Wohnung kündigen: Problemlos raus aus dem Mietvertrag

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Wer aus einer Mietwohnung auszieht, muss vorher die Wohnung kündigen – das ist klar. Bei der Kündigung des Mietvertrags gibt es jedoch einige Feinheiten zu beachten, die Mieter kennen sollten. Ansonsten riskieren sie, dass der Mietvertrag auch nach ihrem Auszug noch weiterläuft. So können Mieter teure Fehler vermeiden.

Arbeitsplatzwechsel, Familienzuwachs oder schlichtweg der Wunsch nach mehr Platz – Gründe für einen Umzug gibt es viele. Bei allem Umzugsstress sollten Mieter jedoch nicht vergessen, ihre Mietwohnung richtig und rechtzeitig zu kündigen. Denn Fehler können teuer werden.

Wohnung kündigen - Das Wichtigste in Kürze

  • Für Mieter mit einem unbefristeten Mietvertrag gilt unabhängig von der Mietdauer immer die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten.
  • Steht im unbefristeten Mietvertrag eine kürzere Kündigungsfrist, kann der Mieter mit dieser Frist kündigen.
  • Die Kündigung des Mietvertrags muss spätestens am dritten Werktag eines Monats beim Vermieter eingegangen sein.
  • Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Der Mieter muss die Wohnungskündigung aber nicht begründen. Unwichtig ist auch, wie lange er schon in der Wohnung oder dem Haus wohnt.
  • Der Vermieter darf nur in Ausnahmefällen kündigen. Hierbei gelten gestaffelte Kündigungsfristen. Diese Fristen reichen von 3 bis 9 Monaten je nach Länge des Mietverhältnisses.
  • Der Vermieter darf die gesetzliche Kündigungsfrist nicht zu seinen Gunsten vertraglich ändern.
Wohnung kündigen, Kündigung, Briefkasten, Foto: Andrey Popov/fotolia.com
Eine Wohnungskündigung sollte der Mieter im Idealfall selbst beim Vermieter einwerfen. Foto: Andrey Popov/fotolia.com

Wohnung kündigen: Immer schriftlich

Die Kündigung des Mietvertrags muss immer schriftlich und auf Papier geschehen. Mündliche Kündigungen oder Kündigungen der Mietsache per Fax oder E-Mail genügen nicht. Auch die Unterschrift aller Hauptmieter ist zwingend notwendig – ohne sie ist die Kündigung laut Bürgerlichem Gesetzbuch unwirksam (§ 568 BGB).

Kündigung per Einschreiben

Wer sicher gehen will, dass die Kündigung auch wirklich beim Vermieter ankommt, sollte sie auf jeden Fall per Einschreiben zustellen lassen. Es gibt dabei mehrere Varianten:

Einschreiben, Rückschein, Wohnung kündigen, Foto: blende11.photo/fotolia.com
Ein Einschreiben mit Rückschein – so können Mieter sichergehen, dass die Kündigung den Vermieter auch erreicht. Foto: blende11.photo/fotolia.com
  • Die Wohnungskündigung per Einwurf-Einschreiben:
    Dabei bestätigt der Postbote, dass er den Brief in den Postkasten des Vermieters gesteckt hat.
  • Die Kündigung per Übergabe-Einschreiben:
    Der Brief muss dabei persönlich an den Empfänger übergeben werden und der Postbote darf ihn nur gegen Unterschrift aushändigen.
  • Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein:
    In diesem Fall stellt der Postbote die Kündigung persönlich zu, lässt sich den Empfang quittieren und der Mieter erhält automatisch eine schriftliche Bestätigung über den Zugang.

Alternativ kann der Mieter die Kündigung auch persönlich in den Briefkasten des Vermieters werfen – im Idealfall mit einem oder mehreren Zeugen, die im Zweifel bestätigen können, dass das Schreiben auch tatsächlich im Briefkasten des Vermieters gelandet ist. Noch besser und am sichersten ist es allerdings, die Kündigung persönlich an den Vermieter zu übergeben und sich den Empfang quittieren zu lassen.

Eine letzte Möglichkeit, die hauptsächlich dann in Frage kommt, wenn das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter ohnehin schon zerrüttet ist: Der Mieter beauftragt gegen eine relativ geringe Gebühr einen Gerichtsvollzieher, der die Kündigung dem Vermieter zustellt.

Was im Kündigungsschreiben stehen muss

Für eine Wohnungskündigung  des Mieters genügt grundsätzlich ein formloses Schreiben, das an den Vermieter adressiert ist mit den Unterschriften aller Hauptmieter. Bestimmte Gründe müssen Mieter nicht angeben. „Damit eine Kündigung wirksam ist, genügt es im Grunde, einfach den Willen zur Kündigung schriftlich klar zum Ausdruck zu bringen“, sagt Jens Hermann, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht bei der Nürnberger Kanzlei Magold, Walter und Hermann. Dennoch empfiehlt der Anwalt zur Sicherheit und damit es gar nicht erst zum Streit mit dem Vermieter kommt, einige Informationen in das Kündigungsschreiben mit aufzunehmen:

  • die Adresse der Mietwohnung samt Stockwerk
  • den Zeitpunkt, zu dem die Mietwohnung gekündigt werden soll
  • die Aufforderung an den Vermieter, die Kündigung zu bestätigen
  • den Hinweis, dass sich der Mieter mit ihm noch wegen des Übergabetermins in Verbindung setzen wird

Zudem empfiehlt es sich, in das Kündigungsschreiben den Hinweis zu integrieren, dass – falls das Schreiben aus irgendeinem Grund verspätet beim Vermieter eintrifft – die Kündigung zum nächstmöglichen Termin wirksam wird. „Auch wenn dieser Hinweis fehlt, wird es aber in der Regel so gehandhabt, dass die Kündigung zum nächstmöglichen Termin wirksam wird, falls der Mieter die Kündigungsfrist verpasst“, betont Hermann.

Kündigungsfristen beachten

Neben einem korrekten Kündigungsschreiben sollten Mieter auch darauf achten, die Kündigungsfristen einzuhalten. Gesetzlich geregelt ist, dass der Mieter bei einem unbefristet abgeschlossenen Mietvertrag zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen kann. Entscheidend ist dabei, wann das Kündigungsschreiben tatsächlich beim Vermieter angekommen ist – der Poststempel spielt keine Rolle. Ein Beispiel: Geht die Kündigung bis zum 3. Mai beim Vermieter ein, endet der Mietvertrag am 31. Juli. Es gibt jedoch ein paar Ausnahmen von dieser Regel:

  • Kündigungsverzicht
    Im Mietvertrag kann für beide Vertragsparteien ein Kündigungsverzicht für eine Dauer von bis zu vier Jahren vereinbart werden. Diese Vierjahresfrist beginnt aber schon ab Vertragsschluss und nicht erst zum Mietbeginn. Zudem muss bei einem solchen beidseitigen Kündigungsausschluss gewährleistet sein, dass der Mieter spätestens vier Jahre nach Vertragsschluss ausziehen kann (BGH, Az.: VIII ZR 86/10; Az.: VIII ZR 23/16). Unwirksam ist die Klausel, wenn sie dem Mieter erstmals nach vier Jahren das Recht einräumt, mit der gesetzlichen Dreimonatsfrist zu kündigen, denn in diesem Fall wäre der Mieter vier Jahre und drei Monate lang gebunden.
  • Staffelmietvertrag mit Kündigungsverzicht
    Auch Staffelmietverträge werden meist mit einem Kündigungsverzicht kombiniert.
  • Individuelle Vereinbarung
    Mieter und Vermieter können sich auf eine andere Kündigungsfrist einigen – diese darf den Mieter aber nicht benachteiligen. Sie darf für den Mieter also nur kürzer und nicht länger als drei Monate sein.

Trotz gesetzlich oder vertraglich geregelter Kündigungsfristen können sich Mieter und Vermieter natürlich immer auch gütlich auf ein früheres Ende des Mietvertrags einigen. Häufig ist das dann der Fall, wenn es dem Mieter gelingt, einen geeigneten Nachmieter zu präsentieren. Einen rechtlichen Anspruch darauf, dass der Vermieter diesen akzeptieren muss, gibt es aber nicht.

Sonderfall: fristlose Kündigung

Nicht auf die oben genannten Kündigungsfristen achten muss ein Mieter im Fall einer fristlosen Kündigung. Diese ist allerdings nur unter bestimmten Umständen möglich:

Die Wohnung kann nicht vertragsgemäß benutzt werden

Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Wohnung gar nicht rechtzeitig übergeben wird oder wenn der Vermieter im Verlauf des Mietverhältnisses das Schloss der Wohnung austauscht. Auch wenn die Wohnung aus anderen Gründen völlig unbewohnbar ist, kann der Mieter fristlos kündigen – etwa wenn Türen und Fenster fehlen oder die Wohnung stark von Ungeziefer befallen ist.

Der Zustand der Wohnung ist gesundheitsgefährdend

Schimmel, fristlos kündigen, fristlose Kündigung, Foto: Nadine Hackemer/immowelt.de
Ist eine Wohnung beispielsweise durch Schimmel gesundheitsgefährdend, hat der Mieter ein Recht auf fristlose Kündigung. Foto: Nadine Hackemer/immowelt.de

Gesundheitsgefährdend kann eine Mietwohnung etwa sein, wenn sie übermäßig von Schimmel befallen ist oder giftige Baustoffe verwendet wurden. Problematisch ist dabei, dass der Mieter die Gesundheitsgefährdung meist nur durch einen Sachverständigen nachweisen kann. Dieser verursacht wiederum Kosten, die der Mieter zumindest dann selbst zu tragen hat, wenn sich herausstellt, dass der Zustand der Wohnung eben doch nicht gesundheitsgefährdend ist. Hat ein Mieter einen solchen Verdacht, empfiehlt sich in jedem Fall die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Achtung

Vor der fristlosen Kündigung muss der Mieter dem Vermieter zunächst eine angemessene Frist setzen, etwaige Mängel zu beseitigen. Wie lang diese Frist sein muss ist vom Einzelfall abhängig, etwa dem Ausmaß der Mängel. Ausnahmsweise verzichten darf der Mieter auf eine solche Frist nur dann, wenn nicht absehbar ist, dass der Vermieter den Mangel im Rahmen der Frist beseitigen kann oder wenn er schon zum Ausdruck gebracht hat, dass er den Mangel gar nicht beseitigen will

Der Vermieter verletzt den Mietvertrag schwer

Das geschieht beispielsweise dann, wenn der Vermieter ohne Zustimmung des Mieters in die Wohnung eindringt oder bewusst bei der Nebenkostenabrechnung betrügt.

Nach einer fristlosen Kündigung muss der Vermieter dem Mieter zwar eine angemessene Frist für den Auszug einräumen – eine gesetzliche Regelung gibt es dafür jedoch nicht. Der Mieter sollte daher erst dann fristlos kündigen, wenn er auch wirklich eine neue Wohnung zur Verfügung hat und bereit ist, auszuziehen.

Wenn der Vermieter die Kündigung ignoriert

Vermieter, ignoriert, Wohnung kündigen, Foto: triocean/istockphoto.com
Wenn der Vermieter das Kündigungsschreiben ignoriert, sollten Mieter dies im Streitfall beweisen können. Foto: triocean/istockphoto.com

Auch wenn der Mieter alles richtig gemacht hat, kann es vorkommen, dass ein Vermieter die Kündigung einfach ignoriert – beispielsweise indem er auch ein Einschreiben mit Rückschein einfach nicht akzeptiert und dieses zurück zur Post geht. Auch wohnen Mieter und Vermieter nicht immer Tür an Tür und es ist dem Mieter nicht immer ohne weiteres möglich, das Schreiben selbst beim Vermieter vorbeizubringen. „Ich empfehle in diesem Fall, die Bestätigung aufzuheben, dass der Vermieter das Einschreiben mit Rückschein ignoriert hat und ein einfaches Einschreiben hinterherzuschicken“, sagt Hermann. „Die Frist beginnt dann mit der Verweigerung der Annahme der ersten Kündigung zu laufen“. Dass der Vermieter die Annahme vereitelt hat, könne der Mieter im Streitfall dann schließlich beweisen.

Ende des Mietverhältnisses

Ist die Kündigung erfolgreich ausgesprochen, muss sich der Mieter auch daran halten. Im Regelfall findet am letzten Tag des Mietverhältnisses eine Wohnungsübergabe statt, bei der auch ein Wohnungsübergabeprotokoll angefertigt wird. Mieter können sich mit dem Vermieter dabei natürlich auch auf einen früheren Zeitpunkt einigen. Wer jedoch verspätet aus der Mietwohnung auszieht, riskiert viel Ärger und Kosten. Der Vermieter kann dann eine Nutzungsentschädigung für seinen Mietausfallschaden geltend machen. Scheitert deswegen eine pünktliche Nachvermietung, ist unter Umständen sogar Schadensersatz fällig. Deshalb gilt: Ein Mieter, der seinem Vermieter die Wohnungskündigung  ausspricht, sollte sich auch sicher sein, dass er rechtzeitig ausziehen kann.


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335 Kommentare

G am 05.10.2019 23:27

Die Wohnung in der ich lebe, steht zum Verkauf. Es kommen ständig Leute zur Besichtigung. Falls ich eine neue Mietwohnung finde, muß ich mich trotzdem an die Kündigungsfrist halten ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.10.2019 10:09

Hallo G ,

auch dann, wenn die Wohnung verkauft werden soll, muss sich ein Mieter an die Kündigungsfristen halten. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass ein Vermieter/Eigentümer zwar ein berechtigtes Interesse daran hat, potenziellen Käufern seine Immobilie zu zeigen und Mieter deshalb solche Besichtigungen nach Rücksprache dulden müssen - allerdings nur in einem zumutbaren Umfang. Wenn alleine die Häufigkeit der Besichtigungen die Lebensgestaltung des Mieters erheblich beeinträchtigt, muss das - zumindest nicht in der Intensität - hingenommen werden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Drici am 04.10.2019 21:25

Habe im Februar 2019 einen neuen Mietvertrag erhalten, da das Wohnhaus einen neuen Eigentümer erhielt. Dieser legte mir den Mietvertrag vor, wo ich 1 Jahr wohnen muss und dann erst kündigen darf. Ist dies rechtens ? Habe zum 1.11. 2019 im August 2019 per Einschreiben gekündigt. Die Kündigung ist nach Aussage der Wohnungsgesellschaft erst zum 31.04.2020 gültig. Kann ich etwas dagegen unternehmen da ja laut Gesetz 3 Monate gelten ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.10.2019 09:11

Hallo Drici,

im deutschen Mietrecht gilt der Grundsatz: Kauf bricht nicht Miete (§ 566 BGB). Dies bedeutet: Der vorhandene Mietvertrag läuft unverändert weiter.

Sie sind deshalb nicht verpflichtet, bei einem Eigentümerwechsel einen neuen Vertrag, insbesondere einen solchen mit für Sie schlechteren Konditionen, zu unterzeichnen.

Haben Sie dies bereits getan, stellt sich die Frage, ob Ihnen hier der Eindruck vermittelt wurde, Sie seien hierzu verpflichtet. In solchen Fällen könnte es durchaus sein, dass die neue nachteilige Regelung unwirksam ist. Dies sollten Sie aber vor Ort z.B. mit Hilfe eines Mietervereins oder eines Fachanwalts für Mietrecht klären lassen, da wir dies aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Drici am 04.10.2019 21:09

Kann ich auf Kündigungsfrist verzichten, wenn in dem Haus wo ich wohne, schon mehrfach Feuer gelegt wurde und ich much nicht mehr sicher fühle ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.10.2019 09:02

Hallo Drici,

auf die Einhaltung der Kündigungsfrist kann nur dann verzichtet werden, wenn ein Grund vorliegt, der eine außerordentliche fristlose Kündigung rechtfertigt. Im BGB 543 heißt es dazu: "Jede Vertragspartei kann das Mietverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich fristlos kündigen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann."

Wie Sie aus dem Gesetzeswortlaut bereits erkennen können, ist die Frage, ob eine fristlose Kündigung in Betracht kommt, Auslegungssache. Wenn wie in Ihrem Fall mehrfache Brandstiftungen stattfanden, ist es durchaus möglich, dass ein Gericht dies als gegeben ansehen würde. Im Zweifelsfall sollten Sie aber rechtskundige Hilfe vor Ort (Mieterverein, Fachanwalt) in Anspruch nehmen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Sarah am 30.09.2019 16:31

Hallo ihr Lieben,

ich habe ein Problem mit meiner Wohnung. In dieser Wohnung ist eine zu hohe Luftfeuchtigkeit (70-80%) trotz gutem lüften und heizen geht die Feuchtigkeit nicht weiter runter. Durch die ständig zu hohe Feuchtigkeit bekomme ich schlecht Luft. War auch deshalb schon beim Arzt und dieser hat gesagt, am Besten sofort ausziehen, weil ich Asthma gefährdet bin und sich das sonst verschlimmern könne. Nun habe ich eine neue Wohnung gefunden. Kann ich die Wohnung fristlos kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.10.2019 13:43

Hallo Sarah und vielen Dank für Ihren Kommentar,

damit ein Mieter fristlos kündigen kann, muss eine von zwei Bedingungen zutreffen: Die Wohnung kann nicht vertragsgemäß genutzt werden oder ihr Zustand ist gesundheitsgefährdend. Ob die von Ihnen beschriebene Situation darunter fällt, können wir nicht beurteilen. Wir raten Ihnen, sich von einem Fachanwalt oder einer Mieterschutzvereinigung wie dem Deutschen Mieterbund beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mone am 29.09.2019 21:38

Ich habe die Kündigung weg Eigenbedarf bekommen zum 31.06.20 wenn ich früher eine Wohnung finde muss ich dann mein 3 Monate Kündigungsfrist einhalten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.09.2019 11:46

Hallo Mone,

sollten Sie ihrerseits kündigen, um der Eigenbedarfskündigung zuvor zu kommen, gilt für Sie die reguläre Kündigungsfrist. Diese beträgt bei unbefristeten Mietverträgen 3 Monate, wie von Ihnen angenommen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir als Redaktion keine Rechtsberatung durchführen dürfen.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

YB86 am 29.09.2019 11:12

Hallo,

Ich wurde wegen Eigenbedarf zum 30.12.2019 gekündigt. Ist das rechtens? Müsste die Kündigung nicht auf den 31.12 datiert sein?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.10.2019 12:28

Hallo YB86 und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Rechtsprechung wird in der Regel davon ausgegangen, dass sich aus der Kündigung wegen Eigenbedarfs ergibt, dass das Mietverhältnis unter allen Umständen beendet werden soll. Dadurch führt die Angabe eines zu frühen Beendigungstermins nicht zur Unwirksamkeit der Kündigung, diese wirkt vielmehr zum nächstzulässigen Termin.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder eine Mieterschutzvereinigung wie den Deutschen Mieterbund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lydia Kassel am 26.09.2019 21:30

Hallo,

Mein Lebensgefährte ist wegen Trennung während der fristgerechten Kündigungszeit ausgezogen und zahlt seinen vereinbarten Mietanteil nicht mehr. Ich allein kann die komplette Miete nicht aufbringen. Er gibt die Schlüssel vorzeitig ab.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.09.2019 11:56

Hallo Lydia,

wenn beide Hauptmieter sind und einer nicht mehr zahlt, wird automatisch der andere in die Verantwortung genommen, da eine gesamtschuldnerische Haftung besteht. Über den zivilrechtlichen Weg können Sie sich das Geld von ihrem Lebensgefährten jedoch zurückholen. Wenn dafür die finanziellen Mittel nicht ausreichen, können Sie unter Umständen Prozesskostenbeihilfe beantragen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder eine Mieterschutzvereinigung wie den Deutschen Mieterbund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Selina am 24.09.2019 09:33

Hallo liebes Immowelt-Team,

Ich habe da ein kleines Anliegen. Ich bin vor kurzem bei meinen Eltern ausgezogen. die Wohnung zeigt jedoch diverse Mängel auf (Kein fließendes Wasser in der Küche, ich kann mein WG-Zimmer nich richtig abschließen, ich fahre zum Duschen zu meinen Eltern da die Dusche nicht dem entspricht was mir versprochen wurde). Außerdem wird meine Privatsphäre nicht Akzeptiert. Meine Vermieterin ist die Mutter von meinem Mitbewohner und diese besitzt drei Hunde. Mit denen geht sie aber nicht Raus, sondern lässt sie nur im Garten. Die hunde gehen also durch unsere Wohnung in den Garten und hiterlassen dreck. An sich habe ich nichts dagegen, wenn man den Dreck wieder weg machen würde und das nicht umbedingt an einem Sonntag um 6:00 Uhr passiert.

Jetzt habe ich eine neue Wohnung gefunden, hale aber die Künigungsfrist von drei Monten nicht ein. Ich habe meiner Vermieterin gesagt, dass ich ihr einen Teil der Kaution überlassen würde. Sie besteht aber auf drei Volle Warmmieten, was meiner meinung nach voll kommen ungerecht ist. Auserdem habe ich die Wohnung zum 30.11. gekündigt und die Miete von September hat sie ja auch schon.

Danke schon mal in Vorraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.09.2019 11:31

Hallo Selina,

eine verkürzte Kündigunsgfrist gibt es nur bei möbliertem Wohnraum innerhalb der Wohnung des Vermieters. Dann kann gemäß § 542 BGB spätestens zum 15. eines Monats zum Monatsende gekündigt werden. Ansonsten gilt die dreimonatige Kündigungsfrist, sofern nicht ausdrücklich zugunsten des Mieters eine kürzere Frist vereinbart wurde.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

mischa am 23.09.2019 10:55

Hallo....

Nochmal zur Kaution.

Leider kann ich die Zahlung der Kaution nicht mehr nachweisen. Sie wurde in bar gezahlt und ich habe keine Quitung. Die Hausverwaltung findet auch keine Einzahlung der Kaution. Habe ich trotzdem das Recht die Kaution einzufordern? Im Mietvertrag ist sie eingetragen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.09.2019 12:06

Hallo mischa,

Kaution bar und ohne Quittung zu zahlen, ist ganz schlecht, da dann Ihre Nachweismöglichkeiten zeinmlich eingeschränkt sind. Gibt es eventuell Zeugen, die damals bei der kautionsübergabe dabei waren?

Dass die kaution im Mietvertrag steht, ist kein beleg dafür, dass sie gezahlt wurde.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Sahra am 20.09.2019 20:36

Hallo bitte HELFEN ! , ich habe eine Haus gemietet 1 September und ich das vertag gelesen richtig nach 2 Wochen und das steht drinnen das Haus vermiete ich ab August und das Vermiete wollen das ich das September miete nochmal zahlen ! Aber das stiemt nicht weil in August wahre ich in adern Haus angemeldet .

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.09.2019 08:48

Hallo Sahra,

eine Verpflichtung zum Zahlen der Miete gibt es im deutschen Mietrecht erst ab dem Zeitpunkt, zu dem dem Mieter die Mietsache überlassen wurde. Idealerweise gibt es ein datiertes Übergabeprotokoll, mit dem belegt werden kann, wann die Schlüsselübergabe war.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

mischa am 19.09.2019 22:15

und noch eine Frage. mein Vermieter will mir nicht die Kaution, die auch im Mietvertrag eingetragen ist zurückzahlen, weil ich kein Nachweis, dass ich sie gezahlt habe, wie Kontoauszug, vorlegen kann.

Habe ich in diesem Fall verloren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.09.2019 10:31

Hallo mischa,

wenn der Vermieter in Abrede stellt, dass die Kaution überhaupt bezahlt wurde, sollten Sie versuchen, z.B. bei der Bank Ersatzbelege zum Nachweis zu bekommen. Denn selbstverständlich muss ein Vermieter eine gezahlte Kaution zurückzahlen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

mischa am 19.09.2019 22:08

Hallo liebes immowelt team...

ich habe meine Wohnung zum 31.08.19 gekündigt.Bin aber aus deversen Gründen schon früher umgezogen.Am 8.7.19 war die Schlüsserübergabe. Die Miete für den August sollte ich nur zaheln, wenn keine neue Mieter drin sein würden. lt.Augenzeugen sind seit dem 15.8. neue Mieter in der Wohnung. Von mir wird aber die volle Miete verlangt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.09.2019 10:29

Hallo mischa,

Sie sollten zunächst Ihren ehemaligen Vermieter darauf ansprechen, vielleicht beruht dies ja auf einem Versehen. Wenn dem nicht so ist, sollten Sie die Zeugenaussagen dokumentieren und ggf. fachkundige Hilfe eines Mietervereins oder Fachanwalts für Mietrecht in Anspruch nehmen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Floma am 19.09.2019 20:44

Mein Sohn will zu seiner pflegebedürftigen Oma ziehen innerhalb der nächsten 3 Wochen. Selbstverständlich weiß er, das sein Mietverhältniss bis 31.12. gilt und er die Miete noch zahlen muss. Jetzt will aber der Vermieter schon im November in seine Wohnung zwecks Runderneuerung. Muss er dies erlauben? Er soll bis Ende Dezember seine Miete zahlen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.09.2019 09:47

Hallo Floma,

einerseits muss sich ein Mieter an die gesetzlichen Kündigungsfristen halten und die Miete auch dann bis zum Ende des Mietverhältnisses zahlen, wenn er bereits vorher auszieht. Andererseits kann er dafür auch die Wohnung bis zum letzten Tag voll nutzen; ein Vermieter hat demnach kein Recht darauf, schon vorzeitig die Hoheit über die Wohnung zurückzuerlangen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Lelaa am 18.09.2019 15:59

Hallo liebers immowelt team...

Kann ich meine Wohnung auch fristlos kündigen da mein Vermieter mich getäuscht hat aufgrund der hohen Strom kosten.. Das Problem mit der Heizung ist seit Monaten bekannt und er kümmert sich nicht darum das ein Handwerker vorbei kommt.. Meine kosten schießen jeden Monat mehr in die Höhe..

Lg Manu

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.09.2019 10:27

Hallo Lelaa,

ob Sie wegen einer arglistigen Täuschung fristlos kündigen können oder nicht, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. In der Regel ist das Heizen mit Strom teurer als z.B. das heizen mit Gas. Was genau ist denn an der Stromheizung defekt? Bei erheblichen Mängeln kann Mietern u.U. ein Recht auf Mietminderung, bzw., wenn der Vermieter sich nicht um die Beseitigung der Mängel kümmert, ein Recht auf Ersatzvornahme zustehen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Moni am 16.09.2019 18:02

Gilt bei starker Lärmbelästigung von obendrüber auch ein Sonderkündigungsrecht? Vor uns sind schon 2 Parteien aus unserer Wohnung ausgezogen. Der Vermieter hat uns hier arglistig getäuscht.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.09.2019 09:16

Hallo Moni,

Sonderkündigungsrechte gibt es im Mietrecht nicht. Sofern sdchwerwiegende Mängel oder gar eine arglistigeTäuschung vorliegen, kann aber unter Umständen eine fristlose Kündigung erfolgen. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, können wir aus der Ferne allerdings nicht beurteilen. Hier sollten Sie sich ggf. vor Ort von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt für Mietrecht beraten lassen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Angela am 16.09.2019 14:58

Hallo, welcher Termin ist wirksam, wenn mir zum 31.11.2019 gekündigt wird?

Danke für Ihre Hilfe!

Angela

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.09.2019 09:10

Hallo Angela,

sofern Ihnen von Ihrem Vermieter gekündigt wurde, sollten Sie zunächst prüfen, ob die Kündigung überhaupt wirksam ist. Denn Vermieter können Ihren Mietern nur aus gewichtigen Gründen kündigen (z.B. Mietrückstände, Eigenbedarf). Liegt kein gesetzlicher Kündigungsgrund vor, so ist eine Vermieterkündigung unwirksam.

Sofern eine ordentliche Kündigung wirksam ist, muss der Vermieter allerdings die Kündigungsfristen einhalten, die § 573c BGB vorgibt: "Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Die Kündigungsfrist für den Vermieter verlängert sich nach fünf und acht Jahren seit der Überlassung des Wohnraums um jeweils drei Monate."

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Andrea am 15.09.2019 20:45

Guten Tag,

in unserem Mietvertrag wird eine Kündigung zum 31.12. eines Jahres ausgeschlossen. Ist das rechtens?

Viele Grüße,

Andrea

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.09.2019 13:03

Hallo Andrea,

im BGB, § 573c sind die zulässigen Kündigungsmodalitäten geregelt. In (4) heißt es: "Eine zum Nachteil des Mieters ... abweichende Vereinbarung ist unwirksam."

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Basti am 13.09.2019 01:34

Guten Abend

mal eine frage wenn ich drei Monate kündigungsfrist hab als Mieter wie formuliere ich das dann in der Kündingung? Kündige ich zum 30.9 oder zum 30.12 wenn ich am 1.Januar aus der Wohnung sein möchte?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.09.2019 10:58

Hallo Basti,

laut § 573c BGB können Mieter einen normalen unbefristeten Mietvertrag spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen. Soll also die Kündigung z.B. zum 31.12. wirksam werden, so muss die Kündigung also spätestens am dritten Werktag des Monats Oktober erfolgen - dies wäre der 4.10. (weil der 3.10. ein Feiertag und kein Werktag ist). Die Kündigung erfolgt dann ZUM 31.12.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Vemi am 11.09.2019 12:35

Unser Mieter hat uns informiert, dass er einen neue Wohnung gefunden hat und sein Mietverhältnis kündigen wird. Er will zum 01.10.2019 aus der Wohnung und wir haben bereits vorab telefonisch geklärt, dass er fristgerecht zum 31.12.2019 schriftlich kündigen muss. Jetzt haben wir das Kündigungsschreiben erhalten und im Betreff steht "Kündigung des Mietverhältnisses zum 01.10.2019". Im Text wurde ebenfalls der 01.10.2019 angegeben, jedoch im nachhinein handschriftlich auf den 31.12.2019 korrigiert. Ist die Kündigung gültig und kann ich als Vermieter dem Mieter eine Kündigungsbestätigung zum 31.12.2019 schicken oder sollte ich darauf bestehen, dass der Mieter uns eine neue Kündigung zukommen lässt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.09.2019 09:07

Hallo Vemi,

in der Rechtsprechung wird überwiegend die Auffassung vertreten, dass ein falsch angegebener Kündigungstermin nicht zur Unwirksamkeit der Kündigung führt (z.B. LG Köln; Az.: 12 T 7/92), sondern dass in solchen Fällen die gesetzliche Kündigungsfrsit gilt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

lisa am 09.09.2019 11:23

da mein Kommentar irgendwie verschwunden ist ein neue Versuch wir haben unsere Wohnung so wie im Mietvertag steht fristgerecht zum 3.8.19 gekündigt.Im mietvetrag steht nirgendwo was von 3 monatigen kündigungsfrist obwohl andere Punkte/treppenreinigung,nebenkosten etc/genau aufgelistet sind.Bei dem selben Vermieter haben wir auch Garage gemietet-dort steht genaue Kündigungsfrist.

Der Vermieter verlangt jetz einhaltung der 3 Monatsfrist obwohl wir schon eine andere Wohnung bezogen haben.Für die Wohnung haben wir mindestens 10 Nachmieter vorgestellt-mit Gehaltsnachweis und selbstauskunft-wurden aber von Vermieter nicht akzeptiert,leider ist er auch nicht gesprächbereit.Frage-ist so ein Mietvetrag überhaupt bindend?wer kann mir weiter helfen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.09.2019 09:03

Hallo Lisa,

eine Klausel zur Kündigungsfrist ist zwar häufig in Mietverträgen zu finden, Pflicht ist sie jedoch nicht. Der Mietvertrag ist dennoch bindend. Wenn in einem unbefristeten Wohnraum-Mietvertrag keine Kündigungsfrist vereinbart wurde, dann gilt immer die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten (§573c BGB). Ihr Vermieter darf dadurch auf die Zahlung der Miete bis zum Ende der Frist bestehen. Auch ist er nicht verpflichtet, vorgeschlagene Nachmieter zu akzeptieren. Ohne das Wohlwollen Ihres Vermieters haben Sie keine Möglichekeit die dreimonatige Kündigungsfrist zu umgehen oder sie zu verkürzen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Klavs am 08.09.2019 12:42

Hallo hier Klaus

Ich habe eine problem.... ich will verkauft eine haus... haus ist voll vermietet... makler sagt mieter ist mietvertrag mit keine datum.... dann das ist gut bei mir??? Dann ich schreibe kundigung und maksimal 3-9 monat und mietwr ist raus und ich moglisch renovirt komplekt???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.09.2019 10:58

Hallo Klavs,

so wie wir die Frage verstanden haben, möchten Sie ihr vermietetes Haus verkaufen und planen, (dem) Mieter/n deshalb zu kündigen. Im deutschen Mietrecht ist ein geplanter Verkauf kein Kündigungsgrund. Ein Kündigungsgrund wäre zum Beispiel Eigenbedarf für sich selbst oder einen engen Familienangehörigen.

Die Aussage, der Mietvertrag habe kein Datum, ist nicht ganz verständlich. Soweit lediglich vergessen wurde, auf dem Mietvertrag ein Datum anzugeben, handelt es sich um einen Formfehler, der die mietrechtlichen Regelungen des BGB nicht aushebelt.

Wir raten Ihnen, sich vor Ort kompetent rechtlich beraten zu lassen, bevor Sie Schritte unternehmen; denn eine zu Unrecht ausgesprochene Kündigung, der eine rechtliche Auseinandersetzung folgt, kann hohe Kosten nach sich ziehen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Lisa am 06.09.2019 14:09

Ich habe Fristgerecht gekündigt, wie lange kann es dauern bis die Kündigung vom Vermieter bestätigt wird ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.09.2019 08:15

Hallo Lisa,

Vermieter sind rechtlich nicht verpflichtet, den Eingang eines Kündigungsschreibens eines Mieters zu bestätigen. Das bedeutet aber nicht, dass eine Kündigung deshalb unwirksam wäre. Es muss nur sichergestellt sein, dass die Kündigung den Vermieter tatsächlich erreicht hat.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Gremmi 1997 am 02.09.2019 16:29

Meine Kündigungsfrist ist am 31.08 ausgelaufen und der Termin für die Schlüsselübergabe war heute. Nun will der Vermieter das ich den September auch noch bezahle weil eine Scheibe gerissen ist und ein paar Bleistiftstiche an der Wand sind. Ich habe gesagt er soll sich um das Fenster kümmern und mit meiner Versicherung auseinandersetzten. Aber er besteht darauf das ich alles mache und solange alles zahle.

Ich habe nichtmal Geld für ein Anwalt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.09.2019 11:39

Hallo Gremmi 1997,

Beschädigungen der Mietsache, so sie denn vom Mieter verursacht wurden, können zwar eine Schadensersatzpflicht des Mieters auslösen, haben aber mit den Kündigungsfristen nichts zu tun.

Aus der Ferne können wir aber keine konkrete Rechtseratung leisten und raten daher, vor Ort die Espertise eines Mietervereins oder eines Fachanwalts für Mietrecht in Anspruch zu nehmen, so sich der Konflikt nicht gütlich beilegen lässt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Rafet Kula am 02.09.2019 13:28

Hallo ich habe am 30.08 meine Kündigung zum Post gegeben (Freitag)

Es hieß am Samstag wird die Post abgeholt und der 1.ste ist ein Sonntag. Ich habe zum 31.11 gekündigt.

Jetzt sagt mein Vermieter das es nicht geht und da der September Rum ist muss ich jetzt bis zum 31.12 bezahlen.

gibts da keine 3 Tage Regel? zum Beispiel bis 03.09 muss die Kündigung akzeptiert werden. ?

Weiss da nicht was ich da machen sol

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.09.2019 10:54

Hallo Rafet Kula,

laut § 573c BGB gilt für Mieter, dass eine Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig ist. Will ein Mieter seine Mietwohnung also zum Ende des Monats November 2019 gekündigt werden, so muss die Kündigung spätestens am 4. September 2019 ausgesprochen werden, da dies der dritte Werktag des Monats September ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Alina M am 29.08.2019 21:37

Hallo,

Ich habe ein Mietvertrag bis an April 2020 unterschrieben. Wir haben was eigenes gekauft und haben wir 3 Monate an der Mieter Kündigung Frist gegeben. Er akzeptiert aber das nicht, und erwartet das ich ihm bis am April nächstes Jahr Miete noch bezahlen einfach weil den vertrag bis dann unterschrieben wurde. Stimmt das? Wir haben ihm eine Kaution von 3 Kalt Miete bezahlt. Wie kann ich ihm alles doch richtig erklären, oder wo soll ich hingehen mir alles erlären lassen? Vielen Dank für ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.08.2019 11:25

Hallo Alina M,

ob Sie tatsächlich erst im April 2020 kündigen können, hängt von den Regelungen in Ihrem Mietvertrag ab. Es gibt 2 denkbare Fälle:

- Sie haben einen qualifizierten Zeitmietvertrag abgeschlossen. Dieser ist nur wirksam, wenn es einen Befristungsgrund gibt (z.B. Eigenbedarf des Vermieters). Fehlt ein solcher Grund, so ist die Vereinbarung unwirksam. Dann gilt die gesetzliche Kündigungsfrist.

- es wurde ein beidseitiger Kündigungsausschluss wirksam vereinbart. Ist dieser nur einseitig, so ist die Regelung unwirksam und es würde die gesetzl. Kündigungsfrist gelten.

Sofern in Ihrem Vertrag also nur steht, dass dieser bis XX läuft, wäre dies unwirksam.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Laura889 am 29.08.2019 17:24

Hallo,

wenn ich im Kündigungsschreiben der WHG erwähne "den mit Ihnen geschlossenen Mietvertrag vom ((DATUM))" ist das Einzugsdatum gemeint, oder das der Vertragsunterschrift? Danke!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.08.2019 11:03

Hallo Laura889,

das Datum, an dem der Vertrag geschlossen wurde, ist nicht das EInzugsdatum, sondern der Tag, an dem die Unterschrift erfolgte.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Ronja2012 am 29.08.2019 14:56

vielen Dank für die schnelle Antwort.

auf Kommentar antworten

Ronja2012 am 28.08.2019 16:40

Guten Tag,

Kann ich bei Einhaltung der 3monatsfrist auch zum15. eines Monats kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.08.2019 11:47

Hallo Ronja2012,

eine Kündigung ist immer nur zum Ende des vollen Monats möglich. Dies ergibt sich aus 573c (1) BGB: "Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig."

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Anna am 28.08.2019 15:27

Hallo,

meine Mutter hat einen unbefristeten Mietvertrag und muß jetzt leider in ein Pflegeheim.

Was muß ich beachten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.08.2019 11:44

Hallo Anna,

bei unbefristeten Mietverträgen gilt im Allgemeinen die Regelung des 573c (1) BGB: "Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig."

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Wartmann am 28.08.2019 00:41

Hallo, mein Vermieter hat durchblicken lassen, das er die Wohnung eventuell wegen Eigenbedarf braucht. Wenn ich jetzt eine andere Wohnung finde muss ich mich an die Kündigungsfrist halten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.08.2019 12:34

Hallo Wartmann,

ein gesetzliches Widerrufsrecht gibt es bei Mietverträgen nicht. Insofern müssen die gesetzlichen Kündigungsfristen eingehalten werden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 29.08.2019 09:04

Hallo Wartmann,

ich sehe gerade, dass ich Ihnen gestern mit der falschen Antwort auf Ihre Frage geantwortet habe (die Antwort betrifft den Kommentar unter dem Ihrigen):

Ein neuer Versuch: Wenn Ihr Vermieter einen etwaigen Eigenbedarf nur andeutet, hat das rechtlich zunächst nichts zu bedeuten. Sie haben dann keine verkürzten Kündigungsfristen, es gelten weiterhin die gesetzlichen. Selbst dann, wenn Ihr Vermieter tatsächlich wegen Eigenbedarfs kündigt, ändert dies nichts an den Fristen. Allerdings könnten Sie dann, sofern ein reguläres unbefristetes Mietverhältnis vorliegt, und Ihr Vermieter beispielsweise mit einer Sechsmonatsfrist wegen Eigenbedarfs kündigt, selbst mit einer Dreimonatsfrist kündigen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Padstow 1702 am 27.08.2019 21:59

Hallo,

Brauche Informationen, haben einen Mietsvertrag unterschrieben zum 01.10 jetzt hat mein Mann ein berufliches Angebot bekommen in Norddeutschland. Gibt es eine Möglichkeit den Vertrag rückgängig zu machen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.08.2019 08:59

Hallo Padstow 1702,

ein gesetzliches Widerrufsrecht gibt es bei Mietverträgen nicht. Insofern müssen die gesetzlichen Kündigungsfristen eingehalten werden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Harald Fischer am 26.08.2019 12:09

Hallo Immo Team,

uns wurde die Wohnung gekündigt aufgrund § 573a Abs.1. Kündigungsfrist ist angegeben auf 20.02.2020. Nun haben wir, meine Frau und ich, eine adäquate Wohnung mit Betreuung gefunden, meine Frau ist zu 80% behindert und hat die Einträge H (Hilflos) auf dem Behindertenausweis stehen. Wir haben nun die Möglichkeit am 01.10.2019 in diese Wohnung ein zu ziehen, die gegenüber der jetzigen Wohnung natürlich durch betreutes Wohnen und absolut behindertengerechter Ausstattung der Idealfall für uns ist. Da wir derzeit nicht behindertengerecht, sondern "nur" behindertenfreundlich wohnen, ist meine Frage, ob wir hier ein ausserordentliches Kündigungsrecht haben, denn gekündigt wurde uns ja so oder so.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.08.2019 12:30

Hallo Herr Fischer,

ein außerordentliches Kündigungsrecht gibt es nicht, allerdings könnten Sie die Frist zumindest etwas verkürzen, indem Sie Ihrerseits mit der gesetzlich für Mieter vorgesehenen Frist von drei Monaten kündigen. Ebenso können Sie sich natürlich mit dem Vermieter ganz unbürokratisch auf eine kürzere Frist einigen. Eventuell kommen Sie ihm damit sogar entgegen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Beppo123 am 25.08.2019 21:18

Ich wohne in meinem Zweifamilienhaus im Erdgeschoß.

Am 6.2.09 habe ich mit einem Paar einen Mietvertrag geschlossen über die Obergeschoßwohnung mit 130 m². Wir haben einen gemeinsamen Hauseingang.

Das Mietverhältnis begann am 1.4.09.

Das Mietverhältnis wurde am 22.6.18 von beiden Mietern zum 30.9.18 gekündigt.

Die Mieterin, er ist ausgezogen, wollte einen neuen Mietvertrag. Dieser wurde am 23.6.18 mit Mietbeginn zum 1.10.18 geschlossen.

Die seit 2009 vereinbarte Miete wurde beibehalten, da die Mieterin versprach bis zum 1. Mai 2019 auszuziehen (vor Zeugen).

Die Mieterin ist heute noch in der Wohnung und denkt nicht daran auszuziehen.

Eine Mieterhöhung zum 1.5.19 wurde von Ihr, über einen Rechtsanwalt, abgelehnt, da sie erst nach 15 Monaten nach Abschluß des neuen Mietvertrages zulässig wäre.

Aufgrund verschiedener Vorkommnisse habe ich die Wohnung am 3.3.19 gem. § 573a BGB zum 31.8.19 gekündigt. Den Auszug lehnt sie ab, da sie schon seit 1.4.09 in der Wohnung ist.

1. Frage: Zählt für die Möglichkeit einer Mieterhöhung die Mietzeit in der Wohnung seit 1.4.09 oder der Beginn des neuen Mietvertrages am 1.10.18?

2. Frage:Wie lange ist die Kündigungsfrist gem. § 573a BGB im vorliegendem Fall

Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.08.2019 10:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es stellt sich hier die Frage, ob das bestehende Mietverhältnis als eigenständig oder als Fortsetzung des alten Mietverhältnisses anzusehen ist. Diese Frage können wir aus der Ferne leider nicht abschließend beantworten, im Einzelfall urteilen Richter hier durchaus unterschiedlich. Insofern können wir Ihnen leider nur empfehlen, sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder direkt von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

eckhard17busse@gmail.com am 23.08.2019 17:25

Hallo, meine Tochter hat am 23.7.2019 ihre Wohnung gekündigt. Im Betreff schrieb sie „Kündigung des bestehenden Mietvertrages“. Text: Hier mit kündige ich zum 23.Oktober 2019 u.s.w. .

Als Antwort von der „Stadt Haus“ Verwaltungsgesellschaft kam, das am 25.07.2019 erhaltene Schreiben von Ihnen ist leider ungültig. Da in Ihrem Schreiben nicht die Wahrung der Kündigungsfrist eingehalten wurde,( 3 Monate zum Monatsende) oder das Sie hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen, haben auch wir keinen Kulanzspielraum, aus gesetzlichen Gründen.

Aus dem Urlaub zurück wollte meine Tochter es richtig stellen, dass sie das ja gemeint hat (vom 23.07.2019 bis zum 23.10.2019 sind 3 Monate) und schrieb am 05.08.2019 die Richtigstellung und

gleich nochmal vorsorglich die gesetzlich ausgedrückte Kündigung.

Am 06.08.2019 kam die Kündigungsbestätigung zum 30.11.2019, das bedeutet jetzt, da der 3. Tag überschritten war,1 Monat länger Miete zahlen durch diese Wort-und Datumsspielerei.

Für mich ist die „Kündigung“ eindeutig im ersten Schreiben ausgedrückt („Kündigung des bestehenden Mietvertrages“ in der Betreffzeile) und die 3- monatige Kündigungsfrist ist auch angegeben.

Die „Stadt Haus“ Verwaltungsgesellschaft hätte doch schreiben können, das erst zum 30.Oktober

gekündigt werden kann und nicht zum 23.Oktober. Wie es bei jedem anderem Vertragspartner in der Wirtschaft gehandhabt wird, ob es ein Zeitungsabo oder eine Versicherung ist.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.08.2019 10:40

Hallo eckhard17busse,

laut (allerdings schon älterer) Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs führt ein falsch benannter Beendigungszeitpunkt im Kündigungsschreiben nicht zur Unwirksamkeit der Kündigung, sondern die Kündigung soll dann zum nächstmöglichen Termin gelten (BGH, Az.: Xll ZR 245/94). Es gibt hierzu allerdings auch abweichende Rechstauffassungen. Da wir die genauen Umstände Ihres Falles aus der Ferne nicht beurteilen können raten wir Ihnen, vor Ort einen Fachanwalt oder einen Mieterverein zu kontaktieren.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Jeany am 23.08.2019 00:37

Hallo Immo Team,ich wohne seit 4 Jahren und 5 Monaten in meiner Wohnung. Jetzt ist das Haus verkauft worden und der neue Vermieter hat mir Mitte Juli mündlich mitgeteilt, dass er Eigenbedarf hat und wir dann bitte ausziehen mögen. Darauf hin habe ich mich sofort um eine neue Wohnung bemüht, und habe jetzt eine zum 1.10.19 gefunden. Das habe ich ihm auf Nachfrage mitgeteilt. Gestern bekam ich nun nochmal eine schriftliche Kündigung mit einer Frist bis zum 30.11.19. Einen neuen schriftlichen Mietvertrag zwischen mir und dem neuen Vermieter gibt es nicht. Lediglich eine Mitteilung, das ein Wechsel stattgefunden hat. Muss ich diese Frist jetzt noch einhalten? Das würde nämlich bedeuten, dass ich die Wohnung zum 1.10. wieder verlieren könnte.

VG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.08.2019 08:48

Hallo Jeany,

eine lediglich mündliche Mitteilung eines neuen Vermieters, dass er Eigenbedarf hat, ist keine Eigenbedarfskündigung, sondern dürfte eher so ausgelegt werden, dass er zunächst unverbindlich mitteilt, dass in Zukunft ein Eigeenbedarf besteht. Wenn der neue Vermieter nun nach Ihrer Mitteilung erstmalig eine schriftliche Kündigung wegen Eigenbedarfs ausspricht, und diese Kündigung ist so begründet, dass sie wirksam ist, gelten die gestezlichen Kündigungsgfristen (3 Monate bei Mietverhältnissen bis 5 Jahre, 6 Monate bei mehr als 5 Jahren etc.).

Wir können ohne genaue Kenntnisse aller Umstände aus der Ferne aber keine konkreten Ratschläge geben, wie Sie weiter vorgehen sollten und raten daher, vor Ort einen Fachanwalt für Mietrecht oder einen Mieterverein zu konsultieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Marion am 21.08.2019 12:17

Fortsetzung Marion.

Der Aufzug ist 1983 eingebaut. Vonovia lässt ihn reparieren, aber der Aufzug ist wirklich mehr aus Betrieb als fährt. Abgesehen er mehrmals still stand, war fast 5 Wochen ununterbrochen aus Betrieb dieses Jahr, weil die Ersatzteile nicht schnell besorgen waren. Und dennoch der Aufzug gerade für 4 Gs funktioniert trotzdem nicht, wo ich wohne. Weil VONONIA Winterdienst nicht ernst nimmt, bin ich diese Jahr Feb. auf dem Schnee ausgerutscht und seitdem habe ich schmerzen in den Rücken und die Treppen schlecht steigen, was für mein Lebensalltag große Schwierigkeiten bereitet. Ich bin doch oft in der Wohnung eingesperrt und eingekaufte Lebensmittel zur Wohnung zu tragen ist qualvoll für mich. deshalb bin ich gezwungen schnell aus dieser Wohnung auszuziehen. Könnte ich Umzugskosten von VONOVIA verlangen? Denn ich bin 72 jährige Rentnerin, allein lebend ,habe sehr kleine Rente.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.08.2019 12:48

Hallo Marion,

ein häufig defekter Aufzug kann den Mieter unter Umständen dazu berechtigen, die Miete zu mindern. Ob die von Ihnen geschilderten Einschänkungen Ersatzansprüche oder die Übernahme von Umzugskosten rechtfertigen können, ist aus der Ferne für uns im konkreten Fall nicht abschließend zu beurteilen. In den meisten Fällen, in denen es objektiv zwar zu Beschwerlichkeiten oder Einschränkungen kommt, die jedoch noch nicht eine Erheblichkeitsschwelle tangieren, die eine Fortsetzung des Mietverhältnisses unzumutbar machen, dürften die Erfolgsaussichten einer Kostenübernahmen aber nicht besonders hoch sein. Die Ansprüche, die Sie geltend machen könnten, könnten aber anderer Art sein: Sofern beispielsweise ein Sturz auf Glatteis auf die Missachtung der Verkehrssicherungspflicht zurückzuführen ist, können u.U. Ansprüche gegen den Vermieter geltend gemacht werden. Aus der Ferne können wir all dies aber nicht beurteilen und raten dazu, einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mieterecht zu konsultieren.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Thomas am 20.08.2019 21:13

Hallo liebes Immo-Team,

ich habe aktuell folgendes Problem:

Meine Kündigung der aktuellen Wohnung geht noch bis 01.11. ich würde allerdings schon am 01.10 in meine neue Wohnung einziehen wollen. Ich habe meinen Vermietern bereits 2 Nachmieter sowie einen perfekten Kandidaten von ihrer Seite meiner aktuellen Wohnung vorgestellt. Alle 3 wurden abgelehnt und nun wurde es jemand anderes, welcher die Wohnung vom Staat bezahlt bekommt aber auch erst am 01.11 in die Wohnung geht. Nun muss ich dennoch den letzten Monat zahlen, nur weil meine Vermieter jemand anderen bevorzugen und mir nicht einmal mehr die Chance geben.

Müssen sie mir nicht zumindest die Chance einräumen eine Person als Nachmieter zu stellen? Auch wenn die Kündigungsfrist bis 01.11 geht ich aber am 01.10 ausziehen will.

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.08.2019 11:49

Hallo Thomas,

auch wenn es ärgerlich ist: Ein Vermieter ist, sofern es keine anderslautende Abrede gibt, nicht verpflichtet, einen vom Mieter vorgeschlagenen Mieter zu akzeptieren, selbst dann nicht, wenn der Mieter ein ganzes Dutzend geeigneter Kandidaten vorschlägt. Anders sähe es aus, wenn es im Mietvertrag eine vertragliche Nachmieterregelung gäbe oder eine Absprach zwischen dem Mieter und dem Vermieter. Ist dies aber nicht der Fall, ist im Allgemeinen der Vermieter im recht und kann auf die Erfüllung des Vertrags bestehen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Marion am 20.08.2019 20:53

Im Haus mit 7Gs, wo ich auf dem 4Gs wohne, ist Fahrstuhl schon seit mehrere Jahre oft defekt. Die Wohnungsgesellschaft hat keine Interesse, einen Neuen bauen lassen.

Ich bin nicht jung und habe Schmerzen beim Bewegung und die Treppe bis 4 Gs aufsteigen.Ich muss sehr wahrscheinlich schnell eine neue Wohnung suchen. Kann ich die alte Wohnung fristlos kündigen und Umzugskosten zur Last des Vermieters in Rechnung stellen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.08.2019 11:29

Hallo Marion,

grundsätzlich ist der Vermieter verpflichtet, die Mietsache im vertragsgemäßen Zustand zu überlassen und zu erhalten. Wenn einst bei Ihrem Einzug der Fahstuhl immer funktionierte und jetzt nicht mehr, so ist der Vermieter verpflichtet, diesen reparieren zu lassen.

Die Berechtigung einer fristlose Kündigung wegen eines manchmal defekten Aufzugs erscheint allerdings nicht sonderlich naheliegend. Eine solche ist i.d.R. nur dann möglich, wenn es dem Mieter wegen eines erheblichen Mangels unzumutbar ist, die gesetzliche Kündigungsfrist einzuhalten. Das kann beispielsweise bei starkem, gesundheitsgefährlichem Schimmelbefall in der Wohnung der Fall sein, bei einem spordischen Ausfall eines Aufzugs im Allgemeinen wohl eher nicht. Insofern dürften im Allgemeinen in Fällen eines defekten Aufzugs auch Kostenersatzansprüche eher fernliegend sein, wobei wir aus der Ferne die genauen Umstände Ihres Einzelfalls nicht beurteilen können.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Sebbo am 16.08.2019 11:01

Hallo immowelt,

Kann ein paliativ Patient die Wohnung g ohne oder mit verkürzter Frist kündigen, da er nie mehr zurück aus dem kkh kommen wird?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.08.2019 11:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Gesetz sieht leider auch in einem solchen Fall keine Ausnahme vor. Am besten wäre es, eine unbürokratische Einigung mit dem Vermieter zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gertrude am 11.08.2019 09:40

Hallo Immowelt-Team,

Habe einen 2jährigen Mietvertrag unterschrieben,muss den nun vorzeitig kündigen aus gesundheitlichen Gründen

brauche ich eine altersgerechte Whg meine Whg ist im 3.OG .

Dies sollte ja möglich sein,kann dem Vermieter noch anbieten einen Nachmieter zu suchen.

Vielen Dank für ihre Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.08.2019 11:44

Hallo Gertrude und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sowohl bei einem befristeten Mietvertrag als auch bei einem Mietvertrag mit beidseitigem Kündigungsverzicht ist eine vorzeitige ordentliche Kündigungnicht möglich, es sei denn, der Vermieter zeigt sich kulant oder eine entsprechende Ausahmeregelung wurde im Mietvertrag vereinbart. Wie lautet denn die fragliche Stelle in Ihrem Mietvertrag?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michael K. am 08.08.2019 08:24

Hallo Immowelt,

in meinem alten Mietvertrag aus 1987 ist schriftlich eine 12-monatige Kündigungsfrist nach 10 Jahren Mietdauer für die Wohnung vereinbart. Wie verhält sich der Gesetzgeber in solchen Fällen? Ist diese Regelung ggf. durch Rechtssprechung und grundsätzliche Gesetzesregelung ausgehebelt?

Ganz herzlichen Dank für Eure Rückmeldung.

Viele Grüße

Michael K.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.08.2019 08:51

Hallo Michael und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine solche Regelung ist heute für den Mieter nicht mehr wirksam. Die Kündigungsfrist für den Mieter beträgt gemäß § 573c BGB drei Monate. Eine davon zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eydrian Biehl am 07.08.2019 11:29

Hallo liebes Immo-Team,

ich befinde mich als Mieter in einer Wohnung welche in meiner Zeit als Mieter bereits einmal den Vermieter gewechselt hat! Mit meinem neuen Mieter habe ich keinen neuen Mietvertrag abgeschlossen sondern den meines ersten Vermieters beibehalten.

Gilt in diesem Falle auch eine Kündigungsfrist von 3 Monaten? Ich habe ja keine schriftlichen Vertrag mit meinem neuen Vermieter. Nur den Vertrag mit meinem ersten Vermieter.

Liebe Grüße,

Eydrian

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.08.2019 11:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es ist nicht nötig, mit einem neuen Vermieter einen neuen Mietvertrag abzuschließen, der alte Mietvertrag geht mit allen Regelungen auf diesen über. Die Kündigungsfrist von drei Monaten für den Mieter gilt auch in diesem Fall.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Evelyn.baecker am 05.08.2019 19:11

Hallo liebes Team, mein Freund und ich haben einen befristeten Mietvertrag wegen ,, Eigenbedarf“ wir haben eine Kündigungsfrist von 3 Monaten.

Was haben wir für Möglichkeiten wenn wir noch nicht kündigen, aber schon eine Wohnung haben. Wir wollen keine Miete doppelt bezahlen. Und haben Angst zu resikieren und keine Wohnung zu finden Können wir das von unserer Kaution abziehen, wenn wir nicht sofort einen Nachmieter gefunden haben ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.08.2019 08:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie haben die Möglichkeit, sich mit dem Vermieter auf eine kürzere Kündigungsfrist zu einigen, etwa indem Sie einen Nachmieter stellen. Darauf gibt es aber keinen Rechtsanspruch, der Vermieter kann also auf Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist bestehen. Es ist auch nicht zulässig, die letzten Monatsmieten einfach über die Kaution zu begleichen.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Slawa am 05.08.2019 16:45

Hallo zusammen,

meine Frau und ich haben einen Mietvertrag erhalten, in dem steht:

"2.2 Die ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses

- ist nach den gesetzlichen Vorschriften möglich

- ist für die Dauer von 5 Jahren seit Abschluss des Mietvertrages für beide Parteien ausgeschlossen. Eine ordentliche Kündigung kann frühstens mit Wirkung zum Ablauf dieser Zeit mit den gesetzlichen Fristen erklärt werden. Der Mieter kann seine vorzeitige Entlassung aus dem Mietverhältnis verlangen, wenn er die Wohnung aus wichtigen persönlichen Gründen aufgeben muss".

Da für meine Frau und mich um die berufsbedingte Verlegung des Lebensmittelpunkts in eine ca. 600 km entfernte Stadt handelt und unsere Arbeitsverträge am Zielort zunächst auf 2 J. befristet sind, sehen wir hier ein Risiko, ob wir aus dem Vertrag rauskommen, wenn wir in ca. 2 Jahren neue Jobs bekommen, denen wir an einem anderen Ort (in einer ca. 400-500 km vom Zielort entfernten Stadt) nachgehen müssen.

Wie sind Ihre/Eure Empfehlungen/Erfahrungen? Wir neigen dazu, das Mietverhältnis "auf unbestimmte Zeit (unbefristet)" auszuhandeln und abzuschließen.

Vorab vielen Dank für Eure Kommentare und Empfehlungen!

Slawa

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.08.2019 09:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein beidseitiger Kündigungsausschluss ist gemäß Urteil des Bundesgerichtshofs höchstens für die Dauer von vier Jahren zulässig (Az.: VIII ZR 23/16). Klauseln im Mietvertrag, die eine längere Frist enthalten, sind unwirksam. Darauf können Sie den Vermieter hinweisen, um späteren Streitereien vorzubeugen. In diesem Sinne wäre es für Ihre Situation wohl aber tatsächlich am besten, einen Mietvertrag ohne beidseitigen Kündigungsverzicht auszuhandeln.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Conny am 03.08.2019 06:50

Hallo zusammen,

Ich habe folgendes Problem: mein Expartner und ich haben zusammen einen Mietvertrag unterschrieben. Nun kam die Trennung und ich habe die Wohnung mit meinem Kind verlassen. Ich habe das Mietverhältnis per Einschreiben gekündigt, aber meine Vermieterin sagt, die sei nicht rechtens weil die Unterschrift von meinem Ex fehlt ( er weigert sich zu unterschreiben weil er keine andere Wohnung hat). Sie sagt ich muss solange die Hälfte der Miete bezahlen bis er eingewilligt hat. Ist dies wirklich so? Denn das kann ja noch ewig dauern und doppelte Miete kann ich mir bei Gott nicht leisten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.08.2019 10:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ihr Vermieter hat im Grunde Recht. Ein von mehreren Mietern abgeschlossener Mietvertrag kann auch nur von allen Mietern gemeinsam wieder gekündigt werden. Theoretisch könnte Ihr Vermieter von Ihnen sogar die komplette Miete verlangen (für den Fall, dass Ihr Ex-Partner diese nicht bezahlt).

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Emma am 02.08.2019 23:31

Liebes immowelt-Team,

Mein Freund wohnt in einer Wohnung, die er sich leider nicht mehr leisten kann aus privaten Gründen und all sein Geld für die Wohnung drauf geht. Er hat einen 2 Jahres Vertrag abgeschlossen und angemessen gekündigt. Doch die Vermieterin wies ihn nun darauf hin, dass er erst nachdem die 2 Jahre abgelaufen sind, kündigen darf. Sprich, 2 Jahre und 3 Monate in der Wohnung bleiben muss. Jegliche Nachmietersuche war erfolglos, da die Vermieterin den Mietpreis der Wohnung noch weiter anheben will, wenn er auszieht. Sie macht also die teure Wohnung quasi unbezahlbar. Könnt ihr uns da irgendwie weiterhelfen? 3 Monate früher aus der Wohnung zu kommen, wäre ja schon mal etwas!

Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus,

Emma

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.08.2019 10:46

Hallo Emma,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie genau ist die entsprechende Klausel im Mietvertrag Ihres Freundes denn formuliert?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Emma am 05.08.2019 10:52

Liebes Immowelt-Team,

Die Klausel lautet "Der Mieter kann jederzeit (nach Ablauf der 24 Monate) unter Einhaltung der gesetzlichen Frist von 3 Monaten zum Ende des Monats das Mietverhältnis kündigen."

Liebe Grüße!


Immowelt-Redaktion am 05.08.2019 10:54

Wenn diese Klausel die einzige ist, die den Mietvertrag befristen soll, wäre sie unwirksam, weil eine Kündigungsverzicht nur beidseitig geschlossen werden kann. Die Kündigung müsste also innerhalb der 24 Monate auch durch den Vermieter ausgeschlossen sein. Eine unwirksame Klausel hätte zur Folge, dass die Kündigung jederzeit unter Einhaltung der gesetzlichen Frist von drei Monaten möglich ist.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Emma am 05.08.2019 11:01

Liebes immowelt-Team,

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann lassen wir uns nochmal beraten, danke!

Moerl am 02.08.2019 05:16

Hallo liebes immowelt Team,

Ich habe eine neue Wohnung zum 01.01.2020 gefunden, könnte ich die alte Wohnung jetzt schon kündigen, mit dem Hinweis das Mietverhältnis erst zum 01.01. Zu kündigen oder muss ich sie dann erst zum 01.10. kündigen, um die Dreimonatsfrist einzuhalten?

Darf ich den Mietvertrag für die neue Wohnung denn schon unterschrieben, ohne die alte gekündigt zu haben?

Vielen Dank im Vorraus für die Antwort.

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Immowelt-Redaktion am 02.08.2019 12:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie können das Mietverhältnis prinzipiell auch jetzt schon kündigen, aus der Kündigung sollte dann nur unmissverständlich hervorgehen, dass das Mietverhältnis erst zum 31. Dezember enden soll. Einen neuen Mietvertrag können Sie unabhängig von einem oder anderen Mietverhältnissesn jederzeit unterschreiben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sabsi am 01.08.2019 23:05

Hallo

„Bei mir steht im Vertrag: der Mietvertrag wird auf bestimmte Zeit geschlossen.

Die Parteien verzichten wechselseitig bis zum 31.1.21 auf ihr Recht zur Kündigung des Mietverhältnisses. Eine Kündigung ist erstmals zum Ablauf dieses Zeitraums gemäß der Frist $9 Absatz 2 zulässig. Von dem Verzicht bleibt das Recht der Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund und zur außerordentlichen Kündigung mit gesetzlicher Frist unberührt.“

Vorgeschichte von mir: mein Mann und ich sind in der Trennungsphase und er ist Mitmieter meiner Wohnung, er hat mit seinen Gehaltsabrechnungen gerade gestanden, damit ich diese Wohnung bekomme, weil ich nur einen 450€ Job habe. Jetzt will er unbedingt aus diesem Mietverhältnis raus. (Er hat mit unterschrieben). Der Vermieter sagte mir, dass ich mir diese Wohnung nicht leisten kann.

Meine Frage ist jetzt: ist das ein Grund zu kündigen von meiner Seite? Da ich vlt eine andere Wohnung mieten kann. Oder können die mir kündigen? Und ab wann kann ich kündigen?

Dankeschön im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.08.2019 09:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag wirksam ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, haben Mieter in aller Regel keinen Anspruch darauf, den Mietvertrag vor Ablauf dieser Frist zu kündigen. Ausnahmen wären die schwere Vertragsverletzung durch den Vermieter oder ein gesundheitsgefährdender Zustand der Wohnung. Wirksam ist ein formularmäßig vereinbarter Kündigungsverzicht dann, wenn er für den Zeitraum von maximal vier Jahren abgeschlossen wurde. Natürlich können Sie sich aber mit Ihrem Vermieter darauf einigen, den Mietvertrag trotz allem vorab zu beenden, möglicherweise können Sie ihm auch entgegenkommen, indem Sie beispielsweise einen Nachmieter suchen. Nur einen Rechtsanspruch darauf haben Sie nicht. Lässt sich der Vermieter darauf also nicht ein, können Sie erstmals so kündigen, dass das Mietverhältnis am 31. Januar 2021 endet, in diesem Fall also spätestens am dritten Werktag des Novembers 2020.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Borgsdorf am 01.08.2019 20:47

Liebes Immowelt Team und zwar habe ich folgendes Anliegen ich habe meine Wohnung fristgerecht gekündigt habe aber erst eine Wohnung 2 Monate später bekommen wo ich dann einziehen kann mein Vermieter besteht noch mal auf eine Kündigungsfrist von 3 Monaten habe aber vorher versucht ihn durch E-Mail Telefon scheidt zu sagen ja aber gar nicht ans Telefon gegangen ist ich ziehe aus aus dem Grund weil ich 8000 € Nebenkosten habe für 17 Uhr wo ich eine Nachzahlung von knapp 5000 € hatte und jetzt auch Nebenkosten 360 € an eine Miete von 267 € bezahlen die Mängel die vor drei Jahren in der Wohnung waren sind immer noch vorhanden im Dezember hat man mir versprochen dass man im Badezimmer das Gebläse ernsthaft was die ganze Zeit schon kaputt ist aber bis jetzt noch nichts passiert ist und ich habe im Badezimmer kein Fenster es sind aber einige andere Dinge mein Sohn hat als einzigster in seinem Zimmer alles voll Schimmel und die Couch ist auch voller Schimmel war sich also schon auch gereinigt habe aber bringen tut das wie viel was kann ich machen da das die Nichte von meinem Vermieter ist die mich absolut nicht leiden kann weil ich sie auch nicht aber sie mir sämtliche Steine in den Weg legt die ist nur gibt und ich weiß dass sie Mieter aus dem Haupthaus sofort hier in dieser Wohnung rein packen möchte auf deutsch gesagt sie hat auch die ganzen Monate mit allen Leuten hier geredet nur nicht mit mir obwohl ich ja auch schriftlich gesagt habe wo ich gekündigt habe dass ich gerne hätte dass sie die Mängel behebt und sie hat geschrieben was für Mängel die sollte ich aufhören und dann habe ich geschrieben die Mängel die bei dem aufnahmeprotokoll oder Übergabeprotokoll geschrieben worden sind die sind immer noch vorhanden aber bis jetzt hat sich nichts getan bitte was raten sie mir

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.08.2019 08:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider verstehen wir nicht zu 100 Prozent, was Sie meinen. Grundsätzlich gilt, dass Sie an die dreimonatige Kündigungsfrist gebunden sind und der Vermieter darauf bestehen kann. Wenn Ihnen die Betriebskosten zu hoch erscheinen, haben Sie als Mieter die Möglichkeit, bei Ihrem Vermieter die Belege einzusehen, die dieser als Grundlage für die Betriebskostenabrechnung genutzt hat. Zusätzlich können Sie die Abrechnung natürlich rechtlich prüfen lassen, beispielsweise von einem Mieterverein. Gewisse Mängel in der Mietwohnung rechtfertigen darüber hinaus unter Umständen eine Mietminderung, auch hierzu würden wir Ihnen aber auch eine vorherige Beratung empfehlen, entweder ebenfalls von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gerda am 31.07.2019 16:59

Hallo,Wenn ich meine Mietwohnung kündige,da ich beim Einzug eine Küche eingebaut habe, was muß ich da beachten wenn ich sie nicht mitnehme und dem Vermieter überlasse?

mfg.G.Frank

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Immowelt-Redaktion am 01.08.2019 08:47

Hallo Gerda,

wenn der Vermieter damit einverstanden ist, müssen Sie nichts weiter beachten. Er könnte allerdings auch darauf bestehen, dass Sie Ihre Küche aus der Wohnung entfernen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

VanEm am 31.07.2019 08:25

Hallo liebes Immowelt-Team,

Auch wir wollen demnächst in eine größere Wohnung ziehen und stehen nun vor folgender Fragestellung:

Gilt der § 573c "(4) Eine zum Nachteil des Mieters […] abweichende Vereinbarung ist unwirksam" auch, wenn im Mietvertrag die Passage "Die Kündigung ist jedoch erstmals durch Mieter und Vermieter zum 31.12.2019 zulässig" unterschrieben wurde? Oder haben wir somit unser recht auf eine 3-monatige Kündigungsfrist verwirkt?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2019 11:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein beidseitiger Kündigungsverzicht kann grundsätzlich wie von Ihnen zitiert wirksam vereinbart werden. Der Bundesgerichtshof hat allerdings entschieden, dass dies nur für die Dauer von maximal vier Jahren möglich ist. Es kommt in Ihrem Fall also darauf an, wann Ihr Mietverhältnis zu laufen begonnen hat. Wenn die vier Jahre bis zum geplanten Ende am 31. Dezember 2019 nicht überschritten wurden, ist die Vereinbarung wirksam. Wurde dieser Zeitraum aber überschritten, ist die Vereinbarung unwirksam, mit der Folge, dass Sie mit der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten den Mietvertrag kündigen können.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gam am 29.07.2019 06:44

Ich habe 2 Maus im meine Wohnung gefunden.

Wir wollen nicht mehr im diese Wohnung wohnen,weil ich bin Schwangerschaft.

Wenn wir ein Kündigung schreiben, wir müssen 3 Monaten im diese Wohnung bleiben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.07.2019 14:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zwei Mäuse dürften noch keine fristlose Kündigung rechtfertigen. Insofern sind Sie wohl an die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten gebunden. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jini am 28.07.2019 16:45

Der Vermieter möchte das vor anderthalb Jahren gekaufte Mietobjekt wahrscheinlich grundsanieren mit Aufbau von zwei weiteren Etagen. Nun möchte er Mieter nach 43 Jahren mit Geld locken, ansonsten erfolgt die Kündigung des Mietverhältnisses. Was sind die Rechte des Mieters.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.07.2019 11:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Hürden für eine sogenannte Verwertungskündigung sind hoch. Zunächst muss der Vermieter die Absicht haben, seine Immobilie grundsätzlich anders zu verwerten, er muss nachweisen, dass ihm durch das Festhalten am bisherigen Mietverhältnis erhebliche wirtschaftliche Nachteile entstünden und die Kündigung muss auf vernünftigen und nachvollziehbaren Erwägungen des Eigentümers beruhen. In der Praxis kommt eine solche Kündigung hauptsächlich bei Abriss oder Totalsanierung in Frage. Die bloße Absicht, höhere Mieteinnahmen zu erzielen, genügt als Grund für eine Verwertungskündigung nicht. Die Kündigung wäre in diesem Fall unwirksam. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel unter folgender Adresse: ratgeber.immowelt.de/a/verwertungskuendigung-wegen-abriss-oder-totalsanierung.html

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und aus der Ferne daher nicht abschließend prüfen können, ob eine Kündigung in Ihrem Fall rechtswirksam wäre oder nicht. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lisa am 24.07.2019 15:54

Guten Tag liebes immowelt Team und zwar würden wir gerne aus unsrer Wohnung ausziehen wir haben auch schon eine passende gefunden die Zusage dazu erhalten.

Jetzt allerdings das Problem in unserem Mietvertrag wurde angekreuzt er läuft auf „unbestimmte Zeit“ und dahinter haben sie geschrieben „Jedoch mindestens fünf Jahre“ ist das Rechtens?

Liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.07.2019 08:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Bundesgerichtshof hat bereits im Jahr 2005 einen Kündigungsverzicht von fünf Jahren für unwirksam erklärt, wenn diese Vereinbarung im Rahmen einer Formularklausel getroffen wurde, das heißt: Wenn nicht individuell darüber verhandelt wurde (Az.: VIII ZR 27/04). Das scheint in Ihrem Fall nicht so gewesen zu sein, weshalb diese Vereinbarung wohl unwirksam wäre. Sollte es später zum Streit über besagte Klausel kommen, könnte der Vermieter aber den handschriftlichen Zusatz als Indiz dafür anführen, dass eben doch darüber verhandelt worden sei. Um diesem Streit aus dem Weg zu gehen, wäre es daher wohl besser, Sie würden sich mit dem Vermieter vorab auf eine Änderung dieser Klausel einigen, möglicherweise auch mit dem Hinweis auf das oben genannte Urteil des BGH. Bitte haben Sie jedoch abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Monkney am 23.07.2019 14:13

Heyho:)

ich hätte auch mal eine kleine Frage ich wohne derzeit in einer 2 zimmer wohnung und meine freundin ist öfter mal zu besuch jetzt wollen wir aber zusammen ziehen und haben auch schon eine wohnung in Sicht ich bekomme nur für mein jetzige wohnung keinen an die strippe das ich mal nachfragen kann wegen Nachmieter.

Was man dazu noch sagen muss meine freundin ist im 7monat schwanger weswegen wir eine größere Wohnung brauchen man merkt ja jetzt schon das die 55 m2 zu klein sind.

Kann ich da irgendwas machen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.07.2019 09:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider nein. Der Vermieter kann in der Regel auf Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist bestehen, wenn kein Grund für eine fristlose Kündigung besteht. Das wäre beispielsweise dann der Fall, wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist oder wenn der Vermieter seine Pflichten aus dem Mietvertrag schwer verletzt hätte. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Edgar1 am 23.07.2019 13:01

Hallo, kann man auch zum 15ten eines Monats kündigen, oder nur zum Ende?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.07.2019 13:06

Hallo Edgar1,

nur zum Ende des Monats. § 573c, BGB: "(1) Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Gabi am 16.07.2019 18:39

Hallo, meine Mutter ist zum Pflegefall geworden und muss ins Heim.

Sie hat einen Mietvertrag von 1972 in dem steht...das nach 10 Jahren Mietzeit die Kündigungsfrist von Mieterseite 12 Monate beträgt. Kaution wurde damals nicht vereinbart. Meine Mutter hat kein Vermögen, die Rente reicht gerade fürs Heim.

Müssen wir wirklich 12 Monate weiter bezahlen oder kommt meine Mutter früher raus?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2019 12:20

Hallo Gabi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Gemäß § 573c Absatz 1 BGB ist die Kündigung für den Mieter spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig (dreimonatige Kündigungsfrist). Diese gesetzliche Regelung ist zwingend, anderslautende Vereinbarungen zum Nachteil des Mieters sind gemäß § 573c Absatz 4 BGB unwirksam.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Acid87 am 13.07.2019 21:02

Hallo wir (Familie mit 4 Kindern) haben eine Wohnung gemietet. der Vermieter hat im Mietvertrag eine Frist von 2 Jahren festgelegt da er es nicht unbegründet machen kann hat er als Grund Eigenbedarf angegeben... die 2 Jahre sind bald rum und wir haben uns nach einer neuen Wohnung umgeschaut (ca. ein halbes Jahr vor Ablauf der Frist) habe fristgerecht gekündigt. Jetzt ein Schreiben vom Vermieter bekommen das ich bis zu dem angegeben Datum dieser Frist nicht ausziehen dürfte. Wie soll ich jetzt damit umgehen? Kann nicht ein Monat vorher anfangen eine Wohnung zu suchen für eine Familie mit 4 Kindern in der Nähe das ist unmöglich

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.07.2019 11:58

Hallo Acid87,

ob tatsächlich ein befristeter Mietvertrag (Zeitmietvertrag) mit Qualifizierungsgrund (späterer Eigenbedarf) vorliegt, oder ob letzterer nur vorgeschoben ist, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Wäre der Eigenbedarf nur vorgeschoben, so gölten für Sie die regulären Kündigungsfristen. Ist der Zeitmietvertrag hingegen wirksam, so wären Sie für den gensamten Zweijahreszeitraum gebunden. Weitere Infos zum Zeitmietvertrag finden Sie hier: ratgeber.immowelt.de/a/befristeter-mietvertrag-nur-mit-begruendung-moeglich.html

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Acid87 am 15.07.2019 14:23

Der Grund (Eigenbedarf) war von Anfang an nur vorgeschoben weil man nur für 2 Jahre vermieten wollte und nicht länger aber und man deshalb nach einem Grund gesucht hat. Also komme ich jetzt nicht vor dem Datum daraus?


Immowelt-Redaktion am 16.07.2019 11:01

Hallo Acid87,

wenn Sie nachweisen können, dass der Befristungsgrund "späterer Eigenbedarf" nur vorgeschoben war, hätten Sie gute Karten. Dann könnten Sie die Wohnung mit der gesetzlichen Kündigungsfrist kündigen.

Ob ein solcher nachweis gelingt, können wir aus der Ferne nicht beurteilen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

ciucasu_ionut am 13.07.2019 19:22

in meinem mietvertrag steht, dass ich auf mein recht verzichte, diesen mietvertrag für die nächsten 3 jahre zu kündigen. Ich möchte früher als in diesen 3 Jahren ausziehen. ist das möglich und wenn ja unter welchen bedingungen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.07.2019 11:39

Hallo ciucasu_ionut,

hier kommt es auf den genauen Wortlaut im Mietvertrag an. Steht in der entsprechenden Vertragsklausel, dass ausschließlich Sie für drei Jahre auf Ihr Recht zur ordentlichen Kündigung verzichten, so wäre die Klausel unwirksam und Sie könnten mit der ganz regulären Dreimonatsfrist kündigen.

Enthält die Klausel dagegen die Regelung, dass sowohl Mieter als auch Vermieter sich für minbdestens drei Jahre binden wollen, kann die Klausel wirksam sein. Die Rechtsprechung erlaubt einen formularmäßig vereinbarten beidseitigen Kündigungsausschluss für beide Seiten, wobei zwischen Vertragsabschluss und tatsächlicher Beendigung des Mietverhältnisses maximal vier Jahre vergehen dürfen.

Eine abschließende Beurteilung, ob die Regelung in Ihrem Mietvertrag wirksam ist oder nicht, können wir ohne Kenntnis der genauen Formulierung im Mietvertrag allerdings aus der Ferne nicht leisten. Wir raten Ihnen, die Klausel vor Ort von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt für Mietrecht prüfen zu lassen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Silvia Bettermann am 12.07.2019 17:17

Hallo, ich hätte ein Anliegen als Vermieter.

Ich bin in Begriff mein Haus zu verkaufen, ein kaufwilliger Interessent möchte das Haus zum 1.10.19 unvermietet kaufen. Im ausgebauten Dachgeschoss wohnt meine Tochter seid 4 Jahren mit Mietvertrag. Nebenbei bemerkt läuft der Strom nur über 1 Zähler, das heißt sie überweist ihren Stromverbrauch an mich als einzige Stromzahlerin.

Nun muss ihr kündigen damit ich das Haus verkaufen kann, wie geht's am besten?

auf Kommentar antworten

miethans am 12.07.2019 22:10

Stichwort: Aufhebungsvertrag - wenn es darum geht, die Kündigungsfrist nicht einhalten zu wollen.


Immowelt-Redaktion am 15.07.2019 09:42

Hallo Silvia Bettermann,

unabhängig von den Verwandtschaftsverhältnissen gilt das ganz normale Mietrecht. Dies bedeutet, dass Sie Ihrem Mieter - in Ihrem Fall Ihrer Tochter - wegen des Verkaufs nicht kündigen können. es gilt der Grundsatz: Kauf bricht nicht Miete.

Wie Sie am besten vorgehen sollten, hängt hier freilich von Verhältnis zu Ihrer Tochter ab: Wenn diese grundsätzlich bereit ist, auszuziehen, sollte dies kein Problem sein. Wenn Sie sich allerdings weigert, wegen des Verkaufs auszuziehen, ist sie damit im Recht. Im Prinzip könnte dann der Käufer nach Erwerb allerdings wegen Eigenbedarf kündigen, wenn dieser das Haus selbst nutzen will.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Bernhard H am 11.07.2019 13:30

Ich Habe seit 1990 eine kleine Wohnung gemietet.Diese habe ich jetzt gekündigt,da ich Sie nicht mehr benötige.In meinem Mietvertrag von 1990 steht,dass bei Auszug die Wohnung renoviert werden müsste. Ist dieser Passus noch aktuell,oder hat sich das Mietrecht verändert.Denn nach 29 Jahren sind an der Einbauküche (die nicht neu war) und dem Teppichboden Gebrauchsspuren da, auch wenn die Wohnung nur von einer Person benutzt wurde.

Für die Antwort im voraus vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.07.2019 08:59

Hallo Bernhard H,

seit 1990 hat sich in der Tat im Mietrecht einiges geändert. Insbesondere hat der BGH einige mieterfreundliche Grundsatzurteile zu Schönheitsreparaturen gesprochen. Demnach sind Renovierungsklauseln, die Mieter unabhängig vom tatsächlichen Zustand der Wohnung in die Renovierungspflicht nehmen würden, unwirksam. Zu solchen Klauseln zählen auch isolierte Endrenovierungsklauseln. Wirksam sind alleine flexible Renovierungsklauseln, etwa solche, die durch den Zusatz: ""im Allgemeinen" oder "wenn erforderlich" alle X Jahre..." eine Felxibilität ermöglichen. Ist eine Klausel dagegen unwirksam, so kommt es auf den tatsächlichen Zustand der Wohnung (hinsichtlich der Schönheitsreparaturen) zum Zeitpunkt des Auszugs nicht an. Es gilt: Eine unwirksame Klausel ist eine unwirksame Klausel.

Mehr Infos zum Thema Schönheitsreparaturen haben wir übrigens hier zusammengestellt: ratgeber.immowelt.de/a/wann-ein-mieter-renovieren-muss.html.

Die Erneuerung von Teppichböden zählt übrigens nicht zu den Schönheistreparaturen. Hier gilt: Normaler Verschleiß, der üblicherweise im Zeitverlauf zu erwarten ist, gehen zu Lasten des Vermieters. Lediglich übermäßigen Verschleiß und Beschädigungen (z.B. Brandlöcher) hätte der Mieter zu tragen.

Wir weisen aber darauf hin, dass wir ohne Kenntnis der genauen Formulierungen in Ihrem Mietvertrag keine abschließende Beurteilung vornehmen können, ob sie zu bestimmten Arbeiten in der Wohnung verpflichtet sind. Im Zweifel können Sie hier Klarheit schaffen, indem Sie den Vertrag vor Ort von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt für Mietrecht prüfen lassen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Bernd am 10.07.2019 04:37

Ich wohne nun bald 6 Jahre in einem Haus wo die Vermieterin sich um fast nichts kümmert. Undichtes Dach, kaputte Fenster und Ameisennester im Mauerwerk. Die Vermieterin bewohnt in dem Haus ihre Ferienwohnung die sie einmal im Jahr besucht. Mehrfache Gespräche mit ihr, wo ich sie auf die Mängel hingewiesen habe, wurden von ihr nicht für voll genommen. Sie ist immer der Meinung daß es ja wohl Sache des Mieters wäre. Sie müsse erstmal ihre Wohnung sanieren. Nun würde ich gerne, da Nase gestrichen voll und auch gesundheitlich nicht in Ordnung, gerne möglichst schnell aus dem Mietvertrag. Ist dies möglich? Habe alle Mängel dokumentiert mit Datum.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.07.2019 10:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einzelne Mängel rechtfertigen zwar häufig eine Mietminderung, nicht jedoch die fristlose Kündigung. Die könnte allenfalls dann gerechtfertigt sein, wenn der Zustand der Wohnung tatsächlich gesundheitsgefährdend ist. Ob dies der Fall ist, können wir aus der Ferne allerdings nicht abschließend beurteilen. Eine Kündigung ist fristgerecht ansonsten immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig, sofern im Mietvertrag kein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ralf Bauer am 09.07.2019 01:15

Ich habe einen unbefristeten Mietvertrag vom 01.05.1998

Nach ca. 6 Monaten ist meine Lebenspartnerin als zusätzliche Mieterin, in diesen Vertrag eingetreten.

Welche Kündigungsfrist habe ich ? ( Im Vertrag ist keine genannt )

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.07.2019 10:42

Hallo Herr Bauer,

die Kündigungsfrist beträgt für Mieter immer drei Monate. § 573c BGB regelt, dass eine Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tosto am 07.07.2019 17:49

Hallo, ich bitte um Ihre Hilfe.

Der Mieter arbeitet in Ausland und seine Familie wohnt täglisch zu meiner Wohnung.

Jedes Monat bekomme ich weniger Geld wegen Kosten Gebühr.

Das ist schon unmöglich.

Ich habe schon mit ihm gesprochen dass er mir nach Quittung Bar zahlen sollten.

Der macht aber nicht.

Noch Was, er hat ohne Erlebnisse ein klein Tisch und Waschestänster vor der Haus stellen lassen. Wir waren aber locker und verständnisvoll.

Nach ein klein Arbeit an einem fenster ging er ein wenig sägemehl und er drohte mir die Wäscherechnung zu bringen und sich kündigen.

Kann ich ihm kündigen?

Danke im Voraus

auf Kommentar antworten

Yvonne am 31.07.2019 14:59

Ihre Text ist ob seiner falschen Grammatik ist absolut unverständlich!! Was möchten Sie uns mitteilen??? Und Sie sind Vermieter?? OMG!! Das Probem zwischen Ihnen und Ihrem Mieter, falls es das ist, was Sie uns mit Ihrem grauenhaft schlechten Text mitteilten wollten, gewiss Ihre absolut unzureichende Ausdrucksweise! Machen Sie erstmal einen Analphabetenkurs, dann klappts auch mit dem Nachbarn...


Immowelt-Redaktion am 08.07.2019 11:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest der Zahlungsverzug könnte ein Grund für eine Kündigung sein. Sie ist aber nur dann gerechtfertigt, wenn der Mieter seine Miete mindestens zwei Monate hintereinander gar nicht oder nur teilweise zahlt. Dabei muss der Rückstand laut Bürgerlichem Gesetzbuch einen „nicht unerheblichen Teil der Miete" ausmachen. Falls der Mieter über einen längeren Zeitraum immer mal wieder nicht oder nur teilweise zahlt, muss der Rückstand die Höhe von zwei Monatsmieten erreichen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Artikel unter folgender Adresse: https://ratgeber.immowelt.de/a/wann-der-vermieter-dem-mieter-fristlos-kuendigen-kann.html

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

Suchung2019 am 06.07.2019 15:57

Hallo,

ich möchte zum 30.10.19 in eine neue Wohnung ziehen. Zu welchen Datum muss ich da kündigen. Bei einer 3 monatigen Kündigungsfrist ? Zum 30.07.oder 30.10 ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.07.2019 10:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Kündigung für den Mieter ist gemäß § 573c BGB spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Soll das Mietverhältnis also am 31. Oktober 2019 enden, muss die Kündigung spätestens am 3. August 2019 beim Vermieter sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Menekes am 05.07.2019 07:14

Hallo Zusammen, ich bitte um eure Hilfe.

Ich Wohne in einer 2er-WG und wir beide stehen im Mietvertrag drin.

Ich bin Berufstätig, der andere bezieht H4 vom Jobcenter.

Nun ist es so, dass ich jetzt nach 1,5 Jahren ausziehen möchte.

Der Vermieter sagt Nein, entweder er bekommt die Bestätigung vom Jobcenter dass diese für die volle Miete aufkommt oder es müssen beide Kündigen. Das JC verweigert die Zahlung da die Miete für 1 Person zu hoch wäre, gibt aber auch kein grünes Licht für die Kündigung.

So sitze ich in der Patsche, der andere darf vom Jobcenter nicht kündigen und ich kann nicht aus dem Vertrag raus. Einen Nachmieter findet sich bisher nicht.

Was kann ich da tun? ich kann doch nicht dazu verpflichtet werden, auf unbestimmter Zeit im Mietvertrag festzustecken? Ich bitte um Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.07.2019 08:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich kann ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden, darauf kann der Vermieter bestehen. Es gibt keine Sonderregelungen für den von Ihnen beschriebenen Fall. Insofern bleibt Ihnen nur, dass entweder Sie mit dem Vermieter oder Ihr Mitbewohner mit dem Jobcenter zu einer gütlichen Einigung kommen. Einen Nachmieter zu finden, wäre hier sicher die einfachste Lösung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nfinity am 01.07.2019 14:01

Meine Freundin ist schwanger nun sind wir gezwungen eine neue Wohnung zu finden da meine Wohnung viel zu klein ist. Jetzt haben wir eine gefunden aber hab Kündigungsfrist. Kann ich auch ohne aus dem Vertrag? Da die neue Wohnung nur dann wirksam wird wenn ich und meine Freundin diese anmieten da das Amt die Miete übernimmt und ich keine 2 mieten gleichzeitig zahlen kann.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.07.2019 14:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Gesetz sieht für solche Fälle keine Ausnahmen vor. Der Vermieter kann also auf die gesetzliche Kündigungsfrist bestehen. Eventuell können Sie aber einen Nachmieter stellen und kommen so früher aus dem Vertrag. Einen Rechtsanspruch darauf gibt es aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alice Grimm am 30.06.2019 22:48

Vor zwei Jahren habe ich eine Wohnung gefunden, wo ich dachte Ruhe zu haben und mich nach der Arbeit entspannen zu koennen. Leider ist es nicht so: mein Vermieter kommt staendig, um etwas zu sagen, zu errinnern oder um zu jammern oder laesst ziehmlich grosse Arbeiten machen lassen (die mich nicht direkt betreffen, sondern nur wegen der Stoerung). Ich habe einen Vertrag unterschrieben, wo so geschrieben ist: "Das Mietverhaeltnis beginnt am ..... und endet am ....

Das Mietverhaeltnis lauft dann unbefistet weiter und kann dann unter Einhaltung der gesetzlichen Kuendingungsfrist gekuendigt werden. Bei vorzeitiger Beendingung des Mietverhaeltnisses ist an den Vermieter die Kaltmiete bis zur Weitervermietung zu bezahlen"

Was heisst "bei vorzeitiger Beendingung" genau? Und was heisst "bis zur Weitervermietung". Wenn der Vermieter keine Weitervermietung finden wuerde, sollte ich Monate (oder auch Jahre) lang trotzdem die Miete bezahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.07.2019 13:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Mietvertrag ohne Angabe von Gründen befristet ist, ist diese Befristung unwirksam, mit der Folge, dass es sich um einen ganz normalen, unbefristeten Mietvertrag handelt. Eine Kündigung ist für den Mieter dann immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


M.S. am 01.07.2019 13:56

Sie müssen keinesfalls länger als bis zum Ende der gesetzlichen Kündigungsfrist zahlen. Sollten Sie aber vor Ablauf der Kündigung schon ausziehen und der Vermieter hat einen Nachmieter, der schon früher einziehen möchte, dann endet Ihre Zahlungspflicht in dem Moment, wo die Wohnung an den Nachmieter übergeben wird.

Elena. Skopzow am 28.06.2019 12:30

Hallo liebe immowelt,

Ich hab mal eine Frage wenn ich heute kündigen würde ab wann wären die 3 monate vorbei?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.06.2019 12:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie heute (28. Juni 2019) kündigen würden, würde das Mietverhältnis am 30. September enden, denn gemäß § 573c BGB ist eine Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dennis am 26.06.2019 15:39

Hallo liebe Immowelt,

wir haben durch euch eine tolle neue Wohnung gefunden dafür erst einmal großes Dankeschön :-)

Wir haben nun folgendes Problem, bei uns gab es zum Mitte des Monats einen Eigentümerwechsel bei der alten Mietwohnung.

Bis jetzt wurden wir noch nicht informiert wer der neue Eigentümer ist, geschweige denn wo wir wir die Miete für die kommenden 3 Monate hinterlegen sollen.

Wir wissen nun auch nicht wo und an wen wir die Kündigung schicken sollen.

Habt ihr vielleicht eine Idee?

Beste Grüße

Dennis

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.06.2019 08:27

Hallo Dennis,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Zunächst freut es uns natürlich, dass Ihre Wohnungssuche bei immowelt.de erfolgreich war. Eine Kündigung ist immer an den aktuellen Vermieter zu richten, in diesem Fall also der neue Eigentümer. An selbigen geht in der Regel auch die Miete, wenn er nichts anderes mit dem alten Eigentümer vereinbart hat. Nachdem Sie bislang keine Information erhalten haben, sollten Sie daher einfach beim bisherigen Vermieter nachfragen, ob es eine solche Vereinbarung gibt. Sicher erhalten Sie auf diesem Weg auch die Kontaktdaten des neuen Eigentümers.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Blackk9090 am 23.06.2019 11:50

Hallo liebe Immowelt,

wir haben unsere Wohnung fristgerecht zum 01.09. Gekündigt, haben uns mit der Vermieterin allerdings drauf geeinigt dass der Vertrag schon zum 15.8 aufgelöst wird da die Vermieterin selbst wieder in die Wohnung möchte. (Wir haben wegen einer neuen Wohnung gekündigt) unsere Frage ist nun, müssen wir für den Monat August dann die volle Miete zahlen, oder fällt für August dann nur die Hälfte an Miete an?

PS: Die Kündigung sowieso die Vereinbarung ist schriftlich festgehalten und von beiden Parteien unterschrieben worden

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.06.2019 12:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihnen die Wohnung ab dem 15. August nicht mehr zur Verfügung steht, müssen Sie auch nicht die volle Miete zahlen, sondern nur einen Anteil. Man könnte allerdings darüber streiten, ob dann eine halbe Monatsmiete zu zahlen ist oder 15 Anteile von 31. Am besten, Sie regeln das vorab mit dem Vermieter.

Bitte haben Sie auch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Conny00 am 21.06.2019 18:46

Hallo

Wir wohnen seit 14 Jahren in der Wohnung,haben einen unbefristeten Mietvertrag.Am 15.6.haben wir die Wohnung zum 30.9.2019 gekündigt.Unsere Vermieterin besteht aber darauf,das wir 9 Monate einzuhalten haben,mit der Begründung das sie so schnell keinen Nachmieter findet und auf die Miete angewiesen ist.Ist das rechtens mit den 9 Monaten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.06.2019 09:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gemäß § 573c BGB ist eine Kündigung für den Mieter spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Der Vermieter hat kein Recht auf eine längere Kündigungsfrist, unabhängig davon, wie schwer er es hat, einen Nachmieter zu finden.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pati07 am 19.06.2019 08:19

Hallo, ich muss die Wohnung meiner Mutter eigentlich sofort loswerden da wir für sie einen pflegeplatz ab kommenden Freitag haben. Die Wohnung wurde vom jobcenter bezahlt und nun meine Frage. Habe ich in solch einem Fall trotzdem eine Kündigungsfrist. Die Zahlungen der Miete werden für den nächsten Monat nicht mehr rausgehen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.06.2019 11:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Gesetz sieht für solche Fälle keine Ausnahme vor. Insofern kann der Vermieter auch hier auf die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten und in diesem Zeitraum auch auf Fortzahlung der Miete bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sergio am 17.06.2019 15:35

Schönen Tag,

am Mittwoch gebe ich meinem Vermieter die Kündigung.

Das heißt, ich sollte die Miete bis Ende September bezahlen, brauche sie aber nicht ab dem 15.08.

Außerdem habe ich einen Freund gefunden, der vom 15.08 Die Wohnung übernehmen will.

Kann ich etwas tun, nur bis zum 15.08 bezahlen, wenn mein Freund die Wohnung übernimmt? Wie soll ich das in die Kündigung setzen?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.06.2019 08:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie können das Angebot mit dem Nachmieter und damit verbunden ein mögliches früheres Ende des Mietvertrags natürlich in Ihr Kündigungsschreiben mit aufnehmen. Der Vermieter muss das aber nicht akzeptieren, er kann also auf die ordentliche Kündigungsfrist bestehen und damit auch darauf, dass Sie bis zum Ende des Mietverhältnisses noch die Miete bezahlen.

Bitte haben Sie abschließend noch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tarohe am 14.06.2019 06:24

Hallo,

ich bin mit meinem Ex Partner einen Mietvertrag über 2 für ein Haus eingegangen. Zum Zeitpunkt des Abschluss war ich im Glauben er sei selbstständig mit eigenem Betrieb und in Form von nachweisen hat er auch eine BWA abgegeben. Nach unserem Einzug und von seiner Seite der nicht Zahlung von Kaution und Miete stellte sich heraus das er Harz IV Empfänger ist.

Abgesehen von dem persönlichen Vertrauensbruch kam erschwerend eine Aufforderung zur Darlegung meiner Vermögensverhältnisse hinzu.

Der Hausfrieden ist seitdem mehr als erheblich gestört und ein Zusammenleben unzumutbar. Ist das ein Grund zu einer außerordentlichen Kündigung ? Mittlerweile ( 3 Monate) habe ich schon gesundheitliche Beeinträchtigungen wir Hörsturz und Herzrythmusstörungen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.06.2019 08:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Regelung, dass bei einer Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Mietverhältnisses eben jenes fristlos gekündigt werden kann, betrifft das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter. Hier handelt es sich aber laut Ihren Schilderungen um eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Hauptmietern. Wenn der Vermieter seine Verpflichtungen aus dem Mietvertrag nicht verletzt hat, ist eine fristlose Kündigung nicht möglich.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wenn Sie sich mit dem Vermieter nicht unbürokratisch über eine vorzeitige Auflösung des Mietverhältnisses einig werden können, empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stenia am 08.06.2019 20:27

Hallo,

ich habe meine Wohnung am 15.03.19 gekündigt gem Wortlaut: "fristgerecht zum 30.06.19

(oder früher- wenn es möglich wäre 31.05.2019. Danke für Ihr Verständnis "

Jetzt habe ich folgendes Problem: die neue behindertengerechte Wohnung wird erst

nächste Woche fertig. Für Monat Juni habe ich die Hälfte an Miete bezahlt.

Aber der Vermieter hat schon zum 01.06. neu vermietet und der nachmieter will rein.

Was nun? es geht wirklich nur um ein paar Tage. Und in dieser Zeit ist mein mann auch verstorben. Habe Sie vielleicht einen Rat wie man mit so etwas umgeht ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.06.2019 09:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

rein rechtlich gesehen haben Sie den Vermieter um eine kürzere Kündigungsfrist gebeten und dieser hat Ihrer Bitte entsprochen. Insofern wäre es am besten, Sie würden sich irgendwie unbürokratisch mit dem Vermieter oder dem Nachmieter einigen. Alternativ könnten Sie Ihre Möbel auch einlagern und für ein paar Tage in einem Hotel wohnen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mac am 06.06.2019 12:22

Hallo,

ich wohne bereits seit 17 Jahren in einer Mietwohnung, welche ich nun kündigen will. Im Mietvertrag steht bei einer so langen Mietzeit eine Kündigungsfrist von 6 Monaten und große Renovierung, welche zu leisten ist. Ist das so erlaubt und ich habe keine Möglichkeit einer 3monatigen Kündigungsfrist ???

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.06.2019 12:30

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest wenn der Mietvertrag nach dem 1. September 2001 geschlossen wurde, gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten, unabhängig von der Vereinbarung im Mietvertrag. Klauseln, die den Mieter bei Auszug pauschal zu einer Renovierung der Wohnung verpflichten sollen, sind ebenfalls unwirksam. Wirksam sind nur solche Klauseln, die die Schönheitsreparaturen von der tatsächlichen Abnutzung der Wohnung abhängig machen. Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel unter folgender Adresse: https://ratgeber.immowelt.de/a/wann-ein-mieter-renovieren-muss.html

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kati am 02.06.2019 17:29

Hallo,

ich habe am 31.05.2019 per Einschreiben die Kündigung an meinen Vermieter geschickt. Laut Nachverfolgungsbeleg liegt dieser Brief auf der Post weil er Samstag wohl nicht Zuhause war um die Kündigung persönlich entgegenzunehmen. Wenn er nun erst nach den 3 Werktagen das Schreiben abholt, kann er dann sagen, dass er die Kündigung zu spät bekommen hat und noch einen Monat dran hängen muss? Ich kann ja nichts dafür wenn er den Brief erst so spät abholen würde obwohl ich rechtzeitig versendet habe.

Danke für die Antwort

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.06.2019 11:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es hängt von den genauen Umständen ab. Tatsächlich kann der Vermieter sich möglicherweise darauf berufen, dass er das Schreiben zu spät erhalten hat, wenn er von der Kündigung überrascht wurde. Wusste er aber beispielsweise schon davon, dass das Kündigungsschreiben kommen würde und hat es absichtlich ignoriert, würde ein Richter wohl eher entscheiden, dass er sich hier treuwidrig verhalten hat. Abschließend klären können wir die Sache aus der Ferne aber leider nicht, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wenn Sie sich nicht mit dem Vermieter einigen können, würden wir Ihnen daher empfehlen, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt rechtlich beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sUEbEE am 01.06.2019 17:05

Liebes Team,

wir haben einen Mietvertrag mit dreijähriger Laufzeit. Nun haben wir ein zweites Kind bekommen. Ab wieviel qm pro Person gilt denn eine Wohnung als zu klein und sonderkündbar?

Danke.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.06.2019 10:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht aufgrund einer zu kleinen Wohnung gibt es nicht. Insofern wäre es am besten, Sie könnten sich mit dem Vermieter unbürokratisch auf ein früheres Ende des Mietvertrags einigen, wenn die Wohnung durch den Nachwuchs zu klein geworden ist.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lisa am 24.05.2019 15:52

Während der Mietdauer erfolgte ein Eigentümerwechsel(Eltern zum Sohn). Schriftlich wurde mir das niemas mitgeteilt, lediglich eine andere Kontoverbindung habe ich erhalten, Betriebskostenabrechnung erfolgten dann durch den Sohn. Nun möchte ich meine Wohnung fristgemäß kündigen. Wer erhält meine Kündigung, die Eltern oder der Sohn oder Beide? Vielen Dank für die Auskunft.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.05.2019 08:50

Hallo Lisa,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Kündigung muss sich immer an den tatsächlichen, aktuellen Vermieter richten. Wenn der Eigentümer der Sohn ist, ist dieser auch der Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

LBiegemann am 21.05.2019 12:03

Ich habe eine Frage:

Mein Einzugstermin verzögert sich um mehrere Wochen.

In dem Vertrag steht zwar ein Einzugsdatum, welches schon verstrichen ist. Allerdings steht dort auch eine Klausel, dass sich der Einzugstermin verschiebt, wenn die Renovierungsarbeiten nicht abgeschlossen sind.

Der Vermieter hat mir allerdings nie schriftlich mitgeteilt, dass sich der Einzugstermin verschiebt. Ich musste immer hinterherrufen. Erst heute kam eine Email, dass sich der Termin um 4 Wochen verschiebt. Vor einer Woche sollte ich eigentlich einziehen.

Kann ich fristlos kündigen, weil ich zu spät informiert wurde?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.05.2019 14:24

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn einem Mieter seine Wohnung gar nicht wirklich zur Verfügung steht, kann das tatsächlich eine fristlose Kündigung rechtfertigen. In Ihrem Fall stellt sich allerdings auch die Frage, inwiefern die Klausel zu interpretieren ist, wonach sich der Einzugstermin verschieben kann. Dies können wir leider aus der Ferne nicht abschließend klären, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Annalisa am 17.05.2019 22:15

Hallo,

ich habe eine Frage, und zwar, ich habe die Kündigungsfrist am 05.03.2019 gemacht zum 30.06.2019 und hier alles gut. jetzt ich habe meine neue Wohnung schon ab 01.05 bekommen, und ich habe meinen Vermieter gefragt ob ich trotzdem die Miete im Juni zahlen muss oder hätte man da was machen können damit ich nicht zwei Miete zahlen muss, und sie meinten dass man nichts machen kann und MUSS ich die Miete bis Ende der Kündigung bezahlen. Jetzt meine Frage war: Muss ich trotzdem zahlen auch wenn ich raus gehe? Obwohl ich die Kündigung zwei Tage später(und nicht am dritten Tag des Monates) geschickt habe? Gibt es da nicht dass für mich ein Recht gilt?

Danke in Voraus

Mit freundlichen Grüßen

Annalisa Coppola

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.05.2019 10:59

Sehr geehrte Frau Coppola,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter kann auf Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist bestehen. Wenn Sie am 5. März gekündigt haben, endet das Mietverhältnis demnach erst Ende Juni. Sie können mit dem Vermieter eine kürzere Frist vereinbaren, er muss sich darauf aber nicht einlassen.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Negin am 15.05.2019 10:50

Hallo,

ich wohne mit meiner Mutter zusammen in einer Wohnung. Als Mieter steht mein Name auch im Mietvertrag und seit 40 Tage habe ich die Kündigung meiner Mietvertrag per Post an Vermieter geschickt (mein Mutter müsste als alleinige Mieterin in der Wohnung verbleiben). Weil meine Mutter Stadtgeld bekommt, Vermieter hat uns gefordert, dass wir eine Kostenübernahme für gesamte Mietkosten von Jobcenter für Meine Mutter an Sie senden mussten. Die gewünschte Kostenübernahme haben wir an sie gesendet aber jetzt sage der Vermieter, dass die Kostenübernahme muss unbefristet sein und sie haben meinen Mietvertrag nicht gekündigt. Das Problem ist alle Kostenübernahme sind befristet und keine unbefristete Kostenübernahme gibt. Vermieter gibt mir keine Schriftliche abgelehnte Kündigung und sie fordern uns, dass wir beiden kündigen sollen.

Jobcenter wird die gesamte Mietkosten für Meine Mutter gemäß der Kostenübernahme bezahlen und gemäß meiner Kündigung müsste Vormieter meinen Name aus dem Mietvertrag entlassen aber der Vermieter verweigert die Kündigung und die Änderung an Mietvertrag.

Es wäre sehr nett von Ihnen, wenn Sie mir darüber helfen könnten, dass ich meinen Name auf Mietvertrag entlassen könnte und meine Mutter als alleinige Mieterin in Wohnung verbleiben könnte.

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Negin

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.05.2019 11:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich kann ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden, eine einseitige Kündigung durch einen Mieter ist rechtlich nicht vorgesehen. Insofern könnte der Vermieter also darauf bestehen, dass Sie beide den Mietvertrag kündigen, damit er dann mit Ihrer Mutter einen neuen Mietvertrag abschließt. (Letzteres muss er aber nicht.)

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bycl am 09.05.2019 21:45

Hallo,

ich habe einen Kündigungsverzicht von einem Jahr in meinem Mietvertrag stehen welcher nun zum 01.08.2019 auslaufen würde. Wenn ich die Wohnung zum 31.08.2019 Kündige halte ich ja die 3 Monate Kündigungsfrist ein sowie grundsätzlich den Kündigungsverzicht, richtig?

Können hier Probleme auf mich zukommen?

Vielen Dank für die Info!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.05.2019 10:24

Hallo Bycl,

es kommt hier auf die genaue Formulierung im Mietvertrag an. Je nachdem kann die Kündigung entweder bereits zum Ende des Ablaufs des Kündigungsverzichts möglich sein oder sie kann erst zu diesem Zeitpunkt ausgesprochen werden. Unabhängig davon können Sie natürlich auch einfach das Gespräch mit dem Vermieter suchen, vielleicht kommen Sie ja so zu einer einvernehmlichen Lösung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sergio am 09.05.2019 10:53

Guten Tag,Ich habe keinen registrierten Mietvertrag

nur ein privates schreiben

Ich wohne in einer Studio-Wohnung 33 Quadratmeter

aus arbeitsgründen

Stadtwechsel

Ich muss immer 3 Monate kündigen?Danke.

auf Kommentar antworten

Sergio am 09.05.2019 11:31

Guten Tag ,Vielen Dank für Ihre schnelle antwort

kann mich freundlich bestätigen,bitte,

wie viele Monate muss ich kündigen?(Ich spreche wenig deutsch,sorry)

Ich habe nur einen schriftlichen Vertrag

in privater form mit dem besitzer von beiden unterschrieben,

Ich muss immer drei monate geben oder sogar nur einen monat?Ich muss aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt.Mit freundlicheb gruss,viel Danke.


la redazione di Immowelt am 09.05.2019 12:24

Se non è stato concordato diversamente nel contratto di locazione, il periodo di preavviso per l'inquilino è di tre mesi.

La vostra sinceramente

la redazione di Immowelt


Immowelt-Redaktion am 09.05.2019 10:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch wenn kein schriftlicher Mietvertrag vorliegt, ist die Kündigung für den Mieter gemäß § 573c BGB immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Das gilt zumindest immer dann, wenn kein beidseitger Kündigungsverzicht vereinbart wurde.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tabea47 am 09.05.2019 09:37

ich habe mein arbeitsverhältnis vor 2 Jahren gekündigt, wohne in einer Werkswohnung. Mein Mietvertrag sagt aus, dass bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses das Mietverhältnis erlischt. Durch Stillschweigen beiderseits wohne ich nun immernoch da und will jetzt aber ausziehen. Welche Kündigungsfrist ergibt sich für mich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.05.2019 09:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn in Ihrem Mietvertrag keine für Sie günstigere Kündigungsfrist vereinbart wurde, dürfte in diesem Fall die dreimonatige Kündigungsfrist gelten. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel würden wir Ihnen daher raten, sich rechtlich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

10823380 am 08.05.2019 15:54

Dear Immowelt.de,

I have some problems in my rented flat with some humidity since almost 6 months already. I announced the owner of the flat and he confirmed that by mail. All the comunications was done by mail with pictures and all what is involving this. Now i have found one flat to buy and wanted to ask if in my case , because my bedroom of my flat is not yet ready to be used since more than 6 months , is it also aplicable the 3 months period until i could leave de flat? I was to my lawyer and already are discussion between our lawyers regarding the making the Bedroom usable , and also because my space from the flat is not fully usable as is written in contract ! Should i try to cancel my contract earlier or i must stay also three months more and waiting for the cancelation period? By now the flat is not 100% usable because this issue , but i cannot do now the cancelation because i do not know exactly on which date i will have everything ready in my new flat because of the Notar and all the time that is needed . Should i announce the landlord that i will quit the flat without anyother notice when i will want or should i wait and make cancelation three months in advance? Thank you in advance ! Best regards , Jan

auf Kommentar antworten

Immowelt editorial team am 09.05.2019 08:32

Hello Jan and thank you very much for your comment,

a termination without notice is only justified if the continuation of the tenancy is absolutely unreasonable. That would be for example with a health endangerment by mold the case, a damp place alone is not sufficient for it however usually.

Apart from that, you can always terminate the tenancy agreement with a notice period of three months if no mutual waiver of termination was agreed in the tenancy agreement. Within this period you can of course move out in principle, but you still have to pay the rent until the end of the tenancy.

Finally, please note that we are not allowed to provide legal advice. In the event of a dispute, it is best to continue to contact your lawyer.

Yours sincerely

the Immowelt editorial team

Roka5354 am 08.05.2019 11:22

Hallo,

Unser Vermieter verkauft das Haus in dem wir unsere Wohnung haben. Wir haben jetzt die Gelegenheit in eine neue Wohnung ein zu ziehen und möchte wissen ob wir doch die 3 Monatige Kündigungsfrist einhalten müssen oder ob es dafür eine Sonder Regelung gibt.

MFG Ramona

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.05.2019 11:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zunächst sei erwähnt, dass der Verkauf der Wohnung keinen Kündigungsgrund für den Vermieter darstellt. Ein neuer Eigentümer wäre an den Mietvertrag gebunden und müsste diesen zunächst schlicht übernehmen. Wenn Sie sich nun Ihrerseits für die Kündigung entscheiden, sind Sie an die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten gebunden. Eine Sonderregelung gibt es nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Viktoriya am 01.05.2019 14:30

Guten Tag,

Im Mietvertrag ist eine Kündigungsfrist von 3 Monaten vereinbart. Ich kann aber erst zum 2.09.19 in neue Wohnung einziehen. Darf ich schon jetzt an Vermieter Kündigung schicken? damit ich zum 2.09.19 umziehen kann.

LG Viktoriya

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.05.2019 09:12

Hallo Viktoriya,

Sie können natürlich schon jetzt zu einem Zeitpunkt kündigen, der länger als die dreimonatige Kündigungsfrist entfernt liegt. Das sollte dann nur eindeutig aus dem Kündigungsschreiben hervorgehen. Eine Kündigung ist unabhängig davon immer nur zum Monatsende möglich. Wenn Sie im September also auch nur einen Tag noch in der Wohnung wohnen möchten, müssten Sie zum 30. September kündigen, es sei denn, es gelingt ihnen, sich mit dem Vermieter auf eine andere Regelung zu einigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Henry am 01.05.2019 12:53

Hallo liebe Immowelt,

ich habe am 30.04.meine Kündigung zum 31.07.per Einwurfeinschreiben abgeschickt. Nun habe ich keine Möglichkeit zu erfahren ob diese auch am 03.05. beim Vermieter eingegangen ist. Frage : Sollte dies nicht der Fall sein, muss der Vermieter mich dann schriftlich informieren das meine Kündigungsfrist erst einen Monat später endet? Gesetzlichen Anspruch auf Bestätigung meiner Kündigung habe ich ja nicht.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.05.2019 09:09

Hallo Henry,

es gibt keine gesetzliche Grundlage, wonach der Vermieter den Mieter über eine spätere Wirksamkeit einer zu spät eingegangenen Kündigung informieren muss. Am besten also, Sie fragen Ihren Vermieter einfach direkt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Matthias am 29.04.2019 12:29

Ich habe meinem Vermieter am 24.04.19 per Einschreiben durch Einwurf meine Kündigung verschickt. Ich möchte aber auf Nummer sicher gehen, dass ich wirklich zum 31.07.19 raus bin und will eventuell persönlich eine Kopie mit neuem Datum und Unterschrift mit Zeugen in seinen Briefkasten einwerfen. Ist dies möglich? Darf man zwei Mal die Kündigung verschicken?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.04.2019 12:33

Hallo Matthias,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ja, das ist möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

FranzPeter am 29.04.2019 11:59

Hallo liebe Immowelt,

unser Vermieter hat uns wegen Eigenbedarf gekündigt. Das heißt, bis zum 31.01.2020 müssen wir die Wohnung räumen.Nun meine Frage: Wenn wir innerhalb dieser 9 Monate eine neue Wohnung bekommen, müssen wir a) trotzdem schriftlich kündigen? b) die gesetzliche 3 monatige Kündigungsfrist einhalten?

Gruß

FranzPeter

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.04.2019 12:13

Hallo FranzPeter,

grundsätzlich zwei Mal ja. Es ist allerdings natürlich möglich, dass Sie sich mit dem Vermieter auf eine kürzere Kündigungsfrist einigen. Möglicherweise hat dieser ja selbst ein Interesse, die Wohnung früher zu beziehen. Nur einen gesetzlichen Anspruch darauf gibt es nicht.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Erica am 25.04.2019 00:04

Hallo liebe immowelt,

Ich bin eine Situation wo ich gar nicht weiß was ich als erstens machen soll.

Und zwar ich habe heute einen Antwort bekommen in eine neue Wohnung einzuziehen ab dem 1 Mai 2019.

Habe heute meine Kündigung per Einschreiben an meinen jetzigen Vermieter geschickt.

Und er hat gesagt das ich bis zum 30.4.2019 ausziehen muss ansonsten muss ich dann ab dem 1.5.2019 Miete zahlen.

Meine Frage ist was ist mein nächster Schritt machen?

Ich verstehe das mit dem 3 monatskündigung nicht

Gruß Erica

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.04.2019 10:50

Hallo Erica und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gemäß § 573c BGB ist eine Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Wenn die Kündigung Ihrem Vermieter also am 25. April 2019 zugeht, läuft ihr Mietverhältnis rein rechtlich betrachtet noch bis Ende Juli. Der Vermieter kann Ihnen aber natürlich entgegenkommen und Sie vorzeitig aus dem Mietverhältnis entlassen. Wenn Sie schon am 1. Mai in eine neue Wohnung ziehen wollen, wäre das in diesem Fall vielleicht auch nicht die schlechteste Idee, um die doppelte Miete zu vermeiden. Theoretisch kann der Vermieter aber auch auf eine Mietzahlung bis zum Ende der Kündigungsfrist bestehen, und somit auch bis Ende Mai. Auch das wäre dann aber noch ein Entgegenkommen des Vermieters. Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ines am 23.04.2019 00:49

Hallo

Muss ich die Kündigungsfrist von 3 Monate einhalten, wenn es unzumutbare Verhältnisse durch Bewohner im Haus gibt durch lautstarke Ruhestörungen wie Musik, Diskussionen vor allem nachts bis in den Morgenstunden? Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2019 12:22

Hallo Ines,

theoretisch ist es möglich, eine außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund auszusprechen. Laut BGB (§ 543) liegt ein wichtiger Grund vor, wenn dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann.

Ob ein solcher Fall bei Ihnen vorliegt, können wir aus der Ferne allerdings nicht beurteilen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Pum am 22.04.2019 07:07

Ich habe wegen Mobing die Kündigungfrist von drei Monaten nicht korrekt eingehalten. Ende Januar gekündigt. Ab 1. April konnte die Wohnung vermietet werden. Nun mahnt der Mieter die Miete für April an. Die Wohnungübergabe soll ich persönlich vornehmen. Habe jemanden beauftrag da ich nun 600 km weit weg wohne.

Greift hier auch ds Sondeerkündigungsrecht und muß ich persönlich erscheinen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2019 11:50

Hallo Pum,

theoretisch könnte der Vermieter zwar wegen der verspäteten Kündigung noch die April-Miete verlangen, dies aber nur dann, wenn sie noch nicht weitervermietet ist.

Eine persönliche Übergabe ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Sie müssen aber sichergehen, dass der Vermieter pünktlich alle Schlüssel erhält.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

jimmysun am 19.04.2019 07:17

Hallo,

Meine frage ist,wenn man die kündigung beim Vermieter angegeben hat,ab wann kann man eine neue Wohnung sich suchen?

Wenn man in einer Kündigungs Frist steck.?!

DANKE,

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2019 09:28

Hallo jimmysun,

die Suche nach der neuen Wohnung ist vollkommen unabhängig von der Kündigung der Altwohnung. Die Kündigungsfrist ist alelrdings einzuhalten, d.h., Sie sollten versuchen, einen fließenden Übergang hinzubekommen, um nicht doppelt Miete zu zahlen.

beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Sonnenschein3 am 13.04.2019 00:29

Hallo Immowelt-Redaktion,

wir haben seit ca. vier Wochen einen Marder oder Siebenschläfer im Dachboden und Mauerwerk sowie in einer Abstellkammer.

Die durch den Marder/Siebenschläfer vorhandene Geruchsbelästigung ist dem Vermieter bekannt. Zwei Zimmer können durch den Geruch nicht genutzt werden.

Der Kammerjäger, der vor drei Wochen die Wohnung besichtigt hat, hat bisher nur den Rat gegeben, Lebendfallen von einem Jäger aufstellen zu lassen. Das hat jedoch nicht funktioniert.

Zusätzlich ist heute Abend im Kinderzimmer eine Maus zu sehen gewesen. Auch dieses Zimmer werden wir nicht nutzen.

Besteht die Möglichkeit, die Wohnung fristlos zu kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2019 09:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

starker Ungezieferbefall kann ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Wir können allerdings vorab nicht abschätzen, ob ein Richter im Streitfall die fristlose Kündigung auch in Ihrem Fall für wirksam erklären würde, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich entweder mit Ihrem Vermieter auf die fristlose Kündigung zu einigen oder sich vorab von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt rechtlich beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lisa am 09.04.2019 13:58

Guten Tag,

ich bin Vermieter und kein Mieter. Hab aber folgende Frage. Mein Mieter scheint wohl zum 01.05.19 auszuziehen, ich hab darüber aber keinerlei Infos von ihm erhalten, weder schriftlich noch mündlich. Im Mietvertrag ist eine Kündigungsfrist von 3 Monaten vereinbart. Nun zu meiner Frage. Kann ich die Miete für die nächsten 3 Monate noch weiter verlangen von meinem Mieter? Wenn ja bis wann genau?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.04.2019 14:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Vermieter kann die Miete so lange weiter verlangen wie das Mietverhältnis noch läuft. Wenn Ihr Mieter noch gar nicht gekündigt hat, läuft es noch auf unbestimmte Zeit. Der Auszug allein ist nicht gleichzusetzen mit einer Kündigung, denn die bedarf der Schriftform. Kündigen kann ein Mieter immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sibel am 09.04.2019 10:08

Hallo,

ich habe einen Jahresvertrag der zum 10.04.19 endet. Hätte ich die Kündigung bis zum 3. einreichen sollen/können, um am 30.6 aus der Wohnung ausziehen zu können oder ist es in dem Fall so, dass ich eine fristgerechte Kündigung, zb. zum 10.7 ausziehen dürfte?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.04.2019 10:21

Hallo Sibel,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn der Mietvertrag wirksam befristet ist (das heißt vor allem: mit Befristungsgrund), endet er automatisch. Eine Kündigung ist dann nicht mehr nötig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Sibel am 09.04.2019 10:27

Ich habe mich leider falsch ausgedrückt, Die Mindestmietdauer war 1jahr und ist danach unbefristet


Immowelt-Redaktion am 09.04.2019 10:47

In diesem Fall gilt nach Ablauf des Kündigungsverzichts die Regelung aus dem BGB (§ 573c), wonach eine Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig ist. Also auch in Ihrem Fall zum Ende des Monats, nicht zum 10.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Helga am 08.04.2019 14:59

Hallo,

Ich bin vor 3,5 Jahren in meine derzeitige Wohnung gezogen.

Im Mietvertrag steht bezüglich Kündigung das dies nur 3 monate im voraus zum quartalsende möglich sei.

Ist das so noch rechtens oder gelten immer die 3 monate zum Monatsende?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.04.2019 15:17

Hallo Helga und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gemäß § 573c Absatz 1 BGB ist eine Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. In Absatz 4 ist weiterhin geregelt, dass eine zum Nachteil des Mieters davon abweichende Vereinbarung unwirksam ist. Soll heißen: Wenn im Mietvertrag kein beidseitiger Kündigungsverzicht wirksam vereinbart wurde, gelten die drei Monate zum Monatsende.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

DpD am 03.04.2019 23:05

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Faru und ich haben in unserer gemeinsamen Mietwohnung am 31.12.2018 unserem Vermieter eine defekte WC Spülung gemeldet und ihm trotz mehrfacher, schriftlicher Aufforderung den Mängel zu beseitigen nie eine Antwort erhalten. Nachdem dem letzten Schreiben, indem wir ihm nochmals eine Frist von mehreren Wochen gegeben haben, den Mangel zu beseitigen haben wir ein Sanitörunternehmen beauftragt den Schaden zu reparieren. Wir mussten natürlich zunächst die Rechnung selber tragen, können jedoch anhand des Schadens belegen, dass es sich hier nicht um eine Kleinst bzw. Schönheitsreparatur handelte. Der Rechnungsbetrag lag bei 230,00 €. Unser Vermieter weigerte sich nun wiederum diesen Rechnungsbetrag zu erstatten. Vor vierzehn Tagen haben wir eine neue Wohnung gefunden und unsere jetzige Wohnung fristgerecht gekündigt. Nachdem wir passende Nachmieter von unserem Vermieter vorgeschlagen bekommen hatten, baten wir um einen frühzeitigen Aufhebungsvertrags unseres jetzigem Mietverhältnisses. ( 1 Monat früher als vereinbart) Nun will uns unser Mieter diesen Aufhebungsvertrag nur mit der Zusatzklausel, dass wir die offene Sanitärrechnung selber tragen, unterschreiben lassen. Das empfinde ich als Erpressung, da ich weiß, das mein Vermieter weiß, dass wir grundsätzlich mit der Beseitigung des Mangels und die damit erhobene Forderung der Ersatttung gegenüber unseres Vermieters im Recht sind. Könnten wir den Aufhebeungsvertrag trotzdem unterschreiben und uns das Geld für die Reparaturen im Nachhinein einklagen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.04.2019 09:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das können Sie versuchen, wir können aber nicht absehen, mit welchem Ausgang. Alternativ könnten Sie den Aufhebungsvertrag auch nicht unterschreiben, das Mietverhältnis einen Monat länger laufen lassen und den Betrag von der letzten Monatsmiete abziehen. Auch das könnte aber auf eine rechtliche Auseinandersetzung mit ungewissem Ausgang hinauslaufen, spätestens dann, wenn der Vermieter den Betrag dann seinerseits wieder von der Kaution abzieht. Insofern, aber auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, können wir Ihnen abschließend nur raten, sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Benno am 03.04.2019 12:11

Hallo,

ich bin am 01.04.2018 ein Mietverhältnis eingegangen mit einer beidseitigen Kündigungsausschluss für 12 Monate. Danach gelten die 3 Monate Gesetzliche Kündigungsfrist.

Wir haben haben die Kündigung am 01.04.2019 zum 30.06.2019 persönlich eingereicht. Haben auch einen Eingangsstempel auf die Kopie bekommen.

Haben wir alles richtig gemacht oder ist der letzte Monate erst der 21.07.2019?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.04.2019 12:42

Hallo Benno,

ein Kündigung ist gemäß § 573c BGB immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Insofern: Ja, alles richtig gemacht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ESCHENGRUND am 02.04.2019 21:05

Ich habe das Problem,dass ich unwissend mit 7 Monaten Kündigungsfrist meine Wohnung gekündigt habe ,die Wohnung steht seit dem leer .jetzt erfahre ich das ich ja nur 3 Monate gesetzliche Kündigung habe. Kann ich die Miete für die letzten 2 Monate einbehalten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.04.2019 10:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das hängt unter anderem davon ab, warum Sie mit einer siebenmonatigen Kündigungsfrist gekündigt haben. Sind Sie selbst irrtümlich davon ausgegangen, dass Sie mit einer Frist von sieben Monaten kündigen können, so kann der Vermieter darauf vertrauen, dass Sie wirklich erst nach sieben Monaten ausziehen wollen. Fand sich diese Vereinbarung dagegen so im Mietvertrag, ist die entsprechende Klausel unwirksam und sie hätten auch mit einer dreimonatigen Frist kündigen können. Ob dies zur Folge hätte, dass Sie nun aber die letzten Monatsmieten einbehalten können, können wir aus der Ferne leider nicht abschließend klären, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zu suchen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marietta_123 am 02.04.2019 19:10

Hallo, mein Freund hat ein Problem aus seinem Mietvertrag rauszukommen. Im 2016 hat er mit seiner damaligen Kollegin einen Mietvertrag zusammen unterschrieben. Das heißt, die beiden gelten als Hauptmieter. Nach einem Jahr ist seine Kollegin aus der Wohnung ausgezogen und der Vermieter wurde damals (leider nur) telefonisch darüber informiert. Mein Freund hat damals auch keinen neuen Mietvertrag bekommen, in dem nur er als Hauptmieter gilt. Jetzt möchte mein Freund ausziehen und der Vermieter ist mit der Kündigung nicht einverstanden. Leider besteht kein Kontakt mehr zu seiner damaligen Kollegin, sodass sie die Kündigung nicht unterschreiben kann. Sie ist "abgetaucht" und es besteht keine Möglichkeit, sie auffindbar zu machen. Welche gerichtliche Möglichkeiten der außerordentlichen Kündigen gibt es? Wir sind verzweifelt und bitten um Ihre Hilfe.

Beste Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.04.2019 08:57

Hallo Marietta und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für dieses Problem haben wir leider keine Lösung. Ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag kann auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden und darauf kann der Vermieter auch bestehen. Insofern sollte Ihr Freund alles Mögliche versuchen, die ehemalige Kollegin ausfindig zu machen. Wie immer empfehlen wir in solchen Fällen zudem die rechtliche Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nuppy30 am 28.03.2019 21:47

Hallo ich habe eine Frage aufgrund der Feiertage und Jahreswechsel habe ich meine Wohnung am 7.1 gekündigt und persönlich am 8.1 abgegeben da die Vermietung erst ab 8.1 wieder im Ort war,jetzt meine Frage die Bestätigung der Kündigung wurde am 21.2 erstellt und wurde uns auf ein Samstag zugestellt da es vor ab Probleme wegen ruhestörung und Lärmbelästigung vorkam von der darauf liegenden Wohnung wollen wir aber zum 1.4 raus ziehen. Ist das möglich ohne doppelte kosten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.03.2019 10:59

Hallo Nuppy30,

laut BGB (§ 573c) kann ein Mieter seine Wohnung spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ende des übernächsten Monats ordentlich kündigen. Am 8. Januar 2019 waren aber schon mehr als drei Werktage vergangen, so dass es hier schon zu spät für eine Kündigung zum 31.03. war. Die Folge: Das Mietverhältnis endet erst am 30.04., es sei denn, der Vermieter zeigt sich kulant, etwa, weil er schon einen neuen Mieter hat.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Bettina Hamm am 27.03.2019 19:25

Guten Abend, ich möchte zum 30.06. kündigen. Somit müsste die Kündigung bis spät. 03.04. beim Vermieter sein. Ich würde diese per Einschreiben Rückschein versenden. Der Vermieter ist jedoch des öfteren im Urlaub. Was gilt dann wenn er es nicht bestätigen kann weil er nicht da ist ? Vielen Dank für Ihre Mühe und Rückantwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2019 10:59

Hallo Bettina Hamm,

der 03.04. ist der dritte Werktag des Monats und damit der späteste Termin.

Wenn Sie statt eines Einschreibens mit Rückschein ein Einwurfeinschreiben wählen, gilt das Einschreiben dann als zugestellt, wenn der Postbote diesen in den Briefkasten wirft. Demzufolge ist es dann egal, ob der Vermieter abwesend ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Dozent am 26.03.2019 10:02

Ist es nicht unangemessen. Hat nicht der BGH am 7.10.2015 – VIII ZR 247/14 entschieden, dass wegen besonderer Umstände des Einzelfalls mit Rücksicht auf Treu und Glauben die vorzeitige Entlassung aus einem längerfristigen Mietverhältnis gegen Stellung eines Nachmieters geboten ist. Ein vorzeitige Kündigungsausschluss sei - bereits wegen unangemessener Benachteiligung insgesamt unwirksam (§ 307 Abs.1 BGB);(vgl.auch Senatsurteil vom 8. Dezember 2010 - VIII ZR 86/10, NJW 2011, 597 Rn. 14 ff.)Ein berechtigtes Interesse sei hier wegen der berufliche Veränderung zu bejahen, und der neue Arbeitsplatz von dem Mietobjekt aus nicht mehr täglich zu erreichen sei. Die Verpflichtung

zur Benennung eines Ersatzmieters entfalle dann, wenn der Vermieter dem Mieter die Suche nach einem geeigneten Nachmieter derart erschwere.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2019 10:17

Die von Ihnen genannten Rechtsfälle sind anders gelagert. Hier ging es um einen auf eine bestimmte Dauer formularmäßig vereinbarten Kündigungsverzicht. Dieser kann unter gewissen Umständen unwirksam sein, wenn er für einen Zeitraum von mehr als vier Jahren abgeschlossen wird. Auch kann hier unter Umständen praktisch ausnahmsweise eine vorzeitige (aber fristgerechte) Kündigung möglich sein, insbesondere dann, wenn der Vermieter sich zwar zunächst mit der Auflösung des Mietverhältnisses einverstanden erklärt, wenn ein Nachmieter gefunden wird, diese Nachmietersuche dann erschwert. Dagegen haben Sie aber einen Mietvertrag ohne Kündigungsausschluss. Hier gilt in der Regel die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten, wenn nichts anderes vereinbart wurde. Eine fristlose Kündigung wäre für den Mieter beispielsweise möglich, wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist und dem Mieter eine Fortsetzung des Mietverhältnisses daher nicht mehr zugemutet werden kann, nicht aber aufgrund eines neuen Arbeitsplatzes des Mieters.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

dozent am 26.03.2019 07:25

Der Mieter hat sein Arbeitsplatz gewechselt.Der neue Arbeitplatz liegt über 200 km entfernt.Eine ordentliche Kündigung wird von Vermieter mit Zahnknirschen akzeptiert. Eine fristlose jedoch nicht.Muss der Mieter weitere 3 Monate zu Arbeit über 200 km hin und 200 km zurück pendeln.Oder gar 2 Mieten zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2019 08:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entweder das eine oder das andere, ja. Ein neuer Arbeitsplatz rechtfertigt keine fristlose Kündigung, weil der Vermieter in diesem Fall ja seine Verpflichtungen aus dem Mietvertrag in keiner Weise verletzt hat. Allenfalls wäre es möglich, sich mit dem Vermieter auf ein früheres Ende des Mietvertrags zu einigen und einen Nachmieter zu stellen. Einen Rechtsanspruch darauf haben Mieter aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kati88 am 24.03.2019 15:55

Hallo,

Wir haben Wohnung in eine Wohnungsgenossenschaft schon 5 Jahren. Am anfang dieses Jahr haben wir eine neue Wohnung gesucht weil im Juni bekomme ich ein Kind. Derzeitige Wohnungsgenossenschaft hat nicht geholfen bei neue Wohnung uns angeboten obwohl haben wir darüber gebitten und auch viele besichtigungen gemacht. Jetzt endlich haben wir bei andere Wohnungsgenossechaft einen Wohnung gefunden und der ist uns zugesagt. Jetzt Problem ist das bei alten Wohnung 3 Monate Kündigungfrist ist. Ich habe schon mit Ansprechpartner geschprochen ob möglich wäre frist zu kurzen weil ich im Juni schon ET habe. Sie sagt dass muss jetzt 3 Monate Kündigungfrist sein.

Meine frage ist ob kann man schon in diese frist Zeit in neue Wohnung einziehen? Von alten abmelden und bei neue anmelden? Natürlich und leider Miete wird weiter bezahlt. Aber ich will nicht neue Wohnung verloren.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.03.2019 11:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie können auch während des noch laufenden Mietverhältnisses schon in die neue Wohnung einziehen, sobald das Mietverhältnis dort zu laufen beginnt. Dennoch läuft das alte Mietverhältnis noch bis zum Ende der Kündigungsfrist, sie werden also wohl vorübergehend die Miete für zwei Wohnungen bezahlen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

skak am 22.03.2019 21:37

Hello

I have a 6 month rental contact from 01.01.2019 until 31.06.2019. I gave the landlord cancelation letter in 23rd of Febraury, he said I have to give him 3 month time to find another tenant. my question is for 6 month contract alsi landlord should have 3 month?

auf Kommentar antworten

Immowelt editorial team am 25.03.2019 09:00

Hello and thank you for your comment,

there are no notice periods for fixed-term residential rental agreements, because the tenant cannot terminate the agreement before the expiry of the rental agreement. However, such time limits are only effective if the landlord has given a reason for the time limit. If the landlord has not done so, the rental agreement is deemed to have been concluded for an indefinite period with the result that the statutory notice period of three months applies. Please note, however, that we are not allowed to provide any legal advice and are unable to assess your case from a distance. In the event of a dispute, we recommend talking to a tenants' association or a specialist lawyer.

Yours sincerely

the Immowelt editorial team

Toni am 21.03.2019 15:18

Kann man auch die Wohnung kündigen und sich mit dem Vermieter einigen das man nicht 3 Monate kündigt erst in 6 Monate zum Beispiel :ich will jetzt kündigen aber erst in 6 Monate ausziehen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.03.2019 15:25

Hallo Toni,

das ist möglich, sollte aber am besten auch mit dem Vermieter besprochen werden, damit es nicht zu Missverständnissen kommt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Queeti am 19.03.2019 21:16

Hallo ich hab mein Wohnung fristlos gekündigt und da hab ich nur 2 Wochen gewohnt. Der Vermieter zahlt mir die Kaution nicht zurück -3000€-. Der Grund der fristlose Kündigung war Der Schimmel,weil für 2 Wochen war unglaublich viel da und in die Wohnung so viel Feutigkeit gab dass sogar Zucker und Salz nass waren. Wie ist es mit die Kaution hab ich das Recht die wieder zurück gezahlt zu haben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.03.2019 09:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das hängt davon ab, ob die fristlose Kündigung tatsächlich gerechtfertigt war. Dem könnte natürlich so sein, wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend war, aus der Ferne können wir das aber leider nicht abschließend klären, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Susanne69 am 19.03.2019 12:04

Hallo,

meine Tochter ist zum 01.11.2018 in eine Wohnung gezogen und möchte dort nun wieder ausziehen.

Im Mietvertrag steht, dass der Vertrag auf die Dauer von 3 Monaten geschlossen wird und sich der Vertrag stillschweigend immer um weitere 3 Monate verlängert, sofern keiner der beiden Parteien spätestens einen Monat vor Ablauf der 3-Monats-Frist kündigt.

Wann müsste meine Tochter die Kündigung spätestens beim Vermieter abgeben und auf welchen Zeitpunkt könnte sie dann ausziehen?

Für eine kurze Rückinfo wäre ich Ihnen sehr dankbar.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2019 12:23

Hallo Susanne,

eine Vereinbarung im Mietvertrag wie diese ist aus mehreren Gründen unwirksam. Erstens weil der Vermieter gemäß § 573 BGB nur kündigen kann, wer er ein berechtigtes Interesse an einer Kündigung hat, zweitens aber auch weil ein Mietverhältnis gemäß § 575 BGB nur dann befristet eingegangen werden kann, wenn der Vermieter einen guten Grund für diese Befristung hat und er diesen Grund bei Abschluss des Mietvertrags schriftlich mitteilt. Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist in beiden Fällen laut BGB unwirksam.

Die Unwirksamkeit der Formulierung hat in der Praxis zur Folge, dass der Mieter ganz normal nach gesetzlicher Frist kündigen kann. Gemäß § 573c BGB ist die Kündigung für den Mieter spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig, die Kündigungsfrist beträgt also rund drei Monate. Ist die Kündigung also noch bis spätestens 3. April 2019 beim Vermieter, endet das Mietverhältnis am 30. Juni 2019.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Chris am 14.03.2019 06:22

Hallo,

vielen dank für Ihre Information. der Tod des Mieters liegt aber schon 2 Monate zurück und wurde bis jetzt noch nicht gemeldet. Damit ist dann das Sonderkündigungsrecht verfallen ? Wenn ja zu wann wäre dann die Kündigung möglich ? Muss der Tod des Mieters denn in einem bestimmten Zeitraum gemeldet werden ?

Vielen Dank vorab.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.03.2019 09:42

Hallo Chris,

die Frist, von dem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen, ist für Sie als Erbe dann abgelaufen, ja. Sie können den Mietvertrag dennoch im Rahmen der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten kündigen. Eine Kündigung ist immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich.

Es gibt keine gesetzlich festgelegte Frist, in der der Tod eines Mieters dem Vermieter gemeldet werden muss. Sinnvoll ist es aber natürlich, ihm das so bald wie möglich mitzuteilen. Wenn dieser Kenntnis davon erlangt, hat er ebenfalls zunächst das genannte Sonderkündigungsrecht mit der genannten Frist. Vielleicht sprechen Sie aber einfach zunächst mit dem Vermieter. Viele Vermieter sind in solchen Fällen auch daran interessiert, das Mietverhältnis ganz unbürokratisch möglichst schnell zu beenden.

Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt kommen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Chris am 13.03.2019 12:12

Hallo,

wie verhält es sich bei einem alten (ca. 50 Jahre) alten Mietvertrag, wenn der Mieter vor 2 Monaten verstorben ist. Zu wann kann ich als Erbe kündigen ? Der Tod wurde noch nicht beim Vermieter angezeigt, kann es dadurch zu Schwierigkeiten kommen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.03.2019 12:19

Hallo Chris und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gemäß § 580 BGB ist der Erbe in diesem Fall berechtigt, das Mietverhältnis innerhalb eines Monats, nachdem er vom Tod des Mieters Kenntnis erlangt hat, außerordentlich mit der gesetzlichen Frist zu kündigen. Die gesetzliche Frist wiederum ergibt sich aus § 573c BGB. Demnach ist die Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in unserem Artikel unter folgender Adresse: ratgeber.immowelt.de/a/mieter-stirbt-wer-zahlt-die-miete.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Huber am 09.03.2019 20:30

Hallo,

Bin am 04.07.2017 in Mietwohnung eigezogen und möchte jetzt wieder Ausziehen.Wann muss jetzt die Kündigung bzw. Einschreiber beim Vermieter eingehen und wann wäre dann mein letzter Tag der Übergabe von der Wohnung.Habe jetzt von anderen Personen 3 unterschiedliche Aussagen erhalten.Bitte um Info.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.03.2019 10:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Kündigung ist für den Mieter gemäß § 573c BGB immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich. Wenn Sie also jetzt (11. März 2019) kündigen, ist der letzte Tag des Mietverhältnisses der 30. Juni, weil der dritte Werktag des Kalendermonats März bereits vergangen ist. Das gilt zumindest, wenn im Mietvertrag nichts anderes vereinbart wurde, etwa ein beidseitiger Kündigungsverzicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

dutchmen am 06.03.2019 21:52

mal eine frage ich miete eine Wohnung zusammen jetzt mit mein ex beide habe dehn Vertrag unterschrieben jetzt habe ich die Wohnung schriftlich Frist gerecht gekündigt jetzt sagt mein ex das mein kundigung nicht rechtsgültig ist weil sie nicht mit unterschrieben hat stimmt das

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2019 10:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, das ist korrekt. Ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag kann auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gartenfee am 05.03.2019 17:51

Wir haben eine im Dezember einen Mietvertrag mit einem Paar abgeschlossen , die sind noch verheiratet und haben jeweils ein Kind .Der Einzug sollte nach Fertigstellung der Wohnung , am 1 April 2019 erfolgen. Leider können wir seit 2 Wochen niemanden mehr erreichen ,es geht keiner ans Telefon und es meldet sich auch keiner auf die Mails.Wir haben uns jetzt an den Arbeitgeber gewand und von ihm erfahren ,das seit Januar kein Arbeitsverhältnis mehr besteht und das sich das Paar getrennt hat.Wir wissen nicht , was wir jetzt tun können ,denn die Wohnung ist ab 1.4.2019 bezugsfertig und die laufenden Kosten müssen auch bezahlt werden.Was können wir tun , bitte geben Sie uns einen Rat. Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.03.2019 08:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

rein rechtlich gesehen ändert das nichts an der Wirksamkeit des Mietvertrags. Sollte der Mieter jedoch nach dem 1.4. zwei Monate hintereinander seine Miete nicht zahlen, könnten Sie den Mietvertrag fristlos kündigen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Na1957orf am 05.03.2019 17:24

Hallo wir haben zum 1.4.2019 einen Mietvertrag abgeschlossen.Die Wohnung ist noch im Bau und ab 1.4. Bezugsfertig .Seit kurzem können die neuen Mieter nicht mehr erreichen , die antworten auf keine Mail und gehen auch nicht ans Telefon .Von ihren Arbeitgeber haben wir erfahren , das dem zukünftigen Mieter sein Arbeitsverhältnis gekündigt wurde und er sich von seiner Lebensgefährtin getrennt hat.Was sollen wir jetzt tun .

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.03.2019 08:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

rein rechtlich gesehen ändert das nichts an der Wirksamkeit des Mietvertrags. Sollte der Mieter jedoch nach dem 1.4. zwei Monate hintereinander seine Miete nicht zahlen, könnten Sie den Mietvertrag fristlos kündigen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Millene Sini am 01.03.2019 15:28

Hallo, ich heiße Milene und habe einen 3-jährigen Mietsvertrag, der erst nächstes Jahr endet. Mein Mann wurde jedoch verlegt und wird in den USA arbeiten. Um die Wohnung zu verlassen, möchte der Vermieter jedoch eine Frist von 6 Monaten oder einen neuen Vermieter verlangen. Außerdem wird eine Entschädigung in Höhe von 650 Euro erhoben, die nicht vertraglich vorgesehen ist. Wir werden uns in 3 Monate ziehen. Kann der Vermieter dies verlangen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.03.2019 09:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie einen Mietvertrag mit beidseitigem Kündigungsverzicht abgeschlossen haben, sind Sie zunächst an diesen Kündigungsverzicht gebunden. Eine solche Vereinbarung für drei Jahre ist möglich. Wie und unter welchen Konditionen der Vermieter Sie früher aus dem Vertrag entlässt, ist dann letzten Endes Verhandlungssache und frei vereinbar. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MartinaRados am 28.02.2019 15:31

Guten Tag,

ich habe eine Frage und zwar es geht um die Kündigung der Wohnung. Außerdem habe ich mit jetzige Vermieterin alle Sachen über die Kündigung mündlich besprochen, habe ich von sie keine schriftliche Kündigung bekommen bzw. unterschrieben. Sie hat mir genug Zeit gegeben, um einen neuen zu suchen. Wir haben darüber Anfang Februar 2019 gesprochen. Mittlerweile habe ich den neuen Wohnung in 10 Tagen gefunden, wäre er aber ab 1.6.2109 verfügbar.

Das hat zu meine jetzige Vermieterin gar nichts gepasst, wollte sie dann auf einmal bis Mitte April, dass ich ausziehe.

Was soll ich in solchen ungünstigen Situationen machen, soll ich mich an Anwalt melden und von ihr einen schriftlichen Kündigung suchen?

Danke im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2019 15:36

Sehr geehrte Frau Rados,

wenn Sie aus der Wohnung ausziehen möchten, müssen Sie den Mietvertrag schriftlich kündigen. Eine Kündigung ist dabei immer spätestens am dritten Werktag eines Monats möglich und sie wird in diesem Fall zum Ablauf des übernächsten Monats wirksam. Die Kündigungsfrist beträgt also drei Monate. Wenn die Vermieterin Ihrerseits den Mietvertrag kündigen will, benötigt sie dafür einen guten Grund, beispielsweise Eigenbedarf. Bei einer Mietdauer von weniger als fünf Jahren beträgt die Kündigungsfrist dabei drei Monate, sie verlängert sich jedoch je nach Dauer des Mietverhältnisses auf bis zu neun Monate.

Wenn Sie sich nicht mit der Vermieterin einigen können, würden wir Ihnen in der Tat raten, sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Merco am 24.02.2019 22:15

Ich habe zwei Kinder 2 und 1 ich würde fürden 31.01.2019 gekündigt aber ich habe es unterschrieben und habe kein offen Zahlung und zahle immer am 01. Zur 01 und nicht am 15 wen ich mein Gehalt bekommen und bin fest angestellt. Und habe eine Brief bekommen wo drauf steht das ich am 22.02. Schlüsseln abgen soll aber ich möchte hier bleiben kita und sind alle hier und besucht auch schon.

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.02.2019 11:14

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider können wir die Umstände Ihrer Kündigung aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Wir würden Ihnen daher raten, Kündigungsschreiben und Mietvertrag einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zur rechtlichen Prüfung vorzulegen. Dort erfahren Sie, wie Sie weiter vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jeanny18 am 17.02.2019 14:23

Wie es mit älteren Mietern aus? Unsere Mieterin ist 82 Jahre und wohnt seit 5 Jahren in unserem Haus. Wir möchten aus unserer 160 qm Wohnung in die der Mieterin (70 qm) einziehen. Was müssen wir beachten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.02.2019 10:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Tipps zur Kündigung wegen Eigenbedarf finden Sie in unserem Artikel unter folgender Adresse: https://ratgeber.immowelt.de/a/kuendigung-wegen-eigenbedarf-so-sollten-vermieter-vorgehen.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

kabs67 am 17.02.2019 10:00

Hallo ,

ich habe da eine Klausel in meinem Mietvertrag gefunden,auf die mein Vermieter mich jetzt bei meiner Kündigung des Mietvertrages aufvetmergsam gemacht!

Der Mietvertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist von jeder Vertragspartei zum Ablauf jedes Kalenderjahres gekündigt werden.

Diese lautet:

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.02.2019 09:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine formularmäßige Vereinbarung, wonach die Kündigung des Mietvertrags durch den Mieter immer nur zum Ablauf eines Kalenderjahres zulässig ist, ist unwirksam. Dies ergibt sich aus § 573c BGB. Demnach ist die Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Gemäß Absatz 4 ist eine zum Nachteil des Mieters davon abweichende Vereinbarung unwirksam.

Bitte bachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mietos am 13.02.2019 09:08

Hallo,

habe mal eine Frage...

Wie verhält es sich denn, wenn man zusammen in einer WG wohnt und nun eine Partei aus dem Mietverhältnis aussteigen möchte und der andere dies blockiert und nicht unterschreiben möchte. Welche Möglichkeiten habe ich da?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.02.2019 09:51

Hallo Mietos,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie könnten den Vermieter bitten, dass er Sie aus dem Mietvertrag entlässt. Letztlich haben Sie darauf allerdings keinen Rechtsanspruch, der Vermieter kann dem auch einfach nicht zustimmen. Insofern wäre die beste Lösung, sich mit der verbleibenden Partei zu einigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

RM am 11.02.2019 16:27

Hallo,

mein Freund und ich haben einen Mietvertrag für 3 Jahre abgeschlossen mit beidseitigem Verzicht auf Kündigung mit Ausnahme von außerordentlicher Kündigung aus wichtigem Grund. Nun würden wir gerne ausziehen ist das möglich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.02.2019 09:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine fristlose (auch: außerordentliche) Kündigung kommt in der Regel nur in Frage, wenn der Vermieter seine Pflichten aus dem Mietvertrag erheblich verletzt oder wenn die Wohnung unbewohnbar oder ihr Zustand gesundheitsgefährdend ist. Ist das nicht der Fall, sind Sie in der Regel an den beidseitigen Kündigungsverzicht aus dem Mietvertrag gebunden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


RM am 12.02.2019 12:26

Auch wenn uns gesagt wurde, selbst wenn wir schlecht schlafen können wir kündigen?


Immowelt-Redaktion am 12.02.2019 12:35

Es stellt sich dann natürlich die Frage, warum überhaupt ein beidseitiger Kündigungsverzicht im Mietvertrag vereinbart wurde. Grundsätzlich sind auch mündliche Vereinbarungen (wie die von Ihnen genannte) wirksam, schwierig dürfte es nur sein, diese im Streitfall zu beweisen. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, würden wir Ihnen daher empfehlen, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt rechtlich beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

DanK. am 11.02.2019 04:41

hallo, ich Bewohne eine 2 Raum wohnung mit 55m2 und bis dato war das alles auch soweit ok... jetzt habe ich aber aus einem Sorgerechtstreit heraus meine beiden Kinder zugesprochen bekommen (junge und mädchen) Die Wohnung ist somit definitiv zu klein zumal sich meine Freundin bei mir recht häufig aufhält und ein Zusammenleben auf dem kleinen Raum sich als mehr als schwer darstellt... laut BGB und auch etwaigen neuFassungen ist im Falle von mehrlingsgeburten eine fristlose Kündigung zulässig... würde in meinem Falle die gleiche Prozedur möglich sein ? weil einen größeren Wohnraum hätte ich zeitnah in Aussicht der auch angemessen wäre

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.02.2019 14:24

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Rechtsprechung sieht die Schwangerschaft oder die Geburt von Kindern üblicherweise nicht als wichtigen Grund für eine fristlose Kündigung. Gleiches dürfte auch für Ihren Fall gelten. Natürlich können Sie mit dem Vermieter aber eine einvernehmliche Lösung zu einem früheren Ende des Mietvertrags finden, etwa indem Sie einen Nachmieter stellen. Bedenken Sie aber bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall raten wir zum Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

7399046 am 09.02.2019 23:41

Hallo, ich habe am 15.12.2018 eine Kündigung gemacht, dass die Vermieterin nicht geantwortet hat. Am 22.12.2018 habe ich bis 31.03.2019 eine neue Kündigung per Einschreiben gemacht . Der Vermieterin hat auch nicht geantwortet. Dann habe ich keine Bestätigung. Ich habe es einmal geschafft, mit ihr am Telefon zu sprechen, und sie sagt, sie akzeptiere die Kündigung nicht, weil ich einen 3-jährigen Vertrag habe, und sie wollte nicht mehr reden. Nun, ich habe ein neue Job 150km weit und wohne ich in andere Wohnung . Jetzt ch habe einen Freund, der wollt nur die Wochenende in meiner Wohnung bleiben möchten (und er bezahlt mir das Haus). Wie die Vermieterin hat meine Kündigung nicht angenommen und meinen Brief nicht beantwortet . Kann ich die Kündigungsfrist Stornieren und das Wohnung bleibt bei mir bis ende das Jahr ?Und ich versuche dann nochmal ein neuer Kündigung machen zum ende das Jahr weil wohne und arbeite ich über 100Km weit. weil die Vermieterin hat nicht geantwortet mein Kündigung (einschreiben) und mit Handy hat gesagt akzeptiert nicht. Aber wenn die Frau sieht, dass eine andere Person an den Wochenenden bleibt, kann sie ja sagen. Aber 2 Monate später ... ich denke, es ist schon zu spät ... es ist eine ältere Frau, die nur nach Problemen sucht wenn eine mieter geht raus, die Vermieterin versucht immer die kaution nehmen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.02.2019 12:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie einen Mietvertrag mit einem beidseitigem Kündigungsverzicht für drei Jahre abgeschlossen haben und wenn diese Vereinbarung wirksam ist, können Sie den Vertrag tatsächlich erst zum Ablauf dieser Frist kündigen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, Ihren Vertrag rechtlich prüfen zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

arnesarmj am 08.02.2019 11:58

Guten Tag,

unser Vermieter hat uns eine 50K Internetleitung zugesagt, die Adresse erreicht lediglich 16K. Wir sind am 01.02 eingezogen, besteht ein Widerrufsrecht für den Mietvertrag oder ein Sonderkündigungsrecht?

MfG

Arnesa Ramaj

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.02.2019 13:04

Hallo arnesarmj und vielen Dank für Ihren Kommentar.

EIne fristlose Kündigung des Mietverhältnisses oder gar eine Anfechtung des Mietvertrags ist nur bei sehr schwerwiegenden Pflichtverletzungen möglich; so etwas wie ein Widerrufsrecht oder ein Sonderkündigungsrecht gibt es im Mietrecht nicht. Ob das langsamere als zugesicherte Internet eine Kündigung rechtfertigt, wagen wir zu bezweifeln. Da wir jedoch die genaue Vereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Vermieter nicht kennen, ist usn eine abschließende Beurteilung nicht möglich.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Melphis am 07.02.2019 04:01

Hallo,

Zunächst einmal tut mir leid, mein Deutsch ist immer noch nicht sehr gut. Ich wohne in WG in Dortmund. Mein Vermieter verlangt jeden Monat sehr hohe Strom-, Wasser- und Heizkosten. Nachdem ich meinen Vertrag geprüft habe, stelle ich fest, dass der Vermieter die Stückpreise geändert hat und er sie erhöht hat. Leider habe ich den Vertrag unterschrieben. Wenn ich normale Basispreise und normale Stückpreise überprüfe, muss ich sehr viel weniger zahlen. Und er zeigt mir nicht die Originalrechnungen. Meine Frage ist also, auch wenn ich diese hohen Stückpreise vertraglich unterschreibe. Ist das legal? Kann der Vermieter von Rechnungen profitieren? Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.02.2019 12:51

Hallo Melphis und vielen Dank für Ihren Kommentar.

In den meisten Fällen werden Mietverträge so abgeschlossen, dass neben der monatlichen Kaltmiete eine Nebenkostenvorauszahlung zu entrichten ist. In diesen Fällen muss der Vermieter einmal jährlich nach den Vorgaben der Betriebskostenverordnung über die Nebenkosten abrechnen. Dabei kann er - anteilig für die jeweilige Wohnung - nur das verlangen, was ihm auch in Rechnung gestellt wurde, es ist also nicht zulässig, Phantasiepreise abzurechnen.

Möglich ist es auch, dass im Mietvertrag eine Nebenkostenpauschale vereinbart wird. In diesem Fall kann der Vermieter die Pauschale in Textform dann erhöhen, wenn die tatsächlichen Nebenkosten auch gestiegen sind. In der Praxis verpflichtet das den vermieter dazu, eine genaue Abrechnung zu erstellen. Damit kann er die Erhöhung nachvollziehbar erklären. Auch hier gilt: Es müssen die tatsächlich angefallenen Nebenkosten zugrunde gelegt werden und nicht irgendwelche Phantasiewerte.

Im konkreten Fall raten wir Ihnen dazu, sich an einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden, da wir Ihre Frage aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 07.02.2019 12:53

Noch eine Ergänzung: Sie haben, wenn Sie die Richtigkeit Ihre Nebenkostenabrechnung anzweifeln, Anrecht auf Belegeinsicht.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Gerd am 04.02.2019 17:11

Hallo, wir haben zum 01.01.2019 einen Mietvertrag unterschrieben, durch mehrere Unstimmigkeiten mit dem Vermieter sahen wir uns gezwungen diesen zum 30.01.2019 wieder fristgerecht zu kündigen. Jetzt verlangt der Vermieter einen Wohnungsschlüssel von uns zurück um einen Makler zu beauftragen die Wohnung neu anzubieten und diese etwaigen Interessenten zu zeigen. Ist er dazu berechtigt oder muss er oder der Makler sich mit uns in Verbindung setzen um gemeinsam einen Besichtigungstermin festzulegen. Wir würden ungern einen Wohnungsschlüssel vor der Wohnungsrückübergabe an den Vermieter aushändigen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.02.2019 08:28

Hallo Gerd und vieloen Dank für Ihren Kommentar,

ein Vermieter hat während der Zeit, in der der Mietvertrag noch läuft, grundsätzlich keinen Anspruch auf einen Schlüssel. Allerdings hat der Mieter in gewissem Umfang die Pflicht, Besichtigungstermine mit potenziellen Nachmietern zu ermöglichen, nach gängiger Rechtsprechung allerdings nicht ausufernd und nur zu üblichen Zeiten. Dabei muss der Mieter (oder der ihn veretretende Makler) dies rechtzeitig ankündigen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Squighoppaz am 01.02.2019 21:33

Hallo, unser Vermieter möchte sein Haus verkaufen, was wir als Mieter für Rechte haben wissen wir.

Wir haben zum 01.03 eine neue Immobilie die wir mieten können.

Nun meine Frage; muss ich die gesetzliche Kündigungsfrist einhalten oder habe ich ein Sonderkündigungsrecht aufgrund der Situation?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.02.2019 09:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Sonderkündigungsrecht sieht das Gesetz für diesen Fall nicht vor, nein. Es bleibt also bei der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Yahoo am 31.01.2019 22:18

Hallo Wenn ich heute einen Mietvertrag unterschreibe, fängt das erst in einem anderen Monat an Kann ich den Vertrag kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.02.2019 09:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wann der Mietvertrag zu laufen beginnt, sollte auch aus dem Mietvertrag selbst hervorgehen. Kündigen können Mieter den Mietvertrag in der Regel immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats. Das gilt zumindest dann, wenn im Mietvertrag kein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna_Bella99 am 29.01.2019 19:56

Hallo liebes Immowelt-team,

Ich habe eine Frage zu meiner persönlichen Wohnsituation. Und zwar wohne ich in einer 1-Zimmerwohnung in der auch die Heizungsanlage für das ganze 12 Parteienhaus ist. Nur diese ist seit Wochen und Monaten so defekt, das andauernd, die Heizungsanlage aus geht, und ein Störknopf anfängt zu leuchten, den ICH dann drücken muss, damit die Heizung wieder bei allen Funktioniert. So das Problem ist, das ich erst seit November in der Wohnung wohne, aber schnellstmöglich wieder daraus möchte, da dies nicht die einzige Unannehmlichkeit ist. Mein Mieter hat auch einen zweit Schlüssel, den er (zwar mit meiner Einwilligung,aber nur, damit nicht alle andern in dem Haus frieren müssen) an eine Heizungsfirma weiter gegeben hat, damit mein Mieter nicht selbst in die Wohnung muss um auf den Knopf zu drücken, weil ich auch immer seltener in der Wohnung bin.

Meine Frage ist nun, ob ich meine Wohnung fristlos kündigen kann oder mir zumindest eine Mietminderung zu steht.

Die Heizungsfirma, war auch schon 4 mal da (einmal ohne mich) und konnten nur feststellen, das die Heizungsanlage einfach zu alt ist und erneuert werden muss. So nun erzählt mir meine Vermieterin schon seit 2 Wochen, dass dort eine neue Heizung hin kommen soll, wofür die Firma auch 2 Tage in meine Wohnung müsste, aber ich habe immer noch kein Termin von ihr bekommen, an welchen Tagen die in meine Wohnung müssen (wann es damit los geht)

Kann ich auch auf Grund dessen fristlos kündigen?

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.01.2019 09:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell ist ein Grund für eine fristlose Kündigung dann gegeben, wenn die Fortsetzung des Mietverhältnisses für eine der Parteien absolut unzumutbar geworden ist. Wir können aber leider nicht abschließend beurteilen, ob das bei Ihnen im Streitfall auch ein Richter so sehen würde. Gleichermaßen können wir nicht abschätzen, inwiefern eine Mieterhöhung angemessen wäre und in welcher Höhe. Bedenken Sie bitte auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir können Ihnen daher nur raten, sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise vom örtlichen Mieterverein oder direkt von einem auf Mietrecht spezialisierten Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

U.Petrich am 28.01.2019 20:40

Darf eine Hausverwaltung für das Ausstellen einer Bescheinigung für Mietschuldenfreiheit und Wohnungsgeberbescheinigung eine Bearbeitungsgebühr von 10 € verlangen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.01.2019 09:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter (oder in dessen Rolle die Hausverwaltung) ist gesetzlich verpflichtet, die Wohnungsgeberbestätigung auszustellen. Für diese gesetzlich vorgeschriebene Bestätigung darf der Vermieter kein Geld verlangen, weil es hierfür keine Anspruchsgrundlage gibt. Die Frage, ob ein Vermieter für das Ausstellen einer Mietschuldenfreiheitsbescheinigung Geld verlangen darf, ist rechtlich nicht abschließend geklärt. Im Gegensatz zur Wohnungsgeberbestätigung ist er hier aber nicht verpflichtet, sie auszustellen, weshalb einiges dafür spricht, dass er sich diesen Aufwand bezahlen lassen darf.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

reeg000s am 28.01.2019 19:48

Falls der Vermieter mit einer Frist von 3 Monaten kündigt und der Mieter eine neue Wohnung bereits einen Monat nach der Kündigung beziehen kann, muss der Mieter dann dennoch die 3 Monatsfrist für die alte Wohnung einhalten?

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.01.2019 09:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, der Vermieter kann auf die Einhaltung der Kündigungsfrist und die Fortzahlung der Miete in diesem Zeitraum bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Faisa am 27.01.2019 05:33

Faisa am 26.01.2019. Guten Tag, ich wohne seit 2015 in einer Wohnung habe 380 Kaltmiete und Wasser und abwesser habe ich an die Stadt bezahlt.Seit 2017 worde die wohnung eine neuer Vermieter seitem bezahle ich 560€ Warmmiete und ich muss an die Stadt noch Wasser 30€ und Abwasser 71€ bezahlen.ich habe mit der Vermieter darüber besprochen und der interessiert das nicht ich muus jetzt noch dazu die nebenkosten Nachzahlung zahlen. Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.01.2019 10:34

Hallo Faisa,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Nebenkostenabrechnung haben, können Sie beim Vermieter die Belege einsehen, die hierfür als Grundlage gedient haben. Hierzu haben Sie als Mieter ein Recht. Sollte auch das keine Klarheit bringen, würden wir Ihnen Empfehlen, die Abrechnung von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt rechtlich prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

C. Schuste am 18.01.2019 19:32

Guten Tag. Ich wohne seit 18 Jahren in einer Wohnung. In meinem Mietvertrag steht eine Kündigungsfrist von sechs Monaten. Muss ich diese einhalten? Oder gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten auch, wenn es anders im Mietvertrag unterzeichnet wurde.

Danke im voraus, für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.01.2019 10:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Kündigung für den Mieter ist laut § 573c, Absatz 1 BGB spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Laut Absatz 4 des gleichen Paragraphen ist eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung unwirksasm. Der Vermieter kann also nicht einfach die Kündigungsfrist für den Mieter einseitig um drei Monate verlängern. Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andreas am 17.01.2019 16:46

Guten Tag. Ich bin seit knapp 3 Jahren, arbeitsbedingt Mieter einer Zweitwohnung. Im August letzten Jahres wurde ich krank und bin demnach, seit knapp 5 Monaten nicht mehr in der Wohnung gewesen, zahle aber bis zum heutigen Tage die volle Miete, da ich nicht wusste wie lange es sich mit der Krankheit ziehen wird. Bisher hab ich nie eine Nebenkosten Abrechnung erhalten, da jegliche Zähler über die selben wie vom Vermieter laufen. Ist es mir daher irgendwie möglich die Nebenkosten der letzen 5 Monate erstattet zu bekommen oder kann ich eventuell sogar vorzeitig aus dem Mietvertrag (vor der 3 Monatsfrist) austreten und wie formuliere ich das Ganze am besten in einem Schreiben? Danke für vorab für die Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2019 10:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter die Nebenkostenabrechnung verspätet oder gar nicht ausstellt, bedeutet das, dass er zu einem späteren Zeitpunkt keine Nachforderungen mehr geltend machen kann. Es hat aber nicht zur Folge, dass bereits gezahlte Nebenkosten erstattet werden und es hat auch keine Auswirkungen auf die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gerd am 17.01.2019 15:32

Wir haben eine Wohnung ab dem 01.01.2019 gemietet. Nach Absprache mit dem Vermieter und der von ihm beauftragten Hausverwaltung wurde uns die Wohnung bereits am 28.12.2018 übergeben. Bei der Übergabe erlebten wir eine böse Überraschung, da keinerlei Reinigung bzw. Grundreinigung der Wohnung vorgenommen worden war. In Absprache mit der vom Vermieter beauftragten Hausverwaltung wurde die gesamte Reinigung der Wohnung und Möbel von uns vorgenommen. Dies wurde auch im Übergabeprotokoll vermerkt. Nach jetziger Rückfrage beim Vermieter zu einer entsprechenden Vergütung dafür , wurde diese von ihm abgelehnt. Auch über weitere zu in Anspruch nehmende Handwerker wie Maler und Elektriker wurd bis heute von Ihm noch keinerlei zusagen gemacht.

Besteht die Möglichkeit den geschlossenen Mietvertrag auf grund der angeführten Punkte fristlos zu kündigen?

Bisher konnten von uns noch keinerlei Termine eines Umzugs konkret festgelegt werden.

Viele Grüße

Gerd

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.01.2019 15:35

Hallo Gerd und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine fristlose Kündigung dürfte in diesem Fall nur schwer möglich sein. Im Streitfall würde es darauf ankommen, inwieweit Sie beweisen können, welche Absprachen Sie mit dem Vermieter getroffen haben. Es gibt kein Gesetz, das vorschreibt, dass eine Wohnung nur nach einer Grundreinigung übergeben werden darf, insofern hängt alles von ebendiesen Vereinbarungen ab. Auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, würden wir Ihnen raten, sich zur Situation beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Yvonne am 16.01.2019 09:24

Guten Morgen,

ich möchte meine Wohnung kündigen. Im Mietvertrag steht aber folgendes drin:

Das Mietverhältnis beginnt am 01.02.2017 und endet am 31.01.2020. Das Mietverhältnis verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn eine der Parteien nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der Mietzeit der Verlängerung widerspricht oder kündigt.

Ist das so zulässig? Und mit welcher Frist kann ich jetzt kündigen?

Liebe Grüße

Yvonne

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.01.2019 11:44

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Mietverhältnis kann laut § 575 des Bürgerlichen Gesetzbuchs nur mit einem Befristungsgrund befristet werden. Fehlt dieser Grund, ist die Vereinbarung zur Befristung unwirksam, mit der Folge dass es sich um ein ganz reguläres, unbefristetes Mietverhältnis handelt. In diesem Fall gilt für den Mieter die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten, die Kündigung ist also immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

K. H am 15.01.2019 18:58

Hallo. Ich bin schon 11 Jahre einer Wohnung. Habe eine unbefristet Mietvertrag. Kann ich sofort kündigen oder auch drei Monate muss warten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.01.2019 09:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Mietdauer spielt für die Kündigungsfrist des Mieters keine Rolle. Wenn nichts anderes vereinbart wurde, gilt für den Mieter daher auch nach elf Jahren die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

J. am 10.01.2019 09:36

Hallo, bin seit 1 Jahr in einer Wohnung. Habe einen Mietvertrag über 3 Jahre kann ich trotzdem kündigen? Danke für Auskünfte

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.01.2019 11:35

Hallo J.,

handelt es sich um einen qualifizierten Zeitmietvertrag oder um einen unbefristeten Vertrag mit einer Klausel über einen beidseitigen befristeten Kündigungsauschluss?

In ersterem Fall würde gelten: Im Vertrag muss ein zulässiger Befristungsgrund angegeben sein (z.B. späterer Eigenbedarf des Vermieters). Ist kein Befristungsgrund angegeben oder entfällt dieser während der Mietzeit, so gilt der Vertrag als unbefristet abgeschlossen mit der Folge, dass der Mieter jederzeit mit der gesetzlichen Kündigungsfrist kündigen kann. Gibt es allerdings den Befristungsgrund, so gilt: Vertrag ist Vertrag.

Sollte es sich dagegen um einen Vertrag mit beidseitigem Kündigungsverzicht für einen gewissen Zeitraum handeln, ist zunächst zu prüfen, ob die entsprechende Klausel wirksam ist. Ist sie unwirksam, so gilt auch hier: Eine Kündigung ist innerhalb der regulären gesetzlichen Kündigungsfrist jederzeit möglich. Ist sie dagegen wirksam, so ist diese vertragliche Verpflichtung von beiden Seiten einzuhalten. Dann hilft nur das Entgegenkommen des Vermieters.

Was in Ihrem Fall gegeben ist, sollten Sie am besten vor Ort von einem Mieterverein oder einem fachanwalt für Mietrecht klären lassen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Gol am 09.01.2019 20:57

Guten Tag,

Mein Freund bewohnt eine Wohnung bei einer Wohnungsgesellschaft. Schon vor einem Jar hat er sich bei der Wohnungsgesellschaft beschwert, weil das Treppenhaus von anderen Mietern nicht sauber gehalten und gereinigt wird. Darüberhinaus auch über den Lärm, den sein Nachbar non-stop verursacht. Bis heute hat er keine positiven Veränderunen gesehen. Kann er fristlos den Mietvertrag kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.01.2019 10:11

Hallo Gol und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Eine fristlose Kündigung ist nur bei einer erheblichen Pflichtverletzung möglich. Ein unsauberes Treppenhaus dürfte wohl nur in Ausnahmefällen darunter fallen und bei Lärm kommt es auf das Ausmaß an. Ob die Pflichtverletzungen so erheblich sind, dass sie eine fristlose Kündigung rechtfertigen würden, können wir nicht beurteilen. Sie sollten sich ggf. vor Ort von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt für Mietrecht beraten lassen und dann ggf. auch die Frage nach einer möglichen Mietminderung abbklären.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Frauholle am 08.01.2019 11:15

Hallo kann ich sondermässig kündigen da ich ein Haus gemietet habe seit 19jahren was für kinderreiche ab 4 kindern ist wir aber nur noch zu dritt sind anstatt wie damals zu 12 personen?? Danke

auf Kommentar antworten

Frauholle am 11.01.2019 14:42

Danke für die schnelle Antwort war mir zwar sicher aber es wurde mir ja nochmals bestätigt danke LG frauholle


Immowelt-Redaktion am 08.01.2019 12:48

Hallo Frauholle,

ein solches Sonderkündigungsrecht sieht das Gesetz nicht vor.

Ein normales Mietverhältnis kann in der Regel allerdings inenrhalb der gesetzlichen Frist gekündigt werden: Spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats, also mit einer Frist von knapp drei Monaten.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Tanja Nadolski am 07.01.2019 17:55

Hallo, habe meine alte Wohnung (24j.lang) aufgrund einer Mieterhöhung, als Sonder Kündigung am 21.12. zum 28.2. gekündigt. Vermieter erklärt Kündigung als ungültig. Was kann ich tun? Mit freundlichen Grüßen T. Nadolski

auf Kommentar antworten

Christian Zimmer am 15.03.2019 11:05

Hallo.

Ich habe auch zur Zeit Sonderkündigungsrecht. Eingang der Mieterhöhung war am 16.01. wirksam zum 01.04. Laut Schreiben habe ich Bedenkzeit bis Ende März. Entspricht das auch der Frist im §561, oder bin ich dafür schon zu spät? Ist es erforderlich eine Formulierung einzubauen, dass ich fristgerecht kündige, sollte die Sonderkündigung nicht greifen?

Viele Dank

C. Zimmer


Immowelt-Redaktion am 15.03.2019 11:21

Sehr geehrter Herr Zimmer,

im Wortlaut heißt es in § 561 BGB: "Macht der Vermieter eine Mieterhöhung nach § 558 oder § 559 geltend, so kann der Mieter bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der Erklärung des Vermieters das Mietverhältnis außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen." Haben Sie also die Mieterhöhung am 16. Januar erhalten, haben Sie noch bis Ende März Zeit, zu kündigen. Das Mietverhältnis würde dann (bei einer Kündigung im März)mit dem 31. Mai enden.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


T.N. am 07.01.2019 18:08

Vorangegangen sind Mängel der Wohnung, d.ich der Vermieterin gezeigt habe, ich dann a. Reaktion wartete, stattdessen lediglich Mieterhöhung folgte


Immowelt-Redaktion am 08.01.2019 11:59

Hallo Tanja und vielen Dank für Ihren Kommentar.

In § 561 BGB heißt es: "Macht der Vermieter eine Mieterhöhung nach § 558 oder § 559 geltend, so kann der Mieter bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der Erklärung des Vermieters das Mietverhältnis außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen. 2Kündigt der Mieter, so tritt die Mieterhöhung nicht ein."

Wenn Sie diese gesetzlichen Voraussetzungen eingehalten haben, ist die Kündigung wirksam, ganz gleich, was der Vermieter dazu sagt.

Sollte dieser nicht kooperativ sein, raten wir Ihnen, sich von einem Fachanwalt für Mietercht oder einem Mieterverein beraten zu lassen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Anfrager am 03.01.2019 18:23

Hallo,

Ich habe für 7 Monate ein Zimmer gemietet. Zunascht waren die Vermieterin und ich uns einig, dass die Miete nur 3 Monate dauern würde (der letzte Mitbewohner war im Urlaub weg und ich wusste nicht genau wie lange ich in dieser Stadt bleiblen würde). Kein Vertrag wurde unterschrieben, nur eine Handschrift mit der Laufzeit, dem Monatsbetrag und der Kaution auf einem Blatt. Einen Monat vor dem Ablauf gibt die Vermieterin mir die Möglichkeit, länger zu bleiben (ohne spezifische Dauer). Nachdem ich den neuen Zeitraum anfangen hatte (4. Monat), bittet sie mich dass ich zu einem anderen Zimmer von der gleichen Wohnung umziehe (mein letztes Zimmer wird von einem anderen Mitbewohner besetzt werden). Obwohl ich etwas mehr für die Miete bezahlen muss, nehme ich an. Ich hatte keine andere Option (ich hatte ein Frist von nur 2 Wochen). Ich bitte sie einen Vertrag zu unterzeichnen aber sie schiebst es auf (endlich wurde es nie gemacht).

Anfang Dezember (7. Monat) teile ihr mit dass ich im nächsten Monat ausziehe. Ich erkläre ihr dass ich in der Innenstadt wegen meiner Arbeit und Schule wohnen möchte (ich wohnte in der Umgebung) und ein günstigeres Zimmer gefunde habe. Sie versteht gar nichts und sagt mir dass ich eine mündliche kündigungsfrist von 3 Monaten. Sie gibt mir keine Kaution züruck und für die letzte Wochen verkommt sie eine Belastung: Behodrugen, Stromsausfall der einigen elektronischen Geräte, sie kommt in mein Zimmer während ich weg bin (sie wohnt im Erdgeschoss). Ich habe immer pünktlich meine Miete bezahlt und die Wohnung nicht beschädigt. Meine Frage ist, soll ich mit einem Rechtsberater sprechen? Eigentlich habe ich Angst vor Repressalien. Ich bin ausländer, deshalb kenne ich nicht gut das Gesetz in Deutschland.

Vielen Dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.01.2019 09:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein mündlicher Mietvertrag entsteht, wenn ein mündliches Vertragsangebot (Vertragsparteien, Mietgegenstand, Zeitpunkt des Einzugs, Dauer des Mietverhältnisses, Höhe des Entgelts müssen darin enthalten sein) eines Vertragspartners von dem anderen angenommen wurde. Für mündliche Mietverträge gelten, ebenso wie für schriftliche, die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ab § 549 festgehaltenen Rechte und Pflichten. Das heißt, es gilt auch bei einem mündlich geschlossenem Mietvertrag eine gesetzliche Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten (§ 573c).

Wenn jedoch Ihre Vermieterin sich nachweisbar unerlaubt Zutritt zur Mietsache verschafft, rechtfertigt dies eine sofortige und fristlose Kündigung ihrerseits.

Beachten Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten können. Wir empfehlen, sich Rat bei einem Fachanwalt oder einer Mietervereinigung wie dem Deutschen Mieterbund zu holen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gundi am 02.01.2019 13:09

Hallo, ich habe eine Wohnung gekauft und will den Mietern wegen Eigenbedarf kündigen. Sie haben eine Elternbürgschaft. Muss ich den Elternteil schriftlich über die Kündigung informieren? Die Mutter hat als Mietbürgin den Vertrag mit unterschrieben. Der Mietvertrag läuft aber auf ihre Tochter nebst Freund.

Vielen Dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 09:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Tochter und der Freund die Hauptmieter sind, dann reicht eine Kündigung an die beiden.

Beachten Sie jedoch bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder eine Eigentümervereinigung wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

rottibaby am 30.12.2018 16:57

Hallo,

Wir wohnen in einem 2 Familienhaus mit dem Vermieter unter einem Dach. Der Vermieter will das Haus verkaufen. Wir haben uns in der Zeit auch ein Eigenheim gekauft und haben fristgerecht zum 1.4.2019 gekündigt. Mängel die durch uns entstanden sind beseitigen wir. Aber kann der Noch-Vermieter sagen, dass sich das Mietverhältnis verlängert ?

Das Haus steht zum Verkauf und der Vermieter hat sich eine Eigentumswohnung gekauft.

Was müssen wir noch beachten ?

Danke für Antworten !!

Viele Grüße Claudia

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 16:24

Hallo rottibaby,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sofern ein Mieter regelkonform gekündigt hat, ist diese Kündigung auch gültig. Der Vermieter kann in der Regel nicht einseitig festsetzen, dass sich das Mietverhältnis verlängert.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie sich wegen des weiteren Vorgehens unsicher sein, empfehlen wir Ihnen, einen Fachanwalt für Mietrecht oder den Mieterverein zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Lucien am 21.12.2018 22:45

Guten Tag,

Unsere Tochter hat einen Mietvertrag gemeinsam mit einer Mitbewohnerin unterschrieben und die 2 1/2 Zimmerwohnung als WG genutzt. Jetzt möchte sie ausziehen, die Freundin aber weiter dort wohnen. Kann sie problemlos mit der gesetzlichen Kündigungsfrist kündigen? Im Mietvertrag ist festgelegt, dass „der Auszug eines Mieters nicht zur Entlassung aus dem Mietvertrag führt.“

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.12.2018 12:00

Hallo Lucien,

besten Dank für Ihren Kommentar. Sind alle Mieter Hauptmieter, d.h., alle haben den Mietvertrag unterschrieben, übernehmen sie auch die volle vertragliche Haftung gegenüber dem Vermieter. Dies bedeutet aber auch, dass ein Mieter nicht aus dem Mietverhältnis ausscheiden kann, indem er kündigt. Hierzu bedarf es einer vertraglichen Vereinbarung zwischen allen Mietern und dem Vermieter, mittels der sich alle Beteiligten einigen, dass das Mietverhältnis auch dann fortgesetzt wird, wenn ein Mieter aus dem Mietverhältnis ausscheidet. Mehr Infos finden Sie im Artikel WG-Mietvertrag: Drei Alternativen. Ist dies nicht der Fall, müssen alle Hauptmieter den Vertrag kündigen und die verbleibenden WG-Bewohner müssen mit dem Vermieter einen neuen WG-Mietvertrag abschließen. Da wir Ihren Fall aber aus der Ferne und ohne Einsicht in den Vertrag nicht beurteilen können und wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, möchten wir Ihnen den Gang zum Fachanwalt oder zum Mieterbund empfehlen. 

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Andreas am 20.12.2018 05:32

Guten Tag ! Ich habe meine Wohnung am 28.11.2018 per Einschreiben mit Rückschein zum 28.02.19 fristgerecht gekündigt! Leider hat der Vermieter es nicht für nötig empfunden diese Kündigung in Empfang zu nehmen bzw. Von der Post abzuholen ! Wie verhalte ich mich nun weiter? Anwalt aufsuchen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 09:44

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir würden in diesem Fall empfehlen, die Bestätigung aufzuheben, dass der Vermieter das Einschreiben mit Rückschein ignoriert hat und sicherheitshalber ein zweites einfaches Einschreiben hinterherzuschicken. Sollte der Vermieter dann aber dennoch auf eine weitere Zahlung der Miete bestehen, obwohl das Mietverhältnis eigentlich schon zu Ende wäre, empfehlen wir tatsächlich das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

John1206 am 16.12.2018 12:45

Hallo, Ich bin seit Juni 2018 in meine Wohnung eingezogen worden. Jetzt möchte ich die Wohnung kündigen und hätte ein Nachmieter gefunden aber meinem Vermieter hat gesagt das die brauchen keine neue Nachmieter, weil der Vermieter die Gebäude verkaufen möchte. Soll ich noch die Wohnung für 3 Monaten bezahlen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.12.2018 11:40

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich ist der Vermieter nicht verpflichtet, etwaige Nachmieter zu akzeptieren. Er kann auf die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten und damit auch auf die Miete in diesem Zeitraum bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wohnung123 am 12.12.2018 10:12

Hallo, wir sind im August von Spanien nach Augsburg gezogen. Da wir von Spanien aus keine Wohnung in Augsburg besichtigen konnten, hat der neue Chef uns eine Wohnung gesucht und mit der Vermieterin besprochen, das wir nur auf Zeit dort wohnen bleiben. Die Vermieterin sagte auch zu dem Chef das wir jederzeit so wieder ausziehen könnten. Jetzt wollen wir wieder aus dieser Wohnung in Augsburg ausziehen, aber die Vermieterin will ein Kündigungsschreiben und besteht auf die 3 monatige Kündigungsfrist. Wir haben keinen Mietvertrag abgeschlossen und sie wollte die Miete immer bar auf die Hand. Einen Nachmieter werden wir nicht finden können, da die Wohnung total überteuert ist und nur aus einem Zimmer besteht. Zudem will sie uns auch die Kaution nicht wiedergeben. Wir haben vom 22.8.18 bis 22.12.18 dort gewohnt. Kann die Vermieterin auf die Kündigungsfrist bestehen? Es gibt nichts schriftliches. Wäre toll, wenn uns jemand einen Rat geben könnte, wie wir uns verhalten sollen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.12.2018 11:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Mietvertrag wird zwar in den meisten Fällen schriftlich abgeschlossen, es gibt aber keine Verpflichtung hierzu. Insofern zählt auch ein mündlich geschlossener Vertrag als Mietvertrag, der den Bestimmungen des deutschen Mietrechts unterliegt. Demnach hat der Mieter eine Kündigungsfrist von drei Monaten und der Vermieter kann auf die Einhaltung dieser Frist bestehen. Grundsätzlich wären auch abweichende Vereinbarungen zum Wohle des Mieters zwar möglich. Dann müssten Sie aber belegen können, dass die Vermieterin Ihnen einen Verzicht auf die Kündigungsfrist zugesichert hat.

Die Kaution darf die Vermieterin allerdings nicht ohne Weiteres behalten, sondern nur für den Fall, dass in der Wohnung Schäden verursacht wurden, die damit repariert werden müssen. Einen Teil dürfte die Vermieterin auch für eine etwaige ausstehende Betriebskostenabrechnung einbehalten. Wir würden Ihnen daher raten, Ihren Fall einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzutragen. Im konkreten Fall dürfte sich vor allem die Frage stellen, ob wirklich Sie selbst oder nicht viel eher Ihr Chef den Mietvertrag geschlossen hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bayerin2018 am 09.12.2018 16:09

Ich benötige dringend Hilfe, wir haben in unserem Mietvertrag eine Vereinbarung, dass wir 4 Jahre im Mietshaus wohnen bleiben müssen eher wir kündigen können. Haben aber jetzt von meinen Eltern ein Grundstück geschenkt bekommen und würden somit nach 2 Jahren und 6 Monaten aus dem Haus ausziehen? Ist das möglich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 11:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn in Ihrem Mietvertrag wirksam ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart worden ist, kann der Vermieter darauf bestehen, dass in diesem Zeitraum auch keine Kündigung möglich ist. Natürlich ist es aber möglich, dass Sie sich mit dem Vermieter unbürokratisch auf ein früheres Ende des Mietvertrags einigen, nur einen Rechtsanspruch darauf haben Sie unter Umständen nicht. Ob die fragliche Vereinbarung auch wirklich wirksam ist, können wir aus der Ferne aber nicht abschließend klären, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir raten Ihnen daher, den Vertrag einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hudi am 08.12.2018 06:36

Guten Morgen,

ich habe den Vermietern schriftlich eine Frist zur Beseitigung von gravierenden Mietmängeln gesetzt (zuvor auch mehrmals mündlich und per WA) und mit einer Mietminderung gedroht. Nun fangen sie langsam an, den Mangel zu beseitigen und werden meines Erachtens nach nicht bis zur Frist fertig sein. Außerdem werden sie einen weiteren Mangel gar nicht beheben können. Kann ich trotzdem die Miete mindern? Meine Vermutung ist, dass sie nur Zeit schinden wollen, bis wir dann ausgezogen sind.

Viele Grüße.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 09:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung ist grundsätzlich ab dem Zeitpunkt möglich, zu dem der Vermieter von einem Mangel weiß. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir aus der Ferne nicht prüfen können, ob und in welchem Umfang eine Mietminderung in Ihrem Fall gerechtfertigt ist. Hierzu empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ostfriesin am 05.12.2018 19:03

Wir haben fristgerecht zum 31.01.2018 gekündigt und dem Vermieter vorgeschlagen selbst einen Nachmieter zu suchen, sollten wir die Wohnung vorher räumen können. Auf diesem Weg haben wir selbst die Wohnung übernommen.

Der Vermieter hat auf die Kündigung reagiert, nicht aber auf den Vorschlag dass wir einen Nachmieter suchen.

Am 29.11. hat der Vermieter per WhatsApp geschrieben, er wolle bis Sonntag Fotos der Wohnung (ausdrücklich inkl. Schafzimmer) und Termine für Besichtigungen von uns haben. Der Bitte nach Fotos konnten wir heute erst nachkommen ( Fotos der Vormieter) und wir haben angegeben dass Besichtigungstermine ab Anfang Januar möglich sind. Dies wird vom Vermieter aus Angst um Mietausfall entschieden abgelehnt.

Er besteht darauf die Wohnung dieses Wochenende zu inserieren. Und droht bereits a.) mit Anwalt wenn wir nicht jetzt schon Besichtigungen ermöglichen und b.) mit Übernahme von ausfallenden Mieten, sollten er nicht nahtlos weiter vermieten können.

Auch Besichtigungstermine zwischen Weihnachten und Neujahr, lehnt er wg. eigenen Terminen ab.

Wie sollen wir uns verhalten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2018 11:06

Liebe Ostfriesin,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell ist der Vermieter nicht verpflichtet, einen Nachmieter zu akzeptieren - dies ist nur in wenigen Fällen der Fall. Mehr hierzu lesen Sie im Artikel Nachmieter suchen: schneller raus aus dem Mietvertrag? Was den Besichtigungstermin betrifft: Der Vermieter darf die Wohnung betreten, wenn er diese mit Kauf- oder Mietinteressenten besichtigen möchte. Der Vermieter muss den Mieter frühzeitig über Besichtigungstermine informieren und dabei die Belange des Mieters beachten: Entsprechend hat die Besichtigung werktags zu erfolgen (ob Samstag hierzu zählt, da spalten sich die Meinungen der Gerichte). Besichtigungstermine an Sonn- und Feiertagen müssen Mieter hingegen nicht dulden. Der Mieter kann einen Termin ablehnen, muss dann aber einen Ersatztermin anbieten. Mehr Infos finden Sie hier Hereinspaziert? In diesen Fällen hat der Vermieter ein Besichtigungsrecht

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

hansottoteschner am 01.12.2018 12:10

Wir wohnen seit über 9 Jahren zur Miete in einem Einfamilienhaus. Der Vermieter hat uns unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist zum 30.04.2019 gekündigt, da er die Immobilie verkaufen will. Nunmehr ist der Verkauf im Oktober d.J. erfolgt, wie er uns mündlich mitgeteilt hat. Der neue Eigentümer beabsichtigt die Immobilie selbst zu nutzen. Meine Frage ist nun; Hat die Kündigungsfrist des alten Eigentümer Bestand oder muss der neue Eigentümer eine neue Kündigung wegen Eigenbedarf aussprechen?

auf Kommentar antworten

Frank am 07.12.2018 16:54

Haben Sie die Kündigung ihres jetzigen Vermieters denn anstandslos akzeptiert?

Diese ist doch gar nicht möglich, es sei denn, er hätte Eigenbedarf geltend gemacht oder aber es gab gravierende Verfehlungen Ihrerseits.

Wenn jetzt ein neuer Eigentümer ins Spiel kommt, müßte der ggf. wegen Eigenbedarf kündigen, mit entsprechender Kündigungsfrist.


Frank am 07.12.2018 17:51

Sehe gerade, IMMOWELT hat ja schon trefflich geantwortet!


Immowelt-Redaktion am 03.12.2018 08:33

Hallo und vielen Dank für Ihren kommentar,

der geplante Verkauf eines Hauses ist kein Kündigungsgrund. Wird eine Kündigung aus diesem Grund ausgesprochen, ist sie unwirksam, der Mietvertrag läuft somit einfach weiter. Der neue Eigentümer kann allerdings unter Umständen tatsächlich unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist aufgrund von Eigenbedarf kündigen.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hudi am 25.11.2018 11:20

Kann man nach einer fristgerechten Kündigung des Mietvertrages noch eine fristlose Kündigung nachreichen? Ich werde wegen starkem Schimmelbefall zu Ende Februar kündigen. Habe aber erst später einen Termin beim Anwalt und das Gesundheitsamt nimmt auch erst in ein paar Tagen eine Probe. Raus möchte ich gern schon im Januar(Wir haben eine neue Wohnung gefunden), da ich für meinen Sohn und mich eine Gesundheitsgefährdung sehe und die Küche eine reine Zumutung ist. Man kann nicht mehr da essen. So schlimm ist es. Wäre die fristgerechte Kündigung unwirksam, wenn der Anwalt sagt, dass wir fristlos kündigen können?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.11.2018 12:44

Hallo Hudi,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Die BGB-Paragraphen zur ordentlichen und zur friostlosen Kündigung bestehen unabhängig voneinander; dass der Ausspruch einer ordentlichen Kündigung die fristlose Kündigung ausschließt, lässt sich dem Gesetzestext nicht entnehmen. Voraussetzung für eine fristlose Kündigung ist vielmehr, dass ein wichtiger Grund vorliegt, der hierzu berechtigt. Da die Frage, ob dies so ist, auch eine Auslegungsfrage ist und wir dies aus der Ferne nicht beurteilen können, raten wir dazu, einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht zu konsultieren, der Sie individuell beraten kann.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


hudi am 26.11.2018 22:09

Vielen Dank für Ihre rasche Antwort. Den Rest werde mich sicher bald mit meinem Anwalt klären. ????

Pju am 18.11.2018 17:37

Hallo

Ich lebe in Trennung und meine Ex zieht am 1.12. aus.

Wir stehen beide im Mietvertrag.

Wer zahlt dier Wohnung weiter wenn ich am 1. 12 Kündige?

Wenn sie Nachmieter findet aber ich noch nicht weg kann weil ich keine Wohnung

habe muss ich dann die komplette Miete bezahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 11:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zunächst sei erwähnt, dass ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden kann, die Kündigung muss also von Ihrer ehemaligen Lebensgefährtin und von Ihnen unterschrieben werden. Solange der Mietvertrag läuft haften Sie zudem gesamtschuldnerisch. Das bedeutet, dass der Vermieter von Ihrer Freundin und von Ihnen die gesamte Miete fordern kann. Wer sie letztlich zahlt, müssen sie dementsprechend unter sich ausmachen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

kom42424@cablenet.de am 13.11.2018 14:18

Was kann man tun. wenn der Ex Partner die Kündigung nich unterschreibt ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.11.2018 14:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Mietvertrag von zwei Personen als Hauptmieter unterschrieben wurde, kann er auch nur von beiden Hauptmietern wieder gekündigt werden. Sie können natürlich versuche, beim Vermieter darauf hinzuwirken, dass dieser Sie unabhängig von Ihrem Ex-Partner aus dem Mietvertrag entlässt. Einen Rechtsanspruch darauf haben Sie aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


kom42424@cablenet.de am 14.11.2018 09:19

Danke für Ihr Antwortsdchtreiben !

LaraSchmidt am 09.11.2018 13:42

Hallo, ich möchte meine wohnung schon einmal kündigen aber wohnen bleiben bis 30.03.2019.

welchen Datum und was soll ich in die Kündigung schreiben, damit ich nicht vorher raus muss da ich November schon kündige? Vielen Dank für die Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.11.2018 13:59

Sehr geehrte Frau Schmidt,

wichtig ist, dass in der Kündigung das Datum steht, zu dem das Mietverhältnis enden soll. Damit es zu keinen Missverständnissen kommt, können Sie ihr Vorhaben dem Vermieter zusätzlich mündlich erklären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

NF zimm am 08.11.2018 10:04

Hallo!

Unsere Mieter haben am 03.06.2018 ein Kündigungsschreiben überreicht. In dem haben sie geschrieben, das sie hiermit kündigen unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist von drei Monaten rechtzeitig zum 01.09.2018. Die Wohnung wurde schon am 27.07. 2018 geräumt. Ist es richtig, dass die Nebenkosten und die Miete bis 01.09.2018 laufen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.11.2018 14:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Kündigung ist immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich. Wenn Ihre Mieter also am 3. Juni gekündigt haben, endet das Mietverhältnis am 31. Oktober. Bis zu diesem Zeitpunkt sind in der Regel auch Miete und Nebenkosten zu bezahlen, es sei denn, der Mieter trifft mit dem Vermieter eine andere Vereinbarung, beispielsweise über eine frühere Neuvermietung. Wann der Mieter auszieht, ist für diese Frage unerheblich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Laila1 am 06.11.2018 18:53

Mein Freund und ich haben uns getrennt. Wollte jetzt wissen, wie ich aus dem Mietvertrag komme, wir haben beide unterschrieben. Habe die Mieterin angerufen und ihr die Situation erklärt. Sie will mich nicht aus dem Mietvertrag lassen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.11.2018 08:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein gemeinsamer Mietvertrag kann auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden. Wenn Sie nicht mehr Mieterin der fraglichen Immobilie sein wollen, müssten Sie also gemeinsam mit Ihrem ehemaligen Lebensgefährten den Vertrag kündigen und dieser müsste dann mit dem Vermieter einen neuen abschließen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wooonzalla am 02.11.2018 19:06

Hallo,

wir haben fristgerecht zum 31.01.2019 unsere Wohnung gekündigt, per Einschreiben mit Rückschein versteht sich. In diesem Schreiben haben wir den Vermieter auch zu einer schriftlichen Bestätigung der Kündigung aufgefordert, was bisher aber nicht geschah.

MUSS er diese noch bestätigen, wenn er den Rückschein unterschrieben hat?

Und... Wie ist das mit evtl Nachmietern, die die Wohnung vermutlich ansehen werden, wieviele Besichtigungen sind zumutbar? Muss ich auch am Sonntag jemanden zur Besichtigung rein lassen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.11.2018 08:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Kündigung eines Mietvertrags durch den Mieter ist generell auch dann wirksam, wenn der Vermieter sie nicht noch einmal schriftlich bestätigt, entscheidend ist, dass er sie erhalten hat. Das können Sie durch den unterschriebenen Rückschein ja beweisen.

Zur Wohnungsbesichtigung bei Neuvermietung gibt es keine gesetzlichen Regelungen. Die Gerichte gehen aber im wesentlichen davon aus, dass der Vermieter sein Besuchsrecht zu ortsüblichen Zeiten ausüben muss, also werktags und unter Berücksichtigung von Ruhezeiten. Generell muss der Vermieter diese Termine mit Ihnen absprechen. Auch wenn Sie einmal keine Zeit haben (etwa aus beruflichen Gründen) muss der Vermieter das akzeptieren und einen Ausweichtermin anbieten.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alio am 30.10.2018 19:02

Hallo,

ich habe eine neue Wohnung zum 1.1.2019 gemietet. Mietvertrag und Kaution wurden schon erledigt.

Die jetztigen Mieter der neuen Wohnung schaffen es aber vermutlich schon zum 1.12.2018 zum Auszug.

Jetzt zu unserer Situation.

Mein aktueller Vermieter hatte sich vor circa 3 Wochen unbefugt zu unserer Wohnung Zutritt beschafft.

Meine Frau war derzeit im Wohnzimmer und war natürlich erschlagen vor Schreck.

Vermieter besaß einen Schlüssel ohne Erlaubnis. Laut Schlüsselübergabeprotokoll sind es nur 3 Schlüssel. Wir haben jetzt insgesamt 4 Schlüssel.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage.

Wann sollte ich die fristlose/außerordentliche Kündigung meine Vermieter zukommen lassen?

Darf ich theoretisch die fristlose Kündigung kurz vor dem 1.12.2018 meinem Vermieter zukommen lassen und gleichzeitig die Zahlung der Miete einstellen?

Wir wohnen im gleichen Gebäude.

Oder sollte ich ordentlich kündigen?

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.10.2018 10:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter fristlos kündigt, endet der Mietvertrag im Grunde sobald die Kündigung wirksam wird, also wenn sie dem Vermieter zugeht. Insofern ist eine so kurzfristige fristlose Kündigung also prinzipiell möglich und wenn der Vermieter sich unerlaubt Zutritt zur Wohnung verschafft hat, auch begründet. Beachten Sie aber bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und diese Informationen eine Rechtsberatung auch nicht ersetzen können. Wir würden Ihnen daher auf jeden Fall raten, vor der Kündigung noch einmal das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zu suchen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alino am 30.10.2018 09:44

Es geht um einen gewöhnlichen Wohnraummietvertrag. Es wurde auch keine begrenzte Mietdauer darauf vermerkt

auf Kommentar antworten

Alino am 29.10.2018 22:16

Ich bin am 08.10.2018 in ein WG Zimmer eingezogen, habe aber festgestellt, dass die Miete deutlich höher war, als die auf der Anzeige im Internet. Deswegen möchte ich den aktuellen Mietvertrag zum 31.10.2018 kündigen, um ein neues Zimmer am 01.11. zu beziehen. Ist das gesetzlich möglich ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2018 09:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Höhe der Miete wird im Mietvertrag vereinbart. Insofern erschließt es uns nicht ganz, wie sie höher sein kann als zunächst angenommen. Bei einem gewöhnlichen Wohnraummietvertrag beträgt die Kündigungsfrist für den Mieter drei Monate, anders kann das bei möblierter Untervermietung sein. Welche Art von Vertrag liegt denn in diesem Fall vor?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Krümel Keks am 27.10.2018 08:39

Schönen guten Morgen ,

Ich habe folgende Situation:

Mein Vermieter hat in meinem Mietvertrag für die neue Wohnung eine Abweichung der Gesamtfläche von 18%, also 15m2. Das ist mir beim Nachmessen vor ein paar Tagen zufällig aufgefallen. Nach Rücksprache mit meinem Anwalt kann ich daraufhin fristlos kündigen. Meine Frage nun: wie lange habe ich nach Zustellung der fristlosen Kündigung Zeit zu räumen ?

Und wie lange besteht das Mietverhältnis dann noch, gibt es da einen Stichtag? Auch wg eventueller Nebenkosten und Miete, die anteilig zurückerstattet werden.

Vielen Dank und viele Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 09:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Mietverhältnis dürfte in diesem Fall mit der Rückgabe der Wohnung enden. Wir würden aber dazu raten, auch zu dieser Frage noch einmal Ihren Rechtsanwalt zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ste am 26.10.2018 17:52

Guten Tag,

Ich will mein Mietvertrag kündigen und hab mit dem Vermieter gesprochen und er hat gesagt das ich auch per E-Mail mein Vertrag kündigen kann, ist das möglich oder geht das nicht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 09:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es kann natürlich sein, dass Ihr Vermieter eine Kündigung per E-Mail akzeptiert. Rein rechtlich betrachtet muss eine Kündigung aber schriftlich und mit eigenhändiger Unterschrift des Kündigenden erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dobby98 am 23.10.2018 19:30

Guten Tag,

Ich habe folgendes Problem.

Laut dem Laufenden Mietvertrag, kann ich bis zum 01.11.2018 auf eine ordentliche Kündigung verzichten.

Der neue Mietvertrag für die neue Wohung läuft ab 01.12.2018.

Mir wäre es wichtig zu wissen, wie ich die Kündigung formulieren muss.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.10.2018 08:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wie lautet denn die genaue Formulierung in Ihrem Mietvertrag? Wenn Sie Mieter sind und wirksam ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, hat das keine Auswirkungen auf die Formulierung der Kündigung. Diese ist immer dann Möglich, wenn die Kündigungsfrist zum Ende des Vereinbarten Kündigungsverzichts endet. Für Mieter beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist drei Monate. Sie ist immer spätestens zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

DaniR am 21.10.2018 01:23

Hallo, ich und mein Freund haben jetzt kurzfristig eine neue Wohnung gefunden.

Wir wollen dringend aus der jetzigen Wohnung raus, da tagsüber beide Hunde der Vermieter ständig bellen und das für Stunden manchmal, außerdem saugt meine Vermieterin jeden Abend zwischen 23-0 Uhr...Ruhestörung pur.

Die Ruhestörung wäre für mich auf jeden Fall Grund genug um früher als mit der 3 monatigen Kündigungsfrist zu verbleiben oder sehe ich das falsch? Aber selbst wenn das nicht Grund genug ist...wir haben jemanden, der gerne in die Wohnung einziehen möchte. Dadurch könnten wir doch dann auch wieder früher raus oder? Bitte um Hilfe! Danke schonmal!

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Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 12:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Ruhestörung kann unter Umständen eine Mietminderung rechtfertigen, eine fristlose Kündigung ist aber nur dann möglich, wenn die Fortsetzung des Mietverhältnisses für den Mieter absolut unzumutbar ist. Ob hierzu Hundegebell und Staubsaugergeräusche ausreichen, ist zumindest zweifelhaft. Einen Nachmieter können Sie dem Vermieter zwar vorschlagen und er könnte Sie deshalb früher aus dem Mietvertrag entlassen, einen Rechtsanspruch darauf haben Mieter aber nicht. Das heißt, dass ein Mieter jeden Nachmieter auch ohne Grund ablehnen und auf die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist bestehen kann.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pinky am 21.10.2018 00:36

Hallo ich habe Terror vom Vermiter !

Ich brauche hilfe ..

Vermitter hat mich durch whatssapp bedroht dass her wird etwas suchen für mich zu Kündigen weil her mit meine exman gestrieten hätte.

Dann Vermiter schreib zu mir eine Abmahnung mit lugen über mich .

Hausfriedenbruch

Datenschutzverletzung

Änderungen des haus natürluch sind lugen ich habe uberhaupt nicht..

Nach 3 wochen habe ich mich fristlossgekündigt und eine stellugsnahme dazu personlich zu Ihm gegeben .mit dem ganze grunden darüber .

Die vermiter und seine Frau auch vermiterin in vertrag .wohnen oben ich und ab und zu kommen zu mir zu tiranizieren .

Her hat nicht den kündigung azeptiert sonder her will die 3 monaten kündigunfrist .

Und jetz her spiel das ich habe viele sachen getan dass ich bezahlen muss das ich nicht darf rauszihen das auch ich darf keine besichtigungs termine machen und plus her hätte die rauchmelder mit leer batterien zeit anfang bis jetz schon 5 monaten peeps immer und ich habe raus vom decke gemacht her wird das ich eine teure regnung bezahl in den zukunf wegen dass.

Wie kann ich raus vom dies gehen!!!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 11:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider können wir aus der Ferne nur schlecht beurteilen, ob das Verhalten des Vermieters in diesem Fall eine fristlose Kündigung Ihrerseits rechtfertigt. Sollte sie nicht gerechtfertigt gewesen sein, kann der Vermieter tatsächlich auf die Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist bestehen. Hierzu und zu den anderen von Ihnen genannten Vorfällen möchten wir Ihnen aber die rechtliche Beratung durch einen Mieterverein empfehlen. Dort erfahren Sie auch, wie Sie am besten weiter verfahren können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

franz am 19.10.2018 13:10

wie lange habe ich zeit ,eine andere wohnung zu suchen ,wenn der vermieter ohne grund fristlos kündigt

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.10.2018 14:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter tatsächlich ohne Grund fristlos kündigt, ist diese Kündigung nicht wirksam und würde auch einer gerichtlichen Überprüfung nicht stand halten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

bylosobiezycie am 10.10.2018 23:26

Hallo,

darf ich eine Sondernkündigung die kürzer als 3 MOnate ist schicken? Aufgrund Mieteerhöung. Die MIeteerhöung soll ab 01.11.2018 sein. und ich möchte zum 31.12.2018 kündigen. Ich habe leider schon die Mieteerhöung unterschrieben.

Bitte um Antwort.

3) Der Mieter hat ebenfalls gemäß § 561 Abs. 1 S. 1 BGB ein Sonderkündigungsrecht wenn der Vermieter eine Mieterhöhung zur ortsüblichen Vergleichsmiete oder wegen Modernisierung geltend macht ( §§ 558, 559 BGB). Der Mieter kann bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der Erklärung des Vermieters über die Erhöhung der Miete das Mietverhältnis außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.10.2018 10:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut § 561 Abs. 1 S. 1 BGB kann der Mieter bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der Erklärung des Vermieters das Mietverhältnis außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen. Kündigt der Mieter, so tritt die Mieterhöhung nicht ein. Die Kündigungsfrist kann demnach in diesem Fall tatsächlich geringfügig kürzer als drei Monate sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frau Markovits am 08.10.2018 12:19

Guten Tag,

ich suche eine neue Wohnung, aber ich habe noch nicht gekundigt. Ich bin vom die neuen Vermitern gefragt, ob wann kann ich die neue Wohnung beziehen. Wann ich 3 Monaten sage, sagen alles das ist zu spat! Was kann ich tun? Wann werde ich die Kundigung shicken, und finde ich keine Wohnung, was soll ich tun? Werde ich auf dem Strasse wohnen? Ich weiss nicht was soll ich tun!

Vielen dank im voraus.

Frau Markovits

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 12:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen ist der Vermieter ihrer aktuellen Wohnung je bereit, Ihnen bei der Kündigungsfrist entgegenzukommen, wenn Sie einen passenden Nachmieter finden. Dies sollten sie allerdings vorher mit dem Vermieter klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Silke am 03.10.2018 10:39

In meinem

Mietvertrag steht ich muss die gesetzliche Kündigungsfrist einhalten. Aber ich habe im September zum 15 Dezember gekündigt. Der Vermieter hat aber gemeint ich muss bis Ende Dezember bezahlen stimmt das ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.10.2018 09:50

Hallo Silke,

ja. Denn das BGB sieht eine Kündigung zum 15. eines Monats nicht vor. Eine Kündigung ist laut Gesetz für Mieter immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frank Behrens am 02.10.2018 13:47

Mein Mieter hat fristgemäß gekündigt.

Ich habe kein Interesse an das weiterbestehen des Mietverhältnisses.

Wann muss der Mieter raus, und was muss ich tun, falls er nicht zum 01.12.18 auszieht.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.10.2018 13:52

Sehr geehrter Herr Behrens,

die Kündigungsfrist für den Mieter beträgt immer drei Monate und sie ist spätestens zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich. Haben Sie also beispielsweise die Kündigung am 1. Oktober 2018 erhalten, endet das Mietverhältnis zum 31. Dezember. Sollte der Mieter bis dahin nicht ausgezogen sein, bleibt dem Vermieter nur das Mittel der Räumungsklage. Diese kann direkt beim Amtsgericht vor Ort eingereicht werden.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt mit dem Mieter kommen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Peter am 26.09.2018 17:58

Hallo, folgende Frage:

Ich möchte gerne mit meiner Freundin in eine andere Wohnung zusammen ziehen. Bei mir ergibt sich aber folgendes Problem. Meine Vermieter sind nur drei Monate im Jahr da (Rentner). Für den Einzug in die neue Wohnung wäre es zu spät abzuwarten bis sie aus dem Urlaub zurück kommen. Einen vertraglich festgehaltenen Vertreter gibt es auch nicht. Nur ihr Sohn welcher ab und zu mal Rasenmäht. Welche Möglichkeiten zur Kündigung hätte ich?

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.09.2018 09:55

Hallo Peter und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Kündigung ist prinzipiell auch während der Urlaubsabwesenheit des Vermieters möglich. Der BGH spricht in diesem Zusammenhang von der "objektiven Möglichkeit zur Kenntniserlangung im abstrakten Sinn". Das heißt vereinfacht gesagt: Es genügt, dass das Kündigungsschreiben in den Machtbereich des Vermieters gelangt und dieser die Möglichkeit hat, davon Kenntnis zu erlangen. Hierzu wäre es natürlich hilfreich, wenn Sie es irgendwie schaffen würden, den Vermieter zusätzlich darüber zu informieren, dass sie gekündigt haben, unter Umständen auch über besagten Sohn. Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dobermann am 19.09.2018 14:47

Hallo, einfach nur eine sehr blöde Situation!

Ich bin vor einen Jahr bei meiner Freundin eingezogen, weil mein Arbeitsweg von Ihr aus um ein vielfaches kürzer ist.

Und waren gut 5J. ein Paar.

Sie hat genauso wie ich ein EFH. Ich habe dann mein EFH vermietet, an einer Familie mit zwei Töchter 4J. und 9J. .

Jetzt hat sich eine komplett neue Situation für mich ergeben. Und zwar haben wir uns getrennt, und jetzt muss ich leider die Mieter kündigen.

Das war so nicht geplant gewesen, weil wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre ich nie zu Ihr gezogen.

Einfach nur eine blöde Situation jetzt für die Mieter und mich natürlich!

Jetzt kommt meine Frage: Können die Mieter jetzt eventuell Regressansprüche stellen durch die kurze Mietdauer?

Freundlichen Gruß!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.09.2018 14:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, wenn der Eigenbedarf tatsächlich vorhanden ist und die Kündigung auf dieser Basis und unter Einhaltung der gesetzlichen Frist erfolgt, kann der Mieter in der Regel keine Schadensersatzansprüche stellen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Knolle am 18.09.2018 20:57

Ich bin vor zwei Jahren in eine sanierte Wohnung eingezogen, nach den zwei Jahren Mietbindung ziehe ich nun wieder aus. Muss die Wohnung nun wieder auf den Zustand bei Übergabe gebracht werden? D.h. müssen alle Räume wieder gestrichen werden? Oder "darf" man sehen, dass hier jemand gewohnt hat?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.09.2018 09:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das ist einerseits von der Vereinbarung im Mietvertrag abhängig. Dieser kann unter Umständen wirksame Renovierungsklauseln enthalten. Andererseits hängt eine etwaige Renovierungspflicht auch mit dem Zustand der Wohnung zusammen. Die genauen Regelungen haben wir im folgenden Artikel für Sie zusammengefasst: ratgeber.immowelt.de/a/wann-ein-mieter-renovieren-muss.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dali am 05.09.2018 00:04

Was ist loss wann ich kündige Arbeitsvetrag und muss ich raus vom betriebswohnung.Wie lange kann ich nach kündigung noch bleibe.Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.09.2018 09:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

rechtlich wird zwischen zwei Arten einer Betriebswohnung unterschieden. Wenn Sie eine Dienstwohnung bewohnen, gibt es hierzu keinen zusätzlichen Mietvertrag. In diesem Fall endet das Mietverhältnis mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses. Andere Regelungen gibt es bei einer Werkmietwohnungen. Hier gilt generell das Wohnraummietrecht, wobei das BGB die Kündigung für den Vermieter (also den Arbeitgeber) erleichtert. Die Kündigungsfristen ergeben sich hier meistens aus einem separat abgeschlossenen Mietvertrag. Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifelsfall empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Dali am 05.09.2018 00:06

[Kommentar gelöscht, bitte bleiben Sie sachlich.]

Sylvia am 01.09.2018 20:33

Wenn der Vermieter mir die Wohnung gekündigt hat muss ich dann eine Frist einhalten wenn ich eine neue Wohnung gefunden hab

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.09.2018 09:45

Hallo Sylvia,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Mietvertrag läuft grundsätzlich bis zum Ende der Kündigungsfrist weiter. Das bedeutet, dass der Mieter bis zu diesem Ende auch noch die monatliche Miete bezahlen muss, auch dann, wenn er vorher bereits auszieht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Basti am 01.09.2018 11:03

Hallo, ist eine fristlose Kündigung aufgrund von regelmäßiger nächtlicher Ruhestörung (durchschnittlich 4 × pro Woche) ,ausgelöst durch meinen Übermieter, möglich ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.09.2018 09:34

Hallo Basti und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel ist eine fristlose Kündigung nur dann möglich, wenn die Wohnung gar nicht mehr vertragsgemäß benutzt werden kann oder ihr Zustand gesundheitsgefährdend ist. Nächtliche Ruhestörung rechtfertigt allerdings unter Umständen eine Mietminderung. Vorher sollte allerdings der Vermieter auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht werden. Auch würden wir empfehlen, eine Mietminderung nur nach vorheriger Rechtsberatung durchzuführen. Diese erhalten Sie beispielsweise bei einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Magda am 28.08.2018 14:21

Hallo, ist eine fristlose Kündigung wegen Schimmel und undichten Fenster bzw. Tür möglich?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.08.2018 14:39

Hallo Magda und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Zustand einer Wohnung gesundheitsgefährdend ist, ist das ein Grund für eine fristlose Kündigung. Eine solche Gesundheitsgefährdung kann von Schimmel unter Umständen ausgehen. Ob das auch in Ihrem Fall so ist, können wir aus der Ferne aber nicht abschließend beurteilen. Im Zweifelsfall empfehlen wir daher die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Magda am 28.08.2018 14:41

Ja aus meiner sicht schon da ich unter einer Hautkrankheit leide. Reicht hier ein Attest com Arzt aus?


Immowelt-Redaktion am 28.08.2018 14:55

Im Streitfall müsste nachweisbar sein, dass die Krankheit auch tatsächlich durch den Schimmel ausgelöst wurde. Auf welche Weise das geschieht, ist dabei unerheblich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lina am 12.08.2018 08:34

Hallo,

Ich brauch dringend hilfe.

Ich hab mein Mietvertrag vor fast ein Jahr gekündigt, trotz habe ich die Wohnung nicht verlassen, jetzt habe ich eine perfekte Wohnung gefunden. Muss ich erneut den alten Vertrag kündigen und erneut 3 Monate Warten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.08.2018 10:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das lässt sich so pauschal leider nicht beantworten. Die Tatsache, dass Sie weiterhin in der Wohnung gelebt haben und dass der Vermieter die Wohnung nicht räumen hat lassen könnte als stillschweigende Fortsetzung des Mietverhältnisses gewertet werden. Wir empfehlen Ihnen daher, sich hierzu von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

David am 27.07.2018 14:02

Kleiner Tipp an alle: Um sicher zu gehen, dass eine Kündigung korrekt angekommen ist, reicht SICHER KEIN Einschreiben (ob nun Einwurf oder Rückschein ist egal), da ja auch alles andere in dem Briefumschlag sein könnte. Den Inhalt eines Briefes kann euch keine Poststelle und auch kein Postbote bestätigen (Briefgeheimnis).

Wirklich sicher geht ihr bei persönlicher Überstellung (auch an Sekretärin) mit Datum-Eingangsstempel auf einer vor Ort (!) gemachten Kopie (ihr könntet ja auch eine eigene Kopie mitbringen, aber wer versichert eurem Gegenüber, dass es eine exakte Kopie ist?), bei einem Fax mit Sendebericht, auf dem idealiter eure Kündigung und das Sendedatum erneut aufgedruckt sind und per De-Mail. Alles andere ist vor Gericht nicht wirklich "stabil".

auf Kommentar antworten

Nina am 27.07.2018 12:57

Ich brauch auch eure hilfe. Ich habe ein befristetervertrag bis ende jahr . Habe vorher nachgefragt und sie haben mir per mail gesagt dass sonst die normalen 3 monaten gelten. Auch bei der vertragsunterzeichnung aber nach der eingescriebenen kündigung heisst es dass es nicht geht zu kündigen 3 monate. Bin ich im recht oder sie. Danke für antworten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.07.2018 14:16

Hallo Nina,

auch bei einem befristeten Mietvertrag gilt in der Regel die gesetzliche dreimonatige Kündigungsfrist. Es ist allerdings möglich, im Mietvertrag einen beidseitigen Kündigungsverzicht zu vereinbaren. Auch weil wir Ihren Vertrag nicht kennen, können wir die Sache aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Nina am 28.07.2018 07:56

Danke für die antwort. Im vertrag steht dass es ein befristetervertrag ist da es nur für kurzaufenthalter geeignet ist. Hab mir schon gedacht , kündigungsverzicht steht niergens habe die kündigungsbestätigung per mail erhalten wenn sies nicht akzeptieren wollen ,

Firtanaferdi am 26.07.2018 18:45

Guten Tag.

Ich bräuchte dringend ihre Hilfe .

Ich habe am 27.4.18 meine miet Kündigung per Einschreiben bei der Post abgegeben. Ich weiß, dass mein einschreiben Frist gerecht angekommen ist . Mein Vermieter sagt jedoch : er hat eine Benachrichtigung erhalten ,könnte aber meine Kündigung erst am 8.5.18 abholen . Jetzt verneint er meine Kündigung zum 31.7.18. Ich habe alles richtig gemacht, dennoch kann ich jetzt nicht ausziehen?

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.07.2018 08:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel gilt das Datum, zu dem der Vermieter zum ersten Mal die Chance gehabt hätte, von der Kündigung Kenntnis zu nehmen, als tatsächliches Kündigungsdatum. Wenn der Vermieter das Schreiben (ob nun bewusst oder unbewusst) erst verspätet bei der Post abholt, hat das also normalerweise keine Auswirkungen auf das Laufen der Kündigungsfrist. Ausziehen können Sie natürlich so oder so, das kann Ihnen niemand verbieten. Es könnte nur sein, dass der Vermieter jetzt eine Monatsmiete mehr verlangt. In diesem Fall würden wir Ihnen die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lpasch am 17.07.2018 09:06

Hallo,

ich habe seit über 2 Jahren Schimmel im Schlafzimmer, was auch von einem Sachverständigen/die Hausverwaltung dokumentiert wurde. Mehr als ein "Überstrich" ist nicht passiert. Leider habe ich es versäumt eine Mietminderung einzufordern. Jetzt habe ich "ordentlich" gekündigt. Kann ich daraus noch eine fristlose Kündigung machen? Kann ich die Miete einbehalten, um somit einer möglichen Rückhaltung mit Mietkaution entgegenzuwirken? Vielen Dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2018 09:30

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist, rechtfertigt das eine fristlose Kündigung, ja. Ob dies so ist, können wir aus der Ferne allerdings nicht beurteilen. Von einer Einbehaltung der Miete würden wir dringend abraten, Sie würden in diesem Fall gegen Ihre Pflichten aus dem Mietvertrag verstoßen, was schlimmstenfalls eine juristische Auseinandersetzung nach sich ziehen könnte.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tanikru am 10.07.2018 16:15

Ich habe meine Kündigung am 29.05.2018 per Einschreiben Rückschein abgeschickt.

Leider hat die Post die Kündigung erst am 05.06.2018 zugestellt.

Jetzt besteht mein Vermieter darauf die Kündigung erst zum 31.09 .18 anzunehmen, statt geplant am 31.08.2018.

Habe einen Widerspruch eingelegt und die Kopie vom Einschreiben Rückschein.

Die sagen nicht der eingangsstempel zählt sondern, wann sie es erhalten haben.

Können Sie mir da einen Rat geben, wie ich mich zuverhalten habe?

LG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.07.2018 10:08

Hallo Tanikru,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider dürfen wir keine Rechtsberatung leisten, weshalb wir Ihnen den Gang zum Fachanwalt oder zum Mieterverein empfehlen möchten. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und

herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Sebastian am 05.07.2018 12:40

Sehr geehrtes Immowelt Team,

wie verhält es sich mit der Kündigungsfrist wenn die Spalte im Mietvertrag frei gelassen wurde? Gibt es dann keine oder greift dann die gesetzliche Mindestfrist?

mit freundlichen Grüssen

Sebastian

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.07.2018 13:45

Hallo Sebastian,

wenn ein Mietvertrag keine Angaben zur Kündigungsfrist enthält, gilt die gesetzliche Regelung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Majo2505 am 02.07.2018 22:41

Unsere Mieterin möchte zum 1.8.18 in eine neue Wohnung ziehen und meint einfach, sie könne keine doppelte Miete bezahlen. Sie hat bis heute nicht schriftlich gekündigt. Falls wir auf die Zahlung der gesetzlich geregelten 3 Monate bestehen würden müsste sie einen Anwalt einschalten. Wie verhalten wir uns da jetzt richtig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.07.2018 09:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Mieter müssen bei Kündigung die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten und der Vermieter hat natürlich auch ein Recht darauf, in diesem Zeitraum noch die monatliche Miete zu erhalten. Auch wenn der Mieter sich das aus welchen Gründen auch immer nicht leisten kann, entbindet ihn das nicht von seiner Zahlungsverpflichtung. Natürlich können Sie daher auf die Monatsmieste bestehen. Sollte es tatsächlich zu einer rechtlichen Auseinandersetzung kommen, empfehlen wir die Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Majo2505 am 03.07.2018 09:28

Vielen Dank für die schnelle Antwort! Wir haben heute Nachmittag ein Gespräch und nun haben wir die Sicherheit, das wir nicht zu Unrecht auf die Zahlung der 3 Mieten bestehen. Wir werden so fair sein und sie darauf hinweisen, daß sie noch heute (3.7.18) die schriftliche Kündigung zum 30.09.18 übergeben kann, damit nicht noch ein weiterer Monat fällig wird. Gerne möchten wir uns friedlich einigen, sofern Sie sich an die gesetzlich vorgegebene Regelung hält. Leider wurde beim Einzug vor über 9 Jahren keine Kaution erhoben, sonst hätte man diese noch als Druckmittel. Vielen Dank nochmals für die Infos!

am 29.06.2018 08:44

Hallo.

Ich habe einen Vertrag über drei Jahre ( mittlerweile abgelaufen) unterschrieben mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten. Ist das legitim?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.06.2018 08:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

befristete Mietverträge sind möglich, wenn der Vermieter einen Befristungsgrund angibt. Eine Verlängerung der Kündigungsfrist zu Ungunsten des Mieters ist in aller Regel unwirksam. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Mietvertrag aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifel empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

GERMANIA2015 am 19.06.2018 22:26

hallo ,.Konen sie bite eine zumbeispiel geben .Dankeschon

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.06.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine rechtssichere Vorlage für eine Kündigung können wir Ihnen aus juristischen Gründen leider nicht zur Verfügung stellen. Mietverträge unterscheiden sich teilweise erheblich und dementsprechend anders können auch Kündigungsschreiben ausfallen. In diesem Artikel finden Sie daher alle Inhalte, die ein solches Schreiben je nach Art der Kündigung haben sollte.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Aladin am 19.06.2018 20:59

Hallo,

kann ich die Wohnung absagen, falls die Wohnung Quadrate nicht die im Vertrag genannten entsprechen?

Danke.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.06.2018 09:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie die Wohnung noch gar nicht gemietet haben, benötigen Sie keinen Grund, um dem Vermieter oder Makler abzusagen, das geht in jedem Fall. Auch können Mieter in der Regel ohne Grund mit der gesetzlichen Frist von drei Monaten den Mietvertrag kündigen, zumindest dann, wenn kein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Thiago am 13.06.2018 15:00

Hallo,

Ich habe eine Wohnung mit einer Mindestdauer von 2 Jahren gemietet, aber ich wurde vom Arbeitsplatz in ein anderes Land verlegt und ich kann nicht weitermachen, ein Jahr verbleibend, bot ich die Küche und die kaution als eine Möglichkeit, den Besitzer zu entschädigen.

Er akzeptierte, aber er akzeptierte die Absage immer noch nicht und teilte mit, dass er mir ein weiteres Jahr berechnen würde, wenn er keinen neuen Mieter finden würde.

Was kann ich tun, um aus dieser Situation herauszukommen, gibt es einen legalen Weg, um zu helfen?

auf Kommentar antworten

thiago am 13.06.2018 15:02

Ich habe vergessen zu kommentieren, die 3-monatige Kündigung wird auch zahlen


Immowelt-Redaktion am 14.06.2018 09:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag ein beidseitiger Kündigungsverzicht wirksam vereinbart wurde, haben es Mieter sehr schwer, vorzeitig den Vertrag zu kündigen. Im Grunde bleibt Ihnen nur, sich mit dem Vermieter auf eine Lösung zu einigen, möglicherweise können Sie ja auch bei der Suche nach einem Nachmieter unterstützend tätig werden. Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Boromir am 08.06.2018 17:21

In unserem Mietvertrag ist vereinbart: Beide Mietparteien verzichten wechselseitig bis zum 30.06.2018 auf ihr Recht zur ordentlichen Kündigung.

Das Mietverhältnis begann am 15.06.2016.

Wir haben am 25.05.2018 zum 31.08.2018 gekündigt. Das hat der Vermieter mit dem Hinweis nicht akzeptiert, dass eine Kündigung erst zum 30.09.2018 möglich ist.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.06.2018 10:31

Hallo Boromir,

noch eine kleine Ergänzung/Korrektur. Bei näherer Betrachtung erscheint unsere Aussage zum BGH-Urteil VIII ZR 23/16 nicht zwingend. Die Klausel könnte naheliegend auch so ausgelegt werden, dass mit "Zeitraum" nicht der Mietbeginn, sondern der Tag des Vertragsschlusses gemeint ist. Konkretes sollten Sie mit einem Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 11.06.2018 10:22

Hallo Boromir,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ob Ihr Vermieter Recht hat oder Sie, hängt von der konkreten Formulierung der Klausel ab. Der BGH hat in einem Urteil (Az.: VIII ZR 86/10) entschieden, dass der Zeitraum des beidseitigen Kündigungsverzichts am Tag zu laufen beginnt, an dem der Mietvertrag abgeschlossen wurde und nicht am Tag, an dem das Mietverhältnis beginnt. Wurde also zum Beispiel ein Mietvertrag mit Mietbeginn 15.06. eines Jahres und zweijährigem beidseitigem Kündigungsauschluss am 31.05. eines Jahres unterschrieben, kann dieser nach BGH-Ansicht zum 31.08. des übernächsten Jahres gekündigt werden, wurde er später geschlossen, erst zum 30.09.

Allerdings hat der BGH in einem späteren Urteil auch entschieden (Az.: VIII ZR 23/16), dass die Klausel "Die Parteien verzichten wechselseitig auf die Dauer von X Jahren (Anm.: max. 4) auf ihr Recht zur ordentlichen Kündigung des Mietvertrags. Sie ist erstmals zum Ablauf dieses Zeitraums mit der gesetzlichen Frist zulässig“, wirksam ist. Das bedeutet, dass unabhängig vom Datum, an dem die Vertragsparteien den Vertrag unterschrieben haben, eine Kündigung zum Zeitpunkt X zulässig ist.

Da wir Ihren konkreten Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können, waten wir Ihnen, einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ute am 07.06.2018 10:27

Wie ist Es, wenn kein Mietvertrag vorhanden ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.06.2018 12:24

Hallo Ute,

auch mündliche Vereinbarungen zählen als Mietvertrag und auch in diesem Fall gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen und andere Regelungen aus dem Mietrecht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Laura am 05.06.2018 17:18

Hallo,

ich habe meine Kündigung am 3. Werktag per Mail abgeschickt. Diese hat der Vermieter aber nicht gelesen, sodass ich am 8. Tag noch eine abgeschickt habe, die er auch bestätigt hat. Jedoch muss ich, laut ihm, nun einen vollen Monat mehr bezahlen (fast 4 Monate) , da ich zu spät gekündigt habe und der Monat nicht mehr mitzählt. Wer hat nun Recht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.06.2018 08:38

Hallo Laura,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Grunde waren rein rechtlich betrachtet Ihre beiden Kündigungen unwirksam, weil die Kündigung eines Mietvertrags die Schriftform erfordert. Eine Kündigung per E-Mail reicht nicht aus. Erst wenn das Kündigungsschreiben mit den Unterschriften aller Mieter beim Vermieter eingetroffen ist, beginnt die Kündigungsfrist zu laufen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sabrina am 01.06.2018 17:44

Kennt sich hier jemand mit Mietrecht aus ?

Folgende Situation ...

Wir haben einen nachmieter für unsere Wohnung gefunden zum 31.07

Die haben den Vertrag unterschrieben

Und jetzt wieder gekündigt.

Meine Frage nun

Sind wir jetzt wieder verpflichtet besichtigungstermine zu machen?

Oder müssen die das dann wenn wir raus sind ?

Wie sieht das rechtlich aus ?

Über eine Antwort würd ich mich sehr freuen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.06.2018 09:09

Hallo Sabrina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die neuen Mieter den Vertrag bereits unterschrieben und dann mit der gesetzlichen Frist gekündigt haben, sind diese mindestens für drei Monate auch Mieter der Wohnung. Wie der Vermieter in diesem Zeitraum Besichtigungstermine durchführt, ist dann eine Angelegenheit zwischen dem Vermieter und dem neuen Mieter. So lange Ihr Mietverhältnis aber läuft, müssen Sie dem Vermieter den Zugang zu Ihrer Wohnung gewähren, damit dieser Besichtigungstermine durchführen kann.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lindenmaus am 28.05.2018 15:40

Hallo, mein Freund hat durch den Vermieter eine rechtmäßige Kündigung zum 31.8. erhalten. Er hat dann später auch seinerseits eine Kündigung fristgerecht an den Vermieter zum 31.7 geschickt. Welche Kündigung zählt denn vor Gericht als erstes, er kann wahrscheinlich sein gesetztes Auszugsdatum nicht einhalten. Kann er sich dann auf die erste Kündigung duch den Vermieter berufen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.05.2018 15:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihr Lebensgefährte selbst so gekündigt hat, dass der Mietvertrag schon am 31. Juli endet, ist diese Kündigung wirksam. Allerdings könnte er sich natürlich außergerichtlich mit dem Vermieter darauf einigen, dass das Mietverhältnis doch erst am 31. 8. endet. Einen Rechtsanspruch darauf hat er allerdings nicht.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Najjar am 25.05.2018 13:46

Hallo ,

habe ich die Wohnung in der Mitte des Monats erhalten .

Ich habe das Wohnungskündigung am 01.04. An den Vermieter geschickt. Ist die frist am 01.07 oder in der Mitte eines Monats Juli abgelaufen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.05.2018 14:44

Hallo Najjar,

die Kündigung eines Mietvertrags ist laut BGB immer zum dritten eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Davon ausgehend, dass die Kündigung bis zum 3. April beim Vermieter angekommen ist, wäre der letzte Tag des Mietverhältnisses also der 30. Juni. Diese Regelungen gelten unabhängig vom Beginn des Mietverhältnisses.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

L.emz am 21.05.2018 02:00

Hallo,

ist bei einem befristeten Vertrag bis 31.12 die 3 Monate Kündigungsfrist auch gültig?

Ob ja bis waan muss ich bescheid geben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2018 10:05

Hallo L.emz,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Laut § 575 BGB ist ein befristeter Mietvertrag (Zeitmietvertrag) nur mit Befristungsgrund zulässig. Fehlt im Mietvertrag die Angabe des Befristungsgrundes, so gilt der Mietvertrag automatisch als unbefristet geschlossen mit der Folge, dass er mit einer Frist von 3 Monaten gekündihgt werden kann.

Wurde der Zeitmietvertrag allerdings wirksam geschlossen, so müssen sich beide Vertragspartner, also Mieter und Vermieter, daran halten, die Wohnung kann dann nicht mit der 3-Monats-Frist gekündigt werden.

Wirksame Befristungsgründe sind: späterer Eigenbadarf, späterer Abriss der Räume, Überlassung an einen zur Dienstleistung Verpflichteten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bianca am 14.05.2018 17:14

Hallo,

ich möchte aus meiner Wohnung ausziehen, habe mir auch schon eine angeschaut und mein Vermieter. Sagte. Zum 31.8 kündigen das. Verstehe ich irgendwie nicht. Kann ich zum 03.06 kündigen und zum 31.8 dann in die andere Wohnung ziehen oder erst am 31.8 kündigen und dann erst im Nov umziehen.?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 09:21

Hallo Bianca,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (§ 573c (1)) ist für Sie als Mieter die "...Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig."

Dies bedeutet konkret: Wenn Sie zum 31.08. ausziehen wollen, muss das Kündigungsschreiben spätestens am 05.06. bei Ihrem Vermieter eingegangen sein. Denn der 2. und 3. sind Sa./So, und somit keine Werktage, womit Di., der 05.06. der 3. Werktag des Monats Juni 2018 ist.

Sie müssen nicht erst am 31.08. kündigen. Würden Sie die Frist 05.06. verpassen und zum Beispiel das Kündigungsschreiben erst am 10.06. bei ihrem Vermieter eingeht, können Sie zum 30.09. kündigen.

Obiges gilt übrigens nur, wenn ein unbefristeter Mietvertrag ohne beidseitigen Kündigungsverzicht für einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen wurde. Auch ein qualifizierter Zeitmietvertrag wäre vor Ablauf der Zeit nicht gemäß obigen Fristen kündbar.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 09:26

Korrektur:

der Bundesgerichtshof hatte vor einiger Zeit die bis dahin strittige Frage zu enstcheiden, ob der Samstag ein Werktag ist. Er hat entschieden, dass Samstag ein Werktag ist (Az.: VIII ZR 206/04).

Das bedeutet: Die Kündigung muss schon am 4.06 und nicht erst am 5.06. bei vermieter sein.

Sorry für das Versehen und beste Grüße aus der

Immowelt-Redaktion


Harley am 15.05.2018 09:45

Also könnte ich die Kündigung jetzt schon losschicken, da die Frist eh bis zum 31.8. geht?


Bianca am 15.05.2018 10:13

Danke, also gebe ich die Kündigung einfach jetzt die Tage ab und kann dann zum 31.8 ausziehen und die neue Wohnung beziehen..


Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 11:33

@ Bianca & @ Harley,

bei einem unbefristeten Mietvertrag ohne eine Klausel mit befristetem beidseitigen Kündigungsverzicht gilt: Eine Kündigung muss zwischen jetzt und dem 04.06. beim Vermieter eingehen, wenn das Mietverhältnis zum 31.08. gekündigt werden soll.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Harley am 14.05.2018 10:41

Hallo. Wenn ich erst zum 15.9. umziehen möchte oder zum 1.9. wann genau muss die Kündigung beim Vermieter sein?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 09:15

Hallo Harley,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (§ 573c (1)) ist für Sie als Mieter die "...Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig."

Dies bedeutet konkret: Wenn Sie zum 31.08. (nicht: 01.09. -> zum Ablauf des Monats) kündigen wollen, muss das Kündigungsschreiben spätestens am 05.06. bei Ihrem Vermieter eingegangen sein. Denn der 2. und 3. sind Sa./So, und somit keine Werktage, womit Di., der 05.06. der 3. Werktag des Monats Juni 2018 ist.

Eine Kündigung zum 15.09. ist nicht möglich, da - wie oben aus dem BGB zitiert, eine Kündigung nur zum Ablauf eines Monats zulässig ist.

Obiges gilt übrigens nur, wenn ein unbefristeter Mietvertrag ohne beidseitigen Kündigungsverzicht für einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen wurde. Auch ein qualifizierter Zeitmietvertrag wäre vor Ablauf der Zeit nicht gemäß obigen Fristen kündbar.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 15.05.2018 09:26

Korrektur:

der Bundesgerichtshof hatte vor einiger Zeit die bis dahin strittige Frage zu enstcheiden, ob der Samstag ein Werktag ist. Er hat entschieden, dass Samstag ein Werktag ist (Az.: VIII ZR 206/04).

Das bedeutet: Die Kündigung muss schon am 4.06 und nicht erst am 5.06. bei vermieter sein.

Sorry für das Versehen und beste Grüße aus der

Immowelt-Redaktion

Ali am 04.05.2018 16:15

Hallo liebe Immowelt

wenn der Vermieter Kündigungsschreiben,was passiert wenn ich kann nicht neue Wohnung habe

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.05.2018 08:51

Hallo Ali und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter nach der Kündigung durch den Vermieter keine neue Wohnung findet, macht das die Kündigung nicht unwirksam. Wenn Sie nicht vorübergehend bei Verwandten unterkommen können, sollten Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Gemeinde erkundigen. In vielen Fällen stellt diese für solche Notfälle auch Unterkünfte zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

RosaRotPan am 03.05.2018 19:53

Guten Abend,

Es geht um einen Untermietvertrag, der fehlerhaft ist.

Im Vertrag ist die Rede von einer gesamten Wohnung, obwohl nur ein WG Zimmer vermietet wird.

Hinzu kommt ein gestörtes Verhältnis.

Zum einen fehlt eine Zimmer Tür in dem Zimmer, zum anderen wird eine Pflanze unterhalten die unter das BtMG fällt.

Reichen die oben genannten Punkte für eine außerordentliche Kündigung?

Sind die Vertragspartner trotz dem Fehler an den Vertrag gebunden ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.05.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hier stellt sich vor allem das Problem, dass es im Streitfall schwer werden dürfte, nachzuweisen, was entgegen der schriftlichen Vereinbarung im Mietvertrag mündlich vereinbart wurde. Allgemein kommt eine fristlose Kündigung immer dann in Frage, wenn die Fortsetzung des Mietverhältnisses für mindestens eine der Vertragsparteien unzumutbar ist. Ob dies in Ihrem Fall gegeben ist, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Beachten Sie bitte auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tanja Senz am 27.04.2018 19:27

Guten Tag,

wie verhält es sich wenn man als Ehepaar beide den Mietvertrag unterschrieben hat,einer von beiden trennt sich und möchte Kündigen.Muss der andere Partner auch wenn er die Wohnung behalten möchte Kündigen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.04.2018 16:22

Sehr geehrte Frau Senz,

grundsätzlich gilt: Eine Trennung beendet die Beziehung, aber nicht das Mietverhältnis. Wenn beide Parteien den Mietvertrag unterschrieben haben, kann einer allein die Wohnung nicht kündigen. Am besten wäre es, Sie handeln mit dem Vermieter eine Aufhebungsvereinbarung aus. Der Partner, der auszieht, wird dann aus dem Mietvertrag entlassen. Der, der bleibt, setzt das Mietverhältnis zu den alten Konditionen allein fort. Allerdings muss der Vermieter einer Aufhebungsvereinbarung nicht zustimmen.

Bedenken Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten können. Diese bekommen Sie beim Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

MischMasch am 27.04.2018 12:40

Guten Tag,

meine Oma ist jetzt Pflege reif und zieht bald zu mir. (Für Mieter mit einem unbefristeten Mietvertrag gilt immer die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten) <--Gilt es auch für Pflegebedürftige ?

Was genau kann ich daraus nutzen?

danke im voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.04.2018 14:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Pflegebedürftigkeit Ihrer Großmutter ändert an den gesetzlichen Kündigungsfristen nichts.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bettina 1234567890 am 10.04.2018 10:14

Ich habe meine Wohnung fristgerecht gekündigt mit Einschreiben und Bestätigung und Zeugen.Und habe vor Gericht verloren auch beim zweiten mal . Weil der Vermieter behauptete er habe nichts erhalten .was ist das für eine Gerechtigkeit. Damit stehen alle T Türen für Vermieter jetzt offen.Sie können jetzt immer behaupten sie haben keine Kündigung bekommen.Ist das nicht topologische:-)

auf Kommentar antworten

Belästigung am 28.03.2018 12:56

Guten Tag,

Mein Vermieter ruft immer wieder an und belästigt mich obwohl ihm schon schriftlich mit geteilt wurde das dies unerwünscht ist.

Besteht eine Möglichkeit das man dem Vertrag vor Ablauf der 3 Monate kündigen kann?

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2018 15:24

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn das Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter so stark belastet ist, dass die Fortführung des Mietvertrags für eine der Parteien unzumutbar wäre, besteht unter Umständen die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung. Ob dies in Ihrem Fall gegeben ist, können wir aber leider aus der Ferne nicht beurteilen. Bedenken Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

S. Y. am 26.03.2018 14:46

Grüß Gott,

meine Mutter ist am 07.02.18 gestorben und ich muss die Wohnung kündigen. Erbe habe ich nicht angenommen. Habe die Hausverwaltung angerufen und die Kündigung am 12.03.18 telefonisch mitgeteilt. Allerdings wurde die Wohnanlage durch die Vermieter in München für die Wohnungsamt zu Verfügung gestellt. Ich darf keine Nachmieter suchen aber soll die Miete für mein verstorbene Mutter für 2 Monate für März und April weiter bezahlen. Wo soo viele Wohnungsnot vorhanden sind, wollen die sich zeit lassen und die entscheiden wer einzieht. Dürfen die mich so abzocken mit dem Miete? leider Kann ich mir keine Anwalt leisten. Vielen Dank für ihre Antwort. Grüße aus Minga

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2018 14:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Tat ist ein Vermieter nicht verpflichtet, einen möglichen Nachmieter zu akzeptieren. Er kann auf die Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist bestehen, auch wenn das in einem Wohnungsmarkt wie dem Münchens nicht angemessen erscheinen mag.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Weisser am 22.03.2018 14:41

Hallo liebe Immowelt-Redaktion,

wir haben momentan das Problem, dass durch die häuslichen Begebenheiten sehr hohe Heizkosten entstanden sind. Die Wände sind sehr feucht und der Dachboden über der Wohnung nicht isoliert. Aus diesem Grund hatten wir auch starke Probleme durch Schimmel, welcher zwar beseitigt wurde und nur noch im Bad aufzufinden ist. Dadurch dass die Wohnung mit Infrarotheizungen ausgestattet ist, haben wir in zwei Monaten über 5000 kWh verbraucht und dadurch enorm hohe Strom/Heizkosten. Besteht hierbei die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung?

Vielen Dank schonmal

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.03.2018 15:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine solche Möglichkeit bestünde möglicherweise dann, wenn Sie der Vermieter im Vorfeld gewisse Mängel wissentlich verschwiegen oder den Mieter in Bezug auf die zu erwartenden Heizkosten angelogen hätte. Hohe Heizkosten allein sind jedoch kein Grund für eine fristlose Kündigung. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten und empfehlen daher im Streitfall das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Knolle am 13.03.2018 12:47

Mein Mietvertrag wurde zum 15. September geschlossen. Konnte damals allerdings erst eine Woche später einziehen durch Renovierungsverzögerung des Vermieters. Kann ich auch zum 15. kündigen oder gilt generell die Kündigung zum Monatsende?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.03.2018 12:53

Hallo Knolle,

laut Bürgerlichem Gesetzbuch ist eine Kündigung zum Ablauf eines Monats zulässig, unabhängig vom Beginn der Mietvertragslaufzeit. Das gilt jedenfalls in den bei den meisten Wohnraummietverträgen. Eine Ausnahme von dieser Regelung gibt es etwa für Wohnraum, der nur zum vorübergehenden Gebrauch vermietet ist oder solchen, der Teil einer vom Vermieter selbst bewohnten Wohnung ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Roman am 06.03.2018 15:14

Guten morgen liebe Immowelt-Redaktion,

ich bin schon aus der Wohnung ausgezogen, jedoch habe ich es nicht geschafft die Wohnung komplett zu renovieren.

Wollte das eigentlich aus dem guten Willen tun, da ich bin mir nicht sicher ob ich überhaupt bei den Klauselformulierungen dazu verpflichtet bin (Vertrag von 2009).

Würde auch gerne meinen gekündigten Mietvertrag prüfen lassen, um alles rechtlich korrekt dem Vermieter erklären zu können.

Vielen Dank im Voraus

Roman

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2018 10:26

Hallo Roman und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell sind Klauseln unwirksam, die den Mieter zum Ende eines Mietverhältnisses zwingend zur Renovierung einer Wohnung verpflichten sollen. Wirksam sind lediglich flexible Renovierungsklauseln. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in folgendem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/wann-ein-mieter-renovieren-muss.html

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Ihren Mietvertrag daher nicht prüfen können. Entsprechende Dienstleistungen bieten in der Regel aber Mietervereine vor Ort an.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maria am 06.03.2018 09:31

Guten morgen liebe Immowelt-Redaktion,

ich habe einen Untermieter, an welchen ich (m)eine gesamte Wohnung unmöbliert vermietet habe - Ich wohne auch nicht dort. Er hat mir letzte Woche zum 15.03. gekündigt, mit einem Zettelchen ohne Absendedatum, dafür aber mit allen Unterschriften der Mieter.

Fragen:

a) Ist die Kündigung ohne Absendedatum gültig? Ich kann nämlich nicht nachvollziehen, wann das Zettelchen bei mir eingegangen ist.

b) Da keine Kündigungsfrist im Mietvertrag vereinbart wurde, müsste die gesetzliche von 3 Monaten gelten, nicht wahr? Somit wäre die Kündigung des Untermieters zum 15.03. nichtig, richtig?

Vielen Dank im Voraus für Eure Antwort und Arbeit!!

Beste Grüße,

Maria

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.03.2018 17:43

Hallo Maria,

vielen Dank für deinen Kommentar. Ob die Kündigung wirksam ist, können wir in individuellen Fällen leider nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen, sich diesbezüglich an einen Eigentümerverein wie zum Beispiel Haus und Grund zu wenden, oder einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Norman G am 05.03.2018 12:47

Hallo liebe Immowelt-Redaktion,

Habe am 15.01.2018 eine Mieterhöhung bekommen.

Bei nicht Einverständnis, habe ich ein Sonderkündigungsrecht nach BGB 561.

Jenes beinhaltet 2monate Bedenkzeit, und dieser Zeit muss ich kündigen um das Sonderkündigungsrecht nutzen zu können.

Habe gleich nach Eingang des Schreibens, schriftlich gekündigt und meine Kündigung ging am 31.1.2018 bei der Verwaltung ein.

Sprich mein Mietverhältnis würde am 31.3 bzw. Am 1.4.2018 enden oder?

Ich frage daher weil die Verwaltung meine Kündigung erst zum 31.5.2018 anerkennt...

Ich nehme mal an die Verwaltung hat die Sachlage nicht richtig erkannt oder, bzw haben sie BGB 561 falsch ausgelegt?

Warum geben dir mir eine Frist von 4 Monaten?

Mit freundlichen Grüßen N.Gohl

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.03.2018 17:06

Hallo Norman G,

Mieter haben in der Regel bis zum Ablauf des zweiten Monats nach Zugang der Mieterhöhung Zeit zu überlegen, ob sie zum Ablauf des übernächsten Monats von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen wollen.

Wenn die Mieterhöhung zum 15.01. ankommt, so kann der Mieter zum 31.03. kündigen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Kündigung bis zum 29.02. beim Vermieter eingegangen ist.

Eben diesen Fall haben wir auch in unserem Artikel zur Mieterhöhung aufgegriffen. ratgeber.immowelt.de/a/leitfaden-fuer-mieter-welche-mieterhoehung-zulaessig-ist.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Warum Ihnen Ihre Verwaltung eine Frist von vier Monaten setzt, können wir leider nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich den Rat eines Mietervereins oder eines Fachanwaltes einzuholen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Gabriela am 01.03.2018 19:03

Hallo ich habe am 25.02.2018 eine Mietvertrag unterschrieben aber das Mietvertrag gilt ab 1.03.2018 wenn ich am 1.03.2018 Kündigung schreibe muss ich trotzdem 3 monate Kündigung frist einhalten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.03.2018 15:38

Hallo Gabriela,

sofern Sie mit dem Vermieter nichts anderes vereinbart haben, gilt für Sie die reguläre Kündigungsfrist von drei Monaten. Damit die Kündigung rechtzeitig kommt, müsste Ihr Vermieter die Kündigung bis spätestens zum dritten Werktag des Monats erhalten.

Wenn Sie früher ausziehen möchten, würden wir Ihnen empfehlen sich an Ihren Vermieter zu wenden. In einem gemeinsamen Gespräch findet sich vielleicht auch so eine Lösung.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Olli am 27.02.2018 13:41

Hallo meine Verlobte und ich wollen zum 01.04 eine neue Wohnung beziehen und haben leider schon so einiges von unserer aktuellen Vermieterin gehört z.B. Kautionen ohne Angaben von Gründen einzubehalten. Ich persönliche habe die Problematik das die Wohnung vom JC finanziert wird und etwa 4 Monate die Stromkosten an die Vermieterin gingen allerdings sollten wir ab Januar 2017 unsere Kosten laut Vermieterin selbst tragen was wir darauf hin auch getan haben allerdings hab ich dann auf meiner Abrechnung vom JC gesehen das die Vermieterin noch weiterhin die 30 Euro bezieht bzw diese über das ganze Jahr bezogen hat. Dem JC habe ich schon Bescheid gegeben und hatte meiner Vermieterin ebenso mitgeteilt das ich das Geld vom Januar bis Dezember 2017 erwarte da dies in dem Fall ja auch eigentlich rechtmäßig unser Geld ist oder liege ich da ggf. falsch?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 15:31

Hallo Olli,

nein, Sie liegen nicht grundsätzlich falsch. Allerdings können wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen. Sollte es zum Streit mit Ihrer Vermieterin kommen, würden wir Ihnen daher die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Zwerg-06 am 24.02.2018 11:33

Unser Vermieter ist verstorben und die Erben verkaufen das Haus. Wir haben schnell ein neues Zuhause gefunden. Hier können wir innerhalb von vier Wochen einziehen. Wir haben die Erben um ein Gespräch gebeten und gemeinsam beschlossen dass wir früher als die Kündigungsfrist es zulässt aus dem Mietvertrag können. Hier haben wir noch gebeten das schriftlich festzuhalten. Leider kam nichts und auf Nachfrage wurde uns gesagt dass das so nicht geht.

Was tun? Es wurde uns mündlich zugesagt und dann nicht bestätigt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.02.2018 09:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich ist auch eine mündliche Zustimmung zu einem früheren Ende des Mietvertrags ausreichend. Im Streitfall dürfte dies allerdings natürlich schwer zu beweisen sein. Insofern würden wir dazu raten, auf eine schriftliche Zustimmung zu bestehen. Im Streitfall raten wir darüber hinaus zur Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nelaii am 18.02.2018 20:59

Hallo Leute, wass ich tun soll ?

Ich habe Telefonisch 13.02. die Wohnung ab 1.3. gekündigt .

Mein Vermiter sagte, das ich bis diese Woche warten soll, weil das ab Heute bis Morgen nicht geht. Ich habe Kündigung Zeit 3 Monaten.Ich weiß, aber mein Frage ist: Aus Gerechtliche Seite, wenn ich ihm 3 neue Mieter in dieser kurzer Zeit finde, wenn er zufrieden nicht ist, darf er kaution behalten? Ist das richtig oder soll ich ihm weiter 3 Miete zahlen.

Hatte jehmand sollche Probleme ?

Danke.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.02.2018 09:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter Ihnen nicht entgegen kommt, müssen Sie sich in der Regel an die dreimonatige Kündigungsfrist halten. Der Vermieter könnte zwar einen möglichen Nachmieter akzeptieren und damit den Vertrag frühzeitig auflösen, dazu verpflichtet ist er aber nicht. Mit der Mietkaution hat das übrigens nichts zu tun. Diese dient dem Vermieter als Sicherheit für etwaige Schäden, die der Mieter in der Wohnung verursacht hat oder für Mietrückstände.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Biene am 18.02.2018 19:56

durch Tod meines Lebensgefährten habe ich den Mietvertrag übernommen, doch jetzt kann ich es aus Finanziellen mitteln nicht mehr leisten. Durch Tiere die bei mir leben habe ich jetzt eine günstigere Wohnung gefunden. kann ich früher aus dem Mietvertrag? Dazu muss ich noch erwähnen das vorher meine Tochter noch mit im Haus war. Da war es Finanziell möglich.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.02.2018 09:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel ist ein Fall wie der Ihre kein Grund für eine frühzeitige Kündigung des Mietvertrags. Sie könnten sich allerdings mit Ihrem Vermieter auf eine frühzeitige Vertragsauflösung einigen. Eventuell hilfreich kann es dabei auch sein, wenn Sie sich selbst um einen Nachmieter bemühen. Der Vermieter ist zwar nicht verpflichtet, einen solchen zu akzeptieren, aber vielleicht kommt er Ihnen ja aus Kulanz entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hans weiser am 17.02.2018 10:34

Hallo!Ich habe ein Haus vermietet ein Ehepaar mit 3 Kinder ,mein unverbautes Grundstück grenzt unmittelbar daran.Inzwischen wohnen die erwachsenen Kinder mit im Haus.Jedes hat ein Auto ,so das 1 Auto in der mitgemieteten Garage steht u.die anderen 3 Auto entweder im Garten oder unseren gemein samen Grundstückzufahrt stehen.Was kann man dagegen tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.02.2018 08:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie sich durch die abgestellten Fahrzeuge gestört fühlen, sollten Sie zunächst mit der Familie das Gespräch suchen. Vielleicht findet sich ja ein Kompromiss, mit dem beide Seiten gut leben können. Rein rechtlich betrachtet, kommt es darüber hinaus darauf an, was bezüglich der Nutzung der Einfahrt im Mietvertrag vereinbart wurde. Daher können wir aus der Ferne nicht beurteilen, ob Ihren Mietern das Abstellen der Fahrzeuge an den fraglichen Plätzen zusteht oder nicht. Sollte es zum Streit kommen, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sascha am 13.02.2018 18:45

Hallo, ich hab einen Mietaufhebungsvertrag unterschrieben. Möchte nun aber vor dem vereinbarten Zeitpunkt die Wohnung kündigen. Ist das problematisch? Zudem gehe ich davon aus, dass wenn ich meine Wohnung in München (Nachmieter finden innerhalb eines Monats, aufgrund des Wohnungsmarktes, völlig unproblematisch) renoviert bei Kündigung übergebe aus der Schadensminderungspflicht einen Anspruch habe, dass der Vermieter zum frühest möglichen Zeitpunkt nachvermietet?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.02.2018 09:58

Hallo Sascha und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ob Sie vor dem im Mietaufhebungsvertrag vereinbarten Zeitpunkt kündigen können, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Unter anderem davon, was in Ihrem Mietvertrag steht. Handelt es sich dabei beispielsweise um einen Mietvertrag mit beidseitigem Kündigungsvertrag, stünden Ihre Chancen, frühzeitig aus dem Mietvertrag zu kommen eher schlecht, wenn der Vermieter Ihnen nicht entgegen kommt. Handelt es sich um einen ganz normalen Mietvertrag mit den gesetzlichen Kündigungsfristen für beide Seiten, könnte eine Kündigung durchaus möglich sein. Insofern können wir diese Frage leider nicht abschließend beurteilen. In einem Mietmarkt wie dem Münchens könnte allerdings für den Vermieter durchaus eine Schadensminderungspflich bestehen, wenn die Wohnung frühzeitig in renoviertem Zustand zurückgegeben wird. Auch dies können wir aus der Ferne aber leider nicht abschließend bewerten, da wir die Details des Einzelfalls nicht kennen. Bitte bedenken Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zu keiner gütlichen Einigung mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

genervter Mieter 2018 am 13.02.2018 16:50

Vielen Dank für die Antwort-sicherlich ist der gesundheitliche Aspekt auch ein weiterer punkt den es aber erstmal zu beweisen gilt-die erwähnten Paragraphen aber sollten sich vielmehr auf das mittlerweile stark geschwächte Mietverhältnis und dessen Bruch durch das Unterlassen der Verpflichtungen seinerseits über diesen langen Zeitraum beziehen.

Mfg

auf Kommentar antworten

genervter Mieter 2018 am 10.02.2018 11:18

Hallo und guten Tag,

Ich beabsichtige mit meiner Partnerin auszuziehen eine neue Wohnung wäre verfügbar - die jetzige Wohnung hat seit über einem Jahr einen Wasserschaden mit Schimmelbildung .Dieser Zustand wurde des Öfteren von mir und dem Mieterverein angemahnt..mit dem einzigem Ergebnis das ich die Miete kürze ..ohne Reaktion..seit einem Jahr-nichts! Gehe ich Recht der Anahme das hiermit die maßgeblichen Punkte für eine außerordentliche, fristlose Kündigung nach § 543 Abs. 1 BGB oder bzw § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BGB erfüllt sind? sollte ich beide Paragraphen anwenden und zu wann muss das Schreiben beim Vermieter vorliegen? Muss ich noch etwas dazu schreiben- sind wir dann komplett aus dem M.vertrag raus?

Wir wollen zum 1.3 die neue Wohnung beziehen..also vielen Dank für einen schnellen Tip.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.02.2018 10:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist, kann dies ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Geregelt ist dieser Fall nicht in § 543, Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, sondern in § 569, Absatz 1. Sicher wäre es sinnvoll, im Kündigungsschreiben auf die entsprechenden Paragraphen hinzuweisen. Eine Frist für eine solche außerordentliche Kündigung gibt es nicht.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir nicht abschließend beurteilen können, ob der Zustand der Wohnung tatsächlich gesundheitsgefährdend ist. Da Sie ohnehin schon in Kontakt mit dem Mieterverein standen, würden wir vorschlagen, die Kündigung auch in Zusammenarbeit mit diesem vorzubereiten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

URSEL am 08.02.2018 09:28

Hallo, guten TAG!

Mein Lebensgefährte verstarb im November.Auf Grund seiner Krankheit sind wir in eine Anlage für "betreutes Wohnen" gezogen.

Wir haben die Miete von 830 Euro geteilt. Für mich alleine zu teuer.Meine Frage:

Kann ich vorzeitig kündigen?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.02.2018 09:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Rahmen des betreuten Wohnens sind Sondervereinbarungen mit verkürzten Kündigungsfristen möglich. Dann wäre unter Umständen eine Kündigung bis zum dritten Werktag eines Monats für den Ablauf desselben Monats möglich. Ob es in Ihrem Fall eine solche Vereinbarung gibt, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Sollte es sich um einen regulären Wohnraummietvertrag handeln, beträgt die Kündigungsfrist drei Monate.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Hier hilft Ihnen im Zweifelsfall ein Mieterverein weiter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jenny am 03.02.2018 09:21

Hallo,

in meinem Mietvertrag steht: "Die Mietvertragsparteien verzichten Wechselseitig bis zum 30.06.18 auf Ihr Recht zur Kündigung dieses Mietvertrags. Eine Kündigung ist erstmalig nach Ablauf des vorgennaten Zeitraumes mit der gesetzlichen Frist zulässig." Darf ich dann erst ab dem 30.06. meine Kündigung schreiben? Bzw besteht das Mietverhältnis seitdem 22.06. 2016 und mir wurde gesagt, dass ich dort mindestens zwei Jahre wohnen müsste, also kann ich dann zum 01.07.2018 kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.02.2018 09:50

Hallo Jenny und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil entschieden, dass der Endzeitpunkt eines Mietvertrags mit Kündigungsausschluss der Zeitpunkt ist, zu dem der Mieter den Vertrag erstmals beenden kann (Az.: VIII ZR 86/10). Das bedeutet, dass die Kündigung drei Monate vor Ablauf der Frist möglich sein muss.

Bitte beachten Sie abschließend jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

VicenteSP am 01.02.2018 18:52

Ich habe ein Problem Der Mitbewohner hat in 5 Monaten nichts geputzt. hat auch kein Reinigungsprodukt gekauft . Die Küche riecht wirklich schlecht und die WC auch . Ich habe mehrmals geputzt, muss aber nicht putzen . schließt auch die Türen zu knallte , 2 Türen schließen schon nicht gut. auch der Vertrag besagt, dass Sie die Badezimmertür zur Belüftung offen lassen müssen, und er schließt immer und viel mehr . Ich will weg machen aber die Vermieterin sagt ich muss 3 Monate Kündigung machen . Ich mochte eins Nachmieter suchen und weg machen maximal 15 Tage oder 1 Monat aber er hat eins Nachmieter fur 3 Monate später. Was ich kann machen? ich kann Kündigung machen deswegen aus gesundheitlichen Gründen, weil der Mieter schuld ist und die Regeln des Zusammenlebens nicht respektiert werden? Danke

auf Kommentar antworten

beckmonika.1@web.de am 28.01.2018 10:28

wie ist das mit der Kündigung wenn der Mieter Dement ist und nicht mehr alleine Leben kann? Greift da auch die 3 monatige Kündigungsfrist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.01.2018 10:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich ja. Eine fristlose Kündigung durch den Mieter kommt in der Regel nur dann in Frage, wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist oder wenn der Vermieter seine Pflichten aus dem Mietvertrag stark verletzt.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

H1 am 26.01.2018 01:19

Hallo,

was passiert eigentlich, wenn man eine Wohnung kündigt, aber in den 3 Monaten leider keine neue Wohnung gefunden hat, bzw. der Bezug der neuen Wohnung erst nach den 3 Monaten möglich ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.01.2018 12:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für einen solchen Fall gibt es keine Notfallregelung. Möglicherweise lässt sich der ehemalige Vermieter darauf ein, das Mietverhältnis noch einmal zu verlängern, wenn er noch keinen Nachmieter gefunden hat. Einen Rechtsanspruch darauf haben Mieter allerdings nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Milei am 24.01.2018 21:19

Ich habe eine noch eine Monats Miete offen.Kann ich das mit der Mietkauton Ausgleich beim Auszug

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.01.2018 09:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, die Kaution dient dem Vermieter dazu, damit etwaige von Mieter verursachte Schäden beheben zu lassen oder mögliche Nachzahlungen aus der letzten Nebenkostenabrechnung zu begleichen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Milei49@freenet am 25.01.2018 16:28

Danke für ihre Antwort Okay nur der Vermieter hat das Haus vor fünf Jahren gekauft. Und meinte nur das ich mir das Geld vom alten Vermieter holen. Deshalb dachte ich wenn er mir das Geld nicht aus zahlt das ich es dann auf dieser Weiße machen kann.

Konrad am 24.01.2018 16:56

Muss ich, wenn ich nach erfolgter Kündigung bereits ausgezogen bin, während der dreimonatigen Kündigungsfrist die Wohnung noch heizen. Der Vermieter fordert dies wegen evtl. Frostgefahr.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.01.2018 08:43

Hallo Konrad und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Tat müssen Mieter während des laufenden Mietvertrags darauf achten, dass es in der Wohnung nicht zu Frostschäden kommt. Das gilt auch, wenn sie während der laufenden Kündigungsfrist bereits ausgezogen sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tom am 23.01.2018 21:08

Hallo ich hätte eine wichtige Frage ich will aus meiner Wohnung ausziehen bin aber erst seit 5 Monaten in dieser Wohnung im Mietvertrag steht eine mindestlaufzeit von 2 Jahren .

Ich muss jetzt zwei Kaltmieten zahlen dass das Mietverhältnis aufgehoben wird hat mir mein Mieter geschrieben ist das erlaubt ich kenne mich leider überhaupt nicht aus

Vielen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.01.2018 13:57

Hallo Tom und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir würden Ihnen raten, Ihren Mietvertrag von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen zu lassen. Nur wenn in Ihrem Mietvertrag ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde oder wenn dieser mit Grund befristet ist, ist eine solche Mindestlaufzeit überhaupt wirksam. In diesem Fall könnte der Vermieter darauf bestehen, dass der Mietvertrag die vollen zwei Jahre weiterläuft. Ist die Befristung jedoch unwirksam, wäre der Mietvertrag als ganz normaler, unbefristeter Vertrag anzusehen. In diesem Fall könnten Sie mit der gesetzlichen Frist von drei Monaten kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angelina am 11.01.2018 16:23

Hallo,

Ich hätte da eine Frage. Meine Mutter wohnt mit meinen zwei jüngeren Geschwister in einer Wohnung zur Miete. Letztes Jahr hieß es , sie müsse ausziehen , weil das haus ( zwei Wohnungen) verkauft wird , nach einiger Zeit, weil er keine Käufer gefunden hatte , hieß es , sie dürfe drin bleiben es wird nun doch nicht verkauft. Heute kommt wieder die Nachricht , dass das Haus nun doch wieder zum verkauf steht.

Sie wohnt jetzt seit zwei Jahre in der Wohnung und es wurde beim unterschreiben des Mietvertrag damals nicht erwähnt , dass das Haus verkauft werden soll.

Wie lange ist die Kündigungsfrist?

Kann man gegen den Vermieter rechtlich dagegen vorgehen wegen diesem hin und her Spiel ?

Vielen Dank schon mal im voraus.

Mfg.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.01.2018 08:25

Hallo Angelina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Kauf bricht Miete nicht. Das bedeutet: Selbst wenn das Haus verkauft wird, in dem Ihre Mutter wohnt, muss sie nicht ausziehen. Der Verkauf des Hauses ist kein Kündigungsgrund und der Mietvertrag bleibt weiterhin bestehen, dann eben nur mit einem neuen Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jane Smith am 10.01.2018 20:24

Hallo,

Haben diesen Winter bis23.12.2017 warten müssen bis unsere Vermieter die Heizung eingeschaltet haben. Auch in dem vor Jahr waren wir schon 6 Wochen ohne Heizung. Die Vermieter waren mit uns befreundet,weshalb wir dies ertragen hatten. Aber da die Freundschaft inzwischen kaputt ist und wir keine Lust mehr haben jeden Winter länger zu frieren,möchten wir ausziehen. Wohnen tun wir seit 2008. Wie lange müssen wir Kündigungsfrist einhalten?

Auch würde uns interessieren ob wir etwas was beachten müssen wenn man wie in unserem Fall die Miete und Nebenkosten auf Grund einer Mietpfändung an eine Anwaltskanzlei überweisen müssen.

Wir wären für eine Antwort dankbar

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.01.2018 09:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Kündigungsfrist für Mieter beträgt in der Regel immer drei Monate, unabhängig davon, wie lange der Mieter schon in einer Wohnung lebt. Die Kündigung muss bis zum dritten eines Monates beim Vermieter sein und gilt dann zum Ende des übernächsten Monats.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hansi am 09.01.2018 10:39

Hallo, unser Mieter hat im September fristgerecht zum 31.12.2017 die Mietswohnung gekündigt.

Da er keine geeignete Wohnung gefunden hat, haben wir das Auszugsdatum mündlich auf 31.01.2018 festgelegt.

Jetzt will er aber erst zum 28.02.18 ausziehen da er immer noch keine passende Wohnung gefunden hat. Ich habe die Wohnung aber ab 01.02.18 schon wieder vermietet.

Was kann ich tun? wie ist das rechtlich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2018 11:25

Hallo Hansi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

rein rechtlich gesehen hätte der Mieter schon bis Ende Dezember 2017 ausziehen müssen. Dass Sie einer Verlängerung des Mietverhältnisses bis Ende Januar zugestimmt haben, war Kulanz Ihrerseits, einer weiteren Verlängerung müssen Sie aber nicht zustimmen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die genauen Vereinbarungne zwischen Ihnen und Ihrem Mieter nicht kennen und sie daher aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifel empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jessica am 04.01.2018 18:40

Hallo wir wollen Ende April ausziehen ab wann kann ich kündigen und wie formuliere ich dies

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.01.2018 08:09

Hallo Jessica und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn wir von der gesetzlichen dreimonatigen Frist ausgehen, muss das Kündigungsschreiben bis spätestens dritten Februar beim Vermieter eingegangen sein. In der Formulierung sind Sie als Mieter relativ frei. Enthalten sein sollte die grundsätzliche Willensbekundung, dass die Wohnung gekündigt werden soll, die Adresse der Mietwohnung und das Stockwerk, der Zeitpunkt, zu dem die Mietwohnung gekündigt wird, die Aufforderung an den Vermieter, die Kündigung zu bestätigen sowie der Hinweis, dass sich der Mieter noch mit dem Vermieter in Verbindung setzen wird um einen Übergabetermin zu vereinbaren. Wichtig: Die Kündigung ist nur wirksam, wenn sie die Unterschrift aller Hauptmieter enthält.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Natali am 19.12.2017 16:39

Hallo! Ich möchte mich in Ausland umziehen dafür muss ich mich Kündigen von mein Wohnung. Mein Mietvertrag beginnt am 15.02.2017 und läuft auf unbestimmte Zeit und ist geschrieben dass ich mich nicht kündigen bevor ende des Monats ( Januar 2019). Mit meinem Vermieter hab ich noch nicht gesprochen. Wie komme ich raus? Auf eine Beratung werde ich mich sehr freuen. Vielen Dank voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.12.2017 09:01

Hallo Natali,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, sondern nur allgemeine Tipps geben können.

Sofern in Ihrem Mietvertrag ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, ist eine solche Regelung im Allgemeinen wirksam, so dass vor Ablauf der Frist des Kündigungsausschlusses Ihrerseits kein Recht auf vorzeitige Kündigung des Mietvertrag besteht. In diesem Fall ist es zunächst ratsam, mit dem Vermieter zu sprechen, ob eine vorzeitige Auflösung des Mietverhältnisses doch möglich wäre. Wir raten Ihnen ferner, die entsprechende Klausel im Mietvertrag von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein prüfen zu lassen, ob diese wirksam ist. Unwirksam wäre zum Beispiel eine Klausel mit einem lediglich einseitigen Kündigungsausschluss nur für den Mieter.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Jenny am 10.12.2017 22:16

Hallo. Ist es noch rechtens das man sich an die 2 Jahre "Kündigungsfrist " halten muss die im Mietvertrag steht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.12.2017 10:13

Hallo Jenny,

eine Kündigungsfrist von zwei Jahren kann zu Lasten des Mieters nicht vereinbart werden. Möglich sind allerdings Mietverträge mit beidseitigem Kündigungsverzicht für einen gewissen Zeitraum, beginnend ab Anfang der Vertragslaufzeit.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Benutzer123456789 am 08.12.2017 08:56

Hallo Immoweilt Team,

Ich habe seit dem 01.11.2017 einen Mietvertrag in dem ich die Wohnung meines Vermieters renovieren soll und dafür ein Jahr lang kostenlos drin wohnen darf. Jetzt ist es aber so dass im Mietvertrag nicht genau festgelegt wurde was alles renoviert werden soll, sondern nur mündlich. Und jetzt sagt mir mein Vermieter immer mehr Dinge die ich renovieren soll, obwohl das so nicht abgesprochen war.

Kann ich meinem Vermieter jetzt auch einfach kündigen? Bzw. wenn ja nur mit einer gesetzlichen Frist von 3 Monaten oder schneller?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.12.2017 09:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel dürfte hier die Kündigung mit einer gesetzlichen Frist von drei Monaten möglich sein. Allerdings können wir diesen Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen, gerade aufgrund der mündlichen Absprachen, die Sie mit Ihrem Vermieter getroffen haben. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Sollte es zum Streit mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Benutzer123456789 am 08.12.2017 10:11

Hallo und Danke für die schnelle Antwort,

Ja soweit ich es weiß gelten die mündlichen Absprachen ja dann aber nicht da ja Aussage gegen Aussage steht.

Zusätzlich steht es im Vertrag auch drinnen dass die 3 Monatige Kündigungsfrist erlaubt bzw. einzuhalten ist.

Im Vertrag steht außerdem nur das "Der Mieter muss für ein Jahr die Wohnung reparieren und sauber arbeiten dafür ist der Mieter ein Jahr lang freier Kaltmieter". Hier steht also nichts direkt was repariert werden soll.

Jetzt sind meine Fragen:

Kann ich die Wohnung im angefangenen Renovierungszustand kündigen oder muss diese in den Ursprungszustand zurück gebracht werden?

Ist der Vertrag als solcher gültig?


Immowelt-Redaktion am 08.12.2017 13:19

Leider lässt sich das in einem so speziellen Fall nicht abschließend beurteilen. Im Streitfall würde ein Gericht wohl auch den aktuellen Zustand der Wohnung unter die Lupe nehmen und prüfen, zu wessen Vor- oder Nachteil die bisherigen Veränderungen erfolgt sind. Wir würden Ihnen daher wirklich eine Rechtsberatung empfehlen. Der örtliche Mieterverein hilft meist für einen geringen Unkostenbeitrag weiter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andreas Ruppel am 01.12.2017 18:50

Hallo,

Ich habe einen unbefristeten Mietvertrag, in dem Vertrag steht zum Punkt 'Kündigung', ... " 3 Monate Kündigungsfrist bei Mietdauer von unter 5 Jahren". Könnte es doch theoretisch heißen ab 5 Jahren und mehr ist die Kündigungsfrist weniger?

MfG

Andreas Ruppel

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 09:13

Sehr geehrter Herr Ruppel,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Kündigungsfrist für den Vermieter ist gesetzlich festgelegt und darf nicht zu Ungunsten des Mieters verändert werden. Bei einer Mietdauer von fünf bis acht Jahren beträgt sie sechs Monate, bei einer Mietdauer von acht Jahren und mehr sind es neun Monate.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Nairolf am 04.12.2017 17:09

Hallo liebes Immowelt Team!

Wir haben in unserem neuen Vertrag auch eine längere Kündigungsfrist nach 5 und 9 Jahren stehen. In unserem derzeitigen unbefristeten Vertrag von Haus und Grund steht diese Klausel nicht.

Müssen wir trotzdem von einer längeren Frist ausgehen oder gelten hier nur die 3 Monate, bis wir raus kommen? Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen!


Immowelt-Redaktion am 05.12.2017 08:22

Hallo Nairolf und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die längeren Fristen sind gesetzlich verankert. Sie gelten allerdings nur für die Kündigung durch den Vermieter. Wenn es sich nicht um einen Mietvertrag mit beidseitigem Kündigungsverzicht handelt, gelten für Mieter immer Kündigungsfristen von drei Monaten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carina am 16.11.2017 17:45

Hallo ich wohne mit meinem Lebensgefährten seit vier Jahren in dieser Wohnung nun möchte der Besitzer eine Erhöhung an der Miete vor nehmen( 15%) die zum 01.01 2018 anfällt, so ich habe aber krankheitserregenden schimmel auf dem Balkon durch schlechte Isolierung im Dachstuhl ab wann kann ich das Verhältnis kündigen und mit welcher Frist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.11.2017 08:45

Hallo Carina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Falle einer Mieterhöhung sieht das Gesetz ein Sonderkündigungsrecht für den Mieter vor. Er kann demnach das Mietverhältnis bis zum Ablauf des zweiten Monats nach Zugang des Mieterhöhungsschreibens außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen.

Davon unabhängig ist der Schimmel auf dem Balkon zu bewerten. Theoretisch hat der Mieter ein Recht auf eine fristlose Kündigung, wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist. Ob das bei Schimmel der Fall ist, der sich nur auf dem Balkon befindet, ist aber zumindest zweifelhaft. Die Gesamtsituation können wir leider aus der Ferne auch nur schwer beurteilen. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder von einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Corinna koster am 13.11.2017 14:30

Haben einen Mietvertrag Auf 5 Jahre,dieser läuft am 1.April 2019 aus. Möchten uns aber dieses/ nächstes Jahr ein Haus zur eigenen Nutzung kaufen. Welche Möglichkeit haben wir betreffs der Mietwohnung?!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.11.2017 15:33

Sehr geehrte Frau Koster,

wenn die Befristung des Mietvertrags wirksam ist, haben Mieter in der Regel kaum eine Möglichkeit, frühzeitig aus dem Vertrag auszuscheiden. Wirksam ist eine solche Befristung nur dann, wenn im Mietvertrag ein Befristungsgrund genannt wird. Fehlt ein solcher Befristungsgrund, hat das zur Folge, dass der Vertrag automatisch als unbefristeter Vertrag gilt, mit der Folge des der Mieter mit einer Frist von drei Monaten kündigen kann.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir die Details Ihres Mietvertrags nicht genau kennen und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Katarina am 09.11.2017 12:39

Hallo, weis jemand von euch Rat?

Hatte eine Wohnung mit unbefristetem Mietverhältnis. Also normale Kündigungszeit 3 Monate. Habe aber in meiner Kündigung reingeschrieben, dass ich vorzeitig (Sonderfall) ausziehen muss, weil plötzlicher Arbeitsplatzverlust und neue Arbeit in einem anderen Bundesland. Bin schon nach 1 Monat nach Kündigung ausgezogen. Vermieter hat dies mündlich akzeptiert. Kommt jetzt 2 Monate nach Auszug aber, und möchte nun doch noch 2 Monatsmieten. Muss ich zahlen???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.11.2017 14:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein neuer Job in einem anderen Bundesland rechtfertigt in der Regel keine kürzere Kündigungsfrist. Der Vermieter kann also generell auf die gesetzliche Kündigungsfrist bestehen. Im Streitfall müsste der Mieter nachweisen, dass der Vermieter eine kürzere Kündigungsfrist akzeptiert hat. Wann der Auszug stattgefunden hat, hat indes keinen Einfluss auf die Verpflichtung zur Zahlung der monatlichen Miete. Entscheidend ist heirbei allein die Mietdauer.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir Ihren Fall nicht genau kennen und ihn daher aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angel 49 am 06.11.2017 16:19

wer kennt sich aus, ich habe die Wohnung fristgerecht zum 30. Mai gekündigt habe einen Nachmieter gebracht, habe am 30.04.den Wohnungsschlüssel übergeben konnte die Wohnung nicht mehr nützen und die Vermieterin sagt mir sie kann die Miete trotzsdem behalten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.11.2017 08:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter vor dem eigentlichen Ende der Mietvertragslaufzeit einen Nachmieter findet und der Vermieter diesen akzeptiert, dieser dann auch einzieht und der Schlüssel übergeben wird, muss der ursprüngliche Mieter ab diesem Zeitpunkt auch keine Miete mehr bezahlen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können und die Details der Absprachen zwischen Ihnen und Ihrem Vermieter nicht kennen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jammy am 03.11.2017 02:20

Weiß jemand, wie es sich verhält, wenn der Mietvertrag zwar auf "Eheleute" ausgestellt ist, jedoch nur einer der beiden unterschrieben hat? Darf der Unterzeichner ohne die Unterschrift des Ehegatten/der Ehegattin kündigen und muss der Partner dann einen neuen Mietvertrag schließen? Oder muss eine Aufhebungsvereinbarung für den Unterzeichner geschlossen werden, sofern der Partner dort wohnen bleiben möchte?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.11.2017 10:19

Hallo Jammy,

leider können wir Ihre Situation aus der Ferne nicht beurteilen, da hierbei vieles von der konkreten Gestaltung des Mietvertrages abhängt.

Wenn Ehepartner oder ehemalige Partner die Wohnung auflösen, sollte dies nach Möglichkeit so gestaltet werden, dass keinem der Beteiligten Nachteile entstehen. Hierbei kann es helfen, zuerst das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. So lässt sich zum Beispiel klären, ob die Person, die den Mietvertrag nicht unterschrieben hat, einen neuen Mietvertrag bekommt und in der Wohnung bleiben kann. Oder eben, dass der Unterzeichner des Mietvertrages vorzeitig ausziehen darf. Letzteres lässt sich je nach Einzelfall auch durch einen Mietaufhebungsvertrag mit dem Vermieter regeln.

Wenn Sie sich bezüglich des konkreten Vorgehens unsicher sind, so empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Isabel Naus

Honey am 30.10.2017 17:37

Hallo, könnt Ihr mir helfen richtig zu kündigen... Wenn ich jetzt zum 31.10.2017, also für morgen kündige, dann bin ich am 01.02.2018 raus aus der Wohnung - richtig?

Vielen lieben Dank vorab

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.11.2017 10:53

Hallo Honey,

in der Regel beträgt die Kündigungsfrist bei Mietwohnungen drei Monate. Wenn Sie zum 1. Februar 2018 aus der Wohnung ausziehen wollen, müssen Sie bis spätestens 31. Oktober 2017 kündigen. Die Kündigung muss spätestens am dritten Werktag beim Vermieter sein, also in Ihrem Fall am 4. November.

Allerdings gibt es auch manchmal Mietverträge, bei denen andere Kündigungsfristen gelten, zum Beispiel bei einem qualifizierten Zeitmietvertrag. Welche Kündigungsfristen bei Ihnen gelten, müsste in Ihrem Mietvertrag stehen.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

LaMi am 29.10.2017 18:46

Ich will meinen Mietvertrag zum 01.02.2018 kündigen. Wann muss die Kündigung beim Vermieter in NRW spätestens eingegangen sein, am 03.11.2017, am 04.11.2017 oder am 06.11.2017? Rechnet der Feiertag (01.11.2017, Allerheiligen) bzw. der Samstag bei den drei Tagen mit?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2017 11:48

Hallo LaMI,

in der Regel wird ein Mietverhältnis zum Ende eines Monats gekündigt (30. oder 31., je nach Monat).

Bei einer ordentlichen Kündigung gilt in der Regel eine dreimonatige Kündigungsfrist. Der Vermieter muss die Kündigung bis zum 3. Werktag des Monats erhalten, damit der jeweilige Monat noch dazuzählt.

Laut Urteil des Bundesgerichtshof zählt der Samstag als Werktag (BGH, Az.: VIII ZR 206/04). Feiertage zählen nicht als Werktag.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JuNimey am 08.09.2017 13:58

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Mieterin mit einem unbefristeten Untermietvertrag in dem mir eine vierwöchige Kündigungsfrist zugesprochen wird. Laut der Angabe oben, sind dann die drei Monate Kündigungsfrist für mich nicht mehr geltend sondern 4 Wochen, wie im Mietvertrag (das gilt also auch für Untermietverträge)? Können Sie mir eine Referenz nennen (BGB o.ä.) wo ich das nachlesen kann und die ich meinem Vermieter nennen kann?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.09.2017 09:24

Hallo JuNimey,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Kündigung des Mietvertrags ist in § 573c des Bürgerlichen Gesetzbuchs geregelt. Demnach beträgt die Kündigungsfrist drei Monate. Eine davon abweichende Regelung zum Nachteil des Mieters wäre unwirksam, nicht jedoch zum Vorteil. Sollte in einem Mietvertrag also eine kürzere Kündigungsfrist für den Mieter vereinbart worden sein, wäre diese Vereinbarung wohl wirksam.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den genauen Wortlaut Ihres Mietvertrags aus der Ferne nur schwer beurteilen können und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Menke am 04.09.2017 14:12

Sehr geehrte damen und Herren!

Bis wann, muß die Kündiging spätesdens, beim Vermieter sein, um die 3 Monate einzuhalten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.09.2017 14:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Kündigung muss bei einem unbefristet abgeschlossenen Mietvertrag zum dritten Werktag eines Monat beim Vermieter sein. Der Mietvertrag endet dann zum Ablauf des übernächsten Monats.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Schnucky74 am 28.08.2017 12:50

Hallo. Ich bin mit meiner Tochter am 1.11.2016 in eine Wohnung gezogen. Der Vermieter wohnt unter mir. Seit dem Einzug provoziert und schikaniert er uns. Auch muss ich ständig hinnehmen, dass unter meinem Balkon gegrillt wird. Mit Brandbeschleuniger!!!! Meine Vermieter sind ständig am Alkohol trinken. Indessen werde ich ständig verbal angegriffen. Mein Müll wird kontrolliert. Es kommt auch immer zu lauten Streitigkeiten der Vermieter mit lauter Musik bis in die Morgenstunden. Jetzt habe ich endlich eine neue Wohnung gefunden. Kann diese ab 1.10.17 beziehen. Wie komme ich schnellstens aus dem Mietvertag raus???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.08.2017 15:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihr Vermieter den Mietvertrag nicht wirklich schwer verletzt, bleibt ihnen nur die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten. Im Falle einer schweren Verletzung des Mietvertrags durch den Vermieter wäre auch eine fristlose Kündigung möglich. Ob dies bei Ihnen gegeben ist, können wir allerdings aus der Ferne nur schwer beurteilen. Wir würden Ihnen daher zur Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lexi am 25.08.2017 08:35

Hallo,

Habe Feuchtigkeitsschäden in der Wohnung, habe mehrere erfolglose Versuche gemacht die Hausverwaltung zu erreichen. Wollte jetzt kündigen und gleichzeitig der Hausverwaltung noch eine Frist zur Behebung der Mängel setzen. Ist es möglich dann noch fristlos zu kündigen falls die Hausverwaltung nicht reagiert?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.08.2017 11:21

Hallo Lexi,

eine fristlose Kündigung ist zwar unter den in dem Beitrag genannten Umständen grundsätzlich möglich. Ob die Schwere der Mängel in Ihrem Fall ausreicht, dass eine solche gerechtfertigt ist, können wir aus der Ferne allerdings nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen, sich vor Ort an einen Mieterverein oder Fachanwalt für Mietrecht zu wenden, um diese Frage zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kajoba am 24.08.2017 11:12

Hallo,

wie ist das denn wenn man die Wohnung nicht mehr zahlen kann wegen Arbeitslosigkeit und diese auch vom Amt nicht übernommen wird? Muss man da die Kündigungsfrist einhalten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.08.2017 09:29

Hallo Kojoba,

für diesen Fall gibt es keine Sonderregelung. Es gelten die genannten Kündigungsfristen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anki am 21.08.2017 01:04

Hallo. Wie ist denn das wenn man in einer Wohnung lebt die total aber wirklich absolut hellhörig ist und man unter laute Streitereien oder mitunter saufende Nachbarn leidet und sich nix lieber wünscht als raus aus der Wohnung. Muss man dann auch die Kündigungsfrist einhalten. Ich bin nervlich hier fast am Ende. Und möchte so schnell wie möglich umziehen was immer schwierig ist wegen der Frist.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.08.2017 08:46

Hallo Anki,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn eine Wohnung absolut nicht mehr unzumutbar ist, ist unter Umständen eine fristlose Kündigung möglich. Ob das bei Ihnen der Fall ist, können wir aus der Ferne aber leider nicht beurteilen. Wir würden Ihnen daher zu einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Shyna1711 am 05.08.2017 17:38

Hallo,

ich bin schwerkrank und habe multiple sklerose im Fort geschrittenen Stadium und ich bin schwerbehindert und pflegestufe 3 und wir haben Schimmel im Schlafzimmer und Badezimmer und im Wohnzimmer ist eine Außenwand bis zur Hälfte richtig nass.

Muss ich trotzdem die Kündigungsfrist von 3. Monaten einhalten???

Zudem ziehe ich in eine behinderten gerechte Wohnung mit nullbarriere was hier nicht ist

Mft

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.08.2017 09:30

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter bestimmten Umständen ist für Mieter auch eine fristlose Kündigung möglich. Ein solcher Grund kann sein, dass die Wohnung gesundheitsgefährend ist, was bei Schimmel unter Umständen der Fall sein kann. Allerdings können wir Ihre Situation aus der Ferne leider nicht genau beurteilen. Bevor Sie fristlos kündigen, würden wir Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Shyna1711 am 07.08.2017 12:06

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und ich werde mit meinem Arzt sprechen und danach mit einem Anwalt

Olaya am 31.07.2017 18:46

Hallo,

Wie wäre es wenn wir im Vertrag einen Kellerraum mitbezahlen aber wir diesen gar nicht bekommen? Hätten wir die Möglichkeit die Kündigungsfrist von drei Monate zu verkürzen?

Danke im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.08.2017 09:31

Hallo Olaya,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Uns ist aktuell kein Urteil bekannt, in dem eine solche Frage entschieden worden wäre. Die Rechtsprechung ist sich weitgehend einig darüber, dass ein Mieter Schadensersatz fordern kann, wenn eine Wohnung zum vereinbarten Übergabetermin nicht bezugsfertig ist. Dann kommt unter Umständen auch eine fristlose Kündigung in Frage. Ob dies auch bei einem nicht übergebenen Kellerabteil die Frage ist, bleibt indes fraglich. Unter Umständen kommt allerdings eine Mietminderung in Frage. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich an einen Fachanwalt oder einen Mieterverein zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lorla am 31.07.2017 11:17

Hallo, wie ist es wenn zwei in einem Mietvertrag stehen, durch Streitigkeit, einer aber ausgezogen ist und den Mietvertrag von seiner Seite beim Vermieter gekündigt hat und der Bleibende aber den Vertrag nicht kündigen will? Welche Rechte hat man! Welche Möglichkeiten gibt es für die Person die auszieht aus diesem Vertrag zur kommen?

Der Vermieter akzeptiert die Kündigung nur wenn beide unterschreiben!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 11:43

Hallo Lorla,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn mehrere Mieter einen Mietvertrag unterschreiben, sind sie laut BGB sogenannte Gesamtschuldner. Das bedeutet: Der gemeinsam geschlossene Vertrag kann auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden. Können sich die Mieter nicht darauf einigen, hat der Vermieter weiterhin das Recht, von beiden die regelmäßige Monatsmiete zu verlangen. Eine Möglichkeit, einseitig aus dem Vertrag auszuscheiden gibt es nur dann, wenn dies im Vertrag vereinbart wurde.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

beate am 31.07.2017 10:44

Habe evtl. die Unterschrift der Kündigung bei dem Original vergessen, der Vermieter hat mir aber auf meiner Kopie die Kündigung bestätigt, nur die Mängel, welche ich angegeben habe, nicht. Ist die Kündigung trotzdem rechtskräftig? Denn der Vermieter möchte jetzt den Vertrag weiterlaufen lassen, eben wegen der Unterschrift, was ich selbst noch gar nicht gesehen habe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 11:28

Hallo Beate,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein solches Kündigungsschreiben ist tatsächlich nur wirksam, wenn es unterschrieben ist. Das bedeutet in Ihrem Fall wohl, dass der Mietvertrag weiterbesteht, auch wenn der Vermieter seinerseits das unwirksame Kündigungsschreiben zur Kenntnis genommen hat.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carsten am 27.07.2017 11:02

Wie ist es, wenn beide Partner im Mietvertrag stehen und einer Auszieht ? Der Partner aber in der Wohnung bleibt. Muss der, der Ausgezogen isz, dann auch 3 Monate weiter mitzahlen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.07.2017 14:16

Hallo Carsten,

nicht zwangsläufig, die beiden können sich auch einigen, dass nur der verbliebene Partner die Miete bezahlt. Wichtig ist, dass der Vermieter sich im Zweifelsfall von jedem der beiden die Miete holen kann. Ob jemand dann eigentlich gar nicht mehr in der Wohnung wohnt, spielt dabei keine Rolle solange der Mietvertrag noch läuft.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Carsten am 27.07.2017 15:31

Und wenn beide kündigen und der verbliebene gleich einen neuen Mietvertrag bekommt ?


Immowelt-Redaktion am 28.07.2017 08:48

Hallo Carsten,

wenn beide kündigen und der verbliebene Mieter gleich einen neuen Mietvertrag bekommt, kann der Vermieter nur noch vom verbliebenen Mieter die Miete verlangen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Albern am 26.07.2017 19:37

Hallo nochmal wenn im Mietvertrag steht das der Mietvertrag zum 1.8 beginnt und ich ihn vor dem 1.8 kündige gilt dann noch die 3 monatige Kündigungsfrist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.07.2017 08:38

Hallo Albern,

ja. Die Kündigungsfrist gilt unabhängig vom Beginn der Mietvertragslaufzeit.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marion am 17.07.2017 17:41

Hallo ! Wie ist das,wenn man von dem Vermieter keinen Mietvertrag bekommen hat? Ob wohl man ihm immer wieder darauf angesprochen hat? Und keine einzige Nebenkosten Abrechnung . Von Heizung und Wasser ? Muss man dann auch die Drei Monatsmiete zahlen wenn die Wohnung gekündigt hat?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.07.2017 09:05

Hallo Marion,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es ist zwar ratsam und üblich, Mietverträge schriftlich zu schließen, zwangsläufig notwendig ist es aber nicht. Wenn es eine mündliche Absprache zwischen Mieter und Vermieter gibt, gilt der Mietvertrag demnach als geschlossen. In diesem Fall gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten. Davon unbenommen bleibt die Abrechnung der Nebenkosten. Diese muss der Vermieter spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums abrechnen. Macht er das nicht, kann er auch keine Nachforderungen mehr stellen.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Albern am 15.07.2017 08:36

Hallo

Ich habe folgendes

Ich habe den Mietvertrag 2 wochen vor einzug gekündigt.

Das ich im schlimmsten fall 3 Monate die Miete zahlen muss ist mir bewusst. Aber gehören das zu auch die Nebenkosten ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2017 09:23

Hallo Albern und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch die Nebenkosten sind vom Mieter für die volle Laufzeit des Mietvertrags zu bezahlen, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maximax am 06.07.2017 18:17

Hallo.

Ich habe ein Problem. Wie haben eine Wohnung privat gemietet.Nun werde ich aber Mitte Juli vom Arbeitgeber in ein anderes Bundesland versetzt. Ich weiss das ich 3 Monate kündigen muss.Aber ich habe mich so geeinigt das die Kaution einbehalten wird und ich noch eine Miete zahlen muss.Aber bei der Miete sind halt die Nebenkosten schon mit drin

Nun meine Frage; Muss ich den Schlüssel gleich abgeben , bei der Wohnung Abnahme im Juli und wie ist das mit dem neben kosten. Die Wohnung gehört mir doch noch bis Oktober..

auf Kommentar antworten

Kessi am 06.07.2017 12:08

Kann ich jetzt schon meine Wohnung kündigen zum 01.12.2017 ?

auf Kommentar antworten

Nirhtak am 03.07.2017 19:58

Ich habe eine Frage. Es besteht ein Mietvertrag und eine Lebensgemeinschaft. Der Mietvertrag läuft auf beide Partein. Es kommt zur Trennung und die eine Mietpartei geht auf keinerlei Kündigung ein. Ist offenbar der Meinung ich habe die Wohnung verlassen . Wie verhält man sich hier?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.07.2017 08:51

Hallo Nirhtak,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag kann auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden. Will eine der Parteien partout nicht kündigen, sollten der/die verbliebene/n Mieter das Gespräch mit ihrem Vermieter suchen. Möglicherweise gibt es eine Möglichkeit, dass dieser sie gütlich aus dem Mietvertrag entlässt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rentnerin am 30.06.2017 11:16

Meine neue Mieter hat ein 14 tätigen Rücktritts recht vom Mietvertrag gekündigt, hat aber die Wohnung die Teppichboden raus gemacht und nur ein Teil Laminat rein gemacht , de restlichen Laminat mitgenommen, in der Küche den Belag halb raus geschnittenen. Was kann ich machen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.06.2017 11:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Widerrufsrecht haben Mieter in Bezug auf den Mietvertrag grundsätzlich nur in einem Ausnahmefall, und zwar dann, wenn sie die Wohnung ohne vorherige Besichtigung angemietet haben. Zudem muss es sich, rein rechtlich gesehen, beim Mietvertrag um einen Vertrag zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher handeln. Hat der Mieter kein Widerrufsrecht, muss er sich also zunächst an die gesetzlichen Kündigungsfristen halten.

Sollten Sie die erwähnten Arbeiten am Boden der Wohnung darüber hinaus nicht mit dem Mieter vereinbart haben, ist dieser verpflichtet, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Weigert er sich, kommt unter Umständen eine Klage auf Schadensersatz in Frage. Das wiederum können wir allerdings aus der Ferne leider nicht beurteilen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Wir würden Ihnen daher zu einer Beratung bei einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder direkt bei einem Fachanwalt raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dummy am 29.06.2017 10:27

Guten Tag,

wann muss ich nach 25 jähriger Mietzeit kündigen, wenn ich zum 1.10. in die neue Wohnung möchte?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.06.2017 10:37

Hallo Dummy,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten müssen Sie dann spätestens am dritten Werktag des Juli kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Davide am 22.06.2017 22:18

Bin Ende Februar 2017 in eine neue Wohnung eingezogen durch falsche Tatsachen z.B.das diese sanierte Wohnung ruhig sie entpuppte sich als massiv hellhörig.ich bekomme das komplette Dasein meiner Nachbarn mit.Beispiel:Music,miauen der Katze,das stapeln ihres Geschirrs,Handmixer usw.Jeden Schritt meines Nachbarn über mir und einiges mehr.Meine Nachbarn unter mir wenn sie Kochen,sogar ihren Computer usw.Das das ist die Ruhe die man mir bei der Begehung sprachlich zuverstehen gab.Meine ersten Worte"ist dieses Objekt ruhig,Antwort"Ja"Ich gab per Mail zuverstehen das ich aus diesem Objekt schnellsten raus möchte.Frage:Was kann ich tun und wie schaut es aus mit nachstreichen und der Kaution?

auf Kommentar antworten

Anki am 21.08.2017 01:13

Hallo Davide ich hab auch so eine hellhörige Wohnung und möchte einfach nur noch raus. Auch wenn's eine kleinere Wohnung wird. Es ist furchtbar. Sowas hatte ich in 30 Jahren wohnen noch nicht gehabt solch eine hellhörige Wohnung.


Immowelt-Redaktion am 23.06.2017 10:05

Hallo Davide,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sofern der Mieter mit dem Vermieter keinen beidseitigen Kündigungsverzicht für eine bestimmte Frist vereinbart hat, kann der Mieter innerhalb der gesetzlichen Frist von drei Monaten den Mietvertrag kündigen. Sofern keine Beschädigungen in der Wohnung vorliegen, erhält der Mieter die Kaution danach zurück. Ob Sie beim Auszug streichen müssen oder nicht, hängt davon ab, ob im Mietvertrag eine wirksame Renovierungsklausel vereinbart wurde. Pauschale Endrenovierungsklauseln sind allerdings unwirksam. Wann eine solche Klausel wirksam ist und wann nicht, können Sie auch in diesem Artikel nachlesen: ratgeber.immowelt.de/a/renovierungsklausel-im-mietvertrag-nicht-immer-wirksam.html

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bettinapaula am 06.06.2017 21:18

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich muss meine Mutter und Ihren Mann aus gesundheitlichen Gründen ( Demenz ) in ein Pflegeheim / Altenstift verbringen. Gilt auch in einem solchen Fall die Kündigungsfrist von 3 Monaten ?

Danke für eine schnelle Antwort. Es pressiert !

Viele Grüße

Bettina P.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.06.2017 08:41

Hallo Bettinapaula,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine dreimonatige Kündigungsfrist gilt auch in einem Fall wie den von Ihnen geschilderten. Eine fristlose Kündigung ist in der Regel nur dann möglich, wenn der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist oder der Vermieter den Mietvertrag grob verletzt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lovelustfaith am 03.06.2017 10:23

Hallo,

ich habe im Jahr 2016 meine Wohnung gemietet. Aufgrund einer vom Vermieter gestellten Einbauküche wurde der Mietvertrag auf 2 Jahre eingestellt.

Nun kommt es bei uns zu unzumutbaren Ereignissen im Haus, die einen kaum schlafen lassen. 3x Explosionen vor dem Haus. Bei der Haustür und Fenster beschädigt worden sind. Es ist kaum auszuhalten, zu warten wann das nächste Ereignis passiert und wie schlimm es wird. Ständige Polizeieinsätze im Haus und Streitereien bei einem der Nachbarn, bescheren unruhige Nächte.

Nun wäre meine Frage, ob man diese Ereignisse auch als Kündigungsgrund nehmen kann, damit der Vertrag nicht noch bis 2018 läuft. Denn es ist unzumutbar jede Nacht dort zu schlafen.

Ein Umzug in eine neue Wohnung wäre dort die beste Lösung.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.06.2017 09:32

Hallo lovelustfaith,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider kennen wir die Details Ihres Mietvertrags nicht und können daher nicht beurteilen, ob die dort enthaltenen Regelungen wirksam sind. Generell gilt aber, dass Mieter ihren Mietvertrag kündigen können, wenn eine Fortsetzung des Mietverhältnisses für sie unzumutbar wäre. Auch das können wir in Ihrem speziellen Fall aus der Ferne aber nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Linda Matthiesen am 20.05.2017 17:31

Ich habe einen Mietvertrag unterschrieben und möchte das wieder rückgängig machen.ist das möglich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2017 10:55

Sehr geehrte Frau Matthiesen,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eventuell können Sie sich mit Ihrem Vermieter darauf einigen, dass beide Seiten den Vertrag als gegenstandslos betrachten. Ein Recht darauf gibt es aber nicht. Der Vermieter kann also auf die Gültigkeit des Mietvertrags bestehen. In diesem Fall könnte der Mieter lediglich im Rahmen der gesetzlichen und vertraglichen Vereinbarungen wieder kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kaushik am 16.05.2017 13:37

Ich wohne zeit 2 Jahren in die Wohnung. Hinterhof der Wohnung ist sehr Schimmel und gibt es Große Ratten in der Wohnung . Zustand der Wohnung ist Gesundheitsgefährdend . Kann ich sofort kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.05.2017 14:53

Hallo Kaushik,

wenn der Zustand der Wohnung tatsächlich gesundheitsgefährdend ist, ist eine fristlose Kündigung durch den Mieter möglich. Allerdings können wir die Situation in Ihrer Wohnung aus der Ferne nur schwer beurteilen und würden Ihnen daher raten, einen Mieterverein zu konsultieren, bevor Sie fristlos kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fanfarenzug am 08.05.2017 17:41

Mich würde interessieren, ob ich Tapete entfernen muss wenn ich ausziehen will

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.05.2017 08:50

Hallo Fanfarenzug und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider lässt sich ihre Frage so allgemeingültig nicht beantworten. Wenn die Tapete schon vorhanden war als Sie eingezogen sind, müssen Sie diese in der Regel nicht entfernen, wenn Sie selbst tapeziert haben, unter Umständen schon. Dabei kommt es allerdings auch auf etwaige Formulierungen in Ihrem Mietvertrag an. Wir empfehlen Ihnen daher, diesen einem Mieterverein vorzulegen. Dort erfahren Sie, inwiefern Sie bei einem Auszug zu Schönheitsreparaturen verpflichtet sind oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lola am 03.05.2017 19:23

Hallo liebes Immowelt-Team,

mein Freund und ich haben uns getrennt und ich möchte nun früher aus dem gemeinsam unterschrieben Mietvertrag raus da ich es mit Ihm in der selben Wohnung nur schwer aushalten kann. Was muss ich beachten um früher aus dem gemeinsamen Vertrag ausscheiden zu können?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.05.2017 08:54

Hallo Lola und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider ist es ohne Zustimmung des Vermieters nicht möglich, aus einem gemeinsam unterschriebenen Mietvertrag auszuscheiden. Rein rechtlich gesehen kann ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden. Wir empfehlen Ihnen daher, sich mit Ihrem Vermieter auf Ihr Ausscheiden aus dem Vertrag zu einigen. Anderenfalls müssten Sie gemeinsam mit Ihrem Ex-Freund die Wohnung kündigen, wobei letzterer dann wieder als Einzelperson einen neuen Mietvertrag mit dem Vermieter schließen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tina am 22.04.2017 22:28

Liebes Immowelt-Team,

ich wohne in einem Azubiwohnheim, würde aber gerne kündigen.

Der Mietvertrag läuft noch befristet bis zum 31.10. 2018, enthält aber keine Vermerke bezüglich Kündigungsfrist oder Kündigungsausschluss / Verzicht.

Habe ich das Recht zu kündigen (wenn ja, welche Frist gilt hier?), oder muss ich warten bis dieser Vertrag ausläuft?

Vielen Dank im Voraus. :)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.04.2017 10:26

Hallo Tina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei befristeten Wohnraummietverträgen gilt in der Regel, dass diese vor Ablauf der Frist von keiner der Parteien gekündigt werden können. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Details Ihres Mietvertrags nicht genau kennen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen daher, den Vertrag einem Mieterverein vorzulegen. Dort kann der genaue Wortlaut auf seine Rechtmäßigkeit hin überprüft werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Miroslav Jurisic am 20.04.2017 18:08

Hallo,

ein Mietverhältnis beginnt am 01.04.2016.

Beide Parteien können eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses mit gesetzlicher Frist "frühestens" zum 01.04.2019 erklären* .

*Ein Kündigungsverzicht kann höchstens für die Dauer von 47 Monaten seit Abschluss ........ ..... vereinbart werden.

Jetzt meine Frage:

es wird immer von unbefristeten Mietverträgen gesprochen!

In diesem Fall ein Vertrag, der bis 01.04.2019 laufen soll !

Bedingt durch einen Arbeitsplatzwechsel, kann ich den Vertrag trotzdem unter Einhaltung der 3-monatigen Frist kündigen ? ? ?

Also von heute an zum 31.07.2017 ???

Richtig ???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.04.2017 08:59

Sehr geehrter Herr Jurisic,

vielen Dank für einen Kommentar. Wenn ein Mietvertrag mit beidseitigem Kündigungsverzicht abgeschlossen wurde, bedeutet das nicht, dass er befristet ist. Es bedeutet nur, dass die Parteien erst nach einem bestimmten Zeitpunkt den Vertrag kündigen können. Insofern bedingt ein Arbeitsplatzwechsel such keine vorzeitige Kündigung.

Bitte beachtne Sie jedoch, dass wir die Details Ihres Mietvertrags aus der Ferne nicht beurteilen können und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carmen am 07.04.2017 21:27

Hallo!

Ich habe einen neuen Job in einer anderen Stadt bekommen, jetzt habe ich meine Wohnung fristgerecht gekündigt und den Vermieter gefragt ob ich eventuell vor den 3 Monaten aus dem Vertrag raus kann. Der Vermieter meinte kein Problem, wenn ich einen Nachmieter finde, das hab ich auch getan und auch gefunden.

Jetzt meinte der Vermieter er würde einen Aufhebungsvertrag machen und ich müsste sofort die Wohnung räumen! Außerdem würde er mir meine Kaution nicht zurück zahlen weil er ja nicht wisse ob der neue Mieter zahlt und ich meinte das kann er dich nicht machen, da antwortete er nur ich könnte ja auch die 3 Monate abwarten!

Ich finde das kriminell, wie soll ich mich verhalten, hab nicht so die Erfahrung, da ich erst 21 Jahre alt bin.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.04.2017 09:02

Hallo Carmen,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Vermieter muss die Kaution zwar nicht sofort nach Auszug zurückzahlen, aber doch innerhalb eines angemessenen Zeitraums, wenn es keine Mängel an der Wohnung gibt oder der Mieter dem Vermieter noch Geld schuldet. Im Zweifel können Mieter die Herausgabe der Kaution auch verlangen. Wir empfehlen Ihnen die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt. Dort erfahren Sie, wie sie konkret am besten weiter vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elli10vicki am 03.04.2017 18:48

Wir haben fristgerecht per einschreiben gekündigte

Auch mit Quittung und trotzdem behauptet der Vermieter er hätte keine Kündigung erhalten und hat auch noch recht gekriegt vor Gericht

auf Kommentar antworten

Carmen am 31.03.2017 11:07

Mein Mietvertrag wurde zum 15. April 2014 begonnen. Jetzt möchte ich fristgerecht kündigen. Wenn ich vor dem 15.4.2017 kündige, muss ich bis spätenstens 15.7. ausgezogen sein und zahle im Juli ein halbe Monatsmiete?

Lieben Dank!

Carmen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.03.2017 11:16

Hallo Carmen,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Mieter kann laut Gesetz bei einem unbefristet abgeschlossenen Mietvertrag zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen. Eine Kündigung zur Monatsmitte ist demnach nicht möglich, unabhängig vom Mietvertragsbeginn.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Peggy am 27.03.2017 20:36

Hallo!

Ich möchte gerne meine Mietwohnung fristgemäß kündigen. Das Problem ist: Ich möchte vorher aus der Wohnung ausziehen und einen Nachmieter stellen. Mein Vermieter (wohnt im selben Haus) ist aber seit letzten Jahr September nicht da. Hin und wieder taucht er manchmal am Wochenende auf. "Zufällig" habe ich erfahren, dass er in einer Klinik ist. Ich habe von ihm persönlich keine Information darüber erhalten und auch keine Ansprechperson in der Zeit seiner Abwesenheit. Was mache ich nun? Wie kann ich dafür sorgen, dass mein Vermieter meine Kündigung rechtzeitig erhält oder ich nachweislich die Wohnung kündigen möchte?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2017 10:47

Hallo Peggy,

generell haben Mieter nicht das Recht, frühzeitig aus einer Wohnung auszuziehen, indem sie einen Nachmieter stellen. Dies geht nur mit Zustimmung des Vermieters. Bei der Zustellung des Kündigungsschreibens ist es entscheidend, dass der Vermieter theoretisch die Möglichkeit hätte, das Kündigungsschreiben einzusehen. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn selbiges in seinem Briefkasten liegt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Christine Buchholz am 27.03.2017 12:15

Kann der Mieter,nach einem Einschreiben,mit Bestätigung,die Iündigungsfrist zurücknehmen oder verändern. Meine Mieterin hat das Schreiben nämlich falsch formuliert und packt schon,obwohl sie erst, zum 31.06.2017,gekündigt hat,d.h.der Vertrag läuft erst am 31.09.2017 aus....Ich bin auch dringend auf diese Mietzahlungen angewiesen,da ich noch keinen Nachmieter,in Aussicht habe....

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2017 11:38

Sehr geehrte Frau Buchholz,

wenn ein Mieter in einer Kündigung eine zu kurze Frist angibt, ist diese nicht automatisch wirksam, nur weil der Vermieter das Schreiben annimmt. Das heißt: Der Mieter muss dennoch innerhalb der rechtlichen drei Monate Kündigungsfrist Miete zahlen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sparkly am 25.03.2017 15:28

In unserem Mietvertrag von Haus & Grund aus 2001 steht: "Das Mietverhätnis läuft auf unbestimmte Zeit und kann von jedem Teil [nach 10-jähriger Laufzeit] unter Einhaltung einer 12-monatigen Frist gekündigt werden."

Wir wollen bald umziehen, wollen aber vermeiden, dass der Vermieter zu früh davon weiß, weil er im Haus wohnt. Ist die 12-Monatsfrist nach der Novelle aus 2001 hinfällig und gilt deshalb nun in die 3-Monatsfrist für den Mieter?

auf Kommentar antworten

sparkly am 27.03.2017 12:16

@Redaktion: vielen Dank, das hilft mir erst einmal weiter.


Immowelt-Redaktion am 27.03.2017 10:15

Hallo Sparkly,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sofern es sich in alten Mietverträgen um für beide Seiten gestaffelte Kündigungfristen mit einer Dauer von bis zu zwölf Monaten handelt, gilt Artikel 229 des Einführungsgesetzes des Bürgerlichen Gesetzbuches, wonach für den Mieter nur noch eine Kündigungsfrist von drei Monaten gilt. Für den Vermieter bleibt die gestaffelte Kündigungsfrist aber in Kraft.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die genaue Ausgestaltung Ihres Mietvertrags aus der Ferne nicht beurteilen können und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jan am 23.03.2017 21:01

Ich habe am 08.03.2017 einen Mietvertrag abgeschossen. Mietbeginn 01.08.2017.Der Mietvertrag ist nur von mir unterschrieben,keine Unterschrift des Vermieters.Die Wohnug ist zum 01.08.2017 vermietet. Darf ich aus dem Mietfertrag kostenfrei zurücktretten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.03.2017 12:41

Sehr geehrter Jan,

ein Rücktritts- oder Widerrufsrecht wie bei manchen Verbraucherverträgen gibt es bei Mietverträgen nicht.

Sofern es sich nicht um einen Zeitmietvertrag oder einen Mietvertrag mit einem wirksam vereinbarten zeitlich befristeten beidseitigen Kündigungsausschluss handelt, ist die Kündigung eines Mietverhältnisses gemäß § 573c Abs.1 BGB unter Umständen aber bereits vor Vollzug des Mietbeginns möglich. Hier kann es allerdings darauf ankommen, ob im Mietvertrag eine Regelung zu der Frage getroffen wurde, ob mit dem Zugang der Kündigung beim Vermieter schon vor dem Mietbeginn die dreimonatige Kündigungsfrist in Lauf gesetzt werden kann. Gibt es solche Regelungen, richtet sich die vorzeitige Kündbarkeit unter Umständen dann danach, was in dieser Regelung steht. Fehlt eine solche Regelung, so ist die Kündigung gemäß eines – allerdings bereits schon älteren – BGH-Urteils schon vor dem Einzug möglich (Az.: VIII ZR 88/78).

Ob überhaupt ein wirksamer Mietvertrag zustande gekommen ist (fehlende Unterschrift), können wir aus der Ferne aufgrund Ihrer Angaben nicht beurteilen. Grundsätzlich wäre auch ein nur mündlich abgeschlossener Mietvertrag nicht unwirksam.

Da wir keine Rechtsberatung leisten leisten dürfen und ohne genaue Kenntnisse der Umstände eine Beurteilung nicht möglich ist, möchten wir Ihnen raten, im Zweifel einen Mieterverein oder einen fachanwalt für Mietrecht zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kuriosus am 21.03.2017 06:06

wir haben in mehren Räumen Schimmel! Jetzt baut der angebl. Besitzer (Schwiegersohn u. Tochter) über mir das Dachgeschoss für deren Tochter aus und hoffen dass danach (E-Strich, Dachdämmung) weniger wird. Ich glaube nicht daran u. kann auch nicht erkennen, dass der Schwiegersohn in unserer Wohnung tatsächlich bereit ist den gesundheitsschädlichen Zustand zu beseitigen. Nun haben wir eine Neubauwohnung bekommen und kündigen beim alten Vermieter mit dem wir den M.-vertrag haben zum 30.06.17. Muss ich die Wohnung renovieren (streichen) oder kann ich auf Grund der Mängel nur Besenrein ausziehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.03.2017 09:47

Hallo Kuriosus,

Ihre Frage lässt sich leider ohne Kenntnis Ihres Mietvertrags nicht beantworten. Ist in diesem eine starre Endrenovierungsklausel enthalten, wonach Sie bei einem Auszug zu renovieren haben, ist diese jedenfalls unwirksam. Flexible Klauseln könnten aber unter Umständen wirksam sein. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Mietvertrag einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Trung am 13.03.2017 08:55

Lieber Immowelt Team,

Ich habe eine Kündigung mit Fristlos wegen der Überbelegung per Einschreiben geschickt, also ich habe einen unbefrissten Vertrag (umsatzsteuerfrei) für den Schulblock unterschrieben. Sie haben 4 Personen in einem kleinen Zimmer belegt. Und der Vermieter hat mir eine Bestätigung zurück geschickt aber er will, dass ich zum Ende nächsten Monat wohne. Muss ich so machen?

auf Kommentar antworten

willi am 07.03.2017 13:06

ich hab vor meine whng zu kündigen ...was passiert wenn ich in 3 monate nichts anderes finde obwohl ich schon die kündigung unterchrieben habe?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2017 13:45

Hallo Willi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie könnten in diesem Fall zumindest versuchen, mit dem Vermieter zu sprechen, ob dieser mit einer längeren Wohndauer einverstanden wäre. Einen rechtlichen Anspruch darauf gibt es aber nicht. Eine Kündigung des Mietvertrags kann ein Mieter nicht ohne Zustimmung des Vermieters rückgängig machen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kathie am 27.02.2017 19:42

Hallo immowelt Team,

wir haben folgendes Problem: Wir möchten fristgerecht kündigen (3 Monate Frist) und haben die Kündigung auch fertig. Das Problem ist der Vermieter wohnt in demselben Haus wie wir und ist jetzt im Urlaub für 3 Wochen. Selbst wenn wir ihm die jetzt noch pünktlich in den Briefkasten werfen würden, wird der Vermieter die Kündigung erst zu spät erhalten da er ja 3 Wochen weg ist. Hat es einen Einfluss auf die Kündigung oder gilt es als zugestellt wenn ich die ihm in den Briefkasten werfe? Wir können es ja auch nicht ändern wenn der Vermieter nun mal so lange im Urlaub ist bleibt uns nichts anderes übrig...

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2017 08:49

Hallo Kathie,

entscheidend ist in der Regel, dass die Kündigung im Briefkasten des Vermieters liegt, dieser als theoretisch darauf zugreifen könnte, beispielsweise indem ein Verwandter für ihn den Briefkasten liegt. Empfehlenswert könnte es sein, den Brief nicht einfach so in den Briefkasten zu werfen, sondern einen Zeugen hinzuzuziehen, der im Streitfall bestätigen könnte, dass die Kündigung rechtzeitig eingeworfen wurde. Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sandy123 am 27.02.2017 19:27

Hallo liebes immowelt team,

ich habe Schimmel in der Wohnung, der nur durch das Aufreißen der Wände und aufwändiger Bauarbeiten entfernt werden kann, Die Arbeiten können jedoch erst durchgeführt werden, wenn die Eigtümer der anderen Wohnungen im Haus zustimmen und könnten auch erst im Sommer begonnen werden. Der Schimmel betrifft 2 von 5 Räumen in der Wohnung und der Geruch ist eine unerträgliche Belastung. Habe ich ein Recht auf Mietminderung bzw. eventuell auf Sonderkündigung?

Freundliche Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2017 08:42

Hallo sandy123,

wenn der Schimmel eine so große Belastung ist, dass ein vertragsgemäßes Benutzen der Wohnung nicht mehr möglich ist, steht Mietern in der Regel das Recht auf fristlose Kündigung zu. Anderenfalls kommt in vielen Fällen eine Mietminderung zumindest in Frage. Beides sollte jedoch nicht ohne eine vorherige Rechtsberatung geschehen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich hierzu an einen Fachanwalt oder einen Mieterverein zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

andy am 26.02.2017 18:49

Ich wohne seit Oktober letzten Jahres in einer Erdgeschoss Wohnung. Ich bin eingezogen, da man mir eine ruhige Wohnung zugesagt hat. Doch es stellte sich heraus, dass die Mieterin über mir regelmäßig Besuch von ihrem Freund bekommt. Ich habe seit dem alle 2Wochen, manchmal öfter schlaflose Nächte. Es ist oftmals Zwei oder drei Uhr, bis Ruhe ein kehrt. Ich habe des Problem bereits meinem Vermieter geschildert, doch er antwortete mir, dass es eine langjährige Mieterin sei, und sich noch keiner ausser mir beschwert hat. Was ich denn wolle. Die Lärmbelästigung ist für mich unerträglich geworden. Der Vermieter hat außer dem in meinem Mietvertrag die an meine Wohnung angrenzende Terrasse im Wohnraum mit eingerechnet. Diese kann man nicht nutzen. Die Fliesen sind kaputt und sehr glatt und nicht nur im Winter. Kann er diese Fläche auf die Nebenkosten auf rechnen, darf er das? Kann ich denn auf ein Sonderkuendigungsrecht aufbauen? Ich muss so schnell wie möglich da raus! Ich hoffe, sie können mir helfen. Mit frl. Gr. Andrea Frank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2017 10:10

Hallo Andy,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell ist es Sache des Vermieters, etwaige Ruhestörungen zu unterbinden. Tut er dies nicht, bleibt Mietern unter Umständen das Recht, die Miete zu mindern. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, Art und Dauer der Ruhestörung schriftlich festzuhalten. Bei einer Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt kann dann geklärt werden, ob und in welcher Höhe eine Mietminderung in Frage kommt. Eine solche Beratung wird auch dann nötig, wenn es um die Berechnung ihrer Wohnfläche geht. Terrassen dürfen in der Regel zumindest nicht vollständig zur Wohnfläche gerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cleo72 am 26.02.2017 11:42

Mein Mieter wohnt nun seit 4 Jahren in der unteren Wohnung meines Hauses. Ich selbst Bewohner die obere Wohnung. Nun meine Frage - mein Verlobter und ich wollen zusammen ziehen. Meine Wohnung ist aber zu klein, da das Kind meines Partners mit uns zusammen wohnen wird. Wie ist die Kündigung auf Eigenbedarf zu schreiben und mit welcher Frist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2017 09:02

Hallo Cleo72,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Lebt ein Vermieter in einem Zweifamilienhaus, vermietet die andere Wohnung aber, sieht das Gesetz ein erleichtertes Kündigungsrecht vor. In diesem Fall kann der Vermieter jederzeit ohne Angaben von Gründen kündigen – die gesetzliche Kündigungsfrist verlängert sich dabei allerdings um drei Monate, liegt also je nach Dauer des Mietverhältnisses bei zwischen sechs und zwölf Monaten. Bei einer Mietdauer von vier Jahren liegt sie bei sechs Monaten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Püppi2017 am 21.02.2017 21:11

Sehr geehrte Redaktion,

ich habe zum ersten April 2017 meine Wohnung gekündigt. Der Vermieter besteht auf seine drei Monate Kündigungsfrist, hat mir aber die Kündigung unterschrieben. Ist sie damit gültig oder hat er trotzdem Anspruch auf die drei Monate?

Vielen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.02.2017 09:24

Hallo Püppi2017,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter darf auf die gesetzlichen drei Monate Kündigungsfrist bestehen. Dies ganz unabhängig davon, ob er die Kündigung unterschreibt oder nicht. Eine Unterschrift des Vermieters unter die Kündigung des Mieters ist übrigens gar nicht nötig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mauro Alivernini am 09.02.2017 17:01

Sehr geehrte Redaktion,

wegen unseres Nachbar habe ich und meine Lebesnpartnerin ein großes Problem von Lärmbelästigung (immer Laute Musik, innerhalb der Nacht auch. Wir haben oft auch die Polizei angerufen, und Sie haben die Situation bestätigt und den Nachbar angezeigt. Wir haben natürlich die Hauswervaltung informiert, und Sie gebeten, eine Lösung zu finden, aber sie haben nichts gemacht und ist die Situation nach 2 Monaten immer schwer. Aus diesem Grund, ist es möglich eine fristlöse Kündigung für uns (die Mieter) möglich?

Vielen Dank im Vorhaus

MfG

M. Alivernini

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.02.2017 09:59

Sehr geehrter Mauro Alivernini,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine fristlose Kündigung ist im Allgemeinen nur möglich, wenn die Belange einer Vertragspartei schwerwiegend beeinträchtigt sind. Im Bürgerlichen Gesetzbuch heißt es hierzu (§ 543): "Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann."

Ob eine fristlose Kündigung wegen von Ihnen geschilderten Beeiträchtigungen möglich ist, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab, die wir aus der ferne allerdings nicht beurteilen können. Wir raten Ihnen, die Beeinträchtigungen sorgfältig zu protokollieren und sich an den örtlichen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden.

oleksiy.bobylyev@gmail.com am 06.02.2017 15:59

Sehr geehrte Redaktion,

ich würde die Situation neu beschreiben.

Ich und meine Frau haben im März 2016 einen Mietvertrag für 2 Jahre unterschrieben. Im Juli haben wir uns mit meiner Frau getrennt, allerdings nicht räumlich. Wir wohnen immer noch in der gemeinsamen Wohnung.

Es gab viele Auseinandersetzungen und viel Streit. Ich wurde sogar einmal körperlich verletzt. Es waren auch mehrere Polizeieinsätze bei uns in der Wohnung. Das Familiengericht hat sogar neulich entschieden, dass wenn keiner von uns aus der Wohnung auszieht, muss unsere Tochter in die Wohnungsgruppe gehen und dort wohnen.

Da habe die gesamte Miete für unsere Miete selber immer bezahlt, ist unser Vermieter nicht so begeistert mich aus dem Mietvertrag raus. Allerdings hat das Job-Center für meine Frau die komplette Miete übernommen und ich die neue Wohnung für mich gefunden und schön einen Mietvetrag unterschrieben. Meine Frau will in der Wohnung mit der Tochter bleiben.

Meine Frage :

1. Wie kann ich aus dem Mietvertrag raus?

2. Kann ich den Mietvertrag als Mieter beim Vermieter durch Störung des Hausfriedens durch meine Ex-Frau kündigen?

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Hr.Bobylyev

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2017 16:05

Sehr geehrter Herr Bobylyev,

ich kann Ihnen leider nur sagen, dass Sie ohne Zustimmung Ihrer Frau oder Ihres Vermieters nicht aus dem Mietvertrag herauskommen. Ein Mietvertrag der gemeinsam geschlossen wurde, kann auch nur gemeinsam gekündigt werden. In Ihrem Fall wäre wahrscheinlich wirklich die Beratung durch einen Mieterverein die beste Möglichkeit, in dieser Sache eine Lösung zu erzielen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

oleksiy.bobylyev@gmail.com am 06.02.2017 09:31

Sehr geehrte Immowelt-Redaktion,

danke für Ihre Anwort auf meine Frage.

Besteht auch eine Möglichkeit bei mir aus dem gemeinsamen Mietvertrag durch eine massive Störung des Hausfriedens durch eine Vertragspartei ( Ex-Frau) rauszukommen?

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Hr. Bobylyev

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2017 10:27

Sehr geehrter Herr Bobylyev,

wenn ein Mieter den Hausfrieden massiv stört, kann der Vermieter den Mietvertrag kündigen. Diese Kündigung beträfe dann alle Unterzeichner des Mietvertrags gleichermaßen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

oleksiy.bobylyev@gmail.com am 05.02.2017 23:03

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte aus dem Mietvertrag raus,da es viel Streit und Randale in der Wohnung mit meiner Frau gibt's. Ich wurde söget körperlich verletzt.

Wie kann ich mein Mietvertrag fristlos kündigen? Ich war der Hauptzahler und der Mieter lässt mich aus dem Vertrag nicht raus.

Der Mietvertrag ist mit meiner Frau für 2 Jahre abgeschlossen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2017 09:08

Sehr geehrter Herr Bobylyev,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Mietvertrag, der gemeinsam geschlossen wurde, kann grundsätzlich auch nur gemeinsam wieder gekündigt werden. Alternativ bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, sich mit dem Vermieter gütlich zu einigen und zu hoffen, dass er Sie aus dem Mietvertrag entlässt.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Aligator2504 am 31.01.2017 18:58

Guten Abend,

mein Mieter hat mich wegen Eigenbedarf gekündigt zum 01.05.2017 und verlangt jetzt noch zusätzlich eine Kündigung von mir, kann ich da eine ganz normale Wohnungskündigung schreiben oder muss ich was besonderes beachten ?

Muss ich die Kündigungsfrist einhalten ? Muss ich weiterhin Miete zahlen,wenn ich schon zum 01.03.2017 ausziehe?

Vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.02.2017 08:44

Hallo Aligator2504,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir gehen davon aus, dass Sie meinen, dass Ihr Vermieter Ihnen gekündigt hat. Sollte die Kündigung des Vermieters rechtens sein, ist von Ihnen keine weitere Kündigung nötig, auch dann nicht, wenn der Vermieter diese verlangt. Sollten Sie Zweifel daran haben, dass die Eigenbedarfskündigung wirksam ist, empfehlen wir den Gang zu einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

kristina2000 am 27.01.2017 11:38

Hallo,

ich habe am 01. November neue Wohnung gemietet, nach zwei Wochen hat sich schon im Schlafzimmer Feuchtigkeit gebildet und anzeigen von Schimmel. Ich habe sofort den Vermieter angerufen und Ihn darauf aufmerksam gemacht. Der Vermieter hat einen Fachmann für Dach geschickt der sich das angesehen hat, er hat gesagt es ist alles in Ordnung und es wäre unsere schuld weil wir nicht genügend lüften und wir sollen drei mal am Tag alle Fenster öffnen. Weil sich auch nach dem häufigen lüften nichts geändert hat haben wir noch einmal den Vermieter kontaktiert mit dem selben Problem und der Vermieter hat einen Maler geschickt der sich das Problem angesehen hat und immer bekommen wir die selbe Antwort das es unser Problem ist weil wir nicht genügend lüften. Jetzt haben wir von dem Vermieter ein Brief bekommen wo er von uns verlangt angemessen zu lüften oder wir müssen den Schaden in der Wohnung selber beseitigen und bezahlen.

Ich will die Wohnung jetzt kündigen und ich will nicht drei Monate noch da wohnen weil die Frist drei Monate ist, ich habe einen 16 Monate alten Sohn und er wird krank von dem Schimmel und die Wohnung ist auch sehr kalt. Ich habe mit einen Sachverständiger gesprochen und es würde mich 300 Euro kosten damit er sich die Wohnung ansieht was für mich zu viel ist.

Danke.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.01.2017 11:47

Hallo Kristina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn eine Wohnung einen schwerwiegenden Mangel hat, ist es für einen Mieter möglich, fristlos zu kündigen. Ob der von Ihnen beschriebene Schimmel ein solcher schwerwiegender Mangel ist, können wir allerdings aus der Ferne nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hoffmann73 am 26.01.2017 08:00

Hallo

Ich bewohne mit meinem Sohn ein Mietshaus. Dieses wird durch einen Flüssiggastank versorgt um die Heizung zu betreiben. Der Vermieter verlangt von mir den Vertrag des Flüssiggastanks vom Lieferanten zu übernehmen. Es handelt sich hierbei um ein Miettank vom Voreigentümer. Ich als Mieter habe mich geweigert den Vertrag des Lieferanten vom Voreigentümer zu übernehmen da ich nicht Eigentümer des Objektes bin. Der Gaslieferant hat seine Leistung deswegen eingestellt und ich muß Zwangsweise mit Strom jetzt heizen. Wäre mein Handeln gerechtfertig und besteht dadurch die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung? Eine neue Mietwohnung liegt bereits vor.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.01.2017 09:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auf jeden Fall handelt es sich dabei um einen etwas ungewöhnlichen Vorgang. Theoretisch könnte vertraglich vereinbart werden, dass ein Mieter mit einem Flüssiggaslieferanten direkt einen Vertrag schließt. Ist dies nicht der Fall, ist er dazu auch nicht verpflichtet. Ob daraus dann aber ein Recht zu einer fristlosen Kündigung entsteht, können wir leider nicht beurteilen. Uns ist aktuell kein Urteil bekannt, in dem über einen ähnlichen Fall entschieden worden wäre. Wir empfehlen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marcel89 am 24.01.2017 09:27

Hallo

Ich ziehe mit meiner Freundin und mit meinem 18 Wochen alten Baby ab dem 01.02.2017 in eine neue Wohnung. Der Mietvertrag ist unterschrieben. Jetzt haben wir allerdings gesehen das in einem Türrahmen holzmilben sind!

Da unser Kind immer gesund bleiben soll, möchten wir nicht mehr in die Wohnung.

Was kann man tun?

Mieterschutzbund sagt so einfach kommt man nicht raus, weil der Mieter gewillt ist die Fehler zu beheben, allerdings behebt er die Fehler nicht richtig, teile austauschen zu kleben und fertig.

Meines Wissens muss der Raum chemisch gereinigt werden.

Lg

Marcel

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.01.2017 10:25

Hallo Marcel,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie sind bereits den richtigen Schritt gegangen und haben sich von einem Mieterverein beraten lassen. Die Information, die Sie dort erhalten haben, ist korrekt: Der Vermieter muss den Mangel beheben. Wenn er ihn nur unzureichend behebt, bleibt Ihnen zunächst nur, Ihn wieder auf den Mangel hinzuweisen. Hierfür ist sicherlich auch eine weitere Beratung beim Mieterverein oder einem Fachanwalt hilfreich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Susi am 17.01.2017 19:03

mein Sohn hat ein befristeten Mietsvertrag, der endet am 30.4.2017. Er möchte die Wohnung Ende Jan. 2017 kündigen, da er ne neue Wohnung hat ab Mai und auch Arbeit in einen anderen Bundesland.Nun sagt der Vermieter das geht nicht , Du bezahlst ab April noch 3 Monatmieten warm. Ist das Rechtens ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2017 09:02

Hallo Susi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Hat jemand einen befristeten Mietvertrag abgeschlossen und ist darin festgelegt, dass das Mietverhältnis automatisch zu einem bestimmten Zeitpunkt endet, müssen weder Mieter, noch Vermieter kündigen. Ab dem Ende des Mietverhältnisses muss der Mieter in diesem Fall auch keine Miete mehr zahlen.

Bitte bedenken Sie jedoch, dass wir die individuelle Ausgestaltung Ihres Mietvertrag nicht kennen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihren Mietvertrag einem Fachanwalt oder einem Mieterverein vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 17.01.2017 13:36

Hab doch im Januar meine Wohnung gekündigt zum 31.märz.heute Treff ich meine Vermieterin am Haus unten sagt sie wir müssen nochmal wegen Kündigung reden,sie haben keine Strasse rein geschrieben. Und ich dachte mir omg die wohnen selber mit im Haus und haben keine anderen Wohnungen in anderen Strassen,wird es wohl nicht so wichtig sein!?

Kann des Probleme geben könnte?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.01.2017 13:43

Hallo Anna,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es genügt im Grunde, wenn aus dem Kündigungsschreiben klar hervorgeht, dass ein Mieter kündigen will und um welchen Mieter es sich dabei handelt. Eine gesetzliche Vorschrift, dass die genaue Adresse im Kündigungsschreiben stehen muss, gibt es nicht. Empfehlenswert ist es aber natürlich, diese anzugeben, um Missverständnissen vorzubeugen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rainer am 14.01.2017 15:43

Hallo Immowelt !

Mein unbefristeter Mietvertrag begann am 15.11.2015 !

Kann ich nun, unter Einhaltung der 3-Monatsfrist auch zu einem 15. des Monats kündigen, oder zählt immer der volle Monat ?

Danke und Gruß, Rainer

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.01.2017 08:42

Hallo Rainer,

wenn laut Mietvertrag nichts anderes vereinbart ist, ist eine Kündigung laut Bürgerlichem Gesetzbuch nur zum Ablauf des Monats möglich. Dies gilt unabhängig davon, wann der Mietvertrag begonnen hat zu laufen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Badiah am 07.01.2017 19:20

Hallo.Wir haben ein befristeten Mietvertrag der bis zum 31.03.2019 endet ind unsere Vermietern hat angegeben wehen Eigenbedarf und Familien planung angegeben nin kam sie Gestern mit einer Kündigung zum 30.06.2017 das din noch fast 6 Monate und wir sichen seit einem Jahr ganz intensiv nach einer Wohnung aber es gibt nichts oder ist schon weg. Meine Frage.Kann sie den Mietvertrag so aufheben und uns kündigen. Bitte um Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2017 09:55

Hallo Badiah,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mietvertrag wirksam befristet wurde, gilt das für beide Seiten. Das bedeutet, dass in der Regel weder der Mieter, noch der Vermieter vorzeitig kündigen können. Wirksam befristet ist ein Vertrag dann, wenn die Befristung begründet wurde. Ist dies nicht der Fall, gelten für beide Seiten die gesetzlichen Kündigungsfristen.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mina am 03.01.2017 17:37

Muss ich normal kündigen wenn ich ein Kind erwarte jedoch das Badezimmer und die Toilette sich nicht in der Wohnung befindet ?

Und die Frau des Vermieters sagt sie hat eine Hunde Allergie und will das ich meinen Hund abgebe

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2017 17:45

Liebe Mina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Rechtsprechung sieht eine Schwangerschaft derzeit in der Regel nicht als einen Grund für eine fristlose Kündigung, gleiches gilt für einen Konflikt mit dem Vermieter über die Haustierhaltung. Eine Kündigung unter Einhaltung der gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist steht einem Mieter jedoch unabhängig davon zu, zumindest dann, wenn kein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hundeoma am 03.01.2017 09:26

Unser Mietvertrag wurde mit 9-monatiger Frist nach Eigentümerwechsel gekündigt. Wir möchten aber früher ausziehen, können wir von unserer Seite aus kündigen?

auf Kommentar antworten

Hundeoma am 03.01.2017 10:04

Super, vielen Dank für die Hilfe


Immowelt-Redaktion am 03.01.2017 10:03

Hallo Hundeoma,

sofern in einem Mietvertrag kein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, können Mieter unter Beachtung der gesetzlichen oder vertraglichen Kündigungsfristen kündigen. In den meisten Fällen beträgt diese Frist drei Monate. Diese Frist gilt auch dann, wenn der Vermieter bereits mit einer längeren Frist gekündigt hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

A. Stephan am 02.01.2017 14:48

Hallo,

Wir bekommen Nachwuchs und somit wird die jetzige Wohnung zu klein für uns. Besteht dann die Möglichkeit den Mietvertrag auch zu einem früheren Zeitpunkt zu kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2017 15:21

Hallo A. Stephan,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Trotz der gesetzlich oder vertraglich geregelten Kündigungsfristen, besteht immer die Möglichkeit, dass sich der Mieter mit dem Vermieter auf einen früheren Kündigungszeitpunkt einigt. Günstig kann es dabei sein, dem Vermieter einen geeigneten Nachmieter zu präsentieren. Einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass der Vermieter diesen akzeptieren muss, gibt es aber nicht. Er kann also auch auf die gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lunatiger am 05.12.2016 15:27

Abgeschlossener Mietvertrag 1963, mit einer Frist von 1/4 Jahr zum Schluss eines Kalendervierteljahres. Habe am 22.11.2016 die Wohnung gekündigt und muss laut Mietvertrag bis Ende März 2017 Miete bezahlen. Entspricht das noch der neuesten Rechtsprechung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2016 15:34

Hallo Lunatiger,

besten Dank für Ihren Kommentar. Im Allgemeinen gilt seit der Mietrechtsnovelle von 2001, dass ein Mieter bei einem unbefristeten Mietvertrag eine Kündigungsfrist von drei Monaten hat – unabhängig davon, was im Mietvertrag steht.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

PitBullFFM76 am 05.12.2016 14:42

Wie sieht es aus in folgenden Fall:

Bauamt erklärt dass, das Gebäude laut Aktenlage nicht da stehen darf und der Mieter die Wohnung räumen muss.

Vermieter verlangt trotz dieser Lage eine ordentliche Kündigung plus Miete für diese Kündigungszeit.

Ist das rechtens oder kann man in diesem Zusammenhang eine fristlose Kündigung schreiben mit dem Hinweis, das auch die Kaution zurückgezahlt werden soll?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2016 15:27

Hallo PitBullFFM76,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell ist der Mieter angehalten, die Miete so lange zu zahlen wie er die Wohnung im vertraglich vereinbarten Zustand nutzen kann. Dies ist unabhängig von baurechtlichen Problemen des Vermieters. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und wir Ihnen deshalb bei weiteren Fragen den Gang zum Rechtsanwalt oder zum Mieterbund empfehlen möchten.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Brauer am 03.12.2016 23:18

Darf der Vermieter mich für ein Jahr verpflichten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2016 14:45

Hallo Brauer,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell gilt, dass ein Mietvertrag nur unter bestimmten Voraussetzungen befristetet werden kann. Gemäß § 575 Absatz 1 BGB ist es dem Vermieter demnach erlaubt, wenn er einen konkreten und gesetzlich anerkannten Befristungsgrund wie Eigenbedarf, wesentliche bauliche Veränderungen der Wohnung etc. angibt und diesen bei Vertragsabschluss mitteilt. Die Befristung ist allerdings unwirksam, sollte der Grund nicht einem der in §575 BGB festgelegten entsprechen oder wenn der Befristungsgrund im Nachhinein wegfällt. Zudem ist es zulässig, dass im Mietvertrag ein beidseitiger Kündigungsausschluss vereinbart wird. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen daher den Gang zum Rechtsanwalt oder zum Mieterbund.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Andreas am 03.12.2016 16:57

Hallo, meine Tochter und ihr Freund wohnen seit Oktober in einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus. In diesem Haus sind es alle Eigentumswohnungen wo der Inhaber der jeweiligen Whng. wohnt mit Ausnahme der Wohnung welche meine Tochter und Freund bewohnen. Nun kam es diese Woche Abends zu einem Zwischenfall.Der Inhaber der Wohnung unter meiner Tochter kam an die Wohnungstür und trat gegen die Tür ,randalierte ,versuchte mit Brecheisen die Tür aufzubrechen, schlug dagegen und brüllte rum ( sie sollten seine Mutter rausgeben, bedrohte meine Tochter und Freund duch die Tür mit körperlicher Gewalt usw. ) Beide hatten Angst um Leib und Leben. Nur durch die herbeigerufene Polizei konnte der Mann festgenommen werden- natürlich nur für 1 Tag. Meine Tochter und Freund möchte verständlicherweise nicht mehr dort wohnen weil sie sich nicht sicher fühlen. Es ist in dem Haus bekannt, das dieser Mann öfters ausfällig wird, was aber meine Tochter und Freund beim Einzug nicht wussten. zur Tatzeit war der Mann unter Alkohol.

Meine Frage: kann mir jemand sagen ob in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen werden kann. Leider ist jetzt Wochenende und wir können keinen Anwalt befragen. Außerdem sollten wir sonst spätestens Montag kündigen (3. werktag des Monats). Ich bitte dringend um Antwort von jemand der sich zu solch einer Lage auskennt. Der Vermieter dieser Wohnung hat die Tür auf Mängel überprüft (diese weißt Beschädigungen vom versuchten aufbrechen auf und ist leicht verzogen). Da die Tür aber noch schließt wäre laut Aussage des Eigentümers kein Handlungsbedarf. Wer kann helfen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2016 14:41

Lieber Andreas,

besten Dank für Ihren Kommentar. Laut BGB (§ 543) ist eine außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses aus wichtigem Grund nur dann möglich, wenn „dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann“. Ob bei ihrem (ungewöhnlichen) Fall von einem solchen wichtigen Grund im Sinne des Gesetzes bereits ausgegangen werden kann, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Hierzu raten wir Ihnen, einen Fachanwalt oder den Mieterschutz zu konsultieren.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Thabsbabs am 14.11.2016 13:51

Hallo,

im Oktober wurde eine Mietwohnung bezogen, ohne dass der Mietvertrag unterschrieben wurde. Jetzt wollen die Mieter Hals über Kopf ausziehen, weil die Wohnung angeblich feucht ist. Muss die gesetzliche Kündigungsfrist eingehalten werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2016 14:14

Hallo Thabsbabs,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Mietvertrag kommt zwar in der Regel schriftlich zustande, das muss er aber nicht zwingend. Die Antwort auf ihre Frage ist also davon abhängig, ob durch den Einzug der Mieter ein mündlicher Vertrag zustande gekommen ist. Ist das der Fall, gilt die gesetzliche Kündigungsfrist. Eine Ausnahme gibt es für den Fall, dass die Wohnung so feucht ist, dass dies einen erheblichen Mangel darstellt. In diesem Fall käme unter Umständen eine fristlose Kündigung durch die Mieter in Frage.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihr Mietverhältnis aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Wir empfehlen Ihnen die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tati am 14.11.2016 12:28

Hallo habe Frage...Es geht um Kündigung.Seit Januar ist das Haus weiter verkaut und neuen Vermieter hat bis jetzt keinen neuen Mietvertrag gemach.Die Frage ist ob ich 3 Monate Kündigungsfrist habe.Viele Dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2016 14:06

Hallo Tati,

wenn eine Mietwohnung verkauft wird, ist es nicht erforderlich, einen neuen Mietvertrag abzuschließen. Kauf bricht Miete nicht, das heißt, der Mietvertrag geht auf den neuen Eigentümer über. Die Kündigungsfrist bleibt davon unberührt. Sie beträgt in der Regel drei Monate, es kann aber andere Vereinbarungen im Mietvertrag geben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Die Vermieter. am 02.11.2016 18:59

Guten Abend,

Ich hätte mal eine Frage.

Undzwar bei uns ist heute ein kündigunsschreiben einer unseren Wohnungen per Einschreiben eingegangen.

Ohne Datum und nicht unterschrieben von den Mietern sondern von einer uns unbekannten Person im Auftrag.

Wie sollen wir jetzt vorgehen?

Die Wohnung steht leer, uns ist es nicht bekannt wo die Mieter hingezogen sind.

Es wurde kein übergabeprotukoll gemacht.

Danke für die rasche Antwort.

Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.11.2016 12:47

Lieber Vermieter,

eine schwierige und ärgerliche Situation. Zunächst wäre es sicher sinnvoll, das Kündigungsschreiben einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund vorzulegen. Dort kann rechtlich geprüft werden, ob es sich um eine rechtmäßige und damit wirksame Kündigung handelt oder nicht. Falls Sie die Kündigung dann nicht akzeptieren oder es noch anderweitige Forderungen aus dem Mietverhältnis gibt und Sie die Mieter nicht auffinden und daher nicht selbst abmahnen können, bleibt Ihnen leider ebenfalls nur der Gang zum Anwalt. Letztlich muss man dann abwägenob sich der Aufwand, die Mieter ausfindig zu machen im Vergleich mit etwaigen ausstehenden Forderungen lohnt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Die Vermieter am 03.11.2016 12:52

Danke für Ihre rasche Antwort,

Die Miete wurde auch nicht im vollen gezahlt.

Da die Miete aber vom Jobcenter kommt, hab ich mich heute morgen mit dem Jobcenter in Verbindung gesetzt, doch dieses kann mir auch nicht weiter helfen.

Vermieter stellen ihr Eigentum zur Verfügung und bekommen es total zerstört wieder zurück.

Ein Riesen schaden für einen Vermieter und dann haben Mieter immer noch mehr rechte.

Kanns nicht versteh.

Jennypepsi am 26.10.2016 22:41

Im Mietvertrag meines Freundes steht drin : Das Mietverhältnis beginnt am 16.2.16 und läuft auf unbestimmte Zeit. Die Kündigungsfrist für beide beträgt 3 Monate. Nach fünf und acht Jahren seit der Überlassung verlängert sich die Kündigungsfrist jeweils um 3 Monate.

Die ordentliche Kündigung dieses Vertrages ist durch jede der Parteien erstmalig zum 30.06.2018 möglich.

Ist das rechtens oder kommen wir jetzt schon raus?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.10.2016 11:12

Hallo Jennypepsi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein beidseitiger Kündigungsverzicht kann in einem Formularmietvertrag rechtswirksam für eine Dauer von bis zu vier Jahren vereinbart werden. Natürlich haben Mieter dennoch die Möglichkeit, das Mietverhältnis vorher zu beenden, wenn der Vermieter damit einverstanden ist. Eventuell könnte es helfen, dem Vermieter einen oder mehrere Nachmieter vorzuschlagen. Einen Rechtsanspruch darauf, dass der Vermieter diese akzeptieren muss, haben Mieter allerdings nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ningerning am 26.09.2016 20:49

Ich habe eine Frage zur Kündigungsfrist. Wir haben zum 1.9.2016 per Einschreiben (Vermieter hat bis jetzt noch nicht darauf reagiert) gekündigt, sodass wir bis zum 30.11.16 die Wohnung räumen müssen und auch noch im November die Miete zahlen. Jetzt könnten wir allerdings auch schon am 31.10.2016 ausziehen. Können wir uns für den November die Miete sparen, da ja unsere Wohnung neu vermietet werden könnte oder müssen wir auch für den unsgenutzen Monat zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2016 12:38

Hallo Ningerning,

besten Dank für Ihren Kommentar. Allgemein gilt für den Mieter eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Diese muss er einhalten und auch bis Ende der Mietzeit die im Mietvertrag geregelte Miete zahlen. Eine Möglichkeit, früher aus dem Vertrag zu kommen besteht nur dann, wenn der Mieter einen geeigneten Nachmieter präsentieren kann. Allerdings muss der Vermieter diesen nicht akzeptieren. Bitte beachten Sie, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht pauschal beantworten können und wir auch keine Rechtsberatung bieten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir daher einen Gang zum Rechtsanwalt oder Mieterverein.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna Marie am 26.09.2016 11:21

Mein Vater zieht in ein Seniorenheim seine Küdigungszeit für die Mietwohnung beträgt 1Jahr gibt es keine Möglichkeit früher aus dem Mietvertrag auszusteigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2016 12:17

Liebe Anna Maria,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Im Allgemeinen gilt für Mieter eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Abweichende Regelungen im Mietvertrag – etwa ein Jahr Kündigungsfrist – sind unwirksam. Beachten Sie aber bitte, dass im Mietvertrag aber auch ein beidseitiger Kündigungssauschluss von bis zu 4 Jahren ab Beginn des Mietverhältnisses wirksam vereinbart werden kann. Abweichende Regelungen gibt es auch für qualifizierte Zeitmietverträge. Da wir die Details des Mietvertrages Ihres Vaters nicht kennen, können wir aus der Ferne nicht beurteilen, ob in Ihrem Fall eine Kündigung innerhalb der Dreimonatsfrist möglich ist.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir daher den Gang zum Fachanwalt oder zum Mieterbund.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

iwusna am 22.08.2016 21:10

hallo , ich habe fristlose kundigung bei der Arbeit bekommen kann das Grund auf fristlose kundigung das wohnungmietvertrag sein . das kann ich mir nicht leisten und will ich aus deutschland nach Ungarn zuruck .

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.08.2016 08:50

Hallo Iwusna,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Kündigung einer Arbeitsstelle ist kein Grund für eine fristlose Kündigung des Mietvertrags. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie eine solche Kündigung erhalten, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Danny am 02.08.2016 13:28

Hallo,

ich hätte eine Frage bzgl. eines Untermietvertrages! Im Untermietvertrag stand: "Die beidseitige Kündigungsfrist beträgt mindestens 6 Wochen. Die Kündigung muss immer zum Ersten des Monats erfolgen." Ich habe die Kündigung zum 30.05.2016 übergeben mit dem Kündigungsziel 15.07.2016!

Jetzt bekomme ich meine Kaution erstattet minus der "fehlenden / halben" Miete bis zum 31.07.2016, da sie sagen es muss zum 1. des Monats gekündigt werden!? Das wiederspricht doch der gesetzlichen Grundlage BGB §573c... Oder bin ich da falsch?

Danke für eine Information über den Sachverhalt...

Beste Grüße

Danny

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.08.2016 14:09

Hallo Danny,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich entspricht die Klausel Ihres Mietvertrags nicht den Regelungen des BGB. Allerdings können Mieter und (Unter-)Vermieter individuell durchaus andere Regelungen treffen, sofern diese den Mieter nicht benachteiligen. Ob das Ansinnen Ihres Untervermieters, eine halbe Monatsmiete von der Kaution einzubehalten, allerdings in Ihrem Fall rechtens ist, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Dies auch, weil wir den Gesamtkontext des Mietvertrags nicht kennen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten und empfehlen Ihnen daher, einen Fachanwalt oder den örtlichen Mieterverein zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

didi am 29.07.2016 12:09

Guten Tag,

wir haben eine Kündigung zum 31.1.2017 wegen Eigenbedarf erhalten. Im diesem Schreiben steht, dass unsere Kündigungsfrist dann 6 Monate sind, da wir 7 Jahre in dem Haus wohnen. Nun haben wir die Möglichkeit nächsten Monat eine Wohnung zu bekommen. Müssen wir sechs Monate doppelte Miete zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.07.2016 13:53

Hallo Didi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie können den Mietvertrag jederzeit selbst kündigen. Dabei müssen Sie sich allerdings an die gesetzlichen oder vertraglichen Fristen halten. In den meisten Fällen beträgt die Kündigungsfrist für den Mieter drei Monate.

Weitere Informationen zu Kündigungsfristen finden Sie in diesem Artikel:
ratgeber.immowelt.de/a/auszug-aus-der-mietwohnung-kuendigungsfristen-nicht-vergessen.html

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

marina schackert am 25.07.2016 12:41

Guten Tag,

ich habe den Mietvertrag auf 1 Jahr abgeschlossen.

Ich möchte aber den Vertrag 3 Monate früher kündigen.

Gibt es die Möglichkeit den Mietvertrag früher zu beenden?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.07.2016 12:56

Sehr geehrte Frau Schackert,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Obwohl im Mietvertrag ein Kündigungsverzicht vereinbart wurde, können sich Mieter und Vermieter natürlich immer auf ein früheres Ende des Mietverhältnisses einigen. Das ist oft dann möglich, wenn der Mieter dem Vermieter einen Nachmieter vorschlägt und der Vermieter mit diesem einverstanden ist. Einen rechtlichen Anspruch auf ein früheres Ende der Vertragslaufzeit haben Mieter in der Regel jedoch nicht. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jennigian am 22.07.2016 14:41

Hallo,

Ich habe mich von meinen meinen lebensgefaehrten und dem vater meines sohnes getrennt.

Jetzt meine frage, wir haben den mietvertrag zusammen auf beide namen und ich moechte gerne aus privaten und psychischen gruenden aus dieser wohnung und umgebung raus.

Leider macht er mir probleme und meint ich kann erst die qohnung kuendigen wenn er kuendigt und eargert mich damit.

Kann ich wirklich nur aus dem vertrag wenn er auch kuendigt, oder geht das ohne probleme fuer mich ?

Lg :)

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Immowelt-Redaktion am 22.07.2016 15:18

Hallo Jennigian,

tatsächlich kann ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag auch nur gekündigt werden, wenn alle Mieter die Kündigung unterschreiben. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass Sie sich mit dem Vermieter einigen und dieser Sie aus dem Mietvertrag und Ihren daraus resultierenden Pflichten entlässt. Dies geht jedoch eben nicht ohne Einwilligung des Vermieters. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Willigt der Vermieter nicht ein, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stefan am 22.07.2016 11:27

Hallo, ich möchte gerne meine Wohnung kündigen, ist es sinnvoll in der Kündigung auf die unwirksame Klausel zwecks der Renovierung hinzuweisen?

Gruss Stefan

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2016 11:44

Hallo Stefan,

generell ist es natürlich sinnvoll, den Vermieter darauf hinzuweisen, dass Sie aufgrund der unwirksamen Klausel nicht vorhaben, die Wohnung zu renovieren. Teil der Kündigung muss dieser Hinweis aber nicht sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jessica am 21.07.2016 12:32

Hallo

ich habe meine Wohnung zum 1.08.2016 gekündigt da sie schimmelbefall hat ich habe meinem Vermietern eine Frist gesetzt diese bis zum 22.06.2016 zu beteiligen bis heute kam nicht einer von meinen Vermietern Rübe um die Mängel zu begutachten indem kriege ich einen Brief wo mir mit einem Anwalt gedroht wird weil wir nie Zuhause sind laut meines Vermieters mein mann muss arbeiten und das bis 24 Uhr und die Arbeit wo anders ist und nicht da wo wir wohnen.

so ich habe noch ein 2 jährigen sohn der hier durch die Wohnung läuft und dort Schimmel ist .die Vermieter verweigern die sonderkündigung und ich fange jetzt auch an wegen dem Schimmel ...ich Bitte um Rat

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2016 09:38

Liebe Jessica,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Ihr Vermieter Ihnen eine Kündigung außerhalb der gesetzlichen Fristen verweigert, bleibt Ihnen im Grunde lediglich die Möglichkeit einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein. In jedem Fall empfiehlt es sich aber im Falle einer späteren Auseinandersetzung vor Gericht den Zustand der Wohnung genau zu dokumentieren - in Schriftform und idealerweise auch mit Fotos.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jan-normen am 16.07.2016 09:13

Ich habe meine Wohnung zum 15.7.16 gekündigt. Mein Vermieter besteht auf Einhaltung der Kündigungsfrist und Mietzahlung die am 31.8.16 endet. Nun nehme ich mein Wohnrecht bis zum 31.8.16 in Anspruch. Mein Vermieter verlangt den sofortigen Auszug. Muss ich da hinnehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.07.2016 08:50

Lieber jan-normen,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Mieter können genau so lange in einer Mietwohnung wohnen, solange ihr Mietvertrag läuft. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Einzelfälle aus der Ferne nur schwer beurteilen können und darüber hinaus keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

orlof 43 am 15.07.2016 00:19

Mieter hat gekündigt, mit drei monatige Kündigungszeit, nach zwei Monaten hat er gemeldet, dass er nicht zum angekündigten Zeitpunkt ausziehen wird.

Muß er jetzt, wenn er ausziehen will neu kündigen mit drei monatige Kündigungszeit?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.07.2016 09:44

Hallo orlof43,

generell müssen Vermieter es nicht akzeptieren, wenn Mieter eine Kündigung einfach zurücknehmen wollen. Schließlich könnte es sein, dass sie schon einen Nachmieter gesucht und gefunden haben. Akzeptieren sie die Rücknahme der Kündigung aus Kulanzgründen, ist alles andere im Grunde Vereinbarungssache. Sie können sich mit dem Mieter also ganz unbürokratisch einfach auf einen neuen Auszugstermin einigen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie im Zweifelsfall von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ricki am 12.07.2016 18:20

Ich möchte den Mietvertrag kündigen diesen ich mit meinem Kumpel zusammen unterschrieben habe, da ich eine eigene Wohnung haben möchte. Kann ich den Mietvertrag alleine kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.07.2016 10:44

Lieber Ricki,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Mietvertrag, der zusammen geschlossen wurde, kann auch nur zusammen gekündigt werden. Natürlich können Sie sich aber mit Ihrem Vermieter einigen, dass Sie von Ihren Rechten und Pflichten aus dem Mietvertrag entbunden und aus dem Mietverhältnis entlassen werden. Dies sollten Sie mit Ihrem Vermieter idealerweise schriftlich vereinbaren. Ohne Zustimmung des Vermieters ist bei einem gemeinsam unterschriebenen Mietvertrag eine einseitige Kündigung nicht möglich.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ricki am 12.07.2016 18:12

Wie ist es , wenn ich mit einem Kumpel zusammen in einer Wohnung leben und wir zusammen den Mietvertrag unterschrieben haben. Ich möchte aber aus diesen Mietvertrag heraus und eine eigene Wohnung haben. Was kann Ich machen?

auf Kommentar antworten

Steffi am 11.07.2016 12:26

Besteht eine Kündigungsfrist seitens des Mieters, wenn die Wohnung bereits während des Mietverhältnisses vom Vermieter fristlos gekündigt wurde?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.07.2016 14:25

Liebe Steffi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn der Vermieter den Mietvertrag wirksam fristlos gekündigt hat, muss der Mieter selbst nicht mehr kündigen. Er muss ohnehin ausziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Irene Theisinger am 14.06.2016 18:47

Hallo

ist es zulässig dass mir der Vermieter nur einen Mietvertrag gibt, der sich auf 10 Jahre beläuft?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.06.2016 08:47

Sehr geehrte Frau Theisinger,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Unter gewissen Voraussetzungen ist es möglich, solche Verträge abzuschließen. Vermieter, die mit ihrem Mieter einen befristeten Mietvertrag abschließen wollen, brauchen hierfür jedoch einen gesetzlich als zulässig angesehenen Befristungsgrund. Das Bürgerliche Gesetzbuch nennt drei mögliche Gründe:

- Die Wohnung soll später vom Vermieter selbst oder nahen Angehörigen genutzt werden.

- Das Haus, in dem sich die Wohnung befindet, soll später abgerissen oder sehr stark umgebaut werden.

- Die Räume sollen später zu einer Dienstwohnung für einen Mitarbeiter des Eigentümers werden.

Liegt kein Befristungsgrund vor, gilt der Mietvertrag automatisch als unbefristet. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie im Zweifel von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Caddy am 10.06.2016 11:57

Hallo

I habe meine Wohnung zum 31.7. Gekündigt nun wollte i aber länger drin bleiben ,da die neue Wohnung erst zum 14 September bezugfertig ist .Mein alter Vermieter stimmte zu allerdings soll i jetzt den ganzen September zahlen .Ist das denn rechtens ? LG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.06.2016 13:11

Liebe Caddy,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mieter zum Ende eines Monats kündigt, ist der Vermieter nicht verpflichtet, ihn danach noch in der Wohnung zu dulden. Auch können die meisten Mietverträge nur zum Ende eines Monats gekündigt werden, nicht zur Hälfte. Der Vermieter ist gesetzlich darüber hinaus nicht verpflichtet, ein Ende des Mietverhältnisses zur Mitte des Monats zu akzeptieren.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel raten wir Ihnen dazu, diese von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt einzuholen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tomi am 03.06.2016 16:50

Hallo,

Wir haben unsere Kündigung per einschreiben mit Rückschein weg geschickt, nach sechs Wochen kam die Kündigung wieder zurück und der Vermieter möchte jetzt das wir 2 monate länger zahlen. Aber wir haben schon eine neue wohnung.

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Moni am 31.05.2016 09:56

Kann ich meinen Vertrag vorzeitig kündigen, in dem steht, "das Mietverhältnis beginnt am 01.03.2016 und endet am 01.02.2017" ?

Bezüglich Kündigungsfristen steht in meinem Vertrag nichts, gelten dann ganz normal die 3 Monate? Oder bin ich gebunden bis zum 01.02.2017 die Miete zu zahlen? Desweiteren haben sich Leute im Auftrag der Vermieterin Zutritt zum Haus verschafft ohne uns Bescheid zu geben. Wir sind Studenten und Mieten jeweils ein Zimmer in einem großen Haus wobei im Vertrag zusätzlich steht: " Zusätzlich werden zur gemeinsamen Nutzung Kochnische - WC - Dusche- Flur - Kühlschrank entsprechend ihrer Zwecknutzung zur Verfügung gestellt." Ist das rechtlich in Ordnung, dann einfach in das Haus hereinzukommen um ein noch abgesperrtes Zimmer auszuräumen?

Desweiteren wurden aus dem Bad, das ich nutze die persönlichen Gegenstände des Vermieters komplett zurückgelassen. Kann ich in Anbetracht der aufgezählten Fakten vorzeitig kündigen? Es ist wirklich dringend!

Vielen Dank im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.06.2016 14:23

Liebe Moni,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie zunächst, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen daher, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt juristisch beraten zu lassen.

Generell kann gesagt werden: Ob ein Zeitmietvertrag, wie von Ihnen beschrieben, rechtsgültig vereinbart werden kann, hängt von Faktoren ab, die in Paragraph 575 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt sind. Unter anderem geht aus diesem Paragraphen hervor, dass der Vermieter dem Mieter den Grund der Befristung schriftlich mitteilen muss. Sind diese rechtlichen Bedingungen nicht erfüllt, gilt der Vertrag automatisch als unbefristet abgeschlossen. In diesem Fall gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen.

Unabhängig davon ist eine fristlose Kündigung möglich, wenn der Vermieter den Mietvertrag schwer verletzt hat. Auch dies ist von uns aus der Ferne leider nicht zu beurteilen – eine Rechtsberatung kann hier sicher für Klarheit sorgen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ORANA am 26.05.2016 12:29

wenn unsere mietwertrag 24 monat und wir wollen nnach 1 jahr kündigen wegen arbeits beheltnis die firma gibt kein arbeit mehr in das ort sonst 600km weid das wegen die vermiete nicht ein verschtanden as soll wir machen

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Immowelt-Redaktion am 27.05.2016 10:51

Liebe/r Frau/Herr Orana,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ob Sie einen Mietvertrag, der auf 24 Monate abgeschlossen ist, vorab kündigen können, hängt davon ab, ob im Vertrag ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart wurde oder nicht. Die genaue Formulierung im Vertrag sollten Sie am besten von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein überprüfen lassen und mit diesem dann das weitere Vorgehen besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

manuela mercado am 21.05.2016 08:09

Was ist wenn der Vermieter keinen Mietvertrag erst nach über 4 Jahren gegeben hat,und dann reingeschrieben den öltank zur hälfte bei Auszug zu füllen obwohl bei Einzug keine Übergabe Protokoll gemacht wurde und die Wohnung nichts erneuert wurde und wir schon 16 Jahre drin wohnen kann es sein bei Auszug Probleme bekommen und schönheitsreparaturen machen muss obwohl alles veraltet ist.

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Immowelt-Redaktion am 23.05.2016 09:13

Sehr geehrte Frau Mercado,

vielen Dank für Ihre Nachricht. In Ihrem speziellen Fall raten wir Ihnen, sich an Ihren Rechtsbeistand oder eine Rechtsberatung, zum Beispiel beim Mieterverein, zu wenden. Der Vermieter ist nach dem Gesetz nicht verpflichtet ein Übergabeprotokoll auszustellen. Beim Mietvertrag kommt es eventuell darauf an, was Sie mit Ihrem Vermieter beim Einzug mündlich vereinbart haben. Auch mündliche Absprachen können vertraglichen Charakter haben.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion