Corona und die Immobilienbranche - aktuelle Informationen, Foto: istock.com / Phynart Studio

Corona und die Immobilienbranche - aktuelle Informationen

Die Coronapandemie bestimmt seit Anfang des Jahres das Zusammenleben und geht auch an der Immobilienbranche nicht spurlos vorüber. Die wichtigsten Informationen und Antworten rund ums Besichtigen, Verkaufen und Vermieten während der Coronapandemie erhalten Sie hier. Wir halten Sie auf dem Laufenden und aktualisieren die Informationen fortlaufend.

Hier finden Sie aktuelle und hilfreiche Tipps für Suchende, Eigentümer und Makler.

Immobilienprofis

Dürfen Interessenten Objekte vor Ort gezeigt werden?

Es gab und gibt kein Tätigkeitsverbot für Makler. Unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen können Immobilienprofis auch weiterhin Immobilien zeigen. Weiteres lesen Sie hier.

Gibt es Unterstützung für Makler?

Ja. Bis Dezember 2020 können Selbstständige, die Einkommensausfälle haben, die Überbrückungshilfe II beantragen. Bund und Länder wollen so Umsatzrückgänge abmildern.

Alle Infos für die Profis gibt's hier.

Suchende

Darf ich noch Wohnungen oder Häuser besichtigen?

Ja. Solang die Kontaktbeschränkungen eingehalten und Hygienemaßnahmen beachtet werden, sind Besichtigungen möglich. Massenbesichtigungen sollten wegen der Beschränkungen gemieden werden. Hier erfahren Sie mehr.

Sind Umzüge mit privaten Helfern jetzt möglich?

Prinzipiell ja. Zurzeit ist nur Kontakt zwischen zwei Haushalten erlaubt, das gilt auch für private Helfer. Es empfiehlt sich daher die Beauftragung eines professionellen Umzugsunternehmens. Was bei einem Umzug noch zu beachten ist.

Alle Infos für Suchende gibt's hier.

Verkäufer

Dürfen Immobilien trotz Corona verkauft werden?

Ja. Grundsätzlich sind alle geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten und für bestimmte Termine, wie den Notartermin, mehr Zeit einzuplanen. Mehr erfahren Sie hier.

Lohnt es sich meine Immobilie jetzt zu verkaufen?

Insgesamt zeigt sich der Immobilienmarkt bisher wenig beeinflusst von der Pandemie.  Die Kauf- und Mietpreise haben sich durch Corona kaum verändert und steigen weiter, wenn auch weniger stark, an. Genaueres lesen Sie hier.

Alle Infos für Verkäufer gibt's hier.

Mieter

Was, wenn ich meine Miete nicht mehr zahlen kann?

Ihre Miete müssen Sie auch jetzt zahlen, sonst darf der Vermieter kündigen. Weitere Mietstundungen sind bisher nicht vorgesehen. Sprechen Sie bei Zahlungsnot früh genug mit dem Vermieter. Was Sie sonst noch beachten müssen.

Muss ich Besichtigungen in meiner Wohnung akzeptieren?

Der Vermieter hat das Recht auf Weitervermietung. Für Besichtigungen muss also eine Lösung gefunden werden, mit der alle Beteiligten einverstanden sind. Die Gesundheit aller muss dabei im Vordergrund stehen. Weiteres lesen Sie hier.

Alle Infos für Mieter gibt's hier.

Vermieter

Was, wenn der Mieter die Miete nicht zahlen kann?

Ein spezieller Kündigungsschutz für betroffene Mieter gilt bis Juni 2022. Fälligkeiten, die der Vermieter dadurch selbst nicht bedienen kann, etwa Darlehensverträge, können sie auch stunden. Mehr lesen Sie hier.

Was, wenn sich ein Mieter infiziert hat?

Der Vermieter ist gesetzlich nicht zu außerordentlicher Reinigung oder gar baulichen Veränderungen aufgrund der Coronapandemie verpflichtet. Vorschriften zum Schutz kann er bedingt über die Hausordnung regeln. Mehr erfahren Sie hier.

Alle Infos für Vermieter gibt's hier.

Bauherren

Können Bauarbeiter weiterhin auf meine Baustelle kommen?

Die Ausübung eines Berufes ist weiterhin explizit erlaubt. Bauarbeiter und Handwerker dürfen ihrer Arbeit also wie gewohnt nachgehen. Allerdings sind auch auf Baustellen Hygienemaßnahmen geboten.

Wer kommt für Schäden auf, die durch Corona entstehen?

Ob Baufirmen schadenersatzpflichtig sind, ist derzeit nicht klar. Der Bauherr sollte sich im Zweifel selbst um die Sicherung der Baustelle kümmern und alles dokumentieren. Weitere Tipps lesen Sie hier.

Alle Infos für Bauherren gibt's hier.

Corona-Immobilien-Ticker

 

November

  • Lockdown light

Die Infektionszahlen steigen wieder stark an. Ende Oktober beschließt die Bundesregierung einen erneuten Lockdown: Ab 2. November gelten für vier Wochen wieder strengere Bestimmungen. Maximal zehn Personen aus zwei Haushalten dürfen sich noch treffen. Für Besichtigungen bedeutet das wieder darauf zu achten wer genau teilnimmt.

 

September

  • Überbrückungshilfe II

Für die Monate September bis Dezember 2020 kann die Überbrückungshilfe II beantragt werden. Sie ist ein Hilfsangebot des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen und Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der freien Berufe im Haupterwerb. Beantragt werden kann die Hilfe ab sofort über den Steuerberater. Mehr dazu gibt es hier.

 

Juli

  • Immobilien heiß begehrt: Häuser und Wohneigentum besonders im Fokus

Corona scheint den Wunsch nach Veränderung zu befeuern: Das Interesse an Immobilien steigt nach dem Lockdown stark an. Besonders im Fokus der Suchenden stehen Häuser: Anbieter erhalten auf immowelt und immonet im Mai 49 Prozent mehr Anfragen als im Vorjahresmonat. Der Wunsch nach Eigentum zeigt sich durch mehr Kontaktanfragen von Suchenden und einem Rekord bei den Anfragen nach Baufinanzierung. Hier geht’s zur Pressemitteilung.

 

April/ Mai

  • Maßnahmen der immowelt

Immowelt steht seinen Partnern in der Krise zur Seite: Neben individuellen Lösungen für jeden Kunden bietet immowelt kostenlose Corona-Webinare an: In praxisbezogenen Online-Seminaren geben Experten den Immobilienprofis verständlich aufbereitete Informationen und Tipps, wie sie ihr Gewerbe bestmöglich durch die Krise navigieren. Mit Erfolg: Die Webinare waren regelmäßig ausgebucht. Zur Pressemitteilung geht es hier.

 

April

  • Mietstundung

Die Bundesregierung beschließt ein Gesetz zur Stundung von Mietzahlungen. Mieter, die wegen der Coronpandemie in finanziellen Schwierigkeiten sind und ihre Miete nicht zahlen können, sind bis Ende Juni 2020 vor der Kündigung ihres Vermieters geschützt. Die Mietrückstände müssen Betroffene bis Juni 2022 nachgezahlt haben.

 

März

Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium beschließen 50 Milliarden Euro als Soforthilfen für Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte freizugeben.

  • Lockdown

Die Coronapandemie hat Deutschland erreicht. Am 16. März gibt die Bundesregierung erste Leitlinien bekannt. Ansammlungen von mehr als 50 Leuten sind nun untersagt. Für die Immobilienbranche bedeutet das vor allem: Einzeltermine statt Massenbesichtigung.

Obwohl einige Dienstleister ein Betätigungsverbot erhalten, scheinen Makler dort nicht dazuzugehören. Um die Ansteckungsgefahr für alle zu verringern, sollten Makler allerdings Vorkehrungen treffen. Dazu gehört den Publikumsverkehr für das Büro einzudämmen und wenn möglich wichtige Angelegenheiten telefonisch zu klären.

  • Kontaktbeschränkungen

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus veranlasst die Bundesregierung dazu strenge Kontaktbeschränkungen zu erlassen. Sie beschließt, dass der Kontakt nur noch zu einer weiteren, nicht zum eigenen Hausstand gehörenden Person gestattet ist. Für Immobilienmakler, Wohnungssuchende und Eigentümer bedeutet das, dass Besichtigungen möglich sind, die Teilnehmerzahl aber auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden muss und Hygienemaßnahmen sowie Abstandsgebote dringend einzuhalten sind.

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