Wenn das Wohnzimmer zum Nordpol wird: Mietminderung bei defekter Heizung

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Die Horrorvorstellung im Winter: Draußen hat es Minusgrade und die Heizkörper in der Mietwohnung bleiben kalt. Bei einer defekten Heizung müssen Mieter zuerst aktiv werden und ihren Vermieter informieren – und können dann eventuell ihr Recht auf Mietminderung durchsetzen. So gehen sie dabei vor.

Heizung, Mieter, Mietminderung, Foto: Wanja Jacob/fotolia.com
Ist die Heizung defekt, muss der Mieter den Vermieter umgehend informieren. Wenn es in der Wohnung zu frostig wird, ist unter Umständen sogar eine Mietminderung gerechtfertigt. Foto: Wanja Jacob/fotolia.com

Eine funktionierende Heizung gehört zum Standard einer jeden Wohnung. Fällt die Heizung aus, wird sie nicht richtig warm oder überhitzt ständig, ist die „Gebrauchstauglichkeit der Wohnung beeinträchtig“, wie es im Fachjargon heißt. Bevor der Mieter ein Recht auf Mietminderung hat, muss er jedoch einige Vorgaben erfüllen.

Heizung defekt? So sollten Mieter vorgehen

Bei Heizungsausfall muss der Mieter diesen Mangel dem Vermieter so schnell wie möglich mitteilen. Denn dieser ist für die Reparatur zuständig und muss auch die Kosten tragen. „Der Vermieter muss unverzüglich reagieren und gegebenenfalls auch eine Fachfirma einschalten“, sagt Rechtsanwalt Thomas Hannemann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Miet- und Immobilienrecht beim Deutschen Anwaltverein.

Achtung

Wenn der Vermieter nachweisen kann, dass der Mieter die Heizung kaputt gemacht hat, kann er verlangen, dass dieser auch die Kosten für die Reparatur übernimmt. Je nach Kosten der Reparatur und Deckungssumme springt unter Umständen dann die Haftpflichtversicherung des Mieters für den Schaden ein, sofern mitversichert.

Komplizierter wird es, wenn der Vermieter nicht erreichbar ist, weil er zum Beispiel im Urlaub ist, oder den Hilferuf seines Mieters ignoriert. „Es ist sinnvoll, dann eine angemessene Frist für die Reparatur zu setzen“, sagt Hannemann. Gesetzlich ist nicht festgelegt, wie lang diese sein darf. Eine Frist von drei oder vier Tagen wird aber gemeinhin als angemessen betrachtet. Verstreicht diese Frist und der Heizungsausfall ist nicht behoben, könne der Mieter selbst einen Installateur beauftragen und die Kosten dem Vermieter in Rechnung stellen. In diesem Fall sollte der Mieter aber den Heizungsausfall beweisen können, falls es zu einem Rechtsstreit kommt. „Im Streitfall ist eine detaillierte Auflistung hilfreich, wann es wie lange zu kalt war. Es empfiehlt sich außerdem, einen Zeugen hinzuzuziehen, der das bestätigen kann“, so Hannemann. Ein weiterer Beweis könne ein Protokoll des Installateurs sein, der bestätigt, dass die Heizung kaputt war. Auch solle dieser nach Möglichkeit kaputte Teile der Heizung zu Beweiszwecken aufbewahren, falls vorhanden. Gerechtfertigt seien aber nur Notmaßnahmen, nicht etwa der Austausch der gesamten Heizungsanlage.

Mietminderung bei kaputter Heizung: Ab wann sie möglich ist

Eine Zimmertemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius gilt als Normalfall. Im Flur darf sie auf 15 Grad Celsius sinken, nachts überall auf 18 Grad Celsius. Bei einem Heizungsausfall wird die Wohnung im Winter jedoch schnell kälter. „Wenn diese Temperaturen länger als drei Tage nicht erreicht werden, liegt ein Mietmangel vor“, betont Hannemann.

Ist die Heizung kaputt, hat der Mieter daher fast immer ein Recht auf Mietminderung – und zwar prinzipiell ab dem ersten Tag, an dem der Vermieter von dem Mangel weiß. Wie hoch eine Mietminderung wegen einer kaputten Heizung ausfallen darf, hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab. Gesetzlich verankerte Regelungen, um wie viel die Miete bei Mängeln – wie dem Heizungsausfall  – gekürzt werden kann, existieren nicht. „Je nachdem, welche Temperatur in der Wohnung herrscht, bewegt sich die Minderung in der Regel bei zwischen fünf und 40 Prozent“, erklärt Hannemann. Wird es also beispielsweise in der Wohnung 18 Grad warm, darf die Miete nur um einen relativ geringen Betrag gemindert werden, sinken die Temperaturen dagegen auf 15 Grad, würden Gerichte vermutlich eine höhere Minderung als zulässig erachten. Sich auf Mietminderungstabellen aus dem Internet zu verlassen, ist nicht empfehlenswert. Sie spiegeln lediglich die Urteile einzelner Gerichte wieder, haben jedoch keine allgemeine Gültigkeit.

Egal wie hoch die Mietminderung ausfällt, sie kann anteilig von der gesamten Monatsmiete inklusive Betriebskosten abgezogen werden, weiß der Rechtsexperte – allerdings nur für jene Tage, an denen die Heizung nicht funktioniert hat.

Ein Rechenbeispiel

Die Warmmiete einer Zwei-Zimmer-Wohnung beträgt 600 Euro monatlich. An zehn Tagen des Monats November wird es nur 15 Grad warm. Der Mieter mindert die Miete daraufhin um 40 Prozent. Es gilt nun, zunächst die Miete für einen Tag auszurechnen. Hierzu wird die Warmmiete durch die Monatstage geteilt:

600 Euro
/ 30 Tage
__________
= 20 Euro pro Tag

Im Anschluss wird dieser Betrag mit der Anzahl der Tage multipliziert, an denen es in der Wohnung zu kalt war:

20 Euro
x 10 Tage
__________
= 200 Euro

40 Prozent dieses Betrags können nun von der gesamten Warmmiete abgezogen werden:

600 Euro
– 80 Euro
__________
= 520 Euro

Die zu zahlende Miete beträgt für den Monat November also noch 520 Euro.

In krassen Fällen von Heizungsausfall kann die Miete übrigens auch anteilig nach Tagen um 100 Prozent gekürzt werden. „Das allerdings nur dann, wenn die Wohnung durch eisige Temperaturen praktisch unbewohnbar wird“, weiß Hannemann. Dies wäre etwa bei einer Temperatur um zehn Grad oder darunter der Fall.

Eine Mietminderung kommt auch bei einer zu heißen Heizung in Betracht. „In diesem Fall würden die Gerichte den Mangel an der Wohnung aber wohl nicht als so drastisch einstufen“, sagt Hannemann. Der Mieter könne schließlich vorübergehend auch die Wohnung kühlen, indem er die Fenster öffne.

Gerade wenn ein Heizkörper zu heiß wird, kann die Konsequenz aber auch eine überhöhte Heizkostenabrechnung sein. „In diesem Fall muss der Vermieter die Kosten des so mangelbedingt entstandenen Mehrbetrags tragen“, betont der Rechtsexperte Hierzu müsse geschätzt werden, wie hoch die Heizkosten wären, wenn der Heizkörper nicht kaputt wäre. „Das geht durch einen Vergleich der Heizkostenabrechnung: entweder mit einer Abrechnung aus dem gleichen Zeitraum bei einer vergleichbaren Wohnung oder mit einer Abrechnung aus einem vergleichbaren Zeitraum mit der gleichen Wohnung.“

Info

Die Heizperiode läuft üblicherweise vom 1. Oktober bis zum 30. April – gesetzlich verankert oder für den Vermieter verpflichtend ist diese Zeitspanne aber nicht. „Auch wenn es im Sommer außergewöhnlich kalt wird, muss die Wohnung beheizbar sein“, so Hannemann. Der Vermieter darf die Heizung zwar ausschalten – wird es aber ungewöhnlich kalt, muss er sie auch in diesen Monaten wieder in Betrieb nehmen.

Vor Mietminderung: Ist die Heizung defekt, Gespräch mit dem Vermieter suchen

Wenn es in der Wohnung nicht mehr richtig warm wird, sollten Mieter immer erst das Gespräch mit dem Vermieter suchen. „Ich persönlich rate, den Mangel erst einmal dem Vermieter zu melden und die Miete ungekürzt, aber ausdrücklich unter Vorbehalt zu zahlen“, sagt Hannemann. Bleibt die Wohnung über einen längeren Zeitraum kalt, empfehle es sich im Interesse eines guten Verhältnisses, die Mietminderung mit dem Vermieter abzusprechen. Ein Muss ist das allerdings nicht.

Vorsicht: Wer die Miete zu stark oder ohne Grund mindert, geht ein Risiko ein! Im Extremfall kann der Vermieter den Mietvertrag sogar kündigen, wenn der Mieter einen unverhältnismäßig hohen Betrag von seiner Miete abzieht oder aus sonstigen Gründen die Mietzahlung zu Unrecht kürzt.


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66 Kommentare

MS19 am 06.11.2018 11:04

Hallo,

wir sind 4 Studenten die in einer 2 Etagen Wohnung leben, 2 im Dachgeschoss und 2 drunter. Die Heizungen in den obrigen Zimmern funktionieren kaum bis gar nicht, mit kaum ist gemeint dass sich der Heizkörper manchmal sehr (mit Betonung auf sehr) leicht erwärmt, sodass dieser nicht komplett kalt ist. Das Zimmer bleibt jedoch weiterhin kalt.

Der Vermieter wird wohl seit über einem Jahr darum gebeten der Sache nachzugehen. Ich bin im April diesen Jahren zugezogen und brauchte keine Heizung. Als es dann so langsam kälter wurde und die Heizung nicht funktionierte habe ich dem Vermieter das Problem mehrmals mündlich erklärt und ihn um eine Lösung gebeten. Jedoch ist unser Vermieter nicht interessiert an den Problemen seiner Mieter und würde gerne nur sein Geld zählen. Als nichts weiteres geschah, als dass, das jemand kam der nur die Luft aus den Heizkörpern rausließ, was das Problem nicht löste, haben wir ihm eine schriftliche Mängelanzeige geschickt. Jedoch ist dies schon 2 Wochen her und es geschieht immer noch nichts und die Wohnung ist immer noch kalt. Ich habe die Miete diesen Monat noch nicht bezahlt und überlege nun was ich machen soll.

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Immowelt-Redaktion am 06.11.2018 11:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn in den fraglichen Räumen keine Temperatur von 20 Grad erreicht werden kann, kommt unter Umständen eine Mietminderung in Frage. Bevor Sie zu diesem Mittel greifen, sollten Sie sich jedoch rechtlich beraten lassen. Hierzu können Sie entweder einen Mieterverein aufsuchen oder direkt zum Fachanwalt gehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Palmenmädchen am 01.11.2018 22:29

Hallo.

Wir sind im April diesen Jahres mit unserem kleinen Baby in eine 115qm doppelhaushälfte umgezogen. Schon in den ersten Tage stellte sich heraus dass die Fußbodenheizung im ganzen Haus kaum bis garnicht funktioniert. Diesen Mängel haben wir schnellstmöglich mit dem Vermieter besprochen. Die reperatur in eigenregie zog sich nun ganze 6 Monate hin in denen er in den Sommermonaten sich garnicht mehr drum gekümmert hat trotz mehrfacher Erinnerung.

Dann im oktober nach großen Nachdruck unsererseits kam er und hat die Schalter ausgewechselt an denen es im Endeffekt aber auch nicht lag. Nach erneutem dringlichen Hinweis und bitten auf einen Fachmann weil jetzt endlich etwas geschehen müsse weil wir wirklich nur 18grad im Wohnzimmer hatten und dies für ein Baby kein Zustand ist, kam er am Montag mit einem Fachmann der bestätigte das die Heizung kaputt sei und ein austauschteil bestellt werden müsse. Obendrein kam dazu das wir seit Montag nun 5 Tage ohne Warmwasser auskommen müssen weil so zumindestens Übergangsweise die Heizung funktioniert. Leider schaffte es der Monteur auch heute nicht trotz Ersatzteil die Heizung zum laufen zu bringen. Den ganzen Tag hatten wir weder warmes noch kaltes Wasser noch Heizung und sind nun vertröstet wurden auf Montag bis das neue Ersatzteil da ist und wieder haben wir zwar Heizung jetzt aber kein warm Wasser. Und das mit Baby?

Wir möchten nun eine mitminderung geltend machen und haben den Vermieter um einen Vorschlag für einen Kompromiss gebeten doch dieser blockt ab und geht garnicht darauf ein. Wie sollen wir weiter vorgehen und kann man dies auch für die Sommermonate rückwirkend geltend machen wenn die Heizung und alles hoffentlich ab Montag wieder funktioniert?

Wir hoffen auf eine baldige Antwort und bedanken uns vielmals schon im Voraus

Lg

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Immowelt-Redaktion am 02.11.2018 10:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine rückwirkende Mietminderung ist unter Umständen möglich, allerdings nur für jene Tage, an denen in den Räumen keine Temperatur von etwa 20 Grad zu erreichen war, für die Sommermonate also eher nicht. Um wieviel Prozent Sie die Miete mindern können, lässt sich leider nicht allgemeingültig sagen, hier entscheiden die Gerichte teils auch unterschiedlich. Bevor Sie weitere Maßnahmen ergreifen, würden wir Ihnen auf jeden Fall die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

uegi84 am 30.10.2018 22:00

Letzten Winter war die Pumpe unserer Heizung defekt. Diese wurde ausgetauscht und seither werden meine Heizungen nur im oberen Drittel warm oder gar nicht, immer wieder fällt die Heizung aus. Wenn ich sie auf 5 hochdrehe warte ich mindestens eine 3/4 Stunde bis das obere Drittel "sehr warm" NICHT HEIß wird (wenn die Heizung denn geht). Der Monteur meinte letzten Winter zu mir, das wäre normal und dauert eine Weile, da ich ganz oben - im 2. Stock- wohne. Diese Reparatur der Heizung wurde mir in der Jahresnebenkostenabrechnung anteilig angerechnet. - Ist das korrekt so oder muss das der Vermieter bezahlen?

Seit letzter Woche wieder die gleichen Probleme mit der Heizung - im Sommer hat uns das ja nicht tangiert und verriet in Vergessenheit. Nun meine Frage - wie gehe ich nun vor?

Habe gestern mit dem Vermieter gesprochen, der hat heute den Heizungsmenschen angerufen, seine Frau bespricht es mit ihm. Seither keine Rückmeldung vom Klempner o.ä. Schon letztes Jahr habe ich dringlich gebeten, einen anderen Heizungsmenschen zu holen, der mehr Ahnung hat! Mein Rat wurde nicht befolgt. Morgen ist Mittwoch und dann Feiertag, dann schon fast wieder Wochenende, da arbeiten keine Handwerker. Ich bin nur noch genervt von der Situation - wie gehe ich vor?

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Immowelt-Redaktion am 31.10.2018 10:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich sind Reparaturarbeiten nicht auf den Mieter umlegbar. Es handelt sich hierbei um einmalige Kosten, die immer der Vermieter tragen muss. Weiterhin können Mieter für jeden Tag an dem die Heizung nicht funktioniert (also eine Temperatur von etwa 20 Grad nicht erreicht werden kann) anteilig die Miete mindern oder zur Not auch selbst eine Reparatur der Heizung beauftragen, wenn der Vermieter nicht tätig wird. Bevor Sie einen dieser Schritte gehen, würden wir Ihnen allerdings empfehlen sich rechtlich beraten zu lassen, entweder von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

OttoNormalo am 30.10.2018 12:09

Wir haben eine 4 Zimmer Dachgeschosswohnung mit einem Öl-Kachelofen, der in der Mitte der Wohnung im Prinzip nur 2 Zimmer und etwas Flur aufheizt. Schlaf- und Kinderzimmer, Küche, WC und Bad müssen wir elektrisch heizen. Mit eigenen Geräten. Die Heizkosten für den Kachelofen sind trotzdem zu hoch, weil viel Wärme in den Dachraum über der ausziehbaren Treppe abwandert. Reklamationen enden immer damit, dass wir gewusst haben was wir Anmieten und wir heizen schon mit Strom. Also, so weiter, wo ist das Problem?

Klar ist, wir haben zwar den Kachelofen gemietet, aber von der Kälte im Winter wussten wir Garnichts. Die Miete wurde zwischenzeitlich trotzdem erhöht.

Können wir die zusätzliche Stromheizung rechtlich geltend machen, oder durch eine Mietminderung verrechnen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2018 13:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich gilt der Grundsatz "Gemietet wie gesehen". Unter Umständen ist also gar keine Mietminderung möglich und auch nicht das Inrechnungstellen der Stromkosten. Allerdings weisen die örtlichen Mietspiegel meist deutliche Abzüge vor Wohnungen mit veralteter Ausstattung aus, so dass die Kaltmiete niedriger ausfallen dürfte als in vergleichbaren Wohnungen mit besserer Heizung. Eventuell lohnt sich hier die rechtliche Prüfung. Diese erhalten Sie von einem örtlichen Mieterverein oder direkt vom Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nadja Spakin am 29.10.2018 18:05

Wir haben am 1. Oktober den Vermieter informiert, dass die Heizung falsch eingestellt ist, sie war tagsüber kalt und hat Nachts geheizt. Am 4. Oktober informierte ich mich, ob er was unternommen hat. Er teilte mit, er hätte sich gekümmert, der Nachbar wisse Bescheid. Ich fragte den Nachbarn und er sagte mir, dass am nächsten Tag ein Handwerker käme.

Am 5. Oktober war der Handwerker auch da, bei allen Mietern, außer bei uns. Obwohl wir den ganzen Tag Zuhause waren. Die Heizung funktionierte immer noch nicht richtig und das warme Wasser in der Küche war auch weg. Ich teilte das dem Vermieter noch am Nachmittag des 5. Oktobers mit. Er rief mich an und versicherte, er werde sich kümmern.

Die Heizung war zwar an, aber trotz Thermostat auf höchster Stufe wurde sie nur lauwarm.

Am 24. Oktober war der Heizkörper morgens um 7 Uhr kalt. Die Wohnung auch. Um ca. 9:40 Uhr stellte ich fest, dass die Heizkörper lauwarm waren, aber die Wohnung kalt. Ich schrieb dem Vermieter (Nachricht um 9:40 Uhr). Er hat die Nachricht gesehen, reagierte aber nicht.

Am 27. Oktober schrieb ich ihm, dass die Heizung erst um 8:30 Uhr warm wird und die Wohnung über Nacht derart auskühlt, dass man seinen eigenen Atem sehen kann. Diese Nachricht sah er sich nicht an.

Heute, am 29. Oktober schrieb ich ihm, dass er bitte etwas unternehmen soll. Zwischen 20:30 Uhr und 8:30 Uhr sind die Heizkörper komplett kalt und meine Kinder hatten morgens schon blaue Lippen vor Kälte. Er antwortete, dass er sich kümmern würde und mit dem Handwerker und dem Nachbarn redet. Gegen Nachmittag bat er um Erlaubnis, dem Handwerker meine Telefonnummer zu geben, die ich erteilte. Der Handwerker rief dann an und sagte, er käme am Mittwoch gegen 12 Uhr. Das ist in zwei Tagen. Ich war entsetzt, dass wir noch so lange warten sollen. Der Handwerker wurde daraufhin pampig und fragte mich, warum er denn erst jetzt beauftragt wird, wenn das Problem schon seit fast einem Monat besteht. Ich sagte, dass ich es nicht wisse. Wir hätten den Vermieter ja umgehend informiert. Der Handwerker sagte, er könne jetzt nichts machen, er käme dann am 1.11. gegen 12 Uhr.

Ich teilte dies dem Vermieter mit. Dieser meinte nur "immerhin die sind alle voll". Ich schrieb, er wisse seit 24 Tagen Bescheid und der Handwerker hätte mich angepampt, warum er erst heute davon erfährt. Er antwortete, der Handwerker hätte schon mit dem Nachbarn gesprochen und alles eingestellt, dass es immer wieder Probleme gäbe, läge daran, dass "irgendwie jemand den Notausschalter betätigt hat. Dadurch ist die Heizung komplett verstellt worden."

Ich erwiderte, dass wir es nicht gewesen wären und der Handwerker am 5. Oktober da war und bei uns die Heizung immer noch nicht ging und ich ihm dies bereits am Nachmittag des selben Tages mitgeteilt habe. Darauf bekam ich keine Antwort.

Meine Frage: was kann ich jetzt noch tun? Muss der Vermieter einen Notdienst rufen? Kann ich nachträglich noch die Miete mindern? Oder kann ich selbst den Heizungsnotdienst rufen, wenn die Temperatur unter eine gewisse Grenze fällt und der Vermieter nichts tut?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2018 09:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung kann auch rückwirkend geltend gemacht werden und zwar ab dem Zeitpunkt, ab dem der Mangel zum ersten Mal beim Vermieter angezeigt wird. Wenn der Vermieter weiterhin nicht für eine Reparatur der Heizung sorgt, kann notfalls auch der Mieter einen Handwerker mit der Reparatur beauftragen. Wir möchten Sie aber darauf hinweisen, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bevor Sie eine der genannten Maßnahmen in Erwägung ziehen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Braschoß Edeltraud am 08.10.2018 18:21

Sehr geehrte Damen und Herren ,

was ist wenn man eine 4zimmerwohnung vermietet,(ich eigentümerin) und wir wollen die alten Heizkörper austauschen , die Heizungsfirma lässt der Mieterin drei Termine zum Austausch schriftlich zukommen .Aber leider hat Sie sich bis jetzt nicht gemeldet ,nun haben wir nochmals wegen einem Termin nachgefragt , aber Sie jeagiert einfach nicht.

Was können wir als Vermieter machen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.10.2018 08:38

Sehr geehrte Frau Braschoß,

wenn die Mieterin partout nicht reagiert, müssen Sie sie leider notfalls auf Duldung der Reparaturarbeiten verklagen. Zuvor würden wir Ihnen allerdings empfehlen, sich von einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mafke am 05.10.2018 13:32

Wir wohnen nun 3 Jahre in der Wohnung und einige Heizungen funktionieren seit Einzug nicht

- Küche, Toilette, Badezimmer gar nicht.

- Schlafstube zur hälfte.

- Wohnstube ganz gering.

- Ankleide voll funktionsfähig.

Dies haben wir dem Vermieter schon mehrmals mündlich wie auch Schriftlich mitgeteilt.

Immer wieder war er da und hat versprochen die Fehler zu beheben.

Unsere Miete beträgt war 490 Euro. Eigentlich möchten wir keinen Ärger bzw möchten wir nicht in Missgunst fallen, aber dieses Jahr machen wir das nicht nochmal mit, wir sollen für die vergangen 2 Jahre 1500Euro Nebenkosten nachzahlen, obwohl bei uns sehr lange kein heißes Wasser ging und die Heizungen wie oben beschrieben. Seit Einzug !

Außerdem ist das Badezimmer schon über 20 Jahre alt und eine Sanierung wäre längst überfällig.

Würde mich freuen wenn sich jemand meldet weil ich nicht weiß in wiefern mein Recht auf "vorbehaltene Miete" sowie die Angelegenheit mit dem Badezimmer gelten.

Grüße

Marvin

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.10.2018 14:29

Hallo Marvin und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Eine Zimmertemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius gilt als Normalfall. Im Flur darf sie auf 15 Grad Celsius sinken, nachts überall auf 18 Grad Celsius. Wenn diese Temperaturen länger als drei Tage nicht erreicht werden, liegt ein Mietmangel vor, der eine Mietminderung rechtfertigt. Wie hoch diese ausfallen darf, lässt sich allerdings pauschal nicht sagen, die Gerichte urteilen hier unterschiedlich. Ob der Vermieter das Badezimmer sanieren muss, hängt von dessen Zustand ab, letzten Endes also davon, ob ein Mangel vorliegt. In beiden Angelegenheiten würden wir Ihnen raten, sich rechtlich beraten zu lassen, entweder von einem Mieterverein oder direkt vom Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sibylle am 01.10.2018 13:58

Unser kompletten Heizsystem ist seit nun mittlerweile 10 Tagen ausgefallen,betroffen sind mehrere Wohnblocks..es waren mehrere Handwerker hier ,jeder sagt was anderes aber die Heizung ist aus..Wir bewohnen 60ziger Jahre Bauten sie kühlen ruck zuck aus..wir haben teilweise keine 10 grad plus mehr in den Räumen.Die Miete habe ich unter Vorbehalt für Okt komplett bezahlt

auf Kommentar antworten

Tina am 02.10.2018 23:15

Wir haben ein ähnliches Problem. Unser Vermieter weiß seit dem 01.08., dass die Heizungsanlage im Haus defekt ist, festgestellt durch eine Heizungsfirma. Wir Mieter haben ihn seitdem mehrfach darauf hingewiesen und den Reparaturstand erfragt. Daraufhin kamen Antworten wie : „...Sie haben doch warmes Wasser, oder nicht und werden schon nicht frieren...“ Erst am Tag des massiven Temperaturabfalls und weiterer Aufforderungen unsererseits gab er einen Reparaturauftrag raus. Die Heizung ist 20 Jahre alt, die Teile lassen sich scheinbar schwer beschaffen. Die Heizungsfirma sagt, der Eigentümer hat acht Wochen verstreichen lassen. Die Temperaturen in den Räumen liegen mittlerweile bei 15 Grad. Die Firma hat weiterhin keine Teile, der Eigentümer am ist verstummt....es passiert nichts. Wir werden die Miete mindern. Und eventuell die Kosten für einen Ölradiator plus Strom einfordern. Aber lieber wäre uns eine warme Wohnung.

Uns Mieter (4 Wohnungen) ärgert besonders, dass er über den Totalausfall frühzeitig informiert war und untätig geblieben ist.

KatrinTondera am 11.09.2018 11:14

Sehr geehrte Redaktion,

in meiner Wohnung sind im letzten Jahr immer wieder Heizkörper ausgefallen, da die Ventile veraltet sind. Das wurde mehrmals und von anderen Mietern dem Vermieter angezeigt und auch persönlich mitgeteilt. Bisher wurde kein Austausch der Ventile vorgenommen. Das heißt man bekommt die Räume nicht 100ig warm. Die Mietkürzung wurde durch uns angezeigt und mitgeteilt, Nun möchte ich gern rechnerisch wissen, um wieviel Kosten ich die Miete kürzen kann, gerechnet von der Warmmiete.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.09.2018 12:08

Liebe KatrinTondera,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider können wir aus der Ferne - ohne Wissen bezüglich Ihrer Monatsmiete und der tatsächlichen Heizleistung - keine Auskunft geben. Vielleicht hilft Ihnen auch unser Rechenbeispiel im Artikel weiter. Ansonsten möchten wir Ihnen den Gang zum Mieterverein oder Fachanwalt empfehlen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Breana am 17.08.2018 07:47

Liebe Leute vom Ratgeber Immowelt,

Ich bin in mein Zimmer im April 2017 eingezogen, Seitdem habe ich keine Heizung und kein warmes Wasser.

Ich hatte Bescheid gesagt und Sie haben Technikern geschickt. Die Technikern konnten weder die Heizung noch das warmes Wasser reparieren und meinten sie kommen wieder um eine Lösung zu finden. Ich habe aber danach nichts mehr von dem gehört.

Anfang letzte Winter habe ich nochmals darauf hingewiesen, dass ich immer kein warmes Wasser habe und die Heizung kaputt ist. Dann ist der Hausmeister bei mir gekommen. Der konnte das Problem nicht lösen. Danach ist der mit einem Techniker gekommen, der konnte auch bezüglich das Problem nichts tun. Dann ist der Hausmeister mit einem Techniker einer andere Firma gekommen. Das hat lange gedauert aber der Einsatz war immer Erfolglos. Sie versprachen wieder zu kommen. Der Winter war mir so kalt, dass ich müsste manchmal bei Bekannten schlafen. Außerdem entstehen sich auch Feuchtigkeitsschäden in das Zimmer.

Bis heute sind sie nie wieder wegen das Problem gekommen.

Ich habe dann für Heizung und warmes Wasser bezahlen, obwohl ich es gar nicht benutzen konnte.

Da der nächste Winter kommt, mache ich mich Sorge. Was könnte ich jetzt tun. Der Hausmeister meinte inzwischen als Rat, dass ich besser ausziehen sollte.

habe ich Anspruch auf einen sofortigen Auszug? kann ich auch die Betrag für die Heizung und das warmes Wasser zurückbekommen? Wie weiter vorgehen?

Vielen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.08.2018 11:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Wohnung nicht vertragsgemäß benutzt werden kann (und das wie in Ihrem Fall über einen sehr langen Zeitraum) rechtfertigt das in der Regel eine fristlose Kündigung, ja. Zudem ist bei einer defekten Heizung grundsätzlich eine Mietminderung möglich, unter Umständen auch rückwirkend. Da wir die Situation aber aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen, würden wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt empfehlen. Dort erfahren Sie, wie Sie am besten weiter vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Noriahco am 28.03.2018 09:04

Liebe Leute vom Ratgeber Immowelt,

Heizung im Schlafzimmer ist seit dem 20.03.18 kaputt.

Vermieter am 21.03.18 telefonisch darüber informiert.

23.03.2018 Vermieter wieder informiert das immer noch nichts repariert worden ist.

Vermieter gibt mir Telefonnummer vom Heizungsmonteur ich soll mich drum kümmern.

23.03.2018 Heizungsmonteur angerufen bist heute den 28.03.18 keine Reparatur gewesen. Schlafzimmer ist Sau kalt.

Frau ist mit meinem 1 jährigem Sohn schon ausgezogen.

Wie kann ich die Miete mindern Bzw zurück vordern oder soll man für nächsten Montag die Miete kürzen? Aber habe gelesen das geht ja nur für den Zeitraum wo die Heizung defekt ist?

Wie weiter vorgehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2018 14:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider lässt sich für eine Mietminderung kein konkreter Leitfaden angeben, unter anderem, weil die Höhe stark vom Einzelfall abhängig ist. Am besten wäre es, Sie würden sich mit Ihrem Vermieter auf eine bestimmte Höhe einigen. Geht das allerdings nicht, empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt, bevor Sie eigenmächtig zum Mittel der Mietminderung greifen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Xhelil am 19.03.2018 10:40

Liebe Leute von Ratgeber Immowelt, im gesamten Stockwerk funktioniert die Heizung nicht. Zwölf Familien sind betroffen. Der Vermieter hat uns kleine Heizlüfter zur Verfügung gestellt. Wie hoch darf ich dem Vermieter die Miete kürzen? Und was ist mit den Kosten für den Strom der durch die Heizlüfter entsteht. Habe jetzt eine Petition gedruckt und werde diese auch nun unterschreiben lassen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 12:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Mietminderung kommt in der Regel dann in Frage, wenn in einer Wohnung eine Temperatur von 20 Grad nicht mehr erreicht werden kann. Die Höhe der Mietminderung richtet sich nach der erreichten Temperatur. Gesetzlich ist dies aber nicht genau definiert, die Gerichte beurteilen in Streitfällen lediglich den Einzelfall. Die mit den Heizlüftern entstehenden Stromkosten können Mieter in der Regel nur über eine Klage auf Schadensersatz zurückfordern. Ob diese erfolgreich wäre, lässt sich jedoch vorab nicht beurteilen. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie über eine Mietminderung nachdenken, empfehlen wir vorab die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

aylamaus am 19.03.2018 08:36

Hallo,

bei uns im Haus musste wegen der defekten Heizung die automatische Nachtabschaltung ausgeschaltet werden. Damit erhöhen sich die Heizkosten für mich obwohl ich Nachts die Heizkörper nur auf Minimum stelle.

Wie lange muss ich das zulassen und kann ich eine Heizkostenbeteiligung des Vermieters fordern?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 09:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine direkte Heizkostenbeteiligung können Mieter in der Regel nicht fordern. Wenn nachweisbar ist, dass durch einen Defekt an der Heizanlage deutlich höhere Heizkosten entstehen, kann das aber unter Umständen ein Mangel sein, der Mieter zu einer Mietminderung berechtigt. Ob das in Ihrem Fall so ist, lässt sich aus der Ferne aber nicht abschließend beurteilen. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifelsfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


aylamaus am 19.03.2018 10:50

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Wolfgang Wondzinski am 08.03.2018 14:20

Die Wohnungsgesellschaft hat Ende Juni 2017 Modernisierungs-Maßnahmen (neue Außenwände, neue Fenster und neue Balkon- sowie neue Wohnungstür) für deren Häuser im Ben-Gurion-Ring in Frankfurt/Main begonnen. Dabei fielen auch umfangreiche Arbeiten an der Heizung an, die zum größten Teil in der normalen Heizperiode vom 1.10 bis 30.2. durchgeführt wurden.

Der Hinweis von uns MIetern, dass die Wohnungsgesellschaft diese Arbeiten doch besser in den Monaten Mai bis September hätte durchführen sollen, wurde von der Wohnungsgesellschaft ignoriert.

In diesem Zeitraum wurde nie regelmäßig geheizt; häufig war die Heizung für Tage aus, ja, es wurde selbst bei Außentemperaturen von minus 5 °C die Heizung komplett ausgeschaltet.

Aufgrund dieser Bauarbeiten waren dann natürlich die Wohnungen nach Außen völlig offen, da diese Außenwände ausgetauscht wurden und daher für den Zeitraum der Baumaßnahme fehlten.

Da in dieser Zeit die Haustür auch immer sperrangelweit offen war, kühlte auch das Treppenhaus komplett aus.

Einige Mieter versuchten die Wohnung durch Einschalten des Elektroherdes warm zu halten, andere benutzten Heizlüfter oder Ölradiatoren.

Meine Stromkosten erhöhten sich dadurch um etwa 237 €uro im Vergleich zu den Vorjahren.

Die Wohnungsgesellschaft wurde gebeten, ein finanzielles Angebot als Ausgleich für diese Extrakosten zu machen. Es wurde auf keines dieser Mieterschreiben einschließlich einer Unterschriftensammlung zum Punkt "Wir frieren" geantwortet.

Welche Mietminderung kann in diesem Fall vorgenommen werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.03.2018 14:26

Sehr geehrter Herr Wondzinski,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie hoch eine Mietminderung in einem solchen Fall ausfallen kann, ist stark abhängig davon, wie warm es in der Wohnung noch wird. Ab Temperaturen unter 20 Grad ist eine Mietminderung in der Regel möglich. Der Rahmen reicht allerdings von einer nur geringen Mietminderung von fünf Prozent, wenn noch Temperaturen um die 18 Grad erreicht werden können, bis hin zu einer 100-prozentigen Mietminderung wenn die Wohnung gänzlich unbewohnbar ist. Aus der Ferne können wir leider nicht beurteilen, welche Mietminderung in ihrem Fall zu empfehlen ist oder zu empfehlen gewesen wäre. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt in Anspruch zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heiko am 07.03.2018 23:14

Hallo,

wir wohnen in einem Einfamilienhaus zur Miete. Seit 3 tagen ist die Heizung komplett ausgefallen dementsprechend auch kein warmes Wasser!! Der vom Vermieter verständigte Notdienst ( Vermieter wollte uns die Mehrkosten für den Notdienst des Installateur in Rechnung stellen!!) konnte nichts genaues ausmachen und vermutete eine undichtigkeit im System. Nun kommt morgen eine Spezialfirma mit einem Leckortungsgerät vorbei. Bis dann der Klempner Zeit hat wird es nächste Woche Montag sein. Heute ist Mittwoch. Den ganzen Einsatz trägt wohl die Versicherung unserer Vermieterin mit der ich in Eigeninitiative in Kontakt getreten bin. Als notbehelf stellte uns die Versicherung 2 kleine Heizlüfter um wenigstens etwas Wärme zu haben. Es ist mittlerweile nicht mehr zumutbar vor allem für unseren 15 Monate Jungen Sohn eine Zumutung. Kann ich die Miete kürzen, die Stromkosten für die Lüfter in Rechnung stellen und bis zum beheben des Defektes in ein Hotel oder in eine Wohnung ziehen ohne dafür selbst zahlen zu müssen?

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Immowelt-Redaktion am 08.03.2018 09:44

Hallo Heiko und vielen Dank für Ihren Kommentar,

können in der Wohnung dauerhaft keine 20 Grad erreicht werden, ist dies durchaus ein Grund für eine Mietminderung. Ob darüber hinaus Schadensersatz in Form der Stromkosten und möglicherweise Kosten für ein Hotel in Frage kommt, lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen. In Frage käme vor allem letzteres wohl am ehesten dann, wenn eine Wohnung gänzlich unbewohnbar wäre. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ben am 28.02.2018 17:01

Hallo,

wir bewohnen eine Wohneinheit in einem Mehrparteienobjekt einer Wohnungsbaugesellschaft.

Seit 3 Jahren fällt im gesamten Objekt, ab einer gewissen Kälte, tageweise die komplette Heizung aus.

Aktuell können wir seit 2 Tagen (27.02.2018 und 28.02.18) nicht heizen.

Kann ich für die einzelnen Ausfalltage die Miete im Folgemonat mindern?

Mfg

B. Daniels

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Immowelt-Redaktion am 01.03.2018 09:45

Hallo Ben,

vielen Dank für deinen Kommentar. Der Heizungsausfall kann ein Grund zur Mietminderung sein. Allerdings müssen Mieter in der Regel den Vermieter über den Mangel benachrichtigen. Wie Sie dabei richtig vorgehen, lesen Sie in unserem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/maengelanzeige-maengel-richtig-anmahnen.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie bei einem Fachanwalt oder Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

dominikF am 27.02.2018 18:06

Hallo,

wir bewohnen zwei Wohnungen im selben Haus. Seit dem 5.2. fällt ständig die Heizung aus. Man kann die Heizung im Keller selbst neustarten, dann läuft sie zwischen 6 und 12h normal und fällt wieder aus. Am 7.2. wurde dem Vermieter Bescheid gegeben. Erst am 23.2. war ein Techniker da. Leider hat sein Einsatz nichts gebracht, die Heizung fällt immer noch aus. Wir müssen in beiden Wohnungen mit Heizlüftern heizen. An mindestens elf Tagen hatten wir keine Heizung. Die obere Wohnung hat nur noch 12 Grad heute, die untere 14,8. Wie sollen wir hier vorgehen? (Der Vermieter wurde heute nochmals informiert, dass die Heizung immer noch nicht geht).

Vielen Dank und liebe Grüße.

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Immowelt-Redaktion am 28.02.2018 08:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen kommt auch in einem solchen Fall eine Mietminderung in Frage und zwar prinzipiell anteilig ab jenem Zeitpunkt, zu dem der Vermieter von der defekten Heizung erfahren hat. Diese sollten Sie aber entweder mit dem Vermieter absprechen oder sich eine Rechtsberatung holen. Diese erhalten Sie bei einem Fachanwalt oder Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Iveta am 27.02.2018 12:51

Hallo,

wie ist das, wenn die Heizung in einem Raum ausfällt? Mein Vermieter hat gemeint, dass ich das durch Küche und Schlafzimmer aufheizen kann. Das funktioniert aber nicht. Kann man da was machen?

Dankeschön und Grüße

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Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 13:38

Hallo Iveta,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Auch in einem solchen Fall kommt prinzipiell eine Mietminderung in Frage. Lassen Sie sich zuvor jedoch von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zur möglichen Höhe einer solchen Minderung beraten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eugen P. am 27.02.2018 12:03

Hallo,

Mein Vermieter hat die Heizung schon seit dem Einzug ausgeschaltet. Und mir zum heizen zwei heizlüfter gegeben. Das heizen ist dadurch aber nur möglich wenn ich in der wohnung bin. Auf 20 grad zu kommen ist Schwierig. Kann ich da auch auch eine mietminderung bekommen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 12:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

prinzipiell kommt eine Mietminderung auch in einem solchen Fall in Frage, zumindest dann, wenn die 20 Grad durch normales Heizverhalten nicht erreicht werden können. Eine endgültige Antwort können wir Ihnen aus der Ferne aber nicht geben. Hierzu empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M.Bonifer am 20.02.2018 09:36

Wie sieht das aus, Wohnen in einem Mehrfamilienhaus. Die Heizungsanlage ist seit letztem Jahr defekt, laut der Vermieterin: Will sie die Heizungsanlage, erst im Sommer reparieren lassen. Seit Oktober 2017, geht die Heizung kaum oder garnicht. Es wohnen auch noch 2 Säuglinge mit im Haus. Unsere ist seit dem Wochenende im Krankenhaus, da seine Erkältung nicht besser wurde. Und wir dem Vermieter mehrmals drauf hingewiesen haben, sich um die Heiznung zu kümmer und kommt dem nicht nach. Man kommt aus dem Kalten und geht ins Kalte. Wie soll man da Reagieren, wenn der Vermieter nicht wirklich was unternehmen tut

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Immowelt-Redaktion am 20.02.2018 11:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

weigert sich der Vermieter, die Heizung zu reparieren oder ist nicht zu erreichen, können Mieter im Extremfall selbst die Reparatur der Heizung in Auftrag geben und sie dem Vermieter in Rechnung stellen. Zudem haben Mieter bei einer defekten Heizung ein Recht auf Mietminderung. Beide Maßnahmen sollten Mieter aber am besten nicht ohne eine vorhereige Rechtsberatung ergreifen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anne am 29.01.2018 12:40

Hallo,

Unsere Wohnung 3ZKB 85qm unterm Dach .Nicht isoliert.

Wird mit 3 Gasthermen (öfen) geheisst

1WZ 1 KZ der defekte steht im Schlafzimmer.Unser Schlafzimmertemperatur beträgt durchschnittlich je nach Außentemperatur zwischen 10 -15°

Jetzt soll nächste Woche richtig kalt werden -15° Die Matrazen sind eiskalt trotz Heizdecke wird das Bett nicht wirklich warm.Ich bin wirklich am verzweifeln.

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Ullianuschka am 06.12.2017 18:32

Hallo,

ich bin an einer Rheumatoider Arthritis erkrankt. Die Heizkörper sind nur lauwarm. Vom Boden, der auf der anderen Seite meines Schlafzimmers ist und vom Treppenhaus, zieht die Kälte auch in meine Wohnung. Nichts ist hier normal isoliert, im Treppenhaus befindet sich kein Heizkörper. Als ich meinen Vermieter darauf ansprach sagte dieser: " Kaufen Sie sich eine Heizdecke. " Meinem Vermieter ist es bekannt, das ich an Rheuma erkrankt bin und bedingt durch die Kälte starke Schmerzen habe. Ab 23 Uhr senkt die Heizung sich

auch noch ab ( 12 Grad ).

Der Gang zur Toilette ist auch kein Vergnügen, da die Wc Brille unangenehm kalt ist.

Ich frage mich, wozu mein Vermieter monatlich 40 Euro Heizkosten verlangt. Kann doch alles nicht Rechtens sein!

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Terrormauszi am 04.12.2017 00:02

Hallo.

Unser Problem besteht seid Freitag Nacht, total Ausfallnder Heizung und dadurch auch kein Warmwasser mehr seid Samstag Mittag. Vermierter seiss bescheid, jedoch nicht schriftlich. Notdienst war auch da, Gastank ist leer.....nun sitzen wir bis zum auffüllen des Gastanks im Kalten ohne Warmes wasser. Die Kinderzimmer sind.Total ausgekühlt, versuchen schon mit 1 heizstrahler die 3.zimmer keller wohnung warm zu kriegen.

Dürfen wir schon die Miete mindern, oder muss erst schriftlich mitgeteilt werden das der Mangel besteht?

Und wie schaut es aus zwecks dem warmwasser? Wir müssen bei Minusgraden drausen in einer unbeheizten Wohnung.kalt duschen gehen.

Vielen Dank für eure Antwort

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Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 10:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Recht auf Mietminderung wegen defekter Heizung haben Mieter prinzipiell ab dem ersten Tag, an dem der Vermieter von dem Mangel weiß. Schriftlich anzeigen müssen Mieter den Mangel dafür nicht, wobei es natürlich empfehlenswert ist, das helfsweise zu machen. Auch wenn das Wasser nicht mehr erhitzt werden kann, ist prinzipiell eine Mietminderung möglich. Wie hoch diese jedoch ausfallen kann, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ivailo am 03.12.2017 01:57

Hallo maine haizung ist seit 3 monate kaputt ich habe zwei kinder hab ich mein vermiter informiert aber der macht nichts was kann ich mahen ?

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Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 09:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei einer dekten Heizung hat der Mieter unter Umständen ein Recht auf Mietminderung. Die Höhe der Minderung ist davon abhängig, welche Temperatur mit der Heizung in der Wohnung noch erreicht werden kann. Sollte Ihr Vermieter sich weigern, die Heizung zu reparieren, können Sie gegebenenfalls auch selbst einen Handwerksbetrieb mit der Reparatur beauftragen und die Kosten Ihrem Vermieter in Rechnung stellen. Wir würden Ihnen jedoch nicht empfehlen, dies im Alleingang zu tun, sondern sich eine Rechtsberatung von einem Fachanwalt oder dem örtlichen Mieterverein zu holen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bülent am 02.12.2017 08:01

Hab seit nun über 2 Jahren eine Gasetagen Heizung in einem Mehrfamilienhaus von 4 Etagen in Berlin Altbau ! Habe den Vermieter , seine Sohn Telefonisch Informiert das bei mir mit der Heizung im Bad Komplett aus sei. Heizungsdienst war da, klopfte paar mal, lies Wasser ab usw... hoffte auf Besserung . Aber Pustekuchen ab da fing der Ärger richtig an, plötzlich gingen alle anderen Heizungen in der Wohnung auch nicht mehr richtig, die Heizungen wurden nur noch obere hälfte Heiss und darunter Lauwarm, die Räume erreichten da noch bis 20 Grad, wobei Schlafzimmer nur 18 Grad war. Nun läßt der Vermieter aber trotz Außentemperaturen unter 5 Grad das Termostat jede Nacht ausgehen, was dazu führt das meine Wohnung total abkühlte auf 16 bis 18 Grad im Bad nur noch 14 Grad. Nach dem die Rohre wieder Heiss wurden dauert es nun geschlagene 20 Stunden oder mehr bis wenigsten 1 Heizung Heiss wird "wie gesagt obere Hälfte!" und die im Schlafzimmer nur noch Lauwarm wird so das gerade mal 16 bis 17 Grad sind in allen Zimmern, Bad nur 13 Grad. Mehrfache Versuche den Vermieter zu erreichen schlugen Fehl, habe ihn nun nochmals Berichtet über die Probleme Brieflich, ohne Antwort zu erhalten. DIese Woche werde ich besagte 3, 4 tage Frist setzen da ich in der Kälte kaum Leben kann. Habe aus dem Grund Stromheizung Aktivieren müßen. Daneben sind wieder wie jede Nacht fast, Heizungsrohre Kalt, somit kaum eine chance das die Wohnung je nochmals Warm wird wenn das so weiter geht. Heute ist der 2.12.2017 und ich Sitz in einer fast kalten Wohnung , dank Strom was teuer ist eben nur fast. Das Problem, ich bin Frührentner Krank und kann nicht laufen, das heisst das ich ein Betreuer habe, der Fungiert mir als Zeuge, wie auch ein 2ten Betreuer der dies selber sieht. Würde dies als Zeugen ausreichen ?

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Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 09:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Streitfall sind solche Zeugen natürlich nützlich, Sie sind aber als Mieter grundsätzlich nicht verpflichtet, solche beizubringen. Empfehlenswert ist es lediglich, ein Protokoll darüber zu führen, wann in der Wohnung welche Temperatur möglich war und ist.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anne60 am 30.11.2017 16:58

Habe seit Wochen keine regelmäßige Heizung. Sitze oft im kalten. Vermieter wurde immer informiert. Dauernd wird gesagt das jemand kommt. Sitze gerade im kalten ohne Heizung.

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Kalter junge am 25.11.2017 10:23

Meine Hausverwaltung bestellt immer zuwenig Öl für die Heizung so das regelmässig und gerade im Winter ausfällt...Meisstens zum wochenednde hin.Man ruft donnerstag an und montag kommt dann erst öl.Das ganze wochenende richtig frostig und das mit 3 jährigem kind das dann krank wird...Was kann ich da tun... Das spielt sich alle 1-2 monate so ab und das seit ich hier wohne also einige jahre.

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Immowelt-Redaktion am 27.11.2017 10:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

prinzipiell ist eine Mietminderung ab dem ersten Tag, an dem der Vermieter von dem Mangel weiß, möglich. Das gilt auch dann, wenn die Heizung nicht defekt ist, sondern kein Heizöl mehr vorhanden ist. Um welchen Betrag die Miete dabei gemindert werden kann, lässt sich allerdings aus der Ferne nur schwer beurteilen und ist auch abhängig von der Temperatur, die in der Wohnung noch erreicht werden kann. Bevor Sie die Miete mindern, empfehlen wir Ihnen zudem die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ralf am 08.11.2017 16:31

In meinem Fall funktioniert die Heizung seit dem 16. Oktober nicht mehr. Ich habe die Vermieterin öfters darauf hingewiesen , jedoch werde ich mittlerweile ohne weiteres von Ihr ignoriert.

Gerade in diesem moment beläuft sich die Zimmertemperatur auf 14,3 Grad und es ist verdammt Kalt.

auf Kommentar antworten

Ela am 08.11.2017 16:21

Meine Heizung funktioniert garnicht. Vermieter oft genug angerufen oder persöhnlich gesagt. Er macht aber nichts. Dies ist schon seit Februar 2017 . Im Sommer war es ja Gott sei Dank nicht so schlimm aber jetzt.

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Rehab am 08.11.2017 14:20

Wenn das Haus undicht ist und die Luft dich das Fenster zieht, bleibt die Wohnung immer kalt. Was soll ich tun?

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Immowelt-Redaktion am 08.11.2017 15:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Rechtsprechung geht in der Regel davon aus, dass eine Wohnung auf 20 Grad beheizbar sein muss. Ist das nicht der Fall und bleibt eine Wohnung dauerhaft kalt, ist unter Umständen eine Mietminderung gerechtfertigt. Bevor Sie zu diesem Mittel greifen, sollten Sie jedoch eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rex am 04.11.2017 13:23

Im Winter kommt es immer wieder vor dass die Heizung ausfällt. Der Ausfall dauert immer zwischen 1-3 Tage. Jedoch passiert dies öfters.

In wieweit kann man dem Mieter mit Mietminderung drohen?Dieser sagt jedesmal dass die Heizung schnellstmöglich repariert wird. Die Ausfalldauer ist nicht lange aber die Häufigkeit.

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Immowelt-Redaktion am 06.11.2017 10:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch in einem solchen Fall hat der Mieter prinzipiell ein Recht auf Mietminderung und zwar anteilig für den Zeitraum, in dem die Heizung nicht funktioniert. Da dies allerdings mit gewissen Risiken verbunden ist, würden wir Ihnen empfehlen, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen, bevor Sie zu diesem Mittel greifen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Martin 46 am 01.11.2017 18:35

Mein Vermieter hat vor kurzem eine neue Heizungssteuerung eingebaut. Seitdem habe ich und das ganze Haus Probleme mit der Heizung. Sie fällt nachts regelmäßig aus und ich bin langsam verzweifelt. Mehrfach musste schon der Heizungsnotdienst gerufen werden. Welche Rechte habe ich als Mieter ?

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Immowelt-Redaktion am 02.11.2017 11:51

Hallo Martin 46,

der ständige Heizungsausfall ist ein Mangel, der Mieter unter Umständen zur Mietminderung berechtigt. Jedoch sollten Mieter hierbei nichts überstürzen, sondern zuerst den Kontakt mit dem Vermieter suchen. Wie Sie dabei richtig vorgehen, wird in diesem Ratgeber erklärt: ratgeber.immowelt.de/a/maengelanzeige-maengel-richtig-anmahnen.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

kiew1982 am 09.10.2017 22:30

Wie sieht es denn aus wenn z.B. der Druckbehälter defekt ist und die Heizung im Wochentakt entlüftet werden muss? Jedes mal muss Wasser nachgefüllt werden. Dadurch sinkt die Effizienz der Heizung und es entstehen Mehrkosten, da im Durchschnitt der Heizkörper maximal 75 Heizleistung bringen kann. Wer kommt für diese Kosten auf? Vor allem wenn man den Vermieter schon zig mal darüber informiert hat und dieser, anstatt dass er den Druckbehälter reparieren lässt, immer nur Wasser nachkippt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.10.2017 08:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

theoretisch besteht bei jedem Mangel an der Mietsache das Recht zur Mietminderung. In der Praxis müssten Sie allerdings wohl nachweisen, dass durch den Defekt der Heizung tatsächlich höhere Heizkosten entstehen, was im Streitfall wohl nur durch einen Gutachter möglich wäre. Insofern würden wir in diesem Fall zu einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

guenter16449 am 14.09.2017 17:42

bei mir,als mieter ist die heizung seit7 wochen kaputt und seit 7 wochen habe ich auch kein heißes wasser mehr.zb. baden,oder kopfwaschen kaum möglich.wieviel darf ich laut rechtslage kürzen?der vermieter kann sich keine neue heizung leisten und verpflichtet mich auf ein eventuelles ersatzteil zu warten.darauf warte ich schon wochenlang.ich bin krank und da ich überall steinboden habe ,hat sich die wohnung ausgekühlt wie ein eisschrank,und meine gesundheitlichen probleme haben sich um 100%verstärkt.ich bin total verzweifelt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.09.2017 09:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider lässt sich Ihre Frage nicht allgemeingültig beantworten. Erstens kommt es darauf an, wie warm es in der Wohnung noch wird. Gerichte erachten hier 20 Grad meist als ausreichend und halten eine Mietminderung für möglich wenn es kühler wird. Wird es beispielsweise noch 18 Grad warm, dürfte die Miete nur um einen relativ geringen Betrag gemindert werden, sinken die Temperaturen auf 15 Grad würden sie vermutlich eine höhere Minderung als zulässig erachten. Im Internet kursieren häufig sogenannte Mietminderungstabellen, die auflisten bei welcher Temperatur die Miete um welchen Betrag gemindert werden kann. Sich auf diese zu verlassen ist aber nicht empfehlenswert, sie spiegeln lediglich die Urteile einzelner Gerichte wieder, haben aber keine allgemeine Gültigkeit. Wir würden Ihnen insofern empfehlen, sich eine Rechtsberatung zu organisieren. Diese erhalten Sie bei einem Fachanwalt aber auch bei einem Mieterverein vor Ort.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

guenter16449 am 14.09.2017 17:28

bei mir,als mieter ist die heizung seit7 wochen kaputt und seit 7 wochen habe ich auch kein heißes wasser mehr.zb. baden,oder kopfwaschen kaum möglich.wieviel darf ich laut rechtslage kürzen?der vermieter kann sich keine neue heizung leisten und verpflichtet mich auf ein eventuelles ersatzteil zu warten.darauf warte ich schon wochenlang.

auf Kommentar antworten

guenter16449 am 15.09.2017 10:41

im allgemeinem möchte man die schlechte stimmung ja nicht erhärten und direkt zum anwalt gehen,nur wenn man dann wochenlang bei ca 12grad zimmertemperatur sitzt,müßte auf meine frage doch eine klarere aussage möglich sein.zumal ich auch die gesamte zeit,kein warmes wasser habe.

Karen am 10.08.2017 10:41

Bei uns in der Wohnung war die Heizung für ca 4 Monate in Dezember, Januar, Februar und März kaputt. Temperatur habe ich gemessen und auch aufgeschrieben (ca 15 -17 Grad jeden Tag, manchmal 18 aber selten) Natürlich habe ich diesen Mangel an die Verwaltungsfirma sofort gemeldet wurde aber zuerst ignoriert, später haben die doch bestätigt, dass es in das ganze Haus Heizung kaputt war und eine Firma beauftragt wurde um Problem zu beheben. Heizung wurde dann erst im April repariert. Welche Mietminderung Anspruch haben wir in diesem Fall?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.08.2017 13:32

Hallo Karen,

das lässt sich leider nicht allgemeingültig sagen. Im Internet kursieren immer mal wieder Tabellen, in welchem Fall welche Mietminderung möglich ist. Diese beziehen sich aber stets auf Einzelentscheidungen von Gerichten, die sich sicher nicht verallgemeinern lassen. Wir würden Ihnen empfehlen, sich von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt beraten zu lassen und sich für den fraglichen Zeitraum gegebenenfalls auch mit der Hausverwaltung auf einen bestimmten Mietminderungsanteil zu einigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Django am 02.08.2017 16:54

Wie sieht es aus in einem Wohnessbereich mit Küche ? dort haben wir Zwei heizungen, eine Grosse im Wohnessbereich und eine kleine in der Küche. Eine Funktioniert nicht. ist das auch ein Mangel obwohl die andere Heizt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.08.2017 09:44

Hallo Django,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Entscheidend dürfte hier sein, welche Temperatur Sie mit der verbliebenen Heizung erreichen können. Lässt sich der Raum im Winter auf über 20 Grad erwärmen, dürften die Gerichte einen defekten Heizkörper in der Regel nicht als Mangel sehen. Bleibt die Temperatur jedoch darunter, wäre das schon der Fall.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachawnalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffi am 14.07.2017 16:18

ich habe noch gar keine Heizung, ich bin im am 2.Mai eingezogen erst hat man mir versprochen mitte Mai fangen die an die Heizungsanlage im Keller zu bauen, dann hieß es im Juni auf jeden Fall jetzt haben wir mitte Juli.

Ich bekomme auf grund einer Erwerbsunfähigkeit eine Rente vom Landkreis (Grundsicherung) die Miete, Gas und Wasser zahlt ja das Amt aber Strom muss ich selbst zahlen. Aber zur Überbrückung habe ich Warmwasser über einen Durchlauferhitzer (also Strom) und im Mai die ersten zwei Wochen war es noch so kalt da brauchte ich einen Druchlauferhitzer (weil die Wohnung lange leer stand und ausgekühlt war und draußen war es auc hkalt). jetzt habe ich Angst das ich im Winter immer noch keine Heizung habe. dem Landkreis ist das aber egal.

Kann ich verlangen das der Vermieter so lange wie die Heizung nicht da ist und auch Warmwasser über Strom läuft das was ich mehr verbrauche das er es zahlt. Oder die Miete mindern und davon meinen Strom Mehrbedarf bezahlen? liebe Grüße Steffi

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2017 09:15

Hallo Steffi,

eine schwierige Situation. Unter Umständen kommt eine Mietminderung in Frage, wenn die Wohnung eine zugesicherte Eigenschaft nicht hat. Ob das in Ihrem Fall so ist, lässt sich aus der Ferne leider schwer beurteilen. Das hängt auch davon ab, welche Absprachen Sie vorab genau mit dem Vermieter getroffen haben. Wir würden Ihnen daher empfehlen, Ihrem Fall einem Mieterverein vor Ort vorzutragen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Irina160798 am 10.07.2017 01:59

Hallo!

Wie sieht es denn aus wenn die Heizung zwar 5 einstellungen hat sie aber nur auf stufe 5 funktioniert?

Bei uns funktioniert die Heizung Beispielsweise nur wenn man sie auf 5 stellt und Selbst dann wird sie nur zur Hälfte warm und kühlt innerhalb von ein paar stunden um 2 bis 3 Grad ab. Darf in so einem fall die miete gekürzt werden? Wenn ja um wie viel?

Liebe Grüße

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Veronika am 24.04.2017 12:23

Hallo ich habe ein Mode Geschäft und die Heizung ist seid Anfang März aus da die neuen Hausbesitzer kein Öl getankt haben .Hier im Laden sind es zur zeit 10 grad ich hab mir ein kleines Heiz gerät in meinen Aufenthaltsraum gestellt damit ich mich ab und zu etwas aufwärmen kann. Die Vermieterin hab ich mehrmals aufgefordert etwas zu tun. Jedoch ohne Erfolg. Nun habe ich meinen Dauerauftrag geändert und vorab erst mal 100 Euro weniger am kommenden 1 zu überweisen. Ich bin am verzweifeln!Was soll ich tun? Min Geschäft hab ich schon 26 Jahre Hier im Haus aber sowas gab es noch nie!

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Immowelt-Redaktion am 24.04.2017 15:13

Hallo Veronika und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn eine Ölheizung dauerhaft nicht betrieben werden kann und der Vermieter sich weigert, Öl nachzufüllen, haben Mieter unter Umständen die Möglichkeit, dies selbst in Auftrag zu geben und die Kosten danach dem Vermieter in Rechnung zu stellen. Dies ist jedoch nicht ohne eine vorherige Rechtsberatung zu empfehlen, am besten durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

7755591 am 18.04.2017 20:09

Guten Abend

Ich bin seit November 2016 in einer neuen Wohnung und zwei Heizkörper heizen rund um die Uhr auf höchster Stufe.

Ich habe es gleich im November der Vermieterin gesagt es kam eine Firma die einen Kostenvoranschlag stellen wollte und dass der Vermieterin weitergeben wollte.

Ich habe dann sehr lange nicht Bescheid bekommen bis Januar dann habe ich Mich noch einmal bei meiner Vermieterin gemeldet die mich nur für vertröstet hat und mehr nicht indem sie gesagt hat dass sie noch mal mit der Firma spricht aber mir kann immer noch nichts an. Dann im Februar habe ich mich noch mal gemeldet da war sie allerdings im Urlaub und konnte es von dort nicht steuern ich durfte aber den Auftrag nicht in Auftrag geben da die Firma meinte das nur die Vermieterin das machen kann. Seitdem habe ich nichts mehr Bescheid bekommen niemand kümmert sich darum die Heizungen sind aus und die heizen rund um die Uhr.

Und es geht nicht nur ums heizen es sind andere Mängel wie zum Beispiel Steckdosen dich nicht benutzen kann den Wackelkontakt haben was die meisten Steckdosen in meiner Wohnung sind ich kann die Terrassentür nicht benutzen da sie sich nicht verschließen lässt und lauter so Zeug jetzt ist die Frage was kann ich da machen ist eine Mietminderung möglich muss ich da erst eine Frist setzen wie läuft das ab ?

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Immowelt-Redaktion am 19.04.2017 09:43

Hallo 7755591,

eine Mietminderung ist bei Mängeln immer ab dem Zeitpunkt möglich, ab dem der Vermieter vom Mangel weiß. Wie hoch diese ausfallen kann, ist nicht einheitlich geregelt. Dies wurde auch von Gerichten bei verschiedenen Gelegenheiten schon unterschiedlich bewertet. Wichtig für Sie dürfte sein, die Mängel genau zu dokumentieren. Mit den gesammelten Fakten kann Sie dann ein Mieterverein oder ein Fachanwalt dabei beraten, wie Sie eine Mietminderung am besten durchsetzen. Ohne eine solche Beratung würden wir nicht dazu raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M.K. am 18.04.2017 08:56

Guten Tag!

Meine Wohnung ist jetzt den 5. Tag nicht beheizt. Auch kein Warmwasser vorhanden. Es sind heute Nacht -2 Grad gewesen. Lüften der Wohnung quasi unmöglich, da sich die Wohnung nicht mehr aufheizt.

Der Mangel wurde am ersten Tag gemeldet. Vermieter weigerten sich, einen verfügbaren Installateur zu rufen, weil sie nur "ihrem eigenen" vertrauen.

Ausrede ist Ostern. Der Mangel trat in den Morgenstunden von Karfreitag auf.

Ich bin darüber sehr verärgert. Habe auch ein Kind in Ferien zu Hause. Sollte ich Miete mindern.

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Immowelt-Redaktion am 18.04.2017 11:21

Hallo M.K.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich könnte in einem solchen Fall eine Mietminderung in Frage kommen. Vorab empfiehlt sich allerdings die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt, um die genaue Höhe der Mietminderung zu besprechen. Eventuell ist eine Mietminderung auch in Übereinkunft mit dem Vermieter möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Karin Göstl am 10.04.2017 11:39

Die Heizung ist bereits seit 2 Monaten defekt. Der Vermieter lässt immer wieder Laien kommen, da er für die alte Heizung nicht so viel Geld investieren möchte. Mietminderung hier rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.04.2017 15:03

Sehr geehrte Frau Göstl,

wenn in einer Mietwohnung dauerhaft keine 20 Grad erreicht werden, kann eine Mietminderung rechtens sein. Vorab empfiehlt sich aber auf jeden Fall die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt. Dort erfahren Sie auch, wie Sie konkret vorgehen und wie hoch die Mietminderung ausfallen darf.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nicole Becherer am 03.04.2017 17:58

Hallo, wir haben eine veraltete Fussboden Heizung die über Wochen nicht richtig lief. Im Zimmer unseres Sohnes war es nicht möglich mehr wie 16 Grad zu erreichen. Im Zimmer unserer mittleren Tochter nur 18.00 Grad. Im restlichen Wohnbereich waren Max. 21 Grad drin und das als wir die - 15-18 Grad hatten. Die Heizung brummte noch extrem dazu was zu einer richtigen psychischen Belastung führte und Schlafentzug.

Wir informierten unseren Vermieter darüber und der kam dann mit dem Heizungsmonteur und der sagte da wäre alles in Ordnung. Daraufhin war das Thema für unseren Vermieter erledigt.

Danach sprachen wir ihn nochmals darauf an und der Sohn entschied dann das jetzt neue Pumpen Rei kommen. Dann müssten wir nochmals 14. Tage warten bis die gleiche Firma endlich kam und dann die tatsächlich kaputten Pumpen ausgewechselt wurde.

Danach war es dann einigermaßen von den Temperaturen okay.

Nun das eigentliche Problem: Jetzt kam die Nebenkosten Abrechnung und juhu wir müssen über 300€ nachzahlen obwohl wir ja nicht warm hatten!! Wir finden das nicht in Ordnung und möchten jetzt wissen ob wir uns wehren können???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.04.2017 10:36

Sehr geehrte Frau Becherer,

eine defekte Heizung rechtfertigt unter gewissen Umständen eine Mietminderung, nicht jedoch eine Minderung der Nebenkostenabrechnung. Natürlich können sich Mieter aber mit ihrem Vermieter auf eine niedrigere Nachzahlung einigen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Naddel am 23.03.2017 15:29

Hallo,

bei uns ist es eine etwas längere Geschichte.

Ca. im November 2016 hat unser Vermieter verpasst nach unserem Heizungsöl zu schauen und der Vorrat war aufgebraucht. (dies war nicht das erste Mal). Notdürftig hat er es mit einer kleinen Menge auffüllen lassen. Im Januar musste noch einmal aufgefüllt werden. Zwischenzeitlich viel immer wieder die Heizung aus, weil noch Luft und Dreck in den Leitungen gewesen sind.

Nun ist es wieder seit Märzanfang, das die Heizung öfter ausfällt. Laut Vermieter wurde schon ein Ersatzteil (Zünder) bestellet. Und sei auch schon bei dem Handwerker seines Vertrauens angekommen. Nur leider ist dieser erst in 2 Wochen wieder zu erreichen. Letzten Fr., Mo und auch Di. ist die Heizung über Nacht ausgefallen und es war morgens so kalt, das auch unser Warmwasser nicht mehr aufgeheizt werden konnte. Erst nachdem die Störung durch uns Mieter quittiert wurde.

Nachdem wir den Vermieter nochmals drauf ansprachen, kam die Meldung, das wir solange warten müssten, bis der Handwerker wieder da sei. Eine Fachfirma zu beauftragen würde auch wieder länger dauern, da sie das Ersatzteil ja auch wieder bestellen müssten etc. = so laut unserem Vermieter.

Mittlerweile hat er unsere Nachbarin unter uns beauftragt, doch bitte morgens und abends in den Keller zu gehen und notfalls die Heizung dann zu entstören.

Das ist doch so kein Zustand.

Nebenbei bemerkt, unsere Fenster sind undicht, wir können unseren Briefkasten nicht abschließen, die Gäste WC Toilette läuft öfter mal nach und wir haben leider Schimmelbefall in der Wohnung. Es wurde teilweise schon etwas von unserem Vermieter notdürftig unternommen. Die Probleme treten aber erneut auf.

Wie kann man da denn weiter vorgehen, auch wenn man nicht im Mieterschutzbund ist oder in einem Miet-Verein oder keine Rechtschutzversicherung abgeschlossen hat?

Mit dem Vermieter persönlich reden nützt leider nicht viel, da er immer ein Gegenkommentar parat hat. Egal ob sinnvoll oder sinnfrei...

Vielen Dank schon einmal!

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Immowelt-Redaktion am 24.03.2017 11:45

Sehr geehrter Fragesteller,

da wir keine konkrete Rechtsberatung und auch keine abschließende Beurteilung aus der Ferne leisten können, möchten wir Ihnen folgende allgemein Antwort geben: Der Vermieter sollte immer schriftlich unter Fristsetzung, so wie oben im Beitrag beschrieben, über Mängel in Kenntnis gesetzt werden. Es ist ferner sinnvoll, alles genauestens zu dokumentieren. Grundsätzlich ist auch eine Ersatzvornahme wie im Beitrag oben beschrieben und/oder eine Mietminderung bei nicht nur unerheblichen Mängeln, möglich.

Sie schreiben zwar, dass Sie die Angelegenheit ohne Mieterverein bzw. anwaltliche Hilfe regeln wollen. In Anbetracht der Vielzahl der mutmaßlichen Probleme, die man Ihren Ausführungen entnehmen kann, möchten wir Ihnen jedoch genau dazu raten. Zur Info: Laut § 34 RVG kostet die Erstberatung bei einem Rechtsanwalt zwischen zehn und höchstens 190 Euro zzgl. Mwst.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gollypop am 21.03.2017 15:37

Guten Tag,

bei uns ist es der Fall das seid Januar 2017 unser Heizung schon 4 x ausgefallen ist. Ich frag unseren Vermieter wir oft es noch vorkommen muß. Können wir auf eien modierisierung bestehen?

LG Michael

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Immowelt-Redaktion am 21.03.2017 15:50

Hallo Gollypop,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter ist verpflichtet, zu gewährleisten, dass die Heizung funktioniert. Ob er dies allerdings durch eine Modernisierung oder eine Reparatur erreicht, bleibt ihm überlassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anni am 17.03.2017 15:18

Der Hausmeister hat vergessen zu tanken,

Jetzt sitzen wir seit Mittwoch abend im kalten und haben kein warmes Wasser!

Der Hausmeister und auch der Vermieter wurden am Mittwoch späten Abend informiert.

Der Hausmeister sagt, er hat alles versucht aber der Tank wird erst am Montag wieder befüllt.

Soll man das jetzt so akzeptiert oder kann man irgendwie dagegen vorgehen?

LG anni

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.03.2017 09:57

Hallo Anni,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn die Heizung nicht funktioniert, haben Mieter ein Recht darauf, die Miete zu mindern und zwar anteilig für die Zeit, in der es nicht möglich war, zu heizen. Um die Höhe der Mietminderung zu bestimmen, empfehlen wir die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hexe 3 am 22.01.2017 19:49

Hallo ..seit gestern ist die Heizung in der Wohnung von meiner Tochter ausgefallen sie hat ein neun Wochen altes baby....der Vermieter wurde sofort informiert. ..erst heute gegen abend ist ein privat mann gekommen der vom Vermieter beauftragt worden ist. ..der konnte die Heizung nicht reparieren da er neues teil braucht. ..das erst morgen zu bekommen sei...laut vermieter wird die Heizung erst morgen abend rep...das kann doch nicht sein!!! Ein baby in der kalten Wohnung. ..achja ohne Heizung auch kein warmes Wasser

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hexe am 19.01.2017 09:03

sitzen seit dem 21. Dezember 2016 ohne Heizung im Wohnzimmer / Vermieter ist nicht in der Lage eine Fachfirma zu auftragen / immer nur Handwerker aus dem Bekanntenkreis.

Was kann ich tun

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Immowelt-Redaktion am 19.01.2017 09:11

Hallo hexe,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter ist verpflichtet, die Heizung zu reparieren, wenn sie nicht funktioniert. Ob dies durch eine Fachfirma oder durch befreundete Handwerker geschieht, ist im Grunde egal - die Heizung muss eben nur wieder funktionieren. Tut sie das nicht, steht Mietern das Recht auf Mietminderung zu. Wie hoch diese sein darf, hängt unter anderem davon ab, welche Temperaturen in der Wohnung herrschen. Um eine Höhe festzulegen empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 09.01.2017 14:24

Hallo. Also ich hab ca seid 6 jahren das Problem mit der Immobilie da sie alles erledigt für den Vermieter.

Meine Heizung geht an und aus . Wird mal 17grad,dann 18grad und wenn ich glück habe wird meine Heizung auch mal 19grad. Die Heizung in der Stube sucht sich an den den Tagn wann sie Heizen möchte! Bei meinem Kind wird die Heizung sehr heiß und geht nicht mal aus wenn sie die Temperatur erreicht hat. Jede Heizung wärmt anders die Zimmer. Alles sehr seltsam. Das Warm-Wasser wird nicht mal 40grad heiss. Im Keller zeigt der Boiler ca 40 grad an. Ich habe natürlich Fotos gemacht. Ich bin gespannt ob der Vermieter bzw Immobilie sich drum kümmert. Sind nicht gerade seriös und meine neuen Nachbarn wurden anscheinend vor mir gewarnt. Das hatte mir eine ältere Dame im HAus erzählt. Jedes Jahr stimmt meine Betriebskostenabrechnung nicht und dieser Mann vond er Immobilie ist auch noch Bürgermeister. Es wird viel unangenehmes über diesen Mann erzählt. Seriös ist anders und den Leuten das Geld aus den Taschen ziehen,kann er sehr gut. Ich weiß das ich am besten ausziehen müsste aber es ist schwierig eine Wohnung zufinden und dann die Kosten die einen enstehen beim Umzug und Möbel bräuchte ich dann auch noch. Würden den Umzug nicht heil überstehen;)..Ich hatte 2015 eine Mietminderung gemacht nur wird er mir das jetzt für 2016 in Rechnung stellen. Werde mir jetzt einen guten Anwalt suchen da noch einige Fragen offen sind was die Betriebskostenabrechnung von 2015 betrifft. Nur ist es schwierig einen guten zu finden da sich einige bezahlen lassen oder einem nicht helfen weil sie sich untereinander kennen. Ich war erst beim Mieterschutzbund und nicht mal der will sich mit der Immobilie anlegen.Ich sollte doch ausziehen und er kennt die Immobilie. Deswegen hab ich gekündigt beim Mieterschutzbund. Es ist nicht gerade einfach aber ich gebe nicht auf. Musste auch jetzt das Mandat zurück ziehen bei einer Anwältin weil sie den Fall nicht bearbeiten wollte was die Immobilie (Vermieter) betrifft.(ES geht wieder um die Betriebskostenabrechnung). Ach ja und noch was,ich hatte Unterstützung bekommen vom Amt und dieses Amt macht gerne mal was mit der Immobilie aus ohne mein Einverständnis. Man wird einfach entmündigt und weiß von nix..............Es läuft so einiges falsch auf dieser Welt. !!:/

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Krischi am 06.01.2017 15:48

Ich habe seit etwa einem Jahr das problem, dass ich meine Heizung nur auf höchster Stufe laufen lassen kann. Andernfalls rumpelt sie und läuft auch nicht. Ich habe meiner Hausverwaltung jetzt vor 4 Wochen eine Frist gegeben dies endlich zu ändern. Diese Frist ist jetzt abgelaufen. Um wieviel darf ich die Miete kürzen damit sich endlich etwas tut?

Lg Krischi

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Immowelt-Redaktion am 09.01.2017 08:55

Hallo Krischi,

wie hoch eine Mietminderung sein darf, lässt sich allgemeingültig leider nicht beantworten, auch weil verschiedene Gerichte hierzu schon unterschiedliche Aussagen getroffen haben. Diese Frage ist unter anderem davon abhängig, welche Temperatur in einer Wohnung erreicht wird, wie stark es also zu kalt oder zu warm ist. In der Regel bewegt sich eine Mietminderung bei zwischen fünf und 40 Prozent. Bevor Sie die Miete tatsächlich mindern, empfehlen wir auf alle Fälle die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frosti am 03.01.2017 16:35

Hallo,

meine Heizung ging schon im letzten Winter nicht, seit dort müssen die Heizungsmonteure monatlich zweimal kommen, um die Heizung zu entlüften, dann geht sie wieder für einige Wochen. Habe ich dadurch das Recht vorzeitig aus meinem Mietvertrag, welcher bis August 17 geht, zu kommen?

Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Beste Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2017 17:36

Hallo Frosti,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn eine Wohnung völlig unbewohnbar ist, steht einem Mieter ein Recht auf fristlose Kündigung zu. Ob dies in ihrem Fall gegeben ist, lässt sich leider aus der Ferne nur schlecht beurteilen. Daher empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein. Dieser kann die Situation vor Ort unter die Lupe nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anke Mutter am 01.01.2017 17:17

Wir haben seit dem 18.12 keine Heizung. Monteur kam am 19.12 und bestätigte, dass etwas kaputt ist. Er hat dieses Teil sofort bestellt. Es kam am 22.12 an, wurde aber erst am 27.12 eingebaut, aber die Heizung funktioniert trotzdem nicht. Jetzt ist angeblich ein anderes Teil defekt, welches vom Monteur wiederum am 27.12 bestellt wurde. Wir haben vom Monteur 3 Heizlüfter für das ganze Haus ( knapp 100 qm) bekommen. Heute ist es 2 Wochen her, dass wir keine Heizung haben. Können wir die Miete mindern und wenn ja um wieviel.? Der Vermieter ist nicht zu erreichen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2017 09:53

Liebe Anke Mutter,

generell ist eine Mietminderung für den gesamten Zeitraum möglich, in dem eine Wohnung nicht vertragsgemäß benutzt werden kann. Bei Heizungen geht die Rechtsprechung meist davon aus, dass dies der Fall ist, wenn die Temperatur in der Wohnung dauerhaft unter 20 Grad fällt. Über die Höhe der Mietminderung lässt sich leider keine allgemeingültige Aussage treffen. Die Gerichte haben hier, je nach Temperatur in der Wohnung schon unterschiedliche Urteile gefällt. Darüber hinaus könnte der Anspruch auf Mietminderung verloren gehen, wenn für den Zeitraum, in dem die eigentliche Heizung nicht funktioniert, Abhilfe geschafft wird, beispielsweise durch Heizlüfter. Dies ist jedoch stark vom Einzelfall abhängig und lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfiehlt sich daher vor jeder Mietminderung die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

roxy2001 am 15.12.2016 22:38

Guten Tag,

ich habe seid dem 20.10.2016 eine defekte Gastherme welche ich für meine Heizung benötige. Nun ist ein Teil dieser Gastherme defekt und verliert Wasser. Wodurch ich alle 3-4 Tage Wasser nachfüllen muss damit ich eine warme Wohnung habe. Meiner Hausverwaltung habe ich sofort bescheid gesagt, es kam auch ein Handwerker und hat den Schaden festgestellt. Aber passiert ist bis zum heutigen Tage noch nichts, auch meiner Mietminderung wurde widersprochen. Da die Heizung ja funkioniert und man nur Wasser nachfüllen muss, was ja kein Grund zu einer Minderung rechtfertigt. Wie soll ich mich da jetzt weiter verhalten???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.12.2016 13:01

Hallo roxy2001,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell ist der Vermieter verpflichtet, dem Mieter die Wohnung während der Mietzeit in einem vertragsgemäßen Zustand zu überlassen. Besteht ein Mangel wie eine defekte Gastherme, muss der Mieter dem Vermieter diesen Mangel so schnell wie möglich mitteilen. Dabei sollte die Mängelanzeige am besten schriftlich und mit Angabe einer angemessenen Frist erfolgen. Aufgabe des Vermieters ist es, sich um die Reparatur zu kümmern. Tut er dies nicht, kann der Mieter unter Umständen eigenständig einen Handwerker beauftragen und dem Vermieter die Rechnung zukommen lassen. Dies ist allerdings abhängig davon, wie schwerwiegend der Mangel ist.

Bei Mängeln kann unter Umständen auch eine Mietminderungen in Betracht kommen. Ob eine solche zulässig ist, hängt allerdings davon ab, wie schwerwiegend der Mangel ist. In § 536 des BGB heißt es: „Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit (der Wohnung) bleibt außer Betracht.“ Ob in Ihrem Fall der Mangel bereits eine Minderung rechtfertigt, können wir aus der Ferne nicht beurteilen.

Weitere Infos finden Sie hier: https://ratgeber.immowelt.de/a/maengelanzeige-maengel-richtig-anmahnen.html

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

MarinaA am 05.12.2016 13:36

Guten Tag,

am 08.11.16 wurde der defekte Heizkörper aus meinem Wohnzimmer ausgebaut. Nach mehrmaligem Anrufen bei der Vermietung habe ich bist heute keinen neuen. Heißt, ich kann mein Wohnzimmer nicht heizen und habe ca. 17 Grad. Kann ich die Miete mindern?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2016 15:06

Liebe MarinaA,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell ist eine Mietminderung ab dem ersten Tag möglich. Allerdings kommt es teilweise darauf an, wann der Vermieter von der kaputten Heizung informiert wurde:

1. Wenn der Vermieter unverzüglich auf die defekte Heizung aufmerksam gemacht wurde, kann der Mieter auch rückwirkend die Miete mindern.

2. Wurde der Vermieter erst ein paar Tage später informiert, hat der Mieter die Möglichkeit, die Miete ab dem Tag seiner Mängelanzeige zu mindern.

Bevor Mieter ihre Miete kürzen, sollten sie den Vermieter darüber in Kenntnis setzen. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, möchte wir Ihnen den Weg zum Fachanwalt oder zum Mieterbund empfehlen.

Ihre Immowelt-Redaktion

Jochen am 04.12.2016 14:59

Hallo,

Gelten die 3 Tage auch wenn diese nicht zusammen hängen?

Unser Vermieter ließ die Heizung sporadisch reparieren so, dass sie immer wieder ausfiel. Insgesamt sind es ca. 6 Tage ohne Heizung und warmes wasser.

auf Kommentar antworten

Sascha am 26.11.2016 06:38

Servus. Seit August 2015 wohnen wir hier in der neuen Wohnung im Dachgeschoß in einem 3 Parteien Haus. Von Anfang an gab es Probleme mit der Heizung, da die Heizkörper alle 3 Wochen leer waren. Ich habe immer wieder aufgefüllt, der Druck ist immer wieder auf 0,6 bar abgesackt. Ich habe den Vermieter mehrmals darauf hingewiesen, er füllte dann immer wieder selber nach. Zudem habe ich den Vermieter darauf hingewiesen, nach einer Leckage zu suchen. Wir hatten dieses Jahr eine Nachzahlung von 150 Euro Heizkosten... Jetzt fängt das Spiel wieder von vorne an. Vor zwei Wochen war eine Fachfirma hier und hat eine Leckage im Wohnzimmer festgestellt. Seitdem ist der Heizkörper im Wohnzimmer still gelegt. Also Nachzahlung unangebracht und Heizkörper im Wohnzimmer tot. Wie soll ich weiter verfahren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.11.2016 09:03

Hallo Sascha,

wenn die Heizung nicht funktioniert, muss der Vermieter sie reparieren lassen. Zudem kommt für den Zeitraum des Defekts eine Mietminderung in Frage. Wie hoch diese ausfallen darf, ist jedoch stark vom Einzelfall abhängig. Im Idealfall sollte sie außerdem mit dem Vermieter abgesprochen werden. In jedem Fall empfiehlt sich eine Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 22.11.2016 15:14

Hallo,

ich wohne in meiner jetzigen Wohnung seid zwei Jahren. in dieser Zeit hatten wir immer wieder Probleme mit der Heizung. Der Heizkessel geht immer wieder auf Störung und wir haben weder Heizung noch warmes Wasser im Haus. Der Vermieter schickt immer wieder jemanden um es zu reparieren. Es dauert seid zwei Jahren allerdings nur paar Tage, bis der Heizkessel wieder auf Störung ist. Kann ich bei so einem Fall auch die Miete verkürzen, für die Tage, an denen die Heizung nicht ging? Letzten Winter waren es drei Tage.

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2016 15:41

Hallo Anna,

im Prinzip hat ein Mieter ein Recht auf Mietminderung ab jenem Moment, in dem der Vermieter von der defekten Heizung erfährt. Natürlich nur anteilig und bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Heizung wieder funktioniert. Vor einer Mietminderung empfiehlt es sich allerdings, diese mit dem Vermieter abzusprechen oder, falls das nicht geht, einen Fachanwalt oder den Mieterverein beratend hinzuzuziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stefan woborschil am 13.11.2016 18:45

Meine Frage ist kann ich den Mietvertrag außerordentlich kündigen wenn meine Heizung nicht funktioniert

auf Kommentar antworten

calcara am 02.11.2016 17:54

Meinem probleme ist dass die heizung fur 3 jahr hat nicht funzioniert und die vermieter hat nie gegekummert heizung oder schimmel auch schlecht tiere dass kommt von dusch maur wem muss ich frage zu kummert diese sache

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.11.2016 08:52

Hallo calcara,

wenn der Vermieter sich nicht um die Reparatur einer defekten Heizung kümmert, obwohl der Mieter ihn informiert hat, kann der Mieter selbst ein Unternehmen mit der Reparatur beauftragen und die Rechnung an den Vermieter weiterleiten. Darüber hinaus steht dem Mieter unter Umständen die Minderung der Miete zu. Um diese Fragen zu klären, empfiehlt sich allerdings eine Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fly2016 am 02.11.2016 16:22

Hallo!

Ich bin im August eingezogen und die Heizung geht nicht, vor 23 Tagen habe ich es zuerst probiert.

Vermieter hat mich zum Installateur geschickt, der hat mir gesagt, dass alles kaputt sei und der Vermieter einen Auftrag geben muss.

Die Vermieter habe ich informiert, es ist ziemlich schwierig Rückmeldung zu erhalten, aber ich weiß jetzt seit ein paar Tagen endlich, dass das wirklich größere Reparaturen werden, würde mich nicht wundern, wenn das dauert...

Kann man Mietminderung auch für Zeit fordern, in der die Reparaturen laufen, wenn die Temperatur in meiner EinZimmerWohnung und im Bad unter 15°C fallen?

Ich werde gezwungen sein elektrisch zu heizen. Muss ich die entstandenen erhöhten Stromkosten selber tragen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.11.2016 08:48

Hallo Fly2016,

eine Mietminderung ist generell auch in der Zeit möglich, in der die Reparaturen im Gange sind. Es empfiehlt sich allerdings im Idealfall, die Höhe der Minderung im Voraus mit dem Vermieter abzusprechen und gegebenenfalls auch eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen.

Ob Mieter, die gezwungen sind, elektrisch zu heizen, diese Kosten selbst tragen müssen, ist rechtlich nicht geklärt. Es kommt hier sicher auch auf die Höhe der zusätzlichen Kosten an. Im Zweifel empfiehlt es sich auch hier, sich an einen Fachanwalt oder einen Mieterverein zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Devil2000 am 29.10.2016 21:06

Hallo mein Heizung wärmt nicht richtig und in meiner Bude ist es kühl habe Vermieterin vor 3 Woche geschrieben jeden Tag bekamm bis jetzt keine Antwort was kann ich tun ohne das ich meine Bude verliere

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.10.2016 09:34

Hallo Devil2000,

grundsätzlich kann ein Mieter die Heizung selbst reparieren lassen und dies dem Vermieter in Rechnung stellen, wenn dieser nicht erreichbar ist. Zudem kann er für den Zeitraum, in dem die Heizung nicht funktioniert hat, anteilig die Miete mindern. In beiden Fällen empfiehlt sich aber vorher eine rechtliche Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eric1503 am 27.10.2016 04:30

Guten Tag,

ich möchte nur etwas grundsätzliches erfragen : Unser Vermieter ließ, ohne eingehende, schriftliche Vorankündigung, sämtliche Heizkörper im Hause (8 Mietparteien, zzgl.3 leer stehende Wohnungen) entfernen, so beginnend am 10.10.2016. Er "hätte" sich anstelle der Nachtstromspeicher nun für Umstellung auf Gas entschieden.- Die beautragten Firmen kamen in der 41. KW, seit der 42. jedoch ist "Stillstand" angesagt. Gespräch mit dem Vermieter wäre zwecklos, wenn man ihn mal bekäme.- Was/Wie sollten wir daher verfahren ? Der von ihm angebotene Heizlüfter reicht nur für eine kleine "Abstellkammer" und unser Stromgeld. ?! Vielen Dank für eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.10.2016 11:17

Hallo Eric,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei der von Ihnen geschilderten Situation handelt es sich um einen Fall, für den es sicher keine Pauschallösung gibt. Wenn eine Wohnung nicht richtig beheizbar ist, kommt unter Umständen eine Mietminderung in Frage, deren Höhe sich aber ebenfalls nicht pauschal bestimmen lässt. Bevor Sie weitere Maßnahmen ergreifen, empfiehlt sich dringend eine Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Janet11 am 17.10.2016 15:57

Guten tag

wir wohnen in einem 6 Familienhaus und haben nunmehr seid 3 winter keine Heizung alles kalt wir kommen jetzt nicht über 17 grad heizten mit heitzlüfter zu. mein Vermieter weis anscheint auch nicht mehr was sie machen sollen aber das ist ja nicht mein Problem. Ich glaube es ist ein Härtefall kann ich da 100% miete kürzen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.10.2016 15:23

Liebe Janet11,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Wenn die Heizung ausfällt oder defekt ist, muss der Mieter dem Vermieter diesen Mangel so schnell wie möglich mitteilen. Zusammen mit der Mängelanzeige kann er zudem ankündigen, dass er die Miete kürzen wird, sollte der Vermieter nicht für Abhilfe sorgen. Reagiert dieser darauf nicht, sollte der Mieter eine angemessene Frist zur Reparatur setzen – in der Regel zwischen drei und vier Tage. Hat der Vermieter auf diese Frist nicht reagiert, kann der Mieter einen Installateur beauftragen und die Kosten für die Reparatur in Rechnung stellen. Generell sollte der Mieter Beweise für den Heizungsausfall wie die Bestätigung des Handwerkers oder ein Protokoll vorlegen können – falls es zum Rechtsstreit kommt. Allerdings hängt die Höhe der Mietminderung immer vom Einzelfall ab. Bevor Mieter solche Schritte einleiten, sollten sie als ersten Schritt das Gespräch mit ihrem Vermieter suchen. Führt dieser Schritt nicht zu einer Einigung, empfehlen wir den Gang zum Mieterbund oder zum Fachanwalt.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

U.Bäumer am 05.07.2016 10:42

Guten Tag

Haben (Frau und 2 Kinder )seit nunmehr 10 tagen kein Fliesend warm Wasser in der Wohnung , eine Firma hat sich das Heizgerät im Keller angesehen und auch einen Defekt festgestellt . Weder Ich noch die Firma bekommen den Vermieter weder Schriftlich oder Telefonisch zu Wort , Angebot liegt seit 8 Tagen vor ....Habe diese Firma nun selbst beauftragt und wollte die Rechnung von der Nächsten Miete Abziehen ...Die Frage ist , darf Ich das so machen ......?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.07.2016 11:31

Sehr geehrte Frau Bäumer,

bitte beachten Sie zunächst, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und können. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein wie Haus & Grund. Generell lässt sich sagen, dass ein Mieter, wenn der Vermieter partout nicht erreichbar ist, eine dringende Reparatur in der Wohnung selbst beauftragen kann und diese dann dem Vermieter in Rechnung stellen kann. In der Folge kann es aber leicht zu einem Streit mit dem Vermieter kommen, beispielsweise über die Höhe der Rechnung. Es empfiehlt sich daher, dies in Absprache mit der Eingangs erwähnten Rechtsberatung zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Annegret Wudu am 10.06.2016 18:50

Mein Vermieter hat mir bei einzug in der Wohnung zugesichert, da die Heizungen alt sind , mir ab Frühjahr neue Ventile an drei Heizkörpern zu machen. Kanndie alten Ventile nicht ri htig regulieren.

Habe Ihn mitte Mai,. Anfang Juni und heute angeschrieben es kommt keine Reaktion.

Kann ich die Miete kürzen?

Freundliche Grüsse

A. WUDU

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.06.2016 11:26

Sehr geehrte Frau Wudu,

das lässt sich so pauschal leider nicht beantworten. Wenn eine Heizung generell noch regulierbar ist und sich mit ihr durchgehend Temperaturen von 20 bis 21 Grad erzielen lassen, kann die Miete in der Regel nicht gemindert werden. Wie hoch eine etwaige Mietminderung bei einer defekten Heizung sein kann, hängt wiederum von der Art des Defekts ab.

Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion