Mieter und ihre Mythen: 5 häufige Irrtümer rund um den Auszug

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Im Mietrecht brodelt die Gerüchteküche. Gerade wenn es ums Ausziehen geht, haben viele Mieter ihre ganz eigenen Vorstellungen von Recht und Gesetz. Einige Irrtümer halten sich hartnäckig – und das häufig mit bösen Folgen. Experten räumen auf mit falschem Mieterwissen.

Irrtümer Auszug, Umzug, Mietrechtsirrtum; Foto: istockphoto.com / IolisImages
Von Nachmietersuche über Renovierung bis hin zum Abwohnen der Kaution: Irrtümer rund um den Auszug kursieren so einige. Doch wer schlecht oder gar falsch informiert ist, den kann das teuer zu stehen kommen. Foto: istockphoto.com / IolisImages

Jedes Jahr streiten sich Mieter und Vermieter mehr als 270.000 Mal vor den Amts- und Landgerichten in Deutschland, wie der Deutsche Mieterbund berichtet. Das Mietrecht ist sehr komplex, selbst Juristen kennen sich nicht in jedem Winkel der Gesetzbücher aus. Viele Mieter kennen ihre Rechte und Pflichten nur vom Hörensagen und vor allem beim Thema Auszug haben sich einige Fehlvorstellungen angehäuft.

Irrtum Nummer 1: Die Regel mit den drei Nachmietern

„Wer seinem Vermieter drei Nachmieter sucht, kommt früher raus aus dem Mietvertrag.“

Irrtümer, Auszug, Mietrecht, Mieter, Foto: Tijana87/istockphoto.com
Der Markt für Mietwohnungen ist hart umkämpft. Wer auszieht, findet häufig leicht Nachmieter im eigenen Freundeskreis. Doch früher aus dem Vertrag kommen Mieter deshalb nicht. Foto: Tijana87/istockphoto.com

Dieser Glauben ist weit verbreitet, stimmt jedoch nicht. Auch wenn der Mieter eine Reihe von Interessenten an der Hand hat – der Vermieter muss so ein Angebot nicht annehmen. Er hat die letzte Wahl.
„Diese Aussage hält sich leider beharrlich seit Jahrzehnten“, bestätigt Eva-Maria Winckelmann, Geschäftsführerin des Mieterbundes Wiesbaden. „Tatsache ist, dass ein Mieter sein Mietverhältnis durch Kündigung beenden kann und grundsätzlich an die Einhaltung der Kündigungsfrist gebunden ist.“ Es gibt jedoch Sonderfälle, bei denen der Mieter einen Nachmieter suchen und so früher ausziehen kann.

Irrtum Nummer 2: Vom Abwohnen der Kaution

„Nach der Kündigung muss der Mieter keine Miete mehr zahlen. Der Vermieter kann sich die restlichen Zahlungen von der Kaution nehmen.“

Irrtümer, Auszug, Mietrecht, Mieter, Foto: Yabresse/fotolia.com
Wer meint, sich nach der Kündigung Geld sparen zu können, liegt falsch. Mieter müssen bis zum Vertragsende die reguläre Miete bezahlen und dürfen nicht einfach die Kaution „abwohnen“. Foto: Yabresse / fotolia.com

„Das ist falsch und ganz gefährlich“, warnt Gunther Geiler, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes aus Nürnberg. „Wer das macht, gerät in Zahlungsverzug.“ Mieter dürfen die Kaution nicht „abwohnen“. Sie müssen bis zum letzten Tag die vollständige Miete bezahlen. Die Kaution dient dem Vermieter als Sicherheit für alle Ansprüche gegenüber dem Mieter. Zum Beispiel aufgrund von rückständiger Miete oder nicht durchgeführter Schönheitsreparaturen.

Link-Tipp

Beim Thema Kaution muss sich nicht nur der Mieter an bestimmte Vorgaben halten, auch der Vermieter hat Pflichten. Unsere Themenseite Mietkaution fasst alles Wissenswerte zusammen.

Irrtum Nummer 3: Vom Streichen und Renovieren

„Weißeln muss der Mieter immer nach dem Auszug – auch wenn er die Wohnung unrenoviert übernommen hat.“

Foto: Irrtümer, Auszug, Mietrecht, Mieter, Foto: Frank/fotolia.com
Mieter müssen nicht zwingend zum Pinsel greifen, wenn sie ausziehen. Es kommt immer darauf an, was im Mietvertrag steht und ob eine mögliche Klausel darin überhaupt wirksam ist. Foto: Frank/fotolia.com

Es kommt immer darauf an, was im Mietvertrag steht. „Grundsätzlich muss der Vermieter Schönheitsreparaturen durchführen. So ist es gesetzlich geregelt“, erklärt Geiler. Seine Pflicht kann er aber auf den Mieter übertragen – mit einer entsprechenden Regelung im Mietvertrag. Seine Ansprüche durchsetzen kann der Vermieter aber nur, wenn die Klausel wirksam ist.
Nicht wirksam ist beispielsweise eine starr formulierte Klausel, die festschreibt, dass der Mieter immer beim Auszug streichen muss – egal in welchem Zustand sich die Wohnung befindet. Das haben die Karlsruher Richter in mehreren Entscheidungen klargestellt.
Genauso unwirksam sind Klauseln im Mietvertrag zu Schönheitsreparaturen, wenn der Vermieter die Wohnung unrenoviert an den Mieter übergibt. Das hat der Bundesgerichtshof in einem wichtigen Grundsatzurteil entschieden (Az.: VII ZR 185/14).

Link-Tipp

Alle Informationen zu Renovierungsklauseln haben wir auf der Themenseite Schönheitsreparaturen zusammengefasst.

Irrtümer, Auszug, Mietrecht, Mieter, Foto: Mieterbund Wiesbaden
Eva-Maria Winckelmann, Geschäftsführerin des Mieterbundes Wiesbaden. Foto: Mieterbund Wiesbaden

Experten-Tipp: Eva-Maria Winckelmann, Mieterbund Wiesbaden

„Lassen Sie Ihren Mietvertrag rechtzeitig vor dem Auszug prüfen und klären Sie mit dem örtlichen Mieterverein, ob renoviert werden muss oder nicht. In vielen Fällen können Mieter so eine Menge Geld sparen.“

Hier können Sie Ihren Mietvertrag vom Experten prüfen lassen.

Irrtum Nummer 4: Vom Zahlen der Kaltmiete bei vorzeitigem Auszug

„Zieht der Mieter im April aus, obwohl das Mietverhältnis erst im Juni endet, muss er bis zum Ende der Laufzeit nur noch die Kaltmiete zahlen.“

Irrtümer, Auszug, Mietrecht, Mieter, Foto: Robert Kneschke/fotolia.com
Auch wenn die Wohnung bis zum Ende des Mietverhältnisses eine Zeit lang leer steht: Es genügt nicht, in diesem Zeitraum nur noch die Kaltmiete zu bezahlen. Der Vermieter hat ein Recht auf die volle Miete – zu viel Bezahltes bekommt der Mieter zurückerstattet. Foto: Robert Kneschke/fotolia.com

„Manche Mieter kommen tatsächlich auf diese Idee“, berichtet Geiler vom Nürnberger Mieterbund, „weil sie in diesem Zeitraum ja kein Wasser mehr verbrauchen, keinen Strom nutzen und keinen Müll produzieren.“ Dem Vermieter stehen aber die vereinbarten Betriebskostenvorauszahlungen bis zum letzten Tag des Mietverhältnisses in voller Höhe zu, so der Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes in Nürnberg. „Auch wenn der Mieter früher auszieht, befreit ihn das nicht von seiner Pflicht die Nebenkosten zu bezahlen“, sagt Geiler. Ergibt sich ein Überschuss, erstattet der Vermieter diesen – wie gehabt –  mit der Betriebskostenabrechnung wieder zurück.

Irrtum Nummer 5: Die provozierte Kündigung

„Es gibt einen Trick, um vorzeitig aus dem Mietverhältnis herauszukommen: Einfach die Miete nicht mehr zahlen, dann kündigt der Vermieter fristlos.“

Irrtümer, Auszug, Mietrecht, Mieter, Foto: absolutimages/fotolia.com
Einfach die Miete nicht mehr zahlen und auf die fristlose Kündigung warten ist keine gute Idee. Foto: absolutimages/fotolia.com

Diesen Versuch sollten Mieter besser nicht starten. Ihm drohen sonst hohe Schadensersatzansprüche seitens des Vermieters – beispielsweise für Makler- und Anwaltskosten. „Der Mieter ist verpflichtet, bis zum Ende der Mietzeit seine Miete zu zahlen“, bestätigt Mietrechtsexpertin Winckelmann. Mit diesem Trick kommt er nicht billiger und früher aus dem Mietverhältnis heraus, sondern teurer und häufig verbunden mit langfristigen Rechtstreitigkeiten, warnt die Expertin.

Auch Gunter Geiler, Mietrechtsexperte beim Nürnberger Mieterbund warnt: „Wer das macht, riskiert tatsächlich eine fristlose Kündigung – aber mit allen Schadensersatzansprüchen, die damit zusammenhängen“.

Irrtümer, Auszug, Mietrecht, Mieter, Foto: Deutscher Mieterbund Nürnberg
Gunther Geiler, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes Nürnberg. Foto: Deutscher Mieterbund Nürnberg

Expertentipp: Gunther Geiler, Deutscher Mieterbund Nürnberg

Neben allen vertraglichen Vereinbarungen und Paragraphen können sich Vermieter und Mieter freilich immer noch außervertraglich und im gegenseitigen Einverständnis einigen. „Das klappt in vielen Fällen sehr gut“, berichtet Mietrechtsexperte Geiler.


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40 Kommentare

Phil am 05.11.2018 13:40

Bei mir hat sich folgendes Problem ergeben:

Ich bin in einen Ort gezogen, dem ich anfangs sehr optimistisch entgegengetreten bin und wegs meiner Berufswahl hatte ich mehr oder weniger keine Wahl. Die Wohnung ist super allerdings fühle ich mich in dem Ort nicht wohl und weiß das schon nach 12 Wochen. Der ursprüngliche Plan war selbstverständlich dort langfristig zu bleiben (was ich auch beim Einzug eben dem Vermieter mitgeteilt habe) jedoch bin ich einfach sehr unglücklich. Bekomme ich, sollte ich mich jetzt entscheiden etwas anderes zu suchen, rechtliche Probleme mit dem Vermieter? Es gibt keine Mindestwohnlaufzeit im Mietvertrag. Dann sollte doch die gesetzliche Kündigung reichen. Kann ich zu Marklerkosten herangezogen werden? Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.11.2018 14:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn vertraglich kein beidseitiger Kündigungsverzicht für einen gewissen Zeitraum vereinbart wurde, können Mieter jederzeit unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist kündigen, also immer spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats. Bei der Vermittlung von Mietimmobilien trägt die Maklerkosten grundsätzlich derjenige, der den Makler beauftragt hat, das gilt auch dann, wenn der Mieter früher wieder auszieht als erwartet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dabbel am 05.11.2018 10:00

Hallo, ich habe folgendes Problem:

Bin als Hauptmieter aufgetreten damit meine Tochter und Freund eine ordentliche Wohnung bekommen - hat soweit alles funktioniert, Inzwischen (ca. seit einem Jahr) streicht der Eigentümer ständig (= öfter als 1x/Monat) im Haus herum, kontrolliert (mit vermieteten Dachboden) und mäkelt herum für alles soll meine Tochter verantwortlich sein.

Auf meinen Hinweis bezüglich Achtung der Privatsphäre kam die Aussage dass er sein Eigentum wann er will betreten kann (damit ist der Eingang gemeint, über den nur 2 Wohnungen erreichbar sind).

Meine Tochter hat Borderline und nimmt sich deswegen alles sehr zu Herzen - nachdem er mit letzte Woche auch noch "dumm kam" von wegen dass Tochter sich auf dem Wohnungsmarkt umsehen soll habe ich keine Lust mehr und schaue bereits nach einer Alternative.

Was für einen Rat gibt es - alles mal einem Anwalt geben oder einfach (natürlich nach Zusage eines neuen Mietverhältnisses) dem Eigentümer Bescheid geben, dass wir einfach ausziehen wegen seines Verhaltens

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.11.2018 10:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einfach ausziehen ist sicher keine gute Idee, weil das Mietverhältnis dadurch nicht beendet wird und der Vermieter weiterhin die monatliche Miete verlangen kann. Wenn Sie ausziehen möchten, müssen sie den Mietvertrag ordentlich kündigen, die Kündigungsfrist für Mieter beträgt drei Monate. Nur bei eklatanten Vertragsverletzungen durch den Vermieter käme auch eine fristlose Kündigung in Frage, beispielsweise dann, wenn er sich ohne Wissen Ihrer Tochter Zugang zur Wohnung verschafft hätte. Ob dies bei Ihnen möglich ist, können wir aus der Ferne aber leider nicht beurteilen. Sollten Sie tatsächlich fristlos kündigen wollen, empfehlen wir Ihnen die vorherige Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ntth1298@gmail.com am 11.10.2018 19:34

Hallo, ich habe den Mietvertrag gekündigt und rechtzeitig ausziehen. Trotzdem bin ich ohne Ummeldung bei einem Freund geblieben. Der Vermieter jetzt verlangt, dass ich wegen der Anmeldung bei meiner vorherigen Wohnung noch Nebenkosten zahlen muss. Ist das rechtlich richtig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.10.2018 08:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Pflicht, Nebenkosten zu zahlen, hat nichts mit der Meldepflicht zu tun. Nebenkosten sind bis zum Ende des Mietverhältnisses zu zahlen. Nach dem Ende des Mietverhältnisses erstellt der Vermieter eine Endabrechnung, in diesem Fall sind die Nebenkosten anteilig für den letzten Abrechnungszeitraum zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kat am 05.09.2018 12:21

Hallo, mein Vermieter möchte das ich die hochgezogenen Wände die von ihm teilweise finanziert worden sind, wieder entferne. Muss die Wohnung wieder in den Zustand zurückversetzt werden wie ich sie bei Einzug gemietet habe?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.09.2018 13:35

Hallo Kat,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das ist generell dann der Fall, wenn ein Mieter solche Wände einzieht ohne den Vermieter zu konsultieren. Werden diese Arbeiten aber in Absprache mit dem Vermieter durchgeführt und ist dieser damit einverstanden, ist es Vereinbarungssache ob sie vor dem Auszug wieder entfernt werden müssen oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MariJK am 07.08.2018 13:41

Hallo, ich bin bereits aus meinem WG Zimmer ausgezogen und habe bei der Kündigung noch gefragt, ob irgendetwas zu beachten ist. Der Vermieter hat mir darauf nichts genannt. Nun, nach meinem Auszug, soll ich auf einmal streichen und die Löcher stopfen. Ich befinde mich natürlich nicht mehr in der Stadt. Hinzukommt, dass ich sogar bei einem Einzug selbst gestrichen habe, weil die Wände so schäbig aussahen. Im Mietvertrag stehen die Klauseln: "Nach Beendigung des Mitverhältnisses sind die Räume in vorgefundenen Zustand zu hinterlassen. Erforderliche Malerarbeiten, sonstige Reparaturen sind durch fachgerechte Handwerker durchzuführen und zu begleichen."

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.08.2018 14:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Bundesgerichtshof sind Renovierungsklauseln grundsätzlich nur dann wirksam, wenn die Wohnung vom Mieter auch renoviert übernommen worden ist (Az.: VIII ZR 242/13). Ist das nicht der Fall, muss der Mieter in der Regel auch nicht renovieren. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in unserem Artikel unter folgender Adresse: ratgeber.immowelt.de/a/wann-ein-mieter-renovieren-muss.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

menzian am 06.07.2018 19:55

hallo,

wieviel wohnungsbesichtigungen muß ich über mich ergehen lasse, oder darf das der Vermieter bestimmen?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.07.2018 09:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es gibt keine gesetzliche Obergrenze für die Zahl der Besichtigungen, die ein Vermieter durchführen darf. Insofern entscheidet der Vermieter, wie vielen potenziellen Mietern er die Wohnung zeigen will bis er einen passenden Mieter gefunden hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


menzian am 09.07.2018 18:18

Wie kommt es dann zu dieser Feststellung? : Laut einem Gerichtsurteil sind Ihnen drei Besichtigungen im Monat von 30 bis 45 Minuten zwischen 19 und 20 Uhr zuzumuten (LG Frankfurt a. M., Az.: 2/17 S 194/01


Immowelt-Redaktion am 10.07.2018 08:38

Hallo menzian,

bei Gerichtsurteilen von Landgerichten handelt es sich stets um Einzelfallentscheidungen. Daraus lassen sich keine allgemeingültigen Regelungen ableiten, sie können lediglich als Anhaltspunkt dienen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michael am 27.06.2018 20:07

Moin aus Kiel,

Habe seit 2004 meine jetzige Wohnung damals alleine bezogen. Seit 2009 zog meine Freundin zu mir. Dieses habe ich meinen Vermieter schriftlich angezeigt. Seit 2013 ist meine Freundin meine Ehefrau geworden. Nun meine Fragen: Wenn ich versterben sollte, muss dann meine Ehefrau aus der Wohnung raus? Behält der jetzige Mietvertrag seine Gültigkeit, da ich diesen ja alleine unterschrieben habe?

Kann meine Ehefrau den Mietvertrag jetzt mit unterschreiben? Oder kann der Vermieter auf einen neuen Mietvertrag bestehen und somit dann ggf. die Miete erhöhen?

LG aus Kiel

Michael Lüke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.06.2018 08:48

Hallo Michael und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in § 563 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist geregelt, dass der Ehegatte oder Lebenspartner, der mit dem Mieter einen gemeinsamen Haushalt führt, mit dem Tod in das Mietverhältnis eintritt. Ein neuer Mietvertrag oder eine gesonderte Vereinbarung mit dem Vermieter ist dafür nicht nötig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Oliver am 24.05.2018 21:06

Guten Tag ans Team! Ich habe folgendes schweres Problem. ICh bewohne als Empfänger von Rente und ergänzender Sozialleistung (Grundsicherung) seit 12 Jahren eine 33 qm Wohnung. Zum 2. Dezember 17 hat der Vermieter mir mit der Begründung gekündigt er plane einen Anbau der ihm höhere Miete einbringe. Die Kündigungsfrist ist bis Ende August 18. Ich hatte mit meiner Anwältin besprochen ob ich einen Wiederspruch einlegen kann. Die Anwältin fand Puntke und wir formulierten einen Wiederspruch. Einer der Punkte war das es für mich ein besonderer Härtefall wäre etwas neues zu finden und das der Grund des Vermieters mehr verdienen zu wollen alleine nicht ausreichen. Auf meinen Wiederspruch wurde nicht reagiert. Meine Anwältin riet mir das ich mich selber auf Wohnunsusuche begeben solle. Sollte ich nichts finden müße er eine Räumunsklage aussprechen womit er wohl wenig Erfolg haben würde. In der Kündigung wurde behauptet ein Archtiteckt wäre schon beauftragt worden. Man war aber nicht bereit oder in der Lage mir Baupläne vorzulegen. Nach nun vier Monate intensivem Suchen fand ich eine Wohnung und werde zum 5.6 ausziehen. Er besteht aber wohl auf die Komplette Warmmiete für Juni obwohl ich ja nur 5 Tage im Juni dort wohne. Hinterlassen soll ich die Wohung Besenrein und mich melden wenn ich raus bin. Er begründet die Forderung der Miete das er ja für Juni nicht mehr vermieten könne. Was aber ein Wiederspruch ist denn er plant ja einen Anbau so das meine Wohnung eh nicht mehr zu nutzen sei. ich zweifle das ganze an. Da hier mit den anderen zwei Parteien auch erhebliche Spannungen bestehen glaube ich das die Kündigung nur ein Vorwand war um mich loszuwerden. Muß ich jetzt den ganzen Juni noch zahlen. Die Ganze Sache zerrt sehr an meinen Nerven da ich eh schon Depressiv bin es sind auch durch alles viel Kosten entstanden. Entschuldigen Sie die Länge aber ich wollte das Sie ein gutes Bild von alledem haben. Gruß Oliver 43 Jahre.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.05.2018 11:19

Hallo Oliver und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ausgehend von der Annahme, dass die Kündigung auch wirksam war, könnte der Vermieter die Miete sogar noch bis Ende August 2018 verlangen. Das gilt zumindest für den Fall, dass die Wohnung bis dahin auch für Sie nutzbar wäre. Vermietet er sie vorher an jemand anderem oder beginnt mit einem Umbau, der die Wohnung unbewohnbar machen würde, müsste der Mieter ab diesem Zeitpunkt keine Miete mehr zahlen. Sie selbst könnten als Mieter ebenfalls kündigen, müssten aber auch dann eine Frist von drei Monaten einhalten. Mit dem Gang zur Rechtsanwältin haben Sie in diesem Zusammenhang aber den richtigen Schritt schon getan. Beachten Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich weiterhin von Ihrer Anwältin beraten zu lassen oder einen Mieterverein zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Reggie am 09.05.2018 15:58

Unsere Vermieterin möchte bereits am 7. Tag nach Erhalt unserer Kündigung Hausbesichtigung mit Interessenten durchführen und besteht auf den von ihr mit dem Interessenten abgesprochenen Termin. Eine Absprache mit uns erfolgte nicht. Sie will bis Ende Mai alle Interessenten besichtigen lassen. In wie fern müssen wir uns das gefallen lassen? Wir wohnen noch bis Ende August im Haus und möchten vor August am liebsten noch keinen Termin machen. Mein Angebot, im Juni zu besichtigen hat sie sofort abgeblockt. Wie weit geht unser Hausrecht als Mieter?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.05.2018 09:44

Hallo Reggie,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Vermieter eine Wohnung neu vermieten will, so hat er ein berechtiges Interesse daran, diese Interessenten zu zeigen. Darum ist der Mieter verpflichtet, die Besichtigung zuzulassen.

Aber: Besichtigungen zu Untzeiten oder Dauerbesichtigungen müssen Mieter in der Regel nicht akzeptieren. Zudem müssen Vermieter Besichtigungstermine rechtzeitig ankündigen. Dazu, wie viele Tage Vorlaufzeit angemessen sind und wie viele Besichtigungen Mieter dulden müssen, gibt es allerdings keine allgemeingültige Rechtsprechung. Als grobe Faustregel lässt sich sagen, dass sich Mieter einen Termin pro Woche freihalten müssen. Außerdem sollten Termine laut Deutschem Mieterbund mindestens 14 Tage vorher vereinbart werden.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten. Für eine individuelle Beratung empfehlen wir Ihnen, sich an einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Rudeiche am 09.05.2018 06:10

Mein Vermieter will sein geerbtes Haus verkaufen. Er möchte dass ich in ca. 6 Wochen ausgezogen bin, ich mietete das Haus im Jahre 2001.

Steht mir eine Abfindung zu. Eine Kündigung ist noch nicht eingetroffen.

Wie soll ich mich verhalten?

Der Mietvertrag wurde mit dem Handschlag des Verstorbenem abgeschlossen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.05.2018 08:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

dass eine Immobilie verkauft werden soll, ist kein Kündigungsgrund. Der Mietvertrag ginge bei Verkauf schlichtweg auf den neuen Eigentümer über. Selbst wenn es einen Kündigungsgrund gäbe, wäre die Frist von sechs Wochen aber deutlich zu kurz. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt bei einer Mietdauer von mehr als acht Jahren neun Monate. Dass der Mietvertrag nicht schriftlich fixiert wurde, ändert daran grundsätzlich nichts.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Einzelfälle aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sandra am 22.02.2018 14:35

Auch wir stellen immer wieder fest, wie wichtig es ist, wenn sich Mieter bereits VOR dem Auszug mit einigen bekannten Problemen auseinander setzen. So lässt sich im Nachgang viel Ärger und Stress vermeiden. Der Artikel ist schon eine gute Grundvoraussetzung um kein Böses Erwachen zu erleben - vorausgesetzt man liest ihn rechtzeitig!

LG Sandra

[Kommentar gekürzt, Anm. d. Red.]

auf Kommentar antworten

Vanessa am 08.02.2018 12:19

Hi ich bin mit meiner frau in eine unrenovierte wohnung eingezogen es war weder ein boden drin noch waren tapeten, putz oder fließen an der wand alles selber gemacht.

Nun lebe ich in scheidung und bin vor 1 jahr ausgezogen meune frau lebt noch in der wohnung bauarbeiten nicht ganz fertig.

Vermieter will jetzt Handwerker kontaktieren die dies fertig stellen und mir in rechnung stellen ist das rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.02.2018 14:00

Hallo Vanessa,

bei unrenoviert übernommenen Wohnungen muss der Mieter auch vor seinem Auszug in der Regel nicht renovieren. Möglich wäre allerdings unter Umständen eine Individualvereinbarung, wonach der Vermieter dem Mieter für einige Monate die Miete erlässt und der Mieter sich dafür im Gegenzug um die Renovierung kümmert. Sollte es eine solche Vereinbarung gegeben haben, empfehlen wir Ihnen eine Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt. Dieser kann beurteilen, ob etwaige Forderungen des Vermieters rechtens sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lerne immer dazu am 03.02.2018 22:48

Bei mir auf den Balkon hat sich an zwei Stellen der Putz gelöst. (nicht die Aussenfasade)

Muss ich als Mieter die Stellen verputzen und weisseln lassen, weil ich ja den Balkon benütze oder kann ich es dem Vermieter melden das er sich darum kümmern soll.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.02.2018 10:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel ist der Vermieter für die Behebung solcher Schäden an der Mietsache zuständig, sofern der Mieter nicht selbst für die Schäden verantwortlich ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 06.12.2017 10:54

Hallo,unser Untermieter hat das Schloß von der Eingangstür ausgewechselt ohne uns zu informieren.Darf er das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2017 11:33

Hallo Anna,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das hängt davon ab, ob Sie eine ganze Wohnung untervermietet haben. Ist das der Fall, kann der Untermieter das Schloss auswechseln, wenn er sicherstellen kann, dass er nach seinem Auszug das alte Schloss wieder einbauen kann. Natürlich darf der Untermieter aber ebendas nicht, wenn er mit Ihnen in der gleichen Wohnung lebt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher stets die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kati am 18.11.2017 12:00

Hallo,

darf ich als Mieter anstatt einer Barkaution auch eine Mietkautionsbürgschaft abschließen ?

und hier noch paar Fragen:

1. Wir haben einen Mietvertrag in dem keine größen Angabe festgehalten wurden, die Zimmer Anzahl schon (im Inserat war es eine 4 Zimmer Wohnung im Mietvertrag 3 Zimmer plus Keller) jann das ein Nachteil für uns sein?

2. Am Einzugstag wurden wir dahingehend überrrascht das die Wohnung nicht besenrein übergeben wurde und wir an der starken verschmutzung erkrankten, der Vermieter hatte auch noch allerlei diverse ekelerregende Überraschungen zurück gelassen und seine restlichen Sachen nach 3 MOnaten imemr noch nicht abgeholt. Haben wir hier eine Chance auf Schadensanspruch oder dergleichen ?

3. Gilt ein Mietvertragsvorlage aus Hessen genauso wie die üblichen die man für Bayern bekommt ?

Danke im voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2017 09:43

Hallo Kati und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Mieter und Vermieter können sich gemeinsam auf eine Mietkautionsbürgschaft einigen. Der Vermieter ist allerdings nicht dazu verpflichtet, sie zu akzeptieren. Im Mietvertrag muss nicht zwangsläufig eine Quadratmeterzahl festgelegt werden. Eine fehlende Angabe könnte aber dann zum Problem werden, wenn es zu einer Auseinandersetzung über die Miethöhe kommt, beispielsweise nach der Erhöhung der Miete. Denn spätestens dann muss sich der Vermieter auf eine bestimmte Quadratmeterzahl beziehen. Wenn eine Wohnung so stark verschmutzt ist, dass dies gesundheitsgefährdend ist, ist unter Umständen eine Mietminderung möglich. Ob das in Ihrem Fall so ist, können wir leider aus der Ferne nur schlecht beurteilen. Wir würden Ihnen daher die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen. Ob die Inhalte eines Mietvertrags wirksam sind oder nicht, hängt indes nicht damit zusammen, woher eine etwaige Vorlage kommt. Dabei geht es ausschließlich um die Inhalte selbst.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sabine 44 am 23.10.2017 15:48

Hallo, ich ziehe aus meiner jetzigen Wohnung,in eine kleinere Wohnung. Es ist ein Wohnungswechsel, denn der Vermieter bleibt der gleiche. Trotzdem muss ich eine dreimonatige Kündigungsfrist einhalten? Die neue Wohnung darf ich schon in einem Monat beziehen, ab dann läuft auch schon der neue Vertrag. Da sich die Kündigungsfrist mit dem Beginn des neuen Mietvertrages überschneiden, soll ich für zwei Monate, für beide Wohnungen Miete bezahlen. Ist das rechtens??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.10.2017 11:03

Hallo Sabine und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nachdem es sich in Ihrem Fall um zwei unterschiedliche Mietverträge handelt, muss rein rechtlich gesehen auch der alte Vertrag mit der gesetzlichen Frist gekündigt werden. Natürlich könnten Sie sich mit dem Vermieter auf eine kürzere Frist einigen, etwa, indem Sie einen Nachmieter stellen. Dazu verpflichtet, sich darauf einzulassen, sind Vermieter aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Incognita am 28.09.2017 21:12

Hallo, mein Vermieter behält 150 € für dieses und letztes Jahr für die Heiz- und NK ein, obwohl ich 3 Jahre zuvor immer eine NK-Erststtung iHv mind 250 € hatte. Auf Nachfrage wird eine Erstattung abgelehnt, dh muss ich mich noch bis Ende 2018(erstellen die Abrechnung natürlich auch immer erst auf den letzten Drücker) gedulden, oder mit welchem §§ hab ich eine Chance auf vorherige Auszahlung der restlichen Kaution? Vielen Dank vorab!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.09.2017 08:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich darf der Vermieter zwar bis zu zwölf Monate einen angemessenen Anteil der Kaution zurückbehalten. Er darf das aber nicht pauschal, sondern darf nur jenen Beitrag zurückbehalten, der voraussichtlich für die Deckung seiner Ansprüche benötigt wird. Im Falle der Nebenkostenabrechnung bedeutet das, dass er einen gewissen Betrag zurückbehalten darf, wenn eine Nachforderung zu erwarten ist. Ob das in Ihrem Fall so ist, können wir aus der Ferne leider schlecht beurteilen. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen daher die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Incognita am 29.09.2017 13:53

Danke für die schnelle Bestätigung ;)

Sven18 am 11.08.2017 10:37

Hallo zusammen, wir haben folgendes Problem. Unser Vermieter möchte drei Wochen vor der Endabnahme eine zwischen Begehung machen. Müssen wir dieses zulassen, zumal die auch die Herrscher von sonst was spielen und wir nach ihrer Nase tanzen sollen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.08.2017 11:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter einen wichtigen Grund hat, die Wohnung sehen zu wollen, müssen Mieter ihn auch in die Wohnung lassen. Gibt es diesen Grund nicht, können sie unter Umständen auch den Zugang verweigern. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihre invididuelle Situation aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Sollten Sie Streit mit Ihrem Vermieter haben, empfehlen wir Ihnen daher die beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gisela Tretschok am 31.07.2017 16:41

Guten Tag,ein Mieter hat fristgerecht gekündigt und will nach 13 Jahren ausziehen. Er hat stark geraucht nie renoviert und die Auslegeware wurde nicht erneuert . Er will so die Wohnung übergeben, obwohl er eine bewohnbare Wohnung bekommen hat.Diese ist so nicht wieder vermietbar.Was darf ich von ihm fordern?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.08.2017 08:36

Sehr geehrte Frau Tretschok,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Was der Vermieter nach einem Auszug des Mieters fordern kann, hängt vom Mietvertrag ab. Insbesondere davon, ob darin eine wirksame Renovierungsklausel vereinbart wurde. Ist die Klausel wirksam, muss der Mieter unter Umständen renovieren. Ist sie es nicht, ist dafür der Vermieter zuständig.

Wann eine Klausel wirksam ist und wann nicht, können Sie in diesem Artikel nachlesen: ratgeber.immowelt.de/a/renovierungsklausel-im-mietvertrag-nicht-immer-wirksam.html

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nicki am 25.07.2017 15:28

Guten tag ich habe mal eine frage und zwar ziehe ich bald aus meiner jetzigen Wohnung aus und der Vermieter hat mir ein schreiben Geschickt das ich alle löcher zu schmieren muss und die Wände weiß Malern muss .Habe die Wohnung damals in bunten Farben übernommen und sind es auch noch.In Mietvertrag ist nix festgehalten das ich das tun muss.Bin ich da jetzt trotzdem verpflichtet es zu weißen oder brauch ich die Wohnung nur besenrein zu übergeben?mfg

auf Kommentar antworten

fuckutoo am 08.09.2017 17:17

Hallo Nicki,

da ich im Moment zeitlich und auch generell nicht ausgelastet bin, kannst du dich im Bedarfsfall gerne bei mir melden wenn du jemanden zum Füllen der Löcher benötigst.


Immowelt-Redaktion am 25.07.2017 15:47

Hallo Nicki und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag gar keine Endrenovierung durch den Mieter vorgesehen ist, muss der Mieter sie auch nicht durchführen. Der Vermieter kann den Mieter zwar darum bitten, machen muss letzterer das aber in einem solchen Fall nicht.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir die Details Ihres Mietvertrags nicht kennen und keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Beffan am 20.07.2017 10:43

Hallo liebes immowelt Team,

ich habe eine Wohnung besichtigt, habe zum Makler gesagt, dass ich für meine Wohnung schon eine Nachmieterin habe und sie gleich einziehen kann wenn ich ausziehe (insofern es meiner Vermieterin natürlich passt)

Der Makler hat das so verstanden, dass ich schon im August (Kündigung ist der 31.07.) einziehen kann, obwohl von dem nie die Rede war. Jetzt macht er Druck und will, dass ich sofort im August einziehe, wenn nicht, muss ich damit leben, dass ich (so lange ich noch in der Kündigungsfrist bin) doppelt zahlen muss, also für beide Wohnungen.

Das sehe ich aber nicht ein, weil das eigentlich nicht mein Fehler war.

Kann er das von mir verlangen??

Wenn ich die neue Wohnung jetzt absage, weil mir das zu heiß ist, wenn ich wirklich die beiden Mieten zahlen muss, hat er einen Anspruch darauf von mir Geld zu verlangen??

Er habe ja den Mietvertrag schon auf 01.08. geschrieben und somit will er das Geld für die Vertragserrichtungsgebühr (ich habe aber noch gar nichts unterschrieben).

Danke im Voraus

Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.07.2017 10:58

Hallo Beffan und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich kann ein Makler von niemandem verlangen, dass er zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine Mietwohnung zieht. Dem Vermieter selbst steht es aber natürlich frei, eine Wohnung nur dann zu vermieten, wenn sie auch schon ab einem bestimmten Zeitpunkt angemietet wird. In engem Rahmen haben Makler die Möglichkeit, einen sogenannten Aufwendungsersatz zu verlangen, beispielsweise für die Ausfertigung eines Mietvertrags oder eine Annonce im Internet. Diesen Geldbetrag hat aber in der Regel der Auftraggeber zu zahlen, meistens also der Vermieter. Zudem muss ein solcher Aufwendungsersatz vorab vereinbart werden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Beffan am 20.07.2017 11:34

Vielen Dank für die rasche Antwort.

Lg

Krima am 10.06.2017 13:52

Hallo liebes Team,

wir sind ende Dezember ausgeszogen und jetzt haben wir ein Problem mit der Vermieterin. Bei der Übergabe ende Dezember war alles OK, auch keine kommentare oder Mangel. Vor 2 Wochen haben wir einen Brief von der Vermieterin bekommen, wo drin steht dass sie keine Kaution zuruckgeben wird bis wir die Türen fachlich streichen. Die Türen sind schon weiss und sauber. Aber sie meinte, die Türen müssen fachlich gestrichen werden und nicht mit Dispersionsfarbe !!. Natürlich haben wir die Türen damals gar nicht gestrichen und waren so beim Einzug. Blöderweise haben wir beim Auszug kein Übergabeprotokell gemacht. Wie kann man da weiter vorgehen? Herzlichen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.06.2017 15:00

Hallo Krima,

besten Dank für Ihren Kommentar. Liegt kein Übergabeprotokoll vor, hat der Vermieter bis zu einem halben Jahr Zeit, seine Ansprüche zu prüfen. Danach erloschen seine Ansprüche.  Inwieweit Mieter aber für Schönheitsreparaturen zuständig sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Mehr Informationen finden Sie auf folgender Seite: ratgeber.immowelt.de/schoenheitsreparaturen.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen den Gang zum Fachanwalt.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Anne&Stefan am 26.03.2017 17:12

Hallo liebes Team.

Wir sind gerade mit dem Auszug beschäftigt und sind jetzt auf ein Problem gestoßen. Der Vor-vormieter hat auf das Linoleum / Pvc einen Teppich verlegt der geklebt ist. Der Vermieter verlangt das wir den Teppich rausreißen da wir ihn so übernommen haben. Aber der originale Boden ist verfärbt durch den Kleber vom Teppich. Wie kann man da weiter vorgehen? Müssen wir die Kosten übernehmen? Herzlichen Dank schon im voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.03.2017 10:22

Hallo Anne, hallo Stefan,

wenn Mieter eine Wohnung mit Teppich übernehmen, sind sie auch nicht verpflichtet, ihn beim Auszug zu entfernen. Dies ist Sache des Vermieters. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ChristinRo am 17.02.2017 16:27

Hallo liebes Team,

mein Mietvertrag läuft offiziell noch bis 30.04.2017. Dafür, dass ich vorzeitig ausziehen und ein neuer Nachmieter ab 01.03.2017 einziehen darf, musste ich etwas unterschreiben, dass die Hausverwaltung dafür jeweils die Hälfte meiner Kaltmiete für den März und April bekommt. Wenn aber ab 01.03.2017 ein neuer Mieter dort einzieht, kassiert der Vermieter ja quasi 1,5 Mal Miete, einmal voll vom neuen Mieter und einmal zur Hälfte von mir. Ich frage mich nun, ob das rechtens ist? Für mich steht der Aufwand in keinem Verhältnis zu dem, was ich dafür als Gebühr zahlen soll?

Ganz lieben Dank vorweg für die Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2017 09:13

Hallo ChristinRo,

eine solche Vereinbarung ist zumindest sehr ungewöhnlich. Ob sie wirksam ist oder nicht, ist jedoch stark vom Einzelfall abhängig. Wir empfehlen Ihnen daher, das Schreiben einem Fachanwalt oder einem Mieterverein vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung und erfahren, wie Sie am besten weiter vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SeBaest am 16.01.2017 11:19

Hallo.

Ich hatte in der zeit teppich auf dem Dielenfußboden. Müssen die dielen jetzt von mir beim Umzug abgeschliffen werden?? Und ich habe mal gehört das man immer mit weißer Raufaser tappezieren muss??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.01.2017 12:03

Hallo SeBaest,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Vermieter kann von seinem Mieter in der Regel nicht verlangen, dass dieser den Dielenboden abschleift. Dies zählt nicht zu den üblichen Schönheitsreparaturen. Auch eine starre Verpflichtung im Mietvertrag, die Wohnung beim Auszug mit weißer Raufaser zu tapezieren, wäre nicht wirksam.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifelsfall ist es empfehlenswert, Ihren Mietvertrag einem Fachanwalt oder einem Mieterverein vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sandra am 05.01.2017 09:54

Hallo. Vermieter möchte Wohnungsübergabe mit mir (bin die ausziehende Partei) und den Nachmieter machen - während meines noch bestehenden Mietverhältnisses, dieses endet zum 31.1.2017.

Darf er das? Kann ich mich dagegen währen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.01.2017 10:10

Hallo Sandra,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Normalfall findet eine Wohnungsübergabe tatsächlich erst gegen Ende des Mietverhältnisses statt. Wann genau sie stattfinden muss, ist aber gesetzlich nicht geregelt, sondern Vereinbarungssache zwischen Vermieter sowie neuem und altem Mieter. Ist also ein zu früher Termin etwa für den ausziehenden Mieter nicht machbar, sollte er den Vermieter darauf hinweisen und einen anderen Termin vereinbaren.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Streit mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Sandra am 05.01.2017 10:19

Danke. Der Termin passt mir, mir ging es um die Frage bitte ob der Nachmieter bei meiner Wohnungsübergabe anwesend sein muss..Ob ich diesem Wille des Vermieters zustimmen muss.

Ich möchte die Wohnung in einem ordentlichen Zustand an den Vermieter zurück übergeben und nicht nach den Wünschen der Nachmieter.


Immowelt-Redaktion am 05.01.2017 10:56

Hallo Sandra,

die Wohnungsübergabe ist prinzipiell eine Sache zwischen dem ehemaligen Mieter und dem Vermieter auf der einen Seite und zwischen dem Vermieter und dem neuen Mieter auf der anderen. Natürlich kann es einfacher sein, dies in einem Termin zu erledigen. Grundsätzlich kann aber der neue Mieter an den alten keine Ansprüche im Hinblick auf den Zustand der Wohnung stellen, er muss das mit dem Vermieter klären.

Eine gesetzliche Pflicht, einem gemeinsamen Termin mit dem neuen Mieter zuzustimmen, besteht nicht. Allerdings kann es für den Vermieter wichtige Gründe geben, den Termin so durchzuführen. Dies können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Enrico am 31.12.2016 17:42

Muss ich als Mieter, Besichtigungen zulassen bevor ich ausgezogen bin???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2017 09:48

Hallo Enrico,

der Vermieter hat das Recht, die Wohnung zu betreten, wenn es dafür einen wichtigen Grund gibt. Das Durchführen von Besichtigungen kann ein solcher wichtiger Grund sein. Denn: Könnte der Vermieter erst nach dem Auszug des Mieters Besichtigungstermine ansetzen, gingen unter Umständen eine oder mehrere Monatsmieten für ihn verloren.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Diana am 24.11.2016 17:38

Hallo! Ich habe folgendes Problem u hoffe, Sie können mir schnell helfen. Mein Freund und ich wohnen in einer Mietwohnung. Mein Vermieter hat die Wohnung zum Verkauf ausgeschrieben. Es gibt Interessenten, die den Kaufvertrag im Dez. abschließen werden. Nun haben die neuen Besitzer Eigenbedarf angemeldet. Wir wohnen in der Wohnung gerade mal 1 1/2 Jahre und hatten nicht vor auszuziehen. Darüber hinaus wurde uns nie mitgeteilt, dass die Wohnung verkauft werden soll, lediglich 4 Tage vor der Besichtigung der neuen Käufer. Darf der Vermieter das? können wir uns irgendwie wehren? Wir wollen weiterhin in der Wohnung bleiben. Wir zahlen immer pünktlich Miete und sind auch allgemein nie auffällig geworden, sodass kein Kündigungsgrund vorliegt. Würde mich sehr über eine Antwort freuen. L.G. Diana

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.11.2016 08:48

Liebe Diana,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ob eine Eigenbedarfskündigung rechtmäßig ist oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere kommt es in Ihrem Fall darauf an, ob Ihre Wohnung schon eine vermietete Eigentumswohnung war, als Sie eingezogen sind oder ob diese erst vor dem Verkauf in eine Eigentumswohnung umgewandelt wurde. Ist letzteres der Fall, darf der Vermieter innerhalb von drei Jahren nicht aufgrund von Eigenbedarf kündigen.

Zudem müssen Vermieter Eigenbedarfskündigungen immer begründen und gewisse Fristen einhalten. Informationen zu den Voraussetzungen für eine Eigenbedarfskündigung können Sie auch in diesem Artikel nachlesen: ratgeber.immowelt.de/a/kuendigung-wegen-eigenbedarf-so-sollten-vermieter-vorgehen.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

manni am 22.10.2016 15:00

Wird das Mietverhältnis automatisch verlängert,wenn es keine Schlüsselübergabe gab?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.10.2016 09:13

Hallo Manni,

wenn ein Mietverhältnis endet, aus welchen Gründen auch immer, muss der Mieter alle Schlüssel zur Wohnung dem Vermieter übergeben. Das Mietverhältnis endet jedoch auch, wenn er diese Schlüssel nicht übergibt. Tut er dies nicht und bleibt beispielsweise weiter in der Wohnung, kann der Vermieter auf Räumung klagen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Einzelfall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt, einem Mieter- oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lindi am 28.09.2016 09:53

Vielleicht bekomme ich einen Rat. Habe den Mietern meines Hauses fristgerecht gekündigt. Jetzt zahlen sie garkeine Miete mehr. Am 30.9. 16 ist die Mietzeit zu Ende. An meinen Grundstück wurden in der Mietzeit bauliche Veränderungen vorgenommen. Mein Grundstück gleicht einer Festung. Was muß ich jetzt tun damit ich mein eigenes Haus wieder zurück bekomme und diese Mieter rausbekomme. Wenns nach mir ginge, müßte der Staat solche Mieter ,die Grundstücke anderer verwahrlosen, zwangsweise in andere Unterkünfte setzen. Oder muß man in Deutschland zur Selbstjustiz greifen? Also gibt es Gesetze für Vermieter um ihr Eigentum vor solche Menschen zu schützen? Bei Einzug weiß man ja das alles nicht. Da zeigen sich die Mieter ja von der besten Seite.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.10.2016 15:56

Guten Tag Lindi,

besten Dank für Ihren Kommentar. Allgemein gilt, dass der Mieter bauliche Veränderungen der Mietsache nur mit Einwilligung d es Vermieters durchführen darf. Ist eine Rückbaupflicht vertraglich festgelegt, muss der Mieter nach Beendigung des Mietverhältnisses die baulichen Veränderungen wieder rückbauen. Tut er dies nicht, kann der Vermieter Entschädigungsansprüche geltend machen. Sollten Mieter mit ihren Mietzahlungen im Rückstand sein, haben Vermieter die Möglichkeit, über ihren Anwalt eine Räumungsklage einzureichen. Bitte beachten Sie, dass wir Ihren Fall aus der Ferne – ohne Einblick in den Vertrag – pauschal nicht beurteilen können und auch keine Rechtsberatung leisten dürfen. Deshalb empfehlen wir Ihnen bei weiteren Fragen den Gang zum Fachanwalt oder zu einem Eigentümerverband wie Haus & Grund.

Mit herzlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tija am 27.09.2016 14:09

Hi.ich bin der Vermieter einen Wohnhauses.Ich habe einen Mieter,der mir seid halbes Jahr keine Miete mehr zahlt.Er will nicht weg von der Wohnung und er sagt "das Geld siehst du niemals und er wartet solange bis es gerichtlich fertig ist er sagt bleibt solange bis das Gericht es entscheidet egal ob 1oder2jahre.Bitte helft mir weiter,was kann ich noch tun um ihn rauszubekommen?wo sind die Rechte des Vermieters?

auf Kommentar antworten

Lindi am 28.09.2016 09:25

Das gleiche Problem hab ich auch. Das ist unser Staat .


Immowelt-Redaktion am 28.09.2016 15:23

Hallo Tija,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Allgemein kann der Vermieter seinem Mieter nur unter bestimmten Umständen fristlos kündigen. Darunter fällt auch, wenn der Mieter zwei Monate hintereinander seine Miete gar nicht mehr oder diese nur noch teilweise zahlt und der Rückstand hier mehr als eine Monatsmiete beträgt. Ein paar Antworten zum Thema kann auch der Artikel 'Jetzt reicht's: Wann der Vermieter dem Mieter fristlos kündigen kann' liefern:

http://ratgeber.immowelt.de/a/wann-der-vermieter-dem-mieter-fristlos-kuendigen-kann.html

Bitte beachten Sie, dass wir Ihren Fall aus der Ferne pauschal nicht beantworten können und auch keine Rechtsberatung leisten dürfen.  Daher empfehlen wir bei weiteren Fragen den Gang zum Fachanwalt oder zu einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alfons Terhart am 21.09.2016 07:43

Hallo ich habe nach acht zwölf jahre meine mietwohnung gekündigt. Als ich in dieser wohnung eingezogen bin habe ich dwn bodnbelag (laminat) vom vormieter übernommen,der vermieter möchte das ich den laminat herraus nehme und entsorge, muss ich diesen jetzt herraus nehmen (entsorgen)?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.09.2016 14:07

Lieber Herr Terhart,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Allgemein gilt, was vertraglich, zum Beispiel im Übergabeprotokoll, bei Einzug vereinbart wurde. Liegt eine schriftliche Vereinbarung vor, dass der Mieter den Bodenbelag vom Vormieter übernommen bzw. finanziell abgelöst hat, kann es möglich sein, dass er als Eigentümer den Bodenbelag entfernen muss. Bitte beachten Sie, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht individuell beantworten können. Bei weiteren Fragen empfehlen wir daher den Gang zu einem Fachanwalt oder zu einer Mietervereinigung.

Mit besten Grüßen

Die Immowelt-Redaktion

Klaus Ziegler am 14.09.2016 23:16

Hallo ich Wohne in einen Mehrfamilienhaus und habe ein gemeisammen Garten, in den habe ich einen Fahnenmasten mit eine Regenbogenflagge aufgestellt. Ein Mieter ist dagegen das die Flagge hängt von 12 Mieter . Muß ich die Flagge abnehmen. Ich muß dazusagen das ist nicht die einzige Flagge die wir haben wen Schalke oder Deutschland Fußball spielt werden sie auch mal gewechselt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.09.2016 15:16

Lieber Herr Ziegler,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Handelt es sich um einen Gemeinschaftsgarten, darf jeder Mieter des Hauses den Garten nutzen. Entsprechend müssen sich die Mieter nicht nur mit dem Vermieter, sondern auch untereinander absprechen, wenn sie den Garten verändern möchten. Leider können wir Ihren Fall aus der Ferne nicht pauschal beantworten. Bitte bedenken Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir daher immer den Gang zu einem Fachanwalt oder zum Deutschen Mieterbund.

Mit herzlichen Grüßen

Die Immowelt-Redaktion

melanie djondo am 04.09.2016 09:19

Hallo

Habe ein problem ich ziehe ende september um

Die kaution übernimmt derzeit das amt

Der neue vermieter macht mur jetzt extremen druck da er angst hat er bekommt seine kaution nicht ,,er droht mir jetzt wenn ich keinen nachweis in den nächsten tagen bringe das er den mietvertrag nichtig macht ,,was kann ich tun ,,danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.09.2016 12:00

Liebe Melanie,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Setzen Sie sich doch am besten mit dem Amt in Verbindung. Eventuell kann dieses für den neuen Vermieter kurzfristig eine entsprechende Bescheinigung ausstellen oder sich direkt mit dem Vermieter in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M. Müller am 27.07.2016 15:14

Wie sieht es mit der Renovierung bei Auszug aus wenn die Wohnung beim Einzug neu saniert wurde und lediglich eine Grundierung auf die neu aufgestellten Wände gemacht wurde?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.07.2016 13:44

Sehr geehrte Frau Hein,

das hängt im Wesentlichen von den Formulierungen im Mietvertrag ab. Dort ist unter bestimmten Umständen eine Renovierungsklausel enthalten. Ob diese wirksam ist oder nicht, können Sie anhand dieses Artikels überprüfen: http://ratgeber.immowelt.de/a/renovierungsklausel-im-mietvertrag-nicht-immer-wirksam.html

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

Haralambos am 23.07.2016 13:49

Sehr schöner Artikel. Bei Umzug in einer neuen Stadt muss natürlich auch die entsprechende Ämter abgeklappert werden. (Kommentar gekürzt, Anm. d. Red.)

auf Kommentar antworten

Klaus Eisennaecher am 16.07.2016 10:08

Muss ich bei einen Auszug die Tapete entfernen wen ich die Wohnung unrenoviert übernommen habe

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.07.2016 08:55

Sehr geehrter Herr Eisennaecher,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Laut Bundesgerichtshof sind Renovierungsklauseln nur dann gültig, wenn der Mieter zum Mietvertragsbeginn auch eine renovierte Wohnung übernommen hat (Az.: VIII ZR 242/13).

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anne am 24.05.2016 09:37

Mietvertrag als Ehepaare unterschrieben. Jetzt aber geschieden und alleine mit den Kindern in der Wohnung. Wer bekommt beim Auszug die gezahlte Kaution ? Ehepartner steht aber immer noch im Mietvertrag.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.05.2016 17:52

Liebe Anne,

normalerweise bekommt die Kaution derjenige zurück, der sie auch gezahlt hat. Bedenken Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten können. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihren Rechtsbeistand oder eine Rechtsberatung, zum Beispiel beim Mieterverein.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Drigni am 27.04.2016 15:11

Muss ich bei Kündigung meines Mietverhältnisses den Grund angeben

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.04.2016 15:35

Hallo Drigni,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Mieter muss die Kündigung des Mietvertrags nicht begründen, ein Vermieter dagegen schon.

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

Michi am 17.03.2016 15:11

Sehr interessanter Artikel!

auf Kommentar antworten

fuckutoo am 08.09.2017 17:34

Ich versteh die Frage nicht


Fritz am 17.03.2016 15:12

Stimmt, wirklich interessant!