Zweitwohnsitzsteuer: Wer sie zahlen muss und wann sie fällig wird

Lesermeinungen:  

(19)

Am Studienort ein WG-Zimmer, der Hauptwohnsitz bleibt aber bei den Eltern oder eine Zweitwohnung am Arbeitsort - das kann teuer werden. Denn viele Kommunen verlangen eine Zweitwohnsitzsteuer. Wie hoch die Steuer ist und ab wann sie gezahlt werden muss, variiert von Stadt zu Stadt.

Zweitwohnsitzsteuer – das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland verlangen einige Städte eine Zweitwohnsitzsteuer – wie hoch diese ausfällt, ist von Stadt zu Stadt verschieden und hängt von verschiedenen Faktoren ab.
  • Die Zweitwohnsitzsteuer wird von Menschen verlangt, die neben ihrem Hauptwohnsitz in einer anderen Stadt einen Zweitwohnsitz angemeldet haben. Die Kommunen möchten so den Steuerausgleich, den sie für jeden Bewohner mit Erstwohnsitz erhalten, wieder hereinholen.
  • Die Steuer nicht zahlen müssen Menschen, die ein Zimmer in einer Gemeinschaftsunterkunft oder einem Altenheim haben. Auch verheiratete Berufspendler sind von der Steuer befreit. In Bayern müssen Geringverdiender mit Jahreseinkünften bis zu 25.000 Euro die Steuer nicht zahlen.
Steuer, Zweitwohnsitzsteuer, Foto: Hetizia / fotolia.com
In vielen Städten wird eine Zweitwohnsitzsteuer fällig. Foto: Hetizia / fotolia.com

Zum Studium ziehen viele junge Menschen bei Mama und Papa aus, in die erste eigene Wohnung. Die meisten Hochschüler melden ihre Studentenbude allerdings nur als Zweitwohnung an. Ihren Hauptwohnsitz behalten sie bei ihren Eltern – aus versicherungstechnischen Gründen, weil sie die Semesterferien am Heimatort verbringen oder um Behördengänge zu vermeiden. Das kann jedoch auf Dauer teuer werden. Denn viele Uni-Städte verlangen eine sogenannte Zweitwohnungs-, beziehungsweise Zweitwohnsitzsteuer. Der Grund: die Studenten sollen ihren Hauptwohnsitz am Studienort anmelden statt bei den Eltern, weil der Kommune sonst eine Menge Geld durch die Lappen geht.

Für jeden Einwohner, der mit seinem Erstwohnsitz in einer Gemeinde gemeldet ist, erhält die Kommune einen Steuerausgleich, nimmt also Geld ein. Dieser Finanzausgleich greift für Inhaber eines Zweitwohnsitzes nicht. Weil aber auch diese Bewohner öffentliche Einrichtungen der Stadt – wie Schwimmbäder oder Bibliotheken – besuchen und diese Einrichtungen auch unterhalten werden müssen, haben sich einige größere Städte dazu entschlossen, das Geld über die Zweitwohnungssteuer einzutreiben.

Zweitwohnsitzsteuer: Kommune entscheidet über Höhe

Prinzipiell darf laut Gesetz jede Kommune selbst entscheiden, wie hoch die Zweitwohnsitzsteuer ist und ab wann sie fällig wird – Berechnungsgrundlage ist aber immer die Jahresnettokaltmiete. In den Unistädten Berlin und Tübingen beträgt der Steuersatz fünf Prozent der Jahresnettokaltmiete.

In München sind es neun, in Stuttgart zehn Prozent. Die Stadt Baden-Baden hat einen progressiven Steuersatz und verlangt bis zu 35 Prozent. Das kann selbst bei günstigen Mieten für Studentenwohnungen erhebliche Zahlungen bedeuten: Beträgt beispielsweise die Nettokaltmiete 250 Euro pro Monat und beträgt der Steuersatz 20 Prozent, werden im Jahr 600 Euro Steuern fällig.

Unterschiedlich geregelt ist auch, was unter den Begriff „Zweitwohnung“ fällt. Manche Kommunen verstehen darunter jeden umschlossenen Raum, der zum Schlafen genutzt wird. In anderen Städten wird eine abgeschlossene Wohneinheit mit Kochnische und Bad als Zweitwohnung bezeichnet. Sogar für Garten- oder Blockhütten, die eigentlich gar keinen richtigen Schlafplatz haben, zahlen Bürger in manchen Gemeinden Steuern. Immer wieder streiten sich Betroffene mit der Stadt vor Gericht über die Definition der Zweitwohnung.

Zweitwohnsitz-Steuersätze in Prozent der jährlichen Nettokaltmiete in den 15 größten deutschen Städten

Bremen12%
Dortmund12%
Duisburg12%
Dresden10%
Essen10%
Hannover10%
Köln10%
Leipzig10%
Nürnberg10%
Stuttgart10%
München9%
Hamburg8%
Berlin5% / ab 1. 1. 2019: 15 %
Frankfurt am Mainkeine
Düsseldorfkeine

Zweitwohnungssteuer nicht gezahlt: Strafbare Steuerhinterziehung!

Den Zweitwohnsitz nicht anzumelden und keine Zweitwohnungssteuer zu zahlen ist übrigens eine Straftat, die laut § 370 der Abgabenordnung mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden kann.

Handelt es sich bei der hinterzogenen Steuer nur um eine drei- oder vierstellige Summe, dürfte ein nicht vorbestrafter Steuersünder im Regelfall mit einer Geldstrafe davonkommen. Denn deutsche Gerichte sehen erst ab einem Steuerhinterziehungsbetrag von etwa einer Million Euro eine nicht bewährungsfähige Gefängnisstrafe als Regelfall vor (Bundesgerichtshofs, Az.: 1 StR 416/08). Allerdings gilt jeder als vorbestraft, der eine Geldstrafe in Höhe von mehr als 90 Tagessätzen kassiert.  Allerdings werden kleinere Steuerdelikte hierzulande oft gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt – verlassen sollte man sich aber nicht darauf.

Achtung

Beichten schützt vor Strafe
Wer bisher die Zweitwohnungssteuer hinterzogen hat, kann eine strafbefreiende Selbstanzeige erstatten, sofern die Tat noch nicht von den Behörden entdeckt wurde. Hierzu sollte die Hilfe eines Fachanwalts für Steuerstrafrecht in Anspruch genommen werden, da bei der Formulierung der Selbstanzeige Fallstricke lauern.

Verheiratete Berufspendler sind von der Steuer oft ausgenommen

Auf jeden Fall von der Steuer befreit sind Menschen, die ein Zimmer in einer Gemeinschaftsunterkunft, wie einem Altenheim, bewohnen. Auch Berufspendler, die am Arbeitsort eine Zweitwohnung haben, müssen oft nichts zahlen – sofern sie verheiratet sind. In Bayern entfällt die Steuer für Geringverdiener mit Jahreseinkünften bis zu 25.000 Euro. Studenten sind nicht automatisch von der Zweitwohnsitzsteuer ausgeschlossen.

Zweitwohnsitz anmelden

Zweitwohnungsssteuer, anmelden, Amt, Foto: Gina Sanders / fotolia.com
Bürger müssen auch Ihren Zweitwohnsitz zügig melden. Foto: Gina Sanders / fotolia.com

Den Zweitwohnsitz muss man beim zuständigen Einwohnermeldeamt der Gemeinde anmelden. Das sollte innerhalb von höchstens zwei Wochen nach dem Einzug geschehen sein. Manche Gemeinden bieten online das Meldeformular als Download an, so dass es schon zu Hause ausgefüllt werden kann. Oder es gibt sogar die Möglichkeit, den Zweitwohnsitz online anzumelden. Den Zweitwohnsitz anzumelden, ist also eigentlich ziemlich einfach – und auch empfehlenswert, um späteren Ärger zu vermeiden.

Link-Tipp

Wer umzieht, muss sich anmelden. Hier erfahren Sie mehr über die Regelungen des Bundesmeldegesetzes.


Ihre Meinung zählt

(19)
4 von 5 Sternen
5 Sterne
 
9
4 Sterne
 
3
3 Sterne
 
6
2 Sterne
 
0
1 Stern
 
1
Ihre Bewertung:

Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

Steuern sparenTipps für Mieter

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Neuen Kommentar schreiben

66 Kommentare

Ulli Schwabe am 17.01.2019 15:38

Hallo!

Die Gemeinde Marienheide erhebt eine Zweitwohnungssteuer von 11%.

Sie berechnet neben der Grundmiete = 1062,50

Versorgungspauschale = 240,00

an den Verpächter bereitz gezahlt

Müllgebühren = 200,00

Wasser und Abwasser = 459,13

Berechnung der Gemeinde = 215,78

Die Gemeinde veranschlagt einen Mietwert von 1961,63

auf Kommentar antworten

Windsurferin55 am 15.01.2019 09:23

Hallo!

Ich habe in Hamburg gearbeitet und zur Miete gewohnt. Das soll auch so bleiben, wenn ich in Pension gehe.

In Eckernförde habe ich eine Eigentumswohnung, die ich alle drei Wochen zur Erholung am Wochenende genutzt habe. Hier habe ich Zweitwohnungsteuer entrichtet.

Ab Eintritt in den Ruhestand möchte ich die Wohnung in der Hauptsaison (3 Monate pro Jahr) vermieten. Wenn ich sie selbst nur noch an den Wochenenden von den restlichen 9 Monaten nutze, ist das noch ein Zweitwohnsitz? Mit anderen Worten: Wo hört eine Geringnutzung auf und welches Ruhegehalt Brutto gilt als Einkommensgrenze in Eckernförde?

Freundliche Grüße!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.01.2019 11:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Geringnutzung, bei der eine Zweitwohnsitzsteuer nicht mehr fällig wird, hat Eckernförde nicht definiert, ebensowenig eine bestimmte Einkommensgrenze. Allerdings berechnet sich die Steuer in Eckernförde nach dem Mietwert der Wohnung, multipliziert mit dem Verfügbarkeitsgrad. In der Satzung über die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer ist definiert, dass bei bis zu 90 Verfügbarkeitstagen ein Verfügbarkeitsgrad von 30 Prozent vorliegt, bei bis zu 180 Verfügbarkeitstagen einer von 60 Prozent. Sie würden dementsprechend also nur diesen Anteil an der Zweitwohnsitzsteuer zahlen und nicht die vollen 100 Prozent. Diese wären bei einer Verfügbarkeit von 181 und mehr Verfügbarkeitstagen fällig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

WB am 11.01.2019 19:00

Hallo,

meine Frau und Ihrer Schwester sind gemeinsame gleichberechtigte Besitzer einer Ferienwohnung in einer Gemeinde wo Zweitwohnungssteuer erhoben wird.

Erst ab einer bestimmtem Einkommensgrenze ist Zweitwohnungssteuer fällig.

Frage; Welches Einkommen wird hierfür herangezogen? Nur das Einkommen der beiden Eigentümer und dann aufaddiert? Zählt das Einkommen des Ehepartners auch wenn dieser nicht Eigentümer ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.01.2019 12:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das zu definieren obliegt der Gemeinde selbst. Wir würden Ihnen daher raten, bei dieser direkt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gisb am 09.01.2019 19:46

Hallo! Meine Anfrage bezieht sich auf den Zeitraum ca. 2015-2017 (den genauen Zeitraum weiß ich nicht auswendig). In diesem Zeitraum habe ich Vollzeit studiert, mein Hauptsitz war in einer anderen Stadt in einer WG angemeldet (um genug Platz und Ruhe für mein Studium zu haben) und ich habe die Wohnung bei meinen Eltern als Zweitsitz (in Dietzenbach) gelassen. Ich bin davon ausgegangen, dass ich irgendwann wieder zurück ziehen werde und wollte mir daher den Aufwand ersparen mich abzumelden. Bis heute habe ich nicht gewusst, dass so etwas wie die Zweitsitzsteuer existiert. Heute habe ich ca. 2300 Euro von meinem Konto abgebucht bekommen mit dem Text "Separierung zur Pfändung; Kreis Offenbach". Natürlich habe ich gleich dort angerufen, um dann mitgeteilt zu bekommen, es handele sich um die Zweitsitzsteuer. Hätte ich gewusst, dass es so etwas gibt hätte ich zum damaligen Zeitpunkt natürlich meinen Wohnsitz in Dietzenbach abgemeldet. Dem war leider nicht so. Außerdem habe ich am Telefon gesagt bekommen, dass man mich postalisch benachrichtigt hätte, aber Briefe habe ich keine erhalten. Gibt es in meinem Fall irgendeine Möglichkeit dieses Geld zurück erstattet zu bekommen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.01.2019 10:05

Hallo Gisb und vielen Dank für Ihren Kommentar.

wir können den Sachverhalt aus der Ferne zwar nicht abschließend beurteilen, weisen aber darauf hin, dass Gemeinden eine Zweitwohnungssteuer grundsätzlich erhebenkönnen. In manchen Gemeinden gibt es allerdings Befreiungen, z.B. für Studenten. Sie sollten den Steuerbescheid deshalb von einem Rechtsanwalt bzw. Steuerberater prüfen lassen um zu prüfen, ob die Zweitwohnungssteuer fällig, bzw. richtig bemessen wurde.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

klemi am 04.01.2019 22:06

Hallo.Meine Anfrage betrifft nicht mich, sondern meine Mutter.Sie ist 86j.und wohnt in ihrem eigenen Haus in Hamburg - Bergedorf.Durch eine OP ist sie jetzt eingeschränkter und muss zu meiner Schwester nach Schleswig Holstein ziehen.Da es ein Erbpacht Grundstück ist und die Stadt sie noch quer stellt,kann sie es noch nicht verkaufen.Meine Frage,muss sie eine Steuer auf das Haus zahlen wenn sie ihren Hauptwohnsitz in Schleswig Holstein anmeldet und wenn ja,wie wird sie berechnet? Freue mich auf eine Antwort... Vielen Dank und lg.klemi

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.01.2019 11:12

Hallo klemi und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Wenn Ihre Mutter umzieht und das eigene Haus nicht mehr bewohnt - also leerstehen lässt - dann ist dies ja kein Wohnsitz mehr. In diesem Fall wäre die neue Bleibe der neue Hauptwohnsitz in SH. Anders sähe es aus, wenn sie beide Wohnsitze behalten würde. Dann wäre der Wohnsitz, der den Lebensmittelpunkt darstellt, der Hauptwohnsitz und der andere der Zweitwohnsitz mit der Folge, dass eine Zweitwohnungssteuer fällig würde. Allerdings kann, sofern bestimmte Voraussetzungen vorliegen, die Möglichkeit bestehen, sich von der Zweitwohnungssteuer befreien zu lassen - zum Beispiel wegen eines geringen Einkommens.

Mit den besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dufti am 19.12.2018 21:11

Hallo.

Ich wohne in Zingst an der Ostsee, da ist mein Wohnsitz und auch der Firmensitz.

Ich bin Handersverträter und in ganz Deutschland unterwegs.Ich bin geschieden.

Ich habe ein Zimmer in Dresden von 15qm und nutze das als Büro, hin und wieder übernachte ich auch da. Hauptmieter ist meine Bekannte.

Muss ich mich da melden und Zweitwohnugsteuer zahen ?

soll mich da melden und dazu äussern ?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 09:20

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sofern Sie in Ihrer Unterkunft über Anschlüsse für eine Küche oder Kochnische sowie Bad und Toilette verfügen, gilt diese als Wohnung im Sinne des Sächsischen Baurechts und damit auch als Zweitwohnung. Auch für Zweitwohnungen besteht gemäß Bundesmeldegesetz Meldepflicht. Demnach ist die Stadt Dresden in solchen Fällen auch berechtigt, eine Zweitwohnsitzsteuer zu erheben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Selly am 19.12.2018 19:11

Hallo, ich studiere momentan in Frankfurt a. M. und wohne in einer WG, welche als Zweitwohnsitz gemeldet ist. Da ab dem 1.1.19 eine Zweitwohnsitzsteuer erhoben wird habe ich folgende Fragen:

1) Wie und wann wird die Zweitwohnsitzsteuer gezahlt ?

2) Wie siehts aus, wenn ich mich 2019 ummelde zum Hauptwohnsitz ?

Danke für jede Antwort.

MfG, Selly

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 09:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wie und wann die Zweitwohnsitzsteuer fällig wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass alle, die einen Zweitwohnsitz in Frankfurt angemeldet haben, im Jahr 2019 von der Stadt postalisch zur Zahlung aufgefordert werden. Wenn Sie in Frankfurt am Main nur noch einen Hauptwohnsitz haben, wird dementsprechend keine Zweitwohnsitzsteuer mehr fällig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jogi am 12.12.2018 16:29

Hallo,

Meine Frau und ich leben getrennt.

Damit ich eine neue Wohnung bekommen konnte mußte meine Frau auch in den Mietvertrag.

Wenn ich jetzt die neue Wohnung als Hauptwohnsitz anmelde muß ich dann die bisherige Wohnung als Nebenwohnung anmelden ?

Und muß dann mein Frau die neue Wohnung als Nebenwohnung anmelden ?

MfG

Jogi

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.12.2018 08:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Wohnungen müssen in der Regel nur dann als Zweitwohnsitz angemeldet werden, wenn sie auch tatsächlich als solcher genutzt werden. Die Städte und Gemeinden haben in Ihren Zweitwohnsitzsteuersatzungen aber teils unterschiedliche Definitionen dessen, was eine Zweitwohnung ist und was nicht. Insofern würden wir Ihnen raten, bei der Gemeinde vor Ort direkt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cheese am 08.12.2018 11:20

Hallo,

Mein Mann ( wir sind verheiratet ) ist beruflich nach Bonn gezogen, ich habe eine Wohnung in der Nähe meiner Arbeit (kleiner Ort, keine Zweitwohnsitzsteuer)

Ich bin oft am Wochenende in Bonn, und frage mich bin ob ich dies als Zweitwohnsitz anmelden muss ? Oder ob sich das überhaupt lohnt oder ob ich nachher mehr zahle als jetzt. Wir haben beide Mietverträge in denen wir alleine stehen und nicht zu zweit. Oder würde es mehr Sinn machen wenn er bei mir den Zweitwohnsitz anmeldet ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 09:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

rein rechtlich betrachtet muss immer jener Ort als Erstwohnsitz gemeldet werden, bei dem sich tatsächlich auch der Lebensmittelpunkt befindet. Der andere Wohnsitz ist demzufolge der Nebenwohnsitz. Was genau als Haupt- und Nebenwohnsitz gilt, wird von den Behörden vor Ort teilweise unterschiedlich ausgelegt. Insofern wäre es am besten, Sie würden sich vor Ort noch einmal mit den zuständigen Meldebehörden auseinandersetzen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

LisaMarie am 04.12.2018 16:00

Hallo,

ich habe eine Wohnung in München gefunden, aber der Vermieter will, dass ein Elternteil mit in den Mietvertrag kommt, werden dann für meine Eltern Zweitwohnsitzsteuern fällig? Sie würden ja dort niemals wohnen.

MFG, Lisa

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2018 09:40

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Paragrafen 17 Bundesmeldegesetz ist geregelt, dass sich Personen dann beim Einwohnermeldeamt anmelden müssen, wenn sie eine Wohnung beziehen. Das ist in Ihrem Fall bei Ihren Eltern nicht gegeben. Dementsprechend müssen sie auch keine Zweitwohnsitzsteuer zahlen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder das zuständige Einwohnermeldeamt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gice am 27.11.2018 19:04

Hallo,

ich beginne ein Duales Studium also 3Monate arbeiten -3 Monate Schule in einer anderen Stadt die 70km weit weg von meinem 1.Wohnsitz ist.

Ich habe dort ein WG Zimmer in einem Wohnheim bekommen.

Nun meine Frage:

Muß ich die Unterkunft als 2.Wohnsitz anmelden und muß ich dafür Wohnsitzsteuer bezahlen?

MfG Gice

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.11.2018 11:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das hängt im Einzelfall von der Zweitwohnsitzsteuersatzung der jeweiligen Stadt ab und natürlich davon, ob die Stadt überhaupt eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt. In welcher Stadt befindet sich denn das Wohnheim?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stefan am 26.11.2018 17:51

Hallo,

ich bin in einem Konstruktionsbüro tätig was mich an andere Firma ausleiht.

Also Leiharbeit, Zeitarbeit oder wie man das immer betitelt will oder muss.

Bis vor kurzem konnte ich zu den Aufträgen pendeln da diese zu meinem 1. Wohnsitz in einem pendelbaren Bereich lagen (für meine Firma heißt das max. 60 min Fahrzeit für eine Strecke)

Nun habe Ich einen Auftrag der mich über 100km weit weg von meinen 1. Wohnsitz führt.

Zu Anfang war das Ausleihen auf 3 Monate über mein Konstruktionsbüro gebucht. Mittlerweile komme mich mit dem momentan geplanten Ende auf ca. 16 Monate und weitere Verlängerungen sind in Planung.

Mein Konstruktionsbüro hat mir nun eine Unterkunft besorgt um nicht täglich 200km (Hin- und Rückweg bei ca. 3,5 bis 4 Stunden gesamt Fahrzeit am Tag) bestreiten zu müssen.

Die Unterkunft habe ich als 2. Wohnsitz gemeldet.

Nun flatterte die 2. Wohnsitzsteuer rein.

Meine Frage lautet nun muss ich diese 2. Wohnsitzsteuer entrichten?

Ich bin nicht verheiratet und auch Single mein 1. Wohnsitz soll eigentlich da bleiben wo er ist.

Nach Ende des jetzt noch laufenden Auftrages kann es durchaus sein das ich weiterhin Überregional zum 1. Wohnsitz verliehen werde.

Gruss

Stefan

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2018 10:06

Hallo Stefan und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Gemeinden sind berechtigt, eine Zweitwohnsitzsteuer zu erheben.

Unter Umständen können Sie aber die Kosten, die Ihnen durch den Zweitwohnsitz entstehen, seteuerlich geltend machen. Zu diesen Kosten gehören z.B. auch Miete und Betriebskosten. Ob dies in Ihrem Falle möglich ist, sollten Sie mit einem Steuerberater besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Stefan am 27.11.2018 13:10

Gut dann muss ich es anders Formulieren.

Ich bin durch einen Arbeitsauftrag der ein geplnates Ende hat weit von zuhause weg und muss mich nun am 2. Wohnsitz melden.

ist es rechtens das ich dadurch 2. Wohnsistzsteuerpflichtig werde?

Ich suche mir ja nicht aus das ich weit weg von zu hause Arbeiten soll.

Die Aufträge die ich as Leiharbeiter erhalte können von ein paar wochen bis hin auf mehrere Jahre belaufen.

Ich würde es ja einsehen wenn ich selbst diese Arbeitsstelle ausgesucht hätte mit der Wohnsteuerpflicht aber nicht im ZUge eines Arbeitsauftrages meines Arbeitgebers


Immowelt-Redaktion am 28.11.2018 09:16

Ob es Ausnahmeregelungen gibt, kommt auf die Zweitwohnsitzsteuersatzung der jeweiligen Gemeinde an. Solche Ausnahmen gibt es beispielsweise in einigen Städten (etwa in Berlin) für verheiratete Paare, wenn der Hauptwohnsitz außerhalb der Stadt liegt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Franz am 25.11.2018 23:27

Tja, Zweitwohnungssteuer ist zwar nicht relevant wann man verheiratet ist und die Zweiwohnung aus beruflichen Gründen genutzt wird. Ist man jetzt nicht verehiratet aber wohnt zusammen gibt es keine anerkennung. Bei mir ist zwar letzteres der Fall aber zusätzlich habe ich ein leibliches Kind am Erstwohnsitz und trotzdem soll ich Zweitwohnungssteuer zahlen. Es kann doch nicht sein das ein leibliches Kind samt Mutter und Vater nicht diesen Familienstatus erhält wie Eheleute ohne Kind.

auf Kommentar antworten

Gerlinde Einsiedler am 22.11.2018 14:02

Muss ich für ein kleines Ferien Appartement, das kaum genutzt wird (höchstens 3 x im Jahr für 2 bis 3 Tage) auch Zweitwohnsitzsteuer zählen .?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2018 14:08

Sehr geehrte Frau Einsiedler,

bei einer sehr geringen Eigennutzung fällt in der Regel keine Zweitwohnsitzsteuer an. Dabei kommt es aber auch auf die kommunale Satzung zur Zweitwohnsitzsteuer an. Dort ist meist definiert, was als Zweitwohnung gilt und was nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ZweiteFFM am 19.11.2018 14:07

Hallo,

wie wohnen in Frankfurt und haben aus Platzgründen eine zweite Wohnung im gleichen Stadtteil angemietet. Muss dafür Zweitwohnsitzsteuer gezahlt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 14:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die genaue Ausgestaltung der Zweitwohnsitzsteuer in Frankfurt am Main steht noch nicht fest. In anderen Städten wird sie aber auch dann erhoben, wenn sich eine Zweitwohnung im gleichen Stadtteil befindet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tobeman am 15.11.2018 09:15

Hallo,

wir wohnen in Köln und haben aus Platzgründen im selben Mietshaus eine zweite Wohnung angemietet. Muss dafür eine Zweitwohnsitzsteuer bezahlt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.11.2018 11:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommetar,

nein. Die Stadt Köln hat im Dezember 2011 beschlossen, dass in Fällen, in denen sich Haupt- und Nebenwohnung im gleichen Gebäude befinden, auf eine Besteuerung verzichtet wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

pesto800 am 14.11.2018 15:33

Hallo, mein Mann ist Monteur und muss für vorraussichtlich einige Jahre nach Bremen. Muss auch hier eine Zweitwohnung angemeldet werden? Der Sitz des Arbeitgebers ist weiterhin in unserem 1. Wohnsitz und mein Mann fährt auch regelmäßig nach Hause.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.11.2018 08:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

angemeldet werden muss der Zweitwohnsitz auf jeden Fall. In der Stadt Bremen sind aber all jene von der Zweitwohnsitzsteuer befreit, die sich dort aus beruflichen Gründen aufhalten, verheiratet sind und deren gemeinsamer Hauptwohnsitz weiterhin außerhalb von Bremen liegt. Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, können Sie sich auch direkt an die Stadt Bremen wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Student123 am 08.11.2018 15:17

Wie verhält sich die Zweitwohnsitzregelung mit einer Wohnung, die zwar angemietet ist, in der man aber (über einen längeren Zeitraum) nicht wohnt? (Miete wird dennoch an den Vermieter bezahlt, natürlich).

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.11.2018 15:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das kommt auf die Zweitwohnungssatzung der jeweiligen Stadt oder Gemeinde an. In den meisten Gemeinden ist die Erhebung der Zweitwohnsitzsteuer an das reine Innehaben einer Wohnung geknüpft, in diesem Fall genügt es, wenn Sie die Wohnung angemietet haben und sie eigenen Wohnzwecken vorbehalten ist, unabhängig davon, ob Sie tatsächlich zu Wohnzwecken genutzt wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Judith am 17.10.2018 15:58

Guten Tag!

Ich habe meine Nebenwohnung für ein Jahr untervermietet. Muss ich dennoch Zweitwohnsitzsteuer zahlen? Meiner Kenntnis nach nicht. Aber im Formular zur Zweitwohnungssteuererklärung kann ich unter "Es besteht keine Steuerpflicht, weil..." keinen Punkt zur Untervermietung finden.

Ich würde mich über Ihre Hilfe sehr freuen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.10.2018 09:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wann Zweitwohnungssteuer erhoben wird und wann nicht, richtet sich nach dem Zweitwohnungssteuergesetz der jeweiligen Stadt. Am besten, Sie fragen dort nach, ob die Steuer auch bei einer Untervermietung noch fällig wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tobabias am 09.10.2018 21:48

Hallo immowelt,

ich habe eine Frage.

Ich bin Student und mein Mietvertrag läuft über meine Eltern, da ich ja selber über kein Vermögen besitze und dadurch, dass ich kein Duales Studium ausübe, sich daran auch so schnell nichts ändern wird.

Meine Frage: Werden beim Antrag auf die Zweitwohnsitzsteuer nur finanzielle Daten meiner Eltern eingefordert, oder muss ich selbst eine Steuererklärung bzw. Daten wie Kontoauszüge beisteuern.

Vielen Dank für eure Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Tobabias

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.10.2018 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

finanzielle Daten sind weder von Ihnen, noch von Ihren Eltern erforderlich. Die Zweitwohnsitzsteuer berechnet sich auf Basis der Jahresnettokaltmiete.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Franko am 07.10.2018 15:20

Hallo immowelt

Wie verhält es sich mit der Zweiwohnsteuer bei Auszubildenden? Unser Sohn (16) fängt nächstes Jahr eine Ausbildung in Rostock an und kann selbst ja noch keine Wohnung mieten . Das müssen demzufolge ja wir als Eltern machen. Da wir die Wohnung jedoch gar nicht selbst nutzen, würden wir uns auch nicht mit Nebenwohnsitz in Rostock anmelden. Sind wir dazu verpflichtet? Müssen wir in diesem Fall auch die Zweitwohnsteuer zahlen?

Mit freundlichen Grüßen

Franko

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 10:50

Hallo Franko und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Satzung über die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer in der Hansestadt Rostock gilt eine Zweitwohnung dann nicht als Zweitwohnung im Sinne der Satzung, wenn sie aus beruflichen Gründen von einer minderjährigen Person gehalten wird. Das dürfte in Ihrem Fall so sein. In diesem Fall wären Sie von der Zweitwohnsitzsteuer befreit. Wir würden Ihnen allerdings empfehlen, vorab noch einmal bei der Stadt unverbindlich nachzufragen. Entsprechende Kontaktdaten finden Sie online unter rathaus.rostock.de.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MCM87 am 04.10.2018 14:23

Hallo, ich hätte 2 Fragen... Ich habe seit Juli 18 mein zweitwohnsitz in München gemeldet.

Es heisst 9 Prozent der jährlichen Nettokaltmiete , werden jetzt 12 Montae gerechnet oder nur 6 Monate, da ich ja auch erst ab Juli mein 2. Wohnsitz in München habe?

Meine 2. Frage wäre im Bezug auf die Klausel mit den Verheirateten Berufspendler, wenn man Ende des jahres heiraten würde, ist dieses auch rückwirkend auf das Jahr zusehen und wie wird es dann berechnet?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.10.2018 15:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Entfällt oder entsteht die Steuerpflicht innerhalb des Jahres, wird die Zweitwohnungsteuer anteilig für das Jahr berechnet. Das gilt sowohl für die Anmietung der Wohnung im Juli als auch für eine etwaige Hochzeit später im Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SDS1985 am 30.09.2018 19:46

Ich wohne bereits in Hamburg und bezahle für mein teilmöbliertes Appartment eine fixe Miete von 550€/mtl. Wie errechne ich daraus die jährliche Kaltmiete?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.10.2018 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie selbst können das gar nicht berechnen, hierzu fehlen Ihnen entsprechende Unterlagen. Das kann allenfalls Ihr Vermieter. In der Regel haben die Städte und Gemeinden aber gesonderte Regelungen, wenn ein Mieter die Nettokaltmiete gar nicht angeben kann, weil sie ihm nicht bekannt ist. Wir würden Ihnen daher raten, die Pauschalmiete anzugeben, den Mietvertrag beizufügen und dem zuständigen Amt die Sache zu erklären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

abda1968 am 24.09.2018 17:59

Unsere Tochter fängt im Oktober an, in Chemnitz zu studieren. Wie ich herausgelesen habe, muss ihr Hauptwohnsitz dort gemeldet sein. Wie ist das dann mit der Haftpflichtversicherung oder Kindergeld? Läuft das weiter über uns Eltern, weil wir doch dann die Zweitwohnung sind oder?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.09.2018 08:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

am Kindergeldanspruch ändert der Auszug Ihrer Tochter grundsätzlich nichts. Bei der Haftpflichtversicherung können wir Ihnen leider nur raten, beim Versicherungsunternehmen selbst nachzufragen. Was in einem solchen Fall noch von der Versicherung gedeckt ist und was nicht, kann sich von Fall zu Fall unterscheiden.

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

4703783 am 16.09.2018 18:33

Ich brauche dringend einen Ratschlag.

Ich habe vom 1.1.2017- 31.8.2018 in einer wg in Leipzig gewohnt. Ich habe Damals beim Bürgerbüro angegeben, dass es mein Zweitwohnsitz ist. Jetzt habe ich eine zweitwohnsitzsteuernachzahmung von über 1000€ bekommen. Tatsächlich habe ich während der letzten zwei Jahre aber in Leipzig gewohnt gearbeitet und in Halle studiert. Es war also eher mein Hauptwohnsitz. Kann man da rückwirkend irgendetwas am wohnsitzstatus machen?? Oder muss ich alles bezahlen? Ich habe nun erstmal Widerspruch eingelegt und gesagt dass die Begründung noch folgt. Ich brauche dringend einen Tipp. Was soll ich tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.09.2018 08:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sie können natürlich versuchen, das dem Amt so zu erklären. Einen pauschalen Anspruch darauf, rückwirkend etwas an Ihrem Meldestatus zu ändern haben Sie aber nicht. Es gibt in einem solchen Fall auch kein Patentrezept. Wir würden Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Student am 14.09.2018 09:28

Hallo,

Ich habe 6 Jahre 2011-2017 an meinem Studienort in Dresden gelebt und wusste nicht, dass ich mich dort melden muss, weil ich meinen Erstwohnsitz bei meinen Eltern gern behalten wollte. Die behörden sind im Nachhinein darauf aufmerksam geworden und fordern jetzt Nachweise/Angaben zwecks Zweitwohnungssteuer. Ich weiß nicht so recht, was jetzt schlauer ist. Zweitwohnungssteuer nachzahlen, aber wird dann auch ein Verfahren wegen Steuerbetrug eröffnet? Oder sagen, dass man sich einfach nicht gemeldet hat und Hauptwohnsitz am Studienort war, was es ja tatsächlich auch war. Fällt da die Strafe geringer aus?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.09.2018 10:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das lässt sich leider nicht pauschal sagen. Die Bemessung der Strafe bei einem Verstoß gegen das Meldegesetz ist immer Ermessenssache und es ist auch fraglich, ob das zuständige Amt in Dresden Ihre Aussage, das sei ihr Erstwohnsitz gewesen, einfach so hinnimmt. Wir würden Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mai am 29.08.2018 09:39

Ab September beginne ich mein Studium in Frankfurt am Main, und hatte vor Frankfurt als Zweitwohnsitz anzugeben. Jedoch habe ich gelesen, dass ab dem 1.1.2019 eine Zweitwohnsitzsteuer eingeführt wird. Gilt diese dann auch für Studenten oder kann man sich von dieser befreien, da ich kein Einkommen haben werde? Oder lohnt es sich dann doch ihn als Hauptwohnsitz anzugeben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.08.2018 09:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die genaue Ausgestaltung der Zweitwohnsitzsteuer in Frankfurt am Main steht noch nicht fest. Ausgehend von der Annahme, dass sie dort nach dem Vorbild anderer hessischer Städte umgesetzt wird, wären Wohnungen, die Studierende bei den Eltern nutzen, soweit sich die Hauptwohnung am Studien- oder Ausbildungsort befindet, von der Zweitwohnungssteuer befreit. So ist das beispielsweise in Wiesbaden geregelt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dennis am 28.08.2018 22:35

Ab September beginne ich mein duales Studium in Schwerin (Arbeit) und in Berlin ist der schulische Bereich. Von Schwerin aus schlafe ich bei meinen Eltern in meinem Zimmer. Und in Berlin musste ich mir eine kleine Wohnung mieten. Ich bin aber nicht ständig in beiden Städten, sondern Blockweise. Also ca. 12.Wochen(Schule) und dann 12 Wochen bei der Arbeit. Muss ich dann trotzdem Zweitwohnsitzsteuer bezahlen oder gibt es da für Studenten Ausnahmen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.08.2018 08:36

Hallo Dennis und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in Berlin gibt es bei der Erhebung der Zweitwohnungssteuer derzeit keine Ausnahme für Studenten, diese müssen die Steuer in voller Höhe bezahlen. Die Stadt Schwerin erhebt die Steuer gar nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Junsa am 23.08.2018 15:16

Dass die Zweitwohnungssteuer bei Verheirateten entfällt, stimmt zumindest für Nürnberg in der Pauschalität nicht, denn dort müssen offenbar 4 Merkmale kumulativ vorliegen, damit es zu einer Befreiung kommt. Eines davon ist, dass der Arbeitende sich am Zweitwohnsitz "überwiegend" aufhalten muss. Wer also nur DiMiDo am Zweiwohnsitz ist und ansonsten Homeoffice macht, kann sich trotz Heirat offenbar nicht befreien lassen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.08.2018 09:51

Hallo Junsa,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir haben den letzten Absatz entsprechend abgeändert, dass es jetzt heißt, dass Verheiratete von der Steuer oft ausgenommen sind.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Humaxel am 01.08.2018 11:32

Ich möchte einen Zweitwohnsitz in Mönchengladbach anmelden. Hier wird eine ZWeitwohnsitzsteuer fällig. Diese Wohnung teile ich mir aber mit einer anderen Person, ich zahle also nur die halbe Miete. Wird dies bei der Berechnung berücksichtigt?

Viele Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.08.2018 12:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

inwiefern die Stadt Mönchengladbach das berücksichtigt, geht leider auch aus deren offizieller Webseite nicht hervor. Wir würden Ihnen empfehlen, direkt bei der zuständigen Stelle nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cirkin am 31.07.2018 09:47

Meine Tochter ist aus Gründen der Ausbildung nach Aachen gezogen. Aber aus versicherungstechnischen Gründen und dem Kindergeldanspruch bleibt ihr Hauptwohnsitz bis zur Beendigung ihrer Ausbildung bei uns im schaumburger Landkreis.

Sie verdient während ihrer Ausbildung deutlich unter 10.000€, fällt somit unter die Geringverdiener. Muss sie trotzdem die Zweitwohnungsteuer bezahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2018 09:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Serviceportal der Stadt Aachen gibt es zwar in einigen Fällen eine Befreiung von der Zweitwohnsitzsteuer, nicht jedoch für Geringverdiener.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mutter am 11.06.2018 14:05

Mein Sohn hat eine Mietwohnung in Hannover (Alleinmiete) und einen Job (Start-Up-Unternehmen) in Hamburg. Wenn er dort arbeitet wohnt er bei einer Freundin, an die er 300 Euro im Monat an Kostenbeteiligung zahlt (mündliche Vereinbarung, sie ist Alleinmieterin im Vertrag). Berufsbegleitend absolviert er ein Masterstudium in Salzgitter, weshalb er an den Studienwochenenden in Hannover ist. Die Masterarbeit wird auch mit einem hannoverschen Unternehmen erarbeitet. Wie verhält es sich hier mit der Zweitwohnsteuer, da er ja keine eigene Wohnung in HH hat und es eine Interimslösung ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.06.2018 09:16

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Frage, ob eine Zweitwohnungssteuer fällig wird, hängt davon ab, ob es sich nur um gelegentliche Besuche handelt oder ein regelmäßiges, längerfristig angelegtes Wohnen vorliegt. Wenn jemand über einen längeren Zeitraum regelmäßig mehrere Tage in der Woche in einer Wohnung wohnt, dürfte dert Fiskus wohl eher nicht von einem Besuch, sondern von einem Wohnsitz ausgehen. Dass kein schriftlicher Mietvertrag vorliegt, ist dabei unerheblich.

Unter Umständen kann für Studenten eine Befreiung von der Zweitwohnungssteuer möglich sein.

Welcher der beiden Wohnsitze der Erst- und welcher der Zweitwohnsitz ist, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Im Zweifel raten wir, einen Mieterverein oder Anwalt zu kontaktieren.

Mit freunldichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Johannes am 04.06.2018 15:12

Wenn ich meinen Zweitwohnsitz in einer Gemeinde anmelde die keine Steuer erhebt. Die Gemeinde am Hauptwohnsitz allerdings schon, muss ich dann Steuer zahlen oder nicht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.06.2018 08:26

Hallo Johannes,

nein, die Zweitwohnsitzsteuer wird am Ort des Zweitwohnsitzes erhoben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mogni am 02.06.2018 22:49

Ich habe mir eine 2te Wohnung (Bremen) gekauft die aber erstmal komplett grundsaniert werden muss, in diese möchte ich nach der Sanierung selbst einziehen, meine alte Wohnung (Niedersachsen/Diepholz) soll dann verkauft werden, wie muss ich mich da verhalten, gild die Umbauzeit/Baustelle (viel in Eigenarbeit) auch schon als Zweitwohnsitz? Ich vermute dass es wohl bis zum Umzug noch 1-2 Jahre dauern könnte.

Oder sollte ich mich jetzt schon ummelden? In Bremen gibt es diese 12% Zweitwohnsitzsteuer, ob es die in Diepholz/Syke auch gibt? Dazu kann ich nichts finden.

Wie sollte ich mich verhalten um diese Steuer nicht bezahlen zu müssen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.06.2018 10:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Meldepflicht ist im Bundesmeldegesetz geregelt. Sie ist dort nicht an den Kauf oder die Anmietung einer Wohnung geknüpft, sondern an den tatsächlichen Einzug. Insofern müssen Sie sich auch erst anmelden, wenn Sie in die Wohnung einziehen. Ob und auf welcher Grundlage die Stadt dann eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt, können wir Ihnen vorab aber leider nicht sagen, auch weil das von Ort zu Ort unterschiedlich gehandhabt wird. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Brigitte am 18.05.2018 16:39

ich lebe nicht ständig bei meinem Lebensgefährten. Habe aber heute eine Zweitwohnung bei der Gemeinde angemeldet. Kann ich diese wieder abmelden? Ich soll Zweitwohnungssteuer bezahlen obwohl ich mit ihm in einer Wohnung lebe. Bin garnicht beraten worden.

Muss ich auch zahlen wenn ich sie innerhalb einer Woche wieder abmelde?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2018 09:03

Hallo Brigitte,

die Frage, ob Sie einen Zweitwohnsitz bei Ihrem Freund haben oder lediglich (gelegentlicher) Besucher sind, hängt davon ab, wie häufig sie dort sind. Betrifft der Zeitraum der Nutzung der Wohnung nicht nur einen unerheblichen Zeitraum, liegt i.d.R. ein Zweitwohnsitz vor. Wie es sich konkret in Ihrem Fall verhält, können wir ohne Kenntnis der genauen Umstände nicht beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MariaA am 01.05.2018 12:49

Guten Tag,

wie wird die Steuer berechnet, wenn der Zweitwohnsitz Eigentum ist, also keine Miete gezahlt wird?

In meinem Haus variieren die Mieten für die gleichen m2 von 250,- bis 1000,-€, je nachdem wie alt die Mietverträge sind.

Danke.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.05.2018 08:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Berechnungsmethode kann von Stadt zu Stadt abweichen. In der Regel wird bei Eigentumswohungen aber die ortsübliche Vergleichsmiete als Grundlage herangezogen, die sich aus dem örtlichen Mietspiegel ergibt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JoachimG am 12.04.2018 11:14

Guten Tag,

wenn ich nun meinen Zweitwohnsitz (unentgeltlich) bei meinen Eltern anmelde, da mein Vater schwer erkrankt ist (da ich nun häufig vor Ort sein möchte / 150km von meinem Hauptwohnsitz & Arbeit entfernt), muss ich dann trotzdem Steuern bezahlen?

Besten Dank. Joachim

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.04.2018 09:17

Hallo JoachimG,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ob es sich in dem Fall überhaupt um einen Zweitwohnsitz handelt oder ob Sie vielmehr (nicht meldepflichtiger) Besucher sind, können wir aus der Ferne nicht beurteilen und dürfte auch von der Häufigkeit und der Dauer ihres Aufenthalts bei Ihrem Vater abhängen. Dies sollten Sie am besten mit der Gemeinde klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

alessiom am 05.04.2018 09:42

Guten Tag,ich habe eine frage wie ist das wenn Mann wegen Gesundheit Grund eine Zweitwohnungsitz benötigt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.04.2018 12:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hierfür gibt es keine gesonderten Regelungen. Sie könnten natürlich versuchen, bei der zuständigen Gemeinde eine Befreiung von einer etwaigen Zweitwohnsitzsteuer zu erwirken. Die Erfolgsaussichten sind dabei aber eher ungewiss.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

baerbel am 04.04.2018 11:40

Mir ist noch nicht klar, gilt nur die nettokaltmiete oder auch Nebenkosten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.04.2018 11:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für die Berechnung wird in aller Regel die Nettokaltmiete herangezogen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Norbert am 19.03.2018 07:46

Hallo unser Haus ist zu klein,

da meine neue Ehepartnerin zu meinen 2 Kindern auch ein Kind mit in die Ehe gebracht hat.

Um die Situation zu entspannen wohnt meine Frau mit Kind nun im Nachbarort in meinem Haus was ich vorher vermietet hatte.

Die Stadt verlangt nun Zweitwohnungssteuer.

Was kann ich tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 09:26

Hallo Norbert,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Sie der Auffassung sind, dass die Zweitwohnungssteuer in Ihrem Fall zu Unrecht erhoben wird, können Sie dem entsprechenden Bescheid widersprechen. Ob das jedoch Aussicht auf Erfolg hat, können wir aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dietmar am 18.03.2018 11:38

Wenn mehrere Personen in der selben Wohnung ihren Zweitwohnsitz angemeldet haben, wie wird das dann berechnet?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 09:08

Hallo Dietmar und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das wird von Stadt zu Stadt unterschiedlich gehandhabt. Denkbar sind beispielsweise die anteilige Belastung der WG-Bewohner nach Wohnfläche oder die pauschale Teilung der Steuer durch die Zahl der Bewohner. Am besten, Sie erkundigen sich vor Ort beim zuständigen Amt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dietmar am 17.03.2018 16:20

Die Stadt Kalkar erhebt ab 01.01.2018 eine Zweitwohnsitzsteuer. Wie wäre es, wenn ab sofort alle Betroffenen es vermeiden würden ihr Geld in Kalkar auszugeben? Kein Tanken,Essen gehen, Einkaufen u.s.w.!!!! Kann man auch auf dem Weg zum Zweitwohnsitz erledigen! Auf dann!!!!!

auf Kommentar antworten

Kerstin am 30.01.2018 14:44

Ich habe mich auf unseren " Zweitwohnsitz" als Hauptwohnsitz angemeldet, weil ich jetzt auch dort meinen Beruf ausübe. Nun wollte ich keine Zweitwohnsitzsteuer mehr bezahlen.Lt.Auskunft vom Amt, muss ich weiterhin Zweitwohnsitzsteuer bezahlen, solange wie mein Mann noch die andere Wohnung bewohnt, da wir ja verheiratet sind!!! Die Kilomenteranzahl zwischen beiden Orten beträgt über 500 km. Man kann doch nicht verlangen, dass einer von Beiden pendelt tgl. ?! Wie sieht dies die Rechtslage? Muss ich nun evt. auch noch Zweitwohnsitzsteuer für meinen ehemaligen Wohnsitz zahlen, nur weil mein Mann dort noch bis Mai wohnt u.wir verheiratet sind?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2018 08:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hierzu gibt es reichtlich keine eindeutige Definition. Jede Stadt oder Kommune entscheidet selbst, was sie unter welchen Umständen als Zweitwohnung ansieht. Das ist letztlich auch der Grund, warum es vor Gerichten immer wieder zu Streitigkeiten zu diesem Thema kommt. Insofern können wir Ihnen leider nur raten, sich von einem Fachanwalt beraten zu lassen, sollten Sie die Zahlung der Zweitwohnsitzsteuer nicht akzeptieren wollen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Barbara am 20.01.2018 17:01

Guten Abend,

mein Sohn wird die nächsten 6 Monate in der Schweiz eine Teilzeitstelle an der Uni haben und auch dann dort wohnen und -ich vermute- seinen Hauptwohnsitz haben müssen.

Er will aber daneben hier sein Studium weiterführen und dann in der elterlichen Mietwohnung seinen Nebenwohnsitz ( Köln) anmelden.

Wie berechnet sich dann die Zweitwohnsitzsteuer? Die Kaltmiete der ganzen Wohnung beträgt 950 Euro kalt im Monat. Die Wohnung wird ja auch weiter von mir (Mutter) genutzt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.01.2018 10:59

Hallo Barbara und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell berechnet sich die Zweitwohnsitzsteuer je nach Stadt oder Gemeinde unterschiedlich. Einige Städte und Gemeinden erheben auch gar keine Zweitwohnsitzsteuer. Allerdings dürfte in Ihrem Fall gar keine anfallen. Denn wenn Ihr Sohn im Inland nur einen Wohnsitz hat, gilt dieser in aller Regel als Erstwohnsitz. Davon unbenommen bleibt, ob er auch in der Schweiz angemeldet ist oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marcel am 11.01.2018 22:45

Hallo,

ich bin aufgrund eines Studiums nach Berlin gegangen. Mit meiner Freundin (gemeldet in Berlin) haben wir uns eine gemeinsame Wohnung genommen. Trotz der Tatsache, dass Sie die Wohnung als Hauptwohnsitz hat und ich weiterhin im Brandenburger Umland gemeldet bin, erhebt die Stadt Berlin eine Zweitwohnungssteuer. Ist das im Sinne des BlnZwStG?

Gruß Marcel

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.01.2018 09:24

Hallo Marcel und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall handelt es sich zwar nicht um die Zweitwohnung Ihrer Freundin, wohl aber um Ihre. Insofern scheint uns die Entscheidung der Stadt Berlin korrekt. Abschließend beurteilen können wir das allerdings aus der Ferne nicht. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen daher die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angelina am 22.12.2017 10:40

Hallo, ich bin auch etwas Ratlos bei der Sache

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.12.2017 14:40

Hallo Angelina,

bei welcher Sache bist du ratlos?

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion


Angelina am 23.12.2017 20:27

Da wurde mein Kommentar wohl verschluckt... also ich habe meinen erst Wohnsitz im Landkreis Cuxhaven bei meinen Eltern zahle dort auch keine Miete. Job bedingt habe ich mir ein WGzimmer in Hamburg genommen nun die Frage was macht mehr Sinn wo welchen Wohnsitz ich pendle noch recht oft hin & her.. liebe Grüße


Immowelt-Redaktion am 27.12.2017 09:45

Hallo Angelina,

in der Regel gilt jener Ort als Hauptwohnsitz, an dem sich eine Person überwiegend aufhält. Ist ein Zweitwohnsitz aus beruflichen Gründen nötig, so kann je nach Einzelfall auch der erste Wohnort der Hauptwohnsitz bleiben, wenn dort der eigene Lebensmittelpunkt ist. Das kann zum Beispiel sein, weil dort Familie, Partner und Freunde leben. Um diese Frage zu klären, empfehlen wir Ihnen, sich an das jeweilige Einwohnermeldeamt zu wenden.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

Die Immowelt-Redaktion

Angelina am 22.12.2017 10:36

Hallo

auf Kommentar antworten

pito am 10.12.2017 12:51

Hallo, ich habe auch Post bekommen , und soll Nebenwohnsitz Steuer bezahlen.

Allerdings habe ich meiner Stadt noch nie einen Nebenwohnsitz gehabt , sonder immer (nur) einen Wohnsitz bei dem ich ganz normal gemeldet bin

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.12.2017 14:34

Hallo pito,

bei Unklarheiten, warum ein Nebenwohnsitz besteht oder nicht, hilft es oft, noch einmal bei dem jeweiligen Einwohnermeldeamt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Astra am 09.11.2017 22:18

Hallo!

Ich komme aus Südtirol, habe dort eine Eigentumswohnung, die in meinem alleinigen Besitz ist und auf die mein Erstwohnsitz läuft. Bis Juni 2017 bin ich dort einer Vollzeitbeschäftigung nachgegangen. Da ich seit 6 Jahren eine Fernbeziehung mit einem Münchner habe, habe ich heuer beschlossen, diesen Status zu ändern. Ich wohne nun seit Kurzem unter der Woche bei ihm und arbeite in München. Am WE fahre ich nach Hause. Wie muss / soll / kann ich mich nun in München melden?

Wäre super, wenn ich diesbezüglich Antwort bekommen könnte!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.11.2017 09:28

Hallo Astra und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Wohnsitz innerhalb Deutschlands gilt in der Regel dann nicht als Zweitwohnsitz, wenn sich die andere Wohnung im Ausland befindet. Insofern können Sie beim zuständigen Amt in München einen ganz normalen Erstwohnsitz anmelden. Hierfür benötigen Sie zusätzlich eine Wohnungsgeberbescheinigung. Wenn Sie gleichberechtigte Mieterin sind, erhalten Sie diese von Ihrem Vermieter, lässt ihr Freund Sie dagegen zur Untermiete oder unentgeltlich bei sich wohnen, ist er der Wohnungsgeber.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in diesem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/richtig-um-und-anmelden-die-wichtigsten-fragen-zum-bundesmeldegesetz.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jmuc am 29.10.2017 17:12

Hallo.

Würde mich freuen von Euch einen Rat zu bekommen.

Meine Freundin kommt aus Rheinland Pfalz nach München zum arbeiten.

Sie wohnt bei mir kostenlos und fährt jedes zweite WE an ihren Hauptwohnsitz in der Pfalz.

Muss sie München als Zweitwohnsitz melden? Und eine Zweitwohnsitzsteuer bezahlen?

Sollte man sonst noch etwas beachten?

Vielen Dank für Eure Info.

Gruß

J.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2017 11:59

Hallo jmuc,

falls Sie in einer Mietwohnung wohnen, sollten Sie erst Ihren Vermieter fragen, ob Ihre Freundin mit einziehen darf.

Für die Anmeldung des Wohnsitzes benötigt Ihre Freundin zudem eine Wohnungsgeberbestätigung von Ihrem Vermieter.

Die Frage, welcher der beiden Wohnsitze nun ihr Erst- oder Zweitwohnsitz ist, sollte Ihre Freundin mit dem jeweiligen Einwohnermeldeamt klären. In der Regel gilt jener Ort als Hauptwohnsitz, an dem sich eine Person überwiegend aufhält.

Einen ausführlichen Ratgeber zum An- und Ummelden sowie der Wohnungsgeberbestätigung finden Sie hier: ratgeber.immowelt.de/a/richtig-um-und-anmelden-die-wichtigsten-fragen-zum-bundesmeldegesetz.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

Die Immowelt-Redaktion

Quengelgoere am 12.07.2017 03:41

Hallo,

ich wohne seit 17 Jahren in NRW, habe seit 15 Jahren einen Zweitwohnsitz angemeldet bei meiner Mutter (studiere nicht, bin auch über 40 J.!) im Land Bremen NUR zu postalischen Zwecken, habe NIE dort gewohnt! Nun habe ich einen Brief bekommen, daß ich für das Jahr 2017 dafür Steuern zahlen soll.

Meine Mutter ist vor 1 Jahr umgezogen (gleiche Stadt). Ich habe als Zweitwohnung immer noch ihre alte Adresse angegeben (habe das auch total vergessen).

WIE kann ich das umgehen, auch rückwirkend für das bereits laufende Jahr, also die vergangenen Monate?? Wer soll mir das bestätigen, daß ich die Wohnung tatsächlich nie genutzt habe, sondern nur meine Mutter???

Ich finde das unverschämt, daß man auf so eine hohe Forderung (welche dabei dann ja herauskommen würde) noch nicht einmal VORHER darauf hingewiesen wird!

Wie kann ich das umgehen? Ich werde noch diese Woche beim Einwohnermeldeamt in NRW die Zweitwohnung kündigen.

Danke im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.07.2017 09:36

Hallo Quengelgoere,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Aus der Ferne lässt sich leider nur schwer abschätzen, wie Sie die Zahlung einer Zweitwohnungssteuer vermeiden können, zumal die Gemeinden hier in der Praxis sehr unterschiedlich handeln. In einem ersten Schritt wäre es ratsam, dem zuständigen Amt die Sachlage zu erklären. Vielleicht lässt sich auf diese Weise schon viel erreichen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

annekatrin am 17.05.2017 06:47

Hallo, mein Sohn (27) macht das 2. Abijahr und wohnt in seiner eigenen Wohnung seit ca. 4 Jahren. Er bezieht elternfreies Bafög. Er möchte unbedingt aus seiner 2-R-Wohnung ziehen, dort ist es zu laut usw. Er sucht nach einer 1-Z-Wg. Der momentane Zustand ist folgender: zu meinem Sohn habe nur ich Kontakt, er möchte zu seinem Vater derzeit keinen Kontakt. Ich lebe aber mit seinem Vater in einer Wohnung zusammen, normal als Ehepaar (Privateigentümer ist unser Vermieter). Wir sind auch verheiratet. Mein Sohn möchte sich jetzt umgucken und eine kleine Wohng finden, max 500 Eus Miete. Er möchte, dass ich mit ihm dann zusammen als Hauptmieter mich eintragen lasse. Obwohl ich tatsächlich aber nicht dort einziehen werde. Er meint, damit umgehen wir die Bürgschaft. Ich könne mich einfach so gleichwertig mit anmelden und trotzdem in meiner jetzigen Wohg bleiben. Ich habe keine Ahnung, auf was ich mich da einlasse. Er meint, ich brauche nur Schufaauskunft, 3 Gehaltszettel, meinen PA und eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vom jetzigen Vermieter. Ich weiß nicht, was ich dann richtig machen sollte. Auch in Bezug auf Ummeldung, ohne meine Adresse im PA tatsächlich ändern lassen zu müssen, welche Sanktionen können auf mich zukommen, wg Zweitwohnung, Unterlassener Ummeldung in 14 Tagen und darf ich überhaupt einfach so Hauptmieter einer zweiten Wohnung werden? Wie erkläre ich das meinem jetzigen Vermieter? Muss ich da Sorgen haben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.05.2017 08:52

Hallo Annekatrin,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell dürfen Sie so viele Wohnungen anmieten, wie sie möchten, Ihr Vermieter kann dagegen nichts einzuwenden haben und Sie müssen sich ihm gegenüber auch nicht erklären. Es könnte allerdings tatsächlich sein, dass Ihre Stadt oder Gemeinde Zweitwohnsitzsteuer von Ihnen verlangt. Sie müssten dann darlegen, dass Sie nicht tatsächlich in der Wohnung leben. Ähnlich verhält es sich mit der Meldepflicht nach dem Bundesmeldegesetz. Laut Gesetzestext sind Sie nur dann verpflichtet, sich anzumelden, wenn Sie tatsächlich eine neue Wohnung beziehen, was in der von Ihnen geschilderten Situation ja nicht der Fall ist. Aus diesem Grund müssen Sie auch Ihre Adresse im Personalausweis nicht ändern lassen. Der Hauptwohnsitz bleibt ja der selbe.

Wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Sohn einen Mietvertrag unterzeichnen, sollten Sie jedoch bedenken, dass der Vermieter Sie für etwaige Mietrückstände genauso in die Pflicht nehmen kann wie Ihren Sohn. Zahlt dieser also beispielsweise eine Monatsmiete nicht, hat der Vermieter das Recht, den vollen Betrag von Ihnen einzufordern.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Mietvertrags haben, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JP am 05.05.2017 12:09

Ich habe eine Datsche in Brandenburg für die ich dieser Tage eine Aufforderung zur Zahlung der Zweitwohnungssteuer von der Gemeinde bekommen habe. Meine Frage: Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, dass dies rechtens ist.

Hintergrund: Die Datsche ist nicht ganzjahres nutzbar, da im Winter / in der Frostperiode das Wasser abgestellt werden muss. Die Wasserversorgung erfolgt sowieso in Eigenverantwortung einer kleinen Siedlergemeinschaft (eigene Pumpenanlage). Ferner ist das Hüttchen nicht über ein Straßennetz erreichbar, die Zuwegung gehört der Siedlergemeinschaft und ist ein maroder Waldweg.

Ich wäre über eine Rückmeldung sehr dankbar.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.05.2017 14:27

Hallo JP und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ihre Frage lässt sich allerdings nicht ganz allgemeingültig beantworten, weil der Begriff der Wohnung im Hinblick auf die Zweitwohnsitzsteuer von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich definiert ist. Während einige Gemeinden davon ausgehen, dass zumindest ein Wohnraum, Küche und WC vorhanden sein müssen, definieren andere Gemeinden jeglichen Wohnraum als Wohnung. Am besten, Sie erkundigen sich bei ihrer zuständigen Gemeinde, wie der Begriff der Wohnung bei Ihnen vor Ort definiert ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Burkhard am 29.04.2017 11:32

Ich finde es einfach verwerflich für eine angemietete Wohnung auch noch Steuern bezahlen zu müssen.

Um mich nicht arbeitslos zu melden und nicht auf den Ämtern um Geld zu betteln bin ich mit 46 Jahren der Arbeit hinterher gelaufen und bin in Duisburg gelandet.Das sind 740 Kilometer von meinem Heimatort.

auf Kommentar antworten

Gerhard Robst am 21.07.2017 07:15

Es ist eine Schweinerrei was der deutsche Staat mit seinen Bürgern treibt.

Man wird in Deutschland vom Staat ausgenommen wie eine Weihnachts- gans.Am besten man besorgt sich einen ausländischen Pass, dann bekommt man alles geschenkt. Das hat aber mit Fremdenhass nichts zu tun. Ich habe selbst habe 17 Jahre im Ausland gewohnt und zwar ohne dort ausgenommen zu werden, im Gegeteil mir wurde immer geholfen. Wenn ich nicht schon fast

80 Jahre wäre, würde ich sofort Deutschland wieder verlassen. Meine Frau ist

ist gestorben und schon begann der Ärger in Deutschland. Ich bekam keine

Sterbeurkunde, da wir im Ausland geheiratet haben. Von Februar bis Junli

muste ich gegen die deutschen Vorschriften kämpfen. Und es ist noch nicht

vorbei. Jetzt will man an mein mühsam erspartes Geld. Um aber alles genau

zu erklären, bedarf es zei Din A 4 Seiten.

Tregoze am 17.04.2017 17:14

Ich habe eine seit 2000 vermietete Eigentumswohnung i Wiesbaden. Habe selbst nie dort gewohnt. Seit 2001 lebe ich England und bin nicht mehr in Deutschland gemeldet und besitze die deutsch/britische Staatsangehoerigkeit. Muss ich eine Zweitwohnungssteuer bezahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.04.2017 10:55

Hallo Tregoze,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn jemand in einer Wohnung nie lebt, wird für diese auch keine Zweitwohnungssteuer fällig, unabhängig davon, wo sich der Hauptwohnsitz befindet. Generell wäre eine auch nur gelegentlich bewohnte Wohnung in Deutschland aber automatisch eine Erstwohnung. Auch dann wäre also keine Zweitwohnungssteuer zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

secundani am 05.04.2017 13:47

Hallo,

ich lasse mir in Bayern einen Bungalow bauen, den ich aber erst in 5 Jahren zu meinem Ruhestand beziehen werde. Wie verhält sich das in diesem Fall mit der Zweitwohnsitz Steuer?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.04.2017 14:38

Hallo secundani,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Zunächst stellt sich die Frage, ob die Gemeinde, in der der Bungalow liegt, überhaupt die Zweitwohnsitzsteuer erhebt. Ist das der Fall, ist sie an das "Innehaben" der Wohnung gekoppelt. Das heißt: Wer sich auch nur ein paar Tage im Jahr in einer Wohnung aufhält, hat diese inne und muss Zweitwohnsitzsteuer zahlen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hans am 12.03.2017 09:35

Habe meinen Wohnsitz in der Schweiz und arbeite dort auch, möchte mir jetzt ein Haus in Deutschland kaufen und später in ca.10 Jahren meinen Altersruhesitz dort haben, müsste ich jetzt auch eine Zweitwohnsitzsteuer zahlen obwohl ich im Ausland lebe?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.03.2017 08:57

Hallo Hans,

wenn jemand nur einen Wohnsitz in Deutschland hat, zählt dieser in der Regel als Erstwohnsitz, unabhängig davon, ob es noch einen anderen im Ausland gibt. Eine Zweitwohnsitzsteuer wird dabei nicht fällig. Im Zweifel hilft Ihnen bei dieser Frage sicher aber auch die zuständige Meldebehörde in Deutschland weiter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jörg am 27.02.2017 08:00

Wir leben in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft in Berlin und arbeiten hier auch. In Thüringen haben wir uns jetzt eine Immobilie als Altersvorsorge gekauft und wollen Berlin als Zweitwohnsitz angeben. Zählt unser Zusammenleben als "verheiratet", so dass die Zweitwohnsitzsteuer entfällt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2017 09:43

Hallo Jörg,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Dies kann prinzipiell von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein. Im Regelfall sind eingetragene Lebenspartnerschaften Ehen im Hinblick auf die Befreiung von der Zweitwohnungssteuer gleichgestellt. Wir empfehlen Ihnen, sich bei der zuständigen Gemeinde in Thüringen zu erkundigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Irina am 23.01.2017 19:17

Hallo!

Ein Dortmunder möchte ein Ferienhaus in Neuhaus (Oste), Landkreis Cuxhaven kaufen. Er hat mich gefragt, ob er als Dortmunder für das Ferienhaus im Landkreis Cuxhaven eine Zweitwohnsitzsteuer zahlen müsste.

Weiß jemand vielleicht was Näheres?

Vielen Dank schon mal!

Beste Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.01.2017 09:01

Hallo Irina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ob jemand ein Ferienhaus als Zweitwohnung anmelden muss, hängt davon ab, wie er es nutzt. Wird es ausschließlich zur Vermietung an Dritte genutzt, ist es auch kein Zweitwohnsitz. Nutzt jemand das Haus jedoch beispielsweise als Wochenendhaus privat, wird die Immobilie zum Zweitwohnsitz. In diesem Fall wird je nach Gemeinde auch eine Zweitwohnsitzsteuer fällig.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

the01012017 am 17.01.2017 17:42

Wenn die Zweitwohnungssteuer eine Jahressteuer ist und übers Jahr bezahlt wird, kann dann bei Heirat am Jahresende die Zweitwohnungssteuer fürs zurückliegende Jahr zurückgefordert werden ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2017 08:47

Hallo the01012017,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine solche Regelung wäre uns bislang aus keiner Stadt oder Gemeinde bekannt. Am besten, Sie fragen direkt vor Ort bei Ihren Kommunen nach, denn prinzipiell kann es dort auch unterschiedliche Regelungen geben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

addy1611 am 13.12.2016 18:15

Wenn ich keinen Mietvertrag habe, da mein zweitwohnsitz bei meinem freund ist, wie wird das berechnet? Wenn er keine Mietwohnung sondern Eigentum hat????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.12.2016 10:21

Hallo addy1611,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Inwieweit Mieter eine Zweitwohnsitzsteuer zahlen müssen, hängt mitunter auch davon ab, ob sie beispielsweise regelmäßig am Wochenende bei ihrem Partner wohnen. Das Einwohnermeldeamt kann hier weiterhelfen und abklären, ob Mieter bezüglich eines Zweitwohnsitztes steuerpflichtig sind. Bitte wenden Sie sich daher an Ihr zuständiges Amt.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

sternchen2016 am 09.12.2016 09:20

Ich soll als gesetzlicher Vertreter für meinen 5-jährigen Sohn diese Zweitwohnungssteuer bezahlen. Ich bin schockiert und kann es nicht glauben, dass das Rechtens ist. Kann mir da jemand weiterhelfen? Ich selbst bin Mieter der Wohnung und auch dort gemeldet, mein Sohn konnte ich, aufgrund der Treneung, nur mit Zweitwohnung bei mir anmelden.

auf Kommentar antworten

studgord21 am 25.02.2017 18:14

[Kommentar gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. Anm. d. Red.]


Immowelt-Redaktion am 09.12.2016 09:28

Hallo sternchen2016,

grundsätzlich ist es Sache der Gemeinden, ob Sie eine Zweitwohnsitzsteuer erheben und in welchem Umfang. Daher und weil es sich hier um einen speziellen Fall handelt, können wir leider aus der Ferne nur schlecht beurteilen, ob die Steuer in diesem Fall gerechtfertigt ist oder nicht. Unter Umständen hilft es schon, bei der Gemeinde einen Termin zu vereinbaren und sich die Gründe für die Erhebung der Steuer genau darlegen zu lassen. Im Zweifel raten wir zu einer Beratung durch einen Steuerberater oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

grossini am 07.12.2016 17:12

Guten Abend,

herzlichen Dank für die Rückantwort. Die Wohnung wird mir ja, wie bereits erwähnt, kostenlos zur Verfügung gestellt, insofern gibt es ja dann auch keine Kosten, die ich steuerlich geltend machen kann, richtig? Mir geht es eigentlich auch mehr darum, ob ich verpflichtet bin, diese Wohnung beim Einwohnermeldeamt als Zweitwohnsitz anzumelden. Ich habe schon mal gelesen, dass eine Unterlassung sogar zu einer Strafe führen kann. Das wäre für mich interessant zu wissen. Danke daher schon einmal vorab, für eine evtl. weitere Rückantwort.

Gruß Grossini

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.12.2016 17:16

Hallo grossini,

tatsächlich muss laut Bundesmeldegesetz beim zuständigen Amt gemeldet werden und zwar innerhalb von zwei Wochen nach Einzug. Dies schreibt das Bundesmeldegesetz vor.

Weitere Informationen zum Gesetz finden Sie in diesem Artikel:
ratgeber.immowelt.de/a/richtig-um-und-anmelden-die-wichtigsten-fragen-zum-bundesmeldegesetz.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

grossini am 06.12.2016 19:56

Guten Abend,

ich hätte da auch mal eine Frage, die m.E. zu dem Thema passt. Ich bin Berufspendler und mein Arbeitgeber hat mir in der Firma eine kostenlose Dienstwohnung zur Verfügung gestellt. Muß ich diese als Zweitwohnung anmelden? Würde mich sehr über eine Antwort dazu freuen. Vielen Dank vorab.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.12.2016 08:31

Hallo Grossini,

auch eine Dienstwohnung gilt als Zweitwohnung. Allerdings kann die Zweitwohnsitzsteuer in diesem Fall unter Umständen von der Steuer abgesetzt werden und zwar immer dann, wenn der Zweitwohnsitz nur halb so weit von der Arbeit entfernt liegt wie der Erstwohnsitz.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Besorgtes Uhu am 29.11.2016 12:59

Wie hoch ist die Hauptwohnsitzsteuer?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.11.2016 13:49

Hallo Besorgtes Uhu,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine Hauptwohnsitzsteuer wird aktuell nicht erhoben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fadir am 11.03.2016 17:19

Die Erhebung einer Nebenwohnsitzsteuer ist nicht erlaubt

auf Kommentar antworten

bock am 22.06.2016 12:44

...und doch ist sie erlaubt ! sie ist nur noch nicht hoch genug - 150 bis 200 Euro wäre mein vorschlag !