeldung machen soll.

Schließlich habe ich meinen Vermieter noch nie getroffen und er weiß auch nichts über meinen späten Einzug.

Was mache Ich,wenn er mir eine Bescheinigung mit Datum 2015 ausstellt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.01.2018 10:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für die Wohnungsgeberbescheinigung relevant ist tatsächlich der Zeitpunkt des Einzugs, nicht der der Anmietung. Ihr Vermieter ist laut Gesetz daher auch verpflichtet, den Einzug zu bestätigen, nicht den Abschluss des Mietvertrags. Wenn Ihr Vermieter Ihnen eine Bescheinigung mit zwei Jahre zurückliegendem Datum ausstellt, könnte das zuständige Amt diese unter Umständen nicht akzeptieren. Ob das jedoch tatsächlich so ist, können wir vorab nicht beurteilen. Am besten, Sie besprechen die Angelegenheit zunächst mit Ihrem Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Chrise am 25.01.2018 19:43

Hallo,

wir sind seit dem 16.11.2017 in unsere neue Wohnung gezogen. Der Vermieter/Verwalter ist der gleiche. Wir haben bis heute keine Wohnungsgeberbestätigung trotz mehrfacher schriftlicher Aufforderung erhalten. Den Mietvertrag haben wir ebenfalls nicht. Des weiteren wird die Miete von der alten Wohnung weiterhin abgebucht (günstiger) die neue nicht. Wir erhalten keine Antwort von der Sachbearbeiterin. Telefonische Erreichbarkeit gleich null. Heute erhielten wir eine Mail wir mögen einem Elektriker de Zugang zur alten Wohnung zwecks E-Check gewähren. Kein weiter Kommentar auf unsere Mails. Die alte Wohnung wurde auch noch nicht abgenommen. Mir platzt langsam der Kragen!! Wie sollen wir uns verhalten? Ich befürchte das wir ein Bußgeld erhalten wenn wir nach fast zwei Monaten zum Amt gehen zwecks ummeldung. Würde mich freuen wenn mir hier jemand einen Rat geben könnte.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.01.2018 12:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter sich weigert, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen, droht zunächst ihm ein Bußgeld. Sie können dem Amt zumindest sicherheitshalber mitteilen, dass Sie versucht haben, diese einzuholen, Sie aber bislang nicht bekommen haben. Wenn der Vermieter auch weiterhin nicht zu erreichen ist, empfiehlt sich zudem eine Rechtsberatung. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Chrissi am 20.01.2018 18:02

Hallo ich habe eine frage. Ich möchte zu meinem freund ziehen. Jedoch bleibt meine wohnung bestehen und ist auf mich gemeldet, wird jedoch dan untervermietet. Muss ich dan ein zweiten wohnsitz angeben ? Und wie mach ich es dan mit der post ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.01.2018 11:06

Hallo Chrissi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie Ihre alte Wohnung gänzlich untervermieten, ist Ihre neue Wohnung Ihr Erstwohnsitz. Sie müssen dann keine Zweitwohnung anmelden, sondern sich lediglich ummelden. Bedenken Sie jedoch, dass Sie vor einer Untervermietung Ihren Vermieter um Erlaubnis fragen müssen. Tun Sie das nicht, könnte dieser den Mietvertrag im schlimmsten Fall kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

PeterS am 19.01.2018 13:20

Hallo,

meine Schwiegereltern haben neu gebaut. Das Haus zählt 1-Familien Haus.

Wie verhält es sich, wenn ich mit in dieses Haus zu meiner Freundin ziehen will?

Das Haus besteht im Grunde genommen aus 2 Etagen, wobei die obere für uns gedacht ist (+ Bruder meiner Freundin) und die untere für meine Schwiegereltern.

Die Etagen sind nicht durch Eingangstüren getrennt. Man gelangt durch den Eingangsbereich über eine Treppe in unsere Etage. Durch eine Zimmertür gelangt man dann in unsere Räume. In beiden Etagen gibt es jeweils eine Küche und 2 Bäder.

Meine Frage: wenn ich mich dort melden will, gilt das dann als eigener Haushalt? Muss ich also extra GEZ und Müllgebühren bezahlen? Es existiert kein Mietvertrag (ich werde aber jeden Monat "Wohnungsgeld" bezahlen).

Danke im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.01.2018 14:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend hierbei dürfte sein, ob Ihre Wohnung als abgeschlossen gelten kann. Das ist dann der Fall, wenn sie einen eigenen Eingang hat und separat zugänglich ist. Dieser Eingang kann entweder außen sein oder er muss über bestimmte Erschließungswege innerhalb des Gebäudes erreichbar sein, etwa durch das Treppenhaus oder einen Aufzug. Ist das der Fall, handelt es sich gemeinhin um eine eigene Wohneinheit und einen eigenen Haushalt. Ob das zur separaten Erhebung von Rundfunkgebühren führt, können wir vorab leider nicht mit Sicherheit klären. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt. Abschließend sei gesagt, dass ein Mietvertrag zwar üblicherweise schriftlich abgeschlossen wird, es aber nicht zwingend muss. Wenn Sie sich also mit Ihren Schwiegereltern auf die monatliche Zahlung eines gewissen Geldbetrags einigen und dafür in der Wohnung wohnen dürfen, gilt das vor dem Gesetz als mündlich geschlossener Mietvertrag.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


PeterS am 19.01.2018 14:31

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Leider bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, wie es sich bei uns verhält:

Beide Wohnungen sind durch Eine Haustür erreichbar. Im Flur kann man dann entweder gerade aus in die "Wohnung" der Schwiegereltern gehen oder die Treppe hoch in unseren Bereich.

Beide Bereiche lassen sich durch eine Zimmertür theoretisch abschließen. In der Regel stehen diese aber offen.

Gilt diese theoretisch abschließbare Zimmertür jetzt schon als separater Eingang?

Oder geht man da nach der Haustür, durch die man in beide Bereiche kommt?


Immowelt-Redaktion am 22.01.2018 08:59

Hallo,

wenn sich beide Bereiche durch eine eigene Wohnungstür abschließen lassen und in beiden Wohnungen auch alles vorhanden ist, was zu einer Wohnung normalerweise gehört (Küche, WC, Bad), spricht dies für eine Abgeschlossenheit. Ob die Türen regelmäßig offenstehen, spielt dabei keine Rolle. Abschließend beurteilen können wir die Angelegenheit aus der Ferne aber nicht. Unter Umständen hilft Ihnen das Bauamt vor Ort weiter, wenn Sie diesem Grundrisse des Hauses vorlegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nadine H am 17.01.2018 14:45

Mein Freund lebt und Arbeitet seit 8 Jahren in der Schweiz, jetzt möchten wir für die Wochenenden eine größere Wohnung wo nur ich gemeldet bin, da er ja in der Schweiz gemeldet ist, eine Wohnung dort hat und einen " schweizer Personalausweis"

Wie läuft es unter diesen Bedingungen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2018 10:31

Hallo Nadine und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sobald jemand eine Wohnung innerhalb Deutschlands bewohnt, gilt diese auch als sein Erstwohnsitz. Je nachdem ob Ihr Lebensgefährte den Mietvertrag mit unterzeichnet hat oder Sie ihn kostenlos bei sich wohnen lassen, ist entweder der Vermieter oder sind Sie der Wohnungsgeber. Die Staatsangehörigkeit spielt dabei keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carmen G am 16.01.2018 14:05

Hallo, ich ziehe als Untermieterin zu meiner Mutter. Muss die mir eine Wohnungsgeberbestigung ausstellen oder reicht der Untermietvertrag?

Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.01.2018 11:52

Hallo Carmen,

der Vermieter ist verpflichtet, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen - unabhängig davon, ob es sich um einen Haupt- oder Untermietvertrag handelt. Sofern Ihre Mutter Mieter und Sie ihre Untermieterin sind, ist die Mutter der ausstellungsverpflichtete (Unter-)Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cube am 11.01.2018 18:26

Einwohnermeldeamt hat meinen Mieter der auch keinen Mietvertrag hat und eine Räumungsklage gegen ihn läuft angemeldet obwohl er keine Vermieterbescheinigung hatte . Meine Frage , ist das Rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.01.2018 09:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in aller Regel verlangt das zuständige Amt eine Wohnungsgeberbescheinigung. Diese Wohnungsgeberbescheinigung muss allerdings nicht zwangsläufig der Vermieter ausfüllen. Lässt beispielsweise ein Mieter eine dritte Person als Untermieter oder schlicht kostenlos bei sich wohnen, ist der Mieter der Wohnungsgeber.

Bitte beachten Sie, dass wir die Umstände Ihres Falls nicht genau kennen und sie daher aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eddy nrw am 25.12.2017 01:27

Ja Hallo Suzammen meine Frage bitte, meine Vermieter hat mich einfach abgemeldet und sag der ich bin Zeit 2008 wohne ich nicht diese Wohnung , jetz Ausländeramt mach mir Probleme , er hat jede monat Seine Geld von Arbeitsamt kommt, und ich bin verheiratet , wohne ich mit meine Frau , geht das so was hat er recht so was über mich so was sagen ,, Dankeschön

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.12.2017 09:57

Hallo Eddy nrw,

wenn Sie einen gültigen Mietvertrag haben, so können Sie in der Regel damit beweisen, dass Sie in der Wohnung wohnen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten. Für eine umfassende Rechtsberatung empfehlen wir Ihnen, sich an einen Mieterverein oder an einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

profdrdenis am 13.12.2017 11:37

Hallo,

ich ziehe demnächst für immer ins nicht EU Ausland und muss mich dazu abmelden. Allerdings ist mein Vermieter mehr als seltsam und kümmert sich eigentlich um nichts. Genügt es wenn ich mich beim Amt abmelden und diese entsprechend informiere?

Freue mich auf eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.12.2017 12:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Bundesmeldegesetz sieht eine Pflicht zur Mitwirkung des Wohnungsgebers nur noch bei der Anmeldung vor, nicht mehr bei der Abmeldung. Insofern dürften Sie sich auch ohne entsprechende Bestätigung Ihres Vermieters beim zuständigen Amt abmelden können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

zweitwohnsitzfirmenwagen am 12.12.2017 08:01

Hallo,

ich habe seit kurzem einen neue Arbeit inkl. Firmenwagen mit 1%-Regelung. Da der Fahrtweg zu meinem Hauptwohnsitz knapp 100km beträgt, kann ich unter der Woche des öfteren kostenlos bei Freunden in der Umgebung übernachten.

Mit der Meldung eines Zweitwohnsitzes bei meinen Bekannten hätte ich steuerliche Vorteile bzw. eine große finanzielle Entlastung, da sich mein Weg vom Wohnsitz zur Arbeitsstätte extrem verkürzen würde.

Nun meine Frage:

Kann ich von meinen Freunden eine Meldebestätigung ohne Mietvertrag ausstellen lassen? Wäre das dann ein rechtlich anerkannter, gültiger Zweitwohnsitz? Müsste ich bzw. meine Freunde dabei noch irgendetwas beachten?

Vielen Dank für Euer Feedback.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.12.2017 08:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihre Bekannten Sie kostenlos bei sich wohnen lassen, können Sie Ihnen auch eine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen lassen, ein Mietvertrag ist hierzu nicht erforderlich. Ob das zuständige Amt das gelegentliche Übernachten bei Bekannten allerdings als Zweitwohnsitz anerkennt, können wir leider aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Dies ist sicher auch stark von der Kulanz der Behörden vor Ort abhängig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

valery12 am 28.11.2017 18:20

hallo zusammen,

ich bin vor drei Monaten von meinem Elternhaus in München nach Berlin gezogen.

Ich hatte ein befristetes WG Zimmer vom 01.09.17 bis 01.12.17.

Jetzt bin ich in ein unbefristetes Zimmer gezogen und habe jetzt auch vor mich umzumelden.

Ich habe gerade gelesen, dass einem ein Bußgeld droht, wenn man den Umzug nicht innerhalb von zwei Wochen gemeldet hat.

Meine Fragen:

- Hätte ich mich schon ummelden müssen, als ich im September in der vorherigen WG zur Zwischenmiete eingezogen bin?

- Muss ich mich jetzt in meiner alten Gemeinde in München abmelden, wenn ich mich hier in Berlin anmelde?

- Kann es sein, dass ich jetzt ein Bußgeld zahlen muss?

Ich hoffe auf Antworten, da ich gerade ein bisschen Angst habe das Bußgeld zahlen zu müssen. Danke und VG,

Valery

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.11.2017 09:00

Hallo Valery und vielen Dank für Ihren Kommentar,

prinzipiell hätten Sie sich tatsächlich schon anmelden müssen als Sie in die WG zur Zwischenmiete gezogen sind. Eine Abmeldung ist generell nur dann erforderlich, wenn jemand ins Ausland zieht. Ob Sie ein Bußgeld zahlen müssen, können wir nicht abschließend klären. Generell sind die Meldebehörden bei solchen kleineren Unregelmäßigkeiten aber kulant, insofern müssen Sie sich vermutlich keine allzu großen Sorgen machen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

andreas90 am 25.11.2017 21:56

Hallo, ich habe auch eine Frage: Da ich über einen längeren Zeitpunkt hinweg (schon über drei Jahre und wohl noch eine Weile) von Praktikum zu Praktikum ziehe, also immer nur ein paar Wochen oder Monate an einem Ort bin, habe ich mich bei einem Freund in der Wohnung angemeldet. Er kümmert sich um meine Post und wohnt in der Stadt, in der ich selbst lange gelebt habe und wo die meisten meiner Freunde sind. Ich habe einen eigenen Schlüssel und kann jederzeit kommen. Ich bin ca. fünf Wochenenden im Jahr dort und manchmal noch ein paar Tage über Ostern oder Silvester. Miete zahle ich nicht, der Freund hat die Wohnung ganz allein gemietet und zahlt Nebenkosten nur für sich (Nebenkosten werden auf die im Haus lebenden Leute umgelegt). Da ich ihn nicht in Schwierigkeiten bringen möchte, nun die Frage, ob das rechtlich möglich ist, dass ich zwar dort - am einzigen konstanten Ort, zu dem ich regelmäßig zurückkehre, wo ich mich am meisten zuhause fühle und zu dem ich jederzeit Zugang habe - gemeldet, aber nicht (Unter-)Mieter bin. Oder kann er deshalb irgendwann Ärger bekommen mit seinem Vermieter (dem ich ja keinerlei Kosten verursache, jedenfalls nicht mehr als seltener Besuch)? Vielen Dank für eine Antwort! Andi

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2017 10:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ihr Freund kann Sie prinzipiell auch kostenlos bei sich wohnen lassen, ohne dass er mit Ihnen einen Vertrag abschließt. Wenn Sie nur zu Besuch kommen, muss er seinen Vermieter hierzu auch nicht um Erlaubnis fragen. Wenn Sie jedoch dort gemeldet sind, könnte der Vermieter argumentieren, dass Sie dauerhaft dort wohnen. Insofern wäre es zumindest sicherheitshalber besser, Ihr Freund würde die grundsätzliche Situation mit seinem Vermieter absprechen.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tanelorn am 23.11.2017 06:53

Mein Vermieter stellt die Bescheinigung nicht aus. Meine Freundin zieht zu mir und hierfür bekomme ich keine Bescheinigung.

Im Text steht nun, dass für diesen Fall aber der Vermieter der Wohnungsgeber ist.

Im Falle dass ich einen Freund kostenlos bei mir wohnen lasse, sei aber ich Wohnungsgeber.

Wie kommt es zu diesem Unterschied?

Dann lasse ich einfach mine Freundin kostenlos bei mir wohnen und ich kann die Bescheinigung ausstellen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.11.2017 09:14

Hallo Tanelorn und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Wohnungsgeberbestätigung muss vom Vermieter ausgestellt werden. Ist Ihre Freundin Ihr Untermieter, so sind Sie der Vermieter und müssen die Bescheinigung ausstellen. Ist Ihr Vermieter auch der Vermieter Ihrer Freundin, so ist diese dafür zuständig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

8238327 am 22.11.2017 10:28

Hello Immowelt,

My friend is coming to Germany, in a week, as a student. He was allotted a student hostel from January 2018. Until then, he will be staying with me in a 14 qm room.

My question is:

Can he register himself to my address?

Do I need to give him an untermietvertrag and Wohnungsgeberbestätigung to register?

Is it officially allowed to live 2 persons in a 14 qm appartment?

If I am not allowed to give an untermietvertrag, how can he register himself?

Thanks in advance for your answer!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2017 11:09

Hi and thank you for your commentary,

two people living in a 14 qm appartment could possibly be overcrowding, which may lead to a termination of the lease contract. Therefore, it would be better for your friend to look for another appartment.

Best regards

the Immowelt Editorial Team

kevindreht am 20.11.2017 06:07

Hello Immowelt!

On December 2016 I left my old flat because the contract expired and I never told the Burgeramt about my “Auszug”.

Since about one year I’m living in a WG but I didn’t report this to the Burgeramt,

so officially I’m still in the old flat.

My questions is:

Should I have done it? Or my “Auszug” should have be reported my ex-landlord?

Thanks in advance for your answer!

K

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2017 11:13

Hi Kevin and thank you for your commentary,

it is the duty of the renter to tell the new adress to the Burgeramt within two weeks after the relocation.

Best regards

the Immowelt Editorial Team

Donna am 17.11.2017 14:51

Hallo

Wissen Sie ob die Neuwandere aus England die plannen nach Deutschland umzuziehen,die Unterlagen furs einziehen(wir die Vermieterbestatigung und Anschrift der Arbeitsplatze in England) ausfullen mussen weil die ja in England alles kundigen mussen macht es doch kein Sinn order?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2017 09:13

Hallo Donna und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie innerhalb von Deutschland eine Wohnung beziehen, müssen Sie sich laut Bundesmeldegesetz innerhalb von zwei Wochen anmelden. Hierzu werden Sie eine Wohnungsgeberbescheinigung benötigen. Vor dem Umzug müssen Sie diese aber noch nicht vorlegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lvlvtn am 14.11.2017 09:39

Hello! I am wondering if there is any law regarding mandatory space. For example, the apartment should have 10 sq.meters per adult and 5 per child under 7 years old?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2017 12:28

Hi there and thank you for your commentary,

no, there is no such law in germany.

Best regards

the Immowelt Editorial Team

Dennis am 13.11.2017 10:42

Hallo.

Ich hoffe ich bin hier mit dieser Frage überhaupt richtig aber ich habe folgendes Problem:Meine Freundin hat sich von mir getrennt und behält die Wohnung.Ich möchte nach Rostock ziehen habe da aber weil das alles sehr kurzfristig kam weder Job noch neue Wohnung.Eine Bekannte aus Rostock hat mir Angeboten das ich mich erstmal bei ihr Anmelden kann.Ich bin der Meinung das sie dann aber Stress bekommen könnte wenn ich nach der Anmeldung zum Jobcenter in Rostock gehe und dort Leistungen beantrage bis ich wieder auf eigenen Beinen stehe weil ihr Gehalt dann sicher mitberechnet wird.Sie sagt man kann aber wohl laut einem Präzedenzfall die daraus entstehende Eheähnliche Gemeinschaft für ein Jahr aussetzten lassen.In diesem Falle wäre ich dann nur bei ihr gemeldet und was sie verdient sollte keine Rolle spielen.Das Problem ist das ich in meiner Situation grade Schwierigkeiten habe eine neue Wohnung zu finden und die Anmeldung bei ihr würde mir vieles erleichtern.Ich hoffe Sie können mir weiter helfen.

MfG Dennis.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2017 08:39

Hallo Dennis und vielen Dank für Ihren Kommentar,

beim Bezug von Sozialleistungen wird zunächst geprüft, ob die von Ihnen genannte eheähnliche Gemeinschaft überhaupt vorliegt. Indizien für eine solche Gemeinschaft ist aber nicht nur die Haushalts- und Wirtschaftsgemeinschaft, sondern beispielsweise auch das Verfügung über die Einkommens- und Vermögensgegenstände des Partners. Eine eheähnliche Gemeinschaft ist nicht zwangsläufig identisch mit einer Haushaltsgemeinschaft, bei der die beteiligten Personen lediglich einen gemeinsamen Haushalt führen. Im Sozialrecht wird das Vorliegen einer eheähnlichen Gemeinschaft teilweise vermutet, wenn Personen länger als ein Jahr zusammenleben.

Dass Sie nun zu einer Bekannten ziehen bedeutet demzufolge nicht zwangsläufig, dass das Jobcenter deren Einkommen auf ihre Leistungen anrecht. Abschließend beurteilen können wir das allerdings nicht. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich gegebenenfalls vorab beim Jobcenter beraten zu lassen. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pitti.R am 08.11.2017 19:41

Hallo immowelt,

wir haben heute von einem Bezirksamt in Berlin erfahren, dass irgendeine Behörde meinem Freund aus seiner Wohnung abgemeldet hat. Er wohnt seit 15 Jahren dort und bezahlt Miete. Nun ist es so, dass sein Ausweis abgelaufen ist. Wenn er beim Bürgeramt einen neuen beantragt, sagen die ja er ist dort nicht gemeldet. Was tun? Sind verzweifelt!! Welche Behörde darf einen so einfach abmelden und warum? Hilft es weiter wenn der Vermieter nachträglich eine Vermieterbescheinigung ausstellt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.11.2017 08:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

aus einer Wohnung abmelden kann sich in der Regel nur der Mieter selbst. Erforderlich ist das im Übrigen auch nur dann, wenn derjenige ins Ausland umzieht, ansonsten genügt die erneute Anmeldung am neuen Wohnort innerhalb Deutschlands. Wir können Ihr Problem leider aus der Ferne nicht klären. Am besten, Sie erkundigen sich beim Bezirksamt, warum Ihr Freund abgemeldet wurde und ob nun eine neue Anmeldung erforderlich ist. Sollten Sie hier nicht weiterkommen, hilft unter Umständen auch die Beratung durch einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M am 25.10.2017 23:52

Hallo immowelt,

sehr gute Infos, die ihr bietet! Könnt ihr bei folgendem Problem weiterhelfen?

Ich wohne seit 2 Jahren zusammen mit meinem Mitbewohner in einer Wohnung. Mein Mitbewohner hat sich nach einem Jahr Verspätung gemeldet. Ich jedoch habe mich nie gemeldet. Mein Erstwohnsitz ist immer noch bei meinen Eltern. Wenn ich mich nun nach 3 Jahren melden will droht mir natürlich Bußgeld. Maximal 1000 Euro je nach Kulanz des zuständigen Amts. Frage: inwieweit kann es nachverfolgt werden dass ich hier wohne? Ich tendiere nämlich dazu erstmal alles so zu lassen, anstatt beim Amt mit einer Verspätungsbeichte ins offene Feuer zu rennen. Bei Arbeit und Krankenkasse ist weiterhin der Erstwohnsitz hinterlegt, auch wenn dieser Wohnsitz ca. 2 Stunden entfernt liegt. Es scheint nicht geregelt zu sein wann genau wieviel Bußgeld droht deshalb geh ich doch lieber das Risiko ein irgendwann ein Bußgeld per Post zu erhalten, als selbst zum Amt zu gehen um dort auf einen guten Tag des zuständigen Beamten zu hoffen. Drohen neben Bußgeld weitere Strafen wie Anzeige etc.? Danke für eure Zeit!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.10.2017 09:58

Hallo M.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Ihnen keine Tipps geben können, die darauf hinauslaufen, Ihnen zu raten, gegen geltendes Recht zu verstoßen. Folgende Überlegungen könnten Ihnen aber vielleicht weiterhelfen: Die 1.000 Euro Bußgeld sind die Obergrenze, die für diesen Verstoß verhängt werden können. Es ist nicht ganz fernliegend anzunehmen, dass ein etwaiges Bußgeld geringer ausfallen könnte, wenn Sie eine - wie Sie es nennen - Verspätunsgbeichte ablegen, als wenn Sie später erwischt werden. Wie hoch ein solches Bußgeld dann ist, liegt - bis zur Höchstgrenze - im Ermessen der Behörde und hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Vielleicht ist es keine schlechte Idee, wenn Sie mal beim Einwohnermeldeamt anrufen und nachfragen, mit welchem Bußgeld sie rechnen müssten, wenn Sie sich jetzt reumütig verspätet anmelden würden.

Ein Verstoß gegen die Meldepflicht ist eine reine Ordnungswidrigkeit und keine Straftat. Es ist in Deutschland noch niemand im Knast gelandet, nur weil er sich nicht oder verspätet angemeldet hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 26.10.2017 10:15

Hallo M.,

noch eine kleine Ergänzung:

in manchen Gemeinden gibt es eine so genannte Zweitwohnungssteuer. Wenn Sie in einer solchen Gemeinde wohnen und nicht gemeldet sind und somit auch keine Zweitwohnungssteuer zahlen, könnte Ihnen zusätzlicher Ärger drohen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tanja-Millane am 20.10.2017 14:40

Hallo , was ist wenn man erstmal wohnungslos ist und mal hier und da wohnt ? Darf man denn in der anderen Wohnung gemeldet bleiben ? Kann ein Vermieter mich abmelden ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2017 09:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

abmelden können sich lediglich die betroffenen Personen selbst, nicht jedoch der Vermieter. Wir würden Ihnen empfehlen, sich an das Bürgeramt vor Ort zu wenden. Dort können Sie sich wohnungslos melden und erhalten gegebenenfalls auch Unterstützung bei der Wohnungssuche.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lou am 06.10.2017 11:40

und wie verhält es sich mit dieser Person aus USA, die hier nur für 5 Monate war, sich angemeldet hat, aber nicht wieder abgemeldet hat... Wie soll ich das denn machen? Das Bürgeramt könnte denken, dass weiss ich wieviel Leute in meiner Wohnung leben...glaube , dass eine Untermieterin aus Schweden sich ebenso damals vor 1 Jahr nicht abgemeldet hat.Ich vermiete immer für max 5 oder 6 Monate... so würden (wenn sich niemand abmeldet...) nach einigen Jahren mehrere Mieter hier angeblich wohnen...Wie verhält es sich hier? Schreiben die mich an vom Bürgeramt, oder was passiert denn in diesem Fall? danke...und die andere vorherige Frage unter diesem Post hängt mit der jetzigen Frage zusammen. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand meine beiden Fragen beantworten bald könnte...Daaaankeschön. Lou

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.10.2017 13:40

Hallo Lou und vielen Dank für Ihren Kommentar,

was Ihre Untermieterin unter einer zusätzlichen Anmeldung versteht, können wir Ihnen leider auch nicht sagen. Wenn jemand sich in Ihrer Wohnung an, jedoch nicht wieder abgemeldet hat, sollten Sie dies am besten dem zuständigen Amt mitteilen. Zwar werden Bürgerämter in der Regel nicht selbständig tätig, weil sie irgendwo eine Überbelegung vermuten. Nur um sicher zu gehen, können Sie das Amt ja aber dennoch auf dem Laufenden halten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lou am 06.10.2017 10:25

Hallo, ich habe folgendes Problem: Ich bin alleiniger Hauptmieter einer Wohnung und vor einem Monat ist eine Person, der ich ein Zimmer untervermietet habe wieder in Ihr Heimatland zurück gegangen (USA) -hat hier für ein halbes Jahr studiert und hat auch von mir die Wohnungsgeberbestätigung bekommen. Sie hat sich also damals angemeldet...Nun ist die Frage, ich habe wieder einen neuen Untermieter mit ordentlichem Untermietsvertrag bei mir wohnen, dieser muss sich wg. Uni auch wieder anmelden , etc..Da die Amerikanerin sich zwar damals angemeldet hat,aber nicht abgemeldet hat... wie verhält es sich, wenn sich jetzt noch eine 2. Person per Wohnungsgeberbestätigung "anmeldet" in meiner Wohnung.??? Offiziell wäre es eine Überbelegung...das Amt denkt ja nun, dass wir zu dritt wohnen, oder ? Ausserdem möchte die neue Untermieterin zusätzlich zur Wohnungsgeberbestätigung auch noch eine Anmeldung machen(was auch immer sie damit meint...), wie soll ich das verstehen, sie sagt, sie braucht 2 verschiedene Schreiben von mir. Ich will nicht, dass jemand sich in meiner Wohnung , ausser mir anmeldet, also richtig anmeldet. Will weiterhin alleiniger Hauptmieter sein. Kann mir jemand diese Fragen beantworten. bzw. auch den Unterschied erklären, was gemeint ist mit "Anmeldung". Vielen Dank ? Lou

auf Kommentar antworten

veronika 2803 am 04.10.2017 00:32

Folgendes: Ich habe meine Wohnung an eine Freundin vermietet mit der Erlaubnis zur Untervermietung. Nun habe ich zufällig erfahren, daß die Freundin bereits zu ihrem neuen Partner gezogen ist, und sich dort angemeldet hat. In meiner Wohnung wohnt jetzt noch ihr volljähriger Sohn, der in Berufsausbildung ist und neuerdings eine Freundin mit Tochter, die ich aber beide nicht kenne. Was tun? Ich fühle mich hintergangen. Und möchte das Mietverhältnis auflösen. Stattdessen möchte ich meine Wohnung an ein befreundetes Ehepaar vermieten. Kann ich das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.10.2017 10:38

Hallo Veronika,

hierbei kommt es vor allem darauf an, welche vertraglichen Vereinbarungen zur Untervermietung im Mietvertrag getroffen wurden. Wenn die Untervermietung dort pauschal erlaubt ist, dürfte es schwierig werden, eine Kündigung zu begründen, bei anderen Formulierungen könnte es anders aussehen. Wir würden Ihnen empfehlen, mit dem Mietvertrag einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund aufzusuchen und sich vor Aussprache der Kündiung eine Rechtsberatung zu holen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffen am 01.10.2017 00:53

Guten Tag.

Folgendes...

Ich habe im Juni 2014 eine Wohnung angemietet, allerdings nur für Übernachtungen nach Nachtdiensten bei der Arbeit. Erstwohnsitz blieb bei meinen Eltern. Diese Wohung habe ich leider nicht gemeldet.

Nun wohne ich da komplett und will mich anmelden.

Sprich, ich muss sicherlich mit einem Bußgeld rechnen, oder?

Darf der Vermieter mir die Bestätigung auch für jetzt ausstellen oder "MUSS" es der Termin der Wohnungsanmietung im Jahre 2014 sein?

Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.10.2017 11:28

Hallo Steffen,

das Bundesmeldegesetz und die damit einergehende Pflicht des Vermieters, eine Wohnungsgeberbestätigung auszufüllen, gilt nicht rückwirkend, sondern erst ab Inkrafttreten der Regelung zum 1. Nov. 2015. Das bedeutet, dass Vermieter erst seit diesem Zeitpunkt die Bestätigung ausfüllen müssen, nicht jedoch rückwirkend für früher abgeschlossene Mietverträge.

Wir weisen darauf hin, dass es in einigen deutschen Gemeinden auch eine Zweitwohnungssteuer gibt. Ob Ihnen wegen der damals nicht erfolgten Meldung oder einer ggf. fälligen Zweitwohnungssteuer Ärger drohen könnte, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Wir raten Ihnen, sich ggf. bei einem örtlichen Fachanwalt kundig zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

epost@ems-soft.de am 22.09.2017 15:16

Hallo Immowelt,

stimmt das, dass neuerdings lt. Bundesmeldegesetz (§ 19 Abs. 3) auch ein Auszug bestätigt werden muss? Meines Wissens galt das nur in der alten Fassung. Ihr Download-Vordruck enthällt entsprechende Option zum ankreuzen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.09.2017 15:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einen Auszug müssen Vermieter tatsächlich nicht mehr bestätigen. Unser Formular stammt allerdings aus der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Bundesmeldegesetzes. Diese wurde erstellt bevor das Gesetz geändert wurde und sieht insofern die Möglichkeit, einen Auszug zu bestätigen noch vor. Inhaltlich ist diese Option aber in der Tat hinfällig geworden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rayen am 11.09.2017 02:53

Hallo Immowelt,

Riskiert man ein Bußgeld, wenn man ins Außland geht ( für 2-3 Monate) und seine Wohnung abgegeben hat, hat aber sich nicht abgemeldet ?

auf Kommentar antworten

Saalevermietung am 07.09.2017 15:14

Hallo Immowelt,

welches ist das relevante Datum für die Wohnungsgeberbestätigung. Gilt der Beginn des Mietvertrages oder das von den Mietern genannten Datum des Einzugs?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.09.2017 08:55

Hallo Saalevermietung,

relevant ist der Einzug. Die Wohnungsgeberbestätigung hat nur indirekt etwas mit dem Mietvertrag zu tun, denn man muss sie auch abgeben, wenn man ins neue Eigenheim zieht oder bei jemandem ohne Mietvertrag zu Gast ist, dort aber länger als sechs Monate wohnt.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion

Rolf am 07.09.2017 11:13

Hallo Immowelt,

muss der Mieter auf den Vermieter zugehen? Oder muss sich der Vermieter darum kümmern, dass der Mieter die Bescheinigung erhält?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.09.2017 08:52

Hallo Rolf,

für den Vermieter gilt lediglich die Mitwirkungspflicht, er darf sich also nicht weigern, die Bestätigung auszustellen. Ansonsten ist jeder für sich selbst verantwortlich und dazu verpflichtet, seinen aktuellen Wohnsitz zu melden.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion

Claus-Peter am 06.09.2017 20:28

Hallo Immowelt Redaktion, ich habe mal eine Frage, wie soll man eine Wohnungsgeberbescheinigung erhalten wenn der Wohnungsgeber also der Vermieter vorher einen Wohnberechtigungsschein verlangt der auch erst mal beim Wohnungsamt beantragt werden soll? Zumal ich befürchten muss, daß das Wohnungsamt erstmal die Wohnungsgeberbescheinigung verlangt. Soll heißen wer gibt was zuerst? Vielen Dank im voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.09.2017 09:53

Hallo Claus-Peter,
handelt es sich um eine geförderte Wohnung, darf der Vermieter die Wohnung nur an Mieter mit Wohnberechtigungsschein vergeben. Erst wenn der Mietvertrag unterzeichnet ist, kann der Vermieter die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen – vorher gibt es ja auch gar nichts, was er bestätigen könnte. Die Reihenfolge ist also klar: Sie müssen zunächst einen Wohnberechtigungsschein beantragen, damit können Sie sich auch für geförderten Wohnraum bewerben und wenn Sie den Mietvertrag unterschrieben haben, erhalten Sie die Wohnungsgeberbestätigung.
Den Wohnberechtigungsschein können Sie übrigens vollkommen unabhängig von einer Wohnung oder Ihrer derzeitigen Situation beantragen. Die Kriterien unterscheiden sich je nach Bundesland, orientieren sich aber am Einkommen. Weiter Infos: ratgeber.immowelt.de/mietrechtslexikon/wohnberechtigungsschein.html
Herzliche Grüße,
die Immowelt-Redaktion

edlub am 06.09.2017 12:38

Die Wohnungsgeberbescheinigung kann man auch frei erfinden, denn sie wird nicht überprüft! Insgesamt ist das Melderecht mehr oder weniger ein Affentheater. In meinem Wohnhaus werden z.B. immer wieder hier gar nicht existierende Personen gemeldet. Ich komme darauf, wenn Briefzusteller Sendungen einfach im Hausflur ablegen, z.B. vom Sozialamt oder von der Famileinkasse.

auf Kommentar antworten

Scheiko kuwan am 28.08.2017 12:50

Hallo,

Ich wohne momentan in Gießen und ab 01,10,2017 ziehe ich nach Wiesbaden um .

Meine Frage ist, kann ich am 15,09,2017 also zwei Wochen vorher?

auf Kommentar antworten

Scheiko kuwan am 28.08.2017 12:54

Ich meine, kann ich zwei Wochen vorher mich bei Meldebehörde anmelden?


Immowelt-Redaktion am 28.08.2017 15:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Ummeldung ist in der Regel erst nach dem Bezug der neuen Wohnung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Charal12361 am 25.08.2017 10:20

Ich bin Ausländer "nicht EU", ich habe im Jahr 2016 ein kleines Haus in Saarbrücken gekauft, ich lebe und arbeite im Ausland, und von Zeit zu Zeit komme ich nach Deutschland, ich möchte ein Auto kaufen, um es zu benutzen, wenn ich bin Saarbrücken, und lass es auf dem Parkplatz des Hauses, mir wird gesagt, dass ich nicht registriert bin! ich muss es tun?, ich habe das Recht, es zu tun?, oder es ist automatisch?, ich bezahle alles Frisch vom Haus und ich vermiete es nicht.

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.08.2017 11:32

Hallo Charal12361,

grundsätzlich sind auch Nicht-EU-Bürger berechtigt, in Deutschland Immobilien zu erwerben. Hinsichtlich der Meldepflicht sollten Sie sich beim Einwohnermeldeamt erkundigen, denn in Deutschland gibt es eine Pflicht, einen Wohnsitz (auch Zweitwohnsitz) anzumelden. Darüber, welche etwaigen Besonderheiten es hier hinsichtlich Ihres ausländerrechlichen Status als Nicht-EU-Bürger gibt, können wir Ihnen allerdings keine Antwort geben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Charal12361 am 25.08.2017 11:48

Vielen Danke für Ihre antwort.

Fricko am 10.08.2017 14:56

Lebensgefährte zieht aus Mietwohnung in Eigentum. Was nun?

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Immowelt-Redaktion am 10.08.2017 15:14

Hallo Fricko,

wenn jemand in seine eigene Eigentumswohnung zieht, ist er selbst der Wohnungsgeber und kann die Bestätigung auch für sich selbst ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fricko am 10.08.2017 14:52

Lebensgefährte zieht aus Mitwohnung in Eigentum. Was nun?

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kreutwiese am 08.08.2017 12:28

Der leibliche Vater unserer beiden Kinder möchte zu uns in ein von mir angemietete Haus ziehen. Er ist Nicht-EU-Bürger, hat aber eine Niederlassungserlaubnis. Meine Fragen:

1. Wer muss die Wohnungsgeberbescheinigung ausstellen? Ich als Hauptmieterin (Vertragspartnerin des Hauseigentümers) oder der Hauseigentümer/Vermieter?

2. Kann der Hauseigentümer/Vermieter den Einzug des Vaters verweigern?

Vielen Dank vorab für die Antwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.08.2017 16:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter eine andere Person bei sich wohnen lässt, ist der Mieter der Wohnungsgeber und muss die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen. Nahe Verwandte dürfen Mieter in der Regel auch ohne Erlaubnis bei sich aufnehmen. Die Rechtsprechung ist hier allerdings nicht ganz eindeutig. Insofern wäre es zumindest ratsam, den Vermieter vorab zu fragen. Bedenken Sie bitte zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Petra am 01.08.2017 18:43

Hallo,

Ich habe einen gemeldeten Wohnsitz in Deutschland. Nun zieht mein Freund aus Frankreich zu mir. Dieser arbeitet aber weiterhin für seine Firma in Frankreich als Selbständiger und hat auch noch seinen Wohnsitz in Frankreich gemeldet. Er wird einmal im Monat zurück nach Frankreich reisen. Muss er auch hier einen Wohnsitz melden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.08.2017 08:49

Hallo Petra,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ihr Freund dauerhaft bei Ihnen wohnt muss er das in der Regel, ja. Unabhängig von den französischen Meldebehörden gilt sein Wohnsitz in Deutschland dann als sein Erstwohnsitz.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dery1983 am 24.06.2017 19:25

Ich habe ein Haus an an 7 personen vermietet. Mitlerweile flattern jede Menge post vom rathaus das sich mehrere im Haus angemeldet haben und ich bitte die Wohnungsgeberbescheinigung abgeben soll. Für was gibt es diese Bescheinigung wenn sich die Mieter ohne mein Wissen und meine Zustimmung einfach anmelden können? Ich stelle auch keine Bescheinigung aus für diese Personen das sie Ja sowieso nicht im Mietvertrag stehen. Was soll man da machen?

auf Kommentar antworten

edlub am 06.09.2017 12:51

"Die Bundesrigierung" kann und will offenkundig keine Scheinanmeldungen bekämpfen!

Zuständig wäre alleine die Ordnungbehörde, in der man jedoch nur nach Lust und Laune des Amtes zu walten pflegt. Mir persönlich wurde sogar die Meldebescheinigung einer Landeshauptstatdtverweigert, obwohl ich an dieser Anschrift 34 Jahre lang bereits wohnte und von Anfang an ordnungsbemäß gemeldet bin. Grund: Unfähig, den amtlichen Straßennamen korrekt einzugeben, so dass ihn der Herr "Computer" nicht erkannte. Motto: Straße existiert nicht, daher kann keine Meldung vorliegen! Aber, es geht auch noch blöder in einer Behörde, in der ausschließlich das richtige Parteibuch für Karrieren zählt. Das zuständige Innenministerium veranlasste, dass mit die Gebühr von 9,60 EUR zurückgezahlt werden musste...


Immowelt-Redaktion am 26.06.2017 09:17

Hallo Dery1983 und vielen Dank für Ihren Kommentar,

mit dem Bundesmeldegesetz möchte die Bundesregierung vor allem Scheinanmeldungen bekämpfen. Sich in einer neuen Wohnung anzumelden ist dabei grundsätzlich Sache des Mieters. Den Vermieter trifft laut Gesetz eine sogenannte Mitwirkungspflicht, er muss die Wohnungsgeberbescheinigung ausfüllen. Wenn Sie aufgefordert werden, eine Wohnungsgeberbescheinigung für jemanden auszufüllen, der keinen Mietvertrag mit Ihnen abgeschlossen hat, sollten Sie zunächst prüfen, woran das liegt. Unter Umständen lässt beispielsweise einer der Mieter einen Verwandten kostenlos bei sich wohnen. In diesem Fall wäre allerdings auch der Hauptmieter der Wohnungsgeber und nicht der Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

harry am 13.06.2017 12:58

ziehe jetzt zum 1. juli aus, habe leider keine Wohnung gefunden. konnte mich immer bei meinen vater für die überbrückung anmelden, was jetzt nicht mehr geht, da er unser familienhaus an meinen bruder vererbt, also überschrieben hat. mein bruder bzw. seine frau willigt meiner anmeldung nicht zu, sie drohte sogar meine Post abzufangen und zu vernichten.kein problem für mich, meine Post geht an ein schließfach und ich wollte schon immer eine Travlerreise um die welt machen, abgesehen davon habe ich genug freunde bei denen ich auch kurz mal unterkommen kann.

Nur weiß ich nicht, wo ich mich anmelden kann, soll oder muß. ich habe wirklich keine möglichkeit, keine Verwandschaft, keine Bekanntschaft und außerdem ist meine Rente zu niedrig für eine Wohnung.hatte die letzten 4 jahre Hartz 4, Arbeitsunfall Erwerbsunfähig, jetzt erst Rente bewilligt.

aber mit 550 euro Rente ist es weniger als mit hartz 4, hier bekam ich für meine wohnung 250 euro und 400 euro von denen ich noch 50 euro für die wohnung, nebenkosten 50 euro und andere fixkosten,wie z,B. medikamente oder haftpflichtv. von 60 euro hatte, aber ich konnte gut leben.

bitte um antworten, bis 30. juni kann ich noch bei meiner nachbarin ins internet, vielen dank und freundliche grüße harry

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Pit am 20.06.2017 12:29

Das mit dem anmelden ohne festen Wohnsitz geht leider nicht ausnahmslos manche Komunen machen da nicht mit.


Immowelt-Redaktion am 13.06.2017 17:17

Lieber Harry,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wer keinen festen Wohnsitz hat, kann sich als 'Person ohne festen Wohnsitz' beim Einwohnermeldeamt eintragen lassen. Zudem stellen auch soziale Einrichtungen wie die Caritas Meldeadressen zur Verfügung. Zudem unterstützen das Sozialamt, das Wohnungsamt oder das Ordnungsamt Menschen dabei, eine Unterkunft zu finden. Alles Gute und

herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

sabine am 04.06.2017 10:30

Hallo,

Ist für einen Mieter, der seinen festen Wohnsitz in Berlin hatte und auch weiter hat , jetzt bei Auszug aus seiner Zweitwohnung (Ferienhaus des Vermieters) in Brandenburg eine Wohnungsgeberbescheiningung , bzw. Auszugsbescheinigung erforderlich?

Vielen Dank

Klaus

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Immowelt-Redaktion am 06.06.2017 09:05

Hallo Sabine,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine Bestätigung über den Auszug ist nur noch dann erforderlich, wenn jemand dauerhaft aus Deutschland wegzieht, also auswandert. Wenn jemand noch eine Wohnung im Inland hat, wird sie nicht benötigt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Paule am 01.06.2017 19:13

Ich habe eine Wohnung in X gemietet und diese nach ein paar Jahren an meinen Vater mit Erlaubnis des Vermieters untervermietet. Selber bin ich dann berufsbedingt nach Y gezogen und bin dort gemeldet. Nun ziehe ich zurück nach X und ziehe zurück in meine alte Wohnung. Der Vermieter will mir keine Mieterbescheinigung ausstellen, weil er behauptet,ich hätte als Hauptmieter die ganze Zeit in der Wohnung gemeldet sein müssen. Ist dem so?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.06.2017 08:45

Hallo Paule,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Bundesmeldegesetz knüpft die Meldepflicht recht klar an den Bezug einer Wohnung, nicht an deren Anmietung. Daher bestätigt der Wohnungsgeber ja auch den Einzug und nicht die Anmietung. Würden Sie also rein theoretisch in Ort Z eine Wohnung anmieten, dort aber nie einziehen, müssten Sie sich dort so lange auch nicht anmelden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen, beim zuständigen Amt nachzufragen und diesem auch mitzuteilen, dass Ihr Vermieter Ihnen keine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen möchte.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marina am 06.04.2017 13:40

Hallo,

ich habe im Jahr 2014 meine Wohnung gemietet..ziehe aber jetzt erst richtig ein da ich mit meiner Tochter und ihrem Freund bislang zusammengelebt habe. Die "neue" Wohnung habe ich gemietet da ich wusste wenn die Kinder mit ihrer Ausbildungfertig sind, kann ich auch endlich ausziehen und alleine wohnen. Nun habe ich logischerweise keine Wohnungsgberbestätigung. Mein Vermieter fragt sich nun warum er diese an mich zu wann etwa ausstellen muss.

Sorge vor Bußgeld habe ich natürlich auch. Was soll ich denn jetzt bitte machen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.04.2017 14:45

Hallo Marina,

im Bundesmeldegesetz ist geregelt, dass die Ummeldung zwei Wochen nach Einzug erfolgen muss. Dies gilt unabhängig davon, ab wann die Wohnung formell angemietet war. Wenn der Vermieter also zum Einzug eine Wohnungsgeberbescheinigung ausstellt und Sie sich mit dieser dann binnen zwei Wochen ummelden, sollte die zuständige Behörde keine Einwände haben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 13.04.2017 09:00

Hallo Marina,

ob das zuständige Amt gleich ein Bußgeld erhebt, ist nicht sicher. Oft sind die Ämter in solchen Fällen auch kulant. Sicher ist das aber natürlich nicht. Wenn Sie also sicher gehen wollen, müssten Sie dem Vermieter die Situation erklären und sich eine neue Wohnungsgeberbescheinigung ausstellen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Marina Ganz am 13.04.2017 08:06

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Ich habe allerdings auf der Wohnungsgeberbescheinigung das Datum inzwischen erhalten allerdings tatsächlich mit dem Einzugsdatum von 2014. Dabei ziehe ich doch jetzt erst ein. Das Bürgeramt wird doch mir daraufhin ein Bußgeld verhängen?Schliesslich bin ich laut Hausverwaltung seit 2014 in die Wohnung eingezogen da ich sie ja da angemietet habe,

Lana am 28.03.2017 14:31

Hi, ich bin seit Januar umgemeldet/angemeldet, hatte bei der Ummeldung aber keine korrekte Wohnungsgeberbestätigung sondern nur den Mietvertrag dabei. Ich sollte die Bestätigung dann schnell nachreichen. Habe es aber erst jetzt geschafft die Infos einzuholen. Droht mir eine Bußgeldstrafe?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2017 14:35

Hallo Lana,

das können wir leider nicht verbindlich beantworten, weil dies von der Kulanz der jeweiligen Behörde abhängig ist. Da Sie aber rechtzeitig vor Ort waren und Ihne lediglich ein Dokument gefehlt hat, ist ein Bußgeld eher unwahrscheinlich, zumal eine solche Verzögerung ja nicht an Ihnen liegen muss. Abschließend beurteilen können wir das aber wie gesagt leider nicht.

Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JP am 24.03.2017 16:44

Ich wohne seit 3 Jahren in Berlin ohne micht umgemeldet zu haben. Jetzt wwill ich mich, auf die Gefahr hin ein Bußgeld bezahlen zu müssen, doch endlich mal ummelden. Daher habe ich den Vermieter um Ausstellung einer Wohnungsgeberbestätigung gebeten. Als Antwort wurde mir lediglich mitgeteilt, dass eine Wohnungsgeberbestätigung aussschließkich bei einer Neuvermietung ausgestellt wird.

Wie sollte ich jetzt am besten vorgehen? Vielleicht bleib ich auch einfach an meinem alten wohnsitz gemeldelt. Da meine Eltern noch dort wohnen könne die mir ja wichtige Post zukommen lassen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.03.2017 10:09

Hallo JP,

aus dem Bundesmeldegesetz geht hervor, dass der Vermieter verpflichtet ist, bei einer Anmeldung mitzuwirken. Gegebenenfalls könnten Sie noch einmal mit Ihrem Vermieter sprechen und ihm die Angelegenheit erklären. Alternativ bliebe Ihnen nur, der zuständigen Meldebehörde die Situation zu schildern.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lucyalison am 16.02.2017 11:19

Ich wohne und arbeite in der Schweiz und möchte gerne in DE zu Besuchszwecken ein möbliertes 1-Zimmer Apartment anmieten. D.h. ich wäre ab und zu am Wochenende dort. Muss ich dieses Apartment anmelden? Bzw. welche Möglichkeiten könnte ich mit dem Vermieter absprechen um mich nicht anmelden zu müssen? Wenn ich z.B. die Wohnung als Untermieter nutze? Ich wäre froh wenn Sie mir hier weiterhelfen könnten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.02.2017 12:58

Hallo lucyalison,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Auch ein Apartment wie das von Ihnen geschilderte muss laut Bundesmeldegesetz angemeldet werden, auch als Untermieter. Uns wäre kein gesetzeskonformer Weg bekannt, das zum umgehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Lucyalison am 16.02.2017 12:59

Vielen dank für die schnelle Antwort!

Andreas Harms am 25.09.2016 12:00

Warum sollte ich mich von diesem Staat derart drangsalieren lassen ? ich melde mich um wenn ich Zeit habe und Lust und nicht wenn es mir irgendwelche Beamte oder Politiker vorschreiben wollen

auf Kommentar antworten

Betschbacher am 18.07.2016 05:07

Blödsinn , ich bin mit mit meinen drei vor einem Jahr umgezogen ...

Ohne An oder Abmeldung ..

Meine Kinder gehehen hier zur Schule. ...lach ... und es gibt in Bexbach auch noch Schulbuchausleihe .....ohne Wohnsitz....Geil oder ...

Wenns den Angestellten egal ist , dann mir auch ....

auf Kommentar antworten

fcampion am 27.06.2016 18:17

Ich bin vor einem Jahr in meine neue Wohnung offiziell eingezogen, haben dann ein Auslandsemester gemacht und versäumt mich vorher umzumelden. Nun bin ich zurück in Deutschland und höchst mich ummelden. Ein Jahr zu spät leider. Wie sieht die Rechtslage diesbezüglich aus und welche Strafe wird mich wohl erwarten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.06.2016 08:42

Lieber fcampion,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das lässt sich allgemeingültig nicht beantworten und ist unter anderem von der Kulanz des zuständigen Amts abhängig. Laut Bundesmeldegesetz kann die Strafe im schlimmsten Fall bis zu 1.000 Euro betragen, dies ist im Einzelfall und unter Berücksichtigung ihrer Situation mit dem Auslandssemester aber vermutlich nicht zu erwarten. Am besten Sie klären das mit dem Meldeamt. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jörg Marcinkowski am 20.06.2016 18:14

1). Meine Mieterin hat für ihre Tochter (14, bislang bei ihrem Ex in der Ukraine lebend) ein Familiennachzugsvisum erhalten...holt sie also dauerhaft zu sich. Braucht`s für diese mj. Tochter eine Meldebestätigung? Mieterin meint, sie bräuchte von mir eine Bestätigung, dass ich ihr erlaube, ihre Tochter bei ihr anzumelden.

2). Sollte ich die Tochter extra in den Mietvertrag aufnehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.06.2016 09:47

Sehr geehrter Herr Marcinkowski,

in dem von Ihnen genannten Fall dürfte die Mieterin die Wohnungsgeberin für ihre Tochter sein. Diese müsste dementsprechend auch die Wohnungsgeberbescheinigung ausstellen. Speziell zu Personen unter 16 Jahren heißt es im Bundesmeldegesetz: "Die An- oder Abmeldung für Personen unter 16 Jahren obliegt denjenigen, in deren Wohnung die Personen unter 16 Jahren einziehen oder aus deren Wohnung sie ausziehen." Im Zweifelsfall empfiehlt es sich aber immer, dies im Vorfeld mit dem zuständigen Meldeamt und mit der Mieterin zu klären. Unter Umständen möchte sich Ihre Mieterin mit der schriftlichen Erlaubnis ja auch nur absichern.

Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wagner am 15.05.2016 09:55

Auch von mir eine Frage:

Muss nun auch der Auszug innerhalb Deutschlands gemeldet werden oder nicht ?

Unsere Meldebehörde sagt nein ( telefonisch) und ein Kollege in Rostock meint,dass es das Gesetz zwingend vorschreibt.

Mir war nur der Auslandsverzug für diese Meldeart bekannt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.05.2016 08:57

Sehr geehrter Herr Wagner,

derzeit ist eine Bescheinigung über einen Auszug bei einem Umzug innerhalb Deutschlands nicht nötig. Der Meldebehörde genügt in diesem Fall die Wohnungsgeberbescheinigung des neuen Wohnungsgebers.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Oehme am 15.05.2016 09:43

Was ist aber wenn der Vermieter, auf Schreiben reagiert? Wie soll ich da an die Bescheinigung kommen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.05.2016 08:53

Sehr geehrter Herr Oehme,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn sich ein Vermieter weigert, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen, sollte der Mieter dies auf jeden Fall umgehend dem zuständigen Meldeamt mitteilen, um nicht selbst Gefahr zu laufen, ein Bußgeld zahlen zu müssen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Oehme am 17.05.2016 09:52

Danke für die Info

fiese Lisa am 05.05.2016 22:55

Mich hat schon damals gewundert, als die Meldegesetze gelockert wurden, wieso die Behörde nicht mehr wissen wollte, WER mein Vermieter ist bzw. ob die Adresse, die ich dort als Meldeadresse angebe auch der Wahrheit entspricht. Nun hat man das alte Verfahren wieder neu installiert. Nun, ich denke, es soll "unversteuerter Vermietung" entgegen wirken. Die Meldebehörden werden die Daten dem FINANZAMT weiter melden. Datenschutz besteht bei uns sowieso nur auf dem Papier....siehe BEITRAGSSERVICE, der die Einwohnermeldedaten abgreift, obwohl der nur eine Firma ist, weder Amt, noch Behörde noch hoheitliche Rechte hat.

Nun ja, wir näheren uns der Totalkontrolle. Fehlt nur noch ein Chip im Ohr wie Melkkühe ;-) eine Frage der Zeit, bis das eingeführt wird.

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matkwl am 04.05.2016 22:36

wir steigern das bruttosozialprodukt mit den ganzen neuen scheissformularen,anmelden,ummelden,abmelden kann ich da nur sagen. auf Dauer bitte aber nicht vergessen abmeldepflichtwegziehbescheinigung 3 fach bitte. Macht 50 euro. danke

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Klaus Sch. am 04.05.2016 18:12

Seid 2 Jahren haben wir einen Mieter. Seid Anfang des Jahres kommt eine Freundin die Mittlerweile mit eigenem Schlüssel das Haus und die Wohnung betritt. Sie bleibt unregelmäßig (1 - 3 Tage) und fährt dann wieder. Muss diese Person gemäß Meldegesetz angemeldet werden. Hat der Mieter uns zu Informieren wem er einen Hausschlüssel aushändigt? Die Wohnung befindet sich in einem Einfamilienhaus. Danke.

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Immowelt-Redaktion am 06.05.2016 09:14

Sehr geehrter Herr Sch.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Besucher eines Mieters muss nicht angemeldet werden, auch dann nicht, wenn es sich um regelmäßigen Besuch handelt. Die Rechtsprechung geht im Allgemeinen davon aus, dass erst ab einer Aufenthaltsdauer von vier bis sechs Wochen nicht mehr von einem Besuch gesprochen werden kann, sondern jemand dauerhaft einen neuen (Neben-)Wohnsitz begründet hat.

Auch gibt es kein Gesetz, dass es dem Mieter vorschreibt, den Vermieter zu informieren, wem er einen Wohnungs- oder Hausschlüssel gibt. Natürlich müssen aber nach dem Ende des Mietverhältnisses alle Schlüssel zurückgegeben werden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lenzbjorn am 04.05.2016 16:18

Mindest Wartzeit in Berlin ist 4 Wochen für die Um oder Anmeldung.

Ich hab das da mal vorgelegt und da haben mich gesagt; ja normalerweise ist es innerhalb 2 Wochen. Aber 4 Wochen ist nicht so schlimm :-)

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manfred peter am 04.05.2016 14:41

ich finde es klasse, das es so explizite infos von immowelt gibt. dies erleichtert mir deutlich meinen anstehenden umzug in eine neue wohnung

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