Fieser Gestank: Mietminderung wenn’s müffelt

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Kippenqualm, Müllgeruch oder Essensmief: Nicht jeden Gestank muss der Mieter dulden. Bei unzumutbarer Geruchsbelästigung kann er unter Umständen sogar die Miete kürzen. Wann eine Mietminderung wegen Gestank möglich ist.

Sei es der Zigarettenqualm des rauchenden Nachbarn, der in die Wohnung zieht oder der Gestank der Mülltonne unterm Fenster: Irgendwann hat der Mieter die Nase voll. Wenn eine Geruchsbelästigung ein gewisses Maß überschreitet, kann dem Mieter eine Mietminderung zustehen. Ob Gestank ein Mangel an der Wohnung ist, der zur Mietminderung berechtigt, hängt von mehreren Aspekten ab.

Abfallgestank, Mietminderung Gestank, Foto: iStock/ Chris Schmidt
Abfallgestank in der Luft: Wenn dieser Geruch zur Dauerbelästigung wird, kann unter Umständen eine Mietminderung wegen Gestank berechtigt sein. Foto: iStock/ Chris Schmidt

Mietminderung wegen Gestank: Dann ist sie berechtigt

Der einmalige Geruch von Schweißfüßen berechtigt noch lange nicht zur Mietminderung. Laut Gesetz darf der Mieter nur dann die Miete mindern, wenn er wegen Gestank seine Wohnung nicht oder nur eingeschränkt nutzen kann (§ 536 BGB). Wenn das zutrifft, liegt ein Mangel an der Wohnung vor.

Mikio-André Frischhut, Rechtsanwalt für Mietrecht in Nürnberg, nennt mehrere Faktoren, die Gestank zum Mietmangel machen: „Intensität, Häufigkeit und Dauer“. Das persönliche Empfinden eines Menschen spiele dabei aber keine Rolle.

Faustregel bei Geruchsbelästigung: Übliches ist oft zumutbar

Die erste Frage bei Gestank ist laut Frischhut: Haushaltsüblich oder nicht? Gerüche, die durch haushaltsübliche Tätigkeiten entstehen, muss der Mieter in aller Regel dulden, haushaltsunüblichen Gestank eher nicht.

Jens Hermann, Fachanwalt für Mietrecht in Nürnberg, nennt ein Beispiel: Tagtäglicher Zigarettenqualm könne eine dauerhafte und massive Beeinträchtigung darstellen. Das sei der Fall, wenn der Mieter nicht mehr richtig lüften kann, weil der Geruch sonst in seine Wohnung dringt.

Doch bei Geruchsbelästigung darf der Mieter nicht gleich die Miete mindern. Erst muss er seinem Vermieter den Gestank unverzüglich als Mangel melden (§ 536c BGB). Dazu schreibt der Mieter ihm eine Mängelanzeige, in der er den Gestank beschreibt und dem Vermieter eine Frist setzt, bis wann dieser Gestank beseitigt sein soll. Erst nach Ablauf der Frist darf der Mieter die Miete mindern.

Dazu, wie viel Mietminderung angemessen ist, gibt es keine gesetzlich festgelegten Zahlen. Wenn der Mieter die Miete mindern will, sollte er sich zur Sicherheit vom Fachanwalt oder beim Mieterbund beraten lassen.

Link-Tipp

Wie Sie einen Mangel richtig anmahnen, erfahren Sie im Artikel Mängelanzeige.

Geruchsbelästigung: Was Mieter dulden müssen und was nicht

Müffelnd, beißend, herb oder doch eher faulig: Geruchsbelästigung hat viele Gesichter. Dann ist Gestank unzumutbar, und diese Möglichkeiten hat der Mieter:

Der Schlotraucher: Zigarettenrauch geht in Maßen

Wenn der Nachbar ständig auf dem Balkon raucht, kann das für den Mieter zur Belastung werden. Ärgerlich ist das besonders dann, wenn er direkt im Stock über dem qualmenden Nachbarn wohnt. 

Diese Rechte hat der Mieter: Zwar darf der Mieter seinem Nachbarn das Rauchen nicht verbieten, doch gegenseitige Rücksichtnahme gilt für beide Seiten – so heißt es in einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes zu Rauchen in der Mietwohnung. Frischhut erklärt: „Der Mieter darf rauchfreie Zeiten fordern und der Nachbar und er müssen sich auf eine Zeitfenster-Regelung einlassen.“ Wenn der Nachbar sich nicht an diese Regelung hält, kann demnach eine Mietminderung berechtigt sein.

Der Kamikazekoch: Wenn Küchenkunst zum Krampf wird

Der eine Mieter erklärt den Sommer zur Dauergrillzeit, ein anderer lässt sein Essen immer anbrennen und der nächste kocht stets mit so viel Knoblauch, dass das ganze Wohnhaus danach riecht.

Diese Rechte hat der Mieter: Viele Gerichte beurteilen Kochen als „sozialadäquaten Vorgang“, daher entscheiden sie bei Essensgerüchen meist zu Gunsten des Kochs, sogar bei umstrittenen Zutaten wie Knoblauch. Frischhut sagt: „Bei haushaltsüblichen Gerüchen ist die Schwelle ziemlich hoch. Da muss die Fritteuse fast 24 Stunden täglich in Betrieb gehalten werden, damit der Geruch einen Mangel darstellt.“

Anders sieht es aus, wenn der Geruch von einem Gewerbetrieb in der Nähe ausgeht. An eine Fleischerei, Gasstätte oder Bäckerei dürfen nicht die gleichen Anforderungen gestellt werden, wie an private Haushalte. Auch wenn das Bratfett bis in die Wohnung riecht: Wenn die Gaststätte schon bei Unterzeichnung des Mietvertrages da war, muss der Mieter den Gestank in der Regel dulden (§ 536b BGB).

Duft der Vergänglichkeit: Der Geruch von Schweiß, Urin und Müll im Treppenhaus

Im Treppenhaus sammelt sich der Gestank des ungeduschten Nachbarn, es riecht nach Urin oder gar nach Verwesung.

Diese Rechte hat der Mieter: Geruch aufgrund von mangelnder Hygiene könne ein Grund zur Mietminderung sein, so Frischhut. „Dieser Geruch ist nicht haushaltsüblich.“ Jedoch seien die Gerichte mit der Höhe der Mietminderung sehr zurückhaltend. Frischhut nennt ein Beispiel: In einem Streitfall in Berlin beklagte sich die Nachbarin über die extremen Körpergerüche sowie Geruchsbelästigungen im Hausflur durch Hundeurin und sich zersetzendem Hausmüll. Der Gestank war so intensiv, dass das Treppenhaus nur mit Geruchsschutz betreten werden konnte und bis in die Wohnungen hinein drang. Das Erstaunliche: „Das Gericht urteilte mit einer Mietminderung von höchstens zehn Prozent.“

Müll und Unrat

Wenn der Nachbar seinen Müll nie raus bringt, riecht das irgendwann auch der Mieter in der Nebenwohnung. In anderen Fällen müffelt die Mülltonne des nächsten Supermarkts bis in die Wohnung.

Diese Rechte hat der Mieter: Wenn Müll intensiv stinkt und bis in die Wohnung des Mieters zu riechen ist, kann das laut Frischhut ein Grund zur Mietminderung sein. Der Vermieter muss dann dafür sorgen, dass die Geruchsquelle beseitigt wird

Drecksschleudern: Gestank von Abgasen

Direkt neben der Mietwohnung entsteht ein neuer Großparkplatz. Wegen des Abgasgestanks fällt die Freude bei den Mietern trotz neuer Parkmöglichkeiten oft eher mäßig aus.

Diese Rechte hat der Mieter: Hier gilt es laut dem Experten abzuwägen, für wen der Parkplatz gebaut wird: „Dass sich jemand wegen dem eigenen Parkplatz beschwert und die Miete mindern will ist unwahrscheinlich.“ Grundsätzlich sei eine Mietminderung wegen Abgasen jedoch denkbar.

Wenn der Parkplatz vor dem Mieter da war, konnte der Mieter vom Abgasgestank wissen und muss ihn in der Regel dulden (§ 536b BGB). Anders kann die Lage sein, wenn der Parkplatz neu gebaut wird und der Mieter nichts vom kommenden Gestank wusste: In einem Einzelfall lag dieser in unmittelbarer Nähe zu Wohnzimmer, Schlafzimmer und Terrasse der Mieterin, so die Belästigung durch Lärm und Abgase eine Mietminderung rechtfertigte (AG Spandau 6 C 526/99).

Geruch von Haustieren: Wenn es nicht mehr niedlich riecht

Bei Schmuddelwetter riecht es im Treppenhaus nach dem nassen Hund des Nachbarn. Hält er sich keinen Hund, sondern ein Frettchen, so kann der Geruch sogar noch intensiver sein.

Diese Rechte hat der Mieter: Der Mieter hat hier nur im Extremfall ein Recht zur Mietminderung, so Frischhut: „Solange es nicht Fäkal- oder Uringeruch ist, der Gestank nur vorübergehend ist und die Tierhaltung zulässig, muss der Mieter das dulden.“ Zudem seien Hunde und Katzen übliche Haustiere, ein bisschen Geruch von nassem Hund oder alter Katze muss der Mieter also hinnehmen.

Bei Frettchen läge der Fall anders: „Das ist eine völlig andere Geruchsintensität, gerade bei nicht kastrierten Tieren.“ Im Einzelfall urteilte ein Gericht, ein Frettchen sei kein Haustier, da es normalerweise außerhalb der Wohnung gehalten werde. Daher sei es nicht ungewöhnlich, wenn von ihm unzumutbare Gerüche ausgehen (AG Köln 201 C 457/87). Gerade bei unüblichen Haustieren kann also eine Mietminderung wegen Gestank berechtigt sein.

Das sollten Mieter bei Mietminderung wegen Gestank beachten

Wird der Mieter durch Gestank auf unzumutbare Weise in seiner Wohnung einschränkt, so kann eine Mietminderung gerechtfertigt sein. Das gilt insbesondere dann, wenn der Gestank stark, häufig und langandauernd auftritt.

Mietminderung, Nase voll, Foto: Laurent Hamels/ fotolia.com
Die Nase voll? Auch wenn der Gestank dazu berechtigt, sollte der Mieter die Mietminderung nur angemessen mindern. Foto: Laurent Hamels/ fotolia.com

In manchen Fällen steht dem Mieter keine Mietminderung zu, etwa dann, wenn er bereits bei Abschluss des Mietvertrages von der Geruchsquelle wissen konnte: Ein Mieter, der neben einer Gaststätte einzieht, kann wissen, dass von dort Essensgerüche herüberziehen. Darum muss er den Geruch hinnehmen.

Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn der Mieter sich das Recht zur Mietminderung bereits beim Unterzeichnen des Mietvertrages vorbehält (siehe § 536b BGB).

Ob eine herabgesetzte Miete berechtigt ist, und wie viel, will wohl überlegt sein, denn eine ungerechtfertigte Mietminderung kann für den Mieter schwerwiegende Folgen haben. Daher sollte der Mieter zuvor besser den Rat eines Fachanwaltes oder des Mieterbundes einholen

Experten-Tipp

Gestank beweisen

Bei immer wieder auftretenden Geruchsbelästigungen reicht eine Beschreibung des Sachmangels als Beweis (BGH VIII ZR 155/11). Laut Hermann beschreibt der Mieter dazu die Art des Gestanks, wann, wie oft und wie intensiv er auftritt und wie lange er dauert. Gerade bei subjektiven Mängeln wie Gestank empfiehlt er, zusätzlich die Aussagen von Zeugen einholen.

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45 Kommentare

Josefine am 18.10.2020 13:54

Hallo,

aus medizinischen Gründen nehme ich DMSO, was einen starken unangenehmen Körpergeruch verursacht, der nichts mit mangelnder Körperhygiene zu tun hat.

Vor zwei Wochen haben sich meine Nachbarn erstmals beschwert, dass es in ihrer Wohnung deshalb unerträglich stinke und ich umgehend "damit aufhören müsse", da der Geruch durch die Wand käme.

Ich habe nun meine Dosis um 90% (!) reduziert und nehme 2 Mal pro Woche nur 5 ml. Seitdem geht es mir jedoch leider auch viel schlechter.

Trotzdem beschweren sich meine Nachbarn und drohen mir mit "einer anderen Kommunikationsform", wenn der Geruch nicht innerhalb von sieben Tagen verschwunden ist.

Wie schätzen Sie dies Situation ein, kann es sein, dass ich das Medikament wegen Geruchsbelästigung nicht nehmen darf?

Mit vielem Dank für Ihre Antwort!

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Butch am 04.10.2020 18:10

Hallo. Gibt es Informationen zu Schimmel im Keller? Uns wurde beim Einzug vor 3 Jahren nicht gesagt, dass es im Keller feucht ist. Nun haben wir Schimmel an Möbel und die Kleider haben Schimmel und stinken.

Als ich den Vermieter drauf ansprach vor 1 Jahr meinte er, dass das Kellerabteil nicht da ist für die Lagerung. Auf die Frage „für was denn sonst?“ bekam ich keine Antwort....

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 05.10.2020 15:36

Hallo Butch,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider können wir den konkreten Einzelfall aus der Ferne nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen, die Situation am besten durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht einschätzen zu lassen.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Christian am 29.09.2020 21:49

Hallo,

gibt es Erfahrungen zum Gestank von Misthaufen im städtischen Bereich?

Im Nachbargarten werden diverse Hühner & Hasen gehalten, der Misthaufen befindet sich seit einem knappen Jahr ca 8m von der Fensterfront unserer Wohnung entfernt. Ein Lüften ist teils nicht möglich ohne den 'Geruch' in der Whg zu haben.

Der Nachbar zeigt sich für Gespräche nicht zugänglich & die Vermieter sind mündlich informiert aber bisher ist keine Änderung des Zustandes eingetroffen. Was wäre in diesem Fall zu empfehlen?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 02.10.2020 14:13

Hallo Christian,

aus der Ferne können wir Ihre Situation nicht beurteilen, Erfahrungen haben wir diesbezüglich auch nicht.

Grundsätzlich darf der Mieter bei Geruchsbelästigung nicht gleich die Miete mindern. Nachdem Sie den Gestank bereits beim Vermieter als Mangel gemeldet haben, erstellen sie ihm jetzt am besten eine Mängelanzeige, in der Sie den Gestank beschreiben. Setzen Sie ihm eine Frist, bis wann dieser Gestank beseitigt sein soll.

Wenden Sie sich für eine rechtssichere Beratung allerdings an einen Fachanwalt oder einen Mieterbund, denn wir können und dürfen keine Rechtsberatung leisten.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Kaveh am 23.09.2020 20:13

Ich miete eine Wohnung, aber wegen Corona trugen ich und der Vermieter, der Vormieter und die anderen Besucher eine Maske. Als ich in die Wohnung einzog, stellte ich fest, dass jeder Teil davon nach Zigarette riecht und die Wohnung nicht gereinigt wurde. Sie können überall Haare finden. Ich habe die Wohnung gereinigt, aber es kam ein schlimmeres Problem. Das Bad riecht sehr schlecht. es scheint, dass der Geruch von den Rohren kommt und es von abwasser ist. Ich habe es die Vermieterin bereits zweimal per E-Mail und Nachricht in WhatsApp mitgeteilt, aber sie hat mir nicht geantwortet. was soll ich machen?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 24.09.2020 08:19

Hallo Kaveh,

aus der Ferne können wir Ihnen schlecht sagen, was sie tun sollten. Aber wir können Ihnen ihre Rechte kurz erläutern.

Grundsätzlich ist der Vermieter verpflichtet, die Mietsache - die Wohnung - instand zuhalten. Eine defekte Abwasserleitung müssen sie deswegen dem Vermieter sofort in Form einer "Mängelanzeige" mitteilen, damit er zeitnah eine Reparatur durchführen lassen kann. Für diese muss er dann auch aufkommen.

Geschieht dies nicht, und der Geruch ist so enorm, dass sie sich massiv davon belästigt fühlen, haben Sie auch die Möglichkeit, eine Mietminderung durchzusetzen. Dafür sollten Sie einen Zeugen benennen können, der den Geruch schriftlich bestätigt.

Dazu gibt es bereits verschiedene Urteile: Das Landgericht Berlin bestätigte beispielsweise in einem Urteil vom 1.3.2018 (Az.: 67 S 342/17) eine Mietminderung der Gesamtmiete um 10 Prozent für den gesamten Zeitraum des bestehenden Mangels. Indem Fall waren es sogar 11 Monate.

Bevor sie es aber überstürzen sollten Sie die Miete unter "Vorbehalt zahlen", und zunächst die von Ihnen genannten Frist in der Mängelanzeige abwarten.

Beste Grüße

Ella am 15.09.2020 01:35

Hallo!

Die Nachbarin unter mir benutzt sehr exzessiv Bodyspray, womit sie gegen 5:30Uhr in der Früh anfangt, meistens wache ich dann leider schon davon auf, weil mir auch kurz darauf so übel wird von dem Geruch, dass ich das Fenster schließen muss. Dieser Geruch schleicht sich leider durch jeden Tag, sobald ich mein Schlaf- oder Wohnzimmer-Fenster öffne zieht der Bodyspraygeruch in meine Wohnung und ich muss meine Fenster wieder schließen. Frische Luft bekomme ich daher selten in meine Wohnung. Auch zieht dieser Geruch durch ihre geschlossene Wohnungstür, sodass das gesamte Treppenhaus nach dem Bodyspray riecht. Auf eine freundliche Anmerkung diesbezüglich, reagierte meine Nachbarin nicht und auch mein Vermieter hat sich noch nicht auf die Mängelanzeige gemeldet.

Dies ist nun wahrlich nicht die „klassische Art“ von Geruchsbelästigung, daher meine Frage: Ist eine Geruchsbelästigung durch übermäßige Bodyspray-/Parfumnutzung auch ein Grund für eine Mietminderung?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 16.09.2020 08:11

Hallo Ella,

von welcher Art der störende Geruch ist, ist an sich nicht von Bedeutung. Wichtig ist, dass die Grenze des Zumutbaren überschritten wird. Inwieweit das bei Ihrem Fall zutrifft, können wie nicht beurteilen. Sie sollten sich diesbezüglich von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein rechtlich beraten lassen.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Nervenbündel am 30.07.2020 17:53

Seit etwa zwei Wochen hat eine neue Gastronomie bei uns im Erdgeschoss eines Wohngeschäftshauses geöffnet. Die Betreiber entsorgen ihren Müll im Müllraum im Keller. Kurze Zeit quollen die Hausmülltonnen bereits am Abfuhrtag über, bis wir interveniert haben. Besser wurde es nicht, eine Tonne für Gastromüll gibt es auch nicht. Stattdessen wird der Abfall in Plastiksäcken in den Müllraum geworfen. Flüssigkeiten laufen aus, es stinkt und klebt. Auch ist die Tür zum Müllraum eigentlich immer geöffnet, wenn man mal die Wohnung verlässt oder heimkommt. Mittlerweile hat sich ein bestialischer Verwesungsgestank, wie auf der Müllkippe im Treppenhaus breitgemacht, der auch in unseren Wohnungsflur zieht. Fliegen bevölkern den Flur zuhauf. Als Sahnehäubchen wird auch die Tür zu den Abstellräumen stets offen gelassen, sodass der Versicherungsschutz bei eventuellen Diebstählen erlischt. Der Vermieter wurde gestern informiert, meldet sich aber nicht zurück.

Was tun?

auf Kommentar antworten

Sebastian am 04.08.2020 13:07

Wenn Sie diese Seite aufmerksam lesen, dann finden Sie die Antwort weiter unten:

1. Dem Vermieter auf den Mangel aufmerksam machen und darum bitten, den Mangel zu beseitigen. Dabei eine Frist setzen, da er ansonsten nicht weiter auf Ihre Briefe reagiert.

Ich zitiere hier folgende Zeilen:

"Einen Überblick, wie Sie genau bei Mängelanzeige und Mietminderung vorgehen können, finden Sie (Die Angabe einer Webadresse ist nicht möglich, daher weiter unten schauen).

Parallel dazu einen Anwalt nehmen/Verbindung mit dem Mieterschutzbund aufnehmen. Aus Erfahrung heraus muss ich aber mitteilen, dass es da qualitätiv riesige Unterschiede geben kann. Die Fehlberatung des Mieterschutzbundes Halle zum Beispiel hat bei mir einen Schaden von 6.000€ verursacht. Leider war ich damals noch so unbedarft, nicht alles schriftlich anzufordern. Mieterschutzbund Berlin dagegen ist deutlich besser. Sämtliche Beratung daher immer schriftlich: Briefe per Einschreiben oder per Email handhaben (Allerdings sind Email momentan noch umstritten, google hilft weiter). Telefonische Beratung nur, wenn Zeugen dabei sind. Aufnahmen/Mitschnitte sind aus "Datenschutzgründen" nicht zugelassen.

Ab dem Zeitpunkt der Anzeige der Mängel ist eine Mietsminderung/Rückhaltung der Miete zulässig. Ab hier wirds aber hässlich, weshalb ich Ihnen dann wirklich einen Anwalt nahelege.

Martina K. am 21.07.2020 19:38

Hallo - wir haben ein großes Geruchsproblem. Ein vier Parteien Miethaus, jede Ebene wird von einer Familie bewohnt.

Die Parterrewohnung (100qm) wird von zwei jg. Männern bewohnt, die zeitgleich bis zu fünf Hunde beherbergen, obwohl der Mietvertrag nur zwei ausweist. Der Dauerarbeitslose Mann schläft tagsüber, die Hunde sind wie auch immer ruhig gestellt und kommen nur selten eine kurze Runde raus. Manchmal werden die Tiere vom Balkon an der Strippe in den Mietergarten zur Notdurft geschickt. Urin wird oft im Treppenhaus verloren. Es riecht erbärmlich wenn sich Fenster oder die Wohnungstür öffnen. Wir halten dann im Treppenhaus die Luft an und müssen alle Fenster schließen. Dazu wird oft und oft sehr spät frittiert, was zusätzlich zu extremen Geruchsbelastungen führt. Manchmal werde ich bei geöffnetem Fenster nachts von diesem Gestank, einer Mischung aus Tierhaltung und Fritteuse, wach. Das zieht dann nicht ab, weil die Fenster geschlossen und nicht geöffnet werden können. Das ist eine endlose Belastung. Den Balkon können wir nur nutzen, wenn mal eine Geruchslücke ist, ebenso die Fenster. Das Thema ist bekannt, Freunde, Hauswart und Familie erleben es oft mit. Es mindert ganz stark das Wohlgefühl. Die beiden weiteren Mietparteien, zwei alleinstehende Damen, sind nicht so in Mitleidenschaft gezogen. Eine Mieterin leidet seit vielen Jahren an Geruchsverlust, die andere bewohnt die Dachwohnung ohne Balkon und bekommt den Gestank nur im Treppenhaus mit.

Wir sind ratlos, was können wir tun?

Martina

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 23.07.2020 15:19

Hallo Martina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie können Ihren Vermieter auf die Geruchsbelästigung hinweisen, indem Sie ihm eine Mängelanzeige schreiben und auffordern, diese zu beenden. Zudem können Sie, wenn Sie durch Gestank auf unzumutbare Weise in Ihrer Wohnung einschränkt werden, unter Umständen die Miete mindern oder einbehalten. Das gilt insbesondere dann, wenn der Gestank stark, häufig und langandauernd auftritt, wie es bei Ihnen ja der Fall zu sein scheint.

Einen Überblick, wie Sie genau bei Mängelanzeige und Mietminderung vorgehen können, finden Sie hier: https://ratgeber.immowelt.de/a/maengelanzeige-maengel-richtig-anmahnen.html

Bitte verstehen Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie diese benötigen, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Fachanwalt für Mietrecht oder einen Mieterverein zu wenden.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Gillmann am 18.06.2020 14:55

Hallo! In der Wohnung unter mir wurde die Leiche des Mieters gefunden. Das Problem ist das die Fenster der Wohnung offen stehen und der schreckliche Leichengeruch sich in meiner Wohnung welche sich genau oben drüber befindet,festgesetzt hat. Seit einer Woche kann ich nicht lüften,und die Luft in meiner Wohnung wird immer schlimmer,da ich selbst wegen des Geruchs von Verwesung ,kein Fenster öffnen kann. Auch ist alles voller schwarzer fliegen auf meiner Dachterasse. Die Hausverwaltung sagt, sie kann nichts machen,da die Wohnung von der Polizei noch nicht freigegeben ist. Habe ich ein Recht auf Mietminderung auch rückwirkend ? Die Hausverwaltung meint nein. Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Gina am 15.06.2020 11:47

Hallo,in unserem Haus wohnen sehr viele alte Mieter da die Wohnungen altersgerecht sind,der Pflegedienst im Nachbarhaus ansässig ist und wir einen Fahrstuhl haben.Als ich einzog wohnten z.B. auch junge Leute mit Kind in dem Haus.Ich konnte also nicht davon ausgehen,dass ich mit Geruchsbelästigung durch Exkemente rechnen muss.Seit zwei Jahren ertrage ich den Gestank der durch den Lift von Paterre bis in den 2.Stock zieht.Nun habe ich den Vermieter informiert und darum gebeten den Tisch und die Stühle im Flur im Eingangsbereich zu entfernen,da dort die alten Ladys immer zum Schwatzen sitzen und der Gestank von dort ausgeht.Die Antwort des Vermieters:Ich solle noch andere Bewohner finden die das stört, denn ich bin die Einzige.Ich bin wohl die Jehnige die noch ihre Sinne beisammen hat wie hören,sehen und riechen.Die Anderen riechen das nicht mehr,oder sind geruchsblind oder benutzen nur noch den Hintereingang.Müssen meine Gäste und ich diesen fürchterlichen Gestank im Flur weiterhin hinnehmen.Für Lösungsvorschläge wäre ich dankbar.

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 22.06.2020 08:41

Hallo Gina,

Geruchsbelästigung aufgrund von mangelnder Hygiene kann ein Grund zur Mietminderung sein. Jedoch seien die Gerichte mit der Höhe der Mietminderung sehr zurückhaltend. Wenn sich die anderen Mieter jedoch nicht gestört fühlen, kann es sein, dass auch Sie die für Sie unangenehmen Gerüche akzeptieren müssen. Führen Sie ein Gespräch mit dem Vermieter, vielleicht finden Sie gemeinsam eine Lösung.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Olivo am 08.06.2020 13:36

Guten Tag, wir wohnen im 1. OG, Neubau (Baujahr 2018), der Müllraum (von Außen zugänglich, keine Luftfilter, Gittertür) befindet sich direkt unter unserer Wohnung. Bei Temperaturen über 10/15 Grad kommt es, je nach dem wie der Wind steht oder überhaupt Wind weht, regelmäßig zu Müllgeruch, der deutlich auf dem Balkon wahrnehmbar istl. Wird es noch wärmer, ist der Balkon wegen des Gestanks nicht wirklich nutzbar. Lüften ist dann auch nicht mehr möglich, da der Gestank auch in die Wohnung zieht. Was kann ich tun (Abstellen des Mangels durch Vermieter/Mietminderung)?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 09.06.2020 09:38

Hallo Olivo,

sofern eine Beeinträchtigung nicht nur unerheblich ist, kann ein Mangel vorliegen, den der Vermieter beseitigen muss, bzw. bei dem eine Mietminderung mölglich wäre.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Kumpel am 23.05.2020 14:46

Meine Nachbarin, sie ist auch gleichzeitig unsere Hausmeisterin hier im Haus, besprüht ihre Blumen, die sie für sich eingepflanzt hat, vor meinem Fenster alle zwei Tage mit Knoblauch Jauche. Ich wohne in einer Keller Wohnung und die Blumen u. Rosen stehen genau vor meinem Fenster. Jetzt will sie noch mehr Rosen vor dem Fenster pflanzen. Sie will es auch nicht unterlassen. Ich muss die Fenster schliessen, weil dieser Geruch unerträglich ist. Vorallem jetzt im Sommer und bei der Hitze. Kann ich diesen Gestank als Mietminderung geltend machen? Danke schonmal im vorraus.

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 25.05.2020 12:06

Hallo Kumpel,

aus unserer Sicht müssen Sie das nicht hinnehmen. Sofern die Beeinträchtigung nicht nur unerheblich ist, kann dies u.U. auch eine Mietminderung rechtfertigen. Um das Problem zu lösen, sollten Sie sich aber nicht an die anscheinend uneinsichtige Hausmeisterin, sondern direkt an den Vermieter, bzw. Verwalter wenden, der dann der Hausmeisterin untersagen kann, Ihre Wohnung zuzustinken.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Brieffreund am 17.05.2020 18:18

Mein Trinkwasser roch nach Einbau einer Entkalkungsanlage stark modrig, war 9 Monate lang ungenießbar. Stellt das einen Mangel dar, der vom Vermieter behoben werden muss?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 18.05.2020 11:27

Hallo Brieffreund,

ja, das kann, wenn es die Erheblichkeitsgrenze überschreitet, ein Mangel sein, den der Vermieter beseitigen muss. Sie hätten dies ihm allerdings am besten schon gleich nach Auftreten mitteilen sollen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Pius am 08.04.2020 10:54

Wir haben folgendes Problem :

Wir leben in einer großen Dachgeschosswohnung in eine Art WG mit insgesamt 4 Menschen auf 120 qm . Jeder hat sein eigenes Zimmer und Badezimmer/ Küche und WC wird gemeinsam genutzt. Nun haben wir einen Mieter dabei, der wohl nur noch eine Niere hat und sein Urin wird in einem Katheter in einen Beutel umgeleitet . Dieser Mensch hält diese Angelegenheit aber absolut nicht sauber , sodass JEDEN Tag, wenn er gegen Mittag seinen Urin ausleert ein sehr sehr extremer Geruch entsteht und sich im gesamten Hausflur verbreitet . Er sprüht gelegentlich Deo Spray, aber das bringt lediglich für ein paar Minuten etwas . Der Geruch ist sehr extrem und im Sommer ist das ganze kaum auszuhalten . Grund dafür besteht darin , das er allgemein ein sehr dreckiger Mensch ist und sein Zimmer ebenfalls sehr stark riecht . Auch geht dieser Mensch nicht duschen oder sonstiges und wenn er durch den Flur geht , folgt ihm eine „Duftwolke“ die sehr extrem ist. Die Vermieterin wohn eine Etage darunter und denkt nicht daran ihn zu kündigen, weil sie diesem Geruch nicht ausgesetzt ist und nur an die Miete denkt . Wir haben uns mehrere Male beschwert, aber ohne Erfolg . Was können wir tun ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.04.2020 12:22

Hallo Pius,

hier stellt sich zunächst die Frage, in welcher Konstellation der Mietvertrag gestaltet ist: Handelt es sich um einen Hauptmieter und mehrere Untermieter oder wurde mit allen Mietern gemeinsam ein Vertag abgeschlossen? In der Haupot-/Untermieterkonstellation wäre es Sache des Hauptmieters, sich um das Fehlverhalten des Untermieters zu kümmern, da der Hauptmieter rechtlich die Stellung des Vermieters (an die Untermieter) ist. Wenn allerdings alle Mieter den Mietvertrag unterschrieben haben, dürften ebenfalls wohl keine Ansprüche gegen/an den Vermieter bestehen, denn wenn alle Mieter im Vertrag stehen, haften diese gesamtschuldnerisch. Und das bedeutet, das eben kein Mangel vorliegt, sondern dass die gesamtschuldnerisch haftende Mietergemeinschaft diesen verursacht (auch wenn es nur eine Person ist). Zudem müsste das Ausmaß der Müffelei durch den Mieter schon gewaltig sein, damit eine schwerwiegende Pflichtverletzung vorliegt, die eine Kündigung rechtfertigt. Bei einem gesamtschulderischen Mietvertrag ergäbe sich in dieser Konstellation jedoch folgendes Problem: Es kann nicht einzelnen Mietern gekündigt werden, sondern nur allen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Pius am 08.04.2020 15:44

Die Wohnung wird von der Vermieterin so vermietet das jede einzelne Person 1 Zimmer angemietet hat . Es besteht somit keine Bedarfsgemeinschaft . Wir , die anderen 3 Mieter haben ein großes Problem mit dem Jenigen, der so heftig riecht, sodass auch schon lautstark gestritten wurde . Nun wollen wir, die 3 Mieter wissen , ob wir die Miete reduzieren können oder gar mit Kündigung drohen können, falls der Jenige der so heftig riecht nichts an seinem Leben ändert. Wir müssen tagtäglich unter diesem Gestank leiden und wissen nicht mehr weiter ....


Pius am 08.04.2020 15:45

Jeder einzelne Mieter hat einen eigenen Mietvertrag für sein Zimmer und der Mitbenutzung der anderen Räume .


Immowelt-Redaktion am 09.04.2020 08:43

Hallo Pius,

hier handelt es sich also um die eher seltene (weil oft für Mieter und Vermieter nachteilige) Konstellation, dass die WG-Zimmer einzeln vermietet wurden. Grundätzlich wäre dann eine Mietminderung möglich, wenn ein Einzelmieter einen Zustand verursacht, den man im mietrechtlichen Sinne als Mangel bezeichnen kann. Im konkreten Fall könnte es allerdings schwierig werden, etwaige Ansprüche durchzusetzen. Eine Mietminderung ist nur dann möglich, wenn ein Mangel objektiv erheblich ist. Subjektiv und auch nachvollziehbar ist, dass die mangelhafte Körperhygiene des Mitmieters lästig ist; allerdings haben wir noch nie von einem Urteil gehört, das Mietern eine Mietminderung wegen mangelnder Körperhygiene eines Hausbewohners zuspricht. Natürlich kann es sein, dass die Beeinträchtigungen ein so hohes Maß erreichen, dass sie nicht hinnehmbar erscheinen; allerdings dürfte es hier schwierig sein, dies zu belegen in der Hinsicht, dass es auch Gerichten nachvollziehbar erscheint, dass hier ein Mangel vorliegt. Jenseits juristischer Erwägungen würden wir raten, hier auf der zwischenmenschlichen Ebene allen Beteiligten (Vermieter, Stinkermieter) mit Nachdruck die sich aus der Situation ergebende Belastung darzulegen, um zu einer Besserung zu gelangen. Wenn das nichts hilft, dürfte es ratsam sein, sämtliche Vorkommnisse genau zu dokumentieren, um bei einer etwaigen juristischen Auseinandersetzung nicht in Beweisnot zu kommen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Reni am 04.04.2020 13:37

Seit Juni 2019, räuchert die Mieterin, unter mir, mit starken Rauspray, in allen Räumen, rund um die Uhr. Es kommt bei mir stark durch durch die Wände und ich habe Asthma, bin 70 Jahre und erhebliche gesundheitliche Probleme. Es stinkt auch zu ihrer Vorsaltüre raus. GGG sagt, sie darf das. Ich weiss nicht wohin. Schlafe ab heut im Auto. Wieviel darf ich Miete kürzen? Ende Juli zieh ich aus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.04.2020 11:20

Hallo Reni,

Geruchsbelästigungen können, auch wenn sie von einem anderen Mitmieter verursacht wurden, ein Grund für eine Mietminderung sein. Die höhe der möglichen Minderung lässt sich pauschal nicht beurteilen, da es hier darauf ankommt, wie schwerwiegend die Beeinträchtigung ist. Im Zweifel sollten Sie vor Ort einen Mieterverein oder Fachanwalt für Mietrecht mit der Vertretung Ihrer Interessen beauftragen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Panda am 23.01.2020 11:36

Panda 23.01.2020

Liebes Immowelt-Team,

Im Rahmen einer Modernisierung wurde in unserer Toilette mit Bad, ohne Fenster das Lüftungsgitter mit zwei Zugbändern zum Öffnen und Schließen am Lüftungsschacht entfernt und von Elektrikern eine Lüftung eingesetzt, die nur bei Feuchtigkeit die Lüftungsschlitze frei gibt. Es soll laut Vermieter eine energetische Maßnahme sein, damit keine Wärme entweicht. Nun ist mir aber aufgefallen, dass die Lüftungsschlitze bei Gestank bzw. abgeschlossenem „Großen Geschäft“ geschlossen bleiben und so für Geruchsbelästigung in der Wohnung sorgen, zumal die Toilettentür unten Lüftungsschlitze hat. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Mit freundlichen Grüßen

Panda

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Immowelt-Redaktion am 24.01.2020 12:06

Hallo Panda,

zwar ist es grundsätzlich zu begrüßen, wenn der Vermieter Maßnahmen zur Energieeinsparung unternimmt. Wenn sich dadurch allerdings eine Verschlechterung der Mietsache ergibt, muss der Mieter dies nicht unbedingt hinnehmen, bei nicht unerheblichen Einschränkungen/Mängeln ist ggf. sogar eine Mietminerung und ein Beseitigungsanspruch gegeben. Allerdings kommt es freilich auch auf das Ausmaß der EInschränkung an, so dass wir dies aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Am sinnvollsten dürfte es sein, dem Vermieter das Problem zunächst (schriftlich) zu schildern, vielleicht gibt es ja eine unkomplizierte Möglichkeit, dies zu beseitigen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

detlefsworld am 24.11.2019 14:03

Hallo! Wir wohnen seid 1998 in einem MFH 1996 ist dieses Haus eröffnet worden und seid über 20 Jahren ist bei uns die Lüftung weder gereinigt noch gewartet worden Seid über 20 Jahren haben wie die selben Filter in Küche und Bad. Das Bad müssen wir fast jeden Tag richtig reinigen weil das Bad immer schnell verstaubt ist und in der Küche kann man 2 mal in der Woche riechen was so woanders gekocht wird. Wir haben schon ein paar mal angeschrieben und von den Filtern Fotos geschickt, aber leider ist nichts passiert. Was kann man tun.

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Immowelt-Redaktion am 25.11.2019 10:49

Hallo detlefsworld,

soweit es sich um mitvermietetets Inventar handelt, ist der Vermieter zur Erhaltung/Wartung verpflichtet. Sofern es sich also um einen Mangel handelt, kann der Mieter, so der Vermieter sich beharrlich weigert, diesen zu beheben, diesen im Rahmen einer Ersatzvornahme auf Kosten des Vermieters beheben (lassen). Ob es sich in Ihrem konkreten Fall allerdings um einen solchen Mietmangel handelt, können wir aus der Ferne nicht abschließend beurteilen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

MW am 10.10.2019 19:44

Guten Tag,

seit August `19 wohne ich zur Untermiete in einem 1 Zimmer Apartment (circa 30qm). In den ersten Wochen fiel mir, nach Abwesenheit von 24h bzw. oder nach einem normallangen Arbeitstag, ein leicht feuchter - modrig warmer Geruch in der Wohnung auf. Stoßlüften brachte bis jetzt immer eine kurzfristige Besserung. Auch Besuchern fällt der Geruch beim Betreten der Wohnung ebenfalls sofort auf.

Der Geruch kommt meines Erachtens von den Wänden als auch von den Abflussrohren in der Küche. Öffnet man die Küchentüre unter dem eingebauten Spülbecken kommt einem ein undefinerbarer Geruch entgegen, der auch zu den anderen Schränken durchdringt (hier ist das Lagern von Lebensmitteln nicht möglich da sie nach einiger Zeit diesen Geruch annehmen).

In der Hoffnung, dass die bevorstehende Heizperiode Besserung bringt, habe ich mich leider getäuscht. Im Gegenteil, der Geruch wird für mich immer unerträglicher. Nächte verbringe ich dort mittlerweile sehr ungern.

Nun bin ich mir nicht sicher ob ich erstmal selbst Maßnahmen dagegen einsetzen soll (z.B. Entfeuchter) oder ob ich direkt den Hauptmieter oder sogar den Eigentümer der Wohnung einbeziehe. Außerdem würde mich interessieren, ob man in so einem Falle eine fristlose Kündigung in Betracht ziehen könnte.

Vielen Dank im Voraus.

Herzliche Grüße.

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Immowelt-Redaktion am 11.10.2019 10:35

Hallo MW,

wenn der Hauptmieter der Vermieter eines Untermieters ist, ist dieser auch die Person, der der Mangel gemeldet werden muss. Natürlich muss der Hauptmieter dann dem Vermieter Bescheid geben. Sie sollten das auch zügig tun, denn so wie Sie es schildern, könnte es sich um einen Feuchtigkeits-/Leitungsschaden handeln, der durch Zuwarten eher schlimmer wird. Demzufolge müssen solche Schäden zügig dem Vermieter gemeldet werden, damit dieser überhaupt die Möglichkeit hat, etwas dagegen zu tun.

Eine fristlose Kündigung ist bei schwerwiegenden Mängeln in vielen Fällen zwar grundsätzlich möglich, wie es sich bei Ihnen verhält, können wir aber aus der Ferne nicht abschließend beurteilen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

FEM am 05.10.2019 14:55

Guten Tag,

im Erdgeschoss hat ein Restaurant eröffnet, welches aus der Küche eine Tür in den Hausflur besitzt. Diese wird oft offen gehalten. Die Geruchsbelästigung im Hausflur ist enorm und auch sehr unangenehm. Ist man im Recht, wenn man sich darüber beschwert, oder hat man keine Möglichkeiten, weil die größte Belästigung nicht in der Wohnung, sondern im Hausflur besteht?

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Immowelt-Redaktion am 07.10.2019 10:03

Hallo FEM,

wenn Sie die Wohnung in dem Wissen gemietet haben, dass eine Gaststätte im Erdgeschoss ist, haben Sie sich im Prinzip damit einverstanden erklärt, dass durch den Betrieb der Gaststätte gewisse übliche Beeinträchtigungen einhergehen können. Die Frage ist nun, ob die von Ihnen geschilderte Geruchsbelästigung noch innerhalb des Erwartbaren ist und ob die Beeinträchtigung schwerwiegend ist. Das hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab und kann von uns aus der Ferne nicht abschließend geklärt werden.

Vielleicht hilft aber auch schon ein nettes Gespräch mit dem Betreiber der Gaststätte, verbunden mit der Bitte, die Türe möglichst geschlossen zu halten.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

michelle_maerz am 02.10.2019 08:37

Guten Tag,

wir wohnen seit einem Jahr in unserer Wohnung. Schon recht früh (nach ca. 4 monaten) fing das Bad an zu stinken. Ein knoblauchartiger, total unangenehmer Geruch, so dass der Duschgang schon eine Überwindung ist. Die Intensität varriert von Tag zu Tag, ist aber immer da. Wir haben alles gereinigt und der Geruch blieb. Vor etwa 5 Monaten meldeten wir den Geruch und die Vermietung gab das Problem weiter, da sie es gerne geklärt haben wollte. Wir meldeten seitdem das Problem ca. 5 mal aufs Neue und bis jetzt hat keiner was gemacht. Wir denken es kommt durch den Lüftungsschach, wissen es aber nicht. Fenster hat das Bad keine und die Lüftung kann man nicht abschalten. Was kann ich tun?

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Immowelt-Redaktion am 02.10.2019 12:32

Hallo michelle_maerz und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Sie sollten Ihrem Vermieter den Mangel nochmals schriftlich melden und darin eine angemessene Frist zu Behebung setzen. Passiert dann immer noch nichts, haben Sie die Möglichkeit, ihre Miete zu mindern. Dies sollten Sie aber keinesfalls ohne eine rechtliche Beratung von einem Fachanwalt oder einer Mieterschutzvereinigung wie dem Deutschen Mieterbund tun. Denn ist die Mietminderung nicht gerechtfertigt oder zu hoch angesetzt, geraten Sie in Mietrückstand und das kann schlimmstenfalls die Kündigung nach sich ziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

HeinzSenpai am 19.08.2019 08:58

Hallo liebes Immowelt Team,

Ich wohne seit knapp einem Jahr in einer Erdgeschosswohnung und hatte vor einem Monat ein Wespennest im Rollokasten. Eine Firma hat Gift gesprüht und die Wespen getötet, aber das Nest im Anschluss nicht entsorgt da sie durch die Bauart nicht an den Rollokasten rankommen. Das Nest, die Toten Wespen, das Gift und die Larven der Wespen verbreiten ein widerlichen Gestank. Wir können weder lüften noch das Rollo hoch machen. Die Hausverwaltung stellt sich leider quer und sagt wir sollen warten und das beobachten aber es wird keine Besserung eintreten. Die Firma die die Wespen getötet hat ist bereit das Nest zu entfernen wenn jemand kommt und den Rollokasten öffnet. Aber wie gesagt die Hausverwaltung kümmert sich nicht darum. Was kann ich tun?

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Immowelt-Redaktion am 19.08.2019 11:45

Hallo HeinzSenpai,

grundsätzlich haben Sie das Recht, dass Ihnen die Wohnung in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand überlassen und zu erhalten wird. Wir können aus der Ferne zwar nicht beurteilen, wie schwerwiegend der Mangel ist, grundsätzlich können Sie aber bei nicht nur unerheblichen Mängeln die Miete mindern und die Beseitigung des Mangels verlangen. Am besten, Sie wenden sich vor Ort an einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

ventoso am 31.07.2019 20:33

Hallo liebes Immowelt Team,

mein Nachbar der unter mir wohnt, hat seit geraumer Zeit Möbelstücke gekauft, so nehme ich an, die richtig stinken. Wenn mein Nachbar die Fenster aufmacht, riecht es bis in unsere Wohnung hinein und auf dem Balkon gemütlich sitzen, geht auch nicht mehr. Was kann ich tun?

Besten Dank im Voraus.

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Immowelt-Redaktion am 01.08.2019 08:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zunächst wäre es natürlich sinnvoll, mit dem betroffenen Nachbarn zu sprechen und die Ursache für die Gerüche ausfindig zu machen. Eventuell lässt sich so ja Abhilfe schaffen. Hilft das nichts, rechtfertigen unangenehme Gerüche unter Umständen eine Mietminderung. Wir können aus der Ferne jedoch nicht abschließend beurteilen, ob das auch bei Ihnen möglich ist. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Daniel 123 am 18.07.2019 15:32

Hallo,ich Wohne seit ca.4 Jahren in einer Kellerwohnung mit meinem Sohn.Neben dem Eingang zu meiner Wohnung ist die Tür zum Heizungsraum und einem dort befindlichen Quadratischem etwa 2 Meter tiefen Loch wo das Rohr von meiner Wohnung raus kommt um dann normalerweise mit einer Pumpe das Wasser und Spülung der Toilette nach oben zu Pumpen.Am Anfang war diese öfters kaputt und nach einer bis zwei Wochen wieder eingebaut.Das heisst der Vermieter hat das in die Grube laufen lassen und dann mit einer handelsüblichen Gartenpumpe abgepumpt also das was mit weg geht.Jetzt mittlerweile ist die Pumpe schon seit Dezember kaputt und trotz anschreiben er keine mehr einbaut mir aber schreibt das er es macht.Der Hausflur stinkt meine Wohnung stinkt aber er macht nix.Er sagt er riecht nichts.Jetzt habe ich eine neue Wohnung gefunden und ziehe gerne für den 01.09 aus.Ich weiß das ich 3 Monate Kündigungsfrist habe,aber ich halte den Gestank nicht aus und weiss auch nicht wie gesundheitsschädlich es ist.Habe ich eine Chance da zum 01.09 rauszukommen.Danke für die Hilfe.

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Immowelt-Redaktion am 19.07.2019 08:39

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine fristlose Kündigung kommt nur dann in Frage, wenn die Fortsetzung des Mietverhältnisses absolut unzumutbar ist. Das kann prinzipiell auch bei permanentem, stark unangenehmem Geruch der Fall sein. Es kommt dabei aber auf das Ausmaß an und im Streitfall dürfte sich vor allem die Beweisfrage stellen. Bevor Sie fristlos kündigen, würden wir Ihnen daher auf jeden Fall eine rechtliche Beratung empfehlen, beispielsweise durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Morik am 17.07.2019 14:51

Ich und meine Freundin wohnen seit ca. 2 Jahren in einer DG-Wohnung.

Der Vormieter hatte Katzen, welche auf dem Dachboden auf den Teppich uriniert haben.

Unser Vermieter sagte schon bei Einzug, dass er diesen Mangel schnellstmöglich beseitigt.

Nun haben wir Ihn in den letzten 2 Jahren mehrfach darauf angesprochen, immer wieder dieselbe Antwort: er kümmert sich.

Gerade wenn es draußen warm ist, drückt der Uringestank in die ganze Wohnung, was äußerst unangenehm ist. Zwar ist nun seit Einzug schon eine lange Zeit vergangen, da wir so gutmütig waren und unserem Vermieter vertraut haben, bezüglich der Mängelbeseitigung.

Kann ich in diesem Fall nun trotzdem noch eine Mietminderung um 10% für das laufende Jahr oder (rückwirkend) verlangen? Zeugen sind vorhanden, welche im Zweifel aussagen.

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Immowelt-Redaktion am 18.07.2019 08:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich ist auch eine rückwirkende Mietminderung unter Umständen möglich, wenn der Vermieter bereits von Anfang an von dem beschriebenen Mangel wusste. Aus der Ferne können wir aber leider nicht abschließend klären, ob das auch in Ihrem Fall so ist und auch nicht, in welcher Höhe Sie die Miete gegebenenfalls mindern können. Dies ist im Einzelfall auch abhängig von der Intensität und Dauer der Beeinträchtigung. Bitte haben Sie auch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bevor Sie die Miete mindern, empfehlen wir Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

martina-rentie am 21.06.2019 23:34

Die Mieter unter meinem Schlafzimmer, hat in Ihrem Schlafzimmer einen Wäschetrockner aufgestellt und tut jetzt öfters ihre Wäsche trocknen und lege dazu Lenortücher mit ein.

Die ganze Nacht kommt der Parfümgeruch dieser Tücher in meinen Schlafraum. Ist das erlaubt?

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Immowelt-Redaktion am 24.06.2019 09:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das können wir aus der Ferne leider nicht abschließend klären, im Einzelfall kommt es auf Dauer und Intensität des Geruchs an. Grundsätzlich hat ein Mieter aber durchaus das Recht, einen Trockner in seiner Wohnung zu betreiben. Sollten Gespräche mit dem fraglichen Nachbarn nicht weiterhelfen, empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Motte am 09.09.2018 18:46

Ich Kämpfe nicht nur mit dem Vermieter wegen dem Schimmelgestank,sondern auch mit dem Mieterverein. Das was der Mieterverein macht kann ich selbst. Die kopieren, hören zu, heften ab und das war's.Dazu brauche ich keinen Mieterverein .Ietminderung habe ich mir ohne Verein erkämpft

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Motte am 09.09.2018 18:40

Ich habe seit einem halben Jahr extremen Schimmelgestank in der Wohnung und knackende Geräuche in d. Kehrleisten.Der Vermieter glaubt mir nicht, streitet ab,ignoriert,droht.

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MeBe 0104 am 06.09.2018 11:52

Hallo Immowelt.de Team,

Meine Tochter,mein Hund und ich wohnen seit 5 Monaten in einer Wohnanlage mit knapp 90 Wohnungen. Vor zwei Tagen schrieb uns die Wohngesellschaft an und teilte uns in einem Rundschreiben mit, dass die Laubengänge ( also die äußeren Flure und die Treppen zu unser Wohnung bzw. vor unserer Haustür) zu "glatt" wären und dass diese abgeschliffen und neu beschichtet werden müssen. Seit einem Tag sind die Handwerker bei uns und flexen die ganzen Gänge auf und meißeln den Belag von den Treppen ab. Ein enormer Geräuschpegel. Wenn das alles wäre! Die Handwerker tragen eine Lasur auf, die fürchterlich nach Chemikalien bzw. Lösungsmitteln riecht. Wir können im Wohn/Essraum nicht mehr lüften und ich muss mit Hund und Kind aus der Wohnung "flüchten". Was können wir dagegen tun? Können wir die Miete mindern? Der Geruch wird wahrscheinlich noch Monate andauern!

Viele Grüße

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Immowelt-Redaktion am 06.09.2018 14:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

anhaltende Lärmbelästigung und üble Gerüche können in der Tat ein Grund für eine Mietminderung sein. Ob das auch in Ihrem Fall so ist, können wir aber abschließend aus der Ferne nicht beurteilen. Wir würden Ihnen daher raten, sich rechtlich vom örtlichen Mieterverein beraten zu lassen. Dieser kann die Situation möglicherweise auch direkt vor Ort beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jasmine am 26.08.2018 08:15

Hallo Immowelt.de Team,

ich habe fiesen Geruch in meiner Waschmaschiene. Diese wurde nun von mir mehrmals gereinigt, trotzdem geht der Geruch nicht weg.

Nachdem der Kundenservice meines Maschinenherstellers sich alles angeguckt hat, liegt der Fehler nicht an meiner Maschine (ist neu) sondern am Wasserzulauf, da hier eine Wasserspeichertank vermutet wird. Mein Vermieter äußert sich zu dieser Vermutung nicht und vertröstet mich mit einer Lösung Woche um Woche. Ich wasche seit Wochen außerhalb meine Kleidung. Was kann ich hier unternehmen um meinen Vermieter zu einer Lösung zu "zwingen"?

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Immowelt-Redaktion am 27.08.2018 11:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein solcher Mangel kann unter Umständen ein Grund für eine Mietminderung sein. Wir würden Ihnen allerdings nicht dazu raten, dies ohne verherige Rechtsberatung zu machen. Sollte der Vermieter weiterhin nichts tun, sollten Sie einen Mieterverein oder einen Fachanwalt konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Yolanda am 05.08.2018 13:58

Hallo immowelt.de Team,

vor dem Mietshaus wo ich wohne steht eine 660 l Biotone die seit mehrern Wochen sehr stinkt ( inzwischen auch Madenbefall etc .. ) ,

Die Geruchsbelästigung reicht zig Meter, teilweise auch in das 4 OG, wo ich mein Schlafzimmer habe. Die Hausverwaltung weigert sich diese Tonne reinigen zu lassen , mit der Begründung, dass es "nichts bringt" , da sie bei Wiederbefüllung wieder stinken wird...!

Die regionale Abfallwirtschaft reinigt die Biotonne auch nicht ( ist nicht vorgesehen, es heisst - es sei unwirtschaftlich ! )

Frage: welche Möglichkeiten habe ich a) die Verwaltung zu der Reinigung der Biotonne zu bewegen b) eine Mitminderung zu verlangen ?

c) Soll ich die Angelegenheit "im Alleingang" angehen oder empfehlen Sie eine "Sammelaktion" ?

Vielen Dank für Ihr Feedback

LG

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Immowelt-Redaktion am 06.08.2018 10:30

Hallo Yolanda und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei anhaltender Geruchsbelästigung kommt in der Tat eine Mietminderung in Betracht. Die sollten sie aber gerade nicht im Alleingang, sondern nur nach vorheriger Rechtsberatung durchführen. Wir würden Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein vor Ort oder direkt mit einem Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Günter am 23.07.2018 17:00

[Kommentar gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.]

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DennisNeu am 20.07.2018 22:04

Sehr geehrtes immowelt.de Team,

Wir wohnen in einem Haus mit 12 Partien auf 4 Etagen zur Miete.

Es sind alles Eigentumswohnungen, jedoch wird das Haus von einer Hausverwaltung betreut.

Seit mehreren Wochen riecht es in unserem Fahrstuhl unregelmäßig sehr stark nach Urin.

Da wir im 4. OG wohnen und meine Freundin hoch schwanger ist, können wir den Fahrstuhl leider nicht meiden.

Die Hausverwaltung Ist informiert, jedoch gehe ich aus Erfahrung davon aus, dass nichts passieren wird.

Wie können wir da am besten Vorgehen?

Lg Dennis

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Immowelt-Redaktion am 23.07.2018 09:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine solche Geruchsbelästigung kann unter Umständen eine Mietminderung rechtfertigen. Ob das in Ihrem Fall so ist, lässt sich aus der Ferne jedoch nicht abschließend beurteilen. Auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, würden wir Ihnen daher zum Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

groofy am 16.02.2018 12:46

Guten Tag,

interessanter Artikel, Danke dafür.

Ich habe in der Sache "Geruchsbelästigung" ebenfalls ein Problem: Ich lebe in einer Dachgeschosswohnung, wo ich in den Wintermonaten oft und in den Frühling- und Sommermonaten fast jedes Mal, in 99% der Fälle, beim Wasser betätigen in der Wohnung, also z.B. im Bad beim Waschbecken, bei geöffnetem Fenster, Kanalgase in der Wohnung habe.

Jeder kennt das, wenn z.B. die Toilette getauscht wird und das Abwasserrohr in diesem Moment frei liegt und der Gestank dann in die Wohnung kommt, genau diese Kanalgase sind die, die ich ständig in der Wohnung habe.

Erste Besichtigung und Recherchen haben ergeben, das der Mangel wahrscheinlich entweder von den Entlüftungsrohren kommt, die sich auf jedem Dach befinden und der Geruch somit bei geöffneten Fenstern in meine Wohnung zieht, oder durch die Dachrinnen, wenn das Abwasser von der Wohnung in die Kanalisation geht und dort auf das Regenwasser trifft.

Da die Kanalgase auch und gerade im Sommer sehr aktiv sind, vermute ich die Entlüftungsrohre. Dazu kommt, das im Sommer, bei den hohen Temperaturen, die Kanalgase noch extra beeinflusst.

Meine Frage ist ob der Vermieter hier verpflichtet ist, diesen Mangel zu beheben, oder ob ich das als Mieter, weil es eine Dachgeschosswohnung ist, so hinnehmen muss? Und habe ich hier Mietminderungsmöglichkeiten?

Danke für das Lesen!

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Immowelt-Redaktion am 16.02.2018 15:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ständige Kanalgerüche sind ein Mangel und diesen hat der Vermieter in der Regel zu beseitigen. Auch handelt es sich potenziell um einen Grund für eine Mietminderung. Abschließend beurteilen können wir das aus der Ferne jedoch nicht. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marie am 03.12.2017 14:47

Sehr geehrtes Immowelt-Team -

wir sind grade in eine Altbauwohnung gezogen und haben auch ein "Geruchsproblem", von dem wir uns sehr beeinträchtigt fühlen. Und gleichzeitig haben wir keine wirkliche Idee, woran es erstens liegen könnte und was wir zweitens dagegen unternehmen könnten: Wenn die Mieter unter uns kochen (immer mit sehr viel Knoblauch), riechen wir das bei uns in der Wohnung im Wohnzimmer/Esszimmer. Sonst nirgends. Nicht im Hausflur, nicht im Wohnungsflur, nicht in der Küche (obwohl die Küchen direkt übereinander liegen). Gestern beispielsweise haben wir die Wohnung weihnachtlich geschmückt, überall roch es nach frischem Tannengrün und den Abend haben wir dann in einem wirklich sehr (!!!) nach Knoblauch riechendem Wohn/Esszimmer verbracht. Das ist echt zum heulen. Zumal wir kein Knoblauch mögen :-(( Die Mieter unter uns sind meist nur Freitag-Sonntag zuhause - entsprechend haben wir das "Knoblauchvergnügen" auch nur am Wochenende. Hinsichtlich der Ursache haben wir eine Vermutung: der Kaminschacht des Hauses grenzt bei allen Wohnungen einerseits an die Küche (er liegt hinter einer tapezierten Wand) und andererseits an das Wohnzimmer - hier liegt er auch hinter einer tapezierten Wand. Bei uns im Wohnzimmer kann ich unterhalb der Decke ein Kaminrohr erkennen, das zutapeziert wurde. Ich vermute, dass da der Geruch herkommt. Und vielleicht der Kamin nicht abzieht oder undicht ist oder sonst was. Kann man da was machen? Falls ja, was könnten/sollten wir tun?

Vielen Dank schon jetzt für eure Mühe & herzliche Grüße

Marie

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Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 10:07

Hallo Marie und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ihre Vermutung, woher der Geruch kommen könnte, klingt zumindest schlüssig. Insofern hilft hier eventuell schon ein Gespräch mit dem Vermieter, der die fragliche Stelle abdichten lassen kann. Wenn der Essensgeruch einer darunterliegende Wohnung in die eigene Wohnung eindringt, spricht das doch stark für einen baulichen Mangel. Das Kochen selbst kann der Vermieter Ihren Nachbarn allerdings nicht verbieten, denn das gehört zur üblichen Benutzung der Wohnung, auch dann, wenn Ihre Nachbarn gerne viel Knoblauch verwenden.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir Ihre Situation vor Ort nicht genau kennen und keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall raten wir Ihnen daher zur Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Snippadeus am 26.10.2017 13:38

Hallo liebe Immowelt,

folgender Sachverhalt: Seit einem Jahr wohnen wir in einer Dachwohnung, im Erdgeschoss befindet sich ein Asiarestaurant und bisher roch es nur im Hausflur was für uns auch kein Problem darstellte da der Geruch nicht in die Wohnung drang.

Seut neuestem wurde aber aus der Küche des besagten Restaurant ein Geruchsabzug gelegt der jetzt genau 2 Meter neben unserem Wohnzimmerfenster endet und das Lüften unmöglich macht da der ganze Gestank direkt hineinzieht.

Ich habe bei unserer Vermietung schon einmal angefragt ob es denn zulässig sei das der Abzug genau auf Fensterhöhe endet, bekam aber nur ein "Ich notiere mir das" und sonst keine Reaktion.

Habe ich das Recht weiter dagegen vorzugehen oder haben wir einfach Pech gehabt?

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Immowelt-Redaktion am 27.10.2017 10:41

Hallo Snippadeus,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Im Allgemeinen gilt: Mängel der Mietsache, und dazu können auch Geruchsbelästigungen gehören, die über die Bagatellgrenze hinausgehen, müssen Mieter nicht hinnehmen. Wir raten Ihnen, das Problem schriftlich dem Vermieter mitzuteilen (Mängelanzeige) und diesen dazu aufzufordern, den Mangel zu beseitigen. Protokollieren Sie außerdem alles sorgfältig (wann, wie stark, wo...) Sollte der Vermieter nicht darauf reagieren, raten wir Ihnen, sich an den Mieterverein oder an einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Reverdin am 13.10.2017 16:39

Hallo liebe Immowelt, ich bin in eine Altbauwohnung gezogen. Seit die Heizperiode angefangen hat, riecht es in einem Zimmer stark nach Farbe. Der Vermieter sagt, ich muss neu tapezieren, wenn es mir zu doll riecht. Ich lüfte tagsüber mehrer Stunden . Vielen Dank für eure Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.10.2017 09:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn es stark riecht, ist es in der Tat Sache des Vermieters, den Geruch zu beseitigen. Gerade wenn es bei Beginn der Heizperiode beginnt zu riechen, liegt der Verdacht nahe, dass die Heizkörper nicht mit dem dafür vorgesehenen Heizkörperlack gestrichen worden ist. Aus der Ferne können wir Ihre Situation allerdings nur schwer beurteilen. Sollte Ihr Vermieter den Geruch nicht beseitigen wollen, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Koko am 06.09.2017 11:00

Sehr geehrte Damen und Herren, folgende Situation macht eine Entscheidung zur Mietminderung schwierig: In einem Mehrfamilienhaus ist eine Wohnung als Eigentumswohung verkauft worden. Aus dieser Wohnung geht ein übler Gestank hervor (Bewohner ist Messi), das Treppenhaus stinkt, zeitweise krabbeln Maden unter seiner Tür hindurch, Wäsche kann man nicht mehr im Keller trocknen. Die Wohnung unter dieser stinkt in zwei Räumen (hier wurde die Miete gemindert), das Gericht wurde bereits bemüht, die Auflagen wurden vom Mieter nicht erfüllt.

Bei Einzug in das Haus war die besagte Wohnung bereits als Eigentum verkauft worden, es stank aber noch nicht. Man kann also doch davon sprechen, dass die Nutzung der Räume (Treppenhaus und Keller) beeinträchtigt ist. Der Vermieter argumentiert, dass er nicht Eigentümer sei und nichts machen könne. Oder müsste vielleicht das Ordungsamt informiert werden wegen der Sorgfaltspflicht gegenüber den Gemeindemitgliedern, die allein nicht zurecht kommen?

Vielen Dank für Ihre Einschätzung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.09.2017 12:48

Hallo Koko und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung ist grundsätzlich auch dann möglich, wenn der Vermieter nichts für die eingeschränkte Nutzbarkeit der Mietsache kann. Gegen den störenden Eigentümer müsste am ehesten nicht das Ordnungsamt, sondern die Eigentümergemeinschaft vorgehen, im Zweifel mit einer Klage vor Gericht. Kommt der Eigentümer den gerichtlichen Auflagen nicht nach, bleibt der Eigentümergemeinschaft leider nur, das Gericht erneut zu bemühen.

Bitte betrachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tessa am 28.07.2017 17:25

Hallo,

Wir sind vor 3 Monaten in eine neue Wohnung gezogen. Dort standen bis dato die Mülltonnen in unserem mitgemieteten garten. Da wir einen Hund haben und auch der fliegen und geruchsbelästigung aus dem weg gehen wollen, haben wir die Tonnen, mit Einverständnis aller Mieter in den keller gestellt. Jetzt will die Eigentümerin das die Tonnen wieder rausgestellt werden. Was können wir tun?

Lg

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Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 09:06

Hallo Tessa und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es ist grundsätzlich zwar Sache des Mieters, wo er die gemeinschaftlichen Mülltonnen abstellen will. In einem mitvermieteten Garten sollten sie in der Regel aber nicht stehen, sondern auf der Gemeinschaftsfläche. Hier kommt es aber auch darauf an, was Mieter und Vermieter im Mietvertrag vereinbart haben. Um das besser beurteilen zu können, empfehlen wir Ihnen, den Vertrag einem Mieterverein vorzulegen und diesem die Sachlage zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

bonkee am 28.07.2017 14:00

Mein Nachbar zündet den ganzen Tag über Räucherstäbchen an um uns zu ärgern. Er schließt dabei seine Balkontür. Kann ich dagegen etwas unternehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.07.2017 14:57

Hallo Bonkee,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Sie sich durch den Geruch aus der Nachbarwohnung belästigt fühlen, sollten Sie zunächst versuchen, mit ihm zu reden. Falls das zu keinem Ergebnis führt, könnten Sie in einem nächsten Schritt mit dem Vermieter sprechen. Uns ist allerdings aktuell kein Urteil bekannt, bei dem sich ein Richter mit dem übermäßigen Abbrennen von Räucherstäbchen beschäftigt hätte.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SasJes am 06.06.2017 23:43

Hallöchen,

ich wohne seit Februar letzten Jahres in einem Appartement - ich habe in meinem Wohn- und Schlafraum eine 3 Fensterfront und in der Kochnische einen Lüftungsschacht. Im Bad habe ich zwei Lüftungsschächte und in der Ankleide auch einen.

Im Bad ist ein sowas von ekelerregender Geruch, dass ich manchmal würgend wieder den Raum verlasse. Dieser ist manchmal so stark, dass er durch geschlossener Tür in den Flur und weiter in den Schlafraum zieht. Nun habe ich einfach mal die Lüftungsschächte im Bad zu geklebt, weil es einfach nicht mehr auszuhalten war, prompt habe ich das Gefühl, dass es nun in der Ankleide stinkt. Das ist aber nicht Sinn der Sache und die kleinen Räume werden einfach nicht durchlüftet, die Luft steht jetzt quasi.

Dieser Geruch ist durchaus auch bei geöffneten Fenstern im Treppenhaus wahrnehmbar.

Er ist schwierig zu beschreiben, meine Gäste empfinden ihn aber auch als extrem belästigend, Duftsprays an Steckdose und zum selber sprühen kommen dagegen nicht wirklich an. Es ist eine Mischung aus altem abegstandenen Essensgestank, Rauch und irgendwie Muff.

Es ist unregelmäßig - nicht immer, aber nicht selten! Mal riech ich zwei Wochen gar nichts, dann wieder alle paar Tagen, in jedem Fall hab ich meistens den ganzen Tag was davon und krieg das Kotzen.

Ich gehe davon aus, dass meine Vermieterin das 0 interessiert, da sich da vermutlich nie jemand drüber beschwert hat, weil meine Wohnung auch vor mir nicht bewohnt war, sondern nur ein paar Stunden pro Tag als Yoga Raum genutzt wurde. Zudem kann sie mich nicht leiden.

Ich wollte vor Allem aus diesem Grund dem Mieterbund beitreten... Was kann ich sonst noch tun?

Liebe Grüße, Saskia

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Immowelt-Redaktion am 07.06.2017 08:59

Hallo SasJes,

eine Beratung beim Mieterverein ist sicher ein guter erster Schritt. Bei starkem Gestank ist unter Umständen eine Mietminderung möglich. Zu diesem Mittel sollten Sie allerdings wirklich erst nach einer Rechtsberatung greifen. Den Mangel sollten Sie dem Vermieter zudem schriftlich anzeigen und genau dokumentieren, wann Sie den Geruch in welchem Maß wahrnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angela am 05.06.2017 15:56

Hallo, ich wohne mit meinem Mann und 2 Kindern in einem Mehrfamilienhaus. Seit fast einem Jahr ist ein älteres Paar eingezogen, die einen wirklich unausstehlichen Gestank tragen. Das Treppenhaus stinkt fatt täglich soder stark das weNnh meine Kinder von der schuli kommen sich übergeben müssen. Der Gestank ist so starke das er mehrere Stunden im Treppenhaus bleibt trotz geöffnetemeiner Fenster und Türen! Das öffnen von meiner Haustür wird täglich geringerne, das der unangenehme Geruch sofort ins Haus gelangt! Nun ist auch das betreten unseres Balkons unmöglich geworden. MIT dem Vermieter haben wir einige male darauf angesprochen aber ohne Erfolg. Er sagt ihm seien die Hände gebunden.

Meine Frage: Kann der Vermieter wirklich nichts dagegen tun und was kann ich machen diesbezüglich, ausser 20 sprühdosen zu kaufen damit man aus der Wohnung gelangen kann?! Welches Recht habe ich?

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Immowelt-Redaktion am 06.06.2017 13:11

Hallo Angela und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Gestank Sie und den allgemeinen Hausfrieden stark beeinträchtigt, haben Sie unter Umständen ein Recht darauf, die Miete zu mindern. Dies würden wir Ihnen jedoch erst nach einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein empfehlen. Der Vermieter hätte seinerseits die Möglichkeit, den Mieter abzumahnen, wenn durch den Geruch der Hausfrieden empfindlich gestört wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

andreas bechold am 16.02.2017 17:31

hallo wir wohnen in ein 4 familien haus und werden duch ein massi im haus belastigt duch gerüche und und

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Frettchenfreund am 03.11.2016 07:31

Hallo,

ich habe leider einen Frettchenzüchter bei mir im Haus, der meine Wohnung, das Treppenhaus und sogar den Bürgersteig in eine sehr abstoßende Duftwoke hüllt.

Früher oder später muss ich (falls er nicht gegangen werden kann) die Wohnung sowieso kündigen..

Wie viel Prozent Mietminderung sind in diesem Fall wohl angemessen?

Es gibt reichlich Zeugen und die Hausverwaltung selbst klagt auch schon gegen den Mieter.

Lieben Gruß

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Immowelt-Redaktion am 03.11.2016 12:39

Hallo Frettchenfreund,

eine allgemeingültige Aussage, um welchen Prozentsatz die Miete in Ihrem Fall gemindert werden kann, lässt sich leider nicht treffen. Die Gerichte haben in der Vergangenheit durchaus unterschiedliche Werte als gerechtfertigt erachtet. Wenn Sie die Miete mindern wollen, würden wir daher im Vorfeld zu einer Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt raten. Der Idealfall wäre natürlich, wenn Sie die Minderung vorab mit dem Vermieter absprechen und sich auf einen bestimmten Prozentsatz einigen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Leissring am 16.06.2016 13:41

Hallo,

bei uns sind vor einem halben Jahr neue Mieter eingezogen. Mit der Zeit kam aus der Wohnung immer mehr übelriechender Gestank. Dieser hat sich mittlerweile so sehr verstärkt das wir den Vermieter eingeschaltet haben. Dabei kam raus nach umfangreichen Recherchen das die Mieter bekannte Messies in der Stadt sind.

Der Vermieter unternimmt nichts. Seiner Aussage nach kann er nichts unternehmen und ihm sind die Hände gebunden. Den Balkon kann man schon nicht mehr benutzen und das Treppenhaus ist zeitweilig nur mit Mundschutz zu betreten so stark ist die Geruchsbelästigung.

Meine Frage kann ich die Kündigungsfrist umgehen?

Kann ich durch den erzwungenen Umzug die Kosten dem Vermieter in Rechnung stellen?

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Immowelt-Redaktion am 16.06.2016 14:59

Sehr geehrte/r Herr/Frau Leissring,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine fristlose Kündigung ist möglich, wenn die Wohnung nicht mehr vertragsgemäß benutzt werden kann, der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist oder der Vermieter den Mietvertrag schwer verletzt. Ob einer dieser Gründe in Ihrem Fall gegeben ist, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Ein Fall, in dem ein Mieter in einem solchen Fall seinem Vermieter die Umzugskosten erfolgreich in Rechnung stellen konnte, ist uns nicht bekannt.

Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten können. Wir raten Ihnen, einen Fachanwalt oder einen Mieterverein zu konsultieren.

Weitere Informationen zur Kündigung des Mietvertrags finden Sie in diesem Artikel:
ratgeber.immowelt.de/a/wohnung-kuendigen-problemlos-raus-aus-dem-mietvertrag.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SPIELES am 10.05.2016 15:49

darf mein vermieter zu lassen,das hunde ihre notdurft,bei regen und gewittter,glatteis und sylvester zu lassen,auch neben einen rasen am geländer und haustür wo kinder spielen?SEIT WOCHEN ist deswegen stzrei mit der nachbarschaft,weil die dame es auch macht wenn es nicht regnet.vermieter hat eigenlich zu gesagt das es nur am bürgersteig ,er laubt ist,die dame hat einen aushang gemacht,das sie das jetzt alles dürfte,kann mann die miete mindern?finden das vom vermieter nicht in ordnung.mfg.speles

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Immowelt-Redaktion am 11.05.2016 09:46

Sehr geehrte/r Frau/Herr Spieles,

eine pauschale Aussage darüber, wann die Miete um welchen betrag gemindert werden kann, lässt sich nicht treffen. Dies ist stets vom Einzelfall abhängig. Im Zweifel raten wir Ihnen zu einer Beratung beim Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

nurich am 16.04.2016 14:42

Welche Rechte hat der Vermieter, wenn trotz Rauchverbots im vermieteten Appartement geraucht und zum Treppenhaus hin entlüftet wird?

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Peter am 09.10.2016 20:18

ich kann in meiner wohnung rauchen soviel ich will [Kommentar gekürzt, bitte bleiben Sie sachlich. Anm. d. Red.]


Immowelt-Redaktion am 18.04.2016 09:29

Sehr geehrte/r Herr/Frau Nurich,

der Vermieter kann das Rauchen innerhalb der Mietwohnung generell nicht wirksam verbieten. Das Entlüften zum Treppenhaus hin stellt allerdings unter Umständen eine Geruchsbelästigung für die anderen Mieter dar und kann deshalb untersagt werden. Welche Maßnahmen in Frage kommen, wenn der Mieter sich nicht daran hält, hängt allerdings stark vom Einzelfall ab. Bitte bedenken Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen, einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion