Nachmieter suchen: schneller raus aus dem Mietvertrag?

Lesermeinungen:  

(40)

Neuer Job in einer neuen Stadt, eine günstigere Wohnung in einem besseren Viertel gefunden – oftmals wollen Mieter aus der alten Wohnung so schnell wie möglich raus. Wenn sie einen geeigneten Nachmieter suchen, beschleunigt das aber nur in bestimmten Fällen den vorzeitigen Auszug.

Nachmieter suchen, Foto: iStock/mediaphotos
Raus aus dem Mietvertrag: Mieter können den Auszug nur in bestimmten Situationen beschleunigen, wenn sie einen geeigneten Nachmieter suchen. Foto: iStock/mediaphotos

Wer vorzeitig aus seiner Wohnung ausziehen will, sieht sich häufig mit einem großen Problem konfrontiert: der Kündigungsfrist des Mietvertrags. Sucht sich der jetzige Mieter einen Nachfolger, hilft das aber auch nur in bestimmten Fällen weiter.

Drei Nachmieter suchen und dann ausziehen: weit verbreiteter Irrtum

Wer dem Vermieter drei Nachmieter stellt, kommt aus seinem Mietvertrag ohne Kündigungsfrist heraus – „diese Behauptung ist weit verbreitet, aber falsch“, erklärt Jürgen Becher, Geschäftsführer vom Mieterverein Köln. Anfang der 70er Jahre habe einmal ein Gericht eine derartige Entscheidung zugunsten des Mieters getroffen – seitdem geistere in vielen Mieterköpfen besagte Theorie herum.

„Fakt ist, dass der Vermieter in aller Regel nicht verpflichtet ist, dem Mieter entgegenzukommen und einen Nachmieter zur Abkürzung der Kündigungsfrist zu akzeptieren“, sagt Becher. Sollten Mieter und Vermieter sich nicht über einen Nachmieter einigen und es keine einvernehmliche Regelung geben, habe der Mieter auch keine Chance, die drei Monate Kündigungsfrist zu umgehen oder zu verkürzen.

Wann der Mieter einen Nachmieter stellen kann

Es gibt jedoch Sonderfälle, bei denen der Mieter einen Nachmieter suchen und so früher ausziehen kann. Dazu muss der Mietvertrag allerdings bestimmte Klauseln enthalten.

Zeitmietvertrag oder Vertrag mit Kündigungsausschluss

Bei einem längerfristigen Vertrag – beispielsweise einem qualifizierten Zeitmietvertrag oder einem Vertrag mit Kündigungsausschluss – kann der Mieter gemäß § 242 BGB vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen. Dazu muss er gemäß dem Grundsatz von Treu und Glauben ein berechtigtes Interesse an der vorzeitigen Vertragsaufhebung haben – und anschließend einen geeigneten Nachmieter suchen. Auch der Bundesgerichtshof urteilte in der Vergangenheit, dass die Suche nach einem Mietnachfolger in diesem Fall reine Mietersache sei (Az. VIII ZR 247/14). „Ohne Nachmieter gibt es keine vorzeitige Kündigung. Einzig bei Tod des Mieters können die Erben die Wohnung innerhalb der gesetzlichen Kündigungsfrist kündigen“, informiert Jürgen Becher.

Ein berechtigtes Interesse liegt vor, wenn:

  • der Mieter aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen muss.
  • der Mieter aus familiären Gründen eine größere Wohnung benötigt. Das ist dann der Fall, wenn sich Familiennachwuchs ankündigt, gilt aber auch wenn der Ehepartner stirbt und der Hinterbliebene die Miete nicht bezahlen kann oder die Wohnung für einen Einzelnen zu groß ist.
  • der Mieter in ein Altenheim, eine altersgerechte Wohnung oder ein Pflegeheim zieht.
  • ein ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt, die ein Festhalten am Mietvertrag unzumutbar machen. Das können beispielsweise schwere gesundheitliche Probleme des Mieters oder eines Mitbewohners sein.

Kein berechtigtes Interesse ist es hingegen, wenn der Mieter eine günstigere Wohnung beziehen will oder in ein Haus einziehen will, das ihm gehört.

Wenn der Mieter berechtigtes Interesse nachweisen kann, sind mehrere Punkte wichtig. „Der Nachmieter muss den bestehenden Vertrag ohne Einschränkungen akzeptieren“, sagt Jürgen Becher. Außerdem müsse er in der Lage sein, die Miete zu bezahlen – „der Vermieter kann darauf bestehen, dass der Nachfolger in etwa das gleiche Einkommen hat wie der Vorgänger“, erklärt Becher.

Nachmieterklausel im Mietvertrag

Auch durch eine spezielle Klausel kommen Mieter früher aus dem Mietvertrag raus. Die Bedingung ist hier ebenso ein geeigneter Nachmieter. Die sogenannte Nachmieterklausel sei jedoch sehr selten zu finden, sagt Jürgen Becher. „Mir sind in meinen mehr als 40 Jahren beim Mieterverein Köln vielleicht drei oder vier solche Klauseln untergekommen.“

Experten-Tipp

Ist der Vermieter wegen dem berechtigten Interesse des Mieters dazu verpflichtet, einen geeigneten Nachmieter zu akzeptieren, kann er diesen nicht einfach ablehnen. „Falls er das dennoch tut, muss der Mieter von dem Tag an keine Miete mehr zahlen, zu dem ein Nachmieter die Wohnung angemietet hätte“, sagt Becher. Das gelte analog für Verträge mit Nachmieterklauseln.

Einigung mit Vermieter als einzige Möglichkeit für viele Mieter

Meistens hat der Mieter jedoch kein Recht darauf, aus dem Mietvertrag entlassen zu werden. Möglich ist es manchmal trotzdem. „Gerade in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt lassen Vermieter mit sich reden. So können sie früher eine höhere Miete verlangen“, sagt Jürgen Becher.

Auch wenn der Mieter rechtlich keine Möglichkeit auf Verkürzung der Mietzeit hat, sollte er also in jedem Fall den Vermieter fragen und versuchen, ihn von seinem Anliegen zu überzeugen. Beispielsweise kann der Mieter anbieten, Suchanzeigen auf eigene Kosten zu schalten und Besichtigungen zu organisieren. Das spart dem Vermieter zeitlichen und finanziellen Aufwand.

Tipps zur Nachmietersuche

Wer einen Nachmieter sucht, sollte bestimmte Dinge beachten. Vor allem, wenn die Vereinbarung nicht auf einer vertraglichen Regelung beruht, sollte der Mieter den Vermieter stark mit einbinden, in diesem Fall ist Letzterer nämlich nicht verpflichtet, irgendeinen gesuchten Nachmieter zu akzeptieren.

Fünf Tipps zu Nachmietersuche:

  1. Die mit dem Vermieter getroffene Einigung sollte schriftlich festgehalten werden.
  2. Mieter sollten einen Nachfolger für sich suchen, der ihnen vom Typ her ähnlich ist. Ein Alleinstehender sollte also keine fünfköpfige Familie als Nachmieter vorschlagen.
  3. Interessenten sollten die Bedingungen des Vermieters erfüllen.
  4. Um einen geeigneten Nachfolger zu finden, können Mieter auch die Suchanzeigen durchsuchen.
  5. Das Mietangebot sollten Mieter zunächst auf den eigenen Namen anfertigen. Sie selbst suchen den Nachmieter, nicht der Vermieter. Auf immowelt.de können Sie ganz einfach selbst eine Immobilienanzeige veröffentlichen.

Wichtig bei der Nachmietersuche ist eine enge Kooperation mit dem Vermieter. Ihm können Mieter beispielsweise auch anbieten, bei der Wohnungsbesichtigung von Interessenten dabei zu sein. So kann auch er sich ein persönliches Bild von den potentiellen Nachmietern machen.

Schneller einen Nachmieter finden: einfach selbst Anzeige schalten!


Ihre Meinung zählt

(40)
4.2 von 5 Sternen
5 Sterne
 
24
4 Sterne
 
7
3 Sterne
 
4
2 Sterne
 
2
1 Stern
 
3
Ihre Bewertung:

Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

UmzugKündigungMietvertragTipps für VermieterTipps für Mieter

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Neuen Kommentar schreiben

74 Kommentare

Stephanie am 27.08.2019 10:02

Hallo,

welche Kündigungsfrist muss eingehalten werden, wenn kein schriftlicher Mietvertrag gemacht wurde?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.08.2019 10:51

Hallo Stephanie,

auch dann, wenn kein schriftlicher Mietvertrag vorliegt, handelt es sich i.d.R. um reguläre Mietverhältnisse. Dann gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen des § 573c (1): "Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Die Kündigungsfrist für den Vermieter verlängert sich nach fünf und acht Jahren seit der Überlassung des Wohnraums um jeweils drei Monate."

Lediglich dann, wenn es sich um die kurzzeitige Überlassung von Räumlichkeiten (Beherbergung) oder um möblierte Zimmer in einer vom Vermieter ansonsten selbst genutzten Wohnung handelt, können kürzere Fristen gelten.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Metabo am 01.08.2019 22:57

Hallo,

aufgund einer Wohnungszusammenlegung habe ich einen Nachmieter für meine Wohnung gesucht, um aus der dreimonatigen Kündigungsfrist vorzeitig (einen Monat eher) herauszukommen, in Absprache mit meinen Vermietern. Folgendes Problem gibt es nun: Die Wohnungsanzeige lief über ein Internetportal unter der Bedingung auf Einzug zum 01.08., also einen Monat vor Ablauf meiner Kündigungsfrist. Es kam jemand zur Besichtigung, der den Vermietern auch zusagte. Die Wohnung ist zum 01.08. auch bezugsfertig geworden. Der von den Vermietern erstellte Mietvertrag und vom neuen Vermieter unterzeichnete Mietvertrag läuft aber erst zum 01.09., also zum Ende meiner dreimonatigen Kündigungsfrist. Davon wurde ich von beiden Seiten nicht in Kenntnis gesetzt und war die ganze Zeit der Meinung, der neue Mieter kommt, wie mit ihm vereinbart, zum 01.08. in die Wohnung. Bei der Wohnungsübergabe wurde mir mitgeteilt, dass der neue Mieter erst einen Monat später einziehen will, also zum 01.09. Ich habe mich daraufhin mit dem neuen Mieter in Verbindung gesetz, dass er doch die Abmachung einhalten solle. Kann ich nun mit ihm einen Kompromiss/Vertrag eingehen, um nicht den einen Monat noch für eine leer stehende und nicht mehr genutzte Wohnung zu zahlen? Die Abmachungen vorher waren mündlich oder über Mail mit dem neuen Mieter.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.08.2019 09:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie können sich natürlich wahlweise mit dem Nachmieter oder mit dem Vermieter auf einen Kompromiss einigen, haben aber keinen Rechtsanspruch darauf. Wenn der Vermieter möchte, kann er auf die dreimonatige Kündigungsfrist bestehen, ebenso kann der Nachmieter darauf bestehen, die Wohnung erst ab dem 1. September zu nutzen.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

damdac am 20.07.2019 23:29

Hallo,

Ich habe eine Nachmieter gefunden, Wohnung gezeigt und im Telefonnummer von Vermieterin gegeben falls er Interesse auf meine gemietete Wohnung hat soll sich an Vermiterin wenden. Er hat sich mit Vermieterin kontakieren und wollte meine Wohnung haben. Sie hat ihm andere Wohnung aber in selber Gebäude, Etage, Fläche und Preis gegeben und ich soll meine weiter bezahlen. Ich finde das unfair und versuche ich etwas mit "ein Verstoss gegen BGB § 242 vorliegen". Wie kann das weiter laufen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2019 10:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter hat in diesem Fall nicht gesetzeswidrig gehandelt. Er ist nicht verpflichtet, einen potenziellen Nachmieter für Ihre Wohnung auch in diese Wohnung einziehen zu lassen, er kann sich auch entscheiden, ihm eine andere anzubieten. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Violka* am 18.07.2019 20:55

Hallo????

Also ich habe ne kurze Frage:ich möchte weg ziehen und möchte dass meine Tochter weiter in die Wohnung bleibt als Hauptmieter.In Mietvertrag bin ich Hauptmieter.Wie soll ich das ganze durchführen dass sie in Wohnung weiter bleibt? Brauche ganz dringend eine Rat weil ich in einem Monat wegziehe.Bedanke mich im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Violka*

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.07.2019 09:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie möchten, dass Ihre Tochter neue Hauptmieterin der Wohnung wird, müssen Sie das mit dem Vermieter klären. Dieser kann dann mit Ihrer Tochter einen neuen Mietvertrag machen und Sie können den bisherigen Vertrag kündigen. Eine Möglichkeit, das einseitig und ohne den Vermieter zu regeln, gibt es nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ciucasu_ionut am 14.07.2019 21:56

"die Vertragsparteien verzichten wechselseitig für die Dauer von 3 jahren auf ihr recht zur Kündigung dieses Mietvertrags." ob ich habe diese Satze in meine Mietvertrag eingefügt, beideutet das ich nicht früher als 3 jahren umziehen kann?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.07.2019 10:13

Hallo ciucasu_ionut,

wenn eine solche Klausel wirksam vereinbart wurde, bedeutet das, dass weder Mieter noch Vermieter früher aus dem Mietvertrag rauskommen.

Da wir die genauen Formulierungen in Ihrem Vertrag nicht kennen und auch keine individuelle Rechtsberatung leisten dürfen raten wir Ihnen, im Streitfall die Hilfe des örtlichen Mietervereins oder eines Fachanwalts für Mietrecht in Anspruch zu nehmen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

SandraPeh am 14.06.2019 21:44

Hallo,

ich möchte früher aus meinem (teilmöbliert gemietetes Zimmer, Benutzung der Küche, Bad, WaMa etc. gestattet) Untermietvertrag raus.

Ich habe gelesen, dass dies möglich ist mit einer Kündigungsfrist von 2 Wochen, wenn Mieter und Vermieter unter einem Dach in derselben Wohnung leben. Im Mietvertrag steht, "dass der Untermieter bis zum dritten Werktag des Kalendermonats zum Ablauf des nächsten Kalendermonats kündigen kann". Kann ich mich trotzdem auf die 2 Wochen berufen? Welches Recht gilt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.06.2019 08:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei der Untervermietung von möblierten Zimmern gilt, dass die Kündigung spätestens zum 15. eines Monats zum Ablauf dieses Monats zulässig ist (§ 573 c Absatz 3 BGB). Eine zum Nachteil des Mieters davon abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Max am 08.06.2019 17:25

Hallo,

es ist ein besonders skurriles Szenario: Ich als Mieter ziehe nach über 10 Jahren aus meiner Wohnung aus. Die Absprache mündlich bei "Wohnungsbegehung" (mit der sich die Wohnungsbaugesellschaft -- eine Genossenschaft -- ein Bild für die weitere Vermietung machen möchte) war, dass ich selbst zwar keinen Nachmieter empfehlen darf, die Genossenschaft aber jemand von ihrer Warteliste vorbeischicken kann. Sodann wurde auch einfach meine Handynummer weitergeleitet und ich habe mir für 4 mögliche Nachmieter Zeit genommen, Termine vereinbart und rumgeführt.

Nachdem nun ein passender Nachmieter gefunden und unter Vertrag genommen wurde, teilte man mir mit, dass ich DOCH NICHT früher aus dem Mietvertrag entlassen werde, weil die Handwerker für die anstehende Renovierung vor Neuvermietung nicht in dem möglichen Monat nach meinem Auszug verfügbar wären.

Nun ist nicht nur meine Telefonnummer herumgereicht worden, ich habe mir Zeit für Telefonate, Begehungen und alle möglichen anderen Fragen genommen, sondern ich wurde benutzt, um einen Mieter für die Genossenschaft zu finden, der in keiner Wise mit meinem Mietverhältnis in Bezug steht.

Was kann ich der Genossenschaft für meine Dienste berechnen? Wie soll ich verfahren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.06.2019 08:55

Hallo Max,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Sie im Vorfeld keine Entlohnung für Ihre Tätigkeit vereinbart haben, wird es schwer werden, jetzt noch etwas dafür zu verlangen. Allerdings können und dürfen wir keine Rechtsberatung leisten, weshalb es uns nicht möglich ist, die Situation aus der Ferne abschließend zu bewerten. Wir empfehlen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lena2712 am 03.06.2019 13:49

Hallo, ich würde gerne aus meiner Wohnung ausziehen, wohne aber erst seit 9 Monaten in der Wohnung und in meinem Vertrag steht, dass ich erst nach einem Jahr das Mietverhältnis kündigen kann. Gibt es trotzdem eine Möglichkeit schon vorher auszuziehen durch zb. einen vorzeitigen Nachmieter?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.06.2019 14:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn in Ihrem Mietvertrag wirksam ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, sind Sie an diese Vereinbarung rein rechtlich gesehen gebunden. Sie können Ihrem Vermieter natürlich dennoch einen Nachmieter vorschlagen und dieser kann einer früheren Kündigung zustimmen. Einen Rechtsanspruch darauf haben Sie jedoch nicht.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

reabestmann am 22.05.2019 19:03

Hallo,

Ich lebe in einem Mietverhältnis, dass ich mit beidseitigem Einverständnis schriftlich gekündigt habe (eine Kündigungsbestätigung liegt jedoch nicht vor). Nun erwartet der Hauptmieter von mir, dass ich einen Nachmieter stelle, welcher aber vom Vermieter abgelehnt wurde. Bin ich, wenn ich bis zum Ablauf der Kündigungsfrist keinen Nachmieter gefunden habe, trotzdem verpflichtet Miete zu zahlen? Im Untermietvertrag steht, dass das Mietverhältnis bei vorzeitigem Auszug nicht "ordentlich gekündigt" werden kann, aber ich habe noch nie davon gehört, dass man als Untermieter einen Nachmieter stellen muss. Womit muss ich im schlimmsten Fall rechnen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.05.2019 11:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Hauptmieter kann zwar auf die Einhaltung der Kündigungsfrist oder eines etwaig vereinbarten beidseitigen Kündigungsverzichts bestehen, nicht aber darauf, dass der Untermieter einen Nachmieter sucht. Wenn das Untermietverhältnis ordentlich und wirksam gekündigt worden ist, muss der Untermieter auch keine Miete mehr bezahlen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir Einzelfälle aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nicole am 17.05.2019 10:28

Guten Tag,

im Mietvertag ist einer Kellernutzung vereinbart.

Jetzt ist im EG jedoch der Sohn der Vermieter eingezogen. Dieser hat die Wohnungseingangstür im EG versetzt, so das der Kellerzugang nun in der Wohnung des " Mieters" im EG liegt. Der Zugang zum Keller ist mir somit nicht mehr uneingeschränkt möglich.

Gibt es in diesem Fall eine geänderte Kündigungsfrist oder gelten auch hier die 3 Monate?

Viele Grüße Nicole

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.05.2019 11:57

Hallo Nicole und vielen Dank für Ihren Kommentar,

an der Kündigungsfrist ändert sich dadurch nichts. Sie können allerdings vom Vermieter verlangen, dass er Ihnen wieder Zugang zum Keller gewährt. Zusätzlich rechtfertigt der Entzug des Kellers unter Umständen eine Mietminderung. Wir würden Ihnen allerdings raten, diese nur nach dem vorherigen Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt durchzusetzen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ari am 15.05.2019 18:02

Hallo

Wir haben für den 01.05 in der alten Wohnung gekündigt. Somit ne kündigungsfrist einzuhalten von 3 Monaten unser neuer Mietvertrag für die neue Wohnung beginnt am 01.07.

Einen Nachmieter haben wir gefunden der wollte auch zum 01.07.die Wohnung beziehen

Meine Vermieterin meinte wenn ich einen Nachmieter zum 01.07.finde wäre es kein Problem früher auszuziehen

Jetzt hat die Vermieterin den Nachmieter wo ich ihr vorgeschlagen hab einen Vertrag zum 01.08. Gegeben und lässt mich somit nicht früher aus dem Vertrag heraus

Was kann ich jetzt machen?

Also bin ich trotzdem jetzt die 3 monate drin .und hab ihr noch Nachmieter gesucht obwohl ich eh nicht mehr drin wäre

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.05.2019 08:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir kennen die Gründe nicht, warum der Vermieter den Mietvertrag mit Ihrem Nachmieter jetzt erst zum 1. Juli abgeschlossen hat. Grundsätzlich ist der Vermieter allerdings nicht verpflichtet, sich auf eine kürzere Kündigungsfrist einzulassen, er kann also auf die gesetzlich festgelegten drei Monate bestehen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Malte am 07.05.2019 13:04

Hallo,

meine Tante hat vor kurzem eine neue Wohnung bezogen und möchte jetzt ihren Mietvertrag in der alten Wohnung der seit 1994 besteht kündigen. Jetzt hab ich den Vermieter der alten Wohnung angerufen und gefragt ob es möglich wäre früher aus dem Vertrag zu kommen wenn ich einen entsprechenden Nachmieter finde. Der Bearbeiter sagte mir dass auf jeden Fall erstmal die E-Anlage erneuert werden müsste und nach Abnahme eventuell noch andere Arbeiten gemacht werden müssten da meine Tante bereits seit 25 Jahren dort gewohnt hat.

Jetzt ist meine Frage wenn dort eh Erneuerungen vorgenommen werden müssten und die Arbeiten nach Auszug beginnen, müsste meine Tante die 3 monatige Kündigungsfrist dennoch einhalten?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.05.2019 13:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich kann der Vermieter auf die dreimonatige Kündigungsfrist bestehen. Die Wohnung muss dann in dieser Zeit dem Mieter aber natürlich theoretisch auch noch zum Wohnen zur Verfügung stehen. Das gilt prinzipiell auch dann, wenn der Mieter schon ausgezogen ist, obwohl das Mietverhältnis noch nicht beendet ist.

Wir können leider aus der Ferne aber nicht einschätzen, inwieweit die genannten Arbeiten die Bewohnbarkeit der Wohnung einschränken. Bitte haben Sie auch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, im Zweifel einen Mieterverein oder einen Fachanwalt zu Konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Malte am 07.05.2019 14:19

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Gloria am 20.03.2019 19:29

Hallo,

ich wohne derzeit in einer WG, habe aber vom Vermieter einen Einzelvertrag bekommen. Ich muss also bei ihm kündigen und nicht bei meinen Mitbewohnern, das ist bereits abgeklärt.

Ich möchte zum 1. Juni in eine neue Wohnung ziehen, da das Zusammenleben mit meinen Mitbewohnern nicht funktioniert. Fristgerecht konnte ich aber frühestens zum 1. Juli kündigen. Mein Vermieter hat mir versichert, dass ich ausziehen kann, sobald ich einen Nachmieter gefunden habe, auch wenn dies bereits in 3 Wochen der Fall sein sollte. Nun stellen sich meine Mitbewohner aber quer und akzeptieren keinen meiner vorgeschlagenen Nachmieter, eventuell damit ich die 3 Monate trotzdem nachzahlen muss und sie die Wohnung für sich haben.

Brauche ich in diesem Fall tatsächlich die Zustimmung meiner Mitbewohner, wenn ich eigentlich nur meinen Einzelvertrag beim Vermieter kündige? Oder reicht es, wenn der Vermieter den Nachmieter akzeptiert?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.03.2019 08:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn jeder Mieter ein eigenes Mietverhältnis mit dem Vermieter geschlossen hat, dieser also im Grunde einzelne Zimmer vermietet, ist ein neues Mietverhältnis rein rechtlich gesehen die alleinige Angelegenheit des neuen Mieters und des Vermieters. Die Zustimmung der anderen Mietbewohner ist also nicht nötig. Natürlich wird auch der Vermieter aber unter Umständen daran interessiert sein, dass ein neuer Mieter nicht gleich wieder kündigt, weil auch er sich mit den übrigen Bewohnern nicht versteht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elena am 08.03.2019 18:08

Hallo.. Wenn der Nachmieter beim Vermieter einen Mietvertrag unterschrieben hat aber dann doch die Wohnung nicht nimmt... Muss ich wieder ein Nachmieter suchen???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.03.2019 09:24

Hallo Elena und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Mietvertrag bereits unterschrieben wurde, ist ein Mietverhältnis bereits zustande gekommen. Der Nachmieter kann sich dann zwar entscheiden, nicht einzuziehen, er ist aber an die dreimonatige Kündigungsfrist gebunden. Wenn der Vermieter den neuen Mieter seinerseits nun frühzeitig aus dem Vertrag entlässt, ist das in erster Linie das Problem des Vermieters. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall abschließend aus der Ferne nicht beurteilen können, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elena am 07.03.2019 17:11

Hallo zusammen. Habe fristgerecht gekündigt. Habe auch Nachmieter die bereits mit dem Vermieter ein Mietvertrag unterschrieben haben. Leider haben sie nach zwei Tagen gesagt dass sie die Wohnung nicht mehr nehmen. Ich habe auch bereits eine Wohnung gefunden und den neuen Mietvertrag unterschrieben. Der Vermieter sagte ich muss einen neuen Nachmieter suchen. Warum??? Ist mein Problem dass der neuen Mieter die Wohnung nicht mehr nimmt???... Weiss leider nicht mehr weiter. Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.03.2019 09:18

Hallo Elena und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie sind natürlich nicht verpflichtet, einen Nachmieter zu suchen, der Vermieter kann aber auf Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist bestehen. Wenn er Sie nicht vorzeitig aus dem Vertrag entlassen hat und sich kein geeigneter Nachmieter gefunden hat, der auch bereit ist, den Mietvertrag zu unterzeichnen, kann er darauf bestehen, dass Sie die Miete bis zum Ende der Kündigungsfrist weiter zahlen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie im Streitfall von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Leandra am 05.03.2019 07:30

Hallo,

Wir sind eine 3-köpfige Familie und haben eine 3-Zimmer-Wohnung in Aussicht bekommen. Nun habe ich die Befürchtung, dass wir diese Wohnung zugestimmt bekommen allerdings diese zum 01.05.2019 zu beziehen ist. Die Kündigung hatten wir bisher nicht eingereicht, da es in unserer Region doch sehr schwierig ist etwas passendes auf dem Wohnungsmarkt zu finden. Ich hatte den Vermieter schon erzählt, dass wir auf der Suche nach einer größeren Wohnung sind, da die 2-Zimmer-Wohnung für uns als Familie mit Kleinkind zu klein ist und unser Kind ein eigenes Zimmer braucht. Ich hatte ihn auch auf einen früheren Auszug angesprochen, ob dieser was im Wege stehen könnte und ob ich ihm auch mit der Nachmietersuche entgegen kommen könnte, wenn wir eine passende Wohnung gefunden hätten. Er hatte dem nicht direkt zugestimmt jedoch zu verstehen gegeben, dass ihm das wohl auch entgegenkommen würde. Er hatte mich aber auch auf die Fristen aufmerksam gemacht, die im Vertrag stehen würden. Nun hatte ich in den Unterlagen dazu nichts wirklich darüber lesen können. Der andere Vermieter hat uns gute Chancen auf die größere Wohnung in Aussicht gestellt. Nun habe ich die Befürchtung, dass wir diese Wohnung vergessen können, da für die jetzige Wohnung noch keine Kündigung vorliegt und wir auch nicht wissen, ob wir überhaupt so schnell einen Nachmieter finden, der auch dem Vermieter passt. Denn das Risiko 2 Mieten gleichzeitig zu zahlen, können wir nicht stemmen. Und die jetzige Wohnung einfach mal so zu kündigen macht mir in unserer Region eher Angst, da die Wohnungsnachfrage sehr hoch ist und der Immobilienmarkt dies so nicht hergibt aufgrund horrender Mietpreise oder Vermieter 3-Zimmer-Wohnungen für ältere Paare oder an Einzelpersonen anbieten. Wir wissen einfach nicht, wie wir vorgehen sollen. Wir wollen unbedingt raus aus der kleinen Wohnung, wollen aber auch kein Risiko eingehen. Zum anderen ist da diese 3-ZW, die wie für uns gemacht ist.

Was tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.03.2019 10:55

Hallo Leandra und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich haben Mieter keinen Rechtsanspruch darauf, dass der Vermieter ihnen eine verkürzte Kündigungsfrist gewährt. Er kann also auf Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist bestehen. Möglicherweise ist es aber, wie sie schon sagen, entweder möglich, einen Nachmieter zu stellen und so früher aus dem Mietvertrag zu kommen. Mit einem gewissen Risiko ist das aber natürlich leider verbunden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heidi am 03.03.2019 19:20

Hallo,

ich habe meine Wohnung untervermietet mit einer beidseitigen Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende. Nun hat der Untermieter gekündigt und möchte einen Nachmieter stellen, um nicht doppelt Miete zahlen zu müssen (zwei Monatsmieten müsste er doppelt tragen, da er bereits zum 01.04. eine neue Wohnung hat). Da ich aber nach Ablauf der Kündigungsfrist selbst zurück in die Wohnung ziehe, sehe ich keinen Bedarf zur Überbrückung für zwei Monate einen neuen Untermieter in die Wohnung zu holen. Leider sieht das der aktuelle Untermieter anders und weigert sich für die zwei Monate die Miete zu zahlen. Leider wurde aufgrund eines freundschaftlichen Verhältnisses damals keine Kaution von mir genommen. Was kann ich jetzt also tun, um nicht auf den Kosten sitzenzubleiben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.03.2019 11:24

Hallo Heidi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als den ehemaligen Untermieter zu verklagen. Hierzu empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

mieterkaffee am 28.02.2019 07:33

Hallo,

bei uns ist es derzeit so, dass wir für eine Wohnung in der wir bis einschl. Februar wohnten ab der Kündigung Nachmieter gesucht haben. Sechs haben wir gefunden und einer davon wurde vom Vermieter akzeptiert. Wir haben also den neuen Mietvertrag für März unterschrieben und sind umgezogen. Jetzt stellt sich heraus, dass der gefundene Nachmieter auf den wir uns mit dem Vermieter geeinigt hatten von unserer Vermieterin plötzlich nichts mehr hört, die Vermieterin behauptet jetzt sie hätte zwar für 1.3. inseriert, aber keinen Mieter gefunden und verlangt, dass wir die Kündigungsfrist jetzt doch einhalten müssen. Darüber hinaus war in der alten Wohnung eine vollständige Einbauküche mit Geräten, welche wir per Ablöse von unseren Vormietern übernommen haben. Diese wollten wir in die neue Wohnung mitnehmen. Auch hier möchte die Vermieterin nun, dass wir diese in der alten Wohnung lassen, weil die schon in der Wohnung war.

Die Vermieterin Hatte uns zugesagt dass sie für 1. März einen neuen Mieter sucht. Sie hat dem Nachmieter der am 1. März einziehen wollte zugesagt - allerdings so spät, dass dieser nun den 1. 3. nicht einhalten kann sondern erst zum 1. 5. ... Und jetzt möchte sie von einer vorzeitigen Kündigung nichts mehr wissen und verlangt von uns die Miete bis Mai.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2019 10:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Praxis stellt sich in Fällen wie Ihrem hauptsächlich die Beweisfrage. Wenn der Vermieter bereits zugestimmt hat, dass das Mietverhältnis vorzeitig aufgelöst wird, ist er daran gebunden. Wenn Sie das jedoch nicht schriftlich haben, dürfte es im Streitfall schwierig sein, ebendiese Vereinbarung zu beweisen. Wenn die Küche bereits Ihrem Vormieter gehört hat und Sie an diesen eine Ablöse gezahlt haben, gehört die Küche jetzt natürlich Ihnen, unabhängig von der Frage, ob sie schon in der Wohnung war oder nicht. Auch hier könnte es im Streitfall aber schwierig sein, den entsprechenden Beweis zu führen. Insofern können wir Ihnen leider nur dazu raten, sich rechtlich beraten zu lassen. Entweder vom örtlichen Mieterverein oder direkt von einem auf Mietrecht spezialisierten Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


mieterkaffee am 28.02.2019 10:10

Ok, vielen Dank für die schnelle Hilfe / Antwort.

In unserem Fall gibt es teilweise schriftliche Beweise (Einschreiben mit Nachmieter-Liste), digitale Nachrichten vom Nachmieter und selbstverständlich Zeugen.

Wir hoffen mal, dass die Vermieterin noch zur Einsicht kommt.

gruselgrete am 22.01.2019 11:56

Guten Tag,

meine Mutter ist im August 2018 vestorben, der Vermieter wurde direkt am Tage ihres Todes infomiert. Ich wurde aber esrt im Dezember über den Tod in kenntnis gesetzt. Nun soll ich noch bis ende Feb. 2019 Miete zahlen. Ist das Rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.01.2019 12:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie als gesetzlicher Erbe Ihrer Mutter das Erbe angenommen haben, sind Sie damit in den Mietvertrag eingetreten. In diesem Fall können Sie laut § 580 BGB das Mietverhältnis innerhalb eines Monats, nachdem Sie vom Tod Ihrer Mutter Kenntnis erlangt haben, mit der gesetzlichen Frist kündigen. Diese gesetzliche Frist beträgt drei Monate, eine Kündigung ist immer spätestens zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Sollten Sie also innerhalb der ersten drei Werktage des Dezembers 2018 gekündigt haben, endet der Mietvertrag mit Ende Februar 2019. Tatsächlich kann der Vermieter in diesem Zeitraum auf eine Weiterzahlung der vorherigen Miete bestehen.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Konfliktfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

T0bi am 11.01.2019 10:55

Hallo,

ich habe eine Frage. Mein Mietvertrag besitzt ein Kündigungsausschluss für ein Jahr.

Nun möchte ich aufgrund privater Gründer aber bereits nach 1 Monat aus dem Mietvertrag heraus. Mein Vermiter hat dem prinzipiell zugestimmt, sich aber erst einmal Zeit genommen die Wohnung zu renovieren. Dem habe ich wiederum zugestimmt, da ich dem Vermieter ja auch entgegen kommen wollte. Anschließend gab es zeitliche Probleme beim Vermieter, so dass die Nachmieter Suche erst nach 2 Monaten begonnen hat. Der Vermieter gestattet es mir nicht an der Nachmieter Suche mit zu agieren, sondern möchte alles selbst in die Hand nehmen.

Mein Problem ist, dass der Vermieter nach der Renovierung die Miete für den potentiellen Nachmieter so hoch angesetzt hat, dass es sehr schwierig bis unmöglich sein wird, einen Nachmieter finden zu können. Der Vermieter hat zudem sehr strenge Kriterien darin, einen passenden Mieter zu akzeptieren.

Letztlich muss ich ja aber ohnehin die Miete ein Jahr lang bezahlen, weshalb ihm das egal zu sein scheint, ob für diesen Mietpreis ein Nachmieter gefunden wird.

Nun sitze ich hier, wohne nicht mehr in der Wohnung, zahle quasi zwei Mieten und habe das Gefühl, der Vermieter lässt nun ein Jahr lang die völlig überteuerte Wohnungssuche laufen. Eigentlich hatte mir der Vermieter versprochen, dass wir uns gegenseitig unterstützen, davon ist nun aber nicht mehr viel zu sehen. Ich erhalte auch nahezu null Information, auf Anfragen reagiert der Vermieter sehr verärgert und droht mir immer wieder, einfach gar nichts mehr zu tun.

Meine Frage ist: Kann der Mieter dass so mit mir machen? Ich weiß, dass ich den Mietvertrag unterschrieben habe und mich für mindestens ein Jahr verpflichtet habe, in der Wohnung zu wohnen. Aber ich habe auch freiwillig der Renovierung zugestimmt und mich entschieden auszuziehen und eine neue Wohnung zu beziehen, weil mein Vermieter mir gesagt hat, dass ein Nachmieter gesucht wird.

Was kann ich hier tun oder bin ich dem Vermieter komplett ausgeliefert?

Danke sehr!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.01.2019 09:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag wirksam ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, kann der Vermieter auch darauf bestehen. Alles Weitere ist dann Vereinbarungssache. Der Vermieter kann Sie also aus dem Mietvertrag entlassen, wenn Sie das möchten und er einen neuen Nachmieter gefunden hat - er muss es aber nicht. Im Rahmen des gesetzlich Zulässigen ist er zudem frei darin, zu entscheiden, zu welchen Bedingungen er die Wohnung vermieten möchte.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elli am 02.01.2019 16:27

Hallo,

interessanter Artikel!

Wenn ich meine Wohnung kündige und der Vermieter findet selber einen neuen Mieter. Muss ich dann trotzdem drei Monate lang die Miete weiterzahlen?

Danke und Gruß

Elli

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 10:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell dürfen Sie, solange Sie noch Miete zahlen, die Wohnung weiterhin nutzen. Der Vermieter kann also nicht bestimmen, dass der Nachmieter vor Ablauf Ihrer Kündigungsfrist in die Wohnung einzieht. Ist ein vorzeitiger Auszug mit Ihnen abgesprochen, dann kann in beiderseitigem Einverständnis das Mietverhältnis auch vor Ablauf der Kündigungsfrist enden. Das heißt jedoch, dass Sie dann auch keine Miete mehr zahlen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ares am 02.01.2019 15:40

Hallo ich bin Zeit lange angemeldet hier wegen ein Zimmer Wohnung،

auf Kommentar antworten

Chantalle am 04.02.2019 20:36

Ich habe eine frei


Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 10:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,
immowelt.de ist ein Online-Portal für Immobilienangebote. Wir selbst bieten keine Immobilien an. Die Angebote stammen von privaten Anbietern oder Maklern. Wenn Ihnen eine Wohnung gefällt, können Sie den Anbieter direkt über den gelben Button „Anbieter kontaktieren“ anschreiben. Zudem können Sie auch einen kostenfreien Suchauftrag auf Immowelt.de anlegen. Sie werden dann immer informiert, wenn neue Wohnungen eingestellt werden, die zu Ihren Vorstellungen passen. Den Suchauftrag können Sie unter folgender Adresse anlegen: www.immowelt.de/meineimmowelt/suchauftraginfo.aspx

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Wohnungssuche.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MB am 23.12.2018 18:56

Hallo. Ist ein Nachmieter auch zu akzeptieren, wenn man 1 Monat vor eigentlichem Kuendigungstermin wegen einem Studium ins Ausland zieht? Wegen einem Arbeitsplatzwechsel waere dies ja der Fall, ist ein Studium vergleichbar?

Es wurde ein konkreter Nachmieter gefunden, und der Auszug erfolgt 1 Monat vor dem eigentlichen Kuendigungstermin. Der Vermieter weigert sich aber einen Nachmieter anzunehmen, da etwa 1 Monat danach Rohrleitungen in der Wohnung getauscht werden sollen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.12.2018 15:09

Hallo MB,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell kann der Mieter nur dann früher aus dem Mietvertrag und einen Nachmieter stellen, wenn es sich um einen qualifizierten Zeitmietvertrag oder einen Vertrag mit Kündigungsausschluss handelt - sofern er ein berechtigtes Interesse an einer vorzeitigen Vertragsaufhebung hat. Dazu zählt auch, wenn der Mieter aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen muss.

der Mietvertrag bestimmte Klauseln enthält. Handelt es sich nicht um einen dieser Verträge oder enthält der Mietvertrag keine sogenannte Nachmieterklausel, ist der Vermieter nicht dazu verpflichtet, dem Mieter entgegenzukommen und einen Nachmieter zur Abkürzung der Kündigungsfrist zu akzeptieren. Wenn sich Mieter und Vermieter nicht über einen Nachmieter einigen können und es keine einvernehmlichen Regelung gibt, hat auch der Mieter keine Chance, die drei Monate Kündigungsfrist zu umgehen oder zu verkürzen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Peter am 20.11.2018 16:45

Danke für diese sehr informative Seite!

Dennoch habe ich noch keine Info bezüglich meines Sachverhaltes finden können. Vielleicht können Sie mir da weiter helfen.

Ich lebe in einer Zweier-WG und mein Mitbewohner und ich stehen beide als Hauptmieter in einem Mietvertrag. Nun ist es so, dass ich für ein Auslandssemester für ein paar Monate gerne einen Zwischenmieter als Untermieter haben möchte. Mein Mitbewohner bleibt aber in dieser Zeit in der Wohnung. Stellt das ein Problem dar? Bzw was muss ich dabei beachten?

Vielen Dank im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.11.2018 08:41

Hallo Peter,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Grundsätzlich ist das kein Problem. Der Vermieter muss der Untervermietung allerdings zustimmen. Im Idealfall lassen Sie sich die Erlaubnis schriftlich geben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sweedo am 08.10.2018 03:52

Guten Tag,

Wir haben Wohnung (in Köln) gekündigt und müssen laut Frist allerdings noch bis zum 30.11. bleiben bzw zahlen. Allerdings ist meine Frau schwanger (deshalb größere Wohnung - 80 statt 65qm) und ich wurde von der Bezirksregierung für das Referendariat nach Bonn (ca 300g entfernt) berufen. Start: 1.11. Auf dem Kündigungsschreiben haben wir dies angegeben und dem Vermieter angeboten, Nachmieter zu suchen ab 1.11. Dieser beharrt allerdings auf Kündigungsfrist bis 30.11.

Haben wir das Recht wegen "Berechtigtes Interesse" eher aus dem Vertrag zu kommen wenn wir geeignete Nachmieter suchen oder ist die Kulanz des Vermieters.

Wenn wir das Recht haben, können uns Verbraucherzentrale/ Verbraucherschutz zu weiterhelfen oder haben diese keinerlei Zuständigkeiten dafür?

Vielen Dank und Beste Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 10:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich muss der Vermieter einen Nachmieter nicht akzeptieren, sondern kann auf die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist bestehen. Das gilt auch dann, wenn der Mieter ein besonderes Interesse an einer kürzeren Frist hat. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, würden wir Ihnen zum Gespräch mit einem Mieterverein vor Ort raten. Dort erhalten Mieter meist schnell und relativ unbürokratisch Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Melanie am 05.10.2018 15:31

Hallo,

Ich hab dazu auch eine Frage.

Mein Partner und ich ziehen zum 01.11. in unsere erste gemeinsame Wohnung. Wir haben beide unseren Mietvertrag fristgerecht zum 01.02.19 gekündigt. Da bei uns auch Nachwuchs ansteht, stellt sich mir die Frage ob wir evtl auch früher aus den Verträgen raus kommen.

Hätten wir dem neuen Vermieter nicht für den 01.11 zugesagt, hätten wir die Wohnung nicht bekommen. Wir haben aber ursprünglich nicht damit gerechnet das es

A so schnell geht und

B das wir 3 Monate die 3fache Belastung haben.

Gibt es da eine Möglichkeit für uns?

Ich halte bereits die Augen offen für einen Nachmieter, aber auch das ist ja etwas knifflig.

Schon mal vielen Dank für die Antwort.

Viele Grüße,

Melanie

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 08:36

Hallo Melanie,

wenn Sie einen passenden Nachmieter gefunden haben, sollten Sie diesen mit dem Vermieter bekannt machen. Wenn der Vermieter mit dem Nachmieter einverstanden ist, sollten Sie am besten schriftlich fixieren, dass Ihr Mietverhältnis vor dem eigentlichen Ablauf der Kündigungsfrist endet. Die Kaution bekommen Sie vom Vermieter zurück.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 05.10.2018 15:47

Hallo Melanie und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie können natürlich den Vermieter bitten, dass er Ihnen bei der Kündigungsfrist entgegenkommt. Einen Rechtsanspruch darauf gibt es aber nicht. Sie können Ihre Chancen auf ein früheres Ende des Mietvertrags aber tatsächlich erhöhen, wenn sie einen passenden Nachmieter vorstellen. Bedenken Sie aber, dass der Vermieter nicht verpflichtet ist, diesen auch zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Melanie am 05.10.2018 15:52

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Wie würde es denn im Normalfall weiter gehen wenn ich denn einen passenden Nachmieter gefunden habe? Bzw wie wird das mit der Kaution geregelt. Bekomm ich sie dann von dem Nachmieter und der Vermieter behält meine ein? Oder muss ich auf die Rückzahlung des Vermieters warten?

Christoph B. am 07.09.2018 20:55

Hallo Immowelt-Redaktion,

vorab einmal vielen Dank für Ihre Ratgeber-Seite, die oft leicht verständlich ist und dabei hilft Mieter-/Vermieterrecht besser zu verstehen - macht einen tollen Eindruck.

Gern würde mich folgende Sachlage interessieren und ich hoffe, dass Sie eventuell auch einen Ratschlag dafür parat haben:

Aufgrund einer Änderung des Arbeitsverhältnisses/-vertrages arbeite ich seit einiger Zeit von zu Hause aus (Home-Office). Diese neue Situation brachte uns dazu nach einem Haus zum Kauf zu suchen, welches über ein weiteres Zimmer zur Nutzung als Büro verfügt, da die aktuelle Mietwohnung dies platzmäßig nicht hergibt. Nun ist das Haus gefunden, Kredite sind bewilligt, Kündigung der Mietsache ist eingereicht - leider überschneiden sich jedoch die ersten Raten mit den noch ausstehenden Mietzahlungen über den Zeitraum von 2 Monaten. Da das ganze Vorhaben bis zuletzt noch recht wackelig war, da der Verkäufer bis zum Notartermin einen sehr unzuverlässigen Eindruck gemacht hat, konnten wir mit schulpflichtigen Kindern nicht einfach das noch bestehende Mietverhältnis früher kündigen. Nun die Frage: Zählt mein Fall unter Umständen als berechtigtes Interesse für eine fristlose Kündigung? Ich muss zwar nicht aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt umziehen, muss mich aber aus beruflichen Gründen vergrößern. Erschwerend kommt hinzu, dass die Wohnungsgesellschafft genau auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein anderes Haus saniert und der Baulärm gegen die Konzentration, die zur Ausführung des Berufes zwingend benötigt wird, ankämpft.

Noch zu erwähnen wäre, dass die Gesellschaft einen "eigenen" Nachmieter prinzipiell ausschließt und trotz bitte um Kulanz, Mietinteressenten der Gesellschaft nur Termine zum Einzug "nach" Ablauf meiner Kündigungsfrist angeboten bekommen - obwohl diese gewillt sind Monate früher einzuziehen (herausgefunden bei Gesprächen während der Besichtigungstermine).

Vielen Dank und freundliche Grüße,

Christoph B.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.09.2018 12:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Kauf eines Hauses und die damit verbundene Kreditaufnahme zählt in der Regel nicht als berechtigtes Interesse für eine fristlose Kündigung und zwar auch dann nicht, wenn der Kauf aus beruflichen Gründen geschieht. Der Vermieter kann also tatsächlich auf die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist bestehen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Birgit am 25.08.2018 20:10

Hallo. Ich bräuchte mal ihren Rat. Ich habe Ende Juli meine Wohnung Fristgerecht bis Ende Oktober gekündigt. Da ich gerne schon früher raus möchte hat der Mieter gesagt ich soll einen Nachmieter suchen. Hab Anzeigen geschaltet u den Vermieter eingeladen wenn ich Besichtigungstetmine hätte. Hätte Ca 10 Intetessen wo alles gepasst hätte. Der letzte wartet immer noch auf seinen Anruf vom Vermieter für ein persönliches Gespräch. Ich höre seitdem nix mehr vom Vermieter u dieZeit läuft mir davon. Was kann ich tun.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.08.2018 11:12

Hallo Birgit und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Vermieter ist nicht verpflichtet, einen Nachmieter zu akzeptieren, auch wenn dieser passend erscheint. Insofern müssen Sie schlimmstenfalls noch bis zum Ende der Kündigungsfrist die Miete bezahlen, wenn der Vermieter weiterhin nicht reagiert.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Finja am 22.07.2018 21:26

Guten Tag.

Meine Tochter hat am 04.06. einen Mietvertrag unterschrieben mit Einzug zum 01.09. Im Mietvertrag steht an eine einzelne Person. Meine Tochter wollte nun gerne, dass ihr Freund mit in die Wohnung zieht, aber die Vermieter haben dem nicht zugestimmt, da sie nur an alleinstehende Personen vermieten, wie auch in der Anzeige geschrieben war. Nun hat meine Tochter den Mietvertrag am 10.07. gekündigt. Die Vermieter verlangen von ihr trotzdem die Miete für September, Oktober und November. Auch der Vorschlag einen geeigneten Nachmieter zu suchen, wurde abgelehnt, obwohl die Wohnung in einem sehr gefragten Stadtviertel liegt.

Ist das alles rechtens so und was kann man noch machen?

Vielen Dank im Voraus.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.07.2018 09:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nachdem Ihre Tochter die Kündigung ausgesprochen hat, kann der Vermieter auf die Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist bestehen. Einen vom Mieter gestellten Nachmieter muss der Vermieter tatsächlich nicht akzeptieren, hierauf gibt es keinen Rechtsanspruch. Es stellt sich allerdings die Frage, wann die Kündigungsfrist zu laufen beginnt. Hierbei kommt es auch auf etwaige Vereinbarungen im Mietvertrag an, die wir aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Beachten Sie bitte auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir raten Ihnen daher zum Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Louis am 13.06.2018 17:06

Guten Tag,

meine Situation ist für mich zurzeit ein wenig verwirrend. Ich bin im Juni 2016 in ein unmöbliertes Zimmer zur Untermiete gezogen und benutze den Rest der Wohnung (Flur, Bad, Küche) natürlich mit. Ein schriftlicher Untermietvertrag wurde erst im April 2017 geschlossen.

Die Situation mit dem Hauptmieter ist seit einigen Wochen mehr als angespannt, er selbst wohnt inoffiziell zurzeit (seit Mai) nicht mit in der Wohnung, sondern ein weiterer Zwischenmieter (mit dem es auch disharmonisch abläuft).

Nun habe ich zum nächsten Monat endlich eine eigene Wohnung finden können und möchte natürlich ab Juli auch komplett raus sein.

Der Untermietvertrag besagt u.a.: "[...] (es) gilt für den Untermieter die Regelung, dass er bis zum dritten Werktag des Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats kündigen kann. Der Zugang der schriftlichen Kündigung ist hier maßgebend.

Eine fristlose Kündigung ist nach gesetzlichen Vorschriften zulässig.

Der Untermieter ist berechtigt, den Vertrag vorzeitig zu kündigen, wenn er einen Nachmieter nachweist."

Wie genau kann ich nun vorgehen, um schnell diese Wohnung hinter mir zu lassen? Ich habe bereits mindestens zwei potentielle Nachmieter, die sofort das Zimmer nehmen würden. Ist es also möglich, beide Interessenten eine Bestätigung (der Bereitwilligkeit, zu angegebenen Konditionen das Zimmer zu mieten) unterschreiben zu lassen, alle erforderlichen Unterlagen an den Hauptmieter - mit Verweis auf die Nachmieter-Klausel - weiterzuleiten und im Juli rechtens auszuziehen?

Allerbesten Dank und beste Grüße

Louis

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.06.2018 10:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich dürfte es bei einer Klausel wie der von Ihnen beschriebenen genügen, einen oder mehrere Nachmieter nachzuweisen, um vorzeitig den Mietvertrag kündigen zu können. Eine schriftliche Bestätigung der möglichen Nachmieter dürfte hierzu ein geeignetes Mittel sein. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Mietvertrag in seiner Gänze nicht genau kennen und ihn daher aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angie64 am 03.06.2018 17:16

Guten Tag,

meine Tochter und ihr Freund zogen im Sept. 2017 zusammen. Im Mietvertrag wurde ein gegenseitiger Verzicht auf ordentliche Kündigung bis August 2019 vereinbart. Da sich die beiden jetzt trennen wollen würden sie gerne vorzeitig kündigen und sich um einen Nachmieter kümmern. Eine zusätzliche Klausel besagt aber dass meine Tochter und ihr Freund in diesem Falle ein genanntes Maklerbüro mit der Suche eines zumutbaren Nachmieters beauftragen muss. Sind sie nun durch diese Klausel tatsächlich an den Makler und dementsprechend auch an die Kosten dafür gebunden, oder verhält es sich auch hier, dass nur der Vermieter den Makler zahlen muss?

Vielen lieben Dank für Ihre Antwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.06.2018 13:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn eine solche Regelung im Rahmen einer Individualvereinbarung zwischen Mieter und Vermieter getroffen wird, kann sie durchaus wirksam sein. Uns wäre allerdings nicht bekannt, dass ein solcher Fall je vor Gericht verhandelt worden wäre. Den Makler muss bei der Vermittlung von Mietwohnungen derjenige bezahlen, der ihn beauftragt. Bitte beachten Sie noch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

dieKathrin90 am 23.05.2018 09:39

Guten Tag, wir haben mal eine ganz andere Frage. Wir haben uns ein altes Haus gekauft und möchten die 3 Monate Kündigungsfrist, unserer jetzigen Wohnung, zur Renovierung nutzen. Da viel zu tun ist haben wir wenig Zeit für Besichtigungen für potentielle Nachmieter. Wie viele Besichtigungen müssen wir den Vermietern ermöglichen?

Dazu muss man sagen, dass die Vermieter auch immer wieder hohe Anforderungen stellen. So sollten wir immer zuvor den Rasen frisch mähen, jegliches Beet soll ihren Anforderungen gerecht werden und mehr. Natürlich pflegen wir alles, aber im Moment bleibt dafür nicht immer Zeit.

Sind wir dazu verpflichtet?

LG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.05.2018 10:50

Hallo,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es gibt zwar keine konkrete gesetzliche Regelung, wie viele Termine ein Mieter dem Vermieter ermöglichen muss. Grundsätzlich hat er aber das Recht dazu. Dabei gilt, dass der Mieter weder Spontantermine oder Termine zu unzumutbaren Zeiten (z.B. nachts) nicht hinnehmen. Die Rechtsprechung geht von ein bis zwei Terminen die Woche für zwei bis drei Stunden ( LG Frankfurt a. M., NZM 2002, 696) bis hin zu einem Sammeltermin pro Monat, wenn zuvor schon etliche Termine stattgefunden haben (AG Hamburg, WM 92, 540).

Wenn Gartennutzung und Pflege im Mietvertrag vereinbart wurden, sind Sie auch dafür zuständig. Der Vermieter kann aber keine überspannten Anforderungen stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alexa 77 am 17.05.2018 20:39

Wie ist es, wenn der Mieter einen Nachmieter gestellt hat und der Vermieter den Nachmietern zugesagt hat und auch einer vorzeitigen Übernahme der Wohnung zugestimmt hat. Sowohl Mieter als auch Nachmieter waren anwesend - es gibt jedoch nichts schriftliches. Nehmen wir nun an, es kommt zu Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter. Kann der Vermieter jetzt den vorzeitigen Wechsel ablehnen und auf Einhaltung der Kündigungsfrist bestehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.05.2018 08:48

Hallo Alexa 77,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Grundsätzlich muss ein Vermieter zwar keinen vom Mieter gesuchten Nachmieter akzeptieren, sofern nichts anderes im Mietvertrag vereinbart wurde. Gibt es jedoch eine Zusage seitens der Vermieters, muss er sich aber schon daran halten. Denn prinzipiell können vertragliche Vereinbarungen auch mündlich geschlossen werden. Das Problem: Liegt keine schriftliche Vereinbarung vor, dürfte es später ziemlich schwierig sein zu beweisen, was genau vereinbart wurde. Es empfiehlt sich also immer, solche Vereinbarungens chriftlich zu fixieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jk_2k15 am 07.05.2018 21:53

Hallo ich habe diesen Artikel gelesen, jedoch bin ich daraus nicht schlau geworden.

Ich will so früh wie möglich ausziehen und habe meinem Vermieter mehrere potentielle Nachmieter präsentiert, welche SOFORT einziehen würden, jedoch hat er eine eigene Nachmieterin im Kopf bei der man nicht weiß WANN diese einziehen wollen würde.

Muss ich jetzt dann 2 mieten zahlen oder kann ich fristlos gehen? Immerhin hat sich der Vermieter gehen einen früheren Mieterwechsel entschieden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.05.2018 09:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter ist nicht verpflichtet, einen vom Mieter vorgeschlagenen Nachmieter zu akzeptieren. Er kann darauf bestehen, dass die gesetzlich vorgeschriebene dreimonatige Kündigungsfrist eingehalten wird. Das gilt auch dann, wenn der Mieter mehrere potenzielle Nachmieter vorgeschlagen hat.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Streit mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Klingel am 21.03.2018 20:59

Hallo.

Ich habe mit Interesse ihren Artikel gelesen. Allerdings finde ich nicht ausreichend Antwort auf meinen Fall. Im Mietvertrag steht: Das Mietverhältnis beginnt am 01.08.2016 und läuft auf unbestimmte Zeit. Das Mietverhältnis kann frühestens nach Ablauf von 24 Monaten mit der gesetzlichen Kündigungsfrist von den Mietern gekündigt werden.

Heißt das, dass das Mietverhältnis erst frühstens zum 31.10.2018 gekündigt werden kann?

Ich habe in meiner Kündigung zum 31.07.2018 meine Suche nach einen Nachmieter angekündigt, um vorzeitig aus dem Vertrag entlassen zu werden. In der Kündigungsbestätigung, welche zum 31.10.2018 ausgefertigt würde, schreibt die Verwaltung wörtlich: Eine Vorzeitige Entlassung aus dem Mietvertrag ist nur möglich, wenn ein geeigneter Nachmieter vom Eigentümer der Wohnung bestätigt wird und anfallende Bearbeitungsgebühren beglichen werden. Die Bearbeitungsgebühren belaufen sich auf 165,00€ zzgl. MwSt.

Ist diese Gebühr, wenn überhaupt, in dieser Höhe gerechtfertigt?

Besten Dank im voraus

Klingel

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.03.2018 09:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mietvertrag eine Klausel enthält, wonach die Mieter erst nach zwei Jahren kündigen können, der Vermieter aber theoretisch schon vorher, so ist diese Klausel unwirksam. Das hat zur Folge, dass aus dem Mietvertrag ein ganz normaler Mietvertrag wird, bei dem der Mieter mit einer Frist von drei Monaten jederzeit kündigen kann.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Mietvertrag nicht genau kennen und Ihren Fall daher aus der Ferne nicht abschließend bewerten können. Eine Rechtsberatung erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Caroline.sernau am 08.03.2018 11:01

Hallo,

ich habe ein Problem und zwar bin ich ein halbes Jahr früher aus meinem Wg Zimmer gezogen um mit meinem Mann zusammen zuziehen. Meine Vermieterin verlangt dafür 300€ Verwaltungskosten. Kann sie einfach 300€ für sowas verlangen obwohl ich eine nachmieterin gefunden habe?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.03.2018 11:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

besondere Verwaltungskosten kann ihre Vermieterin nicht verlangen. Sie kann allerdings darauf bestehen, dass Sie bis zum Ende der Kündigungsfrist weiterhin die Miete für das besagte Zimmer zahlen. Darüber hinaus sind natürlich Individualvereinbarungen zwischen Ihnen und Ihrer Vermieterin möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Honda am 08.02.2018 12:24

Ich wohne seit 07/2017 in einer Mietwohnung mit 2 Jahres Mindestlaufzeit. Ich bin fast zeitgleich mit Einzug schwer erkrankt. Im August 2018 möchte ich woanders hinziehen, näher an Krankenhaus und Behandlungsmöglichkeiten.

Kann ich jetzt schon um vorzeitige Kündigung bitten umd einen Nachmiieter suchen?

Muss ich noch etwas beachten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.02.2018 14:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

individuelle Vereinbarungen mit dem Vermieter sind jederzeit möglich, sofern dieser damit einverstanden ist. Ob Sie den Mietvertrag allerdings frühzeitig kündigen können, ohne dass der Vermieter dem zustimmt, ist zumindest fraglich. Sollte es zum Konflikt kommen, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

VicenteSP am 01.02.2018 18:45

Ich habe ein Problem Der Mitbewohner hat in 5 Monaten nichts geputzt. hat auch kein Reinigungsprodukt gekauft . Die Küche riecht wirklich schlecht und die WC auch . Ich habe mehrmals geputzt, muss aber nicht putzen . schließt auch die Türen zu knallte , 2 Türen schließen schon nicht gut. auch der Vertrag besagt, dass Sie die Badezimmertür zur Belüftung offen lassen müssen, und er schließt immer und viel mehr . Ich will weg machen aber die Vermieterin sagt ich muss 3 Monate Kündigung machen . Ich mochte eins Nachmieter suchen und weg machen maximal 15 Tage oder 1 Monat aber er hat eins Nachmieter fur 3 Monate später. Was ich kann machen? ich kann Kündigung machen deswegen aus gesundheitlichen Gründen, weil der Mieter schuld ist und die Regeln des Zusammenlebens nicht respektiert werden? Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.02.2018 08:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Unwille zu putzen genügt im Rahmen eines Untermietverhältnisses in der Regel nicht als Grund für eine fristlose Kündigung des Untermieters. Aus der Ferne können wir dessen Fehlverhalten allerdings nur schwer beurteilen. Sollten Sie also vorhaben, den Mitbewohner fristlos zu kündigen, empfehlen wir Ihnen eine Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

HardtoIntegrate am 19.01.2018 10:48

Hallo ,

Ich habe ein Problem. Ich habe meine Mietvertrag in 3-monatiger Kündigunsfrist gekündigt. Meine Mietvertrag war bis 31.12.2017. Ich wollte 30.11.2017 umziehen und dafür habe Ich zu den Vermieter Email geschrieben und gefragt ob es möglich ist. Sie haben mühe gegeben und paar tage später haben Sie Mail geschrieben dass Sie für 01.12 eine Nachmieter gefunden haben. Deshalb habe ich früher ausgezogen. Danach Sie haben trotzdem den Miete von Dezember abgebucht. Was kann Ich machen ? Habe Ich irgendwie gesetzliche Anspruch?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.01.2018 12:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter mit einer früheren Rückgabe einverstanden war, er einen Nachmieter gefunden haben und die Wohnungsübergabe auch tatsächlich stattgefunden hat, müssen Sie für den Dezember auch keine Miete mehr bezahlen. Unter Umständen handelt es sich aber einfach um einen Irrtum. Haben Sie mit Ihrem ehemaligen Vermieter denn schon darüber gesprochen?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


HardtoIntegrate am 19.01.2018 15:27

Vielen Dank für ihre schnelle Antwort. Ich habe schon mit dem Vermieter gesprochen. Aber die haben gesagt dass der Nachmieter abgesagt hat und ich habe erwähnt dass Ich ein E-Mail, die über Nachmieter für 01.12. ist, habe und danach habe Ich keine Antwort mehr gekriegt. Es ist eine Immobilien Unternehmen.


Immowelt-Redaktion am 22.01.2018 09:10

Entscheidend ist dabei, ob Mieter und Vermieter beidseitig mit einer vorzeitigen Vertragsauflösung einverstanden waren und ob danach eine Schlüsselübergabe stattgefunden hat. Ist beides nachweislich der Fall, ist der Mietvertrag aufgelöst und der Mieter muss keine Miete mehr zahlen. War der Vermieter jedoch nicht mit einer vorzeitigen Auflösung einverstanden, ist der Mieter trotz möglicher Schlüsselübergabe an die dreimonatige Kündigungsfrist gebunden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Fall aus der Ferne abschließend nicht beurteilen können und keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein. Legen Sie dort am besten auch etwaigen Schriftverkehr mit Ihrem Vermieter vor.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marina am 09.01.2018 22:57

Ist es dem Vermieter möglich einem potenziellen Nachmieter einen Zeitmietvertrag anzubieten, obwohl der aktuelle Mieter einen gewöhnlichen Mietvertrag mit 3-monatiger Kündigungsfrist hat?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.01.2018 09:19

Hallo Marina,

ja, das ist grundsätzlich möglich. Wichtig ist bei einem qualifizierten Zeitmietvertrag lediglich, dass im Mietvertrag ein wirksamer Grund für die Befristung nach § 575 des Bürgerlichen Gesetzbuchs angegeben wird. Ein solcher Grund kann entweder sein, dass der Vermieter die Wohnung nach Ablauf der Zeit für sich selbst oder seine Familienangehörigen nutzen will, dass er die Räume wesentlich verändern oder beseitigen will oder dass er die Räume "an einen zur Dienstleistung Verpflichteten" vermieten will, beispielsweise als Hausmeisterwohnung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alex am 30.12.2017 15:43

Hallo ! Ich habe ein Problem. Meine Tochter musste berufsbedingt ihre Wohnung kündigen. Dieses ging aber nicht, weil der Mietvertrag zeitlich befristet war bis 2019. Der Vermieter wollte meiner Tochter einen Aufhebungsvertrag zukommen lassen. Meine Tochter bemühte sich erfolgreich um eine passende Nachmieterin. Diese wollte ihre Wohnung übernehmen. Bei der Besichtigung mit der Nachmieterin und des Mieters hat dieser Ihr noch eine Wohnung im selbigen Haus angeboten. Die Nachmieterin einigte sich mit dem Mieter auf die andere Wohnung!!! Nun meine Frage: Kann man davon ausgehen das meine Tochter der Verpflichtung einen passende Nachmieterin zu suchen nachgekommen ? Wie ist hier die Rechtssprechung?. Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2018 09:07

Hallo Alex,

leider können wir Ihren Fall aus der Ferne nicht beurteilen. In vielen Fällen ist der Vermieter aber nicht verpflichtet, sich auf einen Nachmieter einzulassen, sondern macht dies oft nur aus Kulanz.

Wir würden Ihnen empfehlen, zuerst mit dem Vermieter zu sprechen, um sich nach Möglichkeit zu einigen. Sollte dies nicht möglich sein, so raten wir Ihnen, sich für das weitere Vorgehen an einen Fachanwalt für Mietrecht oder einen Mieterverein zu wenden.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Immowelt-Redaktion

mariachi99 am 19.12.2017 11:35

Hallo, ich habe Probleme mit meiner Hausverwaltung bzgl meiner Nachmieterin. Mein Vertrag läuft bis Ende Januar 2018, jedoch wollte ich früher hinaus. Der Makler hat sich nicht bemüht, deshalb habe ich in Rücksprache mit der Hausverwaltung auf eigene Faust gesucht und schnell eine gute Kandidatin gefunden. Die Bedingungen stimmen (Schufa, Einkommensnachweis etc.), sie möchte auch zum 1.1.2018 einziehen. Jetzt stellt sich die Hausverwaltung quer und meint ein Einzug sei erst zu Mitte Januar möglich, da eine adäquate Übergabe der Wohnung zwischen den Jahren nicht möglich sei. Jetzt soll ich zudem die Hälfte der Miete für Januar übernehmen. Meine Frage:

1. Kann die Hausverwaltung dies einfach so bestimmen? Was wenn ich regulär die Miete zu Ende Dezember beendet hätte, dann wäre auch eine Übergabe zwischen den Jahren fällig?

2. Muss ich die Hälfte der Januar-Miete zahlen, obwohl ich eine Nachmieterin für den 1.1.2018 gefunden habe?

Vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.12.2017 09:29

Hallo mariachi99,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Sofern es in einem Mietvertrag keine Nachmieterklausel gibt oder die Hausverwaltung/der Vermieter zusichert, dass ein Mietvertrag vorzeitig beendet werden kann, wenn ein Nachmieter gestellt wird, gibt es keinerlei Verpflichtung seitens des Vermieters/Hausverwalters, einer vorzeitigen Beendigung eines Mietvertrags zuzustimmen. Das gilt selbst dann, wenn vom Mieter eine Vielzahl von geeigneten Nachmietern präsentiert wird. Das bedeutet: Wenn Ihr Vertrag wirksam zum Ende eines Monats gekündigt wurde, gibt es keine Verpflichtung seitens des Vermieters, hiervon abzuweichen. Wenn nun die Hausverwaltung einer vorzeitigen Beendigung zum Beispiel einen halben Monat vor diesem Termin zustimmt, so handelt es sich um Kulanz ohne rechtliche Verpflichtung.

Mit freunlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Nicole2586 am 09.12.2017 00:05

Hallo, ich hatte heute ein Treffen mit meinem Vermieter und den Nachmietern.

Die Wohnung ist zum 31.12.17 gekündigt.

Es ging um Besichtigung und evtl. Übernahme von Gegenständen. Der Vermieter und Nachmieter hatten darauf gehofft das sie jetzt schon einziehen können, da ich die Wohnung schon fast leer habe.

Mein Angebot war das ich es zum 15. 12.17 komplett leer habe. Und die dann in die Wohnung können, ich dann aber die halbe Monatsmiete zurück möchte.

Das wollten die nicht und es würde mir gesagt das ich den Nachmietern mind. 10 Tage Zutritt Gewehren soll um schon etwas an Möbel etc. Zu bringen.

Mir wurde dann vorgehalten, dass der Vermieter in Sommer den starken Moosbefahl beseitigt hätte, was er wohl nicht gemusst hätte und den Kompost entsorgt hat, worum ich ihn nicht gebeten hätte es zu entleeren.

auf Kommentar antworten

Nicole2586 am 09.12.2017 00:09

Weiß nicht was ich machen soll und was davon wahr ist. Fand es ziemlich frech, das sie drei Wochen vorher einziehen wollten ohne Miete zu zahlen.

Was soll und muss ich tun?


Immowelt-Redaktion am 11.12.2017 09:29

Hallo Nicole und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter fristgerecht auf den 31. Dezember gekündigt hat, hat er auch das Recht, bis zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung zu bleiben. Alles andere ist Vereinbarungssache zwischen Mieter, Vermieter und neuem Mieter. Der Mieter ist aber nicht verpflichtet, zu einem früheren Zeitpunkt auszuziehen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Chrissi50 am 07.12.2017 14:07

Habe eine ordentliche Kündigung an den Vermieter abgeschickt. Datum bis 31.03.2018

Durch häufigen Streit und hereinspazieren des Vermieters und eine nicht abzuschließen Wohnungstausch haben wir gekündigt. Könnten wir auch schon vorab aus dem Mietverhältnis treten? Mietvertrag nur auf DIN A4 Blatt selbst geschrieben!

auf Kommentar antworten

Chrissi50 am 07.12.2017 14:08

Wohnungstür sollte es heißen


Immowelt-Redaktion am 07.12.2017 14:30

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Vermieter sich ohne Zustimmung des Mieters Zugang zur Wohnung verschafft, kann dies ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Ob das in Ihrem Fall so ist, können wir aus der Ferne leider nicht abschließend beurteilen. Unabhängig davon können Sie aber mit Zustimmung des Vermieters einen Nachmieter stellen. Ist dieser bereit, den Mietvertrag vor Ende Ihrer Kündigungsfrist zu übernehmen und stimmt der Vermieter dem zu, kommen Sie auch so früher aus dem Mietvertrag. Zu besagter Zustimmung ist der Vermieter aber nicht verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

danirvek am 29.11.2017 19:21

Hallo Immowelt,

danke für wertvolle Infos.

Wir sind eine vier-köpfige Familie. Wegen der famileren Gründen sind wir zu einer großeren Wohnung von diesselben Firma umgezogen. Wir haben unsere Wohnung zum 01.11.2017 gekündigt mit einem Nachmieter Vorschlag. Kündigungsfrist läuft am 31.01.2017 ab. Es ist ein Monat seit wir den Vorschlag gemacht haben. Bisher haben wir weder postive Antwort noch negative Antwort zu unserem Nachmieter Vorschlag erhalten. Wir haben Miete für November für zwei Wohnungen schon bezahlt. Aber wir sind finanziel leider nicht in der Lage, drei Monate zwei Mieten zu zahlen. Wir sind ratlos, warum es so lange dauert. Wir rufen zwei-drei Mal pro Woche an. Sie sagen, einfach warten. Was können wir machen?

Danke im Voraus.

MfG

Danir

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.11.2017 11:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider sind Sie in dieser Situation auf das Wohlwollen des Vermieters angewiesen, denn dieser hat nicht die Pflicht, einen möglichen Nachmieter auch zu akzeptieren und kann ohne Angabe von Gründen darauf bestehen, dass Sie bis zum Ende des Mietvertrags auch die Miete zahlen. Insofern bleibt Ihnen in Ihrer Situation nur, den Vermieter weiterhin regelmäßig auf den möglichen Nachmieter hinzuweisen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Yasser.B am 23.11.2017 17:56

Hallo immowelt,

vielen Dank für den hilfreichen Beitrag.

ich habe ebenfalls eine Frage:

Also ,ich habe schon 5 Monaten eine eigene Wohnung und ab Dezember möchte meine Freundin sich gern bei mir anmelden ,damit sie ihre Briefe von mir erhalten könnte ! Sie wohnt Momentan in Essen und studiert an der TU Dortmund !

die Frage ist : wo bekommt Man eigentlich einen Mietvertrag ? Und was soll dazu machen ,damit sich in einer WG anmelden kann .

Mit Freundlichen Grüßen

Yasser

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.11.2017 09:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einen Mietvertrag bekommen Sie unter anderem direkt bei Immowelt unter folgendem Link:
support.immowelt.de/immoweltde/startseite/aktuelles/artikel/1903.html

Sie können Teile Ihrer Wohnung ohne große Probleme an Ihre Freundin vermieten, spezielle Vorschriften für WGs gibt es nicht. Anmelden kann sich Ihre Freundin beim zuständigen Meldeamt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jennybaer am 19.11.2017 20:55

Hallo liebes Immowelt Team!

Ich möchte eigentlich nur eine allgemeine Frage stellen:

Wenn sich mein Partner und ich mal trennen sollten, was ich natürlich nicht hoffe, stellt sich mir die Frage wie ich in der Kündigung schreibe, dass der Vermieter sich bitte um einen würdigen Nachfolger kümmern soll. Ich hatte das damals bei meinem alten Vermieter (privat), dass er das übernommen hat, weil er wollte, dass der neue Mieter auch zum Rest der anderen Mieter im Hause passt.

Da ich nun die Dame, die uns die Wohnung vermittelt hat privat sehr gut kenne, meinte Sie, sie würden sich kümmern, um einen Nachmieter. Ich möchte das aber für die Allgemeinheit trotzdem schriftlich festhalten. Wie kann ich das am besten formulieren? Und wichtig auch für mich, so war es bei meinem alten Vermieter, dass man irgendwie in der Kündigung benennt, dass die Zahlungen bei vorzeitigem Einzug des Nachmieters dann eingestellt werden... das man das auch bestätigt bekommt!

Ich hoffe Sie können mir helfen!

Liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2017 11:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Suche nach einem Nachmieter ist grundsätzlich immer Sache des Vermieters, hierzu muss nichts zusätzlich schriftlich festgehalten werden. Sollte sich vor Ablauf der Kündigungsfrist ein Nachmieter finden und dieser auch einziehen, müssen Mieter ab dem Zeitpunkt der Wohnungsübergabe keine Miete mehr bezahlen. Auch hier bedarf es keiner zusätzlichen schriftlichen Vereinbarung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

djillali am 19.11.2017 19:31

Ich habe eine nachmieter gesucht ader wurde nicht akseptieret was tun wir sind 6 köpfige und Nachwuchs kommt bald

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2017 10:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Vermieter ist nicht verpflichtet, einen möglichen Nachmieter zu akzeptieren. Insofern bleibt Ihnen nur, es noch einmal mit einem anderen Nachmieter zu versuchen oder die Kündigungsfrist abzuwarten. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 06.10.2017 18:20

Hallo immowelt,

mein Freund und ich haben eine größere Wohnung gesucht, weil wir erfahren haben, dass wir Nachwuchs kriegen (ungeplant) und einen neuen Mietvertrag unterschrieben. Dann haben wir jedoch direkt wieder gekündigt, weil wir festgestellt haben wir können das finanziell nicht mit dem Elterngeld stemmen und bleiben in meiner kleineren Wohnung (er wohnt noch zu Hause bei seinen Eltern und zahlt nichts, muss aber zu mir ziehen um mich zu unterstützen). Müssen natürlich trotzdem 3 Monate Miete zahlen, obwohl der Vermieter erst mündlich meinte, er würde dann Nachmieter suchen damit wir verschont bleiben. Er hat aber seit 2 Monaten nichts gesucht/annonciert. Nach einem Monat habe ich selbst gesucht und schon mind. 16 Interessenten gefunden und weitergeleitet. Vermieter sagt er hätte alle kontaktiert. Viele sagten mir aber es hätte sich keiner gemeldet, haben schon was anderes oder kein Interesse nach Besichtigung. Da jetzt schon 2 Monate vorbeigegangen sind, wird es immer schwieriger jemanden für 1.11. zu finden (alle haben 3 Monate Kündigungsfrist). Wir kriegen wahrscheinlich auch keinen Schlüssel zur Wohnung, weil wir ja schon gekündigt haben.

Ist die Situation irgendwie zu retten oder spricht alles gegen uns? Danke im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.10.2017 09:19

Hallo Anna und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gerade in großen Städten suchen viele Menschen ja auch kurzfristig eine Wohnung. Insofern ist die Chance vielleicht nicht ganz schlecht, dass Sie zumindest noch einen Nachmieter finden. Sie sind aber leider dennoch darauf angewiesen, dass ihr Vermieter diesen akzeptiert und mit ihm einen Mietvertrag macht. Denn rein rechtlich betrachtet, kann Ihr Vermieter auch auf die dreimonatige Kündigungsfrist bestehen und muss gar keinen Nachmieter annehmen. Wir wünschen Ihnen jedenfalls noch viel Erfolg bei der Nachmietersuche!

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dennis am 06.10.2017 14:14

Hallo liebe Immowelt-Redaktion,

gerne möchte ich einmal Ihre Würdigung zu meinem Fall einholen.

In meiner aktuellen Wohnung bin ich seit über 2,5 Jahren drinnen. Der Mietvertrag läuft auf unbestimmte Zeit, wobei die ordentliche Kündigung frühestens nach zwei Jahren möglich ist. Nun habe ich ein Jobangebot in einer anderen Stadt erhalten (> 500 km) erhalten, weswegen ich den Mietvertrag schnellstmöglich gekündigt habe (Ende August). Der neue Job fängt bereits am 1.10. an. Der Vermieter bestätigte die Kündigung zu Ende November. Wenn er bereits vor Ende der Kündigungsfrist einen potentiellen Nachmieter hätte, könnte ich auch, sofern gewünscht, schon früher aus dem Mietvertrag raus.

Ich habe ihm daraufhin eine Nachmieterin vorgeschlagen. Die Nachmieterin ist finanziell besser gestellt als ich und würde ebenso wie ich alleine dort einziehen. Wir beide haben einen gemeinsam abgestimmten Übergangstermin gefunden (Mitte Oktober). Daraufhin hat sich der Makler der Hausverwaltung an meine potentielle Nachmieterin gewendet - er freue sich, ihr die Wohnung zu den in der Mail enthaltenen Konditionen anbieten zu können. Diese war jedoch nicht einverstanden, dass sie eine "Exklusivitäts-Provision" hätte zahlen müssen, zumal weder sie noch ich einen Makler beauftragt haben. Wir haben den Fall der Hausverwaltung geschildert und seitdem keine schriftliche Rückmeldung mehr erhalten.

Meine Fragen sind:

- Habe ich durch den Jobwechsel in eine weit entfernte Stadt ein "berechtigtes Interesse" und darf vor Ende November früher aus dem Mietvertrag raus?

- Darf ich die Mietzahlung ab Mitte Oktober einstellen, da der Makler der Hausverwaltung eine Zusage an meine Nachmieterin ausgesprochen hat (und dadurch auch impliziert hat, dass diese mindestens gleichwertig ist)?

Ich hoffe, Sie können mir hier eine ausreichende Würdigung meines Falles hinterlassen. Vielen Dank schon einmal dafür!

Freundliche Grüße

Dennis

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.10.2017 14:29

Hallo Dennis und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gleich zuerst: einen Makler muss ein Mieter nur noch dann zahlen, wenn er ihn selbst beauftragt hat, für sich eine Wohnung zu finden und der Makler dann auch eine Wohnung findet. Ein Jobwechsel in eine weit entfernte Stadt genügt in der Regel aber nicht, eine verkürzte Kündigungsfrist zu rechtfertigen. Das geht dagegen sehr wohl, wenn Sie einen Nachmieter gefunden und der Vermieter diesen akzeptiert hat. Ein Problem entsteht in Ihrer Situation dadurch, dass der Nachmieter nun wieder abgesprungen ist. Einfach die Mietzahlungen einzustellen ist in diesem Fall keine Lösung, hier wäre ein Rechtsstreit nahezu vorprogrammiert. Insofern würden wir an Ihrer Stelle dazu raten, bei der Hausverwaltung und Ihrer Nachmieterin darauf hinzuwirken, dass diese schnellstmöglich den Mietvertrag unterzeichnen kann. Am besten lassen Sie sich das frühzeitige Ende Ihres Mietvertrags ebenfalls schriftlich bestätigen. Denn: Der Vermieter ist keineswegs verpflichtet, einen Nachmieter zu akzeptieren, auch wenn dieser gleich- oder höherwertige finanzielle Mittel zur Verfügung hat als der aktuelle Mieter.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifels- oder Streitfall empfehlen wir daher stets die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bianka am 26.09.2017 16:15

Hallo Immowelt, ich hätte auch eine Frage. Aufgrund einer Krebserkrankung mit Folge einer 100% Schwerbehinderung möchte ich erwerbsminderungsrente einreichen. Dann kann ich aber als alleinerziehende Mutter meine Miete von über 1.000 Euro nicht mehr zahlen. Ich war beim Wohnungsamt und habe eine günstigere §5-Schein Wohnung zugewiesen bekommen. Ich habe daraufhin die jetzige Wohnung gekündigt mit Hinweis auf die Erwerbsminderung und der Bitte, einen Nachmieter zu stellen. Das ist jetzt über 4 Wochen her. Die Kündigung wurde mit dem Hinweis akzeptiert, einen Nachmieter stellen zu können, wenn rechtzeitig mit diesen ein Vertrag gemacht werden kann. Vor mehr als 3 Wochen haben sich mehrere Nachmieter schriftlich online mit Rückbestätigung zum 01.10.17 beworben und bis heute keine Antwort bekommen. Alle nötigen Unterlagen wurden eingereicht, alles Doppelverdiener, also mehr Einkommen als ich. . Vorabnahme durch den Hausmeister hat auch stattgefunden.Nun zahle ich seit 01.09.2017 doppelt Miete. Wie lange muss ich das akzeptieren? Macht s Sinn, einen Anwalt aufzusuchen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.09.2017 09:06

Hallo Bianka und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir können Ihren Ärger verstehen. Allerdings sind Vermieter in keiner Weise verpflichtet, etwaige Nachmieter zu akzeptieren, damit ein Mieter frühzeitig ausziehen kann. Ein Vermieter kann immer auch auf die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten bestehen. In Ihrem Fall kommt es darauf an, welche Vereinbarungen zwischen Ihnen und dem Vermieter genau getroffen wurden. Insofern würden wir Ihnen tatsächlich empfehlen, einen Mieterverein oder einen auf Mietrecht spezialisierten Fachanwalt aufzusuchen. Legen Sie diesem am besten sowohl Ihren Mietvertrag vor als auch alle etwaigen weiteren schriftlichen Vereinbarungen zwischen Ihnen und dem Vermieter. Sie erhalten dann eine Rechtsberatung und erfahren, wie Sie am besten weiter vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


caboverdiano am 08.11.2017 19:02

Das ist ja voll die Schweinerei vom Vermieter. Warum kann man Mietern nicht einfach entgegenkommen.

sarah am 20.09.2017 09:31

Hallo Immowelt,

ich habe eine Frage. Situation ist momentan folgende: Ich wohne seid März 17 in einer Wohnung und möchte zum 01.10.17 in eine andere Stadt wegen eines Jobangebot ziehen. Habe dort kurzfristig eine Zusage für eine Wohnung bekommen. Die Kündigung ist am 20.09. rausgegangen und ich habe mich um mehrere Bewerber als Nachmieter gekümmert. Ist es realistisch, dass sich das innerhalb der nächsten 11 Tage klärt, dass ich ohne Schaden ausziehen kann?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.09.2017 11:13

Hallo Sarah und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das hängt von Ihrem Vermieter ab. Wenn dieser innerhalb der relativ kurzen Frist einen der potenziellen Nachmieter akzeptiert und dieser auch bereit ist, ab 1. Oktober die Miete zu zahlen, könnte das Mietverhältnis für Sie schnell beendet sein. Dazu verpflichtet ist der Vermieter allerdings nicht. Er könnte also theoretisch auch darauf bestehen, dass Sie sich an die dreimonatige Kündigungsfrist halten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

am 29.08.2017 00:52

Hallo Immowelt,

ich habe ebenfalls eine Frage:

Ich habe bei meinem Mietvertrag eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren. Nun muss ich auf Grund meiner Arbeit umziehen, so dass Pendeln nicht in Frage kommt. Der Vermieter hat auch zugestimmt, dass ich, wenn ich einen Nachmieter stelle, aus dem Mietvertrag raus komme. Nun suche ich schon seit einer Weile nach einem Nachmieter und habe einen gefunden, den der Nachmieter abgelehnt hat. Die Gründe hierfür waren, dass er kein deutsches Konto hat und keinen deutschen Bürgen angeben konnte, obwohl er die Kaution zahlen würde und auch von den Finanzen her zahlen kann. Der potentielle Nachmieter hatte auch alle notwendigen Formulare ausgefüllt, zwar auf Englisch, aber ausgefüllt. Es war klar, dass er von seinen Eltern unterstützt wird und genug Geld bekommt, um die Miete zu zahlen.

Nun habe ich zusätzlich herausgefunden, dass ein Nachmieter nicht aufgrund seiner Herkunft abgelehnt werden darf und wenn trotzdem ein solcher Nachmieter abgelehnt wird, dass ich aus der Pflicht einen Nachmieter zu stellen raus bin. Stimmt das? Oder ist das in diesem Fall so, dass ich tatsächlich raus komm? Kann der Vermieter den Jungen so leicht ablehen ohnen triftigen Grund?

Ich würde mich über eine klärende Antwort freuen!

Viele Grüße, Pü

auf Kommentar antworten

fuckutoo am 08.09.2017 16:46

Hi Pü....

hat der mögliche Nachmieter einen ausländischen Ausweis und ist ca. 30 Jahre alt?

Dann bestünde nämlich die theoretische Option einfach mit mir die Zettel zu tauschen...am besten gleich...


Immowelt-Redaktion am 29.08.2017 08:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir haben es hier mit zwei verschiedenen Sachverhalten zu tun. Einerseits mit Ihrem Wunsch, früher aus dem Mietvertrag herauszukommen und auszuziehen. Hier ist Ihr Vermieter generell nicht verpflichtet, einen Nachmieter zu akzeptieren, es steht ihm frei ihn aus welchen Gründen auch immer abzulehnen. Wenn er möchte, könnte er theoretisch auch darauf bestehen, dass der Mietvertrag die vereinbarte Dauer läuft. Insofern können Sie sich nicht darauf berufen, einen Nachmieter gestellt zu haben und daher den Mietvertrag vorzeitig auflösen.

Auf der anderen Seite steht Ihre Annahme, dass ein Vermieter einen potenziellen Mieter nicht aufgrund seiner Herkunft ablehnen darf. Das ist in gewissem Maße korrekt, weil ebendas aus dem Antidiskriminierungsgesetz hervorgeht. Hat der Vermieter jedoch andere Gründe, beispielsweise Zweifel an der Solvenz des künftigen Mieters, darf er ihn durchaus ablehnen. Ohnehin ist eine solche Ablehnung aber eine Sache zwischen dem potenziellen Nachmieter und dem Vermieter. Insofern würden wir Ihnen empfehlen, weitere Nachmieter zu suchen. Ihr Vermieter hat ja schon die prinzipielle Bereitschaft erklärt, sie vorzeitig aus dem Mietvertrag zu entlassen, wenn ein passender Nachmieter gefunden wird.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher stets die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jazz01 am 17.08.2017 17:23

Hallo immo-welt...

Ich habe ebenfalls eine Frage:

Ist bei einem Kündigungsausschluss von einem Jahr und gewünschten vorzeitigem Auszug mit akzeptierten Nachmieter eine "Vorfälligkeitsentschädigung" zu 20% der zu erwartenden Kaltmiete legitim?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.08.2017 14:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest ist eine solche Zahlung eher unüblich. Unter einer Vorfälligkeitsentschädigung versteht man eigentlich den Geldbetrag, der an eine Bank bei frühzeitiger Kündigung eines Hypothekendarlehens zu zahlen ist. Als individuelle Vereinbarung könnte es aber zulässig sein, diesen Geldbetrag bei vorzeitiger Auflösung des Mietvertrags zu verlangen. Dies können wir allerdings aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Im Zweifelsfall raten wir daher zur Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Taeddie am 06.08.2017 09:02

Hallo, es stellt sich mir folgende Frage.

Und zwar:

Ich habe meinen Mietvertrag zum 31.10. gekündigt, da ich nach Wangerooge ziehe.

Jetzt hab ich dort auch einen Job gefunden, den ich ab dem 15.08. antreten werde.

Habe die Wohnung nun seit zwei Tagen inseriert für ab sofort, mein Vermieter hingegen meint Besichtigungen erst ab September!

Gibt es da ein Sonderkündigungsrecht, wenn ich einen Job gefunden habe? Ich wohne noch in Dortmund und ziehe viele Kilometer in den Norden. Gibt es da etwas wovon ich Gebrauch machen kann?

Vielen lieben Dank in voraus!!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.08.2017 09:38

Hallo Taeddie und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, ein solches Sonderkündigungsrecht gibt es nicht. Es besteht aber unabhängig davon natürlich die Möglichkeit, dass Sie sich mit dem Vermieter auf ein früheres Ende des Mietvertrags einigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carins am 03.08.2017 19:33

Hallo...was ist denn wenn man eine kleinere Wohnung wegen scheidung braucht?...meine Vermieterin hat schon 10 leute abgelehnt nur weil sie zu jung sind. Kann man da nicht irgendetwas machen? Sie kann doch nicht nur nein nein nein sagen wegen so kleinen Gründen wie die sind mir zu Jung...

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.08.2017 08:48

Hallo Carins,

ein Vermieter ist nicht verpflichtet, einen bestimmten Nachmieter zu akzeptieren. Er braucht für eine Ablehnung auch keinen bestimmten Grund, unabhängig davon, wie viele potenzielle Nachmieter ein Mieter vorstellt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mary S. am 25.07.2017 22:27

Es müsste gesetzlich geregelt und erlaubt sein, dass ein Mieter GENERELL zum Ende eines lfd. Monats ausziehen kann.

Diese Regelung sollte einseitig sein. Der Vermiter hingegen hat sich an die bisherigen Fristen zu halten. Das wäre Bürgerfreundlich, das wäre zeitgemäss (den die Umzugsraten gehen hoch, meist aus beruflichen Gründen)

Wir leben nicht mehr in einer Zeit, wo man 20 Jahre dieselbe Wohnung gemietet hat und 20 Jahre denselben Arbeitsplatz hatte. Hier muss mehr Dynamik rein.

Mieter soll SCHNELL rauskönnen und der andere Mieter SCHNELL hinein.

Doch da die Politik stets dem Geld folgt, wird eine soilche Regelung nciht kommen. Politik dient meist den besser Betuchten und die haben das Eigentum, die Immobilien und denen wird gedient, weil die den Banken überhaupt erst die "Spielwiesen im Geldsystem" bieten, die ein kleiner Arbeitnehmer nicht bieten kann.

auf Kommentar antworten

Eluna am 15.07.2017 10:48

Eine Frage hätte ich ... es steht oben bei berechtigtem Interesse ... wenn die Wohnung zu groß ist (im Sterbefall)

Was ist, wenn die Wohnung zu klein geworden ist ... nicht wg ankündigendem Nachwuchs, sondern weil die Kinder zu groß für ein gemeinsames Zimmer sind und ein weiteres Zimmer benötigt wird? Also statt einer 3 eine 4 Zi Wohnung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2017 09:52

Hallo Eluna und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch ein solcher Fall wäre prinzipiell ein familiärer Grund für einen frühzeitigen Wohnungswechsel. Aus der Ferne können wir Ihnen aber nicht mit Bestimmtheit sagen, ob Sie mit einer frühzeitigen Kündigung erfolgreich wären. Wir dürfen keine Rechtsberatung leisten und empfehlen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kouame am 10.06.2017 15:04

Das ist doch nicht schön, Nachmieter zu haben, ohne dass man vorher darüber mit dem Vermieter gesprochen hat. Aber der Vermieter soll toleranter mit alleinstehenden Mietern sein, denn sie können sich in eine Frau verlieben und es kann irgendwann eine Nachmieterin oder eine Mitbewohnerin geben.

Jetzt lautet meine Frage wie folgt:

Was soll man in diesem Fall tun ?

auf Kommentar antworten

Irma Mabuse am 07.06.2017 23:12

Ich würde mir den Stress sowieso nicht machen mit a) Nachmieter suchen

b) verhandeln mit Vermieter oder Hausverwaltung.

Einfach bezahlen, fertig ! Und wenn für die Dauer der Kündigungsfrist kein Geld da ist und man nicht zwei Mieten auf einmal stemmen kann für diesen Zeitraum der Überschneidung, sollte man auch nicht umziehen. Das ist meine Meinung. Man muss abwägen zwischen "Geld sparen" und sich "Mehrbelastung" aufhalsen. Wenn ich umziehen will, dann tue ich das. Ich ziehe einfach um, wenn ich ein gutes Objekt gefunden habe. Es ist mir völlig egal, ob meine alte Wohnung leersteht und ich noch zwei oder 3 Monate dafür bezahlen muss. Kostet auch nicht mehr wie ein mittelmässiger Kurzurlaub.

Und alles läuft entspannt und plangemäss ab. Ist für beide Parteien gut.

auf Kommentar antworten

AliceImWunderland am 05.03.2018 23:49

Wie arrogant!


Chris am 25.07.2017 11:51

Hat nicht jeder nen Goldesel im Keller. Manche wollen auch aus sozialen Brennpunkten raus und können sich 2 Mieten gleichzeitig schlichtweg nicht leisten. Da wird dann die alte Mietkaution schnell für die neue Wohnung benötigt und anstatt nem Umzugsunternehmen die Familie "beauftragt". Warum man lieber über 1000€ aus dem Fenster wirft, anstatt mal mit dem Vermieter zu reden - zumal viele Leute auf Wohnungssuche sind - kann ich nicht nachvollziehen. Finde ich absurd. Dann geben Sie mir die Kohle und ich kümmere mich darum. Wenns viele Leute mit dieser Denke gibt, hab ich in einem Jahr ausgesorgt...

melinamelinaa am 11.05.2017 09:15

Hallo,

vielen Dank für den hilfreichen Beitrag.

Ich habe eine Verständnisfrage:

Unser Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 2 Jahre, mein Partner hat gerade erfahren, dass er Ende des Monats seinen Job verliert, aber ein sehr gutes Angebot (direkt für nächsten Monat) in einer neuen Stadt bekommen.

Ich habe jetzt schon eigenständig drei potentielle Nachmieter gefunden. Habe ich es richtig verstanden, dass der Vermieter wegen unserem berechtigten Interesse einen der geeigneten Nachmieter akzeptieren muss?

Danke für die Hilfe

Melina

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.05.2017 17:25

Hallo melinamelinaa,

besten Dank für Ihren Kommentar. Bei einem qualifizierten Zeitmietvertrag, bei dem die Dauer des Mietverhältnisses vertraglich festgelegt ist, kann der Mieter gemäß § 242 BGB vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen, wenn der Mieter beispielsweise aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen muss. Voraussetzung hierfür ist, dass der Mieter einen geeigneten Nachmieter findet.

Mit besten Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Sina2017 am 04.05.2017 10:08

Hallo,

wir haben unsere Wohnung fristgerecht gekündigt.

Jetzt ist aber der Fall eingetreten, dass wir in die neue Wohnung einen Monat früher einziehen können.

Dies haben wir unserer Vermieterin mitgeteilt.

Dann haben wir ihr drei Nachmieter zur Verfügung gestellt.

Sie hat sich auch notwendige Unterlagen, z.B. Selbstauskunft und Lohnabrechnungen von den potenziellen Nachmietern zukommen lassen.

Sie ist aber bisher noch nicht persönlich erschienen, um sich mit den Personen und uns zu treffen.

Auf den dritten Nachmieter hat sie bisher noch gar nicht reagiert.

Telefonisch und per Email wurde sie von uns und von den Nachmietern mehrmals kontaktiert.

Reagiert aber nicht. Einfach nicht erreichbar.

Können wir trotzdem einen Monat früher aus der Wohnung ausziehen und

was ist mit der Miete für diesen Monat?

Was ist mit der Kaution, die wir gezahlt haben?

Sie meldet sich einfach nicht und erscheint auch nicht persönlich.

Einer der Nachmieter ist der Chef der Hausmeisterfirma, welche dieses Objekt betreut.

Wir stehen hier jetzt drei Wochen vor unserem Auszug und wissen nicht, was wir unternehmen sollen, weil die Vermieterin sich nicht meldet.

Wahrscheinlich würde sie sich auch nicht melden, wenn wir fristgerecht ausziehen würden.

Danke für Tipps

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.05.2017 13:40

Hallo Sina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Mieter haben keinen rechtlichen Anspruch darauf, ihre Kündigungsfrist durch Vorschlagen eines Nachmieters zu verkürzen. Der Vermieter muss sich darauf also nicht einlassen und der Mieter müsste bis zum tatsächlichen Ende der Mietdauer auch die Miete zahlen. Soweit es keine Schäden in der Wohnung gibt, müsste der Vermieter die Kaution aber natürlich zurückzahlen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher stets die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Blackeye am 27.04.2017 04:57

Hallo Immowelt

ich hatte mit meiner Vermieterin eine mündliche Abmachung das wir die Wohnung zum 30.06.2017 Kündigen, aber sollte sich für einen Nachmieter entscheiden würden wir früher aus dem Vertrag rauskommen.

Jetzt hat sie sich für einen Nachmieter entschieden und hat mit Ihm ausgemacht, daß er noch Zeit bekomme die Wohnung zu Renovieren, es handelt sich hierbei um einen Renovierungszeitraum von 2-3 Wochen, ich denke nicht das wir so viel kaputt gemacht haben, das eine Renovierung durch den Nachmieter rechtfertigen würde.

Ausserdem will sie das wir für die Materialkosten aufkommen die er dafür benötigt muss ich alles Bezahlen.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.04.2017 08:59

Hallo Blackeye und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Nachmieter in einer Wohnung renovieren möchte, ist das grundsätzlich seine Angelegenheit. Wenn der Vormieter die Wohnung gewöhnlich benutzt und nichts kaputt gemacht hat, muss er die Kosten dafür nicht tragen. Er müsste allenfalls im Rahmen einer gültigen Renovierungsklausel im Mietvertrag selbst renovieren. Gültig sind allerdings nur flexible Klauseln. Starre Klauseln, die den Mieter dazu verpflichten, bei Auszug zu renovieren, sind unwirksam.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schlecht beurteilen können und auch Ihren Mietvertrag nicht kennen. Im Zweifelsfall empfehlen wir daher immer die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

marie am 19.12.2016 12:45

Hallo immowelt

bei mir liegt der Fall vor das ich in eine Altengerechte wonung ziehen möchte oder muss mein nachbar Mobbt mich schon 2 jahre so lange ich hier wohne mein Arzt kann das bestätigen. Wo oder an wen kann ich mich wenden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.12.2016 13:51

Liebe Marie,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Auf https://www.immowelt.de/senioren/seniorenwohnungen.aspx können Sie konkret nach seniorengerechten Wohnungen suchen und einen Suchauftrag nach Ihren Vorstellungen anlegen. Bei weiteren Fragen kann Sie zudem das Amt für Wohnungswesen unterstützen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Suche und alles Gute.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Nizamettin am 21.11.2016 12:00

Hallo Immowelt,

ich habe mit meinem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag abgeschlossen ansonsten hätte ich normale Kündigung bekommen.

Jetzt möchte ich aus der wohnung frühzeitig raus und einen Nachmieter stellen aber der vermieter stellt sich quer.

muss ich das akzeptieren.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.11.2016 12:05

Hallo Nizamettin,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich ist der Vermieter nicht verpflichtet, einen Nachmieter zu akzeptieren. Er kann auf die Einhaltung der Kündigungsfrist beharren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

asandte am 15.11.2016 10:08

Hallo immowelt,

ich möchte früher aus dem Mietvertrag raus und wollte Nachmieter stellen. Nun teilt mir meine Vermieterin mit, dass sie die Wohnung nach mir nicht mehr vermieten möchte. Muss ich nun also die Frist einhalten und 3 Monate weiter zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.11.2016 11:00

Hallo asandte,

tatsächlich ist der Vermieter nicht verpflichtet, einen Nachmieter auch zu akzeptieren und kann auf die Einhaltung der Kündigungsfrist bestehen. In diesem Fall wäre bis zum Ende der Mietdauer weiterhin die Miete fällig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carolein am 26.10.2016 10:31

Hallo Immowelt,

In meinem Mietvertrag steht keine Klausel für Nachmieter!

Habe bereits mit der Gesellschaft telefoniert und die stimmten der Suche mit einem Nachmieter zu! Habe auch in der Kündigung den Offiziellen sowie den vorzeitigen Termin für den Auszug genannt!

Wenn ich jetzt mehrere Mietinressenten habe und einreiche, darf der Vermieter sie bei mir ablehnen und für eine andere Wohnung die Daten verwenden, da die Gesellschaft mehr Wohnungen besitzt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.10.2016 11:07

Hallo Carolein,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell ist es Sache des Vermieters, ob dieser einen Nachmieter akzeptiert oder nicht. Einen Rechtsanspruch darauf hat der Mieter nicht. Ob der Vermieter ablehnen und ihm anschließend eine andere Wohnung anbieten darf, ist gesetzlich nicht geregelt. Hier käme es im Streitfall sicher auf eine Beurteilung des Einzelfalls ab. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte der von Ihnen geschilderte Fall tatsächlich eintreten, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Familie Weberscheidt am 29.09.2016 14:23

Schönen guten Tag,

folgender Sachverhalt: wir haben unsere Wohnung fristgerecht zum 31.12. gekündigt da wir zum 16.10. eine Sozialwohnung mit Wohnberechtigungsschein beziehen da meine Singlewohnung zu klein für 4 Personen (nachwuchs) wurde. Telefonisch wurde mit der Hausverwaltung abgesprochen, wenn ein passender Nachmieter von uns gefunden werde, können wir zum 31.10. aus dem Mietvertrag.

Ich habe unter der von der Hausverwaltung vorgegebenen Kriterien Nachmieter vorgeschlagen, wovon einer von der Hausverwaltung die zusage erhielt und schon ein Termin für den Mietvertrag ausgemacht wurde.

Einen Tag später meldet sich die Hausverwaltung, dass der neue mieter nicht die gleiche Kaltmiete erhält wg des neuen Mietspiegels. Dies konnte ich nicht wissen und es wurde nicht ausdrücklich gesagt dass die miete für den nachmieter steigt.

Sollte der nachmieter abspringen, bin ich dann dennoch gezwungen die 3 Mieten zu zahlen, da wir uns keine zwei Wohnungen leisten können... Sonst müssten wir ja nicht in eine Sozialwohnung.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.10.2016 08:32

Liebe Familie Weberscheidt,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Vermieter sind nicht verpflichtet, einen Nachmieter zur Abkürzung der Kündigungsfrist zu akzeptieren. Einigen sich Vermieter und Mieter darauf, dass der Mieter einen Nachmieter suchen kann, sollte dies schriftlich geregelt sein. Sollte allerdings keine einvernehmliche Regelung bestehen und Mieter sowie Vermieter können sich nicht auf einen Nachmieter einigen, muss der Mieter bis zum Ende seiner Mietzeit zahlen. Bitte beachten Sie, dass wir Ihren Fall aus der Ferne pauschal nicht beurteilen können und auch keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, empfehlen wir Ihnen den Gang zum Fachanwalt oder Mieterbund.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maik_Krüger am 23.09.2016 16:09

Einen schönen guten Tag.

Ich habe folgende Frage

Und zwar habe ich meine Wohnung zum 30.11.16 gekündigt und bin auf der suche nach Nachmietern und habe dem Vermieter auch mehrer Nachmieter geliefert jedoch alles abgelehnt.

Wie ist die Regelung bei einer alleinerziehenden Mutter mit Tochter und Hund?

Der Vermieter hat abgelehnt auf Grund dessen das der Hund dabei ist und dieser den ganzen Tag bellen könnte wenn niemand im haus ist.

Auch auf Erklärung dieser das der Hund Krank ist und nur schläft keine zusagen.

Die Nachmieterin wäre zu sofort eingezogen womit ich vorzeitig aus meinem Mietvertrag raus kommen würde um eben ab Oktober keine zwei mieten für zwei Wohnungen zahlen zu müssen.

Ich bitte um Hilfe.

Mfg Krüger

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.09.2016 10:21

Lieber Maik_Krüger,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Nur dann, wenn es im Mietvertrag eine so genannte Nachmieterklausel gibt, kann ein Vermieter überhaupt dazu verpflichtet sein, einen vom Mieter vorgeschlagenen geeigneten Nachmieter zu akzeptieren. Gibt es keine solche Klausel, hat der Mieter, will er vorzeitig, d.h., vor Ablauf der Kündigungsfrist, ausziehen, keinerlei Handhabe, den Vermieter dazu zu drängen, einen vorgeschlagenen Nachmieter zu akzeptieren. Er muss dies nicht einmal begründen. Es gilt aber auch: Mieter haben in den meisten Fällen die Möglichkeit, ihre Mietwohnung mit der gesetzlichen Dreimonatsfrist zu kündigen, der Vermieter kann nicht verlangen, dass der Mieter einen Nachmieter sucht.  Bitte beachten Sie, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht individuell beantworten können. Bei weiteren Fragen empfehlen wir daher den Gang zu einem Fachanwalt oder zu einer Mietervereinigung.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

euphon am 17.09.2016 17:37

Wir haben Familienzuwachs und benötigen sehr dringend wegen der viel zu engen und kleinen Wohnung einen Nachmieter. Die Verwaltung stimmte dem Stellen eines Nachmieters zu.

Wir haben bereits eine für uns geeignete Immobilie gefunden.

Ich weiß nicht, ob wir eine Nachmieterklausel im aktuellen Vertrag haben. Muss diese drin sein, um unser berechtigtes Interesse eines vorzeitigen Umzugs bei geeigneten Nachmietern geltend machen zu können?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.09.2016 13:29

Hallo Euphon,
herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Allgemein sind Nachmieterklauseln, die es einem Mieter ermöglichen, früher aus dem Mietvertrag rauszukommen, wenn sie einen geeigneten Nachmieter haben, eher selten zu finden. Ist diese Klausel nicht vorhanden, sind die Möglichkeiten, früher aus dem Mietvertrag zu kommen, eher begrenzt. Es sei denn, der Vermieter stimmt einer Nachmietersuche seitens des Mieters zu. In der Regel wird der Vermieter sich aber vorbehalten, dass er den Nachmieter auch ablehnen kann, wenn er diesen als nicht passend empfindet. Bitte beachten Sie, dass wir Ihren Fall aus der Ferne – ohne Einsicht in Ihren Mietvertrag – pauschal nicht beantworten können.
Mit herzlichen Grüßen
Die Immowelt-Redaktion

Mausekrümel am 08.09.2016 15:04

Wir sind Umgezogen von 1og. Nach eg im gleichen Haus 1 doppelte Monatsmiete für September für die alte Wohnung darf der Vermieter trotzdem man September ganz bezahlt den Svhlüssel vor ende September verlangen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.09.2016 15:55

Lieber Mausekrümel,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Allgemein besteht ein Mietvertrag bis Ablauf der Kündigungsfrist. Hat ein Mieter eine Wohnung fristgerecht zum Ende eines Monats gekündigt sowie die letzte Monatsmiete bezahlt, ist er bis Ende September noch Mieter der Wohnung. Somit

muss er den Schlüssel auch erst Ende September abgeben. Bitte bedenken Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und einen Einzelfall wie den Ihren aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Eine Rechtsberatung erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mehr Antworten zu Schlüsselfragen finden Sie unter http://ratgeber.immowelt.de/a/zugang-gewaehrt-so-viele-wohnungsschluessel-bekommt-ein-mieter.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Engel07 am 02.09.2016 17:01

Wie lange hat man zeit wenn ein nachmieter gefunden wurde die Wohnung leer zu räumen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.09.2016 09:07

Hallo Engel07,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das hängt davon ab, wann Ihr Mietvertrag endet und der des Nachmieters beginnt, ist also Vereinbarungssache zwischen Ihnen, Ihrem Nachmieter und dem Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bando am 13.07.2016 14:11

Liegt auch ein berechtigtes Interesse vor, wenn man keinen Job in einer anderen Stadt anfängt aber ein Studium?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.07.2016 09:39

Lieber Bando,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei der Abwägung, was ein berechtigtes Interesse ist und was nicht, kommt es stark auf den Einzelfall an. Wenn jemandem beispielsweise der Arbeitsvertrag gekündigt ist und er daher genötigt ist, sich in einer anderen Stadt einen neuen Job zu suchen, dürfte ein solches Interesse vorliegen. Auch wenn jemand ein Studium antritt, kommt es auf die Umstände an. Aus der Ferne können wir diese leider nicht beurteilen. Bitte bedenken Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Utah am 18.06.2016 15:28

Kann ich früher ausziehen , wenn mein Vermieter die Wohnung verkauft und der Käufer selbst einziehen möchte ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.06.2016 08:57

Liebe/r Utah,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Auch in dem von Ihnen genannten Fall gelten die gesetzlichen oder vertraglich festgelegten Kündigungsfristen, in der Regel sind dies drei Monate. Natürlich können Sie sich aber dennoch mit dem Vermieter auf einen früheren Auszugstermin einigen, wenn er damit einverstanden ist.

Weitere Informationen zu Kündigungsfristen finden Sie in diesem Artikel:
http://ratgeber.immowelt.de/a/auszug-aus-der-mietwohnung-kuendigungsfristen-nicht-vergessen.html

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion