Hornissennest am Grundstück: So verhält man sich richtig

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Für die Natur ist die Hornisse ein Segen, Menschen hingegen fürchten sie oft sehr. Besonders dann, wenn sich ein Hornissennest auf dem Grundstück befindet. Wer mit den Tieren richtig umgeht, kann problemlos mit ihnen leben.

Hornissennest am Grundstück, Hornissennest im Garten, Hornissen vertreiben, Foto: Michael Tieck / stock.adobe.com
Im Gegensatz zur Deutschen oder Gemeinen Wespe sind Hornissen größer und haben eine charakteristische rötliche Färbung am Kopf. Foto: Michael Tieck / stock.adobe.com

Sommerzeit ist Hornissenzeit und ist ein gelb-schwarz gestreifter Brummer im Anflug, schrillen schnell die Alarmglocken. Doch kein Grund zur Panik: Anders als die etwas kleineren Deutschen und Gemeinen Wespen ernähren sich Hornissen ausschließlich von anderen Insekten, von Baum- und Pflanzensäften sowie Fallobst. Es ist also nicht zu befürchten, dass sie über das Kuchenbuffet oder die Eiscreme auf dem Terrassentisch herfallen. Hornissen heben sich auch von der Farbe ab – sie sind an Kopf und mittlerem Körperabschnitt rötlich gefärbt.

Ohnehin muss man sich mit Hornissen arrangieren, denn es ist verboten, sie zu töten, zu jagen oder zu verletzen. Ihr Nest zu entfernen übrigens auch. Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen darf dafür ein Experte anrücken. Wer selbst Hand anlegt, riskiert eine saftige Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro.

Warum stehen Hornissen unter Naturschutz?

Hornissen stehen wie Bienen und Hummeln unter besonderem Naturschutz (Bundesnaturschutzgesetz §44 Abs.1 Nr.1) – und das bereits seit den 1980er-Jahren. Das liegt daran, dass ihre Bestände stark zurückgegangen sind.

Darüber hinaus sind die großen Brummer ökologisch wertvoll: Als Ökopolizei sorgen sie für ein natürliches Gleichgewicht unter den Insektenbeständen. Zur Aufzucht ihrer Brut benötigen sie tierisches Eiweiß. Und davon nicht zu knapp: Ein großes Hornissenvolk fängt pro Tag etwa 500 Gramm Insekten. Besonders begehrte Beutetiere sind Gartenschädlinge wie die Raupen des Eichenwicklers, aber auch kleinere Wespenarten, Stechmücken, Bremsen und Motten. Wer also ein bewohntes Hornissennest im Garten oder am Haus hat, wird auf seiner Terrasse nicht so stark von Stechmücken und Wespen belästigt. Und die Zahl der Pflanzenschädlinge im Garten dezimiert sich auch.

Woran erkenne ich ein Hornissennest?

Hornissen vertreiben, Hornissennest am Baum, Hornissennest im Garten, Foto: Michael Tieck / stock.adobe.com
Ein Hornissennest ist bräunlich und papierartig. Es besteht aus verwitterten Holzfasern. Foto: Michael Tieck / stock.adobe.com

Hornissennester bestehen aus einer papierähnlichen Masse aus zerkauten und eingespeichelten Altholzfasern. Da die Tiere ausschließlich verwittertes Holz verwenden, müssen sich Betroffene keine Sorgen um ihre Bausubstanz machen. Zuerst formen die Tiere aus den Holzfasern Brutzellen und umgeben diese mit einer schützenden Außenwand. Hat das Hornissenvolk seinen Entwicklungshöhepunkt erreicht, kann es aus bis zu 700 Hornissen bestehen. Das Nest ist dann etwa 60 Zentimeter hoch und hat eine bräunliche Farbe. Wespennester sehen ähnlich aus, unterscheiden sich aber in der Farbe. Das Nest der Gemeinen Wespe ist hell beige, das der Deutschen Wespe ist grau.

Im Gegensatz zu den Deutschen und Gemeinen Wespen lassen Hornissen nach unten hin eine Öffnung frei, aus der sie Exkremente, verstorbene Larven oder tote Artgenossen fallen lassen. Befindet sich der Nistplatz im Haus oder Gartenschuppen, sorgt das Auslegen von Zeitungspapier oder Plastikfolie unter dem Nest für ein möglichst sauberes Zusammenleben mit den Insekten. Noch besser eignet ein großes Gefäß mit saugfähigem Material wie Einstreu.

Hornissen fühlen sich auf Streuobstwiesen, in Wäldern oder in Parks heimisch. Weil diese Räume in städtischen Gebieten knapp sind, nisten die Tiere häufig in der Nähe des Menschen. Für den Nestbau bevorzugen sie Hohlräume wie Vogelnist- und Rollladenkästen. Manchmal bauen sie ihr Nest aber auch gut sichtbar an Bäumen und Sträuchern oder in Scheunen und Dachböden.

Hornissen umsiedeln - So geht man richtig vor

Nur wenige Menschen sind von einem Hornissennest im Haus oder Garten begeistert – die meisten wollen es so schnell wie möglich loswerden. Es ist aber nur in Ausnahmefällen gestattet, ein Hornissennest entfernen oder umsiedeln zu lassen. Betroffene sollten sich zuerst an die Naturschutzbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt wenden und die Situation ausführlich beschreiben. Nur bei einer unmittelbaren Gefährdung erteilt die Behörde eine Ausnahmegenehmigung zur Entfernung des Baus. Dann darf ein Hornissenberater, ein Kammerjäger, ein Spezialist von der Feuerwehr, ein Imker oder ein Naturschützer die Insekten in einen anderen Lebensraum umsiedeln.

Wenn der Nistplatz so liegt, dass eine Umsiedlung nicht möglich ist, können Betroffene auch eine Erlaubnis für das Töten der Hornissen bei der Naturschutzbehörde einholen. Diese wird allerdings nur selten erteilt.

In vielen Fällen ist eine Umsiedelung gar nicht nötig. Oft reicht es, wenn ein Fachmann Absicherungen wie Sichtblenden, Flugumleitungen und Fliegendraht-Käfige anbringt. So kommen sich Mensch und Hornisse nicht in die Quere.

Was kostet die Beseitigung eines Hornissennests?

Die Kosten für das Entfernen oder Umsiedeln eines Hornissennests hängen vor allem davon ab, wie gut zugänglich das Nest ist. Benötigt der Experte beispielsweise spezielle Geräte wie eine Hebebühne, fällt die Umsiedlung oder Beseitigung teurer aus als bei einem Nistplatz, der einfach zu erreichen ist. In der Regel können Betroffene mit Kosten zwischen 50 und 250 Euro rechnen.

Hornissennest entfernen - Wer zahlt?

Egal, ob Betroffene ein Hornissennest beseitigen oder umsiedeln lassen: Für diese Arbeiten fallen Kosten an. Doch nicht immer müssen Mieter diese Kosten selbst tragen. Wird ein Mieter durch den Bau stark beeinträchtigt, muss der Vermieter für die Kosten der Umsiedlung oder der Beseitigung des Hornissennests aufkommen. Reagiert der Vermieter nicht, sollte der Mieter eine angemessene Frist setzen. Handelt der Vermieter dennoch nicht, darf der Mieter ihm die Kosten im Nachhinein in Rechnung stellen.

Bei einer akuten Gefährdung, die eine Fristsetzung unmöglich macht, dürfen Mieter nach Paragraf 536a einen Kammerjäger holen, ohne vorher mit dem Vermieter zu sprechen. Der Vermieter muss die Kosten dann aber nur bezahlen, wenn diese in einem angemessenen Verhältnis zur Gefährdung stehen.

Hornissennest im Haus oder Garten - Was tun?

Hornissennest, Hornisse sitzt in einer Rebe Wein, Foto: Alexandra Muckelbauer
Wer im Garten Obst anbaut, sollte beim Ernten aufpassen, ob gerade eine Hornisse dort ihren Hunger stillt. Foto: Alexandra Muckelbauer

In den meisten Fällen ist es gar nicht so schwer mit einem Hornissennest am Haus oder im Garten umzugehen, da die Tiere sehr friedfertig sind. Sie greifen nur in der unmittelbaren Nestumgebung an, wenn sie sich oder ihr Volk als bedroht empfinden. Erwachsene Hornissen ernähren sich ausschließlich von anderen Insekten, von Obst, dem zuckerhaltigen Rindensaft der Bäume und gelegentlich von Nektar, daher stören die schwarz-gelben Tiere weder bei Kaffee und Kuchen auf der Terrasse noch bei sommerlichen Grillpartys.

Wer einen Hornissenbau bemerkt, sollte die nähere Umgebung mit einem Absperrband markieren. So kommt niemand den Insekten versehentlich zu nahe. Außerdem hilft Folgendes gegen Hornissen:

  • Vermeiden Sie heftige Bewegungen am Nistplatz sowie starke Erschütterungen.
  • Halten Sie beim Rasenmähen einen Abstand von vier bis fünf Metern zum Hornissennest ein.
  • Bringen Sie Fliegengitter an den Fenstern an, falls sich der Nistplatz in der Nähe des Hauses befindet.
  • Verstellen Sie nicht die Flugbahn der Insekten. Pusten Sie niemals in das Einflugloch oder auf Hornissen.
  • Manipulieren Sie nicht den Nesteingang oder den Wabenbau.
  • Laufen Sie nicht barfuß durch den Garten, wenn Fallobst auf dem Boden liegt.
  • Vermeiden Sie hektische Bewegungen, wenn die Tiere in der Nähe sind.

 

Achtung

Ein bewohntes Nest selbst zu beseitigen, ist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich. Denn die Insekten verteidigen ihr Zuhause mit dem Stachel – und ein Sturz von der Leiter ist da sehr wahrscheinlich. Normalerweise sind Hornissenstiche nicht gefährlich. Doch Vorsicht: Sticht eine Hornisse in die Mund- und Rachenregion, können die Schleimhäute oder die Zunge sehr schnell anschwellen und es besteht akute Erstickungsgefahr. In diesem Fall ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig. Für Allergiker kann bereits ein einzelner Stich unabhängig von der Einstichstelle gefährlich sein. Für sie ist es ratsam, ein Notfallset mit Antihistaminikum, Kortison-Präparat und Adrenalin bei sich zu tragen, um sich im Ernstfall sofort selbst behandeln zu können.

Wie lange leben Hornissen?

Ein Hornissenstaat ist zwischen Mai und Anfang November aktiv, danach sterben die Tiere. Lediglich die Jungköniginnen überwintern – aber nicht im Hornissennest, sondern in der Natur unter morschem Holz, Rinde oder in der Erde. Mitte Mai beginnt jede Jungkönigin mit einer eigenen Nestgründung. Zwischen August und September ist das Hornissenvolk mit 200 bis 300 Individuen am größten – bei günstigen Bedingungen zählt es sogar bis zu 700 Hornissen.

Abgesehen von der Königin haben Hornissen eine kurze Lebensdauer. Arbeiterinnen werden nur drei bis vier Wochen alt und die männlichen Drohnen verenden nach maximal zwei Monaten Lebenszeit. Doch die Königin produziert immer wieder neue Nachkommen, sodass das Hornissennest insgesamt etwa sechs Monate bewohnt ist.

Die meisten Menschen bemerken ein Hornissennest ohnehin erst im Spätsommer. Daher müssen sie sich mit den Tieren in der Regel gar nicht so lange arrangieren. Spätestens im darauffolgenden Frühjahr können Betroffene das verwaiste Nest selbst entfernen.

FAQ

Wie sieht ein Hornissennest aus?

Ein Hornissennest besteht aus waagerecht angelegten Wabentellern, die von einer papierartigen, hellbraunen Hülle umgeben werden. Auf der Unterseite befindet sich eine Öffnung. Hornissen bauen ihre Nester meist in Hohlräume wie Vogelnist- und Rollladenkästen, aber oft auch gut sichtbar an Bäumen, in Scheunen oder auf Dachböden.

Hornissennest – was tun?

Wer einen Hornissenbau entdeckt, darf es nicht ohne die Erlaubnis der Naturschutzbehörde entfernen und die Tiere auch nicht töten. Da Hornissen unter strengem Artenschutz stehen, ist eine Strafe von bis zu 50.000 Euro möglich. Besser ist es, den Bau mit einem Absperrband oder mit Bettlaken in fünf Metern Abstand abzugrenzen und die Tiere in Ruhe zu lassen. In Extremsituationen kann man einen Experten zu Rate ziehen.

Wie gefährlich sind Hornissen?

Hornissenstiche sind nicht giftiger und auch nicht schmerzhafter als Bienen- oder Wespenstiche. Anders als Bienen können Hornissen und Wespen mehrmals zustechen. Doch nur zwei bis drei Prozent der Bevölkerung reagiert auf das Hornissengift allergisch. Grundsätzlich sind Hornissen friedfertige Tiere, die den Menschen nicht beim Essen stören.

Wie sieht eine Hornisse aus?

Hornissen sind deutlich größer als die Deutsche oder die Gemeine Wespe. Zudem sind sie nicht am ganzen Körper gelb-schwarz gestreift: Kopf und Rumpf der in Deutschland lebenden Hornissen sind schwarz mit roter oder braunroter Körperzeichnung.

Wie groß sind Hornissen?

Die Hornisse, auch Vespa crabro genannt, ist die größte Faltenwespe Mitteleuropas. Eine Arbeiterin wird 18 bis 25 Millimeter groß, Drohnen 21 bis 28 Millimeter. Die Hornissenkönigin misst eine Körpergröße von 23 bis 35 Millimeter.

Stefanie Messelken31.08.2020

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13 Kommentare

naturfreundin am 21.11.2021 23:10

in meinem schrebergarten habe ich auf einem hohen alten baumstumpf eine futterstube mit weintrauben,pflaumen und kleinen flaschendeckeln mit zuckerwasser aufgestellt.die hornissen waren den ganzen sommer dort zum fressen.sie sind dabei direkt um meinen kopf herumgeflogen.es geht von ihnen nicht die geringste gefahr aus,wenn man sie zufrieden läßt.es sind wunderschöne tiere,die viel friedlicher sind,als die meisten menschen.sie sind jetzt am 21.nov.noch zum fressen da.wenn sie bienen wegzwicken wollten,hab ich sie mit einem halm angepickt und sie haben die bienen in frieden gelassen .ich hoffe auf nachahmer,es.macht viel freude. .

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Charly am 28.09.2021 10:36

Wir haben ein Hornissennest zwischen Außen - und Innenwand des Hauses. Einfluglöcher sind 3 Lüftungsschlitze direkt über der Terrassentür. Am 11.10. haben wir einen Termin für den Anbau eines Terrassendaches. Termine sind rar und müssen wegen Erdarbeiten vor dem Frost durchgeführt werden. Die Arbeiten sollen nur einen Tag dauern, würden aber unmittelbar im Einflugbereich stattfinden.

Wie können wir die Hornissen und die Monteure schützen?

Könnten die Hornissen es überleben, wenn man einen Tag lang Gitter in die Schlitze steckt?

Zu welcher Uhrzeit könnte man sich den Einfluglöchern überhaupt nähern?

auf Kommentar antworten

immowelt redaktion am 28.09.2021 15:37

Hallo Charly,

das können wir leider nicht einschätzen. Wir empfehlen Ihnen, sich an den BUND Naturschutz zu wenden.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Lachmayer heidi am 26.09.2021 18:44

Es fallen ständig eine art puppen herunter. Was wird aus diesen .? Leben sie weiter oder kann ich sie entsorgen ?

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Lachmayer heidi am 26.09.2021 19:03

Keine antwort sondern eine frage ???!!!!!!!


immowelt redaktion am 27.09.2021 09:55

Hallo Lachmayer heidi,

Hornissen werfen Larven und Puppen aus dem Nest, wenn sie diese nicht mehr ernähren können.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Tim am 26.09.2021 10:21

Im alten Meisenkasten, in dem aber jedes Jahr im zeitigen Frühjahr fleißig gebrütet wird, hat sich jetzt im Sommer ein Hornissennest etabliert. Wenn die Hornissen 🐝 vor dem Winter sterben u die Königin außerhalb des Nestes überwintert, könnten also die Meisen im Frühjahr wieder einziehen?

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immowelt redaktion am 27.09.2021 09:56

Hallo Tim,

spätestens im Winter sollte das Nest leer sein und kann entfernt werden.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Einfach ich am 04.09.2021 21:43

Hallo,

Wir haben vor kurzem festgestellt das sich Hornissen bei uns auf dem Dachboden breit machen. Hin und wieder haben wir eine um Haus... Unser Dachboden ist unbewohnt aber nur dient als Ablage Ort sowie Stauraum.. nun trauen wir uns nicht mehr hoch da es gefühlt 1000 sind.. soll man sie jetzt noch bauen lassen oder vielleicht doch noch die Behörden informieren? Wir haben 1 Kleinkind sowie 1 Baby im Haus..

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immowelt Redaktion am 08.09.2021 15:11

Hallo Einfach ich,

sie sollten sich so bald wie möglich mit der zuständigen Behörde in Verbindung setzen. Man benötigt für die Umsiedlung nämlich eine Ausnahmegenehmigung von der Behörde, die in der Region für den Naturschutz zuständig ist. Die Entfernung eines Hornissennestes ohne Ausnahmegenehmigung ist strafbar.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion


Einfach ich am 08.09.2021 20:55

Hallo liebe Immobilien Redaktion

Wir haben nicht vor dieses Nest zu entfernten. Wir lassen alles so wie es ist und lassen sie dort bis sie von alleine gehen.. sie stören letztendlich niemanden dort oben.

Außerdem ist es nun ja auch nicht mehr lange.

Liebe Grüße

Einfach ich

Cookie am 31.08.2021 17:30

Hornissennest unter den Dachziegeln. Muss es dann im November entfernt werden oder verrottet es ?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 02.09.2021 16:19

Hallo Cookie,

ja, es verrottet. Ein altes Wespennest kann im Winter entfernt werden, wenn länger keine Hornissen mehr in der Nähe gesichtet wurden. Sie sollten allerdings eine Weile beobachten, ob das Nest wirklich leer ist.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Eumel.1974 am 07.08.2021 09:57

Ich bin ehrlich ich habe Angst vor ihnen genau wie vor Wespen ect. Liegt auch daran das ich allergisch auf das Gift reagiere. Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. Und immer wieder verirrt sich eine oder mehrere Hornissen in meinem Wohnzimmer....da ich da auch schlafe mag ich natürlich ungern mir das Zimmer mit der Hornisse teilen. Sie schwirrt aber absolut schnell und unkontrolliert durch die Gegend. Ich habe lediglich den TV an kein Licht und trotzdem verirren sie sich immer wieder. Ein Nest hab ich noch keins gefunden. Da ich aber Tag und Nacht, Winter wie Sommer mein Fenster und meine Balkontür offen habe, wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als Fliegengitter anzubringen. Aber was kann ich tun, solang das Gitter noch nicht dran ist?

Wusste z.b auch nicht das die Tiere Nachtaktiv sind war mir komplett neu. .. ich lebe schon in einem wunderschönen Naturschutzgebiet....mit Moor, Fledermäusen ect. Alles sehr idyllisch wären da nicht die Hornissen......

auf Kommentar antworten

immowelt redaktion am 09.08.2021 10:43

Hallo Eumel.1974,

sprechen Sie mit Ihrem Vermieter und entscheiden Sie gemeinsam, was zu ist. Ein Gitter/Netz ist aber wahrscheinlich der kostengünstigste Schutz.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

ProBrumm am 11.07.2021 19:29

Hallo, wir leben in einer Doppelhaushälfte etwas dörflich außerhalb einer Kleinstadt. In den beiden Jahren, in denen wir Hornissen auf dem Grundstück beherbergten -einmal in der Dachgaube, ein anderes Mal in einem alten Meerschweinchenstall- , bemerkten wir einen wohltuenden Mangel an Wespen sowohl an der Kaffeetafel wie an Grillabenden. Daher haben wir einen "Mündener Hornissenkasten" im Garten aufgestellt. Dieser wurde danach auch schon zweimal besiedelt. Das erste Volk hat den Kasten aus unbekannten Gründen später verlassen. Beim zweiten Mal begann eine Königin mit dem Nestbau. Einige Wochen später fuhren meine Frau und ich für zwei Wochen in Urlaub. Bei unserer Rückkehr stand zu unserer Enttäuschung der Kasten offen. Die Hornisse war weg.

Jetzt habe ich die Kastentür zugeschraubt.

Im Moment baut allerdings eine Königin an der Giebelwand im Rolladenkasten über dem Schlafzimmerfenster ein Nest. Zusätzlich entdeckten wir eben, dass in unserer Dachgaube um die Ecke herum ein zweites Nest existiert, in dem bereits Arbeiterinnen ein und aus fliegen. (Der Nistkasten steht leer!) Können wohl beide Völker in einem Abstand von weniger als 20m im selben Haus nebeneinander existieren? Wir dürfen gespannt sein.

Hoffentlich hält der Rolladenkasten...

auf Kommentar antworten

Tatonka am 03.07.2021 09:25

Wir haben seit Jahren im Garten und am Haus Nester von Hornissen. Sie sind absolut harmlos und stören in keiner weise. Wir benehmen uns allerdings Rücksichtsvoll den Honissen gegenüber. Altes Sprichwort: wie du mir so ich dir. :)

auf Kommentar antworten

ProBrumm am 11.07.2021 19:49

Wir hatten solch ein friedliches Völkchen direkt neben unserem abendlichen Sitzplatz im Garten (genau in der Einflugschneise), dass ich einmal einen solchen Brummer, der sich in meinen Haaren verfangen hatte, vorsichtig mit meiner Hand befreien konnte, ohne dass es zur bewaffneten Auseinandersetzung gekommen ist. Und das zwei Meter neben dem Nest! Etwas mulmig war mir allerdings schon.

immowelt Redaktion am 21.06.2021 14:02

An dieser Stelle wurde sich teils beleidigend an der Diskussion beteiligt. Das verstößt gegen unsere Netiquette, weshalb wir alle Kommentare ausgeblendet haben.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

auf Kommentar antworten

Damocles101 am 21.06.2021 16:23

Ihre Aussage allein ist schon so lächerlich und widersprüchlich, dass man von Realsatire sprechen muss.

"(...) hat sich teils beleidigend an der Diskussion beteiligt (...) alle Kommentare ausgeblendet (...)"

Ihr seid nicht Ernst zu nehmen. Verbreitet hier unwissenschaftlichen Müll und zensiert hier Meinungen. Übrigens war keine meiner Aussagen beleidigend. Es fiel nicht ein Schimpfwort. Alles weitere ist lediglich Teil ihrer Illusionen, wie auch die Behauptung Hornissen seien auf keinen Fall gefährlich, aber sowas von nützlich.

Ihr seid nichts weiter als Dilettanten.

Mike am 08.06.2021 21:30

Sehr guter Bericht. Hat mir die Angst genommen, denn ich vermute, in meinem Garten siedelt sich gerade ein Hornissenvolk an. Ich bin gespannt.

Es ist schade, dass die meisten Menschen eine schlechte Meinung zu Hornissen haben.

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Frank hoffmann am 26.10.2020 12:00

Sehr schöner Artikel, mit nur einem kleinen Schönheitsfehler: Das Nest der Gemeinen Wespe ist ebenfalls in dem Gelbton wie das der Hornisse. Das Nest der Deutschen ist dagegen grau.

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immowelt Redaktion am 27.10.2020 15:40

Hallo Herr Hoffmann,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben den Text geändert!

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Isa am 24.10.2020 13:38

Ich stelle ab Herbst immer ein Schälchen mit Zuckerwasser auf den Sims vor meinem Küchenfenster. Dieses Jahr kommen zum ersten Mal Hornissen in größerer Menge - manchmal 10 bis 12 auf einmal. Wir lieben es, die Tiere zu beobachten.

Frage an die Experten ist, ob es überhaupt richtig und sinnvoll ist, sie zu füttern?? Ich möchte ihnen auf keinen Fall Schaden!

auf Kommentar antworten

Erhard Schütze am 28.06.2021 09:23

Stoffliche Eingriffe lassen sich im Endeffekt nicht bewerten und sollten grundsätzlich vermieden werden.

Durch einen Hornissenstich kam es in unserer Familie zur Aktivierung von ... und dem Ausbruch von sehr schmerzhaftem "Herpes Zoster".


Kamp-Lintfort summt am 23.03.2021 15:21

Zuckerwasser ist da eher kein Problem. Allerdings bitte niemals Honig für die Tiere anbieten.


Frank hoffmann am 26.10.2020 11:45

Es schadet definitiv nicht und ist aus Naturschutzgründen nicht verboten (Hausordnung?). Aber natürlich könnten auch andere Wespen wie die Gemeine oder die Deutsche angelockt werden. Wer Hornissen auch fördern möchte, hängt im Garten vielleicht einen Hornissenkasten auf