CO2-Steuer – Das müssen Mieter und Vermieter wissen

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Die CO2-Steuer hat Heizen für Mieter teurer gemacht. Die Bundesregierung will sie nun entlasten und Vermieter zur Hälfte daran beteiligen, um Anreize für eine umweltfreundliche Heizanlage zu schaffen. Doch gibt es offene Fragen.

Ein Stromkraftwerk und die Skyline Münchens,  Foto: dimitry-anikin / unsplash
Mieter wie Vermieter sollen künftig eine CO2-Steuer beim Heizen entrichten. Sie wird Jahr für Jahr steigen. Foto: dimitry-anikin / unsplash

Aktuelles

Die schwarz-rote Bundesregierung hatte im Mai verkündet, ein Gesetz zur Verteilung der Hälfte der Kosten zwischen Mieter und Vermieter für den seit 1. Januar geltenden CO2-Preis auf Öl und Gas zu verabschieden. Dies ist bislang gescheitert, da mehrere Unionspolitiker sich dagegen stellen. Ob und wann das Gesetz kommt, ist derzeit nicht abzusehen.

Seit 1. Januar 2021 gilt in Deutschland das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), darunter fällt auch eine CO2-Steuer auf Öl und Gas. Sie beträgt für 2021 25 Euro pro Tonne CO2. Desto höher der CO2-Erzeugung eines Bürgers ist, etwa durchs Autofahren oder durchs Heizen, desto höher sind demnach auch seine Kosten. Ziel der CO2-Abgabe ist es, die aus diesen Emissionen resultierende Erderwärmung sowie die Versauerung der Meere mithilfe eines höheren Kohlenstoffpreises zu verringern. Die CO2-Steuer wird bis 2025 stetig angehoben.

So wirkt sich die CO2-Steuer auf Heizöl und Erdgas aus

JahrPreis je Tonne CO2HeizölErdgas
202125 Euro7,9 ct/l0,6 ct/kWh
202230 Euro9,5 ct/l0,7 ct/kWh
202335 Euro11,1 ct/l0,8 ct/kWh
202445 Euro14,2 ct/l1,1 ct/kWh
202555 Euro 17,4 ct/l1,3 ct/kWh

Quelle: energie-experten.org

So wirkt sich die CO2-Steuer auf Mieter und Eigentümer aus

Seit Anfang 2021 betrifft die CO2-Steuer jeden, der mit Gas oder Öl heizt – denn auch darüber wird für CO2-Emmissionen gesorgt. Entrichtet wird die Abgabe automatisch über den Einkaufspreis. Insgesamt verteuert sich 2021 ein Liter Heizöl so um 7,9 Cent, eine Kilowattstunde Erdgas um 0,6 Cent. Diese Steuer wird von Jahr zu Jahr angehoben bis auf 17,4 Cent je Liter Heizöl beziehungsweise 1,3 Cent je kWh Erdgas.

Beispielrechnung Heizöl 2021

  • Im Durchschnitt verbraucht ein Haushalt laut „energiesparen-im-haushalt.de“ in Deutschland 13,6 Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter, um zu heizen.
  • Ein Liter Heizöl kostete im Mai 2021 im Schnitt laut statista.com 63,82 Cent, die Steuer von 7,9 Cent für das Jahr 2021 je Liter ist im Einkaufspreis bereits enthalten.
Wohnflächeø Heizölverbrauch in lKosten pro Jahrdavon CO2-Steuer
30 m² / Wohnung408260,40 €32,20 €
50 m² / Wohnung680434,00 €53,70 €
90 m² / Wohnung1.224781,20 €96,70 €
120 m² / Wohnung1.6321.041,50 €128,90 €
150 m² / Reihenhaus2.0401.301,90 €161,20 €
160 m² / Einfamilienhaus2.1761.388,70 €171,90 €

Beispielrechnung Erdgas 2021:

  • Der durchschnittliche Preis für eine kWh Erdgas im Mai 2021 liegt laut vergleich.de bei 6,11 Cent pro kWh. Die Steuer von 0,6 Cent pro kWh ist darin bereits enthalten.
  • Als Grundlage dienen die Daten zum Erdgas-Durchschnittsverbrauch von E.ON.
Wohnflächeø Erdgas in kWhKosten pro Jahrdavon CO2-Steuer
30 m² / Wohnung2.200134,40 €13,20 €
50 m² / Wohnung5.000305,50 €30,00 €
90 m² / Wohnung10.600647,70 €63,60 €
120 m² / Wohnung14.400879,80 €86,40 €
150 m² / Reihenhaus18.0001.099,80 €108,00 €
160 m² / Einfamilienhaus20.0001.222,00 €120,00 €
Info

Biogas und Bioheizöl

  • Biogas Es gibt Gasanbieter, die mit 100 Prozent Biogas werben. Das Gas unterliegt nicht der CO2-Besteuerung, weil es klimaneutral ist. Grund: Bei der Verbrennung von reinem Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Ressourcen ursprünglich aufgenommen haben.
  • Bioheizöl Hingegen besteht Bioheizöl nur aus einem Teil aus regenerativen Rohstoffen, so dass es noch zu einem hohen Anteil besteuert wird. Ein Bioheizöl mit einem Anteil von 3 bis 5,9 Volumenprozent wird als „Heizöl EL A Bio 5“ bezeichnet. „A“ steht dabei für Alternativ. Das Bioheizöl EL A Bio 10 hat maximal 10,9 Volumenprozent aus regenerativen Rohstoffen.

CO2-Steuer: Das müssen Vermieter jetzt wissen

Seite Januar 2021 gibt es in Deutschland die C02-Steuer. Die wird immer fällig, wenn CO2 aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird. Mieter müssen sie deshalb beim Heizen entrichten. Vermieter sollen aber zur Hälfte daran beteiligt werden. Das haben Union und SPD Mitte Mai im Rahmen eines Klimapakts beschlossen. Ein genauer Gesetzentwurf, wie die CO2-Besteuerung des Vermieters umgelegt werden soll, steht aber noch aus. Wir stellen verschiedene Konstellationen vor.

Vermieter mit Zentralheizung wie Öl- oder Gaskessel

Bei Öl- oder Gaskesseln im Keller ist der Vermieter für den Einkauf des Brennstoffs zuständig. Beim Einkauf zahlt er seit Januar 2021 zusätzlich zum Brennstoffpreis automatisch die CO2-Steuer. Da der Vermieter jährlich über die Betriebskosten den exakten Verbrauch des Mieters abrechnet, übernimmt der Mieter de facto die CO2-Steuer zunächst komplett. Künftig muss der Vermieter über die Betriebskostenabrechnung nicht nur ermitteln, ob der Mieter durch seine monatlichen Vorauszahlungen noch über Guthaben verfügt oder noch nachzahlen muss, sondern zuätzlich noch seinen Anteil der CO2-Steuern verrechnen. 

Vermieter mit Fernwärme

Fernwärme wird mancherorts klimaneutral erzeugt. Entweder ist klimaneutrales Biogas der Energieträger oder es handelt sich um die Abwärme vom Stromkraftwerken. In dem Fall wäre sie von der CO2-Steuer befreit. Hintergrund: Heizkraftwerke verbrennen zwar fossile wie erneuerbare Brennstoffe, allerdings in der Regel primär zur Erzeugung von Strom. Die überschüssige Energie in Form von Wärme wird in modernen Kraftwerken dazu genutzt, um große Mengen Wasser zu erwärmen. Dieses Prinzip nennt man Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Das erhitzte Wasser wird als Fernwärme verwendet.

Doch das ist nicht überall so. Es gibt auch Anbieter von Fernwärme, die die Preise aufgrund der CO2-Steuer angehoben haben, wie beispielsweise die Stadtwerke Lemgo in Westfalen. In solche Fällen muss der Vermieter an der CO2-Steuer beteiligt werden. Zudem gibt es Fernwärme, die mit Erdgas und Biogas betrieben wird, wie beipspielsweise beim Stromerzeuger "Infa Fürth" in Fürth bei Nürnberg. In solchen Fällen wird die CO2-Steuer anteilig vom Anbieter berechnet.  "Im Falle unserer Fernwärme werden mehrere Einsatzstoffe wie Biogas und Erdgas kombiniert, so dass für unsere Kunden im Durchschnitt nur ein CO2-Preis von 0,302 netto beziehungsweise 0,36 ct/kWh brutto zum Ansatz kommt", sagt eine Sprecherin.

Vermieter mit Gasthermen

Bei Gasthermen muss der Gesetzgeber noch handeln und ein Konzept erarbeiten, wie Mieter und Vermieter die CO2-Steuer aufteilen können. Denn für eine Wohnung mit Gastherme ist der Mieter zuständig, einen Gasliefervertrag abzuschließen. Er kann –  wie beim Strom – seinen Anbieter selbst wählen. Dadurch ergibt sich aber das Problem, dass der Vermieter keinen Einfluss und auch keine Kenntnis über den Vertrag und den tatsächlichen Verbrauch hat. Wie holt sich der Mieter dann aber seinen Anteil an der CO2-Steuer vom Vermieter zurück? Der Mieter könnte dem Vermieter eine entsprechende Kostenaufstellung  - beispielsweise in Form einer Kopie der Gasrechnung - zukommen lassen und zur Zahlung seines CO2-Steuer-Anteils auffordern. Wie das in der Praxis umgesetzt werden soll, ist aber noch offen.

Vermieter mit Nachtspeicheröfen

Rund 1,5 Millionen Nachtspeicheröfen werden in Deutschlands Mietwohnungen noch betrieben. Sie laufen zwar mit Strom und nicht mit Gas oder Heizöl, dennoch fällt eine CO2-Steuer an, die über den Strompreis vom Mieter gezahlt wird. Laut CO2-Online verursacht eine Nachtspeicherheizung meist mehr als doppelt so viel CO2-Emissionen wie eine Gas- oder Ölheizung. Doch ist die Bestimmung des anteiligen Stromverbrauchs für die Beheizung schwierig. Der Grund: Es gibt auf der Stromrechnung keine Trennung zwischen Stromverbrauch der Nachtspeicheröfen und Verbrauch der sonstigen Geräte wie etwa Fernseher oder Waschmaschinen.

Es muss demnach eine getrennte Messung erfolgen. Beispielsweise mit zwei Eintarifzählern und zwei Zählwerken. Über den einen Zähler wird der Haushaltsstrom gemessen, über den anderen der Strom der Nachtspeicherheizung. So kann der Mieter auch die CO2-Steuer fürs Heizen ermitteln. In wie vielen Haushalten das jedoch ohne Umbau möglich ist, ist unklar. Dann bleibt zusätzlich noch die Frage, wie der Mieter dem Vermieter an der CO2-Steuer beteiligt, etwa mit einer Zahlungsaufforderung per Brief in Verbindung einer Kopie der Stromrechnung.

Info

Wer beim Stromanbieter vollständig auf Ökostrom setzt, ist laut BEHG nicht von der Belastung der CO2-Steuer betroffen.

Heizungstausch spart CO2-Steuer

Bei einer vermieteten Wohnung mit 90 m² Fläche kommt im Jahr 2021 etwa 100 Euro CO2-Steuer beim Heizöl oder 65 Euro beim Erdgas zusammen. Davon soll der Vermieter jeweils die Hälfte zahlen. Da die CO2-Steuer aber Jahr für Jahr bis 2025 erhöht wird, kann es für Vermieter auf Dauer kostengünstiger sein, in neue, nachhaltige Heizsysteme zu investieren.

CO2-Steuerrechnung gesamt bis 2030 anteilig für Vermieter je vermieteter 90 m²-Wohnung:­

JahrHeizölErdgas
202148,35 €31,80 €
202258,14 €37,10 €
202367,93 €42,40 €
202486,90 €58,30 €
2025 *106,49 €68,90 €
2026 *106,49 €68,90 €
2027 *106,49 €68,90 €
2028 *106,49 €68,90 €
2029 *106,49 €68,90 €
2030 * 106,49 €68,90 €
Gesamt900,26 €583,00 €

Berechnung: Erdgas: 6,11 ct/kWh, Heizöl: 63,82 ct/kWh
 
* ab 2025 gleichbleibende Steuer
2021 liegt der Steuersatz für Heizöl bei 7,9 ct/l und für Erdgas bei 0,6 ct/kWh. Die Steuer wird jedes Jahr angehoben (siehe Tabelle oben).

Bei 10 Wohneinheiten in einem Mehrfamilienhaus zahlt der der Vermieter bei der Beispielrechnung 9.000 Euro CO2-Steuer, beim Erdgas annähernd 6.000 Euro - vorausgesetzt, die Steuer wird nach 2025 nicht zusätzlich erhöht.

Der Vermieter kann die CO2-Steuer aber reduzieren, wenn er die alte Heizung durch eine moderne tauscht. Ein Heizungstausch wird zudem unter Umständen vom Staat mit Zuschüssen gefördert.

Ein Holzpellet-Kessel oder eine Wärmepumpe – wenn sie mit Ökostrom betrieben wird –  sind beispielswiese CO2-freie Alternativen, mit denen sich Hausbesitzer die neue Steuer komplett sparen können. Das liegt daran, dass im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen bei Holzpellets sowie Ökostrom keine CO2-Abgabe erhoben wird.

Dazu müssen zwar oft mehrere 10.000 Euro investiert werden – der Staat lockt aber mit einer Beteiligung von bis zu 35 Prozent der Kosten und weiteren zehn Prozent, wenn sogar ein Ölkessel ersetzt wird.

CO2-Steuer: Das müssen Mieter wissen

Seit Januar 2021 erhebt Deutschland eine C02-Steuer. Die wird immer fällig, sobald Kohlenstoffdioxid aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird. Mieter müssen die Steuer beim Heizen entrichten. Für viele Mieter ist Heizen seitdem um einiges teurer geworden. Um die Mieter zu entlasten, haben Union und SPD Mitte Mai im Rahmen des Klimapakts beschlossen, nun auch die Vermieter zur Hälfte an der Steuer zu beteiligen.

Entlastung des Mieters in Zahlen bis 2025

Durch die stetig steigende CO2-Steuer bis 2025 fallen für den Mieter zwar höhere Kosten für Heizöl und Erdgas an, der Vermieter muss sich aber beteiligen. Nach fünf Jahren wird der Mieter bei einer 90m²-Beispielwohnung zu rund 370 Euro beim Heizöl beziehungsweise 240 Euro beim Erdgas entlastet.

Beispiel anhand einer 90 m²- Wohnung und den aktuellen Gas- sowie Heizölpreisen (2021)

Entlastung MieterHeizölErdgas
202148,35 €31,80 €
202258,14 €37,10 €
202367,93 €42,40 €
202486,90 €58,30 €
2025106,49 €68,90 €
Gesamt367,81 €238,50 €

Erdgas: 6,11 ct/kWh, Heizöl: 63,82 ct/kWh.
2021 liegt der Steuersatz für Heizöl bei 7,9 ct/l und für Erdgas bei 0,6 ct/kWh. Die Steuer wird jedes Jahr angehoben (siehe Tabelle oben).

Mieter mit Zentralheizung mit Öl- oder Gaskessel

Verfügt ein Mehrfamilienhaus über eine Zentralheizung, beispielsweise über einen Öl- oder Gaskessel im Keller, müssen Mieter nichts tun. Sie zahlen eine monatliche Betriebskostenvorauszahlung an den Vermieter, über die dieser einmal jährlich abrechnet. Bei dieser Abrechnung muss er die Hälfte der CO2-Steuer dem Mieter gutschreiben beziehungsweise mit etwaigen Nachzahlungen verrechnen. 

Mieter mit Fernwärme

Grundsätzlich gilt Fernwärme als klimaneutral, wenn sie mit Biogas erzeugt wird oder mithilfe der Abwärme vom Stromkraftwerken. In dem Fall ist die Fernwärme von der CO2-Steuer befreit. Hintergrund: In einem Heizkraftwerk werden fossile oder erneuerbare Brennstoffe primär zwecks Stromgewinnung verbrannt. Die entstehende Wärme, die sonst lediglich in die Atmosphäre aufsteigen würde, ist ein Zusatzprodukt. Es gibt jedoch Konstellationen, dass beispielsweise in strengen Wintern die Spitzenlast zusätzlich mit einem Erdgas-Kessel erzeugt wird.

Wie bei der "Infra Fürth" bei Nürnberg. In solchen Fällen wird die CO2-Steuer anteilig vom Anbieter berechnet.  "Im Falle unserer Fernwärme werden mehrere Einsatzstoffe wie Biogas und Erdgas kombiniert, so dass für unsere Kunden im Durchschnitt nur ein CO2-Preis von 0,302 netto beziehungsweise 0,36 ct/kWh brutto zum Ansatz kommt", sagt eine Sprecherin. 

Wird die Fernwärme jedoch primär durch Erdgasverbrennung erhitzt, unterliegt sie der kompletten CO2-Steuer.

Mieter mit Gasthermen

Für Mieter, die ihre Mietwohnungen mit Gasthermen erwärmen, stellt sich die Frage, wie sie den Vermieter ordnungsgemäß an den Kosten beteiligen können. Da Mieter mit Gasthermen ihren Vertrag direkt mit einem Gasanbieter aushandeln und die Kosten wie Steuern komplett zahlen, ist der Vermieter vorerst von der CO2-Steuer ausgeschlossen. Laut Gesetz muss er aber für die Hälfte der CO2-Steuer aufkommen. Eine Lösung ist, dass der Mieter dem Vermieter eine Rechnung über die CO2-Steuer stellt. Ob das in der Praxis durchsetzbar ist, scheint fraglich. Die Politik wird hier Antworten finden müssen.

Mieter mit Nachtspeicheröfen

Für Mieter, die ihre Mietwohnungen mit Nachtspeicheröfen erwärmen, ist es noch schwerer, die tatsächliche Höhe der CO2-Steuer zu erfassen und die Hälfte auf den Vermieter umzuwälzen. Nachtspeicheröfen haben keine eigenen Stromzähler. Der Stromverbrauch wird gemeinsam mit allen anderen elektrischen Verbrauchern in einer Rechnung erfasst. Oft müsste der Vermieter erst entsprechende Vorkehrungen treffen. Damit getrennte Messung möglich sind, müssten beispielsweise zwei Eintarifzähler und zwei Zählwerke installiert werden. So könnte der exakte Stromverbrauch der Nachtspeicheröfen und auch die CO2-Steuer bestimmt werden. Eine Möglichkeit für den Mieter ist allerdings, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln. Laut BEHG ist Ökostrom nicht von den Belastungen der CO2-Steuer betroffen.

Praxis-Tipp

Ökostrom kostet mehr als Strom, der nicht aus erneuerbaren Energiequellen bezogen wird. Durch die künftig steigende CO2-Steuer kann schon bald der Punkt erreicht werden, dass der Ökostrom aufgrund der CO2-Steuer-Befreiung günstiger ist. Es gilt zu vergleichen und im richtigen Moment zu wechseln.  

Stellungnahme und Klagen der Verbände

Die Eigentümerverbände stehen den Regelungen kritisch gegenüber. Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke hält sie für "nicht akzeptabel" und will sie verfassungsrechtlich prüfen lassen, weil der Vermieter keinen Einfluss auf das Heizverhalten und den Warmwasserverbrauch des Mieters habe. Sein Fazit ist, dass das Geld für die CO2-Steuer künftig für energetische Sanierungen fehlen würde oder die Vermieter es sich über Mieterhöhungen zurückholen. Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) und der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) sprechen vom „Investitionskiller“.

Dem Deutschen Mieterbund (DMB) hingegen geht die Regel nicht weit genug. „Die Hälfte der Kostenlast ist natürlich besser als die vollständige Umlage“, sagt die Bundesdirektorin des Deutschen Mieterbundes, Dr. Melanie Weber-Moritz. „Die Lenkungswirkung des Gesetzes kann sich aber erst dann erfolgversprechend entfalten, wenn diejenigen die vollständigen Kosten tragen, die auch die Art der Heizung beeinflussen können.“ Das seien nun mal die Vermieter.

20.05.2021


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37 Kommentare

A. Behrens am 14.06.2021 23:16

Das Mietshaus, in dem ich wohne, hat keinerlei Wärmedämmung, Fenster sind noch Einfachverglasung. Der Ölkessel ist um die 40 Jahre alt.

Meine Vermieterin ist nicht bereit, irgendetwas zu ändern: ich hatte und habe darauf auch keinerlei Einfluss. Insofern möchte ich mich gegen zusätzliche Kosten wehren, die mir per Gesetz auferlegt werden, weil sie in meinem Fall völlig unverhältnismäßig sind. Für entsprechende Hinweise bzw. Handlungsoptionen wäre ich sehr dankbar.

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 15.06.2021 12:15

Hallo A. Behrens,

da es bei dem Thema Teilung der C0²-Steuer bisher keine Einigung im Bundestag gegeben hat, empfehlen wir Ihnen sich mit dem Mieterschutzbund oder einem Fachanwalt in Verbindung zu setzen.

Viele Grüße

immowelt Redaktion

Nowak Immobilien AG am 13.06.2021 10:50

Zitat: immowelt Redaktion am 11.06.2021 15:04

Hallo Nowak Immobilien AG,

die CDU blockiert die Entscheidung zurzeit, für die anderen Parteien ist das Thema jedoch noch nicht grundsätzlich vom Tisch.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Unsere Antwort: Das Thema ist unseriös, genauso könnten Sie über andere unausgegorene Pläne berichten, die vielleicht irgendeinmal beschlossen werden könnten. Diese Nachricht ist unseres Erachtens reiner Populismus, Sie wollen „Mieters best friend“ sein.

Warten wir doch gemeinsam die Bundestagswahlen im Herbst ab, vorher wird nicht passieren.

Hier noch handfeste Argumente:

Armin Nowak Vorstand von Nowak Immobilien und Vorsitzender von Haus und Grund Berchtesgaden kritisiert die geplanten Änderungen im neuen Klimaschutzgesetz: Die CO2-Steuer sollen Mieter und Vermieter in Zukunft gemeinsam bezahlen.

Das Bundesverfassungsgericht hatte das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung als unzureichend kassiert. Jetzt müssen CDU/CSU und SPD ihre Klimaziele bis 2030 verschärfen und konkretisieren. Eine der Maßnahmen, die dabei helfen soll, wäre Vermieter künftig zu 50 Prozent an den Kosten der CO2-Steuer zu beteiligen.

Die Vermieter in Deutschland haben ihre Mietshäuser so gebaut, wie es den jeweiligen baurechtlichen Vorgaben entsprach, seit Jahren sind sie bestrebt, ihre Immobilien energetisch zu sanieren, so wie es die zur Verfügung stehenden Technologien, aber auch die finanziellen Mittel erlauben. Nun sollen die Vermieter „als Belohnung“ für ihre Anstrengungen auch noch die CO2-Abgaben ihrer Mieter zumindest anteilig tragen.

Als Hausverwalter sehen wir ein neues "bürokratisches Monster", die CO2-Abgabe hälftig zu teilen. Eine große Anzahl von zusätzlichen Mietstreitigkeiten, welche die ohnehin überlasteten Gerichte beansprucht, wird die Folge sein, so der Immobilienexperte Armin Nowak.

Es wird zwar von den Mieterverbänden behauptet, dass die Mieter darauf keinen Einfluss haben. Ist in ihrem Mehrfamilienhaus eine Ölheizung eingebaut, müssen sie diese auch benutzen und können sie nicht austauschen. Das stimmt nicht ganz so, denn bei der Neuanmietung können die Mieter auf Grundlage des bereits bestehenden Energieausweises durchaus Einfluss darauf nehmen, ob die Vermieter die Wohnung vermieten können oder nicht. Mit der Effizienzklasse G wird wohl kein vernünftiger Mieter eine Wohnung anmieten.

Das eigentliche Ziel die Modernisierung von alten Heizungen sollte doch gerade durch die verpflichtende Einführung des Energieausweises erfolgen. Des Weiteren hat der Vermieter keinen Einfluss darauf, wie viel der Mieter heizt oder wie viel Warmwasser er verbraucht, so Armin Nowak.

Klimaschutzpolitisch sei der geplante und hoffentlich gescheiterte Beschluss daher kontraproduktiv. Wenn die Politik so deutlich zeigt, dass mit einem Federstreich Vermietern Kosten aufgebürdet werden, die sie weder verursacht, noch zu verantworten haben, bringt das das Fass zum Überlaufen. Es wäre auch damit zu rechnen, dass viele Vermieter nun Mieten erhöhen müssten, um die zusätzliche finanzielle Belastung kompensieren zu können. Alternativ werden viele private Vermieter aufgeben und legen Ihre Altersversorgung anders an, was keinen zusätzlichen Wohnraum mehr schaffen würde, so Nowak.

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 14.06.2021 08:48

Hallo Nowak Immobilien AG,

wir bedauern, dass Sie unseren Artikel als Populismus begreifen. Es ist nicht unsere Absicht, Partei für eine Seite zu ergreifen - weder für Mieter noch für Vermieter. Es ist eine Darstellung von Plänen, die sowohl Mieter als auch Vermieter sehr umtreiben. Sobald sich Neuigkeiten bei dem Thema einstellen, wird der Ratgeber aktualisiert.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Immobilien Gruber am 11.06.2021 14:07

die Teilung der Co2 - Steuer ist ein "No-Go"!

auf Kommentar antworten

Braver Bürger am 11.06.2021 12:12

Klaus hat gut geschrieben!

Alles wird anders, aber nichts besser. Merkt nur keiner.

Das bestimmen alles auch nur Menschen, denen die Kosten und Auswirkungen für den Normalbürger

-dazu zähle ich auch Kleinvermieter mit teilweise berechtigter Altersvorsorgeangst- VOLLKOMMEN EGAL sein können.

Weiter so, 'es ist zu schaffen'.

Außerdem werde ich meinem Tankstellenbetreiber am Jahresende eine anteilige CO2 Steuerrechnung übermitteln, er kann mir ja auch gerne komplett CO2-neutralen Kraftstoff anbieten. :) :) :)

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GGmbH am 11.06.2021 12:01

Hat man bei dieser Regelung auch die gewerbliche Vermietung bedacht. Dem Vermieter wird die Mieter gemindert. Die Kosten des Mieters werden auf die Produkte übertragen und bei der Vermietung an Verwaltungen wird beim Heizen sicher nicht gespart!

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Nowak Immobilien AG am 11.06.2021 11:40

Der Unfug wurde doch abgelehnt?

auf Kommentar antworten

Bettina Dietz Immobilien am 11.06.2021 12:50

Dachten wir eigentlich auch


immowelt Redaktion am 11.06.2021 15:04

Hallo Nowak Immobilien AG,

die CDU blockiert die Entscheidung zurzeit, für die anderen Parteien ist das Thema jedoch noch nicht grundsätzlich vom Tisch.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Manfred am 08.06.2021 09:08

Die Theoretiker tun wieder mal so, als ob ein Heizungswechsel so einfach wäre. Das sind erst mal Kosten, der der Hauseigentümer / Vermieter zu tragen hat.

In manchen Gegenden wird der Wettbewerb unter den Anbietern schon damit ausgeschaltet, dass ganze Neubaugebiete automatisch mit Fernwärme versorgt werden. Oder es kommt die Aussage, die Gasleitungen werden nicht mehr erneuert, da es in der Straße kaum noch Anschlüsse gibt. Es bietet sich dann nur der Anschluss an die Fernwärme an.

Die Suche nach preiswerter Energieversorgung regelt der Markt von allein. Es wird kaum noch eine Wohnung mit Kohleheizung zu vermieten sein. Bequem und preiswert muss die Heizung sein.

Die freie Auswahl nach dem Energieversorger sollte auf jeden Fall erhalten bleiben.

auf Kommentar antworten

FuWa am 06.06.2021 14:59

Es wird nun noch schwerer für Familien mit Kindern, eine Wohnung zu finden, da sie notwendigerweise mehr Heizenergie verbrauchen und dadurch auch den Vermieter mit der CO2-Abgabe belasten.

Der ideale Mieter heizt nicht, badet nicht und duscht kalt. Schwere Zeiten für Warmduscher!

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Klaus am 03.06.2021 09:07

Also mal ganz ehrlich werte (Achtung Gender-Blödsinn) Mieter*innen*/Vermieter*innen* ... die Klagen beider Fraktionen gehe in die völlig falsche Richtung! Wenn keine CO2 Steuer auf Heizen dann eben Erhöhung der Mehr- Lohn- oder Sonstewas-Steuer … Wie man das Kind nennt ist doch Wurscht. Ebenfalls Wurscht ob Steuer, Abgabe, erhöhte Auflage oder was auch immer … die Kosten Steigen … zu tragen von allen die noch als melkbar gelten…

Warum fragt sich niemand WAS ISAT DIE URSACHE für den ständig steigenden Finanzbedarf der öffentlichen Hand???

1 . Seit Jahrzehnten steigende Ausgaben ...

2. zu geringe Einnahmen

Zu 2. … ist mächtig schwierig Weltkonzerne wie Google Amazon usw. fair zu besteuern … Thema Transparenz, Abwanderung etc.

zu 1. Deutlich einfacher ist es die Ausgaben zu beeinflussen.

Freilich ist es prima jedem Menschen ein Grundeinkommen (oder auch Hartz4) zu gönnen und jährlich zu erhöhen, Mindestlöhne einzuführen, Griechenland Spanien Italien und den Euro gleich mit zu retten, den Völkermord in Namibia Israel Polen Griechenland nach 100 Jahren mit Milliardenzahlung zu heilen, mit viele Engagement in jeden Krisenherd der Welt mit zu wursteln, Brunnen und Schulen in Afrika zu bauen … Natürlich ist es ganz toll und human Millionen Armutsflüchtlinge zu Lasten der Sozialsysteme wie Rente Krankenkasse und Sozialamt ins Land zu holen, die übrigens Wohnungsknappheit mit verursachen was zu steigenden Preisen+Mieten beiträgt (was niemand laut ausspricht). Nicht zu vergessen die lächerlichen BILLIONNEN !!! für die Errettung aus der Corona-Pandemie ….

Aber mal ehrlich hat jemand von den hier Wehklagenden dieses und eine Unzahl von weiteren ungenannten Problemen dieses Landes bedacht ??? Nein, es verursacht maximal ein leichtes Kopfschütteln und wird wieder vergessen.

WO SOLLEN DIE UNSUMMEN DES BENÖTIHGTEN GELDES FÜR ALL DIESE AUSGABEN DENNN HEREKOMMEN ??? Entweder wir zahlen dafür oder unsere Kinder! Nein es wird so viel auf Pump ausgegeben dass wir, die Kinder und unsere Kindeskinder zahlen werden …!

Mit Geld, mit Wohlstandseinbußen, mit sozialen Spannungen ... womöglich Kriegen ...

CO2- Abgaben … sind dagegen nur ein unschönes Jucken nach einem Mückenstich … falls sich noch jemand an die Insekten erinnern kann die wir auch bald ausgerottet haben ...

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Youkon5604 am 30.05.2021 11:44

Was für ein Unsinn, wir haben 2009 zwei Mehrfamiliengebäude vollständig energetisch saniert. Laut Energieausweis sind es seit dem Niedrigenergiegebäude, mit eine Einsparung von min. 70%. Nach 10 Jahren liegt die Energieeinsparung laut Verbrauchsabrechnungen im Schnitt bei nur 33% pro Jahr. Die Mieter zahlen aber fleißig für die Baumaßnahmen und haben eigentlich nichts davon. Mal abgesehen von der Umwelt. Wenn ich nun weitere Gebäude saniere, wird der zukünftige Verbrauch wieder errechnet, die Abrechnung der CO2-Steuer erfolgt aber nach den Verbrauchsabrechnungen. Sprich es müssten eigentlich eine 70 % geringere CO2-Steuer anfallen. Da aber nach Verbrauch abgerechnet wird, werden es dann aber nur 33% weniger sein, wenn man mal das oben genannte Objekt als Beispiel nimmt.

Hinzu kommt nach, das Polystyrol heute speziell entsorgt werden muß. Also weitere Kosten für die Zukunft.

auf Kommentar antworten

Endres am 28.05.2021 12:45

Wir sind Vermieter von einem Haus mit 30 Wohnungen - einige Mieter haben mit staatlichen Fördermitteln gasetatenheizung und im Gewerbe eine Ölheizung eingebaut - die Heizungen sind also im Besitz von den Mietern - wer soll den jetzt die Steuer zahlen ?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 28.05.2021 12:52

Hallo Endres,

da es noch keinen Gesetzentwurf dazu gibt, können wir diese Frage noch nicht beantworten.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Frank am 28.05.2021 11:46

War nicht die Begründung für die Einführung der CO2-Steuer dass die Kostenerhöhung der Haushalte ( Heizen, Benzin ) dazu führt dass diese dann den Verbrauch senken werden? Man wollte mit der Bepreisung ein marktwirtschaftliches Prinzip einführen. Wenn nun aber die Kosten doch nicht bei dem Verursacher anfallen, sondern bei einem Dritten der nur geringen Einflussauf den Verbrauch hat, dann widerspricht sich hier die Politik doch. In der Konsequenz bleibt nur eine Steuerhöhung übrig die eben keine oder nur geringe Lenkungswirkung hat, aber reichlich Euronen in die Kassen des Finanzministers spülen. Ich fühle mich jedenfalls von der Politik belogen. Diese Lügerei zerstört Vertrauen. Was kommt als nächstes auf uns zu? Zwangs-Wallboxen? Belegungsquoten? Wer investiert in Zeiten zunehmender Unsicherheiten denn noch? Es macht auf mich den Eindruck, als wenn es ein Fehler ist wenn in der Regierung niemand mehr sitzt der einmal wertschöpfend gearbeitet hat, oder wirtschaftliche Entscheidungen treffen und für die Auswirkungen geradestehen musste.

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Sven am 03.06.2021 08:07

... bleibt die spannende Frage wen Sie in den letzten Jahrzehnten gewählt haben …

Thomas am 27.05.2021 11:12

Ich habe mein Mietshaus 2015 neusaniert mit unvorstellbaren Auflagen zur Minimierung des Energiebedarfes. Jetzt soll ich die Hälfte der CO2 Umlage übernehmen. Nach dem vorgenannten Rechenbeispiel wären dies nur für den Gasverbrauch meiner Mieter (auf welchen ich keinerlei Einfluss habe) im Jahr 2021 ca. 300,00 Euro (150:150) Tendens ja staatlicher Seite steigend. Ich hatte und habe auch noch wirklich nicht vor an der Kaltmietschraube zu drehen aber für die ständigen Fürze unserer Politiker werde ich in Bezug auf meine Mietverhältnisse nicht drauflegen. Und bevor das befremdliche Protestieren und Verurteilen der Vermieter wieder losgeht möchte ich jedem Mieter sagen, dass er selbst Möglichkeiten hat. Dies geht beim sparen von Heizkosten los und endet beim Schaffen von eigenem Wohnraum (mit eigener Heizung).

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Sven am 03.06.2021 08:13

Sie haben recht ... Alternative: Sie könnten Ihre Immobilie einfach verkaufen damit ließe sich weiterer Ärger über die Politik vermeiden. Übrigens .... Eigentum schaffen ist in D kaum noch möglich ... fehlende Handwerker + explodierender Kosten und ja auch von Auflagen ...

Rolf am 27.05.2021 10:43

Die CO2-Steuer hat meiner Meinung nach nur Sinn, wenn moderne und kostenärmere Heizungsmöglichkeiten ohne den Verbrauch von fossilen Brennstoffen ähnlich den Elektroautos zur Verfügung gestellt werden. Wie soll sonst eine CO2-Absenkung auf diesem Weg erreicht werden? Kein Wunder wenn von Steuerabzocke gesprochen wird, die gleichzeitig den energetischen Umbau noch bremst. Ein Ausweg könnten elektrische Heizungsmöglichkeiten mit grünem Strom ohne weitere Preissteigerungen sein. Zumindestens müssen Termine genannt werden, wann das geschehen wird. 2030 ist ein erster Termin. sein.

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Monday am 27.05.2021 05:24

I need apartments to for and my family

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Thomas am 26.05.2021 22:31

Warum muss ich denn nur als Vermieter 50% von der CO2 Steuer bezahlen.

DA hat man wohl die Autoproduzenten ganz vergessen - ich würde borschlagen, dass mir VW 50% der CO2 Steuer zurückgeben, da wohl alle Kfz - (Auto`s) noch immer zu viel Kraftstoff benötigen. Denn wer ist verantwortlich, dass PS starken Fahrzeuge entwickelt und gebaut??

Wie sieht es mit der Schifffahrt ins besonders mit den Luxus Kreuzfahrtschiffen aus ? - da könnte die CO2 Steuer viel bringen.

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Patrick am 11.06.2021 12:15

Das Handeln der aktuellen Regierung kann man nur auf fehlende wirtschaftliche Kenntnisse zurückführen. Ökologie als Deckmantel der Umverteilung von der Mittelschicht nach oben. (Unten gibt es nichts zu holen, die Sozialtransfers sind regelmäßig größer als die Abgaben an den Staat).

Auch Gebote und Verbote können zu hohen Kosten der Betroffenen führen. Aber die CO2-Umlage auf die Vermieter ist tatsächlich ein neuer Glanzpunkt, weil diese keinen unmittelbaren Einfluss auf die Höhe der entstehenden Kosten haben.

Politische Ökonomie: Sorge dafür, dass einer klar umrissenen Gruppe deutliche Vorteile entstehen und die Kosten auf eine große Gruppe verteilt werden. (In diesem Fall: SPD => belaste eine Gruppe, die deine Wähler ohnehin nicht mögen.)

Weitere Beispiele: KfW-Finanzierungen, Windräder, Solarparks => staatlich garantierte Rendite (fast) ohne unternehmerisches Risiko. Seit vielen Jahren profitieren davon diejenigen Teile der Bevölkerung, die man ganz sicher nicht fördern muss. Zahlen dürfen alle Bürger, über hohe Strompreise und Steuern.

Aktueller Werbegag: Klimaneutrale Neubauten (mit viel Beton und Stahl, sowie Klimageräten wegen der großen Fensterflächen) - da lag sogar die Leitung des örtlichen Bauamtes vor Lachen unter dem Tisch!

@Thomas: Themenfelder mit Handlungsbedarf gut erkannt: Schifffahrt (Filter einbauen), Luftverkehr (Kerosin stärker besteuern), Bahnverkehr stärker ökologisch ausrichten (der Fernverkehr fährt Klima neutral - na klar, vielleicht auf dem Papier!), ...

Dieter am 26.05.2021 19:41

Kann mir jemand erklären, wie ein höherer CO2 Preis der Umwelt zugute kommt, außer man verbraucht weniger? Soll man dann im Winter mit einer Jacke in den eigenen 4 Wänden sitzen. Die Mehrkosten werden dann an anderer Stelle eingespart, wie z. B. Kfz. Wartung und anderen Dingen. Es wird bestimmt nicht weniger Auto gefahren. Was ein Irrsinn.

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highlaender12 am 26.05.2021 19:00

schöner bericht, aber die panzer dürfen 400 liter diesel auf 100km saufen ohne kat!!

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James am 26.05.2021 18:53

3,9 Millionen Vermieter werden Schritt für Schritt seit Jahren von den jeweils Regierenden enteignet und mit immer mehr (unsinnigen) Kosten belastet. So kann das nicht weitergehen!

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Vimob am 05.06.2021 16:19

Die Vermieter werden tendenziell keinesfalls enteignet, im Gegenteil:

sie profitieren von leistungslosen Grundstücks- Wertsteigerungen = "Lottogewinnen "

( von in den letzten 20 Jahren oft mehreren 100 Prozent !)


Patrick am 11.06.2021 12:22

@ Sven: völlig korrekt, wir retten die Welt ;-), nur die eigene Heimat zerfällt.

Klima, Armutsflüchtlinge, Europa, ehemalige Kolonien.

Jedesmal wieder bitter: In Südeuropa ist der Anteil an Wohneigentum höher, das Median-Vermögen ist höher, die Renten sind höher, das Renteneintrittsalter geringer, ... aber das "reiche" und überalterte Deutschland soll für jeden Mist zahlen! Politiker, die sich für das eigene Volk einsetzen, sind offensichtlich schon ausgestorben oder ausgewandert. Auswandern: Seit vielen Jahren gibt es einen negativen Wanderungssaldo bei den High-Potentials, das wird aber locker durch Armutsflüchtlinge kompensiert. Der Wohlstand eines Landes sinkt dadurch ... bald haben wir das Problem nicht mehr, dann gibt es hier nicht mehr viel zu verteilen.


Alexandra am 28.05.2021 18:09

Ja, darauf läuft es hinaus mit Vermögenssteuer, Erhöhung der Erbschaftssteuer, Kommunen haben Vorkaufsrecht zu einem von ihnen festgesetzten Preis, Beschränkung Umwandlung Miet- in Eigentumswohnung usw ... , so wird Privatvermögen ganz langsam zu Staatsvermögen umgewandelt...


Sven am 03.06.2021 08:22

ALLE werden in ALLEL Lebenslagen mit immer mehr Auflagen und steigenden Kosten belegt .... Es trifft eben nicht nur den ach so armen Vermieter !!!

Übrigens der Saat hat immer mehr Aufgaben zu schultern: Euro, Südstaaten, Flüchtlinge, Klima - alles will von unserer Politik gerettet werden ... das Volk hat genau das so gewählt !!

Apxhy am 26.05.2021 18:30

Wenn man noch die Steuern auf die Kaltmiete dazu rechnet , ist das Altersvorsorge, gefressen von steuern und Abgaben, man hat 45 Jahre darauf gearbeitet das man davon in alter Leben kann , was kommt eine beschiessene abzocke, der Gewinner die Staat , aber eigentlich die Volksvertreter die bekommen genug Steuer Geld , denen gehts gut , deshalb werden wir Vermieter und Mieter geschrumpft ihre Pensionen müssen gesichert werden , eine Schande .

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St GV am 26.05.2021 18:26

Alles klar - auch der Tankwart beteiligt sich demnächst an meinen höheren Spritkosten, die durch die CO-2-Abgabe entstanden sind.

Es ist sicherlich sehr häufig der Fall, dass zumeist die privaten Vermieter, die durch die Vermietung ihre Altersvorsorge aufstocken (müssen), die Erhöhung der Kaltmiete nur moderat vornehmen. Durch immer neue Vorgaben und Gesetze wird aber nicht die Kaltmiete erhöht, sondern die Nebenkosten! Und an einem Teil dieser Nebenkosten soll sich nun auch noch der Vermieter beteiligen, der ja gar keinen Einfluss auf das Heiz- und Verbrauchsverhalten des Mieters hat.

Weshalb soll ich z.B. eine 10 Jahre alte Gasheizung, deren Abgas- und Verbrauchswerte absolut in Ordnung sind durch eine neue Gasheizung ersetzen? Investitionskosten können bekanntermaßen auch nur noch zu 8 % anstatt wie bisher 11% auf den Mieter umgelegt werden.

Es gibt ja auch Überlegungen, dass die Grundsteuer (Kosten für die Inanspruchnahme der städtischen Infrastruktur, wie z.B. Straßenbeleuchtung, Kanalisation) auch nicht mehr von den Mietern, die auch an dieser Infrastruktur partizipieren, bezahlt wird, sondern ebenfalls vom Vermieter.

Oftmals liegen - aufgrund der derzeitigen Zinslage - die Finanzierungskosten einer Wohnung nur wenig mehr über den Mietkosten. Da wäre es doch klug, eine Immobilie zu kaufen, die selbst bewohnt wird - die zudem noch der eigenen Kapitalbildung dient und eine Wertsteigerung beinhaltet.

Wann ebbt diese elende Neiddebatte gegenüber Vermietern endlich mal ab? Wir werden zukünftig vermehrt in Ferienwohnungen investieren: Kein Mieter-Gemeckere und keine Diskussion der Nebenkostenabrechnung mehr.

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Alex am 27.05.2021 09:22

Ich bin auch Vermieter und vermiete alles pauschal warm. Spare mir viel Arbeit und es gibt keine Abrechnung. So wird einfach über den Daumen erhöht und gut ist das .

Wer denkt eigene Wohnung kaufen ist mit abzahlen erledigt ist gewaltig. Bis ihr Eigentum abbezahlt habt ist das Alter Schrott und habt fast das selbe nochmal an Reparaturen investiert.

Finger weg von Finanzierung auf Kotzgrenze.


Vinda79 am 27.05.2021 10:00

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Der Staat baut nicht genügend Wohnungen für sozial Schwache. Das überlässt er schön den gewerblichen und privaten Vermietern. Aber dann beim Vermieter abkassieren. Warum soll ich die Heizkosten meiner Mieter zahlen? Ich bin kein Sozialamt. Wir leben von den Mieteinnahmen, da wir Rentner sind. Nicht jeder Vermieter ist reich. Alles wird dazu führen, das Immobilienbesitz unattraktiver wird, wenn immer mehr zu Gunsten der Mieter entschieden wird. Die Mieten werden steigen. Damit wird die Belastung der Mieter steigen und darauf haben sie keinen Einfluss. Ihr Heizverhalten können sie anpassen. Man muss nicht 23, 24 Grad in der Wohnung haben, damit man im T-Shirt und kurzer Hose im kalten Winter in der Wohnung rumlaufen kann.


Don am 27.05.2021 13:33

Viel Spaß bei der Investition in Ferienwohnungen! Da kann ich mitreden. Meine Zweitwohnungssteuer wurde gerade um 35% erhöht, nachdem diese vor zwei Jahren bereits schon um 25% erhöht wurde. Fazit: Der Staat holt sich so oder so das Geld von den privaten Kleininvestoren. Dafür wird dann der Vonovia die Grunderwerbsteuer erlassen, wenn sie die Deutsche Wohnen übernimmt...

R. am 26.05.2021 18:23

Hallo

Verstehe das nicht.

Warum muss ich als Vermieter meinen Mieter entlasten ?

Dann könnte ich ja die Miete anheben wehender CO2 Steuer.

Ist doch reine abzocke oder?

Wer könnte mir da helfen?

Vielen Dank im Voraus

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M.M. am 26.05.2021 17:55

Am Ende galoppieren wieder einmal die Preise, ohne dass die Einkommen der Betroffenen adäquat mitwachsen.

Verantwortliche bleiben derweil dem eigenen Wohlergehen und der jeweils profitabelsten Interessengruppe treu. Soll hier etwa das Dämmen mit den marktbeherrschenden und völlig überteuerten, nicht recyclingfähigen Materialien forciert werden? Super Idee, echt gut verkauft.

Egal wie man es dreht, am Ende sollte die Politik der Forschung und Wissenschaft den Vortritt lassen und sich von unabhängigen Fachleuten bei der Gesetzgebung begleiten lassen. Der breite, gesellschaftliche Konsens erstickt hier weiter nur in Schuldzuweisungen, Willkür, Steuern und Abgaben, ohne dem notwendigen Anspruch adäquat gerecht zu werden.

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Dr. sc.oec. hc. Bernd-Artin Wessels am 26.05.2021 17:54

Auch wenn die CO 2 - Steuer nur zumTeil vom Vermieter getragen wird, muss der Vermieter doch irgendwie sehen, dass er das Geld wieder herein bekommt. Gleiches gilt für die Preissteigerungen für Holz, Stahl und andere Materialien, die irgendwie an die Mieter weiterbelastet werden müssen. Wie das zusammenpasst z.B. mit der Mietdeckelung oder irendwelchen Mietbremsen, versteht man nicht. Hier wird doch für die Vermieter das Vermietn uninterressant und die Invetitnen rchnen sich nicht mehr. Ist das wirklich im Sinne der Mieter? Ist es ein weiterer Schritt zur kalten Vermögensumverteilung? Wer kann mir das erklären?

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Apxhy am 26.05.2021 17:39

Das ist völlige Humbug , dass sich Vermieter an Verbrauchs Kosten des Mieters beteiligen muss , wer sich sowas ausdenkt gehört angewählt.

Wenn ich in eine Eigentumswohnung wohne und eine vermiete , wer beteiligt sich an meinen Kosten ? Absolut ungerecht und völlig daneben.

Bin dann gezwungen die Miete zu erhöhen den sie jetzt schon zu niedrig ist .und bald werden die Nebenkosten die Kaltmiete übersteigen , was soll das werden . ?

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kalki56 am 26.05.2021 17:16

Hallo, mich würde mal interessieren, ab wann sich die Vermieter an den Kosten beteiligen

sollen? Ab Mai oder rückwirkend ab 01.01.21

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immowelt Redaktion am 27.05.2021 09:35

Hallo kalki56,

da noch kein Gesetzentwurf vorliegt, kann diese Frage noch nicht beantwortet werden.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Maks am 26.05.2021 17:03

Die Aufteilung der CO2 Steuer auf Mieter und Vermieter sollte etwas differenzierter gemacht werden. In Abhängigkeit der Einstufung im Energiepass könnte ein Mieter, der in einer Wohnung der Energieeffizienzklasse A+ wohnt, dann 100% der CO2 Steuer bezahlen. Hingegen muss für eine Wohnung der Energieeffizienzklasse H der Vermieter 100% der CO2 Steuer bezahlen.

Weiter kann zwischen Bestandsmietverträgen und Neuvermietung unterschieden werden. Da bei Bestandsmietverträgen, die Mieten eher im unteren Bereich angesiedelt sind, sollte der Mieter hier auch einen höheren Anteil an der CO2 Steuer übernehmen.

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M.M. am 26.05.2021 18:07

Guter Ansatz. Die resultieren Einnahmen sind p.a. offenzulegen. Die Verwendung der Mittel von unabhängigen Experten p.a. neu zu beschließen ...

meier-schmitz am 26.05.2021 16:24

Es werden auch Wohnungen mit Gas beheizt, wo der Vermieter je Wohnung separate "Heizungsanlagen" bereit stellt und der Mieter den Gasliefervertrag selber auswählt, sprich Vertragspartner ist und so eigenständig mit dem Gaslieferanten abrechnet. Wie soll denn in diesem Fall der Vermieter an der CO2 Umlage beteiligt werden???

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immowelt Redaktion am 27.05.2021 09:20

Hallo meier-schmitz,

bei Gasthermen muss der Gesetzgeber noch handeln und ein Konzept erarbeiten, wie Mieter und Vermieter die CO2-Steuer aufteilen können.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Minni am 26.05.2021 16:08

Wir sind Rentner, wohnen im unsanierten Altbau-ohne Wärmedämmung-, Neubau ist mit unserer Rente nicht mehr bezahlbar für uns, obwohl wir beide jeweils 47 Jahre gearbeitet haben. CO2 Steuer bei Benzin, Strom, Heizung, die sich dann auch auf Preise bei anderen Produkten auswirken wird. Wer bitte soll das noch bezahlen? Egal ob Mieter oder Vermieter, jede Seite hat Kosten. Der Vermieter geht ja immer erst in Vorkasse bei den Rechnungen und letztlich rennt er der Nachzahlung aus Betriebskostenabrechnungen bei vielen Mietern hinterher. Keine "grünen Aussichten" für beide Seiten!

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Stefan am 26.05.2021 15:58

Der Bezinpreis wird durch die CO2 Steuer auch teurer. Da ich 34 km zur Arbeit fahre muss mir mein Arbeitgeber auch die Hälfte der CO2 Steuer erstatten. Ich muss ja für ihn arbeiten.

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Renate am 27.05.2021 09:26

Sie dürfen für Ihren Arbeitgeber arbeiten. Alternativ nehmen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel oder wechseln ihren Job, der dann in Wohnortnähe ist.

Stefan am 26.05.2021 15:37

Moin Moin,

wenn eine Umlage auf den Vermieter erfolgen soll, kann dieses nur anhand des theoretischen Energiebedarfes Energieausweis erfolgen. Ferner muss eindeutig die Raumtemperatur die der Vermieter erbringen muss fest definiert werden z.B. 20 C in Wohnräumen.

Sonst hat der Vermieter wenig Einfluss auf den Energieverbrauch.

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Schwaköreg am 26.05.2021 15:16

Die Politik, sprich der Staat schimpft über zu hohe Mieten und in Wirklichkeit ist er der Kostentreiber, der aufgrund ständig steigender Nebenkosten und Steuern auf Energie etc. die Gesamt-Mietkosten immens in die Höhe treibt.

Die Kosten möglichst auf die Vermieter zu fixieren ist wirklich ein absoluter Killer für Investitionen. Wenn die Hürden zu hoch werden, sollte man tatsächlich nicht mehr vermieten.

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Elena Stern am 26.05.2021 15:55

Ja, genau darum es geht, die Immobilie aus den privaten Händen in die staatlichen rüber zu holen.

Lambi am 26.05.2021 14:57

Ich habe vor 14 Jahren einen Ölbrennwertkessel eingebaut, pelets geht nicht kein Lagerraum, wenn das so kommt werde ich nicht mehr vermieten.

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uns Uwe am 26.05.2021 14:49

Das Gesetz ist falsch und ungerecht. Es werden die kleinen Vermieter zu unrecht "gemolken".

Der Staat zwingt durch diese und andere Gesetze den Vermieter immer alle Möglichkeiten einer Mieterhöhung auszuschöpfen. Fr. Dr. Weber- Moritz hat vielleicht nur in der Theorie recht. Modernisierungskosten werden umgelegt. Das Gesetz trift voll die ärmeren Mieter. Das alles ohne Rentenerhöhung. Ich hoffe , das dieses bis zum September nicht vergessen wird.

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Christian H. am 26.05.2021 14:46

So muss unsere Regierung weiter machen, dann gibt es bald keine Vermieter mehr. Ist aber super, dann kann ja die Politik mal aufzeigen, wie bezahlbarer Wohnraum erstellt wird. Viel Spaß dabei. Ich verkaufe mein vermietetes Objekt so schnell wie möglich.

Im Ausland ist es schöner zu leben.

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Fünf/=finger am 26.05.2021 15:26

Die "armen Vermieter", wer denn sonst als der Vermieter kann für Sparsamere Heizungsanlagen sorgen? Das Mietshaus in dem wir wohnen ist in keinster weise gedämmt über uns (oberste Wohnung) eine Betondecke ca.15 cm Stark danach Gebälk und Eternitplatten( er hatte es 10 Jahre nicht für Notwendig gefunden etwas zu ändern). Im Sommer Brutkasten und im Winter tot heizen. Und das mit der CO2 Steuer soll jetzt alles der Mieter tragen? Warum immer der Mieter und nicht der der die Einnahmen hat?


Stefan am 26.05.2021 16:05

Hallo Fünf/=Finger,

der Mieter,also Sie, können ja ausziehen und sich eine schönere besser isolierte Wohnung suchen.

Vermutlich wirst du aber dafür wesentlich mehr Kaltmiete zahlen. :-)

cgrinke am 26.05.2021 11:27

Herr Altmeier sprach von Kosten Senkung, deshalb steigen die Kosten erstmal, um sie dann um einen minimalen Prozentsatz wieder zu senken. Wir tun etwas für die Bürger und Bürgerinnen, das sind Politische aussagen, um den Verbraucher 'innen Honig um den Bart zu schmieren.

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cgrinke am 26.05.2021 11:19

Der Vermieter, der seinem Mieter keine Mieterhöhung androht muss erst noch geboren werden.

Der Vermieter Wohnt nicht in der Wohnung. Der Mieter wird durch Politische Machenschaften, zum Puffer und wird die Kosten DOPPELT begleichen Mieterhöhung und CO2 Abgabe

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Stefan am 26.05.2021 16:11

Hallo, ich drohe keine Mieterhöhung an. Nur bei Neuvermietung wird die Miete dem Mietspiegel angepasst.

Ihre Aussage ist somit widerlegt.

Wohne als Vermieter im gleichen Haus wie die Mieter und muss auch die CO2 Steuer zahlen.