Maklerprovision: Fallen vermeiden

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Makler haben für Nachweis und Vermittlung einer Immobilie Anspruch auf eine Provision. Doch es gibt Fallstricke, die dazu führen können, dass der Anspruch auf die Maklerprovision verloren geht. Tipps, wie sich solche Fehler vermeiden lassen.

Maklerprovision, Kunden, Foto: kzenon/adobe.stock.com
Makler haben Anspruch auf Maklerprovision. Allerdings sollten sie einige Fehler vermeiden, um nicht den Anspruch auf Provision zu verlieren. Foto: kzenon/adobe.stock.com

Es geht oft um viele Tausend Euro. Die Provision ist in der Regel die einzige Einnahmequelle von Maklern. Doch wer Fehler begeht, kann seinen Anspruch auf Maklerprovision verwirken. Das muss nicht sein. So lassen sich gefährliche Fehler vermeiden:

Angaben zur Provision im Maklervertrag nicht vergessen

Seit Einführung des Bestellerprinzips hat der Makler bei Vermietungen nur dann Anspruch auf eine Provision vom Mieter, wenn er vom Wohnungssuchenden beauftragt wurde und exklusiv für diesen die Wohnung sucht und findet. Dabei muss der Maklervertrag in Textform geschlossen werden: Aus ihm muss hervorgehen, dass der Makler eine Provision verlangen wird und in welcher Höhe sie fällig wird. Zulässig sind maximal zwei Monatsmieten plus Mehrwertsteuer, sofern der Maklerkunde der Mieter ist. Ist der Vermieter der Besteller, kann die Provision im Prinzip frei verhandelt werden. Fehlen diese Angaben zur Provision im Vertrag, wird diese auch nicht fällig.

Bei Maklerverträgen, die den Verkauf einer Immobilie betreffen, ist die Text- oder Schriftform noch nicht zwingend erforderlich. Es reicht der konkludente Wille der Vertragsparteien. Dennoch ist ein schriftlich gefasster Vertrag empfehlenswert. Denn auch hier gilt: Eine Provision gibt es nur, wenn sie vereinbart wurde. Ein späterer Verweis darauf, dass Provisionsforderungen üblich sind, reicht nicht aus. Das ändert sich ab 23. Dezember 2020. Dann wird die Maklerprovision beim Kauf einer Wohnimmobilie ebenfalls in dem schriftlich verfassten Maklervertrag  festgehalten. Zudem wird die Provision geteilt, die Käufer und Verkäufer gleichermaßen bezahlen. Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am 5. Juni 2020 das „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ abschließend gebilligt.

Fehlende Widerrufsbelehrung

Ein Mann am Arbeitsplatz mit Laptop und Papier.
Künftig darf in Verträgen die Widerrufsbelehrung nicht fehlen. Foto: istock.com/pixelfit

Eine fehlende Widerrufsbelehrung kann die Provision kosten. Bei Wohnmietobjekten ist es seit der Einführung des Bestellerprinzips zwar nicht mehr notwendig, einen Mieter über sein Widerrufsrecht zu informieren. Ist allerdings der Vermieter Auftraggeber, und diesem wird der Maklervertrag zum Beispiel via E-Mail oder Fax zugesandt, gilt das Fernabsatzgesetz: Der Vermieter muss über sein 14-tägiges Widerrufsrecht informiert werden.

Bei Kaufimmobilien gibt es bis zum 23. Dezember 2020 kein Bestellerprinzip. Noch gilt die Übergangsfrist, was bedeutet: Wird der Maklervertrag zum Beispiel in den Geschäftsräumen des Maklers geschlossen, ist keine Widerrufsbelehrung nötig. Sobald aber zumindest Teile des Vertrags über elektronische Medien geschlossen werden – also Telefon, E-Mail, Fax oder Online-Anfrage – greift das Fernabsatzgesetz, was eine Widerrufserklärung zwingend vorsieht, um den Provisionsanspruch zu sichern. Nach Inkrafttreten der geteilten Maklerprovision ab 23. Dezember ist die Widerrufsbelehrung immer Pflicht.

Ein Problem: Ein Maklerkunde kann theoretisch nach Abschluss des Geschäfts, sollte dann die Widerrufsfrist noch laufen, den Maklervertrag widerrufen. Das hätte zur Folge, dass für den Makler der Provisionsanspruch entfällt. Zur Absicherung sollte für solche Fälle im Maklervertrag eine Wertersatzklausel vereinbart werden. Sie besagt, dass der Makler in diesen Fällen anstelle der Provision einen Wertersatz für seine Aufwendungen erhält.

Der Makler als Verwalter: Wann Provision erlaubt ist

Miete: Wird der Verwalter als Makler für den Mieter tätig, um Wohnungen und Wohnungsmietverträge zu vermitteln, ist es ihm gemäß Paragraf 2, Absatz 2, Ziffer 2 des Wohnungsvermittlungsgesetzes untersagt, eine Provision für seine Tätigkeit vom Mieter zu nehmen. Der Verwalter ist zwingend von der Provision ausgeschlossen. Das heißt, er kann auch nicht bei der Aufklärung über seine Verwalterstellung eine Provision mit dem Mieter, wirksam vereinbaren.

Verkauf: Anders sieht es beim Verkauf von Immobilien aus. Bis zum 23. Dezember 2020 kann der Makler vom Käufer auch dann eine Provision verlangen, wenn er gleichzeitig Verwalter ist (BGH; Az.: III ZR 387/04). Das ändert sich auch nicht mit dem Inkrafttreten des Bestellerprinzips Kauf nach dem 23. Dezember 2020. Es wird lediglich die Provisionsteilung gemäß der Plenarsitzung des Bundesrats vom 5. Juni 2020 unternommen. Käufer und Verkäufer teilen sich dann die Kosten gleichermaßen.

Provision zu hoch

Zwar gibt es bei Kaufimmobilien keine gesetzlichen Regelungen zur Provisionshöhe. Allerdings haben sich ortsübliche Sätze etabliert, die eine Orientierung bieten können. Von solchen ortsüblichen Sätzen wird bisweilen bei besonders günstigen oder schwer zu vermarktenden Immobilien abgewichen – was auch grundsätzlich möglich ist. Völlig überzogene Provisionsforderungen können aber nach hinten losgehen.

In einem vor dem Oberlandesgericht Frankfurt (Az.: 18 U 59/07) verhandelten Fall musste ein Makler eine schwere Schlappe einstecken: Er vermittelte die kleine Frühstückspension einer in Immobilienangelegenheiten unerfahrenen Dame. Laut Maklervertrag sollten ihm gut 13.000 Euro plus zwölf Prozent des Verkaufspreises zuzüglich Mehrwertsteuer zustehen. Die Richter befanden, dass eine solch exorbitant hohe Provisionsforderung sittenwidrig sei. Die Folge: Der gesamte Maklervertrag war nichtig. Die Dame bekam das bereits gezahlte Geld zurück.

Übrigens: Bei Vermietungen ist die Provision generell auf zwei Monatsmieten plus Mehrwertsteuer gedeckelt – und kann auch nur dann verlangt werden, wenn der Mieter den Makler explizit und exklusiv mit der Wohnungssuche beauftragt hatte. Verlangt ein Makler hingegen eine Provision für die Vermittlung einer Mietimmobilie aus seinem Bestand, hat er seit der Einführung des Bestellerprinzips generell keinen Provisionsanspruch mehr.

Falsche Angaben zum Objekt

Hinter dem Rücken gekreuzte Finger
Makler dürfen nicht bewusst täuschen oder lügen. Foto: istock.com/stevanovicigor

Grundsätzlich kann ein Makler Angaben zum Objekt, die er vom Verkäufer erhält, ungeprüft den Kaufinteressenten weitergeben – für falsche Informationen haftet er in solchen Fällen nicht (BGH; Az.: III ZR 146/06). Ausnahme: Es ist für ihn offensichtlich, dass die Angaben des Verkäufers falsch sind. Dann muss er den Kaufinteressenten darauf hinweisen.

Außerdem darf ein Makler nichts dazu erfinden oder beschönigen. Das musste zum Beispiel ein Makler erfahren, der beim Verkauf eines Mehrfamilienhauses höhere als die tatsächlichen Mieteinnahmen angab. Er hatte dem Käufer mitgeteilt, die Immobilie erwirtschafte eine jährliche Nettomiete von rund 30.000 Euro. Tatsächlich waren es nur rund 25.000 Euro. Als der Käufer dies nach dem Erwerb erfuhr, weigerte er sich, den Maklerlohn zu zahlen. Zu Recht, wie das Landgericht Berlin entschied (Az.: 5 O 430/10). Zwar billigten die Richter gewisse Abweichungen bei den Angaben von bis zu zehn Prozent zu. Im verhandelten Fall war diese Toleranz jedoch deutlich überschritten. Der Käufer musste also keinen Maklerlohn zahlen.

Grundsätzlich gilt also: Der Makler muss die ihm verfügbaren kaufentscheidenden Informationen nach bestem Wissen und Gewissen wahrheitsgemäß weitergeben. Zwar ist eine Doppeltätigkeit des Maklers für beide Parteien erlaubt – allerdings nur dann, wenn er unparteiisch ist. Wenn er aber „dem Inhalt des Vertrags zuwider auch für den anderen Teil tätig gewesen ist“ (§ 654 BGB) etwa, indem er einer Vertragspartei wesentliche Informationen vorenthält oder verfälscht mitteilt, ist der Anspruch auf Maklerlohn verwirkt. Im schlimmsten Fall droht nicht nur der Verlust der Provision, sondern unter Umständen auch noch Schadensersatz.


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21 Kommentare

Valentina Amato am 09.10.2020 22:57

Zur Neugestaltung der Provisionsverteilung:

Ich bin froh, dass sie so gestaltet wurde.

Das von Frau Barley vorgesehene reine Bestellerprinzip auch für Verkäufe wäre in einem ohnehin schwachen Markt für Makler (man vergleiche mal mit UK oder den USA!) fatal gewesen.

Wir haben schon immer gesplittet (und dafür beste Argumente vortragen können!) und waren Gegner der Werbung "für Veräußerer kostenlos!"

Unserer Ansicht nach war das eine Herabwertung der zu erbringenden Leistungen für den Veräußerer, gleichermaßen eine ungerechte Behandlung des Käufers.

Mit dem Splitting kann diese Kluft ausgeglichen werden, ein Bewusstsein für Anerkennung entstehen, und wer nicht mag kann es ja gerne mal selbst versuchen ...

Ich vermute, dass die Selbsversucher scharenweise zur Profivariante zurückkehren!

Ferner hoffe ich, dass einige Dampfplauderer weniger aus der Pagode hüpfen und Mondpreise nennend Beauftragungen abgreifen, das wird aber sicher noch etwas dauern.

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Valentina Amato am 09.10.2020 22:38

Natürlich heißt Recht sprechen auch Recht bekommen, im Falle von Hans Rammig bekam es leider der Gegner ...

Ich verabscheue diesen ganzen Formularkram, die vollkommen überzogenen Nachweisforderungen, die Kollegen zum Teil sogar schon vor Vereinbarung eines unverbindlichen (!!) Besichtigungstermins stellen ...

Ihr Beispiel zeigt allerdings, dass man sich leider überobligatorisch absichern MUSS, um nicht mit dem Ofenrohr ins Gebirge zu schauen.

An Ihrer Stelle hätte ich meinen Auftraggeber informiert, dass ein Besichtigungstermin stattgefunden hat und eine Überlegungsfrist gewünscht wurde. Mit dem Wissen über das nahe Ende der Beauftragung hätte ich darauf hingewiesen, dass ich im Falle einer positiven Entscheidung des Kunden die Courtage auch dann beanspruche, wenn er sie nach dem eigentlichen Ende meines Vermittlungsvertrages trifft. Der dafür notwendige Nachweis (Akquise und Besichtigung) zur Anspruchsberechtigung wäre auch dann unstreitig, wenn danach ein anderer Makler übernimmt.

In Ihrem Fall ging es ja nicht um die Provision an sich, also "pro oder kontra Makler" aus Sicht des Richters, da wird dann nämlich die erst so richtig die schwierige Position der Profession sichtbar:

Allein weil sie sich selbst Unterlagen von der Verwaltung beschaffte (die ich ihr selbstverständlich bereits ausgehändigt hatte!) bestritt eine Käuferin meinen Beitrag zum Zustandekommens den KV. Mit Erfolg - das Gericht befand, dass sie als bisherige Mieterin einer Vermittlung ja nicht bedurft hätte und ich daher keinen Anspruch auf Provision aus dem Geschäftsabschluss hätte.

Auch krass: Just nachdem ich einen Mieter für eine Wohnung (2,2K€ KM) gefunden hatte entzog mir der Vermieter die Beauftragung mit der Begründung, er habe die Veröffentlichung der mir ausgehändigten Grundrisse im Exposé nicht autorisiert. Kurzerhand übergab er an eine Kollegin, die nur noch den Vertrag ausdruckte und die Provision in Höhe von 2KM kassierte.

Ich habe jetzt eine Aufwandsentschädigung in Rechnung gestellt, der Vermieter behauptet, er habe mir gar keinen Vermietungsauftrag erteilt und verweigert die Bezahlung.

Zwar habe ich (kurzatmige Angelegenheit mit knapper Terminierung) keinen schriftlichen Maklervertrag mit ihm geschlossen, seine Beauftragung kann jedoch zweifellos von den Vormietern bestätigt werden und ist auch mittels des Ablaufs konkludent.

Mal sehen wie sich das noch entwickelt.

Fazit für mich:

Ohne elefantöse Absicherungsbürokratie hat man mir nichts dir nichts das Nachsehen - auch bei absolut tadelloser Erbringung der Dienstleistung.

Schade ...

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Hans Rammig am 09.10.2020 11:52

man soll es nicht glauben, ich habe einen Prozess verloren, hier hatte ich einen Alleinauftrag und habe ein Grundstück mit dem Kunden besichtigt. Es lag auch eine Mail über den Besichtigungstermin vor, der auch bestätigt wurde. Das Grundstück wurde mit dem Interessenten besichtigt und dieser wollte es sich überlegen. Nun lief mein Vertrag einen Tag später aus und der Interessent kaufte das Grundstück von dem anderen Makler bereits 3 Tage später. Da ich aber die erste Besichtigung vorgenommen habe, wurde von mir eine Rechnung gestellt. Es kam zum Prozess, hier behauptete der Käufer, ich hätte das Grundstück nicht ordentlich erklärt und daher zahle er keine Provision, dazu brachte er seine Freundin ins Spiel die angeblich dabei war und dies bestätigte. Leider hatte ich keinen Zeugen dabei und konnte diese Aussage nicht widerlegen. Die Besichtigung wurde nur mit dem Käufer durchgeführt. Der Richter gab dem Käufer recht und ich habe den Prozess verloren. Auf meine Frage:

Dies könne ja in Zukunft dann jeder so behaupten, meinte der Richter nur, ich solle von den Personen die eine Besichtigung vornehmen, Fotos machen, was aber wohl auch wieder gegen den Datenschutz verstößt.

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Maklerbüro Weißenfels am 09.10.2020 12:28

Hallo.

Recht sprechen heißt nicht Recht bekommen. Und das Makler bei Richtern einen schweren Stand haben ist ja bekannt. Daher gilt es sich doppelt abzusichern. Aus der Sachlage heraus steht Ihnen normalerweise eine Provision zu, soweit Sie die Vermittlung nachweisen konnten, woran es wahrscheinlich in Ihrem Fall gescheitert ist. Wie schlecht Sie das Objekt vermarktet haben ist erst mal sekundär, wenn es offensichtlich durch Ihr zutun trotzdem erfolgreich zum Abschluß kam. Da ja keiner von Verkäuferseite anwesend war hätten Sie als Makler eine ordentliche Nachweisvermittlung sichern müssen. Daher gilt, immer bei Besichtigung eine schriftliche Bestätigung des Interessenten zur Besichtigung mit Anschrift, bestenfalls noch Personalausweis geprüft. Ausserdem wirft sich die Frage auf, ob Sie einen qualifizierten Alleinauftrag besassen. Fragen über Fragen.... Licht ins dunkle bringt Ihr Anwalt.

Liebe Grüße aus Weißenfels

Maklerbiene am 09.10.2020 11:36

Hallo ich habe eine Frage.

Gilt als Stichtag zur Berechnung der Provision nach neuem Gesetz der abgeschlossene Maklervertrag oder der notariell beurkundete Kaufvertrag. Was passiert mit alten Maklervertägen, welche vor dem 23. Dezember 2020 geschlossen wurden, aber der Verkauf nach diesem Datum erfolgte?

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immowelt Redaktion am 09.10.2020 17:33

Hallo Maklerbiene,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das kommt vorrangig auf die Vereinbarung im Maklervertrag an. Einige Makler arbeiten bei Maklerverträgen nach altem Recht mit einer alleinigen oder überwiegenden Außenprovision mit einer Zusatzklausel. Diese soll ermöglichen, dass wenn der Makler bis zum 23.12.2020 einen Käufer findet, der auch den Maklervertrag abschließt, die Provision entsprechend der alten Vereinbarung erhalten bleibt. Kommt ein Maklervertrag mit dem Käufer erst nach dem Stichtag zustande, dürfte in der Regel allerdings das neue Gesetz zur geteilten Provision gelten.

Bitte verstehen Sie, dass wir selbst keine Rechtsberatung leisten dürfen. Um eine rechtssichere Vereinbarung bezüglich der Übergangszeit zu treffen, empfehlen wir Ihnen, sich an den IVD oder einen Fachanwalt zu wenden. Diese können Ihnen entsprechende Formulierungen nennen.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Nowak Immobilien AG am 09.10.2020 11:09

Wir sehen keine Probleme und müssen auch nichts an unserer Geschäftsstrategie ändern, da wir schon immer seit über 30 Jahren mit Innenprovision arbeiten.

auf Kommentar antworten

Sabrina Hausmann am 30.09.2020 18:58

Guten Abend,

ich habe eine Frage bezüglich der aktuellen gesetzlichen Änderungen im Hinblick auf die Teilung der Maklercourtage.

Wenn ein Makler im Oktober 2020 ein Haus präsentiert, der Kaufvertrag aber erst nach dem 23.Dezember.2020 geschlossen wird - muss der Käufer hier die Courtage zur Hälfte bezahlen gesetzlichen oder komplett?

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße

Sabrina Hausmann

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 02.10.2020 15:55

Hallo Sabrina Hausmann,

für Kaufverträge, die nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes geschlossen werden, gilt das neue Gesetz. Als Stichtag zählt der Tag des Kaufvertragsabschlusses.

Wir hoffen wir konnten Ihre Frage beantworten.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Nicole Günther am 25.06.2020 23:05

Hallo, ich habe da mal eine Frage bezüglich Maklercourtage. Ich habe eine Interessenbekundung unterschrieben, wo bei Vermittlungsgebühr 3 Prozent plus MwSt steht. Jetzt habe ich im Nachhinein gesehen das im drunter folgen Fliestext steht, das ich mich dazu verpflichte die Courtage in Höhe der Ausweisung in der Exposé verpflichte. Dort stehen 3,57 Prozent plus MwSt. Welcher Betrag ist jetzt geltend für mich? Die Angaben sind verschieden und auf dem ersten Blick nicht zu sehen. Bitte um Hilfe. Dankeschön

auf Kommentar antworten

Maklerbüro Weißenfels am 09.10.2020 12:12

Hallo Nicole,

unabhängig davon das mein Kommentar hier keine rechtliche Beratung ist, möchte ich aus unserer Erfahrung heraus einmal argumentieren. Unsere Ansicht basiert auf angenommenen 19% MwSt.

Gültigkeit hat der Maklervertrag. In diesem muß für Endverbraucher nach Preisangabengesetz ein Bruttopreis ausgepreist werden. D.h. streng genommen müsste in Ihrem Vertrag stehen: 3,57% inkl. 19% MwSt. Gibt es MwSt. Unterschiede müssen diese mit Laufzeit genauso klar deklariert werden. Falls dieses der Fall sein sollte müsste beide Sätze als Bruttopreis mit Angabe der %MwSt. drin stehen und sogar die Laufzeiten, ab wann was gilt.

Ob ein zusätzlicher Passus im kleingedruckten das zugunsten des Maklers wieder heilt welches zudem im Widerspruch zum Exposé steht, bezweifele ich mal, müsste aber rechtlich von Ihrem Anwalt geprüft werden. Zumal 3,57% plus MwSt. (also zzgl.) ja bedeutet in der Summe sogar 4,25% Provision inkl. 19% MwSt. zu zahlen. Es kommt auf die Rechnung des Maklers dann an. Ggf. bezahlen Sie sogar gar nichts ... :-) Licht ins dunkle bringt letztendlich Ihr Anwalt....

Beste Grüße aus Weißenfels

Bavaria06 am 23.06.2020 10:31

Guten Morgen,

ich habe eine Frage: wenn der Makler - trotz ausdrücklichem NEIN - trotzdem Handwerker beauftragt und die Rechnung an mich schicken lässt? ist das zulässig? Kann er wirklich selbständig Handwerker beauftragen?

auf Kommentar antworten

Maklerbüro Weißenfels am 09.10.2020 12:32

Hallo

ohne als rechtliche Beratung hier zu fungieren, würde ich mal glatt sagen: nööö

Beste Grüße aus Weißenfels

Jens Grosser am 01.05.2020 15:50

Da meine Rückfrage zur untenstehenden Frage offenbar untergegangen ist, stelle ich sie hier nochmals:

Hallo, danke für die schnelle Antwort. Ich werde den Makler auffordern nachzuweisen, was er in den letzten zwei Monaten getan hat und dann ggf. kündigen. Noch zwei Rückfragen: Kann ich den anderen Makler zwingen, die nicht autorisierte Anzeige rauszunehmen? Und was ist mit der Courtage - ein Interessent von vor drei Monaten hat nun bei mir nachgefragt; er damals hatte eine Absage vom Makler erhalten und seither nichts mehr gehört. Kann er trotz fehlender Bemühungen des ersten Maklers und auch nach dessen Kündigung noch immer provisionspflichtig sein, ggf. sogar an den neuen Makler? Danke!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.05.2020 12:09

Hallo Jens Grosser,

die von Ihnen geschilderte Vorgehensweise erscheint uns sinnvoll. Wenn Sie Ärger befürchten, könnte es sich anbieten die Hilfe eines Fachanwalts zu suchen. Den Ihnen unbekannten Makler sollten Sie auffordern, da Exposé zu löschen.

Sofern es einen kausalen Zusammenhang hinsichtlich Nachweis-, bzw. Vermittlertätigkeit gibt, könnte es durchaus sein, dass der Interessent provisionspflichtig sein könnte.

Beste Grüße

die immolwet-Redaktion

Jens Grosser am 27.04.2020 10:13

Guten Tag, eine Frage zum Qualifizierten Alleinauftrag: Ein Makler ist seit mehreren Monaten untätig (vermutlich wegen Krankheit). Nun taucht das Objekt mit identischen Angaben und Bildern bei einem anderen Makler auf. Offenbar hat der erste Makler das Objekt weitergegeben. Darf ein Makler das einfach so, und muss der Verkäufer das ungefrat hinnehmen? Was bedeutet das für einen Interessenten - wer erhält Courage, Makler 1 oder 2?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.04.2020 11:06

Hallo Jens Grosser,

wenn ein Makler, dem ein Alleinauftrag erteilt wurde, untätig bleibt, kann der Maklervertrag u.U. gekündigt werden. Denn dann kann ein wichtiger Grund im Sinne des § 626 BGB vorliegen: " Das Dienstverhältnis kann von jedem Vertragsteil aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann."

Auch, dass der Makler einen anderen Makler beauftragt, ist im Falle eines Alleinauftrags ohne Rücksprache mit Ihnen i.d.R. nicht zulässig.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion


Jens Grosser am 28.04.2020 11:36

Hallo, danke für die schnelle Antwort. Ich werde den Makler auffordern nachzuweisen, was er in den letzten zwei Monaten getan hat und dann ggf. kündigen. Noch zwei Rückfragen: Kann ich den anderen Makler zwingen, die nicht autorisierte Anzeige rauszunehmen? Und was ist mit der Courtage - ein Interessent von vor drei Monaten hat nun bei mir nachgefragt; er damals hatte eine Absage vom Makler erhalten und seither nichts mehr gehört. Kann er trotz fehlender Bemühungen des ersten Maklers und auch nach dessen Kündigung noch immer provisionspflichtig sein, ggf. sogar an den neuen Makler? Danke!

Stefan K am 22.02.2020 10:55

Hallo,

wenn statt des Kaufs des Hauses das Haus anschließend gemietet wird, hat dann das Makler dennoch ansprüche auf Provision? Auch wenn er nur einen Vertrag über den Hausverkauf mit dem VK gemacht hat? Und wen ja in welcher Höhe?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.02.2020 09:56

Hallo Stefan K,

hier kann es darauf ankommen, ob Sie Verkäufer/Vermieter oder potenzieller Käufer/Mieter sind. Seit Einführung des Bestellerprinzips können Makler von Mietern nur noch in Ausnahmefällen eine Maklerprovision verlangen, nämlich nur dann, wenn der Mieter den Makler exklusiv mit der aktiven Suche nach einer Mietimmobilie beauftragt und der Makler bis dahin noch keine Vorkenntnisse von dem Objekt hat.

Vom Verkäufer/Vermieter wäre hingegen ggf. eine Provision möglich. In der von Ihnen geschilderten Kostellation tendieren wir zu der EInschätzung, dass es dann aber einer Vereinbarung zwischen Verkäufer und Makler bedürfte, die ggf. aber auch nur konkludent getroffen werden müsste, wobei dem Verkäufer/Vermieter klar sein muss, dass er auch bei einer Vermietung eine Provision zu zahlen hat. Ohne konkrete Details des Einzelfalls zu kennen, können wir hier aber keine abschließende Beurteilung abgeben.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Stefan K am 24.02.2020 12:10

Der VK hat einen Q-Alleinauftrag mit dem Makler über Verkauf. Courtage zahlt hier in NRW allein der Käufer. Wir als Käufer hatten den Kontakt über den Makler, müssten also bei Kauf zahlen. Wenn wir jetzt aber mieten, zahlen wir nicht, da wir den Makler nicht zur Suche beauftragt haben und er das Haus selbst zuvor kannte. Und die VK zahlen nichts, weil der Makler für das Haus keinen Käufer gefunden hat und kein Kaufvertrag existiert. Richtig?


Immowelt-Redaktion am 24.02.2020 12:13

Hallo Stefan K,

wir können den Sachverhalt aus der Ferne zwar nicht abschließend beurteilen. So wie Sie es schildern, spricht jedoch einiges dafür, dass ein solcher Fall vorliegt, in dem vom Mieter keine Maklerprovision verlangt werden kann.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

geschlech am 02.11.2019 15:19

Ich habe einen Makler mit dem Verkauf einer Wohnung beauftragt.

Im laufe der Zeit hat er mir immer wieder mitteilen lassen, dass zu dem angepeilten Betrag kein Käufer zu finden ist. Er hat mir dann einen Kaufpreis gesagt zu dem die Wohnung vekauft werden kann. Ic habe dann zugestimmt. Aus den Mitteilungen des Notars habe ich dann gesehen, dass der Makler die Wohnung selbst gekauft hat. Jetzt will er von mitr trotzdem eine Maklerprovision. Den Maklervertrag hat auch er unterschrieben. Wie ist die rechtliche Lage?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.11.2019 11:10

Hallo geschlech,

hier raten wir dringend den Gang zu einem Rechtsanwalt, denn ohne Kenntnisse aller Details ist uns eine abschließende Beurteilung nicht möglich.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

chris@gut-family.de am 11.07.2019 17:42

Betrifft Immobilienkauf auf den Kanaren: Die Immobilie wird erst gekauft, wenn verschiedene Voraussetzungen erfüllt sind. Dies wird geprüft und wird dauern ( Sind Grundstückseigentümer = Erbengemeinschaft aklle einverstanden mit dem Verkauf etc., Bebaubarkeit des Grundstücks...) An den Verkäufer wird eine Anzahlung ( zur Bestätigung des Kaufwillens) geleistet. Frage: Wann wird die Maklergebühr fällig ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.07.2019 10:52

Hallo Chris,

die genauen Modalitäten, wann und in welcher Höhe die Maklerprovision fällig wird, sollte im Maklervertrag genau geregelt sein. Üblicherweise ist die Provision dann fällig, wenn der notarielle Kaufvertrag zu Abschluss kam und der Makler maßgeblich am Vermittlungserfolg beteiligt war.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Wodi am 22.06.2019 18:35

Ehemann beauftragt einen Makler zum Verkauf des gemeinsamen Hauses nach Trennung und unterschreibt den maklervertrag auch allein. Muss ich mich an den 2% maklerprovision beteiligen oder nur der Ehemann als Auftraggeber?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.06.2019 10:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Beauftragung eines Maklers und damit auch die Kostenbeteiligung nicht abgesprochen war, muss in der Regel nur derjenige den Makler bezahlen, der ihn auch beauftragt hat. Wir können und dürfen Einzelfälle aus der Ferne aber nicht abschließend beurteilen, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Für eine rechtssichere Auskunft empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

PeLoh GbR am 11.01.2019 15:43

Zum Kommentar heute, 11:54h:

Inhaltlich stimmen wir weitgehend überein: man sollte einen Makler wählen, dessen Ruf weitgehend positiv beurteilt wird und der sinnvoller Weise in der Nähe des Verkaufsobjektes tätig ist. Auftreten (persönlich sowie im Internet)- auch im Hinblick auf die veröffentlichten Angebote - ist ebenfalls entscheidend.

U.E. völlig UNERHEBLICH ist die Zugehörigkeit zu irgendeiner Vereinigung von Maklern (IVD etc.)...daraus kann man beim besten Willen keine Seriösität ableiten. Die Zugehörigkeit bietet keinen Qualitätsstandard, der erfüllt werden muss. Da gibt es in Deutschland ohnehin noch Versäumnisse hinsichtlich der Maklerei: kein Nachweis von Fähigkeiten und Kenntnissen.

auf Kommentar antworten

Renate Mayrhofer am 16.08.2018 20:37

Ein Verkaufsauftrag für ein Grundstück war abgelaufen. Der Makler fand in der vereinbarten Vertragslaufzeit keinen Käufer. Beim Auftrag erwähnte der Makler, dass er außer der Provision von 3,57 % aus der Kufsumme, die er vom Käufer erhält auch noch eine Extra-Provision vom Verkäufer verlangt. Als ich dies nicht akzeptierte, versicherte er, dass er auch diese Provision letztendlich vom Käufer verlangt, indem er sie auf die Kaufsumme daraufschlägt. Der Vertriebsauftrag war abgelaufen. Wochen später rief er an und sagte, er hätte nun einen Interessenten, der bereit wäre eine höhere Summe zu bezahlen, nannte die Summe und fragte, ob er unter diesen Umständen das Grundstück doch noch verkaufen dürfte, er nannte die höhere Kaufsumme, die ich erhalten sollte und zwar ohne Abzug. Von einer Obendrauf-Provision war nicht mehr die Rede. Nach dem Notartermin aber schickte er eine Rechnung und besteht nun auf eine Extra-Provision von mir, der Verkäuferin.

In dem Vertrag, der abgelaufen war, stand auf der zweiten Seite, dass der Makler auch nach Ablauf des Auftrages bei Verkauf Anspruch auf diese Extra-Provision hätte, er betonte aber mehrmals bei den Verhandlungen und dem Vertriebsauftrag, er verlange diese dann ebenfalls vom Käufer und mir würden so keine Kosten entstehen. Ich fühle mich nun betrogen. Es handelt sich um eine hohe Extra-Provision von 18.000 € netto. Wie soll ich mich verhalten? Wie kann einerseits mit festem Datum ein Vertrag zu Ende sein und dann aber doch wieder weiter bestehen. Wenn ich als Verkäufer nun 20.000 € von der Verkaufssumme an den Makler zahlen muss, habe ich nicht mehr den Verkaufspreis erzielt, der mir vom Makler versprochen wurde. Ich hätte ihm nie mein Grundstück ohne schriftlichen neuen Vertrag verkaufen lassen dürfen, denn von seinen mündlichen Zusagen, nämlich dass mir keine Provisionskosten entstehen, weiss er jetzt wohl nichts mehr.

auf Kommentar antworten

A.Riva-Immobilien am 11.01.2019 11:54

Ein Maklervertrag sollte auf etwas Wesentlichem basiere: Auf dem Vertrauen zum Makler. Nehmen Sie keinen Makler, den Sie nicht persönlich kennen gelernt haben und das Vertrauen aufgebaut haben. Checken Sie auch die Bewertungen und die Zugehörigkeit des Maklers zum IVD etc. so reduzieren Sie die Gefahr, einen unseriösen Makler zu Ihrem Partner zu machen - wie es in diesem Fall zu sein scheint. Wenden Sie sich an einen Makler aus Ihrer Umgebung, der auch persönlich für das einsteht und haftet, was er Ihnen verspricht!


Immowelt-Redaktion am 17.08.2018 08:59

Sehr geehrte Frau Mayrhofer,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Wirksamkeit solcher vertraglicher Vereinbarungen können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bevor Sie weitere Schritte unternehmen, würden wir Ihnen daher empfehlen, sich eine solche Beratung zu holen. Diese erhalten Sie beispielsweise von einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lilian korytkowski am 22.03.2018 01:58

Ich vermiete möblierte .Habe seit der Änderung nur Ärger mit der Makler-Vereinigung

Sie nimmt 15 Monate 35 % Provision zuzügl MWST. Diesen Betrag hat sie trotz starker Proteste bis zum Okt. 2017 von der Gesamtmiete incl aller Nebenkosten wie Heizung, Wasser und allen anderem, genommen . Geblieben ist jetzt trotzdem nach Abzug der Nebenkosten 35 % zugl MWST für 15 Monate. EineRückzahlung aus der falschberechneten Provisionsberechnung lehnt die Homcompanie strickt ab. Ist das Rechtens. Klare Richtlinien für möbl, Wohnen kann ich niergends finden

auf Kommentar antworten

MWZ 24 Düsseldorf am 11.01.2019 11:39

Leider schreiben sie hier nicht wie hoch ihre Brutto qm Miete vor und nach der Gesetzesnovelle war, in den hochpreisigen möblierten Mieten wird die Vermittlung eingepreist, die Agenturen müssen die hohen Miete am Markt durchsetzen und sollen dann aber noch die Kosten der Eigentümer abziehen...natürlich rückwirkend nachdem die Vermittlung abgeschlossen ist.


Immowelt-Redaktion am 22.03.2018 09:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Wohnungsvermittlungsgesetz schreibt zur Provisionshöhe lediglich vor, dass das Entgelt des Maklers in einem Bruchteil oder Vielfachen der Monatsmiete angegeben werden muss. Keine Provision steht dem Makler zu, wenn er gleichzeitig als Verwalter auftritt. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihre Situation aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten und raten daher zum Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Katrin P. Baar - Excellence Immobilien am 09.02.2018 17:18

HIer entsteht der Eindruck, dass jemand sich etwas zusammen gelesen hat und damit Profis belehren möchte. "Konkludenter Wille"? Doch wohl eher konkludentes Handeln!

auf Kommentar antworten

oblatten444 am 02.02.2018 17:15

kommt eine kaufabsicht mit einem preis zustande,der makler ruft danach an und teilt

dem kaufinteressenten mit dieser kunde zahlt aber mehr?ist das so üblich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.02.2018 09:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

solange eine Immobilie noch nicht verkauft ist, kann über den Preis noch verhandelt werden. Diese Verhandlungen können sich dabei je nach Verkäufer und je nach Makler unterschiedlich gestalten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nowak Immobilien AG am 07.04.2017 12:08

Leider stimmt hier einiges nicht: Zitat: "Seit Einführung des Bestellerprinzips hat der Makler bei Vermietungen nur dann Anspruch auf eine Provision vom Mieter, wenn er vom Wohnungssuchenden beauftragt wurde und exklusiv für diesen die Wohnung sucht und findet." Das ist nur theoretisch, weil es praktisch für den Makler nicht durchführbar ist, weil jeder neue akquirierte "sofort verbrannt" ist.

Zitat: "

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DavidS97 am 30.10.2016 18:53

Makler gehn leider auch leer aus wenn ein Vorkaufsrecht wahr genommen wird oder das Grundstückverkehrsgesetz ( GrdstVG ) angewandt wird , also es über Dritte geht .

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info@danneberg-immobilien.de am 09.02.2018 11:59

Stimmt so nicht! Sowohl bei Vorkaufsrecht als auch bei Eintritt gemäß Grundstücksverkehrgesetz tritt der Berechtigte (der Endkäufer) in einen bereits bedingt bestehenden Vertrag ein. Dieser Vertrag muss mit allen seinen Bestandteilen vom Berechtigten übernommen werden. Wenn also im Kaufvertrag ein echter Vertrag zugunsten Dritter, nämlich der Maklervertrag schriftlich vereinbart wurde, bekommt der Makler seine hier vereinbarte Provision. Gute Geschäfte wünscht miettreff.gmbh


Horst Girmann am 07.04.2017 12:27

Stimmt bedingt. Den "richtigen Riecher" für das drohende Ungemach vorausgesetzt, lässt sich mit Einverständnis der Parteien eine wirksame Maklerklausel als echter Vertrag zugunsten Dritter einbauen. Einziger Nachteil: Da ein Unternehmer involviert ist, 14 Tage Vorlagefrist.

Der Vorkaufsberechtigte muss auch in diesen Teil eintreten.