Bundesmeldegesetz: Mit Wohnungsgeberbestätigung richtig an- und ummelden

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Wann müssen sich Mieter nach einem Umzug ummelden, was kann passieren, wenn sie die Frist verstreichen lassen? Und was ist eigentlich eine Wohnungsgeberbescheinigung? Geregelt sind diese Dinge im Bundesmeldegesetz. Das müssen Mieter über richtiges Anmelden und Ummelden wissen.

Bundesmeldegesetz – das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland besteht Meldepflicht: Jeder, der umzieht, muss seine neue Adresse innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug beim zuständigen Einwohnermeldeamt mitteilen.
  • Zusätzlich muss jeder, der seinen Wohnort ummeldet, eine schriftliche Bescheinigung des Wohnungsgebers bei der Meldebehörde abgeben.
  • Der Wohnungsgeber ist nicht unbedingt immer der Vermieter. In Wohngemeinschaften übernimmt der Hauptmieter diese Rolle, zieht jemand zu seinen Eltern, werden diese zum Wohnungsgeber. Wer in eine Eigentumswohnung zieht, muss sich die Bescheinigung selbst ausstellen.
  • Die Meldepflicht besteht auch für Zweitwohnungen.
  • Wer sich nicht rechtzeitig ummeldet, riskiert ein Bußgeld bis zu 1.000 Euro.
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Laut Bundesmeldegesetz müssen sich Bürger beim Amt nach einem Umzug ummelden. Wer mietet, braucht dafür eine Wohnungsgeberbestätigung. Foto: Gina Sanders/stock.adobe.com

In Deutschland herrscht Meldepflicht. Wer innerhalb des Landes umzieht, muss seinen neuen Wohnort der Meldebehörde vor Ort mitteilen. Die Adresse wird gespeichert und im Personalausweis vermerkt. Bis 1. November 2015 war dies über die Meldegesetze der Bundesländer geregelt. Seither gilt ein neues Meldegesetz. Mieter müssen demnach unter anderem eine Wohnungsgeberbestätigung von ihrem Vermieter einholen und dem Amt vorlegen. Das Gesetz wirft nach wie vor viele Fragen auf.

Hier die wichtigsten Antworten:

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Was ist das Bundesmeldegesetz?

Das Bundesmeldegesetz regelt das Meldewesen bundeseinheitlich für Deutschland und ist am 1. November 2015 in Kraft getreten. Zuvor war es Landesrecht, das heißt, jedes Bundesland hatte sein eigenes Gesetz, was den länderübergreifenden Austausch von Meldedaten erschwerte. Durch die Vereinheitlichung hat sich das geändert. So können nun zum Beispiel Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden deutschlandweit auf die für die Ermittlungen notwendigen Daten zugreifen. Neben Verwaltungsbehörden dürfen auch private Personen und Unternehmen Meldedaten abrufen, allerdings dürfen das zum Beispiel Werbetreibende oder Adresshändler nur mit Einwilligung der Betroffenen.

Ein Überblick über das Bundesmeldegesetz:

  • In Abschnitt 1 des Bundesmeldegesetzes ist geregelt, welche Aufgaben und Befugnisse die Meldebehörden haben und welche Daten über sie gespeichert werden dürfen.
  • In Abschnitt 2 stehen die Schutzrechte der von dem Gesetz betroffenen Bürger. Dazu gehört auch das Recht auf Melderegisterauskunft über die über sich selbst gespeicherten Daten, wie sie aufbewahrt, berichtigt und gelöscht werden dürfen.
  • In Abschnitt 3 des Bundesmeldegesetzes finden sich die allgemeinen Meldepflichten, also wann und wie die An- oder Abmeldung beim Einwohnermeldeamt erfolgen muss.
  • Abschnitt 4 und 5 betreffen die besonderen Meldepflichten von unter anderem Beherbungsstätten und Seeleuten sowie die Art der Datenübermittlung zwischen Meldeämtern und anderen Behörden und die Bedingungen, unter denen Privatleute und Unternehmen Melderegisterauskünfte bekommen dürfen.
  • In Abschnitt 6 und 7 des Gesetzes finden sich vor allem die Bußgeldvorschriften bei Verstößen gegen die Meldepflicht oder gegen Schutzvorschriften.
  • Daneben gibt es weitere Verordnungen, die die Details zum Umgang mit Daten regeln, unter anderem die Datenschutz-Grundverordnung (kurz: DSGVO).
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Was ist die Wohnungsgeberbestätigung?

Wenn sich Mieter bei einer neuen Adresse anmelden, müssen sie laut Bundesmeldegesetz innerhalb von zwei Wochen die Wohnungsgeberbestätigung vorlegen. Ausgestellt wird sie vom Wohnungsgeber, also üblicherweise dem Vermieter. Dieser bestätigt mit dem Dokument, dass der Mieter tatsächlich in die Wohnung eingezogen ist.

Was muss die Wohnungsgeberbestätigung enthalten?

Nach Paragraf 19 des Bundesmeldegesetzes muss die Wohnungsgeberbestätigung folgende Informationen enthalten:

  • Name und Anschrift des Wohnungsgebers
  • Einzugsdatum
  • Anschrift der Wohnung
  • Namen der neuen Bewohner
  • Information, ob es sich um einen Ein- oder Auszug handelt

Gibt es einen Vordruck, den Mieter ihren Vermietern geben können?

Ja. Im Gesetzestext des Bundesmeldegesetzes selbst ist ein solcher Vordruck enthalten.

Braucht jeder neue Bewohner einer Wohnung eine eigene Wohnungsgeberbestätigung oder reicht es, wenn alle auf einem Formular vermerkt werden?

Der Vermieter kann auf einem Formular mehrere Mieter vermerken. Zieht also beispielsweise eine Familie in eine neue Mietwohnung, genügt es, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen.

Wenn jemand schon vor der Einführung des Bundemeldegesetzes in seiner aktuellen Wohnung gelebt hat – braucht er dann nachträglich eine Wohnungsgeberbestätigung?

Nein. Gemeldet ist gemeldet – es ist nicht nötig, eine Wohnungsgeberbestätigung nachzureichen.

Die Lebensgefährtin eines Mieters zieht einige Monate nach dem Mieter selbst in die gleiche Wohnung. Braucht sie eine eigene Wohnungsgeberbestätigung?

Ja – denn zuvor war sie ja noch in einer anderen Wohnung gemeldet. Auch in diesem Fall muss sie sich laut Bundesmeldegesetz binnen zwei Wochen mit einer Wohnungsgeberbestätigung beim zuständigen Meldeamt melden.

Ist der Vermieter der Meldebehörde zur Auskunft verpflichtet?

Ja. Das Bundesmeldegesetz sieht für Vermieter eine sogenannte Mitwirkungspflicht vor. Das bedeutet, dass nicht nur Mieter verpflichtet sind, sich zu melden, sondern auch Vermieter die Pflicht haben, für ihre Mieter die Wohnungsgeberbestätigung auszustellen. Tun sie das nicht, riskieren sie ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro (§ 54 Abs. 3 BMG).

Der Vermieter will keine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen. Wie sollte der Mieter handeln?

Wenn sich ein Vermieter weigert, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen, sollte der Mieter dies auf jeden Fall umgehend dem zuständigen Meldeamt mitteilen, um nicht selbst Gefahr zu laufen, ein Bußgeld zahlen zu müssen.

Ist die Meldebehörde dem Vermieter zur Auskunft verpflichtet?

Vermieter können bei der Meldebehörde rückfragen, ob sich der neue Mieter an- oder abgemeldet hat.

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Wer ist der Wohnungsgeber, wer muss die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen?

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Wer die Wohnungsgeberbestätigung nach BMG unterschreiben muss, ist nicht immer so klar – denn nicht immer ist es der Vermieter. Foto: iStock.com/LaylaBird

Zwar regelt das Bundesmeldegesetz eindeutig, dass der Wohnungsgeber die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen muss. Doch der Wohnungsgeber ist nicht immer der Vermieter.

Wer ist der Wohnungsgeber bei jemandem, der zur Untermiete wohnt?

In diesem Fall ist der Wohnungsgeber der Hauptmieter. Dieser muss dann auch die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen.

Jemand zieht in eine Wohnung, die ihm selbst gehört – wer ist dann der Wohnungsgeber?

Es mag zunächst etwas befremdlich wirken, aber tatsächlich ist der Wohnungsgeber in diesem Fall er selbst. Eigentümer von Wohnungen oder Häusern, in denen sie selbst wohnen, müssen die Wohnungsgeberbestätigung für sich selbst ausfüllen.

Ein ehemaliger Mieter zieht zurück zu seinen Eltern. Wer muss die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen?

Das hängt davon ab, wie das Mietverhältnis gestaltet ist. Zieht derjenige als gleichberechtigter Mieter in die Mietwohnung seiner Eltern ein, ist der Vermieter der Wohnungsgeber. Wohnt derjenige allerdings zur Untermiete oder unentgeltlich bei seinen Eltern beziehungsweise die Eltern sind die Eigentümer der Wohnung, müssen diese die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen.

Jemand wohnt kostenlos bei Freunden – wer muss die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen?

In diesem Fall verhält es sich nicht anders als wenn jemand zur Untermiete oder bei seinen Eltern wohnt. Wer einen Bekannten kostenfrei bei sich wohnen lässt, ist der Wohnungsgeber und damit auch in der Pflicht, die Wohnungsgeberbestätigung auszufüllen . Unabhängig vom Bundesmeldegesetz muss der Hauptmieter der Wohnung aber den Vermieter um Erlaubnis fragen, ob er jemanden bei sich wohnen lassen darf.

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Gerade umgezogen, was nun?

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Der Umzug ist in vollem Gange. Dabei sollten Mieter dennoch nicht vergessen, dass sie kurz darauf oft ihren Wohnsitz beim Einwohnermeldeamt anmelden müssen: Wer zu spät kommt, dem droht Bußgeld. Foto: Andrey Popov/stock.adobe.com

Schon vor der Einführung des Bundesmeldegesetzes mussten sich Mieter nach einem Umzug beim Amt ummelden – diese Pflicht gilt nach wie vor, allerdings mit leicht veränderten Bedingungen.

Wie schnell nach einem Umzug müssen sich Mieter ummelden?

Mieter haben zwei Wochen Zeit, sich bei der zuständigen Meldebehörde anzumelden. Bei dieser Anmeldung sollten sie neben dem Personalausweis auch die Wohnungsgeberbestätigung dabeihaben.

Jemand ist nur vorübergehend zu Freunden gezogen. Muss er sich dort anmelden?

Das Bundesmeldegesetz definiert einige Ausnahmen von der Meldepflicht. Eine Anmeldung ist demnach nicht notwendig, wenn jemand bereits bei einer Meldebehörde gemeldet ist und für einen Zeitraum von weniger als sechs Monaten eine weitere Wohnung bezieht. Nach Ablauf der sechs Monate wird allerdings binnen zwei Wochen eine Anmeldung Pflicht.

Ist beim Ummelden der Mietvertrag erforderlich?

Nein, den Mietvertrag will die Meldebehörde in der Regel nicht sehen. Es genügt die Vorlage der vom Vermieter ausgefüllten Wohnungsgeberbestätigung. Ein neuer Wohnsitz kann also jederzeit auch ohne Mietvertrag angemeldet werden.

Was passiert, wenn sich jemand nicht ummeldet?

Das Bundesmeldegesetz legt fest, dass ein Bußgeld droht, falls die Regelungen nicht eingehalten werden. Wer sich nicht binnen zwei Wochen beim Einwohnermeldeamt meldet, riskiert ein Bußgeld – das kann im schlimmsten Fall bis zu 1.000 Euro betragen.

Ein Mieter kann sich innerhalb der Frist von zwei Wochen nicht ummelden, weil sich kein geeigneter Termin findet. Erwartet ihn jetzt ein Bußgeld?

In einem solchen Fall empfiehlt es sich, die Situation mit dem Meldeamt vor Ort zu klären. Bei den Berliner Bürgerämtern gilt es beispielsweise als Frist wahrend, wenn innerhalb der Frist von zwei Wochen ein Termin mit dem Amt vereinbart wird – auch wenn dieser dann nach der 14-tägigen Frist liegt. Generell gilt: Ob ein Bußgeld verhängt wird oder nicht, ist von der Kulanz der Behörden vor Ort abhängig.

Müssen Mieter auch ihre Zweitwohnungen anmelden?

Ja. Auch für Zweitwohnungen müssen sich Mieter anmelden. Auch in diesem Fall ist eine Wohnungsgeberbestätigung erforderlich.

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Was passiert laut Bundesmeldegesetz beim Auszug oder bei einem Umzug ins Ausland?

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Tschüss Deutschland: Wer ins Ausland zieht, muss sich in der Regel laut Bundesmeldegesetz bei der Meldebehörde abmelden – vorausgesetzt, er hat nicht vor, zurückzukommen. Foto: Yakobchuk Olena/stock.adobe.com

Das Bundesmeldegesetz spielt nicht nur dann eine Rolle, wenn jemand innerhalb Deutschlands die Wohnung wechselt. Es enthält auch Regelungen, die den Umzug ins Ausland betreffen.

Muss auch für den Auszug aus der alten Wohnung eine Vermieterbescheinigung vorgelegt werden?

Die ältere Regelung des Bundesmeldegesetzes sah vor, dass der Vermieter seinem Mieter sowohl den Ein- als auch den Auszug bescheinigen und der Mieter auch beide Bescheinigungen dem zuständigen Einwohnermeldeamt vorlegen musste. Seit 1. November 2016 gilt: Die Vermieterbescheinigung beim Auszug ist Geschichte. Der Mieter muss dem Amt nur die Vermieterbescheinigung zum Einzug vorlegen. Hintergrund ist der, dass der Gesetzgeber festgestellt hat, dass die Gefahr einer Scheinanmeldung nur bei Einzug besteht.

Wie muss ein Mieter handeln, der dauerhaft aus Deutschland wegzieht?

Wer dauerhaft ins Ausland zieht, muss sich laut Bundesmeldegesetz abmelden.

Ein Mieter geht für eine Zeit ins Ausland, behält aber seine Wohnung in Deutschland. Muss er sich abmelden?

Generell gilt: Wer aus einer Wohnung auszieht und im Inland keine neue Wohnung bezieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde abmelden. Laut Bundesministerium des Inneren wird unter Auszug aber das „endgültige Verlassen der Wohnung“ verstanden. In der Praxis bedeutet das: Will der Mieter in seine Wohnung zurückzukehren, liegt kein Auszug vor. Hat er aber seine Möbel mitgenommen oder ist länger als ein Jahr abwesend, gilt das in der Regel als Auszug. Auch dann, wenn der Mietvertrag ganz normal bestehen bleibt.

Ein Mieter zieht aus Deutschland weg, behält aber eine neue Wohnung in Deutschland für gelegentliche Aufenthalte. Muss er sich anmelden?

Ja. Sobald jemand eine Wohnung in Deutschland hat, ist es laut Bundesmeldegesetz notwendig, diese auch anzumelden. Es ist übrigens nicht möglich, einen Zweitwohnsitz in Deutschland anzumelden, wenn sich nicht auch der Hauptwohnsitz hier befindet. Das bedeutet: Wenn jemand nur eine Wohnung in Deutschland hat, gilt diese zwangsläufig als Hauptwohnung.

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Bundesmeldegesetz: Datenweitergabe durch Meldebehörden – wann und an wen?

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Auch Meldebehörden sind für den Datenschutz zuständig. In bestimmten Fällen dürfen sie jedoch laut Bundesmeldegesetz Daten weitergeben. Foto: iStock.com/TommL

Wann die Übermittlung von Daten zulässig ist, ist in mehreren Paragrafen des Bundesmeldegesetzes geregelt. Welche Informationen genau preisgegeben werden, hängt vor allem vom Fragesteller ab:

Parteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen (§ 50 Absatz 1 und 5 BMG)
Anlass: Im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene dürfen in engem Rahmen Informationen zu Wahlberechtigten eingeholt werden.
Daten: Familienname; Vorname unter Kennzeichnung des gebräuchlichen Vornamens; Doktorgrad; derzeitige Anschrift; falls die Person verstorben ist, diese Tatsache.

Mandatsträger, Presse oder Rundfunk (§ 50 Absatz 2 und 5 BMG)
Anlass: Bei Alters- oder Ehejubiläen von Einwohnern.
Daten: Familienname; Vornamen; Doktorgrad; Adresse; Datum und Art des Jubiläums.

Adressbuchverlage (§ 50 Absatz 3 und 5 BMG)
Anlass: Für die Herausgabe von Adressbüchern, also Verzeichnissen in Buchform. Die abgefragten Personen müssen volljährig sein.
Daten: Familienname; Vornamen; Doktorgrad; Adresse.

Regelmäßige Datenübermittlungen an andere öffentliche Stellen (§ 36 BMG)
Anlass: Anlass und Zweck der regelmäßigen Übermittlung, der Datenempfänger und der zu übermittelnden Daten müssen durch Bundes- oder Landesrecht bestimmt sein. In diesem Fall muss die Behörde nicht erst das Meldeamt um Daten ersuchen. 
Beispiel: Das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr erhält jeweils zum 31. März eines jeden Jahres Daten zu Personen, die im nächsten Jahr volljährig werden, um über den freiwilligen Wehrdienst informieren (§ 36 Absatz 2 BMG in Verbindung mit § 58 c Absatz+ 1 Soldatengesetz). Übermittelte Daten sind: Familienname; Vorname; Adresse.

Zudem können noch Familienangehörige, die Mitglieder einer öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft sind, Daten über andere Familienangehörige erfragen, die nicht derselben oder keiner solchen Gemeinschaft angehören (gemäß § 42 Absatz 2 Satz 3 BMG).
Zu den Religionsgemeinschaften des öffentlichen Rechts gehören vor allem evangelische und katholische Kirchen, einzelne jüdische Gemeinden, Altkatholiken und Altlutheraner, Baptisten und Mennoniten.

In der Regel unzulässig sind dagegen Auskünfte aus dem Melderegister an Private zum Zwecke der Werbung oder des Adresshandels. Nur wenn der Bürger zuvor ausdrücklich einwilligt, ist dies möglich. Die Einwilligung kann gegenüber Privaten mitgeteilt oder der Meldebehörde erklärt werden.

Datenweitergabe aus dem Melderegister – Wann habe ich ein Widerspruchsrecht gegen die Weitergabe meiner Daten?

Gegen jede der im vorherigen Abschnitt genannten Datenübermittlungen kann ein Betroffener entsprechend BMG Widerspruch einlegen (§ 50 Absatz 5 BMG). Für eine solche Übermittlungssperre muss er keine Gründe angeben und Daten werden dann in der Regel nicht übermittelt. Ausnahmen kann es jedoch geben, wenn zum Beispiel eine öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaft Daten für Zwecke des Steuererhebungsrechtes anfragt. Die Übermittlungssperre gilt ohne Befristung. Wer mehrere Wohnungen hat, muss bei allen Gemeinden der Datenübermittlung widersprechen.

Zudem gibt es Fälle, in denen eine Person eine Auskunftssperre beantragen kann oder diese von Amts wegen im Melderegister eingetragen wird: Etwa, wenn eine Melderegisterauskunft eine Gefahr für das Leben oder die persönliche Freiheit der Person darstellt (§ 51 BMG). Das muss der Betroffene gegenüber der Meldebehörde glaubhaft machen können. Die Ausgangssperre gilt befristet für die Dauer von zwei Jahren und kann auf Antrag verlängert werden.

Daneben kann die Meldebehörde von Amts wegen einen bedingten Sperrvermerk für die Anschrift von Personen einrichten, die in einer Justizvollzugsanstalt, einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber oder anderweitige empfindlicher Einrichtungen untergebracht sind. (§ 52 BMG)

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Bundesmeldegesetz: Im Zweifel mit dem Amt sprechen

Wie bei allen rechtlichen Fragen gilt auch beim Bundesmeldegesetz: Es kann immer individuelle Sonderfälle geben, die im Gesetzestext nicht explizit berücksichtigt sind. Wer in einem solchen Sonderfall nicht weiß, wann und ob er sich an- oder abmelden muss, sollte sich im Zweifel immer an das zuständige Amt wenden. In vielen Städten gibt es zudem Bürgertelefone, die individuelle Fragen schnell und unbürokratisch beantworten können.

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04.05.2017


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Anne Müller am 06.12.2019 16:53

Hi, My name is "Anne Müller" I am from Stuttgart, Germany. I was married for 12 years with Oscar. Things started getting ugly and we had fights and arguments almost every time due to my inability to bear him a child. My husband suddenly started sleeping out and give different excuses why he can't come home. He started having affairs with other women outside not considering how I will feel.

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John am 06.12.2019 08:45

Guten morgen,

Ich habe 1 Frage bitte,

Ich wohne in Hannover und meine Mutter in lehrte bei Hannover, ich habe eine günstige Wohnung neben meiner Mutter gefunden, ich möchte diese Wohnung mieten aber nicht um da zu leben, sondern für Wochenende und Feiertage etc, die Frage lautet: kann ich die Wohnung haben ohne das ich die anmelden muss?. es ist das möglich?

vielen Dank in Voraus

John D.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2019 09:48

Hallo John,

wenn Sie diese zweite Wohnung selbst zu Wohnzwecken nutzen, so müssen Sie diesen Wohnsitz auch melden. Je nach Gemeinde kann ggf. eine Zweitwohnungssteuer anfallen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Christina am 03.12.2019 23:08

Hallo,

aus rechtlichen Gründen muss ich für kurze Zeit aus Deutschland ausreisen und mich abmelden. Da ich bald zurückkehren werde, möchte ich trotzdem meine Mietwohnung für mich behalten.

Ist es möglich mich zunächst abmelden und dann nach einiger Zeit wieder anmelden ohne den Mietvertrag abbrechen zu müssen?

Vielen Dank für die Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2019 08:59

Hallo Christina,

Meldepflicht und Mietvertrag haben nichts miteinander zu tun. Wenn Sie nur für kürzere Zeit befristet im Ausland sind, müssen Sie sich auch nicht abmelden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Shudi am 12.11.2019 10:39

Hallo,

ich lebe momentan alleine und möchte mittelfristig das Zusammenleben mit meinem Partner in seiner Wohnung ausprobieren. Dürfen wir das für einen Zeitraum von 6 Monaten ohne eine Erlaubnis vom Vermieter einzuholen und mich in seiner Wohnung beim Einwohnermeldeamt anzumelden?

Liebe Grüße,

Shudi

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Immowelt-Redaktion am 12.11.2019 11:34

Hallo Shudi,

im Bundesmeldegesetz (§ 27 BMG, Abs. 2) heißt es hierzu: "Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Wer nach Ablauf von sechs Monaten nicht aus dieser Wohnung ausgezogen ist, hat sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anzumelden."

Das bedeutet: Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob Sie nur kurzzeitig sozusagen "zur Probe" bei Ihrem Partner wohnen, wäre es zulässig, sich zunächst nicht melden.

Bei der Frage nach der Zustimmung des Vermieters greifen die Regelungen des § 553 BGB: "Entsteht für den Mieter nach Abschluss des Mietvertrags ein berechtigtes Interesse, einen Teil des Wohnraums einem Dritten zum Gebrauch zu überlassen, so kann er von dem Vermieter die Erlaubnis hierzu verlangen."

Das bedeutet: Sofern Sie nicht nur manchmal sozusagen als Besucher in der WOhnung ihres Partners sind, sondern tatsächlich dort wohnen, ist eine Erlaubnis des Vermieters zwar einzuholen. Der Vermieter muss allerdings i.d.R. zustimmen, außer "in der Person des Dritten (liegt) ein wichtiger Grund vor..., der Wohnraum übermäßig belegt würde oder dem Vermieter die Überlassung aus sonstigen Gründen nicht zugemutet werden kann."

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Vj am 07.11.2019 02:05

Hallo !

Unsere Wohnung is bis zum 30.11 gekündigt.

Wir bekommen neue Wohnung ab 15.12.

Meine Frau und Neue geboren fliegen nach Asien und dort ca 3 Monaten Urlaub machen ab dem 01.12.2019.

Ich kann leider keine Anmeldung frühzeitig für meine Frau und Kind für neue Wohnung machen.

Meine Frau benötigt eine Anmeldung wegen Elterngeld.

Was kann ich nun tun ?

Gibt es eine Ausnahme ?

Vielen Dank

LG

VJ.

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Immowelt-Redaktion am 07.11.2019 10:22

Hallo Vj,

ein Briefkasten gehört zur üblichen Ausstattung einer Mietwohnung. Der Vermieter ist auch verpflichtet, dem Mieter eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen, damit sich dieser bei der Meldebehörde anmelden kann. Sofern es hier Schwierigkeiten gibt, raten wir, vor Ort die Hilfe eines Mietervereins oder Fachanwalst für Mietrecht in Anspruch zu nehmen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 07.11.2019 10:45

Hallo Vj,

wir haben die Konstellation nicht ganz verstanden: Wenn am 15.12. Wohnungsübergabe ist und Sie schon am 1.12. weg sind, können Sie die Wohnung ja gar nicht übernehmen? Oder haben Sie die Wohnung für die Zeit nach Ihrer Heimkehr sozusagen auf Vorrat angemietet? In diesem Fall wäre es vermutlich so, dass Sie sich erst dann anmelden müssen, wenn Sie einziehen. Um sicherzugehen, sollten Sie aber beim Einwohnermeldeamt anrufen und fragen, wie die richtige Vorgehensweise ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Sofia am 06.11.2019 13:41

Hallo!

Die Immobilienfirma, die das Gebäude besitzt, wo ich in einer Einzimmerwohnung seit 2 Monaten lebe, weigert sich immer noch, mir einen Briefkasten zu geben. Briefkastenschlüßel haben sie mir keine gegeben. Ist das legal??? Es bereitet mir große Sorgen. ich muss mich anmelden und habe noch keine Lösung gefunden. Auf den Klingeln am Wohnhauseingang stehen nur Nummer (1.1, 1.2 usw). Danke...

auf Kommentar antworten

Kathrin am 05.11.2019 11:36

Hallo,

folgender Fall: Ein Mann meldet sich, seine Ehefrau (mit einer Vollmacht) und sein minderjähriges Kind verspätet um. Folglich wurde eine Ordnungswidrigkeit aufgrund der verspäteten Anmeldung begangen und es ist mit einem Bußgeld/Verwarnung zu rechnen.

Wer muss das Bußgeld bezahlen bzw. gegen wen richtet sich das Bußgeld? An den Mann, weil er alle zusammen verspätet angemeldet hat? Oder wird gegen Mutter sowie Vater ein Verfahren eröffnet?

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Immowelt-Redaktion am 06.11.2019 08:26

Hallo Kathrin,

eine Owi kann ggf. für diejenigen vorliegen, die Erwachsen und meldepflichtig sind. Dass bei einmaligen kleineren Ordungswidrigkeiten glkeich ein sehr hohes Bußgeld verhängt wird, ist i.d.R. eher unwahrscheinlich.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Gregory am 29.10.2019 20:46

Guten Abend,

Mein Mann un ich haben uns getrennt, er hat mich von der Wohnung rausgeworfen, jetzt seit eine Woche schlafe ich bei meiner Eltern auf dem Sofa bis ich eine Wohnung finde. Meine Eltern wohnen in einer 2 Zimmerwohnung deswegen kann ich mich nicht anmelden, die Frage ist , werde ich bestraft wenn ich mich meine ehemalige Wohnung nicht ummelde?

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Immowelt-Redaktion am 30.10.2019 09:21

Hallo Gregory,

wer nur vorübergehend (bis sechs Monate) einen (weiteren) Wohnsitz hat, muss sich (zunächst) nicht melden. In §27 (2) BMG heißt es hierzu: "Wer im Inland... gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Wer nach Ablauf von sechs Monaten nicht aus dieser Wohnung ausgezogen ist, hat sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anzumelden."

Ist (später) eine Meldung erforderlich, kommt es nicht darauf an, wie groß die Wohnung ist. In diesem Fall muss der Wohnungsgeber eine Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen, mit der eine Anmeldung beim Einwohnermeldeamt möglich ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Bitti am 28.10.2019 14:00

Guten Tag.

Wir haben eine Rumänische Kranken Pflegerin bei uns im Haus.

Sie ist bei einer Rumänischen Agentur angestellt und hat auch dort ihren Wohnsitz.

Sie bleibt im Wechsel jeweils einige Monate bei uns - muss sie ihren Wohnsitz hier bei uns anmelden?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2019 10:10

Hallo Bitti,

ob die Krankenpflegerin als Gast zählt oder ob dies als Zweitwohnsitz zu werten ist, können wir nicht abschließend beurteilen. Am besten, Sie fragen beim Einwohnermeldeamt nach, wie hier zu verfahren ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Mario_H am 20.10.2019 14:07

Hallo, meine Tochter studiert in Berlin. Dafür haben wir eine Wohnung gemietet.

Da meine Tochter kein Einkommen hat wurde wir gemeinsam als Vater und Tochter in den Mietvertag aufgenommen. Muss ich als Vater einen Zweitwohnsitz anmelden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.10.2019 10:36

Hallo Mario_H,

bei der Frage, ob eine Anmeldung als Zweitwohnsitz nötiog ist, kommt es auf die tatsächlichen Verhältnisse an, also darauf, ob Sie tatsächlich dort einen Zweitwohnsitz haben.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Ilona am 18.10.2019 09:57

Hallo,

Ich wohne der Zeit in einer 2-Zimmer Wohnung allein. ca.50m2. Meine Mutter wünscht bei mir dauerhaft wohnen. Und ich möchte auch sie in meiner Mietwohnung aufnehmen, weil sie im Moment unter gesundheitlichen Problem leiden. Ich habe die Hausverwaltung zuerst angerufen. Die Hausverwalterin meinte, dass ich eine E-Mail schreiben sollte. Aber sie ignoriert ganze Zeit. Deswegen habe ich zweite E-Mail geschickt. Aber falls sie verweigert, was kann ich tun? Habe ich gesetzlich ein Anspruch die Erlaubnis einzuholen?

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Ilona am 18.10.2019 10:01

Also könnte ich mindestens meine Mutter bei mir anmelden ohne irgendwelche Erlaubnis von Vermieter?


Immowelt-Redaktion am 18.10.2019 12:48

Hallo Ilona,

im BGB (§ 553) heißt es hierzu: "Entsteht für den Mieter nach Abschluss des Mietvertrags ein berechtigtes Interesse, einen Teil des Wohnraums einem Dritten zum Gebrauch zu überlassen, so kann er von dem Vermieter die Erlaubnis hierzu verlangen."

Der Vermieter muss dem also zustimmen, sofern "in der Person des Dritten ein wichtiger Grund vorliegt, der Wohnraum übermäßig belegt würde oder dem Vermieter die Überlassung aus sonstigen Gründen nicht zugemutet werden kann. (§553 BGB)".

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

dozent am 30.09.2019 14:02

Öffentliches Interesse.Wer Bestimmt, dass die Erhebung der Daten im Öffentlichen Interesse liegen.Das EU DSGVO § 7 schreibt vor, dass die betroffener Person in die Verarbeitung einwilligen muss und das dies zu belegen ist.Ein Ermessen der Behörde ist nicht gleichzusetzen, dass ein Teil der Bestimmung einfach nicht angewendet wird.Daten Verarbeitung und Speicherung ist dem Grundsatz nach geschützt. Ausnahmen gelten nur für besonderes schwere Straftaten.Siehe Art.7,8 und 52 der Charta der Grundrechte der EU. Das EG Gerichtshof sieht die Verarbeitung und Speicherung der Daten als nicht vereinbar mit den in Rechtlinien aufgestellten Verbot. Daten Speicherung muss sich nur auf das absolut Notwendige beschränken.Daten im Zusammenhang mit § 19(1)1 überschreiten die Grenzen des Absoluten. Und können nicht als in einer demokratischen Gesellschaft gerechtfertigt angesehen werden, wie es die Richtlinie im Licht der Grundrechtcharta verlangt.So das Gerichtshof. (Vgl.Gesetzesentwurfdes Bundesrates Drucksache 524/11 Erklärung II(zu Art.1Bundesmeldegesetz §19).

Zudem Art.21(1)DS GVO muss die betroffener Person vorher informiert werden.Sie hat sodann das Widerspruchrecht.Hierzu muss die betroffener Person informiert werden.Die Verarbeitung hat nach den Grundsatz von Treu und Glauben zu erfolgen.Wozu gibt es immer wieder Streit ob Daten gespeichert oder Verarbeitet werden dürfen.Wenn nicht, weil die EU DSVO vor nationalen Recht gilt.Nach den EU Recht gilt der Grundsatz der Rechtsmäßigkeit.Zwar deckt sich das BMG mit der EU, wonach ( §52) Einwilligung erforderlich sei.Doch das EU Recht sieht die Einwilligung nicht von Personzugehörigkeit abhängig, sondern allgemein.Wäre es nicht so sein hätte der Betroffener das Gefühl einer ständiger Überwachung.Es wäre ein Eingriff in sein Persönlichkeitsrecht.

auf Kommentar antworten

Lena am 29.09.2019 22:59

Hallo,

Ich wohne derzeit mit meinem Partner zusammen (gemeinsamer Mietvertrag) und überlege, nun aber wieder etwas eigenes zu suchen. Muss ich mich aus dem gemeinsamen Mietvertrag austragen lassen nachdem ich ausgezogen bin? Oder kann das vertraglich so bleiben ohne dass eine zweitwohnungssteuer fällig wird? Mein Wohnsitz wird dann woanders sein, prinzipiell würde ich trotzdem im Mietvertrag bleiben wollen. Vielen herzlichen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.09.2019 16:33

Hallo Lena,

korrekt, wenn beide Wohnungen in Berlin liegen, müssen Sie keine Zweitwohnsitzsteuer zahlen. Sie sind halt dann nur an einer - der neuen - Adresse gemeldet, stehen bei der anderen Wohnung aber noch als Mieter drin.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion


Die Immowelt-Redaktion am 30.09.2019 15:33

Hallo Lena,

eine Zweitwohnsitzsteuer fällt nur in manchen Städten an, ohnehin nur dann, wenn man in zwei verschiedenen Städten gemeldet ist. Ummelden müssen Sie sich allerdings schon.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion


Lena am 30.09.2019 16:02

Lieben Dank für die schnelle Rückmeldung. Es betrifft Berlin - soweit ich weiß erhebt Berlin eine solche Steuer. Wenn beide Wohnungen in Berlin sind fällt eine solche also nicht an?

Dozent am 29.09.2019 16:12

nach den EU DSVO vom Mai 2018 dürfen Daten nicht ohne Einwilligung des Betroffenen verarbeitet werden.Dies gilt für alle EU Staaten.Das BMG jedoch verlangt einem Antrag.So wird die Reglung umgangen.Ein Sperrvermerk wäre damit unnötig.Zudem wird nur in besonderen Fällen diese nur unwillig bewilligt.Die EU DSGV sollte ab Mai 2018 alle nationalen Verordnungen ablösen und vor Gesetzen der EU Staaten stehen.Doch Bundesrepublik zögert. Warum? etwa um den eigenen Bürger besser transparenter zu machen, oder weil Gesetze wie das BMG veraltet ist und wäre damit ungültig.Datenschutz geht Alle an.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.09.2019 12:55

Hallo Dozent,

die DSGVO schreibt keineswegs vor, dass nur noch Daten mit der Einwilligung der entsprechenden Person erhoben werden dürfen. In Artikel 6 Absatz 1 heißt es, dass die Verarbeitung dann rechtmäßig ist, wenn mindestens eine der nachstehenden Bedingungen erfüllt sind. Darunter fällt selbstverständlich die Einwilligung, aber beispielsweise auch, wenn die Daten zur Erfüllung eines Vertrages benötigt werden oder aber die Verarbeitung der Daten für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt. Die Datenerhebung der Meldebehörden ist dementsprechend zulässig. Auch sollte die DSGVO nicht die nationalen Verordnungen ablösen, die nationalen Regelungen dürfen nur nicht im Gegensatz zu denen in der DSGVO stehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dozent am 27.09.2019 07:23

Die Wohnungsgeberbescheinigung ist wie Sie schreiben auch vom Eigentümer für sich selbst auszustellen. Man kann sich doch keine Wohnung selbst vermieten.Dann wäre die Bescheinigung für sich selbst doch Ordnungswürdigkeit.Da dies nicht den Tatsachen entspricht.Man kann sich selbst doch keine Wohnung vermieten und somit ein Vertrag mit sich abschließen.Zudem steht im BMG nur etwas über Wohnung.Was ist mit einem Haus.Dann wäre das Haus doch mit einer Person überbelegt.Es sei denn das Haus hätte 53 qm. Falls es aber 60 oder mehr sind musste man dann nicht Zwangsläufig durch die Stadt einen Untermieter zugewiesen bekommen.Gar bei 75 qm sogar eine Familie aufnehmen, die die Stadtverwaltung dann Zwangseinquartiert?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.09.2019 12:47

Hallo Dozent,

das Bundesmeldegesetz gilt nicht nur für Mieter, sondern ebenso für Eigentümer. Dies gilt auch für die Wohnungsgeberbescheinigung. Es muss also keiner so tun, als würde er an sich selbst vermieten. Der Begriff Wohnung beschreibt eine meist aus mehreren Räumen bestehenden, nach außen abgeschlossenen Bereich in einem Wohnhaus, der einem Einzelnen oder mehreren Personen als ständiger Aufenthalt dient - ob dies nun ein Einfamilienhaus mit einer Wohnung oder ein Mehrfamilienhaus mit vielen einzelnen Wohnungen ist, ist dabei nicht von Bedeutung.

Eine wie von Ihnen beschriebene Unterbelegung einer Wohnung gibt es nicht, ebenso wenig eine Zwangseinquartierung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sohn am 23.09.2019 19:06

Hallo

als Sohn mit Eltern 1976 in eine Woungung gezogen.Vater verstrab. Mutter blieb Hauptmieterin. Meine Mutter zog aus und hatte eine neue Meldeadresse blieb aber Hauptmieterin der alten Wohnung und die Mieter wird über ihr Konto abgezogen-ich wohne weiterhin in dieser Wohnung-als Sohn ohne Mietvertrag. jetzt ist meine Mutter Pflegebedüftig und ich will sie zurückholen. Wer ist Wohnungsgeber?

Einige sagen-ich bin das-aber was füll och bei Wohnungsbesitzer aus? Das Amt sagt-das muss die Gesellschaft bescheinigen-die wissen aber doch gar nicht das meine Mutter nicht mehr wirklich hier gelebt habt- Andere sagen-meine Mutter füllt sich selner die bescheinigung aus- wie denn jetzt-? Ich habe keine Lust beim Amt angewisen zu werden- sie will einfach zurück in ihre Wohnung.....

Danke

auf Kommentar antworten

Sohn am 23.09.2019 19:07

Entschuldigung für die Rechtschreibfehler


Immowelt-Redaktion am 24.09.2019 10:31

Hallo Sohn,

das ist in der Tat eine ungewöhnliche Situation: Einerseits ist Ihre Mutter Hauptmieterin, andererseits sind SIe es, die die Wohnung zur Verfügung stellen. Am besten, Sie rufen kurz beim Einwohnermeldeamt an und fragen, wie in diesem Fall zu verfahren ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Habnefrage am 16.09.2019 19:17

Hallo - ich habe eineigenes Haus und bin da auch noch gemeldet. Da das haus jetzt irgendwann in der Zwangsversteigerung ist, habe ich mir schon mal vorab eine neue bleibe gesucht. Da aber noch nicht klar ist, ob wir doch irgendwie das Haus noch retten können, und wir wieder zurück in unser Haus gehen, müßen wir uns auch direkt Ummelden und später wieder, oder gibt es da irgendwelche anderen Frist, oder Melde ich mich erst um nach dem Hausverkauf, wenn wir off. raus müßen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.09.2019 09:58

Hallo Habnefrage,

bei der Meldepflicht kommt es nicht darauf an, ob Sie Eigentümer oder Mieter einer Immobilie sind, sondern darauf, wo Sie tatsächlich wohnen. Wenn Sie einen neuen Wohnsitz haben, müssen Sie sich - unabhängig von einer möglichen Zwangsversteigerung Ihrer Immobilie - anmelden. Sollten Sie später wieder zurück in Ihre Immobilie ziehen, müssen Sie sich dann erneut anmelden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Matze am 16.09.2019 09:22

Hallo meine Exfreundin ist aus gemeinsamer Wohnung ausgezogen wie bekomme ich raus ob sie sich umgemelddet hat oder nicht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.09.2019 13:10

Hallo Matze,

gar nicht. Allerdings sehen wir nicht, dass Sie einen Nachteil hätten, wenn Ihre Ex-Freundin gegen Meldeauflagen verstößt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

sunny am 24.08.2019 14:41

Hallo Immowelt Team,

Frage: mein Nachmieter hat mich hängen lassen, habe aber den Mietvertrag schön unterschrieben.

Jetzt ist ein neuer Nachmieter da, der kann aber erst 2 Monate später einziehen, als ich ausziehe. Kann ich die andere Wohnung erstmal als nebenwohnsitz anmelden? Oder was kann ich da jetzt tun. Ich kann ja nicht hier gemeldet bleiben und woanders wohnen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.08.2019 09:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie müssen diejenige Wohnung als Ihren Hauptwohnsitz anmelden, in der Sie tatsächlich wohnen. Wenn Sie also umgezogen sind, können Sie die neue Wohnung als Ihren Hauptwohnsitz anmelden. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Garfield am 20.08.2019 14:29

Hallo immowelt-team,

Mein Mann und ich werden für längere Zeit ins Ausland ziehen (Türkei). Wir haben Eigentum in Deutschland, wo unsere Kinder wohnen werden. In der Türkei sagt uns die Meldebehörde, dass wir uns dort als Hauptwohnsitz und Deutschland als Zweitwohnsitz anmelden müssen. Ist das so korrekt?? Bin für einen Tipp dankbar, LG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.08.2019 10:05

Hallo Garfield,

wie die Meldegesetze in der Türkei ausgestaltet sind, entzieht sich zwar unserer Kenntnis. Die Frage, ob Sie sich in Deutschland mit Zweitwohnsitz anmelden müssen, hängt aber davon ab, ob Sie überhaupt noch in Deutschland wohnen werden oder nicht. Auf die EIgentumsverhjältnisse der Wohnung kommt es nicht an. Sofern nur Ihre Kinder, nicht aber Sie einen Wohnsitz in D. haben, gibt es keine Veranlassung, dass Sie in D. einen Zweitwohnsitz anmelden. Allerdings müssen Ihre Kinder, sofern Sie Ihren Hauptwohnsitz in D. haben, diesen hier melden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Werner S am 15.08.2019 20:00

Ich bin seit 20 Jahren Mieter einer Gewerbeimmobilie mit Wohnung in einem Mischgebiet.

Aus Altersgründen beende ich mein Gewerbe in diesem Jahr und werde auch den Mietvertrag kündigen, schon allein aus Kostengründen.

Im Jahr 2007 habe mir im nördlichen Münsterland ein Ferienhaus gekauft, mit dem Ziel hier als Rentner dauerhaft zu wohnen. In dem Gebiet waren zu der Zeit ca.80 % der Bewohner mit Erstwohnsitz gemeldet. Zur Sicherheit habe ich selbst auf dem Bürgerbüro nachgefragt und als Antwort erhalten , daß wenn es um meinen Lebensmittelpunkt handelt keine Einwände bestehen.

Das Gebäude ist voll erschlossen , Gas, Wasser, Kanal, Strom,Festnetz.

Postzustellung, Paket - und Lieferdienste , Müllabfuhr.

Mitte 2016 erhielten wir von der Stadt ein Schreiben, daß die Gebäude eingemessen

werden und der Brandschutz kontrolliert wird.

Weiterhin erhielten wir die Mitteilung das alle Bewohner , die Ende 2015 dort mit Erstwohnsitz gemeldet waren, diesen für weitere 15 Jahre gedultet bekommen.

Dies ist weder vererbbar noch an einen evtl .Käufer übertragbar.

Meine Frage zielt nun dahin ob eine Rückdatierung des Stichtages für die Anmeldung zulässig ist oder ob die Stadt ab Bekanntgabe an die Betroffenen einen Termin für Stichtag hätte benennen müssen , der zeitlich nach Zustellung der Mitteilung datiert wäre. So hatten ich keine Möglichkeit entsprechend zu handeln.

Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen oder kennt die Rechtslage.

Bin dankbar für jeden Typ.

Gruß

Werner S

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.08.2019 10:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine rückwirkende Anmeldung sieht das Bundesmeldegesetz nicht vor. Tatsächlich kann eine Stadt im Flächennutzungsplan ein Gebiet nur als Ferienhausgebiet ausweisen und dort dann auch die dauerhafte Nutzung von Erstwohnsitzen ausschließen. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass Sie sich nicht dennoch mit der Stadt einigen können, dass ein Erstwohnsitz dort gewissermaßen ausnahmsweise geduldet wird. Nur sollten Sie sich das am besten schriftlich zusichern lassen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall raten wir daher zur Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Boris B. am 13.08.2019 20:44

Meine alte Wohnung ist zum 30.8 gekündigt.

Neue Wohnung mit meiner Freundin zusammen kann ab dem 1.11 bezogen werden.

Während dieser Zeit kann ich mich aber leider nicht bei ihr melden da der Vermieter etwas dagegen hat da ich nach einer Feier bei ihr versehentlich die Haustür beschädigt habe, was ohne Beanstandung schon seit langem bezahlt ist.

Ihre Wohnung ist zum 31.10 gekündigt.

In diesem Zeitraum bin ich also wohnungslos.

Was soll ich jetzt tuen ?

Bei ihr würde ich unerlaubter Weise aber unterkommen.

Soll ich es riskieren ? Der Vermieter kann ihr darauf hin ja die Wohnung kündigen was aber obsolet ist da ja schon gekündigt wurde.

Soll ich mich wohnungslos melden oder bei jemandem anders ?

Wenn ich ehrlich bin werde ich mich in dem besagten Zeitraum bei ihr aufhalten.

Meine Sachen werden solange eingelagert.

Was soll ich tuen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.08.2019 11:51

Hallo Boris,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Rein melderechtlich gesehen, greift hier eine Ausnahmeregelung des Bundesmeldegesetzes. In § 27 Absatz 2 heißt es: "Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden." Es wäre also nicht nötig, dass Sie sich wohnungslos melden.

Wenn ein Mieter allerdings ohne Zustimmung des Vermieters Dritte in seiner Wohnung wohnen lässt, rechtfertigt das unter Umständen eine fristlose Kündigung durch den Vermieter. Diese wäre, sofern sie denn wirksam ist, auch nicht durch die vorherige fristgerechte Kündigung des Mieters obsolet, der Mieter müsste dann also binnen einer sehr kurzen Frist ausziehen.

Ob es zu so einer Kündigung kommt, können wir allerdings nicht absehen. Auch, wie im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung die Chancen für den Vermieter stehen, einen Räumungstitel zu erwirken, können wir nicht beurteilen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Britak am 11.08.2019 21:53

Guten Tag, eine Freundin (Amerikanerin mit Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis) meines Mannes und mir verliert ihre Wohnung zum 30.09.19. Wir wohnen in der selben Stadt.

Da sie sich auch beruflich verändern möchte, möchte sie sich erst dann eine neue Wohnung suchen, wenn sie weiss, wohin es sie verschlägt. Sie beabsichtigt, zunächst innerhalb von Deutschland zu reisen, um sich verschiedene Städte anzuschauen, in denen sie später eventuell leben möchte. Ihre Möbel wird sie einlagern.

Wir haben ihr angeboten, bei uns zu wohnen, wenn sie hier ist. Kann sie sich daher bei uns anmelden (wir sind Eigentümer), auch wenn sie wahrscheinlich nur tage- oder wochenweise anwesend ist? Wenn dies nicht möglich ist, welche andere Möglichkeiten bestehen für sie?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.08.2019 12:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie tatsächlich bei Ihnen wohnt, kann sie sich auch an dieser Adresse anmelden, auch wenn sie viel unterwegs ist. Ansonsten gäbe es noch eine Sonderregelung im Bundesmeldegesetz: Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Dies dürfte auch möglich sein, wenn Sie für eine Dauer von weniger als sechs Monaten umherreist.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher, diese Frage auch noch einmal mit dem zuständigen Amt bei Ihnen vor Ort zu erörtern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stevo84 am 09.08.2019 14:05

Hi ich würde gern bei meiner Freundin einziehen weil sie schwanger ist und das Baby bald kommt , wer muss mir nun die Bescheinigung ausfüllen wenn ich mich ummelde ?

Mit freundlichen Grüßen Stevo

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.08.2019 15:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihre Freundin Sie kostenlos oder zur Untermiete bei sich wohnen lässt und Sie nicht in den Mietvertrag aufgenommen werden, ist Ihre Freundin die Wohnungsgeberin und kann die Bescheinigung ausstellen. Werden Sie als gleichberechtigter Mieter in den Mietvertrag mit aufgenommen, ist der Vermieter der Wohnungsgeber. Gehört Ihrer Freundin die fragliche Wohnung, ist wiederum ebenfalls sie die Wohnungsgeberin.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Annabell am 07.08.2019 13:21

Hallo liebes Immowelt Team,

das Haus in dem ich wohne, wurde verkauft, habe die Wohnung von der alten Vermieterin bis zum 30.9. gekündigt bekommen. Mit dem neuen Vermieter habe ich keinen Mietvertrag, da er das doppelte an Miete will. Mein Freund möchte am 15.8.19 bei mir einziehen, allerdings sind es ja nur 6 Wochen, da wir beide bis zum 30.9. wieder ausziehen. Wir suchen auch immer noch nach einer neuen Wohnung! Da mein Partner ja eigentlich nur Besucher bei mir ist, muss er sich dann trotzdem hier anmelden oder kann ich auch die Wohnungsgeberbescheinigung ausfüllen ohne Zustimmung des neuen Vermieters, da dieser sehr schwierig ist. Oder sollte mein Partner sich wohnungslos melden? Ich möchte auch nicht mehr Miete bezahlen, nur weil mein Freund 6 Wochen hier wohnt. Was soll ich machen? Danke für Ihre Hilfe.

Liebe Grüße Annabell

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.08.2019 14:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

mit welcher Begründung wurde Ihr Mietvertrag denn gekündigt? Der Verkauf der Wohnung ist kein Kündigungsgrund und wenn der Vermieter mit dieser Begründung oder gar keiner Begründung gekündigt hat, ist die Kündigung unwirksam. Das hat zur Folge, das Ihr Mietverhältnis unvermindert fortbesteht, der Eigentümerwechsel ändert daran nichts. Auch kann der neue Eigentümer bei fortbestehendem Mietvertrag nicht einfach das Doppelte der Miete verlangen, dies überschreitet bei weitem das gesetzlich Zulässige. Insofern stellt sich Ihre Frage so unter Umständen gar nicht.

Wenn Sie allerdings dennoch nach sechs Wochen ausziehen wollen, greift eine Ausnahmeregelung des Bundesmeldegesetzes. In § 27 Absatz 2 heißt es: "Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden." Diese Regelung dürfte dann auf Ihren Freund zutreffen.

Bitte haben Sie abschließend jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Vera am 06.08.2019 22:26

Hallo, ich habe eine Frage.

Mein Lebensgefährter hat sich von mir getrennt. In der kurzen Zeit konnte ich keine Wohnung finden und jetzt möchte er das ich mit den Kindern ausziehe. Meine Mutter hat mir angeboten vorübergehend mit den Kindern bei ihr zu wohnen bis ich nichts eigenes gefunden habe. Sie mietet eine dreizimmerwohnung bei einer wohnfirma. Im Mietvertrag ist sie die Hauptmieterin. Kann sie mir eine Wohnungsgeberbestätigung für

das Meldeamt ausfüllen oder müssen wir das bei dem Vermieter Anfragen? Danke im voraus

Vera

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.08.2019 10:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihre Mutter Sie kostenlos oder zur Untermiete bei sich wohnen lässt, ist sie die Wohnungsgeberin und kann auch die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michelle.R am 03.08.2019 21:22

Hallo, ich habe eine Frage.

Mein Partner braucht für eine kostenhilfe eine Art Mietvertrag da er zu mir und meinen Eltern gezogen ist. Nun haben wir ein Problem. Ein richtiger Mietvertrag ist es ja eben nicht, da er alles mit benutzt wie jeder andere bei uns im Haus. Er wohnt mit mir in meinem Zimmer mit. Aber Bad und alles andere ist für ihn genauso offen, wie für mich. Er gibt monatlich trotzdem Geld für die ganzen Kosten ab. Ich habe gehört das man einen „mietvertrag“ selber schreiben darf. Wie kann ich das am besten formulieren? Oder gibt es doch ein fertiges Dokument. Mir ist es wichtig das wir nichts falsch machen, da vielen an der Kostenhilfe hängt. Danke im voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.08.2019 12:02

Hallo Michelle,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Einen kostenlosen Mustermietvertrag können Sie unter folgender Adresse herunterladen: https://www.immowelt.de/anbieten/mietvertrag-muster

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

Anna am 03.08.2019 00:29

Hallo liebes Immowelt Team,

da ich ins Ausland zum Studieren gegangen bin, habe ich mich abgemeldet. Die Wohnung habe ich jedoch untervermietet, da ich in einem Jahr zurückkehren möchte. Als meine Untermieterin mit meiner Wohnungsgeberbestätigung zum Amt gegangen ist, wurde ihr gesagt, dass diese von mir unterschriebene Bestätigung ungültig ist, weil ich mich bereits abgemeldet habe. Man hat ihr gesagt, dass sie die Wohnungsgeberbestätigung von meinem Vermieter bringen soll. Mein Vermieter sagt mir aber, dass er die Bestätigung für meine Untermieterin nicht ausstellen kann, weil ich die eigentliche Wohnungsgeberin bin. Was wäre hier die Lösung?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.08.2019 10:21

Hallo Anna,

tatsächlich ist es ungewöhnlich, dass das Amt die Wohnungsgeberbestätigung in diesem Fall nicht akzeptiert hat. Für gewöhnlich ist im Fall einer Untervermietung der Hauptmieter der Wohnungsgeber, unabhängig davon, ob dieser im Inland gemeldet ist. Insofern haben wir für diesen Fall leider keine Lösung. Wenn das Amt auf eine vom Vermieter unterschriebene Wohnungsgeberbestätigung besteht, wäre es vermutlich am besten, ihn davon zu überzeugen, eine solche auszustellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andreas D. am 26.07.2019 20:03

Hallo ich hab eine Frage.

Und zwar ich habe am 1.8.2019 den Mietvertrag. Ziehe aber am 21.8.2019 um. Wann muss ich mich jetzt anmelden nach Umzug oder laut Mietvertrag?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.07.2019 09:01

Hallo Andreas,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Bundesmeldegesetz knüpft die Meldepflicht klar an den Einzug in eine Mietwohnung, nicht an den Beginn des Mietverhältnisses.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

pandaarious am 25.07.2019 17:59

Hallo liebes Immowelt Team,

Ich habe auch eine Frage und zwar möchte ich für 3 Jahre ein Zimmer in einem studentenwohnheim mieten, wohne selbst aber immer nur 3 Monate im vierteljährlichen Wechsel darin. In der Zwischenzeit wird untervermietet. Muss ich, da es die 6 Monate nicht überschreitet, mich ummelden oder einen zweitwohnsitz angeben? Ich wohne ja selbst dann nicht mehr dort, sondern vermiete unter.

Weil vierteljährlich den wohnsitz ändern ist überhaupt nicht von Vorteil in meinen Augen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.07.2019 10:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir verstehen das Problem, allerdings sieht das Gesetz für genau diesen Fall keine Regelung vor. Am besten wäre es, Sie würden die Sachlage der Meldebehörde vor Ort schildern und dort nachfragen, wie sie am besten verfahren sollen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kirsten123 am 25.07.2019 16:13

Ich bin auf der Suche nach einer Wohnung sozusagen noch Wohnungslos Schlaf derzeit bei Freunden aber muss mich ja anmelden Zwecks Post und soweiter wie und wo mach ich das??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.07.2019 09:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie derzeit wohnungslos sind, können Sie sich wohnungslos melden. Das geht bei der Meldebehörde in der Stadt oder Gemeinde, in der Sie sich hauptsächlich aufhalten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

PDK am 25.07.2019 09:32

Guten Tag.

Wenn man in eine Ferienwohnung wohnt und Anmeldung ist nicht genehmigt.....was passiert dann? Hat der Person, der diese Ferienwohnung gehört recht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.07.2019 10:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie dauerhaft in einer Ferienwohnung leben, entspricht das einem gewöhnlichen Mietverhältnis. Der Vermieter ist dann verpflichtet, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen. Macht er das nicht, sollten Sie dies der zuständigen Meldebehörde mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Arek am 23.07.2019 17:16

Schönen Guten Tag,

ich bin gerade auf der Suche nach neuer Arbeit in anderer Stadt. Ich bin EU-Bürger und komme aus Polen. Meine aktuelle Wohnung und Arbeit möchte ich bis zum 31.08.2019 kündigen. Ich möchte mir eine 1,5 Monate Pause gönnen (höchstwahrscheinlich werde ich mich in Polen bei meinen Eltern aufhalten). Ich möchte natürlich alle Bankkonten, Versicherungen etc. laufen lassen. Eine Korrespondenz-Adresse mache ich bei meiner Kollegin. Muss/soll ich mich auch dort anmelden lassen? Es ist eine Eigentumswohnung.

Am 16.10.2019 möchte ich neue Arbeit in Dresden beginnen. Ich werde dort in einem Pension wohnen, da ich ab 01.01.2020 nach Berlin zu anderer Niederlassung umziehen muss. Dort möchte ich eine Wohnung mieten und mein Wohnsitz anmelden.

Meine Fragen sind:

1. Kann ich für diese Zeit (01.01.2019 bis 16.09.2019 bzw. bis 01.01.2020) abgemeldet bleiben oder mich bei einer Kollegin anmelden lassen.

2. Meine Kollegin hat Eigentumswohnung und sie hat noch Gedanken, ob die Anmeldung meiner Person irgendwelche Folgen in Zukunft z.B. in Fall des Wohnungverkaufs oä. haben kann.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort,

MfG, Arek.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.07.2019 10:17

Hallo Arek,

ganz grundsätzlich gilt, dass Sie sich nur dann bei einer bestimmten Adresse anmelden dürfen, wenn Sie dort auch tatsächlich wohnen. Alles andere wäre eine Scheinanmeldung, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Das gilt einerseits für denjenigen, der sich anmeldet, andererseits auch für den, der eine dann ja falsche Wohnungsgeberbestätigung ausstellt. Das Bundesmeldegesetz enthält für den kurzfristen Aufenthalt in Pensionen oder Wohnungen von Freunden in § 27 Absatz 2 aber eine Ausnahmeregelung: "Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden."

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher in solchen Fällen immer, das Vorgehen mit der Meldebehörde vor Ort abzusprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Arek am 24.07.2019 10:42

Hallo liebe Immowelt-Redaktion,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Das Problem ist, dass ich meine Wohnung bis Ende des Augusts abgebe, das heißt ich muss mich abmelden. Ab dem 1. September bis 16. Oktober habe ich keine Meldung in Deutschland mehr, erst am 16.10 kann ich mein Wohnsitz bei einer Pension anmelden.

Es ist ja problematisch und einfacher wäre es sich bei einer Kollegin zu anmelden. Ich möchte natürlich keine Probleme mir oder meiner Kollegin machen, ich muss mich dann immer in neuer Ort anmelden. Dann muss ich auch mein Auto zweimal ummelden was blöd ist. Und was mit dieser Zeit ohne Wohnsitz ist? Ich finde darüber keine Informationen.


Immowelt-Redaktion am 25.07.2019 10:56

Hallo Arek,

Sie müssen sich nur abmelden, wenn Sie dauerhaft aus Deutschland wegziehen. Nachdem Sie aber lediglich einen etwa sechs Wochen langen Aufenthalt in Polen planen, ist auch keine Abmeldung erforderlich. Es dürfte daher wahrscheinlich genügen, sich bei Ihrem neuen Wohnsitz in Deutschland anzumelden, sobald Sie diesen bezogen haben. Wir raten in solchen Fällen aber dazu, die Angelegenheit auf jeden Fall auch mit den Meldebehörden vor Ort zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tatjana Jäger am 22.07.2019 01:34

Hallo liebes Immo-Team. Ich habe eine Frage!

Mein Freund hat mir gestattet bei ihn einzuziehen ohne irgendwas zahlen zu müssen. Das tut er. Allerdings zahlt sein Vater (der nicht mehr da wohnt) die Miete. Anteile zahlt mein Freund. Mein Freund ist allerdings nicht Hauptmieter. Der Vermieter weiss bescheid das ich hier wohne und gestattet es.

Ist mein Freund, da er mir das wohnen in der Wohnung kostenlos ermöglicht dazu befugt mir die Wohnungsgeberbestätigung auszufüllen? Liebe Grüße!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2019 10:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel ist in solchen Fällen der Hauptmieter der Wohnungsgeber, also wohl der Vater Ihres Freundes. Ob das zuständige Amt in einem solchen Fall auch die Unterschrift Ihres Freundes akzeptieren würde, können wir vorab leider nicht sagen, hier gibt es in der Praxis auch unterschiedliche Vorgehensweisen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heinz-Otto am 18.07.2019 15:12

Hallo, wenn ein Rentner im Ausland lebt (Nicht EU!!!) und ca. 1-2 mal im Jahr in Deutschland zu Besuch!!! ist, besteht ja keine Meldepflicht für diese Zeit (Meldepflicht ab 3 Monate). Wenn dieser sich aber trotzdem anmeldet (freiwillige Anmeldung unter 3 Monate) um hier zum Arzt gehen zu können, wenn z. B. die Krankenversicherung eine Anmeldung verlangt, ist dies nicht illegal?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.07.2019 15:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn jemand keinen Wohnsitz in Deutschland hat, sich aber trotzdem beispielsweise bei der Adresse eines Bekannten anmeldet, ist das eine Scheinanmeldung, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tony am 16.07.2019 00:27

Hallo, wir haben im gleichen Ort ein neues Haus gebaut und haben da mittlerweile auch schon einiges eingerichtet. Einige Zeit wird aber sowohl noch unsere alte Mietwohnung als auch das neue Haus parallel benutzt, bis dort alles komplett wohnlich ist. Wir wohnen also so gesehen inzwischen "gleichzeitig" in beiden. Muss man sich da jetzt schon ummelden, oder reicht es zu dem Zeitpunkt, wenn man komplett aus der alten Wohnung ausgezogen ist? LG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.07.2019 13:10

Hallo Tony,

eine abschließende Antwort können wir hier leider nicht geben: Wenn Sie beide Einheiten über einen längeren Zeitraum tatsächlich parallel nutzen, könnte man dies zumindest dem Gesetz nach so auslegen, dass zwei Wohnsitze vorhanden sind. Am einfachsten dürfte es sein, wenn Sie mal kurz beim Einwohnermeldeamt anrufen und Ihren Fall schildern, bzw. ob eine Um-/Anmeldung erforderlich ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Krelli am 15.07.2019 21:17

Ich pendel zwischen meiner Wohnung und der meines Freundes. Muss ich mich bei meinem Freund als Nebenwohnung anmelden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.07.2019 11:55

Hallo Krelli,

es kann durchaus Auslegungssache wann "Besuch" aufhört und "Zweitwohnsitz" anfängt. Wenn Sie regelmäßig bei Ihrem Freund übernachten und in dieser Zeit gemeinsam haushalten, und auch viele persönliche Sachen in der Wohnung aufbewahren, spricht dies eher dafür, dass es sich um einen Zweitwohnsitz handelt. Wenn Sie nur ab und an zu Besuch da sind und der Haushalt Ihres Freundes im Wesentlichen von diesem geführt wird, dürfte es sich nicht um einen Zweitwohnsitz handeln, dann wären Sie Besucher. Wo genau die Grenze zwischen diesen beiden Extremen liegt, ist nicht klar definiert.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Fruchtzwerg am 14.07.2019 22:48

Kann ich als Wohnungsgeber den Mieter auch ohne dessen Anwesenheit abmelden, weil er ist unzuverlässig

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.07.2019 10:17

Hallo Fruchtzwerg,

als Vermieter sind Sie nur verpflichtet, dem Mieter zu Beginn des Mietverhältnisses eine Wohnungsgeberbestöätigung auszufüllen, mit der sich dieser dann anmalden kann. Die An- und ABmeldung ist alleine Sache des Mieters. Wir sehen auch nicht, dass einem Vermieter Nachteile entstehen können, wenn sich der Ex-Mieter nicht abmeldet - ein eventuelles Bußgeld müsste dann der ehemalige Mieter zahlen, nicht der Vermieter, der darauf keinen Einfluss hat.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

JD am 10.07.2019 13:15

Hallo,

ich habe mich für ein Zimmer in Hamburg zur Zwischenmiete beworben (6 Monate). Die Hauptmieterin weigert sich mir eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen. Ich habe meine vorherige Wohnung zum 31.8. bereits gekündigt und muss mich unter neuen Adresse anmelden. Sie meinte, das würde eine Zwischenmiete nicht beeinhalten. Kann das sein? Wie soll ich weiter vorgehen?

Vielen Dank im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.07.2019 13:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich enthält das Bundesmeldegesetz in § 27 Absatz 2 eine Ausnahmeregelung: "Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Wer nach Ablauf von sechs Monaten nicht aus dieser Wohnung ausgezogen ist, hat sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anzumelden."

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Akulina1 am 07.07.2019 16:44

Guten Tag!

Ich möchte Sie bitte fragen, ob ich angemeldet in meiner einzelnen Wohnung in Deutschland sein muss, wenn ich ständig in einem anderen Land wohne und Nicht-EU-Residentin bin? Gilt diese Wohnung dann als leerstehende?

Vielen Dank im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.07.2019 11:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie dauerhaft im Ausland leben und Ihre Wohnung in Deutschland nicht nutzen, müssen Sie dort auch nicht gemeldet sein. Wenn Sie die Wohnung nicht vermieten, steht diese dann in der Tat leer. Sobald Sie die Wohnung aber auch nur ab und zu nutzen, ist sie Ihr Hauptwohnsitz in Deutschland. In diesem Fall müssen Sie sich für diese Adresse auch anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

rosi@heinz-dreves.com am 07.07.2019 11:55

Hallo ,

ich bin Nießbraucher einer Mietwohnung , die meiner Tochter gehört .Ich habe entsprechend ( mit Wissen meiner Tochter ) meinem Niessbrauchrecht jetzt einen Mietvertrag mit einer neuen Mieterin abgeschlossen .Wer muss die Wohnungsgeberbescheinigung unterschreiben , ich als Vermieter oder meine Tochter als Eigentümerin ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.07.2019 11:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall dürften Sie als Vermieter der Wohnungsgeber sein und müssen somit auch die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pepperengel am 06.07.2019 06:55

Wir ziehen im November in ein Eigenheim im Umland. Wir haben aber schon ab 1.10. einen Kitaplatz bekommen und möchten unser Kind schon vorab dort hin bringen. Leider bekommt man den Berechtigungsschein für die Kita nur, wenn man in dem Landkreis gemeldet ist. Wie können wir hier vor gehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.07.2019 09:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Gesetz sieht für solche Fälle leider keine Ausnahmeregelung vor. Möglicherweise lässt sich aber mit der Meldebehörde vor Ort eine Lösung finden, am besten, Sie fragen direkt dort nach.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

DUDU am 05.07.2019 10:07

Anmeldung für mein Freund

Hallo,ich habe eine Frage.Ich bin Hauptmieterin,und unsere Wohnung hat 4 Zimmern.Jetzt zieht mein Freund zu mir um,und benutzt einen Zimmer gemeinsam mit mir.Dann soll ich Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen? Und kann er ummelden bei mir? Das bedeutet,dass wir 4 Zimmern haben aber wohnenjetzt 5 Personen. Und ich habe auch eine Frage,kann ich meinen Mieter vertreiben weil er die Hausordnung haltet nicht.Ich schreibe vor,dass wir putzen sollen,aber er machte nicht,und unsere Vertrag ist unbefristet.Dank sehr

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.07.2019 10:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihr Freund zu Ihnen zieht, Sie alleinige Hauptmieterin bleiben und Sie ihn kostenlos oder zur Untermiete bei sich wohnen lassen, sind Sie die Wohnungsgeberin und müssen die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen. Beim zuständigen Amt anmelden muss sich Ihr Freund mit dieser Bescheinigung dann selbst.

Dass einer Ihrer Untermieter nicht regelmäßig putzt, dürfte kein ausreichender Kündigungsgrund sein. Den brauchen Sie aber unter Umständen auch nicht. Wenn Sie ein Zimmer unmöbliert untervermieten können Sie den Untermietvertrag auch ohne berechtigtes Interesse kündigen, die Kündigungsfrist verlängert sich dann um drei Monate, liegt bei einer Untermietzeit von weniger als fünf Jahren also bei sechs Monaten. Haben Sie das Zimmer möbliert untervermietet, beträgt die Kündigungsfrist für Sie als Hauptmieter sogar nur zwei Wochen. Eine Kündigung muss dann fristgerecht bis zum 15. eines Monats überstellt werden, um das Untermietverhältnis am Ende des gleichen Monats zu beenden.

Bitte haben Sie abschließend jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ElvisLike am 29.06.2019 01:48

Ummeldung zwecks Fahrschulwechsel?

Hallo,ich habe eine Frage und hoffe ihr könnt mir helfen.

Ich möchte im Juli zu meiner Frau nach Niedersachsen ziehen, von Berlin aus. Ich habe hier den Führerschein begonnen und brauche diesen dringend wenn ich im September meine neue Arbeit beginne. Eine neue Fahrschule habe ich bereits und diese bietet im August einen Turbokurs an. Um an diesem teilnehmen zu können, muss ich aber in Niedersachsen gemeldet sein und den Fahrschulwechsel schnellstmöglich bei der zuständigen Behörde beantragen. Dies kann einige Wochen dauern. Das Problem ist, dass ich noch bis 24. Juli hier in Berlin arbeiten muss.

Kann ich mich trotzdem schon ummelden, damit ich den Platz in den Turbokurs nicht verliere? Oder könnte es Probleme mit dem Arbeitgeber oder irgendeiner Behörde geben?

Ich weiß, dass man sich erst ummelden darf, wenn man umzieht, aber ich benötige dringend den Führerschein und habe Angst, dass die Genehmigung für den Fahrschulwechsel zu lange dauert.

Ich hoffe, ihr könnt mir weiter helfen. Wäre schön wenn ihr per E-Mail antworten würdet

Vielen Dank im Voraus

LG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.07.2019 10:24

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich dürfen Sie sich erst bei einer bestimmten Adresse melden, wenn Sie dort auch tatsächlich wohnen. Ausnahmen sieht zumindest das Gesetz für einen Fall wie den ihren nicht vor. Eventuell ist die zuständige Behörde aber kulant. Wir würden Ihnen raten, die Situation mit der Meldebehörde Ihres künftigen Wohnorts zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tomaš am 24.06.2019 19:57

Hallo, ich habe bei einem Eigentum angemeldet, aber ich wohne mit meine Freundin ohne anmelden . ist das im Ordnung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.06.2019 10:30

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, Sie müssen sich dort anmelden, wo Sie auch tatsächlich wohnen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sh89 am 24.06.2019 19:48

Hallo , ich bin nach andere stadt umziehen möchten, ich habe keine Wohnung gefunden dann ich habe mit eine bekannten anmelden , vermiete sagt ok , ich habe anmelden aber nicht mit bekannt wohne nur anmelden , ist das Ordnung? und wie lange kann ich mit dem anmelden ohne viermiete bezahlen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.06.2019 09:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie dürfen sich nur dann an einer bestimmten Adresse anmelden, wenn Sie dort auch tatsächlich wohnen. Wohnen Sie nicht dort, ist das eine Scheinanmeldung, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Ob Sie dort Miete zahlen oder nicht, ist dafür irrelevant.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kami8520 am 20.06.2019 14:21

Hallo,

und wenn meine Schwester vom Ausland zu mir einziehen will (für 2-3 Monate) solange sie keine eigene Wohnung findet. Wer muss in diesem Fall die Wohnungsgeberbestätigung erfüllen. ( Ich bin Hauptmiterin)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.06.2019 09:48

Hallo Kami8520,

ob sich Ihre Schwester anmelden muss, hängt konkret davon ab, wie lange sie bei Ihnen wohnt. Laut Bundesmeldegesetz (§ 27 (2)) muss sich eine Person, die sonst im Ausland wohnt und im Inland nicht gemeldet sind, nach Ablauf von drei Monaten anmelden. bei kürzeren Aufenthalten ist dies demnach nicht nötig.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Andrea E. am 19.06.2019 10:16

Hallo, eine kurze Frage: Gehören in die Wohnungsgeberbestätigung auch Kinder unter 18 Jahre rein oder nur die Eltern, die die Wohnung angemietet haben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.06.2019 10:55

Hallo Andrea,

nachdem auch für die Kinder eine Meldepflicht besteht, benötigen auch sie die Wohnungsgeberbestätigung. Natürlich kann der Vermieter aber eine Wohnungsgeberbestätigung für mehrere Personen ausstellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Andrea E. am 19.06.2019 11:09

DANKE für die schnelle Antwort

Nadine020376 am 18.06.2019 15:43

Hallo, wir bauen ein Haus in einem anderen Bundesland, da wir unser altes Haus sehr schnell verkauft haben sind wir bereits in das neue Bundesland Bayern gezogen. Allerdings leben wir bis zum Ende des Baus in verschiedenen Ferienwohnungen auch länger als 6 Wochen in verschiedenen Orten. Wir haben uns fälschlicherweise bereits da angemeldet wo der Bau steht. Wie melden wir uns richtig an? Das kann doch nicht sein dass ich jede 4 Wochen auf ein anderes Rathaus zum ummelden muss. Da die Dame vom Bürgerbüro dermaßen unfreundlich ist hoffe ich hier auf freundlichere Antworten. Vielen Dank!!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.06.2019 08:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Sie sich tatsächlich dort anmelden müssen, wo Sie aktuell wohnen. Es gibt allerdings eine Ausnahmeregelung gemäß § 27 Absatz 2 Bundesmeldegesetz: "Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Wer nach Ablauf von sechs Monaten nicht aus dieser Wohnung ausgezogen ist, hat sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anzumelden."

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Verbindliche Auskünfte erhalten Sie nur vom zuständigen Amt, insbesondere weil sich die Praxis der einzelnen Ämter im Detail auch unterscheiden kann.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lars am 13.06.2019 18:13

Liebes Immoweltteam,

ich werde meine Wohnung demnächst untervermieten, da ich ein Semester im Ausland verbringe.

Muss ich mich für diese Zeit beim Amt abmelden? Die Thematik verwirrt mich etwas, da ich ja dann Mieter & (Zwischen)Vermieter zugleich bin. Auch was die Zahlung von GEZ betrifft.. wer zahlt die dann?

Ich freue mich auf eure Rückmeldung!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.06.2019 08:25

Hallo Lars,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Auslandsaufenthalt, der lediglich ein Semester umfasst, gilt in der Regel nicht als dauerhafter Auszug, eine Abmeldung ist in diesem Fall nicht erforderlich, zumal Sie ja fest vor haben, wieder in die Wohnung zurückzukehren. Wer den Rundfunkbeitrag bezahlt, können Sie mit dem Untermieter ausmachen, fordern wird ihn das zuständige Amt aber vermutlich von Ihnen.

Bitte haben Sie abschließend noch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Gerade weil die Meldebehörden in der Praxis von Ort zu Ort durchaus unterschiedlich arbeiten, empfehlen wir daher die Nachfrage beim zuständigen Amt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Familie Meyer am 01.06.2019 21:13

Hallo

Und zwar war ich mit meinem jetzigen Partner dauernd getrennt, habe selbst eine eigene Wohnung gehabt für mich um meinen Sohn. Nun ist mein Partner mit seinem Ex Vermieter wegen Unstimmigkeiten im Krach auseinander gegangen. Heute hat der ex Vermieter von meinem Partner mich angemacht und übel beschimpft. Ich bekäme jetzt eine Anzeige. Ich hätte dort gewohnt und wäre nicht angemeldet gewesen. Wir wären bisher nie länger am Stück zusammen wir 2 Monate. Es ist eine hass liebe ????. Jetzt frage ich mich kann er mir was anhaben? Mein Partner hat Strom, Wasser, Gas alles mit dem Versorger selbst abgerechnet.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.06.2019 10:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie nicht dort gewohnt haben, sondern nur zu Besuch waren, müssen Sie sich auch nicht anmelden. Insofern wüssten wir nicht, was der Ex-Vermieter Ihres Partners Ihnen anhaben könnte. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir Einzelfälle aus der Ferne nicht abschließend bewerten können, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eva am 01.06.2019 16:13

Hallo, mein Ehemann wird am 06.06. mit mir nach DE einreisen und in die von mir gemietete Wohnung ziehen. Der Vermieter ist darüber informiert und hat dies gestattet. Scheinbar ist er aber nicht in der Lage mir rechtzeitig eine Wohnungsgeberbestätigung zu übermitteln obwohl alle Dokumente (Eheurkunde sowie Pass mit Visum) vorliegen.

Kann ich diese bei der Meldebehörde auch selbst ausstellen wenn ich die Hauptmieterin bin? Die Wohnung ist zum 31.10.2019 gekündigt und der Mietvertrag soll wegen der kurzen Restmietdauer nicht umgeschrieben werden, dies wurde auch so abgesprochen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.06.2019 09:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommmentar,

wenn Sie Hauptmieterin der Wohnung sind und Ihren Ehemann entweder kostenlos oder zur Untermiete bei sich wohnen lassen, sind Sie Wohnungsgeberin und müssten die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen können, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mohammed am 31.05.2019 16:04

Hallo,

ich habe ein Problem und zwar, da ich in Deutschland keinen Aufenthaltstitel habe und nur in Besitz einer Duldung bin, darf ich von meiner Stadt nicht umziehen. Also, auf meinem Ausweis steht, dass ich nur in xy Stadt wohnen darf.

Jetzt habe ich einen Studium Platz in einer anderen Stadt bekommen, den ich gerne annehmen würde.

Ich werde den Antrag auf Umzug stellen, doch dauert er sehr lange und kann auch abgelehnt werden.

Meine Frage:

Ist der Vermieter verpflichtet die Wohnung nur an Menschen mit „Wohnberechtigung“ zu geben oder ich bin allein dafür verantwortlich, wenn ich z.B dem Vermieter sagen würde, dass ich zuerst den Mietvertrag bräuchte um den Antrag zu stellen?

Ein Bußgeld nehme ich im Kauf, weil ich bisher keinen andern Weg finden könnte.

Vielen Dank im Voraus.

Liebe Grüße

Ps: Das seht nach einer Ordnungswidrigkeit aus, bei der Sie wohl ungern helfen würden, doch habe ich noch nicht vor, das zu machen. Wie gesagt stelle ich vorerst den Antrag auf Umzug. Das ist jetzt nur ein abstrakter Fall, über den ich Informationen aus Interesse sammeln würde.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.06.2019 08:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bitte haben Sie Verständnis, dass wir für einen solchen Fall keine Risiken abwägen können, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen auf jeden Fall raten, nur in Absprache mit dem für Sie zuständigen Amt umzuziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

David1988 am 27.05.2019 12:29

Hallo bei mir ist es so das ich bei meinen Eltern in Brandenburg gemeldet bin seit ca. 2014 habe ich Arbeit in Rheinland-Pfalz und meine freundin ebenso. Jetz steh ich aber nicht im Mietvertrag von der Wohnung in Rheinland-Pfalz aber der Mieter weiß das ich mit in der Wohnung bin. Es steht aber jetzt auch fest das wir 2022 wieder zurück nach Brandenburg gehen. Gibt es ärger wenn Ich mich nicht ummelden weil bisher niemand da gesagt hat nicht mein Arbeitgeber oder Steuerberater oder sonst irgendjemand. Danke im voraus MfG

Bitte antworten Sie mir per email

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.05.2019 13:43

Hallo David,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben wie gewünscht per E-Mail eine Antwort erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wir am 26.05.2019 17:22

Hallo,

Unser Nachbar (Eigentümer ) hat seine Eltern aus Griechenland zu Besuch seit Oktober 2018 die Mutter ist wohl schwer krank geworden und kann nicht zurück nun leben diese mit in der Wohnung, aber er meldet diese 2 Personen zusätzlich nicht bei unserem Verwalter was kann man dagegen machen?er versteckt die 2 Personen regelrecht damit er nicht für sie zahlen muss.

Vielen dank im voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.05.2019 12:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sollte der Nachbar den Sachverhalt nicht einräumen, bleibt Ihnen der Weg über die Eigentümergemeinschaft. Sie können den Sachverhalt bei der nächsten Eigentümerversammlung ansprechen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Helle1408 am 23.05.2019 11:15

In einer WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft) werden personenabhängig Nebenkosten abgerechnet. Der Lebensgefährte eines MET (Miteigentümer) ist im gegenüberliegenden Gebäude (andere Straßenseite) des Gebäudes der WEG gemeldet, wohnt aber in einem Haushalt der WEG.

Wie verhält es sich in diesem Fall?

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.05.2019 14:20

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist, wer tatsächlich in der Wohnung wohnt. Bei der Definintion von Wohnen kommt es allerdings immer wieder zu Streitigkeiten, wenn jemand praktisch nur häufig oder immer wieder für mehrere Wochen zu Besuch ist. Wenn solche Streitgkeiten vor Gericht landen, entscheidet der Richter je nach Einzelfall, was tatsächlich Wohnen und was noch ein Besuch ist.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt kommen, empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Junge89 am 22.05.2019 21:55

hi, ich habe meine wohnung für ein halbes jahr verlassen, da ich in verschiedenen städten in deutschland gearbeitet habe, in denen ich in einem hotel geschlafen habe. Ich habe nie kommuniziert. Wie funktioniert es jetzt, dass ich in die Herkunftsstadt zurückkehren soll?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.05.2019 13:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie für einen Zeitraum, der nicht länger als sechs Monate gedauert hat, Ihre Wohnung verlassen haben, um an verschiedenen Orten zu arbeiten, war auch keine Abmeldung erforderlich. Das regelt § 27 Absatz 2 des Bundesmeldegesetzes. Wenn Sie nun also in Ihre Wohnung zurückkehren, besteht keine Notwendigkeit, irgendetwas zu tun. Wenn Sie in eine neue Wohnung ziehen, müssen Sie sich innerhalb von zwei Wochen mit dieser Adresse anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maria am 18.05.2019 19:59

Hallo

Ich habe ein Aufenthalt Erlaubnis Zweck meines Studiums in deutschland.in Februar habe ich umgezogen und nach meinem Heimatland geflogen und in April zurückgeflogen,seit 17 April lebe ich bei meiner Schwester in Niederlande,wie viel Zeit habe ich im eine neue Wohnung zu finden und damit anmelden könnte?bin ich jetzt abgemeldet?wird etwas schlimmes passieren!?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.05.2019 13:58

Sie werden nur abgemeldet, wenn Sie sich selbst abmelden, was nur dann nötig ist, wenn Sie Deutschland dauerhaft verlassen. Wenn aber zu viele Personen bei der gleichen Adresse gemeldet sind, könnte die Meldebehörde eine Scheinanmeldung vermuten. Anmelden müssen Sie sich, wenn Sie wieder eine Wohnung in Deutschland beziehen und zwar innerhalb von zwei Wochen nach Einzug.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 20.05.2019 12:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie sich schon einmal in Deutschland angemeldet hatten und sich nicht abgemeldet haben, sind Sie auch nach wie vor angemeldet, dann vermutlich bei Ihrer letzten Adresse. Wenn Sie sich nie angemeldet haben, sind Sie andererseits auch nach wie vor nicht angemeldet. Eine Meldepflicht besteht für Sie erst, wenn Sie eine Wohnung in Deutschland beziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Mariam am 20.05.2019 12:16

Guten tag

Ich habe einmal in angemeldet und noch nie abgemeldet,aber ich habe gehört dass wenn ein neue Vermieter mit meiner vorherige Anschrift anmelden würde dann bin ich abgemeldet und muss ich Bienen 3 monaten wieder anmelden,ist es richtig?

Helen am 17.05.2019 16:56

Hallo, ich habe einen Wohnsitz (Untermiete) und bin dort auch gemeldet. Mein Partner kommt aus dem Ausland, hat nun einen Arbeitsvertrag in Deutschland aber noch keine Wohnung gefunden. Er muss sich für die Arbeitserlaubnis jedoch melden. Kann er nun vorübergehend meine Adresse angeben, wenn ich die Wohnungsgeberbestätigung des Hauptmieters bekomme?

Danke, viele Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.05.2019 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

jemand darf sich nur dann bei einer bestimmten Adresse anmelden, wenn er dort auch tatsächlich wohnt. Alles andere wäre eine Scheinanmeldung, für die sogar ein Bußgeld fällig werden kann. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Helen am 20.05.2019 12:04

Er wohnt ja vorübergehend bei mir, bis er eine eigene Wohnung findet, aber er steht nicht im Mietvertrag. Wie wird das dann gehandhabt? Angeblich gibt es ja eine Obergrenze an Personen pro Wohnfläche, die nicht überschritten werden darf.. Es ist wirklich schwierig, Informationen hierzu zu finden. Über eine Antwort freue ich mich, danke.


Immowelt-Redaktion am 20.05.2019 13:53

Wenn Sie ihn kostenlos bei sich wohnen lassen, sind Sie die Wohnungsgeberin und können die Wohnungsgeberbestätigung selbst ausstellen. Unabhängig vom Bundesmeldegesetz müssen Sie ihren Vermieter aber um Erlaubnis bitten, wenn Sie eine neue Person in die Wohnung einziehen lassen. Dieser darf sein Einverständnis aber nur aus gutem Grund verweigern. Ein solcher Grund wäre etwa die Überbelegung der Wohnung. Wann genau eine Wohnung überbelegt ist, ist gesetzlich nicht definiert. Die Rechtsprechung geht aber davon aus, dass für jede in der Wohnung lebende Person etwa acht bis zehn Quadratmeter Wohnfläche mindestens zur Verfügung stehen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Helen am 20.05.2019 15:19

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Ich Christine am 10.05.2019 18:32

Hallo zusammen wir versuchen uns seit Wochen umzumelden bzw. anzumelden aber die neue Adresse ist dem Amt nicht bekannt und somit scheitert es immer wir haben aber alle nötigen Unterlagen zusammen und die Ämter (Bauamt Katasteramt ) haben uns ja die neue Hausnummer bei unserem Hausbau zugeordnet. Wir sind ratlos

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.05.2019 09:21

Hallo,

das hört sich in der Tat ungewöhnlich an. Wir raten Ihnen, die Unterlagen vom Katasteramt und den Grundbuchauszug mit zum Amt zu nehmen. Wenn alles nichts hilft, sollten Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Maume am 07.05.2019 12:37

Unsere Tochter wohnt mit befristetem Mietvertrag und korrekt gemeldet in einem Studentenwohnheim. Sie hat jetzt eine eigene kleine Wohnung gefunden. Der Mitvertrag läuft ab sofort, der Vertrag im Wohnheim noch bis September. Umziehen kann Sie noch nicht, da noch renoviert und Möbel gekauft werden müssen. Gilt die Ummeldefrist von 2 Wochen erst nach tatsächlichem Einzug in die neue Wohnung, oder bereits ab Beginn Mietvertrag, wie es in der Wohnungsgeberbescheinigung steht. Falls die Frist ab sofort läuft, kann Sie sich ummelden, aber trotzdem noch in der alten Wohnung bleiben bis die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind? Miete zahlen muss sie sowieso doppelt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.05.2019 12:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gemäß § 17 Absatz 1 Bundesmeldegesetz muss, wer eine Wohnung bezieht, sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anmelden. Das Gesetz knüpft die Meldepflicht also klar an den Bezug einer Wohnung, nicht an deren Anmietung. Ebenso müssen Vermieter mit ihrer Wohnungsgeberbestätigung nicht die Anmietung einer Wohnung bestätigen, sondern den Einzug.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Maume am 07.05.2019 16:42

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Leider hat in diesem Fall der Vermieter den Vertrag, die Wohnungsgeberbescheinigung und auch den Termin des Einzugs auf den 01.05. ausgestellt.

Muc.1987 am 06.05.2019 15:04

Ich möchte meine traurige und teilweise selbstverschuldete Geschichte sparen. Bin seit 2016 nicht mehr angemeldet. Ich habe Angst vor dem Konsequenzen.. Muss mich aber allerdings stellen.

Ich lebe in München. Ich habe keine Lust mehr auf Steuerklasse 6 und davon weg zu laufen. Mit jeden Tag wurde meine Angst allerdings grosser. Was wird mir im schlimmsten Fall passieren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.05.2019 15:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Bundesmeldegesetz legt fest, dass ein Bußgeld droht, falls die Regelungen nicht eingehalten werden. Wer sich nicht binnen zwei Wochen nach einem Umzug beim Einwohnermeldeamt meldet, riskiert ein Bußgeld – das kann im schlimmsten Fall bis zu 1.000 Euro betragen. In der Praxis sind die Ämter aber natürlich vielerorts auch kulant. Vorher absehen können wir das allerdings nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Christoph P am 05.05.2019 11:40

Hallo,

ich habe eigentlich gar keinen Bock auf eine feste Wohnung und möchte den Rest meines Lebens in meinem Wohnmobil leben. Dies an unterschiedlichen Standorten und auch im Ausland. Ich habe das schon mal 4 Jahre lang gemacht mit meiner Familie als die Kinder noch kleiner waren. Damals haben wir uns alle abgemeldet - mit Schwierigkeiten zugegeben, da wir keinen anderen Wohnsitz angeben konnten. Folgerichtig stand in meinem Ausweis auch "ohne festen Wohnsitz". War aber ganz lustig die Zeit, es gab auch gewisse Probleme mit Behören aber die wurden gelöst.

Meine Frage, wie ist das heute? Das Recht auf Freizügigkeit besteht ja wohl immer noch?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.05.2019 11:24

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Meldung "ohne festen Wohnsitz" ist auch nach Inkrafttreten des Bundesmeldegesetzes noch möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

KKK am 03.05.2019 12:27

Hallo,

meine Tochter ist im Oktober in eigenen Wohnraum gezogen. Leider haben wir das anmelden verschlafen. Nun braucht Sie für das AMt eine Meldebestätigung welche Sie aber nur mit Wohnungsgeberbescheinigung erhält. Diese ist aber auf den Oktober datiert. Somit nimmt die Meldestelle sie nicht an und sie kann sich nicht ummelden. Die Meldestelle sagt, der Vermieter kann eine mit aktuellem Datum ausstellen, dies verweigert aber der Vermieter. Aber ohne Anmeldung kein Geld..Was ist nun richtig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.05.2019 12:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Meldestelle hat hier prinzipiell Recht. Den Vermieter trifft per Bundesmeldegesetz eine Mitwirkungspflicht, er muss die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen. Wenn er dies verweigert, sollten Sie das Amt darauf hinweisen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nursen am 03.05.2019 08:25

Hallo

Ich finde nirgends antworten für meine Frage

IMein Ehemann ist im September 2018 aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Damals habe ich versäumt sein Auszug dem Vermieter zu melden. Mittlerweile haben wir uns versöhnt und wollen es nochmal versuchen. Er möchte wieder zu mir ziehen. Habe vom Vermieter eine Wohnungsgeberbestätigung bekommen wo das Datum des ursprünglichen Datums des Einzuges steht nämlich der 31.12.2017 wird das Meldeamt diese Bestätigung akzeptieren ?

Vielen Dank für die Antwort im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.05.2019 09:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das hängt im Einzelfall von der Kulanz des jeweiligen Amts ab. Besser wäre es aber sicherlich, Sie würden eine aktuelle Wohnungsgeberbestätigung vorlegen können. Bitten Sie Ihren Vermieter doch einfach um eine solche.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Renata am 30.04.2019 15:10

Hallo,

Ich wohne schon über 4 Jahre in einer Mietwohnung. Bin aber noch bei meinen Eltern gemeldet.

Sollte ich mich noch ummelden? Und würde meinem Vermieter auch eine Strafe drohen? Eigentlich ist der Mietvertrag vor dem neuen Bundesmeldegesetz geschlossen worden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.04.2019 15:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch vor dem Bundesmeldegesetz gab es schon eine Meldepflicht. Sie war nur in den Meldegesetzen der jeweiligen Bundesländer geregelt. Die Pflicht zur Wohnungsgeberbestätigung gab es vor dem Bundesmeldegesetz aber tatsächlich noch nicht. Dem Vermieter droht nur dann eine Strafe, wenn er seiner Mitwirkungspflicht nach dem Bundesmeldegesetz nicht nachkommt. Für die Ummeldung selbst ist der Mieter verantwortlich.

Hundertprozentig garantieren können wir es Ihnen natürlich nicht, aber in der Regel sind die Behörden in solchen Fällen kulant. Wir dürfen allerdings keine Rechtsberatung leisten. Wenn Sie also auf Nummer Sicher gehen wollen, würden wir Ihnen empfehlen, vorab einen Fachanwalt zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maja am 29.04.2019 23:14

Hallo,

ich ziehe nach 3 Jahren USA (berufliche Versetzung meines Mannes) zurück nach Deutschland. Wir bauen und das Haus wird nicht rechtzeitig fertig, so dass wir für ca 10-12 Wochen in Ferienwohnungen unterschlüpfen. Können hierfür auch Wohnungsgeberbescheinigungen ausgestellt werden? Ich wäre ansonsten ja nicht mehr in D gemeldet... Ausserdem kann ich sonst z. B nicht mein Auto anmelden, Arbeitsamt melden etc... Oder was wäre sinnig?

Danke!

auf Kommentar antworten

Maja am 13.06.2019 02:51

Eben zur Info - wir bekommen von der Ferienhausverwaltung (auch wohl die Eigentümer) eine Wohnungsgeberbescheinigung ausgestellt und können uns somit dann auch fristgerecht anmelden. Hat jetzt auch den Vorteil, dass wir keine Kurtaxe bezahlen müssen.


Immowelt-Redaktion am 30.04.2019 09:33

Hallo Maja und vielen Dank für Ihren Kommentar,

prinzipiell müssen Sie sich in der Tat dort anmelden, wo Sie wohnen. Wenn das verschiedene Ferienwohnungen sind, könnte das aber in der Tat schwierig werden. Wir würden Ihnen daher raten, sich an das zuständige Meldeamt vor Ort zu wenden und sich dort zu erkundigen, wie Sie am besten verfahren sollen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Leon H. am 29.04.2019 12:41

Hallo,

Ich bin vor sechs Jahren nach Kanada ausgewandert.

Ich war damals 21 und hatte bei meinen Eltern gelebt aber keine Miete zahlen müssen.

Ich habe auch die kanadische Staatsangehörigkeit, deshalb war ich fast durchgehend, sechs Jahre lang ,

In Kanada.

Abgemeldet habe ich mich allerdings nie in Deutschland.

Jetzt würde ich mich gerne komplett abmelden da ich zu Besuch in Deutschland verweile,

Wäre es klug den Behörden mein Versäumnis mitzuteilen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.04.2019 13:57

Hallo Leon,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Hundertprozentig garantieren können wir es Ihnen natürlich nicht, aber in der Regel sind die Behörden in solchen Fällen kulant. Wir dürfen allerdings keine Rechtsberatung leisten. Wenn Sie also auf Nummer Sicher gehen wollen, würden wir Ihnen empfehlen, vorab einen Fachanwalt zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sonja am 29.04.2019 08:02

Guten Tag,

ich bin seit Anfang Januar beruflich in den USA,meine Berliner Wohnung ist gemietet seit 5 Jahren.Kann ich als Mieter in der Wohnung bleiben, auch wenn ich mich abmelde in Berlin? Mein Lebensmittelpunkt wäre die nächsten 1,5 Jahre woanders...

Besten Dank für ein Feedback

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.04.2019 10:48

Hallo Sonja,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das sollte kein Problem sein. Als Mieter haben Sie generell auch das Recht, Ihre Wohnung über einen Zeitraum hinweg nicht zu benutzen. Sie muss dabei aber unbeschadet bleiben, Sie müssten also dafür sorgen, dass beispielsweise im Winter die Leitungen nicht zufrieren. Sollten Sie die Wohnung ohnehin noch gelegentlich nutzen, müssen Sie sich unter Umständen gar nicht abmelden, dann bleibt diese Wohnung ihr Hauptwohnsitz in Deutschland, auch wenn sich Ihr Lebensmittelpunkt zeitweise im Ausland befindet. Das sollten Sie im Zweifel aber noch einmal mit der zuständigen Meldebehörde klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Peter am 28.04.2019 12:38

Guten Tag,

ich bin berufsbedingt umgezogen von Berlin nach Cottbus (150km). Meine Partnerin (nicht im Mietvertrag der ursprünglichen Wohnung stehend) bleibt weiterhin in der alten Wohnung. Mit der Cottbusser Wohnung bin ich nun in dieser Stadt mit dem Hauptwohnsitz angemeldet, auf mich läuft aber noch die Berliner Wohnung, da alleinig im Mietvertrag stehend. Ich pendle am Wochenende nach Berlin und bleibe werktags zum Arbeiten in CB.

Kann es hierbei zu Problemen kommen bzw. die Zeitwohnungssteuer anfallen, da ich in zwei Mietverträgen stecke oder greift dies nur für "in beiden Städten gemeldet"? In Berlin bin ich ja nun abmeldet.

Einen Mieterwechsel haben wir in Betracht gezogen, nur ist nicht ganz klar ob der Vermieter da Lust drauf hat, aber das ist eine andere Geschichte.

MfG,

Peter

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.04.2019 10:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für die Erhebung einer Zweitwohnsitzsteuer ist relevant, ob Sie die alte Wohnung tatsächlich noch zum Wohnen nutzen oder nicht. Die Tatsache, dass Sie die Wohnung am Wochenende noch regelmäßig nutzen, könnte die Stadt Berlin tatsächlich unabhängig von Ihrer alleinigen Anmeldung in Cottbus als Grund für die Erhebung einer Zweitwohnsitzsteuer werten. Ob sie das aber tatsächlich macht, können wir aus der Ferne nicht abschließend klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marie am 23.04.2019 12:06

Ich bin vor knapp 9 Monaten ausgezogen vom Haus meiner Eltern in Brandenburg nach Berlin. Aus zeitlichen Gründen habe ich es innerhalb der 14 Tage-Frist es nicht geschafft, mich offiziell umzumelden. Danach war ich mehrmals über Monate verreist und habe es zugegebenermaßen schlichgweg vergessen. In die Wohnung bin ich mit einer Freundin gezogen. Unsere Mütter sind jeweils die Hauptmieter, wir stehen jedoch im Mietvertrag als "eingezogen".

Meine Frage ist jetzt: ist in meinem Fall mit einer Ausnahme von Strafkosten zu rechnen, da der Mietvertrag zwar vor 9 Monaten unterschrieben wurde, ich allerdings fast mehr Zeit im Ausland oder bei meinen Eltern gewohnt habe - und dort auch offiziell gemeldet bin?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2019 12:49

Hallo Marie,

in Ihrem Fall droht theoretisch ein Bußgeld bis zu 1.000 Euro. Allerdings ist das die Obergrenze, also für die besonders schweren Fälle. Wenn Sie nett, reuig und als verarmter Student beim Meldeamt auftreten, durfte das Bußgeld wohl deutlich geringer ausfallen (oder gar nicht erhoben werden).

Sie benötigen zum Anmelden übrigens eine Wohnungsgeberbestätigung Ihres Vermieters.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Horst am 22.04.2019 17:05

Habe neben meiner Hauptwohnung noch eine Zweitwohnung, die ich einmal im Monat für eine Woche bewohne. Habe mich aber für die Zweitwohnung dummerweise nicht angemeldet. Was kann ich jetzt machen ohne ein größeres Bußgeld zu vermeiden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2019 12:11

Hallo Horst,

je nachdem, wie lange Sie schon die Zweitwohnung haben, kann es sein, dass Sie um ein Bußgeld nicht herumkommen. Außerdem kann es sein, dass in Ihrer Gemeinde eine Zweitwohnungssteuer anfällt. In diesem Fall raten wir, einen Rechtsanwalt zu konsultieren, da die Nichtanmeldung und Nichtzahlung der Zweitwohnungssteuer als Steuerhiunterziehung ausgelegt werden kann.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 23.04.2019 12:11

Hallo Horst,

je nachdem, wie lange Sie schon die Zweitwohnung haben, kann es sein, dass Sie um ein Bußgeld nicht herumkommen. Außerdem kann es sein, dass in Ihrer Gemeinde eine Zweitwohnungssteuer anfällt. In diesem Fall raten wir, einen Rechtsanwalt zu konsultieren, da die Nichtanmeldung und Nichtzahlung der Zweitwohnungssteuer als Steuerhiunterziehung ausgelegt werden kann.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Liux am 13.04.2019 14:58

Hallo,

wenn ich mit einem Freund eine Wohnung anmiete und wir gemeinsam den Mietvertrag unterschreiben, er aber alle Kosten übernimmt und nur er drin wohnt (ich ziehe nicht mit ein und habe einen anderen Hauptwohnsitz), muss ich die Wohnung trotzdem als Zweitwohnung anmelden?)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2019 11:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Bundesmeldegesetz knüpft die Meldepflicht ausdrücklich an den Einzug in eine Wohnung, nicht an deren Anmietung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Vasschaar am 13.04.2019 08:49

Guten Morgen, ich habe im gleichen Haus auf dem gleichen Flur eine zweite Wohnung gekauft und nutze sie als „Vergrößerung“ meiner Wohnung selbst. Muss ich sie anmelden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2019 10:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das wird von den Meldebehörden teilweise unterschiedlich gehandhabt. Sicherheitshalber würden wir Ihnen daher empfehlen, beim zuständigen Amt vor Ort nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

gap_ am 11.04.2019 19:04

Hallo,

ich hätte eine grundsätzliche Frage, ab wann gilt denn eine Wohnung als Zweitwohnung?

Wenn ich ziemlich regelmäßig beispielsweise von Freitag bis Sonntag, oder sogar von Donnerstag bis Montag bei meinem Freund bin, zählt das dann schon als meine Zweitwohnung? Würde es einen Unterschied machen, wenn der Aufenthalt unter der Woche wäre?

Schon mal vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2019 10:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

solange Sie dort nur zu Besuch sind und nicht fest einziehen, ist die Wohnung auch keine Zweitwohnung. Es gibt aber keine gesetzliche Definition davon, ab wie vielen Tagen Aufenthalt pro Woche eine Wohnung als Zweitwohnung anzusehen ist. Auch an welchen Wochentagen der Aufenthalt stattfindet, ist irrelevant.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

xmeci am 11.04.2019 18:28

Hallo,

Ich bin ein internationaler Student, dass seit einem Monat nach Deutschland, Berlin umgezogen bin. Zurzeit habe ich noch keiner Wohnung gefunden und wohne bei paar Freunden, aber kann da keine Wohnung Anmeldung machen. Meine Frage wäre wie lange darf man ohne eine Wohnung Anmeldung in Deutschland bleiben. Un gibt es dafür eine Strafe falls man sich nicht in der richtigen Zeit anmeldet?

Vielen dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.04.2019 09:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wer in Deutschland eine Wohnung bezieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen beim zuständigen Meldeamt anmelden. Wenn das, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich ist, sollten Sie das der Meldebehörde vor Ort vortragen. Tatsächlich kann im Falle einer Nicht-Anmeldung ein Bußgeld fällig werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sebi S. am 09.04.2019 16:52

Hallo,

ich bin innerhalb einer Stadt umgezogen und habe für die alte Wohnung noch zwei Monate Restmietlaufzeit, sprich eine zweimonate Überschneidung des alten und neuen Mietvertrags. Kann ich mich für die neue Wohnung anmelden und die alte Wohnung trotz laufendem Mietvertrags einfach abmelden oder muss ich etwas beachten? Oder wäre es besser, die neue Wohnung erst nach Ablauf der alten Mietvertrags anzumelden? Ich würde eine Zweitwohnsteuer sehr gerne vermeiden.

Danke im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.04.2019 08:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie sind grundsätzlich gesetzlich verpflichtet, sich binnen zwei Wochen nach Einzug in der neuen Wohnung anzumelden. Eine zusätzliche Abmeldung ist nicht nötig, sie werden beim Amt einfach umgemeldet. Für kurzfristige Überschneidungen wie diese fällt in der Regel auch keine Zweitwohnsitzsteuer an, wobei wir das letztendlich nicht klären können. Sicherheitshalber können Sie vorab bei der zuständigen Stadt oder Gemeinde noch einmal nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Daniel.Y am 09.04.2019 14:28

Hallo,

ich wohne momentan bei meiner Freundin und Ihrer Mitbewohnerin. Das sind jetzt schon fast 12 Monate. Meine Frage ist ob der Vermieter Stress machen kann, wenn ich länger gemeldet bin als abgemacht. Wir dachten damals das es maximal 3 Monate werden, was jetzt aber nicht mehr der Fall ist. Der Vermieter hat niemals mehr danach gefragt und meine Freundin hat eh kaum bis gar keinen Kontakt zum Vermieter.

Meine Freundin will demnächst die Wohnung Kündigen, da wir auf der Suche nach einer eigenen Wohnung sind. Jetzt hat Sie ein bisschen Angst das der Vermieter uns vielleicht Dumm kommen will weil ich noch gemeldet bin.

Können Sie mir bitte weiterhelfen?

Liebe Grüße.

auf Kommentar antworten

Daniel.Y am 09.04.2019 14:30

Ich muss noch dazu sagen das die Zeitbegrenzung von uns aus kam. Wir dachten an 3 Monate und haben es dem Vermieter so Vorgeschlagen. Er hat ohne Probleme zugestimmt.


Immowelt-Redaktion am 09.04.2019 14:39

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich muss ein Mieter seinen Vermieter um Erlaubnis bitten, wenn eine neue Person in die Wohnung einziehen will. Das hat mit der Meldepflicht aber zunächst nichts zu tun. Wenn Sie nun nur eine kurze Verweildauer in der Wohnung ausgemacht haben, aus der nun eine längere geworden ist, könnte der Vermieter grundsätzlich verlangen, dass Sie wieder ausziehen. Ob er mit diesem Verlangen auch im Streitfall erfolgreich wäre, ist aber zumindest zweifelhaft, denn in der Regel darf der Vermieter den Zuzug von Lebensgefährten nur in Ausnahmefällen verbieten, also etwa bei Überbelegung oder wenn zu erwarten ist, dass derjenige den Hausfrieden stören könnte. In Ihrem Fall scheint der Vermieter ja aber gar nichts gegen den Einzug gehabt zu haben. Allenfalls könnte sich Ihr längeres Wohnen in der Wohnung auf die Höhe der Nebenkosten auswirken, das aber auch nur, falls einige Posten nach Personenzahl umgelegt werden.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Einzelfälle aus der Ferne daher nicht abschließend bewerten können. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Karl-Heinz am 08.04.2019 16:43

Hallo

Habe folgende Frage Meine Zweitwohnung habe ich Abgemeldet wie lange kann ich diese noch nutzen und meine Möbel noch darin lassen ev.kommt mein in Hamburg lebender Sohn 500Km entfernt und würde die Wohnung kurzzeitig zum besuch seiner Schwester nutzen.Was ist möglich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.04.2019 08:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

streng genommen dürfen Sie Ihre Zweitwohnung erst dann abmelden, wenn sie sie auch wirklich nicht mehr nutzen. Sicher sind die Meldeämter vor Ort aber in gewissem Rahmen kulant. Wir würden Ihnen aber empfehlen, dies mit dem zuständigen Amt direkt zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Natalie am 08.04.2019 15:27

Hallo,

Ich wohne bei einer Freundin zur Untermiete und war nun beim Bürgerservice um mich umzumelden. Die haben mir dort die Wohnungsgeberbescheinigung mitgeggeben zum Ausfüllen. Auf dem Dokument muss ich sowohl Angaben zum Wohnungsgeber (meine Freundin) als auch zum Vermieter machen. Meine Frage ist nun, warum hier auch Angaben des Vermieters erforderlich sind? Wird dieser informiert durch die Abgabe der Wohnungsgeberbescheinigung, dass ich nun zur Untermiete wohne?

Danke im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.04.2019 15:31

Hallo Natalie und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel wird der Vermieter nicht automatisch informiert. Warum in dieser spezifischen Wohnungsgeberbecheinigung auch der Vermieter abgefragt wird, können wir leider auch nicht sagen. Allerdings muss Ihre Freundin unabhängig davon den Vermieter um Erlaubnis bitten, wenn ein Untermieter einziehen soll.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Zuzanababorak am 04.04.2019 18:33

Hallo habe frage ich habe ein Wohnung aber ist nicht mein aber habe Mietvertrag kann ich noch andere Mensch noch zu mir anmelden oder muß ich fragen mein vermiten danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.04.2019 07:44

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie einen neuen Bewohner in die von Ihnen bewohnte Mietwohnung aufnehmen möchten, müssen Sie Ihren Vermieter um Erlaubnis bitten. Melderechtlich gesehen muss sich diese Person dann selbst anmelden, der Wohnungsgeber ist lediglich zur Mitwirkung durch Ausstellung der Wohnungsgeberbestätigung verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

BEE 900 am 03.04.2019 02:10

ich habe eine Wohnung und zahle Miete, durch einen längeren Auslandseinsatz möchte ich diese Wohnung aufgeben und meine Möbel bis zur Beendigung des Auslandseinsatzes bei meiner Tante unterstellen und bei ihr auch wohnen, wenn ich pro Jahr nur 2 x nach Deutschland komme. Eine polizeiliche Anmeldung ist erforderlich aus dienstlichen Gründen erforderlich.

Welche Alternativen gibt es? Was ist zu dabei zu beachten? Vielen Dank für eine Antwort Bee

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.04.2019 10:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall kann es ratsam sein, sich bei der Adresse Ihrer Tante anzumelden, natürlich aber nur, wenn Sie tatsächlich zumindest vorübergehend auch dort wohnen. Wir würden Ihnen allerdings raten, die Angelegenheit noch einmal mit der Meldebehörde vor Ort zu besprechen, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Max am 27.03.2019 12:00

Guten Tag,

ich wohne zur Zeit bei meinen Eltern in einem Einfamilienhaus. Zum 01.05.2019 habe ich eine 2-Zimmer Wohnung gemietet. Aufgrund meines Studiums in einer anderen Stadt werde ich vom 01.05. bis 31.08.2019 unentgeltlich in einem Studentenwohnheim wohnen. Eventuelle Heimfahrten am Wochenende sind möglich.

Gemeldet bin ich derzeit natürlich bei meinen Eltern.

Muss ich mich zum 01.05.2019 ummelden, also an dem Zeitpunkt wo ich Mieter der 2-Zimmer Wohnung bin oder

gilt für mich die "von weniger als sechs Monaten" Frist, da ich bei meinen Eltern bereits gemeldet bin.

Grüße Max

auf Kommentar antworten

Max am 27.03.2019 12:15

Oder ist hier ein ganz anderes Vorgehen notwendig mit einem Zweitwohnsitz oder ähnliches?


Immowelt-Redaktion am 27.03.2019 12:44

Hallo Max,

so wie wir Sie verstanden haben, ziehen Sie in Ihre neue Wohnung erst am 1.09.19 ein und sind zwischen 1.05 und 31.08., also für weniger als sechs Monate, temporär in einer anderen Stadt. Für letzteren Fall wäre dann keine Anmeldung in dieser Stadt erforderlich. Es stellt sich also die Frage, ob die neue Wohnung erst am 1.09 oder schon zum 1.05. ihr neuer Wohnsitz wird oder ob bis zum endgültigen Einzug das Elternhaus der Hauptwohnsitz bleibt. Das dürfte, da ein Sonderfall, Auslegungssache sein. Wenn Sie die neue Wohnung bis zum 31.8. leer stehen lassen, und am Wochenende zu ihren Eltern heimfahren, dürfte die neue Wohnung bis 31.08. nicht ihr Wohnsitz sein. Wenn sie hingegen vom Studentenwohnheim am Wochenende zu Ihrer neuen Wohnung fahren, dürfte diese schwerlich als Wohnsitz negierbar sein. Wenn letzteres der Fall ist, würden wir raten, sich schon direkt nach dem 1.05. umzumelden, da sie die Wohnungsgeberbestätigung ja auch schon zu diesem Zeotpunkt vom Vermieter erhalten. Wir raten aber, sicherheitshalber bei der zuständigen Behörde vor Ort nachzuhaken, wie deren Auslegung für ihren Fall ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Bilal am 26.03.2019 21:04

Hallo

Ich möchte meine frau bei mir anmelden,

Brauche ich eine Bestätigung von der Verwaltung?wenn ja

Darf die verweltung ablehnen?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.03.2019 10:11

Hallo Bilal,

wer die Wohnungsgeberbestätigung geben muss, hängt davon ab, wer Wohnungsgeber ist. Wenn Sie Ihrer Frau einen Teil der Wohnung untervermieten, wären Sie der Wohnungsgeber. Wenn Ihre Frau in den Mietvertrag eintritt, ist der Wohnungsgeber der Vermieter bzw. dessen Verwaltung. Übrigens: Gemäß § 540 BGB müssen Sie den Vermieter/Verwalter um Erlaubnis fragen, wenn Sie die (oder einen Teil der) Wohnung einem Dritten überlassen. Allerdings kann dieser Ihr Anliegen nicht einfach so abschmettern. Denn verweigert der Vermieter/Verwalter dies, so hätten Sie das Recht, zu kündigen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Sohn am 19.03.2019 21:42

Hallo

Ich wohne seit 40 Jahren in der Wohnung-meine Mutter ist Hauotmieterin ist aber in ihter eigen Wohnung gemeldet.Jetzt wollen wir ihre Meldeadresse wieder in der alten Wohnung anmelden...ich bekomme natürlich keine Bescheinigung das meine Mutter einzieht.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.03.2019 10:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ihre Mutter muss sich grundsätzlich dort anmelden, wo sich auch ihr tatsächlicher Lebensmittelpunkt befindet. Meldet sie sich für eine Wohnung an, in der sie gar nicht wohnt, ist das eine Scheinanmeldung. Dafür kann ein Bußgeld fällig werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Katinka am 16.03.2019 18:15

Hallo,

ich wohne für wenige Wochen kostenlos in der Wohnung meines Freundes bis wir eine gemeinsame Wohnnung gefunden haben. Zwischenzeitlich bin ich auch immer für ein paar Tage bei Freunden. Muss ich mich ummelden und kann ich das ohne Absprache mit dem Vermieter?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.03.2019 09:53

Hallo Katinka,

wenn Sie bereits im Inland gemeldet sind und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung beziehen, müssen Sie sich hierfür nicht anmelden. Das regelt § 27 Absatz 2 des Bundesmeldegesetzes. Es dürfte also genügen, wenn Sie sich nach dem Einzug in Ihre dauerhafte Bleibe für diese Adresse anmelden. Sicherheitshalber würden wir aber empfehlen, diese Frage vor Ort noch einmal mit der zuständigen Meldebehörde zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Johann am 13.03.2019 19:46

Mein vorvermieter hat ein schreiben bekommen, in dem er bestätigen soll ob und wann ich ausgezogen bin. Hängt das damit zusammen das ich ein anderes datum zum einzug genannt habe als auf der wohnungsgeberbescheinigung steht? Oder was hat es damit auf sich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.03.2019 09:00

Hallo Johann,

es könnte damit zu tun haben, abschließend beurteilen können wir das aus der Ferne aber nicht. Am besten, Sie fragen beim zuständigen Amt nach.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Chrysi am 07.03.2019 13:11

Hallo, ich werde mit meiner Familie für mindestens ein Jahr aus Deutschland weg gehen. in unserem angemietetes Haus wird für diese Zeit ein Freund leben und sich um alles kümmern. (Vermieter weiß natürlich darüber bescheid)

Müssen wir uns für die Zeit des Auslandsaufenthaltes in Deutschland abmelden?

Vielen Dank und liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.03.2019 10:45

Ja, darauf hat die Abmeldung keinen direkten Einfluss.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 07.03.2019 13:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wer aus einer Wohnung auszieht und im Inland keine neue Wohnung bezieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde abmelden. Laut Bundesministerium des Inneren wird unter Auszug aber das „endgültige Verlassen der Wohnung“ verstanden. Will der Mieter in seine Wohnung zurückzukehren, liegt kein Auszug vor. Hat er aber seine Möbel mitgenommen oder ist länger als ein Jahr abwesend, gilt das in der Regel als Auszug. Auch dann, wenn der Mietvertrag ganz normal bestehen bleibt. Da wir Ihre individuelle Situation aus der Ferne nur schwer abschließend bewerten können, würden wir Ihnen allerdings empfehlen, Ihre Frage noch einmal an die zuständige Meldebehörde zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Chrysi am 07.03.2019 20:43

Danke für die schnelle Antwort.. Der Mietvertrag kann aber auch bei Abmeldung bestehen bleiben?

LalaLand am 27.02.2019 21:42

Hallo,

wissen Sie, ob die Behörde eine Notiz an den Wohnungseigentümer sendet, wenn eine Wohnungsgeberbestätigung abgebeben wird bei der Ummeldung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2019 09:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, eine automatische Benachrichtigung gibt es in der Regel nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Emilweber123321 am 25.02.2019 13:56

Guten Tag,

Ich wohne momentan in einer 2er WG als Hauptmieter in Fürstenfeldbrück in Bayern, und bin in dieser Stadt angemeldet. Mein Mietvertrag in dieser Wohnung endet am 31. Mai.

Gleichzeitig habe ich einen neuen Mietvertrag für eine Wohnung in München abgeschlossen, dieser Mietvertrag beginnt ab dem 01. März. Somit werde ich während 2 Monaten für beide Wohnungen Miete bezahlen. Ich werde die neue Wohnung jedoch erst im April beziehen, aus zeitlichen Gründen (Uni-Klausuren). Das heisst, ich werde noch für mindestens einen Monat nicht in der neuen Wohnung wohnen, sondern in meiner Alten. Muss ich mich dann trotzdem in München schon im März anmelden, oder erst, sobald ich in der neuen Wohnung einziehe?

Vielen Dank im Vorraus!

Emil

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.02.2019 14:06

Hallo Emil,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Bundesmeldegesetz ist die Meldepflicht an den Bezug einer Wohnung geknüpft, nicht an deren Anmietung. So heißt es in § 17 Absatz 1: "Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anzumelden."

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Emilweber123321 am 25.02.2019 14:18

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Sylke am 25.02.2019 10:28

Eine in der aktuellen Zeit wohl gar nicht so seltene Frage:

Ich habe eine Arbeit in einer neuen Stadt(150 km entfernt ), verzweifelt seid vier Monaten nach einer Wohnung gesucht , nichts gefunden.Nun beginnt am 1.03. 2019 meine neue Arbeit und ich hab für einen Monat eine Ferienwohnung und meine Möbel werden eingelagert, ich habe meine Wohnung gekündigt und muss diese am 28.02. 2019 an den Vermieter zurückgeben.Nun habe ich eigentlich keinen festen Wohnsitz und die Ferienwohnung ist auch nur vorübergehend für ein Monat. Wie verhält es sich da mit der Meldung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.02.2019 11:36

Hallo Sylke,

wenn Sie bereits im Inland gemeldet sind und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung beziehen, müssen Sie sich hierfür nicht anmelden. Das regelt § 27 Absatz 2 des Bundesmeldegesetzes. Es dürfte also genügen, wenn Sie sich nach dem Einzug in Ihre dauerhafte Bleibe für diese Adresse anmelden. Sicherheitshalber würden wir aber empfehlen, diese Frage vor Ort noch einmal mit der zuständigen Meldebehörde zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sonni am 21.02.2019 18:47

Meine Eltern (Mutter und neuer Ehemann) wollen den Großteil des Jahres im Ausland verbringen, haben dort ein Haus. Ihr eigenes Haus hier wollen sie gerne verkaufen. Können Sie einfach Ihren Erstwohnsitz bei mir angeben bis in etwa einem Jahr alle Angelegenheiten im neuen Heimatland erledigt sind?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.02.2019 09:24

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das ist nur dann möglich, wenn Sie Ihre Adresse auch tatsächlich als Ihren Wohnsitz nutzen. Tun Sie das nicht, wäre das unter Umständen sogar eine Scheinanmeldung, die zu einem Bußgeld führen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lisa am 19.02.2019 11:17

Hallo,

ein Bekannter wohnt in HH zur Untermiete. Auch hier ist der Wohnungsmarkt sehr umkämpft und es nicht besonders leicht etwas zu kriegen. Leider will der Mieter ihm keine Wohnungsbestätigung ausstellen. Ich überlege, ob ich ihm diese gebe (ich wohne in einer kleinen Eigentumswohnung. Daher meine Frage, kann er damit etwas anstellen? Also sich ohne Erlaubnis zB Schlüsseldienst holen? Er bekäme keinen Mietvertrag von mir, da er weiterhin dort wohnen bleibt.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.02.2019 11:22

Hallo Lisa und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie jemandem eine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen, obwohl Sie gar nicht der Wohnungsgeber sind, unterstützen Sie damit eine Scheinanmeldung. Dafür droht unter Umständen ein hohes Bußgeld. Wir können davon daher nur abraten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hannah am 08.02.2019 20:22

Liebes Immowelt-Redaktion 

"Freizügigkeit ist zunächst das durch Art. 11 GG geschützte Recht, unbeschränkt durch die deutsche Staatsgewalt an jedem Ort innerhalb des Bundesgebietes Aufenthalt und Wohnsitz zu nehmen."

"I. Freizügigkeit gem. Art. 11 GG

(1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.

(2) Dieses Recht darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes und nur für die Fälle eingeschränkt werden, in denen eine ausreichende Lebensgrundlage nicht vorhanden ist und der Allgemeinheit daraus besondere Lasten entstehen würden oder in denen es zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes, zur Bekämpfung von Seuchengefahr, Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen, zum Schutze der Jugend vor Verwahrlosung oder um strafbaren Handlungen vorzubeugen, erforderlich ist."

Das heißt als deutsche kann mich auch in berlin OfW melden ohne das die mich zurück nach wiesbaden schiecken, habe ich es richtig verstanden ?

auf Kommentar antworten

Hannah am 08.02.2019 20:24

Liebes Immowelt-Redaktion 

Ich bin obdachlos/keine Wohnung und keine bleibe, Kann ich mich von Berlin aus OfW melden? Oder muss ich nach Wiesbaden zurück und mich dort abmelden? Ich möchte in berlin bleiben für ein Neustart.


Immowelt-Redaktion am 11.02.2019 10:17

Hallo Hannah und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Abmeldung muss in der Regel dort erfolgen, wo sich der letzte feste Wohnsitz befunden hat. In Ihrem Fall würden wir Ihnen allerdings dazu raten, die Meldebehörden vor Ort zu kontaktieren und sich ggf. auch in Berlin von sozialen Einrichtungen bei der Suche nach einer neuen Bleibe unterstützen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hannah am 06.02.2019 19:41

Ich bin seit Oktober Wohnungslose und obdachlos, wohnte in wiesbaden bin immer noch polizeilich in wiesbaden gemeldet. Kann ich mich aus/in Berlin/einer anderen Stadt von Wiesbaden abmelden und obdachlos OfW melden?

auf Kommentar antworten

Hannah am 08.02.2019 19:22

Liebes Immowelt-Redaktion 

Ich bin obdachlos/keine Wohnung und keine bleibe, Kann ich mich von Berlin aus OfW melden? Oder muss ich nach Wiesbaden zurück und mich dort abmelden? Ich möchte in berlin bleiben für ein Neustart.


Immowelt-Redaktion am 08.02.2019 09:41

Hallo Hannah und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Im § 17 des Bundesmeldegesetzes heißt es, dass derjenige, der eine Wohnung bezieht, sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anmelden muss. Wer aus einer Wohnung auszieht und keine neue Wohnung im Inland bezieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Auszug bei der Meldebehörde abmelden.

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass sie sich zwar abmelden, aber nicht neu anmelden müssen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Clara am 05.02.2019 15:54

Hallo, ich habe eine Frage. Ich werde für einige Monate nach Berlin zu meiner Freundin ziehen, um dort ein Praktikum zu machen. In der Zeit möchte ich mein Zimmer hier untervermieten und frage mich ob sich diese Person, die für die Zeit in mein Zimmer einzieht, hierher ummelden muss, wenn sie nur für sechs Monate hier wohnt. Liebe Grüße, Clara

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2019 09:18

Hallo Clara und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Das Bundesmeldegesetz (BMG) nennt in § 27 einige Ausnahmen von der Anmeldepflicht. Unter (2) heißt es in diesem Paragraphen: "(2) Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Wer nach Ablauf von sechs Monaten nicht aus dieser Wohnung ausgezogen ist, hat sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anzumelden..."

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

gaetanomanzone am 04.02.2019 08:06

Hallo,

Ich bin gestern innerhalb des gleichen Hauses (eine Studenten-WG) umgezogen und deshalb hat sich meine Adresse nicht geändert, sondern nur meine Zimmernummer. Diese steht aber nicht auf der ersten Meldebescheininigung, die ich für mein altes Zimmer hatte. Ist mein Umzug meldepflichtig, obwohl sich theoretisch auf meinen Unterlagen nichts geändert werden muss?

Herzlichen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.02.2019 14:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Behörden verfahren in solchen Fällen von Stadt zu Stadt und von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Gerade in kleineren Gemeinden wird nicht erfasst, in welchem Stockwerk und welcher Wohnung jemand lebt, in größeren Städten dagegen häufiger schon. Wir würden daher empfehlen, die Frage noch einmal an die Meldebehörde vor Ort zu richten. Dort erhalten Sie eine Auskunft, ob Sie sich ummelden müssen oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Thomas am 01.02.2019 19:22

Hallo,

meine Freundin sucht bereits sehr lange eine Wohnung in Berlin. Es wird immer das dreifache Einkommen der Miete verlangt, was sie nicht oft erreicht. Ich möchte ihr helfen, aber Bürgen werden von Vermietern oft abgelehnt. Nun möchten wir gemeinsam eine 1-Zimmer -Wohnung mieten, also wir beiden als Hauptmieter. Ich werde aber in meiner Eigentumswohnung weiterhin wohnen, da diese auch mein Lebensmittelpunkt ist. Trägt der Vermieter automatisch meinen angeblichen Einzug in die Wohnungsgeberbescheinigung ein? Das würde doch nicht den Tatsachen entsprechen.

Wenn ja, unterliege ich dann der Zweitwohnungssteuer?

Herzlichen Dank im voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.02.2019 08:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Bundesmeldegesetz ist der Vermieter nur verpflichtet, den Einzug in eine Wohnung zu bestätigen, nicht die Anmietung. Eine Zweitwohnsitzsteuer wird in Berlin der Regel nur dann fällig, wenn jemand eine Zweitwohnung selbst nutzt oder sie jemandem zur Verfügung steht. Wird sie zur Gänze von einer dritten Person genutzt, wird in der Regel keine Zweitwohnsitzsteuer fällig. Wir würden Ihnen allerdings empfehlen, dies vorab noch einmal mit der Stadt Berlin zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jutka am 31.01.2019 17:08

Hallo.Ich brauche wissen: ich bin nach Deutschland eingezogen. Ich habe auch schon Meldebestätigung. Darf ich mich in AOK registrieren ohne arbeit? Auch ein Bankkonto öffnet? Danke :)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.02.2019 08:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, beides ist möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

VSCHMOELLER am 30.01.2019 18:32

Mein getrennt lebender Ehemann hat das UG in der selben Adresse wie seine Ehefrau bezogen,seine Ehefrau wohnt im EG, nun wollen sie wieder zusammen ziehen in die EG Wohnung. Wie nun ummelden, es sind gleiche Adressen.

Bitte um Hilfe

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2019 09:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Behörden verfahren in solchen Fällen von Stadt zu Stadt und von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Gerade in kleineren Gemeinden wird nicht erfasst, in welchem Stockwerk und welcher Wohnung jemand lebt, in größeren Städten dagegen häufiger schon. Wir würden daher empfehlen, die Frage noch einmal an die Meldebehörde vor Ort zu richten. Dort erhalten Sie eine Auskunft, ob Sie sich ummelden müssen oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lotta am 29.01.2019 15:17

Hallo,ich hätte mal eine Frage. Und zwar es eine Freundin von mir von Bayern nach Berlin gezogen, hat vom Jobcenter Bayern das Ok bekommen. wohnt nun bei ihrer Oma kann sich aber bei ihrer Oma nicht polizeilich melden. kann sie trotz dessen dass sie keine polizeiliche Anmeldung hat sich hier eine Wohnung suchen oder klappt das nicht? Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.01.2019 15:48

Hallo Lotta,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Für die Wohnungssuche in einer bestimmten Stadt muss man nicht auch dort gemeldet sein. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass Ihre Freundin gesetzlich verpflichtet ist, sich dort anzumelden, wo sie tatsächlich wohnt. Das gilt auch dann, wenn sie bei ihrer Großmutter wohnt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Delmenhorst am 28.01.2019 16:44

Kann man auch 1 Raum einer Privatperson für die Aufbewahrung seiner Möbel vermieten ,um selbst die geforderte Wohnkostensenkung für Jobcenter zu erzielen ?Und muss ich auch hier den Vermieter fragen?

MFG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.01.2019 08:57

Grundsätzlich müssen Sie bei jeder Form der Untervermietung Ihren Vermieter um Erlaubnis bitten. Weiterhin würden wir Ihnen empfehlen, Fragen zur Wohnkostensenkung am besten mit dem Jobcenter direkt zu klären. Wir können vorab nicht abschätzen, welche Entscheidung dort im Einzelfall getroffen wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Emma2019 am 28.01.2019 08:55

Hallo. Ich wohne schon seit einigen Jahren im Ausland. Ich bin hier in Spanien gemeldet, aber auch immer noch bei meinen Eltern in Deutschland. Kann ich da gemeldet bleiben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.01.2019 12:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie die Wohnung Ihrer Eltern tatsächlich noch gelegentlich als Wohnsitz nutzen, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Delmenhorst am 27.01.2019 22:10

Ich habe folgendes Problem.Durch den Auszug meines Sohnes zählt nun meine wohnung als unangemessener Wohnraum. Ich muss meine wohnkosten senken oder umziehen.

Um meine Kosten zu senken möchte ich 1 zimmer an ein person untervermieten, welche in den Niederlanden wohnt und arbeitet und daher das zimmer nur nutzen würde,wenn er in Deutschland zu Besuch ist.

Akzeptiert das jobcenter diese Möglichkeit der Kostensenkung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.01.2019 12:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Kostensenkung durch Untervermietung ist möglich. Bedenken Sie aber bitte, dass Sie vor der Untervermietung Ihren Vermieter um Erlaubnis bitten müssen. Sicherheitshalber würden wir Ihnen zusätzlich empfehlen, Ihr Vorhaben vorab noch mit dem Jobcenter abzuklären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stellatje96 am 25.01.2019 21:14

Ich habe folgende Frage: ich bin im Januar 2015 mit meinem Freund in Hannover zusammen gezogen. Im Mietvertrag sind wir beide als Mieter (wir sind demnach beide Hauptmieter) aufgeführt. Mein Freund hat sich rechtzeitig gemeldet zum 01.01.15, so wie das Datum im Mietvertrag ist. Da ich oft in meine Heimat Bremerhaven gependelt bin, habe ich mich nie nach Hannover umgemeldet. Jetzt fange ich jedoch einen Job dort an und wollte mich dazu nun ab diesen Monat dem 01.01.19 dazu in Hannover melden. dazu war ich heute auch beim Bürgerbüro mit dem Mietvertrag. Ich hab dem Sachbearbeiter dort geschildert, dass ich nicht immer dort war, sonder hauptsächlich bei meinen Eltern zuhause gewohnt habe und jetzt komplett in unsere Wohnung einziehe, da mein neuer Job ab Februar beginnt. Der Bearbeiter da meinte das ist kein Problem, hat alles mit mir ausgefüllt und mich ab dem 01.01.19 in Hannover gemeldet. Zum Schluss hat er mir noch ein Formular für meinen Freund mitgeben, der unterschreiben soll, dass ich jetzt ab dem 01.01.19 bei ihm wohne. mein Freund hat jetzt jedoch bedenken und möchte das Formular nicht unterschreiben, da ich laut Mietvertrag eigentlich schon seit 2015 in unserer Wohnung wohne und genauso wie er Hauptmieter und nicht Untermieter von ihm bin . Auch bei den Nebenkosten für die Hausverwaltung haben wir jedes Jahr angegeben, dass wir zusammen in der Wohnung wohnen. Sollte ich wieder zum Amt gehen und alles aufklären oder kann mein Freund das Formular ohne Bedenken unterschreiben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.01.2019 09:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie Hauptmieter einer Wohnung sind, ist Ihr Vermieter der Wohnungsgeber und nicht Ihr Freund. Demnach muss auch der Vermieter die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen. Rechtlich sauber wäre es, wenn Sie dies dem Amt auch so schildern würden. Generell gilt aber, dass das Bundesmeldegesetz die Meldepflicht nicht an die Anmietung einer Wohnung, sondern an deren Bezug knüpft.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Stellatje96 am 28.01.2019 15:03

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ich war bereits beim Amt und habe einer Mietarbeiterin dort den Mietvertrag gezeigt und auch gesagt, dass wir beide Hauptmieter sind und erneut die Lage geschildert.

Die Mietarbeiterin meinte darauf hin wieder, dass das keine Rolle spielt, wenn ich ebenfalls Hauptmieter bin. Mein Freund könne als Wohnungsgeber unterschreiben...


Immowelt-Redaktion am 28.01.2019 15:11

Das ist zwar überraschend. Aber wenn das fragliche Amt sich diesbezüglich so kulant zeigt, können Sie sich im Zweifel wohl darauf berufen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Stellatje96 am 28.01.2019 17:16

Genau das haben mir zwei Mitarbeiter beim Amt so gesagt, da ich später eingezogen bin und nur er das Bescheinigen kann. So kann er Wohnungsgeber sein.

Mein Freund hat jedoch immer noch bedenken, dass der Vermieter damit nicht einverstanden wäre und sagen könnte, dass wir beiden bereits seit 2015 in der Wohnung wohnen.

Welche Konsequenzen könnten auf ihn durch seine Unterschrift zukommen?

Ich wollte mich beim Amt, um dies zu vermeiden, schon rückwirkend für 2015 melden und die Strafe für das zu späte melden zahlen, die meinten jedoch das sei nicht nötig. Besser wäre es, wenn mein Freund für mich unterschreibt, dass ich jetzt tatsächlich erst hier wohnen, auch wenn das gar nicht der Fall sein sollte.


Immowelt-Redaktion am 29.01.2019 09:00

Die Unterzeichnung des Mietvertrags durch Sie beide und die Anmeldung beim Amt haben nur bedingt etwas miteinander zu tun. Wenn der Vermieter ohnehin mit Ihnen beiden den Mietvertrag geschlossen hat, ist er damit einverstanden, dass Sie beide dort wohnen. Mietrechtlich dürften keine Konsequenzen drohen, wenn Ihr Lebensgefährte nun wie vom Amt empfohlen die Wohnungsgeberbestätigung ausstellt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Emil am 23.01.2019 06:31

Begründet es eigentlich automatisch einen Wohnsitz, nur weil man im Mietvertrag steht? Mein Vermieter will mich aus meinem alten Vertrag nicht entlassen, weil ich ihn mit einer anderen Person gemeinsam unterschrieben habe (WG). Unseren vorgeschlagenen Nachmieter will der Vermieter nicht akzeptieren und daher lässt er mich nicht aus dem Vertrag.

Ich habe aber schon längst einen neuen Hauptwohnsitz. Habe ich also automatisch einen Zweitwohnsitz in der alten Wohnung, nur weil ich dort im Vertrag stehe? (Wäre etwas blöd wegen der Zweitwohnungssteuer.)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.01.2019 09:20

Hallo Emil und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Bundesmeldegesetz knüpft die Meldepflicht an den Einzug in eine Wohnung, nicht an deren Anmietung. Die Zweitwohnsitzsteuer wird allerdings von den Städten und Gemeinden erhoben, die ihrerseits durchaus unterschiedliche Definitionen davon haben, was ein Zweitwohnsitz ist und was nicht. Üblich ist beispielsweise, dass das "Innehaben" einer Wohnung genügt, um die Verpflichtung zur Zweitwohnsitzsteuer zu begründen, wobei dieses Innehaben auch als bloße Anmietung interpretiert werden kann.

Insofern (und auch weil Sie von Ihrem alten Vermieter immer noch in Haftung genommen werden können) sollten Sie überlegen, ob es nicht sinnvoll sein kann, den alten Mietvertrag gemeinsam zu königen. Ihr ehemaliger Mitbewohner könnte dann einen neuen Mietvertrag für die gleiche Wohnung abschließen. Auch das aber natürlich nur, wenn der Vermieter damit einverstanden ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Antrix am 22.01.2019 18:27

Hallo zusammen,

ich habe auch einen kleinen Fragenkatalog im Kopf gerade. Ein Bekannter von mir gilt gerade als Obdachlos (übernachtet bei seiner Freundin, aber ist dort nicht gemeldet). Sprich er hat aktuell keinen festen Wohnsitz. Nun kam es zu dem Punkt, dass er ein polizeiliches Führungszeugnis beantragen muss(arbeitet seit ca 2 Jahren in einer Sicherheitsfirma). Auf Nachfrage beim Rathaus kam der Hinweis, dass ein fester Wohnsitz verpflichtend ist, damit überhaupt ein Zeugnis ausgestellt werden kann. Nun ist die Zwickmühle, dass er ohne Meldeadresse kein Zeugnis bekommt, und ohne Zeugnis womöglich die weitere Anstellung gefährdet ist. Eine Wohnung zu finden auf die Schnelle könnte auch schwierig werden. Bei seiner Freundin kann er sich nicht, da die Wohnung nicht für 2 Personen ausgelegt und das nicht genehmigt wird.

Da ich diesen "Fall" bislang nicht im Netz beantwortet bekommen habe, schreibe ich hier...

Ist es möglich, ohne dass ich mir selber Stress mache, ihn bei mir zu melden? Er würde hier nicht wohnen, sondern sich lediglich hier melden und die Post zu mir schicken lassen. Ich wohne nicht zu Miete, sondern in einem Eigenheim

Gibt es dort Herausforderungen oder sollte ich das lieber direkt mit dem Bürgerbüro klären?

Danke und viele Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.01.2019 09:04

Hallo Antrix,

zunächst sei erwähnt, dass sich Meldepflichtige nur selbst anmelden können. Den Wohnungsgeber trifft lediglich eine Mitwirkungspflicht: Er muss besagte Wohnungsgeberbestätigung ausstellen. Wenn Sie eine Wohnungsgeberbestätigung für jemanden ausstellen, der gar nicht wirklich bei Ihnen wohnt, handelt es sich um eine Scheinanmeldung, also eine Ordnungswidrigkeit, für die ein Bußgeld fällig werden kann. Insofern können wir Ihrem bekannten nur raten, sich schnellstmöglichst eine Unterkunft zu suchen oder doch den Versuch zu unternehmen, mit dem Vermieter seiner Freundin zu sprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Antrix am 23.01.2019 11:38

Hallo zusammen,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Wir werden schauen ob ein Gespräch mit dem Vermieter etwas bringt. Eine Scheinanmeldung werde ich auf keinen Fall unterstützen.

Danke und viele Grüße

Antrix

Krisoin am 21.01.2019 16:33

Hallo,

für mich erschließt sich noch nicht die nahezu gleichberechtigte Wohnsituation mit meinem Partner nicht ganz.

Ich möchte in nächster Zeit zu meinem Partner ziehen, wir teilen uns dann die Miete, allerdings möchte ich mich nicht nachträglich zusätzlich in den Mietvertrag eintragen lassen. Oder ist das verpflichtend?

Wer füllt dann den Wohnungsgeberbescheid aus?

Mein Partner bei dem ich einziehe oder der Vermieter. Ich wohne ja schließlich nicht kostenlos bei meinem Partner und so recht zur „Untermiete“ auch nicht. Oder sehe ich das falsch?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.01.2019 09:20

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie müssen nicht zwangsläufig in den Mietvertrag mit aufgenommen werden. Wenn Sie Ihr Partner bei sich wohnen lässt und sie ihm dafür etwas zahlen, ist aber konkludent von einem Untermietverhältnis auszugehen. In diesem Fall wäre Ihr Partner der Wohnungsgeber und müsste auch die Wohnungsgeberbescheinigung ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mary-Gold am 18.01.2019 11:03

Hallo. Ich( ende 50) möchte für 4-5 Jahre mit meinem Wohnmobil in diverse Orte reisen.Dort entweder auf Stellplätze oder Campingplätze für 3-4 Monate jeweils stehen und die Umgebung mit dem Auto (das auf einem Anhänger mitgeführt wird)mir ansehen. Somit bräuchte ich keine Wohnung. da ich eh nie da sein würde. Die Post würde zur Freundin gehen . Wie mache ich das nun mit Hauptwohnsitz?,da ich ja wegen Krankenkasse,Geldinstitut , Autoversicherungen und co eine feste Meldeadresse brauche. Jedoch gibt es einen § wo steht das man dort den ersten WOhnsitz hat wo man sich am meisten aufhält. Nun, ich würde es im Wohnmobil sein. hmmm -- grübel. Wie stelle ich einen legalen Meldeadresse her ?-- lieben Gruß Mary-Gold

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2019 14:10

Hallo Mary-Gold,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die korrekte Anmeldeform wäre streng genommen "ohne festen Wohnsitz". Wie Sie schon bemerkt haben, kann das aber einige Probleme mit sich bringen. Insofern kommt unter Umständen eine Anmeldung bei Verwandten in Betracht, dies aber auch nur dann, wenn Sie immer wieder auch tatsächlich dort wohnen. Wir würden Ihnen daher dazu raten, die Angelegenheit direkt mit dem zuständigen Meldeamt an Ihrem jetzigen Wohnsitz zu besprechen. Eventuell findet sich dort eine praktikable und möglichst unbürokratische Lösung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Doudu am 14.01.2019 20:14

Hi, ich möchte meinen Sohn, der studiert in meine Wohnung aufnehmen. Muss ich ihn mit in den Mietvertrag aufnehmen lassen, damit er sich ummelden kann oder reicht eine, von mir ausgestellte Wohnungsgeberbescheinigung aus ?

Und, wird das Vermietungsbüro von der Meldestelle informiert, oder muss ich das selbst machen ??

Ich danke sehr

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.01.2019 10:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ihr Sohn muss nicht zwangsläufig in den Mietvertrag mit aufgenommen werden, damit er sich ummelden kann, Sie können Ihn auch kostenlos bei sich wohnen lassen oder zur Untermiete. In diesem Fall könnten Sie die Wohnungsgeberbestätigung für Ihn ausstellen. Bedenken sollten Sie aber, dass Sie Ihren Vermieter zuvor um Erlaubnis bitten müssen, wenn Sie jemanden in Ihrer Wohnung aufnehmen, das allerdings unabhängig von der gesetzlichen Meldepflicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Reyrey am 14.01.2019 19:36

Hallo, ich möchte zu meiner Mutter ziehen, die selber in einer Mietwohnung wohnt. Daraufhin möchte ich mich beim Meldeamt ummelden. Wer muss den Wohnungsgeberschein ausstellen? Meine Mutter oder die Wohnungsbaugesellschaft?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.01.2019 10:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihre Mutter Sie kostenlos oder zur Untermiete bei sich wohnen lässt, ist Ihre Mutter die Wohnungsgeberin und muss die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen. Werden Sie als Mieter mit den in den Hauptmietvertrag aufgenommen, wäre der Vermieter der Wohnungsgeber und müsste auch die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MN am 14.01.2019 03:34

Wie verhält es sich wenn man in Deutschland nie aus dem Elternhaus gezogen ist, sondern direkt ins Ausland und dort Arbeit aufnimmt, allerdings gelegentlich in das Elternhaus zurückkehrt aber in Deutschland keinerlei Einnahmen hat?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.01.2019 14:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wer in Deutschland einen Wohnsitz innehat, ist meldepflichtig. Das gilt auch, wenn sich dieser Wohnsitz im Haus der Eltern befindet. Die Höhe des Einkommens spielt für die Meldepflicht keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Manu75 am 13.01.2019 17:40

Hallo,

Ich wohne bei meinem ex-freund, bin hier gemeldet und stehe nicht im Mietvertrag. Jetzt möchte er mich beim Meldeamt abmelden. Geht das denn über so einfach?

LG Manu

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.01.2019 14:12

Hallo Manu,

nein, abmelden können Sie sich nur selbst und auch nur dann, wenn Sie dauerhaft aus Deutschland wegziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Melanos am 09.01.2019 21:29

Hallo,

muss man sich auch ummelden, wenn man innerhalb eines Hauses die Wohnung wechselt? In der Anmeldebestätigung steht nämlich keine Etage, d.h die Adresse ändert sich ja eigentlich nicht.

Danke.

Viele Grüße

Melanie

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.01.2019 14:32

Hallo Melanie und vielen Dank für Ihren Kommentar,

aus dem Gesetzestext geht dies nicht zu 100 Prozent hervor. So heißt es im § 17 Abs.1 BMG "Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anzumelden." Jedoch wird im § 19 Abs. 3 BMG auf der Wohnungsgeberbestätigung nur die Angabe der Adresse gefordert - diese ändert sich ja in Ihrem Fall nicht. Inwieweit ihre Gemeinde diesen Sonderfall handhabt, können wir nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen, sich beim zuständigen Amt zu erkundigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

aga am 06.01.2019 18:51

Hallo

Meinen Mann und ich haben in November 2018 einen neuen Mietvertrag für eine Wohnung unterschrieben. Wir haben uns allerdings nun entschieden, auseinander zu ziehen. Er möchte in die alte Wohnung bleiben, und ich ziehe in die neue. Wir stehen beide in beiden Mietverträge. Muss man deshalb bei meiner Ummeldung die alte Wohnung als Zweitwohnsitz bzw. Nebenwohnung melden? Ich werde ja nicht mehr dort wohnen. Und ist er verpflichtet sich in die neue Wohnung zu melden, obwohl er dort nicht wohnen wird nur weil er auf dem Mietvertrag steht? Vielen Dank im voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.01.2019 13:07

Hallo aga und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell muss man sich nur dort anmelden, wo man auch tatsächlich wohnt. Eine Anmeldung eines Zweitwohnsitzes ist also nicht nötig. Auch ihr Mann muss sich in der neuen Wohnung nicht anmelden.

Sie können natürlich überlegen, sich jeweils aus den Mietverträgen der nicht genutzten Wohnung streichen zu lassen. Das geht jedoch nur mit der Zustimmung aller Hauptmieter und des Vermieters.

Beachten Sie jedoch bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder eine Mietervereinigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elena am 06.01.2019 14:26

Hallo, was soll ich machen, wenn ich seit Januar keine eigene Wohnung in Berlin nich mehr habe und bin auf der Suche nach eine, wohne aber bei meiner Bekannte in Berlin, die mich leider nicht anmelden kann. Bis Dezember hatte ich die Anmeldung in Berlin auch.

VG Elena

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.01.2019 10:09

Hallo Elena und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Wenn die Wohnung Ihrer Bekannten derzeit Ihren Lenbensmittelpunkt darstellt, also Ihr Hauptwohnsitz ist, sind Sie verpflichtet, sich anzumelden (das ist nicht die Aufgabe Ihrer Bekannten, sondern Ihre). Für die Anmeldung benötigen Sie eine Wohnungsgeberbestätigung vom Vermieter. Wer das ist, hängt von den vertraglichen Absprachen ab. Wenn Sie Untermieter Ihrer Bekannten sind, ist der Vermieter quasi Ihre Bekannte, wenn Sie Mitmieter der Wohnung sind, ist es der Vermieter der Wohnung.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

wieggy am 05.01.2019 17:24

Hallo,

ich habe auch eine Frage hinsichtlich der Meldepflicht.

Seit 1 1/2 Jahren wohnt meine Freundin bei mir und hat ihren Lebensmittelpunkt in meiner Stadt.

Sie arbeitet in der Nachbarstadt, wo sie auch ihre eigentliche Wohnung hat und gemeldet ist.

Besteht für sie die Pflicht sich bei mir anzumelden?

Vielen Dank für die Antwort!

Viele Grüße,

Matthias

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.01.2019 11:25

Hallo wieggy und danke für Ihren Kommentar.

Die Antwort lautet kurz und knapp: ja.

Wenn die eigene Wohnung in der Nachbarstadt nicht mehr Lebensmittelpunkt Ihrer Freundin ist, handelt es sich zudem um einen Zweitwohnsitz, für den unter Umständen eine Zweitwohnungssteuer fällig werden kann.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Mexx am 04.01.2019 18:16

Hallo

Wie verhält es sich denn wenn ich eine Abmeldebescheinigung von meiner alten Gemeinde vorlege und nicht das Formular muss ich dieses trotzdem vorlegen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.01.2019 10:52

Hallo Mexx und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei der Anmeldung muss grundsätzlich die Wohnungsgeberbestätigung des Vermieters und nicht die Abmeldebescheinigung von der alten gemeinde vorgelegt werden.

Mit den besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jaqnie91 am 02.01.2019 22:08

Hallo,

brauche im um mich umzumelden unbedingt eine Wohnungsgeberbescheinigung oder reicht der Mietvertrag dafür aus?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 13:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für Ihre Anmeldung ist die Wohnungsgeberbescheinigung verpflichtend.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kathrin am 01.01.2019 20:12

Hallo,

mein Mann musste aufgrund eines Kontaktverbots und anschliessender richterlicher Verfügung das gemeinsame Haus im September verlassen und ist in die Wohnung seiner Mutter in sein altes Kinderzimmer gezogen. Nach Anfechtung des richterlichen Beschlusses Ende September wurde im November die Zuweisung des Hauses an mich bestätigt. Hätte er sich sofort im September ummelden müssen? Da der Wohnsitz seitdem in einem anderen Ort liegt, wäre auch die weitere Wahrnehmung eines Stadtratmandats im vormaligen Wohnort seitdem fraglich.

Danke für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 13:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

so wie Sie den Fall darlegen, musste sich Ihr Mann noch nicht bereits im September ummelden. Da er den Beschluss angefechtet hat, war nicht abschließend davon auszugehen, dass er länger als sechs Monate bei seiner Mutter wohnen bleibt. Innerhalb dieser Frist muss der neue Wohnsitz nicht angemeldet werden, wenn nicht beabsichtigt wird, das halbe Jahr zu überschreiten (§27 Abs. 2 Bundesmeldegesetz). Inwiefern das Einfluss auf sein Stadtratsmandat hat, müssen Sie bei der Stadt erfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kawimaju am 29.12.2018 18:42

Hallo,

mein Sohn ist 19 Jahre alt und seine Ausbildung wurde nach Beendigung der Probezeit durch den Arbeitgebers beendet. Er hat sich bei der Arbeitsagentur bei uns in Hamburg arbeitslos und Ausbildung suchend gemeldet. Er reicht nun zweigleisig, in Hamburg und im Saarland, wo er bei seinen Großeltern aufgenommen werden kann, Bewerbungen ein. Die Arbeitsagentur in Hamburg gewährt ihm nach Zustimmung der Arbeitsagentur jedoch maximal 21 Tage bei seinen Großeltern im Saarland zu bleiben, was die Suche nach einer Ausbildung dort natürlich einschränkt und immense Fahrkosten nach sich zieht. Er würde sich daher lieber bei der Arbeitsagentur im Saarland anmelden.

Da er das Großstadtleben nicht mehr mag, möchte er am liebsten eine Ausbildung im Saarland wahrnehmen.

Reicht es für eine Anmeldung bei der Arbeitsagentur im Saarland einen Zweitwohnsitz anzumelden und sich erst nach dem erfolgreichen Erhalt eines Ausbildungsplatzes im Saarland als Erstwohnsitz anzumelden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 12:34

Hallo,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Grundsätzlich gilt laut Bundesmeldegesetz: Wer eine zweite Wohnung neben seinem Hauptwohnsitz bezieht, muss diese als Zweitwohnsitz anmelden (§ 21 BMG). Nur wenn diese nicht länger als sechs Monate bewohnt werden soll, muss kein Zweitwohnsitz angemeldet werden (§ 27 BMG, Abs. 2).

Unabhängig davon können wir Ihnen aber nicht sagen, in wie weit das Anmelden eines Zweitwohnsitzes den Wechsel der zuständigen Arbeitsagentur ermöglicht und ob dies zulässig ist. Hierfür empfehlen wir Ihnen, sich direkt an die jeweilige Arbeitsagentur zu wenden und sich beraten zu lassen.

Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Donaidel am 18.12.2018 12:35

Mein Sohn ist zur Zeit ohne Wohnung Deshalb möchte ich ihn gerne bei mir anmelden Er ist täglich bei mir ùbernachtet aber auch Mal wo anders.Darf ich das??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.12.2018 12:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

anmelden muss Ihr Sohn sich selbst. Sie können ihm aber eine Wohnungsgeberbescheinigung ausstellen, wenn Sie ihn kostenlos bei sich wohnen lassen. Voraussetzung dafür ist, dass er auch tatsächlich bei Ihnen wohnt, dort also seinen Lebensmittelpunkt hat. Sollten Sie in einer Mietwohnung wohnen, beachten Sie bitte unabhängig von den meldegesetzlichen Vorschriften, dass Sie Ihren Vermieter um Erlaubnis bitten müssen, wenn Sie eine weitere Person im Haushalt aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Teddybär am 17.12.2018 22:09

Hallo,

ich habe von einer Person durch Dritte erfahren, dass diese Leute in ihr Haus anmeldet (ohne dass diese da wohnen) und dafür monatlich Geld kassiert. Beweisen kann ich das nicht. Sollte ich das der Behörde melden?

Danke für die Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.12.2018 09:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für eine solche Ordnungswidrigkeit können laut Gesetz Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro fällig werden. Eine gesetzliche Verpflichtung, solche Ordnungswidrigkeiten zu melden, gibt es nicht. Insofern bleibt diese Entscheidung Ihnen überlassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cerkez81 am 15.12.2018 00:34

Hallo!

Also ich lebe j. Hamburg und habe dieses Jahr im April geheiratet. Meine Frau wird aus dem Ausland nun zu mir ziehen. Wer stellt die Wohnungsgeberbestätigung nun aus? Ich als Hauptmieter oder mein Vermieter die SAGA? Benötigt meine Ehefrau überhaupt so eine Bestätigung zur Anmeldung.?

Vielen Dank im Voraus ????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.12.2018 09:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, auch Ihre Frau benötigt eine Wohnungsgeberbestätigung. Sollten Sie sie kostenlos bei sich wohnen lassen oder die Wohnung teilweise an sie untervermieten, sind Sie der Wohnungsgeber. Wird Ihre Frau dagegen als zusätzlicher Hauptmieter mit in den Mietvertrag aufgenommen, ist Ihr Vermieter der Wohnungsgeber.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Meike am 13.12.2018 15:44

Hallo,

Ich bin letzte Woche zu meinem Freund gezogen. Er wohnt in dem Haus seines Vaters. Brauch ich beim Anmelden auf dem Einwohnermeldeamt eine Wohnungsgeberbestätigung? Eigentlich gibt es keinen Mietvertrag oder ähnliches also sind wir uns nicht sicher wie das läuft. Muss ich sowas trotzdem vorlegen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.12.2018 15:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, eine solche Bestätigung ist bei der Anmeldung immer nötig, unabhängig davon, ob jemand zur Miete wohnt, in seiner eigenen Wohnung oder kostenfrei in der Wohnung eines anderen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

cse am 06.12.2018 18:16

Im neuen Mietvertrag sind wir als Eheleute beide eingetragen, sonst hätte ich die Wohnung nicht bekommen.

Mein Mann möchte in der alten Wohnung wohnen bleiben, wo er alleiniger Hauptmieter ist. Kann ich mich als Hauptmieterin alleine in der neuen Wohnung anmelden, und er in seiner Wohnung wie gehabt alleiniger Hauptmieter bleiben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.12.2018 08:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Meldepflicht ist nicht an die Anmietung einer Wohnung geknüpft, sondern an deren Bezug. Sie müssen also beide in der Wohnung gemeldet sein, in der Sie tatsächlich wohnen, unabhängig von der Anmietung weiterer Immobilien.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

dhbw_mt am 06.12.2018 17:37

Hallo, ich hätte auch eine Frage. Ich mache ein duales Studium. Das besteht immer aus Praxisphasen und Theoriephasen. Wenn ich meine Praxisphase habe, wohne ich in meiner festen Wohnung. Wenn ich die Theoriephase habe, muss ich in einem anderem Ort wohnen und zwar 350km von zuhause. Theoriephase bedeutet nichts Anderes als ein Semester an der Uni, in der Regel 3 Monate. Für jedes Semester miete ich dann ein Zimmer in einer WG und jedes Mal in einer anderen WG. Also wenn ich schon bei einer anderen Behörde gemeldet bin und dann das WG Zimmer für weniger als 6 Monate miete, ist dann die Anmeldung von meinem WG Zimmer nicht nötig. Verstehe ich das richtig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.12.2018 08:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das ist korrekt. Der genaue Wortlaut in § 27 des Bundesmeldegesetzes lautet: "Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden."

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nils am 04.12.2018 21:02

Hallo,

ich wohne bereits seit vielen Jahren im Ausland (erst in den USA, seit 2015 in Österreich). Wir haben uns nun als Investition eine Ferienwohnung im Allgäu gekauft, die wir natürlich auch einige Wochen im jahr nutzen werden. Laut Paragraph 27 Bundesmeldegesetz muss ich mich ja bei einem Wohnsitz im Ausland erst nach drei Monaten in Deutschland anmelden. Wie ist denn diese Frist zu verstehen? Drei Monate am Stück, drei Monate im Jahr? Wir werden die Wohnung jedes Jahr nutzen, immer zwischendurch, aber niemals mehr als 3 Monate im Jahr, weder am Stück noch insgesamt.

Vielen lieben Dank für eine info!

Nils

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2018 09:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Paragrafen 27 ist von einem sechs - beziehungsweise drei - Monate dauernden Aufenthalt die Rede. Gemeint ist hierbei die Dauer am Stück. Wenn Sie also nie länger als drei Monate am Stück in der Wohnung verbringen, müssen Sie sich in Deutschland nicht an- und wieder abmelden.

Beachten Sie jedoch bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder an das zuständige Einwohnermeldeamt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tim am 03.12.2018 21:43

Hallo Immowelt,

Ich bin zeitnah für ungefähr ein Jahr im Ausland. Für meine angemietete Wohnung habe ich auch bereits einen Untermieter, inkl. Erlaubnis des Eigentümers. Jetzt wollte ich eigentlich meinen Wohnsitz in Deutschland nicht abmelden (bei einem vorherigen Auslandsaufenthalt hat das auch alles ohne Abmeldung funktioniert). Ich habe aktuell allerdings Probleme laufende Verträge gekündigt bzw. stillgelegt zu bekommen (z.B. Handyvertrag), da keine Abmeldebescheinigung vorliegt.

Meine Frage: Ist die Untervermietung für mich wie beschrieben unproblematisch wenn ich nun meinen Wohnsitz in Deutschland doch abmelde?

Vielen Dank für eure Meinung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2018 11:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell ist die Meldepflicht daran geknüpft, ob jemand tatsächlich in einer Wohnung lebt oder nicht. Wenn sie in der Wohnung nicht wohnen und sie mit Erlaubnis des Vermieters untervermieten, sollte das also zumindest im Hinblick auf die Untervermietung aber kein Problem sein. Wenn Sie allerdings fest planen, nach Deutschland zurückzukehren, ist es Ermessenssache, ob das zuständige Amt das auch tatsächlich als Wegzug aus Deutschland sieht, der eine Abmeldung rechtfertigt. Letzteres sollten Sie vor Ort mit dem Amt klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jutka am 01.12.2018 01:33

Hallo,

Mein Freund mit Familie wohnen in Deutschland auf einer Untermiete. Wenn ich mich nach diese Adresse registieren und wohnen möchte, muss der Eigentümer der Wohnung davon wissen? Oder ist genug wenn einer der Familienmitglieder bestätigt, dass sie bereits da wohnen-natürlich mit Vertrag.?

Danke schön!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.12.2018 10:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unabhängig von den meldegesetzlichen Bestimmungen muss der Vermieter immer gefragt werden, wenn ein neuer Untermieter in eine Wohnung einzieht. Wer die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen muss, ist abhängig vom Vertragsverhältnis: Ziehen Sie ebenfalls als Untermieter in die Wohnung ein, ist der Hauptmieter der Wohnungsgeber. Ziehen Sie als zusätzlicher Hauptmieter in die Wohnung, ist der Vermieter der Wohnungsgeber.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Jutka am 04.12.2018 12:24

Danke. Aber wir haben ein Problem, dass ich mich bei diese Familie nicht registrieren können, weil die Wohnung zu klein ist. (Ich war da einmal an Urlaub, Wohnung ist für uns genug groß-aber ...) Es gibt andere Bekannta(Familienmitglieder in der Nähe. Wenn ich ihrer Adresse zustimmen würde, aber bei Freund wohne....Ist es Betrug und Bestrafung? Wir sind verzweifelt und traurig weiter.... :( :(


Immowelt-Redaktion am 04.12.2018 13:29

Wenn Sie sich an einer Adresse anmelden, an der Sie gar nicht wirklich wohnen, wäre das in der Tat eine Ordnungswidrigkeit und könnte ein Bußgeld nach sich ziehen. Wahrscheinlich wäre es deshalb am besten, Sie würden sich mit Ihrem Freund zusammen eine eigene Bleibe suchen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Jutka am 04.12.2018 15:42

Es ist klar. Nur unser Plan war zuerst zusammen neue Arbeit und dann andere Wohnung suchen. Ich wolte nur erste paar Monate bleiben. :( Vielen dank für Ihre Hilfe :( Keine Ahnung wie jetz weiter.


Jutka am 04.12.2018 17:58

Bitte, noch eine Frage... wie lange darf ich bei meinen Freund bleiben ohne Anmeldung als Besuch?


Immowelt-Redaktion am 05.12.2018 08:38

Eine Besuchsdauer von vier bis sechs Wochen ist durchaus in Ordnung. Zahlen Sie in der Zeit eine Art Miete an die Familie, gelten Sie jedoch nicht mehr als Besucher.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Teresa12 am 30.11.2018 11:39

Hallo,

ich wohne habe seit 1991 einen gültigen Mietvertrag allerdings aufrund von Pflegetätigkeit bei meiner Mutter in der wohnte Nähe , wollte ich bei Meldeamt im Jahr 2013 einen Zweitenwohnsitz bei meiner Mutter anmelden, dort wurde mir gesagt, daß das in der selben Stadt nicht geht und ich muss dort angemeldet sein wo ich tatsächlich überwiegend mich aufhalte. Aus diesem Grund habe ich mich bei meiner Mutter angemeldet. <nuur ist leider in diesem Monat meine Mutter verstorben und deren Wohnung gekündigt ist, ich wollte mich wieder in meiner alten Wohnung anmelden. Habe beim Meldeamt mich als Wohnungsgeberin, aber nicht Eigentümerin eingetragen. Leider wollten die das nicht akzeptieren - obwohl mein Mietvertrag seit besteht und ich die Miete seit 27 Jahren bezahle und auch niemanden die Whg untervermietet habe, sie behaupten ; ich brauche eine NEUE Wohnugsgeberbescheinigung vom dem Eigentümer und mein Mietvertrag uninteressant ist ??? Ich denke, daß ich die ganze Zeit Wohnungsmieterin bin und ich kann mich wieder selbst dort anmelden dh. ich selbst bin die Wohnugsgeberin ? Bin ich in Unrecht ? Bitte helfen Sie mir mein Problem jetzt zu lösen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.11.2018 11:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie sich als Hauptmieterin einer Wohnung an einer neuen Adresse anmelden, ist in der Tat der Vermieter der Wohnungsgeber und muss die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen. Ob Sie zuvor bereits in dieser Wohnung gemeldet waren und ob Sie schon lange einen Mietvertrag dafür haben, ist dabei unerheblich. Es wird Ihnen also leider nichts anderes übrig bleiben, als Ihren Vermieter um eine Wohnungsgeberbestätigung zu bitten. Ein Muster können Sie in diesem Artikel herunterladen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Teresa12 am 30.11.2018 14:02

Bedeutet das auch dass ich als Mieter der Wohnung laut Mietvertrag, einen anderen Untermieter anmelden kann und dann selbst unterschreiben ? Oder kann ich mich auch als Untermieter in der Wohnung selbst anmelden ?


Immowelt-Redaktion am 30.11.2018 14:26

Anmelden müsste sich ein etwaiger Untermieter selbst, allerdings können Sie für einen solchen als Hauptmieter die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen. Es ist allerdings nicht möglich, eine Wohnung an sich selbst unterzuvermieten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

AnnaBaumG am 22.11.2018 17:08

Hallo liebe Redaktion,

da ich gesehen habe, dass hier in der Kommentarspalte auch Fragen beantwortet werden, versuche ich auch einmal mein Glück:

Ich habe meine Wohnung aus familiären Gründen bis Juni untervermietet und wohne derzeit bei einer Verwandten. Im Frühjahr werde ich aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen. Meine Untermieterin möchte gern noch ein weiteres Jahr in meiner Wohnung bleiben, was für mich ok ist. Allerdings muss ich mich ja beim Umzug auch ummelden.

Entstehen dadurch Nachteile für meine Untermieterin, bzw. muss ich weiterhin in der Wohnung gemeldet sein, die ich untervermiete?

Oder könnten wir eventuell Probleme bei der Wohngenossenschaft bekommen, wenn wir das Untermietverhältnis verlängern wollen?

Vielen Dank schon mal für die Unterstützung hier. :)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.11.2018 08:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie in einer Wohnung nicht selbst wohnen, dürfen Sie dort auch nicht gemeldet bleiben. Untervermieten können Sie eine solche Wohnung trotzdem, allerdings benötigen Sie dazu immer die Erlaubnis des Vermieters. Fehlt diese Erlaubnis, kann die unerlaubte Untervermietung im schlimmsten Fall sogar einen Kündigungsgrund darstellen.

Bitte beachten Sie abschließend jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher stets das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


AnnaBaumG am 23.11.2018 12:04

Liebe Redaktion,

vielen Dank für diese wirklich schnelle Antwort. Das Wichtigste ist geklärt und den Rest mach ich mit der Genossenschaft aus. Und keine Sorge: die Untervermietung ist ordentlich angemeldet und genehmigt. ;)

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende!

Vinoth1202 am 20.11.2018 12:36

Hallo,

wir haben gerade einen Fall:

meine Frau ist letztes Jahr zu mir gezogen und ich wohne bei meinen Eltern aber leider kann ich mich nicht erinnern ob wir ein Formular bei der Ummeldung beim Amt abgegeben haben. Habe ein Schreiben von meinem vermietere bekommen als Abmahnung diesbezüglich und ich wusste auch nicht dass man da jemandenn melden müsste.

Wer hätte eigentlich diese Wohnungsgeberbestätigung unterschreiben müssen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2018 13:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider verstehen wir die Frage nicht ganz. Wohnen Sie bei Ihren Eltern oder sind Sie Mieter? Und aus welchem Grund wurden Sie abgemahnt?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Vinoth1202 am 20.11.2018 13:36

Hallo, wir wohnen bei meinen Eltern. Wir wurden abgemahnt da der vermieter keine Info erhalten hatte,


Immowelt-Redaktion am 20.11.2018 13:40

Tatsächlich sind Mieter verpflichtet, Ihren Vermieter zu informieren, wenn sie neue Bewohner in der Wohnung aufnehmen. Das hätte auch in diesem fall geschehen müssen, hat allerdings nichts mit der Meldepflicht laut Bundesmeldegesetz zu tun. Wenn Ihre Eltern sie kostenfrei oder als Untermieter in der Wohnung wohnen lassen und Sie nicht als zusätzlicher Hauptmieter in den Mietvertrag eingetreten sind, sind Ihre Elter der Wohnungsgeber und müssen die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen. Ämter bestehen allerdings auf dieses Formular, hätten Sie also keines abgegeben, hätten Sie sich (zumindest seit 1. November 2015) gar nicht ummelden können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


vinoth1202 am 20.11.2018 14:10

Okay vielen Dank. Dann hat es wahrscheinlich mein Vater unterschrieben. Er hat und ja nur aufgenommen.

Wir haben aber dem Vermieter leider nicht mitgeteilt sondern er hat es letzte Woche durch ein Telefonat mitbekommen.

Was kann auf uns zukommen? In seinem Schreiben steht drin das wir unser berechtigtes Interesse zur Aufnahme meiner Frau nachweisen sollen, was ist damit gemeint ?


Immowelt-Redaktion am 20.11.2018 14:23

Laut Gesetz steht dem Mieter die Überlassung des Wohnraums an eine dritte Person (in diesem Fall ihre Frau) zu, wenn er nachvollziehbare persönliche oder wirtschaftliche Gründe für die Wohnraumüberlassung nennen kann. Ein persönlicher Grund wäre zum beispiel die schiere Tatsache, dass Sie mit Ihrer Frau zusammenleben möchten. Ebendas können Sie Ihrem Vermieter ja erklären. Der Vermieter kann seinerseits nur dann widersprechen, wenn die Wohnung überbelegt ist, der neue Bewohner den Hausfrieden stört oder die Wohnraumüberlassung für den Vermieter aus anderen Gründen nicht zumutbar ist.

Bei unerlaubter Weitergabe des Wohnraums oder Untervermietung droht Mietern im schlimmsten Fall die Kündigung. Sollte der Vermieter also tatsächlich widersprechen, würden wir Ihnen empfehlen, sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mario am 19.11.2018 12:37

Guten Tag,

meine Frage wäre vielleicht nicht nur für mich,sondern auch für einige Menschen die auch in dieser Lage sind eine Hilfe.

Nun zu meiner Frage:

Meine Schwiegermutter und von meiner Frau die Tante, beziehen seid Jahren eine eigene Wohnung in Köln. Da beide aber auch im Ausland ein Haus besitzen und beide in Rente sind und abwechselnd

für 5 bis 6 Monate dort sich aufhalten und wieder zurück nach Deutschland kommen,habe wir Ihnen angeboten zu uns ins Haus zu ziehen,da wir noch ein großes Zimmer frei haben.

Wir kommen alle sehr sehr gut miteinander aus und meine drei Kinder freuen sich wenn Oma und Tante bei uns Wohnen würden.

Wie beschrieben stören Sie uns nicht und da die Rente von beiden nicht hoch sind ,könnte beide

die Miete,die sie zur Zeit bezahlen einsparen.

Unser Haus ist groß genug um mit Insgesamt mit 7 Personen dort zu Leben.

Wir wollen KEINE MIETE oder auch NEBENKOSTEN von Ihnen beziehen (für uns ist das eine Selbstverständlichkeit,da Sie immer für uns und unseren Kindern da waren).

Was können wir nun machen,damit weder wir noch meine Schwiegermutter und Tante

in welcher Richtung auch immer ein Problem bekommen können.Wie schon erwähnt fahren beide immer Abwechselnd ins Ausland für paar Monate.

Ich bedanke mich für eine Rückmeldung und Grüße alle von Immowelt.

auf Kommentar antworten

Mario am 19.11.2018 14:16

Ich wollte mich noch einmal für die schnelle

Rückantwort bedanken.

Liebe Grüße


Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 12:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

rein rechtlich sollte das unproblematisch sein. Als Eigentümer des Hauses können Sie Ihren Verwandten einfach eine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen, ihr Verwandten können sich dann beim Amt für diese Adresse anmelden. Wenn Sie Ihren Verwandten kostenlos Wohnraum überlassen, könnte das aber steuerlich Konsequenzen haben. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel unter folgender Adresse: ratgeber.immowelt.de/a/vermietung-an-angehoerige-vorsicht-steuerfalle.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fcm1965 am 15.11.2018 15:24

Hallo, folgende Frage habe ich.

Ich ziehe aus meiner Wohnung in Deutschland aus möchte aber meinem hauptwohnsitz in D behalten da ich nur für 5 Monate Saison Arbeit ins Ausland gehe. Danach möchte ich mich mit neuer Wohnung in D erst ummelden.

Funktioniert das oder was würde mir geraten werden

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.11.2018 15:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nachdem der Zeitraum Ihrer Abwesenheit keine sechs Monate lang ist, sollte das so funktionieren. Sicherheitshalber können Sie sich aber noch einmal beim zuständigen Amt erkundigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

kokifer am 11.11.2018 18:06

Hallo,

ich wohne in einer Wg und ich bin Hauptmieterin seit 1. Oktober. Ich habe auf einer Wohnungsgeberbestaetigung von der Hausverwaltung gefragt, aber sie sind zu langsam... Ist es moeglich mit dem Vertrag der Wohnung, die Ummeldung zu machen, oder darf ich als Hauptmieterin die Wohnungsgeberbestaetigung selbst ausfuellen?

Vielen Dank im Voraus!

P.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 11:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

den Meldeämtern genügt die Vorlage des Mietvertrags in der Regel nicht, weil mit der Wohnungsgeberbestätigung ja gerade nicht die Anmietung einer, sondern der tatsächliche Einzug in eine Wohnung bestätigt wird. Wenn Sie Hauptmieterin sind, ist tatsächlich auch Ihr Vermieter der Wohnungsgeber und daher gesetzlich verpflichtet, diese Bestätigung auszufüllen. Sollte er dieser Pflicht innerhalb der gesetzlichen Frist nicht nachkommen, würden wir Ihnen raten, dies das zuständige Amt wissen zu lassen, um nicht selbst Gefahr zu laufen, ein Bußgeld zahlen zu müssen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Edi am 05.11.2018 18:43

ich Pflege zur Zeit meine Schwiegereltern 1-2 x in der Woche , die zur Miete Wohnen, da durch das die nicht bei mir in der nähe wohnen, bleibe ich dort über Nacht. muss ich mich dort anmelden? Was kann ich tun um später die Wohnung eventuell zur übernehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.11.2018 09:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Anmeldung sollte nicht notwendig sein, die Wohnung Ihrer Schwiegereltern ist schließlich kein Nebenwohnsitz. Sicherheitshalber können Sie sich natürlich noch einmal beim Amt vor Ort erkundigen. Wenn Sie die Wohnung später übernehmen wollen, sollten Sie dies rechtzeitig mit dem Vermieter Ihrer Schwiegereltern absprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ulrich am 05.11.2018 12:26

Eine Bekannte mit derzeitigem Wohnsitz in Polen möchte ihren Wohnsitz bei mir im Haus anmelden. Sie wird kostenlos wohnen und daher ist kein Mietvertrag notwendig. In ein oder zwei Jahren möchte ich das Haus verkaufen. Meine Frage: Bestehen durch die Wohnungsgeberbescheinigung, die ich wegen ihrer Anmeldung ausfüllen muss, für meine Bekannte irgendwelche Rechte, im Haus zu bleiben, wenn ich das wegen des bevorstehenden Verkaufs nicht mehr wünsche. Mit anderen Worten: Kann sie mir beim Verkauf Probleme bereiten, weil sie drauf besteht, im Haus wohnen zu bleiben und sich auf die Wohnungsgeberbescheinigung beruft?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.11.2018 14:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, das Ausstellen der Wohnungsgeberbestätigung hat keinen Einfluss auf das rechtliche Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrer Bekannten. Unabhängig davon sollten Sie bedenken, dass ein Vertrag nicht schriftlich existieren muss, um wirksam zu sein. Insofern kann es sich lohnen, etwaige mündliche Vereinbarungen zum kostenlosen Wohnen schriftlich zu fixieren, auch um späteren Streitigkeiten vorzubeugen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Toby am 29.10.2018 16:11

Hallo, meine Frau und ich haben seit mehreren Jahren aus beruflichen Gründen je eine Wohnung in Stadt A und B; Hauptwohnsitz für beide ist A, mein Nebenwohnsitz ist B.

Nun wird meine Frau zu mir nach B ziehen, wodurch B für beide die neue Hauptwohnung wird. Wir benötigen noch für begrenzte Zeit (ca. 3-4 Monate, unregelmäßige Aufenthalte) die Wohnung in A.

Dürfen wir den Wohnsitz A abmelden (im Zuge der Anmeldung der Hauptwohnung in B) mit der Begründung des Aufenthalts kleiner als 6 Monate (BMG §27 Abs.2)???

Da in A Zweitwohnsitzsteuer* erhoben wird, wirkt sich das für uns finanziell aus, sonst wäre es ja an sich egal...

*"Zweitwohnung ist jede Wohnung (Abs. 1), in der eine Person mit Nebenwohnung im

Sinne des Bundesmeldegesetzes angemeldet ist oder angemeldet sein müsste."

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2018 08:24

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

besagter Paragraph bezieht sich auf die gesamte Nutzungsdauer. Wenn jemand von Anfang an weiß, dass er nicht länger als sechs Monate in einer Wohnung leben wird, braucht er sich nicht ummelden. In Ihrem Fall wird die Wohnung schon seit mehreren Jahren benutzt, insofern dürfte auch keine Abmeldung möglich sein. Sicherheitshalber können Sie aber auch noch einmal beim zuständigen Amt vor Ort nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

annamaria am 27.10.2018 10:49

Hallo Immoteam.

Folgende Situation:

Nach der Geburt meiner Tochter habe ich mein Studium wieder aufgenommen und wohne bei meinen Eltern in ihrer Mietdoppelhaushälfte im Gästezimmer, da ich noch keine Wohnung vor Studiumsbeginn finden konnte. Daher bin ich nach wie vor in meiner ehemaligen Wohnung in Hessen gemeldet (die Wohnung ist solange untervermietet, bis ich im Umkreis meines Studienortes etwas gefunden habe). Soweit der Plan.

Offiziell stehen nur meine beiden Eltern im Mietvertrag. Die Vermieterin hat bereits nachgefragt und mit Kündigung gedroht, sollte ich dauerhaft mit meiner Tochter hier wohnen bleiben. Nun sieht der Wohnungsmarkt gerade schlecht aus - wir finden keinw wohnung in der nähe meines studienortes und es handelt sich um eine Notsituation (ich bin alleinerziehend und auch auf finanzielle Hilfe meiner Familie angewiesen)

Wie verhält es sich hier Rechtstechnisch? Darf die Vermieterin meinen Eltern kündigen?

VG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 09:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Untervermietung ohne Erlaubnis des Vermieters kann tatsächlich ein Kündigungsgrund sein. Wenn der Vermieter der Untervermietung allerdings zugestimmt hat und die Miete regelmäßig bezahlt wird, gibt es keinen Kündigungsgrund. In diesem Fall kann der Vermieter also auch nicht einfach grundlos kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Theo am 25.10.2018 08:48

Hallo, haben Sie auch Infos darüber, wer von einer Ummeldung informiert wird?

Wird z.B. das Arbeitsamt automatisch informiert?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.10.2018 11:21

Hallo Theo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Behörden werden in der Regel nicht automatisch durch das Meldeamt informiert, nein. Dies ist Sache des Meldepflichtigen selbst.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Schwiegermutter am 22.10.2018 22:43

Hallo Immowelt

Ist ein Mit Vertrag eigentlich gültig wenn der Mieter schon zwei Jahre in der Wohnung lebt und er sich bis heute nicht umgemeldet hat.

LG GERTRAUD

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2018 09:06

Hallo Gertraud und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja. Auch wenn jemand seiner Meldepflicht nicht nachkommt, ändert das nichts an der Wirksamkeit des Mietvertrags.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

der_ratlose am 22.10.2018 15:24

Lieber Herr Grundmann,

folgender Fall, eigentlich alltäglich:

Jemand zieht in eine WG ein. Nun muss er sich innerhalb von 2 Wochen ummelden. Was passiert aber, wenn der Vermieter des Wohnungsgebers zwar die Untervermietung erlaubt, aber das Anbringen von Namensschildern an Klingel, Briefkasten und Wohnungstür untersagt? Für die normale Post ist das ja dank c/o zwar kein Problem, aber sämtlich Post die von Amtswegen kommt, wie Amtsgericht oder Finanzamt wird ja an die Meldeadresse geschickt und geht dann als unzustellbar wieder zurück, wenn der Name weder auf der Klingel oder am Briefkasten zu finden ist.

Für mich klingt das wie ein Widerspruch, denn wie kann ein Vermieter Namensschilder verbieten, wenn der Untermieter gesetzlich meldepflichtig ist? Wie machen das die anderen 5 Millionen Menschen in Deutschland (quelle: statista), die in WGs leben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 15:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ob nun als Mieter oder als Untermieter: Wenn jemand zum Gebrauch der Mietsache berechtigt ist, gehört es zum vertragsgemäßen Gebrauch, auch Namensschilder an Briefkasten und Klingel anbringen zu dürfen, zumal sich diese Namen ja in der Regel auch leicht wieder entfernen lassen. Notfalls könnte derjenige dieses Recht wohl auch einklagen, wobei sich hier natürlich die Frage der Verhältnismäßigkeit stellt. Sollte sich eine Angelegenheit wie diese nicht einvernehmlich lösen lassen, empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ayselaxx am 12.10.2018 14:57

Hallo, ich bin hauptmieterin einer 4er Wg. Der Vermieter hat mir die Erlaubnis dazu gegeben. Nun haben wir eine ständige Rotation an Bewohnern die zum größten Teil aus dem Ausland kommen und nach paar Monaten wieder gehen. Ich habe den Verdacht dass sich nicht alle ordnungsgemäß von meiner gemieteten Wohnung abmelden. Drohen mir irgendwelche Konsequenzen? Kann die Meldebehörde sehen wie viele Personen auf meine Wohnung aktuell gemeldet sind?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.10.2018 15:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Meldebehörde kann schon sehen, wer in der Wohnung gemeldet ist und wer nicht. Wenn Sie als Hauptmieter und damit als Wohnungsgeber für Ihre Untermieter aber Ihrer Mitwirkungspflich nachkommen und entsprechende Wohnungsgeberbestätigungen ausstellen, drohen Ihnen allerdings in der Regel keine Konsequenzen. Es sind dann ja die Untermieter, die ihren gesetzlichen Pflichten nicht nachkommen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Vieripie am 12.10.2018 06:20

Hallo,

mein Sohn lebt jetzt seit zwei Jahre wieder bei mir mit im Haushalt. Vorher hat er für 6 Jahre bei seinem Vater gewohnt und war dort auch gemeldet. Beim Einwohnermeldeamt habe ich versucht ihn wieder mit zu mir umzumelden auch mit der Bescheinigung vom Vermieter. Leider sagt da das Einwohnermeldeamt sie brauchen unbedingt die Bestätigung vom Vater das ich das machen kann. Aber der Vater verweigert mir dieses Schriftstück und erhält so auch weiterhin das Kindergeld und ich bekomme einen von gewählten Betrag als Unterhalt für unseren Sohn. Was kann ich bzw sollte ich tun um die Möglichkeit für eine Ummeldung zu bekommen?

Mit freundlichen Grüßen und danke schon mal für die Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.10.2018 10:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vater sich weigert, die fragliche Bestätigung auszustellen, können sie sie notfalls leider nur einklagen. Hierzu würden wir Ihnen allerdings die Beratung durch einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jan am 10.10.2018 17:55

Hallo immowelt,

auf dieser Seite bietet Ihr das Formular Wohnungsgeberbestätigung mit Wahloption Ein- und Auszug an.

Der Auszug muß nicht bestätigt werden. Nur der Einzug. Macht auch keinen Sinn wegen des Bürokratieaufwandes bei den Behörden. Das Gesetz wurde 2016 entsprechend geändert.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.10.2018 09:47

Hallo Jan und vielen Dank für Ihren Kommentar,

vielen Dank für Ihren Hinweis, in der Tat hält unsere Vorlage eine überflüssige Option. Wir werden das Dokument zeitnah anpassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Admiral am 08.10.2018 10:59

Betrifft: meinem alten Mietvertrag habe ich gekündigt und werde jetzt für zwei Monate in eine andere Stadt umziehen. Danach werde ich wahrscheinlich wieder umziehen müssen für 3 Monate. Muss ich mich jetzt jedes mal anmelden?

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 11:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in § 27 des Bundesmeldegesetzes sind diverse Ausnahmen von der Meldepflicht geregelt. Demnach muss ssich jemand nicht ummelden, wenn derjenige noch im Inland gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bosse am 30.09.2018 12:04

Betrifft: Ein ehemaliger Mieter zieht zu seinen Eltern. Wer muss die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen? In diesem Falle gibt es keine Mietwohnung, sondern unser wieder eingezogenes Kind lebt gemeinschaftlich in unserem Einfamilienhaus. Ich bin also kein Vermieter und vergebe keine Mietwohnung, daher meine ich, das ich das Formular nicht unterschreiben kann, denn eigentlich mache ich mich ja durch eine Falschaussage strafbar. Dafür müsste es ein anderes Formular geben.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.10.2018 09:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Wohnungsgeber ist nicht zwangsläufig nur der Vermieter, sondern derjenige, der einem anderen Wohnraum überlässt. Das können auch die Eltern sein, die ihr Kind wieder bei sich aufnehmen. Ein gesondertes Formular gibt es hierfür nicht, es ist auch nicht nötig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nadja Pfeiffer am 27.09.2018 21:36

Hallo ich habe eine Frage?

Wie viel Personen darf man bei einem eigentumshaus anmelden? Es sind bereits 2 Leute angemeldet die nicht zur Familie gehören, sondern Freunde zusätzlich die 5köpfige Familie die in diesem Haus wohnt? Sprich 7 Leute wohnen in einem Haus... gibt es eine bestimmte anzahl, die man anmelden kann? Mfg

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2018 09:15

Sehr geehrte Frau Pfeiffer,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es gibt hierfür keine gesetzliche Grenze. Es kann aber natürlich sein, dass das zuständige Amt bei allzu vielen Personen irgendwann vermutet, dass darunter praktisch zwangsläufig Scheinanmeldungen sein müssen, weil die Zahl der Anmeldungen schlichtweg unrealistisch ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Craig am 27.09.2018 08:04

Wenn ich als Hauptvermieter für meine Mieterin eine Wohnungsgeberbestätigung ausfülle, wird der Eigentümer von der Meldebehörde informiert? Sein Name steht auch auf dem Formular.

Danke. MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.09.2018 10:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel nicht, nein. Bitte bedenken Sie jedoch, dass Sie, wenn Sie ihre Wohnung untervermieten wollen, den Vermieter um Erlaubnis bitten. Tun sie das nicht, riskieren Sie im schlimmsten Fall die Kündigung des Mietvertrags.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Harperto am 26.09.2018 16:24

Habe ich mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen, wenn ich mich eine Woche vor Mietbeginn (lt. Vertrag) schon ummelde?

mfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.09.2018 08:51

Hallo Harperto,

wenn sich jemand in einer Wohnung anmeldet, in der er aktuell gar nicht wohnt, könnte dies als Scheinanmeldung gewertet werden. Der Laufzeitbeginn des Mietvertrags ist dabei nicht relevant, entscheidend ist, ob jemand tatsächlich in einer Wohnung lebt oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Harperto am 27.09.2018 08:52

Vielen Dank!

Tekir am 25.09.2018 13:05

Mein Vermieter hat seine Pflicht, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen, versäumt. Da sein Büro in den 14 Tagen (Pflicht zur Anmeldung) nicht besetzt war, habe ich mich um die Fristverlängerung in der Meldestelle und um das Formular gekümmert und es ihm zur Unterschrift vorgelegt. Jetzt erhebt er eine Gebühr für die Bereitstellung der Wohnungsgeberbestätigung und beruft sich auf den Mietvertrag. Mit dem Ablauf konfrontiert sagt er, er würde lieber das Mirtverhältnis auflösen als sich rechtlich belehren zu lassen. Also was tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.09.2018 14:02

Hallo Tekir und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es ist rechtlich ziemlich zweifelhaft, ob ein Vermieter tatsächlich Geld für das Ausstellen der Wohnungsgeberbestätigung darf. Einerseits, weil es sich dabei schlicht um Verwaltungskosten handelt, die nicht auf den Mieter umlegbar sind. Andererseits aber erst recht dann, wenn er sich auf eine Klausel in einem Formularmietvertrag beruft. In einem anderen Fall hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass eine Klausel in einem solchen Mietvertrag keine Gebühr für leistungen vorsehen darf, zu denen der Vermieter gesetzlich verpflichtet (Az.: 307 S 144/08). Und der Vermieter ist laut Bundesmeldegesetz ja tatsächlich dazu verpflichtet, diese Bescheinigung auszustellen.

Einfach so das Mietverhältnis auflösen kann der Vermieter im Übrigen auch nicht, denn hierzu braucht er einen guten Grund. Er könnte etwa kündigen, wenn der Mieter seine Miete nicht zahlt. Zeigt sich der Vermieter weiterhin jedoch nicht entgegenkommend, können wir Ihnen abschließend leider nur eine Rechtsberatung empfehlen. Diese erhalten Sie beispielsweise von einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nadine am 14.09.2018 13:42

Hallo, ich habe eine Frage, die mir bisher niemand so richtig beantworten konnte.

Ich plane ab Oktober diesen Jahres eine Weltreise zu machen. Die Dauer ist noch unbestimmt, aber wird vermutlich ca. 1 Jahr betragen. Es ist möglich, dass ich länger weg sein werde, aber auch ein kürzerer Aufenthalt ist denkbar.

Jetzt weiß ich nicht, ob ich mich aus Deutschland abmelden muss oder nicht. Da sagt mir jeder etwas anderes und sogar die Ämter, die ich dazu befragt habe, sind sich uneinig. Einige sagen ja, die anderen nein, aber was ist jetzt richtig?

Seit September 2018 habe ich meinen Hauptwohnsitz wieder bei meinen Eltern gemeldet, die auch bestätigt haben, dass ich dort wohne. Ich habe bei Falschangabe etwas von bis zu 50.000€ Strafe gelesen. Aber ist es eine Falschangabe, wenn ich doch ganz sicher vorhabe nach der Reise wieder nach Deutschland zu kommen und dort zu wohnen?

Bevorzugen würde ich es, wenn ich mich nicht abmelden muss, würde es aber natürlich tun, wenn die Pflicht dazu besteht.

Ich weiß auch nicht, an welche Stelle ich mich wenden kann um korrekte Informationen zu bekommen.

Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen und danke Ihnen schon einmal im Vorfeld für Ihre Mühe.

Liebe Grüße

Nadine Stüwert

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Immowelt-Redaktion am 14.09.2018 13:57

Sehr geehrte Frau Stüwert,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Sie nicht vorhaben, dauerhaft aus Deutschland wegzuziehen und wenn Sie vorhaben, nach Ihrer Rückkehr in eine bestimmte Wohnung (unter Umständen die Ihrer Eltern) zurückzukehren, wird das in aller Regel nicht als Auszug verstanden und eine Abmeldepflicht besteht nicht. Endgültig beantworten kann Ihnen das aber nur das Amt, das für die Abmeldung im konkreten Fall zuständig wäre, also die Meldebehörde vor Ort.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ulli am 13.09.2018 10:07

Hallo,

eine etwas komplexere Fragestellung: Ich habe einen Hauptwohnsitz in Deutschland, bei dem es sich um ein WG-Zimmer handelt (alle Mitbewohner stehen gleichberechtigt als Hauptmieter im Vertrag). Anfang Juni habe ich eine unbefristete, sozialversicherungspflichtige Anstellung in Österreich angenommen und bin dort auch ordnungsgemäß gemeldet. Als Unterkunft dient mir dort ebenfalls ein WG-Zimmer, in das ich allerdings nur vorübergehend als Untermieterin einziehe (befristeter Zwischenmietvertrag). Da ich derzeit noch nicht absehen kann, ob ich die Stelle behalte oder in den nächsten Monaten nach Deutschland zurückkehren werde, möchte ich das WG-Zimmer in Deutschland vorerst gern behalten. Zeitgleich muss ich mich aber auch in Österreich mit Hauptwohnsitz melden (Anmeldepflicht nach drei Monaten). Ist es möglich, vorübergehend zwei (Haupt)Wohnsitze zu unterhalten?

Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.09.2018 10:19

Hallo Ulli und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, es ist grundsätzlich möglich, einen Hauptwohnsitz in Deutschland und einen Hauptwohnsitz im Ausland (hier: Österreich) zu haben. Was nicht ginge, wären zwei Hauptwohnsitze in Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jens am 09.09.2018 22:41

Mein Freundin und ich haben derzeit getrennte Wohnungen. Jetzt zieht sie in eine größere Wohnung wo ich in einem Jahr auch mit einziehen möchte. Jetzt hat sie mich bei ihrem neuen Vermieter mit angegeben das ich bei ihr wohne, was an den Wochenenden ja auch der Fall ist.

Der Vermieter hat also bei der Wohnungsgeberbestätigung meinen Namen mit eingetragen.

Gibt es jetzt Probleme wenn ich mich nicht ummelde bzw erst in einem Jahr ummelde?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.09.2018 14:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel dürfte das keine Probleme geben. Wir würden Ihnen sicherheitshalber trotzdem raten, beim zuständigen Amt nachzufragen und dort die Situation zu erklären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wildei am 08.09.2018 17:14

Wenn unsere Tochter am Oktober 2018 für 7 Monate befristet für ein duales Studium nach Berlin zieht, gilt dann für den gesamten Zeitraum noch die Regelung von 2018 (das man länger als ein Jahr in Berlin sein muss um Zweitwohnungssteuerpflichtig zu sein?)?

Gilt die das neue Zweiwohnungssteuergesetz vom 01.01.2019 rückwirkend, wenn man bereits vor dem 01.01.2019 nach Berlin gekommen ist?

Tritt das neue Zweitwohnungssteuergesetz erst ab dem 01.01.2019 in Kraft und ist man dann nicht mehr zweitwohnungsstuerpflichtig, wenn man ab dem 01.01.2019 weniger als 6 monate in Berlin wohnt (auch wenn man bereits z.B. 3 Monate im Jahr 2018 in Berlin gelebt hat?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.09.2018 12:34

Hallo Wildei,

laut Service-Portal der Stadt Berlin ist die Zweitwohnungssteuer bereits seit dem 31. Dezember 2017 ab dem Einzug in die Zweitwohnung zu bezahlen, nicht erst nach einem Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wildei am 08.09.2018 14:32

Hallo,

unsere Tochter wird für 7 Monate befristet (Beginn 01.10.2018 - Ende 30.04.2019) für ein duales Studium nach Berlin ziehen. Ich habe hierzu folgende Fragen:

Ist unsere Tochter verpflichtet einen Zweitwohnsitz anzumelden (Ich gehe davon aus, da der Aufenthalt 7 Monate übersteigt)?

Bei einem Aufenthalt bis zu 6 Monaten muss keine Anmeldung erfolgen, sondern erst innerhalb von 2 Wochen nach dem ersten 6 Monaten. Wird bei einem 7-monatigen Aufenthalt die Zweitwohnsitzsteuer für 7 Monate berechnet oder nur für 1 Monat?

Was passiert wenn sich unsere Tochter am 1. Tag nach Ablauf der 6 Monate um einen Anmeldetermin bemüht, jedoch erst Wochen später einen Termin bekommt, wenn sie sich aus beruflichen Gründen nicht mehr in Berlin aufhält und auch den Termin nicht mehr persönlich wahrnehmen kann?

Wir errechnet sich die Zweitwohnungssteuer bei einer WARMMIETE ikl. Internet etc. von 855€?

Vielen Dank schon jetzt für die Infos

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.09.2018 12:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn von Anfang an fest steht, dass Ihre Tochter länger als sechs Monate in Berlin bleiben wird, muss sie sich dort auch von Anfang an anmelden. Die Zweitwohnungssteuer wird dann durch die Stadt Berlin für die komplette Wohndauer erhoben. Sie beträgt bis zum 31. Dezember 2018 fünf Prozent und ab dem 1. Januar 2019 15 Prozent der Nettokaltmiete, also der Miete ohne Betriebs- und Heizkosten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

CarolaB am 05.09.2018 17:21

Hallo, was passiert, wenn mehrere Mitarbeiter (mit Ausländische Wohnsitz) unser Firma (in Deutschland gemeldete Firma) in einem Apartment seit 5 Monate wohnen, aber der Eigentümer (Monteurapartment) des Unterkunftes hat sich verweigert Wohnungsgeberbestätigungen uns zu geben. Nach mehreren Anfragen wollte er doch eine geben (nach 2 Monaten) aber nur wenn alle Personen ein Kautionssumme von 50 € bezahlen. Dass wollten die Einwohner nicht. Was ist, wenn manchmal die Mitarbeiter in einem Hotel oder in einem Gasthaus 1-2 Monate Wohnen und das in verschiedene Städte? Müssen hier die Mitarbeiter angemeldet werden? Ist der Gastgeber verpflichtet ein Wohnungsgeberbestätigung zu geben? Danke Herzlich für Ihre Hilfe!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.09.2018 09:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich trifft den Vermieter einer Wohnung laut Gesetz eine Mitwirkungspflicht, das heißt er ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Wohnungsgeberbestätigung auszufüllen. Macht er das nicht, sollten die Meldepflichtigen dies beim zuständigen Amt melden. Für Aufenthalte in anderen Städten die (von vornherein abzusehen) nicht länger als sechs Monate dauern, sind Mieter von der Meldepflicht ausgenommen. Bitte beachten Sie abschließend, dass wir die Situation aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Einzelfall ist es sicher immer besser, direkt vor Ort beim zuständigen Meldeamt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


CarolaB am 06.09.2018 09:36

vielen herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Polin am 05.09.2018 13:03

Eine Freundin von mir - A. wohnt ofiziell seit ein paar Monaten bei ihrer Freundin B. - die Wohnung gehört B. , also keine Miete, kein Vetrag. A. ist da auch gemeldet und alles lief ohne Probleme, bis A. einen Freund kennengelernt hat und eigentlich wohnt sie auch bei dem Freund, aber ohne Meldung (das ist ein bißchen kompliziert, deshalb ist alles mit der Meldung beim Alten geblieben). Jetzt droht die B., dass Sie A. abmeldet - geht das einfach so? Darf B. zum Amt gehen und die A. abmelden ohne Einwillung, ohne Erlaubnis usw.? Die A. hat Arbeit, bezahlt Steuer, ihr Auto ist auch unter der B. Adresse angemeldet u.ä. Welche Konsequenzen hat solche Abmeldung? Ist sie überhaupt möglich? Danke im Voraus für Ihre Hilfe!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.09.2018 13:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Wohnungsgeber kann jemanden, der bei ihm wohnt, nicht so einfach abmelden. Generell können das nur die Meldepflichtigen selbst. Der Wohnungsgeber könnte dem zuständigen Amt allenfalls den Hinweis geben, dass jemand gar nicht bei ihm wohnt, der dort gemeldet ist und so ein Indiz für eine Scheinanmeldung liefern. Das wiederum wäre in Ihrem Fall ja aber schlicht gelogen. Langfristig ist es natürlich dennoch besser, wenn sich Ihre Freundin einen Wohnsitz bei einem Wohnungsgeber sucht, der auch damit einverstanden ist, dass sie dort wohnt und gemeldet ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Polin am 05.09.2018 18:05

Liebe Immowelt-Redaktion, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Danke und liebe Grüße!

Samantha am 21.08.2018 17:42

Schönen guten Tag,

Ich hätte eine frage und zwar bin ich 17 Jahre alt und möchte mich ummelden zu meinem Freund der noch bei seiner Mutter wohnt. Meine Eltern müssen mit mich ummelden gehen das ist ja klar aber muss die Mutter meines Freundes auch mit zum Rathaus?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.08.2018 10:17

Hallo Samantha,

der Wohnungsgeber (das ist in Ihrem Fall die Mutter Ihres Freundes) muss zwar nicht mit zum Amt, muss Ihnen aber eine Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen. Für den eigentlichen Vorgang des Ummeldens dürfte es nach unserer Kenntnis reichen, wenn Ihre Mutter mitgeht.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Petra am 18.08.2018 10:59

Such in Remscheid eine 3 halb Wonung innenstadt mit Aufzug und Garasche

auf Kommentar antworten

Untermieter am 13.08.2018 17:01

Hallo,

ich bin vor 3 Wochen nach 4 Jahre Arbeit im Ausland nach Deutschland gekommen. Allerdings nur uebergangsweise, da ich in der Folgezeit fuer 6 Monate eine Auszeit im Ausland nehmen werde. Daher habe ich mich in Deutschland nicht gemeldet, da ich ja auch keinen festen Wohnsitz habe. Ich plane aber zu Beginn 2019 zurueckzukehren. Leider benoetige ich dringend eine Meldeberstaetigung fuer das Zollamt um meine persoenlichen Dinge als Uebersiedlungsgut gebuehrenfrei verzollen zu koennen. Urspruenglich wollte ich mich bei einem Bekannten zur Untermiete anmelden, der jedoch nicht Eigentuemer der Wohnung ist. Bedarf es dann noch einer schriftlichen Bestaetigung des Eigentuemers oder ist es ausreichend, wenn meine Bekannter das Formular in muendlicher Absprache mit dem Vermieter unterschreibt? Alternativ wuerde ich mich bei meinen Eltern melden, die gleichzeitig Vermieter/Eigentumer waeren.

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.08.2018 09:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Wohnungsgeber muss nicht zwangsläufig der Eigentümer sein. Auch ein Mieter, der seine Wohnung untervermietet, ist ein Wohnungsgeber, der die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen kann. Die Zustimmung des Eigentümers ist bei einer Untervermietung grundsätzlich notwendig, nicht jedoch im Speziellen für die Ausstellung der Wohnungsgeberbestätigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Smile22 am 28.07.2018 00:52

1.Hallo ich ziehe im selben Haus zur Untermiete um. Meine Wohnung werde ich kündigen. Muss ich mich nochmal ummelden?

2. Werden die Personen auf dem Wohnungsgeberschein von der Hausverwaltung überprüft?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.07.2018 09:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das wird von den verschiedenen Städten und Gemeinden nicht einheitlich gehandhabt. Wir würden Ihnen daher empfehlen, vorab beim zuständigen Meldeamt nachzufragen. Der Vermieter hat grundsätzlich ein Recht darauf, zu wissen, wer in seiner Wohnung wohnt. Inwiefern Ihre Hausverwaltung das zusätzlich überprüft, können wir aus der Ferne nicht beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

bea am 25.07.2018 12:18

Hallo,

mein Sohn trennt sich von seiner Ehefrau (schade aber....) vorübergehend kann ich ihn in unserem Eigenheim aufnehmen (es ist keine Wohnung die vermietet wird ) er hat da ein Zimmer . Er wird sich jetzt eine Wohnung suchen aber das kann etwas dauern

Muss er sich bei uns anmelden??? Auch aus der gemeinschaftlichen Wohnung abmelden?

Vilen dank im Voraus . ich freue mich auf eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.07.2018 14:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn nicht absehbar ist, wann Ihr Sohn wieder eine eigene Wohnung bezieht, muss es sich bei Ihnen anmelden, ja. Eine gesonderte Abmeldung aus der alten Wohnung ist nicht erforderlich, er meldet sich beim zuständigen Amt dann einfach um.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Bea am 26.07.2018 06:52

hallo liebes Team Immowelt Redaktion

vielen dank für die schnelle Antwort :-)

Ildiko am 16.07.2018 14:17

Meine Tochter geht für ein halbes Jahr nach Hamburg. Sie hat ein Wohnungsangebot bekommen da der Mieter für 6 Monate ins Ausland geht. Nun meine Frage, der Mieter möchte nicht das meine Tochter sich ummelde. Kann meine Tochter sich darauf einlassen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.07.2018 14:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wer laut Bundesmeldegesetz im Inland gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden (§ 27 Bundesmeldegesetz). Wichtig ist, dass der Aufenthalt dann tatsächlich nicht länger dauert als sechs Monate. Ist das wider erwarten doch der Fall, muss derjenige sich innerhalb von zwei Wochen anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sylvia am 12.07.2018 13:13

Wieso brauche ich eine Wohnungsgeberbescheinigung, wenn ich meinen Erstwohnsitz bis 2016 hier haste, dann Zweitwohnsitz auch hier hatte und nun wieder Erstwohnsitz daraus machen möchte? War doch nie ganz abgemeldet..

auf Kommentar antworten

Petra am 04.07.2018 13:21

Hallo, wir ziehen relativ kurzfristig von Düsseldorf (Wohnung bereits gekündigt) nach Lindau, wo wir auf die Schnelle vermutlich keine Wohnung finden werden. Wir möchten deshalb den Hausrat vorübergehend einlagern und eine Ferienwohnung beziehen, bis eine Wohnung gefunden ist. Kann/muss die FeWo dann als Erstwohnsitz angemeldet werden bzw. geht das überhaupt (Stichwort: Flächennutzungsplan) oder ist es evtl. ohnehin sinnvoller, sich für die Zeit bei Familie oder Freunden anzumelden? Besten Dank im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.07.2018 13:54

Hallo Petra,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie sollten sich grundsätzlich dort anmelden, wo Sie auch tatsächlich wohnen, alles andere könnte unter Umständen sogar ein Bußgeld nach sich ziehen. In diesem Zusammenhang sollte auch eine vorübergehende Anmeldung in einer Ferienwohnung möglich sein. Abschließend beurteilen können wir das allerdings leider vor allem deshalb nicht, weil die einzelnen Ämter hier durchaus von Ort zu Ort etwas unterschiedlich agieren. Insofern möchten wir Ihnen raten, sich mit Ihrer Frage sicherheitshalber noch einmal an die Meldebehörde in Lindau zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anja am 26.06.2018 09:17

Hallo, ich plane zusammen mit meiner Tochter in ein Womo zu ziehen und darin auf unbestimmte Zeit zu leben. Wir werden durch ganz Europa fahren. Ist das damit getan uns hier abzumelden oder müssen wir noch etwas beachten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.06.2018 09:43

Hallo Anja und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Grunde haben Sie dann tatsächlich keinen festen Wohnsitz mehr und können sich abmelden. Sicherheitshalber würden wir aber dazu raten, noch einmal beim zuständigen Amt an ihrem aktuellen Wohnsitz nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 20.06.2018 09:22

Wir sind Untermieter eines befreundeten Pärchens, welche für zwei Jahre (inkl. Möbel etc) in die USA gezogen sind. Die Wohnungsgeberbestätigung wurde uns ausgefüllt.

Allerdings haben sich unsere Freunde gemäß Meldegesetz abgemeldet.

Das Amt Hamburg sagt nun, dass nur in Deutschland gemeldete Wohnungsgeber die Bestätigung ausfüllen können, d.h. wir können uns nicht ummelden.

Da beißt sich aber doch nun die Katze in den Schwanz oder?

Welche Möglichkeiten gibt es nun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.06.2018 09:42

Hallo Anna und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Regelung, wonach nur in Deutschland gemeldete Wohnungsgeber die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen können, findet sich weder im Bundesmeldegesetz, noch in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Bundesmeldegesetzes. Insofern entzieht es sich unserer Kenntnis, wieso Ihnen das Amt in Hamburg diese Auskunft gegeben hat. Dies hätte ja auch zur Folge, dass sich Mieter, deren Vermieter dauerhaft im Ausland lebt, nie in Deutschland anmelden könnten. Wir können daher leider nur dazu raten, noch einmal beim Amt nachzuhaken, gegebenenfalls bei einem anderen Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hennig am 19.06.2018 20:29

Wir haben für unseren Sohn (volljährig) für die Zeit seiner Ausbildung eine Wohnung gemietet. Er nutzt diese nur unter der Woche, am Wochenende ist er bei uns zu Hause. Muss er sich ummelden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.06.2018 09:01

Hallo Hennig,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Grundsätzlich kann auch die elterliche Wohnung weiterhin als Hauptwohnsitz gelten, wenn sich dort der Lebensmittelpunkt Ihres Sohnes befindet. Allerdings besteht die Meldepflicht auch für Zweitwohnungen. Insofern muss sich Ihr Sohn nicht um-, wohl aber am Standort der neuen Wohnung anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Hennig am 21.06.2018 19:23

Vielen Dank :-)

Sebastian am 19.06.2018 10:42

Hallo,

ich bin in folgender Situation, ich bin für einen zeitlich begrenzten Job (3 Monate) umgezogen. Somit müsste ich mich ja nicht melden, korrekt?

Wenn ich jetzt aber nach diesen 3 Monaten übernommen werde, muss ich mich dann jetzt schon melden, auch wenn die Chance besteht, dass ich nach den 3 Monate wieder wegziehe? Oder sollte ich mich erst nach den 3 Monaten melden, wenn ich übernommen werde?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.06.2018 11:22

Hallo Sebastian,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es dürfte genügen, wenn Sie sich ummelden, wenn Sie sicher wissen, dass Sie auch an Ihrem neuen Wohnort bleiben. Sicherheitshalber würden wir aber empfehlen, beim zuständigen Meldeamt vor Ort nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Romina am 18.06.2018 10:41

Hallo,

wir haben neu gebaut und sind jetzt im Eigentum eines eigenen Hauses. Muss beim Einwohnermeldeamt eine Wohnungsgeberbestätigung vorgelegt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.06.2018 10:49

Hallo Romina,

ja. Eigentümer müssen die Wohnungsgeberbestätigung für sich selbst ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jonas am 24.05.2018 10:35

Guten Tag,

ich bin Schweizer, habe meinen Hauptwohnsitz und meine Arbeit in der Schweiz und miete ein Zimmer in einer WG in Deutschland. Ich bin nur ein paar Tage im Jahr in meiner Freizeit dort, ich arbeite nicht in Deutschland.

Muss ich mich in Deutschland anmelden, auch wenn ich nur selten in meinem WG Zimmer bin und auch nicht in DE arbeite?

Besten Dank für ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.05.2018 09:50

Hallo Jonas und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Anmeldung dürfte auch in diesem Fall notwendig sein. Das Gesetz sieht jede Wohnung innerhalb Deutschlands dort auch grundsätzlich als Erstwohnung. Sicherheitshalber können Sie aber vorab auch einfach beim zuständigen Meldeamt nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wagner am 23.05.2018 08:55

Guten Tag,

Kann ich mich ca. 3 Wochen vor dem Umzug bereits ummelden?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.05.2018 10:36

Hallo,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Ummeldung ist in der Regel erst ab dem Einzugstermin möglich. Denn der Vermieter bestätigt durch die Wohnungsgeberbestätigung ja, dass er dem Mieter die Wohnung überlassen hat und nicht, dass ein Mietvertrag abgeschlossen wurde.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Simmal am 20.05.2018 14:43

Guten Tag,

Ich hätte eine kurze Frage ist es auch möglich sich mit seinem Mietvertrag umzumelden? Bin die alleinige Hauptmieterin, der Vertrag beinhaltet ja alle erforderlichen Informationen.

Danke schon mal im voraus.

Mit freundlich Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2018 09:57

Hallo Simmal,

für die Ummeldung benötigen Sie die Wohnungsgeberbestätigung des Vermieters. Aus dem Mietvertrag geht lediglich hervor, dass Sie Mieter sind, jedoch nicht zwingend, dass Sie in der Wohnung auch leben. Theoretisch könnten Sie ja auch einen Mietvertrag abschließen und Ihre Kinder beziehen die Wohnung. Deshalb bestehen die Behörden auf die Bestätigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

DO am 17.05.2018 11:06

Muss ich beim Bürgeramt die Wohnungsgeberbestätigung im Original vorlegen oder reicht eine Kopie? (mein Vermieter hatte mir das Dokument eingescannt per Mail gesendet)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.05.2018 11:18

Hallo DO,

§ 19 BMG regelt lediglich, welche Infos die Wohnungsgeberbestätigung enthalten muss, nicht aber, ob eine Kopie ausreicht. Vermutlich dürfte die Kopie jedoch ausreichen, sicher können wir Ihnen dies aber nicht sagen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

R.S am 14.05.2018 21:47

Hallo,ich habe mich beim Bekannten umgemeldet jedoch will die Behörde das Formular für die Wohnungsgeberbestätigubg ausgefüllt haben. Müssen meine Bekannte es ausfüllen oder die Wohngenossenschaft ???

Danke im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 09:44

Hallo R.S,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Bei der Frage, wer die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen muss, kommt es tatsächlich darauf an, wer der Wohnungsgeber ist. Das bedeutet: Wenn Sie Untermieter ihres Bekannten sind oder ihr Bekannter ihnen einen Teil der Wohnung überlassen hat, ohne dass Sie einen Mietvertrag mit der Wohngenossenschaft geschlossen haben, ist ihr Bekannter für die Bestätigung zuständig. Wenn Sie dagegen mit im Mietvertrag mit der Wohngenossenschaft stehen, ist die Genossenschaft verpflichtet, ihnen die Bestätigung auszuhändigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

F.H. am 10.05.2018 11:24

Guten Tag,

ich bin vor dem Gesetz zur Wohnungsgeberbestätigung umgezogen und habe mich nicht umgemeldet. Wie sieht es da jetzt aus?

Kann mein Vermieter mir einfach eine Bestätigung ausstellen ? Oder ist das mit "altem" Mietvertrag" nicht nötig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.05.2018 10:03

Hallo F.H.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In Deutschland herrscht unabhängig von der Wohnungsgeberbestätigung die Meldepflicht. Das heißt, Sie sind verpflichtet, Ihren Wohnsitz innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug bei der jeweiligen Meldebehörde anzumelden.

Um dies nachzuholen, können Sie auch jetzt noch Ihren Vermieter nach einer Wohnungsgeberbestätigung fragen. Den Vordruck dafür können Sie in der Download-Box herunterladen.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel raten wir Ihnen, sich durch einen Mieterverein beraten zu lassen oder bei Ihrer örtlichen Meldebehörde zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

LiDa89 am 26.04.2018 20:14

Hallo,

Ich bin derzeit auf Wohnungssuche und finde leider keine, wenn mein Freund mit in den Mietvertrag aufgenommen wird um meine Chancen zu erhöhen, aber nicht mit einzieht und in seiner Wohnung bleibt, muss er sich dann auch ummelden oder anmelden? Er lebt ja nicht mit in der Wohnung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.04.2018 10:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Bundesmeldegesetz knüpft die Meldepflicht an den Einzug in eine Wohnung, nicht an deren Anmietung. Insofern müsste sich Ihr Freund nicht ummelden. Sicherheitshalber können Sie aber auch noch einmal beim Amt vor Ort nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Titus-Marcel am 23.04.2018 11:28

Hallo nochmal, kann ich die Nebenwohnung auch auf dem Meldeamt der Gemeinde abmelden, in der die Nebenwohnung liegt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2018 12:07

Hallo,

das sollte möglich sein. Sicherheitshalber können Sie vorab ja nochmal beim zuständigen Amt nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Titus-Marcel am 22.04.2018 14:19

Hallo, ich möchte eine Nebenwohnung abmelden. Brauche ich hier auch das Wohnungsgeberformular?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2018 09:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, eine Wohnungsgeberbescheinigung bei Auszug ist im Gesetz nicht (mehr) vorgesehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

keller1811 am 22.04.2018 12:27

Guten Tag,

Ich bin wieder zurück in Dland nach 10 Jahren im Ausland und momentan auf der Suche nach Wohnung und Arbeit. Wie ich sehe gibt es sehr viele Vermieter von Wohnungen, WG`s und Zimmer wo expliziet erwähnt wird das keine Anmeldung möglich ist. Wie muss man in diesem Falle vorgehen? Jeder muss sich doch an/ummelden! Könnten wir hier von einer illegalen Praxis ausgehen?

Danke im Voraus! Gruss, Mathias

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich herrscht in Deutschland Meldepflicht. Das ergibt sich aus dem Bundesmeldegesetz. Vermieter (Wohnungsgeber) haben demnach eine Mitwirkungspflicht und müssen für Mieter die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen. Der Gesetzgeber will mit dieser Regelung Scheinanmeldungen verhindern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frank am 19.04.2018 11:19

Hallo,

ich habe eine Frage: Benötige ich eine Wohnnungsgeberbescheinigung, wenn ich meinen Zweitwohnsitz zum Hauptwohnsitz ummelden möchte? Der Zweitwohnsitz existiert seit 2014 und ist auch seit dem bei der Stadt gemeldet. Ich beziehe also keine keine Wohnung und keinen neuen Wohnsitz. Zur Anmeldung des Zweitwohnsitzes war 2014 noch keine Wohnungsgeberbestätigung notwendig.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.04.2018 12:38

Hallo Frank und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall dürfte keine gesonderte Wohnungsgeberbestätigung nötig sein. Sicherheitshalber würden wir aber empfehlen, sich vorab beim zuständigen Amt zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jules am 15.04.2018 13:53

Hallo,

ich habe eine Frage bezüglich des Ummeldens. Wenn eine Wohnungsgeberbestätigung nicht vorliegt, der Mietvertrag jedoch bei der Ummledung vorgelegt wird, welcher sämtliche Informationen beinhaltet, ist eine Ummeldung dann möglich?

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Danke Im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.04.2018 09:44

Hallo Jules und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir können nicht ausschließen, dass einzelne Bürgerämter auch einen Mietvertrag als Nachweis akzeptieren. Gesetzlich vorgesehen ist aber eine gesonderte Bestätigung des Wohnungsgebers, mit denen dieser den Einzug bestätigt, nicht die Anmietung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nico am 10.04.2018 22:37

Hallo liebes Immo Team,

Verpflichtet nur die Anmietung einer Wohnung zur Meldung beim Meldeamt? Im Meldegesetz steht, dass der Bezug einer Wohnung meldepflichtig ist. Da ich eine Wohnung nur mieten will, aber nicht selbst beziehen will, wie im Gesetzestext beschrieben, müsste eine Meldepflicht entfallen?

Liege ich damit richtig?

Lg Nico

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.04.2018 10:48

Hallo Nico und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich knüpft das Bundesmeldegesetz die Meldepflicht an den Bezug einer Wohnung, nicht an deren Anmietung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Nico am 11.04.2018 11:17

Vielen Dank liebes Immo-Team für die schnelle Antwort.

Wie verhält sich der genannte Sachverhalt für jemanden der nicht in D gemeldet ist, da international tätig?

Nochmals vielen Dank,

Lg, Nico


Immowelt-Redaktion am 11.04.2018 11:57

Nicht anders. Sobald jemand aber auch nur gelegentlich in einer Wohnung innerhalb Deutschlands wohnt, gilt diese Wohnung in Deutschland als sein Hauptwohnsitz. In diesem Fall muss derjenige sich binnen 14 Tagen nach Bezug beim zuständigen Amt anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Nico am 11.04.2018 12:32

Liebes Immo-Team,

Vielen Dank für Ihre ausgezeichnete Hilfe

Bin sehr zufrieden mit Ihrer Arbeit.

Lg Nico

Wittland am 06.04.2018 19:32

Guten Abend,

ich arbeite für 5 Monate an einem anderem Ort und habe deswegen meine Wohnung, in der ich selber nur Mieter bin, mit Erlaubnis meines Vermieters für diesen Zeitraum zwischenvermietet.

Der Zwischenmieter lebt also zeitlich begrenzt in meiner gemieteten Wohnung.

Daher die Frage, ob der Zwischenmieter sich anmelden muss? Wenn das so ist, dann ergibt sich die weitere Frage, ob ich als Hauptmieterin meinen Zwischenmieter selber die Wohungsgeberbescheinigung ausfüllen darf?

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Immowelt-Redaktion am 09.04.2018 08:44

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Bundesmeldegesetz gilt: Wer im Inland gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Der Zwischenmieter muss sich also nicht anmelden, sofern er in Deutschland gemeldet ist, er müsste es aber nach Ablauf von sechs Monaten. In diesem Fall wären in der Tat Sie als Hauptmieter sein Wohnungsgeber und müssten auch die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Julime am 03.04.2018 15:54

Guten Tag,

ich ziehe Ende Mai in eine andere Stadt und neue Wohung, der Mietvertrag läuft dort aber schon ab Anfang Mai. An meinem jetztigen Wohnort läuft der Mietvertrag noch bis Ende Mai. Also überschneiden sich beide Mietverträge einen Monat. Kann ich vom neuen Vermieter eine Wohnungsgeberbescheinigung verlangen mit dem einem anderen Einzugstermin als den Tag wo der Mietvertrag beginnt?

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julime am 03.04.2018 15:58

*mit einem andern Einzugstermin statt dem Tag an dem der Mietvertrag beginnt*?


Immowelt-Redaktion am 04.04.2018 08:44

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, das ist möglich und sogar nötig. Denn das Bundesmeldegesetz verlangt vom Vermieter, dass er den Einzug bestätigt, nicht jedoch den Tag, an dem der Mietvertrag zu laufen beginnt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ANNA am 02.04.2018 07:33

Wohnung von Stadt. Kann ich bei mir mein Freund anmelden????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.04.2018 08:47

Hallo Anna und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell muss Ihr Lebensgefährte sich selbst beim Amt anmelden. Wenn Sie ihn kostenlos oder zur Untermiete bei sich wohnen lassen, sind Sie allerdings die Wohnungsgeberin und müssen die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Günther am 29.03.2018 23:08

Guten Tag,

auf Grund einer Krankheit meines Vaters wohnte ich hauptsächlich bei meinen Eltern. Nun habe ich schon eine kleine Wohnung, in der Haupsächlich ich meinen Hobby nachgegangen bin.

Da jetzt trotzdem die Überlegung da war mich umzumelden bin ich auf das Amt.

Die Bestätigung hatte ich dabei.

Die Aussage der Dame war dass ich dann eine Strafe zahlen müsste weil die Meldefrist abgelaufen sei.

Ich war aber der Meinung dass wenn ich schon in einer Wohnung wohne ich mich nicht extra bei der zweiten anmelden müsste. Zumal es ja noch beide Wohnungen gibt.

Was ist nun richtig?

Danke

auf Kommentar antworten

Karl Klar am 31.03.2018 11:42

Nachsendeantrag und fertig ... - ich versteh diese Obrigkeitshörigkeit nicht.

Wozu Ummelden ?


Immowelt-Redaktion am 03.04.2018 08:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Meldepflicht gilt grundsätzlich auch für etwaige Zweitwohnungen. Es spielt dementsprechend keine Rolle, ob jemand schon in einer Wohnung im Inland gemeldet ist. Das Bundesmeldegesetz schreibt die Anmeldung nach jedem Bezug einer neuen Wohnung vor.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ina am 26.03.2018 13:16

Hallo,

mein Freund und ich haben uns ein Mobilheim gekauft, welches fest auf dem Campingplatz (in NRW) steht. Wir wollen und dürfen dort ganzjährig wohnen....jedoch ist eine Anmeldung dort nicht möglich. Auf der einen Seite soll man sich dort anmelden, wo man seinen Lebensmittelpunkt; auf der anderen Seite wird es uns untersagt. Wir sind beide erwerbstätig und möchten eigentlich alles legal und richtig machen....aber wie? Hätten Sie vlt einen Rat für uns?

LG, Ina

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2018 13:39

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

je nach Gemeindesatzung kann geregelt sein, dass die Nutzung eines Campingplatzes zu Wohnzwecken nur teilweise erlaubt oder sogar ganz verboten ist. In diesem Fall würde das zuständige Amt die Anmeldung wohl verweigern. Wo genau bei Ihnen die Gründe liegen, können wir aus der Ferne aber leider nicht beurteilen. Hierzu empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Ina am 26.03.2018 13:54

Danke für Ihre schnelle Antwort!!!

Das Wohnen ist dort ganzjährig erlaubt! 80 % der Leute wohnen dort das ganze Jahr. Jeder, der bis zum 31.12.2014 dort gemeldet war, darf es auch aufgrund des Bestandschutzes bleiben. Alle anderen haben Pech gehabt und viele haben alles verkauft, was ich als sehr schade empfinde! Auf dem Platz läuft wohl noch eine Petition bzgl. der Anmeldung, aber wie lange so etwas dauert, bis es entschieden ist, weiß ich nicht!

Wir sind absolut frustriert....und die Freude über den Traum, den wir uns verwirklicht haben, bleibt auf der Strecke!

dominique am 25.03.2018 13:54

moin moin , meine frage wäre , wie lange VOR einzug in die whg darf man sich anmelden? also wenn ich ab 01/06 in eine whg ziehe , wie lange vorher darf ich bzw kann ich mich anmelden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2018 09:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Bundesmeldegesetz sieht eine Ummeldung erst für den zeitraum nach dem tatsächlichen Einzug vor, nicht davor. Wenn jemand also eine neue Wohnung noch nicht bezogen hat, darf er sich dort in der Regel auch nicht anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sandra am 22.03.2018 15:01

Hallo

Ich war heute beim Einwohnermeldeamt um mich umzumelden. Dort wurde es aber abgelehnt weil der Vermieter den nicht ausgefüllt hat sondern der hauptmieter. Aber er ist doch der Wohnungsgeber. Dürfen die das ablehnen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.03.2018 15:12

Hallo Sandra,

wenn jemand zur Untermiete wohnt, ist der Hauptmieter der Wohnungsgeber und muss auch die Wohnungsgeberbescheinigung ausfüllen. Eine davon abweichende Praxis wäre uns nicht bekannt. Am besten jedoch, Sie klären direkt mit dem Amt, welche Unterlagen Sie für die Anmeldung benötigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

yul am 20.03.2018 14:50

Meine Frau und ich wollen uns für einen kurzen Zeitraum räumlich trennen, da uns eine Ehekrise eingeholt hat. Ich würde vorübergehend eine EWohnung anmieten, sie in unserem Haus wohnen bleiben. Muss ich mich ummelden?

Ich würde gern zu Hause gemeldet bleiben. Und uns ein fach Zeit geben.

Im Bundesmeldegesetz habe ich folgendes Gefunden:

§27 Ausnahmen der Meldepflicht

(2) Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Wer nach Ablauf von sechs Monaten nicht aus dieser Wohnung ausgezogen ist, hat sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anzumelden. Für Personen, die sonst im Ausland wohnen und im Inland nicht nach § 17 Absatz 1 gemeldet sind, besteht diese Pflicht nach Ablauf von drei Monaten.

Wer kann mich aufklären?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.03.2018 13:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie tatsächlich planen, für nicht länger als sechs Monate übergangsweise eine Wohnung zu beziehen, wäre dies nach dem Bundesmeldegesetz in der Tat eine Ausnahme von der Meldepflicht. Bleiben Sie doch länger in der Wohnung, müssten Sie sich aber innerhalb von zwei Wochen dort anmelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

otti am 19.03.2018 10:33

Guten Morgen,

mein getrennt lebender Ehemann hat sich einfach in meiner mit jemandem andern gemieteten Wohnung angemeldet. Nun besteht er darauf, er darf hier bleiben. Durch seine Meldung entfernt die Polizei ihn nicht aus der Wohnung. Weder steht er im Mietvertrag, noch auf der Meldebescheinigung. Trotzdem ist er, wie die Polizei uns bestätigte, bei uns gemeldet. Was kann ich dagegen tun.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 15:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn jemand nicht in einer Wohnung geduldet wird, kein Eigentümer, Mieter oder Untermieter ist, darf er dort eigentlich auch nicht wohnen. Aus der Ferne können wir Ihre Situation aber nur schwer beurteilen. Wir würden Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Südamerika am 17.03.2018 08:32

Guten Morgen

Meine Frage ist folgende.

Meine Frau meine Tochter und ich, werden für 11 Monate in Paraguay leben.

Freunde stellen uns für 1 Monat vorher und auch danach unentgeltlich Wohnraum zur Verfügung.

So melden wir uns also um und für diese Zeit dort an.

Während unserer Abwesenheit können unsere Möbel dort bleiben.

Ist das mit dem Meldegesetz vereinbar?

Können sich daraus Nachteile für unsere Freunde ergeben?

Muss diese kostenfreie Abmachung in der Wohnungsgeberbescheinigung dokumentiert werden?

Und auch vorher beim Finanzamt angezeigt werden?

Vielen Dank für die Antwort.

Liebe Grüße D.W.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 08:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wo sich Ihre Möbel befinden ist für das Bundesmeldegesetz nicht relevant. Entscheidend ist, wo Sie Ihren Lebensmittelpunkt haben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alessandro am 08.03.2018 00:45

Wohnsitz anmelden aber wo

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.03.2018 09:46

Hallo Allesandro,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihren Wohnsitz können Sie bei der zuständigen Meldebehörde anmelden. Diese trägt je nach Ort einen anderen Namen, heißt aber meist Bürgeramt, Einwohneramt oder Einwohnermeldeamt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Meri am 06.03.2018 21:23

Hallo immowelt, ich habe einProblem , und zwar bin zum mein Bruder provisorisch eingezogen mit meinem Sohn weil er in die schule gehen musste ich zahle mein Bruder keine Miete bzw wohne kostenlos, bis ich eine einige Wohnung gefunden habewir .den Hausbesitzer gefragt, er hat eine meldeBestätigung ausgefüllt uns ich habe mich normal angemeldet. Jetzt hat er sich das anders überlegt und ist zum Einwohner melde Amt und hat mich abgemeldet aber mein Sohn nicht. Und jetzt habe ich keine melde Adresse mehr bin unbekannt verzogen, ichchabe aber erfahren das die meldeBestätigung mein Bruder ausfüllen musste und nicht der Haus Besitzer was kann ich tun. ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2018 10:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihr Bruder Sie kostenlos bei sich wohnen lässt, ist dieser in der Tat auch der Wohnungsgeber und muss die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen. Sie können nun natürlich versuchen, sich über die Bestätigung Ihres Bruders erneut anzumelden. Bitte beachten Sie allerdings, dass Ihr Bruder den Vermieter davon unabhängig um Erlaubnis bitten muss, wenn er Sie bei sich wohnen lassen möchte. Tut er das nicht, kann das im schlimmsten Fall sogar ein Kündigungsgrund sein. Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall raten wir daher zur Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Oskar am 06.03.2018 15:45

Hallo Immowelt,

bekomme ich als Vermieter eine Bestätigung, dass mein Mieter sich tatsächlich angemeldet hat?

Ich habe Ihm das Formular unterschrieben, weiß aber doch nicht, ob er es eingereicht hat,oder?

MfG

Oskar

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2018 10:03

Hallo Oskar,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine solche Bestätigung bekommen Sie nicht, nein. Wenn der Mieter seiner Meldepflicht nicht nachkommt, ist aber in erster Linie er selbst von einem Bußgeld bedroht. Als Vermieter sind Sie Ihrer Mitwirkungspflicht durch das Ausfüllen der Wohnungsgeberbestätigung ja bereits nachgekommen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angel am 06.03.2018 12:20

Hallo Immowelt

Folgendes Problem, ein Freund wohnt nicht mehr mit seiner Freundin zusammen. Sie hat ihn unbekannt abgemeldet. Darf sie das? Und er hat keine neue Wohnung. Schläft immer woanders wie kann er sich ummelden oder was muss er machen. Seine Post geht an meine Anschrift

Danke für die Hilfe

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.03.2018 17:58

Hallo Angel,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir können den Fall aus der Ferne leider nicht beurteilen und dürfen keine Rechtsberatung leisten. Wir empfehlen Ihnen, sich an einen Mieterverein oder an eine soziale Einrichtung wie zum Beispiel die Wohnungslosenhilfe zu wenden, diese können Ihrem Freund individuell weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Melisa am 23.02.2018 08:22

Hallo hoffe bekomme hier hilfe,

wir leben im Ausland Sohn(18) besucht im Ausland die Schule, sind aber öfter in Deutschland,

Sohn möchte auch in HH zur Uni, wir möchten uns eigentlich bei meinen Eltern Anmelden da wir meistens dort wohnen, wenn wir zu besuch kommen, Mein Bruder, verheiratet ıst aber dort wohl noch angemeldet, wohnt aber dort nicht, könen wir uns mit meinem Sohn zusammen als melde adresse bei meine eltern anmelden, sind ja auch nicht dauerhaft dort?

oder ist besser eine Freundin zu bitten, bei der wir auch umsonst wohnen, wenn wirin DT sind.

İch habe eine immobilie in einer anderen stadt in DT, bekomme post vom Finanzamt, die wird mir ins Ausland verschickt, kommt aber nicht an, daher möchte ich mich auch in DT anmelden, weil auch über die Botschaft Behörden Angelegenheiten sehr umstandlich sind.

Vielen Dank für Ihre Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.02.2018 09:55

Hallo Melisa,

grundsätzlich sollten Sie sich dort anmelden, wo sich Ihr Lebensmittelpunkt befindet wenn Sie sich in Deutschland aufhalten. Ob das bei Ihren Eltern ist oder bei einer bekannten, spielt im Grunde keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

westernwally am 20.02.2018 09:45

Hallo,

mein Sohn (18) ist noch bei mir gemeldet. Jetzt hat er vor 3 Monaten auf Drängen des Vermieters einen Mietvertrag mit unterschrieben, damit seine Freundin eine Wohnung (im gleichen Ort) bekommt. Nachdem das Amt ihn im Januar aufgefordert hat, sich umzumelden, hat mein Sohn telefonisch geklärt, dass er z.Zt. nicht vor Ort wäre (Blockunterricht in Bayern) und ob man das nach seiner Rückkehr klären könne. Die Antwort war ja. Eine schriftliche Bestätigung eines neuen Termins erfolgte auch nach Rückfrage aus Zeitgründen durch das Amt nicht. Nun flatterte ein Bußgeldbescheid in Höhe von 70,00 Euro ins Haus. Welche Handhabung gibt es, diesen nicht zu bezahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2018 11:32

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gegen einen Bußgeldbescheid können Betroffene immer Einspruch einlegen. Entsprechende Fristen finden sich in der Regel auf dem Bußgeldbescheid selbst. Ob dieser Einspruch jedoch von Erfolg gekrönt sein wird, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Im Streitfall mit dem Amt empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Keller am 14.02.2018 10:50

Ich ziehe nach kurzzeitiger Trennung wieder zu meinem Mann. Der Mietvertrag lautet

auf uns beide. Er wurde auch nicht geändert. Die Gemeinde sagt ich brauche eine Wohnungsgeberbescheinigung vom Vermieter unterschrieben. Ist das richtig? Ich bin der

Meinung dass nur mein Mann als Wohnungsgeber unterschreiben muss.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.02.2018 11:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Mann den Mietvertrag unterschrieben haben, ist für Sie beide jeweils der Vermieter der Wohnungsgeber und muss auch die Wohnungsgeberbestätigung unterschreiben. Anders wäre das nur, wenn Ihr Mann Sie kostenlos bei sich wohnen lassen würde oder Sie seine Untermieterin wären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marion am 13.02.2018 20:24

Hallo,

ich wohne im EU-Ausland, bin dort auch mit einem festen Wohnsitz gemeldet. Nun aber möchte ich für gelegentliche berufliche Aufenthalte eine Wohnung in D mieten. Aber eben keinen Hauptwohnsitz dort anmelden, weil dieser im Ausland verbleibt. Und nun????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.02.2018 10:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es ist nicht möglich, in Deutschland lediglich einen Zweitwohnsitz anzumelden, nicht aber einen Hauptwohnsitz. Sobald jemand bei einer Adresse in Deutschland gemeldet ist, gilt diese als dessen Hauptwohnsitz. Dass im Ausland ebenfalls ein solcher Hauptwohnsitz gemeldet ist, spielt dabei keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lena.bubeeva@gmail.com am 11.02.2018 11:27

Hallo zusammen,

ich bin noch in Berlin angemeldet, aber in Oktober bin nach Hamburg zum Praktikum umgezogen. Das Praktikum dauerte 3 Monate, deswegen habe ich keine Anmeldung hier gemacht. Jetzt aber habe ich einen richtigen Arbeitsvertrag bekommen und muss mich hier anmelden, weil ich hier mindestens für ein Jahr bleibe. Das Ding ist, dass ich beim Freund bleibe und er vermietet die Wohnung selbst. Wie sollen wir jetzt einen Mietvertrag machen für die Anmeldung?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen,

Elena.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.02.2018 10:52

Hallo Elena und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Mietvertrag ist für die Anmeldung nicht erforderlich. Das Meldeamt wird lediglich eine Wohnungsgeberbescheinigung verlangen. Wenn Sie bei Ihrem Freund wohnen, ist dieser der Wohnungsgeber.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lukas_B. am 08.02.2018 01:03

Hallo zusammen,

ich wohne gemeinsam mit einem Mitbewohner in einer WG. Der Mietvertrag läuft auf uns beide als Hauptmieter. Jetzt löst sich die WG in ein paar Monaten auf, ich hätte aber bereits ab nächsten Monat eine neue Wohnung gefunden. Da wir beide Hauptmieter sind, kann der Mietvertrag nur von uns beiden gekündigt werden, mein Mitbewohner braucht die Wohnung aber noch für weitere 4 Monate, weshalb ich in mein Zimmer für die Zeit untervermieten möchte, bis der Mietvertrag komplett gekündigt wird.

Meine Frage ist nun, ob es Probleme geben kann, wenn ich mich bereits ab März auf die neue Wohnung ummelde, aber zeitgleich noch für vier Monate einen weiteren Mietvertrag für eine andere Wohnung habe (in der ich in der Zeit aber nicht wohnen werde).

Wird dem aktuellen Vermieter (der WG) gemeldet, wenn ich mich in einer weiteren Wohnung anmelde?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.02.2018 09:44

Hallo Lukas,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter erfährt vom Amt in der Regel nicht, wenn Sie sich an einem anderen Ort anmelden. Selbst wenn das der Fall wäre, sollte das aber kein Problem sein. Beachten sollten Sie lediglich, dass Sie für die Untervermietung die Zustimmung des Vermieters benötigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

HI am 06.02.2018 19:08

Wie sind die Meldepflichten bei Zweitwohnungen? Ein Mieter hat von mir eine Wohnung gemietet, behält aber wohl seinen alten Wohnsitz in einer anderen Stadt. Er benutzt die Zweitwohnung offensichtlich nicht, ist auch nicht selbst eingezogen und hat sich auch nicht angemeldet .Die Miete wird regelmäßig bezahlt, allerdings von einer anderen Person. Habe ich oder der Mieter ein rechtliches Problem wegen der Nichtanmeldung ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.02.2018 08:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch ein Zweitwohnsitz ist grundsätzlich meldepflichtig, aber eben auch nur dann, wenn jemand tatsächlich dort wohnt. Tut der Mieter das nicht, ist er auch nicht meldepflichtig. Den Vermieter trifft eine Mitwirkungspflicht bei der Anmeldung, das heißt, er muss dem Mieter eine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen, wenn dieser danach verlangt. Der Vermieter ist aber nicht angehalten, den Mieter dazu zu bewegen, sich anzumelden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

vanessa am 06.02.2018 11:33

Hallo zusammen,

ein Mieter von mir ist ausgezogen und ich weiß nicht wohin. Heute war die Ordnungspolizei da und wollte wissen, wo dieser nun gemeldet ist. Da ich dies nicht weiß, konnte ich leider keine Auskunft geben. Der Beamte von der Ordnungspolizei meinte dann, das wäre Vermietersache und er würde das dem Ordnungsamt so mitteilen! Das ist mir neu und was kann das Ordnungsamt jetzt von mir verlangen? Muß ich nun etwa mit Konsequenzen rechnen, wenn der Mieter sich nicht ummeldet? Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2018 14:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

weder ist der Vermieter verpflichtet, die neue Adresse des Mieters zu erfragen, noch ist der Mieter verpflichtet, ihm diese mitzuteilen. Vermieter müssen auch nicht den Auszug eines Mieters bestätigen, lediglich den Einzug neuer Mieter. Insofern wüssten wir nicht, welche Konsequenzen auf Sie zukommen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Antje Margarete am 01.02.2018 22:56

Eine Frage!

Ein deutscher man arbeitet in deutschland. Hat sich aber vor ca.3 jahren Scheinangemeldet in Frankreich. Hat drei Wochen dort gelebt. Lebt aber immer ihm längeren abständen,abwechselnt bei zwei verschiedenen Frauen. Ohne sich die ganzen zeit anzumelden in deutschland. Obwohl er dies schon drei jahre macht. Ist es strafbar? Und wenn wo kann man dies melden?

auf Kommentar antworten

Antje Margarete am 01.02.2018 23:25

Dazu zu sagen wäre noch das der Mann nur in Rheinland-Pfalz lebt und die hier lebende Nachbarn in alle kennen. Er zahlt steuern in Frankreich. Ist hier zumindest bis zum 31.12 weder bei einem zweifel wohnsitz gemeldet gewesen noch sonst was. Obwohl er eigentlich ausser die paar am Anfang nie dort gelebt hat. Ist es strafbar? Danke für Antworten


Immowelt-Redaktion am 02.02.2018 09:14

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn jemand in Deutschland lebt, sich aber nicht anmeldet, ist das eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Melden kann man diese beim zuständigen Amt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Margarete am 02.02.2018 10:21

Und welchen Amt ist dafür zuständig?


Immowelt-Redaktion am 02.02.2018 11:18

Das, bei dem man sich an- und ummeldet. Die fraglichen Ämter haben regional unterschiedliche Namen, beispielsweise Meldeamt, Einwohneramt oder Bürgeramt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Antje Margarete am 02.02.2018 13:33

Leider findet sich hier in deutschland niemand zuständig. Kommt nur ist eine steuerhinterziehung und eine ordnungswidrigkeit dem Deutschenstaat gegenüber. Aber keiner weiß wer wirklich zuständig ist.

HI am 31.01.2018 20:34

Die Pflicht zur Anmeldung und die Wohnungsgeberbescheinigung ist mir nicht ganz klar. Es geht um einen Fall in dem mein Mieter meine Wohnung laut Vertrag für 2 Personen angemietet hat, aber offensichtlich nicht selbst eingezogen ist. Er überlässt die Wohnung wohl ohne formalen Vertrag und Zustimmung meinerseits einer anderen Person zur dauerhaften Nutzung, die auch die Miete bezahlt. Der Hauptwohnsitz des Mieters ist wohl weiterhin an der alten Stelle. Wer muss sich denn nun am Ort der gemieteten Wohnung anmelden? Der Mieter, der nicht richtig eingezogen ist, oder die aktuelle Nutzerin ? Ich vermute mal, dass beide nicht gemeldet sind.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.02.2018 09:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

anmelden muss sich immer derjenige, der tatsächlich in einer Wohnung lebt. Lässt ein Mieter einen dritten in seiner Wohnung wohnen, ist dieser Mieter der Wohnungsgeber und muss auch die Wohnungsgeberbescheinigung ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

OmmiOmmi am 30.01.2018 17:08

Hallo, ein Freund hat aus Gutherzigkeit einen Haftentlassenen für kurze Zeit als Besucher aufgenommen und auch polizeilich bei sich in der Wohnung gemeldet. Jedoch ohne den Hauseigentümer zu fragen. Bedeutet die Anmeldung, dass der Besucher als bei meinem Freund wohnend gilt und der eine fristlose Kündigung riskiert?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2018 08:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Haftentlassene tatsächlich in der Wohnung lebt, ist er kein Besucher, sondern hat dort seinen Erstwohnsitz, wenn auch nur vorübergehend. Zieht eine neue Person in eine Mietwohnung ein, muss der Hauptmieter eine Erlaubnis vom Vermieter einholen. Macht der Hauptmieter dies nicht, rechtfertigt das allerdings in der Regel noch keine fristlose Kündigung. Der Vermieter kann allerdings verlangen, dass die betroffene Person wieder auszieht. Das gilt zumindest, wenn er für diese Forderung ein berechtigtes Interesse hat.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jules am 28.01.2018 09:34

Hallo

Ich habe im August 2015 eine Wohnung angemietet. Bin aber erst vor kurzen als zweit Wohnung eingezogen.

Nun bin ih mir unsicher was in Sachen Anmeldung machen soll.

Schließlich habe ich meinen Vermieter noch nie getroffen und er weiß auch nichts über meinen späten Einzug.

Was mache Ich,wenn er mir eine Bescheinigung mit Datum 2015 ausstellt?

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Immowelt-Redaktion am 29.01.2018 10:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für die Wohnungsgeberbescheinigung relevant ist tatsächlich der Zeitpunkt des Einzugs, nicht der der Anmietung. Ihr Vermieter ist laut Gesetz daher auch verpflichtet, den Einzug zu bestätigen, nicht den Abschluss des Mietvertrags. Wenn Ihr Vermieter Ihnen eine Bescheinigung mit zwei Jahre zurückliegendem Datum ausstellt, könnte das zuständige Amt diese unter Umständen nicht akzeptieren. Ob das jedoch tatsächlich so ist, können wir vorab nicht beurteilen. Am besten, Sie besprechen die Angelegenheit zunächst mit Ihrem Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Chrise am 25.01.2018 19:43

Hallo,

wir sind seit dem 16.11.2017 in unsere neue Wohnung gezogen. Der Vermieter/Verwalter ist der gleiche. Wir haben bis heute keine Wohnungsgeberbestätigung trotz mehrfacher schriftlicher Aufforderung erhalten. Den Mietvertrag haben wir ebenfalls nicht. Des weiteren wird die Miete von der alten Wohnung weiterhin abgebucht (günstiger) die neue nicht. Wir erhalten keine Antwort von der Sachbearbeiterin. Telefonische Erreichbarkeit gleich null. Heute erhielten wir eine Mail wir mögen einem Elektriker de Zugang zur alten Wohnung zwecks E-Check gewähren. Kein weiter Kommentar auf unsere Mails. Die alte Wohnung wurde auch noch nicht abgenommen. Mir platzt langsam der Kragen!! Wie sollen wir uns verhalten? Ich befürchte das wir ein Bußgeld erhalten wenn wir nach fast zwei Monaten zum Amt gehen zwecks ummeldung. Würde mich freuen wenn mir hier jemand einen Rat geben könnte.

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Immowelt-Redaktion am 26.01.2018 12:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter sich weigert, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen, droht zunächst ihm ein Bußgeld. Sie können dem Amt zumindest sicherheitshalber mitteilen, dass Sie versucht haben, diese einzuholen, Sie aber bislang nicht bekommen haben. Wenn der Vermieter auch weiterhin nicht zu erreichen ist, empfiehlt sich zudem eine Rechtsberatung. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Chrissi am 20.01.2018 18:02

Hallo ich habe eine frage. Ich möchte zu meinem freund ziehen. Jedoch bleibt meine wohnung bestehen und ist auf mich gemeldet, wird jedoch dan untervermietet. Muss ich dan ein zweiten wohnsitz angeben ? Und wie mach ich es dan mit der post ?

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Immowelt-Redaktion am 22.01.2018 11:06

Hallo Chrissi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie Ihre alte Wohnung gänzlich untervermieten, ist Ihre neue Wohnung Ihr Erstwohnsitz. Sie müssen dann keine Zweitwohnung anmelden, sondern sich lediglich ummelden. Bedenken Sie jedoch, dass Sie vor einer Untervermietung Ihren Vermieter um Erlaubnis fragen müssen. Tun Sie das nicht, könnte dieser den Mietvertrag im schlimmsten Fall kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

PeterS am 19.01.2018 13:20

Hallo,

meine Schwiegereltern haben neu gebaut. Das Haus zählt 1-Familien Haus.

Wie verhält es sich, wenn ich mit in dieses Haus zu meiner Freundin ziehen will?

Das Haus besteht im Grunde genommen aus 2 Etagen, wobei die obere für uns gedacht ist (+ Bruder meiner Freundin) und die untere für meine Schwiegereltern.

Die Etagen sind nicht durch Eingangstüren getrennt. Man gelangt durch den Eingangsbereich über eine Treppe in unsere Etage. Durch eine Zimmertür gelangt man dann in unsere Räume. In beiden Etagen gibt es jeweils eine Küche und 2 Bäder.

Meine Frage: wenn ich mich dort melden will, gilt das dann als eigener Haushalt? Muss ich also extra GEZ und Müllgebühren bezahlen? Es existiert kein Mietvertrag (ich werde aber jeden Monat "Wohnungsgeld" bezahlen).

Danke im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.01.2018 14:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend hierbei dürfte sein, ob Ihre Wohnung als abgeschlossen gelten kann. Das ist dann der Fall, wenn sie einen eigenen Eingang hat und separat zugänglich ist. Dieser Eingang kann entweder außen sein oder er muss über bestimmte Erschließungswege innerhalb des Gebäudes erreichbar sein, etwa durch das Treppenhaus oder einen Aufzug. Ist das der Fall, handelt es sich gemeinhin um eine eigene Wohneinheit und einen eigenen Haushalt. Ob das zur separaten Erhebung von Rundfunkgebühren führt, können wir vorab leider nicht mit Sicherheit klären. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt. Abschließend sei gesagt, dass ein Mietvertrag zwar üblicherweise schriftlich abgeschlossen wird, es aber nicht zwingend muss. Wenn Sie sich also mit Ihren Schwiegereltern auf die monatliche Zahlung eines gewissen Geldbetrags einigen und dafür in der Wohnung wohnen dürfen, gilt das vor dem Gesetz als mündlich geschlossener Mietvertrag.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


PeterS am 19.01.2018 14:31

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Leider bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, wie es sich bei uns verhält:

Beide Wohnungen sind durch Eine Haustür erreichbar. Im Flur kann man dann entweder gerade aus in die "Wohnung" der Schwiegereltern gehen oder die Treppe hoch in unseren Bereich.

Beide Bereiche lassen sich durch eine Zimmertür theoretisch abschließen. In der Regel stehen diese aber offen.

Gilt diese theoretisch abschließbare Zimmertür jetzt schon als separater Eingang?

Oder geht man da nach der Haustür, durch die man in beide Bereiche kommt?


Immowelt-Redaktion am 22.01.2018 08:59

Hallo,

wenn sich beide Bereiche durch eine eigene Wohnungstür abschließen lassen und in beiden Wohnungen auch alles vorhanden ist, was zu einer Wohnung normalerweise gehört (Küche, WC, Bad), spricht dies für eine Abgeschlossenheit. Ob die Türen regelmäßig offenstehen, spielt dabei keine Rolle. Abschließend beurteilen können wir die Angelegenheit aus der Ferne aber nicht. Unter Umständen hilft Ihnen das Bauamt vor Ort weiter, wenn Sie diesem Grundrisse des Hauses vorlegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nadine H am 17.01.2018 14:45

Mein Freund lebt und Arbeitet seit 8 Jahren in der Schweiz, jetzt möchten wir für die Wochenenden eine größere Wohnung wo nur ich gemeldet bin, da er ja in der Schweiz gemeldet ist, eine Wohnung dort hat und einen " schweizer Personalausweis"

Wie läuft es unter diesen Bedingungen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2018 10:31

Hallo Nadine und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sobald jemand eine Wohnung innerhalb Deutschlands bewohnt, gilt diese auch als sein Erstwohnsitz. Je nachdem ob Ihr Lebensgefährte den Mietvertrag mit unterzeichnet hat oder Sie ihn kostenlos bei sich wohnen lassen, ist entweder der Vermieter oder sind Sie der Wohnungsgeber. Die Staatsangehörigkeit spielt dabei keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carmen G am 16.01.2018 14:05

Hallo, ich ziehe als Untermieterin zu meiner Mutter. Muss die mir eine Wohnungsgeberbestigung ausstellen oder reicht der Untermietvertrag?

Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.01.2018 11:52

Hallo Carmen,

der Vermieter ist verpflichtet, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen - unabhängig davon, ob es sich um einen Haupt- oder Untermietvertrag handelt. Sofern Ihre Mutter Mieter und Sie ihre Untermieterin sind, ist die Mutter der ausstellungsverpflichtete (Unter-)Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cube am 11.01.2018 18:26

Einwohnermeldeamt hat meinen Mieter der auch keinen Mietvertrag hat und eine Räumungsklage gegen ihn läuft angemeldet obwohl er keine Vermieterbescheinigung hatte . Meine Frage , ist das Rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.01.2018 09:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in aller Regel verlangt das zuständige Amt eine Wohnungsgeberbescheinigung. Diese Wohnungsgeberbescheinigung muss allerdings nicht zwangsläufig der Vermieter ausfüllen. Lässt beispielsweise ein Mieter eine dritte Person als Untermieter oder schlicht kostenlos bei sich wohnen, ist der Mieter der Wohnungsgeber.

Bitte beachten Sie, dass wir die Umstände Ihres Falls nicht genau kennen und sie daher aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eddy nrw am 25.12.2017 01:27

Ja Hallo Suzammen meine Frage bitte, meine Vermieter hat mich einfach abgemeldet und sag der ich bin Zeit 2008 wohne ich nicht diese Wohnung , jetz Ausländeramt mach mir Probleme , er hat jede monat Seine Geld von Arbeitsamt kommt, und ich bin verheiratet , wohne ich mit meine Frau , geht das so was hat er recht so was über mich so was sagen ,, Dankeschön

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.12.2017 09:57

Hallo Eddy nrw,

wenn Sie einen gültigen Mietvertrag haben, so können Sie in der Regel damit beweisen, dass Sie in der Wohnung wohnen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten. Für eine umfassende Rechtsberatung empfehlen wir Ihnen, sich an einen Mieterverein oder an einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

profdrdenis am 13.12.2017 11:37

Hallo,

ich ziehe demnächst für immer ins nicht EU Ausland und muss mich dazu abmelden. Allerdings ist mein Vermieter mehr als seltsam und kümmert sich eigentlich um nichts. Genügt es wenn ich mich beim Amt abmelden und diese entsprechend informiere?

Freue mich auf eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.12.2017 12:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Bundesmeldegesetz sieht eine Pflicht zur Mitwirkung des Wohnungsgebers nur noch bei der Anmeldung vor, nicht mehr bei der Abmeldung. Insofern dürften Sie sich auch ohne entsprechende Bestätigung Ihres Vermieters beim zuständigen Amt abmelden können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

zweitwohnsitzfirmenwagen am 12.12.2017 08:01

Hallo,

ich habe seit kurzem einen neue Arbeit inkl. Firmenwagen mit 1%-Regelung. Da der Fahrtweg zu meinem Hauptwohnsitz knapp 100km beträgt, kann ich unter der Woche des öfteren kostenlos bei Freunden in der Umgebung übernachten.

Mit der Meldung eines Zweitwohnsitzes bei meinen Bekannten hätte ich steuerliche Vorteile bzw. eine große finanzielle Entlastung, da sich mein Weg vom Wohnsitz zur Arbeitsstätte extrem verkürzen würde.

Nun meine Frage:

Kann ich von meinen Freunden eine Meldebestätigung ohne Mietvertrag ausstellen lassen? Wäre das dann ein rechtlich anerkannter, gültiger Zweitwohnsitz? Müsste ich bzw. meine Freunde dabei noch irgendetwas beachten?

Vielen Dank für Euer Feedback.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.12.2017 08:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihre Bekannten Sie kostenlos bei sich wohnen lassen, können Sie Ihnen auch eine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen lassen, ein Mietvertrag ist hierzu nicht erforderlich. Ob das zuständige Amt das gelegentliche Übernachten bei Bekannten allerdings als Zweitwohnsitz anerkennt, können wir leider aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Dies ist sicher auch stark von der Kulanz der Behörden vor Ort abhängig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

valery12 am 28.11.2017 18:20

hallo zusammen,

ich bin vor drei Monaten von meinem Elternhaus in München nach Berlin gezogen.

Ich hatte ein befristetes WG Zimmer vom 01.09.17 bis 01.12.17.

Jetzt bin ich in ein unbefristetes Zimmer gezogen und habe jetzt auch vor mich umzumelden.

Ich habe gerade gelesen, dass einem ein Bußgeld droht, wenn man den Umzug nicht innerhalb von zwei Wochen gemeldet hat.

Meine Fragen:

- Hätte ich mich schon ummelden müssen, als ich im September in der vorherigen WG zur Zwischenmiete eingezogen bin?

- Muss ich mich jetzt in meiner alten Gemeinde in München abmelden, wenn ich mich hier in Berlin anmelde?

- Kann es sein, dass ich jetzt ein Bußgeld zahlen muss?

Ich hoffe auf Antworten, da ich gerade ein bisschen Angst habe das Bußgeld zahlen zu müssen. Danke und VG,

Valery

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.11.2017 09:00

Hallo Valery und vielen Dank für Ihren Kommentar,

prinzipiell hätten Sie sich tatsächlich schon anmelden müssen als Sie in die WG zur Zwischenmiete gezogen sind. Eine Abmeldung ist generell nur dann erforderlich, wenn jemand ins Ausland zieht. Ob Sie ein Bußgeld zahlen müssen, können wir nicht abschließend klären. Generell sind die Meldebehörden bei solchen kleineren Unregelmäßigkeiten aber kulant, insofern müssen Sie sich vermutlich keine allzu großen Sorgen machen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

andreas90 am 25.11.2017 21:56

Hallo, ich habe auch eine Frage: Da ich über einen längeren Zeitpunkt hinweg (schon über drei Jahre und wohl noch eine Weile) von Praktikum zu Praktikum ziehe, also immer nur ein paar Wochen oder Monate an einem Ort bin, habe ich mich bei einem Freund in der Wohnung angemeldet. Er kümmert sich um meine Post und wohnt in der Stadt, in der ich selbst lange gelebt habe und wo die meisten meiner Freunde sind. Ich habe einen eigenen Schlüssel und kann jederzeit kommen. Ich bin ca. fünf Wochenenden im Jahr dort und manchmal noch ein paar Tage über Ostern oder Silvester. Miete zahle ich nicht, der Freund hat die Wohnung ganz allein gemietet und zahlt Nebenkosten nur für sich (Nebenkosten werden auf die im Haus lebenden Leute umgelegt). Da ich ihn nicht in Schwierigkeiten bringen möchte, nun die Frage, ob das rechtlich möglich ist, dass ich zwar dort - am einzigen konstanten Ort, zu dem ich regelmäßig zurückkehre, wo ich mich am meisten zuhause fühle und zu dem ich jederzeit Zugang habe - gemeldet, aber nicht (Unter-)Mieter bin. Oder kann er deshalb irgendwann Ärger bekommen mit seinem Vermieter (dem ich ja keinerlei Kosten verursache, jedenfalls nicht mehr als seltener Besuch)? Vielen Dank für eine Antwort! Andi

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2017 10:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ihr Freund kann Sie prinzipiell auch kostenlos bei sich wohnen lassen, ohne dass er mit Ihnen einen Vertrag abschließt. Wenn Sie nur zu Besuch kommen, muss er seinen Vermieter hierzu auch nicht um Erlaubnis fragen. Wenn Sie jedoch dort gemeldet sind, könnte der Vermieter argumentieren, dass Sie dauerhaft dort wohnen. Insofern wäre es zumindest sicherheitshalber besser, Ihr Freund würde die grundsätzliche Situation mit seinem Vermieter absprechen.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tanelorn am 23.11.2017 06:53

Mein Vermieter stellt die Bescheinigung nicht aus. Meine Freundin zieht zu mir und hierfür bekomme ich keine Bescheinigung.

Im Text steht nun, dass für diesen Fall aber der Vermieter der Wohnungsgeber ist.

Im Falle dass ich einen Freund kostenlos bei mir wohnen lasse, sei aber ich Wohnungsgeber.

Wie kommt es zu diesem Unterschied?

Dann lasse ich einfach mine Freundin kostenlos bei mir wohnen und ich kann die Bescheinigung ausstellen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.11.2017 09:14

Hallo Tanelorn und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Wohnungsgeberbestätigung muss vom Vermieter ausgestellt werden. Ist Ihre Freundin Ihr Untermieter, so sind Sie der Vermieter und müssen die Bescheinigung ausstellen. Ist Ihr Vermieter auch der Vermieter Ihrer Freundin, so ist diese dafür zuständig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

8238327 am 22.11.2017 10:28

Hello Immowelt,

My friend is coming to Germany, in a week, as a student. He was allotted a student hostel from January 2018. Until then, he will be staying with me in a 14 qm room.

My question is:

Can he register himself to my address?

Do I need to give him an untermietvertrag and Wohnungsgeberbestätigung to register?

Is it officially allowed to live 2 persons in a 14 qm appartment?

If I am not allowed to give an untermietvertrag, how can he register himself?

Thanks in advance for your answer!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2017 11:09

Hi and thank you for your commentary,

two people living in a 14 qm appartment could possibly be overcrowding, which may lead to a termination of the lease contract. Therefore, it would be better for your friend to look for another appartment.

Best regards

the Immowelt Editorial Team

kevindreht am 20.11.2017 06:07

Hello Immowelt!

On December 2016 I left my old flat because the contract expired and I never told the Burgeramt about my “Auszug”.

Since about one year I’m living in a WG but I didn’t report this to the Burgeramt,

so officially I’m still in the old flat.

My questions is:

Should I have done it? Or my “Auszug” should have be reported my ex-landlord?

Thanks in advance for your answer!

K

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2017 11:13

Hi Kevin and thank you for your commentary,

it is the duty of the renter to tell the new adress to the Burgeramt within two weeks after the relocation.

Best regards

the Immowelt Editorial Team

Donna am 17.11.2017 14:51

Hallo

Wissen Sie ob die Neuwandere aus England die plannen nach Deutschland umzuziehen,die Unterlagen furs einziehen(wir die Vermieterbestatigung und Anschrift der Arbeitsplatze in England) ausfullen mussen weil die ja in England alles kundigen mussen macht es doch kein Sinn order?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2017 09:13

Hallo Donna und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie innerhalb von Deutschland eine Wohnung beziehen, müssen Sie sich laut Bundesmeldegesetz innerhalb von zwei Wochen anmelden. Hierzu werden Sie eine Wohnungsgeberbescheinigung benötigen. Vor dem Umzug müssen Sie diese aber noch nicht vorlegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lvlvtn am 14.11.2017 09:39

Hello! I am wondering if there is any law regarding mandatory space. For example, the apartment should have 10 sq.meters per adult and 5 per child under 7 years old?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2017 12:28

Hi there and thank you for your commentary,

no, there is no such law in germany.

Best regards

the Immowelt Editorial Team

Dennis am 13.11.2017 10:42

Hallo.

Ich hoffe ich bin hier mit dieser Frage überhaupt richtig aber ich habe folgendes Problem:Meine Freundin hat sich von mir getrennt und behält die Wohnung.Ich möchte nach Rostock ziehen habe da aber weil das alles sehr kurzfristig kam weder Job noch neue Wohnung.Eine Bekannte aus Rostock hat mir Angeboten das ich mich erstmal bei ihr Anmelden kann.Ich bin der Meinung das sie dann aber Stress bekommen könnte wenn ich nach der Anmeldung zum Jobcenter in Rostock gehe und dort Leistungen beantrage bis ich wieder auf eigenen Beinen stehe weil ihr Gehalt dann sicher mitberechnet wird.Sie sagt man kann aber wohl laut einem Präzedenzfall die daraus entstehende Eheähnliche Gemeinschaft für ein Jahr aussetzten lassen.In diesem Falle wäre ich dann nur bei ihr gemeldet und was sie verdient sollte keine Rolle spielen.Das Problem ist das ich in meiner Situation grade Schwierigkeiten habe eine neue Wohnung zu finden und die Anmeldung bei ihr würde mir vieles erleichtern.Ich hoffe Sie können mir weiter helfen.

MfG Dennis.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2017 08:39

Hallo Dennis und vielen Dank für Ihren Kommentar,

beim Bezug von Sozialleistungen wird zunächst geprüft, ob die von Ihnen genannte eheähnliche Gemeinschaft überhaupt vorliegt. Indizien für eine solche Gemeinschaft ist aber nicht nur die Haushalts- und Wirtschaftsgemeinschaft, sondern beispielsweise auch das Verfügung über die Einkommens- und Vermögensgegenstände des Partners. Eine eheähnliche Gemeinschaft ist nicht zwangsläufig identisch mit einer Haushaltsgemeinschaft, bei der die beteiligten Personen lediglich einen gemeinsamen Haushalt führen. Im Sozialrecht wird das Vorliegen einer eheähnlichen Gemeinschaft teilweise vermutet, wenn Personen länger als ein Jahr zusammenleben.

Dass Sie nun zu einer Bekannten ziehen bedeutet demzufolge nicht zwangsläufig, dass das Jobcenter deren Einkommen auf ihre Leistungen anrecht. Abschließend beurteilen können wir das allerdings nicht. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich gegebenenfalls vorab beim Jobcenter beraten zu lassen. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pitti.R am 08.11.2017 19:41

Hallo immowelt,

wir haben heute von einem Bezirksamt in Berlin erfahren, dass irgendeine Behörde meinem Freund aus seiner Wohnung abgemeldet hat. Er wohnt seit 15 Jahren dort und bezahlt Miete. Nun ist es so, dass sein Ausweis abgelaufen ist. Wenn er beim Bürgeramt einen neuen beantragt, sagen die ja er ist dort nicht gemeldet. Was tun? Sind verzweifelt!! Welche Behörde darf einen so einfach abmelden und warum? Hilft es weiter wenn der Vermieter nachträglich eine Vermieterbescheinigung ausstellt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.11.2017 08:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

aus einer Wohnung abmelden kann sich in der Regel nur der Mieter selbst. Erforderlich ist das im Übrigen auch nur dann, wenn derjenige ins Ausland umzieht, ansonsten genügt die erneute Anmeldung am neuen Wohnort innerhalb Deutschlands. Wir können Ihr Problem leider aus der Ferne nicht klären. Am besten, Sie erkundigen sich beim Bezirksamt, warum Ihr Freund abgemeldet wurde und ob nun eine neue Anmeldung erforderlich ist. Sollten Sie hier nicht weiterkommen, hilft unter Umständen auch die Beratung durch einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M am 25.10.2017 23:52

Hallo immowelt,

sehr gute Infos, die ihr bietet! Könnt ihr bei folgendem Problem weiterhelfen?

Ich wohne seit 2 Jahren zusammen mit meinem Mitbewohner in einer Wohnung. Mein Mitbewohner hat sich nach einem Jahr Verspätung gemeldet. Ich jedoch habe mich nie gemeldet. Mein Erstwohnsitz ist immer noch bei meinen Eltern. Wenn ich mich nun nach 3 Jahren melden will droht mir natürlich Bußgeld. Maximal 1000 Euro je nach Kulanz des zuständigen Amts. Frage: inwieweit kann es nachverfolgt werden dass ich hier wohne? Ich tendiere nämlich dazu erstmal alles so zu lassen, anstatt beim Amt mit einer Verspätungsbeichte ins offene Feuer zu rennen. Bei Arbeit und Krankenkasse ist weiterhin der Erstwohnsitz hinterlegt, auch wenn dieser Wohnsitz ca. 2 Stunden entfernt liegt. Es scheint nicht geregelt zu sein wann genau wieviel Bußgeld droht deshalb geh ich doch lieber das Risiko ein irgendwann ein Bußgeld per Post zu erhalten, als selbst zum Amt zu gehen um dort auf einen guten Tag des zuständigen Beamten zu hoffen. Drohen neben Bußgeld weitere Strafen wie Anzeige etc.? Danke für eure Zeit!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.10.2017 09:58

Hallo M.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Ihnen keine Tipps geben können, die darauf hinauslaufen, Ihnen zu raten, gegen geltendes Recht zu verstoßen. Folgende Überlegungen könnten Ihnen aber vielleicht weiterhelfen: Die 1.000 Euro Bußgeld sind die Obergrenze, die für diesen Verstoß verhängt werden können. Es ist nicht ganz fernliegend anzunehmen, dass ein etwaiges Bußgeld geringer ausfallen könnte, wenn Sie eine - wie Sie es nennen - Verspätunsgbeichte ablegen, als wenn Sie später erwischt werden. Wie hoch ein solches Bußgeld dann ist, liegt - bis zur Höchstgrenze - im Ermessen der Behörde und hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Vielleicht ist es keine schlechte Idee, wenn Sie mal beim Einwohnermeldeamt anrufen und nachfragen, mit welchem Bußgeld sie rechnen müssten, wenn Sie sich jetzt reumütig verspätet anmelden würden.

Ein Verstoß gegen die Meldepflicht ist eine reine Ordnungswidrigkeit und keine Straftat. Es ist in Deutschland noch niemand im Knast gelandet, nur weil er sich nicht oder verspätet angemeldet hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 26.10.2017 10:15

Hallo M.,

noch eine kleine Ergänzung:

in manchen Gemeinden gibt es eine so genannte Zweitwohnungssteuer. Wenn Sie in einer solchen Gemeinde wohnen und nicht gemeldet sind und somit auch keine Zweitwohnungssteuer zahlen, könnte Ihnen zusätzlicher Ärger drohen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tanja-Millane am 20.10.2017 14:40

Hallo , was ist wenn man erstmal wohnungslos ist und mal hier und da wohnt ? Darf man denn in der anderen Wohnung gemeldet bleiben ? Kann ein Vermieter mich abmelden ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2017 09:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

abmelden können sich lediglich die betroffenen Personen selbst, nicht jedoch der Vermieter. Wir würden Ihnen empfehlen, sich an das Bürgeramt vor Ort zu wenden. Dort können Sie sich wohnungslos melden und erhalten gegebenenfalls auch Unterstützung bei der Wohnungssuche.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lou am 06.10.2017 11:40

und wie verhält es sich mit dieser Person aus USA, die hier nur für 5 Monate war, sich angemeldet hat, aber nicht wieder abgemeldet hat... Wie soll ich das denn machen? Das Bürgeramt könnte denken, dass weiss ich wieviel Leute in meiner Wohnung leben...glaube , dass eine Untermieterin aus Schweden sich ebenso damals vor 1 Jahr nicht abgemeldet hat.Ich vermiete immer für max 5 oder 6 Monate... so würden (wenn sich niemand abmeldet...) nach einigen Jahren mehrere Mieter hier angeblich wohnen...Wie verhält es sich hier? Schreiben die mich an vom Bürgeramt, oder was passiert denn in diesem Fall? danke...und die andere vorherige Frage unter diesem Post hängt mit der jetzigen Frage zusammen. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand meine beiden Fragen beantworten bald könnte...Daaaankeschön. Lou

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.10.2017 13:40

Hallo Lou und vielen Dank für Ihren Kommentar,

was Ihre Untermieterin unter einer zusätzlichen Anmeldung versteht, können wir Ihnen leider auch nicht sagen. Wenn jemand sich in Ihrer Wohnung an, jedoch nicht wieder abgemeldet hat, sollten Sie dies am besten dem zuständigen Amt mitteilen. Zwar werden Bürgerämter in der Regel nicht selbständig tätig, weil sie irgendwo eine Überbelegung vermuten. Nur um sicher zu gehen, können Sie das Amt ja aber dennoch auf dem Laufenden halten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lou am 06.10.2017 10:25

Hallo, ich habe folgendes Problem: Ich bin alleiniger Hauptmieter einer Wohnung und vor einem Monat ist eine Person, der ich ein Zimmer untervermietet habe wieder in Ihr Heimatland zurück gegangen (USA) -hat hier für ein halbes Jahr studiert und hat auch von mir die Wohnungsgeberbestätigung bekommen. Sie hat sich also damals angemeldet...Nun ist die Frage, ich habe wieder einen neuen Untermieter mit ordentlichem Untermietsvertrag bei mir wohnen, dieser muss sich wg. Uni auch wieder anmelden , etc..Da die Amerikanerin sich zwar damals angemeldet hat,aber nicht abgemeldet hat... wie verhält es sich, wenn sich jetzt noch eine 2. Person per Wohnungsgeberbestätigung "anmeldet" in meiner Wohnung.??? Offiziell wäre es eine Überbelegung...das Amt denkt ja nun, dass wir zu dritt wohnen, oder ? Ausserdem möchte die neue Untermieterin zusätzlich zur Wohnungsgeberbestätigung auch noch eine Anmeldung machen(was auch immer sie damit meint...), wie soll ich das verstehen, sie sagt, sie braucht 2 verschiedene Schreiben von mir. Ich will nicht, dass jemand sich in meiner Wohnung , ausser mir anmeldet, also richtig anmeldet. Will weiterhin alleiniger Hauptmieter sein. Kann mir jemand diese Fragen beantworten. bzw. auch den Unterschied erklären, was gemeint ist mit "Anmeldung". Vielen Dank ? Lou

auf Kommentar antworten

veronika 2803 am 04.10.2017 00:32

Folgendes: Ich habe meine Wohnung an eine Freundin vermietet mit der Erlaubnis zur Untervermietung. Nun habe ich zufällig erfahren, daß die Freundin bereits zu ihrem neuen Partner gezogen ist, und sich dort angemeldet hat. In meiner Wohnung wohnt jetzt noch ihr volljähriger Sohn, der in Berufsausbildung ist und neuerdings eine Freundin mit Tochter, die ich aber beide nicht kenne. Was tun? Ich fühle mich hintergangen. Und möchte das Mietverhältnis auflösen. Stattdessen möchte ich meine Wohnung an ein befreundetes Ehepaar vermieten. Kann ich das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.10.2017 10:38

Hallo Veronika,

hierbei kommt es vor allem darauf an, welche vertraglichen Vereinbarungen zur Untervermietung im Mietvertrag getroffen wurden. Wenn die Untervermietung dort pauschal erlaubt ist, dürfte es schwierig werden, eine Kündigung zu begründen, bei anderen Formulierungen könnte es anders aussehen. Wir würden Ihnen empfehlen, mit dem Mietvertrag einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund aufzusuchen und sich vor Aussprache der Kündiung eine Rechtsberatung zu holen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffen am 01.10.2017 00:53

Guten Tag.

Folgendes...

Ich habe im Juni 2014 eine Wohnung angemietet, allerdings nur für Übernachtungen nach Nachtdiensten bei der Arbeit. Erstwohnsitz blieb bei meinen Eltern. Diese Wohung habe ich leider nicht gemeldet.

Nun wohne ich da komplett und will mich anmelden.

Sprich, ich muss sicherlich mit einem Bußgeld rechnen, oder?

Darf der Vermieter mir die Bestätigung auch für jetzt ausstellen oder "MUSS" es der Termin der Wohnungsanmietung im Jahre 2014 sein?

Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.10.2017 11:28

Hallo Steffen,

das Bundesmeldegesetz und die damit einergehende Pflicht des Vermieters, eine Wohnungsgeberbestätigung auszufüllen, gilt nicht rückwirkend, sondern erst ab Inkrafttreten der Regelung zum 1. Nov. 2015. Das bedeutet, dass Vermieter erst seit diesem Zeitpunkt die Bestätigung ausfüllen müssen, nicht jedoch rückwirkend für früher abgeschlossene Mietverträge.

Wir weisen darauf hin, dass es in einigen deutschen Gemeinden auch eine Zweitwohnungssteuer gibt. Ob Ihnen wegen der damals nicht erfolgten Meldung oder einer ggf. fälligen Zweitwohnungssteuer Ärger drohen könnte, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Wir raten Ihnen, sich ggf. bei einem örtlichen Fachanwalt kundig zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

epost@ems-soft.de am 22.09.2017 15:16

Hallo Immowelt,

stimmt das, dass neuerdings lt. Bundesmeldegesetz (§ 19 Abs. 3) auch ein Auszug bestätigt werden muss? Meines Wissens galt das nur in der alten Fassung. Ihr Download-Vordruck enthällt entsprechende Option zum ankreuzen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.09.2017 15:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einen Auszug müssen Vermieter tatsächlich nicht mehr bestätigen. Unser Formular stammt allerdings aus der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Bundesmeldegesetzes. Diese wurde erstellt bevor das Gesetz geändert wurde und sieht insofern die Möglichkeit, einen Auszug zu bestätigen noch vor. Inhaltlich ist diese Option aber in der Tat hinfällig geworden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rayen am 11.09.2017 02:53

Hallo Immowelt,

Riskiert man ein Bußgeld, wenn man ins Außland geht ( für 2-3 Monate) und seine Wohnung abgegeben hat, hat aber sich nicht abgemeldet ?

auf Kommentar antworten

Saalevermietung am 07.09.2017 15:14

Hallo Immowelt,

welches ist das relevante Datum für die Wohnungsgeberbestätigung. Gilt der Beginn des Mietvertrages oder das von den Mietern genannten Datum des Einzugs?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.09.2017 08:55

Hallo Saalevermietung,

relevant ist der Einzug. Die Wohnungsgeberbestätigung hat nur indirekt etwas mit dem Mietvertrag zu tun, denn man muss sie auch abgeben, wenn man ins neue Eigenheim zieht oder bei jemandem ohne Mietvertrag zu Gast ist, dort aber länger als sechs Monate wohnt.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion

Rolf am 07.09.2017 11:13

Hallo Immowelt,

muss der Mieter auf den Vermieter zugehen? Oder muss sich der Vermieter darum kümmern, dass der Mieter die Bescheinigung erhält?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.09.2017 08:52

Hallo Rolf,

für den Vermieter gilt lediglich die Mitwirkungspflicht, er darf sich also nicht weigern, die Bestätigung auszustellen. Ansonsten ist jeder für sich selbst verantwortlich und dazu verpflichtet, seinen aktuellen Wohnsitz zu melden.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion

Claus-Peter am 06.09.2017 20:28

Hallo Immowelt Redaktion, ich habe mal eine Frage, wie soll man eine Wohnungsgeberbescheinigung erhalten wenn der Wohnungsgeber also der Vermieter vorher einen Wohnberechtigungsschein verlangt der auch erst mal beim Wohnungsamt beantragt werden soll? Zumal ich befürchten muss, daß das Wohnungsamt erstmal die Wohnungsgeberbescheinigung verlangt. Soll heißen wer gibt was zuerst? Vielen Dank im voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.09.2017 09:53

Hallo Claus-Peter,
handelt es sich um eine geförderte Wohnung, darf der Vermieter die Wohnung nur an Mieter mit Wohnberechtigungsschein vergeben. Erst wenn der Mietvertrag unterzeichnet ist, kann der Vermieter die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen – vorher gibt es ja auch gar nichts, was er bestätigen könnte. Die Reihenfolge ist also klar: Sie müssen zunächst einen Wohnberechtigungsschein beantragen, damit können Sie sich auch für geförderten Wohnraum bewerben und wenn Sie den Mietvertrag unterschrieben haben, erhalten Sie die Wohnungsgeberbestätigung.
Den Wohnberechtigungsschein können Sie übrigens vollkommen unabhängig von einer Wohnung oder Ihrer derzeitigen Situation beantragen. Die Kriterien unterscheiden sich je nach Bundesland, orientieren sich aber am Einkommen. Weiter Infos: ratgeber.immowelt.de/mietrechtslexikon/wohnberechtigungsschein.html
Herzliche Grüße,
die Immowelt-Redaktion

edlub am 06.09.2017 12:38

Die Wohnungsgeberbescheinigung kann man auch frei erfinden, denn sie wird nicht überprüft! Insgesamt ist das Melderecht mehr oder weniger ein Affentheater. In meinem Wohnhaus werden z.B. immer wieder hier gar nicht existierende Personen gemeldet. Ich komme darauf, wenn Briefzusteller Sendungen einfach im Hausflur ablegen, z.B. vom Sozialamt oder von der Famileinkasse.

auf Kommentar antworten

Scheiko kuwan am 28.08.2017 12:50

Hallo,

Ich wohne momentan in Gießen und ab 01,10,2017 ziehe ich nach Wiesbaden um .

Meine Frage ist, kann ich am 15,09,2017 also zwei Wochen vorher?

auf Kommentar antworten

Scheiko kuwan am 28.08.2017 12:54

Ich meine, kann ich zwei Wochen vorher mich bei Meldebehörde anmelden?


Immowelt-Redaktion am 28.08.2017 15:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Ummeldung ist in der Regel erst nach dem Bezug der neuen Wohnung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Charal12361 am 25.08.2017 10:20

Ich bin Ausländer "nicht EU", ich habe im Jahr 2016 ein kleines Haus in Saarbrücken gekauft, ich lebe und arbeite im Ausland, und von Zeit zu Zeit komme ich nach Deutschland, ich möchte ein Auto kaufen, um es zu benutzen, wenn ich bin Saarbrücken, und lass es auf dem Parkplatz des Hauses, mir wird gesagt, dass ich nicht registriert bin! ich muss es tun?, ich habe das Recht, es zu tun?, oder es ist automatisch?, ich bezahle alles Frisch vom Haus und ich vermiete es nicht.

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.08.2017 11:32

Hallo Charal12361,

grundsätzlich sind auch Nicht-EU-Bürger berechtigt, in Deutschland Immobilien zu erwerben. Hinsichtlich der Meldepflicht sollten Sie sich beim Einwohnermeldeamt erkundigen, denn in Deutschland gibt es eine Pflicht, einen Wohnsitz (auch Zweitwohnsitz) anzumelden. Darüber, welche etwaigen Besonderheiten es hier hinsichtlich Ihres ausländerrechlichen Status als Nicht-EU-Bürger gibt, können wir Ihnen allerdings keine Antwort geben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Charal12361 am 25.08.2017 11:48

Vielen Danke für Ihre antwort.

Fricko am 10.08.2017 14:56

Lebensgefährte zieht aus Mietwohnung in Eigentum. Was nun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.08.2017 15:14

Hallo Fricko,

wenn jemand in seine eigene Eigentumswohnung zieht, ist er selbst der Wohnungsgeber und kann die Bestätigung auch für sich selbst ausfüllen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fricko am 10.08.2017 14:52

Lebensgefährte zieht aus Mitwohnung in Eigentum. Was nun?

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kreutwiese am 08.08.2017 12:28

Der leibliche Vater unserer beiden Kinder möchte zu uns in ein von mir angemietete Haus ziehen. Er ist Nicht-EU-Bürger, hat aber eine Niederlassungserlaubnis. Meine Fragen:

1. Wer muss die Wohnungsgeberbescheinigung ausstellen? Ich als Hauptmieterin (Vertragspartnerin des Hauseigentümers) oder der Hauseigentümer/Vermieter?

2. Kann der Hauseigentümer/Vermieter den Einzug des Vaters verweigern?

Vielen Dank vorab für die Antwort!

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Immowelt-Redaktion am 08.08.2017 16:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter eine andere Person bei sich wohnen lässt, ist der Mieter der Wohnungsgeber und muss die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen. Nahe Verwandte dürfen Mieter in der Regel auch ohne Erlaubnis bei sich aufnehmen. Die Rechtsprechung ist hier allerdings nicht ganz eindeutig. Insofern wäre es zumindest ratsam, den Vermieter vorab zu fragen. Bedenken Sie bitte zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Petra am 01.08.2017 18:43

Hallo,

Ich habe einen gemeldeten Wohnsitz in Deutschland. Nun zieht mein Freund aus Frankreich zu mir. Dieser arbeitet aber weiterhin für seine Firma in Frankreich als Selbständiger und hat auch noch seinen Wohnsitz in Frankreich gemeldet. Er wird einmal im Monat zurück nach Frankreich reisen. Muss er auch hier einen Wohnsitz melden?

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Immowelt-Redaktion am 02.08.2017 08:49

Hallo Petra,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ihr Freund dauerhaft bei Ihnen wohnt muss er das in der Regel, ja. Unabhängig von den französischen Meldebehörden gilt sein Wohnsitz in Deutschland dann als sein Erstwohnsitz.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dery1983 am 24.06.2017 19:25

Ich habe ein Haus an an 7 personen vermietet. Mitlerweile flattern jede Menge post vom rathaus das sich mehrere im Haus angemeldet haben und ich bitte die Wohnungsgeberbescheinigung abgeben soll. Für was gibt es diese Bescheinigung wenn sich die Mieter ohne mein Wissen und meine Zustimmung einfach anmelden können? Ich stelle auch keine Bescheinigung aus für diese Personen das sie Ja sowieso nicht im Mietvertrag stehen. Was soll man da machen?

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edlub am 06.09.2017 12:51

"Die Bundesrigierung" kann und will offenkundig keine Scheinanmeldungen bekämpfen!

Zuständig wäre alleine die Ordnungbehörde, in der man jedoch nur nach Lust und Laune des Amtes zu walten pflegt. Mir persönlich wurde sogar die Meldebescheinigung einer Landeshauptstatdtverweigert, obwohl ich an dieser Anschrift 34 Jahre lang bereits wohnte und von Anfang an ordnungsbemäß gemeldet bin. Grund: Unfähig, den amtlichen Straßennamen korrekt einzugeben, so dass ihn der Herr "Computer" nicht erkannte. Motto: Straße existiert nicht, daher kann keine Meldung vorliegen! Aber, es geht auch noch blöder in einer Behörde, in der ausschließlich das richtige Parteibuch für Karrieren zählt. Das zuständige Innenministerium veranlasste, dass mit die Gebühr von 9,60 EUR zurückgezahlt werden musste...


Immowelt-Redaktion am 26.06.2017 09:17

Hallo Dery1983 und vielen Dank für Ihren Kommentar,

mit dem Bundesmeldegesetz möchte die Bundesregierung vor allem Scheinanmeldungen bekämpfen. Sich in einer neuen Wohnung anzumelden ist dabei grundsätzlich Sache des Mieters. Den Vermieter trifft laut Gesetz eine sogenannte Mitwirkungspflicht, er muss die Wohnungsgeberbescheinigung ausfüllen. Wenn Sie aufgefordert werden, eine Wohnungsgeberbescheinigung für jemanden auszufüllen, der keinen Mietvertrag mit Ihnen abgeschlossen hat, sollten Sie zunächst prüfen, woran das liegt. Unter Umständen lässt beispielsweise einer der Mieter einen Verwandten kostenlos bei sich wohnen. In diesem Fall wäre allerdings auch der Hauptmieter der Wohnungsgeber und nicht der Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

harry am 13.06.2017 12:58

ziehe jetzt zum 1. juli aus, habe leider keine Wohnung gefunden. konnte mich immer bei meinen vater für die überbrückung anmelden, was jetzt nicht mehr geht, da er unser familienhaus an meinen bruder vererbt, also überschrieben hat. mein bruder bzw. seine frau willigt meiner anmeldung nicht zu, sie drohte sogar meine Post abzufangen und zu vernichten.kein problem für mich, meine Post geht an ein schließfach und ich wollte schon immer eine Travlerreise um die welt machen, abgesehen davon habe ich genug freunde bei denen ich auch kurz mal unterkommen kann.

Nur weiß ich nicht, wo ich mich anmelden kann, soll oder muß. ich habe wirklich keine möglichkeit, keine Verwandschaft, keine Bekanntschaft und außerdem ist meine Rente zu niedrig für eine Wohnung.hatte die letzten 4 jahre Hartz 4, Arbeitsunfall Erwerbsunfähig, jetzt erst Rente bewilligt.

aber mit 550 euro Rente ist es weniger als mit hartz 4, hier bekam ich für meine wohnung 250 euro und 400 euro von denen ich noch 50 euro für die wohnung, nebenkosten 50 euro und andere fixkosten,wie z,B. medikamente oder haftpflichtv. von 60 euro hatte, aber ich konnte gut leben.

bitte um antworten, bis 30. juni kann ich noch bei meiner nachbarin ins internet, vielen dank und freundliche grüße harry

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Pit am 20.06.2017 12:29

Das mit dem anmelden ohne festen Wohnsitz geht leider nicht ausnahmslos manche Komunen machen da nicht mit.


Immowelt-Redaktion am 13.06.2017 17:17

Lieber Harry,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wer keinen festen Wohnsitz hat, kann sich als 'Person ohne festen Wohnsitz' beim Einwohnermeldeamt eintragen lassen. Zudem stellen auch soziale Einrichtungen wie die Caritas Meldeadressen zur Verfügung. Zudem unterstützen das Sozialamt, das Wohnungsamt oder das Ordnungsamt Menschen dabei, eine Unterkunft zu finden. Alles Gute und

herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

sabine am 04.06.2017 10:30

Hallo,

Ist für einen Mieter, der seinen festen Wohnsitz in Berlin hatte und auch weiter hat , jetzt bei Auszug aus seiner Zweitwohnung (Ferienhaus des Vermieters) in Brandenburg eine Wohnungsgeberbescheiningung , bzw. Auszugsbescheinigung erforderlich?

Vielen Dank

Klaus

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Immowelt-Redaktion am 06.06.2017 09:05

Hallo Sabine,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine Bestätigung über den Auszug ist nur noch dann erforderlich, wenn jemand dauerhaft aus Deutschland wegzieht, also auswandert. Wenn jemand noch eine Wohnung im Inland hat, wird sie nicht benötigt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Paule am 01.06.2017 19:13

Ich habe eine Wohnung in X gemietet und diese nach ein paar Jahren an meinen Vater mit Erlaubnis des Vermieters untervermietet. Selber bin ich dann berufsbedingt nach Y gezogen und bin dort gemeldet. Nun ziehe ich zurück nach X und ziehe zurück in meine alte Wohnung. Der Vermieter will mir keine Mieterbescheinigung ausstellen, weil er behauptet,ich hätte als Hauptmieter die ganze Zeit in der Wohnung gemeldet sein müssen. Ist dem so?

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Immowelt-Redaktion am 02.06.2017 08:45

Hallo Paule,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Bundesmeldegesetz knüpft die Meldepflicht recht klar an den Bezug einer Wohnung, nicht an deren Anmietung. Daher bestätigt der Wohnungsgeber ja auch den Einzug und nicht die Anmietung. Würden Sie also rein theoretisch in Ort Z eine Wohnung anmieten, dort aber nie einziehen, müssten Sie sich dort so lange auch nicht anmelden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen, beim zuständigen Amt nachzufragen und diesem auch mitzuteilen, dass Ihr Vermieter Ihnen keine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen möchte.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marina am 06.04.2017 13:40

Hallo,

ich habe im Jahr 2014 meine Wohnung gemietet..ziehe aber jetzt erst richtig ein da ich mit meiner Tochter und ihrem Freund bislang zusammengelebt habe. Die "neue" Wohnung habe ich gemietet da ich wusste wenn die Kinder mit ihrer Ausbildungfertig sind, kann ich auch endlich ausziehen und alleine wohnen. Nun habe ich logischerweise keine Wohnungsgberbestätigung. Mein Vermieter fragt sich nun warum er diese an mich zu wann etwa ausstellen muss.

Sorge vor Bußgeld habe ich natürlich auch. Was soll ich denn jetzt bitte machen?

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Immowelt-Redaktion am 06.04.2017 14:45

Hallo Marina,

im Bundesmeldegesetz ist geregelt, dass die Ummeldung zwei Wochen nach Einzug erfolgen muss. Dies gilt unabhängig davon, ab wann die Wohnung formell angemietet war. Wenn der Vermieter also zum Einzug eine Wohnungsgeberbescheinigung ausstellt und Sie sich mit dieser dann binnen zwei Wochen ummelden, sollte die zuständige Behörde keine Einwände haben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 13.04.2017 09:00

Hallo Marina,

ob das zuständige Amt gleich ein Bußgeld erhebt, ist nicht sicher. Oft sind die Ämter in solchen Fällen auch kulant. Sicher ist das aber natürlich nicht. Wenn Sie also sicher gehen wollen, müssten Sie dem Vermieter die Situation erklären und sich eine neue Wohnungsgeberbescheinigung ausstellen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Marina Ganz am 13.04.2017 08:06

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Ich habe allerdings auf der Wohnungsgeberbescheinigung das Datum inzwischen erhalten allerdings tatsächlich mit dem Einzugsdatum von 2014. Dabei ziehe ich doch jetzt erst ein. Das Bürgeramt wird doch mir daraufhin ein Bußgeld verhängen?Schliesslich bin ich laut Hausverwaltung seit 2014 in die Wohnung eingezogen da ich sie ja da angemietet habe,

Lana am 28.03.2017 14:31

Hi, ich bin seit Januar umgemeldet/angemeldet, hatte bei der Ummeldung aber keine korrekte Wohnungsgeberbestätigung sondern nur den Mietvertrag dabei. Ich sollte die Bestätigung dann schnell nachreichen. Habe es aber erst jetzt geschafft die Infos einzuholen. Droht mir eine Bußgeldstrafe?

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Immowelt-Redaktion am 28.03.2017 14:35

Hallo Lana,

das können wir leider nicht verbindlich beantworten, weil dies von der Kulanz der jeweiligen Behörde abhängig ist. Da Sie aber rechtzeitig vor Ort waren und Ihne lediglich ein Dokument gefehlt hat, ist ein Bußgeld eher unwahrscheinlich, zumal eine solche Verzögerung ja nicht an Ihnen liegen muss. Abschließend beurteilen können wir das aber wie gesagt leider nicht.

Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JP am 24.03.2017 16:44

Ich wohne seit 3 Jahren in Berlin ohne micht umgemeldet zu haben. Jetzt wwill ich mich, auf die Gefahr hin ein Bußgeld bezahlen zu müssen, doch endlich mal ummelden. Daher habe ich den Vermieter um Ausstellung einer Wohnungsgeberbestätigung gebeten. Als Antwort wurde mir lediglich mitgeteilt, dass eine Wohnungsgeberbestätigung aussschließkich bei einer Neuvermietung ausgestellt wird.

Wie sollte ich jetzt am besten vorgehen? Vielleicht bleib ich auch einfach an meinem alten wohnsitz gemeldelt. Da meine Eltern noch dort wohnen könne die mir ja wichtige Post zukommen lassen.

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Immowelt-Redaktion am 27.03.2017 10:09

Hallo JP,

aus dem Bundesmeldegesetz geht hervor, dass der Vermieter verpflichtet ist, bei einer Anmeldung mitzuwirken. Gegebenenfalls könnten Sie noch einmal mit Ihrem Vermieter sprechen und ihm die Angelegenheit erklären. Alternativ bliebe Ihnen nur, der zuständigen Meldebehörde die Situation zu schildern.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lucyalison am 16.02.2017 11:19

Ich wohne und arbeite in der Schweiz und möchte gerne in DE zu Besuchszwecken ein möbliertes 1-Zimmer Apartment anmieten. D.h. ich wäre ab und zu am Wochenende dort. Muss ich dieses Apartment anmelden? Bzw. welche Möglichkeiten könnte ich mit dem Vermieter absprechen um mich nicht anmelden zu müssen? Wenn ich z.B. die Wohnung als Untermieter nutze? Ich wäre froh wenn Sie mir hier weiterhelfen könnten.

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Immowelt-Redaktion am 16.02.2017 12:58

Hallo lucyalison,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Auch ein Apartment wie das von Ihnen geschilderte muss laut Bundesmeldegesetz angemeldet werden, auch als Untermieter. Uns wäre kein gesetzeskonformer Weg bekannt, das zum umgehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Lucyalison am 16.02.2017 12:59

Vielen dank für die schnelle Antwort!

Andreas Harms am 25.09.2016 12:00

Warum sollte ich mich von diesem Staat derart drangsalieren lassen ? ich melde mich um wenn ich Zeit habe und Lust und nicht wenn es mir irgendwelche Beamte oder Politiker vorschreiben wollen

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Betschbacher am 18.07.2016 05:07

Blödsinn , ich bin mit mit meinen drei vor einem Jahr umgezogen ...

Ohne An oder Abmeldung ..

Meine Kinder gehehen hier zur Schule. ...lach ... und es gibt in Bexbach auch noch Schulbuchausleihe .....ohne Wohnsitz....Geil oder ...

Wenns den Angestellten egal ist , dann mir auch ....

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fcampion am 27.06.2016 18:17

Ich bin vor einem Jahr in meine neue Wohnung offiziell eingezogen, haben dann ein Auslandsemester gemacht und versäumt mich vorher umzumelden. Nun bin ich zurück in Deutschland und höchst mich ummelden. Ein Jahr zu spät leider. Wie sieht die Rechtslage diesbezüglich aus und welche Strafe wird mich wohl erwarten?

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Immowelt-Redaktion am 28.06.2016 08:42

Lieber fcampion,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das lässt sich allgemeingültig nicht beantworten und ist unter anderem von der Kulanz des zuständigen Amts abhängig. Laut Bundesmeldegesetz kann die Strafe im schlimmsten Fall bis zu 1.000 Euro betragen, dies ist im Einzelfall und unter Berücksichtigung ihrer Situation mit dem Auslandssemester aber vermutlich nicht zu erwarten. Am besten Sie klären das mit dem Meldeamt. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jörg Marcinkowski am 20.06.2016 18:14

1). Meine Mieterin hat für ihre Tochter (14, bislang bei ihrem Ex in der Ukraine lebend) ein Familiennachzugsvisum erhalten...holt sie also dauerhaft zu sich. Braucht`s für diese mj. Tochter eine Meldebestätigung? Mieterin meint, sie bräuchte von mir eine Bestätigung, dass ich ihr erlaube, ihre Tochter bei ihr anzumelden.

2). Sollte ich die Tochter extra in den Mietvertrag aufnehmen?

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Immowelt-Redaktion am 21.06.2016 09:47

Sehr geehrter Herr Marcinkowski,

in dem von Ihnen genannten Fall dürfte die Mieterin die Wohnungsgeberin für ihre Tochter sein. Diese müsste dementsprechend auch die Wohnungsgeberbescheinigung ausstellen. Speziell zu Personen unter 16 Jahren heißt es im Bundesmeldegesetz: "Die An- oder Abmeldung für Personen unter 16 Jahren obliegt denjenigen, in deren Wohnung die Personen unter 16 Jahren einziehen oder aus deren Wohnung sie ausziehen." Im Zweifelsfall empfiehlt es sich aber immer, dies im Vorfeld mit dem zuständigen Meldeamt und mit der Mieterin zu klären. Unter Umständen möchte sich Ihre Mieterin mit der schriftlichen Erlaubnis ja auch nur absichern.

Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wagner am 15.05.2016 09:55

Auch von mir eine Frage:

Muss nun auch der Auszug innerhalb Deutschlands gemeldet werden oder nicht ?

Unsere Meldebehörde sagt nein ( telefonisch) und ein Kollege in Rostock meint,dass es das Gesetz zwingend vorschreibt.

Mir war nur der Auslandsverzug für diese Meldeart bekannt.

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Immowelt-Redaktion am 17.05.2016 08:57

Sehr geehrter Herr Wagner,

derzeit ist eine Bescheinigung über einen Auszug bei einem Umzug innerhalb Deutschlands nicht nötig. Der Meldebehörde genügt in diesem Fall die Wohnungsgeberbescheinigung des neuen Wohnungsgebers.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Oehme am 15.05.2016 09:43

Was ist aber wenn der Vermieter, auf Schreiben reagiert? Wie soll ich da an die Bescheinigung kommen?

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Immowelt-Redaktion am 17.05.2016 08:53

Sehr geehrter Herr Oehme,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn sich ein Vermieter weigert, eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen, sollte der Mieter dies auf jeden Fall umgehend dem zuständigen Meldeamt mitteilen, um nicht selbst Gefahr zu laufen, ein Bußgeld zahlen zu müssen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Oehme am 17.05.2016 09:52

Danke für die Info

fiese Lisa am 05.05.2016 22:55

Mich hat schon damals gewundert, als die Meldegesetze gelockert wurden, wieso die Behörde nicht mehr wissen wollte, WER mein Vermieter ist bzw. ob die Adresse, die ich dort als Meldeadresse angebe auch der Wahrheit entspricht. Nun hat man das alte Verfahren wieder neu installiert. Nun, ich denke, es soll "unversteuerter Vermietung" entgegen wirken. Die Meldebehörden werden die Daten dem FINANZAMT weiter melden. Datenschutz besteht bei uns sowieso nur auf dem Papier....siehe BEITRAGSSERVICE, der die Einwohnermeldedaten abgreift, obwohl der nur eine Firma ist, weder Amt, noch Behörde noch hoheitliche Rechte hat.

Nun ja, wir näheren uns der Totalkontrolle. Fehlt nur noch ein Chip im Ohr wie Melkkühe ;-) eine Frage der Zeit, bis das eingeführt wird.

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matkwl am 04.05.2016 22:36

wir steigern das bruttosozialprodukt mit den ganzen neuen scheissformularen,anmelden,ummelden,abmelden kann ich da nur sagen. auf Dauer bitte aber nicht vergessen abmeldepflichtwegziehbescheinigung 3 fach bitte. Macht 50 euro. danke

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Klaus Sch. am 04.05.2016 18:12

Seid 2 Jahren haben wir einen Mieter. Seid Anfang des Jahres kommt eine Freundin die Mittlerweile mit eigenem Schlüssel das Haus und die Wohnung betritt. Sie bleibt unregelmäßig (1 - 3 Tage) und fährt dann wieder. Muss diese Person gemäß Meldegesetz angemeldet werden. Hat der Mieter uns zu Informieren wem er einen Hausschlüssel aushändigt? Die Wohnung befindet sich in einem Einfamilienhaus. Danke.

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Immowelt-Redaktion am 06.05.2016 09:14

Sehr geehrter Herr Sch.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Besucher eines Mieters muss nicht angemeldet werden, auch dann nicht, wenn es sich um regelmäßigen Besuch handelt. Die Rechtsprechung geht im Allgemeinen davon aus, dass erst ab einer Aufenthaltsdauer von vier bis sechs Wochen nicht mehr von einem Besuch gesprochen werden kann, sondern jemand dauerhaft einen neuen (Neben-)Wohnsitz begründet hat.

Auch gibt es kein Gesetz, dass es dem Mieter vorschreibt, den Vermieter zu informieren, wem er einen Wohnungs- oder Hausschlüssel gibt. Natürlich müssen aber nach dem Ende des Mietverhältnisses alle Schlüssel zurückgegeben werden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lenzbjorn am 04.05.2016 16:18

Mindest Wartzeit in Berlin ist 4 Wochen für die Um oder Anmeldung.

Ich hab das da mal vorgelegt und da haben mich gesagt; ja normalerweise ist es innerhalb 2 Wochen. Aber 4 Wochen ist nicht so schlimm :-)

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manfred peter am 04.05.2016 14:41

ich finde es klasse, das es so explizite infos von immowelt gibt. dies erleichtert mir deutlich meinen anstehenden umzug in eine neue wohnung

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