Zweitwohnsitz anmelden: Regeln, Kosten, Fristen

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Wer neben dem Hauptwohnsitz noch eine zweite Bleibe hat, ist gesetzlich verpflichtet, diese als Zweitwohnsitz anzugeben. Doch das kann teuer werden. Worauf bei der Anmeldung einer Zweitwohnung außerdem zu achten ist.

Zweitwohnsitz anmelden, Anmeldung beim Einwohnermeldeamt, Foto: AlexBrylov/istockphoto.com
Wenn der Zweitwohnsitz nicht oder zu spät angemeldet wird, drohen zum Teil hohe Bußgelder. Betroffene sollten sich deshalb unbedingt frühzeitig über Regeln und Fristen informieren. Foto: AlexBrylov/istockphoto.com

Viele Menschen sind nicht nur an einem Ort zu Hause. Dafür gibt es verschiedene Gründe. So beziehen Studierende zwar Apartments in ihrer jeweiligen Uni-Stadt, leben an den Wochenenden oder in den Semesterferien aber weiterhin bei ihren Eltern. Auch Arbeitnehmer haben häufig eine zweite Wohnung, weil diese näher an ihrem Arbeitsort liegt. Grundsätzlich gilt in diesen Fällen laut Bundesmeldegesetz (BMG): Wer eine zweite Wohnung bezieht, muss diese als Zweitwohnsitz anmelden (§ 21 BMG).

Haupt- und Zweitwohnsitz – wo ist der Unterschied?

Der Hauptwohnsitz ist laut dem Bundesmeldegesetz die „vorwiegend benutzte Wohnung des Einwohners“ (§ 21 BMG, Abs. 2). Grundsätzlich gilt also die Wohnung als Hauptwohnsitz, in der sich Personen überwiegend aufhalten. Zweitwohnsitz – auch Nebenwohnsitz genannt – ist dann jede Wohnstätte, die nicht als Hauptwohnung genutzt wird (§ 21 BMG, Abs. 3). Dabei ist es unerheblich, ob die Zweitwohnung gemietet oder gekauft ist. Auch das privat genutzte Ferien- oder Wochenendhaus an der Ostsee gilt demnach als zweiter Wohnsitz.

Zweitwohnsitz anmelden, Hauptwohnsitz, Foto: fizkes/fotolia.com
Der Hauptwohnsitz ist der Ort, an dem auch die Familie lebt. Das gilt selbst dann, wenn Ehepartner die meiste Zeit während der Woche am Zweitwohnsitz verbringen, weil sie dort arbeiten müssen. Foto: fizkes/fotolia.com

Es gibt allerdings auch Ausnahmen: Ehepartner können grundsätzlich die Wohnung als Hauptwohnsitz anmelden, die gemeinsam bewohnt wird. Das gilt auch dann, wenn sich einer der Ehepartner während der Woche berufsbedingt überwiegend an einem anderen Wohnort befindet und nur am Wochenende in die gemeinsame Wohnung zurückkehrt. Der Gesetzgeber sieht den Hauptwohnsitz in diesem Fall dort „wo der Schwerpunkt der Lebensbeziehungen des Einwohners liegt“ (§ 22 BMG, Abs. 3). Das bedeutet: An diesem Wohnort befinden sich Freunde und Familie, weshalb der Gesetzgeber hier eine stärkere Bindung als zum Zweitwohnsitz annimmt.

Die Anmeldung einer Zweitwohnung können sich Betroffene ebenfalls sparen, wenn diese nicht länger als sechs Monate bewohnt werden soll (§ 27 BMG, Abs. 2). Ziehen sie nach dieser Zeit jedoch nicht aus, muss dies dem zuständigen Einwohnermeldeamt innerhalb von zwei Wochen mitgeteilt werden.

Das wird für die Anmeldung benötigt

Wer eine Zweitwohnung anmelden will, muss sich an das Einwohnermeldeamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde wenden. Um Zeit zu sparen, kann bereits im Vorfeld das Anmeldeformular von der Webseite der Behörde heruntergeladen und ausgefüllt werden. Ansonsten gibt es die Formulare vor Ort. Neben dem ausgefüllten Formular muss der Anmeldende außerdem seinen Personalausweis und gegebenenfalls eine Wohnungsgeberbestätigung zu Hand haben. Letzteres braucht er nur, wenn die Zweitwohnung ihm nicht selbst gehört.

Achtung: Wer den Zweitwohnsitz nicht innerhalb von zwei Wochen anmeldet, riskiert ein Bußgeld, denn in Deutschland gilt Meldepflicht. Dieses kann sich, je nach Behörde und Fristüberschreitung, auf bis zu 1000 Euro belaufen.

Link-Tipp

Wann und wie sich Personen innerhalb Deutschlands an- und ummelden müssen und was passiert, wenn sie es nicht tun, regelt das Bundesmeldegesetz. Lesen Sie hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Eine Zweitwohnung kann teuer werden

Zweitwohnsitz anmelden, Zweitwohnsitzsteuer, Foto: mapodile/istockphoto.com
Wer einen Zweitwohnsitz anmeldet, muss häufig mit zusätzlichen Kosten rechnen, denn viele Städte und Gemeinden erheben eine Zweitwohnsitzsteuer. Foto: mapodile/istockphoto.com

Eine Zweitwohnung bedeutet in der Regel auch, tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Zusätzlich zur gegebenenfalls doppelten Miete und den Betriebskosten für Haupt- und Zweitwohnung kommt in vielen Städten und Gemeinden auch noch eine Zweitwohnsitzsteuer hinzu. Diese wird auf Grundlage der Jahresnettokaltmiete berechnet. Die Höhe der Abgaben variiert zum Teil beträchtlich. Während Berlin aktuell nur fünf Prozent verlangt, fordern die Städte Bremen, Dortmund oder Duisburg satte zwölf Prozent Zweitwohnsitzsteuer. Ausnahmen von der Steuer gibt es beispielsweise für Berufspendler, Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften und zumindest in Bayern auch für Geringverdiener.


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55 Kommentare

Maria am 19.09.2020 05:03

Ich bin deutsche Staatsbürgerin mit Hauptwohnsitz in den USA und möchte nun jedes Jahr 6 Monate in Deutschland sein und mir daher dort eine Wohnung anmieten. Melde ich die als meinen Zweitwohnsitz an?

auf Kommentar antworten

Berlinerin am 13.09.2020 10:15

Hallo, ich bin angemeldet in Berlin, der Mietvertrag lauft auf meine Name. Jetzt muss ich in München arbeiten und habe für mich ein andere wohnung gemietet.

Ich denke ich werde in München nur 1 jahr arbeiten, max 2 bleiben und dann zurück nach Berlin kommen.

Darum möchte ich die Berliner Wohnung für Wochenende und zukunft behalten.

Frage 1.

Kann ich einfach beides Miete bezahlen aber nur in München anmelden?

Frage 2.

Wann ich zurück nach Berlin kommen (z.B. 1 jahr später) , kann ich wieder in mein Berliner Wohnung mit dem alten aber laufende Mietervertrag anmelden? Oder brauche ich eine neue Mietbescheinigung von Vermieter?

Ich freue mich auf ein Antwort.

Danke

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 16.09.2020 10:09

Hallo Berlinerin,

Sie können so viele Wohnungen innerhalb Deutschlands anmieten, wie Sie es sich finanziell leisten können. Anmelden müssen Sie sich jedoch an dem Ort, an dem sich ihr Lebensmittelpunkt befindet. In Berlin müssten Sie jedoch einen Zweitwohnsitz anmelden und ggf. auch Zweitwohnsitzsteuer zahlen. Wenn Sie in der Berliner Wohnung gemeldet bleiben, brauchen Sie für den Wechsel von Zweitwohnsitz zu Hauptwohnsitz dann keine erneute Wohnungsgeberbestätigung.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion


Berlinerin am 17.09.2020 03:48

Vielen Dank Immowelt Team!

Hier kommt meine nächste Frage an Sie:

Wie sieht die Schritte für Haupt und Zweitwohnsitzte anmelden aus?

- Soll ich erst in München einfach anmelden und danach ein Formular für Zweitewohnsitzt in Berlin ausfüllen?

- Oder soll ich NUR in München ein Formular für mehrere Wohnungen ausfüllen? (diese Formular fragt schon für beides Hauptwohnung und Zweitwohnsitzt zu entscheiden)

- Oder soll ich an BEIDES Orte das Formular für mehrere Wohnungen ausfüllen?

Ich freue mich auf Ihr Antwort.

VG


immowelt Redaktion am 17.09.2020 07:57

Hallo Berlinerin,

Sie müssen die Anmeldung des jeweiligen Wohnsitzes auch in der entsprechenden Stadt vornehmen. Um in Berlin einen Zweitwohnsitz anmelden zu können, müssen Sie natürlich erst einmal einen neuen Erstwohnsitz haben. Sie können natürlich in München bei der zuständigen Behörde fragen, ob diese die Ummeldung des Wohnsitzes in Berlin übernehmen.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

studentin am 10.09.2020 18:01

Hallo,

ich ziehe demnächst in eine WG in eine andere Stadt für mein Studium.

Allerdings ist mein bisheriger Wohnort (Zuhause der Familie) noch in der Nähe und ich werde dort auch ab und zu sein. Nun stellt sich mir die Frage, ob ich einen Hauptwohnsitz für die andere Stadt beantragen muss, oder ob ein Zweitwohnsitz ausreicht?

Denn in diesem Zug müsste ich ja alle Dokumente wie Personalausweis, Reisepass etc. neu beantragen.

Liebe Grüße!

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 16.09.2020 09:50

Hallo studentin,

grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit einen Zweitwohnsitz zu beantragen. Ob die zuständige Behörde dies allerdings als ausreichend begründet ansieht, können wir nicht beurteilen. Da können Sie sich im Vorfeld bei der Behörde erkundigen.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

CHajo am 09.09.2020 11:01

Ich ziehe nächsten Monat zu meinem Freund. Allerdings bin ich noch in einer anderen Wohnung gemeldet, diese bezieht jetzt mein Bruder. Ich würde gerne erst im Frühjahr 2021 aus dem Mietvertrag (wenn möglich) meiner alten Wohnung austreten (mein Bruder ist schon drin), mich allerdings gerne schon nächsten Monat auf die meines Freundes melden lassen. Was muss ich dabei beachten? Gilt das auch schon als Zweitwohnsitz, obwohl ich komplett nicht mehr in der alten Wohnung bin und innerhalb von 6 Monaten aus dem Vertrag austreten werde (wenn Vermieter es zulässt)?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 11.09.2020 17:15

Hallo CHajo,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wegen der Anmeldung würden wir Ihnen empfehlen, bei dem Einwohnermeldeamt in der Stadt Ihres Freundes nachzufragen, ob dies als Zweitwohnsitz zählt oder wie Sie sich am besten ummelden. Unabhängig davon wäre natürlich der Austritt aus dem Mietverhältnis zu klären. Hierbei würden wir Ihnen empfehlen, sich im Zweifel durch einen Fachanwalt für Mietrecht oder einen Mieterverein beraten zu lassen.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Krassei am 09.08.2020 17:18

Ich wohne mit meinem Volljährigen Sohn in einer Sozialwohnung der Vertag läuft auf meinem Namen. Ich möchte in eine andere Stadt ziehen wegen Arbeit, mein Sohn bleibt hier. Ich möchte meine jetzige Sozialwohnung als 2 Wohnsitz anmelden da ich so oft wie möglich Urlaub und mehrere Wochenende hier her kommen möchte da meine Kinder hier alle wohnen und in der neuen Stadt meinen Hauptwohnsitz machen. Ist das möglich oder geht es nicht wegen der Sozialwohnung? Die Wohnungen liegen etwa 780 km auseinander.

auf Kommentar antworten

Karsig am 23.07.2020 15:38

Hallo zusammen,

wir würden gerne für meine Freundin die 50km entfernt wohnt und arbeitet, bei mir ihren Zweitwohnsitz anmelden.

Was sollte ich da als Begründung angeben und kann ich die Tage mit Samstag Sonntag, Montag eintragen?

Ich frage weil die Sachbearbeiterin mit dem Meldegesetz "winkt".

auf Kommentar antworten

Gabriela Kristlova am 23.07.2020 07:59

Guten Tag,

Kann ich meine zwei Kinder von Zweitwohnsitz abmelden, weil die nicht die Wohnung benutzen und ich muss fur die ganze Familie die Kurtaxe zahlen. Beide Kinder sind noch nicht volljahrig.

Vielen Dank!

Kristlova

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 23.07.2020 10:05

Guten Tag Frau Kristlova,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir würden Ihnen empfehlen, sich mit dieser Frage direkt an die jeweils zuständige Gemeinde zu wenden, dort bekommen Sie eine belastbare Auskunft, ob Sie Kurtaxe zahlen müssen oder nicht.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Ralf G am 22.07.2020 16:42

Guten Tag,

meine Frau und ich haben uns getrennt. Der Vermieter hat mir aber nicht erlaubt aus dem Mietvertrag (der auf mich und meine Frau läuft auszusteigen). Ich bin mittlerweile umgezogen und habe einen neuen Mietvertrag und mich auch zu dieser Wohnung umgemeldet.

Meine Frau möchte auch nicht aus der bisherigen Wohnung ausziehen.

Ich habe dann erfahren, dass ich keine Möglichkeit habe alleine aus dem Mietvertrag unserer "alten" Wohnung auszusteigen.

Sprich aktuell wohne ich in der neuen Wohnung, bin auch dort gemeldet. Ich stehe aber noch in dem Mietrvertag der alten Wohnung (zusammen mit meiner Frau).

Muss ich diese jetzt als 2. Wohnung angeben? Auch wenn ich mich niemals dort aufhalte? (Unseren Sohn hole ich unten an der Haustür ab, wenn er mich besucht)

Liebe Grüße Ralf

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 23.07.2020 10:30

Hallo Ralf G,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Für eine sichere Einschätzung empfehlen wir Ihnen, einfach direkt bei Ihrem jeweils zuständigen Einwohnermeldeamt nachzufragen und dort Ihre Situation zu schildern.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

MK1328 am 14.06.2020 15:01

Muss bei der Begründung einer doppelten Haushaltsführung ein zeitlicher Zusammenhang (z.B. neuer Arbeitgeber, Versetzung) vorliegen, oder kann ich auch erst mal ein paar Jahre Pendeln und mich später für einen Zweitwohnsitz am Arbeitsort entscheiden?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 19.06.2020 08:34

Hallo MK1328,

Sie können sich jederzeit für einen Zweitwohnsitz entscheiden.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von immowelt.de

Land Nafaka am 12.06.2020 23:23

Land Nafaka am 12.06.2020 22:24

Hi Immowelt - Team,

ich habe auch eine schlechte Erfahrung im Bürgeramt Hannover gehabt in dem ich meine Adresse in Hannover als Nebenwohnsitz/Zweitwohnsitz anmelden wollte.

Ich wollte als Hauptwohnsitz die Wohnung in Dortmund haben (BMG Paragraph 22.abs 3 „im Zweifelsfällen ist die vorwiegend benutzte Wohnung dort wo der Schwerpunkt der Lebensbedingungen des Einwohners liegt. An diesem Wohnort befinden sich Freunde und Familie,weshalb der Gesetzgeber hier eine stärkere Bindung als zum Zweitwohnsitz annimmt).

Als ich von Sachbearbeiterin gefragt wurde warum ich in Hannover Nebenwohnsitz haben wollte,habe ich gesagt dass ich nach Hannover wegen berufliche Gründe umgezogen bin. Ich habe eine Arbeit mit 6 Monate Probezeit,die falls ich nicht mit Erfolg bestehe,würde vom Arbeitgeber gekündigt. Im Folge würde ich wieder zurück nach Dortmund kehren,da wo ich meinen Hauptsitz habe,sogar dort habe ich auch Verwandtschaft,Bekannten,Verlobte und Ihre Verwandtschaft die laut Sachbearbeiterin nicht Grund als Schwerpunkt der Lebensbedingung genannt würden wie lange nicht Mutter,Vater,Geschwister,Frau oder Kindern sind.

Endeffekt die Begründung war denen nicht überzeugend und die haben versucht es so schwer zu machen. Am Ende habe die es gemacht was ich wollte aber ich musste einen Formular ausfüllen und jezt warte ich was für eine Antwort bekommen werde.

Meine Frage ist:

im meinem Fall darf ich eine Nebenwohnsitz in Hannover haben,und den Hauptwohnsitz in Dortmund?? In Dortmund habe ich Verwandtschaft,Verlobte,Freundschaft und Bekanntschaft,darüberhinaus mein Arbeitsplatz in Hannover nicht sicher ist und wenn der Vertrag am September 2020 nicht verlängert würde,dann möchte ich wieder zurück nach Dortmund kehren und vor Ort einen Arbeit versuchen zu finden.

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Mit freundlichen Grüße

LN

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 16.06.2020 08:31

Hallo Land Nafaka,

grundsätzlich steht es den Gemeinden frei, die angegebenen Gründe zu prüfen, ob tatsächlich die Grundlage für einen Nebenwohnsitz besteht. Das sind jedoch immer Einzelfallentscheidungen, die wir aus der Ferne nicht beurteilen können. Sollte Ihrer Meinung nach diese Entscheidung jedoch falsch sein, raten wir Ihnen, sich Hilfe bei einem Fachanwalt zu suchen.

Beste Grüße,

die immowelt Redaktion

Tina am 12.06.2020 00:50

Hallo Immowelt-Team,

ich (Unverheiratet, Angestellter) habe meinen Hauptwohnsitz in einer WG in Sachsen. Nun bin ich beruflich stets in Niedersachsen tätig Mo-Fr) und wohne da ebenfalls in einer WG. Da ich jedoch jedes Wochenende nach Sachsen fahre (da hier all meine Freund und Verwandten leben) möchte ich diesen als Hauptwohnsitz beibehalten. Bei der Auskunft zur Anmeldung des Nebenwohnsitzes in Niedersachsen wurde mir mitgeteilt, dass mein Hauptwohnsitz nun in Niedersachsen sei gemäß § 8 und § 13 Abs. 2 des Niedersächsischen Meldegesetzes. Jedoch steht dies im Widerspruch, dass es unerheblich sei wie viele Tage man am Nebenwohnsitz verbringe. Welche Aussage ist nun richtig? Und wie begründe ich dies gegenüber der Niedersächsischen Behörde die meinen Hauptwohnsitz verlegen will?

VG

auf Kommentar antworten

Land Nafaka am 12.06.2020 22:24

Hi Tina,

ich habe auch eine schlechte Erfahrung im Bürgeramt Hannover gehabt in dem ich meine Adresse in Hannover als Nebenwohnsitz/Zweitwohnsitz anmelden wollte.

Ich wollte als Hauptwohnsitz die Wohnung in Dortmund haben (BMG Paragraph 22.abs 3 „im Zweifelsfällen ist die vorwiegend benutzte Wohnung dort wo der Schwerpunkt der Lebensbedingungen des Einwohners liegt, weshalb der Gesetzgeber hier eine stärkere Bindung als zum Zweitwohnsitz annimmt). Als ich gefragt wurde warum ich in Hannover Nebenwohnsitz haben wollte und nicht Hauptwohnsitz,habe ich gesagt erst ich bin nach Hannover umgezogen wegen berufliche Gründe. Ich habe eine Arbeit mit 6 Monate Probezeit,die falls ich nicht mit Erfolg bestehe,gehe wieder zurück da wo ich meinen Hauptsitz habe,sogar dort habe ich auch Verwandtschaft,Bekannten,Verlobte und Ihre Verwandtschaft.

Endeffekt die Begründung war denen nicht überzeugend und die habe versucht es so schwer zu machen. Am Ende habe die es gemacht was ich wollte aber ich musste einen Formular ausfüllen und jezt warte ich was für eine Antwort bekomme.

Ich kann Ihnen vorschlagen erst das BMG (Bundesmeldegesetz) zu lesen,indem für den Fall Paragraphen 21,22 und 27 relevant sind. Davon haben Sie ein klares Bild wie mann im Bürgeramt auf solche Situation handeln soll.

Mit freundlichen Grüße

Land Nafaka


immowelt-Redaktion am 15.06.2020 08:09

HalloTina,

so wie wir Sie verstehen, wohnen Sie an ihrem alten Wohnsitz nicht mit der Familie zusammen, sondern in einer WG. Hier könnte es tatsächlich sein (können das aber nucht rechtssicher beantwoten), dass die neue WG Erstwohnsitz wird. Denn die Regelung, dass trotz überwiegendem Aufenthalts am Zweitwohnsitz, die alte Wohnung Erstwohnsitz bleibt, bezieht sich üblicherweise auf die Familienwohnung.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Pino am 09.06.2020 17:43

Liebes `Immowelt-Team,

Ab dem 1. August werde ich ein Jahr lang hauptberuflich in Neumunster arbeiten. In der Vergangenheit hatte ich einen 2ten Wohnsitz in gemietet, aber das ist wegen meines neuen Einkommens zu teuer. Ich werde die Woche in B & B verbringen. Freitag fahre / fliege / trainiere ich 500 km zurück zu meinem Mann und unserem eigentums Wohnung (in Amsterdam) .

- Darf ich als Privatperson die Kosten für das B & B als WohnKosten ausweisen?

- Oder ist es doch besser, einen 2. wohnsitz zu mieten, weil ich verheiratet bin?

LG

Hesti

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immowelt-Redaktion am 10.06.2020 08:57

Hallo Pino,

sind Sie in D oder in den Niederlanden steuerpflichtig?

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion


Pino am 10.06.2020 14:24

Steuerplichtig in DL - nichts in NL, (nur mein ehemann + 1sten wohnsitz)


immowelt-Redaktion am 15.06.2020 07:33

Hallo Pino,

da es sich hier um eine etwas kompliziertere Kosntellation handelt, raten wir dazu, di für Sie optimale Lösung mit einem Steuerberater zu besprechen..

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Rainer K. am 07.06.2020 16:34

Hallo liebes Immowelt-Team,

beruflich bedingt ziehe ich für die Zeiten bei denen ich bei meinem Arbeitgeber vor Ort sein muss nach München zu meinen Bruder in die Wohnung. Ich weiß heute noch nicht genau, wie viele Arbeitstage dies im Jahr ausmachen wird. Auch wenn ich den größten Teil der Kalendertage in München sein werde, wird mein Lebensmittelpunkt auf jeden Fall 600km entfernt bei meinem Hauptwohnsitz bleiben. Muss ich trotzdem einen Zweitwohnsitz anmelden? Gibt es eine Anzahl von Tage, ab dem ich auf jeden Fall einen Zweitwohnsitz anmelden müsste?

Wie sieht das ganze steuerlich aus, wenn ich keinen Zweitwohnsitz anmelde. Kann ich dann trotzdem eine doppelte Haushaltsführung geltend machen?

Lieben Gruß

Rainer

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 09.06.2020 08:37

Hallo Rainer K,

so wie Sie es schildern, tendieren wir dazu, dass der Wohnsitz in München ein Zweitwohnsitz ist. Denn auch wenn Sie weniger Tage am Erstwohnsitz verbringen, bleibt dieser dann Ihr Ertwohnsitz, wenn dort Ihre Familie ist.

Sofern ein Zweitwohnsitz vorliegt, ist es keine Option, diesen zu melden, sondern Pflicht, da Sie andernfall sogar ein Starfverfahren wegen Steuerhinterziehung riskieren würden, wenn keine Zweitwohnsitzsteuer gezahlt wird.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

minnipandi am 05.06.2020 18:14

Ich habe eine Frage zu diesem Thema.

Ab wann gilt der Begriff 2. Wohnsitz oder welches sind die Bedingungen, dass es als solches angemeldet werden kann?

Meine Eltern wohnen in S-H und ich bin nach Bayern zu meinem Freund gezogen.

Nun fahre ich ungefähr 3 mal im Jahr für mehrere Wochen hoch zu meinen Eltern.

Könnte ich also das Haus meiner Eltern als 2. Wohnsitz anmelden?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 08.06.2020 09:10

Hallo minnipandi,

beim Zweitwohnsitz kommt es auf die tatsächlichen Verhältnisse an. Erstwohnsitz ist derjenige, der den Lebensmittelpunkt darstellt, Zweitwohnsitz ist derjenige, den Sie zusätzlich nutzen, der aber nicht den Lebensmittelpunkt darstellt.

Wenn Sie nur sporadisch Ihre Eltern besuchen, ist das kein Zweitwohnsitz, dann sind Sie nur Besucher, es sei denn, der Aufenthalt ist längerfristig und Sie beteiligen sich an der Haushaltsführung.

Sie fragen, ob Sie dies als Zweitwohnsitz anmelden könnten: Nur dann, wenn dies tatsächlich ein Zweitwohnsitz wäre. Zudem sähen wir keine Vorteile darin, da für einen Zweitwohnsitz in vielen Gemeinden eine Zweitwohnsitzsteuer anfällt, umgekehrt etwaige Zusatzkosten bei rein privaten Angelegenheiten nicht steuerlich geltend gemacht werden können.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Rudiratlos am 29.05.2020 22:18

Liebes Immowelt-Team , habe vor ein paar Tagen als Alleinerbe das Haus meiner Mutter in der nähe von Köln geerbt und weiß noch nicht,ob ich hier bleiben oder das Haus verkaufen soll und wenn ja wann oder doch in Düsseldorf bleiben soll.wo ich zur Miete wohne.Ich will mir mit der Entscheidung auch aus emotionalen Gründen Zeit lassen , event. auch über die 6 Monate hinaus und die Wohnung in Düsseldorf bis dahin behalten.Da ich notgedrungen mehr Zeit in Köln verbringe,muß ich die Wohnung in Düsseldorf nun als Zweitwohnsitz ummelden ? Und das Haus in Köln als Hauptwohnsitz ?Und das gleich ? Oder erst nach 6 Monaten ? Ab Grundbuchänderung ? Und wenn ja - wer muß noch alles benachrichtigt werden ? Finanzamt,Rentenversicherung,Kfz-Versicherung etc. ??

auf Kommentar antworten

Tanita am 27.05.2020 12:34

Hallo,

ich arbeite seit Mitte März aus der Wohnung meines Freundes (Magdeburg) im Homeoffice und wohne dort quasi seitem auch. Mein Erstwohnsitz ist in Hannover. Theoretisch muss ich ja nun erst nach 6 Monaten den Zweitwohnsitz anmelden, sofern es ihn dann noch gibt bzw. ich nicht vorher wieder an meinen Arbeitsplatz in Hannover muss. Nun meine Frage, wie kann ich z.b. bei Urlaubsreisen zeigen, dass mein Freund und ich eine Hausgemeinschaft sind?

Und gibt es eine Regel wie oft man den Zweitwohnsitz an- und abmelden kann?

Und Ist der Zweitwohnsitz irgendwo schriftlich einzusehen, im Fall, dass ich das Nachweisen muss?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 28.05.2020 08:48

Hallo Tanita,

bei der Frage, ob es sich um einen Zweitwohnsitz handelt, kommt es auf die tatsächlichen Verhältnisse an. Wenn Sie seit mehr als 6 Monaten dauerhaft bei Ihrem Freund wohnen und eine Hausgemeinschaft bilden, spräche das sogar eigentlich dafür, dass das ihr Erstwohnsitz ist. Es gibt keine Regelungen, wie oft man einen Wohnsitz ummelden kann/darf. Auch hier kommt es alleine auf die Tatsachen an. Nachweismöglichkeiten gibt es nicht.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion


Tanita am 28.05.2020 09:18

Liebes Immowelt-Team,

gibt es einen Zeitraum, ab dem man quasi von einer Hausgemeinschaft sprechen kann?

Wenn ich keine Möglichkeit habe auszuweisen, dass ich seit mehreren Monaten (<6 Monate) woanders mit jemandem zusammen lebe, wie kann man das dann im Ernstfall nachweisen? Die einzig nachweisbare Adresse ist ja immer nur die des Erstwohnsitzes. Die kann doch nicht ausschlaggebend dafür sein, ob man eine Hausgemeinschaft/ein Haushalt ist, oder nicht?......


immowelt-Redaktion am 28.05.2020 11:18

Hallo Tanita,

es gibt keine Verpflictung, aktiv nachzuweisen, dass Sie irgendwo wohnen. Als Bewohner haben Sie lediglich eine Meldepflicht. Wenn Sie einen neuen Wohnsitz fest beziehne, müssen Sie sich binnen zwei Wochen anmelden, wenn noch nicht feststeht, ob der Wohnsitz nur vorübergened bezogen wird, können Sie sich sechs Monate Zeit lassen. Versäumen SIe die Frist, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit und es kann ein Bußgeld fällig werden. Für die Anmeldung benötigen Sie eine Wohnungsgeberbestätigung. Wohnungsgeber ist derjenige, der ihnen die Wohnung überlassen hat. Meist ist das der Vermieter, in Ihrem Fall wohl eher ihr Freund. Mit der rechtzeitigen Anmeldung haben Sie alles getan, was Sie machen müssen. Weitere Nachweise sind weder nötig noch möglich (wie soll das auch gehen?)

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Hope am 23.05.2020 19:01

Wenn ich zusätzlich zu meinem Eigenheim (Hauptwohnsitz) eine Eigentumswohnung, z.B. an der Nordsee, erwerbe, muß ich Zweitwohnungssteuer zahlen. Soweit klar. Wenn ich jetzt aber diese Eigentumswohnung jemanden auf Dauer vermiete, der diese Wohnung als Zweitwohnung im Sinne von Ferienwohnung nutzt, muß dieser, mein Mieter ja auch Zweitwohnungssteuer zahlen, wenn er dort länger als 6 Monate wohnt. Ist das dann korrekt, daß sowohl der Besitzer als auch der Mieter für ein und dieselbe Wohnung Zweitwohnungssteuer bezahlen müßen?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 25.05.2020 12:28

Hallo Hope,

nein, nur der jeweilige Bewohner einer Zweitwohnung muss Zweitwohnungssteuer zahlen, auf die Frage, ob Eigentum oder Mietverhältnis besteht, kommt es nicht an.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Connymue am 10.05.2020 12:06

Mein Sohn ist mit Familie wegen Arbeitsaufnahme nach Schwede gezogen.

Da der Arbeitsvertrag befristet ist, gibt es immer die Option der Rückkehr.

Man hat ihnen allerdings beim Jobcenter mitgeteilt, sie müssen sich in Deutschland abmelden(Krankenkasse usw.), was sie taten mit Postanschrift Elternhaus.

War das so korrekt?

Eine Anmeldung beim Bürgeramt sich im Elternhaus als Zweitwohnung anzumelden, wurde abgelehnt.

In Schweden bekamen sie keine Personennummer, damit sind sie nun ohne Krankenversicherung und andere Leistungen, wie Kindergeld usw.

Was muß getan werden, sie wieder in Deutschland zu melden??

Eine Rückkehr ist dank Corona sehr wahrscheinlich.

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 11.05.2020 11:32

Hallo Connymue,

die Anmeldung eines Zweitwohnsitzes in Deutschland ist nicht zulässig, wenn sich ihr Sohn im Ausland aufhält. Warum Ihr Sohn in Schweden keine Personennummer bekam und sich nicht krankenversichern kann, können wir maangels Kenntnis im schwedischem Recht leider nicht beurteilen.

Sobald Ihr Sohn in D zurück ist, muss er sich anmelden (Erstwohnsitz). Wenn das bei Ihnen ist, müssten Sie Ihm eine Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

klaus1962 am 07.05.2020 16:44

Wir haben eine Wohnung in Rostock und zahlen Zweitwohnungssteuer, nutzen diese aber weniger als 4 Monate. Müssen wir diese als Zweitwohnung anmelden ?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 08.05.2020 09:29

Hallo Klaus1962,

ja. Das wäre übrigens auch schon bei weniger als 4 Monaten der Fall.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Annedda am 01.05.2020 11:47

Hallo,

Wir haben auf Rügen eine Wohnung und bezahlen seit 2017 Zweitwohnungssteuer. Wir haben nach dem Kauf uns bei der Verwaltung Tel. Gemeldet und nach unseren Pflichten gefragt darauf kam ein Fragebogen in den wir angegeben haben private Nutzung 30 Tage jährlich.

Wir haben den Steuerbescheid aber keine Bestätigung vom Einwohnermeldeamt über die Anmeldung vom Zweitwohnsitz.

Dürfen wir jetzt einreisen oder nicht?

Danke Gerhard

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.05.2020 08:40

Hallo Annedda,

soweit es die Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes zulassen, die Zweitwohnung aufzusuchen, dürfte es zulässig sein, anzureisen. Auf eine Bestätigung vom Einwohnermeldeamt kommt es dabei nicht an, die Anmeldung dürfte hier ausreichend sein.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Surfer-Janna am 06.05.2020 11:54

Hallo Anneda, auch ich habe direkt an der Ostsee einen eigenen Bungalow (Zweitwohnung) und zahle seit dem 30.06.2015 Zweitwohnsteuer. Auch mir wurde nichts zu der Meldung gem. § 21 Abs. 4 BMG mit geteilt. Gem. der Corona-Schutz-VO vom 17.03. und der Änderungen (z.B. vom 29.04.) dürfen wir NICHT einreisen. Denn dort sind 3 Bedingungen verankert: man muss Zweitwohnungsbesitzer sein und man muss bis zum 28.04.2020 i.S.d. § 21 BMG gemeldet gewesen sein. Ich stehe deshalb seit dem 29.04. mit dem Bürgertelefon Rostock und meinem Amt in Verbindung. Habe auch einen Brief an die Landesregierung MV geschickt. ein großes Dilemma!

Hummel am 14.04.2020 13:26

Guten Tag , unser Sohn hat auf einem Pachtgrundstück ein Wochenendhaus auf dem Camingplatz.Wir befinden uns mindest 7 Monate dort.Nun möchten wir dort eine Zweitwohnung anmelden.Wer muss uns die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen ?

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2020 08:51

Hallo Hummel,

die Wohnungsgeberbestätigung ist durchaus im Wortlaut zu verstehen. Die Bescheinigung stellt derjenige aus, der die Wohnung "gibt". Wenn also der Sohn derjenige ist, der die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, so ist er derjenige, der die Bescheinigung austellen muss.

Hinsichtlich der Besonderheit, dass es sich um ein Wochenendhaus handelt, ist darauf hinzuweisen, dass solche Wochenendhäuser bisweilen nicht zum dauerhaften Wohngebrauch zugelassen sind. Ob es hier Rückfragen oder Schwierigkeiten geben könnte, wenn ein Wohnsitz in einem nicht zum dauerhaften Wohnen zugelassenen Gebäude gemeldet wird, können wir nicht beurteilen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Kathrin am 08.04.2020 22:19

Guten Tag,

meine Frage lautet: Muss der Hauptmieter dem Untervermieter eine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen? Reicht da nicht der Mietvertrag für die Anmeldung im Bürgerbüro?

Vielen Dank für Ihre Auskunft.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.04.2020 11:21

Hallo Kathrin,

auch hier ist eine Wohnungsgeberbestätigung nötig, die Vorlage des Mietvertrags reicht nicht aus.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Johann am 31.03.2020 20:25

Guten Tag,

ich habe folgende Frage:

im Mietvertrag meiner Dreizimmerwohnung stehe ich gemeinsam mit meiner volljährigen Tochter. Nun ist die Situation folgende: sie wohnt seit Jahren in einer Wohngemeinschaft am gleichen Ort; bzw. hat noch einen Zweitwohnsitz in Hamburg, da sie dort auch einige Tage in der Woche arbeitet und ebenfalls in einer Wohngemeinschaft übernachtet.

Für ein Zimmer in meiner Wohnung (gemeinsamer Mietvertrag) zahlt sie regelmäßig anteilig Miete.

Meine Tochter ist oft zu Besuch bei mir oder schreibt an ihrer Promotion, da unsere Wohnung sehr ruhig ist.

Ist dies nun eine weitere Zweitwohnung?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

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Immowelt-Redaktion am 01.04.2020 10:15

Hallo Johann,

die Frage, was Erst- und was Zweitwohnsitz ist, richtet sich nach den tatsächlichen Verhältnissen. Erstwohnsitz ist derjenige Wohnsitz, der den Lebensmittelpunkt darstellt, Zweitwohnsitz ist demnach derjenige Wohnsitz, der daneben regelmäßig genutzt wird. Ob das Zimmer in Ihrer Wohnung nach diesen Maßstäben ein (weiterer) Zweitwohnsitz ist, ist ggf. Auslegungssache: Es dürfte darauf ankommen, ob es sich nur um gelegentliche Besuche handelt oder ob eine gewisse Regelmäßigkeit und Mitwqirkung bei der Haushaltsführung gegeben ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Margot 67 am 25.03.2020 15:34

Hallo

Ich wohne noch mit meinen Kinder in der Wohnung die Wohnung läuft auf mich

In ein paar Monaten werde ich in meine eigene Wohnung ziehen . d.h meine Kinder werden mir die Miete überweisen so das diese Wohnung immer noch über mich läuft

Da kann ich doch meine Wohnung als zweit Wohnung mieten?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2020 09:00

Hallo Margot 67,

hinsichtlich der Frage, was ein Erst- und was ein Zweitwohnsitz ist, kommt es auf die tatsäöchlichen Verhältnisse an und nicht darauf, was im Mietvertrag steht. Erstwohnsitz ist immer der tatsächliche Lebensmittelpunkt. Wenn Sie in der alten Wohnung gar nicht mehr wohnen, muss diese auch nicht als Zweitwohnsitz ghemeldet werden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Volbabe am 24.03.2020 08:39

Guten Morgen,

mein Lebensgefährte befindet sich aktuell gemeldet in Österreich als Saisonarbeiter. Meine Frage ist nun, ob hier bei mir die Möglichkeit besteht ihn im Anschluss zu melden, obwohl sein Hauptwohnsitz im EU-Ausland ist?!Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.03.2020 09:20

Hallo Volbabe,

für die An. bzw. Abmeldung ist alleine Ihr Lebensgefährte zuständig, nicht Sie. Ob er sich hier melden muss, hängt davon ab, ob tatsächlich ein Wohnsitz vorliegt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Betsy am 18.03.2020 13:04

Hallo,

wir besitzen ein Ferienhaus mit 3 unterschiedlich großen Wohnungen auf der Insel Usedom.

Durch das Reiseverbot können wir, wohnhaft in Niedersachsen, nicht mehr zu unserem Haus. Nur mit Zweitwohnsitz oder mit Arbeitsvertrag. Beides haben wir nicht. Macht es Sinn einen Zweitwohnsitz anzumelden? Wir müssen zum Haus um für den Saisonbeginn Reparatur- und Verschönerungsarbeiten durchzuführen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2020 08:24

Hallo Betsy,

Für einen Zweitwohnsitz gilt im Allgemeinen: Es muss auch tatsächlich ein Zweitwohnsitz vorliegen. Einfach pro forma einen Zweitwohnsitz anzumelden, obwohl gar kein Zweitwohnsitz da ist, ist unzulässig. Welche Rechstfolgen das haben könnte, können wir nicht abschätzen, außer dass dann, wenn die Behörden von einem Zweitwohnsitz ausgehen, unter Umständen eine Zweitwohnsitzsteuer anfällt. Ob für den Saisonbeginn Reparatur- und Verschönerungsarbeiten sinnvoll sind? Sind Sie sicher, dass es dieses Jahr eine Saison geben wird? Es könnte auch passieren, dass während der Zeit, in der Sie renovieren, eine Ausgehsperre/Quarantäne von den Behörden verhängt wird. Dann würden Sie auf Usedom festsitzen. Passen Sie auf sich, Ihre Lieben und Ihre Gesundheit auf.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

JaneMarple am 05.03.2020 18:02

Hallo,

Ich wohne noch in einer Großstadt in einer kleinen Wohnung. Im Sommer möchte ich mit meinem Kind zu meinem Partner aufs Land ziehen - werde mich mit Kind auch dort als Hauptwohnsitz anmelden. Meine Wohnung, die recht günstig ist, hätte ich jedoch gern noch (vorerst) behalten, bis auf die Einbauküche und zwei kleine Schränke wird dort nichts mehr sein, da sonst alles mitgenommen wird. Ich muss 1x die Woche wieder in die Großstadt zum Arbeiten, die restliche Zeit der Woche arbeite ich im Homeoffice. Die Wohnung wird nicht genutzt, ggf. aber ich würde sie eben noch als 'Rückversicherung' gerne behalten, wenn das Zusammenleben doch nicht klappen sollte. Jetzt ist meine Frage: zählt diese Wohnung dann auch als Zweitwohnsitz und muss ich mich dort auch melden? Oder zahle ich einfach nur die Miete und die Wohnung steht brach. Ein Bekannter hat mir erzählt, dass man eine Wohnung auch wirklich nutzen muss, sprich man müsste mindestens sieben Tage im Jahr Zeit dort verbringen. Ist dem nicht so, fällt es auch nicht unter Zweitwohnsitz und keine Meldepflicht ist nötig. Ich möchte gern alles richtig machen, aber natürlich auch nicht zu viel zahlen müssen. Denn Zweitwohnsitzsteuer und Rundfunkgebühren kommen ja dann ggf.auch noch auf einen zu.

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.03.2020 07:51

Hallo JaneMarple,

beim Zweitwohnsitz kommt es auf die tatsächlichen Verhältnisse an. Sprich: Wird die Wohnung ab und zu z.B. zum Übernachten genutzt, ist es ein Zweitwohnsitz. Wird eine Wohnung gar nicht genutzt, sondern steht nur leer, handelt es sich nicht um einen Zweitwohnsitz. Allerdings kann es sein, dass - sofern das Meldeamt davon mitbekommt - die komplette Nichtnutzung in Frage gestellt wird. Hier könnte es hilfreich sein, gute Erklärungen parat zu haben.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

karon am 26.02.2020 15:19

Meine ausländische Freundin ist seit kurzem mit einem Arbeitsvisum in Deutschland und wurde dabei in ihrem Arbeitsort als Hauptwohnsitz angemeldet. An ihren freien Tagen kommt sie zu mir, wohnhaft in einer anderen Stadt. Ab wieviel Tagen Aufenthalt monatlich bei mir zählt das nicht mehr als Besuch und muss als Zweitwohnsitz angemeldet werden? Da der Familienschwerpunkt damit aber eigentlich bei mir liegt, müsste sie nicht sogar den Hauptwohnsitz bei mir anmelden und den jetzigen Hauptwohnsitz zum Nebenwohnsitz machen? Falls nicht: wir wollen sobald wie möglich heiraten, wäre das dann anders?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2020 09:14

Hallo karon,

im Bundesmeldegesetz (BMG) gibt es keine konkrete Regelung, ab wie vielen Tagen Aufenthalt eine Wohnung zur Hauptwohnung wird. Das Gesetz zielt vielmehr darauf ab, wo der Lebensmittelpunkt einer Person ist. In § 22 BMG heißt es hierzu ganz Allgemein: "(3) In Zweifelsfällen ist die vorwiegend benutzte Wohnung dort, wo der Schwerpunkt der Lebensbeziehungen des Einwohners liegt."

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Andresa am 18.02.2020 21:48

HALLO

Ist es möglich mit seinem unverheirateten Partner und dem gemeinsamen schulpflichtigen Kind zusammen eine Hauptwohnung am Wochenende zu nutzen und von Montag - Freitag zusammen die Zweitwohnung am Schulort und Arbeitsort beider Elternteile ? Was ist steuerlich möglich, sinnvoll ? Was ist zu beachten (zeitlicher Ablauf der An-/ Ummeldung an den Wohnsitzen / erst Hauptwohnung anmelden - danach Zweitwohnung ?) ?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.02.2020 11:03

Hallo Andresa,

bei der Frage, welche Wohnung Erst- und welche Zweitwohnsitz ist, gibt es keine freie Wahl dahingehend, dass man es sich aus steueroptimierungsgründen aussuchen darf, was besser ist. Vielmehr ist diejenige Wohnung Hauptwohnsitz, wo der (familiäre) Lebensmittelpunkt ist. Wenn die gesamte Familie also die überwiegende Zeit gemeinsam eine bestimmte Wohnung bewohnt, so ist dies i.d.R. der Erstwohnsitz.

Hinsichtlich der Anmeldung gilt, dass ein neuer Wohnsitz, unabhängig davon, ob Erst- oder Zweitwohnsitz, innerhalb von 2 Wochen gemeldet werden muss.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Davolon am 16.02.2020 16:51

Hallo,

Ich wohne mit meiner Ehefrau in Frankfurt am Main und habe mir zwecks Studium eine Wohnung in Mainz gemietet in der ich einen bis drei Tage die Woche übernachten werde. Ansonsten werde ich pendeln.

Jetzt gibt es ja die Ausnahme das Verheiratete die aus beruflichen Gründen eine Wohnung beziehen keine Zweitwohnsitzsteuer zahlen müssen.

Zählt das dann auch für mich als Student? Ist ja letztlich mein Beruf.

auf Kommentar antworten

iceman0677 am 02.02.2020 16:52

Wer informiert bei einer Untermiete zwecks Zweitwohnsitz den Eigentümer ?

Erfolgt hier eine Meldung durch die Stadt/Einwohnermeldeamt - da auf dem Formblatt ja die Daten des Eigentümers angegeben werden müssen , oder obliegt dies dem Hauptmieter?

auf Kommentar antworten

iceman0677 am 04.02.2020 12:35

Hallo zusammen,

vielen Dank. Soweit klar und so habe ich es mir auch gedacht.

Stutzig hat mich nur gemacht, dass neben dem Hauptmieter auch noch die Daten des Eigentümers auf dem Formular angegeben werden müssen und ich mich hier gefragt habe ob dadurch eine Meldung seitens Amt an den Eigentümer/Vermieter erfolgt.

- Stichwort DSGVO

etc... ?!


Immowelt-Redaktion am 04.02.2020 15:56

Hallo iceman 0677,

wann und an wen die Meldebehörden Daten weitergeben dürfen ist in mehreren Paragrafen des Bundesmeldegesetzes geregelt. Ob und in wie weit darunter auch Rückfragen oder Informationen von Seiten des Einwohnermeldeamtes an den Vermieter oder umgekehrt darunter fallen, können wir allerdings nicht beurteilen. Wir würden Ihnen empfehlen, sich hierfür direkt an das Einwohnermeldeamt oder ihr jeweiliges Amt für Datenschutzaufsicht zu wenden.

Sollte eine Untervermietung ohne Zustimmung oder Kenntnis des Vermieters stattgefunden haben und er findet dies heraus, so kann dies eine Vertragsverletzung darstellen, wegen dem der Vermieter auf Unterlassung klagen oder dem Hauptmieter auch fristlos kündigen kann. Daher empfiehlt es sich, im Falle der Untervermietung stets erst die Erlaubnis des Vermieters einzuholen.

Bitte verstehen Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


iceman0677 am 04.02.2020 19:12

Hallo zusammen,

alles gut ! Vielen Dank.

Mietvertrag ist gecheckt und safe und Vermieter auch positiv informiert.

Mir ging es nur ums Grundsätzliche - also vielen Dank für die ausführlichen Antworten


Immowelt-Redaktion am 03.02.2020 11:33

Hallo iceman0677,

bei einer Untervermietung muss der Hauptmieter den Vermieter zunächst um Erlaubnis zur Untervermietung bitten. Der Vermieter muss diesem Wunsch allerdings i.d.R. nachkommen, es sei denn es liegen in der Person des potentiellen Untermieters gewichtige Gründe vor, die gegen eine Untervermietung sprechen. Die Wohnungsgeberestätigung muss immer von demjenigen ausgestellt werden, der die Wohnung gibt. Da der Hauptmieter durch die Untervermietung selbst zum Vermieter wird, ist er dies.

Lina am 22.01.2020 09:21

Hallo,

ich würde gerne aus meiner WG ausziehen in der ich gerade noch mit meinen beiden Mitbewohnern lebe. Wir sind alle als Hauptmieter eingetragen.

Leider meldet sich die Hausverwaltung nicht zurück, da wir drum gebeten haben den Vertrag zu ändern bzw. wie wir nun weiter vorgehen.

Als Alternative würde ich einfach Hauptmieterin bleiben und mein Zimmer untervermieten.

Kann ich parallel Hauptmieterin in zwei Wohnungen sein, ohne eine Zweitwohnsitzsteuer zahlen zu müssen?

Ich würde mich dann gerne ummelden und meine neue Anschrift angeben, da ich nicht vor habe wieder zurückzuziehen.

Vielen Dank im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.01.2020 11:40

Hallo Lina,

du kannst deinen Mietvertrag mit einer Frist von drei Monaten kündigen, allerdings müssen der Kündigung, damit sie wirksam ist, alle beteiligten Vertragspartner zustimmen. Das betrifft deine Mitbewohner und natürlich den Vermieter.

Du kannst dein Zimmer untervermieten, doch auch da muss der Vermieter zustimmen. Wir haben dazu einen Ratgeber-Artikel, den du dir gern anschauen kannst: https://ratgeber.immowelt.de/a/untermietvertrag-wenn-der-mieter-zum-vermieter-wird.html

Sofern du nicht in beiden Städten gemeldet bist, musst du keine Zweitwohnsitzsteuer zahlen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Sabine am 10.01.2020 10:34

Hi,

ich bin im Oktober aufgrund eines Jobwechsels in eine WG in einer anderen Stadt gezogen, um dort erst einmal Geld zu verdienen und mir dann eine eigene Wohnung zu suchen. Der ursprüngliche Untermietsvertrag ist auf 6 Monate begrenzt. Da es für vorübergehende Zweitwohnungen keine Meldepflicht gibt, habe ich mich vorerst nicht umgemeldet, um mir die Rennerei zu sparen, wenn ich dann wieder umziehe.

Nun ist allerdings die Hauptmieterin erkrankt und ich habe zugesagt, das Zimmer länger als die vorgesehenen 6 Monate zu behalten. Jetzt müsste ich mich natürlich doch in der Stadt anmelden. Meine Frage ist allerdings, ob sich das vor dem Bürgeramt gut verargumentieren lässt, ohne dass ich eine Ordnungswidrigkeitsstrafe wegen zu späten Meldens zahlen muss? Auf der Wohnungsgeberbestätigung müsste ich ja meinen originalen Einzugstermin ausweisen und es gibt schließlich keinen richtigen Beweis dafür, dass ich meinen Erstwohnsitz noch nutze. Reicht es da, auf die Gesetzgebung und den zusätzlichen Paragraphen hinzuweisen, dass ich mich an sich erst nach Ablauf der 6 Monate hätte melden müssen?

Und könnte ich die Wohnung dann im Nachhinein trotzdem als Hauptsitz anmelden oder müsste ich, wenn ich mich auf den Paragraphen berufe, sie als Zweitwohnung anmelden?

Vielen Dank im Voraus!

Viele Grüße

Sabine

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.01.2020 12:04

Hallo Sabine,

§ 27 BMG, Abs. 2 regelt folgendes: "Wer im Inland ... gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Wer nach Ablauf von sechs Monaten nicht aus dieser Wohnung ausgezogen ist, hat sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anzumelden."

Gemäß dieser Regelung sehen wir jetzt nicht, dass Sie etwas falsch gemacht hätten, vielmehr scheint Ihr Fall der klassische Fall zu sein, für den es diese Regelung gibt. Sie müssen sich dann aber innerhalb von zwei Wochen anmelden.

Wenn Sie die überwiegende Zeit in der neuen Wohnung verbringen, müssten Sie diese als Erstwohnsitz anmelden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

UJ am 21.12.2019 23:14

Guten Tag

Ich habe ein Eigentumswohnung in Freiburg,dort leben auch meine Kinder und Enkel. Nun habe ich einen Partner ,der 250 km entfernt lebt und ich bin ca 3 Wochen im Monat bei ihm und dann wieder in meiner Wohnung. Muss ich dort einen Zweitwohnsitz anmelden? Vielen Dank UJ

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.12.2019 08:40

Hallo UJ,

wenn man nicht lediglich zu Besuch ist, sondern einen weiteren Wohnsitz hat, muss dieser auch gemeldet werden. Der Umstand, dass Sie sehr viuel Zeit bei Ihrem Partnber verbringen, könnte hier dafür sprechen, dass dies als Wohnsitz interpretiert werden könnte.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Daniel am 31.10.2019 09:07

Hallo liebe Redaktion,

ich werde voraussichtlich eine zweite Wohnung in Köln beziehen (unter 6 Monate). Zurecht habt ihr darauf hingewiesen, dass eine Anmeldung eine Steuerzahlung mit sich bringen kann.

Aber einen angemeldeten Zweitwohnsitz kann ich aufgrund der doppelten Haushaltsführung in der Jahressteuer geltend machen. Ist es dadurch nicht finanziell sinnvoll sich immer zu melden?

Liebe Grüße,

Daniel

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.10.2019 10:20

Hallo Daniel,

die Retgelungen des Bundesmeldegesetzes gelten unabhängig von steuerlichen Belangen, es kommt darauf an, ob tatsächlich ein Zweitwohnsitz vorliegt. U.U. sollten Sie auch prüfen, ob in dem Orte eine Zweitwohnsitzsteuer fällig werden kann.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

MS Schuster am 10.10.2019 11:46

Hallo, eine Bekannte wohnt seit 10 Jahren in einer Gartenkolonie (eigentlich nicht als Wohnort gedacht, wird aber geduldet) mit ihrem Lebensgefährten, hat aber eine Wohnung in der sie gemeldet ist, die jedoch nicht bewohnt ist. Muss Sie die Gartenlaube als Zweitwohnsitz angeben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.10.2019 08:34

Hallo MS Schuster,

unabhängig von der Frage, ob das dauerhafte Wohnen in einer Gartenlaube erlaubt/geduldet ist: Wenn dies der Haupt-, bzw. der einzige Wohnsitz ist, muss dieser auch als Erstwohnsitz gemeldet werden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Bea am 07.10.2019 15:35

Da mein Sohn allein zu wenig verdient, habe ich mich im Mietvertrag als Mieter mit eintragen lassen.

Ich werde jedoch nicht miteinziehen, sondern nur die Miete ect. zahlen. Muss ich dafür etwas beachten um-oder abmelden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2019 09:00

Hallo Bea,

beim Meldeamt anmelden müssen Sie sich nur dann, wenn Sie tatsächlich in der Wohnung leben. Allerdings könnte es passieren, dass es beim Meldeamt Klärungsbedarf gibt, wenn in der Wohnungsgeberbestätigung auch Ihr Name auftaucht.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

JR am 03.10.2019 15:02

Danke für den Arrtikel. Meine Frage: Gilt auch ein Untermietvertrag als Wohnungsgeberbestätigung bei der Zweitwohnsitz-Anmeldung? Danke.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.10.2019 11:25

Hallo JR,

nein. Es gibt spezielle Formulare. Der Untervermieter (=Hauptmieter) ist in Ihrem Fall der Vermieter und Sie der Untermieter. In dieser Konstellation ist der Untervermieter der Wohnungsgeber, der Ihnen das Forular ausfüllen muss.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Paul am 24.09.2019 22:49

Hallo,

ich ziehe nächsten Monat nach Köln und habe vorher in Münster in einer WG gelebt. Nun werde ich mich in Köln als Hauptwohnsitz melden, stehe aber weiterhin in Münster mit im Mietvertrag ohne dort jedoch zu wohnen oder Miete zu zahlen. (Mein Mitbewohner wird die Wohnung alleine unterhalten)

Fällt in diesem Fall auch eine Zweitwohnsitzsteuer an?

(Ich kann nicht so einfach aus dem Vertrag, da die Hausverwaltung einen Mietwechsel innerhalb einer bestimmten Zeit nicht wünscht)

Vielen Dank im Voraus,

Paul

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.09.2019 08:39

Hallo Paul,

eine Zweitwohnsitzsteuer fällt nur dann an, wenn man auch tatsächlich einen Zweitwohnsitz hat und die entsprechende Gemeinde eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Tine am 22.09.2019 22:58

Hallo!

Ich ziehe demnächst von zu Hause (Elternhaus) aus in eine eigene Wohnung. Das wird dann mein Hauptwohnsitz sein. Aus verschiedenen Gründen möchte ich mein Elternhaus als Zweitwohnsitz anmelden. Gibt es da Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen um dies als Zweitwohnsitz melden zu können? Also zum Beispiel das ich dort noch ein Zimmer haben muss oder ähnliches?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.09.2019 11:48

Hallo Tine,

die Voraussetzung ist eigentlich nur die, dass Sie tatsächlich einen Zweitwohnsitz bei Ihren Eltern haben.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Andreas am 18.09.2019 05:22

Hallo , ein guter Freund von mir hat ein großes , allerdings ziemlich herunter gekommenes Haus in Belgien geerbt. Ich bin überwiegend allein erziehender Vater 2er Kinder. Wenn ich nun 14 tägig am WE und in den Schulferien dort bin um meinem Freund zu helfen das Haus zu renovieren und von diesem dort ein Zimmer miete, muss oder kann ich dort einen 2ten Wohnsitz anmelden ? Darf ich das überhaupt wenn ich Geld vom Jobcenter bekomme ?

Gruß Ajo

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.09.2019 10:37

Hallo Andreas,

die Frage, ob/wie Sie sich in Belgien anmelden müssen, können wir leider nicht beantworten, da wir das belgische Melderecht nicht kennen. Hinsichtlich der Hilfeleistungen für Ihren Freund sollten Sie das am besten direkt mit dem Amt besprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

marie am 09.09.2019 14:55

Hallo,

Ich habe eine Wohnung seid Juli gemietet, wohne aber offiziell noch zuhause in einer anderen Stadt und werde im Oktober dort hin ziehen. Jedoch werde ich es als Zweitwohnsitz anmelden.

Ab wann gilt nun die 2wochen Meldefrist? Seid dem ich die Schlüsselübergabe hatte oder ab meinem Umzug in die Wohnung ?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.09.2019 10:43

Hallo Marie,

die zweiwöchige Frist beginnt laut Paragraf 17 Bundesmeldegesetz mit dem Einzug in eine Wohnung.

Beste Grüße

die Immowelt-Redation

Steffi am 16.08.2019 22:40

Hallo,

ich selbst miete ein kleines Haus, bewohne dieses aber eigentlich nicht mehr, da ich ständig bei meinem Freund bin. Er hat ein Eigenheim.

Gemeldet bin ich aber nachwievor in meinem ursprünglichen Mietshaus und möchte dieses auch vorerst nicht aufgeben. Muss ich trotzdem einen Zweitwohnsitz angeben oder was ist zu tun?

Beide Häuser sind auch nur etwa 20km voneinander entfernt.

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.08.2019 10:19

Hallo Steffi,

streng genommen müssen Sie denjenigen Wohnsitz, der Ihren Lebensmittelpunkt darstellt, als Erstwohnsitz melden, den anderen als Zweitwohnsitz. Am besten, Sie erkundigen sich bei der Gemeinde, wie Sie vorgehen sollten.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Max94 am 21.07.2019 07:39

Vielen Dank für den Beitrag.

Ich werde ab August für 6 Monate in ein WG-Zimmer ziehen, da ich beim neuen Arbeitgeber in der Probezeit 5 Tage die Woche im Unternehmen bin. Meine Hauptwohnung (zu der ich die Wochenenden pendeln werde) bleibt bestehen.

Nach den 6 Monaten werde ich die WG wieder verlassen, da ich hauptsächlich im Außendienst tätig sein werde und keinen Bedarf mehr habe.

Gemäß eurer Angabe ("Die Anmeldung einer Zweitwohnung können sich Betroffene ebenfalls sparen, wenn diese nicht länger als sechs Monate bewohnt werden soll (§ 27 BMG, Abs. 2). Ziehen sie nach dieser Zeit jedoch nicht aus, muss dies dem zuständigen Einwohnermeldeamt innerhalb von zwei Wochen mitgeteilt werden.") muss ich mein WG-Zimmer also nicht beim Einwohnermeldeamt melden. Vorausgesetzt ich behalte das Zimmer nach 6 Monaten doch weiterhin, dann wird eine Anmeldung dann notwendig. Zunächst (bei 6 Monaten) kann ich mir die Anmeldung, wie auch die Zweitwohnsitzsteuer also sparen?

Interpretiere ich das richtig?

Vielen Dank für eure Unterstützung.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2019 10:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich gilt gemäß § 27 Absatz 2 Bundesmeldegesetz: "Wer im Inland nach § 17 oder § 28 gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Wer nach Ablauf von sechs Monaten nicht aus dieser Wohnung ausgezogen ist, hat sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anzumelden."

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und auch nicht beurteilen können, inwieweit die Behörden vor Ort eine Zweitwohnsitzsteuer erheben oder nicht. Die etwaige Pflicht zur Zahlung einer Zweitwohnsitzsteuer ist von Stadt zu Stadt und von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich geregelt und nicht zwangsläufig an die Meldepflichten aus dem Bundesmeldegesetz geknüpft.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nisa am 19.07.2019 01:36

mein Sohn wird heiraten er bekommt keine Wohnung weil er nicht viel verdient, wir wollen auch keine Unterstützung von Staat, kann ich meine Wohnung behalten und neuen mietvetrag unterschreiben und in meine alte Wohnung bleiben, muss ich es melden oder wie kann ich da vorgehen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.07.2019 09:40

Hallo Nisa,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie können für Ihren Sohn eine Wohnung anmieten, müssen den Vermieter dann aber in Kenntnis setzen, dass nicht Sie, sondern eben Ihr Sohn dort einzieht. Eine Zweitwohnung müssen Sie üblicherweise nur dann anmelden, wenn Sie Ihnen auch tatsächlich zu Wohnzwecken zur Verfügung steht und nicht, wenn sie permanent zur Gänze von Ihrem Sohn bewohnt wird.

Bitte haben Sie abschließend noch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tina am 12.07.2019 14:59

Ich bin vor 2 Monaten nach Frankfurt gezogen und habe hierfür den Hauptwohnsitz gemeldet. Für die Wohnung in Nürnberg waren bisher ich und mein Lebensgefährte als Mieter eingetragen, somit habe ich diese als Zweitwohnsitz gemeldet. Nun ist es folgend: mein freund und ich möchten alle kosten klar trennen. Kann die Wohnung in Nbg mein Zweitwohnsitz sein, auch wenn ich dort nicht Mieter bin sondern nur als Mitbewohner?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.07.2019 09:36

Hallo Tina,

bei der Frage, welche Wohnsitz nun der Haupt- und welcher der Zweitwohnsitz ist, kommt es nicht darauf an, ob Sie im Mietvertrag stehen, sondern auf die tatsächlichen Verhältnisse. Wenn Sie also an einem der beiden Wohnsitze die meiste Zeit verbringen, also Ihren Lebensmittelpunkt haben, so ist dies der Hauptwohnsitz, der andere Wohnsitz der Nebenwohnsitz.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Petra Müller am 18.06.2019 18:08

Wir werden Anfang 2020 in eine Eigentumswohnung, 600 km von der bisherigen entfernt ziehen. Meine Frau wird aus beruflichen Gründen 6 Monate in der alten Wohnung weiter wohnen bleiben. Wird die alte Wohnung damit Zweitwohnung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.06.2019 09:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

innerhalb dieses Zeitraums möglicherweise ja. Die zuständigen Ämter handhaben solche kurzen Überschneidungen in der Praxis aber durchaus unterschiedlich. Wir würden Ihnen daher raten, bei den Behörden vor Ort direkt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kai am 29.04.2019 15:21

Hallo,

ich würde gerne meine Freundin heiraten, diese wohnt in SH mit Ihrer Mutter und den 2 Kinder, ich wohne in NRW. Da sie die Mutter nicht alleine lassen möchte und die Kinder auch in SH weiter zur Schule sollen. Die Miete in SH wird von der Mutter getragen. Meldungstechnisch läuft alles über NRW,wäre das überhaupt so möglich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.04.2019 15:30

Hallo Kai und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie in Schleswig-Holstein eine Wohnung beziehen, müssen Sie diese vor Ort anmelden, unabhängig davon, ob Sie noch einen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben. Je nachdem, wo sich Ihr Lebensmittelpunkt befindet, ist dort dann Ihr Hauptwohnsitz, am anderen Ort der Nebenwohnsitz. Das ist so möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lisa am 25.04.2019 20:20

Hallo

Wie wollen unsere Wohnung verkaufen und kaufen ein Baugrundstück für zum Bauen.Beide Objekte sind in der Stadt. Bis das Haus fertig gestellt ist ziehen wir zu meinen Eltern (aufs Dorf). Ich würde gerne das neue Baugrundstück als zweitwohnsitz anmelden. Damit wir in der Stadt noch angemeldet bleiben würde ich den Baugrundstück als zweitenwohnsitz anmelden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.04.2019 08:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Baugrundstück ist kein Wohnraum. Weil Sie dort deshalb auch nicht tatsächlich wohnen können, wäre es eine Scheinanmeldung, wenn Sie sich dort anmelden würden. Diese kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Wir würden von Ihrem Vorhaben daher abraten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

denisedahlig am 24.04.2019 20:56

Wir haben eine Mietwohnung in Berlin und möchten uns ein Haus in Brandenburg kaufen. Unser Hauptwohnsitz bleibt erstmal in Berlin. Müssen wir beide das Haus als Zweitwohnsitz anmelden und doppelt Steuer zahlen? (Wir sind nicht verheiratet)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.04.2019 10:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das hängt davon ab, ob die jeweilige Gemeinde in Brandenburg überhaupt eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt und, falls ja, wie diese vor Ort reguliert ist. In der Regel würde die Steuer für den Fall, dass sie erhoben wird, in diesem Fall aber nur anteilig fällig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ozanozc am 17.04.2019 21:06

Hallo, braucht man bei der Anmeldung des zweiten Wohnsitzes auch die Wohnungsgeberbestätigung des ersten Wohnsitzes?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.04.2019 08:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, die Wohnungsgeberbestätigung des Wohnsitzes, für den Sie sich anmelden wollen, dürfte genügen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Isabella am 16.04.2019 10:12

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Partner und ich möchten nach Jahren Beziehung eine "Beziehungspause" einlegen. Ich möchte den Kindern und Ihm zu Liebe vorerst nur zwei Straßen weiterziehen. Für erst einmal ein Jahr befristet.

Macht es Sinn die alte Wohnung wo er mit den Kindern wohnen bleibt als "Hauptwohnsitz" beizubehalten und meine kleine Wohnung die zwei Straßen weiterliegt als "Nebenwohnsitz" anzumelden?

Oder sollte ich von vornherein die kleine Wohnung als "Hauptwohnsitz" eintragen lassen?

Wir sprechen von der Großstadt Leipzig. Meine Arbeit befindet sich 60 Kilometer außerhalb.

Ich freue mich über Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.04.2019 10:36

Hallo Isabella,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Letztlich kommt es darauf an, welche Wohnung Sie tatsächlich als Hauptwohnsitz nutzen und ob Sie die andere Wohnung als Nebenwohnsitz nutzen oder nicht. Wenn Sie wirklich komplett umziehen und in der alten Wohnung nur noch gelegentlich zu Besuch sind, müssen Sie diese Wohnung auch nicht als Ihre Nebenwohnung anmelden. Nutzen Sie dagegen weiterhin beide Wohnungen zu tatsächlichen Wohnzwecken, muss eine der Haupt-, die andere der Nebenwohnsitz sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hanna am 29.03.2019 00:44

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind in eine neue Wohnung innerhalb derselben Stadt eingezogen. Die alte Wohnung möchten wir aber für die ersten zwei Jahre aus Sicherheitsgründen untervermieten. Müssen wir uns dann nur in der neuen Wohnung anmelden? Wie sollen wir die alte Wohnung beim Burgeramt melden? Müssen wir dann am Ende die Steuer für die alte Wohnung bezahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.03.2019 11:44

Hallo Hanna,

wenn Sie die alte Wohnung komplett untervermieten und nicht mehr selber nutzen, handelt es sich nicht um einen Zweitwohnsitz, da Sie dann ja faktisch nur einen (den neuen) Wohnsitz haben. Dann fällt auch keine Zweitwohnungssteuer an. Vielmehr müssen Sie Ihren neuen Wohnsitz anmelden und der Untermieter muss seinen Wohnsitz anmelden.

Bedenken Sie bitte auch, dass Sie die Erlaubnis Ihres Vermieters zur Untervermietung benötigen. Ferner benötigt der Untermieter eine WOhnungsgeberbestätigung, um sich anzumelden. Da Sie in diesem Falle der Wohnungsgeber sind, müssten Sie im vermietungsfalle diese Bestätigung ausstellen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Alaa am 08.03.2019 20:49

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin diese Monat aus beruflichen Gründen umgezogen, meine vorherige Mietsvertrag läuft bis 7 Monaten , ich habe mein Zimmer als Hauptmieter für zwei Monaten vermietet, und nachher werde ich das Zimmer weiter vermieten bis mein Vertrag beendet wird , nun ich habe ein Zimmer in der Stadt, wo ich arbeite , gemietet . Meine Frage ist wie gehe ich vor ?! Soll ich meine neue Adresse melden?!gilt als Zweiwohnsitz ?

Ich freue mich über Ihre Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Alaa

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Immowelt-Redaktion am 11.03.2019 09:39

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie (durch die vollständige Untervermietung) keinen Zugriff mehr auf Ihre ursprüngliche Wohnung haben, ist Ihre neue Bleibe auch kein Zweitwohnsitz, sondern Ihr neuer Erstwohnsitz. Das Bundesmeldegesetz schreibt vor, dass Sie sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug beim zuständigen Amt anmelden müssen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

martin schmolke am 27.02.2019 11:16

muss ich auch Zweitwohnsitz (Ferienimmobilie Ausland EU-Raum) auch melden?

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Immowelt-Redaktion am 27.02.2019 11:25

Sehr geehrter Herr Schmolke,

nicht im Inland, gegebenenfalls aber im fraglichen EU-Land. Das richtet sich allerdings nach der dortigen Gesetzgebung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion