Wenn das Wohnzimmer zum Nordpol wird: Mietminderung bei defekter Heizung

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Die Horrorvorstellung im Winter: Draußen hat es Minusgrade und die Heizkörper in der Mietwohnung bleiben kalt. Bei einer defekten Heizung müssen Mieter zuerst aktiv werden und ihren Vermieter informieren – und können dann eventuell ihr Recht auf Mietminderung durchsetzen. So gehen sie dabei vor.

Heizung, Mieter, Mietminderung, Foto: Wanja Jacob/fotolia.com
Ist die Heizung defekt, muss der Mieter den Vermieter umgehend informieren. Wenn es in der Wohnung zu frostig wird, ist unter Umständen sogar eine Mietminderung gerechtfertigt. Foto: Wanja Jacob/fotolia.com

Eine funktionierende Heizung gehört zum Standard einer jeden Wohnung. Fällt die Heizung aus, wird sie nicht richtig warm oder überhitzt ständig, ist die „Gebrauchstauglichkeit der Wohnung beeinträchtig“, wie es im Fachjargon heißt. Bevor der Mieter ein Recht auf Mietminderung hat, muss er jedoch einige Vorgaben erfüllen.

Heizung defekt? So sollten Mieter vorgehen

Bei Heizungsausfall muss der Mieter diesen Mangel dem Vermieter so schnell wie möglich mitteilen. Denn dieser ist für die Reparatur zuständig und muss auch die Kosten tragen. „Der Vermieter muss unverzüglich reagieren und gegebenenfalls auch eine Fachfirma einschalten“, sagt Rechtsanwalt Thomas Hannemann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Miet- und Immobilienrecht beim Deutschen Anwaltverein.

Achtung

Wenn der Vermieter nachweisen kann, dass der Mieter die Heizung kaputt gemacht hat, kann er verlangen, dass dieser auch die Kosten für die Reparatur übernimmt. Je nach Kosten der Reparatur und Deckungssumme springt unter Umständen dann die Haftpflichtversicherung des Mieters für den Schaden ein, sofern mitversichert.

Komplizierter wird es, wenn der Vermieter nicht erreichbar ist, weil er zum Beispiel im Urlaub ist, oder den Hilferuf seines Mieters ignoriert. „Es ist sinnvoll, dann eine angemessene Frist für die Reparatur zu setzen“, sagt Hannemann. Gesetzlich ist nicht festgelegt, wie lang diese sein darf. Eine Frist von drei oder vier Tagen wird aber gemeinhin als angemessen betrachtet. Verstreicht diese Frist und der Heizungsausfall ist nicht behoben, könne der Mieter selbst einen Installateur beauftragen und die Kosten dem Vermieter in Rechnung stellen. In diesem Fall sollte der Mieter aber den Heizungsausfall beweisen können, falls es zu einem Rechtsstreit kommt. „Im Streitfall ist eine detaillierte Auflistung hilfreich, wann es wie lange zu kalt war. Es empfiehlt sich außerdem, einen Zeugen hinzuzuziehen, der das bestätigen kann“, so Hannemann. Ein weiterer Beweis könne ein Protokoll des Installateurs sein, der bestätigt, dass die Heizung kaputt war. Auch solle dieser nach Möglichkeit kaputte Teile der Heizung zu Beweiszwecken aufbewahren, falls vorhanden. Gerechtfertigt seien aber nur Notmaßnahmen, nicht etwa der Austausch der gesamten Heizungsanlage.

Mietminderung bei kaputter Heizung: Ab wann sie möglich ist

Mietminderung, defekte Heizung, Frau kuschelt sich frierende ein, Foto: Antonioguillem/stock.adobe.com
Mieter haben ein Recht auf Mietminderung, wenn die Heizung nicht funktioniert. Außerdem muss der Vermieter die Heizung reparieren. Foto: Antonioguillem/stock.adobe.com

Eine Zimmertemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius gilt als Normalfall. Im Flur darf sie auf 15 Grad Celsius sinken, nachts überall auf 18 Grad Celsius. Bei einem Heizungsausfall wird die Wohnung im Winter jedoch schnell kälter. „Wenn diese Temperaturen länger als drei Tage nicht erreicht werden, liegt ein Mietmangel vor“, betont Hannemann.

Ist die Heizung kaputt, hat der Mieter daher fast immer ein Recht auf Mietminderung – und zwar prinzipiell ab dem ersten Tag, an dem der Vermieter von dem Mangel weiß. Wie hoch eine Mietminderung wegen einer kaputten Heizung ausfallen darf, hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab. Gesetzlich verankerte Regelungen, um wie viel die Miete bei Mängeln – wie dem Heizungsausfall  – gekürzt werden kann, existieren nicht. „Je nachdem, welche Temperatur in der Wohnung herrscht, bewegt sich die Minderung in der Regel bei zwischen fünf und 40 Prozent“, erklärt Hannemann. Wird es also beispielsweise in der Wohnung 18 Grad warm, darf die Miete nur um einen relativ geringen Betrag gemindert werden, sinken die Temperaturen dagegen auf 15 Grad, würden Gerichte vermutlich eine höhere Minderung als zulässig erachten. Sich auf Mietminderungstabellen aus dem Internet zu verlassen, ist nicht empfehlenswert. Sie spiegeln lediglich die Urteile einzelner Gerichte wieder, haben jedoch keine allgemeine Gültigkeit.

Egal wie hoch die Mietminderung ausfällt, sie kann anteilig von der gesamten Monatsmiete inklusive Betriebskosten abgezogen werden, weiß der Rechtsexperte – allerdings nur für jene Tage, an denen die Heizung nicht funktioniert hat.

Ein Rechenbeispiel

Die Warmmiete einer Zwei-Zimmer-Wohnung beträgt 600 Euro monatlich. An zehn Tagen des Monats November wird es nur 15 Grad warm. Der Mieter mindert die Miete daraufhin um 40 Prozent. Es gilt nun, zunächst die Miete für einen Tag auszurechnen. Hierzu wird die Warmmiete durch die Monatstage geteilt:

600 Euro
/ 30 Tage
__________
= 20 Euro pro Tag

Im Anschluss wird dieser Betrag mit der Anzahl der Tage multipliziert, an denen es in der Wohnung zu kalt war:

20 Euro
x 10 Tage
__________
= 200 Euro

40 Prozent dieses Betrags können nun von der gesamten Warmmiete abgezogen werden:

600 Euro
– 80 Euro
__________
= 520 Euro

Die zu zahlende Miete beträgt für den Monat November also noch 520 Euro.

In krassen Fällen von Heizungsausfall kann die Miete übrigens auch anteilig nach Tagen um 100 Prozent gekürzt werden. „Das allerdings nur dann, wenn die Wohnung durch eisige Temperaturen praktisch unbewohnbar wird“, weiß Hannemann. Dies wäre etwa bei einer Temperatur um zehn Grad oder darunter der Fall.

Eine Mietminderung kommt auch bei einer zu heißen Heizung in Betracht. „In diesem Fall würden die Gerichte den Mangel an der Wohnung aber wohl nicht als so drastisch einstufen“, sagt Hannemann. Der Mieter könne schließlich vorübergehend auch die Wohnung kühlen, indem er die Fenster öffne.

Gerade wenn ein Heizkörper zu heiß wird, kann die Konsequenz aber auch eine überhöhte Heizkostenabrechnung sein. „In diesem Fall muss der Vermieter die Kosten des so mangelbedingt entstandenen Mehrbetrags tragen“, betont der Rechtsexperte Hierzu müsse geschätzt werden, wie hoch die Heizkosten wären, wenn der Heizkörper nicht kaputt wäre. „Das geht durch einen Vergleich der Heizkostenabrechnung: entweder mit einer Abrechnung aus dem gleichen Zeitraum bei einer vergleichbaren Wohnung oder mit einer Abrechnung aus einem vergleichbaren Zeitraum mit der gleichen Wohnung.“

Info

Die Heizperiode läuft üblicherweise vom 1. Oktober bis zum 30. April – gesetzlich verankert oder für den Vermieter verpflichtend ist diese Zeitspanne aber nicht. „Auch wenn es im Sommer außergewöhnlich kalt wird, muss die Wohnung beheizbar sein“, so Hannemann. Der Vermieter darf die Heizung zwar ausschalten – wird es aber ungewöhnlich kalt, muss er sie auch in diesen Monaten wieder in Betrieb nehmen.

Vor Mietminderung: Ist die Heizung defekt, Gespräch mit dem Vermieter suchen

Mietminderung, defekte Heizung, Mann telefoniert auf seinem Sofa, Foto: Antonioguillem/stock.adobe.com
Ist die Heizung defekt, sollte das sofort dem Vermieter mitgeteilt werden. Foto: Antonioguillem/stock.adobe.com

Wenn es in der Wohnung nicht mehr richtig warm wird, sollten Mieter immer erst das Gespräch mit dem Vermieter suchen. „Ich persönlich rate, den Mangel erst einmal dem Vermieter zu melden und die Miete ungekürzt, aber ausdrücklich unter Vorbehalt zu zahlen“, sagt Hannemann. Bleibt die Wohnung über einen längeren Zeitraum kalt, empfehle es sich im Interesse eines guten Verhältnisses, die Mietminderung mit dem Vermieter abzusprechen. Ein Muss ist das allerdings nicht.

Vorsicht: Wer die Miete zu stark oder ohne Grund mindert, geht ein Risiko ein! Im Extremfall kann der Vermieter den Mietvertrag sogar kündigen, wenn der Mieter einen unverhältnismäßig hohen Betrag von seiner Miete abzieht oder aus sonstigen Gründen die Mietzahlung zu Unrecht kürzt.

FAQ: Mietminderung, wenn die Heizung nicht funktioniert

Ab wann kann ich die Miete mindern?

Eine Mietminderung ist in der Regel ab dem Zeitpunkt möglich, ab dem der Mangel auftritt. Allerdings muss der Vermieter umgehend über den Mangel unterrichtet werden.

Reicht es aus, dem Vermieter den Heizungsdefekt mündlich mitzuteilen?

Grundsätzlich ist es zwar möglich, dem Vermieter eine Mangel nur mündlich, zum Beispiel telefonisch, mitzuteilen. Sicherer ist es aber – gerade, um bei späteren Streitigkeiten nicht in Beweisnot zu geraten – dies (auch) schriftlich zu tun. Bei einem Heizungsausfall ist es ratsam, die genauen Zeiten und die maximal erreichbaren Temperaturen akribisch zu dokumentieren.

Ist eine rückwirkende Mietminderung möglich?

Eine Mietminderung ist in der Regel nur dann möglich, wenn der Vermieter über den Mangel informiert wurde. Wer einen Mangel eine längere Zeit hinnahm und dem Vermieter nicht meldete, kann sein Recht auf Mietminderung verwirken. Eine rückwirkende Mietminderung ist allerdings in manchen Fällen dennoch möglich. Wenn beispielsweise am Samstag die Heizung ausfällt und der Vermieter ist erst ein paar Tage später erreichbar, so ist die Minderung ab Samstag zulässig.

Was ist, wenn die Heizung nur kurzfristig ausfällt?

Hier kommt es darauf an, was man unter kurzfristig versteht: Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB; § 536) rechtfertigt nämlich eine geringfügige Beeinträchtigung keine Mietminderung. Wenn also die Heizung nur für wenige Stunden ausfällt, ohne dass die Wohnung richtig auskühlt, dürfte eine Minderung nicht in Betracht kommen. Versteht man unter „kurzfristig“ allerdings ein paar Tage, so dürfte dem Mieter ein Minderungsrecht zustehen.

Was ist, wenn die Wohnung im Winter wegen des Heizungsausfalls gar nicht mehr bewohnbar ist?

Wird eine Wohnung wegen eines Totalausfalls im Winter unbewohnbar, kann dem Mieter ein Minderungsrecht in Höhe von 100 Prozent zustehen. Unter Umständen muss der Vermieter sogar weitere Kosten, zum Beispiel für die kurzzeitige Unterbringung in einer anderen Bleibe, zahlen. Dies hängt jedoch immer von den Umständen des Einzelfalls ab.

Der Vermieter lässt die defekte Heizung nicht reparieren. Was ist zu tun?

Zwar darf ein Mieter einen Mangel nicht einfach so durch einen Handwerker beseitigen lassen, er muss ihn seinem Vermieter anzeigen. Reagiert dieser jedoch nicht, so hat der Mieter unter Umständen Anrecht auf eine Ersatzvornahme. Dazu sollte er dem Vermieter schriftlich eine angemessene Frist setzen. Verstreicht diese, kann er dann doch auf Kosten des Vermieters einen Handwerker beauftragen. Das Recht zur Mietminderung für die Zeit, während die Heizung nicht ging, bleibt davon unberührt.


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101 Kommentare

Thomy22 am 16.05.2019 11:03

Hallo, ich habe folgendes Problem. Ich war letztes Wochenende verreist und als ich am Sonntag Abend nach Hause kam ging meine Heizung nicht mehr. Es ist zwar Mai aber wir haben aktuell Außentemperaturen von 10 grad. Da ich im Erdgeschoss wohne hat es, laut Thermostat, 16 grad in meinem Wohnzimmer.

Ich habe es der Vermieterin schon gemeldet und gestern war ein Handwerker hier der meinte, es wäre sinnvoll die komplette Gastherme auszutauschen, da sie schon ein gewisses Alter hat.

Jetzt möchte ich wissen ob ich trotzdem eine Mietminderung bekomme?

Es ist jetzt der vierte Tag, Wohnung wird immer kälter und ich habe noch keine Ahnung wann das mit der Gastherme passieren soll.

Aussage: „So schnell wie möglich“

Vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.05.2019 13:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung ist grundsätzlich ab dem Zeitpunkt möglich, ab dem der Vermieter von dem Mangel weiß und zwar anteilig für den Zeitraum bis die Heizung wieder funktioniert. Um ein gutes Verhältnis zum Vermieter zu wahren, kann es aber natürlich empfehlenswert sein, ihm eine gewisse Frist einzuräumen, die er für die Reparatur Zeit hat, bevor der Mieter zum Mittel der Mietminderung greift. Auch würden wir nicht raten, eine Mietminderung ohne vorherige rechtliche Beratung durchzuführen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

generation1963 am 14.04.2019 20:55

Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Ich wohne in einem Altbau mit 3 Wohnungen. Die Heizung wird leider über einen längeren Zeitraum nie richtig warm.

Abends zwischen 19.00 and 22.00 Uhr bleibt der Heizkörper kalt.

In der Nachbarwohnung wohnt eine Familie mit mehreren Kindern. Wenn die abends in die Badewannen steigen,

dann reicht der Warmwasservorrat nicht mehr für Heizung.

Der Heizungsinstallateur sieht die Ursache darin, dass das Fassungsvermögen des Kessels für drei Wohnungen nicht

ausreichend ist, um die Versorgung von Heizung und Warmwasser kontinuierlich zu gewährleisten, d. h., es müsste ein

größerer Behälter eingebaut werden.

Leider schaltet die Vermieterin auf "Durchzug".

Wie soll ich mich verhalten ?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2019 12:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch in einem solchen Fall kann eine Mietminderung berechtigt sein. Zunächst sollten Sie den Mangel jedoch schriftlich anzeigen und dem Vermieter eine angemessene Frist zur Behebung einräumen. Wir empfehlen Ihnen außerdem, zum Mittel der Mietminderung nur nach vorheriger Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt zu greifen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

frankjochums@posteo.de am 13.04.2019 08:54

Guten Tag,

ich habe folgendes Problem:

Seid dem ich hier eingezogen bin gibt es (außer im Sommer) Problem, die Heizung funktioniert entweder nur auf volle Leistung, es ginge nicht anders so der Heizungsinstallateur und den der die Heizung abgelesen hat auch.Wenn die Heizung nur zur Hälfte warm wird, dann wird vom Installateur die Interne Heizung befüllt und ich muss alle 5 bis 10 Tage entlüften wo durch natürlich das Wasser verloren geht. Dadurch wird der Heizkörper nur zur hälfte warm. Da ich im DG wohne haben die anderen Mietparteien keine Probleme damit. Mittlerweile ist im Wohnzimmer an der Zuleitung im unteren Bereich die Wand feucht warm, hier ist die Undichtigkeit aber kein Schimmel. Den Entlüfter bekomme ich nicht mehr gedreht weil der Vierkant schon ausgenudelt ist, ich müsste also wieder einen Installateur bestellen, der das auswechselt. Bei schlecht funktionierender Heizung habe ich teilweise wenn es lange

kalt ist bis maximal 10 Grad nur 15 bis 17 Grad im Wohnzimmer, wenn ich Glück habe und im Bad abdrehe habe ich mit hängen und würgen 19 Grad im WZ, das ist mir definitiv zu wenig. Nur Heizkörper im WZ und Bad habe ich an, in den anderen Räumen

habe ich sie ausgestellt, im SZ heize ich grundsätzlich nicht und in der Küche koche ich und da brauche ich keine Heizung.

Kann ich jetzt die Miete kürzen lassen, ich bekomme die Miete direkt vom Jobcenter an den Vermieter gezahlt, müsste also bei Jobcenter vorsprechen zum kürzen der Miete aber wie sieht es aus wenn ich dann das geminderte wieder zurück zahlen muss, habe ich ein Anrecht da drauf das das Jobcenter nachzahlt(müsste das da abklären).

Ich befinde mich also in eine Zwickmühle..

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2019 10:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

um abzuklären, in welcher Höhe eine Mietminderung in einem solchen Fall gerechtfertigt ist, würden wir Ihnen zunächst empfehlen, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt rechtlich beraten zu lassen. Alles Weitere müssten Sie dann tatsächlich direkt mit dem Jobcenter abklären. Wenn eine Mietminderung gerechtfertigt ist, muss der nicht gezahlte Betrag später auch nicht zurückgezahlt werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

angel1990 am 24.03.2019 15:51

Hi,

ich habe seit 7tagen Kein Heiss wasser Oder Heitzung da beide Kreisleufe über meine gaszentrallheitzung geht die brummt und nix mehr macht was kanbn ich tun ? vermiter weiss es aber nix tut sich

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.03.2019 11:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sowohl fehlendes Warmwasser als auch eine defekte Heizung rechtfertigen unter Umständen eine Mietminderung. Ob das so ist und wie hoch diese ausfallen kann, können wir aus der Ferne aber nicht abschließend klären, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Christian Münch am 19.03.2019 20:11

Hallo zusammen,

ich habe in meiner Wohnung 3 Gasheizungen. Bei einer funktioniert der Zünder nicht bzw. wenn man versucht zu zünden bekommt man immer wieder einen kleinen Stromschlag. Aus diesem Grund ist die Heizung nie in Betrieb. Die anderen beiden Heizungen zünden auch nicht richtig (es dauert manchmal eine halbe Stunde bis sie angehen). Der Vermieter wurde schon vor Monaten informiert und er hat sich auch gleich bei einem Handwerker nachgefragt. Als dieser allerdings meinte, dass es für diese Heizung keine Ersatzzünder auf dem Markt gibt, wollte er sich noch weiter erkundigen, weil er es für Geldmacherei hält und nicht nur wegen dem Zünder neue Heizungen einbauen lassen möchte. Auf ständige Rückfrage meinte er nur, dass man die Heizung ja auch mit einem Streichholz zünden kann und dass diese ja theoretisch funktionstüchtig sind. Wegen dem Zünder lässt er sich etwas einfallen.

Ich warte auf diesen Einfall seit Anfang des Winters. Kann ich vom Vermieter neue Heizungen verlangen, oder muss ich weiter auf eine Lösung von ihm warten?

Danke schonmal im vorraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.03.2019 09:17

Sehr geehrter Herr Münch,

auf jeden Fall können Sie funktionierende Heizungen verlangen. Ob der Vermieter nun neue einbauen lässt oder eine andere Lösung findet, darf er selbst entscheiden. Für die Zeit, in der die Heizungen nicht oder nur eingeschränkt funktionieren, kommt unter Umständen eine Mietminderung in Betracht. Aus der Ferne können wir jedoch nicht abschließend klären, ob das auch bei Ihnen der Fall ist und wie hoch eine solche Mietminderung ausfallen könnte. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein rechtlich beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mr.x am 13.03.2019 13:14

Moin zusammen,

auch wir hatten Ärger mit der Heizung.

Wir haben eine neue Wohnung die komplett nur mit Fusbodenheizung geheizt wird. Wir haben in allen Räumen eigene digitale Mesgeräte die mit der privaten Sicherheitsanlage per App funktionieren. Es gab Tage da waren in einemRaum keine 16 Grad möglich. Nach diversen Techniker besuchen kam man zu dem Punkt wir würden zu viele Möbel haben, falsch aufgestellt haben. Auch habe ich Schimmel an einer Ausenband bekämpfen müssen, wo ein Schrank ganz an der Wand stand. Es war an der Wand wo wir auch Tage lang nicht über 16 Grad gekommen sind. Unser Dach ist auch nicht wirklich isoliert in dem Zimmer wo die 16 Grad waren.

Jetzt meine Fragen

1. ich habe noch nie gehört das ich meine Mietwohnung nicht stellen kann wie ich möchte... wie ist da der rechtliche Weg? Und wenn das so ist, muss ich dann nicht schriftlich im Mietvertrag darauf hingewiesen werden?

2. wenn ich die Heizung max aufdrehe, welche Temperaturen muss diese durchschnittlich in allen Räumen mind erreichen? Ist so ein Öko Ding was sich wohl 2 mal am Tag in eine Ruhephase geht so wurde es mir erklärt.

3. wenn ich auch gerade in Sachen Isolierung meine Zweifel habe, wie kann ich das angehen... ohne gleich Unkosten ohne offenen Boden auszugeben.

4. wenn ich glaube das die Ausenwand nicht gut isoliert ist, weil Schimmel, was kann ich da tun... gibt es eine Art do it you Self Kit um einen Art Schnelltest für den Anfangsverdacht zu bestätigen.

Wie soll ich am besten Vorgehen, auch in Sachen Mietminderung rückwirkend, da unserer Fall ja recht kompliziert ist. Ich will nicht die große Keule gleich schwingen, dennoch denke ich uns steht mehr als 100€ zu, die man uns angeboten hat. Zu oft war die Wohnung nur mit doppelten Pulover und Decke zu nutzen.

Vielen Dank für die Hilfe. Lg

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Immowelt-Redaktion am 13.03.2019 13:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

natürlich kann ein Mieter die Möbel in der von ihm bewohnten Mietwohnung grundsätzlich so stellen wie Sie möchten. Wenn sie natürlich so stehen, dass die Heizleistung aktiv gemindert wird, könnte das das Recht des Mieters auf Mietminderung unter Umständen aber einschränken. Dabei kommt es jedoch sehr auf den Einzelfall an. Aus der Ferne können wir leider nicht klären, inwieweit Ihre Möbel tatsächlich einen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit Ihrer Heizung haben.

Es gibt jedoch keine gesetzlich festgelegte Temperatur, die in Mietwohnungen maximal erreicht werden muss. Die Gerichte erachten eine Zimmertemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius als Normalfall. Im Flur darf sie auf 15 Grad Celsius sinken, nachts überall auf 18 Grad Celsius.

Was den Schimmel und Ihren Verdacht angeht, die Dämmung sei nicht ausreichend, kann wirklich belastbare Fakten letzten Endes nur ein Gutachter liefern. Auch einen festen Prozentsatz, um den Sie nun die Miete mindern können, können wir Ihnen leider nicht geben. Die Gerichte entscheiden hier von Einzelfall zu Einzelfall unterschiedlich. Wenn höchstens 16 Grad erreicht werden können, dürfte eine gewisse Mietminderung aber wohl gerechtfertigt sein. Wir dürfen aber keine Rechtsberatung leisten und können Ihnen letzten Endes daher nur raten, sich von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

musepatz am 28.02.2019 20:11

das heizungsablesegerät hat in 4 von 9 mietwohnungen das ganze jahr nicht gezählt.nun soll nach qm abgerechnet werden.wie verhalte ich mich? ich war immer sparsam mit heizen und habe in 11 jahren nie mehr als 340 euro pro jahr bezahlt.meistens um 280 euro.weis jemand was ich machen kann?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.03.2019 09:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es ist nicht möglich, einfach nach Fläche abzurechnen, wenn die Ablesung aufgrund eines Geräteausfalls nicht möglich ist. Die Heizkostenverordnung schreibt in § 9a nämlich vor, dass in diesem Fall der Gebäudeeigentümer den Wärmeverbrauch auf Grundlage des Verbrauchs der betroffenen Räume in vergleichbaren Zeiträumen oder des Verbrauchs vergleichbarer anderer Räume im jeweiligen Abrechnungszeitraum ermitteln muss. Soweit die Heizkosten nicht verbrauchsabhängig berechnet werden können, haben Mieter gemäß § 12 der Heizkostenverordnung zudem das Recht, den auf sie entfallenden Anteil um 15 Prozent zu kürzen. Auf diese Regelungen können Sie den Vermieter zunächst hinweisen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


musepatz am 02.03.2019 02:06

danke für ihre liebe antwort. hat mir sehr geholfen

Denis75 am 20.02.2019 09:19

Hallo,ich habe jetzt schon 3 Wochen keine funktionierende Heizung da die Gasleitung auf dem Weg in mein Haus undicht ist.Mein Vermieter hat mir als ich es gemeldet habe 3 Elektroheizer zur Verfügung gestellt welche jedoch für 85 qm nicht ausreichend sind.Um wieviel Prozent kann ich meine Miete kürzen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2019 10:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das lässt sich leider nicht allgemeingültig beantworten. Im Streitfall beurteilen Gerichte jeweils Einzelfälle, allgemeingültige Tabellen zu Mietminderungshöhen gibt es nicht. Auch ist die Mietminderungshöhe davon abhängig, welche Temperaturen in Ihren Räumen noch erreicht werden können. Wenn Sie sich mit dem Vermieter auf keine bestimmte Mietminderung einigen können, würden wir Ihnen empfehlen, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt rechtlich beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kathrin Klein am 18.02.2019 18:51

Hallo Forum,

in meiner Wohnung fiel die Gastherme, also Heizung und Warmwasser im letzten halben Jahr (Herbst/Winter) um die vier Mal aus. Zuerst wurde nur an der Wasserzufuhr gearbeitet, das letzte Mal schließlich ein entscheidendes Gefäß gewechselt. Jetzt ist die gleiche Fehlersituation schon wieder aufgetreten und ich werd langsam wirklich wütend.

Ich kann nicht immer ein paar Tage (meistens sind es allerdings auch nur zwei bis drei, aber immerhin) im Kalten auf sporadische Reparatur warten.

Hätte ich hier Anspruch darauf, eine Mietminderung einzuleiten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.02.2019 09:04

Hallo Frau Klein,

eine Mietminderung ist grundsätzlich ab dem Zeitpunkt möglich, ab dem der Vermieter von dem Mangel weiß und zwar anteilig für den Zeitraum bis die Heizung wieder funktioniert. Wir würden allerdings nicht dazu raten, eine Mietminderung ohne vorherige rechtliche Beratung durchzuführen. Am besten also Sie sprechen vorab mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mimi am 16.02.2019 22:52

Nach mehrfachen Aufforderungen an den VM haben wir uns von 17 auf im Schnitt 20,5 Grad hochgearbeitet. Das Kinderzimmer liegt aber immer unter 20 Grad. Der VM behauptet, nichts machen zu können, Der SGH-Installateur hat mir aber erzählt, die Zentralheizung sei nur auf 19 Grad, initial sogar nur auf 17 Grad eingestellt gewesen, whs. aus Sparsamkeit. Das geht jetzt seit 6 Wochen so.

Welche Handhabe hat man als Mieter, die Heizungseinstellung zu überprüfen?

Sind mit Erreichen von 20 Grad die Mindesttemperaturkriterien erfüllt, oder müssen 22 Grad erreicht werden? In den Gesetzestexten sind immer 20-22 Grad aufgeführt. Mit kleinem Kind macht es aber einen erheblichen Unterschied, ob es 20 oder 22 Grad warm ist.

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.02.2019 09:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine gesetzliche Vorgabe, wie warm es werden muss, gibt es nicht. Im Streitfall beurteilen Gerichte Einzelfälle und fällen unter Umständen auch unterschiedliche Urteile, je nachdem welches Zimmer betroffen ist. Daraus ergeben sich die besagten 20 bis 22 Grad. Sie selbst haben keine Handhabe, die genauen Einstellungen an der Heizung zu überprüfen, der Vermieter ist lediglich verpflichtet, die besagte Temperatur zu ermöglichen. Wie er das macht, bleibt ihm selbst überlassen.

Ob Sie nun bei der vorliegenden Situation noch eine Handhabe hätten oder möglicherweise die Miete mindern könnten, lässt sich schwer sagen, wenn bereits eine Temperatur von 20 Grad erreicht wird. Beachten Sie bitte auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dalli am 15.02.2019 15:23

In meine Wohnung ist von 13 Januar keine Heizung und keine warmen Wasser, meine Vermieter interessiert ihm nicht. Was kann ich tun und wie viel kann ich die mitten Kurzen. Heute ist die 15 Februar und immer noch nicht, noch dazu in Januar waren draußen Minus 13 Grad. Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.02.2019 15:30

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter die Heizung nicht reparieren lässt, kommt in diesem Fall eine Mietminderung in Frage. Wie hoch diese ausfallen kann, lässt sich aus der Ferne aber nicht klären, weil die Gerichte hier stets Einzelfallentscheidungen treffen. Auch würden wir Ihnen nicht dazu raten, die Mietminderung auf eigene Faust durchzusetzen, sondern sich vorher rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Helga am 10.02.2019 10:02

Mein Sohn hat einen Mietvertrag unterschrieben am 01.02.2019, es fand an diesem Tag die Abnahme der neu renovierten Wohnung statt. (Bad , EBK und Fußbodenheizung alles neu) Er merkte schon den 2.Tag, dass die Fußbodenheizung nicht funktionierte, meldete dies den Vermieter dieser war im Urlaub, der Vermieter gab eine Telefon-Nr. meinen Sohn, wo die Firma-Fußbodenheizung erreichbar ist.Es wurde etwas verstellt an der Heizung, kommt aber noch keine Wärme an. Vermieter kommt jetzt aus dem Urlaub zurück und soll sich darum kümmern. Bei der Nachbarwohnung von meinen Sohn, sagten auch die Mieter, dass keine große Wärme in der Wohnung ist.. Muß dazu schreiben, es sind Erdgeschoßwohnungen, es war vorher ein Ladengeschäft. Wenn es mit der Heizung nicht zu laufen kommt, kann man innerhalb von 14 Tagen wieder ausziehen? Wir denken, dass es ein Fehler bei der Installation vorliegt. Temperaturen liegen bei 14-15Grad, sind z.Z. auch 7 Grad Außentemperatur. Es darf nicht viel kälter werden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.02.2019 12:54

Hallo Helga,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Einfach so innerhalb von 14 Tagen wieder auszuziehen hätte keinerlei Auswirkungen auf das bestehende Mietverhältnis. Sie wären also weiterhin an den Mietvertrag gebunden und müssten auch die monatliche Miete bezahlen. Allenfalls käme eine fristlose Kündigung in Frage, das allerdings nur, wenn die Wohnung praktisch nicht mehr bewohnbar oder ihr Zustand gesundheitsgefährdend ist. Bei defekten Heizungen kommt in der Regel nur eine Mietminderung in Frage. Hierzu würden wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

GIklup am 04.02.2019 11:09

Hallo,

kurz nach Einzug im September 2018 haben wir, als es irgendwann kälter draußen wurde, festgestellt, dass die Heizung (über Gastherme) immer wieder ausfällt. Der Vermieter hat daraufhin einen Techniker kommen lassen, welcher das Problem erstmal behoben hat, jedoch schon vergewarnt hat, dass dies immer wieder auftreten würde und die fast 30 Jahre alte Therme am besten ausgetauscht werden müsste. Der Vermieter hat dazu ein Angebot vom Techniker erhalten. Ein Angebot für die Reparatur des defekten Teilstücks und ein Angebot für den kompletten Austausch. Da dem Vermieter die Kosten für den Austausch erstmal zu hoch waren, konnte er sich noch nicht entscheiden und nahm beide Angebote nicht an. In der ganzen Zwischenzeit kam es immer mal wieder dazu,dass unsere Heizung ausfiel. Jedoch nur für kurze Zeiträume von einer Stunde und das ganze ist bis jetzt zwei oder drei mal passiert. Vergangenen Donnerstag zu Freitag nun das gleiche. Vermieter habe ich Freitag Nachmittag informiert, als mein Mann mir sagte, dass die Therme nicht wieder anging. Als ich nach Hause kam, ging sie kurz. Darüber habe ich den Vermieter auch informiert. Dann von Freitag Abend zu Samstag Abend der total Ausfall. Vermieter sagt, er will die Therme jetzt austauschen lassen. Hat aber Notfalldienst abgelehnt. Wir haben eine kleine Tochter und mussten jetzt quasi zusehen, wo wir unterkommen. Vermieter versprach, dass die Therme am Montag ausgetauscht wird... Das geschieht nun aber eventuell erst am Dienstag. Er hat nicht mit dem Handwerker abgesprochen was nun gemacht wird. Wie gehen wir mit so etwas um? Vielen Dank für Ihre Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.02.2019 14:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen kommt für den Zeitraum, in dem die Heizung nicht funktioniert hat, eine Mietminderung in Frage. Im Idealfall können Sie sich mit dem Vermieter auf eine niedrigere Miete einigen. Klappt das nicht, würden wir Ihnen empfehlen, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tox1811 am 27.01.2019 22:43

Hallo!

Wir haben zuerst im November 2018 während der ersten Kälteperiode festgestellt, dass die Zimmertemperatur in den meisten Räumen unserer Wohnung nur 18-20°C (21°C vertraglich festgehalten) auch bei voll aufgedrehten Heizkörpern erreicht. Mitte Dezember haben wir dies dem Vermieter gemeldet. Darauf wurde nicht geantwortet und es ist auch nichts geschehen.

Anfang Januar haben wir eine zweite E-Mail verfasst und Mietminderung ab Februar erwähnt, sofern der Mangel bis dahin nicht abgestellt wird. Daraufhin wurde uns mitgeteilt, dass eine Heizungsfirma beauftragt wurde in der darauf folgenden Woche Wartungsarbeiten vorzunehmen. Die Wohnung blieb weiterhin kalt. Auf eine dritte Mail antwortete man uns, dass unsere Beschwerde einer namentlich erwähnten Fachfirma weitergeleitet wurde. Dies ist bereits wieder 10 Tage her und nichts ist geschehen. Wir würden jetzt gern ab Februar die Mietminderung durchführen. Wieviel % sind dafür angemessen? Wie können wir weiter vorgehen?

Beste Grüße!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.01.2019 12:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gesetzlich verankerte Regelungen, um wie viel die Miete bei Heizungsausfall gekürzt werden kann, existieren nicht. Wenn in der Wohnung noch eine Temperatur von 18 bis 20 Grad erreicht werden kann, dürfte die Minderung allerdings relativ gering ausfallen. Beachten Sie aber bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, weshalb wir Ihnen an dieser Stelle auch keinen konkreten Prozentsatz nennen können. Vor einer Mietminderung empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

mischl77 am 25.01.2019 16:01

Am 18.11.2018 habe ich mich telefonisch zum ersten Mal beim Vermieter gemeldet und einen Defekt der Heizungen angezeigt. Eine Heizung war und ist komplett defekt, die anderen wurden nur lauwarm. Man kümmert sich, so hiess es, aber nichts geschah.

Da sich die Aussentemperaturen erst um Weihnachten 2018 bergab bewegten und somit die Temperaturen innerhalb der Wohnung ebenfalls sanken, meldete ich mich erneut telefonisch beim Vermieter. Hier wurde mir in arrogant frecher Weise entgegnet, daß man doch erst nach de Feiertagen eine Fachfirma beauftragen könne und wie ich dazu käme, mich erst jetzt wieder zu melden, um den Schaden aufzuzeigen(!!!). Geschehen ist nichts.

Zu Beginn des Jahres 2019 kam es dann zum Komplettausfall der Heizungen sowohl in meiner

Wohnung, als auch in den Wohnungen sämtlicher Mieter dreier Häuser, welche an eine Zentralheizung angeschlossen sind.

Nach etlichen Telefonaten der Mieterschaft, sah man sich dann seitens des Vermieters dazu veranlasst die Handwerker zu rufen. Es dauerte mehrere Tage, bis die Heizungen halbwegs wieder funktionierten, allerdings mit der weiteren Einschränkung, daß die Warmwasserzufuhr komplett ausfiel. Es dauerte wiederum mehrere Tage und etliche Telefonate, bis man sich wieder ordentlich waschen oder das Geschirr spülen konnte. Die Heizungen selbst, meldeten höchstens wieder halbe Kraft, bis sie um den 10. Januar herum wieder komplett ausfielen. Vom Vermieter gab es lediglich fadenscheinige Ausreden. Einzig wurden den Mietern zwischenzeitlich je zwei Elektroheizungen zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich auf eigene Stromkosten. Diese wurden aber auch schon wieder vom Hausmeister abgeholt.

Seit dem 18.01.d.J. funktioniert die Heizung überhaupt nicht mehr. Die Innentemperaturen liegen bei 12 Grad, Tendenz fallend. Draussen herrscht Dauerfrost.

Als (vorläufiger) Höhepunkt übergab der Vermieter ein Schreiben, indem es hiess, daß die seit Wochen hantierende "Fachfirma", am 30.01.2019 in sämtlichen Mietwohnungen vorstellig

wird, um die Heizungen zu entlüften.

Auf Anfrage hiess es, daß man diesen Termin gewählt habe, damit auch alle Mieter vor Ort

sein können. Des Weiteren muß man jetzt eben mit der Situation umgehen. Noch Fragen...?

Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar, sodaß ich mich genötigt fühlte, um insbesondere weiteren gesundheitlichen Gefährdungen aus dem Wege zu gehen, bei fremden Leuten den Tag und auch die Nacht zu verbringen. Dies seit dem 18.Januar und mindestens bis zum 30.d.M.

Auch habe ich mir zwei E-Heizungen kaufen müssen, um die Wohnung nicht vollkommen auskühlen zu lassen und um Kleidung und das Inventar zu schützen.

Kann man die entstanden Kosten für Fahrten zu den neuen Gastgebern, die Nutzung von Strom und Heizung bei diesen, sowie die Beschaffung und Nutzung der E-Heizungungen dem Vermieter in Rechnung stellen? Von der Mietminderung mal ganz abzusehen.

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Immowelt-Redaktion am 28.01.2019 08:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen ist es in einem solchen Fall möglich, Schadensersatz zu verlangen, ja. Dieser kann dann auch die zusätzlichen Energiekosten für die E-Heizungen umfassen. Abschließend beurteilen können wir Ihren Anspruch aus der Ferne allerdings nicht, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bevor Sie selbst Schadensersatz fordern, empfehlen wir Ihnen daher, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tabsi am 24.01.2019 19:18

Hallo,

bei uns war gestern der Kaminkehrer da, unsere Gastherme musste abgestellt werden, da der Kohlenstoffmonoxidwert über 3000 liegt. Da es sich um einen Altbau handelt, und wir praktisch nur Außenwände haben, ist die Wohnung innerhalb kürzester Zeit auf unter 10° abgekühlt. 2 Zimmer sind einfach nicht mehr bewohnbar, da es dort noch kälter ist. Die Vermieterin wurde nicht erreicht, weder vom Kaminkehrer, der sie sofort anrief, noch von uns an dem darauffolgenden Tag. Auch der "Hauselektriker" hat es bisher noch nicht geschafft, und geht auch nicht mehr ans Telefon. Ich würde gerne wissen, wie man am besten vorgehen kann, da wir einfach momentan sehr sauer sind; nach unserem Einzug September 2018 gab es Probleme, damals ging die Heizung erst November überhaupt an. Dann wird es nochmals Tage dauern bis sich die Wände wieder erwärmen- das sind nochmal hohe Heizkosten.Dazu natürlich die eigentlich lebensbedrohlich hohe Kohlenstoffmonoxidbelastung. Bei unserem Einzug wurde versichert, dass "alles in Ordunung sei und funktioniere".

Danke für Ihre Antwort :)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.01.2019 12:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in Situationen wie der Ihren kommt regelmäßig eine Mietminderung in Frage. Wir würden Ihnen allerdings nicht dazu raten, diese auf eigene Faust durchzusetzen, sondern sich stattdessen rechtliche Beratung zu holen. Wir dürfen keine Rechtsberatung leisten und empfehlen daher den Gang zum Mieterverein oder zum Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

dorotheep am 18.01.2019 08:41

Guten Tag,

die Heizung ist in unsere 3-Zimmer Wohnung seit Monate defekt. Wir haben es unser Vermieter gemeldet, eine Firma ist dafür gekommen, hat einfach die Heizungskörper entlüftet. Trotzdem funktionnierte die Heizung immer noch nicht und wir haben 2 Elektrogeräte bekommen...

Wir bezahlen jetzt seit 3 Monate die Heizung doppelt (1x Nebenkosten + 1x Strom für die Elektro Heizkörper).

Der Vermieter hat sich nicht mehr gemeldet und die Heizung ist immer noch defekt.

Können wir eine Mietminderung rückwirkend verlangen ?

Danke für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2019 12:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

dies ist unter Umständen möglich, meist aber nur dann, wenn der Mieter den Vermieter im Vorfeld mitgeteilt hat, dass er die vollständige Miete nur unter Vorbehalt zahlt. Leider können wir die Sache hier nicht abschließend klären, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fatihh1905 am 16.01.2019 23:30

Seit 07.01.2019 funktionieren bei uns die Heizungen nicht. Telefonisch wurde der Mangel dreimal dem Vermieter angezeigt. Erst wurde die Zentralheizung als Grund genannt, jedoch haben unsere Nachbarn keine Probleme. Gestern waren die Mitarbeiter so respektlos, dass sie einfach aufgelegt haben. Heute sollte ein Notfallmonteur kommen. Wir haben den ganzen Tag bis 23Uhr zu Hause, da wir warten mussten. Kam wieder keiner. Meine Frau und ich liegen seit Tagen unter der Decke. Aber jetzt will ich mir das nicht gefallen lassen. Mietminderung ist gerecht oder?

Liebe Grüße

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Immowelt-Redaktion am 17.01.2019 10:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn in der Wohnung die übliche Temperatur von rund 20 Grad nicht erreicht werden kann, ist eine Mietminderung in der Regel gerechtfertigt. Wir würden Ihnen allerdings dazu raten, sich vorab rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt. Bedenken Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hornstraße am 11.01.2019 13:45

Die Heizung ist seid 5 Tagen kaputt , der Vermieter weiß das auch . Auf der Frage wenn die wieder geht heißt es bloß heute oder morgen kommt der Heizungsbauer !! Seid 5 Tagen erzählt der Vermieter das . Es sind 14 bis 15 Grad in der Wohnung. Meine Frau ist schwanger und muss Samstag ins KKH . Meine Kinder liegen denn ganzen Tag unter der deckte , weil es so kalt ist .

Was kann man da machen ? Hotel ist zu teuer für uns .

Hilfe

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Immowelt-Redaktion am 11.01.2019 16:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie ihrem Vermieter den Mangel ordentlich angezeigt und ihm eine angemessene Frist - als angemessen werden diesbezüglich etwa vier Tage angesehen - zur Behebung gesetzt haben (am besten schriftlich), dann können Sie, wenn ihr Vermieter diese Frist verstreichen lässt, auch selbst einen Heizungsinstallateur beauftragen. Die dadurch entstehenden Kosten können Sie dem Vermieter in Rechnung stellen. Jedoch müssen Sie beweisen können, dass die Heizung defekt war. Das können Sie mithilfe eines Zeugen oder eines mehrtägigen Temperaturprotokolls.

Beachten Sie jedoch bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder eine Mietervereinigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Weißt-Du-Bescheid am 21.01.2019 10:37

[Kommentar gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. Anm. d. Red.]

lissabon am 08.01.2019 13:54

kurz nach Einzug meines Mieters mussten einige Böden wegen Leckagen in den Heizungsrohren

aufgebrochen werden. Mietminderung ist vereinbart. Jetzt möchte der Mieter bis zur Instandsetzung eine andere Wohnung mieten. Wer muss die Umzugskosten übernehmen?

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Immowelt-Redaktion am 09.01.2019 09:38

Hallo lissabon und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Die Frage lässt sich pauschal aus der Ferne leider nicht abschließend beantworten. Grundsätzlich gilt zunächst: Ist die Wohnung aufgrund eines Mangels gar nicht mehr nutzbar, kann der Mieter die Miete u. U. um 100% kürzen. Es könnte also durchaus sein, dass der Mieter - da er an dem Schaden keinerlei eigenes Verschulden trifft - auch Anspruch auf Kostenerstattung hinsichtlich eines Umzuges haben könnte. Wie weit die Ansprüche des Mieters gehen, können wir aus der Ferne allerdings nicht abschließend beurteilen und raten dazu, einen Fachanwalt für Mietercht oder einen Eigentümerverein zu konsultieren.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Ali17 am 03.01.2019 18:16

Hallo zusammen, ich brauche Rat zu meiner Situation. Seit 29.12.18 ist in unseren Haushälfte mit 3 Mieteohnungen Heizung ausgefallen. Habe Gausverwaltung gleich kontaktiert, diese haben Firma beauftragt nachzuschazen. Totalschaden am Heizofen (oder wie auch immer das heisst) hieß es von Firma. Da es gerade unmittelbar vor Feiertage war konnten sie es nicht sofort beheben. Erst ab 3.01.19 könnte evtl. was geregelt werden. In Absprache mit Hausverwaltung hat je Wohnung je 2 Elektroheizkörper von Firma zur Verfügung gestellt bekommen. Alles schön und gut, aber.... Wer erstattet mir die entstandene Stromkosten? Leider war ich zu blöd und habe den Zählerstand davor nicht notiert und Temperatur habe ich auch nicht gemessen... Heizkörper laufen fast permanent und es ist trotzdem ungemütlich kühl , wir müssen uns Wasser zum Waschen auch extra auf dem Elektroherd warm machen. Zum Schluss heisst es, dass es erst ab 7.01.19 erst was passiert, und ca 2-3 Tage dafür gebraucht wird... Dauer ist verständlich aber was ist mit meinen Kosten? Vielleicht weiss jemand einen Rat... Drei Familien werden dafür sehr dankbar sein!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.01.2019 09:14

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell können Sie die Miete für den Zeitraum mindern, seitdem der Vermieter über den Missstand in Kenntnis gesetzt wurde bis zur Behebung des Mangels. Im Sinne eines guten Verhältnisses zwischen Mietern und Vermieter sollten Sie dies mit dem Vermieter absprechen - verpflichtet dazu sind Sie aber nicht. Wie hoch die Mietminderung ausfallen darf, kann nicht pauschal gesagt werden. Sprechen Sie darüber am besten im Vorfeld mit einem Fachanwalt oder einer Mietervereinigung.

In der Regel haben Sie zudem das Recht eventuell angefallene Mehrkosten für den Strom als Schadensersatz bei Ihrem Vermieter geltend zu machen. Wenn sich rückwirkend die konkrete Höhe eines Schadens nicht feststellen lässt, können Gerichte die Höhe auch schätzen (§ 287 Zivilprozessordnung). Für die Schätzung müssen etwaige Anhaltspunkte vorhanden sein, wie Vergleichswerte des Stromverbrauchs ohne den Betrieb der Elektroheizungen.

Beachten Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder eine Mietervereinigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Ali17 am 04.01.2019 11:32

Danke für die Antwort. Ich bin mit Vermieter zufrieden und möchte dieses Verhältnis behalten. Deshalb werden wir vlt ohne Gerucht azskommen :) Dann notiere ich zumindest den Stromverbrauch ab jetzt bis die Heizung wieder läuft und zum Vergleich für gleichen Zeitraum mit intakter Heizung. Dann kann ich ungefairen Verbrauch für gesamten Zeitraum schätzen und mein Vorschlag für "Entschädigung" mit Hausverwaltung besprechen.

Noch mal vielen Dank!

Sandy am 03.01.2019 15:01

Hallo zusammen ich wohne mit meinem Mann und zwei Kindern in einer Wohnung seid geschlagenen 7 Tagen geht bei uns keine Heizung im kompletten Haus alle Mieter haben den Vermieter schon mehrfach telefonisch darüber informiert die Aussage des Vermieter seid 7 Tagen ist wir kümmern uns drum passierten tut aber nichts wir sitzen in der Wohnung mit der winterjacke und dicker wolldecke kann mir jemand sagen was ich tun soll

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 15:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

fällt während der Heizperiode die Heizung aus, sollte umgehend der Vermieter informiert und ihm eine Frist für die Behebung gesetzt werden - üblich sind 3 bis 4 Tage. Dies sollte unbedingt auch schriftlich geschehen, damit Sie später nachweisen können, dass Sie ihn informiert haben. Anschließend hat der Vermieter bis zum Verstreichen der Frist Zeit, um den Defekt zu beheben. Falls dies nicht passiert, können Sie selbst einen Installateur beauftragen und die Kosten an den Vermieter weitergeben. Hierbei darf der Installateur Notmaßnahmen durchführen, um die Heizung wieder zum Laufen zu bringen. Auch eine Mietminderung kommt für den Zeitraum des Ausfalls in Betracht. Es ist hierbei aber ratsam, sich vorab an einen Mieterverein zu wenden, um die Höhe des der Minderung richtig anzusetzen.

Beachten Sie bitte, dass wir generell keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort sprechen Sie bitte mit einem Fachanwalt oder einer Mietervereinigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lama am 02.01.2019 15:23

Hallo guten tag.

Meine Heizung heizen nicht komplett. Im Wohnzimmer heizt der Körper zur Hälfte und im Badezimmer heizt der Heizkörper gar nicht. Ich wohne seit 10 Monaten hier und habe ein Kind (10 Wochen alt) sie ist ständig erkältet weil die kalte Luft in den räumen zieht. Ich habe jetzt ungelogen 5 mal schon drumherum gebeten das er mir eine Firma schicken soll , aber er ignoriert es . Was soll ich machen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 10:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie sollten ihrem Vermieter eine angemessene Frist setzen - in der Regel wird bei einer defekten Heizung eine Frist von drei bis vier Tagen als angemessen angesehen. Verstreicht diese Frist und Ihr Vermieter hat nichts getan, können Sie selbst einen Heizungsinstallateur beauftragen und die Kosten dem Vermieter in Rechnung stellen. Da Sie jedoch in dem Fall jedoch beweisen müssen, dass die Heizung ausgefallen ist, sollten Sie ein Protokoll führen, wann es wo wie kalt ist. Auch ein Zeuge, der den Heizungsausfall bezeugen kann, ist im Streitfall hilfreich. Wichtig ist, dass Sie auch nur notwendige Reparaturen beauftragen. Ein kompletter Austausch der Heizanlage wäre beispielsweise nicht verhältnismäßig.

Außerdem können Sie über eine Mietminderung nachdenken. Da diese jedoch immer auch mit einem Risiko verbunden ist, sollten Sie in jedem Fall vorher mit einem Fachanwalt oder einer Mietervereinigung sprechen.

Beachten Sie bitte, dass wir generell keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort sprechen Sie bitte mit einem Fachanwalt oder einer Mietervereinigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

bastfuntasti am 02.01.2019 01:17

guten tag, ich selber lebe seit gut 19 monaten in meiner 2 zimmer whg, seit mai diesen jahres lebt meine tochter bei mir. ich habe ihr den 2.raum zum kinderzimmer hergerichtet. ich selber schlafe im wohnzimmer auf dem sofa. am 23.12 kam mein vermieter auf mich zumit deraussage, dasich zuviel heizen würde. ich hätte innerhalb von 6 wochen, 600 liter heizöl verbraucht. (2zi,kü,bad, 56qm) allerdings haben meine tochter und ich das problem, das keiner der räume über 18grad mehr warm werden. abends ab ca 20:30uhr scheint die heizung komplett aus zusein. dementsprechend ist es ab ca 21:30uhr um die 16 bis 17 grad. tagsüber fährt die heizung scheinbar auch auf 0 runter, so das alle heizkörper sind und bleiben. gegen 18uhr werden sie wieder warm(über mehrere tage beobachtet).. da ich tagsüber normalerweise am arbeiten bin, kann es nicht sein, das ich überm@ssig heize. desweiteren soll ich nun 70euro mehrmiete zahlen, aufgrund meiner tochter. ich finds zwar übertrieben, aber ich tu es... am 24.12 habe ich diese whg fristgerecht gekündigt, da wir eine grössere whg gefunden haben. ich habe meinen vermieter schon 2 mal mündlich auf das heizproblem angesprochen.. er behauptet, das es daran liegt, weil ich regelmässig 1 fenster länger als 15 minuten weit geöffnet hätte. (ca 1std dann) die whg dadurch auskühlen würde,(totaler blödsinn) und dies sollte ich unterlassen... stosslüften würde ausreichen...allerdings pasdiert seit der kündigung absolut nichts, um dem kälteproblem entgegen zu wirken. k9nnteich aufgrund dessen nun binnen von ich sage mal 7 tagen hier offiziell ausziehen? seit 3 tagen führe ich auch ein temperaturprotokoll und zeugen gibt es ebenfalls. ich danke ihnen bereits im vorfeld für eine aussage

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 12:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

da Sie mit Ihrem Vermieter über das Problem gesprochen haben, sich aber nichts an der Situation ändert, ist eine Mietminderung ihrerseits möglich. Da dies aber auch immer gewisse Risiken birgt, können Sie auch erst einmal die Miete nur unter Vorbehalt zahlen. Eine fristlose Kündigung durch den Mieter ist nur dann möglich, wenn die Wohnung nicht bewohnbar ist. Das ist häuig bei starkem Schimmelbefall der Fall, kann aber auch bei eisigen Temperaturen in der Wohnung sein. Auch unerlaubtes Eindringen des Vermieters in die Wohnung oder ein bewusster Betrug bei der Nebenkostenabrechnung können ein Grund für eine fristlose Kündigung des Mieters darstellen.

Mieter sollten sich vorm Handeln in jedem Fall durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein beraten lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

dagmarb am 28.12.2018 10:44

Guten Tag, bei meiner Tochter ist seit dem 1. Weihnachtstag die Heizung ausgefallen. Der Vermieter hat erst am gestrigen Donnerstag einen Handwerker geschickt welcher die Heizung nicht reparieren konnte. Sie bekam die Auskunft dass in diesem Jahr nicht mehr mit einer Reparatur zu rechnen ist.Der Vermieter hat einen winzigen Heizlüfter zur Verfügung gestellt welcher sehr laut ist und unangenehm riecht. Was kann sie tun. Es ist unerträglich kalt in der Wohnung und sie ist schon erkältet. Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.12.2018 16:28

Liebe dagmarb,

besten Dank für Ihren Kommentar. Ist die Heizung kaputt, hat der Mieter fast immer ein Recht auf Mietminderung – und zwar prinzipiell ab dem ersten Tag, an dem der Vermieter von dem Mangel weiß. Wie hoch eine Mietminderung wegen einer kaputten Heizung ausfallen darf, hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab. Sich auf Mietminderungstabellen aus dem Internet zu verlassen, ist nicht empfehlenswert. Sie spiegeln lediglich die Urteile einzelner Gerichte wieder, haben jedoch keine allgemeine Gültigkeit. Bevor Sie die Miete kürzen, sollten Sie vorab den Rat beim Mieterbund oder vom Fachmann einholen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Lola am 18.12.2018 12:21

Hallo zusammen,

wir wohnen aktuell in einer Drei-Zimmer-Wohnung mit 84 m². Bereits seit August 2016.

Wir haben nun jedes Jahr eine Nebenkostennachzahlung von knapp 400,00 EUR. Nach ewiger Recherche woher die hohen Heizkosten kommen, haben wir bemerkt, dass 2 unserer Heizkörper (Küche und Flur) die ganze Zeit heiß waren. Somit sind diese Heizkörper ständig in Betrieb gewesen. Wir Wohnen mittendrin. Dh. wir haben unten oben links und rechts Nachbarn, daher müssen wir so gut wie gar nicht heizen(naja, dachten wir...bis wir merkten dass die beiden Heizkörper die ganze Zeit gelaufen sind, obwohl sie nicht eingeschalten waren.

Können wir nun eine Mietkostenminderung verlangen?

Es war bereits ein Handwerker da und hat alles "repariert". 1 Woche später bin ich fast umgefallen, als ich zur Haustür kam, da der Heizköper im Flur wieder komplett heiß war. Der Handwerker weiß nun auch nicht mehr weiter. Wir zahlen jedes Jahr hohe Kosten die wir "unbeabsichtigt" erzeugen.

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

VIelen Dank.

Grüße Lola

auf Kommentar antworten

Lola am 18.12.2018 12:26

Nachtrag:

Bewusst haben wir den Heizkörper im Wohnzimmer gerade mal 2-3 Mal im Jahr eingeschaltet. Und das nur für ca. 10 Minuten, da nach kurzer Zeit es schon sehr warm ist. Nicht einmal im Badezimmer (ohne Fenster) haben wir die Heizung an.

Und trotzdem haben wir im letzten Jahr 850,00 EUR Heizkosten verursacht (530,00 EUR Verbrauchskosten, 320,00 EUR Grundkosten).


Immowelt-Redaktion am 18.12.2018 12:50

Hallo Lola,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine Mietminderung kommt durchaus auch in Frage, wenn die Heizung zu heiß ist. Weil das für den Mieter aber kein so drastischer Mangel ist, weil er die Wohnung prinzipiell auch durch Öffnen der Fenster wieder kühlen kann, würden Gerichte hier wohl eher eine relativ geringe Mietminderung als gerechtfertigt ansehen.

Viel entscheidender dürfte in Ihrem Fall sein, dass der Vermieter solche mangelbedingt entstandenen Kosten tragen muss, hier die hohe Heizkostenabrechnung. Hierzu muss allerdings geschätzt werden, wie hoch die Kosten gewesen wären, wenn die Heizung nicht defekt gewesen wäre. Bedenken Sie jedoch bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt empfehlen um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Annebacke am 18.12.2018 11:05

Guten Tag, bei uns ist „nur“ die Heizung im Bad defekt aber dass schon seit 3 Monaten, so lange kämpfe ich auch schon bei Firma und Hausverwaltung. Gibt es einen Mietminderungsanspruch bei einzelnen Zimmern? Vielen dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.12.2018 12:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch wenn die Heizung in nur einem Raum ausfällt, ist das ein Mangel, der unter Umständen eine Mietminderung rechtfertigen kann, ja. Wir würden Ihnen allerdings dazu raten, vorab einen Mieterverein oder einen Fachanwalt zu konsultieren und die Mietminderung nicht ganz auf eigene Faust umzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dieute am 16.12.2018 05:32

Hallo, bei uns fällt die Heizung ständig aus. Der Vermieter weiss das,hat auch immer wieder über verschiedene Handwerks Firmen versucht es reparieren zu lassen, aber es wird nicht besser. Meist in der nacht,dann ist es morgens beim aufstehen ganz schön kalt.und verbraucht ja dann auch mehr bis wieder überall normale Temperaturen sind.Kann ich Miete mindern wenn ich ständig im Keller den Notknopf drücke um nicht zu erfrieren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.12.2018 11:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

dass Sie immer wieder in den Keller laufen müssen, um dort die Heizung wieder anzuschalten, könnte als Mangel interpretiert werden, der eine Mietminderung rechtfertigt. Uns ist allerdings aktuell kein Urteil bekannt, das sich je mit einer vergleichbaren Frage beschäftigt hätte. Insofern würden wir Ihnen davon abraten, auf eigene Faust eine Mietminderung durchzuführen und Ihnen stattdessen empfehlen, sich vorab rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

h-winzer am 09.12.2018 14:07

Hallo,

ich wohne in einer Zwei-Zimmer-Wohnung und das seit etwa zwei Jahren.

Vor etwa einem Monat war die Heizungsfirma hier, um die Therme zu reinigen, wie jeden Winter.

Der Installateur hat festgestellt, dass der Wärmetauscher defekt ist und hat diese Info aufgeschrieben und sagte, dass der Vermieter darüber informiert wird und dann einen Auftrag erteilen muss, worauf hin sich die Firma noch einmal zur Terminfindung bei mir melden würde.

Die Heizung heizt noch, aber es tropft die ganze Zeit Wasser unten heraus.

Es haben sich bereits Wasserflecken gebildet, weil es mir zunächst nicht aufgefallen war.

Was muss ich denn nun machen? Der Vermieter weiß ja Bescheid. Die Heizung funktioniert in dem Sinne auch noch. Bislang hat sich aber keiner mehr gemeldet.

Aber wenn ich mir anschaue, wie viel Wasser im Laufe eines Tages heraustropft, ist es fraglich, wann der Druck in den Leitungen zu gering ist, um in alle Räume vorzudringen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 10:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie sollten den Vermieter auf jeden Fall noch einmal über die Situation informieren, schon allein weil das austretende Wasser mittelfristig zu Schimmel führen könnte. Wenn bereits seit einem Monat Wasser austritt, ist außerdem die Chance groß, dass irgendwann wirklich nicht mehr genug Druck im System ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sandra91w am 05.12.2018 12:10

Guten Tag, und zwar wohne ich in einer 1 Zimmer Wohnung mit Fußbodenheizung. Diese funktioniert nach Sanierung meines Badezimmers nur noch im Wohnzimmer. In Küche und Bad ist es extrem kalt. Der Vermieter weiß bescheid und meinte er kümmert sich darum. Nun hat er mir vorübergehend einen Heizstrahler zur Verfügung gestellt. Dieser in Verbindung mit Feuchtigkeit durchs Duschen, ist nicht wirklich hilfreich. Ganz im Gegenteil. Zudem frisst dieser unmengen an Strom und verursacht somit mehr Kosten für mich als Mieter. Jeder Toiletten und Duschgang ist unangenehm wenn man bedenkt wie kalt es ist. Nun wäre meine Frage, wie ich vorgehen kann? Vielen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2018 15:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter schon Bescheid weiß, sollten Sie ihm eine angemessene Frist für die Reparatur setzen. Lässt der Vermieter diese Frist verstreichen, können Sie selbst einen Installateur für die Reparatur beauftragen und dem Vermieter dann die Kosten in Rechnung stellen. Hierbei müssen Sie aber eindeutig beweisen können, dass die Heizung tatsächlich kaputt war und der Vermieter sich nicht angemessen gekümmert hat.

Ist die Wohnung für längere Zeit kalt, können Sie auch über eine Mietminderung nachdenken. Diese sollten Sie aber unbedingt im Vorfeld mit einem Fachanwalt oder einem Mieterbund besprechen, denn wenn Sie zu viel mindern, geraten Sie in Zahlungsverzug und im schlimmsten Fall droht die Kündigung. Besser ist es da, die Miete erstmal mit Vorbehalt zu zahlen. Dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Außerdem können Sie die erhöhten Stromkosten als Schadenersatz geltend machen.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Wir raten Ihnen daher sich an einen Fachanwalt oder eine Mietervereinigung zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Christa Schäfer am 03.12.2018 22:28

Hallo!

Ich habe in meiner kleinen 2 Raumwohnung Wohnzimmer mit offener Küche 2 Heizkörper . Einen großen und einen kleinen für die Küche. Beide werden nur zur Wandseite heiß, die Vorderseite zum Zimmer rein werden nur lauwarm aber auch nur zur Hälfte. Das gleiche Spiel im Schlafzimmer und Bad. Vergangenes Jahr im Dez. hatte sich mein Vermieter selber davon überzeugt das es so ist aber nichts unternommen. Vergangene Woche habe ich ihn wieder angerufen und ihn gebeten einen Monteur zu schicken, aber ich glaube auch dieses mal werde ich vergeblich warten. Meine Frage ist wieviel ich die Miete kürzen darf.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2018 11:11

Sehr geehrte Frau Schäfer,

ob und um welchen Teil ein Mieter bei defekter Heizung die Miete mindern kann, ist nicht abhängig davon, wo ein Heizkörper warm wird und wo nicht. Entscheidend ist die Temperatur, die in der Wohnung erreicht werden kann. Die Rechtsprechung sieht 20 bis 22 Grad als Normalfall an, liegt die Temperatur länger als drei Tage in Folge darunter, kann man von einem Mangel ausgehen. Der Anteil der Mietminderung ist dann wiederum von der tatsächlichen Temperatur abhängig. Wird es also in einer Wohnung noch 19 Grad warm, fällt die Mietminderung deutlich geringer aus, als wenn die Temperaturen im Wohnimmer auf 10 Grad fallen. Verbindliche Auskünfte zum Maß der Mietminderung lassen sich jedoch nicht geben, weil verschiedene Gerichte hier auch verschiedene Urteile fällen. Beachten Sie bitte auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie die Miete mindern wollen, empfehlen wir Ihnen zunächst, die Temperaturen regelmäßig zu dokumentieren. Bei allen weiteren Schritten hilft Ihnen ein Mieterverein oder ein Fachanwalt weiter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nicki am 01.12.2018 08:28

Guten Tag,

wir wohnen seit dem 25.10.2018 in unserer neuen Wohnung die Wohnungen sind alle Neubau erstellt am ca. 09-10.2018 unsere Heizung funktioniert nicht seit tag eins ich habe mehrmals die Hausverwaltung angerufen sie meinten es kümmert sich jemand drum bis heute kam nix kein Anruf ob sie geht oder ob es uns gut geht weder noch keine Reaktion auf mein schreiben nix.

Ich habe den Hausmeister Chef geschrieben das ich zum Anwalt gehe und die Hausgesellschaft verklage weil ich und meine Tochter mehrmals krank wurden darauf hin hat er mir eine mietminderung versprochen und eine sofortiger Klärung versprochen ich sollte mich ein tag später melden wenn nix passiert ist.

Es passierte nix und der Hausmeister Chef war nicht mehr zu erreichen und sie wollen die komplette miete abrechnen.

Was soll ich machen ???

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Immowelt-Redaktion am 03.12.2018 10:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich kommt in solchen Fällen eine Mietminderung in Betracht. Aus der Ferne lässt sich aber nicht abschließend sagen, wie hoch diese sein darf. Insofern würden wir Ihnen, wie von Ihnen selbst ja schon angedacht, den Gang zum Fachanwalt empfehlen. Alternativ können Sie sich auch von einem Mieterverein beraten lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

kendyshop am 27.11.2018 08:08

Hallo,

Am 14.11. haben wir festgestellt, dass die Heizung NUR bei uns trotz voll aufgedrehter Thermostate nicht funktioniert. Ich habe die Nachbarin unter gefragt und bei ihr war alles in Ordnung. Es gab vor kurz Bauarbeiten im Gebäude (Rohren ausgetauscht, neue Warmwasserversorgung, Arbeit an der Heizung, Fassade, ...). Ich habe sofort den Hausmeister informiert und der ist vorbeigekommen und hat was an den Heizkörper gemacht und hat alle Thermostate voll aufgedreht und meinte, wir sollten warten bis die Flüssigkeit nach Oben (wir wohnen im Dachgeschoss) kommt.

Wir haben weitere 3 Tage ohne Heizung verbracht, dann habe ich die Verwaltung informiert und der Hausmeister ist noch gekommen, hat noch was versucht, ist in Keller gegangen, hat Hilfe geholt und die Heizung hat kurz funktioniert (ein paar Stunden) und wieder Ausfall. Am 24.11. war er noch im Keller und es ging wieder. Für die Heizkörper im Bad und Küche hat er keine Lösung gefunden und eine Firma beauftragt. Die kommen Anfang Dez.

Ich habe keine 10 Tage gewartet, Hausmeister war schon ein paar da aber keine Lösung. Ich habe 10 Tage ohne Heizung verbracht. Wahrscheinlich auch mehr, da wir vor dem 14.11. nicht geheizt haben (war nicht nötig). Festgestellt haben wir nur am 14.11, wenn es uns kalt geworden ist.

Wir haben Heizkörper im WZ, SZ, KSZ, Bad und Küche. Und WZ, SZ und KSZ können wir wieder heizen, im Bad und Küche nicht.

Auf wie viele Prozent besteht einen Anspruch auf Mietminderung?

Danke

Beste Grüße

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Immowelt-Redaktion am 27.11.2018 10:47

Hallo kendyshop und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Eine Mietminderung ist immer dann möglich, wenn ein Mietmangel vorliegt. Davon ist grundsätzlich auszugehen, wenn die Heizung in der kalten Jahreszeit über einen längeren Zeitraum ausfällt. Hinsichtlich der Höhe gibt es keine fixen Sätze, es kommt immer darauf an, wie schwerwiegend der Mangel ist. Ist die Wohnung aufgrund arktischer Kälte praktisch unbewohnbar, so sind unter Umständen für den entsprechenden Zeitraum 100 Prozent möglich; ist die Einschränkung geringer oder nur partiell, entsprechend weniger. Bei der Umsetzung der Mietminderung können Sie die Hilfe eines Mietervereins oder eines Fachanwalts für Mietrecht in Ansrpuch nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mommyofthree87 am 20.11.2018 21:19

Guten Abend,

Unsere Familie ist zum 01.11. in ein Reihenmittelhaus eingezogen. Vor dem Umzug waren wir super euphorisch. Am Tag nach dem Umzug erwartete uns die nackte Wahrheit. Wir wurden nicht darauf aufmerksam gemacht, noch ist es uns bei der Besichtigung aufgefallen, dass im Dachgeschoss (in dem unser Schlafzimmer ist) kein Heizkörper vorhanden ist. Es ist an Tagen wie diesen so kalt, dass ich mit thermo Schlafanzug, Zwei decken und Wärmflasche ins Bett gehe, um überhaupt atmen zu können. Der Vermieter sagt Pech. Ist das wirklich so ?

Muss ich warten bis ich es mirnleisten kann, wieder umzuziehen, nur weil ich unaufmerksam bei der Besichtigung war ?

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Immowelt-Redaktion am 21.11.2018 11:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Gesetz steht hier auf der Seite Ihres Vermieters. Das BGB regelt in § 536b, dass der Mieter keine Ansprüche auf Mängelbeseitigung hat, wenn ihm der Mangel bei Vertragsabschluss entweder bekannt war oder wenn ihm der Mangel infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt geblieben ist. Es gilt der Grundsatz "gemietet wie gesehen".

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

arb0316 am 20.11.2018 11:04

schönen guten Tag ,

Mein Mann und Ich mussten mit unserer 2 jährigen Tochter seit Samstag morgen unsere Mietwohnung verlassen. Wir können da nicht drinne leben da zurzeit unser Heizkessel im Keller kaputt ist. Es passierte alles am Samstag morgen … wir haben unseren Vermieter angerufen und Ihm sofort bescheid gegeben , dass unsere Wohnung eisig kalt ist und keine Heizung geht. Er fragte uns , ob wir am Samstag zu Hause seien würden … wir sagten : klar !!!

Das ganze Wochenende haben wir keinen Anruf von dem Vermieter oder der Firma gekriegt.

Am Montag morgen habe ich den Vermieter dauerhaft versucht zu erreichen... er war einfach den ganzen Tag nicht erreichbar... obwohl er von unserer Lage gut bescheid wusste!!

Irgendwann gegen Mittag habe ich den Enkelsohn vom Vermieter erwischen können, ich schilderte Ihm nochmal alles. Der Enkelsohn sagte er kümmere sich drum und gebe seinem Großvater (Vermieter) nochmal bescheid. Ich habe lange in der kalten Wohnung gewartet... dachte die Firma meldet sich aber es ist nichts passiert. Habe gegen Nachmittag die Firma selber angerufen … Ich bekam zu hören , dass die bescheid wüssten aber nichts machen können solange der Vermieter selbst nicht anruft und den Auftrag gibt. Ich war so wütend und enttäuscht, dass heißt ja das der Vermieter am Samstag nichts in die Wege geleitet hat. Mein Mann hat später nochmal den Enkelsohn des Vermieters erwischen können und gesagt er solle jetzt seinen Großvater anrufen und die Firma soll am Dienstag morgen früh direkt zu uns kommen.

Zum glück ist die Firma direkt am Dienstag morgen gekommen... haben keine gute Nachricht bekommen. Der Kessel ist komplett Schrottreif... es muss ein neuer her. Die Firma weiß nicht wie lange das dauern wird , haben zur überbrükung einen kleinen Heizungskörper gekriegt was 85 qm wärmen soll. Wir freuen uns schon auf die Stromrechnung!

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MS19 am 06.11.2018 11:04

Hallo,

wir sind 4 Studenten die in einer 2 Etagen Wohnung leben, 2 im Dachgeschoss und 2 drunter. Die Heizungen in den obrigen Zimmern funktionieren kaum bis gar nicht, mit kaum ist gemeint dass sich der Heizkörper manchmal sehr (mit Betonung auf sehr) leicht erwärmt, sodass dieser nicht komplett kalt ist. Das Zimmer bleibt jedoch weiterhin kalt.

Der Vermieter wird wohl seit über einem Jahr darum gebeten der Sache nachzugehen. Ich bin im April diesen Jahren zugezogen und brauchte keine Heizung. Als es dann so langsam kälter wurde und die Heizung nicht funktionierte habe ich dem Vermieter das Problem mehrmals mündlich erklärt und ihn um eine Lösung gebeten. Jedoch ist unser Vermieter nicht interessiert an den Problemen seiner Mieter und würde gerne nur sein Geld zählen. Als nichts weiteres geschah, als dass, das jemand kam der nur die Luft aus den Heizkörpern rausließ, was das Problem nicht löste, haben wir ihm eine schriftliche Mängelanzeige geschickt. Jedoch ist dies schon 2 Wochen her und es geschieht immer noch nichts und die Wohnung ist immer noch kalt. Ich habe die Miete diesen Monat noch nicht bezahlt und überlege nun was ich machen soll.

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Immowelt-Redaktion am 06.11.2018 11:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn in den fraglichen Räumen keine Temperatur von 20 Grad erreicht werden kann, kommt unter Umständen eine Mietminderung in Frage. Bevor Sie zu diesem Mittel greifen, sollten Sie sich jedoch rechtlich beraten lassen. Hierzu können Sie entweder einen Mieterverein aufsuchen oder direkt zum Fachanwalt gehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Palmenmädchen am 01.11.2018 22:29

Hallo.

Wir sind im April diesen Jahres mit unserem kleinen Baby in eine 115qm doppelhaushälfte umgezogen. Schon in den ersten Tage stellte sich heraus dass die Fußbodenheizung im ganzen Haus kaum bis garnicht funktioniert. Diesen Mängel haben wir schnellstmöglich mit dem Vermieter besprochen. Die reperatur in eigenregie zog sich nun ganze 6 Monate hin in denen er in den Sommermonaten sich garnicht mehr drum gekümmert hat trotz mehrfacher Erinnerung.

Dann im oktober nach großen Nachdruck unsererseits kam er und hat die Schalter ausgewechselt an denen es im Endeffekt aber auch nicht lag. Nach erneutem dringlichen Hinweis und bitten auf einen Fachmann weil jetzt endlich etwas geschehen müsse weil wir wirklich nur 18grad im Wohnzimmer hatten und dies für ein Baby kein Zustand ist, kam er am Montag mit einem Fachmann der bestätigte das die Heizung kaputt sei und ein austauschteil bestellt werden müsse. Obendrein kam dazu das wir seit Montag nun 5 Tage ohne Warmwasser auskommen müssen weil so zumindestens Übergangsweise die Heizung funktioniert. Leider schaffte es der Monteur auch heute nicht trotz Ersatzteil die Heizung zum laufen zu bringen. Den ganzen Tag hatten wir weder warmes noch kaltes Wasser noch Heizung und sind nun vertröstet wurden auf Montag bis das neue Ersatzteil da ist und wieder haben wir zwar Heizung jetzt aber kein warm Wasser. Und das mit Baby?

Wir möchten nun eine mitminderung geltend machen und haben den Vermieter um einen Vorschlag für einen Kompromiss gebeten doch dieser blockt ab und geht garnicht darauf ein. Wie sollen wir weiter vorgehen und kann man dies auch für die Sommermonate rückwirkend geltend machen wenn die Heizung und alles hoffentlich ab Montag wieder funktioniert?

Wir hoffen auf eine baldige Antwort und bedanken uns vielmals schon im Voraus

Lg

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Immowelt-Redaktion am 02.11.2018 10:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine rückwirkende Mietminderung ist unter Umständen möglich, allerdings nur für jene Tage, an denen in den Räumen keine Temperatur von etwa 20 Grad zu erreichen war, für die Sommermonate also eher nicht. Um wieviel Prozent Sie die Miete mindern können, lässt sich leider nicht allgemeingültig sagen, hier entscheiden die Gerichte teils auch unterschiedlich. Bevor Sie weitere Maßnahmen ergreifen, würden wir Ihnen auf jeden Fall die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

uegi84 am 30.10.2018 22:00

Letzten Winter war die Pumpe unserer Heizung defekt. Diese wurde ausgetauscht und seither werden meine Heizungen nur im oberen Drittel warm oder gar nicht, immer wieder fällt die Heizung aus. Wenn ich sie auf 5 hochdrehe warte ich mindestens eine 3/4 Stunde bis das obere Drittel "sehr warm" NICHT HEIß wird (wenn die Heizung denn geht). Der Monteur meinte letzten Winter zu mir, das wäre normal und dauert eine Weile, da ich ganz oben - im 2. Stock- wohne. Diese Reparatur der Heizung wurde mir in der Jahresnebenkostenabrechnung anteilig angerechnet. - Ist das korrekt so oder muss das der Vermieter bezahlen?

Seit letzter Woche wieder die gleichen Probleme mit der Heizung - im Sommer hat uns das ja nicht tangiert und verriet in Vergessenheit. Nun meine Frage - wie gehe ich nun vor?

Habe gestern mit dem Vermieter gesprochen, der hat heute den Heizungsmenschen angerufen, seine Frau bespricht es mit ihm. Seither keine Rückmeldung vom Klempner o.ä. Schon letztes Jahr habe ich dringlich gebeten, einen anderen Heizungsmenschen zu holen, der mehr Ahnung hat! Mein Rat wurde nicht befolgt. Morgen ist Mittwoch und dann Feiertag, dann schon fast wieder Wochenende, da arbeiten keine Handwerker. Ich bin nur noch genervt von der Situation - wie gehe ich vor?

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Immowelt-Redaktion am 31.10.2018 10:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich sind Reparaturarbeiten nicht auf den Mieter umlegbar. Es handelt sich hierbei um einmalige Kosten, die immer der Vermieter tragen muss. Weiterhin können Mieter für jeden Tag an dem die Heizung nicht funktioniert (also eine Temperatur von etwa 20 Grad nicht erreicht werden kann) anteilig die Miete mindern oder zur Not auch selbst eine Reparatur der Heizung beauftragen, wenn der Vermieter nicht tätig wird. Bevor Sie einen dieser Schritte gehen, würden wir Ihnen allerdings empfehlen sich rechtlich beraten zu lassen, entweder von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

OttoNormalo am 30.10.2018 12:09

Wir haben eine 4 Zimmer Dachgeschosswohnung mit einem Öl-Kachelofen, der in der Mitte der Wohnung im Prinzip nur 2 Zimmer und etwas Flur aufheizt. Schlaf- und Kinderzimmer, Küche, WC und Bad müssen wir elektrisch heizen. Mit eigenen Geräten. Die Heizkosten für den Kachelofen sind trotzdem zu hoch, weil viel Wärme in den Dachraum über der ausziehbaren Treppe abwandert. Reklamationen enden immer damit, dass wir gewusst haben was wir Anmieten und wir heizen schon mit Strom. Also, so weiter, wo ist das Problem?

Klar ist, wir haben zwar den Kachelofen gemietet, aber von der Kälte im Winter wussten wir Garnichts. Die Miete wurde zwischenzeitlich trotzdem erhöht.

Können wir die zusätzliche Stromheizung rechtlich geltend machen, oder durch eine Mietminderung verrechnen?

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Immowelt-Redaktion am 30.10.2018 13:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich gilt der Grundsatz "Gemietet wie gesehen". Unter Umständen ist also gar keine Mietminderung möglich und auch nicht das Inrechnungstellen der Stromkosten. Allerdings weisen die örtlichen Mietspiegel meist deutliche Abzüge vor Wohnungen mit veralteter Ausstattung aus, so dass die Kaltmiete niedriger ausfallen dürfte als in vergleichbaren Wohnungen mit besserer Heizung. Eventuell lohnt sich hier die rechtliche Prüfung. Diese erhalten Sie von einem örtlichen Mieterverein oder direkt vom Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nadja Spakin am 29.10.2018 18:05

Wir haben am 1. Oktober den Vermieter informiert, dass die Heizung falsch eingestellt ist, sie war tagsüber kalt und hat Nachts geheizt. Am 4. Oktober informierte ich mich, ob er was unternommen hat. Er teilte mit, er hätte sich gekümmert, der Nachbar wisse Bescheid. Ich fragte den Nachbarn und er sagte mir, dass am nächsten Tag ein Handwerker käme.

Am 5. Oktober war der Handwerker auch da, bei allen Mietern, außer bei uns. Obwohl wir den ganzen Tag Zuhause waren. Die Heizung funktionierte immer noch nicht richtig und das warme Wasser in der Küche war auch weg. Ich teilte das dem Vermieter noch am Nachmittag des 5. Oktobers mit. Er rief mich an und versicherte, er werde sich kümmern.

Die Heizung war zwar an, aber trotz Thermostat auf höchster Stufe wurde sie nur lauwarm.

Am 24. Oktober war der Heizkörper morgens um 7 Uhr kalt. Die Wohnung auch. Um ca. 9:40 Uhr stellte ich fest, dass die Heizkörper lauwarm waren, aber die Wohnung kalt. Ich schrieb dem Vermieter (Nachricht um 9:40 Uhr). Er hat die Nachricht gesehen, reagierte aber nicht.

Am 27. Oktober schrieb ich ihm, dass die Heizung erst um 8:30 Uhr warm wird und die Wohnung über Nacht derart auskühlt, dass man seinen eigenen Atem sehen kann. Diese Nachricht sah er sich nicht an.

Heute, am 29. Oktober schrieb ich ihm, dass er bitte etwas unternehmen soll. Zwischen 20:30 Uhr und 8:30 Uhr sind die Heizkörper komplett kalt und meine Kinder hatten morgens schon blaue Lippen vor Kälte. Er antwortete, dass er sich kümmern würde und mit dem Handwerker und dem Nachbarn redet. Gegen Nachmittag bat er um Erlaubnis, dem Handwerker meine Telefonnummer zu geben, die ich erteilte. Der Handwerker rief dann an und sagte, er käme am Mittwoch gegen 12 Uhr. Das ist in zwei Tagen. Ich war entsetzt, dass wir noch so lange warten sollen. Der Handwerker wurde daraufhin pampig und fragte mich, warum er denn erst jetzt beauftragt wird, wenn das Problem schon seit fast einem Monat besteht. Ich sagte, dass ich es nicht wisse. Wir hätten den Vermieter ja umgehend informiert. Der Handwerker sagte, er könne jetzt nichts machen, er käme dann am 1.11. gegen 12 Uhr.

Ich teilte dies dem Vermieter mit. Dieser meinte nur "immerhin die sind alle voll". Ich schrieb, er wisse seit 24 Tagen Bescheid und der Handwerker hätte mich angepampt, warum er erst heute davon erfährt. Er antwortete, der Handwerker hätte schon mit dem Nachbarn gesprochen und alles eingestellt, dass es immer wieder Probleme gäbe, läge daran, dass "irgendwie jemand den Notausschalter betätigt hat. Dadurch ist die Heizung komplett verstellt worden."

Ich erwiderte, dass wir es nicht gewesen wären und der Handwerker am 5. Oktober da war und bei uns die Heizung immer noch nicht ging und ich ihm dies bereits am Nachmittag des selben Tages mitgeteilt habe. Darauf bekam ich keine Antwort.

Meine Frage: was kann ich jetzt noch tun? Muss der Vermieter einen Notdienst rufen? Kann ich nachträglich noch die Miete mindern? Oder kann ich selbst den Heizungsnotdienst rufen, wenn die Temperatur unter eine gewisse Grenze fällt und der Vermieter nichts tut?

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Immowelt-Redaktion am 30.10.2018 09:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung kann auch rückwirkend geltend gemacht werden und zwar ab dem Zeitpunkt, ab dem der Mangel zum ersten Mal beim Vermieter angezeigt wird. Wenn der Vermieter weiterhin nicht für eine Reparatur der Heizung sorgt, kann notfalls auch der Mieter einen Handwerker mit der Reparatur beauftragen. Wir möchten Sie aber darauf hinweisen, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bevor Sie eine der genannten Maßnahmen in Erwägung ziehen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Braschoß Edeltraud am 08.10.2018 18:21

Sehr geehrte Damen und Herren ,

was ist wenn man eine 4zimmerwohnung vermietet,(ich eigentümerin) und wir wollen die alten Heizkörper austauschen , die Heizungsfirma lässt der Mieterin drei Termine zum Austausch schriftlich zukommen .Aber leider hat Sie sich bis jetzt nicht gemeldet ,nun haben wir nochmals wegen einem Termin nachgefragt , aber Sie jeagiert einfach nicht.

Was können wir als Vermieter machen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.10.2018 08:38

Sehr geehrte Frau Braschoß,

wenn die Mieterin partout nicht reagiert, müssen Sie sie leider notfalls auf Duldung der Reparaturarbeiten verklagen. Zuvor würden wir Ihnen allerdings empfehlen, sich von einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mafke am 05.10.2018 13:32

Wir wohnen nun 3 Jahre in der Wohnung und einige Heizungen funktionieren seit Einzug nicht

- Küche, Toilette, Badezimmer gar nicht.

- Schlafstube zur hälfte.

- Wohnstube ganz gering.

- Ankleide voll funktionsfähig.

Dies haben wir dem Vermieter schon mehrmals mündlich wie auch Schriftlich mitgeteilt.

Immer wieder war er da und hat versprochen die Fehler zu beheben.

Unsere Miete beträgt war 490 Euro. Eigentlich möchten wir keinen Ärger bzw möchten wir nicht in Missgunst fallen, aber dieses Jahr machen wir das nicht nochmal mit, wir sollen für die vergangen 2 Jahre 1500Euro Nebenkosten nachzahlen, obwohl bei uns sehr lange kein heißes Wasser ging und die Heizungen wie oben beschrieben. Seit Einzug !

Außerdem ist das Badezimmer schon über 20 Jahre alt und eine Sanierung wäre längst überfällig.

Würde mich freuen wenn sich jemand meldet weil ich nicht weiß in wiefern mein Recht auf "vorbehaltene Miete" sowie die Angelegenheit mit dem Badezimmer gelten.

Grüße

Marvin

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Immowelt-Redaktion am 05.10.2018 14:29

Hallo Marvin und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Eine Zimmertemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius gilt als Normalfall. Im Flur darf sie auf 15 Grad Celsius sinken, nachts überall auf 18 Grad Celsius. Wenn diese Temperaturen länger als drei Tage nicht erreicht werden, liegt ein Mietmangel vor, der eine Mietminderung rechtfertigt. Wie hoch diese ausfallen darf, lässt sich allerdings pauschal nicht sagen, die Gerichte urteilen hier unterschiedlich. Ob der Vermieter das Badezimmer sanieren muss, hängt von dessen Zustand ab, letzten Endes also davon, ob ein Mangel vorliegt. In beiden Angelegenheiten würden wir Ihnen raten, sich rechtlich beraten zu lassen, entweder von einem Mieterverein oder direkt vom Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sibylle am 01.10.2018 13:58

Unser kompletten Heizsystem ist seit nun mittlerweile 10 Tagen ausgefallen,betroffen sind mehrere Wohnblocks..es waren mehrere Handwerker hier ,jeder sagt was anderes aber die Heizung ist aus..Wir bewohnen 60ziger Jahre Bauten sie kühlen ruck zuck aus..wir haben teilweise keine 10 grad plus mehr in den Räumen.Die Miete habe ich unter Vorbehalt für Okt komplett bezahlt

auf Kommentar antworten

Tina am 02.10.2018 23:15

Wir haben ein ähnliches Problem. Unser Vermieter weiß seit dem 01.08., dass die Heizungsanlage im Haus defekt ist, festgestellt durch eine Heizungsfirma. Wir Mieter haben ihn seitdem mehrfach darauf hingewiesen und den Reparaturstand erfragt. Daraufhin kamen Antworten wie : „...Sie haben doch warmes Wasser, oder nicht und werden schon nicht frieren...“ Erst am Tag des massiven Temperaturabfalls und weiterer Aufforderungen unsererseits gab er einen Reparaturauftrag raus. Die Heizung ist 20 Jahre alt, die Teile lassen sich scheinbar schwer beschaffen. Die Heizungsfirma sagt, der Eigentümer hat acht Wochen verstreichen lassen. Die Temperaturen in den Räumen liegen mittlerweile bei 15 Grad. Die Firma hat weiterhin keine Teile, der Eigentümer am ist verstummt....es passiert nichts. Wir werden die Miete mindern. Und eventuell die Kosten für einen Ölradiator plus Strom einfordern. Aber lieber wäre uns eine warme Wohnung.

Uns Mieter (4 Wohnungen) ärgert besonders, dass er über den Totalausfall frühzeitig informiert war und untätig geblieben ist.

KatrinTondera am 11.09.2018 11:14

Sehr geehrte Redaktion,

in meiner Wohnung sind im letzten Jahr immer wieder Heizkörper ausgefallen, da die Ventile veraltet sind. Das wurde mehrmals und von anderen Mietern dem Vermieter angezeigt und auch persönlich mitgeteilt. Bisher wurde kein Austausch der Ventile vorgenommen. Das heißt man bekommt die Räume nicht 100ig warm. Die Mietkürzung wurde durch uns angezeigt und mitgeteilt, Nun möchte ich gern rechnerisch wissen, um wieviel Kosten ich die Miete kürzen kann, gerechnet von der Warmmiete.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.09.2018 12:08

Liebe KatrinTondera,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider können wir aus der Ferne - ohne Wissen bezüglich Ihrer Monatsmiete und der tatsächlichen Heizleistung - keine Auskunft geben. Vielleicht hilft Ihnen auch unser Rechenbeispiel im Artikel weiter. Ansonsten möchten wir Ihnen den Gang zum Mieterverein oder Fachanwalt empfehlen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Breana am 17.08.2018 07:47

Liebe Leute vom Ratgeber Immowelt,

Ich bin in mein Zimmer im April 2017 eingezogen, Seitdem habe ich keine Heizung und kein warmes Wasser.

Ich hatte Bescheid gesagt und Sie haben Technikern geschickt. Die Technikern konnten weder die Heizung noch das warmes Wasser reparieren und meinten sie kommen wieder um eine Lösung zu finden. Ich habe aber danach nichts mehr von dem gehört.

Anfang letzte Winter habe ich nochmals darauf hingewiesen, dass ich immer kein warmes Wasser habe und die Heizung kaputt ist. Dann ist der Hausmeister bei mir gekommen. Der konnte das Problem nicht lösen. Danach ist der mit einem Techniker gekommen, der konnte auch bezüglich das Problem nichts tun. Dann ist der Hausmeister mit einem Techniker einer andere Firma gekommen. Das hat lange gedauert aber der Einsatz war immer Erfolglos. Sie versprachen wieder zu kommen. Der Winter war mir so kalt, dass ich müsste manchmal bei Bekannten schlafen. Außerdem entstehen sich auch Feuchtigkeitsschäden in das Zimmer.

Bis heute sind sie nie wieder wegen das Problem gekommen.

Ich habe dann für Heizung und warmes Wasser bezahlen, obwohl ich es gar nicht benutzen konnte.

Da der nächste Winter kommt, mache ich mich Sorge. Was könnte ich jetzt tun. Der Hausmeister meinte inzwischen als Rat, dass ich besser ausziehen sollte.

habe ich Anspruch auf einen sofortigen Auszug? kann ich auch die Betrag für die Heizung und das warmes Wasser zurückbekommen? Wie weiter vorgehen?

Vielen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.08.2018 11:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Wohnung nicht vertragsgemäß benutzt werden kann (und das wie in Ihrem Fall über einen sehr langen Zeitraum) rechtfertigt das in der Regel eine fristlose Kündigung, ja. Zudem ist bei einer defekten Heizung grundsätzlich eine Mietminderung möglich, unter Umständen auch rückwirkend. Da wir die Situation aber aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen, würden wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt empfehlen. Dort erfahren Sie, wie Sie am besten weiter vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Noriahco am 28.03.2018 09:04

Liebe Leute vom Ratgeber Immowelt,

Heizung im Schlafzimmer ist seit dem 20.03.18 kaputt.

Vermieter am 21.03.18 telefonisch darüber informiert.

23.03.2018 Vermieter wieder informiert das immer noch nichts repariert worden ist.

Vermieter gibt mir Telefonnummer vom Heizungsmonteur ich soll mich drum kümmern.

23.03.2018 Heizungsmonteur angerufen bist heute den 28.03.18 keine Reparatur gewesen. Schlafzimmer ist Sau kalt.

Frau ist mit meinem 1 jährigem Sohn schon ausgezogen.

Wie kann ich die Miete mindern Bzw zurück vordern oder soll man für nächsten Montag die Miete kürzen? Aber habe gelesen das geht ja nur für den Zeitraum wo die Heizung defekt ist?

Wie weiter vorgehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2018 14:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider lässt sich für eine Mietminderung kein konkreter Leitfaden angeben, unter anderem, weil die Höhe stark vom Einzelfall abhängig ist. Am besten wäre es, Sie würden sich mit Ihrem Vermieter auf eine bestimmte Höhe einigen. Geht das allerdings nicht, empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt, bevor Sie eigenmächtig zum Mittel der Mietminderung greifen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Xhelil am 19.03.2018 10:40

Liebe Leute von Ratgeber Immowelt, im gesamten Stockwerk funktioniert die Heizung nicht. Zwölf Familien sind betroffen. Der Vermieter hat uns kleine Heizlüfter zur Verfügung gestellt. Wie hoch darf ich dem Vermieter die Miete kürzen? Und was ist mit den Kosten für den Strom der durch die Heizlüfter entsteht. Habe jetzt eine Petition gedruckt und werde diese auch nun unterschreiben lassen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 12:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung kommt in der Regel dann in Frage, wenn in einer Wohnung eine Temperatur von 20 Grad nicht mehr erreicht werden kann. Die Höhe der Mietminderung richtet sich nach der erreichten Temperatur. Gesetzlich ist dies aber nicht genau definiert, die Gerichte beurteilen in Streitfällen lediglich den Einzelfall. Die mit den Heizlüftern entstehenden Stromkosten können Mieter in der Regel nur über eine Klage auf Schadensersatz zurückfordern. Ob diese erfolgreich wäre, lässt sich jedoch vorab nicht beurteilen. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie über eine Mietminderung nachdenken, empfehlen wir vorab die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

aylamaus am 19.03.2018 08:36

Hallo,

bei uns im Haus musste wegen der defekten Heizung die automatische Nachtabschaltung ausgeschaltet werden. Damit erhöhen sich die Heizkosten für mich obwohl ich Nachts die Heizkörper nur auf Minimum stelle.

Wie lange muss ich das zulassen und kann ich eine Heizkostenbeteiligung des Vermieters fordern?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 09:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine direkte Heizkostenbeteiligung können Mieter in der Regel nicht fordern. Wenn nachweisbar ist, dass durch einen Defekt an der Heizanlage deutlich höhere Heizkosten entstehen, kann das aber unter Umständen ein Mangel sein, der Mieter zu einer Mietminderung berechtigt. Ob das in Ihrem Fall so ist, lässt sich aus der Ferne aber nicht abschließend beurteilen. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifelsfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


aylamaus am 19.03.2018 10:50

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Wolfgang Wondzinski am 08.03.2018 14:20

Die Wohnungsgesellschaft hat Ende Juni 2017 Modernisierungs-Maßnahmen (neue Außenwände, neue Fenster und neue Balkon- sowie neue Wohnungstür) für deren Häuser im Ben-Gurion-Ring in Frankfurt/Main begonnen. Dabei fielen auch umfangreiche Arbeiten an der Heizung an, die zum größten Teil in der normalen Heizperiode vom 1.10 bis 30.2. durchgeführt wurden.

Der Hinweis von uns MIetern, dass die Wohnungsgesellschaft diese Arbeiten doch besser in den Monaten Mai bis September hätte durchführen sollen, wurde von der Wohnungsgesellschaft ignoriert.

In diesem Zeitraum wurde nie regelmäßig geheizt; häufig war die Heizung für Tage aus, ja, es wurde selbst bei Außentemperaturen von minus 5 °C die Heizung komplett ausgeschaltet.

Aufgrund dieser Bauarbeiten waren dann natürlich die Wohnungen nach Außen völlig offen, da diese Außenwände ausgetauscht wurden und daher für den Zeitraum der Baumaßnahme fehlten.

Da in dieser Zeit die Haustür auch immer sperrangelweit offen war, kühlte auch das Treppenhaus komplett aus.

Einige Mieter versuchten die Wohnung durch Einschalten des Elektroherdes warm zu halten, andere benutzten Heizlüfter oder Ölradiatoren.

Meine Stromkosten erhöhten sich dadurch um etwa 237 €uro im Vergleich zu den Vorjahren.

Die Wohnungsgesellschaft wurde gebeten, ein finanzielles Angebot als Ausgleich für diese Extrakosten zu machen. Es wurde auf keines dieser Mieterschreiben einschließlich einer Unterschriftensammlung zum Punkt "Wir frieren" geantwortet.

Welche Mietminderung kann in diesem Fall vorgenommen werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.03.2018 14:26

Sehr geehrter Herr Wondzinski,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie hoch eine Mietminderung in einem solchen Fall ausfallen kann, ist stark abhängig davon, wie warm es in der Wohnung noch wird. Ab Temperaturen unter 20 Grad ist eine Mietminderung in der Regel möglich. Der Rahmen reicht allerdings von einer nur geringen Mietminderung von fünf Prozent, wenn noch Temperaturen um die 18 Grad erreicht werden können, bis hin zu einer 100-prozentigen Mietminderung wenn die Wohnung gänzlich unbewohnbar ist. Aus der Ferne können wir leider nicht beurteilen, welche Mietminderung in ihrem Fall zu empfehlen ist oder zu empfehlen gewesen wäre. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt in Anspruch zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heiko am 07.03.2018 23:14

Hallo,

wir wohnen in einem Einfamilienhaus zur Miete. Seit 3 tagen ist die Heizung komplett ausgefallen dementsprechend auch kein warmes Wasser!! Der vom Vermieter verständigte Notdienst ( Vermieter wollte uns die Mehrkosten für den Notdienst des Installateur in Rechnung stellen!!) konnte nichts genaues ausmachen und vermutete eine undichtigkeit im System. Nun kommt morgen eine Spezialfirma mit einem Leckortungsgerät vorbei. Bis dann der Klempner Zeit hat wird es nächste Woche Montag sein. Heute ist Mittwoch. Den ganzen Einsatz trägt wohl die Versicherung unserer Vermieterin mit der ich in Eigeninitiative in Kontakt getreten bin. Als notbehelf stellte uns die Versicherung 2 kleine Heizlüfter um wenigstens etwas Wärme zu haben. Es ist mittlerweile nicht mehr zumutbar vor allem für unseren 15 Monate Jungen Sohn eine Zumutung. Kann ich die Miete kürzen, die Stromkosten für die Lüfter in Rechnung stellen und bis zum beheben des Defektes in ein Hotel oder in eine Wohnung ziehen ohne dafür selbst zahlen zu müssen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.03.2018 09:44

Hallo Heiko und vielen Dank für Ihren Kommentar,

können in der Wohnung dauerhaft keine 20 Grad erreicht werden, ist dies durchaus ein Grund für eine Mietminderung. Ob darüber hinaus Schadensersatz in Form der Stromkosten und möglicherweise Kosten für ein Hotel in Frage kommt, lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen. In Frage käme vor allem letzteres wohl am ehesten dann, wenn eine Wohnung gänzlich unbewohnbar wäre. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ben am 28.02.2018 17:01

Hallo,

wir bewohnen eine Wohneinheit in einem Mehrparteienobjekt einer Wohnungsbaugesellschaft.

Seit 3 Jahren fällt im gesamten Objekt, ab einer gewissen Kälte, tageweise die komplette Heizung aus.

Aktuell können wir seit 2 Tagen (27.02.2018 und 28.02.18) nicht heizen.

Kann ich für die einzelnen Ausfalltage die Miete im Folgemonat mindern?

Mfg

B. Daniels

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.03.2018 09:45

Hallo Ben,

vielen Dank für deinen Kommentar. Der Heizungsausfall kann ein Grund zur Mietminderung sein. Allerdings müssen Mieter in der Regel den Vermieter über den Mangel benachrichtigen. Wie Sie dabei richtig vorgehen, lesen Sie in unserem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/maengelanzeige-maengel-richtig-anmahnen.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie bei einem Fachanwalt oder Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

dominikF am 27.02.2018 18:06

Hallo,

wir bewohnen zwei Wohnungen im selben Haus. Seit dem 5.2. fällt ständig die Heizung aus. Man kann die Heizung im Keller selbst neustarten, dann läuft sie zwischen 6 und 12h normal und fällt wieder aus. Am 7.2. wurde dem Vermieter Bescheid gegeben. Erst am 23.2. war ein Techniker da. Leider hat sein Einsatz nichts gebracht, die Heizung fällt immer noch aus. Wir müssen in beiden Wohnungen mit Heizlüftern heizen. An mindestens elf Tagen hatten wir keine Heizung. Die obere Wohnung hat nur noch 12 Grad heute, die untere 14,8. Wie sollen wir hier vorgehen? (Der Vermieter wurde heute nochmals informiert, dass die Heizung immer noch nicht geht).

Vielen Dank und liebe Grüße.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2018 08:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen kommt auch in einem solchen Fall eine Mietminderung in Frage und zwar prinzipiell anteilig ab jenem Zeitpunkt, zu dem der Vermieter von der defekten Heizung erfahren hat. Diese sollten Sie aber entweder mit dem Vermieter absprechen oder sich eine Rechtsberatung holen. Diese erhalten Sie bei einem Fachanwalt oder Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Iveta am 27.02.2018 12:51

Hallo,

wie ist das, wenn die Heizung in einem Raum ausfällt? Mein Vermieter hat gemeint, dass ich das durch Küche und Schlafzimmer aufheizen kann. Das funktioniert aber nicht. Kann man da was machen?

Dankeschön und Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 13:38

Hallo Iveta,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Auch in einem solchen Fall kommt prinzipiell eine Mietminderung in Frage. Lassen Sie sich zuvor jedoch von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zur möglichen Höhe einer solchen Minderung beraten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eugen P. am 27.02.2018 12:03

Hallo,

Mein Vermieter hat die Heizung schon seit dem Einzug ausgeschaltet. Und mir zum heizen zwei heizlüfter gegeben. Das heizen ist dadurch aber nur möglich wenn ich in der wohnung bin. Auf 20 grad zu kommen ist Schwierig. Kann ich da auch auch eine mietminderung bekommen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 12:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

prinzipiell kommt eine Mietminderung auch in einem solchen Fall in Frage, zumindest dann, wenn die 20 Grad durch normales Heizverhalten nicht erreicht werden können. Eine endgültige Antwort können wir Ihnen aus der Ferne aber nicht geben. Hierzu empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M.Bonifer am 20.02.2018 09:36

Wie sieht das aus, Wohnen in einem Mehrfamilienhaus. Die Heizungsanlage ist seit letztem Jahr defekt, laut der Vermieterin: Will sie die Heizungsanlage, erst im Sommer reparieren lassen. Seit Oktober 2017, geht die Heizung kaum oder garnicht. Es wohnen auch noch 2 Säuglinge mit im Haus. Unsere ist seit dem Wochenende im Krankenhaus, da seine Erkältung nicht besser wurde. Und wir dem Vermieter mehrmals drauf hingewiesen haben, sich um die Heiznung zu kümmer und kommt dem nicht nach. Man kommt aus dem Kalten und geht ins Kalte. Wie soll man da Reagieren, wenn der Vermieter nicht wirklich was unternehmen tut

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2018 11:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

weigert sich der Vermieter, die Heizung zu reparieren oder ist nicht zu erreichen, können Mieter im Extremfall selbst die Reparatur der Heizung in Auftrag geben und sie dem Vermieter in Rechnung stellen. Zudem haben Mieter bei einer defekten Heizung ein Recht auf Mietminderung. Beide Maßnahmen sollten Mieter aber am besten nicht ohne eine vorhereige Rechtsberatung ergreifen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anne am 29.01.2018 12:40

Hallo,

Unsere Wohnung 3ZKB 85qm unterm Dach .Nicht isoliert.

Wird mit 3 Gasthermen (öfen) geheisst

1WZ 1 KZ der defekte steht im Schlafzimmer.Unser Schlafzimmertemperatur beträgt durchschnittlich je nach Außentemperatur zwischen 10 -15°

Jetzt soll nächste Woche richtig kalt werden -15° Die Matrazen sind eiskalt trotz Heizdecke wird das Bett nicht wirklich warm.Ich bin wirklich am verzweifeln.

auf Kommentar antworten

Ullianuschka am 06.12.2017 18:32

Hallo,

ich bin an einer Rheumatoider Arthritis erkrankt. Die Heizkörper sind nur lauwarm. Vom Boden, der auf der anderen Seite meines Schlafzimmers ist und vom Treppenhaus, zieht die Kälte auch in meine Wohnung. Nichts ist hier normal isoliert, im Treppenhaus befindet sich kein Heizkörper. Als ich meinen Vermieter darauf ansprach sagte dieser: " Kaufen Sie sich eine Heizdecke. " Meinem Vermieter ist es bekannt, das ich an Rheuma erkrankt bin und bedingt durch die Kälte starke Schmerzen habe. Ab 23 Uhr senkt die Heizung sich

auch noch ab ( 12 Grad ).

Der Gang zur Toilette ist auch kein Vergnügen, da die Wc Brille unangenehm kalt ist.

Ich frage mich, wozu mein Vermieter monatlich 40 Euro Heizkosten verlangt. Kann doch alles nicht Rechtens sein!

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Terrormauszi am 04.12.2017 00:02

Hallo.

Unser Problem besteht seid Freitag Nacht, total Ausfallnder Heizung und dadurch auch kein Warmwasser mehr seid Samstag Mittag. Vermierter seiss bescheid, jedoch nicht schriftlich. Notdienst war auch da, Gastank ist leer.....nun sitzen wir bis zum auffüllen des Gastanks im Kalten ohne Warmes wasser. Die Kinderzimmer sind.Total ausgekühlt, versuchen schon mit 1 heizstrahler die 3.zimmer keller wohnung warm zu kriegen.

Dürfen wir schon die Miete mindern, oder muss erst schriftlich mitgeteilt werden das der Mangel besteht?

Und wie schaut es aus zwecks dem warmwasser? Wir müssen bei Minusgraden drausen in einer unbeheizten Wohnung.kalt duschen gehen.

Vielen Dank für eure Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 10:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Recht auf Mietminderung wegen defekter Heizung haben Mieter prinzipiell ab dem ersten Tag, an dem der Vermieter von dem Mangel weiß. Schriftlich anzeigen müssen Mieter den Mangel dafür nicht, wobei es natürlich empfehlenswert ist, das helfsweise zu machen. Auch wenn das Wasser nicht mehr erhitzt werden kann, ist prinzipiell eine Mietminderung möglich. Wie hoch diese jedoch ausfallen kann, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ivailo am 03.12.2017 01:57

Hallo maine haizung ist seit 3 monate kaputt ich habe zwei kinder hab ich mein vermiter informiert aber der macht nichts was kann ich mahen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 09:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei einer dekten Heizung hat der Mieter unter Umständen ein Recht auf Mietminderung. Die Höhe der Minderung ist davon abhängig, welche Temperatur mit der Heizung in der Wohnung noch erreicht werden kann. Sollte Ihr Vermieter sich weigern, die Heizung zu reparieren, können Sie gegebenenfalls auch selbst einen Handwerksbetrieb mit der Reparatur beauftragen und die Kosten Ihrem Vermieter in Rechnung stellen. Wir würden Ihnen jedoch nicht empfehlen, dies im Alleingang zu tun, sondern sich eine Rechtsberatung von einem Fachanwalt oder dem örtlichen Mieterverein zu holen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bülent am 02.12.2017 08:01

Hab seit nun über 2 Jahren eine Gasetagen Heizung in einem Mehrfamilienhaus von 4 Etagen in Berlin Altbau ! Habe den Vermieter , seine Sohn Telefonisch Informiert das bei mir mit der Heizung im Bad Komplett aus sei. Heizungsdienst war da, klopfte paar mal, lies Wasser ab usw... hoffte auf Besserung . Aber Pustekuchen ab da fing der Ärger richtig an, plötzlich gingen alle anderen Heizungen in der Wohnung auch nicht mehr richtig, die Heizungen wurden nur noch obere hälfte Heiss und darunter Lauwarm, die Räume erreichten da noch bis 20 Grad, wobei Schlafzimmer nur 18 Grad war. Nun läßt der Vermieter aber trotz Außentemperaturen unter 5 Grad das Termostat jede Nacht ausgehen, was dazu führt das meine Wohnung total abkühlte auf 16 bis 18 Grad im Bad nur noch 14 Grad. Nach dem die Rohre wieder Heiss wurden dauert es nun geschlagene 20 Stunden oder mehr bis wenigsten 1 Heizung Heiss wird "wie gesagt obere Hälfte!" und die im Schlafzimmer nur noch Lauwarm wird so das gerade mal 16 bis 17 Grad sind in allen Zimmern, Bad nur 13 Grad. Mehrfache Versuche den Vermieter zu erreichen schlugen Fehl, habe ihn nun nochmals Berichtet über die Probleme Brieflich, ohne Antwort zu erhalten. DIese Woche werde ich besagte 3, 4 tage Frist setzen da ich in der Kälte kaum Leben kann. Habe aus dem Grund Stromheizung Aktivieren müßen. Daneben sind wieder wie jede Nacht fast, Heizungsrohre Kalt, somit kaum eine chance das die Wohnung je nochmals Warm wird wenn das so weiter geht. Heute ist der 2.12.2017 und ich Sitz in einer fast kalten Wohnung , dank Strom was teuer ist eben nur fast. Das Problem, ich bin Frührentner Krank und kann nicht laufen, das heisst das ich ein Betreuer habe, der Fungiert mir als Zeuge, wie auch ein 2ten Betreuer der dies selber sieht. Würde dies als Zeugen ausreichen ?

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Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 09:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Streitfall sind solche Zeugen natürlich nützlich, Sie sind aber als Mieter grundsätzlich nicht verpflichtet, solche beizubringen. Empfehlenswert ist es lediglich, ein Protokoll darüber zu führen, wann in der Wohnung welche Temperatur möglich war und ist.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anne60 am 30.11.2017 16:58

Habe seit Wochen keine regelmäßige Heizung. Sitze oft im kalten. Vermieter wurde immer informiert. Dauernd wird gesagt das jemand kommt. Sitze gerade im kalten ohne Heizung.

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Kalter junge am 25.11.2017 10:23

Meine Hausverwaltung bestellt immer zuwenig Öl für die Heizung so das regelmässig und gerade im Winter ausfällt...Meisstens zum wochenednde hin.Man ruft donnerstag an und montag kommt dann erst öl.Das ganze wochenende richtig frostig und das mit 3 jährigem kind das dann krank wird...Was kann ich da tun... Das spielt sich alle 1-2 monate so ab und das seit ich hier wohne also einige jahre.

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Immowelt-Redaktion am 27.11.2017 10:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

prinzipiell ist eine Mietminderung ab dem ersten Tag, an dem der Vermieter von dem Mangel weiß, möglich. Das gilt auch dann, wenn die Heizung nicht defekt ist, sondern kein Heizöl mehr vorhanden ist. Um welchen Betrag die Miete dabei gemindert werden kann, lässt sich allerdings aus der Ferne nur schwer beurteilen und ist auch abhängig von der Temperatur, die in der Wohnung noch erreicht werden kann. Bevor Sie die Miete mindern, empfehlen wir Ihnen zudem die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ralf am 08.11.2017 16:31

In meinem Fall funktioniert die Heizung seit dem 16. Oktober nicht mehr. Ich habe die Vermieterin öfters darauf hingewiesen , jedoch werde ich mittlerweile ohne weiteres von Ihr ignoriert.

Gerade in diesem moment beläuft sich die Zimmertemperatur auf 14,3 Grad und es ist verdammt Kalt.

auf Kommentar antworten

Ela am 08.11.2017 16:21

Meine Heizung funktioniert garnicht. Vermieter oft genug angerufen oder persöhnlich gesagt. Er macht aber nichts. Dies ist schon seit Februar 2017 . Im Sommer war es ja Gott sei Dank nicht so schlimm aber jetzt.

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Rehab am 08.11.2017 14:20

Wenn das Haus undicht ist und die Luft dich das Fenster zieht, bleibt die Wohnung immer kalt. Was soll ich tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.11.2017 15:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Rechtsprechung geht in der Regel davon aus, dass eine Wohnung auf 20 Grad beheizbar sein muss. Ist das nicht der Fall und bleibt eine Wohnung dauerhaft kalt, ist unter Umständen eine Mietminderung gerechtfertigt. Bevor Sie zu diesem Mittel greifen, sollten Sie jedoch eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rex am 04.11.2017 13:23

Im Winter kommt es immer wieder vor dass die Heizung ausfällt. Der Ausfall dauert immer zwischen 1-3 Tage. Jedoch passiert dies öfters.

In wieweit kann man dem Mieter mit Mietminderung drohen?Dieser sagt jedesmal dass die Heizung schnellstmöglich repariert wird. Die Ausfalldauer ist nicht lange aber die Häufigkeit.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.11.2017 10:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch in einem solchen Fall hat der Mieter prinzipiell ein Recht auf Mietminderung und zwar anteilig für den Zeitraum, in dem die Heizung nicht funktioniert. Da dies allerdings mit gewissen Risiken verbunden ist, würden wir Ihnen empfehlen, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen, bevor Sie zu diesem Mittel greifen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Martin 46 am 01.11.2017 18:35

Mein Vermieter hat vor kurzem eine neue Heizungssteuerung eingebaut. Seitdem habe ich und das ganze Haus Probleme mit der Heizung. Sie fällt nachts regelmäßig aus und ich bin langsam verzweifelt. Mehrfach musste schon der Heizungsnotdienst gerufen werden. Welche Rechte habe ich als Mieter ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.11.2017 11:51

Hallo Martin 46,

der ständige Heizungsausfall ist ein Mangel, der Mieter unter Umständen zur Mietminderung berechtigt. Jedoch sollten Mieter hierbei nichts überstürzen, sondern zuerst den Kontakt mit dem Vermieter suchen. Wie Sie dabei richtig vorgehen, wird in diesem Ratgeber erklärt: ratgeber.immowelt.de/a/maengelanzeige-maengel-richtig-anmahnen.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

kiew1982 am 09.10.2017 22:30

Wie sieht es denn aus wenn z.B. der Druckbehälter defekt ist und die Heizung im Wochentakt entlüftet werden muss? Jedes mal muss Wasser nachgefüllt werden. Dadurch sinkt die Effizienz der Heizung und es entstehen Mehrkosten, da im Durchschnitt der Heizkörper maximal 75 Heizleistung bringen kann. Wer kommt für diese Kosten auf? Vor allem wenn man den Vermieter schon zig mal darüber informiert hat und dieser, anstatt dass er den Druckbehälter reparieren lässt, immer nur Wasser nachkippt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.10.2017 08:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

theoretisch besteht bei jedem Mangel an der Mietsache das Recht zur Mietminderung. In der Praxis müssten Sie allerdings wohl nachweisen, dass durch den Defekt der Heizung tatsächlich höhere Heizkosten entstehen, was im Streitfall wohl nur durch einen Gutachter möglich wäre. Insofern würden wir in diesem Fall zu einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

guenter16449 am 14.09.2017 17:42

bei mir,als mieter ist die heizung seit7 wochen kaputt und seit 7 wochen habe ich auch kein heißes wasser mehr.zb. baden,oder kopfwaschen kaum möglich.wieviel darf ich laut rechtslage kürzen?der vermieter kann sich keine neue heizung leisten und verpflichtet mich auf ein eventuelles ersatzteil zu warten.darauf warte ich schon wochenlang.ich bin krank und da ich überall steinboden habe ,hat sich die wohnung ausgekühlt wie ein eisschrank,und meine gesundheitlichen probleme haben sich um 100%verstärkt.ich bin total verzweifelt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.09.2017 09:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider lässt sich Ihre Frage nicht allgemeingültig beantworten. Erstens kommt es darauf an, wie warm es in der Wohnung noch wird. Gerichte erachten hier 20 Grad meist als ausreichend und halten eine Mietminderung für möglich wenn es kühler wird. Wird es beispielsweise noch 18 Grad warm, dürfte die Miete nur um einen relativ geringen Betrag gemindert werden, sinken die Temperaturen auf 15 Grad würden sie vermutlich eine höhere Minderung als zulässig erachten. Im Internet kursieren häufig sogenannte Mietminderungstabellen, die auflisten bei welcher Temperatur die Miete um welchen Betrag gemindert werden kann. Sich auf diese zu verlassen ist aber nicht empfehlenswert, sie spiegeln lediglich die Urteile einzelner Gerichte wieder, haben aber keine allgemeine Gültigkeit. Wir würden Ihnen insofern empfehlen, sich eine Rechtsberatung zu organisieren. Diese erhalten Sie bei einem Fachanwalt aber auch bei einem Mieterverein vor Ort.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

guenter16449 am 14.09.2017 17:28

bei mir,als mieter ist die heizung seit7 wochen kaputt und seit 7 wochen habe ich auch kein heißes wasser mehr.zb. baden,oder kopfwaschen kaum möglich.wieviel darf ich laut rechtslage kürzen?der vermieter kann sich keine neue heizung leisten und verpflichtet mich auf ein eventuelles ersatzteil zu warten.darauf warte ich schon wochenlang.

auf Kommentar antworten

guenter16449 am 15.09.2017 10:41

im allgemeinem möchte man die schlechte stimmung ja nicht erhärten und direkt zum anwalt gehen,nur wenn man dann wochenlang bei ca 12grad zimmertemperatur sitzt,müßte auf meine frage doch eine klarere aussage möglich sein.zumal ich auch die gesamte zeit,kein warmes wasser habe.

Karen am 10.08.2017 10:41

Bei uns in der Wohnung war die Heizung für ca 4 Monate in Dezember, Januar, Februar und März kaputt. Temperatur habe ich gemessen und auch aufgeschrieben (ca 15 -17 Grad jeden Tag, manchmal 18 aber selten) Natürlich habe ich diesen Mangel an die Verwaltungsfirma sofort gemeldet wurde aber zuerst ignoriert, später haben die doch bestätigt, dass es in das ganze Haus Heizung kaputt war und eine Firma beauftragt wurde um Problem zu beheben. Heizung wurde dann erst im April repariert. Welche Mietminderung Anspruch haben wir in diesem Fall?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.08.2017 13:32

Hallo Karen,

das lässt sich leider nicht allgemeingültig sagen. Im Internet kursieren immer mal wieder Tabellen, in welchem Fall welche Mietminderung möglich ist. Diese beziehen sich aber stets auf Einzelentscheidungen von Gerichten, die sich sicher nicht verallgemeinern lassen. Wir würden Ihnen empfehlen, sich von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt beraten zu lassen und sich für den fraglichen Zeitraum gegebenenfalls auch mit der Hausverwaltung auf einen bestimmten Mietminderungsanteil zu einigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Django am 02.08.2017 16:54

Wie sieht es aus in einem Wohnessbereich mit Küche ? dort haben wir Zwei heizungen, eine Grosse im Wohnessbereich und eine kleine in der Küche. Eine Funktioniert nicht. ist das auch ein Mangel obwohl die andere Heizt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.08.2017 09:44

Hallo Django,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Entscheidend dürfte hier sein, welche Temperatur Sie mit der verbliebenen Heizung erreichen können. Lässt sich der Raum im Winter auf über 20 Grad erwärmen, dürften die Gerichte einen defekten Heizkörper in der Regel nicht als Mangel sehen. Bleibt die Temperatur jedoch darunter, wäre das schon der Fall.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachawnalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffi am 14.07.2017 16:18

ich habe noch gar keine Heizung, ich bin im am 2.Mai eingezogen erst hat man mir versprochen mitte Mai fangen die an die Heizungsanlage im Keller zu bauen, dann hieß es im Juni auf jeden Fall jetzt haben wir mitte Juli.

Ich bekomme auf grund einer Erwerbsunfähigkeit eine Rente vom Landkreis (Grundsicherung) die Miete, Gas und Wasser zahlt ja das Amt aber Strom muss ich selbst zahlen. Aber zur Überbrückung habe ich Warmwasser über einen Durchlauferhitzer (also Strom) und im Mai die ersten zwei Wochen war es noch so kalt da brauchte ich einen Druchlauferhitzer (weil die Wohnung lange leer stand und ausgekühlt war und draußen war es auc hkalt). jetzt habe ich Angst das ich im Winter immer noch keine Heizung habe. dem Landkreis ist das aber egal.

Kann ich verlangen das der Vermieter so lange wie die Heizung nicht da ist und auch Warmwasser über Strom läuft das was ich mehr verbrauche das er es zahlt. Oder die Miete mindern und davon meinen Strom Mehrbedarf bezahlen? liebe Grüße Steffi

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2017 09:15

Hallo Steffi,

eine schwierige Situation. Unter Umständen kommt eine Mietminderung in Frage, wenn die Wohnung eine zugesicherte Eigenschaft nicht hat. Ob das in Ihrem Fall so ist, lässt sich aus der Ferne leider schwer beurteilen. Das hängt auch davon ab, welche Absprachen Sie vorab genau mit dem Vermieter getroffen haben. Wir würden Ihnen daher empfehlen, Ihrem Fall einem Mieterverein vor Ort vorzutragen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Irina160798 am 10.07.2017 01:59

Hallo!

Wie sieht es denn aus wenn die Heizung zwar 5 einstellungen hat sie aber nur auf stufe 5 funktioniert?

Bei uns funktioniert die Heizung Beispielsweise nur wenn man sie auf 5 stellt und Selbst dann wird sie nur zur Hälfte warm und kühlt innerhalb von ein paar stunden um 2 bis 3 Grad ab. Darf in so einem fall die miete gekürzt werden? Wenn ja um wie viel?

Liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Veronika am 24.04.2017 12:23

Hallo ich habe ein Mode Geschäft und die Heizung ist seid Anfang März aus da die neuen Hausbesitzer kein Öl getankt haben .Hier im Laden sind es zur zeit 10 grad ich hab mir ein kleines Heiz gerät in meinen Aufenthaltsraum gestellt damit ich mich ab und zu etwas aufwärmen kann. Die Vermieterin hab ich mehrmals aufgefordert etwas zu tun. Jedoch ohne Erfolg. Nun habe ich meinen Dauerauftrag geändert und vorab erst mal 100 Euro weniger am kommenden 1 zu überweisen. Ich bin am verzweifeln!Was soll ich tun? Min Geschäft hab ich schon 26 Jahre Hier im Haus aber sowas gab es noch nie!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.04.2017 15:13

Hallo Veronika und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn eine Ölheizung dauerhaft nicht betrieben werden kann und der Vermieter sich weigert, Öl nachzufüllen, haben Mieter unter Umständen die Möglichkeit, dies selbst in Auftrag zu geben und die Kosten danach dem Vermieter in Rechnung zu stellen. Dies ist jedoch nicht ohne eine vorherige Rechtsberatung zu empfehlen, am besten durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

7755591 am 18.04.2017 20:09

Guten Abend

Ich bin seit November 2016 in einer neuen Wohnung und zwei Heizkörper heizen rund um die Uhr auf höchster Stufe.

Ich habe es gleich im November der Vermieterin gesagt es kam eine Firma die einen Kostenvoranschlag stellen wollte und dass der Vermieterin weitergeben wollte.

Ich habe dann sehr lange nicht Bescheid bekommen bis Januar dann habe ich Mich noch einmal bei meiner Vermieterin gemeldet die mich nur für vertröstet hat und mehr nicht indem sie gesagt hat dass sie noch mal mit der Firma spricht aber mir kann immer noch nichts an. Dann im Februar habe ich mich noch mal gemeldet da war sie allerdings im Urlaub und konnte es von dort nicht steuern ich durfte aber den Auftrag nicht in Auftrag geben da die Firma meinte das nur die Vermieterin das machen kann. Seitdem habe ich nichts mehr Bescheid bekommen niemand kümmert sich darum die Heizungen sind aus und die heizen rund um die Uhr.

Und es geht nicht nur ums heizen es sind andere Mängel wie zum Beispiel Steckdosen dich nicht benutzen kann den Wackelkontakt haben was die meisten Steckdosen in meiner Wohnung sind ich kann die Terrassentür nicht benutzen da sie sich nicht verschließen lässt und lauter so Zeug jetzt ist die Frage was kann ich da machen ist eine Mietminderung möglich muss ich da erst eine Frist setzen wie läuft das ab ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.04.2017 09:43

Hallo 7755591,

eine Mietminderung ist bei Mängeln immer ab dem Zeitpunkt möglich, ab dem der Vermieter vom Mangel weiß. Wie hoch diese ausfallen kann, ist nicht einheitlich geregelt. Dies wurde auch von Gerichten bei verschiedenen Gelegenheiten schon unterschiedlich bewertet. Wichtig für Sie dürfte sein, die Mängel genau zu dokumentieren. Mit den gesammelten Fakten kann Sie dann ein Mieterverein oder ein Fachanwalt dabei beraten, wie Sie eine Mietminderung am besten durchsetzen. Ohne eine solche Beratung würden wir nicht dazu raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M.K. am 18.04.2017 08:56

Guten Tag!

Meine Wohnung ist jetzt den 5. Tag nicht beheizt. Auch kein Warmwasser vorhanden. Es sind heute Nacht -2 Grad gewesen. Lüften der Wohnung quasi unmöglich, da sich die Wohnung nicht mehr aufheizt.

Der Mangel wurde am ersten Tag gemeldet. Vermieter weigerten sich, einen verfügbaren Installateur zu rufen, weil sie nur "ihrem eigenen" vertrauen.

Ausrede ist Ostern. Der Mangel trat in den Morgenstunden von Karfreitag auf.

Ich bin darüber sehr verärgert. Habe auch ein Kind in Ferien zu Hause. Sollte ich Miete mindern.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.04.2017 11:21

Hallo M.K.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich könnte in einem solchen Fall eine Mietminderung in Frage kommen. Vorab empfiehlt sich allerdings die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt, um die genaue Höhe der Mietminderung zu besprechen. Eventuell ist eine Mietminderung auch in Übereinkunft mit dem Vermieter möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Karin Göstl am 10.04.2017 11:39

Die Heizung ist bereits seit 2 Monaten defekt. Der Vermieter lässt immer wieder Laien kommen, da er für die alte Heizung nicht so viel Geld investieren möchte. Mietminderung hier rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.04.2017 15:03

Sehr geehrte Frau Göstl,

wenn in einer Mietwohnung dauerhaft keine 20 Grad erreicht werden, kann eine Mietminderung rechtens sein. Vorab empfiehlt sich aber auf jeden Fall die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt. Dort erfahren Sie auch, wie Sie konkret vorgehen und wie hoch die Mietminderung ausfallen darf.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nicole Becherer am 03.04.2017 17:58

Hallo, wir haben eine veraltete Fussboden Heizung die über Wochen nicht richtig lief. Im Zimmer unseres Sohnes war es nicht möglich mehr wie 16 Grad zu erreichen. Im Zimmer unserer mittleren Tochter nur 18.00 Grad. Im restlichen Wohnbereich waren Max. 21 Grad drin und das als wir die - 15-18 Grad hatten. Die Heizung brummte noch extrem dazu was zu einer richtigen psychischen Belastung führte und Schlafentzug.

Wir informierten unseren Vermieter darüber und der kam dann mit dem Heizungsmonteur und der sagte da wäre alles in Ordnung. Daraufhin war das Thema für unseren Vermieter erledigt.

Danach sprachen wir ihn nochmals darauf an und der Sohn entschied dann das jetzt neue Pumpen Rei kommen. Dann müssten wir nochmals 14. Tage warten bis die gleiche Firma endlich kam und dann die tatsächlich kaputten Pumpen ausgewechselt wurde.

Danach war es dann einigermaßen von den Temperaturen okay.

Nun das eigentliche Problem: Jetzt kam die Nebenkosten Abrechnung und juhu wir müssen über 300€ nachzahlen obwohl wir ja nicht warm hatten!! Wir finden das nicht in Ordnung und möchten jetzt wissen ob wir uns wehren können???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.04.2017 10:36

Sehr geehrte Frau Becherer,

eine defekte Heizung rechtfertigt unter gewissen Umständen eine Mietminderung, nicht jedoch eine Minderung der Nebenkostenabrechnung. Natürlich können sich Mieter aber mit ihrem Vermieter auf eine niedrigere Nachzahlung einigen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Naddel am 23.03.2017 15:29

Hallo,

bei uns ist es eine etwas längere Geschichte.

Ca. im November 2016 hat unser Vermieter verpasst nach unserem Heizungsöl zu schauen und der Vorrat war aufgebraucht. (dies war nicht das erste Mal). Notdürftig hat er es mit einer kleinen Menge auffüllen lassen. Im Januar musste noch einmal aufgefüllt werden. Zwischenzeitlich viel immer wieder die Heizung aus, weil noch Luft und Dreck in den Leitungen gewesen sind.

Nun ist es wieder seit Märzanfang, das die Heizung öfter ausfällt. Laut Vermieter wurde schon ein Ersatzteil (Zünder) bestellet. Und sei auch schon bei dem Handwerker seines Vertrauens angekommen. Nur leider ist dieser erst in 2 Wochen wieder zu erreichen. Letzten Fr., Mo und auch Di. ist die Heizung über Nacht ausgefallen und es war morgens so kalt, das auch unser Warmwasser nicht mehr aufgeheizt werden konnte. Erst nachdem die Störung durch uns Mieter quittiert wurde.

Nachdem wir den Vermieter nochmals drauf ansprachen, kam die Meldung, das wir solange warten müssten, bis der Handwerker wieder da sei. Eine Fachfirma zu beauftragen würde auch wieder länger dauern, da sie das Ersatzteil ja auch wieder bestellen müssten etc. = so laut unserem Vermieter.

Mittlerweile hat er unsere Nachbarin unter uns beauftragt, doch bitte morgens und abends in den Keller zu gehen und notfalls die Heizung dann zu entstören.

Das ist doch so kein Zustand.

Nebenbei bemerkt, unsere Fenster sind undicht, wir können unseren Briefkasten nicht abschließen, die Gäste WC Toilette läuft öfter mal nach und wir haben leider Schimmelbefall in der Wohnung. Es wurde teilweise schon etwas von unserem Vermieter notdürftig unternommen. Die Probleme treten aber erneut auf.

Wie kann man da denn weiter vorgehen, auch wenn man nicht im Mieterschutzbund ist oder in einem Miet-Verein oder keine Rechtschutzversicherung abgeschlossen hat?

Mit dem Vermieter persönlich reden nützt leider nicht viel, da er immer ein Gegenkommentar parat hat. Egal ob sinnvoll oder sinnfrei...

Vielen Dank schon einmal!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.03.2017 11:45

Sehr geehrter Fragesteller,

da wir keine konkrete Rechtsberatung und auch keine abschließende Beurteilung aus der Ferne leisten können, möchten wir Ihnen folgende allgemein Antwort geben: Der Vermieter sollte immer schriftlich unter Fristsetzung, so wie oben im Beitrag beschrieben, über Mängel in Kenntnis gesetzt werden. Es ist ferner sinnvoll, alles genauestens zu dokumentieren. Grundsätzlich ist auch eine Ersatzvornahme wie im Beitrag oben beschrieben und/oder eine Mietminderung bei nicht nur unerheblichen Mängeln, möglich.

Sie schreiben zwar, dass Sie die Angelegenheit ohne Mieterverein bzw. anwaltliche Hilfe regeln wollen. In Anbetracht der Vielzahl der mutmaßlichen Probleme, die man Ihren Ausführungen entnehmen kann, möchten wir Ihnen jedoch genau dazu raten. Zur Info: Laut § 34 RVG kostet die Erstberatung bei einem Rechtsanwalt zwischen zehn und höchstens 190 Euro zzgl. Mwst.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gollypop am 21.03.2017 15:37

Guten Tag,

bei uns ist es der Fall das seid Januar 2017 unser Heizung schon 4 x ausgefallen ist. Ich frag unseren Vermieter wir oft es noch vorkommen muß. Können wir auf eien modierisierung bestehen?

LG Michael

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.03.2017 15:50

Hallo Gollypop,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter ist verpflichtet, zu gewährleisten, dass die Heizung funktioniert. Ob er dies allerdings durch eine Modernisierung oder eine Reparatur erreicht, bleibt ihm überlassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anni am 17.03.2017 15:18

Der Hausmeister hat vergessen zu tanken,

Jetzt sitzen wir seit Mittwoch abend im kalten und haben kein warmes Wasser!

Der Hausmeister und auch der Vermieter wurden am Mittwoch späten Abend informiert.

Der Hausmeister sagt, er hat alles versucht aber der Tank wird erst am Montag wieder befüllt.

Soll man das jetzt so akzeptiert oder kann man irgendwie dagegen vorgehen?

LG anni

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Immowelt-Redaktion am 20.03.2017 09:57

Hallo Anni,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn die Heizung nicht funktioniert, haben Mieter ein Recht darauf, die Miete zu mindern und zwar anteilig für die Zeit, in der es nicht möglich war, zu heizen. Um die Höhe der Mietminderung zu bestimmen, empfehlen wir die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hexe 3 am 22.01.2017 19:49

Hallo ..seit gestern ist die Heizung in der Wohnung von meiner Tochter ausgefallen sie hat ein neun Wochen altes baby....der Vermieter wurde sofort informiert. ..erst heute gegen abend ist ein privat mann gekommen der vom Vermieter beauftragt worden ist. ..der konnte die Heizung nicht reparieren da er neues teil braucht. ..das erst morgen zu bekommen sei...laut vermieter wird die Heizung erst morgen abend rep...das kann doch nicht sein!!! Ein baby in der kalten Wohnung. ..achja ohne Heizung auch kein warmes Wasser

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hexe am 19.01.2017 09:03

sitzen seit dem 21. Dezember 2016 ohne Heizung im Wohnzimmer / Vermieter ist nicht in der Lage eine Fachfirma zu auftragen / immer nur Handwerker aus dem Bekanntenkreis.

Was kann ich tun

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Immowelt-Redaktion am 19.01.2017 09:11

Hallo hexe,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter ist verpflichtet, die Heizung zu reparieren, wenn sie nicht funktioniert. Ob dies durch eine Fachfirma oder durch befreundete Handwerker geschieht, ist im Grunde egal - die Heizung muss eben nur wieder funktionieren. Tut sie das nicht, steht Mietern das Recht auf Mietminderung zu. Wie hoch diese sein darf, hängt unter anderem davon ab, welche Temperaturen in der Wohnung herrschen. Um eine Höhe festzulegen empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 09.01.2017 14:24

Hallo. Also ich hab ca seid 6 jahren das Problem mit der Immobilie da sie alles erledigt für den Vermieter.

Meine Heizung geht an und aus . Wird mal 17grad,dann 18grad und wenn ich glück habe wird meine Heizung auch mal 19grad. Die Heizung in der Stube sucht sich an den den Tagn wann sie Heizen möchte! Bei meinem Kind wird die Heizung sehr heiß und geht nicht mal aus wenn sie die Temperatur erreicht hat. Jede Heizung wärmt anders die Zimmer. Alles sehr seltsam. Das Warm-Wasser wird nicht mal 40grad heiss. Im Keller zeigt der Boiler ca 40 grad an. Ich habe natürlich Fotos gemacht. Ich bin gespannt ob der Vermieter bzw Immobilie sich drum kümmert. Sind nicht gerade seriös und meine neuen Nachbarn wurden anscheinend vor mir gewarnt. Das hatte mir eine ältere Dame im HAus erzählt. Jedes Jahr stimmt meine Betriebskostenabrechnung nicht und dieser Mann vond er Immobilie ist auch noch Bürgermeister. Es wird viel unangenehmes über diesen Mann erzählt. Seriös ist anders und den Leuten das Geld aus den Taschen ziehen,kann er sehr gut. Ich weiß das ich am besten ausziehen müsste aber es ist schwierig eine Wohnung zufinden und dann die Kosten die einen enstehen beim Umzug und Möbel bräuchte ich dann auch noch. Würden den Umzug nicht heil überstehen;)..Ich hatte 2015 eine Mietminderung gemacht nur wird er mir das jetzt für 2016 in Rechnung stellen. Werde mir jetzt einen guten Anwalt suchen da noch einige Fragen offen sind was die Betriebskostenabrechnung von 2015 betrifft. Nur ist es schwierig einen guten zu finden da sich einige bezahlen lassen oder einem nicht helfen weil sie sich untereinander kennen. Ich war erst beim Mieterschutzbund und nicht mal der will sich mit der Immobilie anlegen.Ich sollte doch ausziehen und er kennt die Immobilie. Deswegen hab ich gekündigt beim Mieterschutzbund. Es ist nicht gerade einfach aber ich gebe nicht auf. Musste auch jetzt das Mandat zurück ziehen bei einer Anwältin weil sie den Fall nicht bearbeiten wollte was die Immobilie (Vermieter) betrifft.(ES geht wieder um die Betriebskostenabrechnung). Ach ja und noch was,ich hatte Unterstützung bekommen vom Amt und dieses Amt macht gerne mal was mit der Immobilie aus ohne mein Einverständnis. Man wird einfach entmündigt und weiß von nix..............Es läuft so einiges falsch auf dieser Welt. !!:/

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Krischi am 06.01.2017 15:48

Ich habe seit etwa einem Jahr das problem, dass ich meine Heizung nur auf höchster Stufe laufen lassen kann. Andernfalls rumpelt sie und läuft auch nicht. Ich habe meiner Hausverwaltung jetzt vor 4 Wochen eine Frist gegeben dies endlich zu ändern. Diese Frist ist jetzt abgelaufen. Um wieviel darf ich die Miete kürzen damit sich endlich etwas tut?

Lg Krischi

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Immowelt-Redaktion am 09.01.2017 08:55

Hallo Krischi,

wie hoch eine Mietminderung sein darf, lässt sich allgemeingültig leider nicht beantworten, auch weil verschiedene Gerichte hierzu schon unterschiedliche Aussagen getroffen haben. Diese Frage ist unter anderem davon abhängig, welche Temperatur in einer Wohnung erreicht wird, wie stark es also zu kalt oder zu warm ist. In der Regel bewegt sich eine Mietminderung bei zwischen fünf und 40 Prozent. Bevor Sie die Miete tatsächlich mindern, empfehlen wir auf alle Fälle die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frosti am 03.01.2017 16:35

Hallo,

meine Heizung ging schon im letzten Winter nicht, seit dort müssen die Heizungsmonteure monatlich zweimal kommen, um die Heizung zu entlüften, dann geht sie wieder für einige Wochen. Habe ich dadurch das Recht vorzeitig aus meinem Mietvertrag, welcher bis August 17 geht, zu kommen?

Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Beste Grüße

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Immowelt-Redaktion am 03.01.2017 17:36

Hallo Frosti,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn eine Wohnung völlig unbewohnbar ist, steht einem Mieter ein Recht auf fristlose Kündigung zu. Ob dies in ihrem Fall gegeben ist, lässt sich leider aus der Ferne nur schlecht beurteilen. Daher empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein. Dieser kann die Situation vor Ort unter die Lupe nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anke Mutter am 01.01.2017 17:17

Wir haben seit dem 18.12 keine Heizung. Monteur kam am 19.12 und bestätigte, dass etwas kaputt ist. Er hat dieses Teil sofort bestellt. Es kam am 22.12 an, wurde aber erst am 27.12 eingebaut, aber die Heizung funktioniert trotzdem nicht. Jetzt ist angeblich ein anderes Teil defekt, welches vom Monteur wiederum am 27.12 bestellt wurde. Wir haben vom Monteur 3 Heizlüfter für das ganze Haus ( knapp 100 qm) bekommen. Heute ist es 2 Wochen her, dass wir keine Heizung haben. Können wir die Miete mindern und wenn ja um wieviel.? Der Vermieter ist nicht zu erreichen

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Immowelt-Redaktion am 02.01.2017 09:53

Liebe Anke Mutter,

generell ist eine Mietminderung für den gesamten Zeitraum möglich, in dem eine Wohnung nicht vertragsgemäß benutzt werden kann. Bei Heizungen geht die Rechtsprechung meist davon aus, dass dies der Fall ist, wenn die Temperatur in der Wohnung dauerhaft unter 20 Grad fällt. Über die Höhe der Mietminderung lässt sich leider keine allgemeingültige Aussage treffen. Die Gerichte haben hier, je nach Temperatur in der Wohnung schon unterschiedliche Urteile gefällt. Darüber hinaus könnte der Anspruch auf Mietminderung verloren gehen, wenn für den Zeitraum, in dem die eigentliche Heizung nicht funktioniert, Abhilfe geschafft wird, beispielsweise durch Heizlüfter. Dies ist jedoch stark vom Einzelfall abhängig und lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfiehlt sich daher vor jeder Mietminderung die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

roxy2001 am 15.12.2016 22:38

Guten Tag,

ich habe seid dem 20.10.2016 eine defekte Gastherme welche ich für meine Heizung benötige. Nun ist ein Teil dieser Gastherme defekt und verliert Wasser. Wodurch ich alle 3-4 Tage Wasser nachfüllen muss damit ich eine warme Wohnung habe. Meiner Hausverwaltung habe ich sofort bescheid gesagt, es kam auch ein Handwerker und hat den Schaden festgestellt. Aber passiert ist bis zum heutigen Tage noch nichts, auch meiner Mietminderung wurde widersprochen. Da die Heizung ja funkioniert und man nur Wasser nachfüllen muss, was ja kein Grund zu einer Minderung rechtfertigt. Wie soll ich mich da jetzt weiter verhalten???

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Immowelt-Redaktion am 16.12.2016 13:01

Hallo roxy2001,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell ist der Vermieter verpflichtet, dem Mieter die Wohnung während der Mietzeit in einem vertragsgemäßen Zustand zu überlassen. Besteht ein Mangel wie eine defekte Gastherme, muss der Mieter dem Vermieter diesen Mangel so schnell wie möglich mitteilen. Dabei sollte die Mängelanzeige am besten schriftlich und mit Angabe einer angemessenen Frist erfolgen. Aufgabe des Vermieters ist es, sich um die Reparatur zu kümmern. Tut er dies nicht, kann der Mieter unter Umständen eigenständig einen Handwerker beauftragen und dem Vermieter die Rechnung zukommen lassen. Dies ist allerdings abhängig davon, wie schwerwiegend der Mangel ist.

Bei Mängeln kann unter Umständen auch eine Mietminderungen in Betracht kommen. Ob eine solche zulässig ist, hängt allerdings davon ab, wie schwerwiegend der Mangel ist. In § 536 des BGB heißt es: „Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit (der Wohnung) bleibt außer Betracht.“ Ob in Ihrem Fall der Mangel bereits eine Minderung rechtfertigt, können wir aus der Ferne nicht beurteilen.

Weitere Infos finden Sie hier: https://ratgeber.immowelt.de/a/maengelanzeige-maengel-richtig-anmahnen.html

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

MarinaA am 05.12.2016 13:36

Guten Tag,

am 08.11.16 wurde der defekte Heizkörper aus meinem Wohnzimmer ausgebaut. Nach mehrmaligem Anrufen bei der Vermietung habe ich bist heute keinen neuen. Heißt, ich kann mein Wohnzimmer nicht heizen und habe ca. 17 Grad. Kann ich die Miete mindern?

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Immowelt-Redaktion am 06.12.2016 15:06

Liebe MarinaA,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell ist eine Mietminderung ab dem ersten Tag möglich. Allerdings kommt es teilweise darauf an, wann der Vermieter von der kaputten Heizung informiert wurde:

1. Wenn der Vermieter unverzüglich auf die defekte Heizung aufmerksam gemacht wurde, kann der Mieter auch rückwirkend die Miete mindern.

2. Wurde der Vermieter erst ein paar Tage später informiert, hat der Mieter die Möglichkeit, die Miete ab dem Tag seiner Mängelanzeige zu mindern.

Bevor Mieter ihre Miete kürzen, sollten sie den Vermieter darüber in Kenntnis setzen. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, möchte wir Ihnen den Weg zum Fachanwalt oder zum Mieterbund empfehlen.

Ihre Immowelt-Redaktion

Jochen am 04.12.2016 14:59

Hallo,

Gelten die 3 Tage auch wenn diese nicht zusammen hängen?

Unser Vermieter ließ die Heizung sporadisch reparieren so, dass sie immer wieder ausfiel. Insgesamt sind es ca. 6 Tage ohne Heizung und warmes wasser.

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Sascha am 26.11.2016 06:38

Servus. Seit August 2015 wohnen wir hier in der neuen Wohnung im Dachgeschoß in einem 3 Parteien Haus. Von Anfang an gab es Probleme mit der Heizung, da die Heizkörper alle 3 Wochen leer waren. Ich habe immer wieder aufgefüllt, der Druck ist immer wieder auf 0,6 bar abgesackt. Ich habe den Vermieter mehrmals darauf hingewiesen, er füllte dann immer wieder selber nach. Zudem habe ich den Vermieter darauf hingewiesen, nach einer Leckage zu suchen. Wir hatten dieses Jahr eine Nachzahlung von 150 Euro Heizkosten... Jetzt fängt das Spiel wieder von vorne an. Vor zwei Wochen war eine Fachfirma hier und hat eine Leckage im Wohnzimmer festgestellt. Seitdem ist der Heizkörper im Wohnzimmer still gelegt. Also Nachzahlung unangebracht und Heizkörper im Wohnzimmer tot. Wie soll ich weiter verfahren?

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Immowelt-Redaktion am 28.11.2016 09:03

Hallo Sascha,

wenn die Heizung nicht funktioniert, muss der Vermieter sie reparieren lassen. Zudem kommt für den Zeitraum des Defekts eine Mietminderung in Frage. Wie hoch diese ausfallen darf, ist jedoch stark vom Einzelfall abhängig. Im Idealfall sollte sie außerdem mit dem Vermieter abgesprochen werden. In jedem Fall empfiehlt sich eine Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 22.11.2016 15:14

Hallo,

ich wohne in meiner jetzigen Wohnung seid zwei Jahren. in dieser Zeit hatten wir immer wieder Probleme mit der Heizung. Der Heizkessel geht immer wieder auf Störung und wir haben weder Heizung noch warmes Wasser im Haus. Der Vermieter schickt immer wieder jemanden um es zu reparieren. Es dauert seid zwei Jahren allerdings nur paar Tage, bis der Heizkessel wieder auf Störung ist. Kann ich bei so einem Fall auch die Miete verkürzen, für die Tage, an denen die Heizung nicht ging? Letzten Winter waren es drei Tage.

Mit freundlichen Grüßen

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Immowelt-Redaktion am 22.11.2016 15:41

Hallo Anna,

im Prinzip hat ein Mieter ein Recht auf Mietminderung ab jenem Moment, in dem der Vermieter von der defekten Heizung erfährt. Natürlich nur anteilig und bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Heizung wieder funktioniert. Vor einer Mietminderung empfiehlt es sich allerdings, diese mit dem Vermieter abzusprechen oder, falls das nicht geht, einen Fachanwalt oder den Mieterverein beratend hinzuzuziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stefan woborschil am 13.11.2016 18:45

Meine Frage ist kann ich den Mietvertrag außerordentlich kündigen wenn meine Heizung nicht funktioniert

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calcara am 02.11.2016 17:54

Meinem probleme ist dass die heizung fur 3 jahr hat nicht funzioniert und die vermieter hat nie gegekummert heizung oder schimmel auch schlecht tiere dass kommt von dusch maur wem muss ich frage zu kummert diese sache

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Immowelt-Redaktion am 03.11.2016 08:52

Hallo calcara,

wenn der Vermieter sich nicht um die Reparatur einer defekten Heizung kümmert, obwohl der Mieter ihn informiert hat, kann der Mieter selbst ein Unternehmen mit der Reparatur beauftragen und die Rechnung an den Vermieter weiterleiten. Darüber hinaus steht dem Mieter unter Umständen die Minderung der Miete zu. Um diese Fragen zu klären, empfiehlt sich allerdings eine Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fly2016 am 02.11.2016 16:22

Hallo!

Ich bin im August eingezogen und die Heizung geht nicht, vor 23 Tagen habe ich es zuerst probiert.

Vermieter hat mich zum Installateur geschickt, der hat mir gesagt, dass alles kaputt sei und der Vermieter einen Auftrag geben muss.

Die Vermieter habe ich informiert, es ist ziemlich schwierig Rückmeldung zu erhalten, aber ich weiß jetzt seit ein paar Tagen endlich, dass das wirklich größere Reparaturen werden, würde mich nicht wundern, wenn das dauert...

Kann man Mietminderung auch für Zeit fordern, in der die Reparaturen laufen, wenn die Temperatur in meiner EinZimmerWohnung und im Bad unter 15°C fallen?

Ich werde gezwungen sein elektrisch zu heizen. Muss ich die entstandenen erhöhten Stromkosten selber tragen?

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Immowelt-Redaktion am 03.11.2016 08:48

Hallo Fly2016,

eine Mietminderung ist generell auch in der Zeit möglich, in der die Reparaturen im Gange sind. Es empfiehlt sich allerdings im Idealfall, die Höhe der Minderung im Voraus mit dem Vermieter abzusprechen und gegebenenfalls auch eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen.

Ob Mieter, die gezwungen sind, elektrisch zu heizen, diese Kosten selbst tragen müssen, ist rechtlich nicht geklärt. Es kommt hier sicher auch auf die Höhe der zusätzlichen Kosten an. Im Zweifel empfiehlt es sich auch hier, sich an einen Fachanwalt oder einen Mieterverein zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Devil2000 am 29.10.2016 21:06

Hallo mein Heizung wärmt nicht richtig und in meiner Bude ist es kühl habe Vermieterin vor 3 Woche geschrieben jeden Tag bekamm bis jetzt keine Antwort was kann ich tun ohne das ich meine Bude verliere

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Immowelt-Redaktion am 31.10.2016 09:34

Hallo Devil2000,

grundsätzlich kann ein Mieter die Heizung selbst reparieren lassen und dies dem Vermieter in Rechnung stellen, wenn dieser nicht erreichbar ist. Zudem kann er für den Zeitraum, in dem die Heizung nicht funktioniert hat, anteilig die Miete mindern. In beiden Fällen empfiehlt sich aber vorher eine rechtliche Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eric1503 am 27.10.2016 04:30

Guten Tag,

ich möchte nur etwas grundsätzliches erfragen : Unser Vermieter ließ, ohne eingehende, schriftliche Vorankündigung, sämtliche Heizkörper im Hause (8 Mietparteien, zzgl.3 leer stehende Wohnungen) entfernen, so beginnend am 10.10.2016. Er "hätte" sich anstelle der Nachtstromspeicher nun für Umstellung auf Gas entschieden.- Die beautragten Firmen kamen in der 41. KW, seit der 42. jedoch ist "Stillstand" angesagt. Gespräch mit dem Vermieter wäre zwecklos, wenn man ihn mal bekäme.- Was/Wie sollten wir daher verfahren ? Der von ihm angebotene Heizlüfter reicht nur für eine kleine "Abstellkammer" und unser Stromgeld. ?! Vielen Dank für eine Antwort

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Immowelt-Redaktion am 28.10.2016 11:17

Hallo Eric,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei der von Ihnen geschilderten Situation handelt es sich um einen Fall, für den es sicher keine Pauschallösung gibt. Wenn eine Wohnung nicht richtig beheizbar ist, kommt unter Umständen eine Mietminderung in Frage, deren Höhe sich aber ebenfalls nicht pauschal bestimmen lässt. Bevor Sie weitere Maßnahmen ergreifen, empfiehlt sich dringend eine Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Janet11 am 17.10.2016 15:57

Guten tag

wir wohnen in einem 6 Familienhaus und haben nunmehr seid 3 winter keine Heizung alles kalt wir kommen jetzt nicht über 17 grad heizten mit heitzlüfter zu. mein Vermieter weis anscheint auch nicht mehr was sie machen sollen aber das ist ja nicht mein Problem. Ich glaube es ist ein Härtefall kann ich da 100% miete kürzen?

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Immowelt-Redaktion am 18.10.2016 15:23

Liebe Janet11,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Wenn die Heizung ausfällt oder defekt ist, muss der Mieter dem Vermieter diesen Mangel so schnell wie möglich mitteilen. Zusammen mit der Mängelanzeige kann er zudem ankündigen, dass er die Miete kürzen wird, sollte der Vermieter nicht für Abhilfe sorgen. Reagiert dieser darauf nicht, sollte der Mieter eine angemessene Frist zur Reparatur setzen – in der Regel zwischen drei und vier Tage. Hat der Vermieter auf diese Frist nicht reagiert, kann der Mieter einen Installateur beauftragen und die Kosten für die Reparatur in Rechnung stellen. Generell sollte der Mieter Beweise für den Heizungsausfall wie die Bestätigung des Handwerkers oder ein Protokoll vorlegen können – falls es zum Rechtsstreit kommt. Allerdings hängt die Höhe der Mietminderung immer vom Einzelfall ab. Bevor Mieter solche Schritte einleiten, sollten sie als ersten Schritt das Gespräch mit ihrem Vermieter suchen. Führt dieser Schritt nicht zu einer Einigung, empfehlen wir den Gang zum Mieterbund oder zum Fachanwalt.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

U.Bäumer am 05.07.2016 10:42

Guten Tag

Haben (Frau und 2 Kinder )seit nunmehr 10 tagen kein Fliesend warm Wasser in der Wohnung , eine Firma hat sich das Heizgerät im Keller angesehen und auch einen Defekt festgestellt . Weder Ich noch die Firma bekommen den Vermieter weder Schriftlich oder Telefonisch zu Wort , Angebot liegt seit 8 Tagen vor ....Habe diese Firma nun selbst beauftragt und wollte die Rechnung von der Nächsten Miete Abziehen ...Die Frage ist , darf Ich das so machen ......?

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Immowelt-Redaktion am 05.07.2016 11:31

Sehr geehrte Frau Bäumer,

bitte beachten Sie zunächst, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und können. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein wie Haus & Grund. Generell lässt sich sagen, dass ein Mieter, wenn der Vermieter partout nicht erreichbar ist, eine dringende Reparatur in der Wohnung selbst beauftragen kann und diese dann dem Vermieter in Rechnung stellen kann. In der Folge kann es aber leicht zu einem Streit mit dem Vermieter kommen, beispielsweise über die Höhe der Rechnung. Es empfiehlt sich daher, dies in Absprache mit der Eingangs erwähnten Rechtsberatung zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Annegret Wudu am 10.06.2016 18:50

Mein Vermieter hat mir bei einzug in der Wohnung zugesichert, da die Heizungen alt sind , mir ab Frühjahr neue Ventile an drei Heizkörpern zu machen. Kanndie alten Ventile nicht ri htig regulieren.

Habe Ihn mitte Mai,. Anfang Juni und heute angeschrieben es kommt keine Reaktion.

Kann ich die Miete kürzen?

Freundliche Grüsse

A. WUDU

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Immowelt-Redaktion am 13.06.2016 11:26

Sehr geehrte Frau Wudu,

das lässt sich so pauschal leider nicht beantworten. Wenn eine Heizung generell noch regulierbar ist und sich mit ihr durchgehend Temperaturen von 20 bis 21 Grad erzielen lassen, kann die Miete in der Regel nicht gemindert werden. Wie hoch eine etwaige Mietminderung bei einer defekten Heizung sein kann, hängt wiederum von der Art des Defekts ab.

Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion