Fieser Gestank: Mietminderung wenn’s müffelt

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Kippenqualm, Müllgeruch oder Essensmief: Nicht jeden Gestank muss der Mieter dulden. Bei unzumutbarer Geruchsbelästigung kann er unter Umständen sogar die Miete kürzen. Wann eine Mietminderung wegen Gestank möglich ist.

Sei es der Zigarettenqualm des rauchenden Nachbarn, der in die Wohnung zieht oder der Gestank der Mülltonne unterm Fenster: Irgendwann hat der Mieter die Nase voll. Wenn eine Geruchsbelästigung ein gewisses Maß überschreitet, kann dem Mieter eine Mietminderung zustehen. Ob Gestank ein Mangel an der Wohnung ist, der zur Mietminderung berechtigt, hängt von mehreren Aspekten ab.

Abfallgestank, Mietminderung Gestank, Foto: iStock/ Chris Schmidt
Abfallgestank in der Luft: Wenn dieser Geruch zur Dauerbelästigung wird, kann unter Umständen eine Mietminderung wegen Gestank berechtigt sein. Foto: iStock/ Chris Schmidt

Mietminderung wegen Gestank: Dann ist sie berechtigt

Der einmalige Geruch von Schweißfüßen berechtigt noch lange nicht zur Mietminderung. Laut Gesetz darf der Mieter nur dann die Miete mindern, wenn er wegen Gestank seine Wohnung nicht oder nur eingeschränkt nutzen kann (§ 536 BGB). Wenn das zutrifft, liegt ein Mangel an der Wohnung vor.

Mikio-André Frischhut, Rechtsanwalt für Mietrecht in Nürnberg, nennt mehrere Faktoren, die Gestank zum Mietmangel machen: „Intensität, Häufigkeit und Dauer“. Das persönliche Empfinden eines Menschen spiele dabei aber keine Rolle.

Faustregel bei Geruchsbelästigung: Übliches ist oft zumutbar

Die erste Frage bei Gestank ist laut Frischhut: Haushaltsüblich oder nicht? Gerüche, die durch haushaltsübliche Tätigkeiten entstehen, muss der Mieter in aller Regel dulden, haushaltsunüblichen Gestank eher nicht.

Jens Hermann, Fachanwalt für Mietrecht in Nürnberg, nennt ein Beispiel: Tagtäglicher Zigarettenqualm könne eine dauerhafte und massive Beeinträchtigung darstellen. Das sei der Fall, wenn der Mieter nicht mehr richtig lüften kann, weil der Geruch sonst in seine Wohnung dringt.

Doch bei Geruchsbelästigung darf der Mieter nicht gleich die Miete mindern. Erst muss er seinem Vermieter den Gestank unverzüglich als Mangel melden (§ 536c BGB). Dazu schreibt der Mieter ihm eine Mängelanzeige, in der er den Gestank beschreibt und dem Vermieter eine Frist setzt, bis wann dieser Gestank beseitigt sein soll. Erst nach Ablauf der Frist darf der Mieter die Miete mindern.

Dazu, wie viel Mietminderung angemessen ist, gibt es keine gesetzlich festgelegten Zahlen. Wenn der Mieter die Miete mindern will, sollte er sich zur Sicherheit vom Fachanwalt oder beim Mieterbund beraten lassen.

Link-Tipp

Wie Sie einen Mangel richtig anmahnen, erfahren Sie im Artikel Mängelanzeige.

Geruchsbelästigung: Was Mieter dulden müssen und was nicht

Müffelnd, beißend, herb oder doch eher faulig: Geruchsbelästigung hat viele Gesichter. Dann ist Gestank unzumutbar, und diese Möglichkeiten hat der Mieter:

Der Schlotraucher: Zigarettenrauch geht in Maßen

Wenn der Nachbar ständig auf dem Balkon raucht, kann das für den Mieter zur Belastung werden. Ärgerlich ist das besonders dann, wenn er direkt im Stock über dem qualmenden Nachbarn wohnt. 

Diese Rechte hat der Mieter: Zwar darf der Mieter seinem Nachbarn das Rauchen nicht verbieten, doch gegenseitige Rücksichtnahme gilt für beide Seiten – so heißt es in einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes zu Rauchen in der Mietwohnung. Frischhut erklärt: „Der Mieter darf rauchfreie Zeiten fordern und der Nachbar und er müssen sich auf eine Zeitfenster-Regelung einlassen.“ Wenn der Nachbar sich nicht an diese Regelung hält, kann demnach eine Mietminderung berechtigt sein.

Der Kamikazekoch: Wenn Küchenkunst zum Krampf wird

Der eine Mieter erklärt den Sommer zur Dauergrillzeit, ein anderer lässt sein Essen immer anbrennen und der nächste kocht stets mit so viel Knoblauch, dass das ganze Wohnhaus danach riecht.

Diese Rechte hat der Mieter: Viele Gerichte beurteilen Kochen als „sozialadäquaten Vorgang“, daher entscheiden sie bei Essensgerüchen meist zu Gunsten des Kochs, sogar bei umstrittenen Zutaten wie Knoblauch. Frischhut sagt: „Bei haushaltsüblichen Gerüchen ist die Schwelle ziemlich hoch. Da muss die Fritteuse fast 24 Stunden täglich in Betrieb gehalten werden, damit der Geruch einen Mangel darstellt.“

Anders sieht es aus, wenn der Geruch von einem Gewerbetrieb in der Nähe ausgeht. An eine Fleischerei, Gasstätte oder Bäckerei dürfen nicht die gleichen Anforderungen gestellt werden, wie an private Haushalte. Auch wenn das Bratfett bis in die Wohnung riecht: Wenn die Gaststätte schon bei Unterzeichnung des Mietvertrages da war, muss der Mieter den Gestank in der Regel dulden (§ 536b BGB).

Duft der Vergänglichkeit: Der Geruch von Schweiß, Urin und Müll im Treppenhaus

Im Treppenhaus sammelt sich der Gestank des ungeduschten Nachbarn, es riecht nach Urin oder gar nach Verwesung.

Diese Rechte hat der Mieter: Geruch aufgrund von mangelnder Hygiene könne ein Grund zur Mietminderung sein, so Frischhut. „Dieser Geruch ist nicht haushaltsüblich.“ Jedoch seien die Gerichte mit der Höhe der Mietminderung sehr zurückhaltend. Frischhut nennt ein Beispiel: In einem Streitfall in Berlin beklagte sich die Nachbarin über die extremen Körpergerüche sowie Geruchsbelästigungen im Hausflur durch Hundeurin und sich zersetzendem Hausmüll. Der Gestank war so intensiv, dass das Treppenhaus nur mit Geruchsschutz betreten werden konnte und bis in die Wohnungen hinein drang. Das Erstaunliche: „Das Gericht urteilte mit einer Mietminderung von höchstens zehn Prozent.“

Müll und Unrat

Wenn der Nachbar seinen Müll nie raus bringt, riecht das irgendwann auch der Mieter in der Nebenwohnung. In anderen Fällen müffelt die Mülltonne des nächsten Supermarkts bis in die Wohnung.

Diese Rechte hat der Mieter: Wenn Müll intensiv stinkt und bis in die Wohnung des Mieters zu riechen ist, kann das laut Frischhut ein Grund zur Mietminderung sein. Der Vermieter muss dann dafür sorgen, dass die Geruchsquelle beseitigt wird

Drecksschleudern: Gestank von Abgasen

Direkt neben der Mietwohnung entsteht ein neuer Großparkplatz. Wegen des Abgasgestanks fällt die Freude bei den Mietern trotz neuer Parkmöglichkeiten oft eher mäßig aus.

Diese Rechte hat der Mieter: Hier gilt es laut dem Experten abzuwägen, für wen der Parkplatz gebaut wird: „Dass sich jemand wegen dem eigenen Parkplatz beschwert und die Miete mindern will ist unwahrscheinlich.“ Grundsätzlich sei eine Mietminderung wegen Abgasen jedoch denkbar.

Wenn der Parkplatz vor dem Mieter da war, konnte der Mieter vom Abgasgestank wissen und muss ihn in der Regel dulden (§ 536b BGB). Anders kann die Lage sein, wenn der Parkplatz neu gebaut wird und der Mieter nichts vom kommenden Gestank wusste: In einem Einzelfall lag dieser in unmittelbarer Nähe zu Wohnzimmer, Schlafzimmer und Terrasse der Mieterin, so die Belästigung durch Lärm und Abgase eine Mietminderung rechtfertigte (AG Spandau 6 C 526/99).

Geruch von Haustieren: Wenn es nicht mehr niedlich riecht

Bei Schmuddelwetter riecht es im Treppenhaus nach dem nassen Hund des Nachbarn. Hält er sich keinen Hund, sondern ein Frettchen, so kann der Geruch sogar noch intensiver sein.

Diese Rechte hat der Mieter: Der Mieter hat hier nur im Extremfall ein Recht zur Mietminderung, so Frischhut: „Solange es nicht Fäkal- oder Uringeruch ist, der Gestank nur vorübergehend ist und die Tierhaltung zulässig, muss der Mieter das dulden.“ Zudem seien Hunde und Katzen übliche Haustiere, ein bisschen Geruch von nassem Hund oder alter Katze muss der Mieter also hinnehmen.

Bei Frettchen läge der Fall anders: „Das ist eine völlig andere Geruchsintensität, gerade bei nicht kastrierten Tieren.“ Im Einzelfall urteilte ein Gericht, ein Frettchen sei kein Haustier, da es normalerweise außerhalb der Wohnung gehalten werde. Daher sei es nicht ungewöhnlich, wenn von ihm unzumutbare Gerüche ausgehen (AG Köln 201 C 457/87). Gerade bei unüblichen Haustieren kann also eine Mietminderung wegen Gestank berechtigt sein.

Das sollten Mieter bei Mietminderung wegen Gestank beachten

Wird der Mieter durch Gestank auf unzumutbare Weise in seiner Wohnung einschränkt, so kann eine Mietminderung gerechtfertigt sein. Das gilt insbesondere dann, wenn der Gestank stark, häufig und langandauernd auftritt.

Mietminderung, Nase voll, Foto: Laurent Hamels/ fotolia.com
Die Nase voll? Auch wenn der Gestank dazu berechtigt, sollte der Mieter die Mietminderung nur angemessen mindern. Foto: Laurent Hamels/ fotolia.com

In manchen Fällen steht dem Mieter keine Mietminderung zu, etwa dann, wenn er bereits bei Abschluss des Mietvertrages von der Geruchsquelle wissen konnte: Ein Mieter, der neben einer Gaststätte einzieht, kann wissen, das von dort Essensgerüche herüberziehen. Darum muss er den Geruch hinnehmen.

Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn der Mieter sich das Recht zur Mietminderung bereits beim Unterzeichnen des Mietvertrages vorbehält (siehe § 536b BGB).

Ob eine herabgesetzte Miete berechtigt ist, und wie viel, will wohl überlegt sein, denn eine ungerechtfertigte Mietminderung kann für den Mieter schwerwiegende Folgen haben. Daher sollte der Mieter zuvor besser den Rat eines Fachanwaltes oder des Mieterbundes einholen

Experten-Tipp

Gestank beweisen

Bei immer wieder auftretenden Geruchsbelästigungen reicht eine Beschreibung des Sachmangels als Beweis (BGH VIII ZR 155/11). Laut Hermann beschreibt der Mieter dazu die Art des Gestanks, wann, wie oft und wie intensiv er auftritt und wie lange er dauert. Gerade bei subjektiven Mängeln wie Gestank empfiehlt er, zusätzlich die Aussagen von Zeugen einholen.


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21 Kommentare

Motte am 09.09.2018 18:46

Ich Kämpfe nicht nur mit dem Vermieter wegen dem Schimmelgestank,sondern auch mit dem Mieterverein. Das was der Mieterverein macht kann ich selbst. Die kopieren, hören zu, heften ab und das war's.Dazu brauche ich keinen Mieterverein .Ietminderung habe ich mir ohne Verein erkämpft

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Motte am 09.09.2018 18:40

Ich habe seit einem halben Jahr extremen Schimmelgestank in der Wohnung und knackende Geräuche in d. Kehrleisten.Der Vermieter glaubt mir nicht, streitet ab,ignoriert,droht.

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MeBe 0104 am 06.09.2018 11:52

Hallo Immowelt.de Team,

Meine Tochter,mein Hund und ich wohnen seit 5 Monaten in einer Wohnanlage mit knapp 90 Wohnungen. Vor zwei Tagen schrieb uns die Wohngesellschaft an und teilte uns in einem Rundschreiben mit, dass die Laubengänge ( also die äußeren Flure und die Treppen zu unser Wohnung bzw. vor unserer Haustür) zu "glatt" wären und dass diese abgeschliffen und neu beschichtet werden müssen. Seit einem Tag sind die Handwerker bei uns und flexen die ganzen Gänge auf und meißeln den Belag von den Treppen ab. Ein enormer Geräuschpegel. Wenn das alles wäre! Die Handwerker tragen eine Lasur auf, die fürchterlich nach Chemikalien bzw. Lösungsmitteln riecht. Wir können im Wohn/Essraum nicht mehr lüften und ich muss mit Hund und Kind aus der Wohnung "flüchten". Was können wir dagegen tun? Können wir die Miete mindern? Der Geruch wird wahrscheinlich noch Monate andauern!

Viele Grüße

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Immowelt-Redaktion am 06.09.2018 14:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

anhaltende Lärmbelästigung und üble Gerüche können in der Tat ein Grund für eine Mietminderung sein. Ob das auch in Ihrem Fall so ist, können wir aber abschließend aus der Ferne nicht beurteilen. Wir würden Ihnen daher raten, sich rechtlich vom örtlichen Mieterverein beraten zu lassen. Dieser kann die Situation möglicherweise auch direkt vor Ort beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jasmine am 26.08.2018 08:15

Hallo Immowelt.de Team,

ich habe fiesen Geruch in meiner Waschmaschiene. Diese wurde nun von mir mehrmals gereinigt, trotzdem geht der Geruch nicht weg.

Nachdem der Kundenservice meines Maschinenherstellers sich alles angeguckt hat, liegt der Fehler nicht an meiner Maschine (ist neu) sondern am Wasserzulauf, da hier eine Wasserspeichertank vermutet wird. Mein Vermieter äußert sich zu dieser Vermutung nicht und vertröstet mich mit einer Lösung Woche um Woche. Ich wasche seit Wochen außerhalb meine Kleidung. Was kann ich hier unternehmen um meinen Vermieter zu einer Lösung zu "zwingen"?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.08.2018 11:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein solcher Mangel kann unter Umständen ein Grund für eine Mietminderung sein. Wir würden Ihnen allerdings nicht dazu raten, dies ohne verherige Rechtsberatung zu machen. Sollte der Vermieter weiterhin nichts tun, sollten Sie einen Mieterverein oder einen Fachanwalt konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Yolanda am 05.08.2018 13:58

Hallo immowelt.de Team,

vor dem Mietshaus wo ich wohne steht eine 660 l Biotone die seit mehrern Wochen sehr stinkt ( inzwischen auch Madenbefall etc .. ) ,

Die Geruchsbelästigung reicht zig Meter, teilweise auch in das 4 OG, wo ich mein Schlafzimmer habe. Die Hausverwaltung weigert sich diese Tonne reinigen zu lassen , mit der Begründung, dass es "nichts bringt" , da sie bei Wiederbefüllung wieder stinken wird...!

Die regionale Abfallwirtschaft reinigt die Biotonne auch nicht ( ist nicht vorgesehen, es heisst - es sei unwirtschaftlich ! )

Frage: welche Möglichkeiten habe ich a) die Verwaltung zu der Reinigung der Biotonne zu bewegen b) eine Mitminderung zu verlangen ?

c) Soll ich die Angelegenheit "im Alleingang" angehen oder empfehlen Sie eine "Sammelaktion" ?

Vielen Dank für Ihr Feedback

LG

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Immowelt-Redaktion am 06.08.2018 10:30

Hallo Yolanda und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei anhaltender Geruchsbelästigung kommt in der Tat eine Mietminderung in Betracht. Die sollten sie aber gerade nicht im Alleingang, sondern nur nach vorheriger Rechtsberatung durchführen. Wir würden Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein vor Ort oder direkt mit einem Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Günter am 23.07.2018 17:00

[Kommentar gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.]

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DennisNeu am 20.07.2018 22:04

Sehr geehrtes immowelt.de Team,

Wir wohnen in einem Haus mit 12 Partien auf 4 Etagen zur Miete.

Es sind alles Eigentumswohnungen, jedoch wird das Haus von einer Hausverwaltung betreut.

Seit mehreren Wochen riecht es in unserem Fahrstuhl unregelmäßig sehr stark nach Urin.

Da wir im 4. OG wohnen und meine Freundin hoch schwanger ist, können wir den Fahrstuhl leider nicht meiden.

Die Hausverwaltung Ist informiert, jedoch gehe ich aus Erfahrung davon aus, dass nichts passieren wird.

Wie können wir da am besten Vorgehen?

Lg Dennis

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.07.2018 09:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine solche Geruchsbelästigung kann unter Umständen eine Mietminderung rechtfertigen. Ob das in Ihrem Fall so ist, lässt sich aus der Ferne jedoch nicht abschließend beurteilen. Auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, würden wir Ihnen daher zum Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

groofy am 16.02.2018 12:46

Guten Tag,

interessanter Artikel, Danke dafür.

Ich habe in der Sache "Geruchsbelästigung" ebenfalls ein Problem: Ich lebe in einer Dachgeschosswohnung, wo ich in den Wintermonaten oft und in den Frühling- und Sommermonaten fast jedes Mal, in 99% der Fälle, beim Wasser betätigen in der Wohnung, also z.B. im Bad beim Waschbecken, bei geöffnetem Fenster, Kanalgase in der Wohnung habe.

Jeder kennt das, wenn z.B. die Toilette getauscht wird und das Abwasserrohr in diesem Moment frei liegt und der Gestank dann in die Wohnung kommt, genau diese Kanalgase sind die, die ich ständig in der Wohnung habe.

Erste Besichtigung und Recherchen haben ergeben, das der Mangel wahrscheinlich entweder von den Entlüftungsrohren kommt, die sich auf jedem Dach befinden und der Geruch somit bei geöffneten Fenstern in meine Wohnung zieht, oder durch die Dachrinnen, wenn das Abwasser von der Wohnung in die Kanalisation geht und dort auf das Regenwasser trifft.

Da die Kanalgase auch und gerade im Sommer sehr aktiv sind, vermute ich die Entlüftungsrohre. Dazu kommt, das im Sommer, bei den hohen Temperaturen, die Kanalgase noch extra beeinflusst.

Meine Frage ist ob der Vermieter hier verpflichtet ist, diesen Mangel zu beheben, oder ob ich das als Mieter, weil es eine Dachgeschosswohnung ist, so hinnehmen muss? Und habe ich hier Mietminderungsmöglichkeiten?

Danke für das Lesen!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.02.2018 15:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ständige Kanalgerüche sind ein Mangel und diesen hat der Vermieter in der Regel zu beseitigen. Auch handelt es sich potenziell um einen Grund für eine Mietminderung. Abschließend beurteilen können wir das aus der Ferne jedoch nicht. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marie am 03.12.2017 14:47

Sehr geehrtes Immowelt-Team -

wir sind grade in eine Altbauwohnung gezogen und haben auch ein "Geruchsproblem", von dem wir uns sehr beeinträchtigt fühlen. Und gleichzeitig haben wir keine wirkliche Idee, woran es erstens liegen könnte und was wir zweitens dagegen unternehmen könnten: Wenn die Mieter unter uns kochen (immer mit sehr viel Knoblauch), riechen wir das bei uns in der Wohnung im Wohnzimmer/Esszimmer. Sonst nirgends. Nicht im Hausflur, nicht im Wohnungsflur, nicht in der Küche (obwohl die Küchen direkt übereinander liegen). Gestern beispielsweise haben wir die Wohnung weihnachtlich geschmückt, überall roch es nach frischem Tannengrün und den Abend haben wir dann in einem wirklich sehr (!!!) nach Knoblauch riechendem Wohn/Esszimmer verbracht. Das ist echt zum heulen. Zumal wir kein Knoblauch mögen :-(( Die Mieter unter uns sind meist nur Freitag-Sonntag zuhause - entsprechend haben wir das "Knoblauchvergnügen" auch nur am Wochenende. Hinsichtlich der Ursache haben wir eine Vermutung: der Kaminschacht des Hauses grenzt bei allen Wohnungen einerseits an die Küche (er liegt hinter einer tapezierten Wand) und andererseits an das Wohnzimmer - hier liegt er auch hinter einer tapezierten Wand. Bei uns im Wohnzimmer kann ich unterhalb der Decke ein Kaminrohr erkennen, das zutapeziert wurde. Ich vermute, dass da der Geruch herkommt. Und vielleicht der Kamin nicht abzieht oder undicht ist oder sonst was. Kann man da was machen? Falls ja, was könnten/sollten wir tun?

Vielen Dank schon jetzt für eure Mühe & herzliche Grüße

Marie

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 10:07

Hallo Marie und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ihre Vermutung, woher der Geruch kommen könnte, klingt zumindest schlüssig. Insofern hilft hier eventuell schon ein Gespräch mit dem Vermieter, der die fragliche Stelle abdichten lassen kann. Wenn der Essensgeruch einer darunterliegende Wohnung in die eigene Wohnung eindringt, spricht das doch stark für einen baulichen Mangel. Das Kochen selbst kann der Vermieter Ihren Nachbarn allerdings nicht verbieten, denn das gehört zur üblichen Benutzung der Wohnung, auch dann, wenn Ihre Nachbarn gerne viel Knoblauch verwenden.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir Ihre Situation vor Ort nicht genau kennen und keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall raten wir Ihnen daher zur Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Snippadeus am 26.10.2017 13:38

Hallo liebe Immowelt,

folgender Sachverhalt: Seit einem Jahr wohnen wir in einer Dachwohnung, im Erdgeschoss befindet sich ein Asiarestaurant und bisher roch es nur im Hausflur was für uns auch kein Problem darstellte da der Geruch nicht in die Wohnung drang.

Seut neuestem wurde aber aus der Küche des besagten Restaurant ein Geruchsabzug gelegt der jetzt genau 2 Meter neben unserem Wohnzimmerfenster endet und das Lüften unmöglich macht da der ganze Gestank direkt hineinzieht.

Ich habe bei unserer Vermietung schon einmal angefragt ob es denn zulässig sei das der Abzug genau auf Fensterhöhe endet, bekam aber nur ein "Ich notiere mir das" und sonst keine Reaktion.

Habe ich das Recht weiter dagegen vorzugehen oder haben wir einfach Pech gehabt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.10.2017 10:41

Hallo Snippadeus,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Im Allgemeinen gilt: Mängel der Mietsache, und dazu können auch Geruchsbelästigungen gehören, die über die Bagatellgrenze hinausgehen, müssen Mieter nicht hinnehmen. Wir raten Ihnen, das Problem schriftlich dem Vermieter mitzuteilen (Mängelanzeige) und diesen dazu aufzufordern, den Mangel zu beseitigen. Protokollieren Sie außerdem alles sorgfältig (wann, wie stark, wo...) Sollte der Vermieter nicht darauf reagieren, raten wir Ihnen, sich an den Mieterverein oder an einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Reverdin am 13.10.2017 16:39

Hallo liebe Immowelt, ich bin in eine Altbauwohnung gezogen. Seit die Heizperiode angefangen hat, riecht es in einem Zimmer stark nach Farbe. Der Vermieter sagt, ich muss neu tapezieren, wenn es mir zu doll riecht. Ich lüfte tagsüber mehrer Stunden . Vielen Dank für eure Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.10.2017 09:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn es stark riecht, ist es in der Tat Sache des Vermieters, den Geruch zu beseitigen. Gerade wenn es bei Beginn der Heizperiode beginnt zu riechen, liegt der Verdacht nahe, dass die Heizkörper nicht mit dem dafür vorgesehenen Heizkörperlack gestrichen worden ist. Aus der Ferne können wir Ihre Situation allerdings nur schwer beurteilen. Sollte Ihr Vermieter den Geruch nicht beseitigen wollen, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Koko am 06.09.2017 11:00

Sehr geehrte Damen und Herren, folgende Situation macht eine Entscheidung zur Mietminderung schwierig: In einem Mehrfamilienhaus ist eine Wohnung als Eigentumswohung verkauft worden. Aus dieser Wohnung geht ein übler Gestank hervor (Bewohner ist Messi), das Treppenhaus stinkt, zeitweise krabbeln Maden unter seiner Tür hindurch, Wäsche kann man nicht mehr im Keller trocknen. Die Wohnung unter dieser stinkt in zwei Räumen (hier wurde die Miete gemindert), das Gericht wurde bereits bemüht, die Auflagen wurden vom Mieter nicht erfüllt.

Bei Einzug in das Haus war die besagte Wohnung bereits als Eigentum verkauft worden, es stank aber noch nicht. Man kann also doch davon sprechen, dass die Nutzung der Räume (Treppenhaus und Keller) beeinträchtigt ist. Der Vermieter argumentiert, dass er nicht Eigentümer sei und nichts machen könne. Oder müsste vielleicht das Ordungsamt informiert werden wegen der Sorgfaltspflicht gegenüber den Gemeindemitgliedern, die allein nicht zurecht kommen?

Vielen Dank für Ihre Einschätzung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.09.2017 12:48

Hallo Koko und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung ist grundsätzlich auch dann möglich, wenn der Vermieter nichts für die eingeschränkte Nutzbarkeit der Mietsache kann. Gegen den störenden Eigentümer müsste am ehesten nicht das Ordnungsamt, sondern die Eigentümergemeinschaft vorgehen, im Zweifel mit einer Klage vor Gericht. Kommt der Eigentümer den gerichtlichen Auflagen nicht nach, bleibt der Eigentümergemeinschaft leider nur, das Gericht erneut zu bemühen.

Bitte betrachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tessa am 28.07.2017 17:25

Hallo,

Wir sind vor 3 Monaten in eine neue Wohnung gezogen. Dort standen bis dato die Mülltonnen in unserem mitgemieteten garten. Da wir einen Hund haben und auch der fliegen und geruchsbelästigung aus dem weg gehen wollen, haben wir die Tonnen, mit Einverständnis aller Mieter in den keller gestellt. Jetzt will die Eigentümerin das die Tonnen wieder rausgestellt werden. Was können wir tun?

Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 09:06

Hallo Tessa und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es ist grundsätzlich zwar Sache des Mieters, wo er die gemeinschaftlichen Mülltonnen abstellen will. In einem mitvermieteten Garten sollten sie in der Regel aber nicht stehen, sondern auf der Gemeinschaftsfläche. Hier kommt es aber auch darauf an, was Mieter und Vermieter im Mietvertrag vereinbart haben. Um das besser beurteilen zu können, empfehlen wir Ihnen, den Vertrag einem Mieterverein vorzulegen und diesem die Sachlage zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

bonkee am 28.07.2017 14:00

Mein Nachbar zündet den ganzen Tag über Räucherstäbchen an um uns zu ärgern. Er schließt dabei seine Balkontür. Kann ich dagegen etwas unternehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.07.2017 14:57

Hallo Bonkee,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Sie sich durch den Geruch aus der Nachbarwohnung belästigt fühlen, sollten Sie zunächst versuchen, mit ihm zu reden. Falls das zu keinem Ergebnis führt, könnten Sie in einem nächsten Schritt mit dem Vermieter sprechen. Uns ist allerdings aktuell kein Urteil bekannt, bei dem sich ein Richter mit dem übermäßigen Abbrennen von Räucherstäbchen beschäftigt hätte.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SasJes am 06.06.2017 23:43

Hallöchen,

ich wohne seit Februar letzten Jahres in einem Appartement - ich habe in meinem Wohn- und Schlafraum eine 3 Fensterfront und in der Kochnische einen Lüftungsschacht. Im Bad habe ich zwei Lüftungsschächte und in der Ankleide auch einen.

Im Bad ist ein sowas von ekelerregender Geruch, dass ich manchmal würgend wieder den Raum verlasse. Dieser ist manchmal so stark, dass er durch geschlossener Tür in den Flur und weiter in den Schlafraum zieht. Nun habe ich einfach mal die Lüftungsschächte im Bad zu geklebt, weil es einfach nicht mehr auszuhalten war, prompt habe ich das Gefühl, dass es nun in der Ankleide stinkt. Das ist aber nicht Sinn der Sache und die kleinen Räume werden einfach nicht durchlüftet, die Luft steht jetzt quasi.

Dieser Geruch ist durchaus auch bei geöffneten Fenstern im Treppenhaus wahrnehmbar.

Er ist schwierig zu beschreiben, meine Gäste empfinden ihn aber auch als extrem belästigend, Duftsprays an Steckdose und zum selber sprühen kommen dagegen nicht wirklich an. Es ist eine Mischung aus altem abegstandenen Essensgestank, Rauch und irgendwie Muff.

Es ist unregelmäßig - nicht immer, aber nicht selten! Mal riech ich zwei Wochen gar nichts, dann wieder alle paar Tagen, in jedem Fall hab ich meistens den ganzen Tag was davon und krieg das Kotzen.

Ich gehe davon aus, dass meine Vermieterin das 0 interessiert, da sich da vermutlich nie jemand drüber beschwert hat, weil meine Wohnung auch vor mir nicht bewohnt war, sondern nur ein paar Stunden pro Tag als Yoga Raum genutzt wurde. Zudem kann sie mich nicht leiden.

Ich wollte vor Allem aus diesem Grund dem Mieterbund beitreten... Was kann ich sonst noch tun?

Liebe Grüße, Saskia

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.06.2017 08:59

Hallo SasJes,

eine Beratung beim Mieterverein ist sicher ein guter erster Schritt. Bei starkem Gestank ist unter Umständen eine Mietminderung möglich. Zu diesem Mittel sollten Sie allerdings wirklich erst nach einer Rechtsberatung greifen. Den Mangel sollten Sie dem Vermieter zudem schriftlich anzeigen und genau dokumentieren, wann Sie den Geruch in welchem Maß wahrnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angela am 05.06.2017 15:56

Hallo, ich wohne mit meinem Mann und 2 Kindern in einem Mehrfamilienhaus. Seit fast einem Jahr ist ein älteres Paar eingezogen, die einen wirklich unausstehlichen Gestank tragen. Das Treppenhaus stinkt fatt täglich soder stark das weNnh meine Kinder von der schuli kommen sich übergeben müssen. Der Gestank ist so starke das er mehrere Stunden im Treppenhaus bleibt trotz geöffnetemeiner Fenster und Türen! Das öffnen von meiner Haustür wird täglich geringerne, das der unangenehme Geruch sofort ins Haus gelangt! Nun ist auch das betreten unseres Balkons unmöglich geworden. MIT dem Vermieter haben wir einige male darauf angesprochen aber ohne Erfolg. Er sagt ihm seien die Hände gebunden.

Meine Frage: Kann der Vermieter wirklich nichts dagegen tun und was kann ich machen diesbezüglich, ausser 20 sprühdosen zu kaufen damit man aus der Wohnung gelangen kann?! Welches Recht habe ich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.06.2017 13:11

Hallo Angela und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Gestank Sie und den allgemeinen Hausfrieden stark beeinträchtigt, haben Sie unter Umständen ein Recht darauf, die Miete zu mindern. Dies würden wir Ihnen jedoch erst nach einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein empfehlen. Der Vermieter hätte seinerseits die Möglichkeit, den Mieter abzumahnen, wenn durch den Geruch der Hausfrieden empfindlich gestört wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

andreas bechold am 16.02.2017 17:31

hallo wir wohnen in ein 4 familien haus und werden duch ein massi im haus belastigt duch gerüche und und

auf Kommentar antworten

Frettchenfreund am 03.11.2016 07:31

Hallo,

ich habe leider einen Frettchenzüchter bei mir im Haus, der meine Wohnung, das Treppenhaus und sogar den Bürgersteig in eine sehr abstoßende Duftwoke hüllt.

Früher oder später muss ich (falls er nicht gegangen werden kann) die Wohnung sowieso kündigen..

Wie viel Prozent Mietminderung sind in diesem Fall wohl angemessen?

Es gibt reichlich Zeugen und die Hausverwaltung selbst klagt auch schon gegen den Mieter.

Lieben Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.11.2016 12:39

Hallo Frettchenfreund,

eine allgemeingültige Aussage, um welchen Prozentsatz die Miete in Ihrem Fall gemindert werden kann, lässt sich leider nicht treffen. Die Gerichte haben in der Vergangenheit durchaus unterschiedliche Werte als gerechtfertigt erachtet. Wenn Sie die Miete mindern wollen, würden wir daher im Vorfeld zu einer Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt raten. Der Idealfall wäre natürlich, wenn Sie die Minderung vorab mit dem Vermieter absprechen und sich auf einen bestimmten Prozentsatz einigen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Leissring am 16.06.2016 13:41

Hallo,

bei uns sind vor einem halben Jahr neue Mieter eingezogen. Mit der Zeit kam aus der Wohnung immer mehr übelriechender Gestank. Dieser hat sich mittlerweile so sehr verstärkt das wir den Vermieter eingeschaltet haben. Dabei kam raus nach umfangreichen Recherchen das die Mieter bekannte Messies in der Stadt sind.

Der Vermieter unternimmt nichts. Seiner Aussage nach kann er nichts unternehmen und ihm sind die Hände gebunden. Den Balkon kann man schon nicht mehr benutzen und das Treppenhaus ist zeitweilig nur mit Mundschutz zu betreten so stark ist die Geruchsbelästigung.

Meine Frage kann ich die Kündigungsfrist umgehen?

Kann ich durch den erzwungenen Umzug die Kosten dem Vermieter in Rechnung stellen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.06.2016 14:59

Sehr geehrte/r Herr/Frau Leissring,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine fristlose Kündigung ist möglich, wenn die Wohnung nicht mehr vertragsgemäß benutzt werden kann, der Zustand der Wohnung gesundheitsgefährdend ist oder der Vermieter den Mietvertrag schwer verletzt. Ob einer dieser Gründe in Ihrem Fall gegeben ist, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Ein Fall, in dem ein Mieter in einem solchen Fall seinem Vermieter die Umzugskosten erfolgreich in Rechnung stellen konnte, ist uns nicht bekannt.

Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten können. Wir raten Ihnen, einen Fachanwalt oder einen Mieterverein zu konsultieren.

Weitere Informationen zur Kündigung des Mietvertrags finden Sie in diesem Artikel:
ratgeber.immowelt.de/a/wohnung-kuendigen-problemlos-raus-aus-dem-mietvertrag.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SPIELES am 10.05.2016 15:49

darf mein vermieter zu lassen,das hunde ihre notdurft,bei regen und gewittter,glatteis und sylvester zu lassen,auch neben einen rasen am geländer und haustür wo kinder spielen?SEIT WOCHEN ist deswegen stzrei mit der nachbarschaft,weil die dame es auch macht wenn es nicht regnet.vermieter hat eigenlich zu gesagt das es nur am bürgersteig ,er laubt ist,die dame hat einen aushang gemacht,das sie das jetzt alles dürfte,kann mann die miete mindern?finden das vom vermieter nicht in ordnung.mfg.speles

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Immowelt-Redaktion am 11.05.2016 09:46

Sehr geehrte/r Frau/Herr Spieles,

eine pauschale Aussage darüber, wann die Miete um welchen betrag gemindert werden kann, lässt sich nicht treffen. Dies ist stets vom Einzelfall abhängig. Im Zweifel raten wir Ihnen zu einer Beratung beim Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

nurich am 16.04.2016 14:42

Welche Rechte hat der Vermieter, wenn trotz Rauchverbots im vermieteten Appartement geraucht und zum Treppenhaus hin entlüftet wird?

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Peter am 09.10.2016 20:18

ich kann in meiner wohnung rauchen soviel ich will [Kommentar gekürzt, bitte bleiben Sie sachlich. Anm. d. Red.]


Immowelt-Redaktion am 18.04.2016 09:29

Sehr geehrte/r Herr/Frau Nurich,

der Vermieter kann das Rauchen innerhalb der Mietwohnung generell nicht wirksam verbieten. Das Entlüften zum Treppenhaus hin stellt allerdings unter Umständen eine Geruchsbelästigung für die anderen Mieter dar und kann deshalb untersagt werden. Welche Maßnahmen in Frage kommen, wenn der Mieter sich nicht daran hält, hängt allerdings stark vom Einzelfall ab. Bitte bedenken Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen, einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion