Jetzt reicht´s: Wann der Vermieter dem Mieter fristlos kündigen kann

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Genug ist genug: Manchmal wünschen Vermieter nichts mehr, als ein Mietverhältnis so schnell wie möglich zu beenden. Manchmal gibt es dafür gute Gründe. Welche das sind und wie Vermieter am besten dabei vorgehen – ein Überblick.

Im Gegensatz zu Mietern haben es Vermieter schwerer, wenn sie den Mietvertrag kündigen wollen. Sie brauchen immer einen besonderen Grund, möchten sie sich vom Mieter trennen. Fristlose Kündigungen sind sogar nur möglich, wenn sich der Mieter etwas Schwerwiegendes hat zu Schulden kommen lassen.

Mieter fristlos kündigen – das Wichtigste in Kürze

  • Ein Vermieter kann seinem Mieter nur kündigen, wenn er einen wichtigen Grund hat. Fristlose Kündigungen sind sogar nur möglich, wenn sich der Mieter etwas sehr Gravierendes zu Schulden hat kommen lassen.
  • Einer der häufigsten Gründe, die eine fristlose Kündigung rechtfertigen: der Mieter ist mit der Miete erheblich im Rückstand.
  • Wer seinem Mieter fristlos kündigen will, braucht aber nicht nur einen guten Grund, sondern muss auch etliche formale Dinge beachten.
Fristlos kündigen, Kündigung, Foto: asiseeit / iStock.com
Genug ist genug: Wird der Mieter zum Problem, kann ihm der Vermieter fristlos kündigen. Foto: asiseeit / iStock.com

Sechs gute Gründe für eine fristlose Kündigung

Wird der Mieter zum Problem, hat der Vermieter die Möglichkeit, ihm fristlos eine außerordentliche Kündigung auszusprechen. Doch nicht jedes Fehlverhalten eines Mieters rechtfertigt gleich eine fristlose Kündigung. Es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:

1. Zahlungsverzug – der Mieter zahlt die Miete nicht

Fristlos kündigen, Kalender, Foto: Fotogestoeber / fotolia.com
Kündigungsgrund 1: Zahlungsverzug. Foto: Fotogestoeber / fotolia.com

Das ist passiert: Der Mieter zahlt seine Miete gar nicht mehr oder überweist sie nur noch teilweise.

Das muss der Vermieter beachten: Eine  fristlose Kündigung bei Zahlungsverzug ist laut Gesetz nur gerechtfertigt, wenn der Mieter seine Miete mindestens zwei Monate hintereinander gar nicht oder nur teilweise zahlt. Dabei muss der Rückstand laut Bürgerlichem Gesetzbuch einen „nicht unerheblichen Teil der Miete" ausmachen. Falls der Mieter über einen längeren Zeitraum immer mal wieder nicht oder nur teilweise zahlt, muss der Rückstand die Höhe von zwei Monatsmieten erreichen. In diesen Fällen reicht eine schriftliche, fristlose außerordentliche Kündigung. Eine vorherige Abmahnung ist nicht notwendig.

Wichtig: Wenn der Mieter binnen zweier Monate nach Zustellung einer Räumungsklage die Rückstände begleicht, wird die außerordentliche Kündigung unwirksam und der Mieter hat das Recht, weiterhin in der Wohnung zu bleiben. Doch es gibt zwei Ausnahmen:

2. Der Mieter zahlt die Miete nicht pünktlich

Fristlos kündigen, Sanduhr, Foto: ronstik / fotolia.com
Kündigungsgrund 2: Miete kommt nicht pünktlich. Foto: ronstik / fotolia.com

Das ist passiert: Der Mieter zahlt zwar seine Miete, aber immer erst Tage oder sogar Wochen später als im Mietvertrag vereinbart.

Das muss der Vermieter beachten: Nach Auffassung des Bundesgerichtshofs, ist eine fristlose Kündigung auch gerechtfertigt, wenn der Mieter die Miete fortwährend unpünktlich zahlt. Das sei eine „schwerwiegende Vertragsverletzung“ urteilten die Richter (Az.: VIII ZR 364/04). Allerdings muss der Vermieter seinen Mieter im Vorfeld wenigstens einmal abmahnen.

3. Der Mieter stört den Hausfrieden

Fristlos kündigen, Lautsprecher, Foto: iStock / Nattakit Khunburan
Kündigungsgrund 3: Lärm. Foto: iStock / Nattakit Khunburan

Das ist passiert: Der Mieter stört ständig und nachhaltig den Hausfrieden. Eine solche Störung liegt zum Beispiel vor, wenn er …

  • … den Vermieter oder anderer Bewohner beleidigt.
  • … sich aggressiv Verhält.
  • … andere belästigt.
  • … im Hausflur mit Drogen handelt.
  • … ständig Lärm verursacht – vor allem in den Nachtzeiten.
  • … seinen Müll im Treppenhaus lagert.
  • … für extremen Gestank verantwortlich ist – zum Beispiel, weil er 200 Wellensittiche in seiner Wohnung hält.

Das muss der Vermieter beachten: „Eine fristlose Kündigung ist dann gerechtfertigt, wenn die Situation unzumutbar ist“, sagt Peter Buch, Fachanwalt für Mietrecht von der Kanzlei Fasbender, Buch & Kollegen in Nürnberg. Begehe der Mieter eine Straftat, indem er zum Beispiel den Vermieter ohrfeigt, könne sofort fristlos gekündigt werden. Bei weniger schwerwiegenden Fällen – zum Beispiel bei Ruhestörungen – sei eine vorherige Abmahnung notwendig, erklärt der Experte.

Wichtig: Weil die Beweislast immer beim Vermieter liegt, sollte er unbedingt Zeugen benennen, die im schlimmsten Fall auch vor Gericht gegen den Mieter aussagen können, rät Buch. „Ein Protokoll allein reicht den Richtern meist nicht.“

4. Der Mieter vernachlässigt die Mietwohnung

Fristlos kündigen, Zeitungen, Foto: Kara / fotolia.com
Kündigungsgrund 4: Müll ohne Ende. Foto: Kara / fotolia.com

Das ist passiert: Der Mieter verletzt ständig seine Sorgfaltspflichten und vernachlässigt dadurch die Wohnung. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn er...

  • … durch sein Verhalten Brandgefahr herbeiführt (zum Beispiel, weil er brandgefährliche Stoffe in seiner Wohnung lagert).
  • … die Heizung nicht aufdreht, obwohl Frostgefahr herrscht und die Heizungsrohre platzen könnten.
  • … die Bausubstanz unerlaubt verändert oder gefährdet – zum Beispiel weil er eine Wand einreißt.
  • … seine Wohnung so sehr verwahrlosen lässt, dass die Bausubstanz gefährdet oder andere beeinträchtigt werden.

Das muss der Vermieter beachten: Verletzt der Mieter seine Sorgfaltspflichten in hohem Maß, kann ihn der Vermieter abmahnen und ihm eine angemessene Frist setzen, um sein Verhalten zu ändern. Wirkt der Warnschuss nicht, ist eine fristlose Kündigung gerechtfertigt. Bei weniger schwerwiegenden Gründen muss der Vermieter nach Ansicht vieler Gerichte aber den Weg der ordentlichen Kündigung wählen. Wann ein Fall als schwer oder weniger schwer zu beurteilen ist, ist oft eine Einzelfallentscheidung. Im Zweifel lohnt der Gang zum Rechtsanwalt.

5. Der Mieter lässt Dritte in seiner Wohnung wohnen

Fristlos kündigen, Einzug, Foto: ArTo / fotolia.com
Kündigungsgrund 5: Untermieter. Foto: ArTo / fotolia.com

Das ist passiert: Der Mieter quartiert einen Untermieter bei sich ein oder überlässt seine Wohnung Dritten – ohne den Vermieter vorher um Erlaubnis zu fragen.

Das muss der Vermieter beachten: Wer seine Wohnung oder einen Teil davon Dritten überlassen will – egal ob gegen Geld oder umsonst – braucht laut Gesetz die Erlaubnis des Vermieters. Eine solche Erlaubnis ist nur dann entbehrlich, wenn der Mieter einen engen Familienangehörigen zu sich einziehen lässt. Ignoriert der Mieter, dass er grundsätzlich die Erlaubnis des Vermieters benötigt, stellt das eine Vertragsverletzung dar. Der Vermieter hat daher die Möglichkeit, nach einer Abmahnung auf Unterlassung zu klagen und schließlich das Mietverhältnis fristlos zu kündigen.

Doch Achtung: Hat der Mieter ein berechtigtes Interesse daran, seine Wohnung an einen Dritten zu vermieten, muss der Vermieter zustimmten. Sonst droht unter Umständen Schadensersatz. Das hat der BGH in einem richtungsweisenden Urteil entschieden (AZ. VIII ZR 349/13).

Link-Tipp

Hier sind alle Informationen zum Thema Untervermietung für Mieter & Vermieter zusammengefasst.

6. Der Mieter betreibt ein Gewerbe in seiner Wohnung

Fristlos kündigen, Musikinstrumente,  Foto: Goodmanphoto / fotolia.com
Kündigungsgrund 6: Gewerbe in der Wohnung. Foto: Goodmanphoto / fotolia.com

Das ist passiert: Der Mieter betreibt in der Wohnung ein Gewerbe, zum Beispiel eine Musikschule.

Das muss der Vermieter beachten: Hierzu gibt es laut Rechtsanwalt Buch sehr differenzierte Rechtsprechungen: „Es kommt darauf an, ob das Gewerbe nach außen wahrnehmbar ist.“ Das bedeutet: Je mehr Publikumsverkehr oder Warenanlieferungen, desto eher berechtigt der unautorisierte Gewerbebetrieb zu einer Kündigung. „Wenn der Mieter nur ein Home Office betreibt, ist das wohl kein Grund für eine fristlose Kündigung. Gehen täglich viele Kunden in der Wohnung ein und aus, ist das in der Regel abmahnbar und kann dann auch eine fristlose Kündigung nach sich ziehen“, erklärt Buch.

Link-Tipp

Was Mieter und Vermieter wissen sollten, erfahren Sie in diesem Artikel über die gewerbliche Nutzung einer Mietwohnung.

Will der Vermieter seinem Mieter fristlos kündigen, braucht er aber nicht nur einen guten Grund, sondern muss auch formale Dinge beachten.

Abmahnung – am besten schriftlich

Bevor die außerordentliche Kündigung ausgesprochen werden kann, muss der Vermieter seinen Mieter in vielen Fällen abmahnen. Für Abmahnungen gibt es keine gesetzlich festgeschriebene Form. Aber: „Bei einer mündlichen Abmahnung hat der Vermieter ein Beweisproblem“, warnt Mietrechtsexperte Buch.

Die Abmahnung kann zum Beispiel per Einschreiben mit Rückschein zugestellt werden. Nimmt der Empfänger den Brief allerdings nicht an, gibt’s auch keinen Rückschein und damit kein Nachweis der Zustellung. Rechtssicher ist eine Zustellung durch einen Gerichtsvollzieher. Günstiger ist die Zustellung durch einen Boten, der vor Gericht auch als Zeuge aussagen kann. Der muss den Inhalt zur Kenntnis nehmen, den Brief dann am besten persönlich übergeben und Tag und Uhrzeit notieren, wann er das Schreiben übergeben hat.

Die Abmahnung sollte auch das Wort „Abmahnung“ enthalten. Die Pflichtverletzung muss klar benannt werden, denn dem Mieter muss bewusst gemacht werden, welches Fehlverhalten ihm vorgehalten wird. Handelt es sich um eine andauernde Pflichtverletzung, muss dem Mieter eine Frist gesetzt werden, bis wann er diese beenden muss. Zudem sollten dem Mieter die Konsequenzen genannt werden, wenn er weiterhin seine Pflichten verletzt.

Fristlos kündigen – So muss eine Kündigung aussehen

Fristlos künigen, Vermieter, Foto: Tinpixels / iStock.com
Wer als Vermieter die fristlose Kündigung schreibt, sollte die Kündigungsgründe sorgfältig formulieren. Foto: Tinpixels / iStock.com

Eine fristlose Kündigung muss immer die gesetzliche Schriftform einhalten. Das heißt: Der Brief muss vom Vermieter oder einem Bevollmächtigten eigenhändig unterschrieben werden. Im Kündigungsschreiben muss immer ausführlich der Grund für die Kündigung angegeben werden – denn Vermieter können ihren Mietern nur fristlos kündigen, wenn sich die Kündigung auf einen im Gesetz genannten Kündigungsgrund stützt. Daher ist es immer empfehlenswert, sich von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen. Eine Auszugsfrist muss nicht genannt werden. „Dem Mieter steht eine Ziehfrist von zwei Wochen zu“, sagt Buch.

Der Mieter ignoriert die Kündigung – Was nun?

Es gibt Fälle, in denen Mieter behaupten, sie hätten die fristlose Kündigung gar nicht bekommen – das ist natürlich ein Problem, denn in der Regel muss der Vermieter nachweisen, dass die Kündigung zugegangen ist. Eine Möglichkeit ist es, die Kündigung per Einschreiben zu verschicken. Doch auch ein Einschreiben ist nicht zu 100 Prozent sicher. Denn es beweist zwar, dass der Mieter den Brief erhalten hat, dass darin tatsächlich eine Kündigung war, lässt sich so jedoch nicht nachweisen. Um auf Nummer Sicher zu gehen, kann der Vermieter zusammen mit einem Zeugen den Brief persönlich übergeben. „Am sichersten ist es aber, die Kündigung über einen Gerichtsvollzieher zustellen zu lassen“, sagt Buch.

Wenn der Mieter nicht auszieht – Räumungsklage

Die Kündigung ist beim Mieter angekommen, doch der Mieter weigert sich auszuziehen: Vermieter müssen jetzt Ruhe bewahren. „Wer versucht, den Mieter eigenmächtig auf die Straße zu setzen und zum Beispiel die Haustürschlösser austauscht, handelt nicht sehr klug“, weiß Buch aus Erfahrung. Im schlimmsten Fall werde dann der Vermieter schadensersatzpflichtig.

Zieht der Mieter nicht aus, bleibt nur eins: Der Vermieter muss beim zuständigen Amtsgericht auf Räumung klagen. Das Gericht prüft dann, ob die fristlose außerordentliche Kündigung rechtens war. Ist ein gerichtliches Räumungsurteil ergangen und rechtskräftig geworden, kommt der Gerichtsvollzieher ins Spiel. Der Vermieter muss ihn mit der Zwangsräumung beauftragen. Nur der Gerichtsvollzieher kann dem Mieter den Zutritt zur Wohnung verwehren. Die Kosten der Räumung muss zunächst der Vermieter vorstrecken, grundsätzlich trägt sie aber der Mieter. Das bedeutet, dass sich der Vermieter das Geld später von seinem Ex-Mieter zurückholen muss, was Probleme bereiten kann, wenn dieser zahlungsunfähig ist.

Link-Tipp

Wie eine solche Klage abläuft und mit welchen Kosten sie verbunden ist, haben wir in diesem Artikel zur Räumungsklage zusammengefasst.

Fazit: Vermieter sollten rasch handeln

Wird ein Mietverhältnis für den Vermieter wegen schwerwiegender Pflichtverletzungen des Mieters unzumutbar, sollten Vermieter rasch handeln. Denn je länger beispielsweise eine Räumungsklage hinausgezögert wird, desto teurer kann es für den Vermieter werden. Im Zweifel sollte der Vermieter einen Fachanwalt für Mietrecht hinzuziehen.

08.11.2017


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171 Kommentare

Sika 27 am 27.11.2018 22:04

Hallo!

Ich habe mal eine Frage. Mein Mann und ich vermieten in unserem 2-Familien-Haus die EG-Wohnung an eine Frau mit ihren zwei erwachsenen Söhnen. Sei ca. einem Jahr hat unsere Mieterin nunmehr einen neuen Freund und wohnt eigentlich nicht mehr bei uns. Sie kommt immer nur kurz vorbei um ihre Wäsche zu waschen. Wir wohnen auf dem Land und sind leider nicht am Stadtwasser angeschlossen, sondern beziehen unser Wasser aus einem Brunnen unter dem Haus. Durch den extremen Sommer in diesem Jahr haben wir seit ca. drei Monaten mit Wasserknappheit zu kämpfen. Wir hatten auch zwei Tage so gut wie gar kein Wasser zur Verfügung. Leider geht der jüngere der beiden Söhnen unserer Mieterin nicht unter die Dusche, sondern er geht 4 bis 5 mal die Woche in die Badewanne. Trotz mehrfacher Bitte, dieses im Augenblick zu unterlassen und nur kurz unter die Dusche zu gehen, damit wir nicht demnächst auf dem Trockenen stehen, wurde dieser nicht entsprochen. Unsere Mieterin meinte nur frech, dass sie ja nicht dauernd aufpassen könne. Ich bringe den Großteil meiner Wäsche schon zu meiner Mutter um Wasser zu sparen, aber bestimmt nicht, um die Ignoranz anderer Menschen zu unterstützen. Was kann ich noch tun? Könnte ich eine mündliche Abmahnung aussprechen, um die Notsituation zu unterstreichen? Anscheinend ist diese wohl noch nicht ganz klar geworden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.11.2018 12:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Mieterin eine Wohnung mit funktionierenden Wasserhähnen gemietet hat, hat Sie tatsächlich ein Recht darauf, dass diese auch funktionieren und darf sie im Rahmen des Üblichen nutzen. Dazu gehört auch, dass sie die Kinder baden lässt. Eine Abmahnung rechtfertigt das nicht. Im Gegenteil würde ein nicht funktionierender Wasserhahn eher ein Mietminderung durch den Mieter rechtfertigen. Bitte beachten Sie abschließend jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Charly am 24.11.2018 09:04

Hallo Immoweltteam,

Ich bin Vermieter einer Einliegerwohnung. Diese habe ich an zwei jeweils getrennt lebende Personen vermietet. Ohne es mit mir abzusprechen wohnt seit diesen Monats der erwachsene Sohn der Mieterin auch in der Wohnung. Kann ich von den Mietern verlangen, dass sie diesen Zustand sofort beenden oder Ihnen eine Frist setzen . Ist dies nicht ein kündigungsgrund . Ich bin auf jeden Fall nicht damit einverstanden da die Wohnung für maximal 2 Personen ausgelegt ist.

Haben Sie mir einen guten Rat.

Mit freundlichem Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.11.2018 11:36

Hallo Charly,

§ 540 BGB regelt, dass der Mieter ist ohne die Erlaubnis des Vermieters nicht berechtigt ist, den Gebrauch der Mietsache einem Dritten zu überlassen. § 553 BGB besagt, dass dann, wenn der Mieter nach Abschluss des Mietvertrags ein berechtigtes Interesse hat, einen Teil des Wohnraums einem Dritten zu überlassen, er vom Vermieter die Erlaubnis hierzu verlangen kann. Dies gilt nicht, wenn in der Person des Dritten ein wichtiger Grund vorliegt, der Wohnraum übermäßig belegt würde oder dem Vermieter die Überlassung aus sonstigen Gründen nicht zugemutet werden kann.

Hat der Mieter unbefugt einem Dritten den Gebrauch an der Wohnung überlassen, so kann dies auch ein Grund für eine fristlose Kündigung darstellen (§ 543 (2)2). Anders sieht es aus, wenn die Person nur zu Besuch in der Wohnung ist, i.d.R. sind das bis zu sechs Wochen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jens am 21.11.2018 17:36

Hallo Immoweltteam,

unsere Nebenkostenabrechnung wirft mehr Fragen auf, als sie Antworten gibt.

Müssen wir den Nachzahlungsbetrag zahlen, bevor wir Belege gesehen haben (sind keine dabei) und fehlende Aufteilung für haushaltsnahe Dienstleistungen erfolgt sind oder können wir den Betrag solange einbehalten?

Beste Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2018 08:54

Hallo Jens und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter ist zunächst nicht verpflichtet, sämtliche Belege der Nebenkostenabrechnung beizulegen, er muss dem Mieter lediglich auf Verlangen Einsicht gewähren. Ein sogenanntes Zurückbehaltungsrecht hat der Mieter immer dann, wenn er die Einsichtnahme vom Vermieter auch tatsächlich verlangt. Dass die nötigen Unterlagen für die Absetzung der haushaltsnahen Dienstleistungen vom zu versteuernden Einkommen nicht zugesandt wurden, rechtfertigt dagegen keine Zurückbehaltung. Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

alexander am 20.11.2018 15:00

Schilderung

Habe im ausland (portugal) ein mietvertrag unterschrieben 4 monate zu a 550 euro

3 tage nach unterschrift und nach meiner frage wie ich die erste miete zahlen soll bar oder ueberweiuyng ( zeit laut vertrag ist 8 des monats bis die miete faellig ist) meinte der vermieter der vertrag waere der falsche, miete ist 650 euro zahl 650 oder du musst sofort raus

ich meinte natuerlich das das nicht geht und ich kein neuen vertrag unterschreibe , daraufhin klopfte der vermieter an die tuer mit maennlicher verstaerkung , ich sagte was wollen sie daraufhin stuermten sie meine wohnung hielten mich mit gewalt in einer ecke wobei der andere meine sachen auf die strasse warf/

polizeibereicht und ein handybeweis video vorhanden/

anwalt ist eingeschaltet! sagte aber das sich das lange hinzieht.

ich brauche keine rechtsberatung , wollte nur mal wissen was ihr so darueber denkt!

wie geht sowas aus...

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2018 15:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir sind keine Experten für portugiesisches Mietrecht, gehen aber davon aus, dass ein solches Verhalten auch dort natürlich nicht erlaubt ist, sondern dass ein gerichtliches Räumungsurteil erwirkt werden muss. Insofern war das Verhalten des Vermieters sicher nicht legal, erst recht nicht die Anwendung körperlicher Gewalt. Der Gang zu Polizei und Anwalt war demzufolge aus unserer Sicht sicher die richtige Entscheidung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Süleyman_ffm am 12.11.2018 08:00

Habe frage

Bin seit knapp 3monate in meine neue Wohnung eingezogen, bis dato alles in Ordnung (positive Schufa),

Letzte Woche hat mein Kredit Karten geber die Karte gesperrt und die Geschäftsbedingungen gekündigt das heiß für mich 100% bestimmt negative Schufa Eintrag,

Meine Frage : Kann mein Vermieter mich kündigen?

Miete wird pünktlich bezahlt /überwiesen also keine Zahlungs Probleme,

auf Kommentar antworten

m.i am 12.11.2018 12:35

solange miete eingeht können die nichts machen weil die kein grund dafür haben. Kreditkarte sperre ist Privatsache das juckt aber den vermieter nicht.


Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 14:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie die Miete pünktlich zahlen ist auch ein negativer Schufa-Eintrag kein Kündigungsgrund, nein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fiorella am 08.11.2018 20:42

Guten Abend,

Mein Vermieter hat mich heute Abend nachgefragt, ob ich nach Wohnungen suche. Er möchte dass ich und mein Kind so schnell wie möglich ausziehen, weil er sein Haus verkaufen will.

Er hat und bisher nicht schriftlich gekündigt, weil er sagt, es wäre unvorteilhaft für mich. Das Haus, wo wir wohnen, ist ein 2 Familienhaus, dessen DG Wohnung von mir und meiner Tochter bewohnt wird. Die untere Wohnung ist die Wohnung wo mein Vermieter wohnt.

Ich habe einige große Probleme:

1) Hier finde ich keine Wohnung, und wenn dann, wird die Miete vom Sozialamt nicht übernommen (also, Miete „zu hoch“)

2) ich werde bald operiert (eine schwerwiegende Operation, und werde einige Monate nicht in der Lage sein, Kartons zu packen und mich um Umzug zu kümmern.

3) Mein Kind besucht den Kindergarten hier in der Nähe, und ich wollte auf keinen Fall, es aus seinem Umfeld rausreißen.

Wie soll ich mich diesbezüglich verhalten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.11.2018 08:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich hat der Vermieter in einem Zweifamilienhaus, in dem eine Wohnung vom Vermieter selbst bewohnt wird, das Recht, den Mietvertrag auch ohne Grund zu kündigen, die Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall allerdings um drei Monate, beträgt also mindestens sechs Monate. Solange die Kündigung noch nicht ausgesprochen ist, beginnt diese Frist allerdings natürlich auch noch nicht zu laufen. Für Sie relevant ist unter Umständen auch die Härtefallregelung, die aus § 574a BGB hervorgeht. Demnach kann der Mieter verlangen, dass ein Mietverhältnis so lange fortgesetzt wird, wie dies unter Berücksichtigung aller Umstände angenmessen ist. Das kann für Sie bedeuten, dass Sie zumindest so lange in der Wohnung bleiben können bis Sie sich von Ihrer Operation erholt haben. Beachten Sie aber bitte, dass wir aus der Ferne nicht abschließend klären können, ob besagte Härtefallregelung in Ihrem Fall wirklich zum Tragen kommen kann, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher dazu raten, sich durch eine Beratung bei einem Mieterverein oder direkt bei einem Fachanwalt rechtlich abzusichern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

merve ilker am 08.11.2018 09:05

hallo ,meine Vermieterin hat mich gestern bedroht fristlos zu kündigen sie hat mich dumm und dämlich angeschrien, weil wir vergessen haben ihr Bescheid zu sagen das wir ab diesen Monat (November) immer am 15. bezahlen können. Mein Mann hat letzten Monat angefangen zu arbeiten. Deshalb hat das jobcenter nicht am 1.11.2018 die miete überwiesen. Wir bezahlen zu gleich auch unsere Mietrückstände in raten hatten es mit dem Anwalt von dem Vermieterin abgemacht weil sie wollte uns fristlos kündigen da wir zwei Monate nicht unsere miete zahlen konnten damals, sie hatte sogar Räumungsklage eingereicht, da wir ihr entgegen gekommen sind die miete in raten zu zahlen war sie damit einverstanden und haben auch alles unterzeichnet beim Anwalt. Wenn wir eine rate nicht zahlen ,kann sie uns fristlos kündigen . Wir bezahlen ja auch das ganze. Da mein Mann am 15.11.2018 erst sein gehalt kriegt konnten wir am 1.11.2018 nicht die miete überweisen können ,die Vermieterin hat am Telefon gesagt wen das Geld diese Woche nicht auf mein Konto ist werde ich sie fristlos kündigen . also ich war sprachlos weil sie mich extrem angeschrien hat .

In der Wohnung die wir jetzt wohnen hat sehr starke Schimmel obwohl wir ihr das gesagt hatten, hat sie nichts unternommen dafür werde ich sowieso einen Gutachter einschalten . Dann hat sie angefangen über mein Kater sich zu beschweren sie hat gesagt wir dürfen keine katze habe seit 1 jahr wohne ich hier mit mein Mann und Kater bis jetzt hat sie nichts gesagt ich meine gesetzlich kann sie über mein Kater nichts sagen weil die Nachbarn stört es nicht , wen es die Nachbarn stören würde hätte sie das recht uns das zu verbieten vor allem ich habe nichts mit den Nachbarn zu tun weil ich einen separaten Eingang habe da ich im Erdgeschoß wohne . Die Nachbar haben sich über uns beschwert weil wir zum ersten mal vergessen haben die Katzenstreu Karton zu zerkleinern und angeblich können die Nachbarn nicht mehr in die blaue Tonne werfen da waren nur zwei Kartons drin von mir sie wissen ja wie Groß die blaue Papiertone ist also das war noch nicht mal voll die Nachbarn schmeißen Restmüll sogar rein ich gab auch zu das war unser fehler wir mussten das verkleinern naja das ist nicht so wichtig

meine frage ist jetzt darf die Vermieterin mich so fristlos kündigen ? wir könne ja nichts dafür wenn das Geld am 15. da ist . ich kann nicht von heute auf morgen 430€ zaubern sie hat kein Verständnis. Hätte ich am telefon ein falsches Wort gesagt würde sie uns direkt fristlos kündigen. Heute ist es Donnerstag ich kann kein Geld zaubern Gehalt kommt erst am 15. und wenn das geld diese woche nicht auf ihr konto geht wird sie uns fristlos kündigen darf sie das ? Bitte helfen sie mir !!!!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.11.2018 14:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell gilt, dass der Vermieter fristlos kündigen kann, wenn der Mietrückstand mindestens zwei Monatsmieten erreicht hat. Wenn Sie vertraglich eine Ratenzahlung vereinbart haben, kann diese Vereinbarung ebenso wirksam sein, in diesem Fall sollten Sie natürlich möglichst so zahlen, wie sie es vereinbart haben. Ist Ihnen das nicht möglich und können Sie auch anderweitig keine Vereinbarung mit dem Vermieter treffen, können wir Ihnen leider nur eine Rechtsberatung empfehlen, beispielsweise durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt. Wir dürfen eine solche Rechtsberatung nicht leisten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sabine am 06.11.2018 08:08

Hallo,

Ich hab folgendes Problem, ich hab seit 1 Jahr keine Miete bezahlt, war 6 Monate arbeitslos. Als ich wieder angefangen habe mit arbeiten, wollte ich monatlich meine Miete wieder überweisen, da hat aber mein Vermieter gemeint gehabt, ich soll es nicht machen, das soll das Amt bezahlen. So jetzt hab ich das Problem, das dass Amt nix mehr von sich hören lässt, ich bin jede Woche auf dem Amt. Im Juni hab ich eine Kündigung bekommen wo drinnen steht das ich 3 Monate Zeit hab mir eine neue Wohnung zu suchen. Die hab ich auch auf dem Amt eingereicht dann haben die es bearbeitet, aber dann war wieder Ruhe. Gestern hat mir meine Vermieterin gedroht wenn ich bis heute oder morgen das Geld nicht aufbringe will sie die Schlüssel haben und mir mein Zeug auf die Straße schmeißen.

Meine Frage ist darf sie das so einfach ? Ich mein ich arbeite ja jetzt wieder und muss man da nicht einen festen Wohnsitz vorweisen?

Danke für Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.11.2018 09:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eigenmächtig auf die Straße setzen darf sie der Vermieter nicht. Er muss zunächst den Mietvertrag kündigen und, sollten Sie dann nicht ausziehen, auf Räumung klagen. Dann würde die Wohnung durch einen Gerichtsvollzieher geräumt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hemann am 30.10.2018 13:58

Wir sind Vermieter eines Ein Familien Hauses.

Wir kannten die neue Mieterin aus dem Altersheim der Mutter . Sie war dort beschäftigt. Mietvertrag sollte im Dezemeber beginnen, aber schon zum 1. November wurde bei Nacht das Haus bezogen, November wurde nur nach aufforderung Monatsende bezahlt, seitdem nur Ärger. Kein Bezahlen der geforderten Kaution, Mieten wurden nicht bezahlt oder mit 30 Tage verspätung. Drohungen und Beleidigungen folgten als wir 3 Monate Kündigung ausgesprochen haben, auch Fristlose Kündigung über Anwalt reicht nicht, die Herrschaften ziehen nicht aus. Wir sind die 4 Vermieter bei denen das so abläuft, irgend was ist Faul an dem Mietrecht

auf Kommentar antworten

franzis am 02.11.2018 20:45

Ja so isses. Meine ramponieren alles. Kann man nicht nachwrisen. Briekasten aufgebogen.krllerture etc. Uch meine auch in dem fall sollte Vermieter mehr Rechte haben

Nadja83 am 29.10.2018 10:15

Hallo ich habe meine fristlose kündigung erhalten bin aber nicht mal mit 2 monatsmieten im rückstand.

auf Kommentar antworten

Chiipy am 24.10.2018 23:30

Wir sind eine 3 köpfige Familie und wurden wegen ruhestörung fristlos gekündigt sollen die wohnung sogar binnen 4 wochen räumen ist das wirksam?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.10.2018 11:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine fristlose Kündigung ist aufgrund schwerwiegender Pflichtverletzungen des Mieters möglich. Anhaltende Ruhestörung und damit eine Störung des Hausfriedens kann eine solche Pflichtverletzung sein. Wir können allerdings aus der Ferne nicht beurteilen, ob das in Ihrem Fall so ist und würden Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Chiipy am 25.10.2018 11:58

Der Anwalt sagt man hätte schriftlich abmahnen müssen was nicht erfolgt ist die Kündigung sei unwirksam sie müsse als vermieterin die Kündigung 1. Korrekt aushändigen und wir können trotzdem widersprechen als 2. Müsste sie eine Zwangsräumung einklagen auch hier würde sie kein Recht bekommen und somit auf den Kosten sitzen bleiben. Als Familie mit Kindern herrschen unzumutbare Belastungen und somit ist die Kündigung bei wie hier nicht angemahnter "angeblicher"Ruhestörung unwirksam.mfg

COMMANDER==/ am 22.10.2018 14:26

Hallo,ich habe im Februar 2018 eine Frau mit ihren Baby ( Freundin meines bei mir wohnenden Sohnes ) aufgenommen,und mit Ihr einen Untermietvertrag abgeschlossen.Bis heute sind noch keine Miietzahlungen eingegangen.Die Miete sollte von der Arge übernommen werden.Es hat sich bis heute noch nichts getan.Was kann ich tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 14:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch in einem solchen Fall greifen die Regelungen aus dem Mietrecht und der Hauptmieter kann den Untermietvertrag fristlos kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Melanie am 22.10.2018 09:59

Mein Vermieter weil meine Partnerin bei mir eingezogen ist habe ich die fristlose Kündigung bekommen obwohl sie aber eh nur von 2stock ins Erdgeschoss zu mir zog und es der gleiche Vermieter ist aber egal wir ziehen eh aus

auf Kommentar antworten

Melanie am 22.10.2018 09:15

Kann ih CH bei einer fristlosen Kündigung meiner Wohnung früher aus der Wohnung raus wegen einer neuen wohnung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 09:54

Hallo Melanie und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wer hat denn fristlos gekündigt, Sie oder der Vermieter? Ausziehen können Sie nach einer fristlosen Kündigung jederzeit.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cinderella am 17.10.2018 03:23

Ich bin Vermieterin .

Einen MV habe ich nicht unterzeichnet, da mir weder Selbstauskunft, Schufa, Vorvermieter Bestätigung noch Einkommensnachweise vorgelegt wurden.

Kurz nach der Besichtigung würde mir mitgeteilt, dass man gekündigt habe und sich für meine Wohnung entschieden habe.

Ich wurde aber kurz nach der Besichtigung gefragt, ob Sie denn zwecks Ausmessen der Küche schon einen Schlüssel haben können.

Dem habe ich zugestimmt.

Beim Ausmessen blieb es jedoch nicht.

Schon nach drei Tagen wurden erste Möbel gebracht.

Ich habe immer wieder an die Dokumente (Schufa, Selbstauskunft, Einkommensnachweise u. Bestätigung des Vorvermieters) gebeten.

3 Wochen später, zum 1. September sind sie einfach eingezogen, obwohl der offizielle Einzugstermin 1. Oktober sein sollte.

Den gesamten September wurde keine Miete bezahlt und keine Nebenkosten.

Ich habe den Mietvertrag nicht unterzeichnet, da nach wie vor die Dokumente zur Prüfung, ob diese Mieter solvent und tatsächlich geeignet sind, fehlten.

Trotz mehrmaliger Aufforderung sind sie dieser Pflicht und Bedingung für den Abschluss eines Mietvertrages nicht nachgekommen.

Ende September kam der Mieter auf mich zu und setzte mich überraschend unter Druck.

Mit einem Vorwand, er benötige einen Mietvertrag, um sich bei der Gemeinde anzumelden und um bei der Bank ein Konto zu eröffnen, benötige er einen Mietvertrag.

Er dräbgte8 und nötigte mich, einen "vorläufigen MV, für seine Zwecke, aus zu stellen

Er sagte noch, er brauche nur die erste und letzte Seite mit meiner Unterschrift.

Ich habe mich dazu hinreißen lassen, da er massiv Druck machte.

Ich habe ihm den "pro forma MV ausgehändigt und nebst einem Zeugen aufgefordert, mir diesen sofort nach Eröffnung des Kontos und der Anmeldung wieder zurück zu geben.

Dies geschah nicht.

Stattdessen musste ich diesen "pro Forma MV eine Woche lang jeden Tag zurückfordern.

Widerwillig und mit den Worten, diesen würden sie mir nicht mehr aushändigen, das sei jetzt ihr offizieller Mietvertrag, diesen hätte ich schließlich unterschrieben.

Dabei liegt der tatsächliche Mietvertrag, der bereits vorbereitet war, zur Verfügung.

Die Mieter sind frech, halten sich nicht an Absprachen, vereinnahmen den gesamten Hof, stellen unberechtigt ihren Hänger dort ab, obwohl sie für diesen keinen Parkplatz haben, halten mehr als 4 Katzen, von deren Anzahl ich nichts weißte, züchten Katzen in meinem Haus und halten 2 Hunde.

Sie sind frech und sind nur am Fordern.

Dabei wollte ich ruhige und zufriedene Mieter, die handwerklich begabt sind und nicht wegen jeder Kleinigkeit anrufen und mich nötigen, das in Ordnung zu bringen.

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Ella am 13.10.2018 18:06

Wir müssen gestern unterscheiden bist 15 Januar müssen wir raus

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Ella am 11.10.2018 23:55

Hallo zusammen heute kam der Mieter und sagt sie müssen die Wohnung in drei Monate verlassen ohne ein Schreiben , da ein Verwandter einziehen soll . Darf man ohne wichtige Grund einfach raus schmeißen?

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Ella am 12.10.2018 00:16

Vermieter nicht Mieter ????


Immowelt-Redaktion am 12.10.2018 09:31

Hallo Ella und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Kündigung aufgrund von Eigenbedarf ist zwar für nahe Angehörige möglich, sie muss aber schriftlich erfolgen. Die einfache mündliche Aussage des Vermieters, ein Verwandter soll einziehen und der Mieter soll in drei Monaten ausziehen, ist keine wirksame Kündigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Ella am 13.10.2018 17:52

Okay das heißt man muss nicht raus?


Immowelt-Redaktion am 15.10.2018 10:37

Wenn eine Kündigung nicht wirksam ist, muss der Mieter auch nicht ausziehen. Wir können und dürfen das im Einzelfall aus der Ferne allerdings nicht abschließend beurteilen. Im Zweifelsfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Raf1988 am 10.10.2018 13:19

Guten Tag,

Meine Vermieter haben mir letztens mitgeteilt das sie das Haus angeblich verkauft hätten und ich bis zum 31.12.2018 ausziehen muss. Sie haben mir einen Zettel vorgelegt auf dem Stand hiermit Kündigen wir fristgerecht. Diesen Zettel habe ich dummerweise unterschrieben das ich mir dachte ich habe eh keine andere wahl. Ist das rechtens ohne Grund mich zu Kündigen? Keine der oben genannten Gründe treffen ein. Was kann ich nun tun? Eine neue passende Wohnung zu finden ist nicht einfach.

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Immowelt-Redaktion am 10.10.2018 13:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Kauf bricht Miete nicht. Haben die Vermieter das Haus verkauft, tritt der neue Eigentümer des Hauses in den Mietvertrag als der Vermieter ein. Der Verkauf des Hauses ist kein Kündigungsgrund. Eine grundlos ausprochene Kündigung ist schlichtweg unwirksam, das Mietverhältnis besteht also ohne Änderung fort.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

blumenkind123 am 09.10.2018 22:56

Hallo,

ich wohne in einer Mietwohnung und hatte seither immer ein gutes Verhältnis zu meinem Vermieter. Vor kurzem hat sich dies allerdings zu einem handfesten Streit entpuppt, der mit der Androhung der Kündigung endete.

Kann er mich deswegen kündigen?

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Immowelt-Redaktion am 10.10.2018 09:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das lässt sich pauschal leider nicht beantworten. Wenn ein Mietverhältnis durch Verschulden eines Mieters unwiderbringlich zerrüttet ist, kann das tatsächlich ein Kündigungsgrund sein. Das wäre etwa dann der Fall, wenn der Mieter den Vermieter schwer beleidigt oder körperlich angegangen hätte. Ein kleinerer Streit, beispielsweise über die Einhaltung der Hausordnung, ist dagegen kein Kündigungsgrund.

Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie tatsächlich eine Kündigung erhalten, empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


blumenkind123 am 10.10.2018 10:01

Hallo und vielen Dank für die Rückmeldung. In diesem Fall kommen die Beleidigungen von Seiten des Vermieters

BrittDitt am 09.10.2018 21:14

Hallo zusammen.....so nun ist es mir selbst passiert.Ich wurde gekündigt.

Hätte nie gedacht dass mir das Mal passiert.

Ich bin 100% Schwerbehindert,kann mich mein Vermieter so einfach fristlos kündigen .Also ich müsste bis 31.10.2018 raus aber spätestens bis zum 31.12.2018 Mit zwei kleinen Hunden werden ich wohl nie was finden. !!!!

Liebe Grüße und danke

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Immowelt-Redaktion am 10.10.2018 09:44

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für eine fristlose Kündigung brauchen Vermieter Gründe. So ist eine Kündigung beispielsweise dann möglich, wenn der Mieter die Miete nicht zahlt oder den Hausfrieden massiv stört. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Kündigung haben, empfehlen wir Ihnen, diese von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alex Z. am 28.09.2018 08:51

Hallo,

darf man ein auf ein Jahr befristete, schon unterschriebene Untermietvertrag als Vermieter mit sofortiger Wirkung, bevor er wirksam wurde, kurzfristg (zb. zum 1.10.2018, die Untermieterin ist noch nicht eingezogen, Schlüßelübergabe und Wohnungsübergabe haben noch nicht stattgefunden) kündigen? Was muss man in so einem Fall beachten? MfG

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Immowelt-Redaktion am 28.09.2018 10:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine sofortige fristlose Kündigung des Vertrags ist nur unter bestimmten Umständen möglich, also beispielsweise dann, wenn der Untermieter durch sein Verhalten eine Fortsetzung des Mietverhältnisses für den Hauptmieter unzumutbar gemacht hast. Ist das nicht der Fall, gelten die für Untermietverhältnisse üblichen Kündigungsfristen. Bei der Untervermietung von möblierten Zimmern gilt eine Frist von zwei Wochen, wobei die Kündigung bis zum 15. eines Monats an den Mieter überstellt werden muss. Bei der Untervermietung von unmögblierten Zimmern beträgt die Küdnigungsfrist bei einer Untermietzeit von weniger als fünf Jahren regulär drei Monate. Das gilt aber nur dann, wenn der Hauptmieter ein berechtigtes Interesse für die Kündigung nachweisen kann. Ohne berechtigtes Interesse verlängert sich die Kündigungsfrist in diesem Fall um weitere drei Monate.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Alex Z. am 28.09.2018 10:51

Hallo liebe Immowelt-Redaktion,

noch eine Frage dazu. Unter welchen Umständen dürfte man die Schlüsselübergabe und Einzug in die Wohnung der Untermieterin verweigern? Angenommen, die wird am 1.10.2018, trotz der ausgesprochenen, schriftliche Kündigung, in die Wohnung einziehen wollen. MfG


Immowelt-Redaktion am 28.09.2018 11:42

Der Untermieter hat im laufenden Mietverhältnis ein Recht darauf, die angemieteten Zimmer auch zu bewohnen. Sollte zum 1. Oktober die Kündigungsfrist noch nicht abgelaufen sein, hat sie das Recht, die Zimmer bis zum Ablauf der Frist zu bewohnen. Wenn Sie als Hauptmieter den Zugang schlicht verweigern, könnte die Untermieterin Sie theoretisch auf Schadensersatz verklagen. Am besten wäre es wohl, Sie würden die Sache unbürokratisch untereinander lösen. Bitte beachten Sie auch noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Franca am 05.09.2018 21:21

Ich wohne mit meiner Tochter in einer Doppelhaushälfte und habe vor 2 Monaten zwei Zimmer untervermietet. Möbeliert wohlgemerkt.

Ich habe dann immerwieder bemerkt, dass er meine Sachen benutzt hat, an meine Lebensmittel gegangen ist.....trotz mehrfacher mündl. Verwarnungen.

Doch nun habe ich durch Zufall festgestellt, dass er seit Wochen wohl schon, in mein Geschirr uriniert . Ich habe auch mehrere volle Flaschen gefunden, voller Urin. Er hat nun die fristgerechte Kündigung bekommen, unter Zeugen, doch ich befürchte, er wird nicht ausziehen. Meine Tochter hat schon angst vor ihm. Was könnte ich im Falle des Nichtauszuges tun? Schlösser austauschen?

????

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Immowelt-Redaktion am 06.09.2018 09:17

Hallo Franca und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei möblierter Untervermietung beträgt die Kündigungsfrist lediglich zwei Wochen. Sollte der Untermieter sich nach dieser Zeit weigern, auszuziehen, so müssten Sie beim zuständigen Amtsgericht eine Räumungsklage erheben. Die Schlösser würden dann von einem Gerichtsvollzieher ausgetauscht und der Mieter, notfalls mit Hilfe der Polizei, aus der Wohnung befördert.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sushi1234 am 05.09.2018 17:29

ich habe vor jahren einen hinterwandinfarkt gehabt mit 34

Und beim Umzug in diese Wohnung,dadurch kreislaufkollaps gehabt. Wir sind technikfreaks mit allerlei krams dabei.Meine Vermieterin war der meinung das wir ein gewerbliches Hobby haben.

Ab da ging der Streß lol.

Waschkeller unter wasser gesetzt(angeblich kann die ohne Strom sich drehen) dann haben wir uns gestritten,kam der Nachbar hat das Haus zusammen geschrien und uns fast die tür eingetreten. Da wurde nichts getan,obwohl ich mich mehr als einmal beschwert hatte.Dann kam uns das Fenster entgegen gefallen.Rahmen rausgebrochen.Angeblich haben wir das gemacht.

Ein bekannter hat mir geraten,ich solle mir ein Tier zulegen.da ich seitdem infarkt sehr unruhig verunsichert bin.Ich wohne seit nun gut 5Jahren hier und regelmäßig flattert briefchen vom anwalt ins haus. Muß dazu sagen höre schlecht und meine katzen zeigen mir an,wenn wer da ist und klingelt und beruhigen mich extrem.Die katzen haben wir uns angeschafft,weil wir uns seither nicht mehr streiten und total ruhig geworden sind.klar bissl streit ist immer da.aber außer unser nachbar von unten der gegen türen ballert,(weil man um 21uhr noch musik zimmerlautstärke) ist nichts mehr.

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sushi1234 am 05.09.2018 18:09

was ich vergaß zu sagen,das ich jetzt nach all dem hickhack die kündigung meiner wohnung im kasten habe und mein anwalt meine diese wäre rechtskräftig.da stehen so sachen die mülltonne sei so schwer,habe gesehe.die zieht er mit einer hand da weg.deswegenn darf ich dann nun auch die hausgemeinsame tonne nicht mehr benutzen.Ich solle die auf eigene Kosten,anders entsorgen.Ich fühle mich total verarscht....

Vollmond am 04.09.2018 10:10

Hallo

Was kann ich nur machen. Unsere Mieter wohnen jetzt seid ca vier Wochen bei uns im Haus. Ich bin jetzt schon mit meinen Nerven am Ende. Denn alles was man denen sagt wird ignoriert. Da wird jetzt schon die Heizung aufgedreht, in einem Zimmer das leer steht. Da wird dann Wäsche getrocknet. In den anderen Zimmern ist die Heizung auch an und die Fenster stehen offen. Dann hatten wir mündlich die Vereinbarung das Sie jede Woche die Treppe nach oben (die wohnen im 1.Stock) putzen. Bisher noch nichts passiert. Dann werfen die ihre kippen über das Balkongeländer in den Hof. Abends ist ein Krach in der Wohnung der erst um 1 Uhr Nachts endet. Geduscht wird grundsätzlich zwischen 23 und 0.30 Uhr. Alles reden nützt nichts. Was kann man da nur machen?

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Immowelt-Redaktion am 04.09.2018 10:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich haben Mieter das Recht, ihre Heizung so zu benutzen, wie sie es für richtig halten, wenn die Mietsache dadurch nicht geschädigt wird. Auch das Trocknen der Wäsche in der Mietwohnung ist grundsätzlich erlaubt, ebenso das Duschen nach 23 Uhr. Lediglich wiederholte Ruhestörung oder die Störung des Hausfriedens, etwa durch das Werfen der Zigarettenstummel vom Balkon, könnten unter Umständen Konsequenzen für den Mieter haben. Dabei können Vermieter den Mieter zunächst schriftlich Abmahnen. Sollte sich die Sache dann nicht klären, empfehlen wir eine Rechtsberatung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

mamare66 am 30.08.2018 20:17

wir haben seit Anfang des Jahres einen Mieter, der die ersten Mieten und die Kaution pünktlich bezahlt hat. Er zeiht seit 6 Monaten ein.... also er wohnt noch nicht komplett in der Wohnung. Vor 3 Monaten hat er dann eine Miete nicht bezahlt. Das hatten wir im Trubel nicht bemerkt. Die nächste war wieder pünktlich. Die darauf blieb wieder aus. Erst da fiel uns auf, dass es schon die 2. Miete ist, die nicht kommt. Wir haben ihn kontaktiert und gebeten die Zahlungen unverzüglich nachzuholen. Das geht jetzt seit 4 Wochen. Immer neue Ausreden.... Krankheit in der Familie und dazu ein angeblicher Hack bei seinem Bankkonto und die Überweisungen würden nicht getätigt.... was müssen wir tun, damit wir rechtlich die Möglichkeit haben ihn baldmöglichst zu kündigen?

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Blockbreaker am 23.10.2018 10:34

Genau das gleiche Problem hatte ich auch


Immowelt-Redaktion am 31.08.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine fristlose Kündigung ist gerechtfertigt, falls der Mieter über einen längeren Zeitraum immer mal wieder nicht oder nur teilweise zahlt. Der Mietrückstand muss aber die Höhe von zwei Monatsmieten erreichen. Bitte beachten Sie aber, dass wir aus der Ferne nicht vorab klären können, ob Ihre Kündigung erfolgreich wäre, auch deshalb, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte der Mieter sich gegen die Kündigung wehren, empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ChaosTheorie am 28.08.2018 15:13

Hallo,

Ich bin Vermieter einer Wohnung in der 3 Personen leben.

Meine derzeitige Lebensgefährtin (nicht Ehefrau) kommt nicht mit diesen Menschen zurecht, da sie laut eigener Aussage beleidigt wurde. Des weiteren benötige ich Unterstützung bei der Unterhaltung der Mietwohung aufgrund eines Schlaganfalls. Die Eneklin meiner Lebensgefährtin würde sich bereiterklären mich zu Unterstützen, Voraussetzungen wäre das sie in die Mietswohnung zieht.

Frage lautet jetzt : kann ich diese Menschen die momentan in der Wohnung leben, kündigen mit einer 3 monatigen Frist ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.08.2018 15:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Eigenbedarfskündigung ist für Vermieter nur dann möglich, wenn sie die Wohnung für sich selbst, für Angehörige oder für Angehörige des eigenen Haushalts benötigen. Allenfalls wäre die Beleidigung der Lebensgefährtin ein Grund für eine Kündigung, auch da kommt es aber auf die Art und das Ausmaß an. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich vor einer Kündigung rechtlich beraten zu lassen, entweder bei einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder direkt bei einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kingz am 21.08.2018 08:43

Hallo, ich dchteibe msl einen Kommentar in der Hoffnung auf Hilfe zu stoßen und zwar geht es um folgendes:

Meine Lebensgefährtin und ich sind seid einem Monat in unserer Wohnung. Nun haben wir herausgefunden, dass unser "Vermieter" garnicht drr Vermieter ist sondern nur ein Mieter. Als ich ihm am 10. die Miete gab meinte er zu mir "Ich will sie jetzt immer pünktlich weil ich hab schon 2 Abmahnungen bei noch einer flieg ich raisund ihr dann auch verstanden?!"

Nun haben wir die Befürchtungen, dass wir

-schwarz zur Untermiete wohnen

- die kaution von 1000 € gar nicht so hoch war und sie nie wieder sehen beim Auszug da er das PrivatKonto seiner Frau angab

- Sie uns mit der 600 € Miete abzocken da sonst keiner in der Gegend so viel zahlt zudem handelt es sich um eine 9 Haus Ortschaft im Bayerischen Wald und unsere Wohnung ist eher sehr alt und nicht modernisiert.

Zuletzt haben wir am Balkon ein riesiges Hornissennest und im Bad genau unter dem Schutzblech vom fenster ein Wespennest so dass man das fenster nicht öffnen kann wenn man die Dinger nicht völlig aggressiv im Bad haben möchte.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.08.2018 11:22

Hallo Kingz,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Die Umstände, die Sie schildern, lassen darauf schließen, dass hier einiges im Argen liegt. Deshalb vorab unser Rat: Sobald Sie etwaige Nachteile für sich sehen, sollten Sie sich vor Ort von einem Mieterverein oder Fachanwalt für Mietrecht beraten lassen, eine konkrete Beratung aus der Ferne können wir nicht leisten.

Zu den einzelnen Punkten ist uns folgendes aufgefallen:

- Eine Mietkaution muss immer insolvenzsicher getrennt vom Vermögen des Vermieters angelegt werden - und zwar unabhängoig davon, ob der Vermieter auch Eigentümer der Einheit ist (BGB § 551, Abs. 3).

- Ein "schwarz" zur Untermiete wohnen gibt es in diesem Sinne nicht, ein Vermieter, der selbst Mieter ist, handelt jedoch pflichtwidrig gegenüber seinem Vermieter, wenn er ohne dessen Wissen und Erlaubnis die Wohnung untervermietet. Dies kann eine grobe Pflichtverletzung darstellen, die unter Umständen eine fristlose Kündigung des Vermieters (Eigentümer) an seinen Mieter (Ihr Vermieter) rechtfertigen kann. Das problematische für den Untermieter hierbei ist BGB, § 546, Abs. 2: "Hat der Mieter den Gebrauch der Mietsache einem Dritten überlassen, so kann der Vermieter die Sache nach Beendigung des Mietverhältnisses auch von dem Dritten zurückfordern."

- Ob die von Ihnen gezahlte Miete der Höhe nach zulässig ist, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Grundsätzlich gilt: In Gebieten mit Mietpreisbremse (meist größere Städte) darf die Miete maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, in Gebieten ohne Mietpreisbremse ist die Miethöhe weitgenend frei verhandelbar, sofern nicht eine Mietpreisüberhöhung (+ 20 %, aber nur unter Ausnutzung eines geringen Angebots; WistG § 5, Abs.2) oder Mietwucher (i.d.R. ca. + 50 %) voliegt.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Thomas am 17.08.2018 23:42

Hallo, habe eine kleine Frage, da ich etwas in Sorge bin. In den vergangenen Monaten habe ich meine Miete leider immer zu Mitte des Monats gezahlt(da nicht anders möglich) und letztendlich Mitte Juni eine Abmahnung erhalten für diese verspäteten Zahlungen. Daraufhin habe ich die ausstehende Miete für Juni bezahlt sowie die Miete für Juli sogar deutlich im Voraus überwiesen um guten Willen zu zeigen. Leider ist nun aber wieder ein kleiner finanzieller Engpass und die Miete für August ist noch offen und wird in den nächsten Tagen von mir überwiesen. Meine Frage ist nun ob ich nun jeden Moment mit einer fristlosen Kündigung rechnen muss, da ja bereits eine Abmahnung erfolgt ist, oder ob diese trotz bereits erfolgter Abmahnung erst nach zwei ausstehenden Mieten ausgesprochen werden darf? Per Gesetz kann fristlos erst nach zwei offenen Monatsmieten gekündigt werden, jedoch bereitet mir die bereits erhaltene Abmahnung große Sorge. Auch ist es mir möglich, alle zukünftigen Mieten wieder pünktlich und ordnungsgemäß zu bezahlen. Das Mietverhältnis besteht seit 8 Jahren und bis letztes Jahr immer pünktlich gezahlt. Beim Vermieter handelt es sich um ein Familienunternehmen welches mehrere Altbauten verwaltet und vermietet. Für eine allgemeine Auskunft wäre ich Ihnen sehr verbunden bzw. für eine einfache objektive Einschätzung hierzu.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.08.2018 09:21

Hallo Thomas und vielen Dank für Ihren Kommentar,

falls ein Mieter über einen längeren Zeitraum immer mal wieder nicht oder nur teilweise zahlt, muss der Rückstand die Höhe von zwei Monatsmieten erreichen, um eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen. Ob zuvor abgemahnt wurde oder nicht, ist in diesem Fall unerheblich. Gerade wenn Sie auch in Zukunft damit rechnen müssen, die Miete immer wieder nicht pünktlich zahlen zu können, würden wir Ihnen empfehlen, mit dem Vermieter darüber zu sprechen. Möglicherweise lässt sich das Problem ja auf unbürokratische Art und Weise lösen und der Vermieter kommt Ihnen vorübergehend ein bisschen entgegen.

Abschließend möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Giovanna am 12.08.2018 17:20

Hallo mein Vermieter hat mir eine fridtlose Kündigung geschrieben ohne vor Warnung per einschreiben der Grund es bestehen miet Schulden was nicht wahr ist bin mit allen kontoauszügen zu ihm hin dann war das geklärt dann habe ich eine neue bekommen fridtlose Kündigung auf den 31.08.2018 Begründung ich würde dreckmin der Tiefgarage haben obwohl das nicht mein Garagen Platz ist und es würden sich alle beschweren andere Haus Bewohner bin rum gegangen habe nach gefragt das stimmt auch nicht was soll ich tun oder was kann ich machen mein Vermieter will mich unbedingt raus haben er sucht immer einen anderen Grund was kann ich tun

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.08.2018 11:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Vermieter ohne tatsächlichen Grund fristlos kündigt, ist diese Kündigung unwirksam. Das würde im Streitfall auch ein Gericht bestätigen. Ob die Kündigungen in Ihrem Fall tatsächlich unwirksam sind, können wir aus der Ferne aber nicht abschließend beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher eine Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Janine am 10.08.2018 00:36

Hallo.

Folgendes passiert momentan

Ich habe meinem Vermieter vor Vertragsabschluss mittgeteilt das ich zwei hunde habe davon ist einer ein Listenhund.. er sagte es wäre ihm egal( leider nicht im Mietvertrag festgehalten). Ich wohne jetzt eineinhalb Jahre in der Wohnung... zwischenzeitlich ist der kleinere Hund nicht mehr bei uns und wir schafften uns einen neuen an der aber größer ist... der Vermieter hat den neuen Hund von anfang an gesehen und hat nichts gesagt das ist jetzt ein jahr her! Jetzt da mein mann gekündigt hat will er mich plötzlich auch nicht mehr als Mieter und hat mir ein schreiben zu kommen lassen wo drin geschrieben steht Abmahnung ich würde ohne Zustimmung einen Kampfhund halten und das weil er mich nicht mehr als Mieter haben möchte! Was kann ich tun?

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Immowelt-Redaktion am 10.08.2018 08:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Mieter einen Kampfhund halten, müssen sie Ihren Vermieter dafür um Erlaubnis bitten. Der Vermieter kann eine einmal erteilte Erlaubnis bei einem weiteren Hund auch nicht erneuern und muss dies nicht gesondert begründen. Bei der Kündigung Ihres Mannes stellt sich zudem die Frage, ob diese formaljuristisch wirksam war. Haben Sie denn beide den Mietvertrag unterschrieben? In diesem Fall könnten Sie den Vertrag nämlich auch nur gemeinsam kündigen.

Bitte beachten Sie, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie im Streitfall von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

wabble89 am 22.07.2018 12:48

Hallo.

Seit einem Monat gibt es Probleme mit meinem Nachbarn direkt neben mir.

Letzten Monat schoss vermutlich er mit einer Softairpistole aus dem Fenster. Am nächsten Tag kam die Polizei und durchsuchte die Wohnung. Eine Waffe wurde dabei gefunden.

Es gab auch jede Woche diversen Lärm und Ruhestörungen bis Mitternacht und auch darüber hinaus, in die Nacht hinein.

Letzen Montag hatte er sogar auf seinem Balkon ein Feuer in seinem Kohlegrill gemacht.

Diverse Schreiben und Bilder vom Feuer hatte ich meiner Hausverwaltung zugesendet.

Leider kenne ich den Namen meines Nachbarn nicht und die Hausverwaltung meinte, ich solle doch nächstes mal die Polizei rufen, weil sie nichts machen könne, weil ich kein Name angebe. Dazu muss ich sagen, dass ich auch Fotos von der Wohnungstür gemacht hatte und auch dazu geschrieben hatte, wo der Nachbar zu finden ist, etc.

Mir kommt es so vor, als ob die Hausverwaltung mich nicht ernst nimmt. Das mit der Polizei ist ein schlechter Witz für mich, da die Wohnung des Nachbarn, wegen der Aktion mit der Softairpistole von einem SEK Kommando schon gestürmt wurde.

Wie kann ich weiter fort gehen?

Reicht das Verhalten für eine Mietminderung?

Danke für eine Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.07.2018 09:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen kommt in einem solchen Fall zumindest aufgrund der anhaltenden Geräuschbelästigung eine Mietminderung in Frage. Wie hoch diese ausfallen kann und wie das im Streitfall ein Gericht sehen würde, lässt sich jedoch vorab aus der Ferne nicht abschließend klären. Wir würden Ihnen daher dazu raten, eine Rechtsberatung von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt in Anspruch zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Joop0623 am 15.07.2018 12:21

Guten Tag.

Ich habe eine Mieterin, welche mit einem Gegendtand nach mir geworfen hat. Es gibt Zeugen hierfür. Außerdem wurde ich mehrmals angemaßt, was ich natürlich mir verboten habe.

Anzeige habe ich erstattet. Hinzu kommt ein Blankziehen eines Shirts vor unseren Augen. Das macht uns sehr zuschaffen....

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Denise am 14.07.2018 10:09

Hallo!

Unser Nachbar hat uns gedroht, weil wir angeblich den Hausflur nicht putzen würden. Jetzt hat die Vermieterin plötzlich Terror mit Klingeln und sehr lautem Klopfen gemacht. Danach hatte sie etwas von Kündigung gebrabbelt als sie wieder runter ging.

Wir putzen jede Woche, kann sie uns trotzdem Kündigen? Das ist doch dann nicht gültig, schon gar nicht weil wir ja putzen... Und muss man die Tür öffnen wenn der Vermieter unangemeldet vor der Tür steht?

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Immowelt-Redaktion am 16.07.2018 10:11

Hallo Denise,

selbst wenn sich ein Mieter einmal nicht an die Hausordnung gehalten hat, ist das nicht sofort ein Kündigungsgrund. Hierzu müsste derjenige den Hausfrieden schon längerfristig empfindlich stören. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihre Situation aus der Ferne nur schwer abschließend beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Konfliktfall raten wir daher zu einem Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Denise am 16.07.2018 16:48

Danke sehr für diese Auskunft. Das beruhigt mich sehr.

Fragender am 11.07.2018 01:41

Kann die Miete nicht mehr bezahlen und habe schon Nachmieter die ab dem 15. übernehmen wollen. So schulde ich dem Vermieter nur die Hälfte der Miete. Kann er mir dies untersagen und die komplette Kaution in Anspruch nehmen? Wenn ja, und er den Nachmieter nicht annimmt, trotz Liquidität, kann ich weitere drei Monate drin bleiben, Mietfrei, um die Kaution nicht zu verlieren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.07.2018 11:33

Hallo Fragender,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Vermieter ist nicht gezwungen, einen Nachmieter zu akzeptieren - auch wenn dieser zahlungsfähig ist. Zudem ist er berechtigt Mietrückstände durch die Kaution auszugleichen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können, auch weil wir die genauen Umstände nicht kennen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lugauer am 07.07.2018 14:17

Ich habe eine fristlose Kündigung erhalten, bin nach 1 Monat ausgezogen. Nun fordert der Vermieter Schadenersatz bis zur weiteren Vermietung in Höhe der Miete mit Nebenkosten. Kann er Schadenersatz verlangen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.07.2018 09:20

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen kann er das, ja. Er muss allerdings auch selbst so schnell wie möglich einen geeigneten Nachmieter finden. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können, auch weil wir die genauen Umstände nicht kennen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heike Peters am 24.06.2018 12:59

Ich habe die Miete für Juni bezahlt, muss Rückstände ausgleichen. Kann mich der Vermieter trotzdem fristlos kündigen. Es wären 3. Monazsmieten aus zu gleichen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.06.2018 09:19

Sehr geehrte Frau Peters,

zahlt der Mieter seine Miete zwei Monate hintereinander gar nicht oder nur teilweise, rechtfertigt das eine fristlose Kündigung. Kündigt der Vermieter fristlos, hilfsweise aber auch mit gesetzlicher Frist, kann der Mieter durch die Nachzahlung der Miete zwar der fristlosen Kündigung entgehen. Die fristgerechte bleibt aber wirksam.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir Ihren konkreten Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten und empfehlen Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Amelie Sue am 24.06.2018 09:43

Hallo, folgende Situation. Ein Haus mit zwei Wohnungen. Unten ein Ehepaar berufstätig, Frau arbeitet als tagesmutter sprich dort gehen viele Familien ein und aus. Oben vermietet Familie mit 5 Kindern nicht berufstätig Jetzt das Problem. Der älteste von oben nimmt Drogen offen auf der Wiese neben dem Haus. Stiehlt Fahrräder am Bahnhof stellt sie vors Haus. Bedroht in der Nachbarschaft lebenden Kinder und Jugendlichen. Sachbeschädigungen (kleine) gehen auch auf sein Konto. Die Familie von oben ist sehr sehr laut, ständig laute Musik ( bushido und solche Texte), Geschrei der Eltern, weinen der Kinder streiten der Kinder, Möbel Lärm ( Stühle und Tische schieben), Staubsaugen auch um 23 Uhr usw. Es gab schon mehrere Meldungen aus der Nachbarschaft beim Jugendamt und Polizei. Die Situation bleibt gleich und der Vermieter hilft auch nicht. Können wir als Nachbarn was machen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.06.2018 09:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Grunde wäre es in der Tat Sache des Vermieters hier einzuschreiten. Eine anhaltende Störung des Hausfriedens kann durchaus ein Kündigungsgrund sein. Andere Mieter könnten beispielsweise aufgrund der Lärmbelästigung ihrerseits die Miete mindern. Ob das in Ihrem Fall möglich ist und falls ja, in welchem Umfang, können wir aus der Ferne leider nicht abschließend beurteilen. Wir können Ihnen insofern nur dazu raten, eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen. Diese erhalten Sie beim örtlichen Mieterverein oder direkt beim Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eva am 07.06.2018 21:25

Was macht man, wenn der Mieter "untergetaucht" ist, von der Polizei gesucht wird und nur mehr selten und sporadisch die Wohnung aufsucht, (die verwahrlost und verschmutzt ist und seit 3 Monaten nicht mehr bezahlt wurde), also keine Möglichkeit besteht, ihm ein Kündigungsschreiben zuzustellen ?

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Immowelt-Redaktion am 08.06.2018 08:53

Hallo Eva,

grundsätzlich könnten Sie in einem solchen Fall ein Einwurf-Einschreiben abschicken. Der Postbote wirft das dann in den Briefkasten und bestätigt das. Darüber hinaus bleibt Ihnen nur noch das Mittel der Räumungsklage. Eine solche können Sie beim Amtsgericht vor Ort anstreben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hasi am 02.06.2018 10:47

Hallo, darf ein Vermieter dem Mieter fristlos kündigen wenn der in die Wohnung des Vermieters sich Zugang verschafft hat und Geld gestohlen hat? Und der Mieter keinen mietvertrag hat.

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Datrox am 03.06.2018 13:24

Hallo, natürlich kann der Vermieter einem Mieter in diesem Fall fristlos kündigen. Da hilft auch die Behauptung, Geld gestohlen zu habe, nichts.


Hasi am 03.06.2018 16:11

Danke für die Antwort, reicht da eine mündliche Kündigung oder sollte sie schriftlich erfolgen, sie wohnen in einem Haus.


Immowelt-Redaktion am 04.06.2018 10:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Vermieter und Mieter durch Verschulden des Mieters unwiederbringlich beschädigt ist, kommt eine fristlose Kündigung unter Umständen in Frage. Diese sollte am besten schriftlich erfolgen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

bhv am 30.05.2018 15:14

guten tag.mein vermieter stand heute vor der tūr und verlangt nach seinem geld.da er engländer ist versteht er mich nicht und ich ihn auch nicht.aber er will wohl mein schloss auswechsel.darf er das so ohne beschluss?

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Immowelt-Redaktion am 30.05.2018 15:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter darf seinen Mieter nicht einfach so aus der Wohnung werfen, er muss vorher ordentlich kündigen. Ein Wohnungsschloss darf er immer dann austauschen, wenn er dem Mieter auch die Schlüssel aushändigt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht genau beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

HamburgHamburg am 24.05.2018 16:38

Hallo, darf ich als Vermieter dem Mieter die Haltung eines Kampfhundes/Listenhundes untersagen?

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Immowelt-Redaktion am 25.05.2018 09:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, die Haltung eines Kampfhundes muss ein Vermieter nicht dulden. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren individuellen Fall nicht genau kennen und ihn daher nur schwer beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

plagerrei am 17.05.2018 21:53

Mein Problem ist etwas länger.

Ich habe zum ersten Juni 2017 in Erfurt ein neues Arbeitsverhältnis angenommen, 2 Wochen im Hotel.

zum 15 Juni eine Wohnung angemietet mit Kündigungsverzicht Klausel von 18 Monaten.

Ich selber hatte aber nur einen Arbeitsvertrag von 9 Monaten, das lag der Wohnungsverwaltung/Makler und Mieter vor.

Ich selber bin somit auch direkt auf Arbeitssuche in der Umgebung von Erfurt gegangen und Deutschlandweit um nicht Arbeitslos zu werden.

Ich bekam zum 1.12.2017 ein Stellenangebot in Troisdorf/Köln das ich dann auch annahm und nach Köln umgezogen bin.

Ebenfalls habe ich den Mieter einen Nachmieter Angeboten, dieser hat in der Firma in Erfurt neu angefangen, mit dengleichen Vertrag nur neuer, Gehalt, und privater Lebenssituation. Ebenfalls wurden auch alle Unterlagen von ihm den Vermieter übergeben, Schufa, Arbeitsvertrag, Mieter Selbstauskunft etc.

Dieser Nachmieter wurde vom Vermieter abgelehnt.

Ich hatte den Nachmieter Angeboten die Gesetztlichen Mindestfristen zu erfüllen oder einen zumutbaren Nachmieter anzubieten.

Zumutbarer Nachmieter wurde oben gestellt. Dieser wurde abgelehnt.

Gesetzliche Mindestfristen wurde erfüllt durch Mietzahlung eines Monats und der Kaution die bei dem Vermieter geblieben ist.

Ich hatte mehrere Schriftwechsel mit der Hausverwaltung/Mieter bezüglich Lösungsfindung. Es gab kein Verleichsangebot lediglich die Forderung die Miete weiter zu zahlen, was ich nicht getan habe. Und der Forderung einen Makler zu beauftragen den sie bestimmen.

Aktuell habe ich den zweiten Brief des Anwalts der Hausverwaltung bekommen, mit der Forderung die offenen Beträge zu begleichen ohne einer Vertragsauflösung.

Mehrmalige Angebote der Schlüßel Übergabe wurden verweigert, Bitten um zumutbare Gegenvorschläge wurden nicht beantwortet.

Frage ist gibt es hier für ähnliche Fälle gewonnene Prozeße als Referenz mit aktuellen Gesetzestext ?

Weil ich gehe davon aus das es hier zu einem Gerichtsprozeß kommen wird. Obwohl der Vermieter die Möglichkeit hatte

mit Gewinn (Nachmieter), oder akzeptieren der Gesetzlichen Mindestregelung und anschließender Neuvermietung hätte rauskommen können, anstatt einen Prozeß anzustreben.

Außerdem habe ich mehrmals Angeboten meinen Finanzen offenzulegen, um zu Beweisen das ich mir eine Doppelt Belastung nicht leisten kann.

Mich interessieren hier Deutsche Referenz Urteile mit ähnlichen Hintergrund die gewonnen wurden seitens des Mieters.

Bezogen auf Treu und Glaube, Zumutbarkeit etc.

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Immowelt-Redaktion am 18.05.2018 12:46

Hallo plagerrei,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Grundsätzlich ist es in der höchstrichterlichen Rechtsprechung anerkannt, dass ein zeitlich befristeter Kündigungsverzicht wirksam im Mietvertrag vereinbart werden kann. Dabei müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Zum einen muss es ein beidseitiger Kündigungsverzicht sein, zum anderen beträgt die Maximaldauer vier Jahre minus Kündigungsfrist - das heißt, dass das Mietverhältnis nach allerhöchstens vier Jahren beendet werden können muss. Bei einer dreimonatigen Kündigungsfrist darf der Kündigungsausschluss demnach nur 3 Jahre, 9 Monate betragen.

Sofern in einem Vertrag ein beidseitiger Kündigungsverzicht über einen kürzeren als den maximal zulässigen Zeitraum vereinbart wurde, ist diese Vertragsklausel grundsätzlich erst einmal wirksam, eine Abänderung bedürfte dann einer entsprechenden Willenserklärung beider Vertragsparteien.

Ob der Kündigungsverzicht in Ihrem Fall wirksam vereinbart wurde, können wir ohne genaue Kenntnis des Vertrags und der Umstände aus der Ferne allerdings nicht abschließend beurteilen, möglicherweise könnte sich aus anderen als den genannten Aspekten eine Angreifbarkeit ergeben. Deshalb raten wir Ihnen daher, einen Fachanwalt für Mietrecht oder einen Mieterverein zu konsultieren, um dies prüfen zu lassen. Sofern die Vereinbarung wirksam ist, dürfte allerdings ein Bezug auf Treu und Glauben alleine die Klausel nicht aus der Welt schaffen. Der BGH hat vor einiger Zeit in einem Mietrechtsurteil - wenn auch in einem etwas anderen Zusammenhang - ziemlich überheblich klingend geurteilt: Geld hat man zu haben, für Geldforderungen habe jedermann ohne Rücksicht auf ein Verschulden für seine finanzielle Leistungsfähigkeit einzustehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Binsehr am 16.05.2018 22:05

Hallo, ich habe ein Problem: Jobcenter hat meine Mietkaution noch nicht bezalht. Ich bin am 01.03.2018 umgezogen und habe schon meine Mieten pünktlich bezahlt aber das dauert, die Mietkaution zu bezahlen. Meine Frage: Kann der Vermieter fristlos kündigen? Er hat mir gesagt, daß er mir einen Vermahnung schicken wird. Und Jobcenter sagt, daß wir in dieser Woche die Mietkaution bezahlen. Bitte Antworten Sie mir...

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Immowelt-Redaktion am 17.05.2018 09:05

Hallo Binsehr ,

leider ist es tatsächlich so, dass die Nichtzahlung der Kaution ein Grund für die fristlosen Kündigung sein kann (§ 569 Abs. 2a BGB). Sie sollten also beim Jobcenter massiv Druck machen, dass die Mietkaution zügig überwiesen wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bologneser6110 am 13.05.2018 03:20

Hallo, darf ich als Vermieter eine Wohnung fristlos kündigen, wenn nachweislich Drogen verkonsumiert werden?

Danke im Voraus für die Antwort !

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Immowelt-Redaktion am 14.05.2018 09:38

Hallo Bologneser6110,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ob eine fristlose Kündigung zulässig ist, kommt immer auf die Umstände des Einzelfalls an. Im BGB (§ 543) heißt es hierzu: "Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann."

Ob im Falle von Drogenkonsum - unabhängig von etwaigen strafrechtlichen Askepten - eine fristlose Kündigung zulässig wäre, dürfte also davon abhängen, ob sich aus dem Drogenkonsum erhebliche Pflichtverletzungen hinsichtlich des Mietverhältnisses ergeben. Wenn der Mieter z.B. gelegentlich in seiner Wohnung berauschende Pflanzenteile inhaliert, ohne andere Bewohner des Hauses dabei zu stören, dürfte sich hieraus wohl eher nicht ein Grund für eine fristlose Kündigung finden lassen. Bewahrt er hingegen eine nicht unerhebliche Menge an Drogen in seiner Wohnung, auf, so überschreitet dies die Grenze vertragsgemäßen Gebrauchs und vestößt gegen mietvertragliche Obhutspflichten, was eine Kündigung rechtfertigen kann, entscheid der Bundesgerichtshof (Az.: VIII ZR 49/16).

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Landei1983 am 21.04.2018 02:19

Hallo liebes Team, ich habe eine Frage (oder mehrere), die mich beschäftigen. Ich wohne seit fast 4 Jahren in meiner Wohnung. Ohne große Probleme. Im vergangenen Jahr hatte ich meine Terrasse gestaltet und auf die Umrandung Holzkisten gestellt. Ich wusste nicht, dass ich das nicht darf (da die Umrandung nicht mein Eigentum ist). Der Vermieter hatte mir dann einen Brief geschrieben, mit der Bitte, diese zu entsorgen. Was dann auch passierte. Hier meine erste Frage: war das bereits eine Abmahnung? Dieses Wort fiel nicht in dem Schreiben und der Brief wurde auch normal zugestellt.

Das zweite Anliegen: vor ca.3 Monaten erhielt ich nochmal einen Brief, mit dem Hinweis, das laut Mietvertrag die Miete immer zum 3.jeden Monats gezahlt werden soll. Ich hatte ca.2 Monate die Miete vollständig, aber zu spät überwiesen. Inzwischen läuft der Dauerauftrag. Es gibt keine Mietrückstände oder etwas dergleichen. Auch in diesem Schreiben stand nicht das Wort „Abmahnung“ und der Brief kam auf normalen Postweg.

Gelten diese Briefe dennoch als Abmahnung? Ich habe jetzt ein wenig Angst, dass der Vermieter sowas sammelt und dann einfach kündigen kann, obwohl alles in Ordnung ist. Geht das? Sind meine Bedenken berechtigt?

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Immowelt-Redaktion am 23.04.2018 08:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob auf einem Schreiben das Wort Abmahnung steht oder nicht. Im Mietrecht versteht man unter einer Abmahnung eine Erklärung des Vermieters, in der der Mieter dazu aufgefordert wird, ein bestimmtes Verhalten einzustellen oder eine bestimmte Handlung vorzunehmen. Wenn der Mieter dem dann nachkommt, hat das allerdings keine weiteren rechtlichen Konsequenzen. Aus zwei Abmahnungen folgt nicht, dass der Vermieter einfach kündigen kann, wenn der Mieter seine Pflichten aus dem Mietvertrag nicht verletzt.

Zu den beiden von Ihnen genannten Fällen: Wenn ein Mieter eine Terrasse mitgemietet hat, kann er auf dieser durchaus auch Holzkisten stellen. Natürlich ist die Terrasse nicht sein Eigentum, aber das ist die Mietwohnung selbst beispielsweise auch nicht. Zu Ihrem zweiten Anliegen: Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs gilt die Miete dann als pünktlich gezahlt, wenn der Mieter sie am dritten Werktag eines Monats überweiset. Es kommt nicht darauf an, wenn das Geld tatsächlich dem Vermieterkonto gutgeschrieben wird (Az.: VIII ZR 222/15).

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heidi am 05.04.2018 23:38

Mein Vermieter drohte mit Kündigung falls er noch einmal zigarettenrauch im hausgang riechen würde.Ich rauche seid 7Monaten nicht mehr er seid 3 Monaten. Aber wenn ich Besuch bekomme rauchen die manchmal.

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Vicky am 10.03.2018 11:37

Unserem Mieter wurde September 2017 fristlos gekündigt, da wir die Mietwohnung in einem verwahrlosten Zustand vorfanden.Jetzt endlich würde er ausziehen, aber er hat uns noch keinen festen Auszugstermin genannt, nur evt .den 15.03.2018 vorgemerkt (mündlich). Die Miete hat er auch nur zur Hälfte in diesem Monat bezahlt, mit der Begründung er hätte in der neuen Wohnung schon Miete bezahlen müssen und da er evtl den 15.03.18 auszieht ist es aus rechtl. Sicht, dass er uns nur die Hälfte er Miete bezahlen müsste.

Unsere Information nach müsste er uns 1. schriftlich Auszugsdatum mitteilen. 2. Schlüsselübergabe vereinbaren und 3. die Miete für den Monat März voll zahlen.

Unsere Vermutung ist, dass er uns auch die verwahrloste Wohnung hinterlässt.Was können wir tun um ihm nichts ungerechtes zu tun, denn finanziell ist er wohl auch nicht mehr gut gestellt, denn er hat beim Betreuungsamt Nachfrage auf Beihilfe gestellt (gesundheitl. Gründe)

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Immowelt-Redaktion am 12.03.2018 09:26

Hallo Vicky und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Mieter ist generell nicht zwingend verpflichtet, schriftlich ein bestimmtes Auszugsdatum mitzuteilen. Die Schlüsselübergabe findet meist nach Absprache zwischen Mieter und Vermieter statt, ein bestimmtes Prozedere ist auch hier nicht vorgeschrieben. Bezüglich der Monatsmiete für März stellen sich einige Fragen, die wir aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Unter anderem, ob die ursprüngliche fristlose Kündigung überhaupt wirksam wäre. Die bloße Verwahrlosung der Mietwohnung reicht als Grund für eine fristlose Kündigung oft nicht aus. In diesem Fall wäre das Mietverhältnis seither einfach weitergelaufen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, das Kündigungsschreiben einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund vorzulegen und die Situation dort zu schildern. Alternativ können Sie sich natürlich mit dem Mieter auch einfach gütlich und möglichst unbürokratisch einigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Josine am 08.03.2018 14:19

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich werde mich bei Haus und Grund informieren.

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josine am 07.03.2018 14:21

Ich habe meiner Mieterin nach dem Sonderkündigungsgesetz zum 30.06 2018 gekündigt. Jetzt provoziert sie mich wo sie kann. Zuletzt hat ihr Hund in meinen Gartsen 18 Hundehaufen hinterlassen. Auf Einschreiben mit Rückantwortreagisert sie nicht. Ich bin

alleinstehend und weiß nichst weiter. Kann ich sie fristlos kündigen nach diesem Vorfall?

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Immowelt-Redaktion am 07.03.2018 14:55

Hallo Josine und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein solches Verhalten des Mieters könnte unter Umständen tatsächlich ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Abschließend beurteilen können wir das aus der Ferne jedoch nicht. Hierzu empfehlen wir eine Rechtsberatung. Diese erhalten Sie von einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Balou am 06.03.2018 17:35

Vielen Dank für die Antwort wir haben einen Anwalt eingeschaltet und weitere Schritte eingeleitet!

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BALOU am 05.03.2018 15:47

Vielen Dank für die Antwort, das meiste haben wir darüber schon in Erfahrung gebracht nur nicht wie bekomme ich Kenntniss darüber wo die Dame abgeblieben ist??? Einwohnermeldet darf keine Auskunft geben?! Wir haben keine Möglichkeit die Kündigung zuzusenden nur über das Amtsgericht und das dauert, leider. Anwalt ist informiert nur bis Termin folgt vergeht Zeit und Geld es fehlen schon drei Monatsmieten und bestimmt folgen noch etliche da wir ja auch nicht weiter vermieten können da sie noch Mieterin ist! Ich bin so enttäuscht und richtig wütend

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Immowelt-Redaktion am 06.03.2018 17:18

Hallo Balou,

einen Rechtsanwalt einzuschalten ist ein guter Schritt. Er kann Ihnen am besten Auskunft geben, wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können. Wir selbst dürfen keine individuelle Rechtsberatung leisten und können insofern leider nicht weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Balou am 04.03.2018 16:32

Wir sind auf der Suche nach unserer Mieterin?! Seit Dezember keine Miete sie hat nichts schriftlich bemängelt oder gar gekündigt! Einfach laut der Nachbarn schon im Januar ausgezogen. Wir haben eine Mail vom Bruder bekommen aus der hervorgeht das sie krank auf Reha wäre?! Bekommen aber keine Antwort auf unsere Fragen und mail? Was tun die Wohnung steht leer wir kommen nicht rein und das Geld ist weg

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Immowelt-Redaktion am 05.03.2018 10:39

Hallo Balou,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn der Mieter bereits zwei Monatsmieten oder mehr im Rückstand ist, können Sie fristlos kündigen. Zudem können Sie den Weg der Räumungsklage gehen.

Einen ausführlichen Ratgeber zum Umgang mit solchen Fällen finden Sie in unserem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/mieter-weg-miete-futsch-was-tun-gegen-mietnomaden.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Um das weitere Vorgehen abzusprechen, empfehlen wir Ihnen sich an einen Eigentümerverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

COOL-MASTER am 01.03.2018 16:30

Das liest sich alles ganz toll. Nur, die Gesetze sind alle klar und deutlich, aber das nutzt mutmaßlich nichts oder sehr wenig wenn die Richter sich daran halten!!! Es sagte mit eine Richterin von einem Amtsgericht auf meinen Einwand: "Wir haben 30 Zeugen die bezeugen das wir Recht haben" Ach lieber Herr.....diese Liste streiche ichganz schön zusammen oder glauben Sie das ich und Ihr Anwalt Lust haben, diese alle zu hören! Und ausserdem, beim Landgericht ist für Sie sowieso Schluss und vorher müssten sie noch ca. 1 5stellige Summe investieren! Das ist das was in Deutschland "Gang" und "Gäbe" ist. Mietnomaden können machen was sie wollen und damit einen Schaden von jährlich ca. 2 Mill. verursachen. Ich möchte einen Vermieter kennenlernen, der "Glück und Gerechtigkeit" erfahren hat? Gibt es diesen? Ichglaube nicht!

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Shannon am 01.03.2018 00:53

Ich habe ein riesen Problem und zwar hat mir der Vermieter nach einem Monats mietruckstand gekündigt und war sogar unerlaubt in meiner Wohnung, hat sogar den zweit Schlüssel entwendet! Abwohl ich mit dem gesprochen habe und zugesichert habe das er sein Geld bekommt {Jan und Feb}! Heute hab ich erfahren das er sogar meine kompletten Sachen aus der wohnung geräumt hat [entsorgt]?.? Darf er den sowas einfach so machen? Ich stehe nun auf der Str und weiß nicht mal wo meine Sachen sind! Bei WhatsApp wurde ich geblockt.

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Immowelt-Redaktion am 01.03.2018 10:05

Hallo Shannon,

eine fristlose Kündigung wegen Mietrückstand ist laut Bürgerlichem Gesetzbuch nur möglich, wenn der Mieter seine Miete mindestens zwei Monate hintereinander gar nicht oder nur teilweise zahlt. Dabei muss der Rückstand laut Bürgerlichem Gesetzbuch einen „nicht unerheblichen Teil der Miete" ausmachen. Oder: Wenn der Mieter seine Miete über einen längeren Zeitraum unregelmäßig oder nur teilweise zahlt, so dass der Rückstand die Höhe von zwei Monatsmieten erreichen ( § 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB).

Wir würden Ihnen empfehlen, sich an einen Mieterverein vor Ort zu wenden oder aber einen Fachanwalt für Mietrecht zu kontaktieren. Diese können Ihnen direkt in Ihrem individuellen Fall weiterhelfen. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Jutta am 26.02.2018 11:04

Wir haben dem Vermieter wegen Wohnungsverwahrlosung , dass die Bausubstanz gefährdet oder andere beeinträchtigt wurdefristlos im September 2017 kündigen müssen. Nun kam uns zu Ohren , dass der vermieter am 1.3.2018 auszieht ohne es vorher anzukündigen. So leiben wir auf allen Räumungskosten und Entsorgungskosten sitzen, da der Mieter behauptet die Möbel wären nicht ihm , was auch richtig ist, denn alle Möbel waren in der Wohnung nur in gutem zustand was nunn nicht mehr der fall ist. Was müssen wir nunn beachten und wie können wir vorbeugend handeln, das alles in 2 Tagen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 08:24

Hallo Jutta und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Mieter die Möbel derart beschädigt hat, dass sie nur noch entsorgt werden können, können Sie unter Umständen einen Teil der Kaution einbehalten oder den Mieter sogar auf Schadensersatz verklagen. Ob und in welchem Umfang das möglich ist, können wir aus der Ferne aber nur schwer beurteilen. Im Streitfall raten wir Ihnen daher zur Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Matz69 am 26.02.2018 07:51

Hallo, ich habe dem Mieter vor 4 Monaten , zum 31.1.2018 gekündigt, da ich das Haus zum 01.3.2018 verkaufen will. Jetzt schreibt er per WhatsApp, dass die Kündigung nicht rechtens wäre, da er sie nicht unterschrieben hat. Es wohnt der Erwachsene Sohn mit im Haus, der nicht im Mietvertrag aufgeführt ist und der Mieter heizt nicht richtig, da er kein Holz hat für die holzzentralheizung. Ich hab angst´ dass mir Heizung bzw. Wasser einfriert bei diesen Temperaturen. Wenn er heizt, dann mit pressspan, was die Heizung kaputt macht. Kann ich wegen der Verletzung, Sohn nicht im Mietvertrag u nicht heizen der Heizanlage, dem Mieter fristlos kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.02.2018 12:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Mieter kann seinen Sohn bei sich wohnen lassen ohne dass dieser zwingend in den Mietvertrag aufgenommen werden muss, das stellt keine Vertragsverletzung dar. Auch der geplante Verkauf der Wohnung ist kein Kündigungsgrund, ebensowenig wie falsches Heizen. Ein Kündigungsgrund wäre allerdings die bewusste Beschädigung der Mietsache. Ob dies in Ihrem Fall gegeben ist, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frank am 22.02.2018 11:13

Guten Tag,

ich habe eine Whg zum 01.02. vermietet und laut Vertrag ist die Miete zum 01.02. zu zahlen. Der Mieter hat bis jetzt weder Miete noch Kaution bezahlt. Auch hat er sich noch nicht den Strom umgemeldet. Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie mir Tipps für das weitere Vorgehen geben könnten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.02.2018 12:40

Hallo Frank und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut aktueller Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs genügt es, wenn Mieter die Miete am dritten Werktag eines Monats überweisen, auch wenn etwas anderes im Mietvertrag vereinbart wurde (Az.: VIII ZR 222/15). Dennoch entstünde in Ihrem Fall ein Mietrückstand, der allerdings noch nicht genügt, um eine Kündigung zu rechtfertigen. Insofern können Sie den Mieter aktuell nur abmahnen oder versuchen, das Gespräch mit ihm zu suchen. Zahlt der Mieter einen weiteren Monat nicht, rechtfertigt dies dann schließlich die Kündigung des Mietvertrags.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Klaus am 20.02.2018 15:50

Hallo

Erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Der Meinung war ich auch. Nun ist es aber auch noch so, dass der Vermieter verlangt, den Elektroherd außer Betrieb zu nehmen. Für mich eine inakzeptable Forderung, die den Vorfall meines Erachtens vollkommen aus dem Ruder fahren lässt.

MfG Klaus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.02.2018 08:41

Hallo Klaus,

eine solche Forderung wäre natürlich dann gerechtfertigt, wenn ein Defekt am Herd für den Vorgang verantwortlich gewesen wäre. Wenn dieser jedoch einwandfrei funktioniert, gibt es keine Grundlage für das Verlangen des Vermieters. Insofern empfiehlt sich vermutlich wirklich der Gang zu einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Klaus am 20.02.2018 15:19

Hallo

Es geht um folgendes. Ich habe mein Essen auf dem Herd unbeobachtet gelassen und wurde anderweitig abgelenkt, so das es zu einem Anbrennen und starker Rauchentwicklung gekommen ist. Keinerlei weiterer Schäden.

Ist da schon eine Kündigung ohne eine Abmahnung des Miezverhältnisses seitens des Vermieters gerechtfertigt?

Danke im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2018 15:38

Hallo Klaus und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel ist ein einmaliger Vorfall wie der von Ihnen geschilderte kein Grund für eine Kündigung des Mietvertrags. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren fall aus der Ferne nicht genau beurteilen können. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sonnenschein am 09.02.2018 18:46

Meine Mieter haben seit über 8 Jahre unser 2-Familienhaus komplett gemietet.

Jetzt soll das Haus im Rahmen der Dorfsanierung abgerissen und neugebaut werden.

Gibt es für diese Sachlage ein Sonderkündigungsrecht für den Vermieter? Und wenn ja, worauf kann ich mich da beziehen (§?).

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.02.2018 09:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

soll ein Haus abgerissen und neu gebaut werden, können Vermieter eine sogenannte Verwertungskündigung aussprechen. Diese ist in der Regel dann wirksam, wenn sich das Haus in einem schlechten baulichen Zustand befindet, es nicht mehr aktuellen Wohnvorstellungen entsricht und eine Verbesserung des Zustands auch nicht durch eine Sanierung erreichbar ist. Dies ergibt sich aus § 573, Absatz 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wolfi am 08.02.2018 14:37

Das sind zwar alles gute und nützliche Tipps, wer so etwas aber schon einmal in der Praxis durchgezogen hat, der kann nur darüber staunen, wie verständnis- und rücksichtsvoll unsere Gesetzgebung und Justiz selbst bei gröbsten Verfehlungen immer noch zugunsten des Mieters ist.

auf Kommentar antworten

Bäckle am 04.02.2018 18:11

Was ist wenn man immer Wohngemeinschaft lebt ein Mietvertrag abgeschlossen hat die Mieterin aber Geld geklaut hat gibt’s da auch eine fristlose Kündigung???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.02.2018 11:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sollten sich die Mieter untereinander bestohlen haben, ist dies deren Angelegenheit, die mit dem Mietvertrag in keinerlei Verbindung steht. Steht aber einer der Mieter beispielsweise in einem Untermietverhältnis zu einem Hauptmieter, kann dies wiederum ein Grund sein, den Untermieter zu kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sanabell am 14.01.2018 22:02

Meine Mieterin hat nach meiner Abmahnung mit Kündigungsandrohung die Wohnung regulär gekündigt. Danach gab es eine erneute nächtlichen Lärmbelastigung durch ihren erwachsenen Sohn , der nachts um ca. 3.50 Uhr die Holztreppe hinunterpolterte, die Haustür aufriss und draußen mit Steinen warf und behauptete es seien dort Menschen die Musik machten (er hat seit einiger Zeit Wahnvorstellungen). Seitdem kann ich keine Nacht mehr ohne Schlaftabletten schlafen, obwohl inzwischen beide vorzeitig ausgezogen sind, d.h. den Hausrat bereits abgefahren haben, allerdings die Möbel noch nicht. Seit der ersten Auseinandersetzung ist mit der Mieterin keine Kommunikation mehr möglich weder mündlich noch schriftlich. Einen Schlüssel hat sie nirgends hinterlegt. Ich habe Angst, dass bei fallenden Temperaturen wieder eine Wasserleitung platzt, was ich so schnell gar nicht mitbekommen würde, da das Wasser in die Wände (Fertghaus) laufen würde. Sie hat nur ein geringes Einkommen, also jeder Schaden ginge zu meinen Lasten. Was kann ich tun? Ich habe den Eindruck, man ist als Vermieter der Willkür von Mietern total ausgeliefert!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.01.2018 10:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei größeren Verfehlungen des Mieters kommt unter Umständen auch eine fristlose Kündigung in Frage, notfalls mit einer Räumungsklage. Einreichen können Vermieter diese beim zuständigen Amtsgericht. Ob Sie damit erfolgreich wären, können wir allerdings aus der Ferne leider nur schwer beurteilen. Wir würden Ihnen daher eine Rechtsberatung empfehlen. Diese erhalten Sie beispielsweise bei einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Paulinchen2001 am 09.01.2018 07:20

Es handelt sich um meinen Freund

Die Wohngesellschaft hat den Mietvertrag mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten gekündigt

Nur weil er Schwerhörig ist

auf Kommentar antworten

Paulinchen2001 am 09.01.2018 07:17

Hallo habe eine Frage

Darf man jemand kündigen, nur weil er

Schwerhörig ist.Und das Kabelnetz kündigen??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

natürlich ist Schwerhörigkeit kein Kündigungsgrund, nein. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die genauen Umstände des Einzelfalls nicht kennen und aus der Ferne daher nur schwer beurteilen können. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dietrich am 12.12.2017 18:45

Bitte um Hilfe und Rat.

Hallo,wir wohnen seit 4 Monaten in einem EFH mit Grundstück zur Miete.

Vor und beim Vertragsabschluss wurde gefragt ob wir ein Carport bauen dürfen,was zugestimmt wurde.

Wir haben uns dann für eine Fertiggarage (Blech,ohne Fundament) im Desing des Hauses entschieden und diese hinter dem Haus auf dem Grundstück (Wiese) errichtet.

Sie ist von der Strasse aus nicht zu sehen und Nachbarn stören sich nicht daran.

Jetzt droht der Vermieter mit Kündigung,wenn wir die Fertiggarage nicht wieder entfernen.

Was wir irgendwo nicht einsehen.

Der Vorschlag,der entfernen bei Beendigung der Mietsache wurde nicht angenommen.

Ein Carport wäre erlaubt,aber eine Fertiggarage nicht ?!

Ist das nicht entfernen ein Kündigungsgrund?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.12.2017 08:35

Hallo Dietrich und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn dem Mieter der Bau eines Carports gestattet wurde und er errichtet dann eine Garage, handelt es sich dabei um eine bauliche Veränderung an der Mietsache ohne Zustimmung des Vermieters. Eine solche kann unter Umständen auch ein Kündigungsgrund sein. Wenn Sie die Garage nicht entfernen wollen, würden wir Ihnen daher eine Rechtsberatung empfehlen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Boots Hain am 09.12.2017 00:09

Hallo. Ich hoffe Sie können mir helfen.

 

Ich und meine Familie sind in neue Wohnung umgezogen. Wir sind hier nur fast 2 Monate in die Wohnung. Ich weiss nicht was mein Fehler beim Jobcenter aber der Vermieter hat die Miete nicht bekommen. Sie hat die Kaution aber die Miete und Nebenkosten hat sie nicht. Am Montag gehe ich zur Jobcenter.

 

Mein Problem ist sie hat geshrieben. " Wir bitten sie diese Summe unverzüglich bis zum 14.12.2017 auf unserer Konto einzuzahlen.

Hiermit sprechen wit Ihnen die fristlose Kündigung zum 10.01.2018 aus.

 

Der Vermieter hat uns gekündigt.

 

Ich weiss es nicht aber ich glaube sie hat uns gekündigt wegen gestern. Ich erkläre dazu.

 

Gestern war der Telekom Tekniker hier. Die Leitung für Telefon und Internet ist kaputt. Der Tekniker möchte uns provisorisch. Leider haben wir kein Tür Schlüssel im Keller zur garten. Ich habe mein Vermieter gefragt und sie antwortet das der Schlüssel ist bei der Nachbarn. Aber ich möchte meine Nachbarn nicht sprechen weil wir zu uns sofort gemeckert den erste Nacht. Ich habe mein Vermieter gesagt ich möchte nicht zu den Nachbarn gehen und den Schlüssel zu haben. Aber Vermieter hat gesagt ich muss befreundlich sein. Dann Mein Mann hat den Vermieter, wir haben kein Telefon und Internet. Das ist die Aufgabe des Vermieters. Warum sollen wir den Nachbarn befreundlich sein? Der Vermieter hat nicht geantwortet dann mein Mann hat geschrieben " wir gehen zur Mietverein".

 

Dann heute abend haben wir gesehen jemand, die Kinder des Vermieters hat unsere Briefkasten einen Brief geshickt.

 

Meine Frage ist der Vermieter haben Rechts um uns zu fristlose Kündigen?

 

Jobcenter bezahlt uns die 3 Monate Miete aber weiss nicht was los ist.

 

Bitte helfen Sie mir. Ich möchte gerne ein Antwort von Ihnen bekommen.

 

P.S Ich schreibe nicht so gut Deutsch. Ich hoffe Sie haben verstanden.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Familie Hain

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Immowelt-Redaktion am 11.12.2017 09:39

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich ist eine fristlose Kündigung laut Gesetz dann gerechtfertigt, wenn der Mieter seine Miete mindestens zwei Monate hintereinander gar nicht oder nur teilweise zahlt. Allerdings: Wenn der Mieter binnen zweier Monate, nachdem ein gerichtlicher Räumungstitel rechtskräftig wurde, die Rückstände begleicht, wird die fristlose Kündigung unwirksam. Hat der Vermieter wiederum im Kündigungsschreiben hilfsweise auch ordentlich gekündigt, gilt die Kündigung mit der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Da Sie schon eine fristlose Kündigung erhalten haben, empfehlen wir Ihnen dringend die Beratung durch einen Mieterverein. Dort können Sie auch das Kündigungsschreiben vorlegen und es auf Wirksamkeit prüfen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Volker am 03.12.2017 20:21

Ich habe heute meine Schlüssel verloren. Mein Vermieter besteht darauf ihn wieder zu finden. Ich habe 5 Std. In der. Kälte gesucht keine Chance ihn zu finden . Ich habe nur einen bekommen. Jetzt droht er mit alle Türschlösser im Haus zu ersetzen oder er setzt mich vor die Tür. Es gibt aber eine Möglichkeit den Ersatzschlüssel mit seiner Genehmigung, über den Schlüsseldienst nachzuarbeiten. Aber er weigert sich.

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Marina am 30.11.2017 10:53

Guten Tag,

ich brauche dringend Ihren Rat.

Es geht darum das ich in August einen Mietvertrag unterschrieben habe, zu dem Zeitpunkt war ich im Ausland verheiratet, allerdings habe ich hier in Deutschland meine Unterlagen nicht bis dahin geändert, somit habe ich angegeben Ledig zu sein. Jetzt ist mein Partner aus dem Ausland bei mir mit eingezogen, das hat den Vermieter überhaupt nicht gepasst, die wollten es nicht Zustimmen, dass er bei mir einzieht. Danach habe ich die informiert, dass ich bereits im Ausland mit ihm verheiratet bin, danach wollten die eine Heiratsurkunde haben, diese habe ich den zugesandt. Hier begann, dann das richtige Problem, die Hausverwaltung hat mir eine Kündigung geschickt mit einer Frist von 3 Monaten, mit der Begründung, dass ich die arglistig getäuscht hätte und angegeben habe, dass ich ledig bin.

Hierzu, ja Ich habe angegeben, das ich ledig bin, ich hatte meine Unterlagen hier in Deutschland noch nicht umgeändert , ich dachte es wäre verkehrt mit einem Doppelnamen zu unterschrieben, wenn ich hier noch als unverheiratet gemeldet bin, man hätte mir gesagt, ich solle die Namesändedung u.s.w. dann in die Wege leiten, wenn mein Partner auch hier ist.

Zudem habe ich nun auch berufliche Problemen ich bin gelernte Bankkauffrau und durch Stellenabbau in der Bank bin ich nun Arbeitlos und er ist momentan geringverdiener.

Wie sollen wir bitte eine Wohnung finden? Ist das rechtens, dass die mir kündigen können ? Ich bin Mega verzweifelt ich weiß nicht was ich machen soll.

Mit freundlichen Grüßen

Marina

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Marina am 30.11.2017 11:39

Hallo Immowelt-Redaktion,

Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Marina


ulliz am 06.12.2017 16:00

Können Sie sich vielleicht vorstellen, dass sich der Vermieter durch Ihr Verhalten nicht nur an der Nase herumgeführt fühlt, sondern arglistig getäuscht?

Für ihn stellt es sich doch so dar:

Eine alleinstehende, ledige Mieterin bewirbt sich für eine Wohnung.

Nach Vertragsabschluss zieht ein unbekannter Mann mit ein.

Es stellt sich heraus das die Angabe Ledig gelogen war (dazu ist vollkomen egal was in irgendwelchen veralteten Papieren steht, es kommt einzig und allein darauf an ob es stimmt oder nicht stimmt. Noch nicht umgeschriebene Papiere deuten ja gerade darauf hin dass ein Täuschungsversuch beabsichtigt war)

Heirat im Ausland, dem Vermieter gegenüber verschwiegen, ist auch nicht gerade der vertrauenserweckendste Vorgang.

Nun verschlechtern sich die wirtschaftlichen Verhältnisse der Mieterschaft (gut, das konnte man vorher natürlich nicht wissen).

Aus Vermietersicht liegt also ein Vertragsverhältnis vor das sich nach einem guten Start von Ereignis zu Ereignis hin immer weiter negativ entwickelt.

Ich würde empfehlen, das ehrliche und offene Gespräch mit dem Vermieter zu suchen, um hier noch zu kitten und zu glätten was möglich ist. In dieses Vertragsverhältnis muss wieder Vertrauen hinein, sonst geht es vor die Hunde.

Wenn wirklich keine Täuschungsabsicht dahinterstand, sondern alles nur "dumm gelaufen ist", wird der Vermieter Verständsnis haben udn die Kündigung ggf. auch wieder zurücknehmen, so dass man sich Rechtsstreit, Räumungsklage und den ganzen Hassel erspart.

Wenn es ein ganz bewußter Täschungsversuch war, dann können Sie zwar auch versuchen, den Vertrag zunächst noch zu retten, aber Sie müssen davon ausgehen dass dieser Vermieter Sie letztlich so schnell wie irgend möglich versuchen wird loszuwerden, so bald er einen dazu geeigneten Anlass findet.

Beim nächsten Mietvertrag alles von Anfang an offen und ehrlich regeln, gleich sich und den Ehemann dem Vermieter vorstellen, und solche Probleme insgesamt dadurch vermeiden.


Marina am 06.12.2017 18:36

Hallo Ulliz,

Ja das ist leider, alles sehr blöd gelaufen und definitiv, war es von meiner Seite keine arglistige Täuschung.

Ich habe versucht mit meinen Vermiter darüber zu sprechen, ich habe Ihm sogar angeboten zu Ihn 100 km hin zu fahren mit meinen Mann und Ihnen in einem persönlichen Gespräch zu zeigen, dass es keine Täuschung war und ihm auch aufzuzeigen, dass das alles so nicht geplant war, mein Mann hat bis vor kurzem im Ausland gearbeitet und studiert, sein Plan war es dort sein Studium fortzusetzen, er hat dann hier ein Jobsngebot bekommen und hat dann beschlossen diesen anzunehmen.

Aber mein Vermiter möchte einfach keinen guten gemeinsamen Weg finden, ich finde es sehr schade, man kann sich das doch wenigstens einmal anhören, mag das dass es für Ihn alles komisch war, aber ich finde man kann jemanden wenigstens eine Chance geben, es klar zu stellen.

Das ist für mich alles sehr schlimm, ich wohne hier sehr gerne und ich habe es auch nicht gern Probleme zu haben. Jeztzt habe ich leider ein Faß an Problemen

1. keinen Job mehr

2. kündigung für die Wohnung erhalten

3. das ganze belastet einem psychisch

Es ist schwer so eine neue Wohnung zu bekommen und ich weiß einfach nicht mehr weiter.


Marina am 30.11.2017 10:55

*Ergänzung die Miete bekommen sie immer pünktlich von uns.


Immowelt-Redaktion am 30.11.2017 11:30

Hallo Marina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ob eine solche Kündigung rechtswirksam ist, ist zumindest fraglich. Denn: Laut Auffassung von Datenschützern ist die Frage nach dem Familienstand unzulässig, weil sie in den Bereich der Privatsphäre des Mietinteressenten eingreift. Abschließend rechtlich klären können wir die Sachlage allerdings nicht, zumal uns kein Fall Ihrer Art bekannt ist, der jemals vor einem Gericht gelandet wäre. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Eine solche würden wir Ihnen allerdings empfehlen. Es gibt sie meistens schon für einen geringen Unkostenbeitrag vom örtlichen Mieterverein. Dort erfahren Sie, ob und wie Sie gegebenenfalls gegen die Kündigung vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sai am 21.11.2017 10:58

Guten Tag !

Ich hab gerade ziemlich Stress wegen meinen Mietern !

Sie sind jetzt erst 4 1/2 Monate im Haus , haben aber noch nie Pünktlich bezahlt . Die erste Miete kam in zwei teilen . Im Mietvertrag steht der Erste drin . Können Sie nichr bezahlen erst am 15ten des Monats . Dem habe ich dan Mündlich zugestimmt . Aber auch am 15ten kommt die Miete nicht ! Heute ist der 21 und wieder keine Miete da . Dadurch ist mein Konto im Minus und es gingen einige Zahlungen zurück . Jetzt hab ich die ganzen Gebüren zu zahlen . Meinen Mietern ist das egal . Jetzt haben Sie mich überall geblockt . Sie sind Eingezogen ohne Kaution und haben dafür selbst Renoviert ( Tapeziert und Boden verlegt ) diese Renvovierungsarbeiten nehmen Sie jetzt als Grund um nicht Pünktlich Zahlen zu müssen ! Wenn das so weiter geht bringt mich das in die Insolvens , da ich auf die Miete angewiesen bin . Ich Vermiete schon weit unter Mietspiegel , da sie ja einwenig Investieren mussten für die Renovierung . Kann ich die Gebühren auf die Mieter umlegen ? Kann ich eine Mieterhöhung ansetzen schon nach 4 Monaten ? Wenn ja wie hoch dürfte die sein ?

Desweiteren wurde Mündlich vereinbart das Sie das Internet und TV Packet im Haus behalten . Eine Umschreibung ging nicht also sollten Sie es mit der Miete Überweisen . Das ist aber erst 1 x geschehen ! Seit 3 Monaten kommt nur die Miete . Kann ich das Internet einfach Abstellen ? Auf EMails etc wird nicht geantwortet . Sowohl Zahlungsaufforderungen als auch die Ankündigung das Internet ab zu stellen wurden Ignoriert .

Nicht nur Finanziel sondern auch Psychich geht mir das ganze langsamm echt an die substanz ! '

Externe Hilfe wie Anwalt , Haus&Grund etc kann ich nicht in Anspruch nehmen . Es fehlt einfach das Geld dafür !

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Immowelt-Redaktion am 21.11.2017 12:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut § 558 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist eine Mieterhöhung frühestens dann möglich, wenn die ursprüngliche Miete bereits 15 Monate bestanden hat. Diese Frist setzt sich zusammen aus eine Sperrfrist von zwölf Monaten und einer Frist von drei Monaten, in der der Mieter Zeit hat, sich zu überlegen, ob er die Mieterhöhung akzeptiert oder ablehnt.

Über die Betriebskosten umgelegt werden können nur solche Kosten, bei denen dies zuvor im Mietvertrag vereinbart wurde. Wenn der Vertrag für TV und Internet weiterhin auf ihren Namen läuft, können sie diesen natürlich auch entsprechend selbst kündigen.

Zahlt der Mieter dauerhaft die Miete nicht oder verspätet, kann das unter Umständen ein Kündigungsgrund sein. Je nach Umfang der Mietausfälle können Vermieter in einem solchen Fall sogar fristlos kündigen. Ob dies in Ihrem Fall möglich ist, können wir leider aus der Ferne nur schwer beurteilen. Bitte bedenken Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Um den Fortbestand oder die Kündigung des Mietverhältnisses zu regeln, würden wir daher zur Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein raten, auch wenn die Kosten dafür zunächst hoch erscheinen mögen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Amrhein Immobilien am 08.02.2018 14:56

Hallo, ich empfehle Ihnen, das Fehlverhalten Ihrer Mieter abzumahnen und bei Wiederholung ggf. zu kündigen. Auch ist es sinnvoll, in einem Vermieterverein einzutreten. Haus und Grund zum Beispiel. Dort bekommen gibt es auch rechtliche Beratung. Wenn Sie Ihren Mietern schreiben, dann nur mit Einschreiben/Rückschein oder Einwurf durch eine Boten, der den Einwurf mit seiner Unterschrift und Adresse bestätigt. Bei direkter Kontaktaufnahme zu Ihrern Mietern sollten Sie eine neutrale, ruhige Begleitung mitnehmen. Nicht nur als Zeugen, sondern zur Deeskalation. Viel Erfolg. R. Amrhein

johann79 am 09.11.2017 17:39

Hallo ich hätte da eine Frage .Ich vermiete seit vier Jahren eine Wohnung und hatte damals aus Kulanz keine Kaution verlangt,nun kommt es aber immer öfter zu unregelmässigkeiten bei der Mietzahlung . Meine Frage lautet also ob ich eine Kaution auch noch Nachträglich verlangen kann ? Ich bedanke mich für Hilfreiche Antworten schon im Voraus .

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Immowelt-Redaktion am 10.11.2017 08:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag keine Vereinbarung über eine Kaution getroffen worden ist, kann der Vermieter den Mieter auch nachträglich nicht zur Zahlung einer solchen verpflichten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MaliBlue18 am 08.11.2017 01:34

Ich habe folgende Frage: ich wohne seit November 2006 in meiner Wohnung und es hat immer öfter Spannungen mit dem Vermieter, der im gleichen Haus lebt gegeben. Ich habe die Wohnung teilmöbliert (mit mehreren Schränken, einem Küchentisch plus Stühlen, einer kompletten Küche und Lampen (

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Michelle1993 am 25.10.2017 13:06

Hallo ich habe da eine Frage ich habe eine fristlose kündigung bekommen da ich geldprobleme hatte und nur Teil miete bezahlen konnte. Ich habe mich auf die Suche nach einer neuen Wohnung gemacht. Wenn ich die übernehmen kann muss ich die mietrückstände trotzdem noch bezahlen trotz neuer Wohnung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.10.2017 13:22

Hallo Michelle1993,

das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sieht vor, dass Vertragspartner - also sowohl Mieter als auch Vermieter - ihren vertraglichen Verpflichtungen nachkommen müssen. Eine Hauptpflicht ist die Entrichtung der Miete. im Allgemeinen gilt: Gibt es Mietrückstände, erlischt auch durch einen Auszug nicht die Pflicht, diese Mietrückstände zu begleichen.


Michelle1993 am 25.10.2017 13:38

Also müsste ich die miete trotzdem weiter zahlen noch trotz vorraussichtlicher neuen Wohnung


Immowelt-Redaktion am 26.10.2017 08:33

Hallo Michelle1993,

die Miete für eine Wohnung ist im Allgemeinen so lange zu zahlen, bis ein Mietverhältnis beendet ist.


Michelle1993 am 26.10.2017 08:52

Kann man denn trotzdem in eine neue Wohnung ziehen wenn eine Zusage kommt. Würde mir das Sozialamt helfen beim begleichen des Rückstand?

Nina Fickert am 21.10.2017 10:37

Hallo kann der Vermieter kündigen weil wir nachgesehen hatten ob unter der holzdecke Schimmel ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2017 09:47

Sehr geehrte Frau Fickert,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das bloße Nachsehen, ob sich unter einer Holzdecke Schimmel befindet, rechtfertigt in der Regel keine Kündigung. Diese wäre aber unter Umständen dabei wirksam, wenn der Mieter im Zuge des Nachsehens die Mietsache beschädigt hätte. Ob dies der Fall ist, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Im Streitfall raten wir Ihnen daher zu einer Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Murat am 19.10.2017 16:38

Hallo Kann mein Vermieter unseren mieter eine Fristlose kündigung geben wen er Jeden tag Laute musik an macht Lärmbelästigung macht ich habe schon von 8 nachbarn unterrschriften gesammelt damit er raus Kommt wird das auch so Klappen nach Gesetz ich freue mich über eine Nachricht

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.10.2017 09:09

Hallo Murat,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ein Vermieter kann einem Mieter dann außerordentlich fristlos kündigen, wenn ihm die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht mehr zugemutet werden kann. Dabei kommt es darauf an, wie schwerwiegend die Pflichtverletzungen des Mieters sind. Bei Lärmbelästigungen sollte der Vermieter den Mieter zuvor allerdings abmahnen.

Allerdings können Sie Ihren Vermieter nicht dazu zwingen, dem lauten Mitmieter zu kündigen. Es ist allerdings ratsam, dass Sie Ihrem Vermieter die von dem lauten Mitmieter ausgehenden Belästigungen möglichst detailliert schildern, damit dieser tätig werden kann. Unter Umständen ist es auch möglich, die Miete wegen der Lärmbelästigungen zu mindern - auf ein persönliches Verschulden des Vermieters kommt es dabei nicht an. Sollten Sie dies in Erwägung ziehen, sollten Sie aber einen Fachanwalt für Mietrecht oder den Mieterverein hinzuziehen, denn das Druckmittel Mietminderung kann schnell nach hinten losgehen, wenn sich später herausstellt, dass die Minderung ungerechtfertigt oder zu hoch war.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Blubblab am 27.09.2017 05:46

Guten Tag, kann der Vermieter den Mieter fristlos kündigen wenn der Mieter auf Facebook sprich öffentlich seine Tochter sexuell anspricht, anmacht, Bsp ein Kommentar wie du solltest ein Vibrator nutzen welches dich erst nur befriedigen würde....

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.09.2017 09:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut BGB (§ 543) kann ein Vermieter unter anderem dann fristlos kündigen, wenn ihm die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann. Die sexuelle Belästigung der Tochter des Vermieters könnte ein solcher Grund sein. Abschließend können wir den Fall aber leider aus der Ferne nicht beurteilen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund in Anspruch zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michelle am 18.09.2017 17:49

seit 30.07.17(Einzugsdatum), haben wir neue Nachbarn, am 31.07.17(Sonntag) bohrte und hämmerte dieser den ganzen Tag, die Hausgemeinschaft aber nahm aus Kulanz darauf Rücksicht, wegen dem Neueinzug. Nun geht es aber fast täglich, das schon teilweise morgens um 03.14 Uhr die Wohneingangstür so dermaßen zugeschlagen wird, das bei uns(direkte Nachbarn) die Zimmertüren(Glas) vibrieren, an manchen Tagen wird bis zu 30-35 Mal die Eingangstür durch diese neuen Nachbarn extrem zugeschlagen, während der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeit, bohrt, hämmert und sägt er, das teilweise der dadurch enstehende Schmutz auf dem Balkon darunter oder bei uns landet, Wir haben uns nun schon das 3.Mal an den Vermieter gewandt, nach dem ersten Mal, wurde wohl ein Hausbesuch beim Verursacher vorgenommen, seitdem ist der Krach noch lauter, der Mieter unter dem neuen Mieter, hat sich ebendfalls an den Vermieter gewandt, einige aus dem Nebenhaus, hören auch den extremen Lärm. Ich möchte noch erwähnen, das ich nun nicht wegen einmal Tür zuschlagen zum Vermieter Kontakt aufnehme, aber so, wie es jetzt momentan abgeht, das kann nicht sein, wer weiß Rat? Kann ich schriftlich eine Mietkürzung ankündigen, oder sollte ich doch besser einen Anwalt einschalten, bis jetzt habe ich noch nichts weiter unternommen, außer den Vermieter informiert und die jeweiligen Lärmprotokolle abgegeben, ein persönliches Gespräch mit dem Nachbarn, wir fragten zweimal nach mehr Rücksicht, blieb auch erfolglos. Für jede hilfreiche Antwort, möchte ich mich schon bedanken!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.09.2017 08:56

Hallo Michelle und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei anhaltendem Lärm ist unter Umständen tatsächlich eine Mietminderung möglich. Eine solche Maßnahme ist allerdings nicht ganz ohne Risiko. Wenn der Vermieter die Mietminderung nicht akzeptiert, könnte er im schlimmsten Fall sogar versuchen, Ihren Mietvertrag aufgrund von Mietrückständen zu kündigen. Daher sollten Mieter die Miete im Idealfall immer in Absprache mit dem Mieter mindern, mindestens aber nach der vorherigen Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Weitere Informationen zur Mietminderung wegen Lärm finden Sie auch in diesem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/bohren-droehnen-rumgeschrei-dann-rechtfertigt-laerm-eine-mietminderung.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Blaufrau67 am 12.09.2017 09:34

Mein Freund wurde fristlos gekündigt, weil er schwerhörig ist. Er lebt seit 18 Jahren in der Wohnung,und die Kündigung ( 3Monate)

auf Kommentar antworten

Blaufrau67 am 11.09.2017 15:44

Hallo hab eine Frage,darf der Vermieter den Mieter kündigen, nur weil er schwerhörig ist???Bitte um Rat

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.09.2017 09:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, Schwerhörigkeit ist natürlich kein Kündigungsgrund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Streichardt am 09.09.2017 09:30

was tunen wenn eine Mieterin sich sexuell verhält gegen über einem Vermieter

auf Kommentar antworten

Isch am 10.09.2017 16:29

Nutzen? Verstehe die Farge nicht???


Immowelt-Redaktion am 11.09.2017 09:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ob dies eine fristlose Kündigung rechtfertigt, lässt sich aus der Ferne nur schwer beurteilen. Hier kommt es im Einzelfall sicher auch auf die Art und Dauer etwaiger Belästigungen an. Im Zweifel empfehlen wir daher hier die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

silvermausi am 09.09.2017 00:03

Ich bin inzwischen emotional am Boden,bin vor 3 Jahren in ein Haus gezogen Nähe Bhf. Klar war dass es hier zwischendurch immer wieder mal lauter wird, aussetyem sagte man mir fass eine Shisha Bar unter eröffnen wird. Dachte na gut die rauchen da, word ja wohl um 22- 23 Uhr dicht gemacht und wer Shisha raucht macht dies zur Enspannung . Denkste, bis nachts 4- 5 Uhr laute Musik, draussen vor der Tür, Gebrüll, lachen im Sommer von 18- 4Uhr morgens. 2Kahre habe ich gekämpft und war so glücklich dass der Bar endlich ein Regler vorgeschrieben wurde, mit der sie die Musik nicht mehr lauter machen konnte. Does hat mich etliche Anzeigen bei der Polizei die meist erst 2 Std später kam und etöiche Gespräche beim Gewerbeamt gekostet. Meone Whg und die Nachbarswohnung liegen auf einem ganz kleinem Flur der höchstens 2qm gross ist, sämtliche Mieter sind ausgezogen wg der Shisha Bar jetzt wo es einigermaßen ertragbar Ist, hat der Vermieter nebenan einen Jungen im Alter von 19- 20 einziehen lassen, die ganze Nacht werden die Türen geknallt, habe den Vermieter angerufen, es hat sich nichts geändert. Ganz im Gegenteil jetzt wird es noch aus Schikane gemachtHaustür, Windfangtür. Ich kann nicht mehr schlafe noch 2- 3Std mein Hund schlägt inzwischen sofort an furch fas ständige erschrecken, denn er hat auch ständig Leute da. Manchmal geht es bis zu 5Mal in der Nacht

Das ist der Dank, dass ich für seine Wohnung mit, das Wohnverhältnis erhöht habe

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CyS am 06.09.2017 17:53

Hallo

Meine Nachbarin unter mir hat 4 Kinder es kommt schon mal vor das es dann lauter wird bei Geburtstagen oder wenn Familie kommt auch am Abend schon einmal. Ihr Mann Arbeitet bis spät und wenn die Kinder Möbel bekommen geht das nur am Abend diese hoch zu bringen bei 3 Kinderzimmer dauert das schon mal trotz Freunde.Jetzt haben die Nachbarn gemault weil es zu laut wäre und zu oft .Der Vermieter ist älter und der Enkel ist Hausverwalter seid 7 Jahren jetzt und er wirft sie raus weil auch Nachbarn gegen diese Familie ist.Ich Wohne direkt über ihnen und Höre nichts oder wenig ,sie sollen bis 31,09 Auziehen und er sagt sogar ich werfe sie auf die Straße das kann er machen.Die haben Agst und finden keine Wohnung in der kurzen zeit ,Was und wie kann man da Helfen .Ich habe Angst vor ihm und sag nichts mehr trotz Mieterbund kann ich nichts machen gegen das defekte Dach mit Asbest Wellplatten und ich bin schwer Lungenkrank.können wir da was machen.?

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Immowelt-Redaktion am 07.09.2017 09:42

Hallo CyS,
trotz anhaltender Ruhestörung kann Ihr Vermieter der Familie nicht einfach so kündigen, üblicherweise ist eine vorherige Abmahnung notwendig. Weitere Informationen dazu lesen Sie in unserem kurzen Lexikonartikel: https://ratgeber.immowelt.de/mietrechtslexikon/abmahnung.html. Vorausgesetzt, es gab so eine Abmahnung und die Ruhestörung ist tatsächlich massiv, kann der Vermieter fristlos kündigen, in diesem Fall wäre auch der Auszugstermin zum 31.9. rechtens, den Betroffenen steht eine Frist von mindestens zwei Wochen zu. Die Familie kann auf der Kündigung widersprechen, etwa aus Härtegründen. Die Familie sollte sich allerdings einen Anwalt nehmen.
Auf die Straße werfen kann der Vermieter die Familie nicht. Selbst wenn die Familie auf die Kündigung nicht regiert und nicht zum gesetzten Termin auszieht. In diesem Fall muss der Vermieter eine Räumungsklage einreichen, auf die die Familie erneut reagieren kann. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Ratgeber: https://ratgeber.immowelt.de/a/raeumungsklage-ablauf-dauer-kosten.html
Kommt es tatsächlich zur Räumung, legt der Gerichtsvollzieher den Termin fest. Er muss den Termin allerdings mindestens drei Wochen vorher ankündigen.
Das defekte Dach ist möglicherweise ein Mietminderungsgrund. Weiter Informationen dazu finden Sie hier: https://ratgeber.immowelt.de/a/maengelanzeige-maengel-richtig-anmahnen.html. Der Mieterbund sollte Ihnen aber eigentlich bei allen Ihren Fragen weiterhelfen können.
Herzliche Grüße,
die Immowelt-Redaktion

Anonymus 123 am 03.09.2017 10:19

Wir haben leider Probleme mit dem Mieter über uns. Er ist sehr rücksichtlos und hört Nacht oft und gerne laute Musik. Auch wenn er von seinen Sauftouren nachts heim kommt holpert er laut durchs ganze Treppenhaus und weckt durchaus den ein oder anderen Nachbarn auf. Wir haben mehrfach mit ihm gesprochen und um Rücksicht gebeten, damit wir wieder schlafen können. Er ist aber wohl nicht der hellste und versteht unser Problem nicht wirklich (Wieso darf ich nicht nachts laut Musik hören? Ich zeig euch an, wenn ihr mich nachts nochmals beim Musik hören stört!) Wir haben uns mit dem Vermieter in Verbindung gesetzt. Da er seinen Mieter nicht kennt (er wurde ihm vermittelt) und uns eben auch erst jetzt weiß er nicht, wie er vorgehen soll. Er würde den Mieter durchaus rauskündigen, benötigt aber stichhaltige Beweise. Wie können wir ihn unterstützen, damit er den Mieter rauskündigen kann und wir endlich wieder schlafen können? Schon mal vielen Dank für die Hilfe!

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Isch am 10.09.2017 16:31

Hatte ich schon selber, selbst Lärmprotokolle bringen wenig, es benötigt Zeugen, die die Intensität der Lautstärke bestätigen. Wenn die Musik lang genug nachts an ist, kann man die Polizei wegen Ruhestörung rufen, die erklären es ihm dann. Müssen die mehrmals kommen, nehmen die auch gerne Musikanlagen mit...


Immowelt-Redaktion am 04.09.2017 09:40

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in solchen Fällen kann es hilfreich sein, Lärmprotokolle anzufertigen, also genau aufzuzeichnen wann die Lärmbelästigung geschieht und wie lange sie andauert. Diese können Sie dann Ihrem Vermieter übergeben. Ob jedoch Intensität und Dauer der Störungen tatsächlich genügen, um die Kündigung zu rechtfertigen, können wir leider aus der Ferne schlecht beurteilen. Wir würden Ihrem Vermieter daher zu einer Rechtsberatung raten. Diese gibt es entweder direkt bei einem auf Mietrecht spezialisierten Fachanwalt oder bei einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anonym am 02.09.2017 09:24

Wie verhält sich das ganze bei WGs, inwieweit kann der Hauptmieter einem Untermieter die fristlose Kündigung geben oder muss das über den Vermieter laufen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.09.2017 09:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für Untermietverhältnisse gelten generell die gleichen Regeln wie für Hauptmietverhältnisse. Die Kündigung eines Untermieters muss vom Hauptmieter ausgesprochen werden, nicht vom Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

anonymv95 am 16.08.2017 15:32

Guten Tag,

die Mieterin meiner Schwiegereltern wohnt nun seit 8 jahren im Haus und es gibt immer wieder Probleme mit der Zahlung. Momentan liegen die Schulden beim 4-fachen (!) des Mietpreises und meine SE haben die Nase voll. Habe ich das richtig verstanden, dass wenn nun nach der fristlosen Kündigung keine Nachzahlung innerhalb von 2 Monaten stattfindet, die Kündigung zum darauffolgenden Monat gültig wird? Oder hat die Mieterin aufgrund der 8 Jahre Mietszeit ein Recht auf eine längere Frist?

Vielen Dank im Vorraus

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.08.2017 15:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie haben den Text richtig verstanden. Ein nicht unerheblicher Mietrückstand von mehr als zwei Monatsmieten rechtfertigt eine fristlose Kündigung. Wie lang ein Mieter zu diesem Zeitpunkt schon in der Wohnung lebt, ist dabei unerheblich.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Streit mit der Mieterin kommen, empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jutta am 16.08.2017 09:14

Hallo, der Mieter meines EFH hat ohne zu fragen, Putz von den Wänden genommen . Er möchte rohes Fachwerk haben. Im Garten hat er komplett die

Gehwegplatten entfernt und durch Kopfsteinpflaster ersetzt. Die geforderte Haftpflicht im Mietvertrag legt er nicht vor. Was kann ich tun. Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.08.2017 11:30

Hallo Jutta,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es handelt sich hier um zwei verschiedene Sachverhalte. Einmal das unerlaubte Entfernen von Putz und Gehwegplatten. Hierbei handelt es sich um bauliche Veränderungen, die ohne Zustimmung des Vermieters nicht zulässig sind. Der Vermieter kann in solchen Fällen entweder sofort die Herstellung des ursprünglichen Zustands verlangen oder sich vorbehalten, diese bei Beendigung des Mietverhältnisses zu fordern. Einen Kündigungsgrund stellen solche baulichen Veränderungen nur dann dar, wenn es sich dabei um einen Eingriff in die Bausubstanz handelt.

Hinzu kommt in Ihrem Fall die geforderte Haftpflichtversicherung. Vermietern steht es frei, den Abschluss eines Mietvertrags von einer solchen Versicherung abhängig zu machen. Ist der Vertrag jedoch einmal unterschrieben, haben Vermieter wenig Handhabe, den Mieter zum Abschluss zu zwingen oder ihn deshalb abzumahnen oder zu kündigen. Denn: Die Rechtsprechung hält formularmäßige Klauseln in Mietverträgen, die den Mieter zum Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung verpflichten, in der Regel für unwirksam.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Streit mit Ihrem Mieter kommen, empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Hauseigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

gertraudt am 11.08.2017 16:12

mein Rechtsanwalt hat meinen Mieter im Sept.16 eine fristlose und gesezliche Kündigung ausgesprochen,wegen Kürzung der MIete(30%).Die wohnung wird verkauft,aber eine vermietete Wohnung läßt sich nicht so gut verkaufen. unser mieter besteht darauf in der wohnung zubleiben.sie neu zu renovieren,und alles beim alten zubelassen.Wir waren heute am Amtsgericht,der Richter hat meinen Mieter zugeredet entweder den Mietrückstand auszugleichen oder zum 31.12 auszuziehen.Er wollte weder das eine noch das andere.Jetzt soll ich einen Sachverständiger nehmen,ob die Mietkürzung gerechtfertigt ist.Aber auf den Kosten werde ich sitzenbleiben.Wie bringe ich den Mieter raus.

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Immowelt-Redaktion am 14.08.2017 10:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Mieter die Miete gar nicht oder nur teilweise zahlt, ist das ein Kündigungsgrund, der sich auch mit einer Räumungsklage vor Gericht durchsetzen lässt. Dies ginge nicht für den Fall, dass der Mieter einen guten Grund für eine Mietminderung hat, beispielsweise Mängel in der Wohnung. Ob dies in Ihrem Fall gegeben ist, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen.

Sie haben allerdings schon einen richtigen Schritt getan und haben in der Sache einen Fachanwalt konsultiert. Wir empfehlen Ihnen, mit diesem auch die Möglichkeit einer Räumungsklage durchzusprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hironymus2017 am 06.08.2017 11:32

Ein Mieter zahlt immer zeitverzögert, jetzt seit 2Monaten gar nicht, die Wohnung stinkt bis ins Treppenhaus, ist totalvermüllt, Fliegen-und Mottenplage im Hausflur , der Einbauherd des Mieters ist mit einer cm dicker fett- und Dreckschicht bedeckt, den Laminatboden sieht man vor Dreck nicht. Auf die Abmahnung reagiert der Mieter nicht. Was kann man machen?

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Immowelt-Redaktion am 07.08.2017 09:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter die Mietsache stark verwahrlosen lässt und das sogar zu Ungezieferbefall führt, ist unter Umständen eine Kündigung möglich. Im Idealfall lassen Sie sich aber rechtlich beraten bevor Sie diese aussprechen. Eine solche Beratung erhalten Sie beispielsweise bei einem Eigentümerverband wie Haus & Grund oder natürlich direkt beim Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hund am 31.07.2017 10:49

eine Mieteinr hatte ist vor ca. 1.5. jahren eingezogen. sie hatte einen alten Hund. dies war der grund, das ich das haustier genehmigte. im mietvertrag steht 1 Hund (jack). es wurde vor abschluss des mietvertrags gesagt, daß sie danach keinen hund mehr anschaffen kann und der mieter bestätigte dies mündlich. im mietvertrsg steht, haustiere ausser katzen müßen genehmigt werden.

Auch haben sich nachbarn beschwert, weil der hund in deren grundstücke lief und dort teils sein geschäft verrichtete. Als der Hund nun starb, besteht die mieterin auf einen neuen 2 jährigen hund, der in einem heim gelebt hat, obwohl sie keine genehmigung bekommt, ausser sie unterschreibt die Bedingungen des Vermieters, wo es heißt, daß der Hund nicht mehr in den garten des vermieters darf, nicht mehr in die nachbargrundstücke, daß die vermieterin mittags nach hause kommen muss um sich um den hund zu kümmern, da sie immer auf andere angewiesen ist, u. a. auf vermieter. was der Vermieter nicht mehr macht.

es besteht ein 2. haus, auf einen nachbargrundgrundstück, das zusammengebaut ist, wo 2 mieter die entweder ganztägig oder halbtägig zu hause sind, diesen ein hundebaby mit vorheriger absparache genemigt wurde.

die mieterin behauptet jetzt, obwohl ihre wohnung viel kleiner ist, ebenfalls berechtigt zu sein, einen hund zu halten. sie arbeitet ganztags und obwohl sie nur 5km von der wohnung entfernt ist, hat sie sich in vergangener Zeit nie in der mittagszeit um den hund gekümmert. es sollten sich immer mitbewohner oder nachbarn kümmern und der Vermieter.

hat diese Mieterin irgend ein recht auf einen Hund. mittlerweile fängt sie an, mich, den Vermieter zu beleidigen, wie grundschlecht, hinterhältig, ich plane böses etc. dies hat ein mitbewohner gehört. Leider haben wir den gleichen eingang . am 2. tag wiederholte sie die beleidigung allerdings ohne zeugen. danach ist mir aufgefallen, daß sie ihre telefone mitbringt, sogar in meine wohnung, und ich vermute sie nimmt die gespräche auf, oder es ist ein freund von ihr in der leitung. kann ich dieser mieterin den hund verbieten, kann ich ihr abmahnungen erteilen mit kündigungsandrohung, oder evtl. gleich kündigen?? diese mieterin ist kaum inn ihre schranken zu weisen.. was soll oder kann ich tun. vielen dank

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Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 11:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider lässt sich die Frage nicht ganz eindeutig beantworten. Generell verbieten dürfen Vermieter Hunde in der Mietwohnung nämlich nicht. Dies hat bereits im Jahr 2013 der Bundesgerichtshof beschlossen (Az.: VIII ZR 168/12). Eine entsprechende Klausel im Mietvertrag ist demnach unwirksam. Allerdings hat der BGH damals auch betont, dass ein Mieter nicht ohne Rücksicht auf andere einen Hund halten darf. Im Streitfall entscheiden die Gerichte also, welche Person das schwerwiegendere Bedürfnis hat: der Mieter, der seinen Hund halten möchte oder andere Personen, die sich durch das Haustier gestört fühlen.

Sollten Sie Ihre Mieterin aufgrund des Verhaltens ihres Hundes abmahnen oder kündigen wollen, empfehlen wir Ihnen vorab auf jeden Fall eine Rechtsberatung. Diese erhalten Sie beispielsweise von einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder direkt von einem Fachanwalt.

Weitere Informationen zur Haustierhaltung in Mietwohnungen finden Sie auch unter folgendem Link: ratgeber.immowelt.de/haustierhaltung.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anni am 30.07.2017 09:04

Hallo

Meine Familie ist 2009 in eine Mietwohnung gezogen. Hauptmieter ist meine Tochter die aber schon seit 2010 nicht mehr in der Wohnung wohnt. Ich stehe im Mietvertrag und zahle auch die Miete. Muß mein Vermieter mich schriftlich informieren, wenn er etwas will ? Er tut es immer nur über meine Tochter. So werden auch dritte mit informiert. Z.B mein Schwiegersohn. Ist das zulässig? Muss ich auf die Briefe reagieren?

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Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 10:47

Hallo Anni,

bei mehren Mietern steht es dem Vermieter frei, mit einem Mieter seiner Wahl zu kommunizieren, unabhängig davon, wer tatsächlich in der Wohnung lebt. Am sinnvollsten wäre es aber natürlich, Ihr Mieter würde sich mit Ihnen darauf einigen, künftig Ihnen direkt die Briefe zukommen zu lassen. Vielleicht können Sie ihm das vorschlagen?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frau K. am 24.07.2017 12:43

Guten Tag,

aufgrund schwerer Erkrankungen und da mit verbundenen Schwerbehinderungen sind mein Mann und ich beide seit neuestem Hartz IV-Empfänger.

Durch den Umzug in ein anderes Bundesland muss alles neu beantragt werden und wir haben seit nunmehr sechs Wochen kein Geld bekommen. Ja, das stimmt. Und ja, Grundsicherung bekommt man erst, wenn dem Antrag beim JC vorläufig bewilligt wurde.

Also, die erste Miete und die Kaution haben wir pünktlich bezahlt. Da wir ja aber kein Geld mehr erhalten haben, konnten wir die Juli-Miete bisher nicht bezahlen. Nun bekam ich eine SMS, dass die fristlose Kündigung morgen rausgeht.

Was bedeutet dies für uns?

Über eine Antwort freut sich Frau K.

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Immowelt-Redaktion am 24.07.2017 14:20

Sehr geehrte Frau K.,

eine fristlose Kündigung bei Zahlungsverzug ist laut Gesetz nur gerechtfertigt, wenn der Mieter seine Miete mindestens zwei Monate hintereinander gar nicht oder nur teilweise zahlt. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die Kündigung von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein prüfen zu lassen. Unabhängig davon empfiehlt sich aber natürlich, Mietschulden so schnell wie möglich zu begleichen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

filiy am 24.07.2017 11:05

guten Morgen, mein vermieter hat mir 3 Mahnungen mit 3verschiedenen datum zeitgleich in Briefkasten rein geschmissen ist das erlaub? ich hab 3 Monat mietrückstände und es ist ja nicht so das ich nicht bezahlen will nur mit meinem vermieter kann man ich nicht vernünftig unterhalten ,es geht ihm nur um sein Geld was ich auch verstehe er hatte mir bis zum 28.07 Zeit gelassen ein Teil zu bezahlen .Gestern war Sonntag der 23. er kam und meinte was denn nun sei da ich dabei noch bin das zu klären konnte ich ihm leider noch nix geben , darauf hin sagte er er möchte das mein Mann und ich uns um 9. 30 vor der Tür treffen es regnet zu dem noch und wir haben ein Sohn 5 Jahre der zu Zeit erkältet ist deshalb ist mein Mann alleine runter .Der vermieter kam nicht mein Mann stand halbe Stunde im Regen und ist hoch eine Stunde später nach der abgemachten Vereinbarung kam der dann doch .Mein Mann ist gleich runter wollte die Sachlage klären . Es ist leider alles bisschen eskaliert mein vermieter droht uns das er mit seinen Leuten kommt die Wohnung ausräumen möchte. Es ist noch keine Kündigung ausgesprochen und ich will ja alles bezahlen nur kann man es nicht auf normalen weg mit ihm besprechen leider fehlen uns auch die finanziellen Mittel es fachgerecht klären zu lassen.Wir sind nicht solche Menschen die vor den Problemen weg rennen und stehen zu unserem Fehler . Allerdings muss ich dazu sagen es sind 3 vermieter eine Gemeinschaft erst ab 1.08.2017 wechselt sich es nur noch zu einem vermieter und dieser vermieter macht mir das Leben schwer .Einen neuen Mietvertrag gibt es auch nicht in meinem Mietvertrag sind zwar alle drei aufgelistet aber ich habe die Unterschrift nur von den beiden die ab August austreten .ist das alles so erlaubt was der vermieter mit mir macht er weiss das wir unsere fehler einsehen .

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Immowelt-Redaktion am 24.07.2017 11:41

Hallo Filiy,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei einem Mietrückstand von drei Monaten hat der Vermieter prinzipiell das Recht, eine fristlose Kündigung auszusprechen. Diese könnte zur Not per Räumungsklage durch einen Gerichtsvollzieher durchgesetzt werden. Abgewendet werden kann sie dann, wenn der Mieter die Mietrückstände begleicht, wozu wir auch in diesem Fall dringend raten würden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sailormoon am 10.07.2017 13:26

Seit November ich vermiete eine Wohnung hab auch nicht gewusst dass mein Mieter kein Besitzer ist. die Frau, die richtige Besitzerin hat gesagt dass sie nicht untergeschrieben hat dass Untermietvertrag erlaub ist.

Sie hat ihm ( mein Mieter) gekunding ab sofort aber er will nicht raus. Ich weiss nicht eigentlich welche Rechte ich in dieser Situation habe was ich kann was darf man mir gar nicht.

Bitte uber Antwort

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Fr. E. R. o3.o7.2017 am 03.07.2017 10:44

Guten Tag , ich habe mein Haus an einer Familie mit Kleinkind vor 14 Monaten Vermietet und habe seit der Zeit keine Miete geschweige denn die sämtlichen anfallenden Nebenkosten erhalten , es wird auch nicht mit mir drüber gesprochen

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Hans-Peter Nietsch am 16.07.2017 18:05

selbst schuld, das ganze hätte ich mir 1 vielleicht 2 monate angeschaut ab dem 3. hätte ich gekündigt !

Martin Funk am 28.06.2017 11:46

Ich habe eine Mieterin, die zwar die von mir angemietete Wohnung als Hauptwohnsitz angegeben hat, sich dort aber kaum aufhält. Erst recht nicht die vom Gesetzgeber vorgesehenen mindestens 180 Tage im Jahr. Andere Mietparteien haben mir da bestätigt. Ich wurde schon vom Jobcenter und der Polizei angerufen, weil sie die Frau nicht antreffen. Wäre das auch ein Kündigungsgrund?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.06.2017 11:50

Sehr geehrter Herr Funk,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein solches Verhalten gehört nicht zu den gesetzlich definierten Kündigungsgründen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Martin Funk am 28.06.2017 12:09

Danke für die Antwort. Aber durch die permanente Abwesenheit kommt sie ja auch implizit ihren Pflichten wie Putzen des Treppenhauses und Herausstellen der Mülltonnen nicht nach. Zudem ist sie mit vier Monatsmieten in Verzug. Das sollte dann aber wohl reichen, oder?


Immowelt-Redaktion am 28.06.2017 12:49

Sehr geehrter Herr Funk,

eine fristlose Kündigung bei Zahlungsverzug ist laut Gesetz gerechtfertigt, wenn der Mieter seine Miete mindestens zwei Monate hintereinander ganz oder nur teilweise zahlt. Ein Mietrückstand von vier Monatsmieten wäre demnach ein Grund für eine Kündigung.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Paula am 14.07.2017 03:11

Habe auch eine Frage kann der vermiter uns einfach so Kündigung geben wen wir diese wonug jetz da umziehen gehe der hat unterschrieben??


Immowelt-Redaktion am 14.07.2017 09:55

Hallo Paula und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider können wir Ihr Anliegen nicht ganz verstehen. Ein Vermieter braucht aber immer einen Kündigungsgrund, wenn er einen Mietvertrag kündigen will. Das kann beispielsweise Eigenbedarf sein oder ein Fehlverhalten des Mieters. Wenn Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit Ihrer Kündigung haben, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

sonnenschein am 26.06.2017 13:58

Wir haben einen Nachbarn, der immer wieder stört, auch nachts. Vor kurzem wurde er gegenüber meinen Mann übergriffig. Ist das ein Kündigungsgrund? HV wurde umgehend informiert. Hat schon vorher Schreiben von der HV erhalten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.06.2017 15:34

Hallo Sonnenschein,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine intensive Störung des Hausfriedens kann ein Kündigungsgrund sein. Abschließend lässt sich das aber im Einzelfall aus der Ferne nicht beurteilen, zudem müsste sich ja ihr Vermieter für eine Kündigung entscheiden. Tut er das nicht und fühlen Sie sich weiterhin durch den Nachbarn gestört, empfehlen wir die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Paula am 14.07.2017 03:13

Oder zurück setzen diese Kündigung wen wir noch ned bezahlen haben dort dan gehen diese wonug . Aber unterschreiben hat der ya

Andrea Esser am 24.06.2017 16:50

Ich wohne jetzt 2 Jahre in einem Mietshaus. Dort wohnt eine die tyrannisiert. Haut mit Besen vor Balkon hämmert in Abständen den halben Tag vor die Wände oder Heizung. Ruft vom Balkon Sachen unterhalb der gürtellinie einem an den Kopf macht Behauptungen dem job Center gegenüber so das ich jetzt eine vollsperrung bekommen habe,also hat sie meine Existenz kaputt gemacht so das ich automatisch mietschulden bekomme .der Vermieter ist leider gestorben und seine Frau hat ein Betreuer kann er diese Person fristlos kündigen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.06.2017 09:13

Sehr geehrte Frau Esser,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mieter den Hausfrieden immer wieder stört, ist eine Kündigung durch den Vermieter unter Umständen möglich. Ob dies in Ihrem Fall so ist, können wir aus der Ferne aber leider nur schwer beurteilen. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bianca am 16.06.2017 14:09

Hallo

Mein Sohn wohnt seid drei Monaten in einer privat vermieteten Wohnung. Nach der mündlichen Zusage des Vermieters hat er sich einen Hund zugelegt. Jetzt möchte der Vermieter das aber nicht mehr und will das er auszieht. Muss mein Sohn in diesem Falle die Wohnung ( nur Bohrlöcher, nach drei Monaten kann man von Abnutzung nicht reden) renovieren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.06.2017 15:08

Liebe Bianca,

besten Dank für Ihren Kommentar. Ob ein Mieter die Wohnung renovieren muss, hängt von vielen Faktoren ab. Generell kann der Vermieter Schönheitsreparaturen mit einer Klausel im Mietvertrag auf den Mieter übertragen. Allerdings muss er die Wohnung renoviert an den Mieter übergeben haben. Sind im Mietvertrag starre Renovierungsfristen vermerkt oder die Verpflichtung, beim Auszug grundsätzlich renovieren zu müssen,sind diese Formulierungen nicht gültig. Da wir Ihren Fall aus der Ferne - ohne Einsicht in den Vertrag - nicht beurteilen können, möchten wir Sie für weitere Informationen auf den Ratgeber zum Thema Schönheitsreparaturen verweisen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten, weshalb wir Ihnen bei weiteren Fragen den Gang zum Rechtsanwalt oder Mieterverein empfehlen möchten.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

bingo am 10.06.2017 22:39

Hallo Ich hab ein neun nachparn Er beschwert sich jedes mal bei den vermieter und Ich bin ser leise und Ich hab need abmahnung bekomemen jetz hat Er sich wieder beschwert

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.06.2017 15:49

Hallo Bingo,

besten Dank für Ihren Kommentar. In diesem Fall möchten wir Ihnen raten, das Gespräch mit Ihrem Nachbarn und Vermieter zu suchen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

fvolke am 10.06.2017 01:24

Guten Tag,

Ich habe innerhalb von zwei Jahren zum 2ten Mal eine fristlose Kündigung des Mietverhältnisses erhalten wegen unpünktlicher Mietzahlungen. Nach der ersten fristlosen Kündigung des Vermieters habe ich den Rückstand ausgeglichen. Jetzt bei der zweiten fristlosen Kündigung werde ich den Mietrückstand erneut ausgleichen, jedoch soll ich bis zum Ende nächster Woche die Wohnung räumen. Zu einer Räumungsklage ist es nie gekommen, da ich nach der fristlosen Kündigung des Vermieters sofort gezahlt habe. Meine Frage: muss ich jetzt zum Ende der Woche ausziehen obwohl ich den Mietrückstand für diesen Monat ausgeglichen habe? In einer Woche auszuziehen ist nicht real durchführbar.

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.06.2017 13:16

Hallo fvolke,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell gibt es keine gesetzlichen Regelungen, wann ein Mieter nach einer fristlosen Kündigung aus der Wohnung ziehen muss. In der Regel beläuft sich diese oftmals zwischen einer und zwei Wochen. Da es oftmals schwierig ist, innerhalb dieser Zeit eine neue Wohnung zu finden, sollten Mieter das Gespräch mit dem Vermieter suchen und sich eine längere Frist erbeten. Eine Räumungsklage sollte auf jeden Fall vermieden werden. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen möchten wir Ihnen den Weg zum Fachanwalt oder Mieterbund empfehlen.

Mit besten Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

engel62 am 09.06.2017 12:53

Hallo,

ich wohne seit 20 Jahren in meiner ungekündigten Wohnung. Vor ca. einem Jahr wurde durch einen Gutachter Asbest (PVC-Boden im Flur) festgestellt. Damit bin ich bereits vor Gericht.

Kann ich wegen Asbest fristlos kündigen?

Ich habe mich umgehend nach einer neuen Wohnung umgesehen. Anfang März, habe ich sie dann gefunden. Direkt beim Besichtigungstermin hat mir der Hausverwalter (seine Tochter ist die Vermieterin) den Mietvertrag zur Unterschrift vorgelegt. Ich habe im guten Glauben unterschrieben.

Allerdings, habe ich den Hausverwalter, unter Zeugen gefragt, ob ich auch

4 Wochen später einziehen könnte. Der Hausverwalter sagte, solange er die Miete bekommt, könnten der Nochmieter und ich , dass unter uns aus machen.

Das haben wir nun gemacht. Laut Mietvertrag hätte ich zum 01.06.2017 einziehen müssen. Ich habe mich mit dem Nochmieter in Verbindung gesetzt und er hat zugesagt noch 4 Wochen mit seinem Auszug zu warten. Ich habe den Hausverwalter rechtzeitig davon informiert und auch gleichzeitig um eine erneute Begehung der Wohnung gebeten, um eine Mängelliste zu erstellen. Ich sagte ihm, dass ich erst einziehen werde, wenn die Mängel behoben sind und die Übergabe stattgefunden hat. Das habe ich mehrfach geschrieben.

Jetzt kommst:

ich habe den Nochmieter mitte Mai, darum gebeten, mir die Wohnungsmaße, der einzelnen Räume zu übermittel. Es kam heraus, dass die Wohnung, nicht ca. 100qm (wie im Mietvertrag so angegeben wird) hat, sondern nur 82,45 qm, der Balkon 3,85 qm. Der Hausverwalter behauptet auch, dass die Wohnung frisch renoviert ist (steht auch so im Mietvertrag). Richtig ist allerdings, dass der Nochmieter vor zwei Jahren mit allen Mängeln und so eingezogen ist, wie die Wohnung heute ist. Ob und wann sein Vormieter renoviert hat, weiß er nicht.

Der Hausverwalter versprach in den zwei Jahren, die der Nochmieter dort wohnte, dass er die Mängel beheben wird, was aber bis heute nicht durchgeführt wurde. Mir hat er das auch versprochen. Ich bestehe auf eine neue Begehung der Wohnung und ich sagte und schrieb ihm auch immer wieder, dass ziehe erst ein, wenn die Mängel behoben sind. Bis jetzt ist nichts passiert. Außer, dass der Nochmieter sich betrogen fühlt und damit zu seinem Anwalt gegangen ist. Der Nochmieter ist bis heute in der Wohnung, hat aber für den Juni die Miete nicht überwiesen, weil er nun gegen die Vermieterin erhebliche Rückforderungen hat. Auch aus diesem Grund könnte ich, wenn ich wollte, nicht in die Wohnung einziehen.

Der Hausverwalter bedroht den Nochmieter und die Polizei war auch schon mehrfach vor Ort.

Ich möchte den Mietvertrag aus den o.g. Gründen wiederufen, oder wie komme ich aus diesem Vertrag, den auch nur ich unterschrieben habe, die Vermieterin nicht!

Was der Anwalt des Nochmieters heraus kam, dass die Nebenkosten so niemals abgerechnet werden durften und fordert auch hier die Vorauszahlungen zurück. Der Anwalt hat Strafanzeige wegen Betrug gestellt!

Mein gesamter Mietvertrag ist ein regelrechter Betrug mit dem der Hausverwalter jahrelang durch kam. Bis ich kam, leider:-(

Was kann die Vermieterin gegen mich vornehmen, weil ich noch nicht eingezogen bin? Wie gesagt, bis heute habe ich keine neue Begehung der Wohnung zwecks Mängelliste oder eine Übergabe der Wohnung erhalten! Was mir gerade noch einfällt, zu der Wohnung gehört noch ein kleiner Keller. Muss man die qm zur Wohnung hinzurechnen, oder wie verhält sich das? Darüber wurde gar nicht gesprochen!?

Zur Wohnung gehört auch ein Parkplatz, der mit 25€ im Mietvertrag steht. Den kann ich mit meinem Audi A4 nicht nutzen. Wenn nämlich ein Mieter sein Auto auf seinen Parkplatz abgestellt hat, komme ich auf meinen nicht mehr in die Parklücke. Das habe ich aber nach meiner Unterschrift des Mietvertrags bemerkt!

Bitte sagt mir wie ich aus diesem Vertrag heraus komme! Beziehungsweise, was ich jetzt machen kann und soll?

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Immowelt-Redaktion am 09.06.2017 14:07

Hallo Engel und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Rechtsprechung sieht in einer Asbestbelastung nicht zwangsläufig einen Grund für eine fristlose Kündigung, weil der Asbest nur dann gesundheitsgefährdend werden kann, wenn er auch freigesetzt wird. Wie Sie aus Ihrem neuen Mietvertrag herauskommen, lässt sich so allgemeingültig nicht formulieren. Auf alle Fälle haben Sie das Recht, ihn im Rahmen der gesetzlichen Fristen zu kündigen. Wenn Sie das Vertragsverhältnis darüber hinaus früher beenden wollen, empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

misiu643 am 06.06.2017 22:49

Hallo.Wohne in Wohnheim von meinen Arbeitgeber.Nach einen streit mit einen mitbewohner wurde uns beiden mitgeteilt das wir inerhalb einen Monat ausziehen mussen,darf der Arbeitgeber das machen gilt da nicht der 3 Monatige kundigungsfriest?

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Immowelt-Redaktion am 07.06.2017 08:50

Hallo misiu643,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Laut Paragraph 576, Satz1, Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist eine Kündigung mit einer Frist von einem Monat bei Werkmietwohnungen wirksam. Und zwar für den Fall, dass die Vermietung der Wohnung unmittelbar in Zusammenhang mit dem Dienstverhältnis beim Arbeitgeber steht.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Kündigung haben, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Geli 57 am 04.06.2017 18:58

Einer unserer Mieter im 6-Familienhaus konsumiert bzw. verkauft Drogen. Die übrigen 5 Mieter fühlen sich durch den Geruch, den Lärm nachts von "Besuchern" massiv gestört. Eine Abmahnung haben wir bereits geschrieben. Geht aber alles munter weiter. Sogar die Polizei war deshalb schon bei dem Mieter. Können wir fristlos kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.06.2017 11:42

Hallo Geli,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mieter den Hausfrieden immer wieder massiv stört, kann dies durchaus ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Allgemeingültig mit ja oder nein beantworten lässt sich Ihre Frage allerdings nicht. Die Gerichte beurteilen im Falle eines Verfahrens hier jeden Einzelfall aufs Neue. Im Zweifel würden wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein nahelegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Basti1985 am 02.06.2017 23:06

Hallo

Ich habe folgendes Problem, meine Wohnung wurde verkauft. Der neue Vermieter möchte unbedingt einen neuen Mietvertrag haben. Er hat mir schon mehr oder weniger in einem Schreiben gedroht wenn ich nicht unterschreibe, wird das Mietverhältnis aufgelöst. Desweiteren habe ich immer meine Miete im voraus gezahlt (21 Tage früher) jetzt haben die Vermieter ein neues Konto. Das Geld wurde zurück gebucht, es kamen jetzt aber noch weitere Abbuchungen von meinem Konto und jetzt reicht das Geld nicht mehr aus die volle Miete zu zahlen (in etwa 100 Euro zu wenig). Meine erste Frage muss ich einen Mietvertrag unterschreiben, bzw. kann er das Mietverhältnis auflösen wenn ich nicht unterschreibe. Kann er mir Schwierigkeiten machen wenn ich jetzt 100 zu wenig zahle die ich aber bei der nächsten Überweisung mit überweise. Vielen Dank im voraus

auf Kommentar antworten

Basti1985 am 03.06.2017 10:41

Das mit dem Geld hat sich erledigt, jetzt hab ich eine weitere frage ab wann kann ich dem Vermieter fristlos eine Kündigung geben das ich als Mieter keine 3 Monate Frist habe


Immowelt-Redaktion am 06.06.2017 09:23

Hallo Basti und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Kauf bricht Miete nicht. Das bedeutet, dass Sie nicht zwingend einen neuen Vertrag mit dem Vermieter machen müssen, der alte besteht einfach fort. Fristlos kündigen kann ein Mieter nur dann, wenn die Wohnung nicht vertragsgemäß benutzt werden kann, also beispielsweise wenn sie gesundheitsgefährdend ist. Auch wenn der Vermieter den Mietvertrag schwer verletzt, ist eine fristlose Kündigung durch den Mieter möglich. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn der Vermieter ohne Zustimmung des Mieters in die Wohnung eindringt.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alena1965 am 30.05.2017 16:41

In der Wohnung muss dringend ein Rauchmelder installiert werden (NRW, Pflichst seit 01.01.17). Mein Mieter hat zunächst Termine vereinbart, und diese nicht eingehalten. Nun reagiert er gar nicht auf meine Schreiben (u.a. Abmahnung als Einschreiben und per Email). Ist das Grund für eine außerordentliche Kündigung? Vielen Dank im voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.05.2017 08:50

Hallo Alena,

der Mieter ist generell in der Pflicht, dem Vermieter (oder einem von ihm beauftragten Handwerker) für wichtige Arbeiten wie die Installation von Rauchmeldern Zugang zu gewähren. Tut er das nicht, ist das aber nicht unbedingt ein Grund für eine Kündigung. Es kommt hier sehr auf den Einzelfall an und uns ist bislang kein Fall bekannt, in dem ein Fall wie der von Ihnen geschilderte vor Gericht verhandelt wurde. Insofern handelt es sich dabei um eine rechtlich ungeklärte Frage. Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ulla am 30.05.2017 15:04

Ich bezahle jeden 1 im Monat 532 Euro Miete.Da ich meinen Arbeitsplatz gewechselt habe,bekomme ich nun erst am 15 jeden monats meinen Lohn ,ich wollte jetzt am 1 432Euro bezahlen und am 15 die restlichen 100 Euro,die Situation würde sich auf den Oktober wieder ändern so das ich dann zum 1 die volle Miete wieder bezahlen kann.Wäre das ein Kündigungsgrund??????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.05.2017 15:22

Hallo Ulla,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine fristlose Kündigung bei Zahlungsverzug ist laut Gesetz nur gerechtfertigt, wenn der Mieter seine Miete mindestens zwei Monate hintereinander gar nicht oder nur teilweise zahlt. Dabei muss der Rückstand laut Bürgerlichem Gesetzbuch einen „nicht unerheblichen Teil der Miete" ausmachen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich in Ihrer Situation auf jeden Fall, das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. Eventuell ist dieser ja mit der von Ihnen vorgeschlagenen Zahlungsweise einverstanden. So könnten Sie etwaigen Streit vermeiden.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Itgirl87 am 29.05.2017 16:44

Hallo ich habe eine Freundin die halt wie mann es bei allen paaren kennt sich mit ihren Ehemann streitet nun möchte der vater meiner Freundin für ca 3Wochen zu Besuch kommen wo der Vermieter dagegen ist . Er Äußert dass 3Wochen zu viel sind und der Vater nur eine Woche bleiben darf nun hat der Vermieter ebenfalls eine mietkündigung geschrieben meine Frage ist darf der Vermieter dass

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Immowelt-Redaktion am 30.05.2017 08:48

Hallo Itgirl87,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine Vermieter muss es grundsätzlich dulden, wenn sein Mieter Besuch empfängt, so lange dieser nicht den Hausfrieden empfindlich stört. Zwar stellt sich generell die Frage, ab wann ein dauerhafter Besucher zu einem Untermieter wird. Die Gerichte beantworten diese Frage aber mit einem Zeitraum von etwa sechs Wochen.

Ebenfalls darf der Vermieter nicht grundlos einen Mietvertrag kündigen. Das geht beispielsweise dann, wenn der Mieter die Miete nicht oder wiederholt nicht rechtzeitig überweist. Auch kann ein Vermieter Eigenbedarf anmelden, wenn er die Wohnung für sich oder einen nahen Angehörigen dringend benötigt. Wir würden Ihnen empfehlen, das Kündigungsschreiben einem Mietverein oder einem Fachanwalt vorzulegen. Dieser kann prüfen, ob die Kündigung wirksam ist und Ihre Freundin beraten, wie sie weiter vorgehen kann.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nobby am 27.05.2017 14:48

Bin Pächter eines Restaurants ! Über mir wohnt eine Mieterin , die den Hausfrieden stark stört und auch schon bei mir geklaut hat , da sie Zugang zu meinen Keller hat ! Verliere Gäste ihretwegen ! Frage! Kann ihr und auch mein Vermieter sie kündigen ?

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Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 09:35

Hallo Nobby,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mieter den Hausfrieden dauerhaft stark stört, kann dies durchaus ein Kündigungsgrund sein. Ihren Einzelfall können wir aus der Ferne aber leider nur schwer beurteilen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifel empfehlen wir Ihrem Vermieter daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jule am 26.05.2017 05:19

Hallo folgendes: Ich habe mit dem Vermieter vereinbart 2 Monate mietfrei zu wohnen und als Gegenleistung Renovierungsarbeiten zu machen, was ich auch getan habe. Jedoch war das eine mündliche Vereibarung, habe aber Zeugen für meine Arbeit. Nun habe ich Streit mit meinem Vermieter und Angst dass er behauptet es hätte die Abmachung nie gegeben und aufgrund von fehlender MietzMietzahlung kündigt. Was kann ich tun?

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Immowelt-Redaktion am 26.05.2017 09:49

Hallo Jule,

nur wegen einem Streit kündigt der Vermieter nicht unbedingt sofort. Ohnehin wäre eine fristlose Kündigung auf Basis Ihrer Abmachung wirkungslos. Im Zweifelsfalle müsste der Vermieter eine Räumungsklage gegen Sie einreichen, im zugehörigen Prozess würde auch die mündliche Abmachung thematisiert werden. Sollten Sie tatsächlich eine fristlose Kündigung erhalten, erinnern Sie Ihren Vermieter doch an diese Abmachung. Im Zweifel brauchen Sie allerdings die Hilfe eines Anwalts.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion

Zinaida Ickert am 25.05.2017 02:48

Hallo. Habe eine Frage. Wir haben fristlose Kündigung bekommen für unsere Wohnung,weil wir 2 mal die Mitte nicht bezahlt haben. Ob wohl nach dem ersten mal bin ich persönlich zu Hgw gefahren bin und gesagt das wir können jetzt nicht die Mitte bezahlen.Und gefragt ob wir Die können das auf raten zu machen. Die haben sofort gesagt nein. Ob wohl wir haben ein Grund gehabt wieso wir haben nicht bezahlt haben. Und der Grund wahr,das wir haben aus Angst um Leben unsere 5 Kinder ,weg gefahren haben für 3 Tage. Und der Antwort von HGW -"Das interessiert uns garnix,das ist nicht unsere Probleme "Und noch schlimmer war das die haben zu mir gesagt das die können mich nicht verstehen,weil ich schlecht Deutsch schpreche obwohl ich wohne in Deutschland seit Jahr 1999 und alle Kinder hier geboren habe. Dann 2 Miete wir haben nicht gezahlt weil wir Geld brauche um Leben. Jetzt haben wir Roten Brief bekommen mit Fristlosen Kündigung. Von 2 Leute nach Hause gebracht werden. Und von meiner Seite bedroht das ich hab mich geäußert haben ausziehen mit 5 Kids. Der Mann hat zu mir gesagt ,wenn wir in 10 oder 14 Tage nicht wegziehen,dann kommenoch die Leute von anderen Firma und packen unsere Sachen nach draußen und ich muss dafür noch 4.000 tausend Euro bezahlen für den Arbeit. Und das ich kann jetzt schon anfangen Sachen zu packen. Was kann ich jetzt machen?

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Immowelt-Redaktion am 26.05.2017 09:39

Hallo Zinaida Ickert,

sobald Sie Ihrem Vermieter mindestens zwei volle Monatsmieten schuldig sind, kann der fristlos kündigen. Als Mieter müssen Sie dann üblicherweise nach zwei Wochen ausziehen. Ein Recht auf Ratenzahlung haben Sie nicht. Allerdings können Sie die Schonfristzahlung in Anspruch nehmen: Wenn Sie die ausstehende Miete bezahlen, verfällt die fristlose Kündigung.

Ihr Vermieter hat allerdings kein Recht, sie vor die Tür zu setzen. Stattdessen muss er eine Räumungsklage gegen Sie einreichen. Wenn die vor Gericht Bestand hat, müssen Sie allerdings tatsächlich die Räumungskosten tragen und zusätzlich noch die Gerichtskosten des Vermieters. In solchen rechtlichen Fragen brauchen Sie allerdings die Hilfe eines Anwalts, wir dürfen keine Rechtsberatung leisten. Weitere Informationen zum Thema Räumungsklage finden Sie in diesem Artikel: Räumungsklage: Ablauf, Dauer, Kosten

Informationen zum Thema Mietschulden erhalten Sie hier: Mietschulden: Erste Hilfe für Mieter

Möglicherweise sollten Sie sich auch an das Sozialamt wenden, um Unterstützung bei der Wohnungssuche oder dem Abbau Ihrer Schulden zu bekommen.

Viel Erfolg und alles Gute,

die Immowelt-Redaktion

Micha am 22.05.2017 17:31

Folgender fall es besteht ein Mietvertrag auf 5jahre mit der klause ohne vorzeitige kpndigung beider seiten,jetut hat der vermieter auf Eigenbedarf gekündigt und wir sollen in 11 tagen raus sein,räumungsklage ist eingereicht worden,obwohl immer die miete gezahlt wurde und wir haben 6minderjährige kinder,wir finnden mix neues was kann ich tun

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Zinaida Ickert am 26.05.2017 07:09

Hallo. Hab fast die gleiche sache. Nur wie haben 5 Kids auch minderjährige. Ich wahr bei unserem Anwalt. Mietrschutzbund .Und hab jetzt am 31 .05.17 Termin mit Sie. Sie hat aber kurz den Brief gelesen und sofort gesagt das Die können uns nicht raus schmeisen einfach so in 14 Tage. Und Das Sie ein Brief schreiben wird vür Vermieter. Am 01.06.17 also am nächsten Tag solen wir Schlüssel abgeben,aber wir werden den Brief bringen. Und erstmal keine Miete bezahlen würden. Denn fast alle Vermieter sagen nach 14 Tagen raus kommen aber mit Kindern das geht Überhaupt nicht. Solen dann die auf Straßen wohnen oder wie?Nä ich vertraue meine Anwältin. Die hat ein großes Herz und Kinder hat sie auch. Übrigens wir zahlen nur 100 Euro in Jahr. Und seit 5 Jahre. Man bin ich froh das wir das gemacht haben. Ich wünsche Ihnen auch viel Glück bei der Sache. Und keine Angst. Die kleine Mäuse bleiben nicht draußen.


Immowelt-Redaktion am 23.05.2017 13:37

Hallo Micha,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein beidseitiger Kündigungsverzicht kann im Wohnmietrecht für maximal vier Jahre vereinbart werden. Eine Vereinbarung, die darüber hinaus geht, ist unwirksam. Unabhängig davon würden wir Ihnen empfehlen, von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein prüfen zu lassen, ob die Eigenbedarfskündigung wirksam ist und sich rechtlich beraten zu lassen bevor es zu einer verhandlung über die Räumungsklage kommt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angelo am 20.05.2017 16:37

Hallo,

es ist folgender Sachverhalt.

Der Mieter hat die Miete für April und auch für den MAi immer noch nicht gezahlt. Die Nebenkostenabrechnung von 2016 die er auch schon mitterweile seit 6 Wochen hat sind auch noch offen. Auf mehrfaches Anfragen was den jetzt mit der Miete und den Neben kosten ist, behauptet er er habe schon überwiesen doch einen Nachweis haben bis heute nicht gesehen.

Das wir mit dem Mieter auch nicht so zufrieden sid weil er auch den Hausfrieden stört (übermäsiger Alkoholgenus, lautes Streiten mit der Ehefrau mit zu Handgreiflichkeiten gegenüber Ihr... )

Wir würden Ihm eine fristlose Kündigung und zugleich eine normale Kündigung aussprechen. Er wohnt seit April 2014 in der Wohnung und der Mietvertrag war befristet auf 2 Jahre da eine evtl. Selbstnutzung im Raum stand, aber dann doch nicht geschah.

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Immowelt-Redaktion am 22.05.2017 09:16

Hallo Angelo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter seine Miete zwei Monate hintereinander gar nicht zahlt, ist eine fristlose Kündigung in der regel gerechtfertigt. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bine am 17.05.2017 09:29

Hallo,

trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung zahlen meine Mieter die laut Nebenkostenabrechnung zu wenig gezahlten Wasser-/Abwassergebühren nicht nach, für die ich als Vermieter in Vorlage beim Versorger getreten bin. Kann ich das als Nichtzahlung der Miete betrachten und mit einer Beendigung des Mietverhältnisses drohen?

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Immowelt-Redaktion am 18.05.2017 09:05

Hallo Bine,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch kann der Vermieter den Mietvertrag dann kündigen, wenn der Mieter seinen regelmäßigen Zahlungen nicht nachkommt. Handelt es sich allerdings um eine Einmalzahlung, beispielsweise um die Nachzahlungen aus einer Nebenkostenabrechnung, ist eine Kündigung in der Regel nicht möglich. Der Vermieter müsste den Mieter dann auf Zahlung verklagen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall raten wir daher stets zur Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Die böse am 15.05.2017 18:13

Hallo darf der Vermieter das miet Verhältnis kündigen wenn man den durch Bruch zum andern Zimmer selber macht wall der vermieter es nach ein Jahr immer noch nicht Geschäft hat ob wohl er es uns zugesagt hatte das es gemacht wird

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Immowelt-Redaktion am 16.05.2017 09:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein solcher Durchbruch sollte keinesfalls ohne ausdrückliche Zustimmung des Vermieters geschehen, am besten in schriftlicher Form. Ohne entsprechende Genehmigung könnte eine solche Maßnahme durchaus als Kündigungsgrund gelten. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können und darüber hinaus keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

In sorge am 11.05.2017 20:49

Guten Abend,

wir haben folgendes problem. Wir wohnen seit fast 40 jahren im gleichen haus. Vor kurzem hat dich der besitzer gewechselt. Der hat mein mietverhältnis gekündigt weil er das haus abreissen möchte. Hat aber die kündigung einfach ohne nichts in den briefkasten geschmissen. Hat mir 5 monate zeit gegeben. Ist das rechtens????

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Immowelt-Redaktion am 12.05.2017 18:06

Guten Tag In sorge,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Unter Umständen darf der Vermieter den Mietern kündigen, wenn die Sanierung des Wohngebäudes sehr unwirtschaftlich ist - siehe auch BGH-Urteile vom 28.1.2009, VIII ZR 7/08, VIII ZR 8/08, VIII ZR 9/08. Gegen diese Verwertungskündigung können Mieter schriftlich Widerspruch einlegen, wenn ein Härtegrund vorliegt. Ein Härtegrund könnte unter anderem ein hohes Alter sein oder dass es nicht möglich ist, angemessenen Wohnraum zu zumutbaren Bedingungen zu beschaffen. Der Widerspruch muss spätestens zwei Monate vor Ende des Mietverhältnisses erklärt werden. Da wir Ihren Fall aus der Ferne nicht beurteilen können und auch keine Rechtsberatung leisten dürfen, möchten wir Ihnen den Gang zum Fachanwalt oder Mieterbund empfehlen.

Mit besten Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion


in sorge am 12.05.2017 18:45

Aber das haus ist von dem altem vermieter komplett saniert worden. Und meine wohnung ist nicht das erste er kauft alle günstigen objekte und reisst alle ab. Und als als der neue vermieter zum kennlernen kam habe ich ihn extra drauf angesprochen er so nein es bleibt alles bleibt beim alten. Ich habe auch zeugen. Und das mit der kündigung ist auch nicht richtig oder??? Ich habe jetzt auch was anderes in aussicht habe ein haus gekauft. Aber das ist noch vermietet die ziehen erst zum 1.8 aus meine kündigung ist zu ende juni. Was soll ich für 2 -3 monate machen????


Immowelt-Redaktion am 15.05.2017 10:00

Guten Tag In sorge,

inwieweit die Kündigung in diesem Fall rechtens ist bzw. inwieweit das Gebäude tatsächlich aus wirtschaftlichen Gründen abgerissen werden muss, können wir pauschal - ohne Einsicht in die Unterlagen - nicht beurteilen. Deshalb möchten wir Ihnen den Gang zum Rechtsanwalt oder zum Mieterverein empfehlen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Mike am 06.05.2017 18:08

Hallo

Wir haben folgendes Problem.

Wir haben am 01.01.2017 unser Haus vermietet an einer Mutter mit 2 kleinen Kindern die Sozialhilfe bezieht. Ihr Lebensgefährte ist einfach mit eingezogen gleich im Januar haben sie die Haustür kaputt gemacht und in 2 Tagen 2 große Wasserschäden hinterlegt und die Januar Miete wurde auch nicht bezahl. Im Februar hat der Freund einfach die Apfelbäume gefällt dann haben sie unseren spiegelschrank kaputtgemacht. Wir haben sie gebeten das sie es ihrer Versicherung meldet nix passierte im Februar hat sie nur ein Teil der Miete überwiesen da wir die Schäden beseitigen sollen auf unsere Kosten einfach nur frech ich bin zum Anwalt gegangen und sie bekam dann die Kündigung zum 30.06.2017 von uns.nun zahlt sie keine Miete mehr und die Schäden gehen weiter nun haben wir gestern die fristlose Kündigung geschrieben. Deren Antwort war damit kommt ihr nicht durch wir ziehen nicht aus .

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Immowelt-Redaktion am 08.05.2017 16:20

Hallo Mike,

sollte sich der Mieter tatsächlich weigern auszuziehen, bleibt dem Vermieter das Mittel der Räumungsklage. Räumungsklage kann beim zuständigen Amtsgericht vor Ort eingereicht werden. Wie lange es dauert, bis die Mieter dann tatsächlich geräumt werden, hängt von der Auslastung der Gerichte ab und kann von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Melanie am 04.05.2017 10:56

Zu 1.

Eure Redakteure sollten sich mit dem BGB auseinander setzen! Eine fristlose Kündigung ist erst dann möglich wenn

der Mieter

a) für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Miete oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete in Verzug ist oder

b) in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung der Miete in Höhe eines Betrages in Verzug ist, der die Miete für zwei (!!!) Monate erreicht.

ZWEI MONATE!!! Nicht ein Monat!

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Immowelt-Redaktion am 04.05.2017 15:22

Hallo Melanie,

vielen Dank für Ihren Kommentar und den Hinweis. Wir haben die fragliche Stelle korrigiert.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Makenaro am 18.04.2017 21:38

Hallo, mein erwachsener Sohn spielt in seiner Mietswohnung oft mit seiner Playstation (auch nachts) und schimpft dabei oft relativ laut. Nun erhielt er eine Abmahnung und die Androhung der fristlosen Kündigung. In der Hausordnung steht, dass immer Zimmerlautstärke einzuhalten ist. Ist eine fristlose Kündigung gerechtfertigt?

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Immowelt-Redaktion am 19.04.2017 09:07

Hallo Makenaro,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mieter dauerhaft und auch nach Abmahnung noch den Hausfrieden stört, kann dies ein Kündigungsgrund sein. Ob dieser Kündigungsgrund im Fall Ihres Sohnes gegeben ist, können wir allerdings leider aus der Ferne nicht beurteilen. Es kommt dabei auch darauf an, wie umfassend der Lärm und die Störungen sind. Im Zweifel ist es sicher empfehlenswert, zumindest in der Nacht einen Kopfhörer zu verwenden und das laute Schimpfen einzustellen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Guido am 18.04.2017 12:57

Moin, mein Mieter hat mehrere Pflanzen bis zum Boden zurück geschnitten, aus einem schuppen die Fahrräder meiner Kinder angeblich verschrottet vorne in der Einfahrt einen Pfahl umgefahren und nicht gemeldet und ist immer unverschämt wenn wir schreiben. Kann ich ihm normal kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.04.2017 14:22

Hallo Guido,

wenn ein Mieter den Hausfrieden für längere Zeit empfindlich stört, kann dies durchaus ein Grund für eine Kündigung sein. Ob das in Ihrem Beispielfall gegeben ist, können wir allerdings leider aus der Ferne nicht beurteilen. Bevor Sie dem Mieter kündigen, raten wir Ihnen daher zu einer Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maja 12 am 18.04.2017 10:32

Wir wohnen seit zwei Monaten in unserer Wohnung die ersten zwei Monate haben wir miete gezahlt diesen Monaten könnten wir die miete nicht mehr allein wuppen da die Anträge noch nicht bearbeitet wurden und das behinderten Geld fehlte zwar wird das Geld nach gezahlt aber wir wissen nicht wann meine frage ist darf unser Vermieter uns jetzt kündigen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.04.2017 11:51

Hallo Maja,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine fristlose Kündigung bei Zahlungsverzug ist laut Gesetz nur gerechtfertigt, wenn der Mieter seine Miete mindestens zwei Monate hintereinander gar nicht oder nur teilweise zahlt. Dabei muss der Mietrückstand insgesamt mehr als eine Monatsmiete betragen. Eine fristlose Kündigung ist laut Bundesgerichtshof auch dann gerechtfertigt, wenn der Mieter seine Miete fortwährend unpünktlich zahlt. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

N. Aus S. am 13.04.2017 19:27

Hallo,

Mein Vermieter möchte mich aus der Wohnung haben, um die Immobilie an einen Makler zum Verkauf geben zu können. Habe keine Gründe für eine Kündigung gegeben (wie zB verzögerte Mietzahlung o.ä.)

Kann mich nein Vermieter überhaupt rausklagen? Falls ja, unter welchen Bedingungen/Fristen?

Danke!

auf Kommentar antworten

N. Aus S. am 18.04.2017 17:12

Hallo Immowelt,

Danke für die Antwort. Welche Voraussetzungen/Richtlinien gibt es, wenn der aktuelle Vermieter aufgrund "Hinderung der angemessenen wirtschaftlichen Verwertung" kündigt? Wie kann ich als Mieter so einen Geund prüfen?

Danke!


Immowelt-Redaktion am 19.04.2017 09:02

Hallo N.,

zunächst muss der Vermieter eine solche Kündigung gut begründen. Es genügt dabei nicht, sich nur auf den Gesetzestext zu beziehen. Auch haben Gerichte entschieden, dass der bloße Umstand, dass beim Verkauf im unbewohnten Zustand ein Mehererlös erzielt werden könnte, als Grund für eine solche Kündigung nicht ausreicht (bspw. LG Berlin, Az.: 65 S 4/15).

Wer eine solche Kündigung anzeifeln möchte, könnte natürlich darauf hoffen, dass ein Gericht feststellt, dass die Kündigung nicht wirksam ist. Dies sollte jedoch nicht ohne eine vorherige Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein geschehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 18.04.2017 10:01

Hallo N.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Verkauf einer Wohnung ist kein Kündigungsgrund. Allerdings könnte unter Umständen der neue Eigentümer aufgrund von Eigenbedarf kündigen. Die diesbezüglichen Fristen sind nach Dauer des Mietverhältnisses gestaffelt. Bei einer Mietdauer von bis zu fünf Jahren beträgt die Frist drei Monate, bei einer Mietdauer zwischen fünf und acht Jahre sechs Monate und bei mehr als acht Jahren neun Monate.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jamie am 13.04.2017 07:04

Hallo,

Wie sieht es denn aus, wenn der Mietvertrag auf zwei Personen läuft und nur eine davon kündigen und ausziehen will? Der zweite möchte in der Wohnung bleiben, der Vermieter ist aber strikt dagegen. Auf der Kündigung braucht man ja alle Unterschriften der Hauptmieter. Gibt es da eine Möglichkeit?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.04.2017 08:56

Hallo Jamie,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ohne Zustimmung des Vermieters gibt es tatsächlich keine Möglichkeit, einen Mieter aus dem Mietvertrag zu entlassen und den Vertrag mit dem verbliebenen Mieter fortzuführen. Rein rechtlich gesehen müssen beide Mieter kündigen und der Mieter, der in der Wohnung bleiben will, müsste mit dem Vermieter einen neuen Mietvertrag schließen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frühlingsblume am 12.04.2017 19:30

Hallo,

Die anderen Parteien des Hauses haben ein Problem damit, wenn mein Hund auf den Weg zum Hauseingang uriniert (aus Krankheitsgründen kann es mein Hund nicht bis zur Straße halten und i.d.R. schütte ich anschließend Wasser darüber) und gehen schon soweit, dass sie mir teils nachts oder früh morgens auflauern und heimlich Bilder von mir und dem _Hund machen. Ist das erlaubt ? Nun möchte der Vermieter mit mir u.A. sprechen und ist überhaupt nicht gut gestimmt... Wäre das ein Grund für eine Abmahnung oder sogar einer Kündigung?

Vielen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.04.2017 08:49

Hallo Frühlingsblume,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mieter den Hausfrieden erheblich stört, kann das ein Grund für eine Kündigung sein. Ob ein Hund, der auf dem Weg zum Hauseingang uriniert, dafür schon ausreicht, ist allerdings fraglich. Am besten ist es in so einer Situation wohl, zunächst ein klärendes Gespräch mit dem Vermieter und den Nachbarn zu suchen und Ihnen die Situation zu erklären. Eventuell findet sich ja auf diesem Weg schon eine Lösung, mit der alle gut leben können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

beardedgina am 10.04.2017 17:51

leider habe ich auch Schwierigkeiten mit meinem Mieter.

aber durch ihre Seite ,weiß ich,wie ich mich verhalte und das Richtige machen kann

Danke

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KÜCK am 08.04.2017 13:03

Hallo,

İch habe das Haus von meinem Vater gekauft und die Mieter übernommen , die seit 10 Jahren schon dadrin wohnen. Bisher habe ich mit meinem Mann und meinem Kınd bei meinem Eltern gewohnt. Jetzt haben wir uns leider mit meinen Eltern gestrıtten und und ich bin mit meiner Familie in einem Hotel . Wie muss es jetzt weiter gehen ? Haben wir chanchen das die mieter vorher als 9 monate rauskönnen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.04.2017 09:53

Hallo Kück,

tatsächlich beträgt die Kündigungsfrist bei einer so langen Mietdauer neun Monate. Unter Umständen können Sie sich mit den Mietern auf einen früheren Auszugstermin einigen, ein Recht darauf besteht allerdings nicht.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Giova am 05.04.2017 14:52

Ich wohne seit 2013.in 2 Zimmer Wohnung. Der Vermieter hat zwei Haus und eine Wasser uhr.ich hab festgestellt das algemeine Strom auch zusammen rechnet. .wir wohne in 1 Haus 4 Familien und andere Haus auch 4 Familien. .ich bekommen immer Nachzahlung von 250euro. Ich hab ihn angesprochen wie tut er immer wasser und Strom lesen..ich will sie sehr..ich War bisschen laut..heute morgen lag in meine Brief Kasten Kündigung .ich soll bis Ende April raus.

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Frank am 03.04.2017 14:55

ICh wohne jetzt 6 Monate hir und habe die Kündigung bekommen obwohl ich mir nichts zu Schulden kommen lassen der Vermieter kam ganz einfach zu mir und hat gesagt die Wohnung stinkt und die anderen Mieter hätten sich beschwert obwohl ich nichts gegen sie gesagt habe

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Susi am 29.03.2017 17:51

Meine Mieter im Mehrfamilienhaus lassen absolut notwendige Sanierungsarbeiten and der Wasserleitung in ihrer Wohnung nicht zu und gefährden damit die übrige Eigentümergemeinschaft. Ist das ein außerordentlicher Kündigungsgrund?

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Immowelt-Redaktion am 30.03.2017 10:18

Hallo Susi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Mit einer ähnlichen Frage hat sich bereits der Bundesgerichtshof beschäftigt. Die Richter entschieden, dass der Vermieter unter bestimmten Umständen fristlos kündigen kann, wenn der Mieter sich weigert, notwendige Instandsetzungsarbeiten an der Mietsache zu dulden und er dem Vermieter oder den beauftragten Handwerkern den Zutritt verweigert (Az.: VIII ZR 281/13).

Was allerdings diese Voraussetzungen sind ist stark vom Einzelfall abhängig. Dies können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lui am 27.03.2017 16:28

Hallo,

Seit 3 Monaten zahl mein Mieter keine Miete mehr, ist nicht erreichbar und seit letztem Jahr ist bekannt dass sich berge von Müll in der Wohnung angesammelt hat. Scheinbar ist er auch seit mehr als einem Jahr nicht mehr in der Wohnung gewesen. Was tun? Fristlos kündigen? Und wo die Kündigung hinschicken wenn er gar nicht da ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2017 10:43

Hallo Lui,

in diesem Fall kommt eine fristlose Kündigung verbunden mit einer Räumungsklage in Frage. Diese kann über das zuständige Amtsgericht eingereicht werden. Die Wohnung kann dann durch einen Gerichtsvollzieher geräumt werden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Danske am 14.03.2017 11:03

Hallo

März 2017 haben wir (5 Personen) die Kündigung unserer Wohnung erhalten. Es handelt sich um ein Einfamilienhaus. Als Begründung wird mein seid Dezember geführtes Gewerbe angegeben. Im Mietvertrag steht das ein Gewerbe nicht verboten ist. Als Beispiel wird "Nagelstudio oder Telefonberufe" aufgeführt. In meinem Gewerbeschein steht wörtlich:" Herstellung und Feilbieten von Holzwaren, Holzschnitzereien." Mein Vermieter fügt an das es sich um einen brandgefährlichen Beruf handelt. (Blödsinn)

Ein Termin beim Anwalt ist bereits gemacht aber dieser dauert leider noch. Da meine Frau und ich seid Tagen nicht schlafen hoffe ich hier vorab Informationen zu bekommen.

Danke vorab.

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Immowelt-Redaktion am 14.03.2017 15:04

Hallo Danske,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein gewerblicher Betrieb in einem Miethaus kann ein Kündigungsgrund für den Vermieter sein, es muss aber nicht. Aus der Ferne können wir in Ihrem Fall leider nicht beurteilen, ob ihr Gewerbe die Voraussetzung für eine Kündigung des Mietvertrags erfüllt oder nicht. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Nachdem Sie bereits einen Anwalt eingeschaltet haben, haben Sie den richtigen Schritt bereits unternommen. Von ihm werden Sie erfahren, wie Sie am besten weiter vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SuE am 28.02.2017 08:30

Hallo,

Seit Juli 2016 herscht eine große Umbauaktion, der Lärm ist nicht auszuhalten. Wohne Wand an Wand. Vermieter (Erbgemeinschaft)... Persöhnliche ansage an mich, wenn ich mit meinem Leben hier nicht zurecht käme, dann soll ich ausziehn. Darf der Vermieter Persöhnlich werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2017 10:05

Hallo SuE,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Zumindest beleidigend darf ein Vermieter natürlich nicht werden. Ob diese Grenze aber in Ihrem Fall schon überschritten ist, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Bei ständigem Baulärm steht dem Mieter allerdings unter Umständen ein Recht auf Mietminderung zu. Wir raten Ihnen, sich von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein diesbezüglich beraten zu lassen. Dort erfahren Sie, um wie viel Prozent sie die Miete gegebenenfalls mindern können und wie sie dies dem Vermieter gegenüber durchsetzen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

KaDi1995 am 24.02.2017 10:10

Hallo,

mein Mitbewohner (2er WG) zahlt die Nebenkosten nie pünktlich und wenn ich ihm des wegen nicht hinterher laufe zahlt er gar nicht (er war mal 5 Monate im Verzug).

Problem ist nur, unserer Vermieterin zahlt er die eigentliche Miete pünktlich.

Als ich das letzte mal mit ihr gesprochen habe, meinte sie "Wenn wir einen Grund finden, habe ich kein Problem ihn zu kündigen" (er ist weder bei mir, noch bei der Vermieterin sehr beliebt).

Reicht das als Grund aus ihm zu Kündigen? Ihm Mitvertrag von ihm (jeder hat einen eigenständigen) steht "Die Kosten von Miete und Nebenkosten sind pünktlich zu zahlen"

Danke für die Antwort

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Immowelt-Redaktion am 24.02.2017 11:56

Hallo KaDi1995,

laut bürgerlichem Gesetzbuch hat der Vermieter ein berechtigtes Interesse an der Beendigung eines Mietverhältnisses, wenn "der Mieter seine vertraglichen Pflichten schuldhaft nicht unerheblich verletzt hat". Eine Vertragsverletzung kann beispielsweise dann vorliegen, wenn der Mieter die Miete oder die Nebenkosten nicht pünktlich oder gar nicht zahlt. Nach auffassung des Bundesgerichtshofs ist sogar eine fristlose Kündigung gerechtfertigt, wenn ein Mieter seine Miete immer wieder unpünktlich bezahlt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Einzelfall aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Ob eine Kündigung ihres Mieters erfolgreich wäre, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen oder Ihrem Vermieter daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Susilein2000 am 18.02.2017 20:25

Guten Tag, ich bin seit 9 Monaten Mieter mit meiner Lebensgefährtin einer 4 Zimmer Wohnung, zuvor hatte ich ein Haus gemietet 17 Jahre und im letzten Jahr kam es aufgrund Arbeitslosigkeit zu einer Räumungsklage da ich die Miete nicht mehr bezahlen konnte, ich fand diese Wohnung in der ich jetz Mieter bin, ich habe jedes Monat meine Miete bezahlt, nur kam es ab und wann vor dass Sie später wie am 3. Tag einging, es gab auch keine Abmahnung oder ähnliches, alles soweit in Ordnung, Damals wurde von mir keine Selbstauskunft gefordert, man fragte mich nur ob in der alten Wohnung alles bezahlt ist, natürlich antwortete ich mit ja, sonst bekommt man ja keine Wohnung, nun hat der Vermieter erfahren dass dort noch Mietschulden sind und möchte mir fristlos kündigen wegen angeblicher Arglistiger Täuschung oder gar Betrug gegen mich und meine Lebensgefährtin, mein Lebensgefährtin war in der alten Wohnung kein Mieter und damit überhaupt nichts zu tun, Sie hat nur bei mir gewohnt, aber der jetzige Mieter hat mir angeboten dass ich selbst kündige dann könnte ich noch drei oder vier Monate bleiben, Siemhat mir eine Frist von vier Tagen gegeben, dann wird Sie mir durch die zuständige Gerichtsvollzieherin die Kündigung an mich und meine Lebensgefährtin zukommen lassen wenn ich bis dahin. Icht selbst gekündigt habe, ist das alles rechtmässig, kann Sie mich fristlos kündigen oder anderweitig kündigen, ich bitte um Rat, Danke

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Immowelt-Redaktion am 20.02.2017 10:34

Hallo Susilein2000,

Gerichte haben bereits entschieden, dass zumindest im Falle einer gefälschten Selbstauskunft eine fristlose Kündigung durch den Vermieter zulässig ist. Ähnlich könnte es auch bei falschen Ausgaben zu etwaigen Mietschulden aussehen. Wie dies jedoch in ihrem Fall aussieht, können wir aus der Ferne leider nur schlecht beurteilen. Generell würden wir dazu raten, gegenüber dem Vermieter niemals falsche Angaben zur eigenen finanziellen Lage zu machen. In Ihrer jetzigen Situation empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Theone am 13.02.2017 08:47

Die Eltern von meinem Vermieter wohnen auf dem gleichen Grundstück. Da ich ausziehen muss weil ich angeblich ein Verhältnis hatte mit dem 60 Jahren alten Stiefvater machen sie mir dass leben nicht gerade leicht. Jetzt betitelt er mich als Prostituierte und sagte das hier kein Puff wäre. Ich bin Single und alle 2 oder 3 Wochen habe ich mal Männer besuch was natürlich ist. Jetzt hatte er zu meinem bekannten gesagt das schon wieder ein Kunde für mich käme. Ich bin dann zu ihm hin und sagte wenn nochmal so ein Spruch kommt das ich ihn anzeige. Er meinte kein Problem hier ist kein Puff. Da sie mich raus haben wollen,suchen Sie in den Krümel. Was kann ich tun? Darf er oder mein Vermieter mir vorschreiben wieviel Männerbesuch ich haben darf? Sie hatten mir auch schon das Wasser von abends bis morgens um 9 Uhr abgestellt.

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Immowelt-Redaktion am 13.02.2017 16:01

Hallo Theone,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Vermieter darf seinem Mieter generell nicht vorschreiben, wie viel Besuch dieser haben darf und wie viel nicht. Wenn Ihr Vermieter deshalb eine Kündigung ausspricht oder Sie anderweitig sanktioniert, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ulla am 08.02.2017 12:13

Mein Vermieter will mir eins Abmahnung schreiben weil ich zweimal ein oder zwei Tage die Miete zu spät bezahlt habe darf er das und er meinte beim dritten Mal würde er mir kündigen

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Immowelt-Redaktion am 08.02.2017 13:06

Hallo Ulla,

grundsätzlich ist die Miete laut BGB spätestens am dritten Werktag eines Monats an den Vermieter zu entrichten. Laut aktueller Rechtsprechung des BGH kommt es allerdings nicht darauf an, wann das Geld beim Vermieter eingeht, sondern darauf, dass der Zahlungsauftrag spätestens am dritten Werktag an die Bank erteilt wurde (Az.: VIII ZR 222/15). Ob Sie in diesem Sinne Ihre Miete verspätet gezahlt haben, sollten Sie deshalb überprüfen.

Eine Kündigung des Mietverhältnisses - auch wegen Zahlunsgverzugs - ist dann möglich, wenn dem Vermieter wegen einer schwerwiegenden Pflichtverletzung des Mieters eine Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann. Eine fristlose Kündigung ist laut Gesetz dann zulässig, wenn der Mieter für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Miete oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete in Verzug ist oder in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung der Miete in Höhe eines Betrages in Verzug ist, der die Miete für zwei Monate erreicht. Instanzgerichte kamen in der Vergangenheit auch schon zu dem Ergebnis, dass häufiges zu spät zahlen einen Grund für eine Kündigung darstellen kann.

Ob aufgrund der Verspätungen in Ihrem Fall schon ein Zustand erreicht ist, bei dem eine Kündigung gerechtfertigt wäre, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Wir raten Ihnen, sich diesbezüglich an einen Fachanwalt oder den örtlichen Mieterverein zu wenden.

Dani am 06.02.2017 21:34

Kann ich meinem mieter kündigen wenn er sich bei der Gemeinde noch nicht gemeldet hat

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Immowelt-Redaktion am 07.02.2017 08:32

Hallo Dani,

meldet sich ein Mieter nicht fristgerecht um, kommt dafür zwar möglicherweise ein Bußgeld auf ihn zu. Ein Kündigungsgrund für den Vermieter ist das aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Dani am 07.02.2017 19:34

Danke schön hat mir sehr weitergeholfen

Conny am 04.02.2017 13:56

Kann ich einem Mieter fristlos kündigen, obwohl er Insolvenz angemeldet hat?

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Immowelt-Redaktion am 06.02.2017 10:07

Hallo Conny,

eine fristgerechte Kündigung ist möglich, aber es muss dafür einer der üblichen Kündigungsgründe vorliegen. Die bloße Eröffnung eines Insolvenzverfahren genügt als Kündigungsgrund nicht. Zudem darf der Vermieter laut Paragraph 112 der Insolvenzordnung dann nicht wegen eines Verzugs der Entrichtung der Miete, der in der Zeit vor dem Eröffnungsantrag eingetreten ist.

Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ellen66 am 03.02.2017 15:32

Leider konnte ich meinem Vermieter die Kaution bis jetzt (wohne seid 1 Jahr dort) nicht zahlen. Nun hat er mir eine Abmahnung geschrieben und droht mit der fristlosen Kündigung. Darf er das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2017 09:16

Hallo Ellen,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Grund für eine fristlose Kündigung besteht in der Regel dann, wenn der Mieter mit einer Kaution in Höhe eines Beitrages in Verzug ist, der der zweifachen Monatsmiete entspricht. In diesem Fall wäre eine fristlose Kündigung also rechtens.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

mayer am 02.02.2017 14:03

Hallo

Wie lange dauert es bis die Räumungsklage durch ist?

Andere Frage. Besteht als Wohnungseigentümer bei einem Zweifamilienhaus vorkaufsrecht, falls die zweite Wohnung verkauft wird?

Gilt die mündliche zusage, Preis für die zweite Wohnung steht fest, und es wird ausgemacht, dass sich der Verkäufer beim Käufer meldet. 6 Monate später stellt sich heraus, dass die Wohnung an jemanden anderes verkauft wurde. Wie lange kann ich von dem Vorkaufsrecht, bzw abmachung einspruch nehmen. Seit 6 Monaten hat der neue Eigentümer vermietet.

MFG Mayer

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Immowelt-Redaktion am 03.02.2017 09:27

Sehr geehrter Herr Mayer,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Wohnungseigentümer, dessen Nachbarwohnung verkauft wird, hat dafür kein Vorkaufsrecht. Wie lange es dauert, bis eine Räumungsklage Erfolg hat, ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich und hängt im Wesentlichen davon ab, wie stark das Amtsgericht vor Ort ausgelastet ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

karola am 02.02.2017 06:23

ich habe vor einer woche die Fristlosekündigung meiner Wohnung bekommen am 06.02.017 muß ich die schlüssel abgeben.wegen unpünktlicher Mietzahlung ,wie soll ich das schaffen ich bin in arbeit und neben bei geh ich arbeiten .meine tochter ist schwanger ich bin drauf und dran mir das leben zu nehmen,dem vermieter ist es egal wo ich bleibe muß ich am 06.02.017 auf der strasse schlafen??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.02.2017 10:03

Liebe Karola,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Mieter, die eine fristlose Kündigung aufgrund von Mietrückständen erhalten haben, können diese heilen. Das bedeutet: Der Mieter zahlt die geschuldeten Monatsmieten an den Vermieter und die fristlose Kündigung wird dadurch unwirksam. Allerdings könnte eine hilfsweise ausgesprochene fristgerechte Kündigung dennoch wirksam bleiben. Sie hätten in diesem Fall aber zumindest mehr Zeit für die Wohnungssuche. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Wenn Sie Suizidgedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die bereits in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


karola am 02.02.2017 16:19

vielen dank für ihre antwort steht immer noch die frage ob ich am montag auf der strasse stehe

efe am 27.01.2017 01:02

Hallo,

wohne seit 40 Jahren in einer Altbauwohnung in der Südstadt, in dem meinVater, Mutter, geschwister lebten umd gross geworden sind. Habe den Mietvertrag seit 40 Jahren mit einem unbefristeten Mietverhältnis und inklusivmiete von den damaligen Besitzern absegnen lassen. Zahle nunmehr nach Mieterhöhung für das der Vermieter alle 3 Jahre Recht hat trotzdem etwa die Hälfte der ortsüblichen Miete.

Wohnung war zu seiner Zeit eine Waschküche mit einer ca. Größe von 100qm, die meine Eltern und anschliessend ich selbst regelmässig renoviert habe.

Nun Verstarb die Vermieterin und die Erben / der Erbe Verkaufte das Mietshaus (ungeteilte Wohnungen) an eine Immobilienfirma die erneut mach ca. 1 Jahr Besitz weiterverkaufen umd natürlich Geld erwirtschaften möchte.

Nun bietet man mir teils seriöse teils unseriöse Angebote an damit ich und Familie raus aus der Wohnung gehe. Über unseriös möchte ich keine Angaben machen. Für den Vermieter sind zum Beispiel ein Geldbetrag als Abfindung in Höhe von 25tsd. seriös.

Bin seit 40 Jahren verwurzelt in die Wohnung und Ort, bin derzeit arbeitsuchend als ungelernter Arbeitnehmer habe ich nur wage Chancen eine gutbezahlte Wohnungmiete zu bezahlen. Bin weiterhin unter Behandlung was der Vermieter nicht weis beim Psychologen und habe meine Antideppresiva und Burnout medikamente. Einen anhemessenen Ersatzwohnraum zu zumutnaren Bedingungen sehe ich verzweifelt entgegen. Auf längere Hinsicht tilgt die angebotene Summe des Vermieters über 25tsd € keine Vermögenseinbußen, suizidgefahr schliesse ich derzeit aus nicht desto trotzt sind das seltrne Nebenwirkungen der versxhriebenen Antibiotika.

Wie sollte ich bei dieser geschilderten Problematik aggieren?

In Anbetracht das z.B. die pro qm ortsübliche Miete im Jahr 2011 ca. 7,30 € waren sind es heute bzw. Ende 2016 10,46 € pro qm. Die nächste gesetzliche Mieterhöhung unter Berücksichtigung der Kappungsgrenze wäre im Juni 2019.

Vermieter ist sich sicher dessen bewusst, dass auch ich bewusst bin, das er mit seiner angebotenen Abstandsumme in dieser Höhe nur ein Bruchteil davon ist was er an "Rendite" hätte erzielen können wenn ich Morgen ausziehen würde.

Hochgerechnet ist es eine Summe von 120tsd. bis 150tsd Euros die passo an Ihm vorbei (oder seinem Interessiertem Käufer/ Kapitalanleger) wenn ich bleibe und er erhöht alle 3 Jahre um 15%.

Genauso viel pflückt er Erträge wenn er eine akzeptierbare Summe auf den Verhandlungstisch legt.

Nun, kann mir der Vermieter kündigen?

Ist das angebotene Abstandsgeld nicht unter jeglicher Akzeptanz?

Was ratet ihr mir zu tun ausser anwaltliche Hilfe und ohne Mieter Hilfsvereine zu tun?

Wie würdet Ihr reagieren?

Dankeschön in voraus,

Vater, Mutter und schulpflichtiger Sohn

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.01.2017 09:35

Hallo efe,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Vermieter kann einen Mietvertrag nicht grundlos kündigen, egal, ob es sich dabei um eine Privatperson oder ein Unternehmen handelt. Mögliche Kündigungsgründe sind beispielsweise Eigenbedarf oder eine Vertragsverletzung durch den Mieter. Mieter sind nicht verpflichtet, einen etwaigen finanziellen Ausgleich für einen Auszug anzunehmen.

Ob bei einer berechtigten Kündigung Ihre persönliche Situation im Streitfall vor Gericht als Härtefall gewertet würde, der Ihren Umzug unzumutbar macht, lässt sich aus der Ferne leider nicht beurteilen. Dies müsste wie gesagt im Zweifel ein Richter entscheiden.

Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Obwohl sie dies in Ihren Kommentar ausschließen, möchten wir Ihnen dringend eine Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen. Dieser kann sich auch mit den Details Ihres Mietvertrags auseinandersetzen und im Zweifel beurteilen, ob eine Kündigung rechtens wäre oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

maier am 25.01.2017 14:11

Hallo

Ich habe einen Kellerraum für ein Jahr laut Mietvertrag vermietet. Möchte nun den Mieter wieder raushaben. Ist der befristete Mietvertrag ungültig? Kann ich Eigenbedarf anmelden, mit der Begründung ihn wieder als Kellerraum- Abstellraum benutzen zu wollen. Wohne nicht selber im Haus.

Er ist behindert, sorgt allerdings für Probleme, wie Gestank, schmutz und Lärm.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.01.2017 09:15

Sehr geehrter Herr Maier,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Kellerraum nicht als Wohnraum vermietet wurde, gelten die üblichen Regelungen, die ansonsten für Wohnungen gelten, nicht. Eine Kündigung ist dann in der Regel möglich, auch wenn kein Eigenbedarf vorliegt. Sie wäre es dann nicht, wenn der Mietvertrag befristet abgeschlossen wurde. Ob diese Befristung wirksam ist oder nicht, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Dies erfahren Sie in einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

HJ324 am 17.01.2017 11:42

Hallo, wir leben zu zweit in einer Wohngemeinschaft in der 2. Etage in einem "Dreiparteien" Haus zusammen mit unserer Vermieterin, die im Erdgeschoss Ihre gewerblich genutzten Räume hat und in der 1. Etage wohnt. Nun hat uns unsere Vermieterin bereits die zweite Abmahnung geschrieben, da sie uns vorwirft die Hausordnung nicht einzuhalten und droht nun mit einer fristlosen - hilfsweise fristgemäßen - Kündigung. Bezüglich des Nichteinhaltens der Hausordnung geht es teilweise um Treppenreinigung, Tür verschließen (zu Nacht- und auch Tageszeiten) und Lärmbelästigung (zweimaliges Verlassen des Hauses während Ruhezeiten, in denen vermutlich etwas zu laut gesprochen wurde im Treppenhaus). Nun sind wir uns nicht sicher inwiefern die Abmahnung rechtens ist und ob sie uns fristlos kündigen kann und dazu noch eine Klausel im Mietvertrag drauf hinweißt, dass der Mieter im Falle einer fristlosen Kündigung für Mietausfälle bis zu dem Zeitpunkt zu dem das Mietverhältnis hätte gekündigt werden können. Das Mietverhältnis kann laut Mietvertrag frühestens zum 31. August 2017 gekündigt werden. Unsere Befürchtung ist es nun, neben einer fristlosen Kündigung auch die Miete bis zu dem genannten Zeitpunkt weiter zahlen zu müssen. Nun fragen wir uns was wir tun können und ob die Abmahnungen überhaupt rechtens sind und dies für eine fristlose Kündigung genügt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.01.2017 12:01

Hallo HJ324,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine Abmahnung des Vermieters an den Mieter hat zunächst keine rechtlichen Auswirkungen, sie kann aber im Streitfall als Beweismittel dienen. Der Vermieter könnte so nachweisen, dass er den Mieter bereits auf ein etwaiges nicht vertragsgemäßes Verhalten hingewiesen hat.

Was als Grund für eine fristlose Kündigung ausreicht und was nicht, ist stark vom Einzelfell abhängig. Ein Gericht würde in den meisten Fällen wohl nicht urteilen, dass ein einmaliges Vergessen der Treppenhausreinigung als Grund für eine fristlose Kündigung ausreicht, eine mehrmalige, starke Verunreinigung des Treppenhauses aber unter Umständen schon.

Ob der Mieter im Falle einer tatsächlichen fristlosen Kündigung einen Ersatz für den Mietausfall verlangen könnte, ist dagegen unter anderem von der genauen Ausgestaltung des Mietvertrags abhängig. Zudem hat der Vermieter eine sogenannte Schadensminderungspflicht. Das bedeutet: Er muss sich darum bemühen, die Wohnung so schnell wie möglich wiederzuvermieten und könnte im Zweifel auch nur für den Zeitraum des tatsächlichen Mietausfalls etwas verlangen.

Leider können wir die genaue Situation vor Ort und auch die Inhalte des Mietvertrags aus der Ferne nur schwer beurteilen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein. Am besten legen Sie dort auch gleich die Abmahnungen vor.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bernhard am 06.01.2017 20:23

hallo wir sind zu einer 3 pateien lebensgemeinschaft zusammen gewachsen , da ein ausgestellter mietvertrag meines sohnes bei der Arge nicht anerkannt wurde ( unter 25 Jahre ) !! Unser Vermieter weigert sich , den bestehenden Mietvertrag von 2 auf 3 Personen zu ändern ! . mein sohn ist bei uns in der wohnung gemeldet , und besitzt ebenfals die unterschrift des vermieters , das er hier wohnt. jetzt wollen diese , dass er die wohnung verlassen solle ! und drohen mit einer Fristlosen Kündigung !! was können wir dagegen tun ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2017 09:10

Hallo Bernhard,

zwar ist gesetzlich geregelt, dass der Mieter den Vermieter um Erlaubnis bitten muss, wenn eine weitere Person in die Mietwohnung einzieht (§ 540 BGB). Dabei kann es allerdings Ausnahmen geben. So hat das Landgericht Postdam entschieden, dass Eltern ihren Vermieter nicht um Erlaubnis bitten müssen, wenn sie ihr erwachsenes Kind zu sich in die Wohnung ziehen lassen und dass dies auch keinen Kündigungsgrund darstellt (Az.: 4 S 96/12). Ein Urteil des Bundesgerichtshofs zu dieser Frage gibt es unseres Wissens allerdings nicht.

Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gerolstein am 18.12.2016 20:52

Zu eifelkind:

Du hast Recht, Abzocker gibt es wirklich, vor allem in den Ballungsräumen. Aber der "normale" Vermieter mit 1-3 Wohnungen ist doch der Gelackmeierte. Immer ist er der böse und muss sich alles gefallen lassen. Ich hatte eine Mieterin, die wie ein Messi hauste und auch noch beleidigend wurde. Nachdem sie trotz Kündigung nicht auszog musste ich Klage einreichen und erst mal alles vorausbezahlen. Dadurch macht es der Staat einem unnötig schwer sein Recht einzufordern. Der Mieter hebt die Hand und bekommt auch noch staatliche Hilfe, wo sind wir denn hier... alles Bananenrepublik, in der der arbeitende Mensch ausgenutzt wird und die Harzer sich kaputt lachen.

auf Kommentar antworten

katoro am 01.01.2017 11:53

Ja, du hast so Recht. Gestern wollte ich die Zählerstände ablesen und hatte letztendlich Glück, das ich unversehrt und gesund mein Haus verlassen konnte.

Dank an den Sohn des Mieters, der mich geschützt hat.

Der Vater war so besoffen und wird jetzt wahrscheinlich auch noch die schützende Hand des Staates bekommen.

Wo leben wir eigentlich.

eifelkind am 18.12.2016 20:44

Ich verstehe das deutsche Mietrecht überhaupt nicht. Natürlich gibt es Heuschrecken, die in Ballungsräumen Mieter ausbeuten, aber das der Vermieter immer erst tief in die Tasche greifen muss um einen Messi oder "Stinksack" los zu werden ist schon Hammer. Die Gerichte verlangen Vorschuß, selbst wenn man gewonnen hat bekommt man sein Geld nicht zurück, sondern muss es von dem Mieter einklagen, was wieder Geld kostet. Alles ein Witz. Die Gerichte müssten dem Vermieter sein Geld zurück geben und dann selber schauen. (Nachfolgender Text gelöscht: Bitte bleiben Sie sachlich. Anm. der Redaktion)

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Gerald am 17.12.2016 19:10

Kann mich der Vermieter mit einer Kündigung drohen wenn ich einmal die Miete nicht zahle war nicht meine Schuld sonderndie der Bank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.12.2016 12:42

Lieber Gerald,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell kann der Vermieter nach Ausbleiben einer Monatsmiete mit Kündigung drohen. Aus welchen Gründen die Zahlung nicht stattfinden konnte, spielt dabei keine Rolle. Zahlt der Mieter beispielsweise zwei Monatsmieten gar nicht oder nur teilweise, ist der Vermieter sogar berechtigt, die fristlose Kündigung auszusprechen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Daniki am 12.12.2016 13:42

Hallo,

ich bin seit Juli Eigentümer einer 2-Zimmer-Wohung und habe ein Mietverhältnis übernommen. Mieter ist eine Einzelperson. Jetzt bin ich von Seiten anderer Hausbewohner darauf angesprochen worden, dass der Ehemann wie auch ein gemeinsames Kind dort seit einem Jahr wohnen und dies nicht rechtens sei, da sie sich umlagemäßig nicht an den Hausgeldkosten beteiligen würden. Der vorherige Eigentümer wie auch ich sind nie um Zustimmung gebeten worden. Ist es richtig, dass dies ein Kündigungsgrund ist bzw. dass ich in diese Fall die Miete erhöhen darf, weil die Wohnung nun von meheren Personen benutzt wird?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.12.2016 14:20

Hallo Daniki,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ziehen nahe Familienangehörige wie Eltern, Kinder oder Ehepartner zum Mieter in eine vermietete Wohnung, muss der Vermieter hier nicht explizit um Erlaubnis gebeten werden. Ein Kündigungsgrund besteht hier nicht. Auch eine Erhöhung der Kaltmiete ist nicht zulässig – jedoch kann Vermieter die Nebenkostenvorauszahlung erhöhen. Bitte bedenken Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir daher den Gang zum Fachanwalt.

Mit besten Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

GG89 am 08.12.2016 17:27

Hallo, ich habe eine Frage, ich erhielt heute eine Fristlose Kündigung weil meine Zahlung angeblich seit November nicht eingegangen ist.

Ich habe nun 8 Tage Zeit aus der Wohnung zu sein.

Darf die Vermieterin das überhaupt machen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.12.2016 09:20

Hallo GG89,

zahlt ein Mieter seine Mieter nicht mehr oder nur teilweise, kann das ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Die Rechtsprechung räumt Mietern dabei allerdings im Regelfall zwei Wochen Frist ein, um die Wohnung zu verlassen. Gesetzlich so festgelegt ist das aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sanctus83 am 26.11.2016 09:46

Hallo...

Ich habe eine Frage und bin total verzweifelt. Gestern erhielt ich eine Kündigung von meiner Vermieterin.

Grund: Ständiger lärm in der Nacht durch zu lauter Musik bis in die frühen morgen Stunden.

Laut Angaben der Vermieterin hätten sich die Hausbewohner mehrmals bei mir beschwert und das auch die Polizei bei mir mehrmals war.

Leider ist das nicht so!!! Die Polizei war mehrmals wegen Ruhestörung bei meiner Nachbarin. Und hat auch eine Anzeige bekommen.

Und auch kam keiner bei mir sich Beschwerden von den Hausbewohnern. Außer am Anfang als ich eingezogen bin, da kam ein Hausbewohner zweimal zu mir. Habe aber dies auch verstanden und berücksichtigt.

Kurz und knapp.... Meine Nachbarin ist laut und ich bin der Sündenbock. Die Vermieterin weiß auch das die Polizei nicht bei mir war, und gibt mir trotzdem die schuld.

Laut Ihrer Aussage: Seit dem ich im Haus eingezogen bin gibt es nur noch Ärger und es sei laut. Und ich mache nur Party und bin nur betrunken. Die Mieter müssen zeitig raus und fühlen sich bedroht und hätten angst von mir. Eine Mieterin hätte auch die Zeiten aufgeschrieben wann es wie laut es war.

Dabei bin ich selber als Koch tätig und habe höchsten 1x in zwei Wochen mal frei und stehe fast 8-11 h auf der Arbeit.

Als ich mit meiner Vermieterin darüber reden wollte und dies aufklären wollte. Ließ sie mich auf der Straße stehen und hörte mir nicht einmal zu.

Darauf habe ich einen Brief geschrieben, das Ich die Kündigung nicht akzeptieren und die Gründe nicht auf mich zutrifft. Und ich mich gerne mit Ihnen treffen würde bzw darüber Ausdiskutieren möchte. Sollte dies nicht eintreten, das ich mir einen Anwalt nehme.

Ich möchte nicht ausziehen da meine Arbeit 1 Minute entfernt ist. Außerdem ist es sehr schwer eine Wohnung in meiner Umgebung zu bekommen. Und wegen was soll ich ausziehen was ich nicht war bzw bin. Meine Nachbarin sagt selber das ich nichts dafür kann und ich nicht mit dabei bin. Meine Nachbarin und ich verstehe uns sehr gut.

Abmahnung habe ich auch keine bekommen.

Was kann ich tun? Wie stehen meine Rechte?

Bin total verzweifelt und fühle mich als Opfer.

auf Kommentar antworten

NiFe am 27.11.2016 19:32

Hallo, mir geht es ähnlich zur Zeit und es macht mich total fertig. Ständig beschweren sich Nachbarn übe meinen Hund, obwohl dieser gar nichts macht. Angeblich würde sie ständig ohne Leine herumlaufen, was absolut nicht stimmt. Im Gegenteil 2-3 andere Hunde im Haus laufen ständig ohne Leine. Aber die dürfen das natürlich. Nun habe ich eine Abmahnung bekommen, weil mein Hund angeblich den Hausflur extrem verschmutzt. Auch das ist nicht wahr. Aber da alle einheitlich gegen mich aussagen, habe ich keine Chance und werde vermutlich noch in dieser Woche die fristlose Kündigung bekommen. Meine Vermieterin hat schon vor einiger Zeit angedeutet, dass sie mich aus der Wohnung haben möchte. Ich bin total verzweifelt und weiß nicht, was ich tun kann. Das ist alles so ungerecht.


Immowelt-Redaktion am 28.11.2016 09:46

Hallo Sanctus83 & NiFe,

ob eine Kündigung gerechtfertigt ist oder nicht, können wir aus der Ferne leider nur schlecht beurteilen. Wenn Sie glauben, ihre (bevorstehende) Kündigung könnte ungerechtfertigt sein, empfehlen wir Ihnen dringend die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein. Dort erfahren Sie, wie Sie am besten weiter vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

leon am 07.11.2016 14:02

Hallo,

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hätte bezüglich meiner noch jetzigen Mietwohnung eine frage ? Ich wohne seit über einem Jahr in der Wohnung. Habe im April dieses Jahres die Miete auf zweimal überwiesen , dan hatte ich ein eng Pass im August da konnte ich gar keine Miete überweisen sept0/16 konnte ich wieder und im okt. Hatte ich eine Zahlungs verzögerung von 8-10tagen ich habe eine fristlose Kündigung erhalten mit einer Abmahnung da zwischen war nicht mal eine Woche . So jetzt habe ich die Wohnung soweit fertig leer gestrichen! Jetzt meint wr aber ich muas die miete falls er nicht weiter vermietet weiter zahlen ??!! Stimmt das fällt was auf mich zu nach einerffristlose n kündigung und da alles beglichen ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.11.2016 11:05

Hallo Leon,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Mieter, denen fristlos gekündigt wurde, müssen nicht generell die Miete weiterzahlen bis eine Wohnung wieder vermietet ist. Allerdings haben Vermieter unter gewissen Umständen Anspruch auf Schadensersatz für sogenannte Kündigungsfolgeschäden. Dies immer dann, wenn dem Vermieter durch das vertragswidrige Verhalten des Mieters ein finanzieller Nachteil entstanden ist. Ob dies in Ihrem Fall so ist, können wir allerdings aus der Ferne leider nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen, hierzu einen Fachanwalt oder einen Mieterverein zu konsultieren. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Casarina am 04.11.2016 11:56

Unser Mieter hat einen Wasserschaden verursacht. Da er weder eine Privathaftpflicht noch eine Hausratversicherung besitzt, bleiben wir auf den Kosten der Instandsetzung sitzen. Außerdem schuldet er uns einen Teil der Nebenkosten(Wassergeld) seit fast einem Jahr. Ist da eine Kündigung berechtigt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.11.2016 09:17

Hallo Casarina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein verursachter Wasserschaden wäre in der Regel immer dann ein Kündigungsgrund, wenn er mutwillig herbeigeführt wurde. Ein Wasserschaden, der aber beispielsweise unverschuldet durch eine defekte Waschmaschine entsteht, ist kein Kündigungsgrund. Der Mieter kann allerdings für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden.

Ob eine ausstehende Nebenkostennachzahlung ein Kündigungsgrund sein kann oder nicht, ist letztinstanzlich nicht geklärt. Wir empfehlen Ihnen in diesem Zusammenhang die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nico1986 am 24.10.2016 08:32

Guten Morgen, mein Mieter streitet sich lautstark mit seiner Ehefrau und es fliegen auch Türen. Uhrzeit zwischen 23.30 und 01.00 Uhr.

Letzt war ich oben in der Wohnung und habe entdeckt das 2 Türen am Schloss ausgeschlagen sind und die Türzargen hinüber sind.

Habe ihn darauf hin abgemahnt. Ist das ein fristloser Kündigungsgrund?

Vielen dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.10.2016 09:44

Hallo Nico 1986,

sowohl eine häufige Störung des Hausfriedens als auch eine mutwillige Zerstörung der Mietsache sind im Prinzip Kündigungsgründe. Allerdings kommt es immer auf den Einzelfall an und diesen können wir aus der Ferne nur schlecht beurteilen. Empfehlenswert ist es sicherlich, die Schäden an der Wohnung sowie das Ausmaß der Ruhestörung genau zu dokumentieren. Bedenken Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gerli am 22.10.2016 08:37

Hallo und guten Morgen,

unsere neue Mieterin wäscht für andere die Wäsche.Finds unfair den anderen Mietern gegenüber , wegen der Nebenkosten die geteilt werden und ich selber wohne unter ihr, es ist eine nervliche Belastung , wenn von morgens früh bis spät nachmittags das Maschinengeräusch zu hören ist. Anscheinend kann man da nichts dagegen tun? MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.10.2016 09:04

Liebe Gerli,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Haushaltsgeräte einen gewissen Lärmpegel überschreiten, müssen Mieter bei ihrer Benutzung die allgemeinen Ruhezeiten einhalten. Diese sind in Ländergesetzen geregelt und können sich daher von Ort zu Ort unterscheiden. Sie liegen zumeist aber zwischen 22 Uhr am Abend und 6 Uhr am Morgen. Hält sich ein Nachbar nicht daran, kann das für einen anderen Mieter unter Umständen ein Grund für eine Mietminderung sein. Die Beeinträchtigungen müssen dafür allerdings schon erheblich sein.

Bitte beachten Sie zudem, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Wir empfehlen Ihnen, Dauer und Ausmaß der Störungen schriftlich zu notieren und diese dann einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzulegen. Von diesem erhalten Sie dann eine entsprechende Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dunny1 am 13.10.2016 21:37

Hallo

Unser Mieter hat trotz mehrmaliger Ermahnung in der Einzimmerwohnung geraucht. Ebenso hat er die Batterie aus dem Rauchmelder entfernt.

Ist das ein Kündigungsgrund?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.10.2016 08:39

Hallo Dunny,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Nach gängiger Rechtsprechung kann der Vermieter das Rauchen in der Mietwohnung nicht wirksam verbieten. Das Entfernen einer Batterie aus dem Rauchmelder dürfte darüber hinaus keinen so großen Verstoß gegen die Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag darstellen, dass dieser eine Kündigung rechtfertigt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren EInzelfall aus der Ferne nur schwer beurteilen können und darüber hinaus keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cool2205 am 26.09.2016 13:04

Hallo ich habe ein Problem mit meiner untermieterin sie hat meine Wohnung vermuellt und hat mich verleugnet kann ich sie fristlos kündigen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2016 11:57

Lieber Cool2205,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Ob eine (fristlose) Kündigung in Ihrem Fall zulässig ist, können wir aus der Ferne zwar nicht beurteilen, möglicherweise hilft Ihnen aber folgende Info weiter: Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) heißt es in § 543: „Jede Vertragspartei kann das Mietverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich fristlos kündigen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann.“ Weitere Informationen, die Ihnen vielleicht weiterhelfen könne, erhalten sie hier:

http://ratgeber.immowelt.de/a/messie-in-der-mietwohnung-so-sollten-vermieter-handeln.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen daher den Gang zum Fachanwalt oder zu einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

 

 

 

Stocksauer am 17.09.2016 13:48

Trotz Auszugstermin zieht mein Mieter nicht aus. Er ließ seine Freundin einziehen u. seit dem geh ich durch die Hölle: Beleidigungen, nicht Einhalten der Mittagsruhe- Abendruhezeiten, provoziert mich wie nicht abschließen der Haustür, Mülltrennung, lautes trampeln übermeiner Wohnung.( geht alles von der Freundin aus).Ich selbst wohne in dem EF Haus unten u. die Mieter im 1. Stock. Sie hat mir schon 2 mal, durch unsachgemäßes Wasser laufen lassen, mein Bad ruiniert. Außerdem hat sie mit ihren High Heels die Holzstufen löchrig getreten, trotz Teppichstufentritte. Was kann ich tun?

Wer hat ähnliche Erfahrung gemacht?

auf Kommentar antworten

stocksauer am 19.09.2016 18:47

ich habe dem Mieter gekündigt, nachdem er seine Freundin und deren Tochter noch einziehen ließ.

Das Verhältnis war untragbar, sodass ich gesundheitlich in Behandlung bin. Er zieht zum 30.09. aus.

ich bin die Vermieterin und wohne im Paterre


Immowelt-Redaktion am 19.09.2016 12:48

Hallo Stocksauer,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Leider können wir Ihren Fall aus der Ferne pauschal nicht beantworten. Zudem bleiben noch ein paar Fragen offen: Hat Ihr Mieter gekündigt oder haben Sie ihm gekündigt? Handelt es sich um ein Zweifamilienhaus?

Allgemein können Vermieter ihrem Mieter ohne Angabe von Gründen kündigen, wenn es sich um ein Zweifamilienhaus handelt, in dem der Vermieter selbst wohnt. Die Kündigungsfrist verlängert sich im Falle einer Kündigung um drei Monate. Fristlos kündigen kann ein Vermieter einem Mieter nur wegen grober Pflichtverletzungen, die es dem Vermieter unzumutbar machen, das Mietverhältnis fortzusetzen. Eine solche Pflichtverletzung liegt beispielsweise vor, wenn der Mieter den Vermieter tätlich angegriffen hat. Aber auch eine Vielzahl von Verfehlungen, die unterhalb der Schwelle liegen und für sich genommen noch keine fristlose Kündigung rechtfertigen, können summarisch dann eben doch eine solche rechtfertigen. Vermieter sollten Pflichtverletzungen genau dokumentieren und wenn möglich, auch einen Zeugen benennen können, der vor Gericht aussagen könnte. Pflichtverletzungen wie Beleidigungen, aggressives Verhalten oder Belästigungen wie ständiger Lärm sollten zudem schriftlich abgemahnt werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen daher den Gang zum Fachanwalt.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hilfe2016 am 14.09.2016 21:52

Vll kann mir ja jmd helfen

Wir wollen unsere Mieterin oberste Etage kündigen zwecks Eigenbedarf und unsere Wohnung zu vergrößern momentan teilen sich unsere Kinder ein Zimmer und wir planen unsrer drittes Kind die mittlere Wohnung ist frei diese wird deswegen schon umgebaut (drei räume plus Toilette) da aber uns entschieden haben eine neue Heilpraktiker Praxis zu eröffnen wird eben deswegen der Raum benötigt wo die Mieterin wohnt. Das Haus gehört meinem Schwiegervater. Haben wir ne Chance das die eigenvedarfskündigung klappt?

Unsere Wohnung ist Ca 70 qm groß die anderen je 50.

Wie sieht es mit der Kündigungsfrist aus die selber wohnt hier schon seit ewigkeiten in der Wohnung hat aber als das Haus gekauft haben Ende 13 Anfang 14 einen neuen Mietvertrag unterschrieben. Das heißt ja gestaffelten bis 9 Monate. da der Vertrag keine 3 Jahre alt ist weiß ich jetzt nicht welche Frist ich nehmen muss die 3 Monate weil Vertrag noch keine 3 Jahre ist oder 9 Monate da schon sehr lange hier wohnt...

Ich hoffe es ist nicht zu kompliziert geschrieben

Danke fürs lesen und evtl auch fürs helfen

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Immowelt-Redaktion am 16.09.2016 15:07

Guten Tag Hilfe2016,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Allgemein darf der Vermieter die Mietwohnung im Rahmen einer Eigenbedarfskündigung nur für sich, seine Familienangehörigen oder Angehörige seines Haushalts beanspruchen. Wenn er dem Mieter wegen Eigenbedarf kündigen möchte, muss er darlegen, warum er die Wohnung wirklich benötigt. Dabei darf der Vermieter keinen Eigenbedarf vortäuschen. Hat der Vermieter bereits bei der Vermietung der Wohnung von einer anstehende Kündigung wegen Eigenbedarfs gewusst, hätte er den Mieter bei Vertragsabschluss darauf hinweisen müssen. Ansonsten darf er dem Mieter nicht wegen Eigenbedarf kündigen. Die Kündigungsfrist ist von der Dauer des Mietverhältnisses abhängig. Mehr Informationen zum Thema ‚Kündigung wegen Eigenbedarf‘ finden Sie unter
http://ratgeber.immowelt.de/a/kuendigung-wegen-eigenbedarf-so-sollten-vermieter-vorgehen.html
Leider können wir Ihren Fall aus der Ferne nicht pauschal beantworten. Bitte bedenken Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir daher immer den Gang zu einem Fachanwalt oder zu einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit herzlichen Grüßen

Die Immowelt-Redaktion

Gaby am 12.09.2016 17:24

Wir haben neue Mieter, die erste Miete kommt schon nicht die zweite soll vom Amt kommen. Auf mehrfaches nachfragen erhaltenn wir auch keine Unterlage das das Amt die Miete übernimmt zumindest ab Oktober. Das Amt wird die Miete für September nicht übernehmen da sie sich nicht vernünftig gekümmert haben. Also ist mal wieder der Vermieter der gelackmeierte.

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Ratlos 2016 am 30.08.2016 11:21

Ich habe folgendes Problem.

Haben ein Einfamilienhaus, im EG haben wir einen Mieter, seit 2 Jahren.

Dieser hat aber wohl psychische Probleme und eine Alkoholproblem dazu.

Ich hatte vor 2 Tagen die Polizei,Notarzt und Krankenwagen vor meinem Haus, weil der Mieter getrunken hatte,darauf 2 Schlaftabletten nahm und durch sein unregelmäßiges Essverhalten offensichtlich schwindelig in Ohnmacht fiel.

Da mir aber bekannt ist,das er Suizudgedanken hat ist mir hier in meinem eigenen Haus ganz anders.

Habe Kinder. An die muss ich auch denken.

Möchte ihm gerne kündigen.

Geht das?( ohne 6 Monate warten zu müssen, wegen Eigenbedarfs.Was auch riskant werden könnte)

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Immowelt-Redaktion am 30.08.2016 11:31

Hallo Ratlos 2016,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wohnen Sie selbst in dem Haus? Wenn ein Vermieter mit einem Mieter zusammen selbst in einem Haus mit nicht mehr als zwei Wohnungen wohnt, gibt es laut Bürgerlichem Gesetzbuch ein Sonderkündigungsrecht. § 573a Abs.1 S.1 BGB sieht vor, dass ein solches Mietverhältnis gekündigt werden kann, ohne dass der Vermieter dafür ein "berechtigtes Interesse" haben muss, er kann also grundlos kündigen. Voraussetzung ist, dass es sich um ein unbefristet abgeschlossenes Mietverhältnis handelt. Auch verlängert sich die Kündigungsfrist in einem solchen Fall um drei Monate, beträgt also insgesamt sechs Monate. Eine fristlose Kündigung ist nur aus den in diesem Artikel genannten Gründen möglich. Alkoholismus oder psychische Probleme gehören nicht zu diesen Gründen, es sei denn, sie führen dazu, dass der Mieter die Wohnung stark vernachlässigt und beispielsweise die Bausubstanz schädigt.

Beachten Sie darüber hinaus bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Auch können wir Ihren individuellen Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen. Im Zweifel raten wir daher immer zu einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

pain am 23.08.2016 13:38

Hallo hätte da mal eine frage.

Wohne in einer wg sind beide Harz v Empfänger..Meine Miete wurde immer überwiesen von meiner Bewohnerin nicht 3monate lang nicht..Jetzt haben wir eine fristlose Kündigung bekommen. Ist das rechtens? Und was kann ich tun?

Mfg

Achim

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Immowelt-Redaktion am 23.08.2016 14:13

Hallo Pain,

wenn der Mieter seine Miete zwei Monate nicht oder nur teilweise zahlt, kann eine fristlose Kündigung gerechtfertigt sein. Allerdings: Wenn der Mieter binnen zweier Monate, nachdem ein gerichtlicher Räumungstitel rechtskräftig wurde, die Rückstände begleicht, wird die fristlose Kündigung unwirksam und der Mieter hat das Recht weiterhin in der Wohnung zu bleiben.

Aus der Ferne können wir Ihre individuelle Situation leider nur schlecht beurteilen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie beispielsweise bei einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Susi 91 am 22.08.2016 15:02

Habe das Haus meiner Mutter gekauft. Eine Wohnung ist seit 20 Jahren an meinen Bruder vermietet, der nur eine geringe Miete und keine Nebenkosten zahlt. Was kann ich tun, um die ortsübliche Miete und auch Nebenkosten zu bekommen? Muss ja die Bank auch bedienen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.08.2016 15:34

Liebe Susi,

eine Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete ist grundsätzlich möglich, allerdings darf die Miete nur alle 15 Monate erhöht werden und die Mieterhöhung darf in drei Jahren nicht mehr als 20 Prozent betragen (Kappungsgrenze). In Gebieten, in denen der Wohnungsmarkt besonders angespannt ist, liegt die Kappungsgrenze bei 15 Prozent.

Weitere Informationen zum Thema Mieterhöhung finden Sie auch in diesem Artikel:
ratgeber.immowelt.de/a/mieterhoehung-richtig-formulieren-so-gehts.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

mutter39 am 21.08.2016 14:33

Hallo ich habe eine frage mein schwiegersohn hat eine eigene Wohnung bezogen um die Beziehung zu seiner frau zu retten nun bekam er die mündliche Kündigung mit dem grund weil er selten zuhause sei. Ist diese Kündigung rechtens? Desweiteren gibt er ihm das Schreiben nicht das mein schwiegersohn sich beim Einwohnermeldeamt anmelden kann obwohl er die Miete kassiert

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.08.2016 11:19

Hallo mutter39,

eine Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Darüber hinaus ist eine nur seltene Nutzung einer Wohnung kein Kündigungsgrund. Ebenso ist der Vermieter verpflichtet, seinem Mieter eine Wohnungsgeberbescheinigung auszustellen. Weigert er sich, kann der Mieter dies dem zuständigen Amt mitteilen. Im schlimmsten Fall droht dem Vermieter dann ein Bußgeld. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gabi am 12.08.2016 09:07

Guten Tag, ich habe auch eine Frage: Wir sind eine Eigentümergemeinschaft mit 58 Wohnungen. Die meisten Wohnungen sind vermietet. Eine Familie mit 3 Kindern (10, 5 und ca. 1 Jahr alt) bereitet uns seit einigen Jahren große Probleme und unsere Hausverwaltung ist offenbar nicht in der Lage, dagegen nachhaltig vorzugehen. Der 10jährige Junge betreibt Vandalismus (trotz Unmengen an Verwarnungen, Bitten usw.) in Form von Zerstörung von Leuchtmitteln, mehrfacher Zerstörung der Kelleraußentür, Fußballspielen (trotz Verbots lt. Hausordnung), Ab- und Ausreißen von Pflanzen, Entsorgung von Spielzeug und Lebensmitteln aus dem Balkon usw. Außerdem wird auch gegen die Aufsichtspflicht der Eltern für ihre Kinder verstoßen (nicht nur bezüglich des Vandalismus - die Eltern kümmerts gar nicht) sondern auch in Bezug auf das ca. 1jährige Kind, welches regelmäßig bei schönem Wetter auf der Balkonbrüstung herumklettert. Dies fotografierte unsere Verwalterin einmal zufällig und wollte dies dem Jugendamt mitteilen. Leider erfuhren wir bislang nicht, ob dies erfolgt ist. In dieser Familie spielen Drogen (Hasch), Alkohol und Prostitution (die Mutter geht ab und zu "anschaffen") auch eine Rolle - jedoch nicht so "offensichtlich", als das man sich daran stören könnte (Nachbarn berichten zwar, das aufgrund von Gewalt zwischen dem Mann und seiner Frau auch schon die Polizei da war, dies bekam ich jedoch noch nie mit). Bisher haben wir (der Beirat) die Eltern nicht angesprochen, weil unsere Verwaltung dies übernehmen soll. Am liebsten würden wir dieser Familie fristlos kündigen (über die Verwaltung natürlich). Denken Sie, Gründe wären genug vorhanden? Vielen Dank.

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Immowelt-Redaktion am 12.08.2016 10:04

Liebe Gabi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mieter seine Wohnung stark vernachlässigt oder wiederholt den Hausfrieden stört, kann das prinzipiell schon ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Dies ist jedoch stets stark vom Einzelfall abhängig und kommt unter anderem auf das Ausmaß an, in dem andere Hausbewohner durch das Verhalten der Mieter gestört werden. Ebendiesen Einzelfall können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher eine Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Guido am 08.08.2016 12:10

Hallo mein Name ist Guido wir haben einen Mieter der uns viele Probleme bereitet er hatt mich massief bedroht, meiner Frau und mich schwer beleidigt auch mit Lärm uns belästigt und das über mehreren Monaten genaugnohmen zweieinhalb Monaten jetz Bezahlt er auch keine Miete mehr erhatt von unseren Anwalt die Friestlose Kündiegung bekommen Frage wie lange dauer es jetzt noch bis er gereumt wirt?

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Immowelt-Redaktion am 08.08.2016 14:09

Lieber Guido,

eine Räumung geschieht nicht automatisch. Viel mehr muss der Vermieter vor Gericht ein Räumungsurteil erstreiten und einen Gerichtsvollzieher mit der Zwangsräumung beauftragen. Der Mieter hat dann die Möglichkeit, die Räumung hinauszuzögern. Er kann vor Gericht beantragen, dass ihm eine angemessene Räumungsfrist gewährt wird. Diese kann bis zu einem Jahr betragen. Nach Ablauf der Frist kann der Mieter zudem Vollstreckungsschutz beantragen und so eine Zwangsräumung weiterhin hinauszögern. Vollstreckungsschutz wird allerdings nur gewährt, wenn die Zwangsräumung für den Mieter eine Härte bedeuten würde, die mit den guten Sitten nicht zu vereinbaren ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Melanie am 03.08.2016 13:14

Wir besitzen einen hochwertigen Neubau mit 12 Wohneinheiten (bezogen seit dem 01.03.16). Ein Ehepaar leidet offensichtlich unter einem krankhaften Putz- und Kontrollzwang und bombadiert uns mit Reklamationen, Beschwerden und Verbesserungsvorschlägen. Anfangs ging es nur um die Wohnung (um Ruhe zu haben und die Leute zufrieden zu stellen, haben wir alle "Reklamationen" beseitigen lassen die teils auch mit Kosten verbunden waren, z.B. nicht ganz gerade Silikonnähte, kleiner Lackfleck auf einer Balkonfliese usw.) Nun richten sich die Beschwerden gegen die Gebäudereinigung und den Hausmeister und andere Mieter (angeblich wäre alles verschmutzt, Unkraut wuchert, Geruchsbelästigung durch Katzen einer Mieterin). All dies wurde von uns kontrolliert und es wurden alle anderen Mieter per E-Mail befragt. Alle anderen sind sehr zufrieden und im Grunde sind die Vorwürfe dieses Ehepaars lächerlich und entbehren jeglicher Grundlage. Die E-Mails dieser Leute grenzen inzwischen an Psychoterror. Mir ist klar, dass dies kein Kündigungsgrund ist, habe aber folgende Frage. Wenn es so immer weiter geht, hätten wir die Möglichkeit auf Eigenbedarf zu kündigen, da unser Sohn gerne in diese Wohnung ziehen würde. Hätte man hier eine Chance die Leute los zu werden oder geht dies nicht nach der erst kurzen Mietzeit, bzw. da wir auch noch andere Wohnung haben und die Leute dann vermutlich dagegen angehen, dass wir ausgerechnet sie kündigen.

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Immowelt-Redaktion am 03.08.2016 14:06

Liebe Melanie,

eine Kündigung wegen Eigenbedarf ist grundsätzlich auch nach einer relativ kurzen Mietdauer möglich. Dies gilt laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs zumindest für den Fall, dass der Vermieter bei Abschluss des Mietvertrags noch nicht entschlossen war, alsbald den Eigenbedarf geltend zu machen (Az.: VIII ZR 154/14). Zudem muss die Eigenbedarfskündigung im Rahmen der gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Fristen ausgesprochen werden. Und schließlich muss der Vermieter den Eigenbedarf auch tatsächlich haben, andernfalls kann der Mieter in der Wohnung bleiben.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Weitere Informationen zur Eigenbedarfskündigung finden Sie auch in diesem Artikel:
ratgeber.immowelt.de/a/kuendigung-wegen-eigenbedarf-so-sollten-vermieter-vorgehen.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ricki am 22.07.2016 21:33

In meiner ELW wohnt ein Mann, der laufend mit der Polizei in Konflikt kommt wegen Drogen und Fahrraddiebstahl. Die Polizeit hat schon zweimal hier eingebrochen und Sachen gefändet.Außerdem ist das Problem der nächtlichen Ruhestörung immens, er putzt nicht, der Eingang ist voller Müll, von der Miete fehlen seit 5 Monaten immer 10 Euro..... Ich habe zweimal schriftlich abgemahnt, mehrfach mündlich. Nun habe ich vor drei Tagen nach besonders lauter Nacht schriftlich gekündigt und mir von ihm die Kündigung unterschreiben lassen mit der Bitte bis zum 26. auszuziehen, da ich am 27.7. in Urlaub gehe. heute bekam ich ein Schreiben, er würde die fristlose Kündigung nicht akzeptieren, da er dann obdachlos wäre und es eine nicht zumutbare Härte darstelle. Seine Mutter teilte mir fernmündlich mit, sie haben einen Anwalt konsultiert und dieser habe gesagt, da die Kündigung nicht bis zum 15.7. eingegangen sei, dürfe er bis Ende August in der Wohnung bleiben. Stimmt das?

DANKE für Ihren Rat!

Ricki

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.07.2016 10:29

Lieber Ricki,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei einer fristlosen Kündigung gelten keine speziellen Fristen, wann diese zugegangen sein muss und wann der Mieter ausziehen muss. Auch in einem solchen Fall muss der Vermieter dem Mieter allerdings einen angemessenen Zeitraum zur Verfügung stellen, damit der Mieter die Wohnung räumen kann. Die Gerichte gehen hier in der Regel von etwa zwei Wochen aus.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Einzelfall aus der Ferne nicht beurteilen können und darüber hinaus keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel bleibt Ihnen nur die Räumungsklage und die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sabrina am 22.07.2016 08:04

Hallo,

unser Mieter N. ist durch eine offene Haustür unerlaubt in die Räumlichkeiten des Mieters K. eingedrungen und hat mit diesem sehr aggressiv über einen Parkplatz gestritten (unberechtigt) und diesen dabei tätlich angegangen. K. hat N. einen Tag später angezeigt.

Können wir N. ohne vorherige Abmahnung fristlos kündigen?

Zuvor hat N. auch schon andere Mieter beleidigt, mit Ihnen gestritten oder unerlaubt deren Parkplätze genutzt o.ä. Daraufhn erfolgte aber keine Abmahnung.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2016 09:50

Liebe Sabrina,

wenn ein Mieter eine Straftat begeht, indem er beispielsweise einen anderen Mieter ohrfeigt, ist eine fristlose Kündigung in der Regel ohne vorherige Abmahnung möglich. Bei kleineren Vergehen wie nächtlicher Ruhestörung, kann eine vorherige Abmahnung notwendig sein. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall nicht im Detail beurteilen können. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Wenn Sie Zweifel daran haben, dass eine fristlose Kündigung in Ihrem Fall wirksam wäre, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rene am 19.07.2016 18:54

Hallo...Wen Mieter,die Kaution nicht bezahlen trotzdem in der Wohnung wohnen ,in der Wohnung ein Hase rumhoppelt die Wohnung mit Kot und Urin des Hasen verunreinigt wird,es im Hausflur stinkt und nie gereinigt wird ,wie ist es da mit fristloser Kündigung.d er Hase hat keinen Käfig.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.07.2016 10:30

Lieber Rene,

wenn ein Mieter die Mietwohnung grob vernachlässigt oder den Hausfrieden stört, kann das durchaus ein Grund für eine fristlose Kündigung sein. Allerdings kommt es dabei stets auf den Einzelfall an. Diesen können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Im Zweifelsfall raten wir zu einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Vickie. am 14.07.2016 13:39

Unsere Mieter halten sich überhaupt nicht an den Mietvertrag jetzt sind sie sogar im Urlaub und haben mit Absicht die Fenster zur Regenseite aufgelassen außerdem haben sie schon 25 anzeigen von Nachbarn wegen nächtlicher Ruhestörung wie oder kann ich denen die Kündigung aussprechen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.07.2016 14:35

Liebe Vickie,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Mieter wiederholt den Hausfrieden stören oder ihre Wohnung bewusst beschädigen, ist das durchaus ein Kündigungsgrund. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Einzelfall aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Darüber hinaus dürfen und können wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

ela_25 am 11.07.2016 20:27

Habe heute eine fristlose kündigung vom vermieter bekommen. Meine frage kann mich der vermieter mit zwei kindern auf die straße sitzen? LG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.07.2016 09:02

Hallo ela_25,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider lässt sich Ihre Frage so allgemein nicht beantworten. Zunächst stellt sich die Frage, ob die fristlose Kündigung des Vermieters überhaupt wirksam ist. Fristlos kündigen kann der Vermieter ja nur aus den hier im Artikel genannten Gründen. Ist sie wirksam, kann gegebenenfalls zumindest die Frist bis zur Räumung per Gerichtsbeschluss verlängert werden. Auch dies ist aber stark von den Umständen des Einzelfalls abhängig. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen, sich von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein vor Ort beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion