Zweitwohnsitzsteuer: Wer sie zahlen muss und wann sie fällig wird

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Wer mehr als einen Wohnsitz in Deutschland nutzt, ist in der Regel mit der Zweitwohnsitzsteuer konfrontiert. Wer wie viel zahlen muss, variiert jedoch von Kommune zu Kommune. Ein Überblick.

Zweitwohnsitzsteuer, sanierter Altbau vor dem Berliner Fernsehturm, Foto: Friedberg/stock.adobe.com
Berlin ist auch als Zweitwohnsitzstätte attraktiv. Die Zweitwohnsitzsteuer beträgt dort seit 2019 fünfzehn Prozent. Foto: Friedberg/stock.adobe.com

Zweitwohnsitzsteuer – das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland verlangen einige Städte eine Zweitwohnsitzsteuer – wie hoch diese ausfällt, ist von Stadt zu Stadt verschieden und hängt von verschiedenen Faktoren ab.
  • Die Zweitwohnsitzsteuer wird von Menschen verlangt, die neben ihrem Hauptwohnsitz in einer anderen Stadt einen Zweitwohnsitz angemeldet haben. Die Kommunen möchten so den Steuerausgleich, den sie für jeden Bewohner mit Erstwohnsitz erhalten, wieder hereinholen.
  • Die Steuer nicht zahlen müssen Menschen, die ein Zimmer in einer Gemeinschaftsunterkunft oder einem Altenheim haben. Auch verheiratete Berufspendler sind von der Steuer befreit.
     

Eine Nebenwohnung ist manchmal unumgänglich, sei es aus beruflichen Gründen oder weil der Studienort weit weg vom elterlichen Heim ist. Der Hauptgrund für den Zweitwohnsitz ist oft die Verkürzung täglicher Wege. Doch auch wenn es Zeit spart, so geht die zweite Wohnung ganz schön ins Geld. Denn neben den laufenden Kosten schlägt in mancher Kommune auch noch die Zweitwohnsitzsteuer zu Buche.

Was ist die Zweitwohnsitzsteuer?

Die Zweitwohnsitzsteuer ist eine örtliche Aufwandsteuer, die von Gemeinden nach Grundgesetz Artikel 105 Absatz 2a für die Anmeldung einer Zweitwohnung – auch Nebenwohnung genannt – erhoben werden darf. Bemessungsgrundlage für den Steuersatz ist die Jahresnettokaltmiete. Bezüglich der Höhe des Satzes oder beispielweise der Definition von Wohnraum gibt es von Gemeinde zu Gemeinde Unterschiede.

Warum wird die Zweitwohnsitzsteuer verlangt?

Zweitwohnsitzsteuer, Baumwurzel hebt Pflastersteine und zerstört den Gehweg, Foto: tramp51/stock.adobe.com
Schäden an Gehwegen, beispielweise durch Baumwurzeln, werden über die Zweitwohnsitzsteuer mitfinanziert. Foto: tramp51/stock.adobe.com

Für jeden Einwohner, der mit seinem Erstwohnsitz in einer Gemeinde gemeldet ist, erhält die Kommune einen Steuerausgleich vom Bund, nimmt also Geld ein. Diesen Finanzausgleich gibt es aber nur für all jene Personen, die mit Hauptwohnsitz in der jeweiligen Stadt gemeldet sind.
Für Einwohner mit einem Zweitwohnsitz gehen die Städte also leer aus, obwohl auch jene die öffentlichen Einrichtungen – wie Schwimmbäder, Bibliotheken oder auch Gehwege – nutzen und diese instandgehalten werden müssen. Daher haben sich einige größere Städte dazu entschlossen, das Geld über die Zweitwohnungsteuer einzutreiben.
Aufgrund dessen kam es schon zu einigen Rechtsstreitigkeiten, doch in mehreren Gerichtsurteilen wurde entschieden, dass die Steuer auf Grundlage der Verfassung gerechtfertigt ist und erhoben werden darf.

Was gilt als Zweitwohnsitz?

Zweitwohnsitzsteuer, Klingelschild vor Ferienhaus, Foto: mitifoto/stock.adobe.com
Auch ein Gartenhaus oder ein Dauer-Campingplatz kann zum Zweitwohnsitz werden. Foto: mitifoto/stock.adobe.com

Wer neben seinem Hauptwohnsitz eine Nebenwohnung hat, muss diese, sobald der Aufenthalt länger als sechs Monate beträgt, als Zweitwohnsitz anmelden.

Für die Definition einer Zweitwohnung ist meist auch die Definition von Wohnraum relevant. Diese Definition ist nicht einheitlich geregelt. Manche Kommunen verstehen unter Wohnraum jeden umschlossenen Raum, der zum Schlafen genutzt werden kann. Sogar für Garten- und Blockhütten oder Dauer-Campingplätze zahlen Bürger in manchen Gemeinden Steuern. In anderen Städten gilt die Nebenwohnung erst als solche, wenn sie über eine Kochnische und Bad verfügt. Was in der jeweiligen Stadt der Fall ist, steht in den entsprechenden Satzungen und kann im Zweifel bei der jeweiligen Behörde erfragt werden.

Info

Wegweisend ist entweder die im Bundesland gültige Bauordnung, wonach eine Wohnung in der Regel eine Küche oder Kochnische sowie ein Bad und ein WC haben muss, oder das Melderecht, wonach auch ein Raum, der zum Wohnen und Schlafen genutzt werden kann, als Wohnung zählt.

Unterschied Haupt- und Nebenwohnsitz

Der Hauptwohnsitz ist laut dem Bundesmeldegesetz (BMG) die „vorwiegend benutzte Wohnung des Einwohners“ (§ 21 BMG, Abs. 2). Grundsätzlich gilt also die Wohnung als Hauptwohnsitz, in der sich Personen überwiegend aufhalten.

Zweitwohnsitz ist dann jede weitere Wohnstätte im Inland, die nicht als Hauptwohnung genutzt wird (§ 21 BMG, Abs. 3). Dabei ist es unerheblich, ob die Zweitwohnung gemietet oder gekauft ist. Auch das privat genutzte Ferien- oder Wochenendhaus an der Ostsee gilt oft als zweiter Wohnsitz und muss angemeldet werden.

Bei Eigennutzung und zeitweiser Vermietung ist der Einzelfall zu betrachten, denn unter Umständen kann die Steuer als Werbungskosten abgesetzt werden. Für ein Ferienhaus, das nur zur Vermietung genutzt wird, muss keine Zweitwohnsitzsteuer gezahlt werden.

Bei dieser grundsätzlichen Regelung gibt es einige Ausnahmen. Ehepartner haben beispielsweise den Lebensmittelpunkt dort wo der Schwerpunkt der Lebensbeziehung ist. Ähnliches gilt bei einer Zweitwohnung aus beruflichen Gründen oder während eines Studiums: Der Gesetzgeber geht davon aus, dass eine tiefere Bindung zu dem Ort besteht, an dem Familie und Freunde leben und erkennt diesen als Hauptwohnsitz an.

Letztlich entscheidet immer die Meldebehörde welche Wohnung als Haupt- oder Nebenwohnsitz gilt. Dafür sind verschiedene Faktoren, wie beispielsweise der Aufenthaltsdauer, soziale Beziehungen oder Ausstattung der Wohnungen, entscheidend. Der Wochenendwohnsitz kann so, mit überzeugender Argumentation, Hauptwohnsitz sein.

Wer muss einen Zweitwohnsitz anmelden?

Zweitwohnsitzsteuer, dunkelhaarige Frau geht in das Gemeindeamt, Foto: Gina Sanders/stock.adobe.com
Bürger müssen auch ihren Zweitwohnsitz zügig bei der zuständigen Behörde anmelden. Foto: Gina Sanders/stock.adobe.com

Der Zweitwohnsitz muss nach Paragraf 21 Bundesmeldegesetz innerhalb von zwei Wochen beim zuständigen Einwohnermeldeamt der Gemeinde angemeldet werden. Manche Meldebehörden bieten das Meldeformular zum Download und Vorausfüllen an, mancherorts ist die Anmeldung des Zweitwohnsitzes komplett online möglich. Je nach Gemeinde kann es sein, dass für die Anmeldung eine geringe Gebühr erhoben wird.

Jede Wohnung, die neben der Hauptwohnung von einer Person zu Wohnzwecken genutzt wird, zählt als Zweitwohnung. Hat eine Person mehr als einen Zweitwohnsitz, so muss sie auch für jede dieser Wohnungen die Zweitwohnsitzsteuer zahlen – insofern die betreffende Kommune diese erhebt. Dabei ist es irrelevant, ob es sich um Miet- oder Eigentumswohnung handelt.

Link-Tipp

Welche Unterlagen sind für die Anmeldung notwendig?

Wer ist von der Zweitwohnsitzsteuer befreit?

Es gibt wenige vorgesehene Ausnahmen: Bei Berufspendlern ist die Zweitwohnung am Arbeitsort von der Steuer befreit, wenn sie verheiratet sind oder in einer eingetragene Lebenspartnerschaft leben. Auch Personen, die in einer Gemeinschaftsunterkunft wohnen, um beispielsweise Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst oder Zivildienst zu leisten, im Gefängnis sitzen oder sich zeitweise in einem Hotel oder einer Pension befinden, müssen die Zweitwohnungsteuer nicht zahlen. Auch für Wohnungen in Alten-, Pflegeheimen wird keine Abgabe fällig.

Wie hoch ist die Zweitwohnsitzsteuer?

Die Höhe der Zweitwohnsitzsteuer kann jede Gemeinde selbst festlegen. Als Bemessungsgrundlage dient die jährliche Nettokaltmiete. Bei Eigentumswohnungen, die als Nebenwohnung genutzt werden, wird oft die ortsübliche Miete als Bemessungsgrundlage für die Zweitwohnsitzsteuer herangezogen. Da es diesbezüglich Unterschiede in der Handhabung gibt, sollte die zuständige Behörde kontaktiert werden. Wenn der Zweitwohnsitz beispielsweise ein WG-Zimmer ist, wird die Steuer anteilig der genutzten Wohnfläche berechnet.

Im Schnitt liegt die Zweitwohnsitzsteuer zwischen fünf und fünfzehn Prozent der Jahresnettokaltmiete.

Zweitwohnsitz-Steuersätze in Prozent der jährlichen Nettokaltmiete in den 15 größten deutschen Städten

Berlin15%
Bremen12%
Dortmund12%
Dresden10%
Düsseldorfkeine
Duisburg12%
Essen10%
Frankfurt/ Main10%
Hamburg8%
Hannover10%
Köln10%
Leipzig16%
München9%
Nürnberg10%
Stuttgart10%

 

Rechenbeispiel

Max Müller lebt in Chemnitz, studiert aber in Dresden. Da er aufgrund seiner Familie und Freunde seinen Hauptwohnsitz nicht aufgeben will, hat er in Dresden eine Nebenwohnung angemeldet. Jeden Monat zahlt er 340 Euro Kaltmiete, was einer Jahresnettomiete von 4080 Euro entspricht. In Dresden liegt der Steuersatz für eine Zweitwohnung bei zehn Prozent. Er muss also im Jahr 408 Euro Zweitwohnsitzsteuer zahlen.

Lisa Meier arbeitet in München und bewohnt dort ein WG-Zimmer. Ihr Hauptwohnsitz ist in Ravensburg. München erhebt eine Zweitwohnsitzsteuer von neun Prozent. Lisa nutzt die Hälfte der Wohnung, die andere ihr Mitbewohner. Die monatliche Kaltmiete beträgt 1.080 Euro. Lisas Anteil, die Hälfte, beträgt 540 Euro und entspricht damit einer Jahresnettomiete von 6.480 Euro. Auf dieser Basis muss Lisa für ihre Nebenwohnung in München 583,20 Euro Zweitwohnsitzsteuer zahlen.

Achtung

Von Gemeinde zu Gemeinde gibt es auch hierbei Unterschiede. In Köln beispielsweise werden volle Monate abgerechnet: Wer also zur Mitte eines Monats ein- beziehungsweise auszieht, muss nur für die entsprechenden ganzen Monate zahlen. In Berlin hingegen wird Tag-genau abgerechnet. 

Kann die Steuer für die Zweitwohnung abgesetzt werden?

Wenn der Zweitwohnsitz aus beruflichen Gründen nötig ist und die Kosten mindestens zehn Prozent der Kosten des Hauptwohnsitzes betragen, zählt dies als doppelte Haushaltsführung. Der Steuerzahler kann die Zweitwohnsitzsteuer als Werbungskosten in der Anlage N angeben.

Damit die Steuer unter Werbungskosten abgesetzt werden kann, muss das Finanzamt die zusätzliche Wohnung als Nebenwohnung anerkennen. Dafür sind Kriterien wie Ausstattung und Größe der Wohnungen, soziale Kontakte an den Wohnorten, Aufenthaltsdauer und -häufigkeit oder die Dauer der Beschäftigung ausschlaggebend. Die Nebenwohnung darf außerdem nur maximal halb so weit von der Arbeitsstelle entfernt sein, wie die Hauptwohnung.

Zweitwohnungsteuer nicht gezahlt: Strafbare Steuerhinterziehung!

Zweitwohnsitzsteuer, Mann prüft Brief mit besorgtem Gesichtsausdruck, Foto: AntonioDiaz/ stock.adobe.com
Eine Zweitwohnung nicht anzumelden kann den Strafbestand der Steuerhinterziehung erfüllen, eine Selbstanzeige könnte Schlimmeres verhindern. Foto: AntonioDiaz/stock.adobe.com

Die Zweitwohnung nicht anzumelden und keine Zweitwohnungsteuer zu zahlen, erfüllt den Tatbestand einer Steuerhinterziehung, was laut Paragraf 370 der Abgabenordnung mit einer Geldstrafe von bis zu 1000 Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft wird.

Handelt es sich bei der hinterzogenen Steuer nur um eine drei- oder vierstellige Summe, dürfte ein nicht vorbestrafter Steuersünder im Regelfall mit einer Geldstrafe davonkommen. Denn deutsche Gerichte sehen erst ab einem Steuerhinterziehungsbetrag von etwa einer Million Euro eine nicht bewährungsfähige Gefängnisstrafe als Regelfall vor (Bundesgerichtshofs, Az.: 1 StR 416/08). Allerdings gilt jeder als vorbestraft, der eine Geldstrafe in Höhe von mehr als 90 Tagessätzen kassiert. Allerdings werden kleinere Steuerdelikte hierzulande oft gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt – verlassen sollte man sich aber nicht darauf.

Achtung

Beichten schützt vor Strafe

Wer bisher die Zweitwohnungsteuer hinterzogen hat, kann eine strafbefreiende Selbstanzeige erstatten, sofern die Tat noch nicht von den Behörden entdeckt wurde. Ein Fachanwalt für Steuerstrafrecht kann bei der Formulierung der Selbstanzeige helfen.

FAQ Zweitwohnsitzsteuer

Warum gibt es die Zweitwohnungsteuer?

Personen, die in einer Gemeinde eine Zweitwohnung haben, nutzen auch öffentliche Einrichtungen und Wege. Um die Instandhaltung zu finanzieren, erheben manche Gemeinden eine Zweitwohnungsteuer.

Wie berechne ich die Zweitwohnungsteuer?

Die Zweitwohnsitzsteuer ist eine kommunale Abgabe. Jede Gemeinde kann selbst festlegen, ob sie eine Zweitwohnsitzsteuer verlangt und wie hoch diese ist. Bemessungsgrundlage für die Steuer ist die jährliche Nettokaltmiete.

Wer muss die Zweitwohnungsteuer zahlen?

Die Zweitwohnsitzsteuer muss jeder zahlen, der eine Zweitwohnung in einer Gemeinde hat, die diese Steuer erhebt. Das Wohnen in einer Gemeinschaftsunterkunft, in einem Alters- oder Pflegeheim, in einem Hotel oder das Einsitzen im Gefängnis ist mit keiner Abgabepflicht verbunden.

Kann man die Zweitwohnungsteuer steuerlich absetzen?

Die Zweitwohnsitzsteuer können Personen absetzen, die aus beruflichen Gründen eine Nebenwohnung brauchen. Voraussetzung ist, dass das Finanzamt die Nebenwohnung anerkennt. Dies wiederum ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Wo wird die Zweitwohnsitzsteuer erhoben?

Das ist jeweils bei der entsprechenden Gemeinde zu erfragen. In den meisten großen Städten, wie Berlin, Köln, München ist das der Fall.

Wann muss der Zweitwohnsitz gemeldet werden?

Entsprechend dem Bundesmeldegesetz muss jede Wohnung innerhalb von zwei Wochen bei der zuständigen Behörde, meist dem Einwohnermeldeamt, angemeldet werden.

Muss die Zweitwohnsitzsteuer auch für Eigentumswohnungen gezahlt werden?

Ja, die Steuer ist unabhängig davon, ob die Wohnung gemietet ist oder dem Bewohner gehört. Unter Umständen ist auch für eine Nebenwohnung Zweitwohnsitzsteuer zu zahlen, die vermietet wird. Dies ist allerdings sehr unterschiedlich geregelt und am besten bei der jeweiligen Gemeinde in Erfahrung zu bringen.


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193 Kommentare

Vera am 28.09.2020 15:24

Hallo,

meine Mutter möchte gerne die Hauptmiete für meine Wohnung übernehmen. Ich bin hier gemeldet, sie wohnt in einer anderen Stadt in ihrem eigenen Haus. Muss sie dann eine Zweitwohnsitzsteuer bezahlen, obwohl sie gar nicht hier lebt?

Ich wäre sehr dankbar für eine Antwort!

Beste Grüße

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Chris am 02.09.2020 01:24

Hallo Immowelt,

ich habe zwecks Berufsausübung eine WG in Berlin gegründet, wurde dann aber mit Kreuzbandriss aus dem Verkehr gezogen, so dass ich zwar Hauptmieterin in Berlin blieb, aber in Hamburg gesund wurde. Mein Zimmer stand leer, ich war krank geschrieben. Muss ich trotzdem Zweitwohnungssteuer zahlen? Ich bin nicht verheiratet, habe aber die Wohnung in Hamburg behalten, um dort mit meinen 2 Kindern zusammen zu sein, die mich dort besuchen. Gilt das auch, um befreit zu werden? Herzlichen Dank für einen Rat.

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fran am 14.08.2020 03:09

Hallo ...

ich habe für meinen Freund eine Wohnung ( in Berlin) angemietet, da er sich noch in Ausbildung befindet und diese nicht allein hätte anmieten können .

somit stehe ich als Hauptmieterin im Mietvertrag und mein freund als Untermieter . ich habe selbst in der gleichen Stadt meine Wohnung ( Hauptsitz) . da ich ich zweite Wohnung nicht selber bewohne aber im Mietvertrag stehe ... muss ich dennoch sie als Zweiwohnung anmelden ? und steuern zahlen ?

ich würde mich über eine Rückmeldung freuen

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Tea am 06.07.2020 17:17

Hallo,

ich habe eine Frage bezüglich der Zweitwohnungssteuer. Mein Freund ist seit kurzem in eine Mietwohnung gezogen. Der Mietvertrag wurde somit nur zwischen dem Vermieter und meinem Freund geschlossen. Da ich mich an einigen Tagen ebenfalls in der Wohnung meines Freundes aufhalte habe ich dies vorsichtshalber der Gemeinde mitgeteilt. Daraufhin wurde mir ein Bescheid zugeschickt mit der Aufforderung die Zweitwohnungssteuern zu zahlen. Können Steuern von mir verlangt werden obwohl ich mich nur gelegentlich bei meinem Freund in der Wohnung aufhalte und ich nicht im Mietvertrag drinne stehe? Wie kann ich dagegen vorgehen?

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

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immowelt Redaktion am 07.07.2020 15:35

Hallo Tea,

da sie wohl nur die Besucherin sind, dürfte hier keine Zweitwohnungssteuer auf Sie zukommen.

Liebe Grüße

immowelt Redaktion

Mathias am 26.06.2020 11:23

In Berlin wurde vor einiger Zeit die Zweitwohnsitzsteuer einfach mal von 5% auf 15% verdreifacht. Der Gedanke dahinter scheint zu sein, dass Menschen dazu gebracht werden sollen, Berlin als ihren Hauptwohnsitz anzugeben, um sich diese hohe Steuer zu sparen und stattdessen die deutlich geringere Zweitwohnsitzsteuer an ihrem eigentlichen Hauptwohnsitz zu zahlen. Damit bereichert sich Berlin auf Kosten kleinerer Städte, indem es seine offizielle Einwohnerzahl nach oben mogelt und somit mehr Ausgleichszahlungen erhält. Die kleinen Städte verlieren auf dem Papier dagegen Anwohner und somit auch eine Menge Geld. Es ist tragisch, dass so etwas legal ist. Ich erwarte eigentlich von den kleinen Städten, die unter dieser Steuer leiden, dass sie sich dagegen wehren.

Das Argument mit der Nutzung der Infrastruktur der Stadt ist hingegen nur vorgeschoben. Ein Mensch kann zu jedem Zeitpunkt nur in einer Stadt einen Fußweg, ein Schwimmbad oder ein Theater besuchen. Es fallen für die Städte also gar keine Mehrkosten an. Sie sollten daher die Verteilung der Steuergelder unter einander regeln, anstatt einen Bürger doppelt abzukassieren. Das erinnert doch stark an die Rundfunkgebühren, die man für jeden Wohnsitz einzeln zahlen muss, obwohl man doch nicht an mehr als einem Ort zu selben Zeit fern sehen kann.

Bin zumindest froh, dass keine Stadt 60% verlangt, wie es Paris tut.

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Daniel am 22.06.2020 22:56

Hallo Immowelt, meine Cousine und ich haben zusammen von unserem Großvater ein Ferienhaus an der Ostsee geerbt, für das er Zweitwohnungssteuer zahlte.

Wie verhält sich das nun wenn 2 Besitzer existieren? Muss da jeder seinen eigenen halben Zweitwohnsitz anmelden oder einen ganzen als Gemeinschaft o.ä.?

Vielen Dank für ihre Antwort.

Gruß Daniel

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SIB am 19.06.2020 16:36

Hallo immowelt,

mein Mann und ich besitzen gemeinsam ein Haus auf Usedom. Bisher haben wir es als Ferienhaus genutzt, seit März wohne ich dort mit erstem Wohnsitz. Mein Mann, der noch berufstätig ist, wohnt alleine an unserem bisherigen Wohnort.

Zweitwohnsitzsteuer mussten wir zahlen, obwohl wir nie einen Zweitwohnsitz angemeldet hatten. Der Bescheid kam damals bereits, als wir noch mit der Renovierung beschäftigt waren. Wir haben diese Steuer dann natürlich auch gezahlt. Da dieser Vorgang ohne Anmeldung funktioniert hat, bin ich bei meiner Ummeldung auch davon ausgegangen, dass ich meine Ummeldung nicht noch extra anzeigen muss. Das hat leider nicht funktioniert. Auf telefonische Anfrage sagte man mir, das werde man überprüfen. Nachdem mehrere Wochen kein Aufhebungsbescheid kam, rief ich erneut an. Die Auskunft lautete, mein Mann müsse auf seine Hälfte weiter die Zweitwohnsitzsteuer zahlen. Diesen Sachverhalt kann ich nicht nachvollziehen und bitte um Information, ob das sein kann.

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stoeps am 17.06.2020 17:29

Hallo

Ich habe eine Frage bezüglich Zweitwohnsitzsteuer und würde mich sehr freuen, von einem/r Fachmann/Frau zu hören, wie wir uns genau verhalten müssen.

Ich bin US-Bürger ohne die deutsche Staatsbürgschaft.

Vor 8 Jahren habe ich mir mit einem (deutschen) Studienkollegen zusammen ein Haus in Parsteinsee, Barnim/Brandenburg gekauft und mit 2 Ferienwohnungen ausgebaut. Mein Mitbesitzer, dessen Hauptwohnsitz sich in Berlin befindet, hat nun erkannt, dass wir dort eine Zweitwohnungsteuer zahlen müssen, was für ihn und seine Whg wohl auch zutrifft, und schlägt vor, dass wir uns quasi selbst anzeigen und die letzten 8 Jahre nachbezahlen, in der Hoffnung eine größere Buße zu umgehen - wir hatten ja wirklich auch keine Ahnung.

Ich dagegen lebe seit fast 30 Jahren mit Hauptwohnsitz in Los Angeles und bin/war in Deutschland nicht gemeldet. Heisst das, ich bin von dieser Steuer befreit?

Ich bedanke mich schonmal im Voraus sehr herzlich für Ihre Information.

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Tina am 08.06.2020 15:30

Hallo,

meine erwachsenen Kinder und ich möchten uns gemeinsam eine Ferienwohnung an der Ostsee kaufen.

Die Wohnung wird ausschließlich nur durch uns für Erholungszweckebgenutzt. Im Grundbuch dieser Wohnung werde aber nur ich allein stehen.

Durch die Gemeinde weiß ich mittlerweile, wie hoch die Zweitwohnsitzsteuer sein wird.

Meine Frage ist: wenn meine Kinder ( 2 Familien) diese Wohnung mehr im Jahr nutzen als ich, macht es Sinn (gibt es Vorteile?), dass sie diese Wohnung auch als Zweitwohnung anmelden? Muss dann jede Familie, die angemeldet ist, eine Steuer zahlen und wer darf bzw. kann diese Wohnung steuerlich absetzen?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Gruß Tina

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Cosel am 04.06.2020 00:19

Hallo Immowelt,

da meine Tochter zu Beginn ihrer Ausbildung August 2019 noch nicht volljährig war und erst im Spätsommer diesen Jahres wird, stehe ich (Mutter) als Mieter für ihr WG-Zimmer im Mietvertrag! Sie wohnt also aufgrund ihrer Ausbildung in dieser Wohnung und nicht mehr zu Hause (80 km entfernt)!

Ist in diesem Fall die Zweitwohnsitzsteuer zu zahlen!

Vielen Dank,

M.G.

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J.L. am 01.06.2020 14:30

Guten Tag,

ich habe eine Frage zur Zweitwohnung, wenn ich im Begriff bin auszuziehen.

Eigentlich wollte ich bereits im April 2020 aus meiner Studenten-WG (Erstwohnsitz) ausziehen, meine Abschlussprüfungen haben sich allerdings in den Sommer verschoben.

Trotzdem könnte ich jetzt bereits in eine Wohnung meiner Eltern einziehen, da diese - wie urspünglich geplant - frei geworden ist.

Wenn ich aber jetzt schon umziehe und mich ummelde, muss ich dann für das Studentenzimmer die Zweitwohnsitzsteuer zahlen, da ich bereits länger das Zimmer bewohne? Oder kann ich mich hierbei ebenfalls auf die 6 Monate berufen, da ich innerhalb dieser Zeit ausziehen würde?

Je nach dem wäre ich in dem jetzigen Zimmer nicht mehr oft (Mietvertrag läuft aber noch und für die Prüfungen müsste ich tageweise kurz zurück) und würde mich ummelden oder würde erstmal noch nicht ausziehen und mit allem warten, bis das Zimmer komplett gekündigt ist.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!

Viele Grüße

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Nathnath am 10.07.2020 14:23

Hallo Immowelt,

über eine Antwort auf diese Frage würde ich mich sehr freuen, da ich ein sehr ähnliches Problem habe.

Das Kernproblem ist eben: Was ist mit der Übergangszeit, in der der alte und der neue Mietvertrag gleichzeitig bestehen würden? Wenn der neue Wohnsitz der (künftige!) Hauptwohnsitz werden soll und der alte Wohnsitz in weniger als 6 Monaten gekündigt wird? Wie geht man am besten vor: Kann man mit der Ummeldung (ein paar Monate) warten, bis man wirklich in den neuen Hauptwohnsitz umgezogen ist, da man sonst in einer unangemeldeten Wohnung wohnen würde (da sie kein langfristiger Zweitwohnsitz sein soll)?

(Mein Fall: Ich möchte mein Studenten-WG-Zimmer erst zu Ende Oktober kündigen und auch noch nutzen, stehe aber schon im Mietvertrag für eine gemeinsame Wohnung mit meinem Freund in einer anderen Stadt drin, in die mein Freund schon vor mir zieht, bevor ich (3-4 Monate nach Mietvertragsbeginn) nachkomme.)

Ich wäre sehr froh über eine Antwort für J.L. (und damit auch mich), da ich noch keine klaren Infos zu dieser Übergangszeit gefunden habe.

Vielen Dank!

Freundliche Grüße

Nathnath


immowelt Redaktion am 10.07.2020 15:39

Hallo Nathmath,

Sie melden sich um, sobald Sie in die neue Wohnung eingezogen sind.

Liebe Grüße

ihre immowelt Redaktion

Cascha am 30.05.2020 18:06

Danke für den Beitrag des ansonsten komplizierten Themas. Ich habe eine Frage zu meiner aktuellen Wohnungslage. ich möchte gerne mit meinen Freund in eine Wohnung ziehen. Mein derzeitiger Hauptwohnsitz ist aber in Baden-Württemberg, da ich dort arbeite. Er lebt und arbeitet in Nürnberg. Die gemeinsame zukünftige Wohnung soll in Nürnberg sein. Meine Wohnung in Baden-Württemberg soll dann zum Zweitwohnsitz werden, solange ich in Nürnberg noch keine neue Arbeitssstelle gefunden habe. Ist dies möglich, auch wenn wir nicht verheiratet sind (ich habe im Text was von Ausnahmen bzgl. Ehepartnern gelesen)? Oder muss ich die Wohnung in Nürnberg rechtlich gesehen als Zweitwohnsitz angeben, da ich mich überwiegend in Baden-Württemberg aufhalte bedingt durch meine Arbeit?

auf Kommentar antworten

Leon am 25.05.2020 16:20

Hallo Immonet,

Ich bin in Gedanke ein Zimmer Wohnung in Rostock zu mieten,die ich 3-4 mal im Jahr nutzen will wegen mein Krankheit.Mein Haupt Wohnung wäre in NRW.

Muss ich als zweite Wohnung melden und Steuer zahlen.Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 27.05.2020 09:07

Hallo Leon,

eine Zweitwohnsitzsteuer kann auch dann anfallen, wenn die Wohnung eher selten genutzt wird, sofern die persönliche Verfügungsgewalt über die Wohnung besteht.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Greta am 22.05.2020 22:55

Hallo Immowelt,

folgende Frage: Wir besitzen zwei Eigentumswohnungen übereinander in einem MFH in Weimar. In der einen Wohnung wohnen wir, die darüberliegende ist vermietet. Wir überlegen, diese Wohnung zusätzlich mit zu nutzen, wenn die Kinder größer sind, damit jeder sein eigenes Zimmer hat. Müssen wir dann für diese Wohnung Zweitwohnsitzsteuer zahlen?

LG von Greta

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 26.05.2020 07:46

Hallo Greta,

das ist eine gute Frage und dürfte aus unserer Sicht davon abhängen, ob es sich um zwei getrennte Huashalte handelt, oder ob die Wohnungen quasi zusammengelegt werden, so dass es faktisch nur eine Wohneinheit ist.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

J.H. am 18.05.2020 12:10

Hallo Immowelt,

mein Hauptwohnsitz befindet sich in Berlin.

Vor knapp einem Jahr bin ich aufgrund meines Studiums in ein Wohnheimzimmer in Halbertstadt, Sachsen-Anhalt gezogen.

Da von Anfang an klar war, dass ich dort sofort wieder ausziehen möchte habe ich die Anmeldung des Zweitwohnsitzes versäumt.

Nun ist das Zimmer gekündigt.

Aufgrund der derzeitigen Situation ist es allerdings nur Besitzern von Zweitwohnsitzen erlaubt sich in Sachsen-Anhalt aufzuhalten.

Da ich aber demnächst dort hin muss würde ich gern wissen, ob eine Anmeldung dieses Zimmers als Zweitwohnsitz noch sinnvoll wäre und wie es mit etwaigen Sanktionen aussehen würde.

Vorab schon einmal vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

J.H.

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 19.05.2020 09:44

Hallo J.H.,

einen Zweitwohnsitz muss man innerhalb von 2 Wochen anmelden, es sei denn, der Aufenthalt ist höchstens 6 Monate lang. Da sie schreiben, dass Sie den Zweitwohnsitz schon fast ein Jahr haben, kann es sein, dass ein Bußgeld fällig wird. So wie wir Sie verstanden haben, ziehen Sie hier nun aus, wollen aber trotzdem einen Zweitwohnsitz dort anmelden. Auch as wäre unzulässig, wenn es den Zweitwhnsitz gar nicht gibt und auch hier könnte ein Bußgeld drohen. Sofern Sie einen Zweitwohnsitz melden, benltigen SIe zudem vom Vermieter eine Wohnungsgeberbestätigung.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Künstlerin am 14.05.2020 19:25

Liebes Immo Team,

ich habe eine Zweitwohnung in der Nachbarstadt als Künstleratelier gemietet, das ich selber nutze. Ich habe gar nicht daran gedacht es als Zweitwohnsitz anzumelden. Muss ich das, da es sich auch um ein "WohnAtelier" handelt. Und sollte ich eine Hausratversicherung für Gewerbe oder für Wohnung abschliessen?

Bin völlig ahnungslos...

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 15.05.2020 10:23

Hallo Künstlerin,

eine Zweitwohnungssteuer kann dannfällig werden, wenn di Wohnung als Zweitwohnung genutzt wird. Wir können in Ihrem Fall allerdings keine verbindliche Antwort geben; einerseits spräche eine ausschließliche Nutzung der Räumlichkeiten als Atelier gegen die Steuer, andererseits ist es eine Wohnung, die Sie angemietet haben. Wir tendieren zwar dazu, dass bei einer Nictwohnnutzung keine Zweitwohnungssteuer anfallen dürfte, Sie sollten aber sicherheitshalber bei der Gemeinde nachfragen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

A.S. am 13.05.2020 09:08

Sehr geehrtes Immowelt-Team,

Ich bin ledig, wohne jedoch zusammen mit meiner Freundin in einer gemeinsam gemieteten Wohnung. Nun habe ich als Wohnung am Dienstort eine zweite, deutlich kleinere Wohnung gemietet, die ich alleine bewohne. Entsprechend bin ich von Fr-Nachmittag bis Mo-Vormittag in der gemeinsam genutzten Wohnung, schlafe jedoch von Mo-Fr am Dienstort. Was ist nun Haupt-, was Nebenwohnung und (wo) muss ich Zweitwohnungssteuer entrichten?

Mit freundlichen Grüßen,

A.S.

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 13.05.2020 11:23

Hallo A.S.,

Hauptwohnsitz bleibt weiterhin die Familienwohnung, da Sie hier, unabhängig davon, wie viel Zeit in welcher Wohnung verbringen, Ihren Lebensmittelpunkt haben. Zweitwohnsitz ist demnach die Wohnung am Dienstort.

Zweitwohnungssteuer müssen Sie dann entrichten, wenn die jeweilige Gemeinde eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt - das, und auch die Höhe, sollten Sie an Ihrem Dienstort erfragen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Lukas am 10.05.2020 00:49

Hallo liebe Immowelt- Redaktion,

ich habe eine Frage: Meine Lebensgefährtin und ich leben in einem Mehrfamilienhaus, es gibt pro Etage 2 Wohnungen. Nun wurde die andere (kleinere) Wohnung auf unserer Etage frei und wir haben diese zusätzlich angemietet. Der Lebensmittelpunkt liegt eher in der alten Wohnung dort ist das Wohnzimmer, die neue Wohnung wird als Schlafzimmer und Büro genutzt. Die Wohnungen sind durch den Hausflur getrennt. Ist die neue Wohnung nun Zweitwohnungsteuerpflichtig?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 11.05.2020 11:11

Hallo Lukas,

streng genommen handelt es sich um einen Zweitwohnsitz. Eine Zweitwohnsitzsteuer fällt nämlich auch dann an, wenn man innerhalb einer Stadt zwei Wohnsitze hat. Aber vielleicht sollten Sie mal beim zuständigen Finanzamt anrufen, ob man das in Ihrem konkreten Fall großzügiger auslegt.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Ronnie am 07.05.2020 15:11

Hallo liebe Immowelt- Redaktion,

ich bin derzeit Hauptmieter einer Wohnung in Hamburg und habe mehrere Untermieter (de facto eine normale WG). Mein Zimmer in der Wohnung möchte ich zukünftig untervermieten, da ich berufsbedingt nach Berlin ziehe. Ich möchte die Hauptmieterschaft zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht abgeben, da ich im Falle des Verlustes des Arbeitsplatzes wieder zurückkehren können möchte.

In meiner WG in Berlin wäre ich gleichzeitig Untermieter - zunächst für ein halbes Jahr.

Ich frage mich nun, ob das Ganze überhaupt rechtens wäre und wenn ja, ob ich zweitwohnsitzsteuerpflichtig wäre (die ersten 6 Monate nicht?).

Vielen Dank für die Antwort!

R.

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 08.05.2020 09:27

Hallo Ronnie,

wenn Sie Ihr jetztiges Zimmer untervermieten, dot also überhaupt nicht mehr wohnen, wäre das auch kein Wohnsitz mehr. Dann wäre der neue Wohnsitz in Berlin der einzige Wohnsitz, mithin also der Erstwohnsitz. Darauf, dass Sie weiterhin Hauptmieter sind, kommt es nicht an, es zählen die tatsächlichen Verhältnisse.

Beste grüße

die immowelt-Redaktion


Ronnie am 08.05.2020 14:22

Vielen Dank für diese rasche und erhellende Antwort!

Vater2020 am 07.05.2020 12:52

Guten Tag,

mein Sohn hat als Student seinen Hauptwohnsitz am Studienort angemeldet. Er besucht uns gelegentlich an Wochenenden und schläft dann in meinem Arbeitszimmer. Ist er deswegen zweitwohnsitzsteuerpflichtig?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 08.05.2020 09:01

Hallo Vater2020,

wenn der Sohn lediglich sporadisch zu Besuch kommt, ist das kein Zweitwohnsitz. Übernachtet er aber z.B. jedes Wochenende bei Ihnen, wäre das schon der Fall.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

AlexS. am 06.05.2020 18:17

Hallo,

Ich habe mit meinen Geschwistern ein Ferienhaus an der Ostsee. Es gibt dort eine Zweitwohnsitzsteuer, aber wir nutzen das Ferienhaus nur 4 Wochen im Jahr oder ab und an fahren Freunde hin. Effektiv wird das Haus keine 8 Wochen im Jahr genutzt.

Ist dann ein Zweitwohnsitz anzumelden?

Vielen Dank für die Antwort

LG A.

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 07.05.2020 10:51

Hallo AlexS.,

auch dann, wenn das Ferienhaus nur einige Wochen im Jahr genutzt wird, muss ein Zweitwohnsitz angemeldet werden. Sofern das Haus teilweise vermietet und teilweise selsbt gnutzt wird, fällt allerding nur anteilig die Zweitwohnsitzsteuer an.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

die Borgsis am 02.05.2020 20:55

Hallo, wir haben ein Ferienhaus an der Ostsee, an einem Ort mit einer sehr hohen Zweitwohnsteuer (ca. 18% der Jahresrohmiete -> 900.- Euro). Vor 10 Jahren konnten wir aus dieser Zweitwohnsteuer entkommen, weil wir in dieser Zeit überwiegend vermietet haben und die Ferienwohnung regulär über die Steuer angegeben wird. Nun möchten wir aber nicht mehr weiter vermieten, sonder sie nur noch für uns, unsere Kinder und deren Freunde nutzen. Wohnen ist das aber nicht wirklich, nutzen in unterschiedlicher Frequenz und Konstellation aber schon.

Müssen wir den Zweitwohnsitz anmelden. Reicht es wenn mein Mann sich anmeldet, oder muss ich als Miteigentümerin auch - würde das einen finanziellen Unterschied machen?

Oder wäre es geschickter wenn sich einer von uns mit Erstwohnsitz anmeldet, sobald er in Rente geht - das ist recht bald ?

Vielen Dank für die Mühe zu antworten

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 05.05.2020 10:47

Hallo die Borgsis,

wenn Sie die Ferienimmobilie selbst nutzen, fällt auch eine Zweitwohnsitzsteuer an. Wir raten davon ab, dass einer von Ihnen dort den Erstwohnsitz meldet, obwohl das gar kein Erstwohnsitz ist. Es kommt auf die tatsächlichen Verhältnisse an, schlimmstenfalls könnte man die falsche Meldung zwecks umgehund der Steuer als Steuerhinterziehung auslegen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Akira08 am 02.05.2020 15:11

Guten Tag, ich besitze ein Haus und möchte für meine Tochter eine Wohnung mieten auf meinen Namen, selbst aber nur meine Tochter mit ihrem kleinen Sohn dort wohnen lassen, damit die Miete dort über mich gesichert ist.

Muss ich trotzdem Steuern zahlen, obwohl ich nicht dort wohne?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 05.05.2020 10:25

Hallo Akira08,

bei der Zweitwohnungssteuer kommt es auf die tatsächlichen Verhältnisse an. Wenn Sie dort nicht wohnen, fällt auch keine Steuer an.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Fina am 28.04.2020 19:54

Ich habe ein Haus in MV, das ich regelmäßig nutze, ist aber nicht als Zweitwohnsitz gemeldet, da ich nicht 6 Monate im Jahr da bin.

Kann ich jetzt trotzdem nach MV einreisen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.04.2020 11:55

Hallo Fina,

den Zweitwohnsitz müssen Sie auch dann melden, wenn Sie weniger als 6 Monate im Jahr dort sind, andernfalls handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit.

Sofern MV jetzt wieder die EInreise von Zweitwohnungsbesitzern erlaubt, kommt es darauf an, ob es sich tatsächlich um einen Zweitwohnsitz handelt. Im Zweifel müssten Sie das aber beweisen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Hermann47 am 27.04.2020 16:34

Hallo,

ich möchte gerne wissen, ob für die Zeit des Betretungsverbotes der Zweiwohnung die Zweitwohnsitzsteuer gekürzt werden kann?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.04.2020 08:11

Hallo Hermann47,

uns wäre keine gesetzliche Grundlage bekannt, die eine Kürzung der Zweitwohnsitzsteuer ermöglichen würde.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Rügenfan am 25.04.2020 17:04

Guten Tag,

wir sind Eigentümer zweier Fewos in Mecklenburg Vorpommern. Beide Wohnungen werden an Feriengäste vermietet. Uns wird von der Landesregierung bis auf weiteres untersagt nach MV einzureisen und unsere Immobilien zu betreten. Macht es Sinn, für eine Wohnung einen Zweitwohnsitz anzumelden? In diesem Fall wäre uns ein Zutritt zu unserem Eigentum gestattet.

Für einen Rat wäre ich sehr dankbar. V. G.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.04.2020 08:53

Hallo Rügenfan,

einen Zweitwohnsitz darf man nur dann anmelden, wenn tatsächlich ein Zweitwohnsitz besteht. So wie es sich für uns anhört, wollen Sie mit der Meldung eines Zweitwohnsitzes aber lediglich erreichen, dass Sie nach MV einreisen dürfen, tatsächlich aber gar keinen Zweitwohnsitz in einer Ihrer FeWos haben wollen. Darin könnte ein Verstoß gegen das Bundesmeldegesetz liegen, der mit einem Ordnungsgeld geahndet werden könnte.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Rügenfan am 25.04.2020 17:04

Guten Tag,

wir sind Eigentümer zweier Fewos in Mecklenburg Vorpommern. Beide Wohnungen werden an Feriengäste vermietet. Uns wird von der Landesregierung bis auf weiteres untersagt nach MV einzureisen und unsere Immobilien zu betreten. Macht es Sinn, für eine Wohnung einen Zweitwohnsitz anzumelden? In diesem Fall wäre uns ein Zutritt zu unserem Eigentum gestattet.

Für einen Rat wäre ich sehr dankbar. V. G.

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chasseus@web.de am 17.04.2020 17:15

Guten Tag, fällt die Zweitwohnsitzsetuer auch bei einem Zweitwohnsitz im Ausland oder auch EU-Ausland an? Wie ist es, wenn man zwar in Deutschland gemeldet, aber weder Arbeit, Versicherungen, noch Besuche während des Auslandsaufenthlat macht, also den lebensmittelpunkt komplett ins Ausland verlegt hat? Aufenthalte bis 3 Monate und was ist wenn länger?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.04.2020 08:42

Hallo Chasseus,

ob im Ausland eine solche Steuer anfällt, hängt von den jeweiligen steuerlichen Regelungen in dem jeweiligen Land ab. Wenn man längere Zeit den Lebensmittelpunkt im Ausland hat, dürfte auch keine Zweitwohnungssteuer für die Wohnung in Deutschland anfallen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Liesel am 14.04.2020 16:05

Hallo,

Mein Mann und ich haben ein gemeinsames Haus in Bonn. Wenn ich mich jetzt in der Zweitwohnung, die in einem anderen Bundesland ist und nur meinem Mann gehört als Hauptwohnsitz anmelden würde, müsste ich dann in Bonn Zweitwohnsitzsteuern zahlen? Unser Haus in Bonn gehört zu gleichen Teilen und beiden und mein Mann zahlt ja bereits zweitwohnsitzsteuern für seine Einzelwohnung.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2020 09:41

Hi Liesel,

bei derFrage, ob eine Zweitwohnsitzsteuer anfällt, kommt es nicht auf die Eigentumsverhältnisse an, sondern darauf, ob die Immobilie auch tatsächlich als Zweitwohnsitz genutzt wird.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Kijube am 31.03.2020 10:25

Guten Tag,

ich habe in der selben Stadt, in der ich in einem eigenen Haus lebe, eine Wohnung für meinen studierenden Sohn angemietet. Mein Sohn hat aus bestimmten Gründen seinen ersten Wohnsitz bei mir und seinen zweiten Wohnsitz in der angemieteten Wohnung. Fällt in diesem Fall überhaupt einen Zweitwohungssteuer an, denn es ist ja die gleiche Stadt? Und wenn ja, wer ist der Zahlungspflichtige?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.03.2020 12:21

Hallo Kijube,

auch wenn man in der selben Stadt zwei Wohnsitze hat, kann eine Zweitwohnsitzsteuer anfallen, sofern die jeweilige Stadt eine solche erhebt. Die Regelungen und auch die Höhe der Steuer können je nach Stadt übrigens variieren. Die Steuer ist - sofern fällig - von demjenigen zu zahlen, der den Zweitwohnsitz hat und nicht vom Wohnungsgeber.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

gengelma am 14.03.2020 19:12

Guten Tag,

wir wohnen seit langen in einer Mietwohnung in einem Dreiparteienhaus. Wir haben ggf. die Möglichkeit, eine der anderen beiden Wohnungen zu kaufen. In dem Falle möchten wir noch eine Weile (bis die Kinder ausziehen) beide Wohnungen wie eine nutzen.

Können wir davon ausgehen, dass in diesem Falle keine Zweitwohnsitzsteuer anfällt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.03.2020 07:08

Hallo gengelma,

die Frage ist etwas kniffelig, da das Gesetz für solche Sonderfälle keine konkreten Regelungen bereithält, weshalb das unseres Erachtens nach Auslegungssache ist. Wäre die räumliche Situation so, dass die beiden Wohnungen zusammengelegt werden, wäre es naheliegend, von einer einzigen Wohnung auszugehen, so dass dann wohl eher keine Zweitwohnsitzsteuer anfallen würde. Sofern die Wohnungen nicht zusammengelegt werden und weiterhin zwei separat nutzbare Einheiten vorlägen, könnte die Sache kniffliger werden. Eine Auslegung ginge dahin, dass es darauf ankommen könnte, ob tatsächlich nur ein Haushalt geführt wird (keine Steuer). Es wäre unseren Erachtens nach aber auch die Auslegung möglich, dass es darauf ankäme, ob zwei separate Haushalte geführt werden könnten (Steuer). Eine abschließende Beantwortung Ihrer Frage ist uns daher leider nicht möglich. Im Zweifelsfall sollten Sie der örtlichen Behörde die Situation schildern, um sich abzusichern.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

JaneMarple am 07.03.2020 11:15

Hallo liebe immowelt,

Ich hoffe, Ihr könnt mur enen Rat geben. Ich wohne noch in einer Großstadt in einer kleinen Wohnung. Im Sommer möchte ich mit meinem Kind zu meinem Partner aufs Land ziehen - werde mich mit Kind auch dort als Hauptwohnsitz anmelden. Meine Wohnung, die recht günstig ist, hätte ich jedoch gern noch (vorerst) behalten, bis auf die Einbauküche und zwei kleine Schränke wird dort nichts mehr sein, da sonst alles mitgenommen wird. Ich muss 1x die Woche wieder in die Großstadt zum Arbeiten, die restliche Zeit der Woche arbeite ich im Homeoffice. Die Wohnung wird nicht genutzt, ggf. aber ich würde sie eben noch als 'Rückversicherung' gerne behalten, wenn das Zusammenleben doch nicht klappen. Jetzt ist meine Frage: zählt diese Wohnung dann auch als Zweitwohnsitz, dass ich mich nach 6 Monaten anmelden muss, auch wenn ich dort nicht schlafe oder Zeit verbringe? Oder zahle ich einfach nur die Miete und die Wohnung steht brach, bis ich mich von der Wohnung lösen kann - wohne dort schon mein ganzes Leben. Ein Bekannter hat mir erzählt, dass man eine Wohnung auch wirklich nutzen, sprich zeitweise bewohnen muss, also man müsste mindestens 50 Tage im Jahr Zeit dort verbringen. Ist dem nicht so, fällt es auch nicht unter Zweitwohnsitz und keine Meldepflicht ist nötig. Ich möchte aber gern alles richtig machen, aber natürlich auch nicht zu viel zahlen müssen. Denn Zweitwohnsitzsteuer und Rundfunkgebühren kommen ja dann ggf.auch noch auf einen zu.

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.03.2020 08:56

Hallo JaneMarple,

beim Zweitwohnsitz kommt es auf die tatsächlichen Verhältnisse an. Sprich: Wird die Wohnung ab und zu z.B. zum Übernachten genutzt, ist es ein Zweitwohnsitz. Wird eine Wohnung gar nicht genutzt, sondern steht nur leer, handelt es sich nicht um einen Zweitwohnsitz. Allerdings kann es sein, dass - sofern das Meldeamt davon mitbekommt - die komplette Nichtnutzung in Frage gestellt wird. Hier könnte es hilfreich sein, gute Erklärungen parat zu haben.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Der Student am 01.03.2020 04:27

Hallo immo,

Ich haben eine Anmeldung als Nebenwohnsitz und bin Mieter einer Wohnung. Da ich aber kaum dort bin und mein Studium mittlerweile fernab mache, bin ich am überlegen den Nebenwohnsitz abzumelden, aber die Wohnung als Miete noch zu behalten.

Oder muss ich bei Abmeldung eine Mietkündigung beilegen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.03.2020 10:58

Hallo Student,

Mietvertrag und Meldepflicht sind zwei unterschiedliche Dinge. Es kommt auf die tatsächlichen Gegebenheiten an. Wenn Sie den Zweitwohnsitz noch nutzen, nur eben seltener, bleibt das immer noch ein Zweitwohnsitz.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Wohnung am 28.02.2020 17:53

Hallo,

mein Sohn möchte eine Wohnung mieten, da er sich aber noch in der Ausbildung befindet, möchte der Vermieter das ich als Mutter mit im Mietsvertrag stehe.

( eine Bürgschaft möchte der Vermieter nicht)

Ich werde dort aber nicht wohnen, da ich ein eigenes Haus besitze und dort auch wohne.

Frage: Bin ich verpflichtet auf Grund des unterschrieben Mietsvertrages mich als Zweitwohnung umzumeden und ggf. auch eine Zeitwohnungssteuer zu zahlen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.03.2020 08:57

Hallo,

Mietvertrag und Meldepflicht sind aus rechtlicher Sicht zwei unterschiedliche Dinge, die nicht unbedingt zusammenhängen müssen. Meldepflichtig sind Zweitwohnungen dann, wenn es sich tatsächlich um einen Wohnsitz handelt. Wer aber überhaupt nicht vor hat, einen Zweitwohnsitz zu nehmen, sondern nur zur Absicherung des Vermieter im Mietvertrag steht,hat keinen Nebenwohnsitz. Es könnte ratsam sein, den Vermieter darum bitten, die Wohnungsgeberbestätigung nur auf den Sohn ausstellt zu lassen, damit die Meldebehörde nicht den Eindruck erhält, Sie hätten eine Zweitwohnung.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Vollzeitstudentin am 27.02.2020 17:55

Hallo ImmoWelt-Redaktion,

folgendes: Seit Dezember bezieht mein Freund eine Wohnung, er hat den Vertrag allein unterschrieben, mein Nachname steht jedoch auch schon auf dem Klingelschild. Jetzt habe ich vor, im März nachzuziehen. Ich bin Studentin und würde erstmalig aus dem Elternhaus ausziehen. Habe ich möglicherweise bereits eine Straftat begangen, weil mein Nachname auf dem Klingelschild steht und ich ein paar Wochenenden in der Wohnung verbracht habe? Auch bin ich sehr verwirrt: Ich wohne in Berlin. Würde es sich dann lohnen, diesen Wohnsitz in Berlin als Zweitwohnsitz anzumelden, oder sollte ich mich lieber doch ganz ummelden? Oder muss ich mich vielleicht nicht ummelden, weil ich den Wohnvertrag nicht unterschrieben habe?

Grüße!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2020 08:36

Hallo Vollzeitstudentin,

eine Straftat haben Sie nicht begangen. Die Vorgehensweise sollte folgende sein: Gemäß BGB § 540 ist ein Mieter ohne die Erlaubnis des Vermieters nicht berechtigt, den Gebrauch der Mietsache einem Dritten zu überlassen, insbesondere sie weiter zu vermieten. Verweigert der Vermieter die Erlaubnis, so kann der Mieter das Mietverhältnis außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen, sofern nicht in der Person des Dritten ein wichtiger Grund vorliegt. Das heißt, dass der Vermieter den Einzug in die Wohnung des Lebensgefährten erlauben muss, sofern keine wichtigen Gründe dagegen sprechen.

Sie können auch mit dem Vermieter sprechen, ob Sie mit in den Mietveretrag aufgenommen werden oder ob Sie Untermieter Ihres Lebensgefärten werden.

Ihre bisherige Vorgehensweise, lediglich am Wochenende ab und an bei Ihrem Partner zu übernachten, ist vollkommen legitim, das zählt als Besuch, der dem Vermieter nicht gemeldet werden muss.

Hisnichtlich der Ummeldung beim Einwohnermeldeamt müssen Sie sich vom Wohnungsgeber eine Wohnungsgeberbestätigung geben lassen und sich innerhalb von 2 Wochen nach Ihrem Einzug anmelden. Wohnungsgeber ist der Vermieter, wenn Sie Mitmieter werden oder Ihr Freund, wenn Sie Untermieter werden. Ob die Wohnung Erst- oder Zweitwohnsitz oder einziger Wohnsitz ist, hängt von den tatsächlichen Gegebenheiten ab. Erstwohnsitz ist derjenige Wohnsitz, der den Lebensmittelpunkt darstellt. Wenn Sie ganz aus dem Elternhaus ausziehen, wäre der Wohnsitz bei Ihrem Freund der alleinige Wohnsitz.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Thomas Mahler am 16.02.2020 22:23

Hallo Zusammen,

ich habe vor zwei Jahren eine Eigentumswohnung gekauft. Durch das lesen mehrerer Artikel im Internet zum Thema Immobilien bin ich darauf gestoßen, dass ich für eine Zweitwohnung eine Zweitwohnsitzsteuer entrichten muss (Unkenntnis meiner Seite bedingt durch mehrerer Faktoren; beide Wohnungen befinden sich in der gleichen Stadt).

Selber lebe ich seit drei Jahren in einer Mietwohnung, die mehr Zimmer als meine Eigentumswohnung aufweist. Vier Monate lang wurde die Eigentumswohnung von mir selber bewohnt.

Könnt Ihr mir sagen, wie ich jetzt vorgehen soll? Soll ich zum zuständigen Bezirksamt/Rathaus etc. gehen und eine Selbstanzeige stellen oder diese Angelegenheit über einen Rechtsanwalt klären lassen?

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Mahler

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.02.2020 11:12

Hallo Thomas Mahler,

wenn eine Zweitwohnung nicht angemeldet wird und somit auch keine Zweitwohnungssteuer gezahlt wird, kann das u.U. auch als strafbare Steuerhinterziehung gewertet werden. Wir tendieren deshalb dazu, Ihnen zu raten, die weitere Vorgehensweise mit einem Rechstanwalt vor Ort zu besprechen. Der dürfte aufgrund seiner örtlichen Kenntnisse auch besser einschätzen können, ob die Behörden in Ihrer Gemeinde eher zahm oder eher scharf reagieren.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Thomas Mahler am 17.02.2020 22:08

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Marlene am 15.02.2020 17:31

Hallo Immowelt-Redaktion, ich habe eine Ferienimmobilie an der Nordsee gekauft. Für die Ferienimmobilie muß ich Zweitwohnsitzsteuer entrichten und zusätzlich Kurabgaben (Kurtaxe) zahlen, obwol ich dort nicht gemeldet bin und die Ferienimmobilie nur gelegentlich im Urlaub und an den Wochenenden nutze. Die Immobilie wird nicht an Feriengäste vermietet, sondern lediglich von der Familie genutzt. Außerdem werden für die Ferienimmobilie die üblichen Grundsteuern usw. fällig. Menschen, die mit Erstwohnsitz in dem Küstenort gemeldet sind, müssen aber keine Kurtaxe zahlen. Ist dies so rechtens oder lediglich eine Abzocke der örtlichen Behörden? Wie kann man sich dagegen wehren, wenn dies nicht rechtens ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.02.2020 12:01

Hallo Marlene,

auch für eine Ferienimmobilie, die nur temporär von den Eigentümern selbst genutzt wird, kann eine Zweitwohnungssteuer anfallen. Wird die Ferienwohnung nicht anFeriengäste vermietet, muss der Eigentümer auch einen Zweitwohnsitz anmelden. Ob die Anmeldung des Zweitwohnsitzes zur Folge hätte, dass die Kurtaxe entfällt, wissen wir leider nicht. Hier sollten Sie direkt beim zuständigen Amt nachhaken.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Heike am 12.02.2020 14:17

Liebe Immowelt, unsere Tochter wohnt wechselseitig bei ihrem Vater und bei mir in der gleichen Stadt. Bei mir ist sie mit Hsupt-, bei ihrem Vater mit Nebenwohnsitz gemeldet. Demnächst wird sie volljährig. Einkünfte hat sie noch keine, da sie noch zur Schule geht. Ist sie mit 18 dann verpflichtet, Zweitwohnsitzsteuer zu zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.02.2020 08:16

Hallo Heike,

in der Regel sind Kinder und Azubis, die finanziell noch von Ihren Eltern abhängig sind, von der Zweitwohnsitzsteuer befreit, Studenten jedoch nicht zwingend. Die Regelungen unterscheiden sich allerdings je nach Gemeinde, so dass pauschale Aussage an dieser Stelkle leider nicht möglich ist. Am besten, Sie fragen selbst mal bei der Gemeinde nach.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Christoph am 11.02.2020 07:41

Moin,

ich habe eine Frage bezüglich Zweitwohnsitzsteuer.

Ich habe ein Eigenheim. Dieses ist auch mein Erstwohnsitz. Ich bin berufsbedingt nach Bremen gezogen, wo ich meinen Zweitwohnsitz habe. Meine Frage ist, fallen auf mein Eigenheim auch Steuern an, wenn ich mein Wohnsitz einfach drehe bzw. Erstwohnsitz in Bremen anmelde ?

Liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.02.2020 11:14

Hallo Christoph,

der Erstwohnsitz ist derjenige Wohnsitz, an dem Sie Ihren eigentlichen Lebensmittelpunkt haben, insofern kann man sich das nicht einfach aus steuerlichen Überlegungen aussuchen, wie man will. Als Lebensmittelpunkt wird steuerrechtlich diejenige Wohnung gesehen, in der auch die Familie wohnt. Würde man nun entgegen diesen Grundsätzen einfach diejenige Wohnung als Erstwohnsitz anmelden, bei der eine höhere Zweitwohnsitzsteuer anfallen würde, obwohl diese Wohnung nicht Lebensmittelpunkt ist, so könnte man dieses Vorgehen ggf. als Steuerverkürzung betrachten, womit schlimmstenfalls ein strafrechtlich relevanter Bereich tangiert würde. Wie Ihre konkreten Lebensumstände und damit die Gestaltungsmöglichkeiten sind, wissen wir freilich nicht und raten deshalb, steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten am besten mit dem Steuerberater zu besprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Wolfgang am 30.01.2020 18:31

Hallo

- Wohnhaft in Berln, muß man für ein Wochendgrundstück "Bungalow" in Brandenburg

Zweitwohnungsteuer bezahlen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2020 10:36

Hallo Wolfgang,

Wenn auf dem Grundstück ein Gebäude steht, das grundsätzlich bewohnbar ist, kann eine Zweitwohnungssteuer fällig werden. Das Veraltunsgericht Gießen (Az.: 8 K 907/12.GI) hatte in einem Fall geurteilt, dass auch für eine schlecht ausgestattete Blockhütte ohne komplette Infrastruktur eine Zweitwohnungssteuer fällig wird.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Wolfgang am 30.01.2020 18:31

Hallo

- Wohnhaft in Berln, muß man für ein Wochendgrundstück "Bungalow" in Brandenburg

Zweitwohnungsteuer bezahlen ?

auf Kommentar antworten

Gipsy am 26.01.2020 20:53

Liebe Immowelt-Redaktion!

Unser Sohn wohnt als Student in München in einem 1-Zimmer Appartement, das mir gehört. Er zahlt keine Miete und hat seinen Hauptwohnsitz dort angemeldet. Nun will die Stadt München von mir die Zweitwohnungssteuer. Ich habe dort nie gewohnt und war dort nie gemeldet. Begründung ist, dass es auf das „Innehaben“ der Wohnung ankäme. Wie sehen Sie das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.01.2020 11:00

Hallo Gipsy,

die Auffassung der Stadt München erscheint uns etwas abstrus. Wenn "Innehaben" so gemeint ist, dass die Stadt die AUffassung vertritt, dies wäre Ihre Zweitwohnung, die Sie zum wohnen nutzen könnten aber dies nicht tun, so ist dies ja schon im Ansatz nicht zutreffend, da ja Ihr Sohn die Wohnung bewohnt und nicht Sie. Sollte die Stadt nicht lockerlassen, kkönnte es ratsam sein, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

wilhelm am 22.01.2020 16:51

Liebe Immowelt-Redaktion,

muss ich die Zweitwohnungssteuererklärung noch ausfüllen, wenn ich mein Nebenwohnsitz in Berlin sofort zu Hauptwohnsitz ändere?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.01.2020 08:03

Hallo Wilhelm,

der Erstwohnsitz ist immer derjenige Wohnsitz, an dem Sie den Lebensmittelpunkt haben. Einen (tatsächlichen) Zweitwohnsitz als Erstwohnsitz zu deklarieren, um Zweitwohnsitzsteuer zu vermeiden, könnte schlimmstenfalls als Steuerhinterziehung ausgelegt werden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

a.k. am 18.01.2020 20:46

ich habe meinen Hauptwohnsitz ( gemietet!) in Starnberg und besitze eine Eigentumswohnung in München, in der mein 18jähriger Sohn, der im Studium ist, lebt. Muss ich Zweitwohnsteuer dafür zahlen ? bin momentan dort mit Zweitwohnsitz gemeldet, aber nie da, also könnte mich auch sofort abmelden....

danke !

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.01.2020 12:02

Hallo a.k.,

solange Sie in München mit einem Zweitwohnsitz gemeldet sind, kann die Stadt Zweitwohnsitzsteuer von Ihnen fordern - unabhängig der Dauer, die Sie in der Wohnung verbringen. Sie sollten dementsprechend über eine Abmeldung nachdenken.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Emmi am 14.01.2020 18:58

Sehr geehrte Immowelt Redaktion,

Meine Tochter noch 17 Jahre alt ist bei meinem Exmann mit Hauptwohnsitz in Ffm gemeldet. Heute erhielt sie von der Kämmerer meines Wohnortes die schriftliche Aufforderung zur Klärung der Zweitwohnsitzsteuer. Ist das normal, dass Trennungskinder dazu aufgefordert werden? Danke für ihre Rückmeldung.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.01.2020 15:37

Hallo Emmi,

auch wenn Ihr Kind bei Ihnen einen angemeldeten Zweitwohnsitz hat, so müsste sie eigentlich als Minderjährige von der Zweitwohnsitzsteuer befreit sein, da der Zweitwohnsitz bei einem geschiedenen Elternteil ist. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass Ihre Tochter von den Eltern finanziell abhängig ist. Wenn dies nicht der Fall ist, so ist es möglich, dass sie zweitwohnsitzsteuerpflichtig ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Maxi am 08.01.2020 15:11

Liebe Immowelt-Redaktion,

mein Lebensgefährte wird in absehbarer Zeit Berufspendler nach München sein, Hauptwohnsitz 200 km entfernt. Er würde sich in München ein WG-Zimmer in einer Wohngemeinschaft mieten (3 Zimmer mit momentan 3 Mitbewohnern, eines würde sich mein Partner dann mit einem der Bewohner teilen). Fällt dies dann in den Bereich "Gemeinschaftsunterkunft" und wäre von der Zweitwohnsitzsteuer befreit?

Danke im Voraus für Ihre Anwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2020 09:15

Hallo Maxi,

eine Bleibe in einer WG ist im Allgemeinen als Wohnsitz und nicht als Gemeinschaftsunterkunft zu werten. Unter Gemeinschaftunterkünften versteht man im Allgemeinen zum Beispiel Heilanstalten, Krankenhäuser, Pflegeanstalten, Hotels, Klöster oder Heime. EIne Zweitwohnungssteuer fällt bei einer WG natürlich nur für denjenigen Anteil der Miete an, die vom jeweiligen Bewohner bezahlt wird.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Rüdiger am 13.12.2019 16:06

Liebe Immowelt Redaktion,

meine Frau und ich haben 2 Eigentumswohnungen in Berlin gekauft. Beide befinden sich im gleichen Haus. Eine wird bereits von uns bewohnt, die andere ist zur Zeit vermietet, wird aber in Kürze frei. Wir möchten dann beide Wohnungen als "Hauptwohnung" nutzen (erweiterte Räumlichkeiten für platzintensive Hobbys).

Können beide Wohnungen im gleichen Haus als Hauptwohnung gewertet werden, oder gilt für eine dann die Definition der Zweitwohnung?

Vielen Dank für eine Antwort!

Rüdiger

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.12.2019 08:38

Hallo Rüdiger,

dies ist sicherlich ein Sonderfall, weshalb wir dies leider nicht abschließend beurteilen können. Tendenziell würden wir davon ausgehen, dass dann, wenn beide Wohnungen so zusammengelegt werden, dass eine einheitliche Wohneinheit entsteht, keine Zweitwohnungssteuer anfällt. Für den Fall, dass die Wohnungen nicht zusammengelegt werden, könnte es anders aussehen. Da dies aber kein Standardfall ist, raten wir, dies mit einem Steuerberater vor Ort zu besprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Ben am 09.12.2019 12:39

Hallo,

nach meiner Verrentung halte ich mich immer häufiger in der Mietwohnung meiner Lebenspartnerin auf (worüber der Vermieter informiert wurde), so dass ich dann auch vor einiger Zeit dort einen zweiten Wohnsitz angemeldet habe. Meine Partnerin ist die alleinige Vertragspartnerin der Mietwohnung, ich bezahle keine Miete. Ich habe bei meiner Partnerin bis auf Kleidung und meinen Laptop weder eigene Möbel noch sonstige persönliche Gegenstände. Dies alles befindet weiterhin an meinem ersten Wohnsitz, wo ich ein Einfamilienhaus besitze. An meinem zweiten Wohnsitz wird nun eine Zweitwohnsitzsteuer eingeführt, die einen bestimmten Prozentsatz der Jahresnettokaltmiete betragen soll. Welcher Mietbetrag wird nun bei der Festsetzung der Zweitwohnsitzsteuer zugrunde gelegt? Könnte meine Partnerin mit mir einen Untermietvertrag abschließen, bei dem sie meinen Mietanteil frei festlegen kann? Oder wird von Seiten der Stadtverwaltung die hälftige oder doch die komplette Jahresnettokaltmiete zugrunde gelegt?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.12.2019 14:11

Hallo Ben,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Regelungen zur Zweitwohnungssteuer unterscheiden sich im Detail je nach Gemeinde. Wird keine Miete verlangt, setzt das Finanzamt allerdings in der Regel die übliche Miete an, die für vergleichbaren Wohnraum gezahlt wird. Des Weiteren sollten Sie dem Finanzamt mitteilen, dass Sie die Wohnung gemeinsam nutzen, denn dann müssen Sie die Zweitwohnsitzsteuer nur anteilig und nicht für die gesamte Wohnung zahlen.

Bitte verstehen Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel raten wir Ihnen, bei der örtlichen Gemeinde oder einem Mieterverein nachzufragen.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maus am 06.12.2019 10:40

Hallo,

wir haben in München eine Wohnung für unseren Sohn gemietet- Mietvertrag auf meinen Mann.

Nur unser Sohn wohnte dort. Muss dann mein Mann, der dort nicht gemeldet ist, auf den aber der Mietvertrag läuft, Zeitwohnungssteuer zahlen ?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2019 12:13

Hallo Maus,

grundsätzlich muss derjenige, der in einer Wohnung wohnt, dies beim Einwohnermeldeamt melden. Ob Ihr Sohn Zweitwohnungssteuer zahlen muss, hängt davon ab, ob die Wohnung sein alleiniger Wohnsitz ist, oder ob er noch einen weiteren Wohnsitz hat.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Toli am 26.11.2019 20:49

Hallo zusammen, ich hab einen Hauptwohnsitz in Frankfurt (Miete). Wenn ich für mich eine Wohnung in Niedersachsen kaufe (nur für mich als Ferienwohnung ab und zu zu nutzen )soll ich die Wohnung als Zweitwohnung anmelden?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2019 09:34

Hallo Toli,

wenn die Ferienwohnung nicht für gewerbliche Zwecke - also die Vermietung an Freiengäste - genutzt wird, sondern ausschließlich vom Eigentümer als gelegentlicher Zweitwohnsitz, so halten wir es für nicht frenliegend, dass eine Zweitwohnsitzsteuer fällig werden könnte. Wir raten aber hisnichtlich der von Ihnen beabsichtigten konkreten Nutzungssituation die vorab mit einem Steuerberater zu besprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Reaktion

Urs am 16.11.2019 01:15

Hallo, ich bin ratlos. Meine Mutter lebte seit 1992 in einer Wohnung, nach dem Tod des Vaters, welche ich für diesen Zweck in Konstanz gekauft habe. Dieses Jahr, im April verstarb sie. Ich habe meine Mutter seit 2009 gepflegt, seit 2 Jahren 24 Std. Die Wohnung ist voll mit ihren Möbeln, Kleider, alles so wie es immer war. Ich bin gesundheitlich und emotional nicht in der Lage die Wohnung auszuräumen.

Ich selbst lebe mit meinem Lebensgefährten in einer 10km entfernten Gemeinde von Konstanz. Die Wohnung wollte ich vorerst "nicht anrühren", leer stehen lassen. Nun habe ich von der Kämmerei eine Anfrage über Zweitwohnung erhalten, 3 Wochen nach dem Tode meiner Mutter, jetzt kam ein Bescheid, daß ich ab März 2020 für die leerstehende Wohnung eine Zweitwohnungssteuer in Höhe von 2400€ zu bezahlen hätte.

Großzügig werde ich darauf hingewiesen, daß ich ab dem Monat nach ihrem Tode, Mai 2019, bereits die Steuer entrichten müsse. Also würde man mir von seiten der Stadt Konstanz 3 Wochen Zeit geben, um meine Mutter zu beerdigen, eine 3-Zi-Whg. leerzuräumen, renovieren und zur Vermietung bereitstellen um der Zweitwohnungssteuer zu "entgehen".

Muß ich wirklich für eine Wohnung diese Steuer entrichten, die unbewohnt ist, aber mit allem eingerichtet, was meiner Mutter, und auch mir, so viel bedeutet hat. Mein einziger Wohnsitz, auch korrekt, ist die Wohnung in der Randgemeinde von Konstanz.

Die Wohnung in Konstanz ist eine frei finanzierte Wohnung, keine Zuschüsse oder Sozialbindung.

Die Wohnung habe ich meiner Mutter zu der 50% Miete unter Angehörigen, mtl. 305,00€, mit Mietvertrag "vermietet".

Nachbarn drehen einmal die Woche die Hähne auf um ein einrosten der Wasserleitungen zu verhindern, der Stromzähler läuft minimal, weiß aber nicht wo der "Stromfresser" in der Wohnung ist, Heizung habe ich auf 2 gestellt, damit kein Schimmel auftritt. Also Verbrauch ist da, belegbar aber daß es von keiner Bewohnung stammt.

Es ist für mich ein "schlimmes Jahr", da ich auch auf Forderung der Ausräumung seitens Stadt Konstanz, es durch die Pflege geschädigten "Knochengerüsts", auch der psychischen Belastung der zurückliegenden Zeit einfach nicht schaffe die Whg. "vermietbar" zu machen. Zudem müßte ich sie komplett renovieren, da durch Hilfsmittel sämtliche Türrahmen, Türen, Fliesen etc beschädigt sind zzgl. komplett streichen.

Muß ich diese Zweitwohnungssteuer wirklich bezahlen? Die Forderung wurde auf 2400€ beziffert.

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Immowelt-Redaktion am 18.11.2019 10:22

Hallo Urs,

eine Zweitwohnungssteuer fällt dann an, wenn jemand tatsächlich einen Zweitwohnsitz hat. Sofern Ihre Angaben so sind, wie wir sie verstehen, erscheint uns das Vorgehen der Gemeinde höchst befremdlich. Aus der Ferne ist allerdings keine abschließende Beurteilung möglich, deshalb raten wir Ihnen, vor Ort die Hilfe eines fachanwalts für Mietrecht in Anspruch zu nehmen.

Beste Grüße

die Immowwlt-Redaktion

Martin am 14.11.2019 00:20

Ich habe noch eine zusätzliche Frage.

Wer ist der Vermieter ?

Meine Lebensgefährtin oder die Vermieterin meiner Lebensgefährtin?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2019 08:48

Hall Martin,

in dem Fall, in dem Sie einen Untermietvertrag mit Ihrer Lebensgefährtin abschließen würden, wäre diese Ihre Vermieterin.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Martin am 13.11.2019 22:40

Ich lebe bei meiner Lebensgefährtin in Mainz und habe zusätzlich eine Wohnung in NRW wo ich mit meiner Tochter wohne.

In Mainz bei meiner Lebensgefährtin zahle ich nichts , was wird dann als Grundlage für die Berechnung genommen?

Wäre es nicht günstiger meiner Lebensgefährtin 100 € zu geben und das als Miete anzugeben?

Ich glaube in Mainz ist die Zweitwohnsitz -Steuer 10% der Kaltmiete ( Jahres ) .

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2019 08:47

Hallo Martin,

die Regelungen zur Zweitwohnungssteuer unterscheiden sich im Detail je nach Gemeinde. Oft wird jedoch dann, wenn keine Miete gezahlt wird, die ortsübliche Miete herangezogen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

druide58 am 12.11.2019 10:37

Guten Tag, ich bin Heilpraktiker in Hitzacker bei Lüneburg. Ich möchte in Bad Sachsa in einer von mir gekauften Eigentumswohnung eine Zweitpraxis eröffnen, allerdings zunächst nur wenige Wochen im Jahr, da ich in drei Jahren nach dort umziehen möchte. Muß ich Zweitwohnungssteuer entrichten, obwohl ich die Wohnung ja beruflich nutze ? Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.11.2019 11:18

Hallo druide58,

der Verwaltungsgerichtshofs (VGH) München hat vor einiger Zeit entscheiden (Az.: 4 ZB 13.2515), dass eine Zweitwohnungssteuer dann anfällt, wenn die Wohnung sowohl gewerblich als auch privat genutzt wird. Kann allerdings bewiesen werden, dass die Wohnung ausschließlich gewerblich und nicht zum Wohnen genutzt wird, so fällt laut Urteil keine Zweitwohnungssteuer an.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Roman am 11.11.2019 20:37

Guten Tag,

ich habe meinen Hauptwohnsitz in Leipzig, wo ich noch 1-2 Jahre studiere. Ich verbringe aber immer mehr Zeit im Haus meiner Familie in einer kleinen Stadt in Bayern. Nun will ich mir einen PKW kaufen und das Auto anmelden und würde auch sonst gerne hier meinen Zweiwohnsitz anmelden.

Da ich Geringverdiener bin, wollte ich fragen, ob ich Zweitwohnsteuer zahlen muss oder nicht?

Muss ich für diese Information aufs Gemeindeamt des Dorfes?

Mit freundlichen Grüßen

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Immowelt-Redaktion am 12.11.2019 08:05

Hallo Roman,

die Regelungen zur Zweitwohnungssteuer variieren je nach Gemeinde, deshalb sind hier keine pauschalen Antworten möglich. Manche Gemeinden befreien z.B.ö einkommensschwache Studenten von der Steuer, andere nicht. Am besten, Sie fragen bei der Gemeinde nach.

beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Dennis am 11.11.2019 12:52

Hallo ich habe eine frage,

ich habe seit den 1.11 mein hauptwohnsitz in meiningen angemeldet,

habe jetz noch für 2 monate von arbeitgeber in berlin ein wg mitarbeiterzimmer als nebenwohnsitz umgemeldet es kostet 425 warm ,wie viel muss ich für die 2 monate zahlen ?

Danke für ihre anwort grüßen

Dennis

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.11.2019 17:05

Hallo Dennis,

vielen Dank für deine Nachricht. Die Zweitwohnsitzsteuer in Berlin beträgt in der Regel 15 Prozent der Nettokaltmiete. Allerdings muss man eine Zweitwohnung laut Bundesmeldegesetz erst dann anmelden, wenn sie für länger als sechs Monate bewohnt werden soll (§ 27 BMG, Abs. 2). Falls du für kürzere Zeit eine Zweitwohnung in Berlin hast, würden wir dir empfehlen, dich dort an das Einwohnermeldeamt zu wenden und nach Möglichkeiten zu fragen, diese Kosten nicht zahlen zu müssen.

Bitte verstehe, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir dir, sämtliche Fragen mit der zuständigen Meldebehörde abzuklären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tim am 30.10.2019 16:41

Hello I and My wife are registered as married couple at our main residence in Darmstadt. But currently due to work, my wife moved to Stuttgart(until now its been just 3 months) with a temporary accommodation where she leaves there only for weekdays because of the office and is also registered there as secondary house. Recently she received zweitwhonungssteuer from Stuttgart office. Does she needs to pay this?

We registered there at Stuttgart as secondary living so that we can claim during Steuererklarung for the secondary house, but now it looks like we may have to pay extra in terms of zweitwhonungssteuer.

And also in some forums and some websites I noticed that married couple who has secondary house are exempted from paying this tax.

Please let me know if we need to pay Secondary tax in this case?.

Thank you.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.10.2019 10:03

Hello Tim,

the Bundesverfassungsgericht (BVerfG; Ref.: 1 BvR 1232/00 and 1 BvR 2627/03) has decided that a Zweitwohnungssteuer is unconstitutional when it concerns married commuters. You should inform the competent authority that your secondary residence was rented exclusively because oft the job.

Kind regards

Immowelt-Redaktion

Lina am 18.10.2019 22:33

Hallo Immowelt-Redaktion,

mein Mann und ich haben eine Auszeit, da wir gerade unsere gemeinsamen Probleme lösen möchten, aber z.Zt. etwas Abstand brauchen. Er hat eine andere Wohnung angemietet, beide befinden sich in Hamburg. Da wir einen gemeinsamen Mietvertrag und ich keinen Ärger mit dem Vermieter wollte, hat er die Ummeldung zurückgenommen. Jetzt will das Finanzamt Geld von ihm. Aber es ist ja keine Zweitwohnung, da er sich nicht bei mir aufhält. Wie sieht es in diesem Fall aus? Danke für die Hilfe. Marie

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.10.2019 09:36

Hallo Lina,

wenn Ihr Mann die zweite Wohnung ausschließlich bewohnt und nicht bei Ihnen wohnt, handelt es sich um einen Erstwohnsitz. Das sollten Sie dem Fiskus dann so mitteilen; im Prinzip müsste Ihr Mann demzufolge die neue Wohnung an- und sich hinsichtlich der (ehemaligen) Ehewohnung abmelden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Jay am 16.10.2019 16:27

Hallo

Ich wohne und arbeite im europäischen Ausland.

Ich habe eine Partnerin in Deutschland.

Kann ich mich bei ihr mit einem Zweitwohnsitz anmelden, um auch ein Auto anzumelden?

Welche steuerlichen Auflagen würden auf mich zukommen?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.10.2019 10:12

Hallo Jay,

wenn Sie einen Zweitwohnsitz bei Ihrer Partnerin haben, müssen Sie diesen beim Einwohnermeldeamt melden. Hioerfür benötigen Sie eine Wohnungsgeberbestätigung, entweder vom Vermieter (wenn Sie in den Mietvertrag eintreten) oder von Ihrer Lebenspartnerin (wenn Sie sizusagen Untermieter Ihrer Partnerin werden). In manchen Gemeinden fällt eine so genannte Zweitwohnsitzsteuer an, deren Höhe je nach Gemeinde unterscheidlich ausfallen kann.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

anna am 14.10.2019 13:09

Hallo,

meine Tochter ist Studentin in München. Vor 4 Jahren ist sie von zu Hause in eine WG gezogen, also in München umgezogen. Dort hat hat sie zwei Jahre gewohnt, ohne sich umzumelden. Seitdem ist sie zweimal umgezogen und hat sich jeweils richtig gemeldet.

Jetzt hat sie einen Brief vom Steueramt bekommen und muss für die zwei Jahre in der Wohngemeinschaft eine Zweitwohnsitzsteuer zahlen, da ein Mietvertrag vorlag.

Sie war bei der Meldebehörde, die das nachträglich nicht mehr ändern können. Auch kann man keinen Antrag auf Befreiung stellen, da es zu lange zurückliegt.

Jetzt ist die Frage, ob es sich lohnt Widerspruch einzulegen, oder ob wirklich nichts zu machen ist.

Vielen Dank!

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Immowelt-Redaktion am 15.10.2019 10:17

Hallo anna,

zwar kann man sich in München bei einem niedrigen EInkommen von der Zweitwohnungssteuer befreien lassen. Auf der Webseite der Stadt München ist aber nachzulesen, dass Voraussetzung für die Befreiung ein fristgerechter Antrag ist. Demnach muss der Antrag bis spätestens 31. Januar nach Ablauf des aktuellen Steuerjahres gestellt werden. Ob in Ihrem Fall noch etwas zu machen ist, können wir aus der Ferne nicht beurteilen; hier sollten Sie ggf. bei Ihrem Steuerberater nachhaken.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

imwald121 am 10.10.2019 16:11

Hallo,

ich wohne in Frankfurt habe vor zwei Jahren in Konstanz eine Eigentumswohnung geerbt. Diese war bis dahin der Erstwohnsitz meines Vaters. Ich möchte die Wohnung gerne behalten weil ich in zirka 6 Jahren selbst dort einziehen möchte.

Vor einer Woche erhielt ich einen Fragebogen zum Ausfüllen seitens der Stadtverwaltung Konstanz bei der es um die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer geht (i.H. v. 25 % der Kaltmiete).

Bin ich nun verpflichtet, diese ZWS zu zahlen? Eine Miete bezahle ich nicht weder erhalte ich eine, so daß dann wohl seitens des Amtes eine Schätzung erfolgt? In einem anderen Kommentar las ich, dass falls ich dort weder Wohne noch Schlafen würde, eine Wohnungssteuer anfallen könne? Was kann ich tun, um diese Steuer ggf. zu vermeiden?

Beste Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.10.2019 10:02

Hallo imwald12,

wenn Sie Eigentümer einer Wohnung sind, die Sie überhaupt nicht selbst nutzen, liegt keine Zweitwohnung vor. Erst wenn eine Wohnung im melderechtlichen Sinne als Nebenwohnung genutzt wird, kann eine Zweitwohnungssteuer fällig werden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


imwald121 am 11.10.2019 17:09

Hallo Immowelt,

herzlichen Dank für die Antwort, sie deckt sich mit den Recherchen, die ich gestern im Nachhinein noch selbst betrieben hatte.

Ich hatte die o.g. Wohnung vor ca. einem Jahr bis vor drei Wochen an eine Freundin zu einem Selbstkostenpreis i.H.v. 100 EUR p.M. informell und ohne Mietvertrag vermietet, da Ihre eigene Wohnung vom Eigentümer kernsaniert wurde. Da in diesem Zeitraum natürlich etwas Strom und Wasser verbraucht wurden, wäre meine Aussage der Nichtnutzung nicht glaubhaft. Wir könnten im Nachgang natürlich für die Stadtverwaltung einen rückdatierten Mietvertrag erstellen. Ferner befinden sich natürlich noch das komplette Mobiliar meiner Eltern in der Wohnung, die ich vorerst nicht ntfernen möchte, weil ich ehrlich gesagt nicht weiss, ob man ggf. in der Rente doch selbst einzieht -oder- sie dann, so der Plan, gewinnerzielend verkaufen möchte. Und nun zum neuen Punkt:

Natürlich würde ich die Heinzung im Winter gerne ein ganz klein wenig überschlagen lassen, um die Wohnung nicht nachhaltig zu schädigen.

Ferner hätte ich vor, an den Eigentümerversammlungen teilzunehmen, so dass auch in diesem Ramen einen sehr geringen Wasserverbrauch entsetehen würde.

Frage 1:

Ließe sich unter den o.g. Umständen bzw. dem o.g. Rahmen dann noch das Kriterium der zukünftigen "Nichtnutzung" aufrechterhalten, um die Zweitwohnungssteuer zu vermeiden?

Frage 2: Sollte ich für das vergangene Jahr nachträglich einen Mietvertrag rückdatiert aufsetzten und folglich der Stadtverwaltung anbieten, bis zum Tag des Auszugs die Zweitwohnungssteuer abführen?

Ganz lielen Dank für eine bestmögliche Hilfestellung...


Immowelt-Redaktion am 14.10.2019 11:37

Hallo imwald121,

ein Mietvertrag muss nicht zwingend schriftlich geschlossen werden, um wirksam zu sein. Davon, dass Sie nachträglich einen schriftlichen Mietvertrag erstellen (also auch mit falschen Datumsangaben) würden wir eher abraten, da dies durchaus rechtlich nach hinten losgehen könnte. Eventuell reicht der Behörde ja eine schriftliche Auskunft Ihrer Freundin, dass Sie zeitweise die Wohnung als Wohnsitz hatte. Eine Zweitwohnungssteuer würde für diese Nutzung aber nur dann anfallen, wenn die Freundin hier einen Zweitwohnsitz gehabt hätte und sie wäre auch von Ihr zu zahlen.

Auch wenn eine Wohnung, um Frostschäden zu vermeiden, notbeheizt wird, ergibt sich daraus ja noch keine Wohnnutzung.

Soweit sich Probleme mit der Behörde ergeben, könnte es ggf. ratsam sein, vor Ort rechtlichen rat einzuholen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


imwald121 am 21.10.2019 12:52

Liebe Immowelt,

ich hätte nun noch drei letzte Fragen, denn ein Telefonat mit einer Sachbearbeiterin der Stadtkämmerei Konstanz hatte mich nun gänzlich verwirrt:

a) Ich war bis dahin der Meinung, wenn ich die Wohnung nicht bewohnen würde und nur 1-2 mal pro Jahr dorthin fahre (z.B. ET-Versammlung), fiele keine Zweitwohnungssteuer an. Die Frau von der Kämmerei teilte mir aber mit, die ZWS fiele auch an, wenn ich nur 1-2 Tage im Jahr dort übernachten würde, sind die SB womöglich zu dieser "falschen Aussage" angehalten und wie könnteich es darauf ankommen lassen, die ZWS in dem Fall zu umgehen?

b) Dahingegen fiele, lt. Aussage der Sachbearbeiterin, die ZWS bei Vermietung an Dritte nicht an. Sollte ich aber bspw. an meine Schwiegermutter vermieten, die mit Erstwohnsitz in Kassel wohnt, müsste sie dann ja die ZWS bezahlten, korrekt? Damit wäre diese Variante dann wohl auch nicht die Lösung, nicht?

c) Sollte ich die Wohnung an einen Bekannten, der dort unten selbst mit Erstwohnsitz gemeldet ist, als "Büro" vermieten, so müsste er sich nicht ummelden und keiner von uns eine ZWS bezahlen. Ist das denn korrekt?

Herzliche Grüße & besten Dank !


Immowelt-Redaktion am 22.10.2019 08:05

Hallo imwald121,

ob die Auslegung eines Zweitwohnsitzes seitens der Sachbearbeiterin der Stadtkämmerei zu streng ist oder nicht, können wir nicht beurteilen. Hier dürfte es ratsam sein, einen Steuerberater zu fragen. Würden Sie die Wohnung an einen Dritten vermieten, müsste dann dieser eine Zweitwohnsitzsteuer zahlen; das gölte übrigens auch dann, wenn die Wohnung an eine Person moit Wohnsitz in der selben Stadt vermietet werden würde, denn auch innerhalb der selben Gemeinde kann man einen meldepflichtigen Zweitwohnsitz haben.

Nur so eine Idee, über die Sie nachdenken könnten: § 575 BGB regelt den qualifizierten Zeitmietvertrag; demnach ist es möglich, an einen Mieter eine Wohnung zeitlich befristet zu vermieten, wenn ein Befristungsgrund vorliegt, wie etwa späterer Eigenbedarf (und hier schreiben Sie ja selbst, dass Sie die Wohnung in sechs Jahren selber nutzen möchten).

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Martin1107 am 03.10.2019 11:04

Ich beabsichtige jetzt eine Wohnung zu kaufen und will im nächsten Jahr umziehen.

Wenn ich eine Wohnung gekauft habe, darin aber noch nicht wohne, muss ich mich trotzdem für diese Wohnung als meinen Zweitwohnsitz anmelden?

Und was heißt ein oder zwei Wochen nach Einzug? Gilt der Einzug schon, wenn man nur die Möbel gestellt hat, aber noch nicht darin lebt, oder gilt der abgeschlossne Einzug als Datum, ab wann die Zeit beginnt? Was ist, wenn man zb 3 Monate benötigt, bis der Umzug abgeschlossen ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.10.2019 10:55

Hallo Martin1107,

man muss sich an seinem neuen Wohnsitz erst dann anmelden, wenn man dort auch wohnt, also eingezogen ist und seinen Lebensmittelpunkt dort hat. Ab dann laufen die Fristen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Gabriela Kristlová am 02.10.2019 10:27

Guten Tag,

ich hätte noch eine Frage. Wir sind mit meinen Mann in Bayer. Eisenstein ( wie Zweitwohnsitz) gemeldet. Unserem Haupwohnsitz ist in Pilsen. Wir müssen die (Kurtaxe 50 euro pro Person) Jährlich bezahlen. Kann ich meinen Mann aus der Wohnung abmelden, damit er nicht die Kurtaxe bezahlen muss, weil er die Wohnung schon lage nicht benutzt wurde?

Vielen Dank um RM.

Kristlová

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.10.2019 12:27

Hallo Frau Kristlová und vielen Dank für Ihren Kommentar.

das deutsche Bundesmeldegesetz ist nicht an das Eigentum oder die Miete einer Wohnung gebunden, sondern an den tatsächlichen Einzug und Aufenthalt darin. Wenn Sie die Wohnung also nicht nutzen, sollten Sie sich abmelden können.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Eine rechtssichere Antwort erhalten Sie vom zuständigen Einwohnermeldeamt oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jeff1968 am 02.10.2019 08:35

Hallo. Mein Sohn hat einen Bescheid zur Zahlung von Zweitwohnungssteuer für 2017 und 2018 erhalten. Nun hat er in diesen Jahren aber bei seiner Mutter in Schleswig-Holstein gewohnt (bin geschieden und wohne in Hamburg). Er soll nun für meine Wohnung die Steuer zahlen. Dummerweise hatte meine Ex-Frau 2016 ihn in Schleswig-Holstein als Hauptwohnsitz und Hamburg als Nebenwohnsitz angemeldet (vorher war er bei mir in Hamburg als Hauptwohnsitz gemeldet, da er in Hamburg bis Mitte 2016 in eine Privatschule ging). Lohnt es sich hier Wiederspruch einzulegen? Schließlich hat er ja nicht mehr in 2017 und 2018 bei mir gewohnt. Danke für die Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.10.2019 11:59

Hallo Jeff1968,

ein Widerspruch ist durchaus möglich. So hat das Bundesverwaltungsgericht 2009 entschieden, dass die "Zweitwohnungssteuerpflicht [...] an die melderechtlichen Verhältnisse anknüpfen [darf]; sind diese nachweislich unrichtig, kommt es auf die tatsächlichen Verhältnisse an." (Urteil vom 17.09.2008 - BVerwG 9 C 17.07). Ob dies in Ihrem Fall nachweisbar ist, dass der Sohn nicht mehr in Hamburg lebte, können wir aus der Ferne nicht beurteilen.

Bitte haben Sie zudem Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder eine Mieterschutzvereinigung wie den Deutschen Mieterbund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Martina7548 am 01.10.2019 20:18

Mein Sohn beginnt ein duales Studium in Mannheim, das bedeutet 3 Monate ist er in einer Mietwohnung in Mannheim und dann wieder 3 Monate bei uns in Erlangen. Wo muss er seinen Wohnsitz melden? Und muss er Zweitwohnungssteuer zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.10.2019 11:45

Hallo Martina7548 und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wo der Haupt- und wo Nebenwohnsitz angemeldet wird, hängt davon ab, wo sich für Ihren Sohn der Lebensmittelpunkt befindet. In der Regel wird die Studentenwohnung als Zweitwohnsitz gesehen und dort, wo Familie und Freunde leben als Hauptwohnsitz. In diesem Falle wäre für Mannheim eine Zweitwohnsitzsteuer fällig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tweety65 am 23.09.2019 20:22

Mein Mann ist Eigentümer seines Elternhauses in einer Universitätsstadt Wir wohnen jedoch nicht dort, sondern ca. 20 km entfernt in einem anderem Haus. In seinem Elternhaus wohnen nach wie vor seine Eltern, die ein Nutz- und Niesrecht darauf haben. Nun haben wir von der Stadt einen Fragebogen zur Überprüfung der Zweitwohnungssteuer zugeschickt bekommen. Können wir dort angeben, dass ein Nutz- und Niesrecht besteht oder müssen die Eltern als dauerhafte Mieter angegeben werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.09.2019 10:37

Hallo Tweety65,

bei der Frage, ob eine Zweitwohnungssteuer erhoben wird, kommt es nicht darauf an, ob ein Mietverhältnis vorliegt oder nicht, sondern alleine darauf, ob tatsächlich ein Zweitwohnsitz vorliegt. Aus unserer Sicht sollten Sie deshalb die Gegebenheiten so wie sie sind, im Fragebogen angeben.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Gabriela Kristlová am 23.09.2019 15:21

ich habe vor 7 Jahren einen Wohnung in Bayerische Eisenstein gekauft und bin ich da mit meine Familie dauerhaft (Zweitwohnung) angemeldet. Ich musste ganze Zeit die Zweitwohnungsteuer nicht bezahlen, aber jetzt nach 7 Jahren habe ich Bescheinigung von die Gemeinde erhalten, dass müssen wir seit 2015 die Zweitwohnungsteuer bezahlen. Muss ich das bezahlen? Habe ich einige Möglichkeit wie solle ich nicht zahlen?

Vielen Dank um RM.

Kristlová

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.09.2019 10:20

Hallo Gabriela Kristlová,

sofern eine Gemeinde eine Zweitwohnungssteuer erhebt, kann sie diese auch noch rückwirkend verlangen. Im Allgemeinen verjähren Steuerschulden nach fünf Jahren, wobei die Frist erst am 1. des Folgejahres zu laufen beginnt. Ohne genaue Kenntnisse können wir aus der Ferne allerdings nicht beurteilen, ob die Steuernachforderung des Fiskus in Ihrem Fall korrekt ist. Dies können Sie ggf. von Ihrem Steuerberater überprüfen lassen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

rewa007 am 20.09.2019 10:51

Ich bin Grundstücksbesitzer und dort auch gemeldet. Vor ein paar Jahren hatte ich zusammen mit meiner damaligen Lebenspartnerin ein weiteres Grundstück gekauft und dort gebaut. Die Lebensumstände haben sich nun geändert und meine Damalige Lebenspartnerin bewohnt das neue Haus alleine zusammen mit ihrer Tochter und ich nach wie vor in meinen eigenen Haus.

Frage: Jetzt kommt die Stadt und möchte von mir für das 2. Grundstück, welches mir zu 50% gehört, auf dem ich aber weder wohne noch gemeldet bin eine Zweitwohnsitzsteuer haben. Begründung: Ich sei zu 50% Eigentümer und hätte einen uneingeschränkten Zugang.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.09.2019 11:35

Hallo rewa007,

eine Zweitwohnsitzsteuer wird dann fällig, wenn jemand auch tatsächlich einen zweiten Wohnsitz hat. Insofern ist für uns die Vorgehensweise der Gemeinde nicht wirklich nachvollziehbar. Da wir aber die Umstände des Einzelfalls nicht kennen, raten wir Ihnen, in dieser Angelegenheit z.B. die Hilfe eines Rechtsbeistandes vor Ort in Anspruch zu nehmen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Hardy0303 am 18.09.2019 14:25

Hallo Immowelt,

folgende Situation: ich bin Hauseigentümer und möchte mit meiner Partnerin zusammen ziehen. Da sie zwei Kinder hat, die wir jetzt nicht aus ihrem sozialen Umfeld herausziehen wollen, plane ich, für zwe bis drei Jahre zu ihr zu ziehen.

Ist es ausreichend , für diese Zeit bei meiner Partnerin einen zweiten Wohnsitz anzumelden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.09.2019 09:27

Hallo Hardy0303,

wenn Sie überwiegend bei Ihrer Partnerin wohnen, und Ihr alter Wohnsitz nur noch sporadisch von Ihnen genutzt wird, müssten Sie eigentlich den neuen Wohnsitz als Erstwohnsitz anmelden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

rolf am 16.09.2019 11:50

Guten Tag,

wir wohnen in Berlin, kaufen eine Wohnimmobilie in Brandenburg und mein Partner hat ein Wochenendgrundstück in Brandenburg, wo er Zweitwohnsteuer zahlt. Laut seinen Angaben ist er dort jedoch nicht als Zweitwohnsitz gemeldet, die Gemeinde kontaktiert ihn auch nur über den Berliner Hauptwohnsitz. Er hat lediglich den Beschied bekommen, Zweitwohnsteuer zu bezahlen. Geht diese Konstellation überhaupt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.09.2019 11:43

Hallo rolf,

ob eine Zweitwohnsitzsteuer fällig wird, hängt davon ab, ob Ihr Partner tatsächlich dort einen Zweitwohnsitz hat, also zumindest hin und wieder dort übernachtet.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Xxxx am 12.09.2019 20:51

Zweitwohnungssteuer für Studenten ist Verfassungswidrig und eine Schande für die Städte und Deutschland!

auf Kommentar antworten

CKHeckmann am 12.09.2019 14:20

Wir haben die Aufforderung bekommen Zweitwohnungssteuer zu zahlen, obwohl unsere Tochte dort mit erstem Wohnsitz gemeldet ist und auch keinen Zweitwohnsitz bei uns hat. Allerdings wohnt sie in unserem Eigentum mietfrei, da sie Studentin ist . Ist das rechtens? Wir sind davon ausgegangen , dass Zweitwohnungssteuer nur erhoben wird bei einer Zweitwohnung, da den Komunen sonst Geld entgeht. Dankeschön

auf Kommentar antworten

Erstwohnsitz-für-Tochter am 23.05.2020 21:42

Hallo CKHeckmann,

wir haben vor unsere Tochter (und auch Studentin) in unseren jetzigen Zweitwohnung auch als Erstwohnsitz zu melden. Gab es noch spezielle Probleme mit der Behörde?

Würde uns freuen von Ihnen eine kurze Rückmeldung zu bekommen, um abschätzen zu können, ob der Aufwand lohnen könnte. Vielen Dank im Voraus. Gruß H.G.


Immowelt-Redaktion am 13.09.2019 09:30

Hallo CKHeckmann,

eine Zweitwohnungssteuer fällt nur dann an, wenn tatsächlich ein zweiter Wohnsitz vorliegt. Möglicherweise liegt ein Missverständnis vor, das Sie mit der Behörde klären sollten.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Nightingale am 11.09.2019 01:03

Hallo Immowelt,

und zwar habe ich vom Finanzamt einen Brief bezüglich der Zweitwohnungssteuer erhalten. Diese Steuer beträgt 5 Prozent von der Miete, die ich in der Zweitwohnung zahle. Allerdings zahle ich dort gar keine Miete, da diese Wohnung meinen Eltern gehört und ich nur ein Zimmer hatte. Meine Frage ist jetzt, wie diese Angelegenheit gelöst werden kann. Kann ich das Schreiben ignorieren oder muss persönlich zum Finanzamt hingehen und das mit ihnen klären? Hoffe auf baldige Rückmeldung.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.09.2019 12:22

Hallo Nightingale,

wird keine Miete verlangt, setzt das Finanzamt i.d.R. die übliche Miete an, die normalerweise für vergleichbaren Wohnraum gezahlt wird. Wenn Sie allerdings nur einen Teil der Wohnung gemietet haben bzw. Ihnen überlassen wurde, sollten Sie dies dem Finanzamt mitteilen, da dann die Bemessung der gesamten Wohnung falsch wäre.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Anno am 04.09.2019 17:15

Hallo, Hauptwohnsitz habe ich in Berlin und in Brandenburg einen Gartenbungalow, den ich ab und zu am WE nutze zwischen April und Oktober. Ist es rechtens, dass die Gemeinde hierfür Zweitwohnsteuer berechnet?Mf.G.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.09.2019 08:14

Hallo Anno,

ja, das ist grundsätzlich rechtens. Sofern Gemeinden überhaupt Zweitwohnungssteuern erheben, reicht es aus, dass der Zweitwohnsitz Schlafmöglichkeit, WC und Kochgelegenheit bietet, dass die Zweitwohnungssteuer erhoben werden kann. Anders sieht es aus, wenn es sich um eine Ferienimmobilie handelt, die ausschließlich an Feriengäste vermietet wird. Handelt es sich um eine Ferienimmobilie, die zum Teil vom Eigentümer selbst genutzt und zum Teil vermietet wird, so kann die Gemeinde allerdings nicht die volle Zweitwohnungssteuer verlangen, urteilte zum Beispiel das Verwaltungsgericht Augsburg (Az.: Au 6 K 15.1165).

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Dagmar66 am 04.09.2019 17:01

Hallo ,

Kann man eine Beschwerde oder einen Einspruch einlegen ,wenn man für ein unterhaltspflichtiges Kind , in Ausbildung bzw Studium OHNE Verdienst , die Zweitwohnsitzsteuer zahlen soll , weil es in einem Zimmer im Wohnheim zu den Schulzeiten wohnt? Ferien ,WE ,Praktika wohnt er im Elternhaus ...Ich finde es schon langsam unverschämt ,dass man alles für die volljährigen Kinder bezahlen muss - ohne etwas absetzen zu können. Die Freibeträge sind doch ein Witz ,da man KIndergeld ect sowieso angerechnet bekommt.

Danke für einen Tip oder Hinweis

Dagmar

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.09.2019 07:59

Hallo Dagmar66,

Diejenigen Gemeinden, die eine Zweitwohnungssteuer erheben, können selbst regeln, welche Ausnahmen es gibt. In manchen Gemeinden gibt es deshalb auch Befreiungen für Personen mit geringem Einkommen. Ob dies in der Gemeinde, in der Ihr Kind den Zweitwohnsitz hat so ist, sollten Sie bei der Gemeinde erfragen. Übrigens: Die Zweitwohnungssteuer ist nicht von den Eltern, sondern von derjenigen Person zu zahlen, die den Zweitwohnsitz hat.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Janet Honert am 30.08.2019 09:07

Hallo,

ich habe in Ramsau bei Berchtesgaden eine Wohnung für die seit Neusten Zweitwohnungssteuer verlangt wird. Ich bin selbständig tätig und betreue in der Region BGL/Salzburg Kunden und beliefere diese. Sprich ich halte mich dort regelmäßig auf und nutze die Wohnung für dieses Zwecke. Meine Familie lebt in NRW und mein Gewerbe ist auch in NRW angemeldet.

Bin ich von der Abgabe befreit, weil eine beruflich. Nutzung der Wohnung vorliegt?

Die Gemeinde Ramsau stellt sich auf den Standpunkt, ich nutze die Wohnung nicht beruflich dauerhaft .

Vielen Danke

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Immowelt-Redaktion am 30.08.2019 12:09

Hallo Janet Honert,

Gemeinden können durchaus unterschiedliche Regelungen zur Befreiung von der Zweitwohnungssteuer haben. Aus der Ferne lässt sich Ihr Fall schwer beurteilen, wir raten daher, vor Ort einen Steuerberater zu konsultieren.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Jan1976Berlin am 27.08.2019 13:27

Hallo, ich habe in Berlin eine Wohnung, da meine Kinder (Schüler,Student) dort wohnen und in Berlin keine eigene Wohnung finden können. Mein Hauptwohnsitz ist mit meinem Lebensgefährten in Sachsen-Anhalt, in seinem Eigenheim. Ich arbeite in Berlin. Kann man diese Steuer aufgrund der Kinder abwehren ? Ich wohne ja dort nicht, aber bin eben wegen meiner Kinder dort noch als Nebenwohnsitz gemeldet. Vielen Dank für eine Rückmeldung.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.08.2019 08:19

Hallo Jan1976Berlin

aus Ihrer Frage wird nicht ganz klar, ob Sie den Wohnsitz in Berlin als Zweitwohnsitz nutzen, oder gar nicht ("ich wohne ja dort nicht"). Sofern Sie überhaupt nicht in der Berliner Wohnung leben, sondern nur Ihre Kinder, müssen/dürfen Sie diese Wohnung auch nicht als Zweitwohnsitz anmelden - unabhängig davon, ob Sie im Mietvertrag stehen oder nicht, sondern Ihre Kinder müssen sich dort melden. Sollten Sie allerdings beruflich bedingt die Wohnung als Zweitwohnsitz nutzen, muss diese als solche auch gemeldet werden. In diesem Fall lässt sich die Zweitwohnungssteuer wohl nicht vermeiden. Wenn die Wohnung allerdings überwiegend von Ihren Kindern genutzt wird, dürfte die Steuer wohl nur für den auf Sie entfallenen Anteil fällig werden. Wie dies konkret aufgeteilt wird, sollten Sie am besten bei Ihrem Steuerberater/Sterehilfeverein herausfinden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Ash am 21.08.2019 16:27

Hi zusammen,

ich habe erst kürzlich eine ETW gekauft und mich bei meinen Eltern abgemeldet. Jetzt wollte ich ein Daimler Leasingfahrzeug über meinen Vater holen, hier ist aber erforderlich, dass man selber auch in der Wohnung vom Vater angemeldet sein muss und dadurch habe ich erst erfahren, dass es die Steuer überhaupt gibt. Ich würde dort nicht wirklich wohnen, bin gelegentlich dort, da mein Vater ein Pflegefall ist und ich meine Mutter bei der Pflege unterstütze, sprich, bin quasi abends dort, aber gehe wieder Heim, nur selten bleibe ich in meinem alten Zimmer. Muss ich hier auch die Steuer zahlen, oder geht das als Punkt durch, dass ich nur ein Zimmer in einer Gemeinschaftsunterkunft habe? Wenn ich befreit bin, wie beantrage bzw. gebe ich das bei der Anmeldung an?

Danke vorab und viele Grüße

Ash

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.08.2019 09:53

Hallo Ash,

wenn wir Sie richtig verstanden haben wollen Sie, um einen vergünstigten Leasingvertrag abschließen zu können, einen Zweitwohnsitz bei Ihren Eltern anmelden. Ihrer Schilderung nach würde es sich aber gar nicht um einen Zweitwohnsitz handeln, weil Sie nur gelegentlich zu Besuch sind. Das Bundesmeldegesetz sieht eine solche Konstellation aber nicht vor: Entweder man hat einen Zweitwohnsitz und ist - sodern die Gemeinde eine Zweitwohnungssteuer erhebt - im Regelfall dann steuerpflichtig. Oder man hat keine Zweitwohnung (weil man nur Besucher ist); dann gibt es auch keine Veranlassung für eine Anmeldung und auch keine Grundlage für eine Zweitwohnungssteuer, von der man sich befreien lassen könnte. Unabhängig davon ist Ihr altes Jugendzimmer in der elterlichen Wohnung auch keine Gemeinschaftsunterkunft. Darunter versteht man gemeinschaftlich genutzte Räume z.B. in Heilanstalten, Gefängnissen, Klöstern oder Heimen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

ewu555 am 12.08.2019 15:42

Auch Berufspendler, die am Arbeitsort eine Zweitwohnung haben, müssen oft nichts zahlen – sofern sie verheiratet sind.

auf Kommentar antworten

ewu555 am 10.08.2019 10:57

Hallo, ich habe meinen Hauptwohnsitz in Brandenburg (OHV). Die Zweitwohnung in Berlin wird Beruflich genutzt und gebraucht. Fällt bei einem anderen Bundesland dann auch die Steuer an ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.08.2019 10:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, eine Zweitwohnsitzsteuer wird nur am Ort des Zweitwohnsitzes erhoben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


ewu555 am 12.08.2019 15:11

Die Frage war, fällt überhaupt in Berlin eine an?

Hauptwohnsitz im anderen Bundesland und Verheiratet.

Zweitwohnung alleinnutzung


Immowelt-Redaktion am 12.08.2019 15:18

Bitte entschuldigen Sie, da haben wir Sie missverstanden. Ja, in Berlin fällt eine Zweitwohnsitzsteuer an. Ob eine Zweitwohnsitzsteuer erhoben wird oder nicht, entscheiden die Städte und Gemeinden, deshalb unterscheidet sich das auch innerhalb eines Bundeslandes.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

prokiri7 am 07.08.2019 16:32

Guten Tag!

Vielen Dank für den Artikel!

Ich möchte eine Frage an Sie stellen. Ich wohne meistens in Australien (bin kein EU-Bürger) und haben eine Wohnung in Deutschland. Ist sie in diesem Falle meine Zweitwohnung?

Vielen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.08.2019 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein. Wenn Sie nur eine Wohnung innerhalb Deutschlands innehaben, ist dort ihr Hauptwohnsitz. Eine Zweitwohnsitzsteuer fällt nur an, wenn Sie zwei verschiedene Wohnungen innerhalb Deutschlands innehaben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jen 82 am 06.08.2019 21:31

Hi,

Ich habe evtl die Chance im gleichen Haus eine größere Wohnung zu bekommen, würde aber gerne mein jetziges Appartement behalten da es für München extrem günstig ist. Es wäre die selbe Adresse, Ummeldung also so gesehen nicht einmal nötig. Fällt auch dann die Steuer an?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.08.2019 08:51

Hallo und vielen Dank für Ihrne Kommentar,

in § 2 Absatz 2 der Satzung über die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer in der Landeshauptstadt München heißt es unter anderem: "Zweitwohnung ist weiterhin jede Wohnung im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München, die eine Person, die in einem anderen Gebäude ihre Hauptwohnung hat, zu ihrer persönlichen Lebensführung oder der ihrer Familienangehörigen innehat." Weil es sich hier also um eine Wohnung im gleichen Gebäude handelt, dürfte die Zweitwohnungssteuer gemäß dieser Satzung nicht anfallen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir im Vorfeld nicht absehen können, wie Behörden im Einzelfall entscheiden. Im Zweifel raten wir daher immer zur Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heinz E. am 01.08.2019 16:44

Guten Tag,

Wir besitzen ein Ferienhaus in Rheinserg, Brandenburg,für das wir seit ca. 5 Jahren Zweitwohnungssteuer zahlen. Wir sind hier nicht gemeldet, was nach Auskunft der Stadt auch nicht geht, weil man in diesem Gebiet nicht ganzjährig wohnen darf. Man kann dort keinen Hauptwohnsitz anmelden. Ist die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer dann überhaupt rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.08.2019 08:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Zweitwohnsitzsteuer kann prinzipiell auch erhoben werden, wenn jemand nicht vor Ort gemeldet ist und die fragliche Wohnung nicht dauerhaft als seinen Wohnsitz nutzt. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie Zweifel am Vorgehen der Gemeinde haben, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Agnes B. am 21.07.2019 13:03

Guten Tag! Ich miete schon seit 2015 eine Wohnung in Berlin, damit meine minderjährige Kinder (ein Kind ist seit Mai 2018 volljährig, war aber zw. Juli 2018-Juni 2019 im Ausland) eine deutlich kürzeren Schulweg haben. Wir alle waren die ganze Zeit in unserem Haus (auch in Berlin) angemeldet, also niemand war in der gemietete Wohnung polizeilich gemeldet. Vor ca. 2 Monaten kam das Finanzamt und will von mir Zweitwohnungssteuer haben, wahrscheinlich auch rückwirkend. Ich wusste nicht mal, dass es eine Zweitwohnungssteuer gibt. Muss ich jetzt zahlen?? Danke!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2019 10:23

Hallo Agnes und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie die Wohnung innehatten, entsteht dadurch in Berlin die Pflicht zur Zahlung einer Zweitwohnsitzsteuer, ja. Auch eine Meldepflicht besteht im Übrigen, das aber unabhängig von der besagten Steuer. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Steuerberater.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jac65 am 13.07.2019 15:06

Meine Tochter (noch Studentin) und ihre Freundin (noch in Ausbildung, bekommt nur Unterstützung ALG2) haben eine Wohnung in Freiburg gefunden. Nun möchte der Vermieter, dass ich mit im Mietsvertrag aufgenommen werde (meine ausgestellt Bürgschaft reicht ihm nicht). Was hat das für Konsequenzen in Bezug auf Zweitwohnung, ALG, Bafög oder Wohngeld für die zwei und mich? Ich wohne 800 km weit weg.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.07.2019 11:29

Hallo Jac65,

eine Zweitwohnungssteuer fällt nur an, wenn Sie auch tatsächlich einen Zweitwohnsitz haben. Ein Mietobjekt zu mieten ist ja nicht gleichbedeutend damit, dort zu wohnen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Nanunana am 06.07.2019 18:48

Folgende Situation: Ich stehe in Berlin noch in einem gemeinsamen Mietvertrag und bin aus unterschiedlichen privaten Gründen noch nicht ganz bereit, mich aus diesem streichen zu lassen. Nun wollte ich nach Aachen siedeln. Wegen des Rückzugs eines Arbeitsvertrages brauche ich jedoch hier wegen Meldung beim Arbeitsamt eine Meldeadresse, habe noch keine eigene Wohnung und habe das Haus meiner Eltern als 1. Wohnsitz, Berlin als 2. angegeben. (Ich zahle keine Miete.) Prompt grüßt das Finanzamt mit der Zweitwohnungssteuererklärung, was ich gar nicht bedacht habe. Wie verhalte ich mich am besten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.07.2019 10:40

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sofern die Voraussetzungen für die Erhebung einer Zweitwohnsitzsteuer gegeben sind, kann das Finanzamt diese auch erheben. Sollten Sie sich für eine Wohnung angemeldet haben, in der Sie gar nicht wohnen, können Sie das dem zuständigen Amt zwar mitteilen, es handelt sich in diesem Fall aber um eine Scheinanmeldung für die ein Bußgeld drohen kann.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

november am 26.06.2019 19:32

Hallo immowelt,

folgendes Szenario. Ich studiere in Hannover, wohne dort auch bei meinem Vater zu Hause. Für das 5te Semester mache ich ein Praktikum in Bremen und werde dort, bei einer netten Dame, zur Untermiete wohnen. Es geht hier um 6 Monate.

Was müsste ich jetzt tun? Soll ich in Bremen meinen Zweit- oder doch lieber Hauptwohnsitz anmelden? Fällt die Steuer in beiden Fällen an?

Was wäre so der übliche Weg?

Vielen Dank im Voraus.

Liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.06.2019 09:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gemäß § 27 Absatz 2 Bundesmeldegesetz muss sich für eine Wohnung weder an- noch abmelden, wer im Inland gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher, noch einmal beim zuständigen Amt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hamburg41 am 20.06.2019 14:20

hallo,

ein bekannter meinte gestern in hamburg fällt die zweitwohnsitzsteuer nicht an, wenn sich beide wohnungen innerhalb hamburgs befinden. ich und mein mann haben jeweils eine wohnung hier in hamburg. die woche verbringen wir bei ihm und am wochenede sind wir in meiner wohnung. bisher war es kein problem da wir jeder in unserer wohnung gemeldet waren. da wir aber jetzt geheiratet haben müssen wir uns ummelden, da wir ansonsten die steuerliche zusammenveranlagung nicht bekommen. können sie mir sagen, ob dann für die andere wohnung zweitwohnsitzsteuer anfällt?

vielen dank im voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.06.2019 09:41

Hallo hamburg41,

die Kommunen können zwar unterschiedliche Regelungen zur Zweitwohnungssteuer treffen, laut der offiziellen Internetpräsenz für die Freie und Hansestadt Hamburg ist eine Zweitwohnung jede Wohnung, die der Eigentümer oder Hauptmieter als Nebenwohnung im Sinne des Bundesmeldegesetzes nutzt. Demzufolge sei es unerheblich, ob Hamburger oder auswärtige Personen die Zweitwohnung bewohnen. Ob es für Ihren Fall spezielle Regelungen gibt, können wir aus der Ferne allerdings nicht beurteilen. Am besten, Sie fragen direkt bei der Hamburger Zweitwohnungsteuerstelle nach, ob in Ihrem Fall die in Hamburg geltende Steuer in Höhe von 8 % der Nettokaltmiete fällig wird oder nicht.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Hans47 am 16.06.2019 20:45

Ich besitze eine Wohnung in Berlin, die meine Frau und ich gemeinsam als Zweitwohnung nutzen möchten. Wie berechnet sich die Zweitwohnungssteuer für uns beide? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.06.2019 10:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Steuersatz in Berlin beträgt seit dem 1. Januar 2019 15 Prozent der Nettokaltmiete. Wird keine Miete bezahlt, dient als Berechnungsgrundlage der Betrag, der sich bei Anwendung des Mietspiegels ergibt. Bei mehreren Personen ist die Zweitwohnsitzsteuer anteilig zu zahlen, benutzen Sie also beide alle Räume der Wohnung, zahlen Ihre Frau und Sie jeweils die Hälfte.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt. Für Detailfragen zur Berechnung der Zweitwohnsitzsteuer wenden Sie sich am besten direkt an die Stadt Berlin.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SteBA am 16.06.2019 19:45

Wir haben eine leerstehende kleine Wohnung freistehen. Wie verhält es sich, wenn unser Sohn uns 2 mal im Jahr besuchen kommt und sich dort ein Bett und eine Couch aufstellt. Er kommt als Besucher. Beziehungsweise kommt uns die Tochter besuchen und schläft auch dort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.06.2019 10:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

inwieweit die Stadt oder Gemeinde dies als Innehaben einer Zweitwohnung interpretieren wird, können wir vorab nicht sagen. Im Einzelfall wird es sicher auch auf die Häufigkeit der Besuche ankommen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, bei Ihrer Stadt oder Gemeinde noch einmal direkt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Joss am 13.06.2019 14:54

Frankfurt am Main 10% Zweitwohnungssteuer. Grunderwerbssteuer 6%. Es wird immer mehr kassiert.

auf Kommentar antworten

JustinGompf am 03.06.2019 15:49

Hallo Immowelt - Team,

Wir (Studenten) würden gerne eine Wohnung anmieten. Der Vermieter besteht darauf, dass ein Elternteil die Wohnung für uns mietet und uns dann darin wohnen lässt. Mein Vater wohnt in einem Haus in Rödermark und würde für uns die Wohnung mieten. Ist er in diesem Fall dazu verpflichtet eine Zweitwohnsitzsteuer zu zahlen, obwohl er dort weder lebt noch gemeldet ist bzw sein wird?

Vielen Dank im Voraus für den Rat.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.06.2019 09:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Regelfall fällt in diesem Fall keine Zweitwohnsitzsteuer an, weil Ihrem Vater die Wohnung nicht tatsächlich zur Verfügung steht. Die Zweitwohnsitzsteuer wird aber von Ort zu Ort nach unterschiedlichen Satzungen erhoben. Vielleicht hilft Ihnen also auch ein Blick in die Satzung der Stadt oder Gemeinde wieder.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Uschi Kurenbach am 01.06.2019 12:26

Hallo Immowelt-Team,

ich bin Mieterin einer Genossenschafts-Wohnung in Bonn, in der jedoch seit einiger Zeit mein Sohn alleine lebt, da ich bei meinem Lebensgefährten wohne ( bisher nicht umgemeldet). Nun haben wir uns aber eine Eigentumswohnung gekauft und wollen dort einziehen. Kann ich mich einfach ummelden, obwohl ich weiterhin Mieterin der Wohnung meines Sohnes bleibe ( bei neuem Mietvertrag würde diese deutlich teurer), oder fällt dann für mich eine Zweitwohnsitz-Steuer an?

Vielen Dank für den Rat.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.06.2019 09:50

Sehr geehrte Frau Kurenbach,

das Bundesmeldegesetz knüpft die Meldepflicht nicht an die Anmietung einer Wohnung, sondern an den Bezug. Insofern können Sie sich ummelden. Eine Zweitwohnsitzsteuer kommt in der Regel dann nicht in Betracht, wenn Ihnen eine Wohnung nicht mehr zu Wohnzwecken zur Verfügung steht. Wir können jedoch aus der Ferne nicht abschließend klären, wie die Behörden im Einzelfall entscheiden werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

oirebla am 29.05.2019 09:44

Hallo

meine Eltern bezogen 1976 eine Wohnung- mit uns Kindern-mein Vater verstarb-meine Mutter meine Geschwister zogen aus-ich blieb bis heute. meine Mutter ist im Mietvertrag. Sie hate eine eigene Wohnung mit Hauptwohnsitz.

kann ich sie wieder ummelden zu mir als Hauptadresse-sie bleibt aber in ihrer Wohnung wohnen? es geht darum nach ihrem Tod mir meine/ihre Wohnung zu sichern als Sohn

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2019 10:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, man muss grundsätzlich dort gemeldet sein, wo man auch tatsächlich wohnt. Eine Anmeldung an dieser Adresse würde Ihnen im Übrigen auch nicht helfen, sich die Wohnung zu sichern. Als Erbe treten Sie aber vermutlich nach dem Tod Ihrer Mutter automatisch (gemeinsam mit den anderen Erben) in den Mietvertrag ein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mike Lehmann am 25.05.2019 10:20

Hallo Immowelt, bei uns wohnen einige Kollegen in einer WG an einem Projektstandort, die Wohnsitze sind unterschiedliche. Die Wohnung wird durch unseren Arbeitgeber angemietet und auch der Mietvertrag läuft über die Firma. Müssen wir uns dennoch mit Zweitwohnsitz anmelden? Gilt eine WG als Gemeinschaftsunterkunft? Vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.05.2019 10:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die fraglichen Personen einen eigenen Haushalt führen, gelten WGs in der Regel nicht als Gemeinschaftsunterkünfte. Das ist in diesem Fall aber auch gar nicht relevant, weil eine Ausnahme von der Meldepflicht gemäß § 27 des Bundesmeldegesetzes im Falle dienstlich bereitgestellter Wohnungen nur für Wehr-, Freiwilligen- oder Zivildienstleistende sowie Angehörige des öffentlichen Dienstes besteht. Insofern müssten diese Wohnungen der Meldepflicht unterliegen. Eine Ausnahme gibt es allerdings noch, wenn jemand für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht. Wenn diese Person im Inland gemeldet ist, muss sich sich weder an- noch abmelden.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Peter Fuhrmann am 14.05.2019 12:32

Hallo liebe Immowelt, nachdem wir von den Eltern ein Haus geerbt und umgebaut haben, bewohnen wir jetzt zwei Wohnungen in Karlsruhe (die erste seit 1994, die zweite nach dem Umbau seit 2014), bei denen wir wegen gleichmäßiger Nutzung nicht zwischen Haupt- und Zweitwohnsitz unterscheiden können.

In der neuen Wohnung haben wir uns angemeldet und dabei angegeben, dass wir die bisherige Wohnung beibehalten. Eine Unterscheidung zwischen Erst- und Zweitwohnsitz ist dabei nicht erfolgt. Jetzt haben wir festgestellt, dass wir melderechtlich nur noch in der neuen Wohnung gemeldet sind. Auf Nachfrage wurde uns von der Stadt mitgeteilt, dass, wenn wir die alte Wohnung auch (wieder) anmelden wollten, dafür Zweitwohnungssteuer in Höhe von 10% einer (fiktiven) Jahresmiete zu bezahlen wäre.

Kann das richtig sein, da die Zweitwohnungssteuer ja eingeführt wurde, um den finanziellen Verlust für die Gemeinde auszugleichen, der entsteht, wenn die erste Wohnung in einer anderen Kommune liegt? Im Extremfall würde das ja bedeuten, dass wir auch Zweitwohnungssteuer zu bezahlen hätten, wenn wir zwei Wohnungen im selben Haus hätten.

Vielen Dank für Eure Auskunft.

P. F.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.05.2019 08:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Zweitwohnsitzsteuer fällt in der Regel auch dann an, wenn sich die Zweitwohnung innerhalb der gleichen Stadt oder Kommune befindet, ja. Die Details hierzu sind jeweils in den Satzungen über die Erhebung einer Zweitwohnsistzsteuer der jeweiligen Städte und Kommunen geregelt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maria am 13.05.2019 21:06

Guten Abend,

Ich habe mir eine Wohnung auf Zeit gemietet (erst mal fuer 6 Mo mit Option der Verlängerung) die allerdings nur 1 km vom Hauptwohnsitz entfernt ist. Gilt es als Nebenwohnsitz?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.05.2019 09:58

Hallo Maria,

eine Zweitwohnsitzsteuer fällt in vielen, aber nicht in allen Kommunen an. Wenn sie erhoben wird, spielt es keine Rolle, wie weit der Zweitwohnsitz vom Erstwohnsitz entfernt ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Lydia am 09.05.2019 19:30

Guten Abend,

Ich hätte eine Frage. Mein Freund, unser Kind und Ich wohnen in Brandenburg. Unsere Familien aber in Mecklenburg-Vorpommern deshalb überlegen wir derzeit ob wir uns eine zweitwohnung in Mecklenburg-Vorpommern zulegen. Wir würden aber nur für 1 Wochenende im Monat dort hin fahren. Über die restliche Zeit würden wir die Wohnung vermieten wollen. Wäre das möglich? Wie ist es dann steuerlich zu sehen? Und dürften wir das bei einer (Zweit)Mietwohnung überhaupt tun oder gelten die Personen dann als (Kurzzeit)Untermieter?

Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

L.S.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.05.2019 09:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

möglich wäre das schon, unter Umständen wird dann aber zumindest anteilig Zweitwohnsitzsteuer fällig. In welcher Höhe genau, lässt sich vorab nicht sagen, das regelt die Satzung der Gemeinde, in der sich die Zweitwohnung befindet. Wenn Sie die Zweitwohnung anmieten, müssten Sie für eine Untervermietung zudem den Vermieter um Erlaubnis bitten. Es empfiehlt sich also, das vor Abschluss des Mietvertrags zu klären.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anne am 20.04.2019 06:02

Guten Tag,

Unsere Tochter arbeitet in Essen. Wir wohnen ca. 80km entfernt in Ahlen in einem Einfamilienhaus. In der Stadt besitzen wir noch 2 Wohnungen. Nach einem Unfall ist mein Mann pflegebedürftig. Ich hätte gerne, dass meine Tochter eine unserer Wohnungen als 2. Wohnsitz nutzen kann, um am Wochenende oder abends einen Teil der Betreuung und Pflege ihres Vaters zu leisten. Muss sie für den 2. Wohnsitz Steuern zahlen?

Danke für Ihre Beratung.

Mit freundlichen Grüßen

A.S.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2019 10:44

Hallo Anne,

ob eine Zweitwohnsitzsteuer fällig wird, hängt zunächst davon ab, ob die Gemeinde eine solche erhebt. Ist dies der Fall, kann unter Umständen aber eine Befreiung von der Steuer möglich sein. Ob dies der Fall ist, erfragen Sie am besten bei Ihrer Gemeinde.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Sascha am 18.04.2019 13:02

Liebe Immowelt-Redaktion,

ich wohne seit Oktober 2013 aus beruflichen Gründen in Frankfurt am Main. Mein Erstwohnsitz befindet sich in Aachen. Ich setze die "Zweit"-Wohnung in Frankfurt am Main bei meiner jährlichen Steuererklärung als "doppelte Haushaltsführung an.

Meine Lebensgefährtin - wir sind nicht verheiratet bzw. leben nicht in einer eingetragenen Partnerschaft - wohnt ebenfalls in Frankfurt am Main aus beruflichen Gründen in "meiner" Zweitwohnung, hat diese aber als ihren Erstwohnsitz angemeldet.

Ich frage mich nun, ob wir vor diesem Hintergrund von der Zweitwohnungssteuer befreit sind.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.04.2019 13:31

Hallo Sascha und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wohl nicht, denn Sie nutzen die Wohnung ja dennoch als Ihre Zweitwohnung. Möglicherweise ist die Steuer in diesem Fall aber nur anteilig zu zahlen. Die genaue Praxis der einzelnen Städten und Gemeinden ist uns hier aber nicht bekannt. Wir würden Ihnen daher raten, einfach bei der zuständigen Stelle der Stadt Frankfurt am Main noch einmal nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Berlin Rüdersdorf am 16.04.2019 11:43

Guten Tag,

wir habe einen Schrebergarten gepachtet auf dem ein 24qm kleiner Bungalow steht denn wir ausschließlich in den Sommermonaten und dann auch nur am Wochenende nutzen. Wir haben in der Gemeinde keinen Wohnsitz gemeldet da wir dort ja auch nicht wohnen. Kann die Gemeinde Zweitwohnsitzsteuer erheben auch wenn wir dort garnicht gemeldet sind?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.04.2019 12:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend für die Erhebung einer Zweitwohnsitzsteuer ist in den meisten Gemeinden das Innehaben einer Zweitwohnung. Ein Schrebergarten mit kleinem Bungalow gilt aber in der Regel nicht als Wohnung, so dass hier normalerweise auch keine Zweitwohnsitzsteuer erhoben wird. Beachten Sie aber bitte, dass wir abschließend nicht klären können, ob und aus welchen Gründen sich eine Gemeinde für die Erhebung einer Zweitwohnsistzsteuer entscheidet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Luke am 14.04.2019 16:40

Guten Tag

Ich hätte da eine Frage, betreffend Zweitwohnung.

Ich bin als Schweizer in der Schweiz gemeldet und habe dort auch eine Wohnadresse.

Nun möchte ich im grenznahen Deutschland eine Wohnung anmieten und diese als Zweitwohnsitz nutzen, da ich als Selbstständiger viel in Deutschland zu tun habe und generell viel im Ausland bin.

Mein Wohnsitz und die Anmeldung in der Schweiz, sollte jedoch dem entsprechend bestehend bleiben.

Ist dies überhaupt realisierbar? Wie sieht das steuerlich aus? Muss ich im Zweifelsfall einfach eine Zweitwohnungssteuer bezahlen in der Wohngemeinde in D?

Vielen Dank für die Rückmeldung und Hilfe mit meiner Frage.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2019 11:42

Hallo Luke und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie eine Wohnung in Deutschland beziehen und sich für diese anmelden, gilt diese Wohnung innerhalb Deutschlands als Ihr Hauptwohnsitz. Eine Zweitwohnsitzsteuer dürfte nicht fällig werden, sofern diese Wohnung Ihre einzige innerhalb Deutschlands ist. Sie haben somit schlichtweg eine Meldeadresse in Deutschland und eine in der Schweiz.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Leo am 11.04.2019 14:33

Hallo,

seit April wohne ich in einer neuen Wohnung in Berlin. Meine frühere Lebensgefährtin ist in meiner alten Wohnung geblieben (nur ich stehe im Mietvertrag, sie ist offiziell Untermieterin).

Muss ich nun Zweitwohnungssteuer in dem neuen Stadtteil von Berlin zahlen?

Dank und LG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.04.2019 14:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie Ihre ehemalige Wohnung zur Gänze untervermieten, Sie also somit nur einen Wohnsitz haben, dürfte keine Zweitwohnsitzsteuer anfallen. Wir würden Ihnen allerdings empfehlen, Ihre Frage auch noch einmal direkt an die Stadt Berlin zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Selene am 04.04.2019 20:01

Hallo

wir haben uns ein altes haus in brandenburg gekauft noch ist es im rohbau wir haben es komplett entkernt also noch nicht bewohnbar

werden es aber in den nächsten jahren ausbauen

jetzt die frage wenn es fertig ist fällt zweitwohnsitzsteuer an

wir müssen aber in berlin die wohnung behalten da es dort draussen keine arbeit gibt

fazit mein mann und ich ziehen dort hin und haben keine arbeit oder bezahlen zweitwohnsitzsteuer ?

auf Kommentar antworten

Golem am 12.04.2019 00:47

Wenn Sie verheiratet sind, so ist melderechtlich die gemeinsame eheliche Wohnung immer die Hauptwohnung. Eine dazu aus beruflichen Gründen gehaltene Nebenwohnung darf nach Urteil des Bundesverfassungsgerichts nicht zweitwohnungsbesteuert werden. Wichtig: die Nebenwohnung darf nur von einem Ehepartner gehalten werden.


Immowelt-Redaktion am 05.04.2019 07:55

Hallo Selene,

wenn das Haus in Brandenburg künftig Ihr Erstwohnsitz sein soll und Sie eine Wohnung in Berlin als Zweitwohnung behalten, wird in Berlin Zweitwohnsitzsteuer fällig, ja. Befindet sich Ihr Lebensmittelpunkt aber weiterhin in Berlin und dies bleibt Ihre Hauptwohnung, hängt die Antwort auf die Frage davon ab, ob die Gemeinde in Brandenburg überhaupt eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Giuliana am 02.04.2019 21:25

Schönen Guten Tag,

Die 15% zweitwohnungssteuer müssen zwar im Juli gezahlt werden.

Leider habe ich noch nicht ganz verstanden ob diese sich einmalig im. Jahr auf 15%netto Kaltmiete beziehen.

Bsp. : 700€ Kaltmiete = 105 € einmalig für das gesamte Jahr fällig im Juli.

Oder müssen diese 15% mal 12 Monate gerechnet werden und diese dann im Juli als Jahresbeitrag?

Und wenn sowohl ich als auch ein Freund unsere gemeinsame neue Wohnung als jeweils 2. Wohnsitz haben teilen wir die 15% oder müssen wir beide je den vollen Satz an Steuern zahlen??

Das wäre super wenn mir jemand da weiterhelfen könnte.

Danke und Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.04.2019 10:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Details zur Zweitwohnsitzsteuer werden in den entsprechenden Satzungen der Städten und Gemeinden geregelt. Wie genau sich die Steuer berechnet, können wir daher in Ihrem Fall nicht abschließend klären. Berechnungsgrundlage ist in der Regel aber nicht die Monatsmiete, sondern die Jahresnettokaltmiete.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Giuliana am 03.04.2019 18:22

Wir sind in Berlin und wollen auch in Berlin bleiben mit dem 2. Wohnsitz.

Können Sie mir eventuell nur sagen ob der zu zahlende steuerbetrag pro Kopf fällig ist oder 1x pro Wohnung.

Und was bedeutet jahresnettokaltmete?

Multipliziert Die monatlichen 15% x 12?

Danke für die Beantwortung im voraus.

Lg


Immowelt-Redaktion am 04.04.2019 08:28

Die Jahresnettokaltmiete bezeichnet die monatliche Miete ohne Nebenkosten und ohne Heizkkosten mal zwölf Monate. Bei einer gemeinschaftlich genutzten Wohnung wird die Zweitwohnsitzsteuer in der Regel zu gleichen Teilen fällig, das heißt die Bewohner zahlen nicht alle den vollen Betrag.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cleo am 30.03.2019 09:55

Hallo liebes Immowelt,

Ich bin Auslander und Habe 2 Ferienhauser in Deutschland.

In einer der Gemeinden (Hellenthal)fallen Zweitwohnungssteuern an.

Beide Wohnungen sind 100% verfugbar auf Internetwebsites für Ferienvermietung, das ganse Jahr durch.Wir brauchen das Haus in Hellenthal nicht für eigen Bedarf. Kann dann Zweitwohungssteuern anfallen?

Vielen Dank für Ihre Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.04.2019 10:23

Hallo Cleo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Gemeinde Hellenthal knüpft die Erhebung der Zweitwohnsitzsteuer an das "Innehaben" einer Wohnung, das heißt sie muss Ihnen zur persönlichen Benutzung zumindest zur Verfügung stehen. Tut sie das nicht, wird in der Regel auch keine Zweitwohnsitzsteuer erhoben. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir aus der Ferne nicht abschätzen können, wie Gemeinden im Einzelfall entscheiden. Wir würden daher empfehlen, noch einmal direkt bei der Gemeinde Hellenthal nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Häuslebauer am 29.03.2019 16:36

Hallo Liebes Immowelt-Team,

wir beabsichtigen ein Haus zu bauen. Auf dem Grundstück wo das Haus gebaut werden soll befindet sich außerdem ein Bungalow mit Toilette, aber keine Kochnische oder einem Schlafplatz.

Die Frage ist, muss hier eine Zweitwohnsitzsteuer gezahlt werden, auch wenn das Haus und der Bungalow auf dem gleichen Grundstück stehen?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.04.2019 09:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Zweitwohnsitzsteuer dürfte in diesem Fall nicht anfallen, schon allein weil der von Ihnen beschriebene Bungalow nicht den Anforderungen eines Wohnsitzes genügt. Wir würden Ihnen allerdings empfehlen, sicherheitshalber noch einmal bei der zuständigen Gemeinde nachzufragen. Einzelheiten können in den Zweitwohnsitzsteuersatzungen von Ort zu Ort auch unterschiedlich geregelt sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

TV am 26.03.2019 19:59

Guten Tag, mit der Tochter meiner Freundin besitze ich (50/50) ein Haus im Spreewald. Erstwohnsitz der Tochter, Zweitwohnsitz der Mutter und von mir. Die Gemeinde führt Zweitwohnsitzsteuer im Sommer ein. Müssen wir (Mutter und ich) zahlen, obwohl das Haus schon Erstwohnsitz einer von uns ist? Danke für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.03.2019 10:04

Hallo TV,

Zweitwohnsitzsteuer muss immer derjenige zahlen, der tatsächlich seinen Zweitwohnsitz in einem Ort hat, in dem Zweitwohnsitzsteuer erhoben wird. Ob eine enstprechende abweichende Gewichtung der anteiligen Steuer wegen des Erstwohnsitzes der Tochter hier vorgenommen werden kann, können wir aus der Ferne aber nicht beurteilen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

kathy horn am 21.03.2019 17:08

Hallo,

mein Sohn hat in Leipzig eine Lehrstelle, für die er eine Nebenwohnung angemeldet hat. Es ist nicht möglich, den Weg bis dahin täglich zu fahren.

Er bekommt das übliche Gehalt eines Azubis und die Hälfte geht schon für die Miete drauf. Seine Ausbildungsstätte übernimmt ihn nur, wenn er einen Führerschein hat, also bezahlt die Mutter der Führerschein. D.h. das Geld reicht schon so hinten und vorne nicht und ich schieße ständig zu. Bin Single und bekomme keine Unterstützung.

Jetzt hat er in Leipzig einen Steuerbescheid bekommen, der so hoch wie ein Monatsgehalt (Azubi)ist.

Man sagte ihm, dass es eben eine Steuer auf den Luxus einer Zweitwohnung ist. Kann er irgendwie dagegen vorgehen ? Das ist für uns kein Luxus ! Die Ausbildung wäre in unserer Stadt nicht möglich gewesen und eine andere Stelle konnte er nicht finden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.03.2019 09:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Ausnahme von der Steuerpflicht sieht die Stadt Leipzig für Auszubildende nur dann vor, wenn die Nebenwohnung aufgrund einer von einem Sozialträger finanzierten beziehungsweise organisierten Berufsausbildungs- oder Weiterbildungsmaßnahme gehalten wird. Ist das nicht der Fall, dürften die Chancen, gegen den Bescheid erfolgreich vorzugehen, nicht allzu gut stehen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifelsfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alphapex am 21.03.2019 14:49

Guten Tag,

ich bin für mein Studium nach Halle gezogen und habe meine Wohnung hier als Zweitwohnsitz angemeldet. Wie zu erwarten kam Anfang des Jahres die Zahlungsaufforderung für dieses Jahr ins Haus geflattert.

Ich habe seitdem allerdings meinen Zweit- zu meinem Hauptwohnsitz umgemeldet, ist die, noch nicht erfolgte, Zahlung jetzt trotzdem fällig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.03.2019 14:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Nebenwohnsitz erst in diesem Jahr zum Hauptwohnsitz wurde, ist die Steuer unter Umständen nur anteilig zu zahlen. Wir würden Ihnen daher raten, die Angelegenheit der Stadt Halle mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Martina am 19.03.2019 08:14

Guten Morgen,

ich habe vor 11 Jahren mit meinem damals noch minderjährigen Sohn eine Wohnung in Berlin angemietet. Ende letzten Jahres habe ich, wegen unzumutbarem Lärm in dem Haus, in Brandenburg eine Wohnung angemietet. Mein Sohn, jetzt 22, wollte unbedingt in der Berliner Wohnung bleiben. In den Mietvertrag als weiterer Hauptmieter wird er, laut Verwaltung, nicht aufgenommen, ich verbleibe als Hauptmieterin. Gemeldet bin ich jetzt nur in Brandenburg und lebe seit meinem Auszug nicht mehr in der Berliner Wohnung.

Kommt die Zweitwohnungssteuer in meinem Fall zum tragen?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Freundliche Grüße

Martina

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2019 10:30

Hallo Martina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn wir Sie richtig verstanden haben, haben Sie die Wohnung zur Gänze Ihrem Sohn überlassen und sie steht Ihnen nicht mehr zur Verfügung. In diesem Fall wird in der Regel keine Zweitwohnsitzsteuer erhoben. Im Einzelfall können wir jedoch nicht absehen, ob und aus welchen Gründen die Stadt Berlin einen Zweitwohnsitz im Stadtgebiet vermutet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eacy am 14.03.2019 22:51

Hallo,

wie verhält es sich mit der Zweitwohnungssteuer, wenn der Hauptwohnsitz in Barcelona (Staatsbürgerschaft: Spanien) ist und der Zweitwohnnsitz (zur Ausübung von mehreren Praktika) in München? Kann für diesen Fall eine Befreiung aufgrund geringfügiger Einkünfte (aus den Praktika) in München erwirkt werden?

Vielen Dank vorab.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.03.2019 08:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Zweitwohnsitzsteuer wird nur erhoben, wenn jemand Erst- und Zweitwohnsitz innerhalb Deutschlands hat. Hat jemand nur eine Wohnung in Deutschland inne, gilt diese automatisch als Erstwohnsitz. Eine Zweitwohnsitzsteuer wird dann nicht fällig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JackHupe am 12.03.2019 22:30

Hallo,

ich habe mal eine grundlegende Frage anhand von zwei Beispielen, weil ich nicht ganz verstehe, in welcher Stadt oder Kommune man denn zahlen muss, in der des Hauptwohnsitzes oder in der, in die die Zweitwohnung fällt.

Bsp. 1:

Ich habe in Stadt A (Stadt A hat diese Steuer) meinen Hauptwohnsitz und möchte in Stadt B bspw. bei den Eltern einen Zweitwohnsitz anmelden (Stadt B hat diese Steuer nicht). Muss ich zahlen bzw kann Stadt A nun Steuern verlangen oder fallen keine Steuern an, weil Stadt B diese Steuer nicht hat?

Bsp. 2:

Mein Hauptwohnsitz ist in Stadt A (diese hat diese Steuer) und möchte in Stadt B einen Zweitwohnsitz anmelden (Stadt B hat in diesem Beispiel auch die Steuer). In welcher Stadt muss ich nun zahlen?

Und: Wenn Wohnraum bspw. von der Familie als Zweitwohnung angemeldet wird, in der man ja i.d.R. keine Miete zahlt, wonach wird dann die Steuer berechnet?

Vielen Dank im voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.03.2019 09:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Zweitwohnsitzsteuer wird am Ort der Zweitwohnung erhoben. Gibt es in der fraglichen Stadt oder Gemeinde keine Zweitwohnungssteuer, wird auch keine erhoben.

Wonach die Steuer berechnet wird, wenn keine Miete bezahlt wird, ist in der Regel in der Satzung über die Erhebung der Zweitwohnsitzsteuer der jeweiligen Stadt oder Gemeinde festgelegt. Das könnte beispielsweise die ortsübliche Vergleichsmiete sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Usedom am 11.03.2019 22:05

Mein Sohn hat ausgelernt wohnt in Schwerin und hat dort seinen Hauptwohnsitz angemeldet! Arbeit hat er in Bad Oldesloe und pendelt täglich zwischen den beiden Orten .Als Nebenwohnsitz hat er die elterliche Wohnung auf der Insel Usedom angegeben! Muss er jetzt auch eine Zweitwohnsteuer für meine Wohnung auf der Insel zahlen ? Das finde ich ziemlich unwahrscheinlich zumal er höchstens 2x im Jahr zu Besuch kommt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.03.2019 09:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihr Sohn einen Zweitwohnsitz angemeldet hat, kann es durchaus sein, dass dafür auch Zweitwohnsitzsteuer erhoben wird. Das liegt in Ihrem Fall aber in der Hand der Stadt Usedom. Am besten, Sie fragen dort direkt noch einmal nach.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

barazip am 06.03.2019 12:05

Hallo, meine Tochter hat ihren Zweitwohnsitz bei mir in Augsburg, Erstwohnsitz in München, wo sie studiert. Mein Vorteil: Ich bleibe weiter in Lohnsteuerklasse 2. Nachteil: Was muss sie zahlen? U d - kommt da von wem eine Rechnung oder wie funktioniert das überhaupt? Finde ich nirgendwo Infos zu ...

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.03.2019 12:32

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Stadt Augsburg erhebt in der Tat eine Zweitwohnsitzsteuer. Informationen hierzu und Formulare finden sich auf der offiziellen Webseite. Dort finden sich auch Kontaktdaten zu Ansprechpartnern, sollten Sie noch rückfragen haben. Die fragliche Seite erreichen Sie unter folgender Adresse: https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/rathaus/finanzen/zweitwohnungssteuer/

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

tsroh am 05.03.2019 14:32

Hallo,

wie sieht es mit einer Zweitwohnsitzsteuer aus, wenn minderjährige Kinder im paritätischen Wechselmodell bei Mama und Papa gemeldet sind.

Der Papa ist im ehelichen Haus wohnen geblieben.

Es ist der selbe Kreis, allerdings verschiedene Städte (oder eher Dörfer).

Der Wechsel erfolgt 14 tägig

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.03.2019 14:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das kann von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich geregelt sein. Wir würden Ihnen raten, einfach in beiden Orten nachzufragen. Unter Umständen wird auch überhaupt keine Zweitwohnsitzsteuer erhoben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Masine am 04.03.2019 06:00

Guten Morgen Redaktionsteam,

ich habe in Dresden ein Haus gekauft, welches im Moment umgebaut wird. Der Einzug ist für Mitte des Jahres geplant. Mein Hauptwohnsitz befindet sich ebenfalls in Dresden. Die Stadt prüft nun die Steuerpflicht. Aus diesem Grund habe ich zwei Fragen:

1. Kann die Zweitwohnsitzsteuer in der gleichen Stadt anfallen?

2. Können für ein noch nicht bewohnbares Haus Steuern anfallen?

Herzlichen Dank im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.03.2019 11:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Zweitwohnsitzsteuer wird auch fällig, wenn sich ein Zweitwohnsitz innerhalb der gleichen Stadt befindet. Laut Merkblatt der Stadt Dresden beginnt die Steuerpflicht aber erst am Monatsersten nach dem Einzug. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Konfliktfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hendrik Ohl am 27.02.2019 13:10

Hallo immowelt.de,

auch ich habe eine Frage in dieser Angelegenheit.

Ich beabsichtige, vom Berliner Zentrum (Charlottenburg) ins Umland zu ziehen. Hier kann ich ein Grundstück mit einer Immobilie erwerben, für welche angeblich eine Zweitwohnungssteuer fällig wird. Umgekehrt darf ich mich hier aber angeblich nicht polizeilich anmelden.

Ist unter diesen Voraussetzungen eine Erhebung der Zweitwohnungssteuer zulässig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2019 13:36

Sehr geehrter Herr Ohl,

auch für Zweitwohnungen besteht grundsätzlich Meldepflicht. Die Zweitwohnungsteuerpflicht entsteht in Berlin unabhängig davon, wenn im Land Berlin eine Zweitwohnung gehalten wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kalle92 am 27.02.2019 12:11

Hallo. Ich hätte da auch mal eine Frage.

Meine verlobte und ich wohnen in einer Wohnung zur Miete.

Nun hat sie ein Grundstück mit einer Immobilie vererbt bekommen.

Wir wollen diese gerne in enigen Jahren (Wenn das Geld da ist) abreißen und neu aufbauen, aber bis dahin quasi leer stehen lassen. Wie sieht es da aus? Und wenn Zweitwohnsitzsteuern erhoben werden, wie berechnet sich das? Da ja in dem Sinne keine Miete gezahlt wird für das Grundstück sondern lediglich die Grundsteuern?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2019 12:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Antworten auf Ihre Fragen finden sich in der Satzung über die Erhebung der Zweitwohnsitzsteuer der jeweiligen Stadt oder Gemeinde. Dort wird in der Regel einerseits definiert, was eine Zweitwohnung ist, andererseits auch, woran sich die Höhe bemisst. Wenn keine Miete gezahlt wird, kann das beispielsweise die ortsübliche Vergleichsmiete sein. Eine Zweitwohnung wird in einigen Satzungen beschrieben als eine Wohnung, über die jemand verfügt, das heißt: die er theoretisch nutzen könnte. Oft ist nicht entscheidend, ob er sie tatsächlich nutzt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ruhrpott am 25.02.2019 20:53

Schönen guten Abend,

muss ich einen Zweitwohnsitz in Frankfurt am Main anmelden, wenn die Wohnung über meinen Arbeitgeber als Projektwohnung angemietet ist und ich nur 2-3 Nächte pro Woche dort bin? Vielen Dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.02.2019 08:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell ja. Eine Ausnahme bestünde aber dann, wenn Sie die Wohnung für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt beziehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

DrFaust am 16.02.2019 09:50

Sehr geehrte Redaktion,

ich bin 50%iger Eigentümer (durch Erbengemeinschaft). Mein Wohnsitz ist in NDS und mein vorgenanntes Haus steht Kappeln/Schlei (Schleswig-Holstein). Die Stadt fordert Zweitwohnungssteuer obwohl das Haus von meiner Mutter (ebenfalls 50%ige Eigentümerin) bewohnt ist.

Derzeit ist meine Mutter zur Kurzzeitpflege im Pflegeheim und das Haus ist somit gar nicht bewohnt - dies wird sich aber wieder ändern und meine Mutter geht dann wieder in das Haus.

Wie verhält es sich in den beiden Situationen mit der Zweitwohnungssteuer. Die Stadt Kappeln fordert diese von mir.

Vielleicht noch zur Ergänzung. Im Haus ist nur eine Küche, also eine Wohneinheit. Für mich ist nicht nachvollziehbar warum überhaupt eine Steuer anfallen sollte, weil ja keine nutzbare Wohnung zur Verfügung steht.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.02.2019 08:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich definiert die Stadt Kappeln in ihrer Satzung über die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer als Steuergegenstand "eine Zweitwohnung, über die jemand neben seiner Hauptwohnung zu Zwecken des persönlichen Lebensbedarfs oder dem seiner Familienmitglieder verfügen kann". Es ist also noch nicht einmal entscheidend, ob jemand die Wohnung tatsächlich nutzt, sondern dass er kann.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Erhebung der Zweitwohnsitzsteuer haben, empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anne W am 15.02.2019 13:14

Hallo, ich hab als eingetümer mit meinem mann mein hauptwohnsitz in berlin und möchte eine kleine Wohnung kaufen, in dem ich abzu drin wäre . 1 Zimmer wäre aber untervermietet. Gälte es als zweitwohnung dann und wie wäre es berechnet ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.02.2019 13:30

Hallo Anne und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, das ist dann eine Zweitwohnung für die auch Zweitwohnsitzsteuer fällig wird, zumindest anteilig für den selbstgenutzten Teil. Der Steuersatz beträgt seit 1. Januar 2019 15 Prozent der Nettokaltmiete. Zahlt der Wohnungsinhaber keine Miete, tritt an deren Stelle ein Betrag, der sich aus dem aktuell gültigen Mietspiegel der Stadt Berlin ergibt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Anne W am 15.02.2019 13:41

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Saeside Pelzerhaken am 13.02.2019 17:21

Wir haben eine Wohnung in Pelzerhaken, die wir an Feriengäste vermieten müssen. Wir selbst dürfen die Wohnung nur an 42 Tagen im Jahr selber nutzen.

Die Stadt Neustadt i. H. erhebt dafür eine Zweitwohnungssteuer die in ihrer Höhe von den Belegungstagen berechnet wird.

Bis 120 Tagen müssen 100 % gezahlt werden, zwischen 120 und 239 Tagen sind 66 % fällig und ab 240 Tagen 33 %.

Wie hoch darf die Zweitwohnungssteuer sein, wenn wir die Wohnung an 323 zur Vermietung einer Agentur zur Verfügung stellen müssen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.02.2019 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Steuer bemisst sich in Neustadt nach dem Mietwert der Wohnung, multipliziert mit dem Verfügbarkeitsgrad, der in Ihrem Fall bei 33 Prozent liegt. Die Steuer beträgt dann zwölf Prozent dieses Betrags.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


renutsch am 17.02.2019 10:30

Guten Tag, sagt der Vermieter, dass Sie die Wohnung nur an 42 Tagen selber nutzen dürfen? Ist es so, dass in Ihrem Fall die Zweitwohnungssteuer auch bezahlt werden muss, wenn Sie die Wohnung nicht benutzen? Ich habe einen ähnlichen Fall in Grömitz, bitte antworten, Gruß Rainer H.


Seasite-Pelzerhaken am 17.02.2019 18:39

Hallo renutsch,

ja, wir haben für 2017 & 2018 33 % der Zweitwohnungssteuer bezahlt, unabhängig von den Vermiettagen und den wirklichen Eigennutz, da wir ja nur maximal 42 Tage nutzen dürfen. Jetzt will die Stadt Neustadt aber für 2019 66 % der Zweitwohnungssteuer, es sei denn, wir vermieten mehr als 239 Tage.Senden Sie mir doch einfach eine E-Mail horst.hasenstab@t-online.de


Immowelt-Redaktion am 18.02.2019 09:36

Hierzu noch eine kleine Ergänzung: In vielen Satzungen zur Erhebung der Zweitwohnsitzsteuer ist die Steuer an das Innehaben einer Wohnung geknüpft, also an die theoretische Verfügbarkeit, nicht jedoch an das tatsächliche praktische Nutzen der Wohnung.

Sollten Sie im konkreten Fall Zweifel an der Höhe der Steuer haben, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Die aus dem Norden am 11.02.2019 22:09

Hallo,hab da auch eine Frage,habe den 1.Wohnsitz mit meinem Mann,möchte aber mir eine kleine 2.Wohnung auf einer Nordseeinsel mieten,was ist da zu beachten?ich bin Rentnerin.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.02.2019 12:47

Entschuldigen Sie bitte die falsche Annahme. Die Regelungen zur Zweitwohnsitzsteuer sind in diesem Fall allerdings genauso anzuwenden. Wir freuen uns, wenn wir weiterhelfen konnten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Seasite-Pelzerhaken am 13.02.2019 23:13

Ihr Mann sollte seinen 1. Wohnsitz auf die Nordseeinsel verlegen, dann fällt keine Zweitwohnungssteuer an. Als 2. Wohnsitz schon.


Immowelt-Redaktion am 12.02.2019 10:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen wird in Ihrem Fall eine Zweitwohnsitzsteuer fällig. Ob und in welchem Umfang, das ist abhängig von der jeweiligen Gemeinde auf der fraglichen Nordseeinsel. Um welche handelt es sich denn?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Die aus dem Norden am 12.02.2019 10:39

Danke erstmal,es ist die Insel Föhr,können Sie mir in etwa sagen wieviel das wäre?Wie gesagt bin Rentnerin .


Immowelt-Redaktion am 12.02.2019 11:44

Tatsächlich wird von den Gemeinden des Amtes Föhr-Amrum aktuell eine Zweitwohnungssteuer erhoben. Deren Höhe richtet sich nach dem sogenannten Mietwert der Wohnung, der letztlich vom Finanzamt festgelegt wird. Berechnungsgrundlage ist also ein fiktiver Mietwert, der nicht mit dem tatsächlichen marktüblichen Mietwert übereinstimmen muss. Maßgeblich für die Berechnung ist außerdem die Verfügbarkeit der Wohnung, das Maß also, in dem Ihnen die Wohnung pro Jahr zur Verfügung steht. Die Verfügbarkeitsgrade sind je nach Gemeinde noch einmal unterschiedlich festgelegt. Aufgrund des doch relativ komplexen Verfahrens würden wir Ihnen raten, beim Amt Föhr-Amrum noch einmal direkt nachzufragen und Ihrem Ansprechpartner auch die Ferienwohnung zu nennen, führ die Sie sich interessieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Die aus dem Norden am 12.02.2019 12:38

Nochmals Danke,es handelt sich nicht um eine Ferienwohng sondern Mietwohnung der Genossenschaft.

Verena am 05.02.2019 11:44

Kann eine Zweitwohunungsteuer auch auf eine Berghütte, die zwar über Strom- und Wasseranschluss verfügt, aber nur zu Fuß und im Winter teilweise gar nicht erreichbar ist und nicht im Sinne des BauGB erschlossen ist, erhoben werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2019 09:06

Hallo Verena und vielen Dank für einen Kommentar.

Zunächst kommt es darauf an, ob die entsprechende Gemeinde überhaupt eine Zweitwohnungssteuer erhebt (nicht alle Gemeinden machen dies). Bei der Frage, ob diese auch für eine Berghütte erhoben wird, dürfte es nicht auf die Frage der konketen baulichen Erschließung ankommen, sondern darauf, ob die Hütte auch tatsächlich als Zweitwohnung genutzt wird. Ob Sie die Steuer zu entrichten haben, sollten Sie anhand der konkreten Nutzung bei der Gemeinde erfragen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Gerold Patzelt am 29.01.2019 17:23

Ich besitze ein Wochenendhaus mittlerer Ausstattung welches nur im Sommer genutzt wird und sich in einer sogen. Bungalowsiedlung befindet. Die Gemeinde befindet sich im Land Brandenburg. Die Größe des umbauten Raumes beträgt 36 qm.. Auf welcher gesetzlichen Basis erhebt die Gemeinde die Zweitwohnungssteuer ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.01.2019 09:02

Sehr geehrter Herr Patzelt,

die rechtliche Grundlage ist zunächst Artikel 105 Absatz 2a Grundgesetz. Demnach dürfen die Länder "örtliche Verbrauch- und Aufwandsteuern" erheben. Im Fall der Zweitwohnsitzsteuer wird diese Kompetenz den Gemeinden übertragne. Diese erlassen dann jeweils eigene Satzungen über die Erhebung einer Zweitwohnsitzsteuer, in denen etwa die Höhe der Steuer und etwaige Ausnahmen von der Erhebung geregelt sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stephan am 25.01.2019 13:53

Hallo!

Wir haben in unserem Bestand eine Eigentümerin, für die sich folgende Frage aus dem nachfolgend aufgeführten Sachverhalt ergibt.

Es handelt sich um die Eigentümerin einer Wohnung in der Stadt Halle an der Saale.

Aktuell ist die Wohnung vermietet, soll aber zu gegebener Zeit als zweite Wohnung von ihr oder ihrem Lebensgefährten genutzt werden. Die Wohnung wird jedoch max. für einen Monat in einem Zeitraum von 12 Monaten von der Eigentümerin selbst genutzt/bewohnt und vom Lebensgefährten max. für 3 Monate. Fällt in diesem speziellen Fall eine Zweitwohnsitzsteuer an? Vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.01.2019 15:24

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die von Ihnen genannten drei Monate Nutzungsdauer sind in Halle an der Saale tatsächlich der Knackpunkt. Denn laut deren Satzung über die Erhebung der Zweitwohnungssteuer hat ein Steuerpflichtiger eine Zweitwohnung erst dann inne, wenn er sie mindestens drei Monate pro Jahr nutzt (§ 1 Absatz 3). Hält sich jemand also drei Monate oder länger pro Jahr in dieser Wohnung auf, wird eine Zweitwohnsitzsteuer fällig, bei einem Aufenthalt von weniger als drei Monaten pro Jahr dagegen nicht. Gerade weil es sich hier um zwei verschiedene Personen handelt, die die Wohnung unterschiedlich lang nutzen, würden wir Ihnen allerdings empfehlen, die Frage vorab noch einmal direkt mit der Stadt Halle zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ulli Schwabe am 17.01.2019 15:38

Hallo!

Die Gemeinde Marienheide erhebt eine Zweitwohnungssteuer von 11%.

Sie berechnet neben der Grundmiete = 1062,50

Versorgungspauschale = 240,00

an den Verpächter bereitz gezahlt

Müllgebühren = 200,00

Wasser und Abwasser = 459,13

Berechnung der Gemeinde = 215,78

Die Gemeinde veranschlagt einen Mietwert von 1961,63

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Windsurferin55 am 15.01.2019 09:23

Hallo!

Ich habe in Hamburg gearbeitet und zur Miete gewohnt. Das soll auch so bleiben, wenn ich in Pension gehe.

In Eckernförde habe ich eine Eigentumswohnung, die ich alle drei Wochen zur Erholung am Wochenende genutzt habe. Hier habe ich Zweitwohnungsteuer entrichtet.

Ab Eintritt in den Ruhestand möchte ich die Wohnung in der Hauptsaison (3 Monate pro Jahr) vermieten. Wenn ich sie selbst nur noch an den Wochenenden von den restlichen 9 Monaten nutze, ist das noch ein Zweitwohnsitz? Mit anderen Worten: Wo hört eine Geringnutzung auf und welches Ruhegehalt Brutto gilt als Einkommensgrenze in Eckernförde?

Freundliche Grüße!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.01.2019 11:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine Geringnutzung, bei der eine Zweitwohnsitzsteuer nicht mehr fällig wird, hat Eckernförde nicht definiert, ebensowenig eine bestimmte Einkommensgrenze. Allerdings berechnet sich die Steuer in Eckernförde nach dem Mietwert der Wohnung, multipliziert mit dem Verfügbarkeitsgrad. In der Satzung über die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer ist definiert, dass bei bis zu 90 Verfügbarkeitstagen ein Verfügbarkeitsgrad von 30 Prozent vorliegt, bei bis zu 180 Verfügbarkeitstagen einer von 60 Prozent. Sie würden dementsprechend also nur diesen Anteil an der Zweitwohnsitzsteuer zahlen und nicht die vollen 100 Prozent. Diese wären bei einer Verfügbarkeit von 181 und mehr Verfügbarkeitstagen fällig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

WB am 11.01.2019 19:00

Hallo,

meine Frau und Ihrer Schwester sind gemeinsame gleichberechtigte Besitzer einer Ferienwohnung in einer Gemeinde wo Zweitwohnungssteuer erhoben wird.

Erst ab einer bestimmtem Einkommensgrenze ist Zweitwohnungssteuer fällig.

Frage; Welches Einkommen wird hierfür herangezogen? Nur das Einkommen der beiden Eigentümer und dann aufaddiert? Zählt das Einkommen des Ehepartners auch wenn dieser nicht Eigentümer ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.01.2019 12:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das zu definieren obliegt der Gemeinde selbst. Wir würden Ihnen daher raten, bei dieser direkt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gisb am 09.01.2019 19:46

Hallo! Meine Anfrage bezieht sich auf den Zeitraum ca. 2015-2017 (den genauen Zeitraum weiß ich nicht auswendig). In diesem Zeitraum habe ich Vollzeit studiert, mein Hauptsitz war in einer anderen Stadt in einer WG angemeldet (um genug Platz und Ruhe für mein Studium zu haben) und ich habe die Wohnung bei meinen Eltern als Zweitsitz (in Dietzenbach) gelassen. Ich bin davon ausgegangen, dass ich irgendwann wieder zurück ziehen werde und wollte mir daher den Aufwand ersparen mich abzumelden. Bis heute habe ich nicht gewusst, dass so etwas wie die Zweitsitzsteuer existiert. Heute habe ich ca. 2300 Euro von meinem Konto abgebucht bekommen mit dem Text "Separierung zur Pfändung; Kreis Offenbach". Natürlich habe ich gleich dort angerufen, um dann mitgeteilt zu bekommen, es handele sich um die Zweitsitzsteuer. Hätte ich gewusst, dass es so etwas gibt hätte ich zum damaligen Zeitpunkt natürlich meinen Wohnsitz in Dietzenbach abgemeldet. Dem war leider nicht so. Außerdem habe ich am Telefon gesagt bekommen, dass man mich postalisch benachrichtigt hätte, aber Briefe habe ich keine erhalten. Gibt es in meinem Fall irgendeine Möglichkeit dieses Geld zurück erstattet zu bekommen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.01.2019 10:05

Hallo Gisb und vielen Dank für Ihren Kommentar.

wir können den Sachverhalt aus der Ferne zwar nicht abschließend beurteilen, weisen aber darauf hin, dass Gemeinden eine Zweitwohnungssteuer grundsätzlich erhebenkönnen. In manchen Gemeinden gibt es allerdings Befreiungen, z.B. für Studenten. Sie sollten den Steuerbescheid deshalb von einem Rechtsanwalt bzw. Steuerberater prüfen lassen um zu prüfen, ob die Zweitwohnungssteuer fällig, bzw. richtig bemessen wurde.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

klemi am 04.01.2019 22:06

Hallo.Meine Anfrage betrifft nicht mich, sondern meine Mutter.Sie ist 86j.und wohnt in ihrem eigenen Haus in Hamburg - Bergedorf.Durch eine OP ist sie jetzt eingeschränkter und muss zu meiner Schwester nach Schleswig Holstein ziehen.Da es ein Erbpacht Grundstück ist und die Stadt sie noch quer stellt,kann sie es noch nicht verkaufen.Meine Frage,muss sie eine Steuer auf das Haus zahlen wenn sie ihren Hauptwohnsitz in Schleswig Holstein anmeldet und wenn ja,wie wird sie berechnet? Freue mich auf eine Antwort... Vielen Dank und lg.klemi

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Immowelt-Redaktion am 07.01.2019 11:12

Hallo klemi und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Wenn Ihre Mutter umzieht und das eigene Haus nicht mehr bewohnt - also leerstehen lässt - dann ist dies ja kein Wohnsitz mehr. In diesem Fall wäre die neue Bleibe der neue Hauptwohnsitz in SH. Anders sähe es aus, wenn sie beide Wohnsitze behalten würde. Dann wäre der Wohnsitz, der den Lebensmittelpunkt darstellt, der Hauptwohnsitz und der andere der Zweitwohnsitz mit der Folge, dass eine Zweitwohnungssteuer fällig würde. Allerdings kann, sofern bestimmte Voraussetzungen vorliegen, die Möglichkeit bestehen, sich von der Zweitwohnungssteuer befreien zu lassen - zum Beispiel wegen eines geringen Einkommens.

Mit den besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dufti am 19.12.2018 21:11

Hallo.

Ich wohne in Zingst an der Ostsee, da ist mein Wohnsitz und auch der Firmensitz.

Ich bin Handersverträter und in ganz Deutschland unterwegs.Ich bin geschieden.

Ich habe ein Zimmer in Dresden von 15qm und nutze das als Büro, hin und wieder übernachte ich auch da. Hauptmieter ist meine Bekannte.

Muss ich mich da melden und Zweitwohnugsteuer zahen ?

soll mich da melden und dazu äussern ?

Vielen Dank

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Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 09:20

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sofern Sie in Ihrer Unterkunft über Anschlüsse für eine Küche oder Kochnische sowie Bad und Toilette verfügen, gilt diese als Wohnung im Sinne des Sächsischen Baurechts und damit auch als Zweitwohnung. Auch für Zweitwohnungen besteht gemäß Bundesmeldegesetz Meldepflicht. Demnach ist die Stadt Dresden in solchen Fällen auch berechtigt, eine Zweitwohnsitzsteuer zu erheben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Selly am 19.12.2018 19:11

Hallo, ich studiere momentan in Frankfurt a. M. und wohne in einer WG, welche als Zweitwohnsitz gemeldet ist. Da ab dem 1.1.19 eine Zweitwohnsitzsteuer erhoben wird habe ich folgende Fragen:

1) Wie und wann wird die Zweitwohnsitzsteuer gezahlt ?

2) Wie siehts aus, wenn ich mich 2019 ummelde zum Hauptwohnsitz ?

Danke für jede Antwort.

MfG, Selly

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Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 09:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wie und wann die Zweitwohnsitzsteuer fällig wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass alle, die einen Zweitwohnsitz in Frankfurt angemeldet haben, im Jahr 2019 von der Stadt postalisch zur Zahlung aufgefordert werden. Wenn Sie in Frankfurt am Main nur noch einen Hauptwohnsitz haben, wird dementsprechend keine Zweitwohnsitzsteuer mehr fällig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jogi am 12.12.2018 16:29

Hallo,

Meine Frau und ich leben getrennt.

Damit ich eine neue Wohnung bekommen konnte mußte meine Frau auch in den Mietvertrag.

Wenn ich jetzt die neue Wohnung als Hauptwohnsitz anmelde muß ich dann die bisherige Wohnung als Nebenwohnung anmelden ?

Und muß dann mein Frau die neue Wohnung als Nebenwohnung anmelden ?

MfG

Jogi

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Immowelt-Redaktion am 13.12.2018 08:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Wohnungen müssen in der Regel nur dann als Zweitwohnsitz angemeldet werden, wenn sie auch tatsächlich als solcher genutzt werden. Die Städte und Gemeinden haben in Ihren Zweitwohnsitzsteuersatzungen aber teils unterschiedliche Definitionen dessen, was eine Zweitwohnung ist und was nicht. Insofern würden wir Ihnen raten, bei der Gemeinde vor Ort direkt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cheese am 08.12.2018 11:20

Hallo,

Mein Mann ( wir sind verheiratet ) ist beruflich nach Bonn gezogen, ich habe eine Wohnung in der Nähe meiner Arbeit (kleiner Ort, keine Zweitwohnsitzsteuer)

Ich bin oft am Wochenende in Bonn, und frage mich bin ob ich dies als Zweitwohnsitz anmelden muss ? Oder ob sich das überhaupt lohnt oder ob ich nachher mehr zahle als jetzt. Wir haben beide Mietverträge in denen wir alleine stehen und nicht zu zweit. Oder würde es mehr Sinn machen wenn er bei mir den Zweitwohnsitz anmeldet ?

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Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 09:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

rein rechtlich betrachtet muss immer jener Ort als Erstwohnsitz gemeldet werden, bei dem sich tatsächlich auch der Lebensmittelpunkt befindet. Der andere Wohnsitz ist demzufolge der Nebenwohnsitz. Was genau als Haupt- und Nebenwohnsitz gilt, wird von den Behörden vor Ort teilweise unterschiedlich ausgelegt. Insofern wäre es am besten, Sie würden sich vor Ort noch einmal mit den zuständigen Meldebehörden auseinandersetzen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

LisaMarie am 04.12.2018 16:00

Hallo,

ich habe eine Wohnung in München gefunden, aber der Vermieter will, dass ein Elternteil mit in den Mietvertrag kommt, werden dann für meine Eltern Zweitwohnsitzsteuern fällig? Sie würden ja dort niemals wohnen.

MFG, Lisa

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Immowelt-Redaktion am 05.12.2018 09:40

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Paragrafen 17 Bundesmeldegesetz ist geregelt, dass sich Personen dann beim Einwohnermeldeamt anmelden müssen, wenn sie eine Wohnung beziehen. Das ist in Ihrem Fall bei Ihren Eltern nicht gegeben. Dementsprechend müssen sie auch keine Zweitwohnsitzsteuer zahlen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder das zuständige Einwohnermeldeamt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gice am 27.11.2018 19:04

Hallo,

ich beginne ein Duales Studium also 3Monate arbeiten -3 Monate Schule in einer anderen Stadt die 70km weit weg von meinem 1.Wohnsitz ist.

Ich habe dort ein WG Zimmer in einem Wohnheim bekommen.

Nun meine Frage:

Muß ich die Unterkunft als 2.Wohnsitz anmelden und muß ich dafür Wohnsitzsteuer bezahlen?

MfG Gice

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Immowelt-Redaktion am 28.11.2018 11:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das hängt im Einzelfall von der Zweitwohnsitzsteuersatzung der jeweiligen Stadt ab und natürlich davon, ob die Stadt überhaupt eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt. In welcher Stadt befindet sich denn das Wohnheim?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stefan am 26.11.2018 17:51

Hallo,

ich bin in einem Konstruktionsbüro tätig was mich an andere Firma ausleiht.

Also Leiharbeit, Zeitarbeit oder wie man das immer betitelt will oder muss.

Bis vor kurzem konnte ich zu den Aufträgen pendeln da diese zu meinem 1. Wohnsitz in einem pendelbaren Bereich lagen (für meine Firma heißt das max. 60 min Fahrzeit für eine Strecke)

Nun habe Ich einen Auftrag der mich über 100km weit weg von meinen 1. Wohnsitz führt.

Zu Anfang war das Ausleihen auf 3 Monate über mein Konstruktionsbüro gebucht. Mittlerweile komme mich mit dem momentan geplanten Ende auf ca. 16 Monate und weitere Verlängerungen sind in Planung.

Mein Konstruktionsbüro hat mir nun eine Unterkunft besorgt um nicht täglich 200km (Hin- und Rückweg bei ca. 3,5 bis 4 Stunden gesamt Fahrzeit am Tag) bestreiten zu müssen.

Die Unterkunft habe ich als 2. Wohnsitz gemeldet.

Nun flatterte die 2. Wohnsitzsteuer rein.

Meine Frage lautet nun muss ich diese 2. Wohnsitzsteuer entrichten?

Ich bin nicht verheiratet und auch Single mein 1. Wohnsitz soll eigentlich da bleiben wo er ist.

Nach Ende des jetzt noch laufenden Auftrages kann es durchaus sein das ich weiterhin Überregional zum 1. Wohnsitz verliehen werde.

Gruss

Stefan

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Immowelt-Redaktion am 27.11.2018 10:06

Hallo Stefan und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Gemeinden sind berechtigt, eine Zweitwohnsitzsteuer zu erheben.

Unter Umständen können Sie aber die Kosten, die Ihnen durch den Zweitwohnsitz entstehen, seteuerlich geltend machen. Zu diesen Kosten gehören z.B. auch Miete und Betriebskosten. Ob dies in Ihrem Falle möglich ist, sollten Sie mit einem Steuerberater besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Stefan am 27.11.2018 13:10

Gut dann muss ich es anders Formulieren.

Ich bin durch einen Arbeitsauftrag der ein geplnates Ende hat weit von zuhause weg und muss mich nun am 2. Wohnsitz melden.

ist es rechtens das ich dadurch 2. Wohnsistzsteuerpflichtig werde?

Ich suche mir ja nicht aus das ich weit weg von zu hause Arbeiten soll.

Die Aufträge die ich as Leiharbeiter erhalte können von ein paar wochen bis hin auf mehrere Jahre belaufen.

Ich würde es ja einsehen wenn ich selbst diese Arbeitsstelle ausgesucht hätte mit der Wohnsteuerpflicht aber nicht im ZUge eines Arbeitsauftrages meines Arbeitgebers


Immowelt-Redaktion am 28.11.2018 09:16

Ob es Ausnahmeregelungen gibt, kommt auf die Zweitwohnsitzsteuersatzung der jeweiligen Gemeinde an. Solche Ausnahmen gibt es beispielsweise in einigen Städten (etwa in Berlin) für verheiratete Paare, wenn der Hauptwohnsitz außerhalb der Stadt liegt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Franz am 25.11.2018 23:27

Tja, Zweitwohnungssteuer ist zwar nicht relevant wann man verheiratet ist und die Zweiwohnung aus beruflichen Gründen genutzt wird. Ist man jetzt nicht verehiratet aber wohnt zusammen gibt es keine anerkennung. Bei mir ist zwar letzteres der Fall aber zusätzlich habe ich ein leibliches Kind am Erstwohnsitz und trotzdem soll ich Zweitwohnungssteuer zahlen. Es kann doch nicht sein das ein leibliches Kind samt Mutter und Vater nicht diesen Familienstatus erhält wie Eheleute ohne Kind.

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Gerlinde Einsiedler am 22.11.2018 14:02

Muss ich für ein kleines Ferien Appartement, das kaum genutzt wird (höchstens 3 x im Jahr für 2 bis 3 Tage) auch Zweitwohnsitzsteuer zählen .?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2018 14:08

Sehr geehrte Frau Einsiedler,

bei einer sehr geringen Eigennutzung fällt in der Regel keine Zweitwohnsitzsteuer an. Dabei kommt es aber auch auf die kommunale Satzung zur Zweitwohnsitzsteuer an. Dort ist meist definiert, was als Zweitwohnung gilt und was nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ZweiteFFM am 19.11.2018 14:07

Hallo,

wie wohnen in Frankfurt und haben aus Platzgründen eine zweite Wohnung im gleichen Stadtteil angemietet. Muss dafür Zweitwohnsitzsteuer gezahlt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 14:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die genaue Ausgestaltung der Zweitwohnsitzsteuer in Frankfurt am Main steht noch nicht fest. In anderen Städten wird sie aber auch dann erhoben, wenn sich eine Zweitwohnung im gleichen Stadtteil befindet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tobeman am 15.11.2018 09:15

Hallo,

wir wohnen in Köln und haben aus Platzgründen im selben Mietshaus eine zweite Wohnung angemietet. Muss dafür eine Zweitwohnsitzsteuer bezahlt werden?

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Immowelt-Redaktion am 15.11.2018 11:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommetar,

nein. Die Stadt Köln hat im Dezember 2011 beschlossen, dass in Fällen, in denen sich Haupt- und Nebenwohnung im gleichen Gebäude befinden, auf eine Besteuerung verzichtet wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

pesto800 am 14.11.2018 15:33

Hallo, mein Mann ist Monteur und muss für vorraussichtlich einige Jahre nach Bremen. Muss auch hier eine Zweitwohnung angemeldet werden? Der Sitz des Arbeitgebers ist weiterhin in unserem 1. Wohnsitz und mein Mann fährt auch regelmäßig nach Hause.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.11.2018 08:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

angemeldet werden muss der Zweitwohnsitz auf jeden Fall. In der Stadt Bremen sind aber all jene von der Zweitwohnsitzsteuer befreit, die sich dort aus beruflichen Gründen aufhalten, verheiratet sind und deren gemeinsamer Hauptwohnsitz weiterhin außerhalb von Bremen liegt. Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, können Sie sich auch direkt an die Stadt Bremen wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Student123 am 08.11.2018 15:17

Wie verhält sich die Zweitwohnsitzregelung mit einer Wohnung, die zwar angemietet ist, in der man aber (über einen längeren Zeitraum) nicht wohnt? (Miete wird dennoch an den Vermieter bezahlt, natürlich).

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.11.2018 15:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das kommt auf die Zweitwohnungssatzung der jeweiligen Stadt oder Gemeinde an. In den meisten Gemeinden ist die Erhebung der Zweitwohnsitzsteuer an das reine Innehaben einer Wohnung geknüpft, in diesem Fall genügt es, wenn Sie die Wohnung angemietet haben und sie eigenen Wohnzwecken vorbehalten ist, unabhängig davon, ob Sie tatsächlich zu Wohnzwecken genutzt wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Judith am 17.10.2018 15:58

Guten Tag!

Ich habe meine Nebenwohnung für ein Jahr untervermietet. Muss ich dennoch Zweitwohnsitzsteuer zahlen? Meiner Kenntnis nach nicht. Aber im Formular zur Zweitwohnungssteuererklärung kann ich unter "Es besteht keine Steuerpflicht, weil..." keinen Punkt zur Untervermietung finden.

Ich würde mich über Ihre Hilfe sehr freuen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.10.2018 09:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wann Zweitwohnungssteuer erhoben wird und wann nicht, richtet sich nach dem Zweitwohnungssteuergesetz der jeweiligen Stadt. Am besten, Sie fragen dort nach, ob die Steuer auch bei einer Untervermietung noch fällig wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tobabias am 09.10.2018 21:48

Hallo immowelt,

ich habe eine Frage.

Ich bin Student und mein Mietvertrag läuft über meine Eltern, da ich ja selber über kein Vermögen besitze und dadurch, dass ich kein Duales Studium ausübe, sich daran auch so schnell nichts ändern wird.

Meine Frage: Werden beim Antrag auf die Zweitwohnsitzsteuer nur finanzielle Daten meiner Eltern eingefordert, oder muss ich selbst eine Steuererklärung bzw. Daten wie Kontoauszüge beisteuern.

Vielen Dank für eure Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Tobabias

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Immowelt-Redaktion am 10.10.2018 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

finanzielle Daten sind weder von Ihnen, noch von Ihren Eltern erforderlich. Die Zweitwohnsitzsteuer berechnet sich auf Basis der Jahresnettokaltmiete.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Franko am 07.10.2018 15:20

Hallo immowelt

Wie verhält es sich mit der Zweiwohnsteuer bei Auszubildenden? Unser Sohn (16) fängt nächstes Jahr eine Ausbildung in Rostock an und kann selbst ja noch keine Wohnung mieten . Das müssen demzufolge ja wir als Eltern machen. Da wir die Wohnung jedoch gar nicht selbst nutzen, würden wir uns auch nicht mit Nebenwohnsitz in Rostock anmelden. Sind wir dazu verpflichtet? Müssen wir in diesem Fall auch die Zweitwohnsteuer zahlen?

Mit freundlichen Grüßen

Franko

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Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 10:50

Hallo Franko und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Satzung über die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer in der Hansestadt Rostock gilt eine Zweitwohnung dann nicht als Zweitwohnung im Sinne der Satzung, wenn sie aus beruflichen Gründen von einer minderjährigen Person gehalten wird. Das dürfte in Ihrem Fall so sein. In diesem Fall wären Sie von der Zweitwohnsitzsteuer befreit. Wir würden Ihnen allerdings empfehlen, vorab noch einmal bei der Stadt unverbindlich nachzufragen. Entsprechende Kontaktdaten finden Sie online unter rathaus.rostock.de.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MCM87 am 04.10.2018 14:23

Hallo, ich hätte 2 Fragen... Ich habe seit Juli 18 mein zweitwohnsitz in München gemeldet.

Es heisst 9 Prozent der jährlichen Nettokaltmiete , werden jetzt 12 Montae gerechnet oder nur 6 Monate, da ich ja auch erst ab Juli mein 2. Wohnsitz in München habe?

Meine 2. Frage wäre im Bezug auf die Klausel mit den Verheirateten Berufspendler, wenn man Ende des jahres heiraten würde, ist dieses auch rückwirkend auf das Jahr zusehen und wie wird es dann berechnet?

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Immowelt-Redaktion am 04.10.2018 15:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Entfällt oder entsteht die Steuerpflicht innerhalb des Jahres, wird die Zweitwohnungsteuer anteilig für das Jahr berechnet. Das gilt sowohl für die Anmietung der Wohnung im Juli als auch für eine etwaige Hochzeit später im Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

SDS1985 am 30.09.2018 19:46

Ich wohne bereits in Hamburg und bezahle für mein teilmöbliertes Appartment eine fixe Miete von 550€/mtl. Wie errechne ich daraus die jährliche Kaltmiete?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.10.2018 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie selbst können das gar nicht berechnen, hierzu fehlen Ihnen entsprechende Unterlagen. Das kann allenfalls Ihr Vermieter. In der Regel haben die Städte und Gemeinden aber gesonderte Regelungen, wenn ein Mieter die Nettokaltmiete gar nicht angeben kann, weil sie ihm nicht bekannt ist. Wir würden Ihnen daher raten, die Pauschalmiete anzugeben, den Mietvertrag beizufügen und dem zuständigen Amt die Sache zu erklären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

abda1968 am 24.09.2018 17:59

Unsere Tochter fängt im Oktober an, in Chemnitz zu studieren. Wie ich herausgelesen habe, muss ihr Hauptwohnsitz dort gemeldet sein. Wie ist das dann mit der Haftpflichtversicherung oder Kindergeld? Läuft das weiter über uns Eltern, weil wir doch dann die Zweitwohnung sind oder?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.09.2018 08:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

am Kindergeldanspruch ändert der Auszug Ihrer Tochter grundsätzlich nichts. Bei der Haftpflichtversicherung können wir Ihnen leider nur raten, beim Versicherungsunternehmen selbst nachzufragen. Was in einem solchen Fall noch von der Versicherung gedeckt ist und was nicht, kann sich von Fall zu Fall unterscheiden.

Mit freundlichen Grüßen
die Immowelt-Redaktion

4703783 am 16.09.2018 18:33

Ich brauche dringend einen Ratschlag.

Ich habe vom 1.1.2017- 31.8.2018 in einer wg in Leipzig gewohnt. Ich habe Damals beim Bürgerbüro angegeben, dass es mein Zweitwohnsitz ist. Jetzt habe ich eine zweitwohnsitzsteuernachzahmung von über 1000€ bekommen. Tatsächlich habe ich während der letzten zwei Jahre aber in Leipzig gewohnt gearbeitet und in Halle studiert. Es war also eher mein Hauptwohnsitz. Kann man da rückwirkend irgendetwas am wohnsitzstatus machen?? Oder muss ich alles bezahlen? Ich habe nun erstmal Widerspruch eingelegt und gesagt dass die Begründung noch folgt. Ich brauche dringend einen Tipp. Was soll ich tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.09.2018 08:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sie können natürlich versuchen, das dem Amt so zu erklären. Einen pauschalen Anspruch darauf, rückwirkend etwas an Ihrem Meldestatus zu ändern haben Sie aber nicht. Es gibt in einem solchen Fall auch kein Patentrezept. Wir würden Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Student am 14.09.2018 09:28

Hallo,

Ich habe 6 Jahre 2011-2017 an meinem Studienort in Dresden gelebt und wusste nicht, dass ich mich dort melden muss, weil ich meinen Erstwohnsitz bei meinen Eltern gern behalten wollte. Die behörden sind im Nachhinein darauf aufmerksam geworden und fordern jetzt Nachweise/Angaben zwecks Zweitwohnungssteuer. Ich weiß nicht so recht, was jetzt schlauer ist. Zweitwohnungssteuer nachzahlen, aber wird dann auch ein Verfahren wegen Steuerbetrug eröffnet? Oder sagen, dass man sich einfach nicht gemeldet hat und Hauptwohnsitz am Studienort war, was es ja tatsächlich auch war. Fällt da die Strafe geringer aus?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.09.2018 10:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das lässt sich leider nicht pauschal sagen. Die Bemessung der Strafe bei einem Verstoß gegen das Meldegesetz ist immer Ermessenssache und es ist auch fraglich, ob das zuständige Amt in Dresden Ihre Aussage, das sei ihr Erstwohnsitz gewesen, einfach so hinnimmt. Wir würden Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mai am 29.08.2018 09:39

Ab September beginne ich mein Studium in Frankfurt am Main, und hatte vor Frankfurt als Zweitwohnsitz anzugeben. Jedoch habe ich gelesen, dass ab dem 1.1.2019 eine Zweitwohnsitzsteuer eingeführt wird. Gilt diese dann auch für Studenten oder kann man sich von dieser befreien, da ich kein Einkommen haben werde? Oder lohnt es sich dann doch ihn als Hauptwohnsitz anzugeben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.08.2018 09:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die genaue Ausgestaltung der Zweitwohnsitzsteuer in Frankfurt am Main steht noch nicht fest. Ausgehend von der Annahme, dass sie dort nach dem Vorbild anderer hessischer Städte umgesetzt wird, wären Wohnungen, die Studierende bei den Eltern nutzen, soweit sich die Hauptwohnung am Studien- oder Ausbildungsort befindet, von der Zweitwohnungssteuer befreit. So ist das beispielsweise in Wiesbaden geregelt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dennis am 28.08.2018 22:35

Ab September beginne ich mein duales Studium in Schwerin (Arbeit) und in Berlin ist der schulische Bereich. Von Schwerin aus schlafe ich bei meinen Eltern in meinem Zimmer. Und in Berlin musste ich mir eine kleine Wohnung mieten. Ich bin aber nicht ständig in beiden Städten, sondern Blockweise. Also ca. 12.Wochen(Schule) und dann 12 Wochen bei der Arbeit. Muss ich dann trotzdem Zweitwohnsitzsteuer bezahlen oder gibt es da für Studenten Ausnahmen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.08.2018 08:36

Hallo Dennis und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in Berlin gibt es bei der Erhebung der Zweitwohnungssteuer derzeit keine Ausnahme für Studenten, diese müssen die Steuer in voller Höhe bezahlen. Die Stadt Schwerin erhebt die Steuer gar nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Junsa am 23.08.2018 15:16

Dass die Zweitwohnungssteuer bei Verheirateten entfällt, stimmt zumindest für Nürnberg in der Pauschalität nicht, denn dort müssen offenbar 4 Merkmale kumulativ vorliegen, damit es zu einer Befreiung kommt. Eines davon ist, dass der Arbeitende sich am Zweitwohnsitz "überwiegend" aufhalten muss. Wer also nur DiMiDo am Zweiwohnsitz ist und ansonsten Homeoffice macht, kann sich trotz Heirat offenbar nicht befreien lassen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.08.2018 09:51

Hallo Junsa,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir haben den letzten Absatz entsprechend abgeändert, dass es jetzt heißt, dass Verheiratete von der Steuer oft ausgenommen sind.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Humaxel am 01.08.2018 11:32

Ich möchte einen Zweitwohnsitz in Mönchengladbach anmelden. Hier wird eine ZWeitwohnsitzsteuer fällig. Diese Wohnung teile ich mir aber mit einer anderen Person, ich zahle also nur die halbe Miete. Wird dies bei der Berechnung berücksichtigt?

Viele Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.08.2018 12:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

inwiefern die Stadt Mönchengladbach das berücksichtigt, geht leider auch aus deren offizieller Webseite nicht hervor. Wir würden Ihnen empfehlen, direkt bei der zuständigen Stelle nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cirkin am 31.07.2018 09:47

Meine Tochter ist aus Gründen der Ausbildung nach Aachen gezogen. Aber aus versicherungstechnischen Gründen und dem Kindergeldanspruch bleibt ihr Hauptwohnsitz bis zur Beendigung ihrer Ausbildung bei uns im schaumburger Landkreis.

Sie verdient während ihrer Ausbildung deutlich unter 10.000€, fällt somit unter die Geringverdiener. Muss sie trotzdem die Zweitwohnungsteuer bezahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2018 09:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Serviceportal der Stadt Aachen gibt es zwar in einigen Fällen eine Befreiung von der Zweitwohnsitzsteuer, nicht jedoch für Geringverdiener.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mutter am 11.06.2018 14:05

Mein Sohn hat eine Mietwohnung in Hannover (Alleinmiete) und einen Job (Start-Up-Unternehmen) in Hamburg. Wenn er dort arbeitet wohnt er bei einer Freundin, an die er 300 Euro im Monat an Kostenbeteiligung zahlt (mündliche Vereinbarung, sie ist Alleinmieterin im Vertrag). Berufsbegleitend absolviert er ein Masterstudium in Salzgitter, weshalb er an den Studienwochenenden in Hannover ist. Die Masterarbeit wird auch mit einem hannoverschen Unternehmen erarbeitet. Wie verhält es sich hier mit der Zweitwohnsteuer, da er ja keine eigene Wohnung in HH hat und es eine Interimslösung ist?

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Immowelt-Redaktion am 12.06.2018 09:16

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Frage, ob eine Zweitwohnungssteuer fällig wird, hängt davon ab, ob es sich nur um gelegentliche Besuche handelt oder ein regelmäßiges, längerfristig angelegtes Wohnen vorliegt. Wenn jemand über einen längeren Zeitraum regelmäßig mehrere Tage in der Woche in einer Wohnung wohnt, dürfte dert Fiskus wohl eher nicht von einem Besuch, sondern von einem Wohnsitz ausgehen. Dass kein schriftlicher Mietvertrag vorliegt, ist dabei unerheblich.

Unter Umständen kann für Studenten eine Befreiung von der Zweitwohnungssteuer möglich sein.

Welcher der beiden Wohnsitze der Erst- und welcher der Zweitwohnsitz ist, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Im Zweifel raten wir, einen Mieterverein oder Anwalt zu kontaktieren.

Mit freunldichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Johannes am 04.06.2018 15:12

Wenn ich meinen Zweitwohnsitz in einer Gemeinde anmelde die keine Steuer erhebt. Die Gemeinde am Hauptwohnsitz allerdings schon, muss ich dann Steuer zahlen oder nicht?

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Immowelt-Redaktion am 05.06.2018 08:26

Hallo Johannes,

nein, die Zweitwohnsitzsteuer wird am Ort des Zweitwohnsitzes erhoben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mogni am 02.06.2018 22:49

Ich habe mir eine 2te Wohnung (Bremen) gekauft die aber erstmal komplett grundsaniert werden muss, in diese möchte ich nach der Sanierung selbst einziehen, meine alte Wohnung (Niedersachsen/Diepholz) soll dann verkauft werden, wie muss ich mich da verhalten, gild die Umbauzeit/Baustelle (viel in Eigenarbeit) auch schon als Zweitwohnsitz? Ich vermute dass es wohl bis zum Umzug noch 1-2 Jahre dauern könnte.

Oder sollte ich mich jetzt schon ummelden? In Bremen gibt es diese 12% Zweitwohnsitzsteuer, ob es die in Diepholz/Syke auch gibt? Dazu kann ich nichts finden.

Wie sollte ich mich verhalten um diese Steuer nicht bezahlen zu müssen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.06.2018 10:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Meldepflicht ist im Bundesmeldegesetz geregelt. Sie ist dort nicht an den Kauf oder die Anmietung einer Wohnung geknüpft, sondern an den tatsächlichen Einzug. Insofern müssen Sie sich auch erst anmelden, wenn Sie in die Wohnung einziehen. Ob und auf welcher Grundlage die Stadt dann eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt, können wir Ihnen vorab aber leider nicht sagen, auch weil das von Ort zu Ort unterschiedlich gehandhabt wird. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Brigitte am 18.05.2018 16:39

ich lebe nicht ständig bei meinem Lebensgefährten. Habe aber heute eine Zweitwohnung bei der Gemeinde angemeldet. Kann ich diese wieder abmelden? Ich soll Zweitwohnungssteuer bezahlen obwohl ich mit ihm in einer Wohnung lebe. Bin garnicht beraten worden.

Muss ich auch zahlen wenn ich sie innerhalb einer Woche wieder abmelde?

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Immowelt-Redaktion am 22.05.2018 09:03

Hallo Brigitte,

die Frage, ob Sie einen Zweitwohnsitz bei Ihrem Freund haben oder lediglich (gelegentlicher) Besucher sind, hängt davon ab, wie häufig sie dort sind. Betrifft der Zeitraum der Nutzung der Wohnung nicht nur einen unerheblichen Zeitraum, liegt i.d.R. ein Zweitwohnsitz vor. Wie es sich konkret in Ihrem Fall verhält, können wir ohne Kenntnis der genauen Umstände nicht beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MariaA am 01.05.2018 12:49

Guten Tag,

wie wird die Steuer berechnet, wenn der Zweitwohnsitz Eigentum ist, also keine Miete gezahlt wird?

In meinem Haus variieren die Mieten für die gleichen m2 von 250,- bis 1000,-€, je nachdem wie alt die Mietverträge sind.

Danke.

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Immowelt-Redaktion am 02.05.2018 08:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Berechnungsmethode kann von Stadt zu Stadt abweichen. In der Regel wird bei Eigentumswohungen aber die ortsübliche Vergleichsmiete als Grundlage herangezogen, die sich aus dem örtlichen Mietspiegel ergibt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JoachimG am 12.04.2018 11:14

Guten Tag,

wenn ich nun meinen Zweitwohnsitz (unentgeltlich) bei meinen Eltern anmelde, da mein Vater schwer erkrankt ist (da ich nun häufig vor Ort sein möchte / 150km von meinem Hauptwohnsitz & Arbeit entfernt), muss ich dann trotzdem Steuern bezahlen?

Besten Dank. Joachim

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Immowelt-Redaktion am 13.04.2018 09:17

Hallo JoachimG,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ob es sich in dem Fall überhaupt um einen Zweitwohnsitz handelt oder ob Sie vielmehr (nicht meldepflichtiger) Besucher sind, können wir aus der Ferne nicht beurteilen und dürfte auch von der Häufigkeit und der Dauer ihres Aufenthalts bei Ihrem Vater abhängen. Dies sollten Sie am besten mit der Gemeinde klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

alessiom am 05.04.2018 09:42

Guten Tag,ich habe eine frage wie ist das wenn Mann wegen Gesundheit Grund eine Zweitwohnungsitz benötigt?

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Immowelt-Redaktion am 05.04.2018 12:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hierfür gibt es keine gesonderten Regelungen. Sie könnten natürlich versuchen, bei der zuständigen Gemeinde eine Befreiung von einer etwaigen Zweitwohnsitzsteuer zu erwirken. Die Erfolgsaussichten sind dabei aber eher ungewiss.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

baerbel am 04.04.2018 11:40

Mir ist noch nicht klar, gilt nur die nettokaltmiete oder auch Nebenkosten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.04.2018 11:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für die Berechnung wird in aller Regel die Nettokaltmiete herangezogen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Norbert am 19.03.2018 07:46

Hallo unser Haus ist zu klein,

da meine neue Ehepartnerin zu meinen 2 Kindern auch ein Kind mit in die Ehe gebracht hat.

Um die Situation zu entspannen wohnt meine Frau mit Kind nun im Nachbarort in meinem Haus was ich vorher vermietet hatte.

Die Stadt verlangt nun Zweitwohnungssteuer.

Was kann ich tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 09:26

Hallo Norbert,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Sie der Auffassung sind, dass die Zweitwohnungssteuer in Ihrem Fall zu Unrecht erhoben wird, können Sie dem entsprechenden Bescheid widersprechen. Ob das jedoch Aussicht auf Erfolg hat, können wir aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dietmar am 18.03.2018 11:38

Wenn mehrere Personen in der selben Wohnung ihren Zweitwohnsitz angemeldet haben, wie wird das dann berechnet?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2018 09:08

Hallo Dietmar und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das wird von Stadt zu Stadt unterschiedlich gehandhabt. Denkbar sind beispielsweise die anteilige Belastung der WG-Bewohner nach Wohnfläche oder die pauschale Teilung der Steuer durch die Zahl der Bewohner. Am besten, Sie erkundigen sich vor Ort beim zuständigen Amt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dietmar am 17.03.2018 16:20

Die Stadt Kalkar erhebt ab 01.01.2018 eine Zweitwohnsitzsteuer. Wie wäre es, wenn ab sofort alle Betroffenen es vermeiden würden ihr Geld in Kalkar auszugeben? Kein Tanken,Essen gehen, Einkaufen u.s.w.!!!! Kann man auch auf dem Weg zum Zweitwohnsitz erledigen! Auf dann!!!!!

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Kerstin am 30.01.2018 14:44

Ich habe mich auf unseren " Zweitwohnsitz" als Hauptwohnsitz angemeldet, weil ich jetzt auch dort meinen Beruf ausübe. Nun wollte ich keine Zweitwohnsitzsteuer mehr bezahlen.Lt.Auskunft vom Amt, muss ich weiterhin Zweitwohnsitzsteuer bezahlen, solange wie mein Mann noch die andere Wohnung bewohnt, da wir ja verheiratet sind!!! Die Kilomenteranzahl zwischen beiden Orten beträgt über 500 km. Man kann doch nicht verlangen, dass einer von Beiden pendelt tgl. ?! Wie sieht dies die Rechtslage? Muss ich nun evt. auch noch Zweitwohnsitzsteuer für meinen ehemaligen Wohnsitz zahlen, nur weil mein Mann dort noch bis Mai wohnt u.wir verheiratet sind?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2018 08:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hierzu gibt es reichtlich keine eindeutige Definition. Jede Stadt oder Kommune entscheidet selbst, was sie unter welchen Umständen als Zweitwohnung ansieht. Das ist letztlich auch der Grund, warum es vor Gerichten immer wieder zu Streitigkeiten zu diesem Thema kommt. Insofern können wir Ihnen leider nur raten, sich von einem Fachanwalt beraten zu lassen, sollten Sie die Zahlung der Zweitwohnsitzsteuer nicht akzeptieren wollen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Barbara am 20.01.2018 17:01

Guten Abend,

mein Sohn wird die nächsten 6 Monate in der Schweiz eine Teilzeitstelle an der Uni haben und auch dann dort wohnen und -ich vermute- seinen Hauptwohnsitz haben müssen.

Er will aber daneben hier sein Studium weiterführen und dann in der elterlichen Mietwohnung seinen Nebenwohnsitz ( Köln) anmelden.

Wie berechnet sich dann die Zweitwohnsitzsteuer? Die Kaltmiete der ganzen Wohnung beträgt 950 Euro kalt im Monat. Die Wohnung wird ja auch weiter von mir (Mutter) genutzt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.01.2018 10:59

Hallo Barbara und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell berechnet sich die Zweitwohnsitzsteuer je nach Stadt oder Gemeinde unterschiedlich. Einige Städte und Gemeinden erheben auch gar keine Zweitwohnsitzsteuer. Allerdings dürfte in Ihrem Fall gar keine anfallen. Denn wenn Ihr Sohn im Inland nur einen Wohnsitz hat, gilt dieser in aller Regel als Erstwohnsitz. Davon unbenommen bleibt, ob er auch in der Schweiz angemeldet ist oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marcel am 11.01.2018 22:45

Hallo,

ich bin aufgrund eines Studiums nach Berlin gegangen. Mit meiner Freundin (gemeldet in Berlin) haben wir uns eine gemeinsame Wohnung genommen. Trotz der Tatsache, dass Sie die Wohnung als Hauptwohnsitz hat und ich weiterhin im Brandenburger Umland gemeldet bin, erhebt die Stadt Berlin eine Zweitwohnungssteuer. Ist das im Sinne des BlnZwStG?

Gruß Marcel

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.01.2018 09:24

Hallo Marcel und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall handelt es sich zwar nicht um die Zweitwohnung Ihrer Freundin, wohl aber um Ihre. Insofern scheint uns die Entscheidung der Stadt Berlin korrekt. Abschließend beurteilen können wir das allerdings aus der Ferne nicht. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen daher die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angelina am 22.12.2017 10:40

Hallo, ich bin auch etwas Ratlos bei der Sache

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Immowelt-Redaktion am 22.12.2017 14:40

Hallo Angelina,

bei welcher Sache bist du ratlos?

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion


Angelina am 23.12.2017 20:27

Da wurde mein Kommentar wohl verschluckt... also ich habe meinen erst Wohnsitz im Landkreis Cuxhaven bei meinen Eltern zahle dort auch keine Miete. Job bedingt habe ich mir ein WGzimmer in Hamburg genommen nun die Frage was macht mehr Sinn wo welchen Wohnsitz ich pendle noch recht oft hin & her.. liebe Grüße


Immowelt-Redaktion am 27.12.2017 09:45

Hallo Angelina,

in der Regel gilt jener Ort als Hauptwohnsitz, an dem sich eine Person überwiegend aufhält. Ist ein Zweitwohnsitz aus beruflichen Gründen nötig, so kann je nach Einzelfall auch der erste Wohnort der Hauptwohnsitz bleiben, wenn dort der eigene Lebensmittelpunkt ist. Das kann zum Beispiel sein, weil dort Familie, Partner und Freunde leben. Um diese Frage zu klären, empfehlen wir Ihnen, sich an das jeweilige Einwohnermeldeamt zu wenden.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

Die Immowelt-Redaktion

Angelina am 22.12.2017 10:36

Hallo

auf Kommentar antworten

pito am 10.12.2017 12:51

Hallo, ich habe auch Post bekommen , und soll Nebenwohnsitz Steuer bezahlen.

Allerdings habe ich meiner Stadt noch nie einen Nebenwohnsitz gehabt , sonder immer (nur) einen Wohnsitz bei dem ich ganz normal gemeldet bin

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.12.2017 14:34

Hallo pito,

bei Unklarheiten, warum ein Nebenwohnsitz besteht oder nicht, hilft es oft, noch einmal bei dem jeweiligen Einwohnermeldeamt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Astra am 09.11.2017 22:18

Hallo!

Ich komme aus Südtirol, habe dort eine Eigentumswohnung, die in meinem alleinigen Besitz ist und auf die mein Erstwohnsitz läuft. Bis Juni 2017 bin ich dort einer Vollzeitbeschäftigung nachgegangen. Da ich seit 6 Jahren eine Fernbeziehung mit einem Münchner habe, habe ich heuer beschlossen, diesen Status zu ändern. Ich wohne nun seit Kurzem unter der Woche bei ihm und arbeite in München. Am WE fahre ich nach Hause. Wie muss / soll / kann ich mich nun in München melden?

Wäre super, wenn ich diesbezüglich Antwort bekommen könnte!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.11.2017 09:28

Hallo Astra und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Wohnsitz innerhalb Deutschlands gilt in der Regel dann nicht als Zweitwohnsitz, wenn sich die andere Wohnung im Ausland befindet. Insofern können Sie beim zuständigen Amt in München einen ganz normalen Erstwohnsitz anmelden. Hierfür benötigen Sie zusätzlich eine Wohnungsgeberbescheinigung. Wenn Sie gleichberechtigte Mieterin sind, erhalten Sie diese von Ihrem Vermieter, lässt ihr Freund Sie dagegen zur Untermiete oder unentgeltlich bei sich wohnen, ist er der Wohnungsgeber.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in diesem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/richtig-um-und-anmelden-die-wichtigsten-fragen-zum-bundesmeldegesetz.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jmuc am 29.10.2017 17:12

Hallo.

Würde mich freuen von Euch einen Rat zu bekommen.

Meine Freundin kommt aus Rheinland Pfalz nach München zum arbeiten.

Sie wohnt bei mir kostenlos und fährt jedes zweite WE an ihren Hauptwohnsitz in der Pfalz.

Muss sie München als Zweitwohnsitz melden? Und eine Zweitwohnsitzsteuer bezahlen?

Sollte man sonst noch etwas beachten?

Vielen Dank für Eure Info.

Gruß

J.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2017 11:59

Hallo jmuc,

falls Sie in einer Mietwohnung wohnen, sollten Sie erst Ihren Vermieter fragen, ob Ihre Freundin mit einziehen darf.

Für die Anmeldung des Wohnsitzes benötigt Ihre Freundin zudem eine Wohnungsgeberbestätigung von Ihrem Vermieter.

Die Frage, welcher der beiden Wohnsitze nun ihr Erst- oder Zweitwohnsitz ist, sollte Ihre Freundin mit dem jeweiligen Einwohnermeldeamt klären. In der Regel gilt jener Ort als Hauptwohnsitz, an dem sich eine Person überwiegend aufhält.

Einen ausführlichen Ratgeber zum An- und Ummelden sowie der Wohnungsgeberbestätigung finden Sie hier: ratgeber.immowelt.de/a/richtig-um-und-anmelden-die-wichtigsten-fragen-zum-bundesmeldegesetz.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

Die Immowelt-Redaktion

Quengelgoere am 12.07.2017 03:41

Hallo,

ich wohne seit 17 Jahren in NRW, habe seit 15 Jahren einen Zweitwohnsitz angemeldet bei meiner Mutter (studiere nicht, bin auch über 40 J.!) im Land Bremen NUR zu postalischen Zwecken, habe NIE dort gewohnt! Nun habe ich einen Brief bekommen, daß ich für das Jahr 2017 dafür Steuern zahlen soll.

Meine Mutter ist vor 1 Jahr umgezogen (gleiche Stadt). Ich habe als Zweitwohnung immer noch ihre alte Adresse angegeben (habe das auch total vergessen).

WIE kann ich das umgehen, auch rückwirkend für das bereits laufende Jahr, also die vergangenen Monate?? Wer soll mir das bestätigen, daß ich die Wohnung tatsächlich nie genutzt habe, sondern nur meine Mutter???

Ich finde das unverschämt, daß man auf so eine hohe Forderung (welche dabei dann ja herauskommen würde) noch nicht einmal VORHER darauf hingewiesen wird!

Wie kann ich das umgehen? Ich werde noch diese Woche beim Einwohnermeldeamt in NRW die Zweitwohnung kündigen.

Danke im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.07.2017 09:36

Hallo Quengelgoere,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Aus der Ferne lässt sich leider nur schwer abschätzen, wie Sie die Zahlung einer Zweitwohnungssteuer vermeiden können, zumal die Gemeinden hier in der Praxis sehr unterschiedlich handeln. In einem ersten Schritt wäre es ratsam, dem zuständigen Amt die Sachlage zu erklären. Vielleicht lässt sich auf diese Weise schon viel erreichen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

annekatrin am 17.05.2017 06:47

Hallo, mein Sohn (27) macht das 2. Abijahr und wohnt in seiner eigenen Wohnung seit ca. 4 Jahren. Er bezieht elternfreies Bafög. Er möchte unbedingt aus seiner 2-R-Wohnung ziehen, dort ist es zu laut usw. Er sucht nach einer 1-Z-Wg. Der momentane Zustand ist folgender: zu meinem Sohn habe nur ich Kontakt, er möchte zu seinem Vater derzeit keinen Kontakt. Ich lebe aber mit seinem Vater in einer Wohnung zusammen, normal als Ehepaar (Privateigentümer ist unser Vermieter). Wir sind auch verheiratet. Mein Sohn möchte sich jetzt umgucken und eine kleine Wohng finden, max 500 Eus Miete. Er möchte, dass ich mit ihm dann zusammen als Hauptmieter mich eintragen lasse. Obwohl ich tatsächlich aber nicht dort einziehen werde. Er meint, damit umgehen wir die Bürgschaft. Ich könne mich einfach so gleichwertig mit anmelden und trotzdem in meiner jetzigen Wohg bleiben. Ich habe keine Ahnung, auf was ich mich da einlasse. Er meint, ich brauche nur Schufaauskunft, 3 Gehaltszettel, meinen PA und eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vom jetzigen Vermieter. Ich weiß nicht, was ich dann richtig machen sollte. Auch in Bezug auf Ummeldung, ohne meine Adresse im PA tatsächlich ändern lassen zu müssen, welche Sanktionen können auf mich zukommen, wg Zweitwohnung, Unterlassener Ummeldung in 14 Tagen und darf ich überhaupt einfach so Hauptmieter einer zweiten Wohnung werden? Wie erkläre ich das meinem jetzigen Vermieter? Muss ich da Sorgen haben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.05.2017 08:52

Hallo Annekatrin,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell dürfen Sie so viele Wohnungen anmieten, wie sie möchten, Ihr Vermieter kann dagegen nichts einzuwenden haben und Sie müssen sich ihm gegenüber auch nicht erklären. Es könnte allerdings tatsächlich sein, dass Ihre Stadt oder Gemeinde Zweitwohnsitzsteuer von Ihnen verlangt. Sie müssten dann darlegen, dass Sie nicht tatsächlich in der Wohnung leben. Ähnlich verhält es sich mit der Meldepflicht nach dem Bundesmeldegesetz. Laut Gesetzestext sind Sie nur dann verpflichtet, sich anzumelden, wenn Sie tatsächlich eine neue Wohnung beziehen, was in der von Ihnen geschilderten Situation ja nicht der Fall ist. Aus diesem Grund müssen Sie auch Ihre Adresse im Personalausweis nicht ändern lassen. Der Hauptwohnsitz bleibt ja der selbe.

Wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Sohn einen Mietvertrag unterzeichnen, sollten Sie jedoch bedenken, dass der Vermieter Sie für etwaige Mietrückstände genauso in die Pflicht nehmen kann wie Ihren Sohn. Zahlt dieser also beispielsweise eine Monatsmiete nicht, hat der Vermieter das Recht, den vollen Betrag von Ihnen einzufordern.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Mietvertrags haben, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JP am 05.05.2017 12:09

Ich habe eine Datsche in Brandenburg für die ich dieser Tage eine Aufforderung zur Zahlung der Zweitwohnungssteuer von der Gemeinde bekommen habe. Meine Frage: Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, dass dies rechtens ist.

Hintergrund: Die Datsche ist nicht ganzjahres nutzbar, da im Winter / in der Frostperiode das Wasser abgestellt werden muss. Die Wasserversorgung erfolgt sowieso in Eigenverantwortung einer kleinen Siedlergemeinschaft (eigene Pumpenanlage). Ferner ist das Hüttchen nicht über ein Straßennetz erreichbar, die Zuwegung gehört der Siedlergemeinschaft und ist ein maroder Waldweg.

Ich wäre über eine Rückmeldung sehr dankbar.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.05.2017 14:27

Hallo JP und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ihre Frage lässt sich allerdings nicht ganz allgemeingültig beantworten, weil der Begriff der Wohnung im Hinblick auf die Zweitwohnsitzsteuer von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich definiert ist. Während einige Gemeinden davon ausgehen, dass zumindest ein Wohnraum, Küche und WC vorhanden sein müssen, definieren andere Gemeinden jeglichen Wohnraum als Wohnung. Am besten, Sie erkundigen sich bei ihrer zuständigen Gemeinde, wie der Begriff der Wohnung bei Ihnen vor Ort definiert ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Burkhard am 29.04.2017 11:32

Ich finde es einfach verwerflich für eine angemietete Wohnung auch noch Steuern bezahlen zu müssen.

Um mich nicht arbeitslos zu melden und nicht auf den Ämtern um Geld zu betteln bin ich mit 46 Jahren der Arbeit hinterher gelaufen und bin in Duisburg gelandet.Das sind 740 Kilometer von meinem Heimatort.

auf Kommentar antworten

Gerhard Robst am 21.07.2017 07:15

Es ist eine Schweinerrei was der deutsche Staat mit seinen Bürgern treibt.

Man wird in Deutschland vom Staat ausgenommen wie eine Weihnachts- gans.Am besten man besorgt sich einen ausländischen Pass, dann bekommt man alles geschenkt. Das hat aber mit Fremdenhass nichts zu tun. Ich habe selbst habe 17 Jahre im Ausland gewohnt und zwar ohne dort ausgenommen zu werden, im Gegeteil mir wurde immer geholfen. Wenn ich nicht schon fast

80 Jahre wäre, würde ich sofort Deutschland wieder verlassen. Meine Frau ist

ist gestorben und schon begann der Ärger in Deutschland. Ich bekam keine

Sterbeurkunde, da wir im Ausland geheiratet haben. Von Februar bis Junli

muste ich gegen die deutschen Vorschriften kämpfen. Und es ist noch nicht

vorbei. Jetzt will man an mein mühsam erspartes Geld. Um aber alles genau

zu erklären, bedarf es zei Din A 4 Seiten.

Tregoze am 17.04.2017 17:14

Ich habe eine seit 2000 vermietete Eigentumswohnung i Wiesbaden. Habe selbst nie dort gewohnt. Seit 2001 lebe ich England und bin nicht mehr in Deutschland gemeldet und besitze die deutsch/britische Staatsangehoerigkeit. Muss ich eine Zweitwohnungssteuer bezahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.04.2017 10:55

Hallo Tregoze,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn jemand in einer Wohnung nie lebt, wird für diese auch keine Zweitwohnungssteuer fällig, unabhängig davon, wo sich der Hauptwohnsitz befindet. Generell wäre eine auch nur gelegentlich bewohnte Wohnung in Deutschland aber automatisch eine Erstwohnung. Auch dann wäre also keine Zweitwohnungssteuer zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

secundani am 05.04.2017 13:47

Hallo,

ich lasse mir in Bayern einen Bungalow bauen, den ich aber erst in 5 Jahren zu meinem Ruhestand beziehen werde. Wie verhält sich das in diesem Fall mit der Zweitwohnsitz Steuer?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.04.2017 14:38

Hallo secundani,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Zunächst stellt sich die Frage, ob die Gemeinde, in der der Bungalow liegt, überhaupt die Zweitwohnsitzsteuer erhebt. Ist das der Fall, ist sie an das "Innehaben" der Wohnung gekoppelt. Das heißt: Wer sich auch nur ein paar Tage im Jahr in einer Wohnung aufhält, hat diese inne und muss Zweitwohnsitzsteuer zahlen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hans am 12.03.2017 09:35

Habe meinen Wohnsitz in der Schweiz und arbeite dort auch, möchte mir jetzt ein Haus in Deutschland kaufen und später in ca.10 Jahren meinen Altersruhesitz dort haben, müsste ich jetzt auch eine Zweitwohnsitzsteuer zahlen obwohl ich im Ausland lebe?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.03.2017 08:57

Hallo Hans,

wenn jemand nur einen Wohnsitz in Deutschland hat, zählt dieser in der Regel als Erstwohnsitz, unabhängig davon, ob es noch einen anderen im Ausland gibt. Eine Zweitwohnsitzsteuer wird dabei nicht fällig. Im Zweifel hilft Ihnen bei dieser Frage sicher aber auch die zuständige Meldebehörde in Deutschland weiter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jörg am 27.02.2017 08:00

Wir leben in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft in Berlin und arbeiten hier auch. In Thüringen haben wir uns jetzt eine Immobilie als Altersvorsorge gekauft und wollen Berlin als Zweitwohnsitz angeben. Zählt unser Zusammenleben als "verheiratet", so dass die Zweitwohnsitzsteuer entfällt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2017 09:43

Hallo Jörg,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Dies kann prinzipiell von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein. Im Regelfall sind eingetragene Lebenspartnerschaften Ehen im Hinblick auf die Befreiung von der Zweitwohnungssteuer gleichgestellt. Wir empfehlen Ihnen, sich bei der zuständigen Gemeinde in Thüringen zu erkundigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Irina am 23.01.2017 19:17

Hallo!

Ein Dortmunder möchte ein Ferienhaus in Neuhaus (Oste), Landkreis Cuxhaven kaufen. Er hat mich gefragt, ob er als Dortmunder für das Ferienhaus im Landkreis Cuxhaven eine Zweitwohnsitzsteuer zahlen müsste.

Weiß jemand vielleicht was Näheres?

Vielen Dank schon mal!

Beste Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.01.2017 09:01

Hallo Irina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ob jemand ein Ferienhaus als Zweitwohnung anmelden muss, hängt davon ab, wie er es nutzt. Wird es ausschließlich zur Vermietung an Dritte genutzt, ist es auch kein Zweitwohnsitz. Nutzt jemand das Haus jedoch beispielsweise als Wochenendhaus privat, wird die Immobilie zum Zweitwohnsitz. In diesem Fall wird je nach Gemeinde auch eine Zweitwohnsitzsteuer fällig.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

the01012017 am 17.01.2017 17:42

Wenn die Zweitwohnungssteuer eine Jahressteuer ist und übers Jahr bezahlt wird, kann dann bei Heirat am Jahresende die Zweitwohnungssteuer fürs zurückliegende Jahr zurückgefordert werden ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2017 08:47

Hallo the01012017,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine solche Regelung wäre uns bislang aus keiner Stadt oder Gemeinde bekannt. Am besten, Sie fragen direkt vor Ort bei Ihren Kommunen nach, denn prinzipiell kann es dort auch unterschiedliche Regelungen geben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

addy1611 am 13.12.2016 18:15

Wenn ich keinen Mietvertrag habe, da mein zweitwohnsitz bei meinem freund ist, wie wird das berechnet? Wenn er keine Mietwohnung sondern Eigentum hat????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.12.2016 10:21

Hallo addy1611,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Inwieweit Mieter eine Zweitwohnsitzsteuer zahlen müssen, hängt mitunter auch davon ab, ob sie beispielsweise regelmäßig am Wochenende bei ihrem Partner wohnen. Das Einwohnermeldeamt kann hier weiterhelfen und abklären, ob Mieter bezüglich eines Zweitwohnsitztes steuerpflichtig sind. Bitte wenden Sie sich daher an Ihr zuständiges Amt.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

sternchen2016 am 09.12.2016 09:20

Ich soll als gesetzlicher Vertreter für meinen 5-jährigen Sohn diese Zweitwohnungssteuer bezahlen. Ich bin schockiert und kann es nicht glauben, dass das Rechtens ist. Kann mir da jemand weiterhelfen? Ich selbst bin Mieter der Wohnung und auch dort gemeldet, mein Sohn konnte ich, aufgrund der Treneung, nur mit Zweitwohnung bei mir anmelden.

auf Kommentar antworten

studgord21 am 25.02.2017 18:14

[Kommentar gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. Anm. d. Red.]


Immowelt-Redaktion am 09.12.2016 09:28

Hallo sternchen2016,

grundsätzlich ist es Sache der Gemeinden, ob Sie eine Zweitwohnsitzsteuer erheben und in welchem Umfang. Daher und weil es sich hier um einen speziellen Fall handelt, können wir leider aus der Ferne nur schlecht beurteilen, ob die Steuer in diesem Fall gerechtfertigt ist oder nicht. Unter Umständen hilft es schon, bei der Gemeinde einen Termin zu vereinbaren und sich die Gründe für die Erhebung der Steuer genau darlegen zu lassen. Im Zweifel raten wir zu einer Beratung durch einen Steuerberater oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

grossini am 07.12.2016 17:12

Guten Abend,

herzlichen Dank für die Rückantwort. Die Wohnung wird mir ja, wie bereits erwähnt, kostenlos zur Verfügung gestellt, insofern gibt es ja dann auch keine Kosten, die ich steuerlich geltend machen kann, richtig? Mir geht es eigentlich auch mehr darum, ob ich verpflichtet bin, diese Wohnung beim Einwohnermeldeamt als Zweitwohnsitz anzumelden. Ich habe schon mal gelesen, dass eine Unterlassung sogar zu einer Strafe führen kann. Das wäre für mich interessant zu wissen. Danke daher schon einmal vorab, für eine evtl. weitere Rückantwort.

Gruß Grossini

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.12.2016 17:16

Hallo grossini,

tatsächlich muss laut Bundesmeldegesetz beim zuständigen Amt gemeldet werden und zwar innerhalb von zwei Wochen nach Einzug. Dies schreibt das Bundesmeldegesetz vor.

Weitere Informationen zum Gesetz finden Sie in diesem Artikel:
ratgeber.immowelt.de/a/richtig-um-und-anmelden-die-wichtigsten-fragen-zum-bundesmeldegesetz.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

grossini am 06.12.2016 19:56

Guten Abend,

ich hätte da auch mal eine Frage, die m.E. zu dem Thema passt. Ich bin Berufspendler und mein Arbeitgeber hat mir in der Firma eine kostenlose Dienstwohnung zur Verfügung gestellt. Muß ich diese als Zweitwohnung anmelden? Würde mich sehr über eine Antwort dazu freuen. Vielen Dank vorab.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.12.2016 08:31

Hallo Grossini,

auch eine Dienstwohnung gilt als Zweitwohnung. Allerdings kann die Zweitwohnsitzsteuer in diesem Fall unter Umständen von der Steuer abgesetzt werden und zwar immer dann, wenn der Zweitwohnsitz nur halb so weit von der Arbeit entfernt liegt wie der Erstwohnsitz.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Besorgtes Uhu am 29.11.2016 12:59

Wie hoch ist die Hauptwohnsitzsteuer?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.11.2016 13:49

Hallo Besorgtes Uhu,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine Hauptwohnsitzsteuer wird aktuell nicht erhoben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fadir am 11.03.2016 17:19

Die Erhebung einer Nebenwohnsitzsteuer ist nicht erlaubt

auf Kommentar antworten

bock am 22.06.2016 12:44

...und doch ist sie erlaubt ! sie ist nur noch nicht hoch genug - 150 bis 200 Euro wäre mein vorschlag !