Auszug aus der Mietwohnung: Kündigungsfristen nicht vergessen

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Wer aus seiner Mietwohnung ausziehen will, muss vorher den Mietvertrag kündigen – und zwar rechtzeitig. Ansonsten muss er am Ende länger für seine Wohnung zahlen als er überhaupt in ihr Wohnen bleiben will. Diese Kündigungsfristen gelten für Mieter.

Wer seinen Mietvertrag auflösen will, muss ihn kündigen – soweit, so gut. Entscheidend ist aber, dass die Kündigung zum richtigen Zeitpunkt beim Vermieter ankommt. Denn wer zu spät kündigt, zahlt im schlimmsten Fall doppelt Miete: für die neue und für die alte Wohnung.

Zusammengefasst: Kündigungsfristen

KündigungsartKündigungsfrist
gesetzliche/ordentliche Kündigung durch den Mieter3 Monate zum Monatsende
fristlose Kündigung durch den Vermieternach vorangegangener Abmahnung
qualifizierter Zeitmietvertragindividuelle Vereinbarung
Kündigungsverzichtindividuelle Vereinbarung
außerordentliche Kündigung /Sonderkündigung durch den Mieterabhängig vom Einzelfall, meist zum Ende des übernächsten Monats nach der Kündigung
Eigenbedarf des Vermieterabhängig von der Mietdauer

In den meisten Fällen: drei Monate Kündigungsfrist

Für gewöhnlich gilt bei den meisten Mietverträgen für den Mieter eine Kündigungsfrist von drei Monaten – das ist gesetzlich so festgelegt und steht im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Genauer:  Die Kündigung muss spätestens am dritten Werktag des Monats dem Vermieter zugestellt sein, dann ist der Vertrag zum Ablauf des übernächsten Monates beendet. Ein Beispiel: Kündigt ein Mieter bis zum 3. Mai, endet das Mietverhältnis am 31. Juli. Es gibt allerdings auch Ausnahmen von der dreimonatigen Kündigungsfrist.

Achtung

Ausschlaggebend ist dabei der Zeitpunkt, an dem die Kündigung beim Vermieter ankommt – nicht, wie oft vermutet, der Poststempel.

Mietvertrag mit Kündigungsverzicht

Grafik: immowelt.de

Obwohl in den meisten Fällen eine dreimonatige Kündigungsfrist gilt, ist es dennoch ratsam, vor den Umzugsplanungen einen Blick in den Mietvertrag zu werfen. Dort kann nämlich beispielsweise ein beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart werden. Bei Formularmietverträgen darf dieser bis zu vier Jahre lang dauern. In der Praxis bedeutet das, dass ab Unterzeichnung des Mietvertrags für einen Zeitraum von vier Jahren weder der Mieter noch der Vermieter kündigen kann. Individuell kann ein noch längerer Kündigungsverzicht vereinbart werden. In einem Urteil erachtete der Bundesgerichtshof auch eine fünfjährige Frist für unbedenklich (Az.: VIII ZR 81/03). Besonders üblich ist die Vereinbarung übrigens bei Staffelmietverträgen. In diesen Fällen gelten die gleichen Regelungen wie bei anderen Mietverträgen auch.

Qualifizierter Zeitmietvertrag

Grafik: immowelt.de

Eine andere Möglichkeit, eine Kündigung in einem bestimmten Zeitraum auszuschließen, sind qualifizierte Zeitmietverträge mit Kündigungsverzicht. Dabei vereinbaren Mieter und Vermieter, das Mietverhältnis nach Ablauf einer bestimmten Zeit nicht weiterzuführen. Für die Zeit, in der das Mietverhältnis läuft, kann ein Kündigungsverzicht vereinbart werden. Zeitmietverträge mit Kündigungsverzicht sind allerdings nur in qualifizierter Form zulässig. Das bedeutet, dass der Vermieter schon im Mietvertrag angeben muss, warum das Mietverhältnis nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums nicht weitergeführt werden soll. Ein solcher Grund kann beispielsweise ein späterer Eigenbedarf oder der geplante Abriss oder Umbau der Wohnung sein. Ein fehlender oder vorgeschobener Befristungsgrund bedeutet, dass die Befristung des Mietvertrags unwirksam ist – der Vertrag gilt damit als unbefristet und es gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten.

Krach mit dem Vermieter und andere Sonderfälle: Kündigen trotz Fristen

Grafik: immowelt.de

Im Allgemeinen gilt zwar: Vertrag ist Vertrag. Es gibt aber Sonderfälle, in denen der Mieter trotz Kündigungsausschluss vorzeitig den Mietvertrag kündigen kann. Das ist dann der Fall, wenn das Interesse des Mieters an der Beendigung des Mietverhältnisses deutlich höher wiegt als das Interesse des Vermieters an einer Fortsetzung desselben. Das wäre etwa dann der Fall, wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Mieter und Vermieter unwiederbringlich zerrüttet ist – etwa, wenn der Vermieter sich unrechtmäßig Zugang zur Mietwohnung verschafft. Ein anderes Beispiel: Die Wohnung hat schwere Mängel und stellt eine Gefahr für die Gesundheit des Mieters dar. In solchen Fällen kann der Mieter fristlos kündigen. Natürlich kommt es aber immer auf die Umstände des Einzelfalls an. Daher  ist eine Rechtsberatung durch einen örtlichen Mieterverein oder einen Rechtsanwalt ratsam.

In diesen Fällen hat der Mieter ein Sonderkündigungsrecht

Unter bestimmten Umständen haben Mieter Sonderkündigungsrechte. Das ist beispielsweise bei einer Mieterhöhung der Fall. Der Mieter kann dann bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der Mieterhöhung das Mietverhältnis zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen.

Ein Beispiel: Das Mieterhöhungsschreiben geht dem Mieter am 4. Januar zu. Der Mieter muss dann bis zum 31. März kündigen – also bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der Kündigung. Das Mietverhältnis endet dann am 31. Mai – also dem Ablauf des übernächsten Monats.

Wichtig: Wenn der Mieter von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch macht, tritt die Mieterhöhung nicht in Kraft. Der Mieter kann also für die verbleibenden Monate die bisherige Miete weiterzahlen.

Ein Sonderkündigungsrecht steht dem Mieter auch nach der Ankündigung einer Modernisierung zu. Nachdem der Mieter die Ankündigung erhalten hat, muss er bis Ende desselben Monats kündigen. Das Mietverhältnis endet dann außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats.

Ein Beispiel: Die Ankündigung der Modernisierung geht dem Mieter am 11. Februar zu. Der Mieter kündigt am 28. Februar. Das Mietverhältnis endet dann am 30. April.

Eine Sonderregelung gibt es überdies für den Fall, dass der Mieter stirbt. In diesem Fall treten die Erben automatisch in den Mietvertrag ein. Sie sind dann berechtigt, das Mietverhältnis innerhalb eines Monats, nachdem sie vom Tod des Mieters Kenntnis erlangt haben, zu kündigen – mit der gesetzlichen Frist von drei Monaten.

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Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Wohnung kündigen und dabei teure Fehler vermeiden.


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42 Kommentare

Chandae.Jeong am 15.10.2018 19:31

Guten Abend,

leider muß ich noch ein Kommentar zusätzlich schreiben. Heute abends muß ich den Hauptmieter treffen, aber leider ist er lange Zeit nicht zu Hause. Wie weiß ich, wer mein Vermieter ist? Ich wohne in Berlin.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.10.2018 09:56

Vermutlich ist es hier inzwischen zu einem Missverständnis gekommen. In welcher Rolle möchten Sie den Mietvertrag kündigen? Sind Sie Untermieter oder Hauptmieter?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Chandae.Jeong am 16.10.2018 10:04

Natürlich bin ich Untermieter. Aber zum Glück habe ich meinen Hauptmieter gestern abends spät getroffen.

Chandae.Jeong am 15.10.2018 11:31

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Mein Zimmer ist möbliert. Aber mein Hauptmieter möchte ab 12. Okt. die Kündigung nicht nehmen, obwohl ich ein Formular mit meiner Unterschrift gefüllt habe und ihm per Email ein gescanntes PDF-File geschickt habe. Brauche ich in diesem Fall eine Unterschrift des Hauptmieters auf jeden Fall oder ist das genug, wenn ich ihm die Kündigung per Email schon geschickt habe? Außerdem, dann kann ich das Zimmer am 31.10.2018 kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.10.2018 11:42

Die Kündigung bedarf der Schriftform und sie muss die eigenhändige Unterschrift des Vermieters (oder Untervermieters) enthalten. Es genügt also nicht, die Kündigung via E-Mail zuzusenden. Die Unterschrift des Mieters (oder Untermieters) ist bei einer Kündigung durch den Hauptmieter oder Vermieter indes nicht nötig. Wenn Sie sicherstellen wollen, dass die Kündigung zum 31. Oktober wirksam ist, müssten sie also dafür sorgen, dass die schriftliche Kündigung den Untermieter noch heute (15. Oktober) erreicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Chandae.Jeong am 14.10.2018 16:53

Guten Tag,

in meinem Untermietevertrag steht keine Kündigungsfrist (z.B. drei Monate). Kann ich in diesem Fall frühstens am 30.11.2018 den Vertrag kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.10.2018 11:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wurde ein Zimmer unmöbliert untervermietet, ist die Kündigung für den Untermieter spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich. Wurde ein Zimmer möbliert vermietet, verkürzt sich die Frist auf zwei Wochen. Die Kündigung muss spätestens zum 15. eines Monats beim Hauptmieter eingetroffen sein, das Mietverhältnis endet dann zum Ende des Monats.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Peter.k am 13.10.2018 13:58

Hallo mir wurde jetzt der Vertrag für eine neue Wohnung zu geschickt.

In diesem steht eine Kündigungsfrist von 6 Monaten. Ist dies überhaubt rechtskräftig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.10.2018 09:51

Hallo Peter und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut § 573c BGB ist die Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Eine zum Nachteil des Mieters davon abweichende Vereinbarung ist unwirksam. Möglich wäre allenfalls die Vereinbarung eines beidseitigen Kündigungsverzichts für einen bestimmten Zeitraum.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ChrissTyp am 11.10.2018 12:21

Wie viele fristlose Kündigungen dar der Vermieter mit geben z.b.s März eine April eine Mai eine und Juni eine?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.10.2018 12:39

Hallo ChrissTyp,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir verstehen allerdings leider die Frage nicht ganz. Wenn der Vermieter fristlos kündigt und wenn diese Kündigung (aus welchen Gründen auch immer) wirksam ist, muss der Mieter die Wohnung räumen. Tut er das nicht, kann der Vermieter auf Räumung klagen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


ChrissTyp am 11.10.2018 13:18

Ich meinte damit das mir mein Vermieter gerade jeden Monat eine neue fristlose kündigung zuschickt


Immowelt-Redaktion am 11.10.2018 14:22

Ist die fristlose Kündigung denn gerechtfertigt?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Uschi B. aus D. am 08.10.2018 21:42

Unser Mietvertrag läuft bis 30.11.2020 und ist bis dahin nur in Ausnahmefällen kündbar. Nun ist es so, dass bei meinem Partner und mir eine Trennung ansteht. Wir sind beide Mieter. Können wir mit dem Grund der Trennung vorher kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.10.2018 09:25

Hallo Uschi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wie sieht denn die entsprechende Klausel in Ihrem Mietvertrag aus? Sind dort Ausnahmefälle definiert?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Uschi B. aus D. am 09.10.2018 10:34

Im Mietvertrag steht handschriftlich folgender Zusatz: "Die Mietparteien verzichten bis zum Ende des Monats November 2020 ab Abschluss des Mietvertrages auf ihr Recht der ordentlichen Kündigung dieses Mietvertrages. Eine Kündigung ist erstmalig zum Ablauf des vorgenannten Zeitraums mit der gesetzlichen Frist zulässig. Von dem Verzicht bleibt das Recht der Mietvertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund und zur außerordentlichen Kündigung mit gesetzlicher Frist unberührt."


Immowelt-Redaktion am 09.10.2018 11:22

In diesem Fall kommt es unter anderem darauf an, wann der Mietvertrag geschlossen wurde. Bei Formularmietverträgen darf ein Kündigungsverzicht für beide Seiten nur für höchstens vier Jahre vereinbart werden, bei Individualvereinbarungen sind es fünf Jahre. Wurde der Kündigungsverzicht für einen längeren Zeitraum vereinbart, ist er unwirksam, was zur Folge hat, dass der Mietvertrag jederzeit unter Einhaltung der gesetzlichen Frist durch den Mieter gekündigt werden kann.

Liegt die Dauer des Kündigungsverzichts jedoch im zulässigen Rahmen, dürfte sich die in der Klausel genannte Formulierung vor allem auf die üblichen Gründe für eine Kündigung beziehen. So dürfte Ihnen der Vermieter kündigen, wenn Sie die Miete nicht bezahlen, Sie wiederum dürften kündigen, falls der Vermieter seine Pflichten aus dem Mietvertrag schwer verletzt, also beispielsweise unerlaubt in die Wohnung eindringt. Eine Kündigung aufgrund einer Trennung wäre aber dennoch ausgeschlossen.

Beachten Sie allerdings bitte, dass wir den Fall aus der Ferne nicht abschließend klären können, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, Ihren Mietvertrag einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zur rechtlichen Prüfung vorzulegen. Alternativ können Sie natürlich dem Vermieter die Situation schildern und sich mit diesem unbürokratisch auf eine vorzeitige Auflösung des Mietverhältnisses einigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sabse am 28.09.2018 09:05

Hallo,

mein Partner und ich wollen aus unsrer Wohnung raus. Dringend. Am liebsten in 4 Wochen (1.11.). Grund: unser VM geht öfters (trotz Ansage das es verboten ist) in unseren mit angemieteten Garten. In der Wohnung war er auch schon... haben darauf hin das Schloss ausgetauscht. Wir haben aber keine Beweise. Können wir trotzdem früher raus? :(

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2018 10:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter ohne Ihr Wissen und ohne vorherige Ankündigung in die Mietsache eindringt, kann das ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Sollte er das jedoch abstreiten und auf die Fortzahlung der Miete bis zum Ende der regulären gesetzlichen Kündigungsfrist bestehen, wäre wohl ein Rechtsstreit die Folge. In diesem Fall können wir Ihnen leider nur die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cetinkaya am 17.09.2018 19:59

Guten Tag

Hilfeeeeeee

Wollte mal nachfragen wir möchten am 27.09.2018 kündigen. Zählt eigentlich September noch? Oder muss ich 01.Oktober zählen ?

Bin verwirrt, muss 3 Monate halten stimmt es dann wenn ich 31.12 ausziehe?

Würde mich freuen wenn Ihr mir hilft :(

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.09.2018 08:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Gesetz ist eine Kündigung immer spätestens zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich. Wenn die Kündigung also spätestens am dritten Werktag des Oktobers beim Vermieter eintrifft, endet das Mietverhältnis zum 31. Dezember.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Cetinkaya am 18.09.2018 10:11

Hallo wie sieht es aus wenn ich den kündigung heute abschicke und morgen der Vermieter hat. Kann ich trotzdem früher raus?

Und wie sieht es mit Nachmieter aus? Wenn ich 3 Nachmieter Zeige und wenn der Mieter denen nicht auswählt kann ich trotz früher raus? Weil ich 1.12 bei der neuen Wohnung einziehen.

Lg


Immowelt-Redaktion am 18.09.2018 10:29

Auch wenn die Kündigung morgen (19. September 2018) beim Vermieter eintrifft, gilt die dreimonatige Kündigungsfrist. Das Mietverhältnis endet auch dann zum 31. Dezember. Es ist zwar möglich, mit dem Vermieter eine Abrede zu treffen, dass ein Mieter früher aus dem Mietverhältnis entlassen wird, wenn er einen geeigneten Nachmieter stellt. Einen Rechtsanspruch darauf haben Mieter aber nicht, der Vermieter kann also auf die Einhaltung der Frist bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

FrauKausA am 06.09.2018 16:01

Hallo,

ich hab folgendes "Problem". Ich habe eine neue Wohnung gefunden, laut Anzeige zum 1.11.18 verfügbar.

Ich habe meine jetzige Wohnung am 3.9.18 zum 30.11. fristgerecht gekündigt, allerdings mit der Option auch zum 31.10. ausziehen zu können.

Mein jetziger Vermieter stimmt nur zu, wenn ein Nachmieter zum 1.11. gefunden wird. Aber mein neuer Vermieter macht mir Druck, ich solle alles daran setzen, zum 1.11. einziehen zu können.

Jetzt ist meine Frage: kann es Probleme geben, wenn ich es nicht zum 1.11. "schaffe" sondern wie mit meiner Frist erst zum 1.12.?

Der neue Vermieter hat wohl nur den Gedanken, dass die Wohnung dann 4 Wochen leersteht, aber dafür kann ich ja nichts, denn ich muss mich an meine Fristen halten.

Und früher kann ich auch nicht wirklich in die Wohnung um zu renovieren... Usw.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.09.2018 08:39

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Zeitpunkt des tatsächlich Einzugs ist nicht so entscheidend, wichtig ist, wann der Mietvertrag zu laufen beginnt. Denn ab diesem Zeitpunkt schulden Sie Ihrem neuen Vermieter die monatliche Miete, unabhängig davon, ob Sie nun tatsächlich in der neuen Wohnung leben oder nicht. Sollten Sie bislang keinen Mietvertrag unterschrieben haben, haben Sie rein rechtlich gesehen auch keinen Anspruch auf die neue Wohnung. In diesem Fall könnte es also sein, dass der Vermieter sich einen anderen Mieter sucht, aus welchem Grund auch immer.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sanaju am 15.08.2018 23:01

Hallo, wenn ich zum 03.09. kündige, muss ich bis zum 30.11 dort wohnen und kann dann ab 01.12 erst raus,habe ich das so richtig verstanden?

Was ist, wenn ich noch im Monat 08 kündige?

Kann ich auch eher raus,wegen Mieterhöhung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.08.2018 08:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Kündigung ist immer spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Geht die Kündigung also am 3. September beim Vermieter ein, endet das Mietverhältnis am 30. November. Zu diesem Zeitpunkt muss der Mieter auch spätestens aus der Wohnung ausziehen, am 1. Dezember könnte prinzipiell schon ein neues Mietverhältnis beginnen. Es gibt aber keine Pflicht, auch bis zum Ende des Mietverhältnisses in der Wohnung zu wohnen.

Macht der Vermieter eine Mieterhöhung geltend, kann der Mieter ebenfalls zum Ablauf des übernächsten Monats nach Zugang der Mieterhöhung kündigen. Die Mieterhöhung tritt in diesem Fall in der verbleibenden Mietdauer nicht ein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Buschi am 10.08.2018 11:59

Hallo, meine Schwiegermutter ist seit einer Woche im Hospiz ( finalstadium); muss sie die 3-Monatsfrist einhalten, um ihre Wohnung zu kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.08.2018 12:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein rechtlicher Anspruch auf eine Verkürzung der Kündigungsfrist besteht in diesem Fall leider nicht. Es besteht aber natürlich die Möglichkeit, mit dem Vermieter über eine kürzere Frist zu verhandeln. Eventuell steigt ihre Chance auf eine Verkürzung der Kündigungsfrist auch, indem Sie einen solventen Nachmieter stellen. Auch hier gilt aber: Es gibt keinen rechtlichen Anspruch darauf, dass der Vermieter den Nachmieter akzeptieren muss.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

katerflussi am 21.07.2018 14:55

Wenn ich am 31.07 kündige (Brief erhalten 02.08 ) muß ich bis 30. 10 ausziehen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.07.2018 08:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie müssen in diesem Fall bei einer dreimonatigen Kündigungsfrist bis zum 31. Oktober ausziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nelly am 20.07.2018 14:58

Guten Tag!

Wen ich am ende August kündige auf 3 Monate muss ich am 30Nov raus aus der Wohnung ist das korrekt? Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.07.2018 15:07

Hallo Nelly,

das ist korrekt, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bianca am 08.07.2018 22:34

Hallo was ist wenn jemand selber kündigt aber bis auszugs datum keine wonung gefunden hat aber die wonung wieder ein neuermieter hat

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.07.2018 12:04

Hallo Bianca und vielen Dank für Ihren Kommentar,

derjenige ist dennoch an seine Kündigung gebunden und muss zum Ende der Mietzeit aus der Wohnung ausziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

marri am 30.06.2018 23:49

ich habe kündigung ab 1,6,2018 bis 3 monate ende august geschrieben. aber habe ich sofort anderen gute wohnung gefunden. ich habe 3 nachmieter gegeben. aber mein vermieter gefällt nicht 3 nachmieter. meine 3 nachmieter haben schufa auber und letzte 3 lohnabrechnungen. was kann ich tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.07.2018 09:24

Hallo Marri und vielen Dank für Ihren Kommentar,

da können Sie leider nicht viel machen. Vermieter sind nicht verpflichtet, etwaige Nachmieter zu akzeptieren, sie können sie auch ablehnen und müssen dies nicht begründen. Der Vermieter kann also darauf bestehen, dass Sie die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Condor am 17.06.2018 20:18

Der Vermieter hat eine interne Vermittlungssperre erlassen aber keine Abmahnung ausgesprochen. Muss ich dann noch eine Kündigungsfrist einhalten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.06.2018 09:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

was genau meinen Sie in diesem Zusammenhang mit "interne Vermittlungssperre"?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elo am 06.06.2018 13:26

Hallo Allem,

Wie lange darf man noch wohnen wenn vermiter gekündigt Wohnung hat,?

Wie ville Jahre ? Meine Kündigung war bis Ende der mai.

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.06.2018 14:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die gesetzliche Kündigungsfrist ist in § 573 c des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) geregelt. Eine Kündigung ist demnach spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Geht also das Kündigungsschreiben dem Mieter beispielsweise am Montag, den 1. Februar zu, endet das Mietverhältnis Ende April. Zu diesem Zeitpunkt muss der Mieter dann auch aus der Wohnung ausgezogen sein. Allerdings verlängert sich diese Frist je nach Dauer des Mietverhältnisses. Hat der Mieter mehr als fünf, aber weniger als acht Jahre in der Wohnung gelebt, liegt die Kündigungsfrist bei sechs Monaten, besteht der Mietvertrag seit mehr als acht Jahren muss der Vermieter dem Mieter eine Kündigungsfrist von neun Monaten einräumen. In gewissen Ausnahmefällen, etwa wenn der Mieter fortwährend die Miete nicht zahlt oder wenn er den Hausfrieden empfindlich stört, ist zudem eine fristlose Kündigung möglich. Gerichte räumen Mietern in diesem Fall in der Regel eine Frist von zwei Wochen ein, die Wohnung zu verlassen.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und dass wir Ihre Situation aus der Ferne nicht genau beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Peterpan am 22.05.2018 14:13

Hallo, wir hatten vor einem Jahr die Kündigung auf Eigenbedarf (Umsetzung ist nicht erfolgt durch den Vermieter) und haben uns nun etwas eigenes gesucht, welches dieses Jahr zum Ende August/September einzugsbereit ist. Sind wir jetzt immer noch an die gesetztliche Kündigungsfrist gebunden oder gelten bei Kündigung einer Mietwohnung verbunden mit dem Einzug in ein Eigenheim gesonderte Fristen?

Vielen Dank für die Rückmeldung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.05.2018 10:30

Hallo Peterpan,

besondere gesetzliche Kündigungsfristen für eine Mietwohnung beim Einzug ins EIgenheim gibt es nicht. Bei einem unbefristeten Mietvertrag kann die Mietwohnung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats gekündigt werden (BGB; § 573c). Um zum 31.08. das Mietverhältnis zu beenden, müsste die Kündigung also spätestens bis zum 4.06. erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mieter am 21.05.2018 18:48

Hallo, wir haben heute Mo 21. MAI. Kann ich einen Mietvertrag zum 01.06.2018 kündigen wenn mich vor dem 01.06.2018 aus Deutschland abmelde? Ich mache Strassenmusik und will im Ausland auf Tour gehen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2018 10:27

Hallo Mieter,

ein Mieter kann bei einem unbefristet geschlossenen Mietvertrag ohne wirksam vereinbarten beidseitigen Kündigungsauschluss spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen (BGB, § 573c). Demzufolge kann die Wohnung spätestens am 4.06. zum 31.08. gekündigt werden. Dass Sie anderweitige Pläne haben, ändert an der gesetzlichen Frist nichts. Eventuell hilft es mit dem Vermieter zu sprechen, ob eine frühere Beendigung des Mietvertrags möglich ist, einen Rechtsanspruch gibt es diesbezüglich aber i.d.R. nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Mieter am 22.05.2018 10:52

Dankeschön und alles liebe

Nadia Abounassre am 04.04.2018 14:58

Hallo, ich habe ein befristet Zeitmietvertrag bis zum 1.07.2018, und es ist am 02.07.2017 begonnen. Heute am 4.04.2018 habe ich Kündigungschreiben gesendet. Wann endet das Mietverhältnis? ( ich weiß nicht weil von 30.03 bis 02.04 war Feiern Tage)

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.04.2018 08:59

Sehr geehrte Frau Abounassre,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mietvertrag wirksam zeitlich befristet ist, ist eine Kündigung überhaupt nicht nötig. In diesem Fall endet das Mietverhältnis wie im Mietvertrag festgelegt. Wirksam befristet ist ein Mietvertrag immer dann, wenn im Mietvertrag ein guter Grund für die zeitliche Befristung angegeben ist. Fehlt ein solcher Grund, hat das zur Folge, dass aus dem Mietvertrag ein ganz regulärer, unbefristeter Mietvertrag wird. In diesem Fall können Mieter laut Bürgerlichem Gesetzbuch bis zum dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen. Das würde bedeuten, dass eine Kündigung zum 30. Juni 2018 wirksam ist, wenn die Kündigung bis zum 5. April 2018 beim Vermieter ist.

Bitte beachten Sie abschließend jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zu einem Konflikt mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mikulicz Teodor am 23.03.2018 17:58

Ich bin Mieter und man hat mir gekündigt ohne grund Ich bin 84 Alt alt und Herzleidend. Was kann ich tuhn.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2018 09:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Kündigung des Mietvertrags durch den Vermieter ist ohne Begründung unwirksam. Der Mieter muss in einem solchen Fall dann auch nicht ausziehen. Da wir jedoch den Wortlaut ihrer Kündigung nicht kennen und darüber hinaus keine Rechtsberatung leisten dürfen, möchten wir Ihnen empfehlen, das Schreiben von einem Mieterverein vor Ort prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mieter242424 am 10.12.2017 12:24

Bitte um Feedback:

In meinem Mietvertrag steht:

"Das Recht zur Kündigung bestimmt sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Kündigung ist jedoch nicht für eine frühere Zeit als für den Schluss eines Jahres zulässig."

D. h. ich komme erst Ende 2018 aus der Wohnung raus, wenn ich jetzt kündige?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.12.2017 10:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut § 573c BGB ist die Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist demnach unwirksam, das heißt: Der Mietvertrag wäre dann unbefristet abgeschlossen und jederzeit mit einer Frist von drei Monaten kündbar.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Details Ihrer Vertragsgestaltung nicht kennen. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tobi22389 am 06.12.2017 21:22

Ich möchte jetzt so schnell wie es geht aus der Wohnung ! Berufliche Umorientierung ! Im Mietvertrag steht aber ich muss mindestens bis 01.10.2018 hier wohnen

auf Kommentar antworten

Tobi22388 am 06.12.2017 21:29

Ich muss so schnell raus wie es geht

herm am 14.09.2017 11:59

Wir haben 2014 ein Einfamilienhaus gemietet.Bei Mietdauer steht im Mietvertrag das bis 2008 eine Kündigung ausgeschlossen sei.Den Vertrag dürfen wir,laut Mietvertrag,bis zum 3.Werktag eines Kalendermonat für den Ablauf des ÜBERNÄCHSTEN Kalendermonats schriftlich kündigen.Wir haben am 18.07.2017 zum 30.09.2017 gekündigt.Der Vermieter meint das das Mietverhältnis erst am 31.10.2017 endet.Das währe ja eine 3 Monatige Kündigungsfrist.Ich bin der Ansicht 2 Monate währen richtig aufgrund des Vertrages das wir 4 Jahre lang nicht kündigen durften.Wer kann mir da weiter helfen?.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.09.2017 15:28

Hallo Herm,

wenn im Mietvertrag hier keine abweichende Regelung getroffen wurde, gilt auch in dem von Ihnen genannten Fall eine dreimonatige Kündigungsfrist. Wenn Sie also am 18. Juli gekündigt haben, endet das Mietverhältnis Ende August.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die genauen Details Ihres Mietvertrags nicht kennen. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


sbo am 10.11.2017 09:51

Wenn Sie am 18.07.2017 gekündigt haben, zählt der 3. August (als der dritte Werktag des Folgemonats) als maßgeblich. Der von dort gezählte übernächste Kalendermonat läuft am 30.10.2017 aus.

Warum es so kompliziert im Mietvertrag steht, kann ich Ihnen nicht sagen, denn das weicht nicht von der gesetzlichen Regelung ab.

Gruß sbo

Mieter25 am 08.07.2017 09:42

Darf ich mich nach Abgabe meiner fristgerechten Kündigung innerhalb der 3 Monate schon ab-/ummelden für den neuen Wohnsitz oder muss ich bis Ablauf der Kündigungsfrist warten?

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Horst am 07.06.2017 13:55

Ich versuche meine Wohnung zu verkaufen. Bisher ohne Erfolg. Die Mieter möchten nun mit Ablauf des laufenden Monats ausziehen, da sie eine neue Wohnung gemietet haben. Ist das möglich oder müssen sie die gesetzliche Kündigungsfrist einhalten?

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Immowelt-Redaktion am 07.06.2017 14:20

Hallo Horst,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn die Mieter keinen Grund für eine fristlose Kündigung haben, müssen sie sich an die gesetzlichen Kündigungsfristen halten. Sollten Sie als Vermieter mit einem früheren Ende des Mietvertrags aber einverstanden sein, ist das natürlich auch möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andrea am 22.04.2017 20:43

Ein Freund wohnte 31 Jahre in der gleichen Mietwohnung ohne Beanstandung für beide Teile. Nun ist er gestorben und der Hausbesitzer will 3 Monatsmieten. Er hat einen neuen Mieter. Dieser will aber erst im 2.oder3.Monat einziehen. Gibt es bei Tod nicht einen Sonderregelung? ich kann doch nicht wissen, wann ich sterbe, um die 3-Monatsfrist einzuhalten.

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Immowelt-Redaktion am 24.04.2017 10:20

Hallo Andrea,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich müssen sich die Erben eines Mieters auch nach dessen Tod an die gesetzliche Kündigungsfrist halten. Es gibt zwar ein Sonderkündigungsrecht für beide Seiten, also Mieter und Vermieter. Eine verkürzte Frist sieht das Gesetz aber nicht vor.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dirk Zips am 26.03.2017 21:44

Hallo , wir wohnen seit ca. 12 Jahren in einem Haus !

Im Mietvertrag steht nichts besonderes drinn !

Frage : Welche Kündigungsfrist muss ich beachten ? 3 - 6 Monate ?

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Immowelt-Redaktion am 27.03.2017 09:20

Sehr geehrter Herr Zips,

wenn keine besondere Regelung im Mietvertrag getroffen wurde, gilt für Mieter eine gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michael am 24.03.2017 15:17

Hallo, seit 1998 haben wir ein Haus gemietet. In unserem Mietvertrag steht noch eine Kündigungsfrist von 12 Monaten. Ist diese Frist noch bindend, oder gilt für alle Mietverträge die 3-monatige Kündigungsfrist.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.03.2017 09:57

Hallo Michael,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sofern es sich in alten Mietverträgen um für beide Seiten gestaffelte Kündigungfristen mit einer Dauer von bis zu zwölf Monaten handelt, gilt Artikel 229 des Einführungsgesetzes des Bürgerlichen Gesetzbuches, wonach für den Mieter nur noch eine Kündigungsfrist von drei Monaten gilt. Für den Vermieter bleibt die gestaffelte Kündigungsfrist aber in Kraft.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die genaue Ausgestaltung Ihres Mietvertrags aus der Ferne nicht beurteilen können und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

fiedel am 09.03.2017 18:17

Meine Mutter muss aus gesundheitlichen Gründen, sie ist 83 Jahre, in eine barrierefreie Wohnung umziehen. Außerdem ist in ihrer jetzigen Wohnung Schimmelbefall der ihr zusätzlich gesundheitliche Probleme bereitet. Wir haben eine neue Wohnung gefunden. Kann sie aus besagten Gründen vorzeitig kündigen? Beide Mieten kann sie unmöglich für drei Monate zahlen

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Immowelt-Redaktion am 10.03.2017 08:33

Hallo fiedel,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Zumindest der Schimmelbefall könnte unter Umständen ein Grund für eine fristlose Kündigung sein, wenn er gesundheitsgefährdend ist und ein weiterer Verbleib in der Wohnung unzumutbar wäre. Ob dies der Fall ist, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen.

Abgesehen von einer fristlosen Kündigung könnte sich ihre Mutter mit ihrem aktuellen Vermieter natürlich auch formlos auf einen früheren Auszug einigen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt. Dieser kann auch die Situation vor Ort besser beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Konsti am 09.03.2017 08:50

Hallo.

Wie ist es wenn ich mein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen möchte, aber im selben Monat kündigen muss und die Information der Modernisierung erst am Ende des Monats bekomme?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.03.2017 09:03

Hallo Konsti,

entscheidend ist immer, wann die Kündigung beim Vermieter ankommt. Dies gilt unabhängig davon, wann ein Mieter die Information zur Modernisierung erhält.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Konsti am 10.03.2017 06:14

Ich glaube ich habe mich schlecht ausgedrückt.

Ende des Monats sagen wir am 28.1 kommt die Information bei mir an, dass eine Modernisierung an dem Gebäude meiner Wohnung vorgenommen wird.

In ihrem Artikel steht, dass im selben Monat die Kündigung bei meinem Vermieter ankommen muss, damit ich mein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen kann und das Mietverhältnis zum übernächsten Monat, nach Zugang der Kündigung beim Vermieter, beendet wird.

Nun ist es ja unwahrscheinlich, dass die Kündigung noch im selben Monat bei dem Vermieter ankommt. Sprich kein Sonderkündigungsrecht für mich.

Ist das einfach nur Pech? Oder kann ich etwas dagegen machen?


Immowelt-Redaktion am 10.03.2017 08:39

Hallo Konsti,

das Sonderkündigungsrecht würde in einem solchen Fall nicht erlöschen. Die Kündigung wäre dann unter Umständen nur einen Monat später erst wirksam. Wenn der Vermieter in der Nähe wohnt, könnten Sie auch überlegen, eine Kündigung umgehend persönlich zu übergeben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Schnucky74 am 07.03.2017 15:49

Hallo. Ich wohne mit meiner Tochter seit 1.11.2016 in einer Wohnung. Diese ist durch eine Aussentreppe zu erreichen. Mein Vermieter wohnt unten im selben Haus. Seit Wochen schikaniert er mich, z.B. Einfahrt beschädigt weil mein Auto zu schwer wäre. Das war dwr Frost. Mein Müll wird kontrolliert. Lügen über mich erzählt. Die Einfahrt, ( im Mietvertrag) benütze ich seit 4 Wochen nicht mehr. Kann ich bei weiterm Schikane haftem Umgang vom Vermieter auch fristlos kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2017 15:52

Hallo Schnucky74,

das lässt sich so allgemeingültig leider nicht beantworten. Generell kann gesagt werden, dass ein Mieter immer dann fristlos kündigen kann, wenn das Verhältnis zum Vermieter durch dessen Schuld unwiderbringlich belastet ist. Das könnte durchaus der Fall sein, wenn dieser Lügen verbreitet und den Müll des Mieters durchwühlt. Um die Frage abschließend zu klären, sei Ihnen aber an dieser Stelle zu einer Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein geraten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Schnucky74 am 07.03.2017 15:56

Hallo nochmals. Habe mich heute bei einer Mieterberatung beraten lassen. Dieser hat gemeint, dass mir der Vermieter fristlos kündigen kann, da er selber im gleichen Haus wohnt.


Immowelt-Redaktion am 07.03.2017 16:23

Hallo Schnucky74,

wenn ein Vermieter in einem Zweifamilienhaus lebt, die andere Wohnung aber vermietet, sieht das Gesetz ein erleichtertes Kündigungsrecht vor. In diesem Fall kann der Vermieter jederzeit ohne Angaben von Gründen kündigen – die gesetzliche Kündigungsfrist verlängert sich dabei allerdings um drei Monate, liegt also je nach Dauer des Mietverhältnisses bei zwischen sechs und zwölf Monaten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Schnucky74 am 07.03.2017 16:36

Kann ich aufgrund von den Schikanen die mir mein Vermieter auferlegt, sprich Einfahrt verboten, Müllkontrolle und Verweigerung des Komposters , und ich denke es werden noch weiter folgen, fristlos kündigen? Fühle mich bedroht und leide unter Angstzuständen.


Immowelt-Redaktion am 08.03.2017 09:15

Hallo Schnucky74,

laut Bürgerlichem Gesetzbuch kann jede Vertragspartei aus einem wichtigen Grund außerordentlich fristlos kündigen. Ein solcher wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Kündigenden "die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann".

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Miller am 07.03.2017 11:40

Der Mietvertrag läuft aus den Ehemann der zur Zeit in psychischer Behandlung ist und eine eigene Wohnung hat. Kann ich den MV auf die Ehefrau umschreiben

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2017 14:14

Hallo Miller,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ohne Zustimmung des Ehemanns ist dies in der Regel nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cuno am 01.03.2017 14:58

Hallo Support!

Uns ist von unserem Vermieter gekündigt worden. Er gibt uns 5 Monate Zeit.

Seinen Kündigungsgrund gibt er mit Eigenbedarf an. Wir gaben die Kündigung unterschrieben mit dem Hinweis, dass wir es zur Kenntnis genommen haben.

Die 4-köpfige Familie des Vermieters hat ihrerseits ihre Wohnung gekündigt.

Da wir aber keine so große Wohnung (130 m2) bisher gefunden haben, möchten wir gerne in der Wohnung bleiben, bis wir eine gefunden haben.

Der Vermieter hatte uns zwar im Nachbargebäude eine adäquate Wohnung empfohlen, die wir aber nicht wollten.

Welche rechtlichen Möglichkeiten haben wir???

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Steff am 07.02.2017 14:19

Hallo Support Erst mal Danke für die schnelle Antwort.

Es gibt noch eine Frage.

Welches Datum setze ich in das Kündigungsschreiben.

Den 31.05 oder den 01.06

Also so zum Beispiel : Ich kündige fristgerecht zum 31.05 oder doch der 01.06 ?

Super vielen Dank

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Immowelt-Redaktion am 07.02.2017 14:27

Hallo Steff,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Kündigungsschreiben sollte einerseits das aktuelle Datum enthalten, andererseits den Zeitpunkt, zu dem der Mietvertrag endet. Das Mietverhältnis endet jeweils zum Ablauf des zweiten Monats nach Zugang der Kündigung.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine individuelle Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steff am 07.02.2017 12:55

Hallo ich hätte ein Frage zur Sonderkündigung -Frist bei Mieterhöhung.

Ich möchte meine Frage an einem Beispiel erläutern.

Mein Vermieter bringt mir am 08.02 ein Schreiben mit einer Mieterhöhung.

Ich möchte nun ohne Bedenkzeit meinen Mietvertrag kündigen.

Das heißt ich gebe meinen Vermieter die Kündigung sofort mit. Welches KündigungsDatum muss ich jetzt in die Kündigung eintragen ? Also so zum Beispiel : Ich gebe den 01.03.2017 an. Wann kann ich dann die Schlüsselübergabe machen am 31.04 oder am 31.05 ? Oder liege ich mit den Zeiten komplett falsch?

Ich hoffe das war Verständlich und bedanke mich im Voraus für die Bemühungen

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Immowelt-Redaktion am 07.02.2017 13:41

Hallo Steff,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Mieter kann dann bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der Mieterhöhung das Mietverhältnis zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen. Das bedeutet an Ihrem Beispiel: Das Mieterhöhungsschreiben geht dem Mieter am 8. Februar zu. Der Mieter muss dann bis zum 31. April kündigen – also bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der Kündigung. Das Mietverhältnis endet dann am 31. Juni – also dem Ablauf des übernächsten Monats.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eva am 30.01.2017 01:55

Hallo, ich will am ende Februar in Haimat zurückkehren. Ein Ersatzmieterin habe ich, sie ist bereit die Wohnung zum genannten Temin 01.03.2017 und den bestehenden Mietvertrag zu übernehmen.

Kann ich fristlos kündigen und zum welche Termin muss ich richtig Kündigen ob zum 28.02.2017 oder 01.03.2017? Vielen Dank.

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Immowelt-Redaktion am 30.01.2017 09:11

Hallo Eva,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Auch wenn ein Mieter einen Ersatzmieter hat, entsteht dadurch nicht automatisch ein Recht, früher aus dem Mietvertrag entlassen zu werden. Dies muss in jedem Fall mit dem Vermieter abgesprochen sein und dieser muss bereit sein, den neuen Mieter zu akzeptieren.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MTress am 15.09.2016 16:43

Hallo, mein Sohn will am 01.11.2016 mit seiner Lebensgefährtin in eine neue Wohnug einziehen. Mit der Vermieterin wurde ein Vertrag ausgehandelt indem steht das das er die Wohnung herrichtet. Er ist Maler vom Beruf. Dafür übernimmt die Vermieterin die Kosten für das Material. Tapete und so weiter.Von da an ging aber die Nörgelei seitens der Vermieterin los. Als die Lebensgefährtin Sie darauf hinwies das er die Wohnung unentgeltlich renoviert schaltet Sie auf stur und stellte die Zahlung ein. Jetzt sind beide mit den Nerven am Ende und wollen die Wohnung ohne einzuziehen zum 01.11.2016 kündigen. Muss er jetzt den Vertrag einhalten und die Wohnung zu Ende renovieren oder kann er einfach gehen. Muss er wirklich für 3 Monate die Miete zahlen.

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Immowelt-Redaktion am 21.09.2016 09:37

Hallo MTress,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte bedenken Sie, dass wir keine individuelle Rechtsberatung leisten dürfen, sondern nur allgemeine Tipps und Infos zu bestimmten Themen geben können.

Grundsätzlich sind beide Vertragsparteien verpflichtet, ihre vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen. Welche Rechtsfolge sich ergibt, wenn eine Partei vertragsbrüchig wird, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Da wir Ihren Fall aus der Ferne nicht beurteilen können und hier durchaus ein justiziabler Streit möglich erscheint, raten wir Ihnen, sich individuell von einer Mietervereinigung oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Benjamin verzieri am 14.08.2016 10:11

Hallo uns wird der Mietvertrag gekündigt. Ist etwas komplex auf dem Grundstück werden Bauarbeiten vom Vermieter und mit meiner Hilfe durchgeführt, es sollte noch eine Maßnahme durchgeführt werden wobei ich dem Vermieter meine Hilfe zugesichert habe. Ich musste aus persönlichen Gründen den Termin verschieben was ich telefonisch am Vortag auch tat und ihn um 2 tage verschob. DEr Vermieter stimme zu und sagte es sei kein Problem. Was geschah war das der Vermieter morgens ohne zu klingen auf das Grundstück kam,durch hofftor und ein weiteres Tor. Sie öffnete und mit dem Auto auf das Grundstück fuhr um dann zu arbeiten. Da wir Termin hatten und nicht wollten das der Vermieter sich ohne unser dasein auf dem Grundstück aufhielt verwiesen wir ihn freundlich vom Grundstück und baten ihn doch den angesetzten Termin 2 tage später wie zugesichert seinerseits einzuhalten. Was eine Kündigung nachsich zog am gleichen Tag. Zwar noch ohne bergündung die soll aber noch folgen. Was nun fragen wir uns.

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Immowelt-Redaktion am 15.08.2016 11:24

Sehr geehrter Herr Verzieri,

für eine Kündigung braucht ein Vermieter immer einen Grund. Sie ist beispielsweise dann möglich, wenn der Vermieter die Wohnung selbst dringend benötigt, wenn der Mieter die Miete nicht zahlt oder wenn er das Haus oder die Wohnung beschädigt. Aus der Ferne können wir leider nicht beurteilen, ob ein solcher Grund in Ihrem Fall gegeben ist. Wir raten Ihnen daher zu einer Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eve am 06.08.2016 21:48

Hallo , folgender Fall

uns wurde mit einem sonderparagraphen gekündogt , dawir die einzigen mieter sknd mit unseren vermietern. Deswegen haben wir eine frist von 6 monaten statt 3. Kann ich bzw kkönmwn wir nochmal kündigen??

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Immowelt-Redaktion am 08.08.2016 09:10

Hallo Eve,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mieter in dem von Ihnen geschilderten Fall die Frist von sechs Monaten nicht abwarten, sondern das Mietverhältnis früher beenden möchte, kann er unter einhaltung der gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Frist selbst kündigen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Axolotl am 04.08.2016 11:03

Was mache ich denn, wenn der Mieter fristgerecht zum 31. Mai 2016 gekündigt aber die Wohnung bis heute nicht übergeben hat. Miete zahlt er auch nicht mehr.

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Immowelt-Redaktion am 04.08.2016 11:12

Hallo Axolotl,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn der Mieter gar nicht mit sich reden lässt, kommt nur noch eine Räumungsklage in Frage. Diese können Vermieter beim örtlichen Amtsgericht einreichen. Ein Gericht entscheidet dann, ob der Klage stattgegeben wird und ordnet im Zweifel auch eine Zwangsräumung der Wohnung an.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen daher, sich an einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

manfred minard am 21.04.2016 11:02

Schwerbehinderten-Mietrecht bei Kündigung von Wohnung

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