Das Wespennest: Tipps zum Umgang mit den Tieren

Lesermeinungen:  

(87)

Sobald es warm wird, beginnt die Wespenkönigin ein Nest für ihr Volk zu bauen –und das oftmals in der Nähe des Menschen. Wer jedoch weiß, wie man mit den Tieren umgeht, hat von einem Wespennest am Haus oder im Garten wenig zu befürchten.

Die Wespe ist ein wertvolles Nutztier mit einem schlechten Ruf. Sie leistet zwar einen wichtigen Beitrag für die Natur, indem sie Gartenschädlinge wie Raupen an ihren Nachwuchs verfüttert. Doch kaum jemand möchte ein Wespennest auf seinem Grundstück haben. Zu groß ist die Angst vor Stichen. Das muss aber nicht sein: Tipps, wie man mit einem Nest umgeht und ein gefährlich gelegenes Wespennest entfernen lassen kann.

Wespennest, Wespe, Foto: sunset man/fotolia.com
Kunstvolles Gebilde: Wespen bauen ihr Wespennest gerne in der Nähe von Menschen. Foto: sunset man/fotolia.com

Das Wespennest – so leben die schwarz-gelben Brummer

Wespennest, Arbeiterinnen, Königin, Foto: chris-m/fotolia.com
Arbeiterinnen bauen das von der Königin begonnene Wespennest aus. Foto: chris-m/fotolia.com

Die Wespenkönigin beginnt im Frühjahr ein Nest für ihren zukünftigen Staat zu bauen. Je nach Art wird das Wespennest entweder in dunklen Hohlräumen angelegt oder frei aufgehängt. Dazu dient beispielsweise eine Hecke, ein Baum oder der Dachstuhl eines Hauses. Die Königin schabt Holzfasern von Brettern, Zäunen oder Bäumen ab, speichelt sie ein und formt maximal 20 sechseckige Waben. In die Brutwaben legt sie ihre Eier. Diese befruchtet sie mit einem Teil der Spermien, die sie seit der Begattung im vorangegangenen Herbst in ihrer Samentasche aufbewahrt.

Zunächst entwickeln sich ausschließlich unfruchtbare Arbeiterinnen. Diese bauen das Wespennest weiter aus und ziehen nachkommende Larven auf. Indessen konzentriert sich die Königin den gesamten Sommer hindurch auf das Eierlegen. So wächst das Volk während der heißen Jahreszeit stark an.

Im Herbst sorgt die Wespenkönigin für das Fortleben ihrer Dynastie: Aus den nun gelegten Eiern schlüpfen Jungköniginnen, also fruchtbare Weibchen. Danach legen – je nach Wespenart – die Königin oder die Arbeiterinnen wiederrum Eier, aus denen Drohnen hervorgehen. Deren Lebensaufgabe ist die Begattung der Jungköniginnen anderer Völker.

Der Herbst läutet schließlich das Lebensende der staatsgründenden Königin ein, auch die Drohnen und Arbeiterinnen sterben noch vor Wintereinbruch. Lediglich die begatteten Jungköniginnen überwintern und schützen sich unter morschem Holz, Baumrinde oder Erdlöchern vor Frost. Im Frühjahr bauen diese jeweils ein neues Wespennest, um ihren eigenen Staat zu gründen. Jedes Wespennest ist also von Frühling bis Herbst bewohnt und wird anschließend von der Kolonie aufgegeben.

Weit verbreitete Wespenarten

Wespennest, Deutsche Wespe, Foto: dd/fotolia.com
Wespennest, Gallische Feldwespe, Foto: Holger Gröschl / naturspektrum.de
Wespennest, Gemeine Wespe, Foto: Holger Gröschl / naturspektrum.de
7 Bilder
zur Galerie

Wenn sich Lebensräume kreuzen: Wespennest am Haus oder im Garten

So interessant das Leben und die Baukunst der Wespen auch sind – im eigenen Garten, Haus oder in der Wohnung sind die Insekten meist ungebetene Gäste. Da die gestreiften Flieger unter Naturschutz stehen, sollte man ein Wespennest nur entfernen lassen, wenn eine unmittelbare Gefährdung für den Menschen besteht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn es sich direkt am Fenster eines Kinderzimmers befindet. Weil die Grenze zwischen bedrohlicher Lage und harmloser Anwesenheit fließend ist, hilft die Naturschutzbehörde gerne weiter.

Tipps für eine friedliche Koexistenz

Wespennest, Traube, Foto: Jürgen Hust/fotolia.com
Wespen mögen den Duft von Trauben. Foto: Jürgen Hust/fotolia.com

Leben und leben lassen: Es gibt viele Wege, sich mit den brummenden Fliegern zu arrangieren. Folgende Tipps erleichtern das Zusammenleben mit Wespen:

  • Markieren Sie die Stelle, an der sich das Wespennest befindet, mit einem Absperrband oder Stöcken – so verhindern Sie, dass jemand der Brutstätte versehentlich zu nahe kommt.
  • Befindet sich das Nest im Garten, sollten vibrationsstarke Rasenmäher einen großen Bogen um den Bau machen – und zwar im Abstand von drei bis vier Metern.
  • Decken Sie Speisen und Getränke auf der Terrasse ab und verwenden Sie Strohhalme beim Trinken.
  • Wischen Sie Kindern nach dem Essen Mund und Hände ab.
  • Vermeiden Sie, nach den Insekten zu schlagen, sie wegzupusten oder hektische Bewegungen zu machen.
  • Tragen Sie Schuhe, wenn Fallobst in Ihrem Garten liegt.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Wespen durch eine Ablenkfütterung vom Gartentisch fernzuhalten. Hierzu sind überreife Trauben bestens geeignet. Die Wespen-Speise sollte man fünf bis zehn Meter vom Terrassentisch entfernt aufstellen.

Duftmischungen wie etwa Nelken- oder Citronellaöl halten die Störenfriede ebenfalls ab. Zudem haben Tomaten- und Basilikumpflanzen, Knoblauch und Räucherstäbchen eine abschreckende Wirkung auf die Tiere.

Das Wespennest selbst entfernen

Wespennest, Dach, Foto: Kathleen Rekowski/fotolia.com
Wespennest an der Dachrinne. Foto: Kathleen Rekowski/fotolia.com

So nützlich Wespen auch sein mögen, viele Menschen fühlen sich durch ein Wespennest auf dem Grundstück bedroht und möchten es so schnell wie möglich entfernen. Von einer eigenhändigen Umsiedlung oder gar Zerstörung des Wespennests ist abzuraten: Die Tiere stehen unter Naturschutz, wer sie tötet und ihr Nest zerstört, dem droht eine Geldstrafe. Solitäre Wespenarten sowie Hornissen stehen sogar unter besonderem Schutz. Hier braucht es die Erlaubnis der Naturschutzbehörde, um das Nest zu entfernen.

Dennoch gibt es auf dem Markt zahlreiche Produkte, um Wespen zu töten. In den meisten Fällen richten sie allerdings mehr Unheil an als dass sie Nutzen bringen:

  • Wespenspray: Wespensprays enthalten giftige Substanzen. Diese schaden nicht nur den Wespen, sondern auch Menschen, Haustieren, Vögeln und nützlichen Insekten wie beispielsweise Bienen. Die wenigsten Wespensprays töten alle Wespen. Die überlebenden Insekten sind dann umso gereizter und aggressiver.
  • Wespenschaum: Neben Sprays gibt es auch Wespenschaum, um den Eingang des Wespennests zu verschließen und die Wespen so zu töten. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine giftige Substanz, die neben Wespen auch anderen Insekten schadet. Häufig verfehlt der Wespenschaum seine Wirkung. Den Insekten gelingt es, sich durch den gehärteten Schaum zu fressen und ihr Nest weiter auszubauen.

Das Wespennest selbst zu entfernen kann gefährlich sein: Die Insekten verteidigen ihr Zuhause und stechen zu. Stellt ein Wespennest eine unmittelbare Gefahr für Menschen dar, kann man es von einem Fachmann, beispielsweise einem Imker oder auch einem Kammerjäger, entfernen lassen. Er verfügt sowohl über geeignete Schutzkleidung als auch über das nötige Expertenwissen.

Link-Tipp

Sie teilen Ihren Gartentisch nicht mit Wespen, sondern mit Hornissen? Hier erfahren Sie alles über das Hornissennest.

Wespennest durch einen Kammerjäger entfernen lassen

Für einen Fachmann ist es ein Leichtes, die Wespenart zu bestimmen und – wenn nötig – die Erlaubnis der Naturschutzbehörde für das Beseitigen des Wespennests einzuholen. 

Steht die Wespenart nicht unter besonderem Artenschutz kann der Fachmann das Nest inklusive Wespenvolk entfernen oder die Insekten mit einem speziellen Pulver in ihrem Nest abtöten. Diese Art der Schädlingsbekämpfung sollte nur vom Kammerjäger durchgeführt werden.

Schließlich müssen die Wespen nicht zwangsläufig getötet und ihr Nest zerstört werden. Wer das Wespenvolk nicht abtöten möchte, kann es auch umsiedeln lassen. Dabei unterstützt die örtliche Naturschutzorganisation. Das Nest und die zugehörige Wespenpopulation werden eingesammelt und an einem geeigneten, vom ursprünglichen Nistplatz weit entfernt liegenden Ort wieder ausgesetzt. 

Praxis-Tipp

In einigen Fällen muss der Vermieter die Kosten für das Entfernen des Wespennests tragen. Dies gilt aber nur, wenn das Nest den Mieter gefährdet oder erheblich beeinträchtigt.

Wespenallergie – im Notfall richtig handeln

Eine allergische Reaktion macht sich innerhalb der ersten 10 Minuten nach dem Wespenstich in Form von Quaddeln oder starken Schwellungen bemerkbar. Darüber hinaus kann es zu Symptomen kommen, die nicht unmittelbar an der Einstichstelle auftreten. Dazu gehören beispielsweise:

  • Schwellungen an Hals und Gesicht
  • Schnupfen
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • Kreislaufprobleme
  • Herzrasen

Ein anaphylaktischer Schock mit Ohnmacht, Blutdruckabfall und Kreislaufkollaps kann ohne sofortige ärztliche Hilfe sogar tödlich verlaufen.

Das Notfallset für Allergiker

Wer bereits von seiner Wespenallergie weiß, sollte stets ein Notfallset bei sich tragen. Es besteht aus folgenden Utensilien:

  • Antihistaminikum – dieses sollte unmittelbar nach dem Stich eingenommen werden.
  • Kortison-Präparat
  • Adrenalin zur Inhalation oder Selbstinjektion – nur bei anschwellender Zunge, Kreislaufbeschwerden oder Atemnot
Wespennest, Wespenstich, Wespe, Grafik: immowelt.de

Wussten Sie schon, dass…

... von rund acht sozial lebenden Wespenarten in Deutschland nur zwei dem Menschen lästig werden? Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe sind diejenigen, die gerne im Sommer von unserem Essen naschen.

... ein Wespennest der Deutschen und Gemeinen Wespe die stolze Größe eines Medizinballs erreichen kann?

... Wespennester nur auf Zeit bewohnt werden? Nach einer Saison stehen sie leer.

... sich mit Citronella- und Nelkenöl sowie mit Basilikum- und Tomatenpflanzen, Knoblauch und Räucherstäbchen Wespen vertreiben lassen?

... Wespen unter anderem Aasfresser sind? So leisten sie einen wichtigen Beitrag für ihren Lebensraum.

Link-Tipp

Manchmal ist es nicht einfach, ein Wespennest von einem Bienennest zu unterscheiden. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie sich bei einem Bienennest im Garten verhalten sollten.


Ihre Meinung zählt

(87)
4.4 von 5 Sternen
5 Sterne
 
65
4 Sterne
 
9
3 Sterne
 
3
2 Sterne
 
1
1 Stern
 
9
Ihre Bewertung:

Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

Im Freien

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Neuen Kommentar schreiben

23 Kommentare

wienrich am 03.09.2018 08:29

ich lebe auf meiner Finca friedlich mit meinen Wespen indem ich sie respektiere, ihnen nicht zu nahe komme und sie nicht aergere.Ich bin noch nie gestochen worden

auf Kommentar antworten

monstermoi am 17.08.2018 15:00

Hallo

Wir haben auch ein Wespennest , in den letzten Tagen ist dort so gut wie keine Bewegung mehr. Vor ein paar Tagen war eine Puppe da raus gefallen.... Kann es sein das die schon ggesclüpft sind? Lg

auf Kommentar antworten

hatzedai am 19.08.2018 17:43

Das würde mich auch interessieren haben in der scheune etliche nester und eines direkt überm badezimmer fenster möchte dies sobald wie möglich weg machen. Alle nester sind im moment ohne wespen?????

Urumue am 15.08.2018 23:56

Hallo, ich bin ein Freund von Wespen und Hornissen. Ich hatte Hornissenkästen aufgebaut, würde aber von ängstlichen Nachbarn gestoppt. heute lebe ich in Gierstädt

. Ich füttere die Flugtiere, wenn ich kann. Ich hoffe auf viele Verständige Menschen für unsere Insekten. Insekten helfen uns, mit unserer Welt zu leben.

auf Kommentar antworten

Bommi am 12.08.2018 17:15

Wir haben in unserem Hauswandklinker (in drei Meter Höhe)ein Wespennest. Es fliegen ständig ca 70-100 Wespen rein und raus. Ist es a) schädlich für die Isolierung und sollte man warten bis die Wespen im September sterben und dann erst den Zugang verschließen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.08.2018 11:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es kann in Einzelfällen durchaus vorkommen, dass sich Wespen in oder durch die Dämmung eines Hauses fressen. Um das abzuklären, sollten Sie das Nest daher vom Profi begutachten und im Schadensfall auch entfernen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

peter am 04.08.2018 11:11

habe ein volk ihm toten baustumpf was kan ich tuhn

auf Kommentar antworten

marty am 04.08.2018 15:55

Tuch mit stark riechendem Bodenreiniger darüberlegen.


Immowelt-Redaktion am 06.08.2018 09:08

Hallo Peter und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie nicht den Sommer über mit den Tiere leben wollen, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Kammerjäger, einen Imker oder eine örtliche Naturschutzorganisation zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rosa am 09.07.2018 10:17

Seit Frühjahr beobachten wir, das im Hauswandklinker mind 4-5 Wespen rein- und rausfliegen und brummen. Die Stelle im Klinker ist etwa 2 cm breit/5 cm hoch und ist direkt über den Terasseneingang. Können Wespen in so einem Raum ebenso Nest bauen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.07.2018 12:08

Hallo Rosa und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein kleines Nest wäre in einem solchen Raum wohl schon möglich, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dieruempfe am 03.07.2018 21:36

Wir sind Camper und jetzt hat sich ein wespenvolk unser vorzelt als bauplatz ausgesucht . Wie kann man verhindern das sie wieder neu anfangen wenn es entfernt wurde

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.07.2018 09:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sowohl für die Entfernung eines Wespennestes als auch für die Verhinderung der Neuansiedlung empfehlen wir Ihnen, sich an einen Kammerjäger zu wenden. Aus der Ferne können wir leider nicht beurteilen, wie sich eine Neuansiedlung bei Ihnen konkret verhindern lässt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maik am 02.07.2018 17:33

Das Wespen keine Tomatenpflanzen mögen, muss ich dem Volk in meinem Tomatengewächshaus gleich mal erzählen :-D

auf Kommentar antworten

Ramona am 17.06.2018 15:20

Hallo, ich habe ein Wespennest in der Garage. Wenn ich mein Auto dort reinfahre, vibriert es dort drin schon etwas. Fühlen sich die Wespen dadurch bedroht und könnten ev. angreifen? Muss ich es entfernen lassen? Mittlerweile ist das Nest schon ziemlich groß, deswegen habe ich Angst, mein Auto dort reinzustellen...

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.06.2018 09:47

Hallo Ramona und vielen Dank für Ihren Kommentar,

je nachdem, wie groß die Garage ist und wo sich das Nest genau befindet, könnten sich die Wespen durchaus bedroht fühlen. Insofern würden wir ihnen empfehlen, einen Fachmann zu Rate zu ziehen, der das Nest vor Ort beurteilt. Er kann dann auch am besten beurteilen, ob es entfernt werden muss oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elli am 29.05.2018 10:57

Hallo!

Auf meinem Balkon hat sich eine Wespe in unserem Katzenhaus eingenistet. Ich möchte sie nicht töten jedoch gerne umsiedeln da es vor dem Kinderzimmer ist. Kann ich Wespe einfach einschließen und dann das Haus an eine andere Stelle bringen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2018 13:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Wespennest sollten Sie keinesfalls umsiedeln ohne einen Fachmann hinzuzuziehen. Die Tiere könnten sich bedroht fühlen und aggressiv reagieren. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich an einen Kammerjäger, einen Imker oder eine örtliche Naturschutzorganisation zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Elli am 29.05.2018 15:27

Vielen Danke für die schnelle Antwort. Bis jetzt scheint nur die Königin am bauen zu sein. Hab bis jetzt noch keine anderen gesehen. Werde aber einen Imker aus dem Nachbarort fragen. Danke

Malaika am 25.05.2018 20:00

Habe auch ein wespennest unterm dach am balkon...finde es interessant wie schnell es doch an groesse zunimmt. Die kleinen summer kommen mir nicht zu nahe und ich ihnen nicht, von mir aus koennten sie da bleiben...nur mein vermieter moechte das nicht. Schade...da viele arten doch eh schon vom aussterben bedroht sind

auf Kommentar antworten

Johann am 26.07.2017 08:54

Ich habe um das Wespennest in meinem Lager Kupferstreifen gelegt, und siehe da, nach ein paar Tagen war das Wespennest leer. Die Wespen mögen den Geruch von Kupfer nicht

auf Kommentar antworten

Alfred am 18.06.2017 14:08

Seit Jahren ist bei auff dem Balkon eine futterituelle für Vögel. Im Sommer steht auch immer ein flaches Gefäß mit Wasser dabei. Es wird vornehmlich von Wespen aufgesucht. Bei Sonne ist ein Flug erwehren wie am Fraport. Ich wurde bisher noch nie gestochen. Es ist interessantworten die zu beobachten.

auf Kommentar antworten

Tintinx am 06.04.2017 23:41

Ich bin Allergiker, seiddem ist eine tote Wespe für mich immer ein schöner Anblick. Jeder der das nicht hat und durchmacht bei einem Stich versteht das. Ich habe bei meinem ersten Direktanflug nichts gemacht und dachte das Vieh fliegt weg, ne ist sie nicht hat mich 2 mal in den Hals gestochen. Seitdem habe ich den Viechern den Krieg erklärt. Nützlich sind die Viecher auch nicht, Hornissen sind es. Wespen töten eher nützliche Vernichter. Hornissen interessieren sich nicht für Menschen, Wespen schon.

auf Kommentar antworten

Tintinx am 06.04.2017 23:34

Wespennester mit Basillikum zu vertreiben ist quatsch. Bei meinen Kampf gegen eine widerspenstige Königin die sich nicht vertreiben lies, half auch eine Menge von dem Kraut nicht.

auf Kommentar antworten

Gertrud am 31.03.2017 08:53

Jetzt im März haben wir schon Wespen im ausgebauten Dachgeschoss.Wie ist das möglich,da die Königinnen doch noch mit dem Heranziehen der Brut beschäftigt sind?Für eine Erklärung wäre ich sehr dankbar.

auf Kommentar antworten

billebienen-hamburg am 25.05.2017 10:42

Wir hatten ja einen warmen Februar und März. Auch die Bienen begannen früh zu legen. Nur so kann es sich verhalten.

Caro am 15.02.2017 16:21

Wir haben öfters ein Nest irgendwo im Dachhohlraum beherbergt. Wir haben gern das Wespenleben mit verfolgt und sie haben uns nie gestört. Aber im vergangen Herbst haben sie sich durch die Wandvertäfelung gefressen und sind zuhauf in unser Schlafzimmer eingedrungen. (Durch die Isolierung, durch die Astlöcher der Vertäfelung) .Jetzt haben wir also ein fettes Problem wenn wir die neue Wespenkönigin nicht rechtzeitig fernhalten.

auf Kommentar antworten

Ich am 04.06.2018 11:19

Selbst schuld

ahlchen am 27.09.2016 13:06

Ich hab ein Wespennest unmittelbar über meinem Schlafzimmer Fenster, zuerst haben sie mich auch nicht gestört im Gegenteil, ich fand es sehr interessant. Da ich zum Lüften morgen immer das Fenster aufmache, haben sich natürlich auch oft welche in mein Schlafzimmer verirrt. Ich hab immer versucht so viele wie möglich wieder einzufangen (das geht ganz leicht,wenn sie auf der Fensterscheibe sitzen, ein Glas überstülpen und dann vorsichtig ein Stück Pappe oder Ähnliches darunter schieben, freilassen) Einmal habe ich dabei zu hektische Bewegungen gemacht und das führte zu Missverständnisen (Angriff mit zwei Stichen waren die Folge) Seitdem lasse ich das Fenster tagsüber auf Kipp, dann finden sie von selbst wieder raus. Abends kontrollieren ich vorm Schlafen gehen das Schlafzimmer auf verirrte Wespen(geht auch ganz einfach: Licht an und abwarten, sollte sich eine Wespe im Raum befinden wird sie vom Licht angezogen, dann kann man sie rauslocken, indem man dem nächst liegenden Raum erst das Licht an macht und dann das Licht in dem Raum mit der Wespe löscht, die Wespe folgt dem Licht) Ich glaube der Spuk ist fast vorbei, es sind schon weniger geworden...

auf Kommentar antworten

Heike am 18.08.2016 23:11

Wir haben im dritten Jahr ein Wespennest am Haus.

Wie lassen die Wespen in Ruhe und die Wespen lassen uns in Ruhe.

Ich finde es interessant die Wespen zu beobachten wenn sie ein und aus fliegen.

auf Kommentar antworten

Susanne am 29.08.2016 01:26

Ich habe das erste Mal nun ein Wespennest in einem alten Seichenschrank, welcher auf meiner überdachten Terrasse steht. Erst war es mir sehr unangenehm. Jetzt denke ich ich lasse die Tierchen dort machen und verzichte darauf den Schrank zu öffnen, bis es Winter wird. Angst hatte ich noch nie vor den Tieren, auch nicht vor den neugiriegen Hornissen, welche mal ein Nest über unserer Terassentür gebaut hatten, sie haben uns aber nie gestört oder gestochen.

Matthias Schmidt am 11.08.2016 20:12

Sehr schöner Artikel! Gerade in diesem Jahr haben wir sehr wenige Wespen und es muss nicht gleich jedes Nest bekämpft werden. (Kommentar gekürzt, Anm. d. Red.)

auf Kommentar antworten

Brigitte am 10.08.2016 18:22

Wespen stechen, wenn man sie nicht gesehen hat und aus Versehen berührt. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Das schreibt aber keiner.

auf Kommentar antworten

Belladonna am 04.08.2016 22:02

Mich freut und beruhigt dieser Artikel ebenfalls. Wir haben ein Nest im Schuppen, waren zunächst beunruhigt und verbringen nun einen sehr friedlichen Sommer miteinander. Ich bewundere das wunderschöne Bauwerk der Wespen und bin beeindruckt von dem, was ich hier über unsere neuen Nachbarn erfahre. Wir frühstücken ungestört im Garten und bemühen uns, sie im Schuppen nicht zu stören.

auf Kommentar antworten

Helga am 03.08.2016 18:50

Es freut mich, dass Sie so ausgewogen und vernünftig über Wespen berichtet haben und diese Tiere nicht verteufeln, sondern Lösungen anbieten zur friedvollen und nutzbringendn Koexistenz. Ein gelungener Artikel. Bravo.

Auch im Namen der Tiere und des Naturschutzes.

auf Kommentar antworten