Wohnung kündigen: Problemlos raus aus dem Mietvertrag

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Wer aus einer Mietwohnung auszieht, muss vorher die Wohnung kündigen – das ist klar. Bei der Kündigung des Mietvertrags gibt es jedoch einige Feinheiten zu beachten, die Mieter kennen sollten. Ansonsten riskieren sie, dass der Mietvertrag auch nach ihrem Auszug noch weiterläuft. So können Mieter teure Fehler vermeiden.

Arbeitsplatzwechsel, Familienzuwachs oder schlichtweg der Wunsch nach mehr Platz – Gründe für einen Umzug gibt es viele. Bei allem Umzugsstress sollten Mieter jedoch nicht vergessen, ihre Mietwohnung richtig und rechtzeitig zu kündigen. Denn Fehler können teuer werden.

Wohnung kündigen - Das Wichtigste in Kürze

  • Für Mieter mit einem unbefristeten Mietvertrag gilt immer die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten.
  • Steht im unbefristeten Mietvertrag eine kürzere Kündigungsfrist, kann der Mieter mit dieser Frist kündigen.
  • Die Wohnungskündigung muss spätestens am dritten Werktag eines Monats beim Vermieter eingegangen sein.
  • Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Der Mieter muss die Wohnungskündigung aber nicht begründen. Unwichtig ist auch, wie lange er schon in der Wohnung oder dem Haus wohnt.
  • Der Vermieter darf nur in Ausnahmefällen kündigen. Hierbei gelten gestaffelte Kündigungsfristen. Diese Fristen reichen von 3 bis 9 Monaten je nach Länge des Mietverhältnisses.
  • Der Vermieter darf die gesetzliche Kündigungsfrist nicht zu seinen Gunsten vertraglich ändern.
Wohnung kündigen, Kündigung, Briefkasten, Foto: Andrey Popov/fotolia.com
Eine Wohnungskündigung sollte der Mieter im Idealfall selbst beim Vermieter einwerfen. Foto: Andrey Popov/fotolia.com

Wohnung kündigen: Immer schriftlich

Die Kündigung des Mietvertrags muss immer schriftlich und auf Papier geschehen. Mündliche Kündigungen oder Kündigungen per Fax oder E-Mail genügen nicht. Auch die Unterschrift aller Hauptmieter ist zwingend notwendig – ohne sie ist die Kündigung unwirksam.

Kündigung per Einschreiben

Wer sicher gehen will, dass die Kündigung auch wirklich beim Vermieter ankommt, sollte sie auf jeden Fall per Einschreiben zustellen lassen. Es gibt dabei mehrere Varianten:

Einschreiben, Rückschein, Wohnung kündigen, Foto: blende11.photo/fotolia.com
Ein Einschreiben mit Rückschein – so können Mieter sichergehen, dass die Kündigung den Vermieter auch erreicht. Foto: blende11.photo/fotolia.com
  • Die Wohnungskündigung per Einwurf-Einschreiben:
    Dabei bestätigt der Postbote, dass er den Brief in den Postkasten des Vermieters gesteckt hat.
  • Die Kündigung per Übergabe-Einschreiben:
    Der Brief muss dabei persönlich an den Empfänger übergeben werden und der Postbote darf ihn nur gegen Unterschrift aushändigen.
  • Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein:
    In diesem Fall stellt der Postbote die Kündigung persönlich zu, lässt sich den Empfang quittieren und der Mieter erhält automatisch eine schriftliche Bestätigung über den Zugang.

Alternativ kann der Mieter die Kündigung auch persönlich in den Briefkasten des Vermieters werfen – im Idealfall mit einem oder mehreren Zeugen, die im Zweifel bestätigen können, dass das Schreiben auch tatsächlich im Briefkasten des Vermieters gelandet ist. Noch besser und am sichersten ist es allerdings, die Kündigung persönlich an den Vermieter zu übergeben und sich den Empfang quittieren zu lassen.

Eine letzte Möglichkeit, die hauptsächlich dann in Frage kommt, wenn das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter ohnehin schon zerrüttet ist: Der Mieter beauftragt gegen eine relativ geringe Gebühr einen Gerichtsvollzieher, der die Kündigung dem Vermieter zustellt.

Was im Kündigungsschreiben stehen muss

Für eine Wohnungskündigung  des Mieters genügt grundsätzlich ein formloses Schreiben, das an den Vermieter adressiert ist mit den Unterschriften aller Hauptmieter. Bestimmte Gründe müssen Mieter nicht angeben. „Damit eine Kündigung wirksam ist, genügt es im Grunde, einfach den Willen zur Kündigung schriftlich klar zum Ausdruck zu bringen“, sagt Jens Hermann, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht bei der Nürnberger Kanzlei Magold, Walter und Hermann. Dennoch empfiehlt der Anwalt zur Sicherheit und damit es gar nicht erst zum Streit mit dem Vermieter kommt, einige Informationen in das Kündigungsschreiben mit aufzunehmen: beispielsweise die Adresse der Mietwohnung sowie den Zeitpunkt, zu dem die Mietwohnung gekündigt werden soll.

Zudem empfiehlt es sich, in das Kündigungsschreiben den Hinweis zu integrieren, dass – falls das Schreiben aus irgendeinem Grund verspätet beim Vermieter eintrifft – die Kündigung zum nächstmöglichen Termin wirksam wird. „Auch wenn dieser Hinweis fehlt, wird es aber in der Regel so gehandhabt, dass die Kündigung zum nächstmöglichen Termin wirksam wird, falls der Mieter die Kündigungsfrist verpasst“, betont Hermann.

Wohnung kündigen Checkliste

Kündigungsfristen beachten

Neben einem korrekten Kündigungsschreiben sollten Mieter auch darauf achten, die Kündigungsfristen einzuhalten. Gesetzlich geregelt ist, dass der Mieter bei einem unbefristet abgeschlossenen Mietvertrag zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen kann. Entscheidend ist dabei, wann das Kündigungsschreiben tatsächlich beim Vermieter angekommen ist – der Poststempel spielt keine Rolle. Ein Beispiel: Geht die Kündigung bis zum 3. Mai beim Vermieter ein, endet der Mietvertrag am 31. Juli. Es gibt jedoch ein paar Ausnahmen von dieser Regel:

  • Kündigungsverzicht
    Im Mietvertrag kann für beide Parteien ein Kündigungsverzicht für eine Dauer von bis zu vier Jahren vereinbart werden. Dabei muss sichergestellt sein, dass das Mietverhältnis nach spätestens vier Jahren beendet sein kann und nicht, dass es nach frühestens vier Jahren erstmals gekündigt werden kann. Eine Mietvertragsklausel, wonach eine Wohnungskündigung frühestens nach vier Jahren mit einer Frist von drei Monaten möglich ist, ist unwirksam. Die Folge: Der Mieter kann jederzeit unter Einhaltung der Dreimonatsfrist eine Wohnungskündigung aussprechen (BGH; Az.: VIII ZR 86/10).
  • Staffelmietvertrag mit Kündigungsverzicht
    Auch Staffelmietverträge werden meist mit einem Kündigungsverzicht kombiniert.
  • Individuelle Vereinbarung
    Mieter und Vermieter können sich auf eine andere Kündigungsfrist einigen – diese darf den Mieter aber nicht benachteiligen. Sie darf für den Mieter also nur kürzer und nicht länger als drei Monate sein.

Trotz gesetzlich oder vertraglich geregelter Kündigungsfristen können sich Mieter und Vermieter natürlich immer auch gütlich auf ein früheres Ende des Mietvertrags einigen. Häufig ist das dann der Fall, wenn es dem Mieter gelingt, einen geeigneten Nachmieter zu präsentieren. Einen rechtlichen Anspruch darauf, dass der Vermieter diesen akzeptieren muss, gibt es aber nicht.

Sonderfall: fristlose Kündigung

Nicht auf die oben genannten Kündigungsfristen achten muss ein Mieter im Fall einer fristlosen Kündigung. Diese ist allerdings nur unter bestimmten Umständen möglich:

Die Wohnung kann nicht vertragsgemäß benutzt werden

Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Wohnung gar nicht rechtzeitig übergeben wird oder wenn der Vermieter im Verlauf des Mietverhältnisses das Schloss der Wohnung austauscht. Auch wenn die Wohnung aus anderen Gründen völlig unbewohnbar ist, kann der Mieter fristlos kündigen – etwa wenn Türen und Fenster fehlen oder die Wohnung stark von Ungeziefer befallen ist.

Der Zustand der Wohnung ist gesundheitsgefährdend

Schimmel, fristlos kündigen, fristlose Kündigung, Foto: Nadine Hackemer/immowelt.de
Ist eine Wohnung beispielsweise durch Schimmel gesundheitsgefährdend, hat der Mieter ein Recht auf fristlose Kündigung. Foto: Nadine Hackemer/immowelt.de

Gesundheitsgefährdend kann eine Mietwohnung etwa sein, wenn sie übermäßig von Schimmel befallen ist oder giftige Baustoffe verwendet wurden. Problematisch ist dabei, dass der Mieter die Gesundheitsgefährdung meist nur durch einen Sachverständigen nachweisen kann. Dieser verursacht wiederum Kosten, die der Mieter zumindest dann selbst zu tragen hat, wenn sich herausstellt, dass der Zustand der Wohnung eben doch nicht gesundheitsgefährdend ist. Hat ein Mieter einen solchen Verdacht, empfiehlt sich in jedem Fall die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Achtung

Vor der fristlosen Kündigung muss der Mieter dem Vermieter zunächst eine angemessene Frist setzen, etwaige Mängel zu beseitigen. Wie lang diese Frist sein muss ist vom Einzelfall abhängig, etwa dem Ausmaß der Mängel. Ausnahmsweise verzichten darf der Mieter auf eine solche Frist nur dann, wenn nicht absehbar ist, dass der Vermieter den Mangel im Rahmen der Frist beseitigen kann oder wenn er schon zum Ausdruck gebracht hat, dass er den Mangel gar nicht beseitigen will

Der Vermieter verletzt den Mietvertrag schwer

Das geschieht beispielsweise dann, wenn der Vermieter ohne Zustimmung des Mieters in die Wohnung eindringt oder bewusst bei der Nebenkostenabrechnung betrügt.

Nach einer fristlosen Kündigung muss der Vermieter dem Mieter zwar eine angemessene Frist für den Auszug einräumen – eine gesetzliche Regelung gibt es dafür jedoch nicht. Der Mieter sollte daher erst dann fristlos kündigen, wenn er auch wirklich eine neue Wohnung zur Verfügung hat und bereit ist, auszuziehen.

Wenn der Vermieter die Kündigung ignoriert

Vermieter, ignoriert, Wohnung kündigen, Foto: triocean/istockphoto.com
Wenn der Vermieter das Kündigungsschreiben ignoriert, sollten Mieter dies im Streitfall beweisen können. Foto: triocean/istockphoto.com

Auch wenn der Mieter alles richtig gemacht hat, kann es vorkommen, dass ein Vermieter die Kündigung einfach ignoriert – beispielsweise indem er auch ein Einschreiben mit Rückschein einfach nicht akzeptiert und dieses zurück zur Post geht. Auch wohnen Mieter und Vermieter nicht immer Tür an Tür und es ist dem Mieter nicht immer ohne weiteres möglich, das Schreiben selbst beim Vermieter vorbeizubringen. „Ich empfehle in diesem Fall, die Bestätigung aufzuheben, dass der Vermieter das Einschreiben mit Rückschein ignoriert hat und ein einfaches Einschreiben hinterherzuschicken“, sagt Hermann. „Die Frist beginnt dann mit der Verweigerung der Annahme der ersten Kündigung zu laufen“. Dass der Vermieter die Annahme vereitelt hat, könne der Mieter im Streitfall dann schließlich beweisen.

Ende des Mietverhältnisses

Ist die Kündigung erfolgreich ausgesprochen, muss sich der Mieter auch daran halten. Im Regelfall findet am letzten Tag des Mietverhältnisses eine Wohnungsübergabe statt, bei der auch ein Wohnungsübergabeprotokoll angefertigt wird. Mieter können sich mit dem Vermieter dabei natürlich auch auf einen früheren Zeitpunkt einigen. Wer jedoch verspätet aus der Mietwohnung auszieht, riskiert viel Ärger und Kosten. Der Vermieter kann dann eine Nutzungsentschädigung für seinen Mietausfallschaden geltend machen. Scheitert deswegen eine pünktliche Nachvermietung, ist unter Umständen sogar Schadensersatz fällig. Deshalb gilt: Ein Mieter, der seinem Vermieter die Wohnungskündigung  ausspricht, sollte sich auch sicher sein, dass er rechtzeitig ausziehen kann.


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176 Kommentare

kom42424@cablenet.de am 13.11.2018 14:18

Was kann man tun. wenn der Ex Partner die Kündigung nich unterschreibt ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.11.2018 14:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Mietvertrag von zwei Personen als Hauptmieter unterschrieben wurde, kann er auch nur von beiden Hauptmietern wieder gekündigt werden. Sie können natürlich versuche, beim Vermieter darauf hinzuwirken, dass dieser Sie unabhängig von Ihrem Ex-Partner aus dem Mietvertrag entlässt. Einen Rechtsanspruch darauf haben Sie aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

LaraSchmidt am 09.11.2018 13:42

Hallo, ich möchte meine wohnung schon einmal kündigen aber wohnen bleiben bis 30.03.2019.

welchen Datum und was soll ich in die Kündigung schreiben, damit ich nicht vorher raus muss da ich November schon kündige? Vielen Dank für die Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.11.2018 13:59

Sehr geehrte Frau Schmidt,

wichtig ist, dass in der Kündigung das Datum steht, zu dem das Mietverhältnis enden soll. Damit es zu keinen Missverständnissen kommt, können Sie ihr Vorhaben dem Vermieter zusätzlich mündlich erklären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

NF zimm am 08.11.2018 10:04

Hallo!

Unsere Mieter haben am 03.06.2018 ein Kündigungsschreiben überreicht. In dem haben sie geschrieben, das sie hiermit kündigen unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist von drei Monaten rechtzeitig zum 01.09.2018. Die Wohnung wurde schon am 27.07. 2018 geräumt. Ist es richtig, dass die Nebenkosten und die Miete bis 01.09.2018 laufen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.11.2018 14:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Kündigung ist immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich. Wenn Ihre Mieter also am 3. Juni gekündigt haben, endet das Mietverhältnis am 31. Oktober. Bis zu diesem Zeitpunkt sind in der Regel auch Miete und Nebenkosten zu bezahlen, es sei denn, der Mieter trifft mit dem Vermieter eine andere Vereinbarung, beispielsweise über eine frühere Neuvermietung. Wann der Mieter auszieht, ist für diese Frage unerheblich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Laila1 am 06.11.2018 18:53

Mein Freund und ich haben uns getrennt. Wollte jetzt wissen, wie ich aus dem Mietvertrag komme, wir haben beide unterschrieben. Habe die Mieterin angerufen und ihr die Situation erklärt. Sie will mich nicht aus dem Mietvertrag lassen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.11.2018 08:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein gemeinsamer Mietvertrag kann auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden. Wenn Sie nicht mehr Mieterin der fraglichen Immobilie sein wollen, müssten Sie also gemeinsam mit Ihrem ehemaligen Lebensgefährten den Vertrag kündigen und dieser müsste dann mit dem Vermieter einen neuen abschließen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wooonzalla am 02.11.2018 19:06

Hallo,

wir haben fristgerecht zum 31.01.2019 unsere Wohnung gekündigt, per Einschreiben mit Rückschein versteht sich. In diesem Schreiben haben wir den Vermieter auch zu einer schriftlichen Bestätigung der Kündigung aufgefordert, was bisher aber nicht geschah.

MUSS er diese noch bestätigen, wenn er den Rückschein unterschrieben hat?

Und... Wie ist das mit evtl Nachmietern, die die Wohnung vermutlich ansehen werden, wieviele Besichtigungen sind zumutbar? Muss ich auch am Sonntag jemanden zur Besichtigung rein lassen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.11.2018 08:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Kündigung eines Mietvertrags durch den Mieter ist generell auch dann wirksam, wenn der Vermieter sie nicht noch einmal schriftlich bestätigt, entscheidend ist, dass er sie erhalten hat. Das können Sie durch den unterschriebenen Rückschein ja beweisen.

Zur Wohnungsbesichtigung bei Neuvermietung gibt es keine gesetzlichen Regelungen. Die Gerichte gehen aber im wesentlichen davon aus, dass der Vermieter sein Besuchsrecht zu ortsüblichen Zeiten ausüben muss, also werktags und unter Berücksichtigung von Ruhezeiten. Generell muss der Vermieter diese Termine mit Ihnen absprechen. Auch wenn Sie einmal keine Zeit haben (etwa aus beruflichen Gründen) muss der Vermieter das akzeptieren und einen Ausweichtermin anbieten.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alio am 30.10.2018 19:02

Hallo,

ich habe eine neue Wohnung zum 1.1.2019 gemietet. Mietvertrag und Kaution wurden schon erledigt.

Die jetztigen Mieter der neuen Wohnung schaffen es aber vermutlich schon zum 1.12.2018 zum Auszug.

Jetzt zu unserer Situation.

Mein aktueller Vermieter hatte sich vor circa 3 Wochen unbefugt zu unserer Wohnung Zutritt beschafft.

Meine Frau war derzeit im Wohnzimmer und war natürlich erschlagen vor Schreck.

Vermieter besaß einen Schlüssel ohne Erlaubnis. Laut Schlüsselübergabeprotokoll sind es nur 3 Schlüssel. Wir haben jetzt insgesamt 4 Schlüssel.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage.

Wann sollte ich die fristlose/außerordentliche Kündigung meine Vermieter zukommen lassen?

Darf ich theoretisch die fristlose Kündigung kurz vor dem 1.12.2018 meinem Vermieter zukommen lassen und gleichzeitig die Zahlung der Miete einstellen?

Wir wohnen im gleichen Gebäude.

Oder sollte ich ordentlich kündigen?

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.10.2018 10:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter fristlos kündigt, endet der Mietvertrag im Grunde sobald die Kündigung wirksam wird, also wenn sie dem Vermieter zugeht. Insofern ist eine so kurzfristige fristlose Kündigung also prinzipiell möglich und wenn der Vermieter sich unerlaubt Zutritt zur Wohnung verschafft hat, auch begründet. Beachten Sie aber bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und diese Informationen eine Rechtsberatung auch nicht ersetzen können. Wir würden Ihnen daher auf jeden Fall raten, vor der Kündigung noch einmal das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zu suchen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alino am 30.10.2018 09:44

Es geht um einen gewöhnlichen Wohnraummietvertrag. Es wurde auch keine begrenzte Mietdauer darauf vermerkt

auf Kommentar antworten

Alino am 29.10.2018 22:16

Ich bin am 08.10.2018 in ein WG Zimmer eingezogen, habe aber festgestellt, dass die Miete deutlich höher war, als die auf der Anzeige im Internet. Deswegen möchte ich den aktuellen Mietvertrag zum 31.10.2018 kündigen, um ein neues Zimmer am 01.11. zu beziehen. Ist das gesetzlich möglich ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2018 09:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Höhe der Miete wird im Mietvertrag vereinbart. Insofern erschließt es uns nicht ganz, wie sie höher sein kann als zunächst angenommen. Bei einem gewöhnlichen Wohnraummietvertrag beträgt die Kündigungsfrist für den Mieter drei Monate, anders kann das bei möblierter Untervermietung sein. Welche Art von Vertrag liegt denn in diesem Fall vor?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Krümel Keks am 27.10.2018 08:39

Schönen guten Morgen ,

Ich habe folgende Situation:

Mein Vermieter hat in meinem Mietvertrag für die neue Wohnung eine Abweichung der Gesamtfläche von 18%, also 15m2. Das ist mir beim Nachmessen vor ein paar Tagen zufällig aufgefallen. Nach Rücksprache mit meinem Anwalt kann ich daraufhin fristlos kündigen. Meine Frage nun: wie lange habe ich nach Zustellung der fristlosen Kündigung Zeit zu räumen ?

Und wie lange besteht das Mietverhältnis dann noch, gibt es da einen Stichtag? Auch wg eventueller Nebenkosten und Miete, die anteilig zurückerstattet werden.

Vielen Dank und viele Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 09:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Mietverhältnis dürfte in diesem Fall mit der Rückgabe der Wohnung enden. Wir würden aber dazu raten, auch zu dieser Frage noch einmal Ihren Rechtsanwalt zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ste am 26.10.2018 17:52

Guten Tag,

Ich will mein Mietvertrag kündigen und hab mit dem Vermieter gesprochen und er hat gesagt das ich auch per E-Mail mein Vertrag kündigen kann, ist das möglich oder geht das nicht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 09:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es kann natürlich sein, dass Ihr Vermieter eine Kündigung per E-Mail akzeptiert. Rein rechtlich betrachtet muss eine Kündigung aber schriftlich und mit eigenhändiger Unterschrift des Kündigenden erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dobby98 am 23.10.2018 19:30

Guten Tag,

Ich habe folgendes Problem.

Laut dem Laufenden Mietvertrag, kann ich bis zum 01.11.2018 auf eine ordentliche Kündigung verzichten.

Der neue Mietvertrag für die neue Wohung läuft ab 01.12.2018.

Mir wäre es wichtig zu wissen, wie ich die Kündigung formulieren muss.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.10.2018 08:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wie lautet denn die genaue Formulierung in Ihrem Mietvertrag? Wenn Sie Mieter sind und wirksam ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, hat das keine Auswirkungen auf die Formulierung der Kündigung. Diese ist immer dann Möglich, wenn die Kündigungsfrist zum Ende des Vereinbarten Kündigungsverzichts endet. Für Mieter beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist drei Monate. Sie ist immer spätestens zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

DaniR am 21.10.2018 01:23

Hallo, ich und mein Freund haben jetzt kurzfristig eine neue Wohnung gefunden.

Wir wollen dringend aus der jetzigen Wohnung raus, da tagsüber beide Hunde der Vermieter ständig bellen und das für Stunden manchmal, außerdem saugt meine Vermieterin jeden Abend zwischen 23-0 Uhr...Ruhestörung pur.

Die Ruhestörung wäre für mich auf jeden Fall Grund genug um früher als mit der 3 monatigen Kündigungsfrist zu verbleiben oder sehe ich das falsch? Aber selbst wenn das nicht Grund genug ist...wir haben jemanden, der gerne in die Wohnung einziehen möchte. Dadurch könnten wir doch dann auch wieder früher raus oder? Bitte um Hilfe! Danke schonmal!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 12:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Ruhestörung kann unter Umständen eine Mietminderung rechtfertigen, eine fristlose Kündigung ist aber nur dann möglich, wenn die Fortsetzung des Mietverhältnisses für den Mieter absolut unzumutbar ist. Ob hierzu Hundegebell und Staubsaugergeräusche ausreichen, ist zumindest zweifelhaft. Einen Nachmieter können Sie dem Vermieter zwar vorschlagen und er könnte Sie deshalb früher aus dem Mietvertrag entlassen, einen Rechtsanspruch darauf haben Mieter aber nicht. Das heißt, dass ein Mieter jeden Nachmieter auch ohne Grund ablehnen und auf die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist bestehen kann.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pinky am 21.10.2018 00:36

Hallo ich habe Terror vom Vermiter !

Ich brauche hilfe ..

Vermitter hat mich durch whatssapp bedroht dass her wird etwas suchen für mich zu Kündigen weil her mit meine exman gestrieten hätte.

Dann Vermiter schreib zu mir eine Abmahnung mit lugen über mich .

Hausfriedenbruch

Datenschutzverletzung

Änderungen des haus natürluch sind lugen ich habe uberhaupt nicht..

Nach 3 wochen habe ich mich fristlossgekündigt und eine stellugsnahme dazu personlich zu Ihm gegeben .mit dem ganze grunden darüber .

Die vermiter und seine Frau auch vermiterin in vertrag .wohnen oben ich und ab und zu kommen zu mir zu tiranizieren .

Her hat nicht den kündigung azeptiert sonder her will die 3 monaten kündigunfrist .

Und jetz her spiel das ich habe viele sachen getan dass ich bezahlen muss das ich nicht darf rauszihen das auch ich darf keine besichtigungs termine machen und plus her hätte die rauchmelder mit leer batterien zeit anfang bis jetz schon 5 monaten peeps immer und ich habe raus vom decke gemacht her wird das ich eine teure regnung bezahl in den zukunf wegen dass.

Wie kann ich raus vom dies gehen!!!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 11:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider können wir aus der Ferne nur schlecht beurteilen, ob das Verhalten des Vermieters in diesem Fall eine fristlose Kündigung Ihrerseits rechtfertigt. Sollte sie nicht gerechtfertigt gewesen sein, kann der Vermieter tatsächlich auf die Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist bestehen. Hierzu und zu den anderen von Ihnen genannten Vorfällen möchten wir Ihnen aber die rechtliche Beratung durch einen Mieterverein empfehlen. Dort erfahren Sie auch, wie Sie am besten weiter verfahren können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

franz am 19.10.2018 13:10

wie lange habe ich zeit ,eine andere wohnung zu suchen ,wenn der vermieter ohne grund fristlos kündigt

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.10.2018 14:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter tatsächlich ohne Grund fristlos kündigt, ist diese Kündigung nicht wirksam und würde auch einer gerichtlichen Überprüfung nicht stand halten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

bylosobiezycie am 10.10.2018 23:26

Hallo,

darf ich eine Sondernkündigung die kürzer als 3 MOnate ist schicken? Aufgrund Mieteerhöung. Die MIeteerhöung soll ab 01.11.2018 sein. und ich möchte zum 31.12.2018 kündigen. Ich habe leider schon die Mieteerhöung unterschrieben.

Bitte um Antwort.

3) Der Mieter hat ebenfalls gemäß § 561 Abs. 1 S. 1 BGB ein Sonderkündigungsrecht wenn der Vermieter eine Mieterhöhung zur ortsüblichen Vergleichsmiete oder wegen Modernisierung geltend macht ( §§ 558, 559 BGB). Der Mieter kann bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der Erklärung des Vermieters über die Erhöhung der Miete das Mietverhältnis außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.10.2018 10:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut § 561 Abs. 1 S. 1 BGB kann der Mieter bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der Erklärung des Vermieters das Mietverhältnis außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen. Kündigt der Mieter, so tritt die Mieterhöhung nicht ein. Die Kündigungsfrist kann demnach in diesem Fall tatsächlich geringfügig kürzer als drei Monate sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frau Markovits am 08.10.2018 12:19

Guten Tag,

ich suche eine neue Wohnung, aber ich habe noch nicht gekundigt. Ich bin vom die neuen Vermitern gefragt, ob wann kann ich die neue Wohnung beziehen. Wann ich 3 Monaten sage, sagen alles das ist zu spat! Was kann ich tun? Wann werde ich die Kundigung shicken, und finde ich keine Wohnung, was soll ich tun? Werde ich auf dem Strasse wohnen? Ich weiss nicht was soll ich tun!

Vielen dank im voraus.

Frau Markovits

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 12:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen ist der Vermieter ihrer aktuellen Wohnung je bereit, Ihnen bei der Kündigungsfrist entgegenzukommen, wenn Sie einen passenden Nachmieter finden. Dies sollten sie allerdings vorher mit dem Vermieter klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Silke am 03.10.2018 10:39

In meinem

Mietvertrag steht ich muss die gesetzliche Kündigungsfrist einhalten. Aber ich habe im September zum 15 Dezember gekündigt. Der Vermieter hat aber gemeint ich muss bis Ende Dezember bezahlen stimmt das ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.10.2018 09:50

Hallo Silke,

ja. Denn das BGB sieht eine Kündigung zum 15. eines Monats nicht vor. Eine Kündigung ist laut Gesetz für Mieter immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frank Behrens am 02.10.2018 13:47

Mein Mieter hat fristgemäß gekündigt.

Ich habe kein Interesse an das weiterbestehen des Mietverhältnisses.

Wann muss der Mieter raus, und was muss ich tun, falls er nicht zum 01.12.18 auszieht.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.10.2018 13:52

Sehr geehrter Herr Behrens,

die Kündigungsfrist für den Mieter beträgt immer drei Monate und sie ist spätestens zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich. Haben Sie also beispielsweise die Kündigung am 1. Oktober 2018 erhalten, endet das Mietverhältnis zum 31. Dezember. Sollte der Mieter bis dahin nicht ausgezogen sein, bleibt dem Vermieter nur das Mittel der Räumungsklage. Diese kann direkt beim Amtsgericht vor Ort eingereicht werden.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt mit dem Mieter kommen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Peter am 26.09.2018 17:58

Hallo, folgende Frage:

Ich möchte gerne mit meiner Freundin in eine andere Wohnung zusammen ziehen. Bei mir ergibt sich aber folgendes Problem. Meine Vermieter sind nur drei Monate im Jahr da (Rentner). Für den Einzug in die neue Wohnung wäre es zu spät abzuwarten bis sie aus dem Urlaub zurück kommen. Einen vertraglich festgehaltenen Vertreter gibt es auch nicht. Nur ihr Sohn welcher ab und zu mal Rasenmäht. Welche Möglichkeiten zur Kündigung hätte ich?

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.09.2018 09:55

Hallo Peter und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Kündigung ist prinzipiell auch während der Urlaubsabwesenheit des Vermieters möglich. Der BGH spricht in diesem Zusammenhang von der "objektiven Möglichkeit zur Kenntniserlangung im abstrakten Sinn". Das heißt vereinfacht gesagt: Es genügt, dass das Kündigungsschreiben in den Machtbereich des Vermieters gelangt und dieser die Möglichkeit hat, davon Kenntnis zu erlangen. Hierzu wäre es natürlich hilfreich, wenn Sie es irgendwie schaffen würden, den Vermieter zusätzlich darüber zu informieren, dass sie gekündigt haben, unter Umständen auch über besagten Sohn. Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dobermann am 19.09.2018 14:47

Hallo, einfach nur eine sehr blöde Situation!

Ich bin vor einen Jahr bei meiner Freundin eingezogen, weil mein Arbeitsweg von Ihr aus um ein vielfaches kürzer ist.

Und waren gut 5J. ein Paar.

Sie hat genauso wie ich ein EFH. Ich habe dann mein EFH vermietet, an einer Familie mit zwei Töchter 4J. und 9J. .

Jetzt hat sich eine komplett neue Situation für mich ergeben. Und zwar haben wir uns getrennt, und jetzt muss ich leider die Mieter kündigen.

Das war so nicht geplant gewesen, weil wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre ich nie zu Ihr gezogen.

Einfach nur eine blöde Situation jetzt für die Mieter und mich natürlich!

Jetzt kommt meine Frage: Können die Mieter jetzt eventuell Regressansprüche stellen durch die kurze Mietdauer?

Freundlichen Gruß!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.09.2018 14:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, wenn der Eigenbedarf tatsächlich vorhanden ist und die Kündigung auf dieser Basis und unter Einhaltung der gesetzlichen Frist erfolgt, kann der Mieter in der Regel keine Schadensersatzansprüche stellen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Knolle am 18.09.2018 20:57

Ich bin vor zwei Jahren in eine sanierte Wohnung eingezogen, nach den zwei Jahren Mietbindung ziehe ich nun wieder aus. Muss die Wohnung nun wieder auf den Zustand bei Übergabe gebracht werden? D.h. müssen alle Räume wieder gestrichen werden? Oder "darf" man sehen, dass hier jemand gewohnt hat?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.09.2018 09:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das ist einerseits von der Vereinbarung im Mietvertrag abhängig. Dieser kann unter Umständen wirksame Renovierungsklauseln enthalten. Andererseits hängt eine etwaige Renovierungspflicht auch mit dem Zustand der Wohnung zusammen. Die genauen Regelungen haben wir im folgenden Artikel für Sie zusammengefasst: ratgeber.immowelt.de/a/wann-ein-mieter-renovieren-muss.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dali am 05.09.2018 00:04

Was ist loss wann ich kündige Arbeitsvetrag und muss ich raus vom betriebswohnung.Wie lange kann ich nach kündigung noch bleibe.Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.09.2018 09:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

rechtlich wird zwischen zwei Arten einer Betriebswohnung unterschieden. Wenn Sie eine Dienstwohnung bewohnen, gibt es hierzu keinen zusätzlichen Mietvertrag. In diesem Fall endet das Mietverhältnis mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses. Andere Regelungen gibt es bei einer Werkmietwohnungen. Hier gilt generell das Wohnraummietrecht, wobei das BGB die Kündigung für den Vermieter (also den Arbeitgeber) erleichtert. Die Kündigungsfristen ergeben sich hier meistens aus einem separat abgeschlossenen Mietvertrag. Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifelsfall empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Dali am 05.09.2018 00:06

[Kommentar gelöscht, bitte bleiben Sie sachlich.]

Sylvia am 01.09.2018 20:33

Wenn der Vermieter mir die Wohnung gekündigt hat muss ich dann eine Frist einhalten wenn ich eine neue Wohnung gefunden hab

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.09.2018 09:45

Hallo Sylvia,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Mietvertrag läuft grundsätzlich bis zum Ende der Kündigungsfrist weiter. Das bedeutet, dass der Mieter bis zu diesem Ende auch noch die monatliche Miete bezahlen muss, auch dann, wenn er vorher bereits auszieht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Basti am 01.09.2018 11:03

Hallo, ist eine fristlose Kündigung aufgrund von regelmäßiger nächtlicher Ruhestörung (durchschnittlich 4 × pro Woche) ,ausgelöst durch meinen Übermieter, möglich ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.09.2018 09:34

Hallo Basti und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel ist eine fristlose Kündigung nur dann möglich, wenn die Wohnung gar nicht mehr vertragsgemäß benutzt werden kann oder ihr Zustand gesundheitsgefährdend ist. Nächtliche Ruhestörung rechtfertigt allerdings unter Umständen eine Mietminderung. Vorher sollte allerdings der Vermieter auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht werden. Auch würden wir empfehlen, eine Mietminderung nur nach vorheriger Rechtsberatung durchzuführen. Diese erhalten Sie beispielsweise bei einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Magda am 28.08.2018 14:21

Hallo, ist eine fristlose Kündigung wegen Schimmel und undichten Fenster bzw. Tür möglich?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.08.2018 14:39

Hallo Magda und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Zustand einer Wohnung gesundheitsgefährdend ist, ist das ein Grund für eine fristlose Kündigung. Eine solche Gesundheitsgefährdung kann von Schimmel unter Umständen ausgehen. Ob das auch in Ihrem Fall so ist, können wir aus der Ferne aber nicht abschließend beurteilen. Im Zweifelsfall empfehlen wir daher die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Magda am 28.08.2018 14:41

Ja aus meiner sicht schon da ich unter einer Hautkrankheit leide. Reicht hier ein Attest com Arzt aus?


Immowelt-Redaktion am 28.08.2018 14:55

Im Streitfall müsste nachweisbar sein, dass die Krankheit auch tatsächlich durch den Schimmel ausgelöst wurde. Auf welche Weise das geschieht, ist dabei unerheblich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lina am 12.08.2018 08:34

Hallo,

Ich brauch dringend hilfe.

Ich hab mein Mietvertrag vor fast ein Jahr gekündigt, trotz habe ich die Wohnung nicht verlassen, jetzt habe ich eine perfekte Wohnung gefunden. Muss ich erneut den alten Vertrag kündigen und erneut 3 Monate Warten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.08.2018 10:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das lässt sich so pauschal leider nicht beantworten. Die Tatsache, dass Sie weiterhin in der Wohnung gelebt haben und dass der Vermieter die Wohnung nicht räumen hat lassen könnte als stillschweigende Fortsetzung des Mietverhältnisses gewertet werden. Wir empfehlen Ihnen daher, sich hierzu von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

David am 27.07.2018 14:02

Kleiner Tipp an alle: Um sicher zu gehen, dass eine Kündigung korrekt angekommen ist, reicht SICHER KEIN Einschreiben (ob nun Einwurf oder Rückschein ist egal), da ja auch alles andere in dem Briefumschlag sein könnte. Den Inhalt eines Briefes kann euch keine Poststelle und auch kein Postbote bestätigen (Briefgeheimnis).

Wirklich sicher geht ihr bei persönlicher Überstellung (auch an Sekretärin) mit Datum-Eingangsstempel auf einer vor Ort (!) gemachten Kopie (ihr könntet ja auch eine eigene Kopie mitbringen, aber wer versichert eurem Gegenüber, dass es eine exakte Kopie ist?), bei einem Fax mit Sendebericht, auf dem idealiter eure Kündigung und das Sendedatum erneut aufgedruckt sind und per De-Mail. Alles andere ist vor Gericht nicht wirklich "stabil".

auf Kommentar antworten

Nina am 27.07.2018 12:57

Ich brauch auch eure hilfe. Ich habe ein befristetervertrag bis ende jahr . Habe vorher nachgefragt und sie haben mir per mail gesagt dass sonst die normalen 3 monaten gelten. Auch bei der vertragsunterzeichnung aber nach der eingescriebenen kündigung heisst es dass es nicht geht zu kündigen 3 monate. Bin ich im recht oder sie. Danke für antworten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.07.2018 14:16

Hallo Nina,

auch bei einem befristeten Mietvertrag gilt in der Regel die gesetzliche dreimonatige Kündigungsfrist. Es ist allerdings möglich, im Mietvertrag einen beidseitigen Kündigungsverzicht zu vereinbaren. Auch weil wir Ihren Vertrag nicht kennen, können wir die Sache aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Nina am 28.07.2018 07:56

Danke für die antwort. Im vertrag steht dass es ein befristetervertrag ist da es nur für kurzaufenthalter geeignet ist. Hab mir schon gedacht , kündigungsverzicht steht niergens habe die kündigungsbestätigung per mail erhalten wenn sies nicht akzeptieren wollen ,

Firtanaferdi am 26.07.2018 18:45

Guten Tag.

Ich bräuchte dringend ihre Hilfe .

Ich habe am 27.4.18 meine miet Kündigung per Einschreiben bei der Post abgegeben. Ich weiß, dass mein einschreiben Frist gerecht angekommen ist . Mein Vermieter sagt jedoch : er hat eine Benachrichtigung erhalten ,könnte aber meine Kündigung erst am 8.5.18 abholen . Jetzt verneint er meine Kündigung zum 31.7.18. Ich habe alles richtig gemacht, dennoch kann ich jetzt nicht ausziehen?

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.07.2018 08:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel gilt das Datum, zu dem der Vermieter zum ersten Mal die Chance gehabt hätte, von der Kündigung Kenntnis zu nehmen, als tatsächliches Kündigungsdatum. Wenn der Vermieter das Schreiben (ob nun bewusst oder unbewusst) erst verspätet bei der Post abholt, hat das also normalerweise keine Auswirkungen auf das Laufen der Kündigungsfrist. Ausziehen können Sie natürlich so oder so, das kann Ihnen niemand verbieten. Es könnte nur sein, dass der Vermieter jetzt eine Monatsmiete mehr verlangt. In diesem Fall würden wir Ihnen die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lpasch am 17.07.2018 09:06

Hallo,

ich habe seit über 2 Jahren Schimmel im Schlafzimmer, was auch von einem Sachverständigen/die Hausverwaltung dokumentiert wurde. Mehr als ein "Überstrich" ist nicht passiert. Leider habe ich es versäumt eine Mietminderung einzufordern. Jetzt habe ich "ordentlich" gekündigt. Kann ich daraus noch eine fristlose Kündigung machen? Kann ich die Miete einbehalten, um somit einer möglichen Rückhaltung mit Mietkaution entgegenzuwirken? Vielen Dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2018 09:30

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist, rechtfertigt das eine fristlose Kündigung, ja. Ob dies so ist, können wir aus der Ferne allerdings nicht beurteilen. Von einer Einbehaltung der Miete würden wir dringend abraten, Sie würden in diesem Fall gegen Ihre Pflichten aus dem Mietvertrag verstoßen, was schlimmstenfalls eine juristische Auseinandersetzung nach sich ziehen könnte.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tanikru am 10.07.2018 16:15

Ich habe meine Kündigung am 29.05.2018 per Einschreiben Rückschein abgeschickt.

Leider hat die Post die Kündigung erst am 05.06.2018 zugestellt.

Jetzt besteht mein Vermieter darauf die Kündigung erst zum 31.09 .18 anzunehmen, statt geplant am 31.08.2018.

Habe einen Widerspruch eingelegt und die Kopie vom Einschreiben Rückschein.

Die sagen nicht der eingangsstempel zählt sondern, wann sie es erhalten haben.

Können Sie mir da einen Rat geben, wie ich mich zuverhalten habe?

LG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.07.2018 10:08

Hallo Tanikru,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider dürfen wir keine Rechtsberatung leisten, weshalb wir Ihnen den Gang zum Fachanwalt oder zum Mieterverein empfehlen möchten. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und

herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Sebastian am 05.07.2018 12:40

Sehr geehrtes Immowelt Team,

wie verhält es sich mit der Kündigungsfrist wenn die Spalte im Mietvertrag frei gelassen wurde? Gibt es dann keine oder greift dann die gesetzliche Mindestfrist?

mit freundlichen Grüssen

Sebastian

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.07.2018 13:45

Hallo Sebastian,

wenn ein Mietvertrag keine Angaben zur Kündigungsfrist enthält, gilt die gesetzliche Regelung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Majo2505 am 02.07.2018 22:41

Unsere Mieterin möchte zum 1.8.18 in eine neue Wohnung ziehen und meint einfach, sie könne keine doppelte Miete bezahlen. Sie hat bis heute nicht schriftlich gekündigt. Falls wir auf die Zahlung der gesetzlich geregelten 3 Monate bestehen würden müsste sie einen Anwalt einschalten. Wie verhalten wir uns da jetzt richtig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.07.2018 09:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Mieter müssen bei Kündigung die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten und der Vermieter hat natürlich auch ein Recht darauf, in diesem Zeitraum noch die monatliche Miete zu erhalten. Auch wenn der Mieter sich das aus welchen Gründen auch immer nicht leisten kann, entbindet ihn das nicht von seiner Zahlungsverpflichtung. Natürlich können Sie daher auf die Monatsmieste bestehen. Sollte es tatsächlich zu einer rechtlichen Auseinandersetzung kommen, empfehlen wir die Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Majo2505 am 03.07.2018 09:28

Vielen Dank für die schnelle Antwort! Wir haben heute Nachmittag ein Gespräch und nun haben wir die Sicherheit, das wir nicht zu Unrecht auf die Zahlung der 3 Mieten bestehen. Wir werden so fair sein und sie darauf hinweisen, daß sie noch heute (3.7.18) die schriftliche Kündigung zum 30.09.18 übergeben kann, damit nicht noch ein weiterer Monat fällig wird. Gerne möchten wir uns friedlich einigen, sofern Sie sich an die gesetzlich vorgegebene Regelung hält. Leider wurde beim Einzug vor über 9 Jahren keine Kaution erhoben, sonst hätte man diese noch als Druckmittel. Vielen Dank nochmals für die Infos!

am 29.06.2018 08:44

Hallo.

Ich habe einen Vertrag über drei Jahre ( mittlerweile abgelaufen) unterschrieben mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten. Ist das legitim?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.06.2018 08:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

befristete Mietverträge sind möglich, wenn der Vermieter einen Befristungsgrund angibt. Eine Verlängerung der Kündigungsfrist zu Ungunsten des Mieters ist in aller Regel unwirksam. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Mietvertrag aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifel empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

GERMANIA2015 am 19.06.2018 22:26

hallo ,.Konen sie bite eine zumbeispiel geben .Dankeschon

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.06.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine rechtssichere Vorlage für eine Kündigung können wir Ihnen aus juristischen Gründen leider nicht zur Verfügung stellen. Mietverträge unterscheiden sich teilweise erheblich und dementsprechend anders können auch Kündigungsschreiben ausfallen. In diesem Artikel finden Sie daher alle Inhalte, die ein solches Schreiben je nach Art der Kündigung haben sollte.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Aladin am 19.06.2018 20:59

Hallo,

kann ich die Wohnung absagen, falls die Wohnung Quadrate nicht die im Vertrag genannten entsprechen?

Danke.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.06.2018 09:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie die Wohnung noch gar nicht gemietet haben, benötigen Sie keinen Grund, um dem Vermieter oder Makler abzusagen, das geht in jedem Fall. Auch können Mieter in der Regel ohne Grund mit der gesetzlichen Frist von drei Monaten den Mietvertrag kündigen, zumindest dann, wenn kein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Thiago am 13.06.2018 15:00

Hallo,

Ich habe eine Wohnung mit einer Mindestdauer von 2 Jahren gemietet, aber ich wurde vom Arbeitsplatz in ein anderes Land verlegt und ich kann nicht weitermachen, ein Jahr verbleibend, bot ich die Küche und die kaution als eine Möglichkeit, den Besitzer zu entschädigen.

Er akzeptierte, aber er akzeptierte die Absage immer noch nicht und teilte mit, dass er mir ein weiteres Jahr berechnen würde, wenn er keinen neuen Mieter finden würde.

Was kann ich tun, um aus dieser Situation herauszukommen, gibt es einen legalen Weg, um zu helfen?

auf Kommentar antworten

thiago am 13.06.2018 15:02

Ich habe vergessen zu kommentieren, die 3-monatige Kündigung wird auch zahlen


Immowelt-Redaktion am 14.06.2018 09:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag ein beidseitiger Kündigungsverzicht wirksam vereinbart wurde, haben es Mieter sehr schwer, vorzeitig den Vertrag zu kündigen. Im Grunde bleibt Ihnen nur, sich mit dem Vermieter auf eine Lösung zu einigen, möglicherweise können Sie ja auch bei der Suche nach einem Nachmieter unterstützend tätig werden. Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Boromir am 08.06.2018 17:21

In unserem Mietvertrag ist vereinbart: Beide Mietparteien verzichten wechselseitig bis zum 30.06.2018 auf ihr Recht zur ordentlichen Kündigung.

Das Mietverhältnis begann am 15.06.2016.

Wir haben am 25.05.2018 zum 31.08.2018 gekündigt. Das hat der Vermieter mit dem Hinweis nicht akzeptiert, dass eine Kündigung erst zum 30.09.2018 möglich ist.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.06.2018 10:31

Hallo Boromir,

noch eine kleine Ergänzung/Korrektur. Bei näherer Betrachtung erscheint unsere Aussage zum BGH-Urteil VIII ZR 23/16 nicht zwingend. Die Klausel könnte naheliegend auch so ausgelegt werden, dass mit "Zeitraum" nicht der Mietbeginn, sondern der Tag des Vertragsschlusses gemeint ist. Konkretes sollten Sie mit einem Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 11.06.2018 10:22

Hallo Boromir,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ob Ihr Vermieter Recht hat oder Sie, hängt von der konkreten Formulierung der Klausel ab. Der BGH hat in einem Urteil (Az.: VIII ZR 86/10) entschieden, dass der Zeitraum des beidseitigen Kündigungsverzichts am Tag zu laufen beginnt, an dem der Mietvertrag abgeschlossen wurde und nicht am Tag, an dem das Mietverhältnis beginnt. Wurde also zum Beispiel ein Mietvertrag mit Mietbeginn 15.06. eines Jahres und zweijährigem beidseitigem Kündigungsauschluss am 31.05. eines Jahres unterschrieben, kann dieser nach BGH-Ansicht zum 31.08. des übernächsten Jahres gekündigt werden, wurde er später geschlossen, erst zum 30.09.

Allerdings hat der BGH in einem späteren Urteil auch entschieden (Az.: VIII ZR 23/16), dass die Klausel "Die Parteien verzichten wechselseitig auf die Dauer von X Jahren (Anm.: max. 4) auf ihr Recht zur ordentlichen Kündigung des Mietvertrags. Sie ist erstmals zum Ablauf dieses Zeitraums mit der gesetzlichen Frist zulässig“, wirksam ist. Das bedeutet, dass unabhängig vom Datum, an dem die Vertragsparteien den Vertrag unterschrieben haben, eine Kündigung zum Zeitpunkt X zulässig ist.

Da wir Ihren konkreten Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können, waten wir Ihnen, einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ute am 07.06.2018 10:27

Wie ist Es, wenn kein Mietvertrag vorhanden ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.06.2018 12:24

Hallo Ute,

auch mündliche Vereinbarungen zählen als Mietvertrag und auch in diesem Fall gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen und andere Regelungen aus dem Mietrecht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Laura am 05.06.2018 17:18

Hallo,

ich habe meine Kündigung am 3. Werktag per Mail abgeschickt. Diese hat der Vermieter aber nicht gelesen, sodass ich am 8. Tag noch eine abgeschickt habe, die er auch bestätigt hat. Jedoch muss ich, laut ihm, nun einen vollen Monat mehr bezahlen (fast 4 Monate) , da ich zu spät gekündigt habe und der Monat nicht mehr mitzählt. Wer hat nun Recht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.06.2018 08:38

Hallo Laura,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Grunde waren rein rechtlich betrachtet Ihre beiden Kündigungen unwirksam, weil die Kündigung eines Mietvertrags die Schriftform erfordert. Eine Kündigung per E-Mail reicht nicht aus. Erst wenn das Kündigungsschreiben mit den Unterschriften aller Mieter beim Vermieter eingetroffen ist, beginnt die Kündigungsfrist zu laufen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sabrina am 01.06.2018 17:44

Kennt sich hier jemand mit Mietrecht aus ?

Folgende Situation ...

Wir haben einen nachmieter für unsere Wohnung gefunden zum 31.07

Die haben den Vertrag unterschrieben

Und jetzt wieder gekündigt.

Meine Frage nun

Sind wir jetzt wieder verpflichtet besichtigungstermine zu machen?

Oder müssen die das dann wenn wir raus sind ?

Wie sieht das rechtlich aus ?

Über eine Antwort würd ich mich sehr freuen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.06.2018 09:09

Hallo Sabrina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die neuen Mieter den Vertrag bereits unterschrieben und dann mit der gesetzlichen Frist gekündigt haben, sind diese mindestens für drei Monate auch Mieter der Wohnung. Wie der Vermieter in diesem Zeitraum Besichtigungstermine durchführt, ist dann eine Angelegenheit zwischen dem Vermieter und dem neuen Mieter. So lange Ihr Mietverhältnis aber läuft, müssen Sie dem Vermieter den Zugang zu Ihrer Wohnung gewähren, damit dieser Besichtigungstermine durchführen kann.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lindenmaus am 28.05.2018 15:40

Hallo, mein Freund hat durch den Vermieter eine rechtmäßige Kündigung zum 31.8. erhalten. Er hat dann später auch seinerseits eine Kündigung fristgerecht an den Vermieter zum 31.7 geschickt. Welche Kündigung zählt denn vor Gericht als erstes, er kann wahrscheinlich sein gesetztes Auszugsdatum nicht einhalten. Kann er sich dann auf die erste Kündigung duch den Vermieter berufen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.05.2018 15:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihr Lebensgefährte selbst so gekündigt hat, dass der Mietvertrag schon am 31. Juli endet, ist diese Kündigung wirksam. Allerdings könnte er sich natürlich außergerichtlich mit dem Vermieter darauf einigen, dass das Mietverhältnis doch erst am 31. 8. endet. Einen Rechtsanspruch darauf hat er allerdings nicht.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Najjar am 25.05.2018 13:46

Hallo ,

habe ich die Wohnung in der Mitte des Monats erhalten .

Ich habe das Wohnungskündigung am 01.04. An den Vermieter geschickt. Ist die frist am 01.07 oder in der Mitte eines Monats Juli abgelaufen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.05.2018 14:44

Hallo Najjar,

die Kündigung eines Mietvertrags ist laut BGB immer zum dritten eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Davon ausgehend, dass die Kündigung bis zum 3. April beim Vermieter angekommen ist, wäre der letzte Tag des Mietverhältnisses also der 30. Juni. Diese Regelungen gelten unabhängig vom Beginn des Mietverhältnisses.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

L.emz am 21.05.2018 02:00

Hallo,

ist bei einem befristeten Vertrag bis 31.12 die 3 Monate Kündigungsfrist auch gültig?

Ob ja bis waan muss ich bescheid geben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2018 10:05

Hallo L.emz,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Laut § 575 BGB ist ein befristeter Mietvertrag (Zeitmietvertrag) nur mit Befristungsgrund zulässig. Fehlt im Mietvertrag die Angabe des Befristungsgrundes, so gilt der Mietvertrag automatisch als unbefristet geschlossen mit der Folge, dass er mit einer Frist von 3 Monaten gekündihgt werden kann.

Wurde der Zeitmietvertrag allerdings wirksam geschlossen, so müssen sich beide Vertragspartner, also Mieter und Vermieter, daran halten, die Wohnung kann dann nicht mit der 3-Monats-Frist gekündigt werden.

Wirksame Befristungsgründe sind: späterer Eigenbadarf, späterer Abriss der Räume, Überlassung an einen zur Dienstleistung Verpflichteten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bianca am 14.05.2018 17:14

Hallo,

ich möchte aus meiner Wohnung ausziehen, habe mir auch schon eine angeschaut und mein Vermieter. Sagte. Zum 31.8 kündigen das. Verstehe ich irgendwie nicht. Kann ich zum 03.06 kündigen und zum 31.8 dann in die andere Wohnung ziehen oder erst am 31.8 kündigen und dann erst im Nov umziehen.?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 09:21

Hallo Bianca,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (§ 573c (1)) ist für Sie als Mieter die "...Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig."

Dies bedeutet konkret: Wenn Sie zum 31.08. ausziehen wollen, muss das Kündigungsschreiben spätestens am 05.06. bei Ihrem Vermieter eingegangen sein. Denn der 2. und 3. sind Sa./So, und somit keine Werktage, womit Di., der 05.06. der 3. Werktag des Monats Juni 2018 ist.

Sie müssen nicht erst am 31.08. kündigen. Würden Sie die Frist 05.06. verpassen und zum Beispiel das Kündigungsschreiben erst am 10.06. bei ihrem Vermieter eingeht, können Sie zum 30.09. kündigen.

Obiges gilt übrigens nur, wenn ein unbefristeter Mietvertrag ohne beidseitigen Kündigungsverzicht für einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen wurde. Auch ein qualifizierter Zeitmietvertrag wäre vor Ablauf der Zeit nicht gemäß obigen Fristen kündbar.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 09:26

Korrektur:

der Bundesgerichtshof hatte vor einiger Zeit die bis dahin strittige Frage zu enstcheiden, ob der Samstag ein Werktag ist. Er hat entschieden, dass Samstag ein Werktag ist (Az.: VIII ZR 206/04).

Das bedeutet: Die Kündigung muss schon am 4.06 und nicht erst am 5.06. bei vermieter sein.

Sorry für das Versehen und beste Grüße aus der

Immowelt-Redaktion


Harley am 15.05.2018 09:45

Also könnte ich die Kündigung jetzt schon losschicken, da die Frist eh bis zum 31.8. geht?


Bianca am 15.05.2018 10:13

Danke, also gebe ich die Kündigung einfach jetzt die Tage ab und kann dann zum 31.8 ausziehen und die neue Wohnung beziehen..


Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 11:33

@ Bianca & @ Harley,

bei einem unbefristeten Mietvertrag ohne eine Klausel mit befristetem beidseitigen Kündigungsverzicht gilt: Eine Kündigung muss zwischen jetzt und dem 04.06. beim Vermieter eingehen, wenn das Mietverhältnis zum 31.08. gekündigt werden soll.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Harley am 14.05.2018 10:41

Hallo. Wenn ich erst zum 15.9. umziehen möchte oder zum 1.9. wann genau muss die Kündigung beim Vermieter sein?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 09:15

Hallo Harley,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (§ 573c (1)) ist für Sie als Mieter die "...Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig."

Dies bedeutet konkret: Wenn Sie zum 31.08. (nicht: 01.09. -> zum Ablauf des Monats) kündigen wollen, muss das Kündigungsschreiben spätestens am 05.06. bei Ihrem Vermieter eingegangen sein. Denn der 2. und 3. sind Sa./So, und somit keine Werktage, womit Di., der 05.06. der 3. Werktag des Monats Juni 2018 ist.

Eine Kündigung zum 15.09. ist nicht möglich, da - wie oben aus dem BGB zitiert, eine Kündigung nur zum Ablauf eines Monats zulässig ist.

Obiges gilt übrigens nur, wenn ein unbefristeter Mietvertrag ohne beidseitigen Kündigungsverzicht für einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen wurde. Auch ein qualifizierter Zeitmietvertrag wäre vor Ablauf der Zeit nicht gemäß obigen Fristen kündbar.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 09:26

Korrektur:

der Bundesgerichtshof hatte vor einiger Zeit die bis dahin strittige Frage zu enstcheiden, ob der Samstag ein Werktag ist. Er hat entschieden, dass Samstag ein Werktag ist (Az.: VIII ZR 206/04).

Das bedeutet: Die Kündigung muss schon am 4.06 und nicht erst am 5.06. bei vermieter sein.

Sorry für das Versehen und beste Grüße aus der

Immowelt-Redaktion

Ali am 04.05.2018 16:15

Hallo liebe Immowelt

wenn der Vermieter Kündigungsschreiben,was passiert wenn ich kann nicht neue Wohnung habe

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.05.2018 08:51

Hallo Ali und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter nach der Kündigung durch den Vermieter keine neue Wohnung findet, macht das die Kündigung nicht unwirksam. Wenn Sie nicht vorübergehend bei Verwandten unterkommen können, sollten Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Gemeinde erkundigen. In vielen Fällen stellt diese für solche Notfälle auch Unterkünfte zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

RosaRotPan am 03.05.2018 19:53

Guten Abend,

Es geht um einen Untermietvertrag, der fehlerhaft ist.

Im Vertrag ist die Rede von einer gesamten Wohnung, obwohl nur ein WG Zimmer vermietet wird.

Hinzu kommt ein gestörtes Verhältnis.

Zum einen fehlt eine Zimmer Tür in dem Zimmer, zum anderen wird eine Pflanze unterhalten die unter das BtMG fällt.

Reichen die oben genannten Punkte für eine außerordentliche Kündigung?

Sind die Vertragspartner trotz dem Fehler an den Vertrag gebunden ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.05.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hier stellt sich vor allem das Problem, dass es im Streitfall schwer werden dürfte, nachzuweisen, was entgegen der schriftlichen Vereinbarung im Mietvertrag mündlich vereinbart wurde. Allgemein kommt eine fristlose Kündigung immer dann in Frage, wenn die Fortsetzung des Mietverhältnisses für mindestens eine der Vertragsparteien unzumutbar ist. Ob dies in Ihrem Fall gegeben ist, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Beachten Sie bitte auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tanja Senz am 27.04.2018 19:27

Guten Tag,

wie verhält es sich wenn man als Ehepaar beide den Mietvertrag unterschrieben hat,einer von beiden trennt sich und möchte Kündigen.Muss der andere Partner auch wenn er die Wohnung behalten möchte Kündigen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.04.2018 16:22

Sehr geehrte Frau Senz,

grundsätzlich gilt: Eine Trennung beendet die Beziehung, aber nicht das Mietverhältnis. Wenn beide Parteien den Mietvertrag unterschrieben haben, kann einer allein die Wohnung nicht kündigen. Am besten wäre es, Sie handeln mit dem Vermieter eine Aufhebungsvereinbarung aus. Der Partner, der auszieht, wird dann aus dem Mietvertrag entlassen. Der, der bleibt, setzt das Mietverhältnis zu den alten Konditionen allein fort. Allerdings muss der Vermieter einer Aufhebungsvereinbarung nicht zustimmen.

Bedenken Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten können. Diese bekommen Sie beim Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

MischMasch am 27.04.2018 12:40

Guten Tag,

meine Oma ist jetzt Pflege reif und zieht bald zu mir. (Für Mieter mit einem unbefristeten Mietvertrag gilt immer die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten) <--Gilt es auch für Pflegebedürftige ?

Was genau kann ich daraus nutzen?

danke im voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.04.2018 14:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Pflegebedürftigkeit Ihrer Großmutter ändert an den gesetzlichen Kündigungsfristen nichts.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bettina 1234567890 am 10.04.2018 10:14

Ich habe meine Wohnung fristgerecht gekündigt mit Einschreiben und Bestätigung und Zeugen.Und habe vor Gericht verloren auch beim zweiten mal . Weil der Vermieter behauptete er habe nichts erhalten .was ist das für eine Gerechtigkeit. Damit stehen alle T Türen für Vermieter jetzt offen.Sie können jetzt immer behaupten sie haben keine Kündigung bekommen.Ist das nicht topologische:-)

auf Kommentar antworten

Belästigung am 28.03.2018 12:56

Guten Tag,

Mein Vermieter ruft immer wieder an und belästigt mich obwohl ihm schon schriftlich mit geteilt wurde das dies unerwünscht ist.

Besteht eine Möglichkeit das man dem Vertrag vor Ablauf der 3 Monate kündigen kann?

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2018 15:24

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn das Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter so stark belastet ist, dass die Fortführung des Mietvertrags für eine der Parteien unzumutbar wäre, besteht unter Umständen die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung. Ob dies in Ihrem Fall gegeben ist, können wir aber leider aus der Ferne nicht beurteilen. Bedenken Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

S. Y. am 26.03.2018 14:46

Grüß Gott,

meine Mutter ist am 07.02.18 gestorben und ich muss die Wohnung kündigen. Erbe habe ich nicht angenommen. Habe die Hausverwaltung angerufen und die Kündigung am 12.03.18 telefonisch mitgeteilt. Allerdings wurde die Wohnanlage durch die Vermieter in München für die Wohnungsamt zu Verfügung gestellt. Ich darf keine Nachmieter suchen aber soll die Miete für mein verstorbene Mutter für 2 Monate für März und April weiter bezahlen. Wo soo viele Wohnungsnot vorhanden sind, wollen die sich zeit lassen und die entscheiden wer einzieht. Dürfen die mich so abzocken mit dem Miete? leider Kann ich mir keine Anwalt leisten. Vielen Dank für ihre Antwort. Grüße aus Minga

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2018 14:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Tat ist ein Vermieter nicht verpflichtet, einen möglichen Nachmieter zu akzeptieren. Er kann auf die Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist bestehen, auch wenn das in einem Wohnungsmarkt wie dem Münchens nicht angemessen erscheinen mag.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Weisser am 22.03.2018 14:41

Hallo liebe Immowelt-Redaktion,

wir haben momentan das Problem, dass durch die häuslichen Begebenheiten sehr hohe Heizkosten entstanden sind. Die Wände sind sehr feucht und der Dachboden über der Wohnung nicht isoliert. Aus diesem Grund hatten wir auch starke Probleme durch Schimmel, welcher zwar beseitigt wurde und nur noch im Bad aufzufinden ist. Dadurch dass die Wohnung mit Infrarotheizungen ausgestattet ist, haben wir in zwei Monaten über 5000 kWh verbraucht und dadurch enorm hohe Strom/Heizkosten. Besteht hierbei die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung?

Vielen Dank schonmal

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.03.2018 15:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine solche Möglichkeit bestünde möglicherweise dann, wenn Sie der Vermieter im Vorfeld gewisse Mängel wissentlich verschwiegen oder den Mieter in Bezug auf die zu erwartenden Heizkosten angelogen hätte. Hohe Heizkosten allein sind jedoch kein Grund für eine fristlose Kündigung. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten und empfehlen daher im Streitfall das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Knolle am 13.03.2018 12:47

Mein Mietvertrag wurde zum 15. September geschlossen. Konnte damals allerdings erst eine Woche später einziehen durch Renovierungsverzögerung des Vermieters. Kann ich auch zum 15. kündigen oder gilt generell die Kündigung zum Monatsende?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.03.2018 12:53

Hallo Knolle,

laut Bürgerlichem Gesetzbuch ist eine Kündigung zum Ablauf eines Monats zulässig, unabhängig vom Beginn der Mietvertragslaufzeit. Das gilt jedenfalls in den bei den meisten Wohnraummietverträgen. Eine Ausnahme von dieser Regelung gibt es etwa für Wohnraum, der nur zum vorübergehenden Gebrauch vermietet ist oder solchen, der Teil einer vom Vermieter selbst bewohnten Wohnung ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Roman am 06.03.2018 15:14

Guten morgen liebe Immowelt-Redaktion,

ich bin schon aus der Wohnung ausgezogen, jedoch habe ich es nicht geschafft die Wohnung komplett zu renovieren.

Wollte das eigentlich aus dem guten Willen tun, da ich bin mir nicht sicher ob ich überhaupt bei den Klauselformulierungen dazu verpflichtet bin (Vertrag von 2009).

Würde auch gerne meinen gekündigten Mietvertrag prüfen lassen, um alles rechtlich korrekt dem Vermieter erklären zu können.

Vielen Dank im Voraus

Roman

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2018 10:26

Hallo Roman und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell sind Klauseln unwirksam, die den Mieter zum Ende eines Mietverhältnisses zwingend zur Renovierung einer Wohnung verpflichten sollen. Wirksam sind lediglich flexible Renovierungsklauseln. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in folgendem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/wann-ein-mieter-renovieren-muss.html

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Ihren Mietvertrag daher nicht prüfen können. Entsprechende Dienstleistungen bieten in der Regel aber Mietervereine vor Ort an.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maria am 06.03.2018 09:31

Guten morgen liebe Immowelt-Redaktion,

ich habe einen Untermieter, an welchen ich (m)eine gesamte Wohnung unmöbliert vermietet habe - Ich wohne auch nicht dort. Er hat mir letzte Woche zum 15.03. gekündigt, mit einem Zettelchen ohne Absendedatum, dafür aber mit allen Unterschriften der Mieter.

Fragen:

a) Ist die Kündigung ohne Absendedatum gültig? Ich kann nämlich nicht nachvollziehen, wann das Zettelchen bei mir eingegangen ist.

b) Da keine Kündigungsfrist im Mietvertrag vereinbart wurde, müsste die gesetzliche von 3 Monaten gelten, nicht wahr? Somit wäre die Kündigung des Untermieters zum 15.03. nichtig, richtig?

Vielen Dank im Voraus für Eure Antwort und Arbeit!!

Beste Grüße,

Maria

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.03.2018 17:43

Hallo Maria,

vielen Dank für deinen Kommentar. Ob die Kündigung wirksam ist, können wir in individuellen Fällen leider nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen, sich diesbezüglich an einen Eigentümerverein wie zum Beispiel Haus und Grund zu wenden, oder einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Norman G am 05.03.2018 12:47

Hallo liebe Immowelt-Redaktion,

Habe am 15.01.2018 eine Mieterhöhung bekommen.

Bei nicht Einverständnis, habe ich ein Sonderkündigungsrecht nach BGB 561.

Jenes beinhaltet 2monate Bedenkzeit, und dieser Zeit muss ich kündigen um das Sonderkündigungsrecht nutzen zu können.

Habe gleich nach Eingang des Schreibens, schriftlich gekündigt und meine Kündigung ging am 31.1.2018 bei der Verwaltung ein.

Sprich mein Mietverhältnis würde am 31.3 bzw. Am 1.4.2018 enden oder?

Ich frage daher weil die Verwaltung meine Kündigung erst zum 31.5.2018 anerkennt...

Ich nehme mal an die Verwaltung hat die Sachlage nicht richtig erkannt oder, bzw haben sie BGB 561 falsch ausgelegt?

Warum geben dir mir eine Frist von 4 Monaten?

Mit freundlichen Grüßen N.Gohl

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.03.2018 17:06

Hallo Norman G,

Mieter haben in der Regel bis zum Ablauf des zweiten Monats nach Zugang der Mieterhöhung Zeit zu überlegen, ob sie zum Ablauf des übernächsten Monats von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen wollen.

Wenn die Mieterhöhung zum 15.01. ankommt, so kann der Mieter zum 31.03. kündigen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Kündigung bis zum 29.02. beim Vermieter eingegangen ist.

Eben diesen Fall haben wir auch in unserem Artikel zur Mieterhöhung aufgegriffen. ratgeber.immowelt.de/a/leitfaden-fuer-mieter-welche-mieterhoehung-zulaessig-ist.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Warum Ihnen Ihre Verwaltung eine Frist von vier Monaten setzt, können wir leider nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich den Rat eines Mietervereins oder eines Fachanwaltes einzuholen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Gabriela am 01.03.2018 19:03

Hallo ich habe am 25.02.2018 eine Mietvertrag unterschrieben aber das Mietvertrag gilt ab 1.03.2018 wenn ich am 1.03.2018 Kündigung schreibe muss ich trotzdem 3 monate Kündigung frist einhalten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.03.2018 15:38

Hallo Gabriela,

sofern Sie mit dem Vermieter nichts anderes vereinbart haben, gilt für Sie die reguläre Kündigungsfrist von drei Monaten. Damit die Kündigung rechtzeitig kommt, müsste Ihr Vermieter die Kündigung bis spätestens zum dritten Werktag des Monats erhalten.

Wenn Sie früher ausziehen möchten, würden wir Ihnen empfehlen sich an Ihren Vermieter zu wenden. In einem gemeinsamen Gespräch findet sich vielleicht auch so eine Lösung.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Olli am 27.02.2018 13:41

Hallo meine Verlobte und ich wollen zum 01.04 eine neue Wohnung beziehen und haben leider schon so einiges von unserer aktuellen Vermieterin gehört z.B. Kautionen ohne Angaben von Gründen einzubehalten. Ich persönliche habe die Problematik das die Wohnung vom JC finanziert wird und etwa 4 Monate die Stromkosten an die Vermieterin gingen allerdings sollten wir ab Januar 2017 unsere Kosten laut Vermieterin selbst tragen was wir darauf hin auch getan haben allerdings hab ich dann auf meiner Abrechnung vom JC gesehen das die Vermieterin noch weiterhin die 30 Euro bezieht bzw diese über das ganze Jahr bezogen hat. Dem JC habe ich schon Bescheid gegeben und hatte meiner Vermieterin ebenso mitgeteilt das ich das Geld vom Januar bis Dezember 2017 erwarte da dies in dem Fall ja auch eigentlich rechtmäßig unser Geld ist oder liege ich da ggf. falsch?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 15:31

Hallo Olli,

nein, Sie liegen nicht grundsätzlich falsch. Allerdings können wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen. Sollte es zum Streit mit Ihrer Vermieterin kommen, würden wir Ihnen daher die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Zwerg-06 am 24.02.2018 11:33

Unser Vermieter ist verstorben und die Erben verkaufen das Haus. Wir haben schnell ein neues Zuhause gefunden. Hier können wir innerhalb von vier Wochen einziehen. Wir haben die Erben um ein Gespräch gebeten und gemeinsam beschlossen dass wir früher als die Kündigungsfrist es zulässt aus dem Mietvertrag können. Hier haben wir noch gebeten das schriftlich festzuhalten. Leider kam nichts und auf Nachfrage wurde uns gesagt dass das so nicht geht.

Was tun? Es wurde uns mündlich zugesagt und dann nicht bestätigt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.02.2018 09:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich ist auch eine mündliche Zustimmung zu einem früheren Ende des Mietvertrags ausreichend. Im Streitfall dürfte dies allerdings natürlich schwer zu beweisen sein. Insofern würden wir dazu raten, auf eine schriftliche Zustimmung zu bestehen. Im Streitfall raten wir darüber hinaus zur Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nelaii am 18.02.2018 20:59

Hallo Leute, wass ich tun soll ?

Ich habe Telefonisch 13.02. die Wohnung ab 1.3. gekündigt .

Mein Vermiter sagte, das ich bis diese Woche warten soll, weil das ab Heute bis Morgen nicht geht. Ich habe Kündigung Zeit 3 Monaten.Ich weiß, aber mein Frage ist: Aus Gerechtliche Seite, wenn ich ihm 3 neue Mieter in dieser kurzer Zeit finde, wenn er zufrieden nicht ist, darf er kaution behalten? Ist das richtig oder soll ich ihm weiter 3 Miete zahlen.

Hatte jehmand sollche Probleme ?

Danke.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.02.2018 09:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter Ihnen nicht entgegen kommt, müssen Sie sich in der Regel an die dreimonatige Kündigungsfrist halten. Der Vermieter könnte zwar einen möglichen Nachmieter akzeptieren und damit den Vertrag frühzeitig auflösen, dazu verpflichtet ist er aber nicht. Mit der Mietkaution hat das übrigens nichts zu tun. Diese dient dem Vermieter als Sicherheit für etwaige Schäden, die der Mieter in der Wohnung verursacht hat oder für Mietrückstände.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Biene am 18.02.2018 19:56

durch Tod meines Lebensgefährten habe ich den Mietvertrag übernommen, doch jetzt kann ich es aus Finanziellen mitteln nicht mehr leisten. Durch Tiere die bei mir leben habe ich jetzt eine günstigere Wohnung gefunden. kann ich früher aus dem Mietvertrag? Dazu muss ich noch erwähnen das vorher meine Tochter noch mit im Haus war. Da war es Finanziell möglich.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.02.2018 09:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel ist ein Fall wie der Ihre kein Grund für eine frühzeitige Kündigung des Mietvertrags. Sie könnten sich allerdings mit Ihrem Vermieter auf eine frühzeitige Vertragsauflösung einigen. Eventuell hilfreich kann es dabei auch sein, wenn Sie sich selbst um einen Nachmieter bemühen. Der Vermieter ist zwar nicht verpflichtet, einen solchen zu akzeptieren, aber vielleicht kommt er Ihnen ja aus Kulanz entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hans weiser am 17.02.2018 10:34

Hallo!Ich habe ein Haus vermietet ein Ehepaar mit 3 Kinder ,mein unverbautes Grundstück grenzt unmittelbar daran.Inzwischen wohnen die erwachsenen Kinder mit im Haus.Jedes hat ein Auto ,so das 1 Auto in der mitgemieteten Garage steht u.die anderen 3 Auto entweder im Garten oder unseren gemein samen Grundstückzufahrt stehen.Was kann man dagegen tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.02.2018 08:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie sich durch die abgestellten Fahrzeuge gestört fühlen, sollten Sie zunächst mit der Familie das Gespräch suchen. Vielleicht findet sich ja ein Kompromiss, mit dem beide Seiten gut leben können. Rein rechtlich betrachtet, kommt es darüber hinaus darauf an, was bezüglich der Nutzung der Einfahrt im Mietvertrag vereinbart wurde. Daher können wir aus der Ferne nicht beurteilen, ob Ihren Mietern das Abstellen der Fahrzeuge an den fraglichen Plätzen zusteht oder nicht. Sollte es zum Streit kommen, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sascha am 13.02.2018 18:45

Hallo, ich hab einen Mietaufhebungsvertrag unterschrieben. Möchte nun aber vor dem vereinbarten Zeitpunkt die Wohnung kündigen. Ist das problematisch? Zudem gehe ich davon aus, dass wenn ich meine Wohnung in München (Nachmieter finden innerhalb eines Monats, aufgrund des Wohnungsmarktes, völlig unproblematisch) renoviert bei Kündigung übergebe aus der Schadensminderungspflicht einen Anspruch habe, dass der Vermieter zum frühest möglichen Zeitpunkt nachvermietet?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.02.2018 09:58

Hallo Sascha und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ob Sie vor dem im Mietaufhebungsvertrag vereinbarten Zeitpunkt kündigen können, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Unter anderem davon, was in Ihrem Mietvertrag steht. Handelt es sich dabei beispielsweise um einen Mietvertrag mit beidseitigem Kündigungsvertrag, stünden Ihre Chancen, frühzeitig aus dem Mietvertrag zu kommen eher schlecht, wenn der Vermieter Ihnen nicht entgegen kommt. Handelt es sich um einen ganz normalen Mietvertrag mit den gesetzlichen Kündigungsfristen für beide Seiten, könnte eine Kündigung durchaus möglich sein. Insofern können wir diese Frage leider nicht abschließend beurteilen. In einem Mietmarkt wie dem Münchens könnte allerdings für den Vermieter durchaus eine Schadensminderungspflich bestehen, wenn die Wohnung frühzeitig in renoviertem Zustand zurückgegeben wird. Auch dies können wir aus der Ferne aber leider nicht abschließend bewerten, da wir die Details des Einzelfalls nicht kennen. Bitte bedenken Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zu keiner gütlichen Einigung mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

genervter Mieter 2018 am 13.02.2018 16:50

Vielen Dank für die Antwort-sicherlich ist der gesundheitliche Aspekt auch ein weiterer punkt den es aber erstmal zu beweisen gilt-die erwähnten Paragraphen aber sollten sich vielmehr auf das mittlerweile stark geschwächte Mietverhältnis und dessen Bruch durch das Unterlassen der Verpflichtungen seinerseits über diesen langen Zeitraum beziehen.

Mfg

auf Kommentar antworten

genervter Mieter 2018 am 10.02.2018 11:18

Hallo und guten Tag,

Ich beabsichtige mit meiner Partnerin auszuziehen eine neue Wohnung wäre verfügbar - die jetzige Wohnung hat seit über einem Jahr einen Wasserschaden mit Schimmelbildung .Dieser Zustand wurde des Öfteren von mir und dem Mieterverein angemahnt..mit dem einzigem Ergebnis das ich die Miete kürze ..ohne Reaktion..seit einem Jahr-nichts! Gehe ich Recht der Anahme das hiermit die maßgeblichen Punkte für eine außerordentliche, fristlose Kündigung nach § 543 Abs. 1 BGB oder bzw § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BGB erfüllt sind? sollte ich beide Paragraphen anwenden und zu wann muss das Schreiben beim Vermieter vorliegen? Muss ich noch etwas dazu schreiben- sind wir dann komplett aus dem M.vertrag raus?

Wir wollen zum 1.3 die neue Wohnung beziehen..also vielen Dank für einen schnellen Tip.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.02.2018 10:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist, kann dies ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Geregelt ist dieser Fall nicht in § 543, Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, sondern in § 569, Absatz 1. Sicher wäre es sinnvoll, im Kündigungsschreiben auf die entsprechenden Paragraphen hinzuweisen. Eine Frist für eine solche außerordentliche Kündigung gibt es nicht.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir nicht abschließend beurteilen können, ob der Zustand der Wohnung tatsächlich gesundheitsgefährdend ist. Da Sie ohnehin schon in Kontakt mit dem Mieterverein standen, würden wir vorschlagen, die Kündigung auch in Zusammenarbeit mit diesem vorzubereiten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

URSEL am 08.02.2018 09:28

Hallo, guten TAG!

Mein Lebensgefährte verstarb im November.Auf Grund seiner Krankheit sind wir in eine Anlage für "betreutes Wohnen" gezogen.

Wir haben die Miete von 830 Euro geteilt. Für mich alleine zu teuer.Meine Frage:

Kann ich vorzeitig kündigen?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.02.2018 09:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Rahmen des betreuten Wohnens sind Sondervereinbarungen mit verkürzten Kündigungsfristen möglich. Dann wäre unter Umständen eine Kündigung bis zum dritten Werktag eines Monats für den Ablauf desselben Monats möglich. Ob es in Ihrem Fall eine solche Vereinbarung gibt, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Sollte es sich um einen regulären Wohnraummietvertrag handeln, beträgt die Kündigungsfrist drei Monate.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Hier hilft Ihnen im Zweifelsfall ein Mieterverein weiter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jenny am 03.02.2018 09:21

Hallo,

in meinem Mietvertrag steht: "Die Mietvertragsparteien verzichten Wechselseitig bis zum 30.06.18 auf Ihr Recht zur Kündigung dieses Mietvertrags. Eine Kündigung ist erstmalig nach Ablauf des vorgennaten Zeitraumes mit der gesetzlichen Frist zulässig." Darf ich dann erst ab dem 30.06. meine Kündigung schreiben? Bzw besteht das Mietverhältnis seitdem 22.06. 2016 und mir wurde gesagt, dass ich dort mindestens zwei Jahre wohnen müsste, also kann ich dann zum 01.07.2018 kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.02.2018 09:50

Hallo Jenny und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil entschieden, dass der Endzeitpunkt eines Mietvertrags mit Kündigungsausschluss der Zeitpunkt ist, zu dem der Mieter den Vertrag erstmals beenden kann (Az.: VIII ZR 86/10). Das bedeutet, dass die Kündigung drei Monate vor Ablauf der Frist möglich sein muss.

Bitte beachten Sie abschließend jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

VicenteSP am 01.02.2018 18:52

Ich habe ein Problem Der Mitbewohner hat in 5 Monaten nichts geputzt. hat auch kein Reinigungsprodukt gekauft . Die Küche riecht wirklich schlecht und die WC auch . Ich habe mehrmals geputzt, muss aber nicht putzen . schließt auch die Türen zu knallte , 2 Türen schließen schon nicht gut. auch der Vertrag besagt, dass Sie die Badezimmertür zur Belüftung offen lassen müssen, und er schließt immer und viel mehr . Ich will weg machen aber die Vermieterin sagt ich muss 3 Monate Kündigung machen . Ich mochte eins Nachmieter suchen und weg machen maximal 15 Tage oder 1 Monat aber er hat eins Nachmieter fur 3 Monate später. Was ich kann machen? ich kann Kündigung machen deswegen aus gesundheitlichen Gründen, weil der Mieter schuld ist und die Regeln des Zusammenlebens nicht respektiert werden? Danke

auf Kommentar antworten

beckmonika.1@web.de am 28.01.2018 10:28

wie ist das mit der Kündigung wenn der Mieter Dement ist und nicht mehr alleine Leben kann? Greift da auch die 3 monatige Kündigungsfrist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.01.2018 10:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich ja. Eine fristlose Kündigung durch den Mieter kommt in der Regel nur dann in Frage, wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist oder wenn der Vermieter seine Pflichten aus dem Mietvertrag stark verletzt.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

H1 am 26.01.2018 01:19

Hallo,

was passiert eigentlich, wenn man eine Wohnung kündigt, aber in den 3 Monaten leider keine neue Wohnung gefunden hat, bzw. der Bezug der neuen Wohnung erst nach den 3 Monaten möglich ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.01.2018 12:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für einen solchen Fall gibt es keine Notfallregelung. Möglicherweise lässt sich der ehemalige Vermieter darauf ein, das Mietverhältnis noch einmal zu verlängern, wenn er noch keinen Nachmieter gefunden hat. Einen Rechtsanspruch darauf haben Mieter allerdings nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Milei am 24.01.2018 21:19

Ich habe eine noch eine Monats Miete offen.Kann ich das mit der Mietkauton Ausgleich beim Auszug

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.01.2018 09:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, die Kaution dient dem Vermieter dazu, damit etwaige von Mieter verursachte Schäden beheben zu lassen oder mögliche Nachzahlungen aus der letzten Nebenkostenabrechnung zu begleichen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Milei49@freenet am 25.01.2018 16:28

Danke für ihre Antwort Okay nur der Vermieter hat das Haus vor fünf Jahren gekauft. Und meinte nur das ich mir das Geld vom alten Vermieter holen. Deshalb dachte ich wenn er mir das Geld nicht aus zahlt das ich es dann auf dieser Weiße machen kann.

Konrad am 24.01.2018 16:56

Muss ich, wenn ich nach erfolgter Kündigung bereits ausgezogen bin, während der dreimonatigen Kündigungsfrist die Wohnung noch heizen. Der Vermieter fordert dies wegen evtl. Frostgefahr.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.01.2018 08:43

Hallo Konrad und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Tat müssen Mieter während des laufenden Mietvertrags darauf achten, dass es in der Wohnung nicht zu Frostschäden kommt. Das gilt auch, wenn sie während der laufenden Kündigungsfrist bereits ausgezogen sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tom am 23.01.2018 21:08

Hallo ich hätte eine wichtige Frage ich will aus meiner Wohnung ausziehen bin aber erst seit 5 Monaten in dieser Wohnung im Mietvertrag steht eine mindestlaufzeit von 2 Jahren .

Ich muss jetzt zwei Kaltmieten zahlen dass das Mietverhältnis aufgehoben wird hat mir mein Mieter geschrieben ist das erlaubt ich kenne mich leider überhaupt nicht aus

Vielen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.01.2018 13:57

Hallo Tom und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir würden Ihnen raten, Ihren Mietvertrag von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen zu lassen. Nur wenn in Ihrem Mietvertrag ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde oder wenn dieser mit Grund befristet ist, ist eine solche Mindestlaufzeit überhaupt wirksam. In diesem Fall könnte der Vermieter darauf bestehen, dass der Mietvertrag die vollen zwei Jahre weiterläuft. Ist die Befristung jedoch unwirksam, wäre der Mietvertrag als ganz normaler, unbefristeter Vertrag anzusehen. In diesem Fall könnten Sie mit der gesetzlichen Frist von drei Monaten kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angelina am 11.01.2018 16:23

Hallo,

Ich hätte da eine Frage. Meine Mutter wohnt mit meinen zwei jüngeren Geschwister in einer Wohnung zur Miete. Letztes Jahr hieß es , sie müsse ausziehen , weil das haus ( zwei Wohnungen) verkauft wird , nach einiger Zeit, weil er keine Käufer gefunden hatte , hieß es , sie dürfe drin bleiben es wird nun doch nicht verkauft. Heute kommt wieder die Nachricht , dass das Haus nun doch wieder zum verkauf steht.

Sie wohnt jetzt seit zwei Jahre in der Wohnung und es wurde beim unterschreiben des Mietvertrag damals nicht erwähnt , dass das Haus verkauft werden soll.

Wie lange ist die Kündigungsfrist?

Kann man gegen den Vermieter rechtlich dagegen vorgehen wegen diesem hin und her Spiel ?

Vielen Dank schon mal im voraus.

Mfg.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.01.2018 08:25

Hallo Angelina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Kauf bricht Miete nicht. Das bedeutet: Selbst wenn das Haus verkauft wird, in dem Ihre Mutter wohnt, muss sie nicht ausziehen. Der Verkauf des Hauses ist kein Kündigungsgrund und der Mietvertrag bleibt weiterhin bestehen, dann eben nur mit einem neuen Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jane Smith am 10.01.2018 20:24

Hallo,

Haben diesen Winter bis23.12.2017 warten müssen bis unsere Vermieter die Heizung eingeschaltet haben. Auch in dem vor Jahr waren wir schon 6 Wochen ohne Heizung. Die Vermieter waren mit uns befreundet,weshalb wir dies ertragen hatten. Aber da die Freundschaft inzwischen kaputt ist und wir keine Lust mehr haben jeden Winter länger zu frieren,möchten wir ausziehen. Wohnen tun wir seit 2008. Wie lange müssen wir Kündigungsfrist einhalten?

Auch würde uns interessieren ob wir etwas was beachten müssen wenn man wie in unserem Fall die Miete und Nebenkosten auf Grund einer Mietpfändung an eine Anwaltskanzlei überweisen müssen.

Wir wären für eine Antwort dankbar

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.01.2018 09:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Kündigungsfrist für Mieter beträgt in der Regel immer drei Monate, unabhängig davon, wie lange der Mieter schon in einer Wohnung lebt. Die Kündigung muss bis zum dritten eines Monates beim Vermieter sein und gilt dann zum Ende des übernächsten Monats.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hansi am 09.01.2018 10:39

Hallo, unser Mieter hat im September fristgerecht zum 31.12.2017 die Mietswohnung gekündigt.

Da er keine geeignete Wohnung gefunden hat, haben wir das Auszugsdatum mündlich auf 31.01.2018 festgelegt.

Jetzt will er aber erst zum 28.02.18 ausziehen da er immer noch keine passende Wohnung gefunden hat. Ich habe die Wohnung aber ab 01.02.18 schon wieder vermietet.

Was kann ich tun? wie ist das rechtlich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2018 11:25

Hallo Hansi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

rein rechtlich gesehen hätte der Mieter schon bis Ende Dezember 2017 ausziehen müssen. Dass Sie einer Verlängerung des Mietverhältnisses bis Ende Januar zugestimmt haben, war Kulanz Ihrerseits, einer weiteren Verlängerung müssen Sie aber nicht zustimmen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die genauen Vereinbarungne zwischen Ihnen und Ihrem Mieter nicht kennen und sie daher aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifel empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jessica am 04.01.2018 18:40

Hallo wir wollen Ende April ausziehen ab wann kann ich kündigen und wie formuliere ich dies

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.01.2018 08:09

Hallo Jessica und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn wir von der gesetzlichen dreimonatigen Frist ausgehen, muss das Kündigungsschreiben bis spätestens dritten Februar beim Vermieter eingegangen sein. In der Formulierung sind Sie als Mieter relativ frei. Enthalten sein sollte die grundsätzliche Willensbekundung, dass die Wohnung gekündigt werden soll, die Adresse der Mietwohnung und das Stockwerk, der Zeitpunkt, zu dem die Mietwohnung gekündigt wird, die Aufforderung an den Vermieter, die Kündigung zu bestätigen sowie der Hinweis, dass sich der Mieter noch mit dem Vermieter in Verbindung setzen wird um einen Übergabetermin zu vereinbaren. Wichtig: Die Kündigung ist nur wirksam, wenn sie die Unterschrift aller Hauptmieter enthält.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Natali am 19.12.2017 16:39

Hallo! Ich möchte mich in Ausland umziehen dafür muss ich mich Kündigen von mein Wohnung. Mein Mietvertrag beginnt am 15.02.2017 und läuft auf unbestimmte Zeit und ist geschrieben dass ich mich nicht kündigen bevor ende des Monats ( Januar 2019). Mit meinem Vermieter hab ich noch nicht gesprochen. Wie komme ich raus? Auf eine Beratung werde ich mich sehr freuen. Vielen Dank voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.12.2017 09:01

Hallo Natali,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, sondern nur allgemeine Tipps geben können.

Sofern in Ihrem Mietvertrag ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, ist eine solche Regelung im Allgemeinen wirksam, so dass vor Ablauf der Frist des Kündigungsausschlusses Ihrerseits kein Recht auf vorzeitige Kündigung des Mietvertrag besteht. In diesem Fall ist es zunächst ratsam, mit dem Vermieter zu sprechen, ob eine vorzeitige Auflösung des Mietverhältnisses doch möglich wäre. Wir raten Ihnen ferner, die entsprechende Klausel im Mietvertrag von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein prüfen zu lassen, ob diese wirksam ist. Unwirksam wäre zum Beispiel eine Klausel mit einem lediglich einseitigen Kündigungsausschluss nur für den Mieter.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Jenny am 10.12.2017 22:16

Hallo. Ist es noch rechtens das man sich an die 2 Jahre "Kündigungsfrist " halten muss die im Mietvertrag steht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.12.2017 10:13

Hallo Jenny,

eine Kündigungsfrist von zwei Jahren kann zu Lasten des Mieters nicht vereinbart werden. Möglich sind allerdings Mietverträge mit beidseitigem Kündigungsverzicht für einen gewissen Zeitraum, beginnend ab Anfang der Vertragslaufzeit.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Benutzer123456789 am 08.12.2017 08:56

Hallo Immoweilt Team,

Ich habe seit dem 01.11.2017 einen Mietvertrag in dem ich die Wohnung meines Vermieters renovieren soll und dafür ein Jahr lang kostenlos drin wohnen darf. Jetzt ist es aber so dass im Mietvertrag nicht genau festgelegt wurde was alles renoviert werden soll, sondern nur mündlich. Und jetzt sagt mir mein Vermieter immer mehr Dinge die ich renovieren soll, obwohl das so nicht abgesprochen war.

Kann ich meinem Vermieter jetzt auch einfach kündigen? Bzw. wenn ja nur mit einer gesetzlichen Frist von 3 Monaten oder schneller?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.12.2017 09:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel dürfte hier die Kündigung mit einer gesetzlichen Frist von drei Monaten möglich sein. Allerdings können wir diesen Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen, gerade aufgrund der mündlichen Absprachen, die Sie mit Ihrem Vermieter getroffen haben. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Sollte es zum Streit mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Benutzer123456789 am 08.12.2017 10:11

Hallo und Danke für die schnelle Antwort,

Ja soweit ich es weiß gelten die mündlichen Absprachen ja dann aber nicht da ja Aussage gegen Aussage steht.

Zusätzlich steht es im Vertrag auch drinnen dass die 3 Monatige Kündigungsfrist erlaubt bzw. einzuhalten ist.

Im Vertrag steht außerdem nur das "Der Mieter muss für ein Jahr die Wohnung reparieren und sauber arbeiten dafür ist der Mieter ein Jahr lang freier Kaltmieter". Hier steht also nichts direkt was repariert werden soll.

Jetzt sind meine Fragen:

Kann ich die Wohnung im angefangenen Renovierungszustand kündigen oder muss diese in den Ursprungszustand zurück gebracht werden?

Ist der Vertrag als solcher gültig?


Immowelt-Redaktion am 08.12.2017 13:19

Leider lässt sich das in einem so speziellen Fall nicht abschließend beurteilen. Im Streitfall würde ein Gericht wohl auch den aktuellen Zustand der Wohnung unter die Lupe nehmen und prüfen, zu wessen Vor- oder Nachteil die bisherigen Veränderungen erfolgt sind. Wir würden Ihnen daher wirklich eine Rechtsberatung empfehlen. Der örtliche Mieterverein hilft meist für einen geringen Unkostenbeitrag weiter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andreas Ruppel am 01.12.2017 18:50

Hallo,

Ich habe einen unbefristeten Mietvertrag, in dem Vertrag steht zum Punkt 'Kündigung', ... " 3 Monate Kündigungsfrist bei Mietdauer von unter 5 Jahren". Könnte es doch theoretisch heißen ab 5 Jahren und mehr ist die Kündigungsfrist weniger?

MfG

Andreas Ruppel

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 09:13

Sehr geehrter Herr Ruppel,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Kündigungsfrist für den Vermieter ist gesetzlich festgelegt und darf nicht zu Ungunsten des Mieters verändert werden. Bei einer Mietdauer von fünf bis acht Jahren beträgt sie sechs Monate, bei einer Mietdauer von acht Jahren und mehr sind es neun Monate.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Nairolf am 04.12.2017 17:09

Hallo liebes Immowelt Team!

Wir haben in unserem neuen Vertrag auch eine längere Kündigungsfrist nach 5 und 9 Jahren stehen. In unserem derzeitigen unbefristeten Vertrag von Haus und Grund steht diese Klausel nicht.

Müssen wir trotzdem von einer längeren Frist ausgehen oder gelten hier nur die 3 Monate, bis wir raus kommen? Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen!


Immowelt-Redaktion am 05.12.2017 08:22

Hallo Nairolf und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die längeren Fristen sind gesetzlich verankert. Sie gelten allerdings nur für die Kündigung durch den Vermieter. Wenn es sich nicht um einen Mietvertrag mit beidseitigem Kündigungsverzicht handelt, gelten für Mieter immer Kündigungsfristen von drei Monaten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carina am 16.11.2017 17:45

Hallo ich wohne mit meinem Lebensgefährten seit vier Jahren in dieser Wohnung nun möchte der Besitzer eine Erhöhung an der Miete vor nehmen( 15%) die zum 01.01 2018 anfällt, so ich habe aber krankheitserregenden schimmel auf dem Balkon durch schlechte Isolierung im Dachstuhl ab wann kann ich das Verhältnis kündigen und mit welcher Frist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.11.2017 08:45

Hallo Carina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Falle einer Mieterhöhung sieht das Gesetz ein Sonderkündigungsrecht für den Mieter vor. Er kann demnach das Mietverhältnis bis zum Ablauf des zweiten Monats nach Zugang des Mieterhöhungsschreibens außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen.

Davon unabhängig ist der Schimmel auf dem Balkon zu bewerten. Theoretisch hat der Mieter ein Recht auf eine fristlose Kündigung, wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist. Ob das bei Schimmel der Fall ist, der sich nur auf dem Balkon befindet, ist aber zumindest zweifelhaft. Die Gesamtsituation können wir leider aus der Ferne auch nur schwer beurteilen. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder von einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Corinna koster am 13.11.2017 14:30

Haben einen Mietvertrag Auf 5 Jahre,dieser läuft am 1.April 2019 aus. Möchten uns aber dieses/ nächstes Jahr ein Haus zur eigenen Nutzung kaufen. Welche Möglichkeit haben wir betreffs der Mietwohnung?!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.11.2017 15:33

Sehr geehrte Frau Koster,

wenn die Befristung des Mietvertrags wirksam ist, haben Mieter in der Regel kaum eine Möglichkeit, frühzeitig aus dem Vertrag auszuscheiden. Wirksam ist eine solche Befristung nur dann, wenn im Mietvertrag ein Befristungsgrund genannt wird. Fehlt ein solcher Befristungsgrund, hat das zur Folge, dass der Vertrag automatisch als unbefristeter Vertrag gilt, mit der Folge des der Mieter mit einer Frist von drei Monaten kündigen kann.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir die Details Ihres Mietvertrags nicht genau kennen und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Katarina am 09.11.2017 12:39

Hallo, weis jemand von euch Rat?

Hatte eine Wohnung mit unbefristetem Mietverhältnis. Also normale Kündigungszeit 3 Monate. Habe aber in meiner Kündigung reingeschrieben, dass ich vorzeitig (Sonderfall) ausziehen muss, weil plötzlicher Arbeitsplatzverlust und neue Arbeit in einem anderen Bundesland. Bin schon nach 1 Monat nach Kündigung ausgezogen. Vermieter hat dies mündlich akzeptiert. Kommt jetzt 2 Monate nach Auszug aber, und möchte nun doch noch 2 Monatsmieten. Muss ich zahlen???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.11.2017 14:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein neuer Job in einem anderen Bundesland rechtfertigt in der Regel keine kürzere Kündigungsfrist. Der Vermieter kann also generell auf die gesetzliche Kündigungsfrist bestehen. Im Streitfall müsste der Mieter nachweisen, dass der Vermieter eine kürzere Kündigungsfrist akzeptiert hat. Wann der Auszug stattgefunden hat, hat indes keinen Einfluss auf die Verpflichtung zur Zahlung der monatlichen Miete. Entscheidend ist heirbei allein die Mietdauer.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir Ihren Fall nicht genau kennen und ihn daher aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angel 49 am 06.11.2017 16:19

wer kennt sich aus, ich habe die Wohnung fristgerecht zum 30. Mai gekündigt habe einen Nachmieter gebracht, habe am 30.04.den Wohnungsschlüssel übergeben konnte die Wohnung nicht mehr nützen und die Vermieterin sagt mir sie kann die Miete trotzsdem behalten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.11.2017 08:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter vor dem eigentlichen Ende der Mietvertragslaufzeit einen Nachmieter findet und der Vermieter diesen akzeptiert, dieser dann auch einzieht und der Schlüssel übergeben wird, muss der ursprüngliche Mieter ab diesem Zeitpunkt auch keine Miete mehr bezahlen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können und die Details der Absprachen zwischen Ihnen und Ihrem Vermieter nicht kennen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jammy am 03.11.2017 02:20

Weiß jemand, wie es sich verhält, wenn der Mietvertrag zwar auf "Eheleute" ausgestellt ist, jedoch nur einer der beiden unterschrieben hat? Darf der Unterzeichner ohne die Unterschrift des Ehegatten/der Ehegattin kündigen und muss der Partner dann einen neuen Mietvertrag schließen? Oder muss eine Aufhebungsvereinbarung für den Unterzeichner geschlossen werden, sofern der Partner dort wohnen bleiben möchte?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.11.2017 10:19

Hallo Jammy,

leider können wir Ihre Situation aus der Ferne nicht beurteilen, da hierbei vieles von der konkreten Gestaltung des Mietvertrages abhängt.

Wenn Ehepartner oder ehemalige Partner die Wohnung auflösen, sollte dies nach Möglichkeit so gestaltet werden, dass keinem der Beteiligten Nachteile entstehen. Hierbei kann es helfen, zuerst das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. So lässt sich zum Beispiel klären, ob die Person, die den Mietvertrag nicht unterschrieben hat, einen neuen Mietvertrag bekommt und in der Wohnung bleiben kann. Oder eben, dass der Unterzeichner des Mietvertrages vorzeitig ausziehen darf. Letzteres lässt sich je nach Einzelfall auch durch einen Mietaufhebungsvertrag mit dem Vermieter regeln.

Wenn Sie sich bezüglich des konkreten Vorgehens unsicher sind, so empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Isabel Naus

Honey am 30.10.2017 17:37

Hallo, könnt Ihr mir helfen richtig zu kündigen... Wenn ich jetzt zum 31.10.2017, also für morgen kündige, dann bin ich am 01.02.2018 raus aus der Wohnung - richtig?

Vielen lieben Dank vorab

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.11.2017 10:53

Hallo Honey,

in der Regel beträgt die Kündigungsfrist bei Mietwohnungen drei Monate. Wenn Sie zum 1. Februar 2018 aus der Wohnung ausziehen wollen, müssen Sie bis spätestens 31. Oktober 2017 kündigen. Die Kündigung muss spätestens am dritten Werktag beim Vermieter sein, also in Ihrem Fall am 4. November.

Allerdings gibt es auch manchmal Mietverträge, bei denen andere Kündigungsfristen gelten, zum Beispiel bei einem qualifizierten Zeitmietvertrag. Welche Kündigungsfristen bei Ihnen gelten, müsste in Ihrem Mietvertrag stehen.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

LaMi am 29.10.2017 18:46

Ich will meinen Mietvertrag zum 01.02.2018 kündigen. Wann muss die Kündigung beim Vermieter in NRW spätestens eingegangen sein, am 03.11.2017, am 04.11.2017 oder am 06.11.2017? Rechnet der Feiertag (01.11.2017, Allerheiligen) bzw. der Samstag bei den drei Tagen mit?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2017 11:48

Hallo LaMI,

in der Regel wird ein Mietverhältnis zum Ende eines Monats gekündigt (30. oder 31., je nach Monat).

Bei einer ordentlichen Kündigung gilt in der Regel eine dreimonatige Kündigungsfrist. Der Vermieter muss die Kündigung bis zum 3. Werktag des Monats erhalten, damit der jeweilige Monat noch dazuzählt.

Laut Urteil des Bundesgerichtshof zählt der Samstag als Werktag (BGH, Az.: VIII ZR 206/04). Feiertage zählen nicht als Werktag.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JuNimey am 08.09.2017 13:58

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Mieterin mit einem unbefristeten Untermietvertrag in dem mir eine vierwöchige Kündigungsfrist zugesprochen wird. Laut der Angabe oben, sind dann die drei Monate Kündigungsfrist für mich nicht mehr geltend sondern 4 Wochen, wie im Mietvertrag (das gilt also auch für Untermietverträge)? Können Sie mir eine Referenz nennen (BGB o.ä.) wo ich das nachlesen kann und die ich meinem Vermieter nennen kann?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.09.2017 09:24

Hallo JuNimey,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Kündigung des Mietvertrags ist in § 573c des Bürgerlichen Gesetzbuchs geregelt. Demnach beträgt die Kündigungsfrist drei Monate. Eine davon abweichende Regelung zum Nachteil des Mieters wäre unwirksam, nicht jedoch zum Vorteil. Sollte in einem Mietvertrag also eine kürzere Kündigungsfrist für den Mieter vereinbart worden sein, wäre diese Vereinbarung wohl wirksam.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den genauen Wortlaut Ihres Mietvertrags aus der Ferne nur schwer beurteilen können und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Menke am 04.09.2017 14:12

Sehr geehrte damen und Herren!

Bis wann, muß die Kündiging spätesdens, beim Vermieter sein, um die 3 Monate einzuhalten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.09.2017 14:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Kündigung muss bei einem unbefristet abgeschlossenen Mietvertrag zum dritten Werktag eines Monat beim Vermieter sein. Der Mietvertrag endet dann zum Ablauf des übernächsten Monats.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Schnucky74 am 28.08.2017 12:50

Hallo. Ich bin mit meiner Tochter am 1.11.2016 in eine Wohnung gezogen. Der Vermieter wohnt unter mir. Seit dem Einzug provoziert und schikaniert er uns. Auch muss ich ständig hinnehmen, dass unter meinem Balkon gegrillt wird. Mit Brandbeschleuniger!!!! Meine Vermieter sind ständig am Alkohol trinken. Indessen werde ich ständig verbal angegriffen. Mein Müll wird kontrolliert. Es kommt auch immer zu lauten Streitigkeiten der Vermieter mit lauter Musik bis in die Morgenstunden. Jetzt habe ich endlich eine neue Wohnung gefunden. Kann diese ab 1.10.17 beziehen. Wie komme ich schnellstens aus dem Mietvertag raus???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.08.2017 15:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihr Vermieter den Mietvertrag nicht wirklich schwer verletzt, bleibt ihnen nur die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten. Im Falle einer schweren Verletzung des Mietvertrags durch den Vermieter wäre auch eine fristlose Kündigung möglich. Ob dies bei Ihnen gegeben ist, können wir allerdings aus der Ferne nur schwer beurteilen. Wir würden Ihnen daher zur Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lexi am 25.08.2017 08:35

Hallo,

Habe Feuchtigkeitsschäden in der Wohnung, habe mehrere erfolglose Versuche gemacht die Hausverwaltung zu erreichen. Wollte jetzt kündigen und gleichzeitig der Hausverwaltung noch eine Frist zur Behebung der Mängel setzen. Ist es möglich dann noch fristlos zu kündigen falls die Hausverwaltung nicht reagiert?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.08.2017 11:21

Hallo Lexi,

eine fristlose Kündigung ist zwar unter den in dem Beitrag genannten Umständen grundsätzlich möglich. Ob die Schwere der Mängel in Ihrem Fall ausreicht, dass eine solche gerechtfertigt ist, können wir aus der Ferne allerdings nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen, sich vor Ort an einen Mieterverein oder Fachanwalt für Mietrecht zu wenden, um diese Frage zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kajoba am 24.08.2017 11:12

Hallo,

wie ist das denn wenn man die Wohnung nicht mehr zahlen kann wegen Arbeitslosigkeit und diese auch vom Amt nicht übernommen wird? Muss man da die Kündigungsfrist einhalten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.08.2017 09:29

Hallo Kojoba,

für diesen Fall gibt es keine Sonderregelung. Es gelten die genannten Kündigungsfristen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anki am 21.08.2017 01:04

Hallo. Wie ist denn das wenn man in einer Wohnung lebt die total aber wirklich absolut hellhörig ist und man unter laute Streitereien oder mitunter saufende Nachbarn leidet und sich nix lieber wünscht als raus aus der Wohnung. Muss man dann auch die Kündigungsfrist einhalten. Ich bin nervlich hier fast am Ende. Und möchte so schnell wie möglich umziehen was immer schwierig ist wegen der Frist.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.08.2017 08:46

Hallo Anki,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn eine Wohnung absolut nicht mehr unzumutbar ist, ist unter Umständen eine fristlose Kündigung möglich. Ob das bei Ihnen der Fall ist, können wir aus der Ferne aber leider nicht beurteilen. Wir würden Ihnen daher zu einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Shyna1711 am 05.08.2017 17:38

Hallo,

ich bin schwerkrank und habe multiple sklerose im Fort geschrittenen Stadium und ich bin schwerbehindert und pflegestufe 3 und wir haben Schimmel im Schlafzimmer und Badezimmer und im Wohnzimmer ist eine Außenwand bis zur Hälfte richtig nass.

Muss ich trotzdem die Kündigungsfrist von 3. Monaten einhalten???

Zudem ziehe ich in eine behinderten gerechte Wohnung mit nullbarriere was hier nicht ist

Mft

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.08.2017 09:30

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter bestimmten Umständen ist für Mieter auch eine fristlose Kündigung möglich. Ein solcher Grund kann sein, dass die Wohnung gesundheitsgefährend ist, was bei Schimmel unter Umständen der Fall sein kann. Allerdings können wir Ihre Situation aus der Ferne leider nicht genau beurteilen. Bevor Sie fristlos kündigen, würden wir Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Shyna1711 am 07.08.2017 12:06

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und ich werde mit meinem Arzt sprechen und danach mit einem Anwalt

Olaya am 31.07.2017 18:46

Hallo,

Wie wäre es wenn wir im Vertrag einen Kellerraum mitbezahlen aber wir diesen gar nicht bekommen? Hätten wir die Möglichkeit die Kündigungsfrist von drei Monate zu verkürzen?

Danke im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.08.2017 09:31

Hallo Olaya,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Uns ist aktuell kein Urteil bekannt, in dem eine solche Frage entschieden worden wäre. Die Rechtsprechung ist sich weitgehend einig darüber, dass ein Mieter Schadensersatz fordern kann, wenn eine Wohnung zum vereinbarten Übergabetermin nicht bezugsfertig ist. Dann kommt unter Umständen auch eine fristlose Kündigung in Frage. Ob dies auch bei einem nicht übergebenen Kellerabteil die Frage ist, bleibt indes fraglich. Unter Umständen kommt allerdings eine Mietminderung in Frage. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich an einen Fachanwalt oder einen Mieterverein zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lorla am 31.07.2017 11:17

Hallo, wie ist es wenn zwei in einem Mietvertrag stehen, durch Streitigkeit, einer aber ausgezogen ist und den Mietvertrag von seiner Seite beim Vermieter gekündigt hat und der Bleibende aber den Vertrag nicht kündigen will? Welche Rechte hat man! Welche Möglichkeiten gibt es für die Person die auszieht aus diesem Vertrag zur kommen?

Der Vermieter akzeptiert die Kündigung nur wenn beide unterschreiben!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 11:43

Hallo Lorla,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn mehrere Mieter einen Mietvertrag unterschreiben, sind sie laut BGB sogenannte Gesamtschuldner. Das bedeutet: Der gemeinsam geschlossene Vertrag kann auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden. Können sich die Mieter nicht darauf einigen, hat der Vermieter weiterhin das Recht, von beiden die regelmäßige Monatsmiete zu verlangen. Eine Möglichkeit, einseitig aus dem Vertrag auszuscheiden gibt es nur dann, wenn dies im Vertrag vereinbart wurde.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

beate am 31.07.2017 10:44

Habe evtl. die Unterschrift der Kündigung bei dem Original vergessen, der Vermieter hat mir aber auf meiner Kopie die Kündigung bestätigt, nur die Mängel, welche ich angegeben habe, nicht. Ist die Kündigung trotzdem rechtskräftig? Denn der Vermieter möchte jetzt den Vertrag weiterlaufen lassen, eben wegen der Unterschrift, was ich selbst noch gar nicht gesehen habe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 11:28

Hallo Beate,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein solches Kündigungsschreiben ist tatsächlich nur wirksam, wenn es unterschrieben ist. Das bedeutet in Ihrem Fall wohl, dass der Mietvertrag weiterbesteht, auch wenn der Vermieter seinerseits das unwirksame Kündigungsschreiben zur Kenntnis genommen hat.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carsten am 27.07.2017 11:02

Wie ist es, wenn beide Partner im Mietvertrag stehen und einer Auszieht ? Der Partner aber in der Wohnung bleibt. Muss der, der Ausgezogen isz, dann auch 3 Monate weiter mitzahlen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.07.2017 14:16

Hallo Carsten,

nicht zwangsläufig, die beiden können sich auch einigen, dass nur der verbliebene Partner die Miete bezahlt. Wichtig ist, dass der Vermieter sich im Zweifelsfall von jedem der beiden die Miete holen kann. Ob jemand dann eigentlich gar nicht mehr in der Wohnung wohnt, spielt dabei keine Rolle solange der Mietvertrag noch läuft.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Carsten am 27.07.2017 15:31

Und wenn beide kündigen und der verbliebene gleich einen neuen Mietvertrag bekommt ?


Immowelt-Redaktion am 28.07.2017 08:48

Hallo Carsten,

wenn beide kündigen und der verbliebene Mieter gleich einen neuen Mietvertrag bekommt, kann der Vermieter nur noch vom verbliebenen Mieter die Miete verlangen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Albern am 26.07.2017 19:37

Hallo nochmal wenn im Mietvertrag steht das der Mietvertrag zum 1.8 beginnt und ich ihn vor dem 1.8 kündige gilt dann noch die 3 monatige Kündigungsfrist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.07.2017 08:38

Hallo Albern,

ja. Die Kündigungsfrist gilt unabhängig vom Beginn der Mietvertragslaufzeit.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marion am 17.07.2017 17:41

Hallo ! Wie ist das,wenn man von dem Vermieter keinen Mietvertrag bekommen hat? Ob wohl man ihm immer wieder darauf angesprochen hat? Und keine einzige Nebenkosten Abrechnung . Von Heizung und Wasser ? Muss man dann auch die Drei Monatsmiete zahlen wenn die Wohnung gekündigt hat?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.07.2017 09:05

Hallo Marion,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es ist zwar ratsam und üblich, Mietverträge schriftlich zu schließen, zwangsläufig notwendig ist es aber nicht. Wenn es eine mündliche Absprache zwischen Mieter und Vermieter gibt, gilt der Mietvertrag demnach als geschlossen. In diesem Fall gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten. Davon unbenommen bleibt die Abrechnung der Nebenkosten. Diese muss der Vermieter spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums abrechnen. Macht er das nicht, kann er auch keine Nachforderungen mehr stellen.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Albern am 15.07.2017 08:36

Hallo

Ich habe folgendes

Ich habe den Mietvertrag 2 wochen vor einzug gekündigt.

Das ich im schlimmsten fall 3 Monate die Miete zahlen muss ist mir bewusst. Aber gehören das zu auch die Nebenkosten ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2017 09:23

Hallo Albern und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch die Nebenkosten sind vom Mieter für die volle Laufzeit des Mietvertrags zu bezahlen, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maximax am 06.07.2017 18:17

Hallo.

Ich habe ein Problem. Wie haben eine Wohnung privat gemietet.Nun werde ich aber Mitte Juli vom Arbeitgeber in ein anderes Bundesland versetzt. Ich weiss das ich 3 Monate kündigen muss.Aber ich habe mich so geeinigt das die Kaution einbehalten wird und ich noch eine Miete zahlen muss.Aber bei der Miete sind halt die Nebenkosten schon mit drin

Nun meine Frage; Muss ich den Schlüssel gleich abgeben , bei der Wohnung Abnahme im Juli und wie ist das mit dem neben kosten. Die Wohnung gehört mir doch noch bis Oktober..

auf Kommentar antworten

Kessi am 06.07.2017 12:08

Kann ich jetzt schon meine Wohnung kündigen zum 01.12.2017 ?

auf Kommentar antworten

Nirhtak am 03.07.2017 19:58

Ich habe eine Frage. Es besteht ein Mietvertrag und eine Lebensgemeinschaft. Der Mietvertrag läuft auf beide Partein. Es kommt zur Trennung und die eine Mietpartei geht auf keinerlei Kündigung ein. Ist offenbar der Meinung ich habe die Wohnung verlassen . Wie verhält man sich hier?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.07.2017 08:51

Hallo Nirhtak,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag kann auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden. Will eine der Parteien partout nicht kündigen, sollten der/die verbliebene/n Mieter das Gespräch mit ihrem Vermieter suchen. Möglicherweise gibt es eine Möglichkeit, dass dieser sie gütlich aus dem Mietvertrag entlässt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rentnerin am 30.06.2017 11:16

Meine neue Mieter hat ein 14 tätigen Rücktritts recht vom Mietvertrag gekündigt, hat aber die Wohnung die Teppichboden raus gemacht und nur ein Teil Laminat rein gemacht , de restlichen Laminat mitgenommen, in der Küche den Belag halb raus geschnittenen. Was kann ich machen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.06.2017 11:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Widerrufsrecht haben Mieter in Bezug auf den Mietvertrag grundsätzlich nur in einem Ausnahmefall, und zwar dann, wenn sie die Wohnung ohne vorherige Besichtigung angemietet haben. Zudem muss es sich, rein rechtlich gesehen, beim Mietvertrag um einen Vertrag zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher handeln. Hat der Mieter kein Widerrufsrecht, muss er sich also zunächst an die gesetzlichen Kündigungsfristen halten.

Sollten Sie die erwähnten Arbeiten am Boden der Wohnung darüber hinaus nicht mit dem Mieter vereinbart haben, ist dieser verpflichtet, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Weigert er sich, kommt unter Umständen eine Klage auf Schadensersatz in Frage. Das wiederum können wir allerdings aus der Ferne leider nicht beurteilen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Wir würden Ihnen daher zu einer Beratung bei einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder direkt bei einem Fachanwalt raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dummy am 29.06.2017 10:27

Guten Tag,

wann muss ich nach 25 jähriger Mietzeit kündigen, wenn ich zum 1.10. in die neue Wohnung möchte?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.06.2017 10:37

Hallo Dummy,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten müssen Sie dann spätestens am dritten Werktag des Juli kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Davide am 22.06.2017 22:18

Bin Ende Februar 2017 in eine neue Wohnung eingezogen durch falsche Tatsachen z.B.das diese sanierte Wohnung ruhig sie entpuppte sich als massiv hellhörig.ich bekomme das komplette Dasein meiner Nachbarn mit.Beispiel:Music,miauen der Katze,das stapeln ihres Geschirrs,Handmixer usw.Jeden Schritt meines Nachbarn über mir und einiges mehr.Meine Nachbarn unter mir wenn sie Kochen,sogar ihren Computer usw.Das das ist die Ruhe die man mir bei der Begehung sprachlich zuverstehen gab.Meine ersten Worte"ist dieses Objekt ruhig,Antwort"Ja"Ich gab per Mail zuverstehen das ich aus diesem Objekt schnellsten raus möchte.Frage:Was kann ich tun und wie schaut es aus mit nachstreichen und der Kaution?

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Anki am 21.08.2017 01:13

Hallo Davide ich hab auch so eine hellhörige Wohnung und möchte einfach nur noch raus. Auch wenn's eine kleinere Wohnung wird. Es ist furchtbar. Sowas hatte ich in 30 Jahren wohnen noch nicht gehabt solch eine hellhörige Wohnung.


Immowelt-Redaktion am 23.06.2017 10:05

Hallo Davide,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sofern der Mieter mit dem Vermieter keinen beidseitigen Kündigungsverzicht für eine bestimmte Frist vereinbart hat, kann der Mieter innerhalb der gesetzlichen Frist von drei Monaten den Mietvertrag kündigen. Sofern keine Beschädigungen in der Wohnung vorliegen, erhält der Mieter die Kaution danach zurück. Ob Sie beim Auszug streichen müssen oder nicht, hängt davon ab, ob im Mietvertrag eine wirksame Renovierungsklausel vereinbart wurde. Pauschale Endrenovierungsklauseln sind allerdings unwirksam. Wann eine solche Klausel wirksam ist und wann nicht, können Sie auch in diesem Artikel nachlesen: ratgeber.immowelt.de/a/renovierungsklausel-im-mietvertrag-nicht-immer-wirksam.html

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bettinapaula am 06.06.2017 21:18

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich muss meine Mutter und Ihren Mann aus gesundheitlichen Gründen ( Demenz ) in ein Pflegeheim / Altenstift verbringen. Gilt auch in einem solchen Fall die Kündigungsfrist von 3 Monaten ?

Danke für eine schnelle Antwort. Es pressiert !

Viele Grüße

Bettina P.

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Immowelt-Redaktion am 07.06.2017 08:41

Hallo Bettinapaula,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine dreimonatige Kündigungsfrist gilt auch in einem Fall wie den von Ihnen geschilderten. Eine fristlose Kündigung ist in der Regel nur dann möglich, wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist oder der Vermieter den Mietvertrag grob verletzt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lovelustfaith am 03.06.2017 10:23

Hallo,

ich habe im Jahr 2016 meine Wohnung gemietet. Aufgrund einer vom Vermieter gestellten Einbauküche wurde der Mietvertrag auf 2 Jahre eingestellt.

Nun kommt es bei uns zu unzumutbaren Ereignissen im Haus, die einen kaum schlafen lassen. 3x Explosionen vor dem Haus. Bei der Haustür und Fenster beschädigt worden sind. Es ist kaum auszuhalten, zu warten wann das nächste Ereignis passiert und wie schlimm es wird. Ständige Polizeieinsätze im Haus und Streitereien bei einem der Nachbarn, bescheren unruhige Nächte.

Nun wäre meine Frage, ob man diese Ereignisse auch als Kündigungsgrund nehmen kann, damit der Vertrag nicht noch bis 2018 läuft. Denn es ist unzumutbar jede Nacht dort zu schlafen.

Ein Umzug in eine neue Wohnung wäre dort die beste Lösung.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.06.2017 09:32

Hallo lovelustfaith,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider kennen wir die Details Ihres Mietvertrags nicht und können daher nicht beurteilen, ob die dort enthaltenen Regelungen wirksam sind. Generell gilt aber, dass Mieter ihren Mietvertrag kündigen können, wenn eine Fortsetzung des Mietverhältnisses für sie unzumutbar wäre. Auch das können wir in Ihrem speziellen Fall aus der Ferne aber nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Linda Matthiesen am 20.05.2017 17:31

Ich habe einen Mietvertrag unterschrieben und möchte das wieder rückgängig machen.ist das möglich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2017 10:55

Sehr geehrte Frau Matthiesen,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eventuell können Sie sich mit Ihrem Vermieter darauf einigen, dass beide Seiten den Vertrag als gegenstandslos betrachten. Ein Recht darauf gibt es aber nicht. Der Vermieter kann also auf die Gültigkeit des Mietvertrags bestehen. In diesem Fall könnte der Mieter lediglich im Rahmen der gesetzlichen und vertraglichen Vereinbarungen wieder kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kaushik am 16.05.2017 13:37

Ich wohne zeit 2 Jahren in die Wohnung. Hinterhof der Wohnung ist sehr Schimmel und gibt es Große Ratten in der Wohnung . Zustand der Wohnung ist Gesundheitsgefährdend . Kann ich sofort kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.05.2017 14:53

Hallo Kaushik,

wenn der Zustand der Wohnung tatsächlich gesundheitsgefährdend ist, ist eine fristlose Kündigung durch den Mieter möglich. Allerdings können wir die Situation in Ihrer Wohnung aus der Ferne nur schwer beurteilen und würden Ihnen daher raten, einen Mieterverein zu konsultieren, bevor Sie fristlos kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fanfarenzug am 08.05.2017 17:41

Mich würde interessieren, ob ich Tapete entfernen muss wenn ich ausziehen will

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.05.2017 08:50

Hallo Fanfarenzug und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider lässt sich ihre Frage so allgemeingültig nicht beantworten. Wenn die Tapete schon vorhanden war als Sie eingezogen sind, müssen Sie diese in der Regel nicht entfernen, wenn Sie selbst tapeziert haben, unter Umständen schon. Dabei kommt es allerdings auch auf etwaige Formulierungen in Ihrem Mietvertrag an. Wir empfehlen Ihnen daher, diesen einem Mieterverein vorzulegen. Dort erfahren Sie, inwiefern Sie bei einem Auszug zu Schönheitsreparaturen verpflichtet sind oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lola am 03.05.2017 19:23

Hallo liebes Immowelt-Team,

mein Freund und ich haben uns getrennt und ich möchte nun früher aus dem gemeinsam unterschrieben Mietvertrag raus da ich es mit Ihm in der selben Wohnung nur schwer aushalten kann. Was muss ich beachten um früher aus dem gemeinsamen Vertrag ausscheiden zu können?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.05.2017 08:54

Hallo Lola und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider ist es ohne Zustimmung des Vermieters nicht möglich, aus einem gemeinsam unterschriebenen Mietvertrag auszuscheiden. Rein rechtlich gesehen kann ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden. Wir empfehlen Ihnen daher, sich mit Ihrem Vermieter auf Ihr Ausscheiden aus dem Vertrag zu einigen. Anderenfalls müssten Sie gemeinsam mit Ihrem Ex-Freund die Wohnung kündigen, wobei letzterer dann wieder als Einzelperson einen neuen Mietvertrag mit dem Vermieter schließen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tina am 22.04.2017 22:28

Liebes Immowelt-Team,

ich wohne in einem Azubiwohnheim, würde aber gerne kündigen.

Der Mietvertrag läuft noch befristet bis zum 31.10. 2018, enthält aber keine Vermerke bezüglich Kündigungsfrist oder Kündigungsausschluss / Verzicht.

Habe ich das Recht zu kündigen (wenn ja, welche Frist gilt hier?), oder muss ich warten bis dieser Vertrag ausläuft?

Vielen Dank im Voraus. :)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.04.2017 10:26

Hallo Tina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei befristeten Wohnraummietverträgen gilt in der Regel, dass diese vor Ablauf der Frist von keiner der Parteien gekündigt werden können. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Details Ihres Mietvertrags nicht genau kennen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen daher, den Vertrag einem Mieterverein vorzulegen. Dort kann der genaue Wortlaut auf seine Rechtmäßigkeit hin überprüft werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Miroslav Jurisic am 20.04.2017 18:08

Hallo,

ein Mietverhältnis beginnt am 01.04.2016.

Beide Parteien können eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses mit gesetzlicher Frist "frühestens" zum 01.04.2019 erklären* .

*Ein Kündigungsverzicht kann höchstens für die Dauer von 47 Monaten seit Abschluss ........ ..... vereinbart werden.

Jetzt meine Frage:

es wird immer von unbefristeten Mietverträgen gesprochen!

In diesem Fall ein Vertrag, der bis 01.04.2019 laufen soll !

Bedingt durch einen Arbeitsplatzwechsel, kann ich den Vertrag trotzdem unter Einhaltung der 3-monatigen Frist kündigen ? ? ?

Also von heute an zum 31.07.2017 ???

Richtig ???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.04.2017 08:59

Sehr geehrter Herr Jurisic,

vielen Dank für einen Kommentar. Wenn ein Mietvertrag mit beidseitigem Kündigungsverzicht abgeschlossen wurde, bedeutet das nicht, dass er befristet ist. Es bedeutet nur, dass die Parteien erst nach einem bestimmten Zeitpunkt den Vertrag kündigen können. Insofern bedingt ein Arbeitsplatzwechsel such keine vorzeitige Kündigung.

Bitte beachtne Sie jedoch, dass wir die Details Ihres Mietvertrags aus der Ferne nicht beurteilen können und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carmen am 07.04.2017 21:27

Hallo!

Ich habe einen neuen Job in einer anderen Stadt bekommen, jetzt habe ich meine Wohnung fristgerecht gekündigt und den Vermieter gefragt ob ich eventuell vor den 3 Monaten aus dem Vertrag raus kann. Der Vermieter meinte kein Problem, wenn ich einen Nachmieter finde, das hab ich auch getan und auch gefunden.

Jetzt meinte der Vermieter er würde einen Aufhebungsvertrag machen und ich müsste sofort die Wohnung räumen! Außerdem würde er mir meine Kaution nicht zurück zahlen weil er ja nicht wisse ob der neue Mieter zahlt und ich meinte das kann er dich nicht machen, da antwortete er nur ich könnte ja auch die 3 Monate abwarten!

Ich finde das kriminell, wie soll ich mich verhalten, hab nicht so die Erfahrung, da ich erst 21 Jahre alt bin.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.04.2017 09:02

Hallo Carmen,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Vermieter muss die Kaution zwar nicht sofort nach Auszug zurückzahlen, aber doch innerhalb eines angemessenen Zeitraums, wenn es keine Mängel an der Wohnung gibt oder der Mieter dem Vermieter noch Geld schuldet. Im Zweifel können Mieter die Herausgabe der Kaution auch verlangen. Wir empfehlen Ihnen die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt. Dort erfahren Sie, wie sie konkret am besten weiter vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elli10vicki am 03.04.2017 18:48

Wir haben fristgerecht per einschreiben gekündigte

Auch mit Quittung und trotzdem behauptet der Vermieter er hätte keine Kündigung erhalten und hat auch noch recht gekriegt vor Gericht

auf Kommentar antworten

Carmen am 31.03.2017 11:07

Mein Mietvertrag wurde zum 15. April 2014 begonnen. Jetzt möchte ich fristgerecht kündigen. Wenn ich vor dem 15.4.2017 kündige, muss ich bis spätenstens 15.7. ausgezogen sein und zahle im Juli ein halbe Monatsmiete?

Lieben Dank!

Carmen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.03.2017 11:16

Hallo Carmen,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Mieter kann laut Gesetz bei einem unbefristet abgeschlossenen Mietvertrag zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen. Eine Kündigung zur Monatsmitte ist demnach nicht möglich, unabhängig vom Mietvertragsbeginn.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Peggy am 27.03.2017 20:36

Hallo!

Ich möchte gerne meine Mietwohnung fristgemäß kündigen. Das Problem ist: Ich möchte vorher aus der Wohnung ausziehen und einen Nachmieter stellen. Mein Vermieter (wohnt im selben Haus) ist aber seit letzten Jahr September nicht da. Hin und wieder taucht er manchmal am Wochenende auf. "Zufällig" habe ich erfahren, dass er in einer Klinik ist. Ich habe von ihm persönlich keine Information darüber erhalten und auch keine Ansprechperson in der Zeit seiner Abwesenheit. Was mache ich nun? Wie kann ich dafür sorgen, dass mein Vermieter meine Kündigung rechtzeitig erhält oder ich nachweislich die Wohnung kündigen möchte?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2017 10:47

Hallo Peggy,

generell haben Mieter nicht das Recht, frühzeitig aus einer Wohnung auszuziehen, indem sie einen Nachmieter stellen. Dies geht nur mit Zustimmung des Vermieters. Bei der Zustellung des Kündigungsschreibens ist es entscheidend, dass der Vermieter theoretisch die Möglichkeit hätte, das Kündigungsschreiben einzusehen. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn selbiges in seinem Briefkasten liegt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Christine Buchholz am 27.03.2017 12:15

Kann der Mieter,nach einem Einschreiben,mit Bestätigung,die Iündigungsfrist zurücknehmen oder verändern. Meine Mieterin hat das Schreiben nämlich falsch formuliert und packt schon,obwohl sie erst, zum 31.06.2017,gekündigt hat,d.h.der Vertrag läuft erst am 31.09.2017 aus....Ich bin auch dringend auf diese Mietzahlungen angewiesen,da ich noch keinen Nachmieter,in Aussicht habe....

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2017 11:38

Sehr geehrte Frau Buchholz,

wenn ein Mieter in einer Kündigung eine zu kurze Frist angibt, ist diese nicht automatisch wirksam, nur weil der Vermieter das Schreiben annimmt. Das heißt: Der Mieter muss dennoch innerhalb der rechtlichen drei Monate Kündigungsfrist Miete zahlen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sparkly am 25.03.2017 15:28

In unserem Mietvertrag von Haus & Grund aus 2001 steht: "Das Mietverhätnis läuft auf unbestimmte Zeit und kann von jedem Teil [nach 10-jähriger Laufzeit] unter Einhaltung einer 12-monatigen Frist gekündigt werden."

Wir wollen bald umziehen, wollen aber vermeiden, dass der Vermieter zu früh davon weiß, weil er im Haus wohnt. Ist die 12-Monatsfrist nach der Novelle aus 2001 hinfällig und gilt deshalb nun in die 3-Monatsfrist für den Mieter?

auf Kommentar antworten

sparkly am 27.03.2017 12:16

@Redaktion: vielen Dank, das hilft mir erst einmal weiter.


Immowelt-Redaktion am 27.03.2017 10:15

Hallo Sparkly,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sofern es sich in alten Mietverträgen um für beide Seiten gestaffelte Kündigungfristen mit einer Dauer von bis zu zwölf Monaten handelt, gilt Artikel 229 des Einführungsgesetzes des Bürgerlichen Gesetzbuches, wonach für den Mieter nur noch eine Kündigungsfrist von drei Monaten gilt. Für den Vermieter bleibt die gestaffelte Kündigungsfrist aber in Kraft.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die genaue Ausgestaltung Ihres Mietvertrags aus der Ferne nicht beurteilen können und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jan am 23.03.2017 21:01

Ich habe am 08.03.2017 einen Mietvertrag abgeschossen. Mietbeginn 01.08.2017.Der Mietvertrag ist nur von mir unterschrieben,keine Unterschrift des Vermieters.Die Wohnug ist zum 01.08.2017 vermietet. Darf ich aus dem Mietfertrag kostenfrei zurücktretten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.03.2017 12:41

Sehr geehrter Jan,

ein Rücktritts- oder Widerrufsrecht wie bei manchen Verbraucherverträgen gibt es bei Mietverträgen nicht.

Sofern es sich nicht um einen Zeitmietvertrag oder einen Mietvertrag mit einem wirksam vereinbarten zeitlich befristeten beidseitigen Kündigungsausschluss handelt, ist die Kündigung eines Mietverhältnisses gemäß § 573c Abs.1 BGB unter Umständen aber bereits vor Vollzug des Mietbeginns möglich. Hier kann es allerdings darauf ankommen, ob im Mietvertrag eine Regelung zu der Frage getroffen wurde, ob mit dem Zugang der Kündigung beim Vermieter schon vor dem Mietbeginn die dreimonatige Kündigungsfrist in Lauf gesetzt werden kann. Gibt es solche Regelungen, richtet sich die vorzeitige Kündbarkeit unter Umständen dann danach, was in dieser Regelung steht. Fehlt eine solche Regelung, so ist die Kündigung gemäß eines – allerdings bereits schon älteren – BGH-Urteils schon vor dem Einzug möglich (Az.: VIII ZR 88/78).

Ob überhaupt ein wirksamer Mietvertrag zustande gekommen ist (fehlende Unterschrift), können wir aus der Ferne aufgrund Ihrer Angaben nicht beurteilen. Grundsätzlich wäre auch ein nur mündlich abgeschlossener Mietvertrag nicht unwirksam.

Da wir keine Rechtsberatung leisten leisten dürfen und ohne genaue Kenntnisse der Umstände eine Beurteilung nicht möglich ist, möchten wir Ihnen raten, im Zweifel einen Mieterverein oder einen fachanwalt für Mietrecht zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kuriosus am 21.03.2017 06:06

wir haben in mehren Räumen Schimmel! Jetzt baut der angebl. Besitzer (Schwiegersohn u. Tochter) über mir das Dachgeschoss für deren Tochter aus und hoffen dass danach (E-Strich, Dachdämmung) weniger wird. Ich glaube nicht daran u. kann auch nicht erkennen, dass der Schwiegersohn in unserer Wohnung tatsächlich bereit ist den gesundheitsschädlichen Zustand zu beseitigen. Nun haben wir eine Neubauwohnung bekommen und kündigen beim alten Vermieter mit dem wir den M.-vertrag haben zum 30.06.17. Muss ich die Wohnung renovieren (streichen) oder kann ich auf Grund der Mängel nur Besenrein ausziehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.03.2017 09:47

Hallo Kuriosus,

Ihre Frage lässt sich leider ohne Kenntnis Ihres Mietvertrags nicht beantworten. Ist in diesem eine starre Endrenovierungsklausel enthalten, wonach Sie bei einem Auszug zu renovieren haben, ist diese jedenfalls unwirksam. Flexible Klauseln könnten aber unter Umständen wirksam sein. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Mietvertrag einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Trung am 13.03.2017 08:55

Lieber Immowelt Team,

Ich habe eine Kündigung mit Fristlos wegen der Überbelegung per Einschreiben geschickt, also ich habe einen unbefrissten Vertrag (umsatzsteuerfrei) für den Schulblock unterschrieben. Sie haben 4 Personen in einem kleinen Zimmer belegt. Und der Vermieter hat mir eine Bestätigung zurück geschickt aber er will, dass ich zum Ende nächsten Monat wohne. Muss ich so machen?

auf Kommentar antworten

willi am 07.03.2017 13:06

ich hab vor meine whng zu kündigen ...was passiert wenn ich in 3 monate nichts anderes finde obwohl ich schon die kündigung unterchrieben habe?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2017 13:45

Hallo Willi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie könnten in diesem Fall zumindest versuchen, mit dem Vermieter zu sprechen, ob dieser mit einer längeren Wohndauer einverstanden wäre. Einen rechtlichen Anspruch darauf gibt es aber nicht. Eine Kündigung des Mietvertrags kann ein Mieter nicht ohne Zustimmung des Vermieters rückgängig machen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kathie am 27.02.2017 19:42

Hallo immowelt Team,

wir haben folgendes Problem: Wir möchten fristgerecht kündigen (3 Monate Frist) und haben die Kündigung auch fertig. Das Problem ist der Vermieter wohnt in demselben Haus wie wir und ist jetzt im Urlaub für 3 Wochen. Selbst wenn wir ihm die jetzt noch pünktlich in den Briefkasten werfen würden, wird der Vermieter die Kündigung erst zu spät erhalten da er ja 3 Wochen weg ist. Hat es einen Einfluss auf die Kündigung oder gilt es als zugestellt wenn ich die ihm in den Briefkasten werfe? Wir können es ja auch nicht ändern wenn der Vermieter nun mal so lange im Urlaub ist bleibt uns nichts anderes übrig...

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2017 08:49

Hallo Kathie,

entscheidend ist in der Regel, dass die Kündigung im Briefkasten des Vermieters liegt, dieser als theoretisch darauf zugreifen könnte, beispielsweise indem ein Verwandter für ihn den Briefkasten liegt. Empfehlenswert könnte es sein, den Brief nicht einfach so in den Briefkasten zu werfen, sondern einen Zeugen hinzuzuziehen, der im Streitfall bestätigen könnte, dass die Kündigung rechtzeitig eingeworfen wurde. Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sandy123 am 27.02.2017 19:27

Hallo liebes immowelt team,

ich habe Schimmel in der Wohnung, der nur durch das Aufreißen der Wände und aufwändiger Bauarbeiten entfernt werden kann, Die Arbeiten können jedoch erst durchgeführt werden, wenn die Eigtümer der anderen Wohnungen im Haus zustimmen und könnten auch erst im Sommer begonnen werden. Der Schimmel betrifft 2 von 5 Räumen in der Wohnung und der Geruch ist eine unerträgliche Belastung. Habe ich ein Recht auf Mietminderung bzw. eventuell auf Sonderkündigung?

Freundliche Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2017 08:42

Hallo sandy123,

wenn der Schimmel eine so große Belastung ist, dass ein vertragsgemäßes Benutzen der Wohnung nicht mehr möglich ist, steht Mietern in der Regel das Recht auf fristlose Kündigung zu. Anderenfalls kommt in vielen Fällen eine Mietminderung zumindest in Frage. Beides sollte jedoch nicht ohne eine vorherige Rechtsberatung geschehen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich hierzu an einen Fachanwalt oder einen Mieterverein zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

andy am 26.02.2017 18:49

Ich wohne seit Oktober letzten Jahres in einer Erdgeschoss Wohnung. Ich bin eingezogen, da man mir eine ruhige Wohnung zugesagt hat. Doch es stellte sich heraus, dass die Mieterin über mir regelmäßig Besuch von ihrem Freund bekommt. Ich habe seit dem alle 2Wochen, manchmal öfter schlaflose Nächte. Es ist oftmals Zwei oder drei Uhr, bis Ruhe ein kehrt. Ich habe des Problem bereits meinem Vermieter geschildert, doch er antwortete mir, dass es eine langjährige Mieterin sei, und sich noch keiner ausser mir beschwert hat. Was ich denn wolle. Die Lärmbelästigung ist für mich unerträglich geworden. Der Vermieter hat außer dem in meinem Mietvertrag die an meine Wohnung angrenzende Terrasse im Wohnraum mit eingerechnet. Diese kann man nicht nutzen. Die Fliesen sind kaputt und sehr glatt und nicht nur im Winter. Kann er diese Fläche auf die Nebenkosten auf rechnen, darf er das? Kann ich denn auf ein Sonderkuendigungsrecht aufbauen? Ich muss so schnell wie möglich da raus! Ich hoffe, sie können mir helfen. Mit frl. Gr. Andrea Frank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2017 10:10

Hallo Andy,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell ist es Sache des Vermieters, etwaige Ruhestörungen zu unterbinden. Tut er dies nicht, bleibt Mietern unter Umständen das Recht, die Miete zu mindern. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, Art und Dauer der Ruhestörung schriftlich festzuhalten. Bei einer Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt kann dann geklärt werden, ob und in welcher Höhe eine Mietminderung in Frage kommt. Eine solche Beratung wird auch dann nötig, wenn es um die Berechnung ihrer Wohnfläche geht. Terrassen dürfen in der Regel zumindest nicht vollständig zur Wohnfläche gerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cleo72 am 26.02.2017 11:42

Mein Mieter wohnt nun seit 4 Jahren in der unteren Wohnung meines Hauses. Ich selbst Bewohner die obere Wohnung. Nun meine Frage - mein Verlobter und ich wollen zusammen ziehen. Meine Wohnung ist aber zu klein, da das Kind meines Partners mit uns zusammen wohnen wird. Wie ist die Kündigung auf Eigenbedarf zu schreiben und mit welcher Frist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2017 09:02

Hallo Cleo72,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Lebt ein Vermieter in einem Zweifamilienhaus, vermietet die andere Wohnung aber, sieht das Gesetz ein erleichtertes Kündigungsrecht vor. In diesem Fall kann der Vermieter jederzeit ohne Angaben von Gründen kündigen – die gesetzliche Kündigungsfrist verlängert sich dabei allerdings um drei Monate, liegt also je nach Dauer des Mietverhältnisses bei zwischen sechs und zwölf Monaten. Bei einer Mietdauer von vier Jahren liegt sie bei sechs Monaten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Püppi2017 am 21.02.2017 21:11

Sehr geehrte Redaktion,

ich habe zum ersten April 2017 meine Wohnung gekündigt. Der Vermieter besteht auf seine drei Monate Kündigungsfrist, hat mir aber die Kündigung unterschrieben. Ist sie damit gültig oder hat er trotzdem Anspruch auf die drei Monate?

Vielen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.02.2017 09:24

Hallo Püppi2017,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter darf auf die gesetzlichen drei Monate Kündigungsfrist bestehen. Dies ganz unabhängig davon, ob er die Kündigung unterschreibt oder nicht. Eine Unterschrift des Vermieters unter die Kündigung des Mieters ist übrigens gar nicht nötig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mauro Alivernini am 09.02.2017 17:01

Sehr geehrte Redaktion,

wegen unseres Nachbar habe ich und meine Lebesnpartnerin ein großes Problem von Lärmbelästigung (immer Laute Musik, innerhalb der Nacht auch. Wir haben oft auch die Polizei angerufen, und Sie haben die Situation bestätigt und den Nachbar angezeigt. Wir haben natürlich die Hauswervaltung informiert, und Sie gebeten, eine Lösung zu finden, aber sie haben nichts gemacht und ist die Situation nach 2 Monaten immer schwer. Aus diesem Grund, ist es möglich eine fristlöse Kündigung für uns (die Mieter) möglich?

Vielen Dank im Vorhaus

MfG

M. Alivernini

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.02.2017 09:59

Sehr geehrter Mauro Alivernini,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine fristlose Kündigung ist im Allgemeinen nur möglich, wenn die Belange einer Vertragspartei schwerwiegend beeinträchtigt sind. Im Bürgerlichen Gesetzbuch heißt es hierzu (§ 543): "Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann."

Ob eine fristlose Kündigung wegen von Ihnen geschilderten Beeiträchtigungen möglich ist, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab, die wir aus der ferne allerdings nicht beurteilen können. Wir raten Ihnen, die Beeinträchtigungen sorgfältig zu protokollieren und sich an den örtlichen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden.

oleksiy.bobylyev@gmail.com am 06.02.2017 15:59

Sehr geehrte Redaktion,

ich würde die Situation neu beschreiben.

Ich und meine Frau haben im März 2016 einen Mietvertrag für 2 Jahre unterschrieben. Im Juli haben wir uns mit meiner Frau getrennt, allerdings nicht räumlich. Wir wohnen immer noch in der gemeinsamen Wohnung.

Es gab viele Auseinandersetzungen und viel Streit. Ich wurde sogar einmal körperlich verletzt. Es waren auch mehrere Polizeieinsätze bei uns in der Wohnung. Das Familiengericht hat sogar neulich entschieden, dass wenn keiner von uns aus der Wohnung auszieht, muss unsere Tochter in die Wohnungsgruppe gehen und dort wohnen.

Da habe die gesamte Miete für unsere Miete selber immer bezahlt, ist unser Vermieter nicht so begeistert mich aus dem Mietvertrag raus. Allerdings hat das Job-Center für meine Frau die komplette Miete übernommen und ich die neue Wohnung für mich gefunden und schön einen Mietvetrag unterschrieben. Meine Frau will in der Wohnung mit der Tochter bleiben.

Meine Frage :

1. Wie kann ich aus dem Mietvertrag raus?

2. Kann ich den Mietvertrag als Mieter beim Vermieter durch Störung des Hausfriedens durch meine Ex-Frau kündigen?

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Hr.Bobylyev

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2017 16:05

Sehr geehrter Herr Bobylyev,

ich kann Ihnen leider nur sagen, dass Sie ohne Zustimmung Ihrer Frau oder Ihres Vermieters nicht aus dem Mietvertrag herauskommen. Ein Mietvertrag der gemeinsam geschlossen wurde, kann auch nur gemeinsam gekündigt werden. In Ihrem Fall wäre wahrscheinlich wirklich die Beratung durch einen Mieterverein die beste Möglichkeit, in dieser Sache eine Lösung zu erzielen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

oleksiy.bobylyev@gmail.com am 06.02.2017 09:31

Sehr geehrte Immowelt-Redaktion,

danke für Ihre Anwort auf meine Frage.

Besteht auch eine Möglichkeit bei mir aus dem gemeinsamen Mietvertrag durch eine massive Störung des Hausfriedens durch eine Vertragspartei ( Ex-Frau) rauszukommen?

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Hr. Bobylyev

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2017 10:27

Sehr geehrter Herr Bobylyev,

wenn ein Mieter den Hausfrieden massiv stört, kann der Vermieter den Mietvertrag kündigen. Diese Kündigung beträfe dann alle Unterzeichner des Mietvertrags gleichermaßen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

oleksiy.bobylyev@gmail.com am 05.02.2017 23:03

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte aus dem Mietvertrag raus,da es viel Streit und Randale in der Wohnung mit meiner Frau gibt's. Ich wurde söget körperlich verletzt.

Wie kann ich mein Mietvertrag fristlos kündigen? Ich war der Hauptzahler und der Mieter lässt mich aus dem Vertrag nicht raus.

Der Mietvertrag ist mit meiner Frau für 2 Jahre abgeschlossen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2017 09:08

Sehr geehrter Herr Bobylyev,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Mietvertrag, der gemeinsam geschlossen wurde, kann grundsätzlich auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden. Alternativ bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, sich mit dem Vermieter gütlich zu einigen und zu hoffen, dass er Sie aus dem Mietvertrag entlässt.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Aligator2504 am 31.01.2017 18:58

Guten Abend,

mein Mieter hat mich wegen Eigenbedarf gekündigt zum 01.05.2017 und verlangt jetzt noch zusätzlich eine Kündigung von mir, kann ich da eine ganz normale Wohnungskündigung schreiben oder muss ich was besonderes beachten ?

Muss ich die Kündigungsfrist einhalten ? Muss ich weiterhin Miete zahlen,wenn ich schon zum 01.03.2017 ausziehe?

Vielen Dank im Voraus.

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Immowelt-Redaktion am 01.02.2017 08:44

Hallo Aligator2504,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir gehen davon aus, dass Sie meinen, dass Ihr Vermieter Ihnen gekündigt hat. Sollte die Kündigung des Vermieters rechtens sein, ist von Ihnen keine weitere Kündigung nötig, auch dann nicht, wenn der Vermieter diese verlangt. Sollten Sie Zweifel daran haben, dass die Eigenbedarfskündigung wirksam ist, empfehlen wir den Gang zu einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

kristina2000 am 27.01.2017 11:38

Hallo,

ich habe am 01. November neue Wohnung gemietet, nach zwei Wochen hat sich schon im Schlafzimmer Feuchtigkeit gebildet und anzeigen von Schimmel. Ich habe sofort den Vermieter angerufen und Ihn darauf aufmerksam gemacht. Der Vermieter hat einen Fachmann für Dach geschickt der sich das angesehen hat, er hat gesagt es ist alles in Ordnung und es wäre unsere schuld weil wir nicht genügend lüften und wir sollen drei mal am Tag alle Fenster öffnen. Weil sich auch nach dem häufigen lüften nichts geändert hat haben wir noch einmal den Vermieter kontaktiert mit dem selben Problem und der Vermieter hat einen Maler geschickt der sich das Problem angesehen hat und immer bekommen wir die selbe Antwort das es unser Problem ist weil wir nicht genügend lüften. Jetzt haben wir von dem Vermieter ein Brief bekommen wo er von uns verlangt angemessen zu lüften oder wir müssen den Schaden in der Wohnung selber beseitigen und bezahlen.

Ich will die Wohnung jetzt kündigen und ich will nicht drei Monate noch da wohnen weil die Frist drei Monate ist, ich habe einen 16 Monate alten Sohn und er wird krank von dem Schimmel und die Wohnung ist auch sehr kalt. Ich habe mit einen Sachverständiger gesprochen und es würde mich 300 Euro kosten damit er sich die Wohnung ansieht was für mich zu viel ist.

Danke.

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Immowelt-Redaktion am 27.01.2017 11:47

Hallo Kristina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn eine Wohnung einen schwerwiegenden Mangel hat, ist es für einen Mieter möglich, fristlos zu kündigen. Ob der von Ihnen beschriebene Schimmel ein solcher schwerwiegender Mangel ist, können wir allerdings aus der Ferne nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hoffmann73 am 26.01.2017 08:00

Hallo

Ich bewohne mit meinem Sohn ein Mietshaus. Dieses wird durch einen Flüssiggastank versorgt um die Heizung zu betreiben. Der Vermieter verlangt von mir den Vertrag des Flüssiggastanks vom Lieferanten zu übernehmen. Es handelt sich hierbei um ein Miettank vom Voreigentümer. Ich als Mieter habe mich geweigert den Vertrag des Lieferanten vom Voreigentümer zu übernehmen da ich nicht Eigentümer des Objektes bin. Der Gaslieferant hat seine Leistung deswegen eingestellt und ich muß Zwangsweise mit Strom jetzt heizen. Wäre mein Handeln gerechtfertig und besteht dadurch die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung? Eine neue Mietwohnung liegt bereits vor.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.01.2017 09:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auf jeden Fall handelt es sich dabei um einen etwas ungewöhnlichen Vorgang. Theoretisch könnte vertraglich vereinbart werden, dass ein Mieter mit einem Flüssiggaslieferanten direkt einen Vertrag schließt. Ist dies nicht der Fall, ist er dazu auch nicht verpflichtet. Ob daraus dann aber ein Recht zu einer fristlosen Kündigung entsteht, können wir leider nicht beurteilen. Uns ist aktuell kein Urteil bekannt, in dem über einen ähnlichen Fall entschieden worden wäre. Wir empfehlen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marcel89 am 24.01.2017 09:27

Hallo

Ich ziehe mit meiner Freundin und mit meinem 18 Wochen alten Baby ab dem 01.02.2017 in eine neue Wohnung. Der Mietvertrag ist unterschrieben. Jetzt haben wir allerdings gesehen das in einem Türrahmen holzmilben sind!

Da unser Kind immer gesund bleiben soll, möchten wir nicht mehr in die Wohnung.

Was kann man tun?

Mieterschutzbund sagt so einfach kommt man nicht raus, weil der Mieter gewillt ist die Fehler zu beheben, allerdings behebt er die Fehler nicht richtig, teile austauschen zu kleben und fertig.

Meines Wissens muss der Raum chemisch gereinigt werden.

Lg

Marcel

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Immowelt-Redaktion am 24.01.2017 10:25

Hallo Marcel,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie sind bereits den richtigen Schritt gegangen und haben sich von einem Mieterverein beraten lassen. Die Information, die Sie dort erhalten haben, ist korrekt: Der Vermieter muss den Mangel beheben. Wenn er ihn nur unzureichend behebt, bleibt Ihnen zunächst nur, Ihn wieder auf den Mangel hinzuweisen. Hierfür ist sicherlich auch eine weitere Beratung beim Mieterverein oder einem Fachanwalt hilfreich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Susi am 17.01.2017 19:03

mein Sohn hat ein befristeten Mietsvertrag, der endet am 30.4.2017. Er möchte die Wohnung Ende Jan. 2017 kündigen, da er ne neue Wohnung hat ab Mai und auch Arbeit in einen anderen Bundesland.Nun sagt der Vermieter das geht nicht , Du bezahlst ab April noch 3 Monatmieten warm. Ist das Rechtens ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2017 09:02

Hallo Susi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Hat jemand einen befristeten Mietvertrag abgeschlossen und ist darin festgelegt, dass das Mietverhältnis automatisch zu einem bestimmten Zeitpunkt endet, müssen weder Mieter, noch Vermieter kündigen. Ab dem Ende des Mietverhältnisses muss der Mieter in diesem Fall auch keine Miete mehr zahlen.

Bitte bedenken Sie jedoch, dass wir die individuelle Ausgestaltung Ihres Mietvertrag nicht kennen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihren Mietvertrag einem Fachanwalt oder einem Mieterverein vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 17.01.2017 13:36

Hab doch im Januar meine Wohnung gekündigt zum 31.märz.heute Treff ich meine Vermieterin am Haus unten sagt sie wir müssen nochmal wegen Kündigung reden,sie haben keine Strasse rein geschrieben. Und ich dachte mir omg die wohnen selber mit im Haus und haben keine anderen Wohnungen in anderen Strassen,wird es wohl nicht so wichtig sein!?

Kann des Probleme geben könnte?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.01.2017 13:43

Hallo Anna,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es genügt im Grunde, wenn aus dem Kündigungsschreiben klar hervorgeht, dass ein Mieter kündigen will und um welchen Mieter es sich dabei handelt. Eine gesetzliche Vorschrift, dass die genaue Adresse im Kündigungsschreiben stehen muss, gibt es nicht. Empfehlenswert ist es aber natürlich, diese anzugeben, um Missverständnissen vorzubeugen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rainer am 14.01.2017 15:43

Hallo Immowelt !

Mein unbefristeter Mietvertrag begann am 15.11.2015 !

Kann ich nun, unter Einhaltung der 3-Monatsfrist auch zu einem 15. des Monats kündigen, oder zählt immer der volle Monat ?

Danke und Gruß, Rainer

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.01.2017 08:42

Hallo Rainer,

wenn laut Mietvertrag nichts anderes vereinbart ist, ist eine Kündigung laut Bürgerlichem Gesetzbuch nur zum Ablauf des Monats möglich. Dies gilt unabhängig davon, wann der Mietvertrag begonnen hat zu laufen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Badiah am 07.01.2017 19:20

Hallo.Wir haben ein befristeten Mietvertrag der bis zum 31.03.2019 endet ind unsere Vermietern hat angegeben wehen Eigenbedarf und Familien planung angegeben nin kam sie Gestern mit einer Kündigung zum 30.06.2017 das din noch fast 6 Monate und wir sichen seit einem Jahr ganz intensiv nach einer Wohnung aber es gibt nichts oder ist schon weg. Meine Frage.Kann sie den Mietvertrag so aufheben und uns kündigen. Bitte um Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2017 09:55

Hallo Badiah,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mietvertrag wirksam befristet wurde, gilt das für beide Seiten. Das bedeutet, dass in der Regel weder der Mieter, noch der Vermieter vorzeitig kündigen können. Wirksam befristet ist ein Vertrag dann, wenn die Befristung begründet wurde. Ist dies nicht der Fall, gelten für beide Seiten die gesetzlichen Kündigungsfristen.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mina am 03.01.2017 17:37

Muss ich normal kündigen wenn ich ein Kind erwarte jedoch das Badezimmer und die Toilette sich nicht in der Wohnung befindet ?

Und die Frau des Vermieters sagt sie hat eine Hunde Allergie und will das ich meinen Hund abgebe

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2017 17:45

Liebe Mina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Rechtsprechung sieht eine Schwangerschaft derzeit in der Regel nicht als einen Grund für eine fristlose Kündigung, gleiches gilt für einen Konflikt mit dem Vermieter über die Haustierhaltung. Eine Kündigung unter Einhaltung der gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist steht einem Mieter jedoch unabhängig davon zu, zumindest dann, wenn kein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hundeoma am 03.01.2017 09:26

Unser Mietvertrag wurde mit 9-monatiger Frist nach Eigentümerwechsel gekündigt. Wir möchten aber früher ausziehen, können wir von unserer Seite aus kündigen?

auf Kommentar antworten

Hundeoma am 03.01.2017 10:04

Super, vielen Dank für die Hilfe


Immowelt-Redaktion am 03.01.2017 10:03

Hallo Hundeoma,

sofern in einem Mietvertrag kein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, können Mieter unter Beachtung der gesetzlichen oder vertraglichen Kündigungsfristen kündigen. In den meisten Fällen beträgt diese Frist drei Monate. Diese Frist gilt auch dann, wenn der Vermieter bereits mit einer längeren Frist gekündigt hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

A. Stephan am 02.01.2017 14:48

Hallo,

Wir bekommen Nachwuchs und somit wird die jetzige Wohnung zu klein für uns. Besteht dann die Möglichkeit den Mietvertrag auch zu einem früheren Zeitpunkt zu kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2017 15:21

Hallo A. Stephan,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Trotz der gesetzlich oder vertraglich geregelten Kündigungsfristen, besteht immer die Möglichkeit, dass sich der Mieter mit dem Vermieter auf einen früheren Kündigungszeitpunkt einigt. Günstig kann es dabei sein, dem Vermieter einen geeigneten Nachmieter zu präsentieren. Einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass der Vermieter diesen akzeptieren muss, gibt es aber nicht. Er kann also auch auf die gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lunatiger am 05.12.2016 15:27

Abgeschlossener Mietvertrag 1963, mit einer Frist von 1/4 Jahr zum Schluss eines Kalendervierteljahres. Habe am 22.11.2016 die Wohnung gekündigt und muss laut Mietvertrag bis Ende März 2017 Miete bezahlen. Entspricht das noch der neuesten Rechtsprechung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2016 15:34

Hallo Lunatiger,

besten Dank für Ihren Kommentar. Im Allgemeinen gilt seit der Mietrechtsnovelle von 2001, dass ein Mieter bei einem unbefristeten Mietvertrag eine Kündigungsfrist von drei Monaten hat – unabhängig davon, was im Mietvertrag steht.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

PitBullFFM76 am 05.12.2016 14:42

Wie sieht es aus in folgenden Fall:

Bauamt erklärt dass, das Gebäude laut Aktenlage nicht da stehen darf und der Mieter die Wohnung räumen muss.

Vermieter verlangt trotz dieser Lage eine ordentliche Kündigung plus Miete für diese Kündigungszeit.

Ist das rechtens oder kann man in diesem Zusammenhang eine fristlose Kündigung schreiben mit dem Hinweis, das auch die Kaution zurückgezahlt werden soll?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2016 15:27

Hallo PitBullFFM76,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell ist der Mieter angehalten, die Miete so lange zu zahlen wie er die Wohnung im vertraglich vereinbarten Zustand nutzen kann. Dies ist unabhängig von baurechtlichen Problemen des Vermieters. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und wir Ihnen deshalb bei weiteren Fragen den Gang zum Rechtsanwalt oder zum Mieterbund empfehlen möchten.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Brauer am 03.12.2016 23:18

Darf der Vermieter mich für ein Jahr verpflichten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2016 14:45

Hallo Brauer,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell gilt, dass ein Mietvertrag nur unter bestimmten Voraussetzungen befristetet werden kann. Gemäß § 575 Absatz 1 BGB ist es dem Vermieter demnach erlaubt, wenn er einen konkreten und gesetzlich anerkannten Befristungsgrund wie Eigenbedarf, wesentliche bauliche Veränderungen der Wohnung etc. angibt und diesen bei Vertragsabschluss mitteilt. Die Befristung ist allerdings unwirksam, sollte der Grund nicht einem der in §575 BGB festgelegten entsprechen oder wenn der Befristungsgrund im Nachhinein wegfällt. Zudem ist es zulässig, dass im Mietvertrag ein beidseitiger Kündigungsausschluss vereinbart wird. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen daher den Gang zum Rechtsanwalt oder zum Mieterbund.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Andreas am 03.12.2016 16:57

Hallo, meine Tochter und ihr Freund wohnen seit Oktober in einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus. In diesem Haus sind es alle Eigentumswohnungen wo der Inhaber der jeweiligen Whng. wohnt mit Ausnahme der Wohnung welche meine Tochter und Freund bewohnen. Nun kam es diese Woche Abends zu einem Zwischenfall.Der Inhaber der Wohnung unter meiner Tochter kam an die Wohnungstür und trat gegen die Tür ,randalierte ,versuchte mit Brecheisen die Tür aufzubrechen, schlug dagegen und brüllte rum ( sie sollten seine Mutter rausgeben, bedrohte meine Tochter und Freund duch die Tür mit körperlicher Gewalt usw. ) Beide hatten Angst um Leib und Leben. Nur durch die herbeigerufene Polizei konnte der Mann festgenommen werden- natürlich nur für 1 Tag. Meine Tochter und Freund möchte verständlicherweise nicht mehr dort wohnen weil sie sich nicht sicher fühlen. Es ist in dem Haus bekannt, das dieser Mann öfters ausfällig wird, was aber meine Tochter und Freund beim Einzug nicht wussten. zur Tatzeit war der Mann unter Alkohol.

Meine Frage: kann mir jemand sagen ob in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen werden kann. Leider ist jetzt Wochenende und wir können keinen Anwalt befragen. Außerdem sollten wir sonst spätestens Montag kündigen (3. werktag des Monats). Ich bitte dringend um Antwort von jemand der sich zu solch einer Lage auskennt. Der Vermieter dieser Wohnung hat die Tür auf Mängel überprüft (diese weißt Beschädigungen vom versuchten aufbrechen auf und ist leicht verzogen). Da die Tür aber noch schließt wäre laut Aussage des Eigentümers kein Handlungsbedarf. Wer kann helfen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2016 14:41

Lieber Andreas,

besten Dank für Ihren Kommentar. Laut BGB (§ 543) ist eine außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses aus wichtigem Grund nur dann möglich, wenn „dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann“. Ob bei ihrem (ungewöhnlichen) Fall von einem solchen wichtigen Grund im Sinne des Gesetzes bereits ausgegangen werden kann, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Hierzu raten wir Ihnen, einen Fachanwalt oder den Mieterschutz zu konsultieren.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Thabsbabs am 14.11.2016 13:51

Hallo,

im Oktober wurde eine Mietwohnung bezogen, ohne dass der Mietvertrag unterschrieben wurde. Jetzt wollen die Mieter Hals über Kopf ausziehen, weil die Wohnung angeblich feucht ist. Muss die gesetzliche Kündigungsfrist eingehalten werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2016 14:14

Hallo Thabsbabs,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Mietvertrag kommt zwar in der Regel schriftlich zustande, das muss er aber nicht zwingend. Die Antwort auf ihre Frage ist also davon abhängig, ob durch den Einzug der Mieter ein mündlicher Vertrag zustande gekommen ist. Ist das der Fall, gilt die gesetzliche Kündigungsfrist. Eine Ausnahme gibt es für den Fall, dass die Wohnung so feucht ist, dass dies einen erheblichen Mangel darstellt. In diesem Fall käme unter Umständen eine fristlose Kündigung durch die Mieter in Frage.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihr Mietverhältnis aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Wir empfehlen Ihnen die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tati am 14.11.2016 12:28

Hallo habe Frage...Es geht um Kündigung.Seit Januar ist das Haus weiter verkaut und neuen Vermieter hat bis jetzt keinen neuen Mietvertrag gemach.Die Frage ist ob ich 3 Monate Kündigungsfrist habe.Viele Dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2016 14:06

Hallo Tati,

wenn eine Mietwohnung verkauft wird, ist es nicht erforderlich, einen neuen Mietvertrag abzuschließen. Kauf bricht Miete nicht, das heißt, der Mietvertrag geht auf den neuen Eigentümer über. Die Kündigungsfrist bleibt davon unberührt. Sie beträgt in der Regel drei Monate, es kann aber andere Vereinbarungen im Mietvertrag geben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Die Vermieter. am 02.11.2016 18:59

Guten Abend,

Ich hätte mal eine Frage.

Undzwar bei uns ist heute ein kündigunsschreiben einer unseren Wohnungen per Einschreiben eingegangen.

Ohne Datum und nicht unterschrieben von den Mietern sondern von einer uns unbekannten Person im Auftrag.

Wie sollen wir jetzt vorgehen?

Die Wohnung steht leer, uns ist es nicht bekannt wo die Mieter hingezogen sind.

Es wurde kein übergabeprotukoll gemacht.

Danke für die rasche Antwort.

Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.11.2016 12:47

Lieber Vermieter,

eine schwierige und ärgerliche Situation. Zunächst wäre es sicher sinnvoll, das Kündigungsschreiben einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund vorzulegen. Dort kann rechtlich geprüft werden, ob es sich um eine rechtmäßige und damit wirksame Kündigung handelt oder nicht. Falls Sie die Kündigung dann nicht akzeptieren oder es noch anderweitige Forderungen aus dem Mietverhältnis gibt und Sie die Mieter nicht auffinden und daher nicht selbst abmahnen können, bleibt Ihnen leider ebenfalls nur der Gang zum Anwalt. Letztlich muss man dann abwägenob sich der Aufwand, die Mieter ausfindig zu machen im Vergleich mit etwaigen ausstehenden Forderungen lohnt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Die Vermieter am 03.11.2016 12:52

Danke für Ihre rasche Antwort,

Die Miete wurde auch nicht im vollen gezahlt.

Da die Miete aber vom Jobcenter kommt, hab ich mich heute morgen mit dem Jobcenter in Verbindung gesetzt, doch dieses kann mir auch nicht weiter helfen.

Vermieter stellen ihr Eigentum zur Verfügung und bekommen es total zerstört wieder zurück.

Ein Riesen schaden für einen Vermieter und dann haben Mieter immer noch mehr rechte.

Kanns nicht versteh.

Jennypepsi am 26.10.2016 22:41

Im Mietvertrag meines Freundes steht drin : Das Mietverhältnis beginnt am 16.2.16 und läuft auf unbestimmte Zeit. Die Kündigungsfrist für beide beträgt 3 Monate. Nach fünf und acht Jahren seit der Überlassung verlängert sich die Kündigungsfrist jeweils um 3 Monate.

Die ordentliche Kündigung dieses Vertrages ist durch jede der Parteien erstmalig zum 30.06.2018 möglich.

Ist das rechtens oder kommen wir jetzt schon raus?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.10.2016 11:12

Hallo Jennypepsi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein beidseitiger Kündigungsverzicht kann in einem Formularmietvertrag rechtswirksam für eine Dauer von bis zu vier Jahren vereinbart werden. Natürlich haben Mieter dennoch die Möglichkeit, das Mietverhältnis vorher zu beenden, wenn der Vermieter damit einverstanden ist. Eventuell könnte es helfen, dem Vermieter einen oder mehrere Nachmieter vorzuschlagen. Einen Rechtsanspruch darauf, dass der Vermieter diese akzeptieren muss, haben Mieter allerdings nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ningerning am 26.09.2016 20:49

Ich habe eine Frage zur Kündigungsfrist. Wir haben zum 1.9.2016 per Einschreiben (Vermieter hat bis jetzt noch nicht darauf reagiert) gekündigt, sodass wir bis zum 30.11.16 die Wohnung räumen müssen und auch noch im November die Miete zahlen. Jetzt könnten wir allerdings auch schon am 31.10.2016 ausziehen. Können wir uns für den November die Miete sparen, da ja unsere Wohnung neu vermietet werden könnte oder müssen wir auch für den unsgenutzen Monat zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2016 12:38

Hallo Ningerning,

besten Dank für Ihren Kommentar. Allgemein gilt für den Mieter eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Diese muss er einhalten und auch bis Ende der Mietzeit die im Mietvertrag geregelte Miete zahlen. Eine Möglichkeit, früher aus dem Vertrag zu kommen besteht nur dann, wenn der Mieter einen geeigneten Nachmieter präsentieren kann. Allerdings muss der Vermieter diesen nicht akzeptieren. Bitte beachten Sie, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht pauschal beantworten können und wir auch keine Rechtsberatung bieten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir daher einen Gang zum Rechtsanwalt oder Mieterverein.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna Marie am 26.09.2016 11:21

Mein Vater zieht in ein Seniorenheim seine Küdigungszeit für die Mietwohnung beträgt 1Jahr gibt es keine Möglichkeit früher aus dem Mietvertrag auszusteigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2016 12:17

Liebe Anna Maria,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Im Allgemeinen gilt für Mieter eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Abweichende Regelungen im Mietvertrag – etwa ein Jahr Kündigungsfrist – sind unwirksam. Beachten Sie aber bitte, dass im Mietvertrag aber auch ein beidseitiger Kündigungssauschluss von bis zu 4 Jahren ab Beginn des Mietverhältnisses wirksam vereinbart werden kann. Abweichende Regelungen gibt es auch für qualifizierte Zeitmietverträge. Da wir die Details des Mietvertrages Ihres Vaters nicht kennen, können wir aus der Ferne nicht beurteilen, ob in Ihrem Fall eine Kündigung innerhalb der Dreimonatsfrist möglich ist.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir daher den Gang zum Fachanwalt oder zum Mieterbund.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

iwusna am 22.08.2016 21:10

hallo , ich habe fristlose kundigung bei der Arbeit bekommen kann das Grund auf fristlose kundigung das wohnungmietvertrag sein . das kann ich mir nicht leisten und will ich aus deutschland nach Ungarn zuruck .

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.08.2016 08:50

Hallo Iwusna,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Kündigung einer Arbeitsstelle ist kein Grund für eine fristlose Kündigung des Mietvertrags. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie eine solche Kündigung erhalten, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Danny am 02.08.2016 13:28

Hallo,

ich hätte eine Frage bzgl. eines Untermietvertrages! Im Untermietvertrag stand: "Die beidseitige Kündigungsfrist beträgt mindestens 6 Wochen. Die Kündigung muss immer zum Ersten des Monats erfolgen." Ich habe die Kündigung zum 30.05.2016 übergeben mit dem Kündigungsziel 15.07.2016!

Jetzt bekomme ich meine Kaution erstattet minus der "fehlenden / halben" Miete bis zum 31.07.2016, da sie sagen es muss zum 1. des Monats gekündigt werden!? Das wiederspricht doch der gesetzlichen Grundlage BGB §573c... Oder bin ich da falsch?

Danke für eine Information über den Sachverhalt...

Beste Grüße

Danny

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.08.2016 14:09

Hallo Danny,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich entspricht die Klausel Ihres Mietvertrags nicht den Regelungen des BGB. Allerdings können Mieter und (Unter-)Vermieter individuell durchaus andere Regelungen treffen, sofern diese den Mieter nicht benachteiligen. Ob das Ansinnen Ihres Untervermieters, eine halbe Monatsmiete von der Kaution einzubehalten, allerdings in Ihrem Fall rechtens ist, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Dies auch, weil wir den Gesamtkontext des Mietvertrags nicht kennen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten und empfehlen Ihnen daher, einen Fachanwalt oder den örtlichen Mieterverein zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

didi am 29.07.2016 12:09

Guten Tag,

wir haben eine Kündigung zum 31.1.2017 wegen Eigenbedarf erhalten. Im diesem Schreiben steht, dass unsere Kündigungsfrist dann 6 Monate sind, da wir 7 Jahre in dem Haus wohnen. Nun haben wir die Möglichkeit nächsten Monat eine Wohnung zu bekommen. Müssen wir sechs Monate doppelte Miete zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.07.2016 13:53

Hallo Didi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie können den Mietvertrag jederzeit selbst kündigen. Dabei müssen Sie sich allerdings an die gesetzlichen oder vertraglichen Fristen halten. In den meisten Fällen beträgt die Kündigungsfrist für den Mieter drei Monate.

Weitere Informationen zu Kündigungsfristen finden Sie in diesem Artikel:
ratgeber.immowelt.de/a/auszug-aus-der-mietwohnung-kuendigungsfristen-nicht-vergessen.html

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

marina schackert am 25.07.2016 12:41

Guten Tag,

ich habe den Mietvertrag auf 1 Jahr abgeschlossen.

Ich möchte aber den Vertrag 3 Monate früher kündigen.

Gibt es die Möglichkeit den Mietvertrag früher zu beenden?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.07.2016 12:56

Sehr geehrte Frau Schackert,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Obwohl im Mietvertrag ein Kündigungsverzicht vereinbart wurde, können sich Mieter und Vermieter natürlich immer auf ein früheres Ende des Mietverhältnisses einigen. Das ist oft dann möglich, wenn der Mieter dem Vermieter einen Nachmieter vorschlägt und der Vermieter mit diesem einverstanden ist. Einen rechtlichen Anspruch auf ein früheres Ende der Vertragslaufzeit haben Mieter in der Regel jedoch nicht. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jennigian am 22.07.2016 14:41

Hallo,

Ich habe mich von meinen meinen lebensgefaehrten und dem vater meines sohnes getrennt.

Jetzt meine frage, wir haben den mietvertrag zusammen auf beide namen und ich moechte gerne aus privaten und psychischen gruenden aus dieser wohnung und umgebung raus.

Leider macht er mir probleme und meint ich kann erst die qohnung kuendigen wenn er kuendigt und eargert mich damit.

Kann ich wirklich nur aus dem vertrag wenn er auch kuendigt, oder geht das ohne probleme fuer mich ?

Lg :)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2016 15:18

Hallo Jennigian,

tatsächlich kann ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag auch nur gekündigt werden, wenn alle Mieter die Kündigung unterschreiben. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass Sie sich mit dem Vermieter einigen und dieser Sie aus dem Mietvertrag und Ihren daraus resultierenden Pflichten entlässt. Dies geht jedoch eben nicht ohne Einwilligung des Vermieters. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Willigt der Vermieter nicht ein, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stefan am 22.07.2016 11:27

Hallo, ich möchte gerne meine Wohnung kündigen, ist es sinnvoll in der Kündigung auf die unwirksame Klausel zwecks der Renovierung hinzuweisen?

Gruss Stefan

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2016 11:44

Hallo Stefan,

generell ist es natürlich sinnvoll, den Vermieter darauf hinzuweisen, dass Sie aufgrund der unwirksamen Klausel nicht vorhaben, die Wohnung zu renovieren. Teil der Kündigung muss dieser Hinweis aber nicht sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jessica am 21.07.2016 12:32

Hallo

ich habe meine Wohnung zum 1.08.2016 gekündigt da sie schimmelbefall hat ich habe meinem Vermietern eine Frist gesetzt diese bis zum 22.06.2016 zu beteiligen bis heute kam nicht einer von meinen Vermietern Rübe um die Mängel zu begutachten indem kriege ich einen Brief wo mir mit einem Anwalt gedroht wird weil wir nie Zuhause sind laut meines Vermieters mein mann muss arbeiten und das bis 24 Uhr und die Arbeit wo anders ist und nicht da wo wir wohnen.

so ich habe noch ein 2 jährigen sohn der hier durch die Wohnung läuft und dort Schimmel ist .die Vermieter verweigern die sonderkündigung und ich fange jetzt auch an wegen dem Schimmel ...ich Bitte um Rat

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2016 09:38

Liebe Jessica,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Ihr Vermieter Ihnen eine Kündigung außerhalb der gesetzlichen Fristen verweigert, bleibt Ihnen im Grunde lediglich die Möglichkeit einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein. In jedem Fall empfiehlt es sich aber im Falle einer späteren Auseinandersetzung vor Gericht den Zustand der Wohnung genau zu dokumentieren - in Schriftform und idealerweise auch mit Fotos.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jan-normen am 16.07.2016 09:13

Ich habe meine Wohnung zum 15.7.16 gekündigt. Mein Vermieter besteht auf Einhaltung der Kündigungsfrist und Mietzahlung die am 31.8.16 endet. Nun nehme ich mein Wohnrecht bis zum 31.8.16 in Anspruch. Mein Vermieter verlangt den sofortigen Auszug. Muss ich da hinnehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.07.2016 08:50

Lieber jan-normen,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Mieter können genau so lange in einer Mietwohnung wohnen, solange ihr Mietvertrag läuft. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Einzelfälle aus der Ferne nur schwer beurteilen können und darüber hinaus keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

orlof 43 am 15.07.2016 00:19

Mieter hat gekündigt, mit drei monatige Kündigungszeit, nach zwei Monaten hat er gemeldet, dass er nicht zum angekündigten Zeitpunkt ausziehen wird.

Muß er jetzt, wenn er ausziehen will neu kündigen mit drei monatige Kündigungszeit?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.07.2016 09:44

Hallo orlof43,

generell müssen Vermieter es nicht akzeptieren, wenn Mieter eine Kündigung einfach zurücknehmen wollen. Schließlich könnte es sein, dass sie schon einen Nachmieter gesucht und gefunden haben. Akzeptieren sie die Rücknahme der Kündigung aus Kulanzgründen, ist alles andere im Grunde Vereinbarungssache. Sie können sich mit dem Mieter also ganz unbürokratisch einfach auf einen neuen Auszugstermin einigen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie im Zweifelsfall von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ricki am 12.07.2016 18:20

Ich möchte den Mietvertrag kündigen diesen ich mit meinem Kumpel zusammen unterschrieben habe, da ich eine eigene Wohnung haben möchte. Kann ich den Mietvertrag alleine kündigen?

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Immowelt-Redaktion am 13.07.2016 10:44

Lieber Ricki,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Mietvertrag, der zusammen geschlossen wurde, kann auch nur zusammen gekündigt werden. Natürlich können Sie sich aber mit Ihrem Vermieter einigen, dass Sie von Ihren Rechten und Pflichten aus dem Mietvertrag entbunden und aus dem Mietverhältnis entlassen werden. Dies sollten Sie mit Ihrem Vermieter idealerweise schriftlich vereinbaren. Ohne Zustimmung des Vermieters ist bei einem gemeinsam unterschriebenen Mietvertrag eine einseitige Kündigung nicht möglich.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ricki am 12.07.2016 18:12

Wie ist es , wenn ich mit einem Kumpel zusammen in einer Wohnung leben und wir zusammen den Mietvertrag unterschrieben haben. Ich möchte aber aus diesen Mietvertrag heraus und eine eigene Wohnung haben. Was kann Ich machen?

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Steffi am 11.07.2016 12:26

Besteht eine Kündigungsfrist seitens des Mieters, wenn die Wohnung bereits während des Mietverhältnisses vom Vermieter fristlos gekündigt wurde?

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Immowelt-Redaktion am 11.07.2016 14:25

Liebe Steffi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn der Vermieter den Mietvertrag wirksam fristlos gekündigt hat, muss der Mieter selbst nicht mehr kündigen. Er muss ohnehin ausziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Irene Theisinger am 14.06.2016 18:47

Hallo

ist es zulässig dass mir der Vermieter nur einen Mietvertrag gibt, der sich auf 10 Jahre beläuft?

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Immowelt-Redaktion am 15.06.2016 08:47

Sehr geehrte Frau Theisinger,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Unter gewissen Voraussetzungen ist es möglich, solche Verträge abzuschließen. Vermieter, die mit ihrem Mieter einen befristeten Mietvertrag abschließen wollen, brauchen hierfür jedoch einen gesetzlich als zulässig angesehenen Befristungsgrund. Das Bürgerliche Gesetzbuch nennt drei mögliche Gründe:

- Die Wohnung soll später vom Vermieter selbst oder nahen Angehörigen genutzt werden.

- Das Haus, in dem sich die Wohnung befindet, soll später abgerissen oder sehr stark umgebaut werden.

- Die Räume sollen später zu einer Dienstwohnung für einen Mitarbeiter des Eigentümers werden.

Liegt kein Befristungsgrund vor, gilt der Mietvertrag automatisch als unbefristet. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie im Zweifel von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Caddy am 10.06.2016 11:57

Hallo

I habe meine Wohnung zum 31.7. Gekündigt nun wollte i aber länger drin bleiben ,da die neue Wohnung erst zum 14 September bezugfertig ist .Mein alter Vermieter stimmte zu allerdings soll i jetzt den ganzen September zahlen .Ist das denn rechtens ? LG

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Immowelt-Redaktion am 10.06.2016 13:11

Liebe Caddy,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mieter zum Ende eines Monats kündigt, ist der Vermieter nicht verpflichtet, ihn danach noch in der Wohnung zu dulden. Auch können die meisten Mietverträge nur zum Ende eines Monats gekündigt werden, nicht zur Hälfte. Der Vermieter ist gesetzlich darüber hinaus nicht verpflichtet, ein Ende des Mietverhältnisses zur Mitte des Monats zu akzeptieren.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel raten wir Ihnen dazu, diese von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt einzuholen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tomi am 03.06.2016 16:50

Hallo,

Wir haben unsere Kündigung per einschreiben mit Rückschein weg geschickt, nach sechs Wochen kam die Kündigung wieder zurück und der Vermieter möchte jetzt das wir 2 monate länger zahlen. Aber wir haben schon eine neue wohnung.

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Moni am 31.05.2016 09:56

Kann ich meinen Vertrag vorzeitig kündigen, in dem steht, "das Mietverhältnis beginnt am 01.03.2016 und endet am 01.02.2017" ?

Bezüglich Kündigungsfristen steht in meinem Vertrag nichts, gelten dann ganz normal die 3 Monate? Oder bin ich gebunden bis zum 01.02.2017 die Miete zu zahlen? Desweiteren haben sich Leute im Auftrag der Vermieterin Zutritt zum Haus verschafft ohne uns Bescheid zu geben. Wir sind Studenten und Mieten jeweils ein Zimmer in einem großen Haus wobei im Vertrag zusätzlich steht: " Zusätzlich werden zur gemeinsamen Nutzung Kochnische - WC - Dusche- Flur - Kühlschrank entsprechend ihrer Zwecknutzung zur Verfügung gestellt." Ist das rechtlich in Ordnung, dann einfach in das Haus hereinzukommen um ein noch abgesperrtes Zimmer auszuräumen?

Desweiteren wurden aus dem Bad, das ich nutze die persönlichen Gegenstände des Vermieters komplett zurückgelassen. Kann ich in Anbetracht der aufgezählten Fakten vorzeitig kündigen? Es ist wirklich dringend!

Vielen Dank im Voraus!

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Immowelt-Redaktion am 01.06.2016 14:23

Liebe Moni,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie zunächst, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen daher, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt juristisch beraten zu lassen.

Generell kann gesagt werden: Ob ein Zeitmietvertrag, wie von Ihnen beschrieben, rechtsgültig vereinbart werden kann, hängt von Faktoren ab, die in Paragraph 575 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt sind. Unter anderem geht aus diesem Paragraphen hervor, dass der Vermieter dem Mieter den Grund der Befristung schriftlich mitteilen muss. Sind diese rechtlichen Bedingungen nicht erfüllt, gilt der Vertrag automatisch als unbefristet abgeschlossen. In diesem Fall gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen.

Unabhängig davon ist eine fristlose Kündigung möglich, wenn der Vermieter den Mietvertrag schwer verletzt hat. Auch dies ist von uns aus der Ferne leider nicht zu beurteilen – eine Rechtsberatung kann hier sicher für Klarheit sorgen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ORANA am 26.05.2016 12:29

wenn unsere mietwertrag 24 monat und wir wollen nnach 1 jahr kündigen wegen arbeits beheltnis die firma gibt kein arbeit mehr in das ort sonst 600km weid das wegen die vermiete nicht ein verschtanden as soll wir machen

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Immowelt-Redaktion am 27.05.2016 10:51

Liebe/r Frau/Herr Orana,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ob Sie einen Mietvertrag, der auf 24 Monate abgeschlossen ist, vorab kündigen können, hängt davon ab, ob im Vertrag ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde oder nicht. Die genaue Formulierung im Vertrag sollten Sie am besten von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein überprüfen lassen und mit diesem dann das weitere Vorgehen besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

manuela mercado am 21.05.2016 08:09

Was ist wenn der Vermieter keinen Mietvertrag erst nach über 4 Jahren gegeben hat,und dann reingeschrieben den öltank zur hälfte bei Auszug zu füllen obwohl bei Einzug keine Übergabe Protokoll gemacht wurde und die Wohnung nichts erneuert wurde und wir schon 16 Jahre drin wohnen kann es sein bei Auszug Probleme bekommen und schönheitsreparaturen machen muss obwohl alles veraltet ist.

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Immowelt-Redaktion am 23.05.2016 09:13

Sehr geehrte Frau Mercado,

vielen Dank für Ihre Nachricht. In Ihrem speziellen Fall raten wir Ihnen, sich an Ihren Rechtsbeistand oder eine Rechtsberatung, zum Beispiel beim Mieterverein, zu wenden. Der Vermieter ist nach dem Gesetz nicht verpflichtet ein Übergabeprotokoll auszustellen. Beim Mietvertrag kommt es eventuell darauf an, was Sie mit Ihrem Vermieter beim Einzug mündlich vereinbart haben. Auch mündliche Absprachen können vertraglichen Charakter haben.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion