Mängelanzeige: So mahnen Mieter Mängel richtig an

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Kaputte Heizung, Schimmel, Baulärm: Solche erheblichen Mängel in der Mietwohnung muss der Mieter nicht dulden. Er sollte den Vermieter aber umgehend mittels einer Mängelanzeige auffordern, die Schäden zu beseitigen. Sobald diese vorliegt, muss der Vermieter schnell reagieren.

ALT: Mängelanzeige Mieter, Foto: nakophotography / fotolia.de
Bei Mängeln in der Wohnung sollte der Mieter seinem Vermieter zügig eine Mängelanzeige schreiben. Foto: nakophotography / fotolia.de

Mieter haben das Recht auf eine ordentliche und mängelfreie Mietwohnung. Ein Mangel ist jeder Zustand, der vom vertraglich vereinbarten Zustand abweicht, also zum Beispiel eine kaputte Heizung oder defekte Elektrik. Treten Mängel auf, die der Mieter nicht selbst verschuldet hat, muss der Vermieter diese beseitigen.

Als Mangel gilt jedoch auch, wenn die Wohnung mindestens zehn Prozent kleiner ist, als dies im Mietvertrag vereinbart wurde. Auch Baustellenlärm oder Gestank, der von außen in die Wohnung dringt, zählen als Mangel. Diese Mängel kann der Vermieter nicht beseitigen. In diesen Fällen ist der Mieter berechtigt, die Miete zu mindern.

Bagatellmängel wie zum Beispiel einen kleinen Kratzer im Parkett muss der Mieter allerdings hinnehmen. Auch Mängel, die ein Mieter bei der Übergabe der Wohnung  akzeptiert hat, muss der Vermieter nicht beseitigen. Hat zum Beispiel das Waschbecken im Bad einen kleinen Riss und der Mieter hat dies bei Vertragsbeginn akzeptiert, so ist dies der vertraglich vereinbarte Zustand.

Info

Küche gehört zur Wohnung – wer für Mängel haftet

Gehört zur Wohnung auch eine vom Vermieter gestellte Einbauküche, so muss dieser auch etwaige Mängel an der Kücheneinrichtung beseitigen. Geht also zum Beispiel der Kühlschrank kaputt, zahlt der Vermieter für den Austausch oder die Reparatur und nicht der Mieter. Denn üblicherweise ist eine gestellte Einbauküche im Mietzins berücksichtigt, der Mieter zahlt dafür also quasi einen Aufpreis. Dafür darf er auch erwarten, dass die Küche einwandfrei funktioniert.

Nur wenn der Vermieter von dem Mangel Kenntnis hat, kann er ihn beseitigen oder der Mieter die Miete mindern. Der Mieter muss dem Vermieter den Mangel also mitteilen. Dies geschieht üblicherweise über eine schriftliche Mängelanzeige. Darin sollte der Mieter den Mangel genau beschreiben und dem Vermieter eine angemessene Frist zur Beseitigung setzen. Angemessen sind in der Regel zwei Wochen. In seiner Mängelanzeige kann der Mieter auch eine Mietminderung geltend machen.

Handelt es sich um einen akuten Mangel wie etwa einen Wasserrohrbruch, muss der Mieter sofort handeln. Dann sollte er versuchen, seinen Vermieter oder die Hausverwaltung telefonisch zu erreichen. Mithilfe einer Gesprächsnotiz kann der Mieter später nachweisen, dass er den Schaden umgehend mitgeteilt hat.

Ist der Vermieter nicht erreichbar, muss der Mieter selbst einen Handwerkernotdienst beauftragen, damit teure Folgeschäden vermieden werden.

ALT: Mängelanzeige, Notfall, Wasserrohrbruch, Foto: Kessel AG
Manchmal ist keine Mängelanzeige nötig: Bei einem Wasserrohrbruch sollten Mieter umgehend reagieren. Ist der Vermieter nicht erreichbar, sollte der Mieter schnell einen Handwerkernotdienst beauftragen. Foto: Kessel AG

Musterbrief für eine Mängelanzeige:

Sehr geehrter Frau [Name einfügen] / Sehr geehrter Herr [Name einfügen],

hiermit teile ich Ihnen mit, dass in meiner Wohnung [Adresse einfügen] folgender Mangel vorliegen:

[Aufzählung und exakte Beschreibung der Mängel]

Laut § 535 BGB sind Sie verpflichtet, die Mietsache während der Mietzeit in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu erhalten. Ich fordere Sie deshalb dazu auf, die oben genannten Mängel spätestens bis zum [Datum] zu beseitigen.

Da der Mangel nicht nur unerheblich ist, besteht gemäß § 536 BGB ein Anspruch auf Herabsetzung der Miete. Ich behalte mir vor, bis zur Beseitigung des Mangels die Miete monatlich um [Betrag in Euro; % der Miete] zu mindern und diesen Betrag einzubehalten.

[Oder:]

Bis zur Beseitigung der Mängel werde ich die Miete unter Vorbehalt zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

[Ihr Name]

Nur eine Mängelanzeige zu schreiben genügt allerdings nicht: Der Mieter sollte Mängel auch möglichst exakt dokumentieren, also Fotos machen, die Folgen des Mangels genau protokollieren und Zeugen benennen können. Denn es kann sein, dass der Vermieter im Streitfall den Mangel abstreitet oder behauptet, der Mieter habe ihn selbst verursacht.

Übrigens: Es gibt nicht nur das Recht des Mieters, dass Mängel beseitigt werden, sondern auch die Pflicht des Mieters, diese seinem Vermieter zu melden. Treten aufgrund nicht behobener Mängel Folgeschäden auf, weil der Mieter diese nicht meldete, ist er unter Umständen schadensersatzpflichtig.

Druckmittel: Miete einbehalten, unter Vorbehalt zahlen oder mindern

Um der Mängelanzeige mehr Gewicht zu verleihen oder dem Vermieter die Dringlichkeit der Angelegenheit klarzumachen, kann der Mieter auf einige Druckmittel zurückgreifen: Er kann die Miete nur unter Vorbehalt zahlen, sie zurückbehalten oder mindern.

Mietminderung

Bei einer Mietminderung reduziert der Mieter die Miete um einen gewissen Teil. Die Minderung ist nicht von der Zustimmung des Vermieters abhängig und muss auch nicht beantragt werden. Wie hoch diese Minderung ausfallen darf, ist allerdings nicht eindeutig. Sämtliche Urteile zu diesem Thema beziehen sich auf Einzelfälle. Bei schwerwiegenden Mängeln wie einem Totalausfall der Heizung oder der Elektrik kann es die gesamte Miete sein, bei kleineren Mängeln wie einem dauerhaft verschmutzten Treppenhaus oder Geruchsbelästigung auf dem Balkon auch nur einstellige Prozentwerte. 

Link-Tipp

Miete mindern – aber richtig

In welchen Fällen Sie die Miete mindern können, wie Sie am besten vorgehen und diverse Fallbeispiele finden Sie hier.

Miete zurückbehalten

Alternativ oder parallel zur Mietminderung besteht auch die Möglichkeit, einen angemessenen Teil der Miete zurückzubehalten. Im Unterschied zur Mietminderung muss der Mieter die zurückbehaltenen Beträge aber nach Beseitigung des Mangels dem Vermieter auszahlen. Die Summe, die zurückbehalten werden kann, ist dafür höher als die angemessene Minderung. Wie viel das konkret ist, ist gesetzlich nicht geregelt, manche Richter gehen aber von der doppelten Summe oder mehr aus.

Miete unter Vorbehalt zahlen

Die Ankündigung einer Mietminderung in der Mängelanzeige kann unter Umständen das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter trüben. Wer jedoch nur den Mangel anzeigt und weiter die volle Miete zahlt, kann nicht mehr rückwirkend die Miete mindern. Dieses Recht bleibt aber bestehen, wenn der Mieter die Miete nur unter Vorbehalt zahlt.

Die Risiken der Druckmittel

Alle drei Druckmittel bergen gewisse Risiken. Behält der Mieter einen Teil der Miete zu Unrecht ein oder mindert sie, werden die Fehlbeträge so behandelt, als handele es sich um einen Mietrückstand . Hat dieser eine Höhe von üblicherweise zwei Monatsmieten erreicht, droht schlimmstenfalls eine fristlose Kündigung des Mietverhältnisses. Hat der Mieter die Miete nur unter Vorbehalt bezahlt, bedarf es möglicherweise einer gerichtlichen Klärung des Minderungsanspruches, damit er das Geld letztendlich zurückbekommt. Deshalb ist es empfehlenswert, sich von einem Anwalt oder dem örtlichen Mieterverein beraten zu lassen noch bevor man weniger Miete zahlt als im Mietvertrag vereinbart.

Was ist zu tun, wenn der Vermieter nicht auf die Mängelanzeige reagiert?

In manchen Fällen kann es vorkommen, dass der Vermieter trotz aller Druckmittel nicht auf die Mängelanzeige reagiert. Dann hat der Mieter mehrere Möglichkeiten:

Vermieter verklagen

Der Mieter kann den Vermieter auf Beseitigung des Mangels verklagen. Eine solche Verpflichtungsklage bietet sich allerdings nur dann an, wenn die Wohnung auch mit dem Mangel noch normal bewohnt werden kann, da Prozesse sich in der Regel lange hinziehen – teils sogar Jahre. Ist also beispielsweise die Heizung defekt, dauert dieser Weg viel zu lange.

Mängelanzeigem, Mann entfernt Schimmel, Foto: Heiko Küverling / fotolia.com
Reagiert der Vermieter nicht auf die Mängelanzeige, kann der Mieter den Mangel selbst beseitigen oder von Profis beseitigen lassen. Foto: Heiko Küverling / fotolia.com

Selbst aktiv werden und Kosten dem Vermieter in Rechnung stellen

Bei Mängeln, die zügig beseitigt werden müssen oder wenn der Vermieter nicht auf die Mängelanzeige reagiert, kann der Mieter den Mangel selbst beseitigen, beziehungsweise von einem Handwerker beseitigen lassen. Er kann die Kosten später dem Vermieter in Rechnung stellen oder sie mit der Miete verrechnen. Erstattungsfähig sind allerdings nur die erforderlichen Aufwendungen. Ist also die Heizung defekt, kann der Mieter die Reparatur beauftragen. Lässt er aber die ganze Heizungsanlage austauschen, muss er das selbst bezahlen.

Schadensersatz vom Vermieter fodern

Verursacht ein Mangel einen Schaden am Eigentum des Mieters, so ist der Vermieter schadensersatzpflichtig. Beschädigt ein Wasserrohrbruch die Möbel des Mieters, so kann er Schadensersatz fordern. Diese Schadensersatzansprüche können allerdings nicht in der Mängelanzeige oder in Form einer Mietminderung geltend gemacht werden sondern müssen im Streitfall eingeklagt werden.

Mängel anzeigen: am besten mit Anwalt

Die meisten Vermieter reagieren schon aus eigenem Interesse schnell auf eine Mängelanzeige des Mieters. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass manche Vermieter diese einfach ignorieren oder bestreiten, dass Mängel vorliegen. In solchen Fällen kann es ratsam sein, die Hilfe eines Mietervereins oder eines Fachanwalts in Anspruch zu nehmen. Das ist auch dann ratsam, wenn der Mieter dem Vermieter finanziell Druck machen will. Eine Erstberatung beim Anwalt kostet in der Regel nicht übermäßig viel Geld. 


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67 Kommentare

Wohnzwerg am 06.03.2019 11:54

Guten Tag,

wir sind absolut ratlos! Wir haben eine alte Dame unter uns wohnen, deren Uringestank gemischt mit anderen Gerüchen das Bewohnen unserer Wohnung fast unmöglich machen, da wir dadurch selbst nicht mehr lüften können geschweige denn im Sommer den Balkon benutzen können, weil sie dauerhaft alle Fenster gekippt hat und trotzdem stinkt es so stark bei ihr. Die Hausverwaltung leugnet das es stinkt und will nichts machen! Unser Anwalt hat bereits aufgegeben. Wir haben jetzt das Betreuungsgericht eingeschaltet. Wie können wir die Miete senken oder diese Wohnung bewohnbar machen.. es muss doch eine Lösung geben? Die Eigentümer im 6. Stock stehen hinter uns und der Geruch steigt beim öffnen der Türe bis zum 6. Stock.. wir sind ratlos..! Wir leben in München und können uns einen Umzug finanziell nicht leisten. Was raten Sie uns?

auf Kommentar antworten

Sissy am 08.03.2019 15:20

Wir haben jetzt das Betreuungsgericht eingeschaltet.....,

es scheint der älteren Dame nicht gut zu gehen. Anstatt wegen "Beruchsbelästigung" zu Streiten wäre Hilfe angesagt.Aber gottseidank werden Sie nicht mal alt.....


Immowelt-Redaktion am 06.03.2019 12:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung aufgrund starker Geruchsbelästigung ist unter Umständen möglich. Aus der Ferne können wir aber nicht abschließend klären, ob das auch in Ihrem Fall so ist, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Daher führt hier an einer weiteren Beratung durch einen Fachanwalt oder den Mieterverein leider kein Weg vorbei.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sissy am 11.02.2019 14:04

Wir wohnen in eine 1960 erbauten Haus(2 Etage)mit 2 Heizkreisläufen incl 2 Thermen.Da eine Therme kaputt gegangen ist (sind fast 30jahre alt) wurde vom Vermieter eine Heizungsfirma beauftragt, diese kaputte Therma abzubauen und alles auf einen Heizkreislauf sprich auf die noch vorhandene Therme umzulegen. Die Folge ist das wir dadurch den 4 fachen Gasverbrauch haben als zu den Zeiten mit dem 2-fachen Heizkreislauf.Es werden (heizkörper sind auf 0) sämtliche Rohre in der unteren Etage bis zu 70grad heiß.Zzgl. haben wir keine Fühler und es sind auch veralterte Haizkörper.Wri sind trotzdem sparsam und in den letzten Jahren albwegs finanziell klar gekommen. Aber der jetzige Verbrauch bringt uns in den Ruin.Trotz dringende Aufforderung an den Vermieter (Schreiben vom Mieterbund) reagiert der Vermieter überhaupt nicht.Wir vermuten das der Vermieter und rausmobben will.Wir haben jetzt in Absprachen mit dem Mieterverein die angedrohte Mietminderung von 20% durchgeführt, auch jetzt kam keine Reaktion vom Vermieter.Der Zustand wurde auch von der Verbraucherschutz (Heizung) dokumentiert.Wir haben die Heizung in dem Zimmer auf minimal(ca 18grad) um nicht nochmehr Kosten zu produzieren, aber in der unteren Etage sind die Heizungsrohre knallig heiß.Es muss dringend wieder ein 2. Heizkreislauf hergestellt werden, aber wir wissen nicht mehr weiter

auf Kommentar antworten

Buddy am 31.01.2019 20:46

Guten Abend, wir hatten einen Wasserschaden, das H2O-Rohr von der Heizung war defekt. Nicht unser Verschulden. Vermieter hat umgehend reagiert und den Mängel behoben. Allerdings hatten wir vom 29.12 bis zum 2.1 keine Heizung! Außerdem standen die Trocknungsgeräte im Wohnzimner, welches wir seit dem 30.12 (da schwappte das H20 aus unserem Laminat) nicht mehr benutz haben. Bis zum 5.2, da wird neues Laminat von Seiten des Vermieters gelegt.... soweit so gut.

1. ich möchte trotzdem eine Mängelanzeige stellen, allerdings rückwirkend, was geht und mit dem Mieterschutzbund besprochen ist. Aber wie formuliere ich es so um , dass es als rückwirkend gilt und rechtlich standfest ist??? Ich finde nur Anzeigen für aktuelle Mängel.

2. ich möchte dort die Laurstärke der Trocknungsgeräte und die Unbewohnbarkeit über mehr als ein Monat, unseres Wohnzimmers bemängeln.

Wo finde ich am besten eine Vorlage die mir es hilft? Ich bin da doch etwas ratlos.

Beste Grüße

Buddy

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Immowelt-Redaktion am 01.02.2019 09:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Grunde können Sie auch in diesem Fall die Vorlage aus diesem Artikel verwenden, wobei es natürlich keinen Sinn mehr ergibt, den Vermieter jetzt noch zur Behebung des Schadens aufzufordern. Wichtig ist es in diesem Fall ja nur noch, den Vermieter noch einmal schriftlich über die Art und Dauer der Einschränkungen zu informieren.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die genaue Formulierung mit dem von Ihnen ja ohnehin bereits konsultierten Mieterverein abzusprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cora am 02.01.2019 16:26

Hallo, unsere Wasserversorgung wurde durch eine Sisterne gesteuert ,diese war auf Grund des heißen Sommres 2018 im August leer . Vom Vermieter bekamen wir Anweisung eine Pumpe und Container zu beschaffen und dann das Angebot aus einem Teich (nicht gerade der Sauberste) Wasser zu bekommen ,irgendwann war auch dieser leer ,dann mussten wir notgedrungen Wasser vom Vermieter. Mitte November 2018 wurden dann ein Brunnen gebaut . Zwei Tage nach abgeschlossener Arbeit bekamen wir eine Mieterhöhung,mit der Begründung es wäre eine Modernisierung. Ist dies Erhöhung rechtens ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.01.2019 09:24

Hallo Cora,

dass eine Wohnimmobilie über eine Wasserversorgung verfügt, gehört in der heutigen Zeit zu den Minimalanforderungen, die ein Mieter erwarten darf. Aus unserer Sicht stellt eine eingeschränkte oder fehlende Wasserversorgung daher eher einen Mangel der Mietsache dar. Dass durch die Brunnenbohrung ein Zustand hergestellt wird, der den zum vertragsgemäßen Gebrauch notwendige Zustand der Mietsache wieder herstellt, erscheint uns daher eher kein Grund für eine Modernisierungsmieterhöhung. Da wir aber die Details Ihres Mietvertrags und der Mieterhöhung nicht kennen und aus der Ferne den Sachverhalt nicht abschließend bewerten können, raten wir Ihnen, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt für Mietrecht beraten zu lassen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

bbe am 02.01.2019 16:14

Guten Tag,

wieso darf Immowelt Rechtsberatung vornehmen!!??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 16:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Immowelt-Redaktion übernimmt keine Rechtsberatung. Dies teilen wir den Ratsuchenden in der Regel auch mit, wenn sich unsere allgemeinen Tipps nicht durch Gesetze oder Verodnungen klar belegen lassen. Sobald es sich um rechtliche Fragen dreht, empfehlen wir generell den Gang zum Fachanwalt, zu einem Steuerberater oder einer Mieter- beziehungsweise Eigentümervereinigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Prokofiev am 02.01.2019 12:09

Guten Tag!

Was tun, wenn der Mangel von Mieterschutzverein an die Verwaltung des Hauses formuliert wurde, Frist gesetzt. Der Verwalter beantwortet das Schreiben erst NACH dem Fristablauf mit dem Versprechen der Abhilfe. Es passiert aber wieder nichts mehr. Danke für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 09:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie dem Vermieter eine angemessene Frist gesetzt haben, diese aber nicht eingehalten wurde, können Sie als Mieter weitere Schritte einleiten. Je nach Mangel kann das eine mehr oder weniger hohe Mietminderung sein. Da diese immer mit einem gewissen Risiko verbunden ist - mindern Sie zu stark, können sie in Zahlungsverzug geraten und das kann im schlimmsten Fall zur Kündigung führen - sollten Sie sich da vorher mit einer Mietervereinigung oder einem Fachanwalt beraten. Eine andere Möglichkeit ist, die Miete vorerst nur unter Vorbehalt zu zahlen, um gegebenfalls rückwirkend die Miete noch abzumindern. Reagiert Ihr Vermieter dann immer noch nicht, können Sie über eine sogenannte Verpflichtungsklage nachdenken, wodurch ihr Vermieter unter Umständen gerichtlich zum Handeln gezwungen wird. Je nach Art des Mangels können Sie auch selbst tätig werden und die Reparatur beautragen und die Rechnung an den Vermieter weiterleiten. Doch Achtung: Nicht alle Arbeiten sind erstattungsfähig.

Beachten Sie bitte jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Daher empfehlen wir Ihnen, sich von einem Fachanwalt oder einer Mietervereinigung beraten zu lassen, bevor Sie weitere Schritte einleiten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bold am 25.12.2018 10:46

Guten Tag

wie finde ich Gutachter zu Wohnmessung?

Bold

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 17:07

Hallo Bold,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine mögliche Anlaufstelle kann der Bauherren-Schutzbund (BSB) sein. Auf dessen Seite können Sie Experten vor Ort finden, die sich mit der professionellen Wohnraumvermessung auskennen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

JanRei am 15.12.2018 23:05

Guten Abend,

ich wohne in einem 6-Parteien-Haus. Seit einigen Monaten macht einer der Nachbarn fast jede Nacht Terror. Er schlägt mit Gegenständen auf seine Möbel ein und schreit dabei laut herum. Das geht über Stunden, bis in den frühen Morgen. Einige von uns Mietern haben mit ihm gesprochen, aber er bestreitet, Krach gemacht zu haben. Es stand bereits mehrfach die Polizei vor der Tür, doch er hat nie geöffnet.

Wie formuliere ich am besten ein Schreiben an den Vermieter und welche Frist setze ich? Um des lieben Friedens Willen will ich die Miete nicht mindern.

Herzlichen Dank

auf Kommentar antworten

E. Schmitz am 02.01.2019 11:32

Lärmprotokoll und vor allem mit dem handy den lärm protokollieren. Mit diesen Sachen ..unabhängig vom Vermieter.. bei der Polizei Anzeige erstatten. Ggfs. Von anderen Miezern das Lärmprotokoll unterschreiben lassen oder von denen auch eine Beschwerde hinzufügen! Das hat bei mir geholfen. Der KRACHMACHER bekommt ein Bussgeld. Natürlich auch d3m Vermieter melden. Alles angeben. Auch die Beweise. ER ist verpflichtet für Ruhe zu sorgen!


Immowelt-Redaktion am 17.12.2018 10:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

aus dem Schreiben sollten vor allem Art und Dauer der Lärmbelästigung hervorgehen. Nützlich ist hierbei ein sogenanntes Lärmprotokoll, in dem sie festhalten, zu welchen Uhrzeiten die Störungen aufgetreten sind. Bei der Fristsetzung sind Sie relativ frei, angemessen dürften zunächst etwa zwei Wochen sein. Bevor Sie ein solches Schreiben verschicken, ist es aber unter Umständen anzuraten, mündlich mit dem Vermieter in Kontakt zu treten und ihn über die Umstände zu informieren. Selbst wenn der Vermieter sofort mit einer fristlosen Kündigung gegenüber dem störenden Mieter reagieren würde, könnte sich ein entsprechendes Gerichtsverfahren eine ganze Weile ziehen. Beachten Sie abschließend bitte noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Migo am 06.12.2018 20:38

Hallo, in meiner Mietwohnung klappert seit Anfang an die Lüftung im Bad. An Andang war es nur ab und zu. Doch jetzt seit längerer Zeit ist es ständig, so das ein entspannendes Bad nicht mehr möglich ist. Da unsere Miete doch recht hoch ist, hat das eine erhebliche Einschränkung in der Wohnqualität. Was kann ich tun?

Zudem klemmen auch alle Fenster seit Anfang an.

Zudem ist in der Dachrinne über uns ein Loch, so das es immerzu auf unseren Balkon tropft.

Beste Grüße Migo

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.12.2018 11:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zunächst sollten Sie Ihren Vermieter bitten, die fraglichen Mängel zu beheben. Ob diese allerdings den Wohnwert so stark einschränken, dass eine Mietminderung gerechtfertigt wäre, lässt sich aus der Ferne leider nicht abschließend klären. Hierzu empfehlen wir Ihnen die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Moasa am 05.12.2018 23:27

Unser Nachbar über uns, hat seinen Wäschetrockner ins Schlafzimmer gestellt. Unser Schlafzimmer befindet sich genau dadrunter. Der Trockner läuft täglich bis fast Mitternacht. Er dröhnt so laut dass schlafen für uns nur sehr schwer oder gar nicht möglich ist.

Obwohl die Hausverwaltung bereits informiert wurde, passiert nichts. Kann man die Miete kürzen?

Leider hat sich in der Vergangenheit gezeigt das man mit diesen Nachbarn nicht sprechen kann da sie direkt agressiv reagieren.

Vielen Dank für die Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2018 11:52

Hallo Moasa,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell darf dem Mieter etwas Krach zugemutet werden, aber wenn dieser überhand nimmt, muss der Mieter dies auf Dauer nicht ertragen. Eine Grenze ist dann überschritten, wenn der Lärm so groß ist, dass der Mieter im Nutzen seiner Wohnung massiv eingeschränkt ist. Auch wenn Mieter den Haushaltslärm grundsätzlich dulden muss, so kann eine ständige Störung der Ruhezeiten ein Grund zur Mietminderung sein. Allerdings muss die Beeinträchtigung erheblich sein. Bevor Mieter die Miete mindern, müssen sie eine Mängelanzeige an den Vermieter schreiben. In dieser meldet er die Lärmbelästigung und fordert den Mieter auf, bis zu einer angemessenen Frist etwas gegen den Lärm zu unternehmen. Da die Höhe der Mietminderung gesetzlich nicht festgeschrieben ist, sollten sich Mieter in diesen Fällen den Rat eines Fachanwalts oder beim Mieterbund einholen. Mehr Informationen zu, wann Lärm eine Mietminderung rechtfertigt, finden Sie hier

Mit besten Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Kucki am 17.11.2018 15:24

Ständig putzt meine Frau den Haustür weil die Nachbarn mit ihren Hunden diesen stark verschmutzen,dem Vermieter wurde es schon mitgeteilt ändert sich aber nichts.es wird immer schlimmer.

auf Kommentar antworten

gerald am 13.11.2018 14:53

hallo. kurz zu meinem fall. am 7.september habe ich meinen hausverwalter mit fotos daraufhingewießen, das im bad der angrenzenden wohnung ein rohrbruch sein muss. mit flecken an den wänden bei mir im wohnzimmer. er kam schaute und ging. nachdem nix passiert ist ,schrieb ich ihn nochmal an,ohne erfolg. am 29.oktober kam eine firma und schaute sich den schaden an. murcks in der dusche ....silikonfugen alle undicht....obwohl erst vor 6 monaten "neu" gemacht. seither keine reaktion des vermieters und der hausverwaltung. was nun? bei mir sind im wohnzimmer mittlerweile 2 wände nass. mfg robert

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.11.2018 14:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter (oder wie in Ihrem Fall der Hausverwalter) nichts unternimmt, um den Schaden zu beheben, kommt unter Umständen eine Mietminderung in Frage. Ob das bei Ihnen möglich ist, können wir aus der Ferne aber nicht abschließend klären, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher raten, die Angelegenheit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zu schildern. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung und erfahren, wie Sie am besten weiter vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

trine am 01.11.2018 09:15

Hallo,

wir wohnen seit 27 Jahren in einer Mietwohnung.

Mit lauten Nachbarn, gab es bis jetzt keine Probleme.

Seit ca, 3 Jahren ist ein Ehepaar über uns eingezogen. Sie Hausfrau , er Schichtarbeiter .

Hat bis jetzt immer gut geklappt, da wir wissen, wie es ist, Nachtschicht zu arbeiten.

Wir haben uns dementsprechend ruhig verhalten, wenn er Nachtschicht hatte.

Letztes Jahr ist seine Frau an Krebs erkrankt und mittlerweile verstorben.

Seit dem 7 Oktober hat er angeblich ,, Besuch,, von einer neuen Frau.

Das ist uns relativ egal, jedoch ist die Dame der Meinung, wenn er Nachtschicht hat, erst mal die Wohnung ZU PUTZEN, nächtliches trampeln durch die ganze Wohnung, bis Nachts um 2 sich ein Vollbad zu gönnen ( so ca 3 Stunden) und die Türen und Fenster zu knallen.

Wir haben den Nachbarn mehrmals darauf hin angesprochen, was aber letztendlich nichts geholfen hat.

Sind wir zu empfindlich? Was können wir tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.11.2018 09:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn das Gespräch mit den Nachbarn selbst nichts hilft, ist der nächste Schritt der Gang zum Vermieter. Unternimmt auch dieser nichts, kann unter Umständen eine Mietminderung angebracht sein, das gilt aber nur, wenn der Lärm tatsächlich das erträgliche Maß übersteigt. Aus der Ferne können wir das leider nur schlecht beurteilen. Sollte also auch der Gang zum Vermieter erfolglos bleiben, empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Strikar am 25.10.2018 01:04

Hallo,

wir haben vor kurzem eine Wohnung bezogen. Der Mietvertrag wurde ca. 1 Monat vor Übergabe der Wohnung unterschrieben. Zum Mietvertrag gehört eine Zusatzvereinbarung, in der es heißt, daß die Wohnung zur Übergabe vollständig neu renoviert sei (was sie natürlich nicht ist).

Vorab wurde uns mündlich zugesichert, daß die Elektrik nebst Verteiler noch gemacht wird; einmal bei Unterzeichnung des Mietvertrags und einmal bei der Wohnungsbesichtigung. Im Haus wurde die Wohnung der Nachbarn bereits auf Drehstrom umgestellt; unsere Wohnung läuft noch auf Wechselstrom. Der Verteilerkasten in der Wohnung hat 6 Keramiksicherungen, wobei eine für die Küche ist und eine für den Herd (!!!). Die anderen Sicherungen sind für den Rest der Wohnung.

Nun will unser Vermieter von all dem nichts mehr gewußt haben und weigert sich, etwas machen zu lassen. Eine Mängelanzeige mit eingehender, detaillierter Beschreibung der in der Wohnung vorhandenen Mängel, mitsamt Fristsetzung von 14 Tagen und Ankündigung einer Mietminderung, verstrich ergebnislos. Ich möchte gerne Ihre Einschätzung, da ich der Meinung bin, daß der Vermieter nicht die vertraglich vereinbarten Qualitäten der Wohnung erfüllt. Es wird wohl letztendlich darauf hinauslaufen, den Vertrag anzufechten und Schadensersatzforderungen zu stellen, sollte er seinen Vertragspflichten nicht nachkommen.

Vielen Dank vorab

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.10.2018 11:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie mit der Wohnung etwas vollkommen anderes bekommen haben als ursprünglich zugesichert, dürften die Erfolgschancen für eine Anfechtung des Vertrags besser stehen als wenn es nur um eine nicht gestrichene Wand geht. In Ihrem Fall sind die Mängel ja offenkundig durchaus erheblich. Im Streitfall dürfte sich aber die Frage stellen, inwieweit Sie die mündlichen Zusicherungen des Vermieters beweisen können. Aus der Ferne können wir das leider schlecht beurteilen, zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die Angelegenheit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzutragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M. am 24.10.2018 20:28

Hallo,

wir leben seid ca. 2 Jahren in einer Mietwohnung. Die Wohnung ist groß, aber es ist ein altes runtergekommenes 4 - Familienhaus. Mit dem Eigentümer wurde mündlich und schriftlich vereinbart das die Fassade und der Wintergarten neu gemacht werden. ( aber kein Datum, wann er das machen wird)!

Nach kurzer Zeit haben wir festgestellt das es ein Messi Haus ist, in Kellerräumen, Garagen, in der leeren Dachgeschosswohnung und der Wintergarten ist voll mit alten Möbeln und Müll. Es gibt Mäusekot und einmal war eine Maus in unserer Wohnung und wir wohnen im 2. Obergeschoss.

Wir wissen nicht was wir tun sollen. Der Eigentümer kümmert das nicht und so einfach umzuziehen ist es auch nicht. Aber solange wir hier sind, was können wir tun?

Mit freundlichen Grüßen

M.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.10.2018 10:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter Mängel wie die von Ihnen genannten nicht beseitigt, kommt unter Umständen eine Mietminderung in Frage. Leider lässt sich aber keine pauschale Aussage dazu treffen, wie hoch diese sein darf. Insofern können wir Ihnen nur raten, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt rechtlich beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

kellera am 07.10.2018 07:02

Hallo

Ich bin als neue Studentin, 26 in ein Zimmer einhezogen. Am freitag dem 05.06.18. Aber die Übergabe fand durch die alte Mieterin des Zimmers statt - dabei kamen Mängel heraus und die Vermieterin ist im Urlaub. Habe ihr auf WhatsApp geschrieben, dass in meinem Zimmer die Heizung kaputt ist und auch die Wand und Tür schmutzig sind und einen Anstrich brauchen.

Sie kommt am 11.10.18 wieder.

Ist es besser erstmal eine mündliche Klärung zu suchen wegen Mietminderung und so oder sollte ich auf jeden Fall eine schriftliche Mängelanzeige stellen? Ich hatte vor Einzug und vor dem Wissen der Mängel bereits Miete überwiesen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 10:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es ist natürlich immer besser, wenn so eine Angelegenheit unkompliziert und mündlich aus der Welt zu schaffen ist. Eine schriftliche Mängelanzeige können Sie immer noch stellen, wenn die Vermieterin nicht reagiert. In diesem Fall können Sie auch über eine Mietminderung nachdenken, insbesondere aufgrund der defekten Heizung. Bevor Sie allerdings die Miete mindern, raten wir zum Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ysmn1601 am 07.09.2018 22:11

Hallo Immowelt Redaktion,

ich wohne seid 4 Jahren in einer Mietwohnung. Anfang Juli 2017 haben wir Zwillinge bekommen. Leider, wird im Winter, oder besser gesagt bei einer Außentemperatur von ca 15grad, unsere Wohnung schnell kalt. Unsere Fenster sind uralt und nie gewechselt worden, wodurch auch die Dichtung der Fenster nachgelassen hat und es bei kälteren Tagen durchzieht. Unsere Heizung im Wohnzimmer heißt nicht den kompletten Raum, da die inneren Heizrippen nicht für den Raum geeignet sind. Im letzten Winter wurden meine Zwillinge öfters krank, da wir u.a die Wohnung nicht richtig warm halten konnten. Diesen Winter graut es mir schon das selbe wieder zu erleben. Den Mieter selbst habe ich schon oft angesprochen auf die Mängel, aber leider sieht er keinen Anlass etwas daran zu beheben, außer mal etwas mehr Druck und Wasser in der Heizungsanlage einzufügen (was leider nichts bringt). Wenn ich ein mängelschreiben schreibe, wie viel kann ich nach 14 Werktagen von der Miete kürzen? Bzw. Mit wieviel mietminderug könnte ich ihm in den schreiben drohen?

Liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.09.2018 12:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das lässt sich leider nicht pauschal sagen. Gerichte fällen hier teilweise unterschiedliche Urteile und im Streitfall dürfte es darauf ankommen, welche Temperaturen in der Wohnung noch erreicht werden können. Bevor Sie die Miete mindern, würden wir Ihnen daher eine Rechtsberatung empfehlen. Diese erhalten Sie beispielsweise von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

casalla am 31.08.2018 10:33

Hallo

Eine Nachbarin im Nachbarhaus klopft ständig vor die Wand.Und zwar den ganzen Tag und die ganze Nacht. Pro Stunde ca.2× für ca 5 Minuten. Trotz Polizeieinsatz und Benachrichtigung an den Vermieter hat sich nichts geändert. Der Vermieter war schon da aber die Tür wurde nicht geöffnet. Was kann ich noch machen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.08.2018 11:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei anhaltender Lärmbelästigung kommt unter Umständen eine Mietminderung in Frage. Ob das in Ihrem Fall möglich ist, können wir aus der Ferne aber nicht beurteilen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, den Fall einem Mieterverein vor Ort zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SeleneB am 06.08.2018 08:29

Wie ist es wenn jede Wohnung einen anderen Vermieter hat und in einer Ständig zu unmöglichen Zeiten Baulärm stattfindet oder jeden Sonntag laute Musik gemacht wird. Wie zeigt man diesen Mangel an? Den Gesund ist es auch nicht ständig von Baulärm umgeben zu sein.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.08.2018 10:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einen solchen Mangel zeigt man grundsätzlich auch nicht anders an als hier beschrieben. Auch Lärm kann unter Umständen eine Mietminderung rechtfertigen. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in unserem Artikel unter folgender Adresse: https://ratgeber.immowelt.de/a/bohren-droehnen-rumgeschrei-dann-rechtfertigt-laerm-eine-mietminderung.html

Bevor Sie an eine Mietminderung denken, sollten Sie sich jedoch rechtlich beraten lassen. Das geht bei einem Mieterverein oder direkt bei einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heike am 01.03.2018 05:17

Hallo liebe Immowelt,

alles leichter gesagt als getan...Wohne seit 7 Jahren in einen Studetendenzi.sollte nur vorübergehend sein FINDE ABER NIX BEZAHLBARES und er meint immer solle doch ausziehen ist eh ein Studetenzi.habe auch keinen Bock auf Streit....und von beginn an Mängel (4Jahre reingeregnet,Backsteine fallen aus der Wand ,Kühlschrank einbau seit beg.auch defekt und Kältecke.Schimmel ,Heizkörper löst sich und und und) sovieles .

auf Kommentar antworten

Magu am 28.02.2018 15:28

Sehr geehrte Immowelt-Redaktion!

Da ich heute Ihren Newsletter bekommen habe, freut mich das um so mehr. Ich wohne seit 5 Jahre in einer Mietwohnung der GWG und habe 2 Probleme. In der Küche fing der Wasserhahn sehr stark zu rinnen an, da diese Amatur schon sehr alt war. Ich versuchte beim Eckventil bei der Mauer das Wasser abzudrehen, da merkte ich sofort das da etwas nicht stimmt. Mit sehr viel Mühe konnte ich fast das Wasser abdrehen, weil die Absperrung beim Eckventil sich nur mehr durchdrehte. Ich kaufte eine neue Amatur und montierte diese obwohl ganz leicht das Wasser noch getröpfelt hat. Nun dreht sich die Absperrung weiterhin durch und ich kann diese daher auch nicht mehr aufdrehen. Natürlich habe ich seit einigen Wochen kein Warmwasser mehr in der Küche. Das Eckventil kann ich selber nicht Tauschen, da es in der Wohnung keinen Haupt Absperrhahn für die Küche gibt. Dieser ist angeblich im Keller und den darf ich nicht absperren, da andere Mieter dann auch kein Wasser für diese Zeit haben. Frage: Soll ich die GWG das mitteilen sodass die GWG einen Installateur schickt und das auch bezahlt. Das zweite Problem ist bei mir der Strom. Vor 4 Jahren wurde das Haus komplett Saniert und eine Sprechanlage plus einige Stromkabel sowie der Sicherungskasten. Da ich in letzter Zeit am Tag mehr Warmwasser im Badezimmer brauchte, fällt mir auf das sich der Boiler Abends um 19:00 Uhr immer einschaltet und Warmes Wasser aufbereitet. Das heißt, dass ich mehr Stromkosten dadurch habe. Normal darf sich der Boiler ja erst um 22:00 Uhr mit Nachstrom einschallten und das Wasser aufheizen. Daher glaube ich das bei der Elektrik vor 4 Jahre etwas falsch gelaufen ist. Frage: Soll ich das auch die GWG melden und muss diese einen Elektriker schicken und auch bezahlen. Ich hoffe das ich nun nicht zu viel geschrieben habe und bedanke mich für Ihre Antwort. Vielen Dank,

Günther Markowitsch, Sankt Valentin

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Immowelt-Redaktion am 28.02.2018 15:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sowohl bei einer mitvermieteten Küche als auch bei möglichen Fehlern an der Elektrik ist der Vermieter für eine Reparatur verantwortlich. Insofern können wir Ihnen nur dazu raten, die fraglichen Schäden der GWG zu melden. Diese sollte dann in der Regel Handwerker schicken, die die Schäden beheben und dies auch bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

holger jester am 28.02.2018 15:15

danke - bei mir ist der Einbaukühlschrank ausgefallen - Gott sei dank zur kalten Jahreszeit - sodass ich den Balkon als Kühlschrank nutzen konnte!

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tatiba@mail.de am 28.02.2018 14:40

In unserem Haus wohnen 8 Parteien. Im Haus ist ein Trockenraum nur nutzen kann ich den nicht. Den nutzen nur zwei Familien. Ich wohne hier schon über 7 Jahren und zwei mal hsbe ich versucht meine Wäsche dort zu trocknen. Es kamm gleich eine die Nachbarin die den raum nutzt uns sagte ich soll mrinf sachen weg räumen es seien ihre Wäscheleinen. Diese Nachbarin nutzt den rsum such sls Anstellraum für ihren Gerumpel. Und nicht nur diesen !!!! Sie hst such im Heizungsraum ihre Sachen gelagert eigentlich überall im Haus. Sie ist der Meinung sie wohnt seit fast 30 Jahren in diesem haus sie darf das. Sie hätte fast Eigentümerrechte! Die Wohnverwaltung macht nichts!!! Was kann ich tun...kann verlangen das mir mein geld rückerstattet wird?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2018 14:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine nachträgliche Rückerstattung der Miete ist in der Praxis nur schwer möglich. Wenn die Mietsache allerdings nicht wie vereinbart benutzt werden kann, kann das allerdings ein Grund für eine Mietminderung sein. Wie hoch diese ausfallen darf, lässt sich aber pauschal nicht sagen, die entscheiden Gerichte jeweils von Einzelfall zu Einzelfall. Insofern können wir Ihnen nur raten, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

PASCH.NADA.61 am 28.02.2018 12:21

Unsere neue Nachbarin ist als Mieterin eingezogen und hat 2 Doggen die nur im Haus leben. Zwischen unseren und Nachbars Haus ist nur etwa 1,5m betoniertes Garten. Uns teilt nur ein 1m hocher Wand.

Die Nachbarin lässt die Hunde täglich 2 mal raus um ihre Toilette zu entrichten. Die Hunde hinterlassen dann große Haufen und pinkeln auf dem Beton. Es wird nicht geputzt obwohl wir schon mehrmals gesagt haben und dem Vermieter auch bereits informiert. Wenn wir vom Einkaufen nach Hause kommen und Hunde sind gerade draußen, die springen auf den kleinen Mauer mit all ihre Größe und bellen uns fürchterlich an dass wir Angst und Bange haben ins Haus zu kommen. Was können wir tun? Wir wohnen im eigenen 4 Wänden und wollen das Haus nicht verkaufen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2018 13:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei anhaltender Belästigung durch die Hunde des Nachbarn bleibt Ihnen nur, sich an das Ordnungsamt oder die Polizei zu wenden. Im Vorfeld ist es dabei hilfreich, etwaige Störungen durch die Hunde zu dokumentieren, damit Sie sie im Streitfall beweisen können.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ingrid Denzel am 24.02.2018 13:38

In unserem Haus ist seit Anfang Dezember der Aufzug defekt. Nach Anzeige des Mangels bei der Wohnungsverwaltung, wurde zunächst erfolglos versucht den Aufzug zu reparieren. Bis feststand, dass eine neue Steuerung nötig sei. Anfang Januar wurden dazu Kostenvoranschläge der Aufzugsfirma eingeholt, die angeblich bis jetzt noch nicht abschließend geprüft wurden. Es sei schließlich ein hoher Kostenaufwand. Wir möchten uns nicht länger vertrösten lassen, eine Mietkürzung haben wir schon angedroht. Wieviel Prozent sind angemessen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.02.2018 14:37

Sehr geehrte Frau Denzel,

das lässt sich pauschal leider nicht sagen. Die Gerichte entscheiden hier von Einzelfall zu Einzelfall teils unterschiedlich. Wir würden Ihnen daher dazu raten, eine Mietminderung nur vorzunehmen, wenn Sie sich zuvor von einem Fachanwalt oder dem Mieterverein haben beraten lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 17.02.2018 10:23

Wir haben ein Problem mit unserem direkten Nachbarn und seinem Hund. Denn sobald er Nachbar die Wohnung verlässt fängt der Hund an zu jaulen, bis er wieder zurück kommt. Manchmal ist der Hund 12 Stunden alleine, das gejaule davon kriegen wir dann noch nach Feierabend mit. Wir wissen nicht an wen wir uns wenden sollen, da die Vermieterin ein befreundetes Ehepaar als Verwalter der Wohnung beauftragt hat und dessen Sohn ist unser Nachbar. Mit ihm selbsg sprechen hatte schon 3 mal keinen Erfolg, wir sind ratlos. Sollen wir zu einem Anwalt gehen? Wir glauben, dass der Nachbar aufgrund des befreundeten Verhältnis zwischen seinen Eltern und der Vermieterin bevorzugt wird und unsere Meinung nicht geachtet wird.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.02.2018 08:52

Hallo Anna,

vielen Dank für Ihren kommentar. Ständiger Lärm durch Bellen kann unter Umständen ein Grund für eine Mietminderung sein. Der Vermieter hat bei einer solchen ständigen Lärmbelästigung darüber hinaus das Recht, dem Mieter das Halten des Tieres zu untersagen. Bevor Sie die Miete mindern, sollten Sie allerdings eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen. Diese erhalten Sie beim örtlichen Mieterverein oder bei einem Fachanwalt. Empfehlenswert, wenn such nicht vorgeschrieben, ist es darüber hinaus, ein Lärmprotokoll zu erstellen und festzuhalten, von wann bis wann der Hund bellt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rausch50 am 07.02.2018 11:57

Bei uns im Haus knallt die Familie unter uns ständig ihre Terrassentür. Dem Vermieter haben wir es schon mehrfach mitgeteilt, aber es kommt keine Reaktion. Was können wir tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.02.2018 08:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

theoretisch kommt bei anhaltender Lärmbelästigung eine Mietminderung in Frage. Ob das ausschlaggebende Maß bei einer knallenden Tür aber erreicht ist, ist mehr als fraglich. Insofern bleibt Ihnen nur das Gespräch mit den Nachbarn und dem Vermieter. Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Clara am 15.01.2018 21:42

Wir haben in unserer WG nasse Wände, teilweise Schimmelbefall, Mäuse und Ratten auf dem Dach und in den Wänden, die Haupthaustür ist defekt, die Dachfenster sind undicht, es hat mehrmals durch die Decke geregnet...tja was fehlt noch? Ahja, Steckdosen funktionieren plötzlich nicht, weil die Leitungen falsch über das Dach verlegt wurden teilweise...

Wir haben dem Vermieter mitte November mitgeteilt, dass die Mängel behoben werden müssen und die Miete um 20% gemindert. Wir haben bis heute keine Nachricht erhalten. Jetzt wurde ein neuer "Hausmeister" eingesetzt, über den wir Kontakt zum Vermieter haben sollen, ohne dass der Vermieter sich selbst jemals bei uns gemeldet hat.

Achja, wir haben seit 3 Jahren keine Nebenkostenabrechnung mehr erhalten und diese ebenfalls nachgefordert.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.01.2018 11:28

Hallo Clara,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Bei solch schwerwiegenden und umfangreichen Problemen können wir aus der Ferne keinen seriösen Rat geben. Wir raten Ihnen, sich an einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden. Grundsätzlich kommt bei solch massiven Mängeln eine erhebliche Mietminderung in Betracht und Mieter können, wenn der Vermieter nicht reagiert, die Mängel auch selbst beseitigen, beziehungsweise von einem Handwerker beseitigen lassen und die Kosten dem Vermieter in Rechnung stellen. Die genaue Vorgehensweise sollten Sie aber mit einem Rechtskundigen vor Ort abstimmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elisabeth am 28.12.2017 06:57

Ich habe seit Anfang Oktober wieder mal Schimmel in allen Räumen, habe auch meinen Vermieter im Oktober bereits informiert. Bis Dezember hat sich da niemand gemeldet, vor 2 Wochen hatten wir eine Begehung wo gesagt wird es soll sofort gemacht werden. Es ist aber immer noch nichts passiert.

Was kann ich machen das die diesen Schimmel endlich beseitigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.12.2017 09:57

Hallo Elisabeth,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn bislang noch nichts passiert ist, hilft es oft, erst einmal beim Vermieter nachzufragen. Vielleicht hat dieser bereits ein Unternehmen mit der Beseitigung des Schimmels beauftragt, und dieses hat aber erst im neuen Jahr wieder Zeit.

Sie haben generell auch die Möglichkeit, dem Vermieter eine angemessene Frist zur Beseitigung des Schadens zu setzen. Dies können Sie schriftlich tun, und in dem Schreiben auch eine Mietminderung aufgrund des Schadens ankündigen. Stattdessen können Sie aber auch die Miete unter Vorbehalt weiterzahlen. Mehr zu den einzelnen Möglichkeiten erfahren Sie in dem Artikel.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt für Mietrecht oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Edita am 14.12.2017 13:23

ich habe durch eine Wasserschade im Bad keine Duschmöglichkeit. Die Trockengeräte sind laut. Die voraussichtliche Sanierung wird etwa zwei Monaten dauern. Mein Vermieter meinte das er mir in dem fall nicht helfen kann. Das ganze geht über die Hausverwaltung. Habe ich recht auf eine Mietminderung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.12.2017 15:33

Hallo Edita und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Wasserschaden im Bad sowie eine nicht benutzbare Dusche und laute Trockengeräte rechtfertigen Grundsätzlich eine Mietminderung, und zwar anteilig für die Tage an denen der Mangel besteht. Wie hoch genau die Mietminderung ausfallen darf, können wir jedoch aus der Ferne leider nicht beurteilen. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten und empfehlen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marco am 08.11.2017 13:05

Ende August wurde von unserem Vermieter, der mit gemietete Schuppen, der als Abstellraum für diverses Material ( Grill, Gartengeräte, usw.) von uns genutzt wird abgerissen, weil unser direkter Nachbar seine Garage, die direkt an unser Mietobjekt grenzt Verputzen lies damit keine Feuchtigkeit in der erwähnten Garage auftreten kann. Nun haben wir alles in unserer Garage liegen, die wir so als solche für unser Auto NICHT mehr nutzen können. Vom Vermieter wurde uns versprochen einen Neuen Schuppen zu bauen, aber bis jetzt (trotz mehrfacher Telefonate, Mails, persönlichen Gesprächen) geschieht nichts, ich habe Ihm (Vermieter) den Vorschlag gemacht das Er das Material bezahlt und ich Stelle den Schuppen selbst auf ( Bin Handwerksmeister) , seine Antwort wahr, er könne im Moment höchstens eine gewisse Summe an Geld geben, ob ich ihm nicht den Rest der Fehlt vorstrecken könnte, bis März 2018 . Wie reden hier von ein paar tausend € , ich machte ihm den Vorschlag, 2 Monatsmieten nicht zu bezahlen, da ging er aber nicht drauf ein. Zudem haben wir auf eigene Kosten eine komplett neue Dusche Installiert (die alte war gerade mal 80 x80 cm, ( ich bin 1,90m gross) und eine neue Induktionskochplatte ( die alte war Gas) aber lebensgefährlich installiert.

Was sollen wir machen, wir haben alles schriftlich vom Vermieter, sogar den Mietvertrag von 5 auf 10 Jahre frühzeitig verlängert, mit Vorkaufsrecht auf das Einfamilienhaus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.11.2017 14:52

Hallo Marco und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein mitvermieteter Schuppen dem Mieter nicht mehr zur Verfügung steht, ist das ein Mangel an der Mietsache, der unter Umständen eine Mietminderung rechtfertigt. Diese sollten Sie jedoch nicht auf eigene Faust durchsetzen, sondern sich vorab eine Rechtsberatung holen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kajsa am 31.10.2017 16:03

Bei uns im Treppenhaus funktioniert seit min 2 Wochen der Rauchabzugsmelder nicht ordnungsgemäss. Gibt einen Fehlalarm ( Dauerton , der richtig nervig ist und man auch nachts gut hören kann ) der rund um die Uhr zu hören ist. Vermieter wurde schon mehrfach angerufen bzw per mail aufgefordert etwas zu tun. Auch andere Mitmieter haben schon angerufen , man notiert es und gibt es wohl weiter bzw ist noch kein Schadensauftrag erteilt worden. Die Wartungsfirma der Rauchmelder kann ohne Auftrag der Viemtung nichts tun . Serviceteams des Vermieters waren schon vor Ort , aber man macht nichts ! Kundenservice ignoriert es bzw sieht nicht ein , das es Ruhestörend ist. Kann man da irgendwas machen ? Wir werden den Vermieter nun schriftlich nochmals auffordern , aber große Hoffnung haben wir nicht.....

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.11.2017 12:52

Hallo Kajsa,

die schriftliche Aufforderung an Ihren Vermieter ist ein guter erster Schritt, um ihn zum Handeln aufzufordern. In dem Schreiben sollten Sie das Ausmaß der Lärmbelästigung exakt beschreiben, sowie ein angemessenes Datum nennen, bis wann der Mangel - in diesem Fall die Lärmbelästigung durch Fehlalarm - beseitigt sein sollte. Überschreitet die Lärmbelästigung ein gewisses Ausmaß, so haben Sie unter Umständen das Recht zur Mietminderung.

Hier finden Sie ein Beispielschreiben für die Aufforderung an den Vermieter, sowie Tipps, wie Sie weiter vorgehen können: ratgeber.immowelt.de/a/maengelanzeige-maengel-richtig-anmahnen.html

Mehr Informationen zum Thema Mietminderung wegen Lärmbelästigung finden Sie hier: ratgeber.immowelt.de/a/bohren-droehnen-rumgeschrei-dann-rechtfertigt-laerm-eine-mietminderung.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Ronja am 09.09.2017 23:54

Bei uns im Haus wurden in sämtlichen Wohnungen die Heizungen ausgetauscht und die neuen funktionieren noch nicht (seit über zwei Monaten)... als ich meinen Vermieter per WhatsApp fragte, ab wann die Heizung geht, schickte er mir ganz frech die Nummer von einem Handwerker, den ich fragen solle. Ich ließ nicht locker und verwies darauf, dass es ja seine Aufgabe ist, dafür zu sorgen. Daraufhin bekam ich eine regelrechte Drohbotschaft, ich solle ja nicht noch unverschämter werden... was ich mir einbilden würde, ihm Gesetzte vorzulesen ( was ich gar nicht getan habe)... etc. Soll ich ihn nochmal per Brief auffordern sich um die Heizung zu kümmern ? Oder direkt zum Anwalt ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.09.2017 10:28

Hallo Ronja,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In der Tat ist es Sache des Vermieters, für eine funktionierende Heizung zu sorgen. Die Rechtsprechung ist sich weitgehend einig, dass in einer Wohnung mindestens 20 Grad erreicht werden müssen. Ist das nicht der Fall, stellt das einen Mangel dar, den der Vermieter beheben muss. Sollte das dagegen in ihrer aktuellen Wohnung aufgrund der Witterungsbedingungen noch so sein, liegt auch kein Mangel vor und der Vermieter muss zunächst nicht handeln. Um Ihre Situation möglichst einfach zu lösen, würden wir Ihnen daher aktuell empfehlen, dem Wunsch des Vermieters nachzukommen und bei der Handwerkerfirma selbst nachzufragen. Erst wenn Sie dort keine oder eine unbefriedigende Antwort erhalten und die Heizung auch bei kälteren Temperaturen nicht funktioniert, würden wir zu weiteren Schritten raten.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

karram am 15.08.2017 21:52

Wir haben so einiges, und der Vermieter macht null. Alles schon mehrfach gesagt.

Küchenfenster regnet es rein, Badezimmer in die Lüftung regnet es rein, Fenster sind triefend nass im Winter( trotz Lüften) und die Gummis verschimmelt, selbst unsere Rollos schimmeln schon,

Balkon Bretter rotten weg, auf dem Balkon liegen immer wieder teile von Dachschindeln,

es stinkt hier zum Himmel von denen unter uns. Eine Mischung aus Knoblauch, Zwiebeln, und Parfüm, so stark das ich würgen muss wenn ich ins Haus komme, die Fenster immer zu bei denen.

Treppenhaus, und ums Haus sieht es aus wie Sau, so das mich Nachbarn schon darauf ansprechen.

Lärm von oben, den ganzen Tag ist Ruhe, Abends zur Nachtruhe geht das gestampfe und gepolter los,

und was ist? Die oben machen angeblich nichts und Vermieter meint er kann nichts machen.

Auf Mietminderung kommt er mit "Dann meld ich Eigenbedarf an" Wir wollen nur noch raus hier.

Ich hab mittlerweile bewiesenen Tinnitus vom Stress. Wir suchen seit 4 Jahren eine neue Wohnung, nur hat man mit großem Hund null Chancen.

auf Kommentar antworten

savoba am 30.07.2017 17:10

Wir haben seit mehreren Monaten das Problem, dass unser Kühlschrank der in der mitvermieteten Einbauküche verbaut ist, ständig ohne Grund anspringt und dementsprechend laut brummt. Wir haben dies dem Vermieter mitgeteilt und von ihm kam nur "Er kühlt ja noch". Ja schon aber permanent! Und das von unserem Strom und auf Kosten unserer Nerven. Er weigert sich einen neuen Kühlschrank zu besorgen und schlug stattdessen vor, dass wir uns selbst einen kaufen sollen und den anderen solange abklemmen, bis wir ausziehen. Was wir bis dato gar nicht vor hatten, jetzt aber am überlegen sind, da er uns plötzlich auch die Hälfte unseres Gartens wegnehmen will, um sich eine zweite Einfahrt zu bauen. Eine Teilkündigung oder etwas Schriftliches existiert nicht. Es wurde uns nur mal eben mündlich mitgeteilt. Ist das alles in Ordnung so???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 10:59

Hallo Savoba und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich ist der Vermieter dafür zuständig den Mietgegenstand zu reparieren, falls Schäden auftreten. Ob dies jedoch schon getan werden muss, wenn der Kühlschrank brummt, kann leider nicht allgemeingültig beantworten. Bei der Beurteilung des Einzelfalls käme es hier sicher auch darauf an, wie stark die Geräuschbelästigung ist.

Einen Teil des Mietgegenstands einfach einzuziehen, wie das der Fall wäre, wenn der Vermieter dem Mieter einen Teil des mitvermieteten Gartens wegnimmt, ist in der Regel nicht möglich. Bedenken Sie jedoch bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die Lage einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Johanna am 16.07.2017 16:33

Ich habe Schimmel in der Wohnung meine Steckdose so wie im Badezimmer ist locker hinter meine Sofa ist ein Anschluss gelegt worden eine blanke Steckdose ist hinter meine Sofa Heizung Knopf im Badezimmer devekt im Schlafzimmer fängt auch schon beim mir denn Schimmel sie ausambreiten diese Mengel werden überhaupt nicht beachachte weder vom Eigentümer weder noch von die Verwaltung. Was kann ich da gegenundernehmen

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Johanna am 16.07.2017 16:38

Sorry ich habe mich vertippt in meine Schlafzimmer fängt auch schon sich der Schimmel sich ausambreiten


Immowelt-Redaktion am 17.07.2017 10:09

Hallo Johanna,

wenn der Vermieter bestehende Mängel nicht beseitigt, kann der Mieter ihn verklagen, die Miete mindern oder die Mängel selbst beseitigen und ihm die Kosten dafür in Rechnung stellen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Keine dieser Maßnahmen sollten Mieter ohne vorherige Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein durchführen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Leslaw am 05.07.2017 15:00

Hallo,

meine Nachbarin hält fünf Hunde in der Wohnung. Sie lässt sie pinkeln und kaken in einen kleinen Vorgarten, der direkt an unserem Vorgarten grenzt. Das geschieht seit mehreren Jahren. Ich habe vor einem Jahr die Hausverwaltung davon in Kenntnis gesetzt. Bis heute bleibt die Lage unverändert. Die 5 Hunde pinkeln mehrmals täglich auf einen zirka 6 m2 Rasen. Von dem Garten machen wir seit Jahren keinen Gebrauch wegen des Gestankes. Dieser Geruch drängt auch bei ungünstigen Windverhältnissen direkt in die Wohnzimmer. Wie kann ich gegen diesen Umständen vorgehen?

Vielen Dank

Leslaw

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Immowelt-Redaktion am 05.07.2017 15:15

Hallo Leslaw und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei starkem Gestank, der in die Wohnung dringt, steht Mieter unter Umständen ein Recht auf Mietminderung zu. Ob das in Ihrem Fall so ist, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, dem Fall einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzutragen. Dort erfahren Sie im Zweifel auch, um welchen Betrag Sie die Miete mindern können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

swen Karl Wand am 02.07.2017 11:08

Guten Tag..Mein Name ist Swen und ich habe richtige Probleme mit meinen Vermietern , da der alte Vermieter sich nicht um seine Erfüllungspflichten gekümmert hat und der Neue ebensowenig.Als ich 11.2015 in die Wohnung eingezogen bin , wies die Wohnung erhebliche Schäden auf die auch bevor der Mietvertrag unterscgrieben wurden ist mit dem Ex Vermiter begutachtet worden sind.die Schäden..Fenster und Balkontüren können nicht geschlossen werden , ich kann in der Wohnung keine Möbel aufstellen auch keine Küche aufbauen da die Elektrik nicht zu !00 % in allen Steckdosen funktioniert und manche Steckdosen sehr verbraucht ausehen und teilweise nicht mehr in der Wand befestigt sind.Desweiteren ständig wiederkommender Schimmel im Badezimmer.Der Bodenbelag iszt zerschliesen und zerissen.Zusammenfassend habe ich dem Ex Vermieter eine Mängeliste zukommen lassen und um beseitigung der Mängel gebeten , da es keine Lebensqualität gibt.Der Ex Vermieter ignorierte jegliches und verkaufte ein paar Monate später die Wohnung.Dem neuen Vermieter erzählte ich , bei Besichtigung der Wohnung , dass ich die Mängel nicht verursacht habe und das sich mein Ex Vermieter um nichts gekümmert hat.Wir werden uns schon einig werden bekam ich als Antwort , von meinem neuen Vermieter zurück.gamil.com Etwa einen Monat später kam dann die Einigung.Die Miete wurde um 200 Euro erhöt und die Renovierungen hätte ich laut Aussage des Ex Vermieters selber verursacht und nun wird von mir verlangt die erhöhte Miete zu zahlen und die Wohnung zu Renovieren.Daraufhin möchte ich nun die Miete kürzen da ich mich sonst nicht mehr zu helfen weiss.Wieviel Mietkürzung steht mir zu und was sollte ich unter Vorbehalt zahlen.Für jegliche Hilfe und Tipps bin ich sehr Dankbar...Mfg..Swen Wand aus Neu Isenburg...

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Immowelt-Redaktion am 03.07.2017 09:45

Sehr geehrter Herr Wand,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider lässt sich nicht pauschal sagen, um welchen Betrag jemand bei welchem Mangel die Miete mindern kann. Gerichte haben hier in der Vergangenheit schon unterschiedlich geurteilt. Wir würden Ihnen daher empfehlen, Ihrem Fall einem Mieterverein vor Ort vorzutragen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung und erfahren, wie Sie weiter vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wuschelie am 02.03.2017 11:44

Was ich toll finde ,wenn es heißt > es wäre 10 JAhre nie was gewesen . Ich zog im Dezember in die Wohnung und der Schimmel der danach kurz folgte kann nicht erst seitdem gekommen sein . So groß wie der Fleck war !!! Leider war ich zu dieser Zeit krank und konnte dies nicht gleich melden. Und dann der Vermieter es befremdlich findet ,wenn ich maile > " Nun seit Januar der Schimmel und ich lüfte und muß somit ja auch bei den Temperaturen heizen ,damit das Schlafzimmer nicht auskühlt. "

Da gibt man an das es nicht zwecks zu wenig Lüftung sein kann . Da man immer das Fenster auf hat und nun findet er dies befremdlich . Ich finde er könnte froh sein sein ich noch einen humane Mail schrieb und nichts angab zwecks Mietminderung .

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Steffi am 16.02.2017 16:01

Ich bewohne meine Wohnung seit etwa 4 Jahren und habe davor 2-3 Jahre eine Etage tiefer gewohnt. In beiden Wohnungen sind Ameisen. Nicht nur ein paar - Oh nein, das sind Dante Völker! Auch fliegende Ameisen (Königinnen) sind jetzt auf Hochzeitsflug.... Jeden Morgen muss ich die Viecher irgendwie vernichten. Hinzu kommt, dass ich eine Katze habe und Madame nicht anständig essen kann. Ich habe auch einen 4 jährigen Sohn der natürlich auch Krümmelt. Demnach komm ich mit Putzen und beseitigen nicht hinterher. Was sagt mein Vermieter dazu " Du musst mehr Putzen" WHAT?

Wasserschäden an mindestens 4 verschiedenen Wänden. Was wird gemacht? Tapete ab, neue drauf und einmal streichen.... Super

Ich suche seid 3 Jahren eine neue Wohnung, mit meinem Buget leider schier unmöglich

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kikala am 05.06.2017 17:23

Moin, das gleiche Ameisen- Problem hatte ich auch erlebt und beheben können:

Wichtig ist, wo der Befall in der Wohnung seinen Anfang nimmt (Ameisen sind Herdentiere). Sie kamen aus den Steckdosenleitungen. Ergo habe ich an vier Stellen zuerst üppig Backpulver verstreut. Half nur bedingt, so dass ich dann diese Stellen mit viel Spüli abgetrennt habe (am Fußboden). Diese Barriere überwanden meine Neubewohner nicht und verzogen sich ziemlich schnell wieder in ihre Eingangslöcher. Problem war dauernd gelöst.

Bärbel am 12.02.2017 15:42

Wenn wir unserer Vermieterin Mängel anzeigen wird diese fuchsteufelswild,unverschämt und frech.

Wir würden nur fordern ,wir sollten doch selbst machen.

Und letztens nur ,weil der Wasserzufluss zur Waschmaschine defekt ist.

Am Telefon schrieb sie mich an ......Ich sagte ihr ,dass ich es nicht nötig habe mich anschreien zu lassen ,ich habe nur einen Mangel angegeben ,da knallte sie den Hörer auf.

Mit dieser Frau ist nicht mehr zu reden ,die ist nur noch am schreien.

Die Mieter über uns ,sagen dasselbe.

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Südstadtvermieter Südstadtgeschädigter am 03.02.2017 22:33

Ich freue mich über jeden Besucher .3 Wohnungen zur Zeit besichtigen ohne Mietergenehmigung

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Andy1981 am 03.02.2017 16:29

Problem 1: Meine Vermieterin schuldet mir ein Guthaben aus der Nebenkostenabrechnung 2014 in Höhe von 114,- €. Eine Email an die zuständige Hausverwaltung, welche die Vermieterin vertritt, hat nur ergeben, dass die Eigentümerin das Guthaben im Laufe der Woche bezahlen möchte – dies liegt aber auch schon mehrere Wochen zurück und ich habe noch keine Überweisung bekommen. Wann muss Sie das Geld spätestens bezahlen?

Problem 2: Ständig sind die Mülltonnen überfüllt und andere Mieter der Liegenschaft (= Häuser) laden einfach ihren Sperrmüll und Elektrogeräte zwischen den Mülltonnen ab. Es sieht schon fast aus wie eine Mülldeponie :((

Welche Druckmittel kann ich benutzen, dass die Hausverwaltung endlich mal komplett aufräumt, mehr Mülltonnen zur Verfügung stellt und solche Vorfälle in Zukunft unterbindet?

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Immowelt-Redaktion am 06.02.2017 09:23

Hallo Andy,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Offene Forderungen aus der Nebenkostenabrechnung müssen in der Regel 30 Tage nach Zugang der Abrechnung beglichen werden, für sie gilt das gleiche wie für alle anderen Zahlungsforderungen auch.

Eine große Menge Sperrmüll vor dem Haus könnte unter Umständen einen Mangel darstellen, der zumindest eine geringe Mietminderung rechtfertigt. Dies ist jedoch gesetzlich nicht eindeutig geregelt. Im Zweifelsfall empfehlen wir daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

cerberus am 03.02.2017 14:38

Wir sind vor 2 Jahren in eine andere Wohnung gezogen. Dort war Schimmelbefall in drei Zimmern. Den Vermieter haben wir darüber in Kenntnis gesetzt, dass wir den Mietvertrag nur unterzeichnen, falls der Schimmelbefall entfernt wird. Dies hat er auch getan. Allerdings ist nach ca. 1 1/2 Jahen der Schimmel wieder aufgetreten, obwohl wir heizen und lüften, wie es der Mieterverein vorschreibt. Der Hausmeister hat uns ein Fungizid gegeben, mit dem wir die betroffenen Stellen behandelt haben. Mit einer entsprechenden Wandfarbe haben wir noch nicht darüber gestrichen, da die Wände nicht austrocknen. Wir haben unseren Vermieter nochmals auf diese Mängel schriftlich auch mit Foto hingewiesen. Persönlich hat er uns dann vorgeschlagen, dass nur bei uns der Schimmel wäre und sonst in keiner anderen Wohneinheit. Ich muss darauf hinweisen, dass das Haus schon älter ist und lt. Fachverständigen der Schimmel aus der Aussenwand nach innen bzw. vom kalten Keller "herauf wächst". Was sollen wir tun ? Wir können uns einen erneuten, kurzfristigen Umzug finanziell nicht leisten !

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Immowelt-Redaktion am 03.02.2017 14:46

Hallo Cerberus,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei starkem Schimmelbefall haben Mieter ein Recht darauf, die Miete zu mindern. In welcher Höhe genau die Miete gemindert werden kann, lässt sich aber aus der Ferne nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung und erfahren, wie Sie am besten weiter vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dominik am 03.02.2017 10:30

Die Mieter wurden und werden seit Jahren Jahr für Jahr besser gestellt und wir wundern uns über zu wenig Wohnungen. Der Soziverrat greift überall, selbst bei Kleinvermietern, die nur Ihre Rente aufbessern wollen. Damit fällt man wieder den kleinen Arbeiter in den Rücken. Die großen Wohnungs- u. Bauunternehmen lachen sich da nur schlapp und spenden noch für solche Gesetze. Viel zu oft ist der Arbeiter zu naiv, um solche Durchtriebenheit zu erkennen. Aber dieses Bildungsniveau gehört zum System. Dumm gegen Klever. Arm gegen Ärmer.

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Südstadtgeschädigter am 03.02.2017 22:10

Der Vermieter ist den Mieterschikanen hoffnugslos ausgeliefert 30% der Schimmelpilze wurden absichtlich geschaffen um die Miete zu mindern . Wasserschäden wurden vorsätzlich geschaffen .Miet-und Nebenkostennachzahlungen wurden nicht geleistet .Es wurde eigenmächtig weitervermietet an andere Ausländer Nach einer Schlägerei sind diese dann ausgezogen und haben alle Schlüssel mitgenommen . Dann entstand durch eine Abflußrohrverstopfung ein weiterer Wasserschaden die Feuerwehr mußte das Schloß aufbohren . Den Schlüssel mußte ich dann bei der Polizei abholen dann konnte ich erst in die Wohnung und mit der Beseitigung der Schäden beginnen .Der Sachverhalt wurde dem Hausbesitzerverein mitgeteilt .Keine Stellungnahme der Mieter. Die Aussage der Gerichtsvollzieherin : Die Leute sind so verschuldet , wenn sie gegen die Klagen und gewinnen müßen sie auch noch die Klage bezahlen . Pfui Rechtsstaat!! Die Wohnung ist leer und kann besichtigt werden !! Und ich habe noch mehr Kanditaten! Und ich bin für die Einführung eines Wohnungsführerscheins und für eine Erhöhung der Kautionen auf drei Jahresmieten !

Südstadtvermieter am 02.02.2017 13:28

Durch Zeugen kann ich noch beweisen daß bei mir Mieterschimmel durch Mieterdummheit entstanden ist . Baufehler durch Isolerungen sowie die BCB-haltigen Holzschutzmittel und die asbesthaltigen Nachtspeicher wurden von der Regierung bezuschußt. Zahlen aber soll alleine der Vermieter.

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Anron am 02.02.2017 10:53

Meine Wohnung ist von Schimmel befallen, zu dem wird ständig Lärm gemacht

alle Lebensmittel die nicht im Kühlschrank sind werden durch schimmel kaput, was kannich tun

wenn ich Lebensmittel einkaufe sind am nächsten Tag kaput ich erbreche schon fast jeden Tag

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Immowelt-Redaktion am 02.02.2017 11:13

Hallo Anron,

grundsätzlich ist es Sache des Vermieters, für Abhilfe zu sorgen und zwar sowohl bei Schimmel als auch bei Lärm. Kümmert sich der Vermieter nicht um die Beseitigung des Problems, kann der Mieter die Miete mindern. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen daher den Gang zu einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Wenn Sie bereits starke gesundheitliche Probleme haben, ist es aber auch empfehlenswert, zumindest vorübergehend aus der Wohnung auszuziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Südstadtvermieter am 02.02.2017 10:05

Nach Untersuchung von 5000 Wohnungen durch ein Institut der Bauphysik wurde festgestellt daß bei 65 % aller Wohnungen der Schimmelpilz durch Bewohnerfehler entstanten ist, davon die Hälfte durch Absicht um die Miete zu kürzen . Ich würde mich freuen wenn ein Baufachmann mit mir meine Wohnungen in der Nürnberger Südstadt untersuchen würde ,dann könnte man feststellen wer wen Beine machen muß. Eine bodenlose Frechheit so etwas zu schreiben .

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Brigitte Lange am 02.02.2017 20:40

Es ist keine Frechheit solche Kommmentare zu schreiben, ich habe selbst erlebt wie man hereinfallenkann.Bin vor 2 jahren erfreut in eine günstige Seniorenwohnung gezogen! Es passte einfach alles! Im ersten Winter mekte ich was los ist- an allen Aussenwänden Schimmel!Und die Whg. besteht fast nur aus Aussenwänden!!! In diesem Jahr wurde mir gesagt das aber nicht "Saniert" wird!!!! Sieh mal als Mieter und als Rentner zu wie du damit klar kommst!!! Es ist kriminell was einem als älterer Rentner unterkommt!!! Die armen reichen Wohnungsunternehmen!! Die haben kein Geld zum Sanieren- vermieten diese Whg. an Alte und Arme Leute. Das gehört in die Presse!!!

Enttäuscht am 02.02.2017 09:31

Mängelanzeigen beim Vermieter wurden in meinem Fall gänzlich ignoriert. Mietminderungen vom Anwalt empfohlen wurden deshalb als Mietrückstand bewertet und Klage erhoben. Vier Zeugen, die die Mängel bestätigt haben, wurden als nicht verwertbar eingestuft. Videoaufnahmen der Mängel wurden vom Gericht nicht berücksichtigt, Tagebücher der Mängel nicht verwertet. Krankenhauseinlieferung wegen der Mängel nicht als Ursache der angeblichen Mängel anerkannt. Resultat: erfolgreiche Räumungsklage. Mein aufgerechnetes Guthaben aus einer Nebenkostenabrechnung, welches vom Vermieter nicht erstattet wurde, hat das Gericht dem Vermieter zugesprochen. Lügen des vereidigten Sachverständigen wurden vom Gericht nicht geahndet.

So sieht Mieterschutz und Rechtsprechung in Deutschland aus.

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Klassisch am 02.02.2017 03:57

Durch solche Ratschläge werden Mieter nur unterstützt darin, das Sie ihr eigenes Fehlverhalten stets versuchen auf den Vermieter abzuwälzen. Stets hat der Vermieter es zu beweisen, das Mängel vom Mieter verursacht wurden. Wie soll also Schimmel nachgewiesen werden, wenn man in die Wohnung nicht reinkommt - bzw. durch falsches Lüften entstanden ist. Hier wird stets einseitig zu Lasten der Vermieter entschieden. Was kann also der Vermieter dazu, wenn ein Mieter die Kühltruhe nicht abtaut, mit Einbauten nicht ordentlich umgangen wird. Wie soll eine Dunstabzugshaube der Fettfilter erneuert werden, wenn trotz Terminabsprache der Mieter keine Zusammenarbeit zeigt und eigene unwichtige Interessen in den Vordergrund stellt. Hier versagt der Gesetzgeber der stets Dinge anordnet und über das Eigentum der Vermieter entscheidet. An den entstehenden Kosten beteiligt sich unsere Regierung nicht. Ist für die auch einfach - man möchte eine Mietpreisbremse, erhöht aber Grundbesitzabgaben, etc. Realität sieht anders aus.

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Klassisch am 03.02.2017 01:50

Sehr geehrter Südstadtvermieter. Sie haben mein Kommentar anscheinend falsch verstanden. Ich bin Vermieter und hab lediglich Fehlverhalten von Mieter aufgezeigt - wie die Realität aussieht weis ich sehr wohl, da bereits mehrfach "Mietnomaden" die Wohnung verunstaltet haben und sogenannte Mietvereine sich da auch noch hinter die Mieter stellen. Da kann man sich sehr Wohl Fragen, wie solche Institutionen das Recht herausnehmen Fehlverhalten zu unterstützen und das Gesetz umgehen zum Nachteil der Vermieter. So etwas sollte der Gesetzgeber mal auf rechtmäßigkeit prüfen.


Hoffmann am 02.02.2017 09:35

Ich - als Vermieter von recht günstigen Mietraum - habe auch schon erlebt, dass vor Gericht ein Richter sehr, sehr merkwürdig entschied. Erst in zweiter Instanz wurde das klare Fehlurteil dann korrigiert. Da kommt dann schon mal Frust auf .. und Kopfschütteln dazu.


Südstadtvermieter am 02.02.2017 13:58

Wenn Sie wissen wollen wie die Realität aussieht gibt es nichts besseres als eine Begehung meines !0-Familienhauses aber sie wollen ja alle die Realität nicht sehen . Hinter dem Rücken über die bösen Vermieter schimpfen ist einfacher . Und gegen die Vermieter klagen ist so einfach wenn man isolvent und hochverschuldet ist verliert man muß auch dann der Vermieter zahlen . Pfui Rechtsstaat !!

Freundschaft am 01.02.2017 19:03

Muss man dem Vermieter denn immer gleich drohen?! Mit einander Reden ist in der Regel wertvoller, insbesondere wenn es um private Vermieter geht. Ärger kann es immer und überall geben. Mal ist der Vermieter, mal aber auch der Mieter schuld. Mit gegenseitiger Schuldzuweisung wird der Mangel oder Schaden aber nicht behoben! Wichtig ist, dass das Verhältnis zueinander gut und fair ist. Das erreicht man nicht mit Drohungen!!!

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Pasoray am 01.02.2017 21:08

Ein sehr zielführender Aspekt!

Leider sind viel zu viele Communities im Internet auf sofortige Eskalation ausgerichtet. Miteinander Reden baut dabei die Hürden ab und sorgt für ein gesundes Klima im Miteinander.


Südstadtvermieter am 02.02.2017 10:13

Leider können und wollen die Mietr mit dem Vermieter nicht reden , denn sie leiden an einer seltenen Krankheit dem Naidsyndron


smartie am 03.02.2017 09:26

Wir haben unseren damaligen Vermieter jeden Monat die Schäden gezeigt und es wurde gesagt im Frühjahr wenn der Frost weg ist mache ich das,oder ich lasse mir nicht vorschreiben wann ich das mache,wir waren krank,wir haben dann fristlos gekündigt,jetzt sind wir wieder gesund ,die feuchten Wände waren nicht unsere Schuld sondern seine.mir tun die Leute leid die jetzt da wohnen.

Manfred Güntsch am 01.02.2017 17:58

Feuchtigkeit, Baumängel war sehr interessant

Frage: Was kann man gegen einen sparsamen Wohnungsbesitzer unternehmen, der die Thermostate umwickelt, damit die Heizung nicht anspringt??

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Immowelt-Redaktion am 02.02.2017 10:16

Sehr geehrter Herr Güntsch,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Grundsätzlich ist es Sache des Wohnungsbesitzers, ob er heizt oder nicht. Eine besondere Regelung, die ihm zu regelmäßigem Heizen verpflichtet, gibt es nicht. Ein Mieter muss eine Wohnung natürlich aber sorgsam behandeln. Dazu gehört auch, dass er nicht fahrlässig durch mangelndes Heizen Feuchtigkeit verursachen darf. In diesem Fall kommt unter Umständen eine Abmahnung in Frage.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Einzelfälle aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifelsfall empfehlen wir daher den Gang zu einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Teppichfeindin am 01.02.2017 15:57

Hallo,

ich wohne seit 13 Jahren in einer Mietwohnung, welches mit Teppich ausgelegt ist. Nun ist der Teppich schon in die Jahre gekommen, hat Laufflecken usw. welches ich nicht mehr wegbekomme. Was kann ich machen? (Mir wäre ja lieber wenn der Teppich wegkäme und ich von mir aus eine PVC Belegung bekomme, es muss nicht unbedingt Laminat sein)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.02.2017 16:05

Hallo Teppichfeindin,

ein abgewohnter Teppich ist noch nicht unbedingt ein Mangel. Allerdings besteht vielleicht die Möglichkeit, sich mit dem Vermieter auf einen neuen Bodenbelag zu einigen? Dies böte für den Vermieter ja auch die Chance, ein langlebigeres Material zu verwenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Brigitte Lange am 02.02.2017 20:48

Den Hauswirt info- dann evtl Beteiligg.an dem neuen Belag einfordern. man kann nach 13 j. schon mal einen neuen Belag auflegen. weiss denn der Verm schon von ihrm Wunsch? teppichboden ist ja irgendwie out, da wäre laminat ja besser. also ins Gespräch kommen und verhandeln. viel Spass

MichiM am 01.02.2017 15:44

Meistens dürfte ein kurzer Anruf beim Vermieter reichen und der kümmert sich sofort um die Sache .

Gleich mit Paragraphen um sich zu werfen und mit Mietminderung drohen ist doch kontraproduktiv.

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Klassisch am 03.02.2017 02:16

Sehr geehrter MischiM. Sie Reden mir aus der Seele. Doch leider schaffen es manche Mieter nicht auf den Vermieter zuzugehen sondern schicken Angehörige vor die dann vorgeben sich rechtlich auszukennen. Solch eine Rechtsberatung steht denen garnicht zu und unterstützen lediglich das Fehlverhalten der Mieter. Mieter pflegen ihr eigenes Hab und Gut mehr. Hauptsache ein Dach über den Kopf.

Siggi . K. am 01.02.2017 15:39

Kann der Mieter bei jeder Kleinigkeit die Miete mindern oder gibt es da auch Vorschriften?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.02.2017 15:45

Hallo Siggi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wegen jeder Kleinigkeit kann der Mieter die Miete nicht mindern. Ein Beispiel: Bei einer leicht schimmligen Fuge im Badezimmer, die sich leicht reinigen lässt, würde vermutlich kein Gericht einem Mieter ein Recht auf Mietminderung zusprechen. Ist jedoch eine ganze Wand verschimmelt und besteht Gesundheitsgefahr, wahrscheinlich schon. Wo genau die Grenze zwischen einer zulässigen und einer unzulässigen Mietminderung liegt, ist gesetzlich jedoch nicht klar definiert.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

LochNess0516$ am 01.02.2017 15:28

Der Beitrag ist nicht nur undifferenziert sondern weist auch rechtliche Mängel auf. Aus Gründen der Neutralität halte ich solche Beiträge für diese Plattform für unangemessen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.02.2017 15:42

Sehr geehrter LochNess0516$,

vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn Sie uns mitteilen, auf welche Mängel Sie gestoßen sind, sind wir gerne bereit, diese inhaltlich noch einmal zu überprüfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frau H. am 01.02.2017 15:09

Wir hatten auch einige Mängel in unserer letzten Wohnung, u.a. Schimmel im Wohnzimmer, es hatte im Bereich Küche/Esszimmer reingeregnet usw. Diese Mängel haben wir dem Vermieter schriftlich mitgeteilt mit Fristsetzung und Ankündigung der Mietkürzung, wenn die Frist fruchtlos verstreichen sollte (Mietkürzung haben wir mit dem Mieterbund zuvor abgesprochen). Vermieter tat nichts, auch nach mehrmaligen Mängelanzeigen, also haben wir die Miete gekürzt. Nach ca. 2 Jahren, als der Vermieter die Wohnung verkaufen wollte, fiel ihm auf, dass er nicht die volle Miete erhielt und verklagte uns wegen Mietschulden. Das ganze ging vor Gericht. Mittlerweile hatte er uns fristlos gekündigt, hilfsweise fristgerecht. Das rief das Jugendamt auf den Plan, da wir (O-Ton) 'doch bald von Obdachlosigkeit bedroht wären...' Zwischenzeitig sind wir dann selber ausgezogen, weil wir die Nase voll hatten. Vor Gericht wurde sich auf ein Vergleich geeinigt, so hatte es der Anwalt uns vorgeschlagen. Der Vermieter sieht in uns aber eine eierlegende Woll-Milch-Sau, die er nach Strich und Faden ausnehmen kann. Die Gerichtskosten, die die Versicherung bereits gezahlt hat, macht der Anwalt der Gegenseite nochmals gelten und hetzt uns Gerichtsvollzieher auf den Hals. Ich hoffe, dass die ganze Angelegenheit nun endlich in 2017 erledigt sein wird. Soweit meine Erfahrungen zum Thema "Mängel anzeigen"...

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Klassisch am 02.02.2017 04:03

Wie kann es in der Wohnung reinregnen !! Da scheinen Sie aber was falsch gemacht zu haben "


Frau H. am 02.02.2017 08:16

@Klassisch: sehr witzig! Das Dach war zuvor schon undicht. Als wir einzogen wunderte ich mich über braune Flecken an der Decke. Da wurde uns gesagt, dass es da mal reingeregnet hat und dass das aber behoben wäre und wir müssten nur drüber malern. Das taten wir dann auch. Noch während wir im Begriff des Einziehens waren, bildete sich wieder Feuchtigkeit an der Decke. Es hat ein dreiviertel Jahr gedauert, bis endlich die Ursache gefunden wurde und beseitigt werden konnte. Dass sich mittlerweile nicht nur wieder braune Flecken gebildet haben, sondern die Tapete auch Blasen gebildet hat aufgrund des Wassers, hat den Vermieter nicht interessiert. Ach ja, und liebe/r Klassisch, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass es ein Schrägdach war. Also, wenn man keine Ahnung hat, lieber mal...


Klassisch am 03.02.2017 01:57

Frau H.: das ist nicht witzig sondern unlogisch von Ihnen. Die Beseitigung obliegt dem Vermieter und ausserdem hätten Sie da ja nicht einziehen müssen, wenn solche Mängel vorliegen.

Wert xx am 01.02.2017 14:59

Was bitte soll ein Vermieter denn tun, wenn der Mieter nach dem Einbau neuer Fenster eine Undichtigkeit durch Zugluft wahrnimmt und dies dem Vermieter erst dann anzeigt, nachdem die Gewährleistungsfrist des ausführenden Handwerkers bereits abgelaufen ist?

Es kann ja wohl nicht sein, dass der Vermieter hier für das Versäumnis des Mieters bezahlen soll!

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Immowelt-Redaktion am 01.02.2017 15:05

Hallo Wert xx,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Für einen solchen Fall gibt es keine gesetzliche Regelung. Auch Gerichtsurteile zu ähnlichen Fällen sind uns nicht bekannt. Im Streitfall käme es sicher auch darauf an, wann der Mieter den Schaden zum ersten Mal bemerkt hat. Wie ein Richter die Sache entscheiden würde, ist aber nicht absehbar. Im Zweifel empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Klaus am 01.02.2017 14:48

Mietervereine sind nicht zu empfehlen, da habe ich nur sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Egal ob Mängel Angelegenheiten oder Nebenkostenabrechnungen. Wirklich ernsthaft hat sich da keiner Drumm gekümmert, Zum anderen kam auch schon eine Falschberatung bei raus. Bei der letzten Angelegenheit die eine Klage erfordert hätte, war dem Anwalt die Arbeit zu viel für das zu erwartende Honnorar.

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lotharsundermann am 01.02.2017 13:05

auch ich habe ca 17-19 grad temparatur in der wohnung gehabt.draussen wars sehr kalt.-13 grad und mehr.aber das ist ja bekannt.hab bilder gemacht und mehrmals aufgefordert den mangel zu beseitigen.nichts geschah ausser der spruch"gehen sie mir nicht aufn senkel mit Ihren ewigen nörgeleien"danach habe ich sofort mit 3 monatsfrist gekündigt.alle mietzahlungen habe ich eingestellt.der vermieter hat nicht mehr das druckmittel einer kündigung da ich bereits eine andere wohnung habe.ich bin gespannt was der richter sagt,,,wenns überhaupt soweit kommt....

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Vesna.schneider am 01.02.2017 12:44

Hallo

Bei mir in der Wohnung gibts Schimmel.

Vermiete war da und hats sichs angeschaut. Diese Probleme gibts auch in anderen Wohnungen im Haus.

Wie lange muss ich warte bis ich Bescheid vom Vermieter bekomme was jetzt gemacht wird. Die Wände sich sehr feucht ds sieht man.

Was ist zu machen bei so Schimmel Wänden. Einfach weg wischen ist es nicht gelöst!

Was muss der Mieter machen? Und wenn er nichts macht, was kann ich machen?

Gesundheitsamt?

Vielen damk für eine Antwort

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Immowelt-Redaktion am 01.02.2017 13:52

Sehr geehrte Frau Schneider,

eine gesetzliche Frist, in der ein Vermieter nach Bekanntwerden eines Mangels reagieren muss, ist nicht genau definiert, sie muss lediglich angemessen sein. Wenn der Vermieter das Problem längerfristig nicht löst, bleibt einem Mieter das Recht auf Mietminderung. Wie hoch diese ausfallen darf, ist jedoch von Fall zu Fall unterschiedlich und lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

30707753 am 01.02.2017 12:22

Nichts kann man tun,auf diesem kriminellen Wohnungsmarkt.Gesetze diesbezüglich sind nicht

das Problem. [...]

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Immowelt-Redaktion am 01.02.2017 13:49

Sehr geehrter 30707753,

wir haben Ihren Kommentar gekürzt, da er nicht zum Thema des Artikels passte. Darüber hinaus möchten wir Sie bitten, künftig sachlich zu bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SE am 01.02.2017 12:19

Gelten Stockflecken im Bad (kein Fenster, nur Abluftventilator) auch als Mangel? Ich putze und lüfte, heize regelmäßig ohne Erfolg. Inzwischen befinden sich die Flecken nicht nur in der Silikondichtung um den Duschtassenrand sondern auch an der Decke, wo die Farbe sich langsam löst...

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.02.2017 12:35

Hallo SE,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Streitfall würde vermutlich ein bisschen Schimmel an einer Fuge, der sich leicht beseitigen lässt, nicht als Mangel gewertet, stärker verbreiteter Schimmel dagegen schon. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, die Ausbreitung zu dokumentieren, am besten mit Fotos. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt. Dort erhalten Sie auch Hilfe bei der Vorbereitung einer etwaigen Mängelrüge.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

josip am 01.02.2017 12:14

Unser Mieter hat die Ganze miete nicht Gezahlt. Er kam n ach dem er in der Wohnung war mit lauter Mängel , Er hatte sich die Wohnung 3 mahl Angesehen . Und woltte sie sofort haben ,nach

Nach 14 Tagen wo wir ihn drauf aufmerksam gemacht haben das die Miete noch nicht das sei, Kam er es sei alles Kaput er müsse zu Dolle Renowieren . Danach hat er die Miete um 100E Gekürst , Aber seid dem keine mer Gezahlt, So sind nun 3,Monate nicht Gezahlt worden , Auch sein Wasser Geld zahld er nicht

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UlliZ am 01.02.2017 15:48

Alles, was keine Miete bezahlt, muss raus!

Olga Schefer am 15.01.2017 20:01

Das Regenwasser auf dem Balkon steht hoch.Wir müssen mehr mals,es weg tun.Den Vermieter reagiert nicht .Was können wir tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.01.2017 09:17

Sehr geehrte Frau Schefer,

wenn der Balkon durch die Menge an Regenwasser nicht mehr wie vertraglich vereinbart benutzbar ist, stellt dies unter Umständen einen Grund für eine Mietminderung dar. Dies können wir jedoch aus der Ferne leider nicht beurteilen. Wir raten Ihnen daher zu einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gerald Burgstaller am 22.12.2016 18:59

Habe den Vermieter wie ich in die Neue Wohnung zog minderstens5mal telefonisch mitgeteilt das bei der Eingangstür der Türstock nicht verputzt ist?was kann ich da machen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.12.2016 14:15

Lieber Herr Burgstaller,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Schäden, die beim Einzug schon vorhanden sind, sollten beim Einzug – am besten schriftlich im Übergabeprotokoll – dokumentiert werden. Es sollte dabei auch vereinbart werden, dass der Vermieter die Mängel zu beseitigen hat. Grundsätzlich gilt nämlich derjenige Zustand als vertragsgemäß, der von den Parteien bei Mietbeginn als vertragsgemäß angesehen wurde.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Ungeschminkt am 16.11.2016 06:55

Beispiel: Kalte Heizung im Winter. Wohnungstemperatur zwischen 11 bis 13 Grad Celsius.

Was, wenn der Vermieter dann bestreitet das 1. und 2. Mängelschreiben per Fax oder E-Mail erhalten zu haben und dann noch die Annahme eines Einschreibens bis auf die maximalen 7 Tage der Abholung verzögert. Lässt sich dann auch nicht mindern für den Zeitraum der Ignoranz ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.11.2016 08:58

Hallo Ungeschminkt,

die Miete lässt sich anteilig für den kompletten Zeitraum mindern, in dem die Heizung nicht funktioniert hat, unabhängig davon, wie der Vermieter damit umgeht. Allerdings empfiehlt sich vor einer Mietminderung idealerweise die Absprache derselben mit dem Vermieter, mindestens jedoch die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion