Bohren, Dröhnen, Rumgeschrei: Dann rechtfertigt Lärm eine Mietminderung

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Die Nachbarin stöckelt mit High Heels übers Parket, der Heimwerker nebenan bohrt und im Hausflur schreien Kinder: Häufig fühlen sich Mieter durch den Lärm der Nachbarn gestört. Nimmt die Ruhestörung überhand, kann unter Umständen die Miete gemindert werden. In welchen Fällen eine Mietminderung bei Lärm möglich ist.

Meist will man Zuhause einfach seine Ruhe haben. Vor allem in Mietshäusern wird einem dieser Wunsch aber oft nicht erfüllt. Da schrammelt der Nachbar auf seiner Geige, dass sich einem schier die Zehennägel aufrollen und in der Wohnung über einem rumpelt den ganzen Sonntag die Waschmaschine. Etwas Krach darf dem Mieter zugemutet werden, denn schließlich hat laut Gesetz jeder Recht auf seine freie Entfaltung. Doch nimmt der Lärm der Nachbarn überhand, muss der Mieter das nicht auf Dauer ertragen.

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Wenn der Nachbar Krach macht und den Mieter um seinen Schlaf bringt, kann das je nach Einzelfall ein Grund zur Mietminderung wegen Lärm sein. Foto: rodjulian/ fotolia.com

Unzumutbarer Lärm: Das gilt es zu beachten

Wenn der Lärm die Grenzen der Zumutbarkeit überschreitet, darf der Mieter die Miete mindern. Jens Hermann, Fachanwalt für Mietrecht in Nürnberg, erklärt wann: „Der Lärm muss so groß sein, dass der Mieter im Nutzen seiner Wohnung massiv eingeschränkt wird, und das dauerhaft.“

Bevor der Mieter die Miete mindern darf, muss er eine Mängelanzeige an seinen Vermieter schreiben: Darin meldet er die Lärmbelästigung und fordert ihn auf, bis zu einer angemessenen Frist etwas dagegen zu unternehmen.

Wie hoch eine Mietminderung sein darf, ist gesetzlich nicht festgeschrieben. Bei der Frage nach der Höhe der Mietminderung sollte sich der Mieter besser den Rat eines Fachanwaltes oder beim Mieterbund einholen.

Verschiedene Lärmquellen: Dann ist eine Mietminderung berechtigt

Lärm kann viele Ursachen haben, seien es die Nachbarn, ihre Kinder oder Haustiere, oder die Umgebung der Mietswohnung. Welche Rechte der Mieter wann hat:

Haushaltslärm: Wenn der Putzteufel plagt

Die Waschmaschine in der Nachbarwohnung rattert den ganzen Sonntag und der Nachbar staubsaugt mitten in der Nacht.

Diese Rechte hat der Mieter: Den Haushaltslärm seines Nachbarn muss der Mieter grundsätzlich dulden. „Wenn der Nachbar jedoch ständig während der Ruhezeiten staubsaugt oder Waschmaschine und Spülmaschine betreibt, kann das ein Grund zur Mietminderung sein“, erklärt Dirk Clausen, Fachanwalt für Mietrecht in Nürnberg. Aber: „Dazu muss die Beeinträchtigung schon erheblich sein.“

Info

Ruhezeiten im Mietshaus

In Mietshäusern müssen sich die Mieter an die allgemeinen Ruhezeiten halten. Nachtruhe herrscht zwischen 22 und 6 Uhr. Auch die Mittagsruhe muss beachtet werden. Diese ist aber nicht mehr bundeseinheitlich geregelt. Oft schreiben Hausordnungen eine Mittagsruhe zwischen 12 und 15 Uhr vor.

Wohngeräusche

Die Nachbarin trippelt mit Stöckelschuhen über das Parkett und die Toilettenspülung nebenan rauscht so laut, dass man sie im eigenen Schlafzimmer hört. Ein weiterer Anwohner duscht bevorzugt spätnachts.

Diese Rechte hat der Mieter: Ebenso wie den Haushaltslärm des Nachbarn müssen Mieter auch normale Wohngeräusche dulden. "Duschen oder Baden gehört zum vertragsmäßigen Gebrauch der Wohnung", sagt Mietrechtsexperte Clausen. Diese Geräusche müssten daher schon verhältnismäßig oft und zu unmöglichen Zeiten auftreten, um eine Mietminderung zu rechtfertigen.

Manchmal können die Nachbarn auch gar nichts dafür, wenn es laut wird: Schlechter Schallschutz führt oft dazu, dass selbst normale Wohngeräusche der Nachbarn deutlich in der eigenen Wohnung zu hören sind. Wie viel Schallschutz man erwarten kann, hängt vom Baujahr des Hauses ab: Je nach Jahr gilt eine andere Norm zur Trittschalldämpfung. Nach einem BGH-Urteil können Mieter von ihren Vermietern nicht verlangen, dass der Schallschutz in der Wohnung an die aktuell geltenden Normen angepasst wird – auch nicht nach einer Sanierung (Az.: VIII ZR 287/12).

Anders sieht es aus, wenn das Nachbarspaar sich streitet, dass es kracht. Das kann ein Mietminderungsgrund sein, weiß Fachanwalt Hermann. Wenn sich der Mieter an den Vermieter der Streithähne wende, könne der ihnen die Wohnung sogar kündigen, wenn sie sich nicht mäßigen.

Kinderlärm: Narrenfreiheit überwiegt

Die Nachbarskinder springen und trampeln schreiend durchs Treppenhaus und das Baby nebenan brüllt ohne Unterlass.

Diese Rechte hat der Mieter: In diesen Fällen ist keine Mietminderung möglich, denn gesetzlich gilt eine gewisse kindliche Narrenfreiheit: Im Landesimmissionsschutzgesetz heißt es in Paragraf 6, Lärm durch Kinder sei „sozialadäquat und damit zumutbar“, da dieser zur kindlichen Entwicklung und Entfaltung gehöre. Auch viele Gerichte erwarten viel Toleranz vom Mieter: So stellte etwa das Landgericht Berlin in einem Urteil „lärmintensives Kinderspiel“ vor die Interessen der Mieter (Az.: 66 S 114/92).

Musizieren

Jeden Tag übt der Nachbar zwei Stunden Klavier und der Nachbarssohn hat ein Schlagzeug zu Weihnachten geschenkt bekommen.

Diese Rechte hat der Mieter: Die meisten Gerichte sind der Ansicht, dass Musizieren zum „sozial üblichen Verhalten“ gehört und daher nicht verboten werden kann. Der Nachbar kann aber in seiner Übungsdauer eingeschränkt werden. Laut Clausen kann ein Übermaß an Musik zur Mietminderung berechtigen.

Wenn der Nachbar Musik unterrichte, sehe der Fall aber anders aus, erklärt der Mietrechtsexperte. „Wenn im Mietvertrag steht, dass in der Nachbarwohnung eine Musikschule ist, kann der Mieter nicht wegen dieser Musik die Miete mindern.“ Nutze der Nachbar seine Wohnung aber ohne Erlaubnis seines Vermieters als Musikschule, könne dieser ihm abmahnen und sogar kündigen.

Partylärm: Schlaflos durch die Nacht

Die Nacht ist eigentlich die Zeit der Ruhe und des Schlafes. Für den Mieter kann das aber schnell vorbei sein, wenn Partygäste in der Nachbarswohnung oder der Gaststätte um die Ecke lärmen.

Diese Rechte hat der Mieter: Nächtliches, lautes Feiern darf eigentlich gar nicht stattfinden: In der Regel verstößt es gegen die in Hausordnung oder Mietvertrag vereinbarten Ruhezeiten, sowie gegen die gesetzliche Nachtruhe zwischen 22 und 6 Uhr. „Bei immer wiederkehrender nächtlicher Ruhestörung kann eine Mietminderung möglich sein“, sagt Hermann.

Kommt der Partylärm allerdings von der Gaststätte nebenan, sind die rechtlichen Chancen deutlich geringer. Clausen erklärt: „Wenn ich eine Wohnung neben der Disko miete, muss ich mit entsprechendem Lärm rechnen. Wenn aber ein Bestatter darin ist und erst später eine Disko hinein kam, kann das ein Grund zur Mietminderung sein.“ Entscheidend ist dabei, ob die Lärmquelle schon bei Unterzeichnung des Mietvertrages da war.

Hundebellen

Bellen, kläffen, jaulen: Das Repertoire des Nachbarhundes hat Einiges zu bieten, um am Nervenkostüm des Mieters zu kratzen.

Diese Rechte hat der Mieter: „Bei ständigem Lärm durch Bellen kann dem Mieter durchaus eine Mietminderung zustehen“, sagt Clausen. Des Weiteren kann sich der Mieter an den Vermieter des Hundebesitzers zu wenden: „Wenn der Hund immer bellt, kann der ihm das Halten verbieten.“

Heimwerker: Hör mal, wer da hämmert

Wer neben einem Hobby-Handwerker wohnt, hat es nicht leicht, wenn der Nachbar hochmotiviert zu allen erdenklichen Zeiten bohrt, klopft und hämmert.

Diese Rechte hat der Mieter: Heimwerkerlärm zählt als Nachbarschaftslärm und muss begrenzt geduldet werden. Eine Mietminderung wegen Bohren und Hämmern komme aber eher als eine wegen Haushaltslärm in Betracht, da es sehr viel geräuschintensiver sei, so Clausen. Insbesondere während den Ruhezeiten, an Sonn- und Feiertagen, kann häufiges, lautstarkes und langanhaltendes Bohren und Hämmern eine Mietminderung rechtfertigen.

Rasenmäher und Co.

Der Nachbar mäht sonntags den Rasen, zersägt frühmorgens Baumstämme oder schmeißt alle paar Stunden den Laubbläser an. 

Diese Rechte hat der Mieter: In Deutschland gilt die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung. In ihr ist genau festgelegt, zu welchen Zeiten lärmende Arbeitsgeräte im Freien benutzt werden dürfen: Rasenmäher dürfen an Werktagen nur von 7 bis 20 Uhr angeworfen werden. Lärmende Geräte wie Rasentrimmer, Laubbläser oder Motorsensen dürfen zudem nur von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr eingesetzt werden. Aber: Laute Geräte, die mit einem gemeinschaftlichen Umweltzeichen der Europäischen Gemeinschaft gekennzeichnet sind, dürfen werktags auch von 7 bis 20 Uhr betrieben werden. Von Montag bis Samstag darf auch der Rasen gemäht werden, an Sonn- und Feiertagen nicht. Ausgenommen von der Regelung sind handbetriebene Rasenmäher. Häufig gelten über die deutschlandweiten Regelungen hinaus noch landes- und kommunalrechtliche Vorschriften. Darüber können sich Mieter bei den Ordnungsämtern ihrer Kommunen informieren.

Wenn laute Maschinen regelmäßig außerhalb der für sie festgelegten Zeiten zu hören sind, kann das laut Mietrechtsexperten Clausen eine Mietminderung rechtfertigen.

Baulärm: Presslufthammer trifft Nervenkostüm

Im Mietshaus wird renoviert und in nächster Nachbarschaft befindet sich eine Baustelle: Presslufthammer, Bagger und Schlagbohrer geben kein leises Konzert.

Diese Rechte hat der Mieter: Sowohl bei Bauarbeiten an der Mietswohnung als auch außerhalb vom Gebäude kann eine Mietminderung wegen Lärm möglich sein. Clausen schätzt das Spektrum einer möglichen Mietminderung zwischen zehn und 40 Prozent, je nach Häufigkeit, Art und Dauer des Baulärms. In extremen Fällen kann sie sogar höher ausfallen, etwa, wenn ein Großteil oder die gesamte Wohnung wegen des Krachs unbewohnbar ist.

In bestimmten Ausnahmefällen ist jedoch keine Mietminderung möglich: Bauarbeiten zur energetischen Modernisierung sind so ein Sonderfall. Der Mieter muss sie die ersten drei Monate dulden und darf erst ab dem vierten Monat die Miete mindern (§ 536 Abs. 1a BGB).

Achtung

Ausnahme

Eine Mietminderung kann nach Ansicht einiger Gerichte unzulässig sein, wenn der Mieter vor Unterzeichnung des Mietvertrages bereits von der möglichen Lärmbelästigung wissen konnte. Für diese Kenntnis braucht es nicht viel, je nach Einzelfall reicht sogar eine bei Einzug vorhandene Baulücke oder ein abrissreifes Gebäude dazu aus (LG Berlin 67 S 251/13, LG Gießen 1 S 210/10).

Verkehrslärm

Lastwagen donnern über die Straße, Autos rasen und hupen: Wegen Verkehrslärm können Mieter mit einem Fenster zur Straße oft kaum abschalten.

Diese Rechte hat der Mieter: Wenn der Verkehrslärm nur vorübergehend zunimmt, ist das laut Bundesgerichtshof kein Mietmangel (BGH VIII ZR 152/12), also auch kein Grund zur Mietminderung. Entscheidend sei hier, dass der Mieter oft schon vorher vom Verkehrslärm wusste, so Hermann. „Wenn der Mieter in eine Gegend zieht, in der viele Autos vorbeifahren, muss der Mieter den Verkehrslärm dulden.“ Nur in seltenen Fällen sei eine Mietminderung möglich, etwa, wenn der Mieter in eine ruhige Gegend zieht und vor der Wohnung wird eine Autobahnauffahrt gebaut.

Zusammengefasst: Wichtig bei Mietminderung wegen Lärm

Wenn der Mieter intensiv, oft und vielleicht sogar in den Ruhezeiten von Lärm belästigt wird, spricht viel dafür, dass ihm eine Mietminderung zustehen kann.

Mietminderung Lärm, Ruhe, Foto: Laurent Hamels/ fotolia
Aufgepasst: Auch wenn der Mieter seine Ruhe haben möchte und eine Mietminderung wegen Lärm berechtigt ist, sollte der Mieter überlegt vorgehen. Foto: Laurent Hamels/ fotolia.com

Davon ausgenommen sind Kinderlärm und Lärmquellen, von denen der Mieter bei Unterzeichnung des Mietvertrages wissen konnte.

Je nach dem, wie stark der Mieter durch den Lärm eingeschränkt wird, kann er die Miete mindern. Er sollte dabei darauf achten, die Miete nicht unangemessen stark herabzusetzen, warnt Hermann: „Wenn der Mieter die Miete zu stark mindert und die Höhe ist ungerechtfertigt, kann er mit der Mietzahlung in Rückstand geraten. Dann kann ihm der Vermieter sogar kündigen.“

Experten-Tipp

Lärm beweisen – Mängel anmahnen

Will der Mieter Lärm beweisen, muss er kein Lärmprotokoll erstellen lassen. Bei widerkehrenden Belästigungen reicht die Beschreibung des Sachmangels (BGH VIII ZR 155/11). Der Mieter muss also nur beschreiben, um welchen Lärm es sich handelt, wann, wie lange und wie oft er ungefähr auftritt. Clausen rät zu Präzision: „Es ist besser, man schreibt auf, welcher Lärm wann stattfand.“ Mietrechtsexperte Hermann empfiehlt zusätzlich, die Aussage eines Zeugen hinzuzuziehen.

Wie Sie einen Mangel richtig anmahnen, erfahren Sie im Artikel Mängelanzeige


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38 Kommentare

Florian am 06.01.2019 08:21

Hallo,

Meine Freundin und ich haben das Problem, wir wohnen seit 2 jahren in einem älteren Haus, wurde aber vor unserem Einzug saniert und renoviert, bis auf das Treppenhaus, dies befindet sich in halbem Rohbau, schildern wir aber das eigentliche übel, vor kurzem sind über uns neue Nachbarn eingezogen, diese nehmen allerdings in keiner art und weise Rücksicht sich auch einmal ruhig zu verhalten, zu unserer Wohnung hört man jeden einzelnen Schritt den sie gehen, wir können stets sagen in welchem raum sie sich aufhalten, sie haben auch ein Kind, allerdings ist es unnatürlich laut, wie erwähnt permanent. Meine Freundin und ich sind beides Schichtarbeiter und freuen uns über die wenigen Minuten zweisamkeit die aber stets geprägt von Trampeln ist. Ebenso können wir unser Deckenlicht lediglich am Sicherungskasten ein- und ausschalten da was auch immer vermurkst wurde die Schalter nicht funktionieren. Der Vermieter der eben auch Elektriker ist und unter uns wohnt wurde bereits einige male daraufhingewiesen. Bislang kahmen aber nur antworten vonwegen "altes Haus","Etwas mehr Toleranz und Verständnis",... Kann man bereits etwas machen oder müssen wir das einfach dulden ?

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Immowelt-Redaktion am 07.01.2019 11:56

Hallo Florian,

ob die Geräuschemmissionen Ihres Nachbarn bereits das hinzunehmende übersteigen, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Zumindest was Kinderlärm betrifft waren die Gerichte in der Vergangenheit aber sehr kinderfreundlich - soll heißen, Kinderlärm ist in höherer Intensität hinzunehmen als Erwachsenenlärm. Vielleicht sollten Sie mit Ihren neuen Nachbarn mal sprechen und freundlich um etwas mehr Rücksicht bitten. Wenn das nicht hilft, kann es empfehlenswert sein, ein Lärmprotololl zu führen, um später, sollte es zum Streit kommen, belastbares in der Hand zu haben.

Ein nicht funtionierender Lichtschalter ist ein Mietmangel, den der Vermieter beseitigen muss. Das Argument "Altes Haus" ist keines. Hier sollten Sie die Beseitigung des Mangels schriftlich anmahnen und eine Frist setzen. Unter Umständen kann auch eine Mietminderung möglich sein. Hier sollten Sie aber einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht konsultieren, sofern sich dei Angelegenheit nicht gütlich regeln lässt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Saskiafrischmuth@web.de am 03.01.2019 12:13

Hallo, ich brauche dringend Hilfe.

Ich wohne mit meinem Freund und unserem Sohn in einer Mietwohnung. Seitdem 28.12.2018 wird unter uns renoviert und das von unserem Vermieter höchstpersönlich. Die Ruhezeiten werden in keinster Weise eingehalten. Von morgens bis Mitternacht wird gehämmert, gebohrt und gesägt. Nicht nur unser Schlaf ist gestört, sondern auch der unseres Babys. Mein Freund suchte das Gespräch bereits und weißte daraufhin, dass dies so nicht ginge. Man belächelte uns und es wird bis heute weiter gearbeitet. Wir sind am Ende unserer Nerven...die Verwaltung wurde informiert, dennoch können sie nichts machen, da der Vermieter, die Wohnungen gekauft hat, also quasi der Eigentümer ist.

Bitte um Rat und Hilfe.

auf Kommentar antworten

Tracy am 12.01.2019 13:28

Verstehe ich recht, dass der Vermieter selbst einzieht und diesen Lärm verursacht? Dann ganz schnell eine neue Wohnung suchen. Denn wenn schon ein Mieterverein oder Rechtsanwalt zugezogen werden muss, ist es vorbei. Der Vermieter sitzt immer am längeren Hebel, das ändert auch kein Gericht der Welt. Ich habe das selbst erlebt- man wollte mich rausekeln um die jetzt verkaufte Eigentumswohnung teuer vermieten zu können. Also wurde nicht nur mein neues Auto zerkratzt, sondern auch die Radmutern gelöst bei meiner Nachbarin, die auch raus sollte. Ich zog daraufhin sofort aus- meine Nachbarin ebenfalls- sie wäre fast verunglückt und hatte sehr viel Glück- damals vor ca. fünf Jahren. Weder Schiedsmann noch Polizei konnten uns damals helfen- meine Nachbarin ist inzwischen leider sehr jung verstorben. Man muss- um etwas zu beweisen daneben stehen und es sehen- und das ist völliger Blödsinn- kein Täter klingelt und sagt dass man doch mal rauskommen soll- er würde jetzt die Radmuttern lösen am anderen PKW. Ersparen Sie sich viel Leid- suchen Sie sich eine andere Wohnung- so schlimm das auch ist- am besten nicht von Privat wegen fehlendem Kündigungsschutz.


Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 14:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch bei Renovierungsarbeiten muss sich der Lärmverursacher an die festgelegten Ruhezeiten halten, insbesondere nachts. Diese Zeiten sind regional festgelegt und unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland und mitunter auch bei unterschiedlichen Gemeinden.

Sollte dagegen wiederholt verstoßen werden, ist es sinnvoll, sich an einen Mieterverein zu wenden, der Ihnen konkrete Möglichkeiten aufzeigen kann.

herzliche Grüße

die Immowelt-Redaktion

Sabrina am 28.12.2018 07:58

Guten Tag,

ich habe folgendes Problem,

ich wohne seit knapp vier Jahren über halb einer Bank, an der Hauptstraße ( Bundesstraße) wo viele LKWs tags und Nacht durchfahren. Als ich die Wohnung angesehen habe war es ein sonntag und kaum Verkehr. Ich hatte damals gefragt ob hier viel Verkehr sei und es wurde gesagt nein....anfangs hat mich das auch nicht gestört... Zudem kommt noch das ich direkt neben der Kirche wohne und die Fenster kein bisschen isoliert sind. Mittlerweile habe ich durch den Lärmpegel kein durchgängigen Schlaf mehr, nervenflattern usw. Es belastet sehr. Kann ich den Vermieter darum bitten neue Fenster einbauen zu lassen ohne die kosten selber zu tragen? Oder was kann ich machen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.12.2018 16:16

Liebe Sabrina,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell ist der Vermieter nicht dazu verpflichtet, Schallschutzfenster einbauen. Sollte er sich aber dennoch dazu entschließen, handelt es sich um eine Modernisierungsmaßnahme. In diesem Fall kann der Vermieter die Miete um einen festgelegten Betrag (aktuell jährlich 11 Prozent der Modernisierungskosten)erhöhen. Mehr Informationen zum Thema Modernisierung und woran sich Vermieter halten müssen, finden Sie hier, Wann Mietern eine Renovierung zusteht und wie sich diese von einer Modernisierung unterscheidet, können Sie im Artikel Bad, Fenster, Elektrik: Wann Mietern eine Renovierung zusteht nachlesen.

Am besten, Sie suchen das Gespräch mit Ihrem Vermieter und schildern Ihre Lage.  Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und senden

herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Leserbrief am 13.12.2018 09:14

Mir wurde durch meine Anfrage ein Fachanwalt empfohlen. Das hab ich online getan, aber bisher keine Antwort erhalten. Ich sehe es nicht ein, wenn es heisst "kostenlos", dass für einen Beratungstipp 31€ Kosten für mich entstehen. Das ist rechtswidrige Abzocke. Wenn ein Fachanwalt bei meinem dicken nervenbelastendem und gesundheitlichen Problem tätig geworden ist, bei erfolgreichem Abschluss vor Gericht, dann erhält der Anwalt die gearbeiteten Auslagen bezahlt.

Mein dickes Problem sind in diesem Notquartier vier Frauen unterschiedlicher Herkunft, vor allem eine Schwarze und eine Jugoslawin, die nicht mal zu Sonntagen oder gar Feiertagen Ruhe geben mit Türenschlagen rund um die Uhr, und die anderen ab 6:30 Uhr, auch Sonntags und Feiertags, mit aus dem Tiefschlaf reissen und nur eines gemeinsam im Kopf haben. Geld.

auf Kommentar antworten

Mgm am 10.12.2018 00:08

Schwere Lärmbelästigung durch absichtlich ausgeführtes Türenschlagen, das gesundheitlich und körperlich sehr beeinträchtigt. Wie kann das in einem Notquartier beendet werden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 11:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Gespräche nichts helfen, können wir Ihnen leider nur dazu raten, sich rechtlichen Beistand durch einen Fachanwalt zu holen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tu bi am 14.11.2018 13:49

Hallo,

ich brauche dringend Hilfe.

Ich bin Student und wohne in einem ehemaligen Studentenwohnung (Förderung durch Studierendenwerk, jetzt nicht mehr) und komme seit über einem Jahr nicht mehr zur Ruhe, insbesondere im Schlafzimmer.

Vor einem Jahr wurde die obere Wohnung (ich selbst wohne im Erdgeschoss) frei und eine andere Studentin ist eingezogen. Sie ist immer wieder laut,zu unterschiedlichen Zeiten.

Manchmal telefoniert sie sehr laut Nachts, so dass ich wach werde, gestern hat sie um 22.21 ihre Waschmaschine gestartet (Waschmaschinen sind unten im Keller, also unter meiner Wohnung), so dass ich aus dem Schlaf gerissen wurde und konnte dann bis 4 Uhr morgens nicht mehr einschlafen.

Ständig läuft sie trampelnd in der Wohnung, läuft im Treppenhaus pfeifend herum, schiebt Möbel hin und her, klopft auf den Boden, wirft Gegenstände aus einer bestimmten Höhe auf den Boden, hauptsächlich da wo mein Schlafraum ist.

Die Nachbarin hat selber keinen separaten Schlafzimmer. Über mein Schlafzimmer ist ihre Terrasse (ein Teil ihrer Küche läuft aber in mein Schlafzimmer). Ihre Wohnung ist Schlaf-& Wohnraum. D.h. ich kann z. B. Nachts nicht in meiner Büroecke lernen, da sie dort schläft.

Die Nachbarin ist aber überhauptnicht rücksichtsvoll: Ihr Wecker hat während sie selbst im Praktikum wAr jeden morgen um 05:55 Uhr geklingelt, wodurch ich aus dem Schlaf gerissen wurde. So etwa 10 Minuten hat sie dann immer ihre Jalousien so laut geknallt, dass ich erneut mit einem Schreck aus dem Bett gerissen wurde.

Heute morgen um 07.24 Uhr wurde wie jeden Tag die Jalousien mehrmals hoch und runtergeknallt. Ab doeser Uhrzeit hat sie absichtlich bis 13 Uhr Krach gemacht. Um 8 Uhr hat sie den Staubsauger klopfend benutzt, war nicht auszuhalten! Dann um 12.40 (in der Ruhezeit!) Erneut den Staubsauger gestartet. Den Sauger hat sie wie ein Hammer benutzt.

Seit dem Sie hier wohnt komme ich nicht zur Ruhe ich habe einen total gestörten Schlaf. Ich arbeite neden dem Studium und bin wegen Schlafmangel dauernd schlapp und schlecht gelaunt, wodurch ich schon auf der Arbeit ermahnt wurde.

Meine Arbeitszeiten sind von 12 bis 21 Uhr. Um 22 Uhr bin ich dann zu Hause und gehe dann spätestens um 00 Uhr ins Bett und stelle mein Wecker auf 9/10 Uhr ein.

Wache aber immer ca. 3 Std wegen dem Knallen der Jalousien und all den weiteren gründen nit ihr auf.

Habe ich in diesem Fall auf eine Mietminderung? Beim Mieterbund muss ich eine Gebühr zahlen (ca 200 Euro). Falls ivh kein Anspruch aus diesen Gründen auf eine Minderung habe, will ich nicht unnötig da Geld lassen.

Einen Attest vom Angst kann ich auch holen, da Ich jetzt auch ins Schlaflabor muss.

Durch diese neue Mieterin kann ich nie ruhig schlafe, wodurch ich weder lernen kann und die Klausuren immer verschiebe und auch die Arbeit leidet seit Monaten darunter.

Wenn mir bitte sagen kann, ob ich ein Recht auf Minderung habe, wäre dies sehr hilfreich und ich würde dann auch zum Mieterbund gehen und das Geld investieren.

Vielem Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2018 15:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir können Ihren Ärger verstehen. Allerdings können und dürfen wir Ihnen nicht sagen, ob eine Mietminderung im Zweifel auch vor Gericht Bestand hätte. Im Streitfall würde der Richter abwägen müssen, wie hoch die Beeinträchtigung durch den Lärm ist. Grundsätzlich sind Mietminderungen aufgrund von Lärm zwar möglich, eine rechtliche Einschätzung zu Ihrem Fall kann Ihnen aber letztlich nur ein Mieterverein oder ein Fachanwalt geben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Troost am 05.11.2018 15:57

Kann mir bitte jemand einen Hinweis geben, ob unzumutbaren Lärm durch ständige Computerspiele im Nachbarappartement eines privaten Studentenwohnheims eine Mietminderung rechtfertigen würde? Alle Bewohner haben eine Hausordnung unterschrieben, in der sie sich verpflichten, unnötigen Lärm zu unterlassen. Es gibt zusätzlich Ruhezeiten (nachts und mittags). Es stört den Nachbarn jedoch nicht! Auch nicht bei andauernder Beschwerde. Im vorigen Jahr hat ein Mieter neben diesem Krachmacher bereits sein Studentenappartement gekündigt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.11.2018 08:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

anhaltender und starker Lärm auch zu Ruhezeiten kann eine Mietminderung rechtfertigen, unabhängig davon, ob er nun von lauter Musik, einer Baustelle oder von Computerspielen stammt. Wir können allerdings aus der Ferne nicht abschließend klären, ob das auch in Ihrem Fall so ist. Bevor Sie eine Mietminderung in Erwägung ziehen, sollten Sie sich rechtlich beraten lassen, beispielsweise durch einen Mieterverein. Auch kann es hilfreich sein, ein Lärmprotokoll anzufertigen, in dem sie festhalten wann und wie lange der Lärm jeweils auftritt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andre`aus Braunschweig am 07.10.2018 10:47

In die Wohnung unter Unserer wurden vorübergehend Asylanten "einquartiert". Der Lärm in Form von Nicht-Zimmerlautstärke beginnt morgens um halb neun und endet, mit Unterbrechungsintervallen, ca. 22.30 Uhr abends. Der Lärm umfaßt lautstarke "Unterhaltungen" Türenknallen, Möbelrücken oder das ruckartige Werfen Dieser und lautstarken Streit.

Meist nach 8 Uhr abends, wenn ein bestimmter, männlicher Asylant zurückkehrt, ist zusätzlich Gläsergeklapper oder das Umwerfen Jener zu hören, steht man vor der Wohnungstür, um Aufnahmen zu tätigen, ist eine deutliche Veränderung der Stimmmodulation erkennbar, betreffend diese männliche Person und zwei weitere Weibliche, welche sich lautstarke Wortgefechte liefern. was auf erhöhten Alkoholkonsum hinweisen dürfte.

Die Polizei verweist auf die Nachtruhezeiten und auf den Vermieter. Wir gedenken, Beweismittel vorzulegen und die Miete um 100 % zu kürzen, da alle Wohnräume betroffen sind, incl. die Mittagsruhe und der Nachtschlaf meines zweijährigen Enkels gefährdet sind, welcher um 6 Uhr abends ins Bett geht.

Der Vermieter muß vorerst abgemahnt werden, aber um das Ganze abzukürzen, möchten wir zeitgleich den Klageweg beschreiten.

Welche Vorgehensweise schlagen Sie vor ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 10:37

Hallo André,

eine Mietminderung von 100 Prozent ist in der Regel nur dann möglich, wenn eine Wohnung nahezu unbewohnbar ist. Das dürfte aufgrund von Lärm nur selten der Fall sein. Sollten Sie an Ihrem Vorhaben dennoch festhalten wollen, empfehlen wir Ihnen die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frank aus Berlin am 18.08.2018 15:04

Guten Tag,

Kurze Schilderung ... wir wohnen in einem Privathaus mit 3 Wohnungen als Mieter.

Das Haus wurde verkauft und der neue Vermieter bezieht zwei der drei Wohnungen selbst.

Jetzt ist er bereits seit 5 Wochen ab sanieren.

Dazu gehört schleifen bohren sägen Hämmern das ganze Programm ... er saniert die Wohnungen komplett. Sogar mit Wände abreisen und so.

5 bis 6 Tage die Woche findet dies statt von ca 9 bis 20 Uhr.

Sonntags nicht.

Meine Frage.. auch wenn es die ruhezeiten nicht betrifft ... aufgrund der Dauer... es wird voraussichtlich noch 2 bis 3 Monate so weitergehen ... ist eine mietminderung möglich ... wieviel Prozent und wie sollte man vorgehen .

Danke im voraus für die antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.08.2018 09:55

Hallo Frank und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung ist bei andauerndem Baulärm durchaus möglich. Zur Höhe der Mietminderung lässt sich allerdings keine abschließende Aussage treffen, auch weil die Gerichte hier durchaus unterschiedliche Urteile fällen. Insofern können wir Ihnen nur empfehlen, sich mit Ihrem Vermieter auf eine bestimmte Mietminderungshöhe zu einigen. Sollte das nicht möglich sein, raten wir zu einer Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kiki am 29.07.2018 10:10

Hallo.

Über uns wohnt eine Familie, die exrrem immer laut ist. Sei es nach 22 uhr oder sonntags morgens... Lärmprotolle wurden geschrieben... Verwaltung per email bombardiert.... bis jetzt wurde nicht's gemacht.. kann ich ne Mietminderung machen?lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.07.2018 10:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

je nach Art und Umfang des Lärms kann das ein Grund für eine Mietminderung sein. Wir können aus der Ferne aber nicht abschließend beurteilen, ob das in Ihrem Fall so ist oder wie hoch die Mietminderung ausfallen darf. Bevor Sie die Miete mindern, würden wir Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nani am 04.07.2018 01:23

Hallo,

ich hoffe man kann uns hier helfen. Wir haben im Hof 2 Waldohreulen sitzen, zumindest laut googel sind es diese Tiere. Sie beginnen mit ihren Rufen ab 22 Uhr und sind, eher selten, auch mal bis ca 1 oder 2 Uhr ruhig und dann beginnt das gefiebe der Tiere so das wir nicht schlafen können und bei dem Wetter kann man uns nicht verbieten das Fenster zu schließen. Ich kann auch leider nur mit offenen(Angekippt) Fenster schlafen, wenn es zu ist bekomme ich keine Luft, bzw schlecht Luft. Ich hab zwar mit einer Dame vom Vermieter gesprochen und diese meinte, das die Eule unter Artenschutz steht. Ist ja gut und schön aber das sie einem den Schlaf raubt kann ich so langsam nicht mehr hinnehmen,. und in der Stube auf der Kautsch permanent dann schlafen wird langsam zu einer Qual.

Kann man daher die Miete Mindern? Wenn ja wissen Sie um wieviel evtl oder ob ich abermals mit dem Vermieter reden muss?

lg

auf Kommentar antworten

ramona am 13.12.2018 11:09

....oh man Sie haben ja wirklich Probleme, wir können gerne tauschen: Plattenbausiedlung, Plattenbau hellhörig, 12 Mietparteien pro Aufgang und zusätzlich noch Lärm im Mietumfeld und im Aufgang.....da nehme ich sehr gerne Ihre "Naturprobleme" in Kauf, hoffentlich stehen die Eulen unter Naturschutz bzw. Artenschutz.....!!!


Immowelt-Redaktion am 04.07.2018 09:37

Hallo Nani und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung wegen Lärm dürfte in diesem Fall eher schwierig sein. Im Streitfall kommt es darauf an, ob Sie mit den Tieren haben rechnen müssen. Wohnen Sie also beispielsweise am Waldrand oder auf dem Land, wird eine Mietminderung umso schwieriger. Bitte bedenken Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Auch Angaben zur Höhe einer etwaigen Mietminderung lassen sich pauschal nicht treffen, die Gerichte urteilen hier je nach Einzelfall recht unterschiedlich. Wenn Sie dennoch eine Mietminderung in Betracht ziehen, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Nani am 04.07.2018 10:35

Hallo,

also wir wohnen nicht am Waldrand sondern in der Mitte der Stadt. Laut einem Wiki Eintrag zu den Waldohreulen, leben diese eher an ,ich Ziertiere mal das Wiki: Die Waldohreule benötigt vor allem offenes Gelände mit niedrigem Pflanzenwuchs. In Mitteleuropa ist sie daher ein Vogel der offenen Kulturlandschaft. Sie ist vor allem in Gebieten mit einem hohen Anteil an Dauergrünflächen sowie in der Nähe von Mooren zu finden. Sie kommt selbst im Hochgebirge vor, sofern dort genügend Beute vorhanden ist. Wälder bieten der Waldohreule nur dann hinreichend Lebensraum, wenn es dort ausreichend Freiflächen für die Jagd gibt. Den Waldrand nutzt die Waldohreule dagegen als Ruheplatz während des Tages sowie als Brutrevier. Sie zieht dabei Nadelbäume vor, die ihr ausreichend Deckung bieten und in denen sich alte Nester von Krähen und Elstern befinden. Wo solche Waldränder fehlen, weicht sie auch in kleinere Gehölzgruppen oder Hecken aus. Die Waldohreule besiedelt auch Randbereiche von Städten, insbesondere wenn diese an landwirtschaftlich genutzte Bereiche grenzen."

Wir haben nur einen Hof, dieser ist von Häusern umringt und hat einen Torbogen wo man rein und rausgehen kann, natürlich ist der Torbogen mit einem Tor verschlossen so das nicht Hinz und Kunz rein kann,sondern nur die mit einem Schlüssel. Um wieder auf den Punkt zu kommen, laut dem Wiki eintrag dürften diese Tiere ja dann nicht auf dem Hof sein?! Aber ich danke Ihnen für die Auskunft und werde mich mal mit einem Fachanwalt zusammensetzen da dieser wesentlich günstiger ist als der Mietverein in unserer Stadt.

lg Nani

Angela90 am 14.06.2018 20:14

Hallo ich habe vor drei Jahren meine Wohnung gemietet wir sind täglich und auch nachts und unter ständigem Lärm weil das Haus sehr hellhörig ist oben sind zwei Baustellen die seit Monaten beschäftigt sind und zwar schwarze Baustellen erstens zweitens unsere Nachbarn von nebenan bekommen nach 22 Uhr immer Besuch und mann hört auch immer den Staubsauger abends ....um 5 Uhr morgens ist unten bei uns eine Bäckerei und da hört man jeden Tag um 5 Uhr morgens die Teigmaschine mein Baby wird da sogar wach und unsere Nachbarn von oben die kümmern sich um ihre Baustelle auch nachts ...die Mietern die vorher oben gewohnt haben die haben auch jede Nacht Partys gemacht und tagsüber haben die sich ganz doll gestritten ich habe auch Videos...tagsüber ist es auch sehr sehr laut vor allen Dingen wegen dieser neuen Baustelle oben die seit drei Monaten da ist und die vom Hausmeister und andere Leute so gemacht wird !!!was kann ich denn dagegen tun ich habe auch Schlafprobleme Schlafstörungen bekommen vielen !!!Dank im voraus

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Immowelt-Redaktion am 15.06.2018 08:38

Hallo Angela und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter auch auf die Beschwerden eines Mieters hin nichts tut, um den Lärm abzustellen, kann dies unter Umständen eine Mietminderung rechtfertigen. Ob dies in Ihrem Fall so ist, können wir allerdings aus der Ferne leider nicht abschließend beurteilen. Bedenken Sie bitte auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wolle am 01.06.2018 16:43

Hallo !

Ich habe eine Mietwohnung und bei Regen höre ich im Schlafzimmer Tropfgeräusche von der innen liegenden Regenabflussleitung. Kann dadurch nicht schlafen. Was kann ich tun? Muss der Vermieter handeln ?

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Immowelt-Redaktion am 04.06.2018 09:04

Hallo Wolle und vielen Dank für Ihren Kommentar,

anhaltende Lärmbelästigung durch einen baulichen Mangel kann unter Umständen ein Grund für eine Mietminderung sein. Auch müsste der Vermieter den Mangel dann beseitigen. Ob es sich bei den von Ihnen beschriebenen Tropfgeräuschen aber tatsächlich um einen Mangel handelt, können wir aus der Ferne leider nicht abschließend beurteilen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich an einen Mieterverein zu wenden. Dieser kann das unter Umständen auch vor Ort beurteilen. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fari am 25.05.2018 17:06

Wie kann Mensch im 21. Jahrhundert von Kesselflickern schreiben, wie auf ihrer Seite geschehen und damit Vorurteile gegen Minderheiten Vorschub leisten? Oder handelt es sich hier um eine Bildungslücke. Dann bitte diese schliessen.

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Immowelt-Redaktion am 28.05.2018 09:45

Hallo Fari,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte entschuldigen Sie das Verwenden der besagten Redewendung. Es war keinesfalls unsere Absicht, eine Bevölkerungsgruppe zu diskriminieren. Wir haben die entsprechende Textstelle geändert.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Marie am 08.02.2018 00:13

Nachtrag: Und dann lassen die Leute morgens ihre Autos im Leerlauf laufen und kratzen an den Scheiben herum. Das nervt ! Erstens schadet es dem Motor, verpestet die Luft und der Infraschall dröhnt in den Ohren, raubt einem den Schlaf. Und kratzen muß nun wirklich nicht sein. Ich habe in meinem Leben noch ie eine Scheibe freikratzen müssen. Ich decke ab oder gieße warmes Wasser vom Rahmena us gehend (wegen der Spannung) und dann über die Scheibe. Schalte sofort den Scheibenwischer ein, fertig. Kein Anlaufen, kein nichts. Einfach nur 100 % freie Sicht. Man sollte das aber nur dort machen, wo nachher niemand auf einer Eisfläche stürzen könnte, oder gleich ein wenig Salz streuen, wo man parkt.

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Marie am 08.02.2018 00:10

Man kann wohl wenig dagegen tun, weil das offenbar gesetzlich so geregelt ist. Aaber mich nervt im Winter, wenn Schnee fiel, dass bereits um 4 oder 5 Uhr morgens herumgekrazt wird mit Schneeschippen. Ein Wahnsinn !

Ich verstehe sowieso nicht, wieso man gefallenen Schnee nicht einfach flach walzt und darauf dann Splitt und etwas Sand streut. Das ist der perfekte Untergrund ! Auch fallen dann die Schneehügel weg, über die alte oder behinderte Menschen nur mit Mühe steigen können. Auch werden parkende Autos behindert durch diese dummen unnötigen Schneewände. Sehr oft habe ich den Eindruck, wir leben in einer sehr bekloppten Welt. Rückständig, dumm und nicht besonders innovativ und modern.

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Sims am 07.02.2018 17:46

Hallo,

meine Freundin wohnt auf dem Land (Harburg-Schwaben) in einem 4 Parteien Haus als Mieterin seit April 2017, sie hat einen Nachbarn der in Gaststätten Holz (Brennholz) bzw. umgefallene Bäume sehr günstig ersteigert. Er hat inzwischen ausser seinem Privatauto, einen Traktor mit 2 Anhängern, einen PKW-Anhänger, einen 20 Tonnen Holzspalter und zwei sehr laut kreischende Kreissägen bzw. Wippsägen.

Im Jahr 2017 hat er 240 Ster Holz direkt auf seinem PKW Parkplatz gespalten und gesägt, zudem verkauft er dieses Holz auch noch ohne Gewerbeanmeldung und somit ohne Rechnungsstellung an diverse Kunden.

Die Ruhe und Mittagszeiten werden allerdings von diesem Nachbarn eingehalten.

Was bitte kann meine Freundin die auch noch von diesem Nachbarn bedroht wird, gegen diese Lärmbelästigung u. a. tun?

Wir sagten Ihm schon das er sich einen anderen Platz für seine Arbeiten suchen soll, die ca. 3 mal die Woche vom Frühjahr bis Herbst zu ertragen sind aber das interessiert Ihn überhaupt nicht.

Über einen guten Tip von Ihnen wäre ich Ihnen sehr Dankbar.

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Immowelt-Redaktion am 08.02.2018 09:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

anhaltender Lärm kann unter Umständen ein Grund für eine Mietminderung sein. Bevor Sie zu diesem Mittel greifen, sollten Sie allerdings das Gespräch mit dem Vermieter suchen. Sofern das Holz auf einem mitvermieteten Stellplatz zersägt wird, könnt er diese Arbeiten dem Mieter auch direkt untersagen. Sollte dies nicht geschehen und sollten Sie über das Mittel der Mietminderung nachdenken, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Iv am 24.01.2018 18:51

Hallo.

In der Wohnung über uns ist im Oktober ein junges Mädel eingezogen in die komplett renovierte, sanierte und modernisierte Wohnung eingezogen. Wie üblich ist dann klar, dass das ein oder andere renoviert wird. Aber jetzt , fast Ende Januar sind sie immer noch dran.

Langsam zerrt es an den Nerven, da man den Eindruck bekommt, dass sie nicht fertig werden. Mitunter geht das abkratzen der Tabletten bis weit nach 22 Uhr und wenn man dann klingelt und bittet, ob es nicht für heute eventuell genug sei, fragt sie nur: oh, wären wir doch so laut?

Den langen Zeitraum könnte man durchaus verstehen, würde sie ganz allein renovieren. Aber sie hat jeden Abend die gesamte Familie, ihren Freund und ein paar Freunde da, welche ihr Helfen.

Welche Mõglichkeiten haben wir hier? Ein Gesprächsversuch verlief leider nicht so berauschend.

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Immowelt-Redaktion am 25.01.2018 09:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn es in einem Haus durch einen Mieter ständig zu Lärmbelästigung kommt und sich dieses Problem auch im Gespräch mit dem Mieter nicht lösen lässt, sollten die betroffenen Mieter zunächst den Vermieter informieren. Ob die Geräusche der Renovierungsarbeiten in Ihrem Fall aber eine Mietminderung rechtfertigen, können wir aus der Ferne nur schwer beurteilen. Sollte auch das Gespräch mit dem Vermieter nicht fruchten, empfehlen wir daher den Gang zu einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fabian B am 24.01.2018 00:18

Hallo,

ich wohne in einem Plattenbau im 8 Stock. Jede Nacht um ca. 24 Uhr fängt einer im Haus an mit lauter Musik. Diese hält mich nachts wirklich mehrere Stunden wach, weil die bis teilweise 4 Uhr morgens geht und dann hört diese auf.

Ich habe meinen Vermieter bzw die Genossenschaft bereits darüber vor Monaten in Kenntnis gesetzt, aber außer einem kleinen Aushang (den niemand liest) haben Sie nichts unternommen. Auch habe ich Sie im November davon in Kenntnis gesetzt, dass ich doch dann bitte eine Mietminderung hätte, wenn Sie schon nichts dagegen unternehmen wollen.

Darauf folgte keine Antwort.

Dann habe ich mich entschlossen ihnen noch mal zu schreiben und zwar vorgestern (21.01.2018).

Auch hier bekam ich keine Antwort darauf, obwohl ich bei E-Mail-Verkehr der sich auf anderes bezog, immer sofort eine Antwort bekam. Erst als das Wort "Mietminderung" gefallen ist, hörte der Kontakt plötzlich auf.

Kann ich dagegen was unternehmen?

P.S. Der Lärm tritt erst seit ca. einem Jahr auf. Wohne hier nun seit 20 Jahren und hatte das Problem vorher nie. Auf Nachtruhe wird sprichwörtlich "geschissen".

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Immowelt-Redaktion am 24.01.2018 14:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung ist grundsätzlich auch ohne vorherige Absprache mit dem Vermieter möglich, wenn auch nicht wünschenswert. Um sich rechtlich abzusichern, sollten Sie sich allerdings vorher beraten lassen. Eine entsprechende Rechtsberatung erhalten Sie bei einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jenny am 03.01.2018 21:21

Hallo, ich wohne im Erdegeschoss und über mir mein Vermieter! Ich habe den ganzen Tag Lärmbelästigung durch seinen Propeller der im Keller Strom erzeugt, dass Problem ist das dieses Brummen so laut ist das ich keine Ruhe mehr finde! Was kann man dagegen tun bzw. Vorgehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.01.2018 09:07

Hallo Jenny,

eine Lärmbelästigung wie die von Ihnen beschriebene könnte unter Umständen eine Mietminderung durch den Mieter rechtfertigen. Es sei denn, er hätte schon beim Einzug von der Lärmquelle gewusst. Wie hoch eine solche Mietminderung ausfallen könnte und ob sie zulässig ist, können wir leider aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie bei einem Mieterverein oder bei einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wolle am 23.12.2017 17:33

hallo, die Vermieter wohnen direkt über uns und haben es sich seit knapp 2 Jahren zum Hobby gemacht uns durch ständiges Poltern Tag und Nacht zu stören (zu mobben !) . Wir haben uns jetzt eine neue Wohnung gesucht, gekündigt und werden Mitte Januar 2018 auch umziehen. Die Vermieter wollen es wohl auf die Spitze treiben und uns wohl noch schneller rausekeln. Über Weihnachten haben sie die Verwandschaft (2 Erwachsen, 2 Kinder und 4 ! Hunde) eingeladen, nur mit dem Ziel noch mehr Lärm von oben zu verursachen. Der Streit wird jetzt eskalieren ! Welche mittel und Wege gibt es sich dagegen zu wehren ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.12.2017 09:28

Hallo Wolle,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In der Regel müssen Mieter normalen Wohnlärm hinnehmen. Erst wenn der Lärm die Grenzen der Zumutbarkeit überschreitet, ist es möglich, wegen Lärm die Miete zu mindern. Ob dies in dem von Ihnen geschilderten Fall so ist, können wir jedoch aus der Ferne nicht beurteilen. Wir würden Ihnen daher zu einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein raten.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Mandy am 26.07.2017 12:23

Hallo,

bei uns gegenüber ist seit Oktober '16 eine Baustelle welche wohl noch bis Ende' 19 bleiben soll. Die Bauarbeiten sind von Montag bis Freitag von 7-18 Uhr und Samstag von 7-16 Uhr. Die meisten der Bauarbeiter sind nicht deutscher Herkunft und rufen teilweise in schlechtem deutsch über die ganze Baustelle was wer wann und wo für einen Urlaub macht. Das ist ja nicht mal das Problem sondern das wirklich von Arbeitsbeginn bis Feierabend gehämmert, gesägt, gebohrt und die Baukräne fast rund um die Uhr hupen. Das ist so nervig das man Kopfschmerzen und mittlerweile auch Ohrschmerzen hat. Die Fenster zum lüften kann man auch nur nach Feierabend aufmachen. Nun meine Frage : Kann ich mich mit dem Problem an den Vermieter wenden und Mietminderung beantragen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.07.2017 14:12

Hallo Mandy,

grundsätzlich ist eine Mietminderung aufgrund von Lärm auch dann möglich, wenn der Lärm nicht vom Vermieter verursacht wird. Im Idealfall erfolgt eine solche Mietminderung aber wie Sie schon schreiben in Absprache mit dem Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SvenS am 11.07.2017 11:48

Hallo,

wir haben regelmäßig die Musizieren nach 22 Uhr mit Gitarre und Gesang oder saugen zudem streiteteien mitten in der Nacht. Nach mehrmaligem auffordern sich an die Ruhezeiten zu halten ist das Verhältnis geschädigt.

Die Lärm Verursacher sind unsere Vermieter. Wir führen nun seit ca 2 Monaten Protokoll, wann wie wielange und haben 17 Einträge.

Kann hier von Lärmbelästigung gesprochen werden ? Regelmäßigkeit? Wir sollten wir vorgehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.07.2017 08:52

Hallo SvenS,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn der Lärm durch Musizieren über das übliche Maß hinausgeht, wäre auch in einem solchen Fall zumindest theoretisch eine Mietminderung denkbar. In der Praxis dürfte sich das allerdings schwierig gestalten, wenn es sich beim Lärmverursacher um den Vermieter handelt. Wir würden Ihnen daher zu einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Irma Mabuse am 07.06.2017 23:07

Lärm, wie permanent bellende Hunde, kreischende Kinder, streitende Erwachsene oder lautes Sexgestöhn, aber auch Infraschall von Zügen, Trams, Motoren usw. können einem das Leben zur Hölle machen und auch ernsthaft krank machen.

Um die Risiken zu minimieren, ist es sicherlich am besten, vor einem Umzug die in Augenschein genommene Wohnung genauestens auf ihre Lage hin zu überprüfen. (Ist eine Kirche in der Nähe, ein Kindergarten, eine Bahnstrecke, ein Windpark usw.) Des weiteren würde ich Wohnblöcke mit vielen Mieteinheiten sowieso meiden. Gar nicht erst dort einziehen ! Allein schon die vielen offenen WLANS, die vielen elektromagnetsichen Felder, die einen gesundheitlich angreifen können, den Schlaf rauben, so steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit der Lärmbelästigung durch Nachbar. Wenn ich umziehe, dann nur in Häuser mit maximal 3 Mietparteien und möglichst in einer Kleinstadt oder auf dem Dorf. Lieber pendle ich zur Arbeit, als dass ich mich ständigem Lärm und Stress aussetze. Das muss man nicht haben.

auf Kommentar antworten

hein-motz am 07.06.2017 19:15

Fast alle Muslemischen-Mitbewohner knallen die Korridortüre zu. Wenn Sie länger außer Hause sind, wird die Trüe dann mit dem Korridortüre abgeschlossen. Muß ich das Knallen der Korridortüre zu jeder Tages- und Nachtzeit hinnehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.06.2017 09:19

Hallo hein-motz,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In einem ersten Schritt empfiehlt es sich, mit den fraglichen Nachbarn zu sprechen und sie zu bitten, die Türen etwas leiser zu schließen. Grundsätzlich kann gelegentliches Knallen der Türen in einem Miethaus natürlich immer vorkommen. Etwas dagegen unternehmen können Mieter nur dann, wenn die Lärmbelästigung über das gewöhnliche Maß hinaus geht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

W.Galler am 07.06.2017 18:14

Und was kann bei den geschilderten Mietminderungen der Vermieter tun? Die Mietminderung vom Verursacher einklagen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.06.2017 09:12

Lieber Fragesteller,

je nach Grund der Mietminderung ist es für den Vermieter in der Tat möglich, vom Verursacher Schadensersatz zu verlangen. Dies lässt sich allerdings allgemeingültig nicht beantworten. Wenn ein anderer Mieter beispielsweise durch permanenten Lärm dauerhaft den Hausfrieden stört, kommt unter Umständen auch eine Abmahnung oder eine Kündigung in Frage. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mantalina am 07.06.2017 14:55

Dass Kinder Krach machen dürfen, ist ja gut und schön. Aber ich wohne unter einer Familie, deren 4 Kinder in der Wohnung Trampolin springen, Inliner fahren und ständig Möbel auf dem blanken Boden hin und her schieben. Man kann NICHTS unternehmen, noch nicht einmal gegen die markerschütternden Schreie im Treppenhaus, die eines der Mädchen aus Spass an der Freude täglich hören lässt. Bleibt nur neue Wohnung suchen. Traurig, besonders wenn man sich überlegt, was aus Kindern werden soll, die kein "Nein" und keine Rücksichtnahme kennen, weil ihnen der Gesetzgeber Narrenfreiheit läßt. Sind sie erst mal Teenager, ist es zu spät, ihnen das noch beizubringen und dann ist das Gejammer groß.

auf Kommentar antworten

smoothie am 20.11.2017 17:23

Etwas späte Antwort, aber: Inlinerfahren muss man nicht dulden, ebensowenig rücksichtsloses Rumgeschreie von Schulkindern. Eltern von älteren Kindern sind nämlich verpflichtet, ihre Kinder zu sozialadäquatem Benehmen anzuhalten. Dazu gibt es auch Gerichtsurteile. Aber nur wenige, und man muss sich Recht verschaffen, was einen in eine schlechte Position bringt. Plus, dass in den Köpfen weiter Teilen der Bevölkerung dieses undifferenzierte "Kinder dürfen alles" festgesetzt hat. Leider auch in den Köpfen der Familie über uns, die hausen zu fünft und pfeifen auf Rücksichtnahme. Wir haben selber ein Kind, sind also nicht überempfindlich. Aber wir sehen einen Auszug mittlerweile als einzige Lösung. Im Recht sein ist das eine, Recht bekommen das andere. Leider.

91ingekimmel@gmail.com am 07.06.2017 14:34

Was kann man tun wenn Nachtbaren Nacht für Nacht Draußen am Fenster stehen Rauchen Husten Unterhalten sich und Lachen laut das alle wach werden bis morgens um 4Uhr

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.06.2017 15:17

Lieber Fragesteller,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Als erste Maßnahme bietet es sich natürlich an, das Gespräch mit den fraglichen Nachbarn zu suchen. Erst wenn das zu keinem Ergebnis führt, sollten Sie den Vermieter über die nächtliche Ruhestörung informieren. Dieser kann die Nachbarn dann unter Umständen abmahnen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Shanti am 07.06.2017 16:39

klingt vielleicht böse...aber hilft. Eimer Wasser runter kippen. Ist mir mal passiert: Mit Freund und Freundin getratsch, er: super lautes Organ - da kam das Wasser. Ich fand: recht hatten die. War einmalig, aber trotzdem. Ich leite seit 2,5 JZ weil vor dem Haus auf einem Platz halb Süditalien versammelt ist. Tagtäglich, von morgens bis abends. Keine Chance..meine Vermieterin klagt beim Rathaus. Ich finde Lärm ist einfach nur ätzend. Und Rauchen vor dem Haus geht gar nicht. Wenn die Italos sich direkt unter meinem Fenster vesammeln, schick ich sie freundlich weiter.

mrs.elli am 07.06.2017 14:29

Guten Tag;

Die Mieterin über mir ist seit Februar Bettlegerisch. Sie stöhnt die Halbe Nacht und redet laut und ruft mind.3 mal in der Nacht Hallo Hallo.

Der Vermieter weiß darüber bescheid.

Leider befinden sich die Schlafzimmer alle an der gleichen Stelle.

Der Vermieter will nun eine gestellte Situation herbei führen um zu hlren ,ob ich tatsächlich recht habe ,das ich ganze Sätze auch Tag höre ,wenn die Nichte zu besuch kommt. Die alte Dame will außerdem zu Hause sterben und es wird wohl noch ewig so gehen. Ich arbeite in Nachtbereitschaft und kann sehr oft nicht mehr richtig schlafen.

Beste Grüße Frau Würzburg

auf Kommentar antworten

Katja nowok. am 26.05.2017 10:18

Hallo immowelt redaktion

Das Problem ist das ich schon mehrfach versucht habe mit der dame zu sprechen sie macht die Tür nie auf obwohl sie da ist. Keiner der mietparteien VOn Mietern traut sich gegen diese dame was zu unternehmen irgendwann is auch meine Geduld schon am Ende selbst die Tochter weiss bescheid über ihre Mutter. Was kann ich sonst gegen die dame tun.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 09:49

Sehr geehrte Frau Nowok,

in diesem Fall wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben als den Weg über Ihren Vermieter zu gehen. Dieser kann die Mieterin abmahnen und bei längerfristiger und anhaltender Störung des Hausfriedens im Extremfall auch kündigen. Sollte ihr Vermieter nichts gegen die Mieterin unternehmen wollen, empfehlen wir Ihnen die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Katja nowok. am 26.05.2017 07:34

Hallo bei mir geht es um Lärm einer älteren Dame über mir. Es wird langsam unerträglich es gibt keine Nacht wo ich ruhig schlafen kann ohne das die dame Fenster, Türen zu schmeisst und sogar wie letzte Nacht gegen die Heizung poltert. Mit dem Verwalter hatten wir schon mehrfach Gespräche aber er nimmt uns wohl nicht ernst. Was kann ich tun.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.05.2017 09:59

Hallo Katja nowok,

Sie sollten zunächst auch einmal mit der Dame sprechen. Bei anhaltender Lärmbelästigung können Sie bei Ihrem Vermieter oder dem Verwalter einen Mangel anmahnen und nach einer Frist die Miete mindern. Wann sie die Miete wegen Lärm mindern können, steht ausführlich im Text. Unter folgendem Artikel finden Sie Informationen, wie Sie Mängel richtig anmahnen.

Im Zweifel sollten Sie sich allerdings einen Anwalt nehmen.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion

A.s. am 18.04.2017 15:42

Vor ca. einem Jahr wurde im vorsorgungskeller ( Heizung und warmwasser durch Vattenfall) unter mir, die Anlage ausgetauscht, weil die ständige Hitze durch die Decke kam. Es waren unerträgliche Temperaturen Tag und Nacht besonders im Sommer. Nun habe ich dadurch aber einen neuen Mangel der so erheblich ist, dass es meine Gesundheit stark gefährdet und ich beim HNO-Arzt in Behandlung bin. Die neu eingebaute Anlage überträgt zischende brummende rauschende Geräusche. Die Anlage ist 75 Prozent kleiner als die vorherige, aber hört sich an wie ein Kraftwerk, wenn ich mich hinlege und schlafen möchte. Im Wohnzimmer kann ich auch nicht schlafen, da ich auch die Geräusche höre,wenn ich auf der Couch liege. Die Geräusche werden über die Wände übertragen. Ich kann schlecht fliegen beim schlafen :(. Ich wohne in einer eigentümergemeinschaft und bin Mieterin. Meiner Vermieterin habe ich aufgefordert die Geräusche unverzüglich zu beseitigen. Das ist bereits sechs Wochen her. Ich bin gestern aus dem Urlaub gekommen und meine Ohren waren sehr erholt und ich wunderbar gelaunt. Bis ich in die Wohnung kam. Es baut sich sofort ein Druck im Ohr auf und ich habe Angst vor dem nächsten Hörsturz und den verbundenen Hörverlust. Wenn ich meine Vermieterin nochmals auffordere mit Fristsetzung von einer Woche die Geräusche zu beseitigen würde ich gerne wissen, wie viel Prozent ich mindern darf und ob es möglich ist, eine einstweilige Anordnung per Gericht zu erwirken den Mangel sofort beseitigen zu lassen. Es kann einfach nicht noch mehrere Wochen dauern. Ich stehe wirklich extrem unter Stress weil ich keine Nacht in Ruhe schlafen kann. Ich fühle mich völlig hilflos und brauche Rat. Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.04.2017 08:42

Hallo A.s.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir können Ihren Ärger gut verstehen. Hat ein Mieter einen Mangel gemeldet und der Vermieter beseitigt ihn nicht, hat der Mieter verschiedene Druckmittel. So kann er beispielsweise die Miete zurückbehalten, mindern oder nur unter Vorbehalt zahlen. Auch ist es möglich, den Mangel selbst beseitigen zu lassen und die Kosten später dem Vermieter in Rechnung zu stellen. Letzten Endes bleibt dem Mieter in der Tat auch noch den Vermieter auf die Beseitigung des Mangels verklagen. Zu keinem dieser Mittel sollten Sie aber greifen ohne zuvor eine Rechtsberatung eingeholt zu haben. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Weitere Informationen zum Thema Mängelanzeige und zu den Rechtsmitteln, die Mieter haben, wenn ein Vermieter einen Mangel nicht beseitigt, finden Sie auch in diesem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/maengelanzeige-maengel-richtig-anmahnen.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hundefreund am 26.02.2017 15:30

was kann ich tun? wir wohnen seit 9 jahren in dieser wohnung und waren bis zum vorigen jahr sehr zufrieden. nun ist die mieterin (rentnerin) völlig durchgeknallt, seit einigen monaten macht sie derartigen lärm (fenster zuschlagen, irgendwelche hämmereien, sonntags den ganzen tag läuft die waschmaschine). wir haben schon mehrmals mit ihr gesprochen aber keinerlei reaktion. dem vermieter haben wir die ruhestörungen (auch in der mittagszeit) angezeigt, der sagt, da kann er nichts machen! Hiiilfe

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2017 09:59

Hallo hundefreund,

wir können Ihren Ärger verstehen. Generell ist es Sache des Vermieters, auf die Mieterin einzuwirken, damit diese die Ruhestörungen künftig unterlässt. Kommt er dem nicht nach, bleibt Mietern unter Umständen das Recht, die Mieter zu mindern. Um welchen Betrag das geschehen kann, lässt sich leider allgemeingültig nicht sagen. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, die Art und Dauer der Ruhestörung schriftlich festzuhalten. Im Rahmen einer Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein kann dann geklärt werden, ob und in welchem Rahmen eine Mietminderung angebracht ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Berndmix42 am 16.01.2017 22:27

Bernd

Was kann man machen wir haben Mieter über uns und trampeln sowie sie die Wohnung betreten und das geht nun schon 2 Jahre so. Bei der Verwaltung brauchen wir damit nicht gehen, dafür haben sie kein Ohr. Was kann man da tun?

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Immowelt-Redaktion am 17.01.2017 08:51

Hallo Bernd,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Unter gewissen Umständen ist bei anhaltendem Lärm eine Mietminderung möglich. Dafür muss der Mieter aber oft, intensiv und eventuell sogar in den Ruhezeiten belästigt werden. Ob diese Grenze bei Ihnen überschritten ist, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher, Buch über die störenden Geräusche zu führen, also zu beschreiben, um welchen Lärm es sich handelt, wann, wie lange und wie oft er ungefähr auftritt. Dieses Protokoll können Sie dann einem Fachanwalt oder einem Mieterverein vorlegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lilli am 14.01.2017 18:09

"Die Nachbarskinder springen und trampeln schreiend" durch die Wohnung, stundenlang, mit Kinder ihrer Freunde, Bekannten... Wie alt dürfen die "Kinder" sein in ihrer "Narrenfreiheit"? Die Kinder von Mustafa sind mittlerweile 10, 14 und 17 Jahre alt.

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Ingrid S. am 08.06.2017 11:22

Ich finde, dass die sog. Rechtsprechung zum Thema "Kinderlärm" richtig weltfremd ist. Es gibt sehr viele Mitmenschen, die z. B. Schichtarbeit auf sich nehmen und somit für andere da sind, Tag und Nacht. Diese Schichtarbeiter müssen sich doch irgendwo erholen und schlafen dürfen; manchmal ist man auch krank und möchte deshalb die Ruhe in seiner Wohnung haben. Wo bitte lernen denn die Kinder, die Nachbarn von morgen, dass es auch die "gegenseitige Rücksichtnahme" gibt. Eingefordert wird immer nur von den anderen.


Immowelt-Redaktion am 16.01.2017 08:48

Hallo Lilli,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es gibt keine gesetzlich oder gerichtlich festgelegte Altersgrenze für zumutbaren Kinderlärm. Im Streitfall würde vom Gericht entschieden, ob der individuelle Lärm zumutbar ist oder nicht. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie gegen den Lärm vorgehen wollen, empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

EKG231252 am 06.07.2016 12:32

Die Nachbarn stellen Ihre unansehnlichen Schuhe fast direkt vor unsere Wohnungseingangstüre. Erlaubt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.07.2016 12:51

Hallo EKG231252,

ob es erlaubt ist, Schuhe oder andere Gegenstände im Treppenhaus abzustellen, regelt die Hausordnung. Fehlt eine entsprechende Regelung, hängt die Antwort auf Ihre Frage davon ab, was der Vermieter oder die Eigentümergemeinschaft toleriert und was nicht. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

johann am 06.07.2016 12:07

Wir wohnen an der viel gefahrener strasse, Fenster sind alt ,die miete ist hoch. was können wir machen?

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Immowelt-Redaktion am 06.07.2016 12:12

Lieber Johann,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie zunächst, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und können. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein. Generell kann jedoch gesagt werden, dass die Rechtsprechung aktuell davon ausgeht, dass ein Mieter, der in eine Gegend mit viel Verkehrslärm zieht, diesen Lärm auch dulden muss, weil er bereits beim Zeitpunkt des Umzugs davon wusste.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

BärBär am See am 26.06.2016 22:42

MOIN,

kann man bei einem historischem Atomkraftwerk auch die Miete mindern?

BusMafia bringt mich ca. 5.00 Uhr nah haus, wenn die Hamsterrad-Leutz zur Arbeit fahren.

Um Steine zu schneiden muß man ja auch 'vor Ort' mit einer Art Kreissäge arbeiten.

Klingt dazu noch wie Zahnarzt. Einzelne DB-Steinsetzer benutzen a Schere mit langen Hebel.

???

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