CO₂-Steuer – das müssen Mieter und Vermieter wissen

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Die neue CO₂-Steuer hat dazu geführt, dass Heizen teurer geworden ist. Bisher tragen Mieter die CO₂-Abgaben alleine. Die Bundesregierung hat nun aber ein Stufenmodell beschlossen, dass ab 2023 die Steuer zwischen Mieter und Vermieter aufteilt. Alle Infos zur CO₂-Steuer und zum Stufenmodell.

Was ist die CO₂-Steuer?

Seit 1. Januar 2021 gilt in Deutschland das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), darunter fällt auch eine CO₂-Steuer auf Öl und Gas. Sie beträgt für 2021 25 Euro pro Tonne CO₂. Desto höher der CO₂-Erzeugung eines Bürgers ist, etwa durchs Autofahren oder durchs Heizen, desto höher sind demnach auch seine Kosten. Ziel der CO₂-Abgabe ist es, die aus diesen Emissionen resultierende Erderwärmung sowie die Versauerung der Meere mithilfe eines höheren Kohlenstoffpreises zu verringern. Die CO₂-Steuer wird bis 2025 stetig angehoben.

So wirkt sich die CO₂-Steuer auf Heizöl und Erdgas aus

JahrPreis je Tonne CO₂HeizölErdgas
202125 Euro7,9 ct/l0,6 ct/kWh
202230 Euro9,5 ct/l0,7 ct/kWh
202335 Euro11,1 ct/l0,8 ct/kWh
202445 Euro14,2 ct/l1,1 ct/kWh
202555 Euro 17,4 ct/l1,3 ct/kWh

Quelle: energie-experten.org

Stufenmodell: So soll die Steuer zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt werden

Derzeit tragen Mieter die Kosten für die  CO₂-Steuer noch allein. Ab 1. Januar 2023 soll es aber ein Zehn-Stufenmodell geben, das den Mieter entlasten soll: Je schlechter die Energiebilanz des Gebäudes ist, desto höher ist der vom Vermieter zu tragende Anteil an der Steuer.

Bei Wohnungen mit einer besonders schlechten Energiebilanz sollen Vermieter 90 Prozent und Mieter zehn Prozent der CO₂-Kosten tragen. Der Grenzwert beträgt 52 Kilogramm CO₂-Ausstoß pro Quadratmeter pro Jahr. Mieter müssen nur noch in sehr gut gedämmten Wohngebäuden (KFW Effizienzhaus 55) die  CO₂-Abgabe alleine zahlen.

MieterVermieterkg CO₂ pro m² pro Jahr
100 %0 %weniger als 12 kg
90 %10 %12 bis 17 kg
80 %20 %17 bis 22 kg
70 %30 %22 bis 27 kg
60 %40 %27 bis 32 kg 
50 %50 %32 bis 37 kg 
40 %60 %37 bis 42 kg 
30 %70 %42 bis 47 kg 
20 %80 %47 bis 52 kg 
10 %90 %mehr als 52 kg 

Quelle: Bundeswirtschaftsministerium

Dieses neue Stufenmodell soll für alle Wohngebäude einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen und Gebäude mit gemischter Nutzung, in denen Brennstoffe genutzt werden, die unter das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) fallen, gelten.  Bei Gewerberäumen soll eine einheitliche 50:50-Regelung gelten.

Experten-Tipp

Tipp: Die Angabe „CO₂ Emmissionen pro m² pro Jahr“ ist im Verbrauchsausweis für Wohngebäude auf Seite 2 eingetragen.

So wirkt sich die CO₂-Steuer auf Mieter und Eigentümer aus

Seit Anfang 2021 betrifft die CO₂-Steuer jeden, der mit Gas oder Öl heizt – denn auch darüber wird für CO₂-Emmissionen gesorgt. Entrichtet wird die Abgabe automatisch über den Einkaufspreis. Insgesamt verteuerte sich 2021 ein Liter Heizöl so um 7,9 Cent, eine Kilowattstunde Erdgas um 0,6 Cent. Diese Steuer wird von Jahr zu Jahr angehoben bis auf 17,4 Cent je Liter Heizöl beziehungsweise 1,3 Cent je kWh Erdgas.

Beispielrechnung Heizöl 2022

  • Im Durchschnitt verbraucht ein Haushalt laut „energiesparen-im-haushalt.de“ in Deutschland 13,6 Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter, um zu heizen.
  • Ein Liter Heizöl kostete im Januar 2022 im Schnitt laut heizoel24.de 89,27 Cent *, die Steuer von 9,5 Cent für das Jahr 2022 je Liter ist im Einkaufspreis bereits enthalten.
Wohnflächeø Heizölverbrauch in lKosten pro Jahrdavon CO₂-Steuer
30 m² / Wohnung408364,22 €38,76 €
50 m² / Wohnung680607,04 €64,60 €
90 m² / Wohnung1.2241.092,66 €116,28 €
120 m² / Wohnung1.6321.456,89 €155,04 €
150 m² / Reihenhaus2.0401.821,11 €193,80 €
160 m² / Einfamilienhaus2.1761.942,52 €206,72 €

Beispielrechnung Erdgas 2022:

  • Der durchschnittliche Preis für eine kWh Erdgas lag zu Beginn 2022 laut Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bei 12,21 Cent * pro kWh. Die Steuer von 0,7 Cent pro kWh ist darin bereits enthalten.
  • Als Grundlage dienen die Daten zum Erdgas-Durchschnittsverbrauch von E.ON.
Wohnflächeø Erdgas in kWhKosten pro Jahrdavon CO₂-Steuer
30 m² / Wohnung2.200268,62 €15,40 €
50 m² / Wohnung5.000610,50 €35,00 €
90 m² / Wohnung10.6001.294,26 €74,20 €
120 m² / Wohnung14.4001.758,24 €100,80 €
150 m² / Reihenhaus18.0002.197,80 €126,00 €
160 m² / Einfamilienhaus20.0002.442,00 €140,00 €

* Geopolitische Spannungen durch den Krieg in der Ukraine haben im Verlauf des Jahres zu erheblichen Preissteigerungen von Heizöl und Gas gesorgt. Die Realpreise können die angegebenen daher deutlich übertreffen, die CO₂-Steuerabgabe bleibt aber unberührt.

Info

Biogas und Bioheizöl

  • Biogas Es gibt Gasanbieter, die mit 100 Prozent Biogas werben. Das Gas unterliegt nicht der CO₂-Besteuerung, weil es klimaneutral ist. Grund: Bei der Verbrennung von reinem Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen wird nur so viel CO₂ freigesetzt, wie die Ressourcen ursprünglich aufgenommen haben.
  • Bioheizöl Hingegen besteht Bioheizöl nur aus einem Teil aus regenerativen Rohstoffen, so dass es noch zu einem hohen Anteil besteuert wird. Ein Bioheizöl mit einem Anteil von 3 bis 5,9 Volumenprozent wird als „Heizöl EL A Bio 5“ bezeichnet. „A“ steht dabei für Alternativ. Das Bioheizöl EL A Bio 10 hat maximal 10,9 Volumenprozent aus regenerativen Rohstoffen.

CO₂-Steuer: Das müssen Vermieter jetzt wissen

Seit Januar 2021 gibt es in Deutschland die CO₂-Steuer. Die wird immer fällig, wenn CO₂ aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird. Mieter müssen sie deshalb beim Heizen entrichten. Vermieter sollen ab 1. Januar 2023 je nach Energieeffizienz des Gebäudes an der CO₂-Steuer beteiligt werden. Dafür wurde ein Stufenmodell entwickelt. Je schlechter die Energiebilanz des Gebäudes, desto mehr müssen sich die Vermieter an der Steuer beteiligen. Bei Wohnung mit einer sehr schlechten Energiebilanz müssen Vermieter künftig 90 Prozenzt der Abgabe übernehmen, nur bei sehr gut gedämmten Wohnungen mit dem Standard KFW Effizienzhaus 55 brauchen Vermieter auch künftig nichts zahlen.

Die Festlegung der von den Parteien pro Wohneinheit zu tragenden CO₂-Kosten erfolgt dann über die Heizkostenabrechnung. Den Vermietern sollen mit der Brennstoffrechnung alle für die Berechnung erforderlichen Daten an die Hand gegeben werden, sodass sie die Verteilung der CO₂-Kosten leicht ermitteln können. Wie das in der Realität praktiziert werden soll, ist im Einzelfall noch unklar.

CO₂-Steuer-Tabelle: Das muss der Vermieter ab 2023 zahlen

Beispiel für Heizöl bei einer 90-m²-Wohnung und einem durchschnittlichen Verbrauch von 1.224 Litern pro Jahr.

Stufe2023202420252023 bis 2032
10,00 €0,00 €0,00 €0,00 €
212,48 €15,96 €19,56 €184,90 €
324,95 €31,92 €39,12 €369,80 €
437,43 €47,88 €58,67 €554,69 €
549,91 €63,84 €78,23 €739,59 €
662,38 €79,80 €97,79 €924,49 €
774,86 €95,76 €117,35 €1.109,39 €
887,33 €111,73 €136,90 €1.294,29 €
999,81 €127,69 €156,46 €1.479,18 €
10112,29 €143,65 €176,02 €1.664,08 €

 

Beispiel für Gas bei einer 90-m²-Wohnung und einem durchschnittlichen Verbrauch von 10.600 kwH pro Jahr.

Stufe2023202420252023 bis 2032
10,00 €0,00 €0,00 €0,00 €
28,48 €11,66 €13,78 €130,38 €
316,96 €23,32 €27,56 €260,76 €
425,44 €34,98 €41,34 €391,14 €
533,92 €46,64 €55,12 €521,52 €
642,40 €58,30 €68,90 €651,90 €
750,88 €69,96 €82,68 €782,28 €
859,36 €81,62 €96,46 €912,66 €
967,84 €93,28 €110,24 €1.043,04 €
1076,32 €104,94 €124,02 €1.173,42 €


In zehn Jahren bis 2032 muss ein Vermieter bei schlechtesten Energieeffizienz der Immobilie über 1.600 Euro CO₂-Steuer für Heizöl oder fast 1.200 Euro CO₂-Steuer für Gas zahlen. Bei 6 Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus entspräche das für Heizöl etwa 10.000 Euro oder für Gas über 7.000 Euro.

Eine Sanierung würde auf dem ersten Blick zwar deutlich teurer sein, Vermieter können dann aber eine Modernisierungsmieterhöhung durchsetzen. Zudem können sie Fördermittel für die energieeffiziente Sanierung beantragen.

Info

Wer vom Gasanbieter 100 Prozent Biogas beziehen kann, ist laut BEHG nicht von der Belastung der CO₂-Steuer betroffen. Zwar fällt Biogas grundsätzlich unter das BEHG, wird aber aktuell mit einem Emissionsfaktor von 0 Gramm CO₂ pro Kilowattstunde belegt. Damit wird Biogas nicht mit zusätzlichen Kosten belastet. Bei Mischungen mit  Biogas fällt  nur für den Erdgasanteil der CO₂-Preis an.

CO₂-Steuer: Das müssen Mieter wissen

Ein Stromkraftwerk und die Skyline Münchens,  Foto: dimitry-anikin / unsplash
Mieter wie Vermieter sollen künftig eine CO2-Steuer beim Heizen entrichten. Sie wird Jahr für Jahr steigen. Foto: dimitry-anikin / unsplash

Seit Januar 2021 erhebt Deutschland eine CO₂-Steuer. Mieter müssen die Steuer beim Heizen bisher komplett alleine entrichten. Für viele Mieter ist Heizen seitdem um einiges teurer geworden. Um die Mieter zu entlasten hat die Bundesregierung nun ein Stufenmodell entwickelt, das die Vermieter ab 1. Januar 2023 an der Steuer beteiligt. Ausschlaggebend ist die Energieeffizienz des Gebäudes: je schlechter die Bilanz ist, desto mehr müssen Vermieter sich an der CO₂-Steuer beteiligen. Nur in sehr gut gedämmten Wohngebäuden mit dem Standard KFW Effizienzhaus 55 müssen Mieter die Steuer weiterhin alleine tragen.

Tabelle: Entlastung des Mieters pro Jahr

Durch die nach und nach steigende CO₂-Steuer bis 2025 fallen für den Mieter zwar höhere Kosten für Heizöl und Erdgas an, der Vermieter muss sich aber beteiligen.

 
Folgendes Beispiel für Heizöl zeigt bei einer 90-m²-Wohnung und einem durchschnittlichen Verbrauch von 1.224 Litern pro Jahr, wieviel der Vermieter den Mieter entlasten muss. 

Stufe202320242025
10,00 €0,00 €0,00 €
212,48 €15,96 €19,56 €
324,95 €31,92 €39,12 €
437,43 €47,88 €58,67 €
549,91 €63,84 €78,23 €
662,38 €79,80 €97,79 €
774,86 €95,76 €117,35 €
887,33 €111,73 €136,90 €
999,81 €127,69 €156,46 €
10112,29 €143,65 €176,02 €

 

Folgendes Beispiel für Gas zeigt bei einer 90-m²-Wohnung und einem durchschnittlichen Verbrauch von 10.600 kWh pro Jahr, wieviel der Vermieter den Mieter entlasten muss. 

Stufe202320242025
10,00 €0,00 €0,00 €
28,48 €11,66 €13,78 €
316,96 €23,32 €27,56 €
425,44 €34,98 €41,34 €
533,92 €46,64 €55,12 €
642,40 €58,30 €68,90 €
750,88 €69,96 €82,68 €
859,36 €81,62 €96,46 €
967,84 €93,28 €110,24 €
1076,32 €104,94 €124,02 €

 

Nach drei Jahren wird der Mieter bei einer beispielhaften 50:50-Beteiligung (Stufe 6) des Vermieters der Beispielwohnung zu rund 240 Euro beim Heizöl beziehungsweise etwa 170 Euro beim Erdgas entlastet. In einer Mietwohnung mit sehr schlechter Energiebilanz (Stufe 10) werden Mieter beim Gas in den nächsten drei Jahren um rund 300 Euro entlastet, beim Heizöl um rund 430 Euro.

Kritik am Stufenmodell

Mit dem Stufenmodell, auf das sich die Bundesregierung geeinigt hat, sind nicht alle zufrieden. Die Fraktion Die Linke fordert, dass Vermieter die CO₂ alleine zahlen sollen. Für private Kleinvermieter, die durch die Kosten energetischer Sanierung in eine wirtschaftliche Notlage gerieten, solle ein Härtefallfonds eingerichtet werden. Am 28. April 2022 wird der Antrag der Linken erstmals im Bundestag beraten.

Auch der Mieterbund kritisiert, dass das Stufenmodell die Mieter weiter belasten werde. Selbst ein geringer Anteil der Kostenübernahme des CO₂-Preises würde für arme Mieter eine enorme finanzielle Belastung bedeuten. Denn sie hätten keinerlei Möglichkeiten, die Wärmekosten zu reduzieren.

Kilian Treß12.04.2022

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44 Kommentare

Moniopimaus am 16.05.2022 19:49

Ich finde es sehr seltsam, dass Mieter auf Kosten der Vermieter von irgendwelchen Kosten entlastet werden sollen. Es steht den Mietern doch frei eine Wohnung nach seinen entsprechenden Kriterien zu suchen. Nur weil der Staat nicht in der Lage ist sozialen Wohnraum zu schaffen hat er Vermieter ermuntert in Wohnraum zu investieren und nun werden Vermieter dafür bestraft. Sehr seltsam. Es gilt zu bedenken, dass ein Vermieter nicht automatisch wohlhabend ist, aber das scheint hier völlig vergessen worden zu sein.

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Carus AG am 13.05.2022 11:03

Wie sieht es bei Fernwärme aus ?

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Webansen am 12.05.2022 17:38

Sehr viele Gebäude wurden in den letzten Jahren nicht luxussanier. Die Vermieter haben in diesen Fällen meistens bezahlbaren Wohnraum erhalten.

Mit dem Gesetz werden genau die Vermieter bestraft, die keine neuen Aufzüge, Balkone, Fenster und Dämmung angebracht haben.

Vergleicht man Mieten mit diesen Ausstattungsmerkmalen, liegt die Miete wesentlich höher.

Jetzt will der Staat diese Vermieter zwingen die Häuser zu sanieren, bezahlbarer Wohnraum wird somit mehr und mehr verschwinden. Dies steht leider nicht mit im Gesetz.

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Privatvermieter am 29.04.2022 21:06

Ich bin Privatvermieter und möchte mit meiner Mieterin von der Gesetzeslage abweichen und schriftlich vereinbaren, dass die co2-Abgabe komplett von ihr übernommen wird. Ist das zulässig?

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Franz Koll am 07.05.2022 18:57

Vor dem Gesetz sind alle gleich!! Und Verträge, die gegen geltendes Recht verstoßen, sind nichtig.

Dietlinde Wennige am 27.04.2022 15:51

Wir sind vier Mieter, jeder hat seine eigene Wohnung und jeder hat eine eigene Gastherme. Wie wird hier der Eigenanteil des Vermieters errechnet?

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ed am 27.04.2022 12:43

super, ein bürokratisches Monster. Wer setzt denn die einzelnen Stufen am Stufenmodell fest? Wie werden Verbesserungen an der Wärmedämmung berücksichtigt? Wahrscheinlich wird eine Beurteilung der Stufen (durch einen "zertifizierten") ab 2000 Euro kosten. Wie werden Dämmungen des Mieters, z.B. die überaus beliebten Holzsaunabrettl berücksichtigt? Wie werden bei einer Eigentümergemeinschaft völlig unterschiedlich verbesserte Fenster (natürlich eigentlich Gemeinschaftseigentum) berücksichtigt? Warum muss der Vermieter CO2 Steuer für das Duschwasser des Mieters bezahlen? Kann man Baden in der Badewanne vertraglich verbieten? Wird die Warmwasserversorgung evtl. abgedreht und durch einen Durchlauferhitzer, für dessen Strom der Mieter aufkommen muss, im Rahmen einer Modernisierungsmaßnahme ersetzt? Wenn der Mieter eines Einfamilienhauses die Ölzentralheizung in diesem Haus selbst betreibt, muss er dann dem Vermieter am Jahresende eine Rechnung für die CO2-Steuer ausstellen? Ebenso, wie wird bei Gasetagenheizungen, die der Mieter selbst mit den Stadtwerken abrechnet, verfahren. Wie sind die Chancen bei der Vermietung, wird jetzt gefordert, dass ein Mietbewerber die letzte Heizkostenabrechnung seiner Vorgänger-Wohnung vorlegt, damit der neue Vermieter die Verbrauchsgewohnheiten beurteilten kann? Werden 2-Personen-Haushalte gegenüber 5-Personen-Haushalten bevorzugt? Wo kriege ich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe her, die 30 Haushalte im Mehrfamilienhaus versorgen kann? Müssen die Mieter an der allein gedämmten Fassaden-Westseite mehr CO2-Steuer bezahlen? Gibt es eine Forderung der CO2-Steuer an den Erbbaurechtsgeber-Eigentümer? Warum wird die Übernahme der CO2-Steuer nicht auch auf Fahrzeuge ausgedehnt. Auch hier sollten die Hersteller während der Lebensdauer des Fahrzeugs die CO2 Steuer erstatten, sie sind schließlich daran schuld, dass CO2 ausgestoßen wird.

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Privat-Vermieter am 27.04.2022 11:36

Prima, dass Sie die Seite der Mieter vertreten. Aber diese Regelung ist extrem ungerecht. Schließlich ist beim Energieverbrauch nicht nur die Energieeffizienz eines Gebäudes ausschlaggebend. Ich z.B. habe einen Mieter, derdas ganze Jahr, auch im Winter bei starken Minusgraden rund um die Uhr Schlafzimmer- und Badezimmerfenster gekippt hält. Trotz mehrfacher Erinnerung an die Energieverschwendung macht er das weiterhin. Er heizt so zu sagen zum Fenster hinaus und ich soll dafür CO² Steuer bezahlen??? Wenn das gerecht ist. Vermieten lohnt sich immer weniger, auch weil die Mieter die Wohnungen nicht mehr richtig rein halten, nie die Fenster putzen, nie das Treppenhaus etc. Falls dann noch Schimmel durch dieses falsche Lüften entsteht, muss der Vermieter ohnehin die Wohnung nach Auszug eines solchen Mieters nahezu sanieren.

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Rainer Borchers am 27.04.2022 12:30

Ich bin auch privater Vermieter, genau so sehe ich das auch, Vermieten lohnt nicht mehr und macht auch nur Ärger, warum soll ich mir das noch länger antun.


immowelt Redaktion am 28.04.2022 09:18

Hallo Privat-Vermieter,

wir bedauern, dass bei Ihnen der Eindruck geweckt wurde, wir würden die Seite der Mieter vertreten. Wir vertreten keine der beiden Seiten, sondern geben nur wieder, was hinsichtlich der CO2-Abgabe nun auf Mieter und Vermieter zukommt - und das völlig wertungsfrei.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

titus1966 am 26.04.2022 10:20

Um Kosten zu sparen, kann ich nur jedem Vermieter raten, seine Immobilie nicht mehr an eine Mehrköpfige Familie zu vermieten.

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Yvonne am 25.04.2022 14:53

Es ist wissenschaftlich gesehen ein vollkommen widersprüchliches Modell. CO2 wird benötigt für die Photosynthese und ist essenziell für Wälder und folglich unsere Luftqualität. Zudem ist dies ein maffioses Modell, die politischen Fehlentscheidungen auf den Mittelstand abzuwälzen, der bei den Fehlentscheidungen seine Intelligenz nicht einsetzen durfte, wohl aber für die CO2-Treiber Industrie aufkommen muss!!!

Die Wissenschaft selbst hält dies für den grössten Unfug aller Zeiten. Nur die Umverteilung vom Mittelstand ist das Ziel, sonst würde ja man die Industrie zu diesen Zahlungen herbeiziehen!

auf Kommentar antworten

Rainer Borchers am 27.04.2022 13:02

Richtig, sehe ich auch so, ein monströses Bürokratiemodell, wer soll die einzelnen Stufen feststellen? Ich sehe da auch nur die Umverteilung vom Mittelstand.

+04275THIleipzig+ am 25.04.2022 12:31

Da kommt ja was auf uns zu. Gute Darstellung der unterschiedlichen Modelle.

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Zehnder Nicole am 25.04.2022 12:11

Ja wenn es denn überhaupt einen Mietspiegel überall geben würde..............dies ist eben nicht der Fall. Hast keine Chance eine Mieterhöhung durchzubringen ohne Mietspiegel. Also musst du eine Staffelmiete im Vertrag machen. Als Vermieter hast du kaum Rechte............ich habe es selber jetzt erlebt......zwei Hartz4 Mieter............ich kann euch sagen ..........wir haben Lehrgeld bezahlt. Auch will die Regierung dass der Vermieter für die Mieter eine digitale Ablese über den Energieverbrauch zur Verfügung stellt. Das kostet ja auch fast nichts. Alles für den Mieter.............egal wie du es drehst es die Kosten muss immer der Vermieter übernehmen.

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Moellersickte am 25.04.2022 14:52

Ja, das ist in der Tat so. Die Mieter bekommen Rechte, von denen ein Vermieter nur träumen kann.

Manham am 25.04.2022 12:05

Alles recht seltsam.

Ich habe einen Mieter, der es kuschelig warm mag. Reguliert wohl auch die Temperatur übers Fenster.

Die Wohnung an sich dürfte deshalb als schlecht isoliert eingestuft werden (für sich allein betrachtet).

Im Den 2 Häusern gibt es aber insgesamt 30 Wohneinheiten. Die anderen Mieter verbrauchen eher wenig Ernergie, sie sind wohl energiebewußter. Dadurch wird das Haus sicherlich im Mittlerin Bereich liegen. Zusätzlich kommt hinzu, dass die Verteilung der Heizkostenverteiler im Verhältnis 70% Verbrauch und 30% Grundfläche verrechnet wird.

Wie es dann mit der Verrechnung aussehen wird, kann ich derzeit nicht einschätzen, was Techem als Abrechnungsstelle damit macht. Wird spannend.

Ich denke mal, für mich als Vermieter, wird dann wohl um die 50 bis 60 € zu zahlen sein.

Die Wohnung hat 50 qm.

Ist schon seltsam, was der Gesetzgeber so alles verabschiedet.

auf Kommentar antworten

Hans Telmo am 25.04.2022 11:38

Wenn dem Vermieter das Geld ausgeht, kann der Staat die Immobilie kaufen und dann selbst alle Probleme effizient lösen. Alternativ kann man allen Mietern künden und die Heizung der Abfallverwertung zuführen.

auf Kommentar antworten

SirJames am 21.04.2022 22:23

Leider ist der Bericht, so wie auch die meisten Kommentare, grundlegend fehlerhaft: eine CO2-Steuer gibt es nicht. Die CO2-Bepreisung ergibt sich aus einem Emissionshandelssystem, das lediglich in der Einführungsphase mit Festpreisen startet.

An alle vom Stamme "der Staat überlegt sich, wie er uns ausplündern kann"...: informiert Euch mal darüber, was mit den Einnahmen aus dem Emissionshandel geschieht ... da gibt nämlich rechtliche Rahmenbedingungen.

auf Kommentar antworten

Aika0808 am 22.04.2022 10:00

Wortklauberei. "CO2-Bepreisung" oder "CO2-Steuer" (letztere Formulierung benutzen übrigens fast alle Institutionen, ob Presse und/oder öffentliche Medien und auch Politiker/Innen). In diesen Kommentaren geht es hier um den Anteil von Vermietern/Innen, die die CO2-Steuer (-bepreisung) für ihre Mieter mitbezahlen dürfen. Sie befinden sich wahrscheinlich im falschen Forum.


SirJames am 23.04.2022 18:16

Eine Diskussion kann nur dann gelingen, wenn man sich an die Tatsachen hält. Das betrifft sowohl die Begrifflichkeiten als auch die Zahlen. Beides ist Ihnen, Aika0808, offensichtlich völlig egal, ansonsten würden Sie nicht durchgängig Unwahrheiten verbreiten. Pauschale Behauptungen, wie z.B. "fast alle" würden das so machen, sind ebenso unbelegt wie falsch. Andere User dann auch noch aus dem Forum komplementieren zu wollen, ist wohl genau die Form von Meinungsfreiheit, die Sie und die Autoren der von Ihnen abgekupferten Statements im Sinne haben. Unterm Strich bleibt nichts als billige Polemik, die keinen Beitrag zum Diskurs leistet.

Aika0808 am 20.04.2022 14:25

Wenn man den Klimasozialisten im Bundestag zuschaut, erinnert es mich an das Zitat von Helmar Nahr: „Politik ist die Kunst, stets neue Gründe für neue Steuern zu entdecken“. Statt dafür Sorge zu tragen, dass die Bürger endlich entlastet werden, geht die grenzenlose Abzocke immer weiter. Die CO2-Steuer belastet in ihren Auswirkungen alle Bereiche unseres Lebens. Auch das Wohnen und Heizen werden dadurch wesentlich teurer. Rund 2600 Euro pro Familie pro Jahr beträgt die Belastung.

Frei nach der Illusion „geteiltes Leid sei halbes Leid“, wälzt die Bundesregierung nun mit der Änderung der „Klimaschutzgesetztes“ 50% der Mehrkosten für die Energiekosten der Mieter (Strom und Heizung, wohlgemerkt persönlicher Konsum) auf den Eigentümer ab. Verkauft wird das als „faire Lastenverteilung zwischen Mietern und Vermietern“. Diese Lüge ist doppelt dreist. Erstens werden Vermieter die Kosten weiterreichen, direkt oder indirekt. Der Markt reagiert immer. Zweitens pflegt die Regierung hier einen sozialistischen Etikettenschwindel: Das Feindbild des reichen Vermieters, den es zur Kasse zu bitten gilt.

Dabei besteht die größte Gruppe der „Investoren“ in Wohnimmobilien aus einfachen, bürgerlichen Personen der Mittelschicht. 3,9 Millionen Kleinstvermieter bieten bundesweit circa 15 Millionen Wohneinheiten an. Ganz normale Bürger, die täglich ackern und malochen, die Werte schaffen, ein wenig erfolgreich sind und Steuern zahlen und dann von ihren Rücklagen im Schnitt 1, 2 oder 3 Wohnungen finanzieren, um die in Deutschland sehr dürftige Rente aufzustocken.

Diese zwei Gruppen spielt die Bundesregierung nun gegeneinander aus. Was für ein Wahnsinn!

Die wirklich großen Investoren, die aber in ihrer Gesamtheit nur rund 20% aller Wohnungen ausmachen, die werden entweder über Lobby-Mechanismen dafür sorgen, dass die Kaltmieten (!) steigen, oder eben in anderen Regionen der Welt Wohnungen bauen. Kein Mensch, weder Klein- noch Großinvestor ist so masochistisch veranlagt, seiner stillen Teilenteignung ohne Gegenwehr zuzuschauen.

Das Gesetz ist also mal wieder eine üble Mogelpackung und bezahlen werden dafür alle! Der Mieter, der Vermieter und vor allem die sozial Benachteiligten, die unter den Spannungen am Wohnungsmarkt leiden und weder Lobby noch Ausreisemöglichkeit haben!

Quelle: Marc Bernhard

auf Kommentar antworten

hehahn@gmx.net am 28.04.2022 08:51

Marc Bernhard ist AFD

Sandygirl am 18.04.2022 15:14

Jetzt wurde einmal ein Gesetz zu Gunsten der Mieter gemacht. Der Mieter bezahlt schon die Grundsteuer anteilig zu den Quadratmetern. Dabei gehört dem Mieter das Grundstück ja nicht. Da können die Vermieter auch mal ein bisschen Co 2 Steuer anteilig zahlen. Das bleibt ja jährlich meistens unter 100 Euro.

auf Kommentar antworten

Börny am 25.04.2022 11:25

Nein, dass können sie nicht. Wer wenig Miete bezahlt, weil er einen grosszügigen Vermieter hat kann zusätzlich noch CO2 Steuerzahlung vom Vermieter fordern. Wenn jmd. seine Wohnung auf über 30 Grad heizen will zahlt der Vermieter gerne entsprechend mehr CO2 Steuern? Wenn der Vermieter die Wohnung der Grünen Ideologie entsprechend modernisiert wird auch die Miete steigen. Welch ein Mieter kann sich das leusten?

Was ist nit verschuldeten Mietern die ihre Energierechnung nicht zahlen können? Zahl da der Vermieter nur CO2 Steuer oder gleich alles bis der Mieter umsonst wohnt.

Einfach nur lächerlich.


Therese am 25.04.2022 14:51

Das stimmt so oder so der Mieter bezahlt alles oder Grundsteuer oder Renovierung aber monatliche Miete Jahre lang kasieren und nicht machen stadesem Geld auch auf Seite legen und von das bezahlen der kleine Mann ist immer der was muss alles bezahlen. Leider und Politik mach nicht viel gegen.

Steve am 14.04.2022 20:49

Ich denke, das wird alles noch viel schlimmer werden. Dies ist nur der Anfang!

Linksgrüne Regierung, was willste erwarten? (FDP ist eh nur ein Witz)

Das erste was ich machen werde? Mieterhöhung...aber sicher doch!!

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Marion am 14.04.2022 14:53

Wir Vermieter bewohnen ja schließlich auch eine Wohnung und haben ebenso die CO2-Steuer auf unsere Heizkosten zu zahlen. Auch kann kein Vermieter eben dem Mieter vorschreiben, wieviel er heizt. Das ist doch das Problem, man zahlt und hat keinen Einfluss. Viele Vermieter haben sich als Altersvorsorge eine Wohnung gekauft und diese vermietet. Die nun zu bestrafen, ist doch kontraproduktiv. Die Politiker sollten froh sein, dass es viele Bürgerinnen und Bürger gibt, die im Alter eben nicht von der Fürsorge abhängig sein möchten. Das Problem ist auch, dass Politiker ohne Weitsicht denken und handeln und die Folgen für die Bürgerinnen und Bürger nicht abschätzen können oder einfach nicht sehen wollen.

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TK am 13.04.2022 10:21

Wie soll das bei einem Mietshaus mit Etagenheizungen in jeder Wohnung ablaufen? Hier hat jeder Mieter einen eigenen Vertrag mit dem Energieversorger, der Vermieter iat aussen vor. Muss der Mieter dann jährlich eine Rechnung an den Vermieter erstellen?

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Joel am 20.04.2022 15:12

Das würde mich auch interessieren, da sich das ganze bei unserem 12 Parteien Mietshaus genauso wiederspiegelt,muss ich als Mieter dann eine Rechnung an meinen Vermieter schreiben, da er bisher ja nichts mit meinem Energieversorgungsvertrag zu tun hat????

Christian am 09.04.2022 10:57

Als privater Vermieter mit niedrigen Mieten werde ich nunmehr von der Politik abgezockt. Dies, um die

Mieter mit Steuererhöhungen nicht zu verprellen. Das soll dann sozial sein und Wählerstimmen bringen.

Ich werde daher meinen Anteil an der CO2-Bepreisung durch eine Mieterhöhung ausgleichen.

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PlayadeMuro am 25.04.2022 11:30

Genauso werden wir es auch halten!

Bei einem Mietpreis von EUR 550,- für eine 60 qm Wohnung in München kann kein Mieter erwarten, dass wir auch noch die CO2-Bepreisung übernehmen.

Das werden wir auch ganz sicher nicht! Dann wird nach 20 Jahren ohne Mieterhöhung nunmehr alle drei Jahre eine Mieterhöhung fällig.


Sabine am 25.04.2022 11:33

Man wird ja dazu gedrängt, die Miete zu erhöhen.


Caniscry am 25.04.2022 21:03

Wenn der Mietspiegel bei Ihnen noch eine Mieterhöhung hergibt, ist das ja fein. Bei mir ist leider schon das Limit erreicht.

Aprinz am 06.04.2022 18:51

Wie so soll ich denn noch vermieten ? Hab die Schnauze voll. Jetzt auch noch neue Grundsteuer. Lasse Lieber leer.

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MW am 04.04.2022 18:05

Seit Jahren schon wird es für kleine privaten Vermieter immer aufwendiger und komplizierter eine Wohnimmobilie zu verwalten. Ich mache seit 25 Jahren fast alles in meiner Freizeit selber um Kosten zu sparen. Und wir haben schon viel Geld für Sanierungen ausgegeben. Man hat kaum noch Möglichkeiten die Kaltmiete zu erhöhen bzw. anzupassen, falls es bei den rechtlichen Vorgaben überhaupt noch möglich ist. Sanierungen lassen sich bei den extremen Preissteigerungen im Handwerksbereich sowieso kaum noch realisieren. Die Rechte und Pflichten der Vermieter/Mieter ist in den letzten Jahren zu Gunsten der Mieter immer mehr in Schräglage geraten, und es ist noch lange nicht Schluss. Wir werden nun die Konsequenzen daraus ziehen, und die paar Wohnungen verkaufen, welche in unserem Besitz sind. Ob dies im Interesse der Regierung ist?

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Tobi36 am 04.04.2022 23:19

Genau so. Dann kommen Araberclans, Russen oder smarte deutsche Anleger.

Modernisieren alles und legen es auf die Miete um oder machen Eigentumswohnungen draus. Daß wird ein Spaß. Die Mieter zu denen ich fast ausnahmslos ein gutes Verhältnis hatte, tun mir jetzt schon Leid. Aber ich bin mir sicher die Meisten haben diese Politik gewählt.

Aika0808 am 04.04.2022 16:24

Angeblich soll das ein Anreiz für Vermieter sein, energetisch bessere Heizungen anzuschaffen. Wie soll man als Vermieter in einer zu 80% selbst genutzten Eigentumsanlage mit seinem mickrigen Stimmrecht die Eigentümer überzeugen, eine moderne Heizung einzubauen? Wird nie funktionieren. Ich hoffe, die Umfallerpartei FDP kriegt für ihren Klientel-Verrat die Quittung bei der nächsten Wahl

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Ole am 04.04.2022 17:27

Bedankt Euch bei den tollen Grünen Wählern


Geist-der-Wahrheit am 12.04.2022 23:03

Der Bundeswirtschaftsminister hat mehrfach von Enteignung gesprochen. Die Widersprüche der Politiker unseres Landes sind schon seit langer Zeit erkennbar. Bezahlbares Wohnen nur für Neubauten mit hohen Energiestandards zu hohen Anschaffungskosten? Gesetze für das eigene Wählerklientel. Kapitalstarke mit Neubauten und Mieter profitieren. Allerdings bei den Mietern auch nur zum Schein. Die anderen müssen für die Wahlversprechen das Geld abliefern. Das ist "soziale Gerechtigkeit". Ich gehe davon aus, dass das Ziel dabei ist, die Bevölkerungsgruppe die sich etwas angespart hat und für das Alter vorsorgen möchte, nach unten zu drücken, um die eigene Wählerschaft zu fördern oder selbst zu profitieren. Was hier geschieht, ist ein Trauerspiel. Nicht für umsonst äußern viele Menschen ihre Unzufriedenheit in Internetportalen.


Steve am 14.04.2022 20:51

Ich erinnere mich gerade....ist die FDP nicht die Partei der Vermieter und Unternehmer?????...grübel....

Biggi am 04.04.2022 09:49

Uns wurde vor einem Jahr eine neue Gasheizungsanlage empfohlen, diese haben wir für viel Geld einbauen lassen. Jetzt sollen wir noch für den Verbrauch unserer Mieter deren CO2 Steuer mit übernehmen? Das kann und darf nicht sein, wir müssen doch unsere eigene CI2 Steuer schon bezahlen und das Häuschen haben wir vermietet um unsere kleine Rente aufzubessern....es kann dich nicht richtig sein, das wir für den Verbrauch der Mieter bezahlen, wir schreiben ja auch nicht vor wir warm es im Haus sein darf, oder muß....

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Barbara Kühn am 04.04.2022 09:19

Es gibt so viele private Vermieter die gar nicht in der Lage sind all die Kosten und Pflichten zu tragen die uns von sogenannten Volksvertretern auferlegt

werden sollen

Unsere Politiker haben schon vor Jahren aufgehört den sozialen Wohnungsbau zu fördern, stecken sich Jahr für

Jahr höhere Diäten ein und schieben die Lasten auf andere ab. Ich bin Rentnerin und habe mein Elternhaus vor 20 Jahren geerbt. Mit Sanierungsstau. Seit dieser Zeit gab es an erneuerung

alles was wir uns leisten konnten. Dach, Fenster, Heizung und jede Menge anderer Reparaturen. Nun sind wir durch Krankheit nicht mehr in der Lage uns einzubringen. Miterhöhungen kennen unsere Mieter nicht. Wir können nicht mehr.

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Biggi am 04.04.2022 09:53

Es wird immer unverschämter...wir werden nur noch abgezockt so eine Schweinerei...

Armutszeugnis am 03.04.2022 18:50

Das ist erst der Anfang und wird noch deutlich schlimmer!

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Dieter Saager am 03.04.2022 18:25

Ja, das ist eine unverschämte Abzocke, gerade jetzt wo alle Preise unverschämt steigen.

Diese Regierung ist angetreten, und hat sich verpflichtet, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden,

leider ist das als Meineid zu betrachten.

Wo bleibt die Opposition. ????

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Gerhard reyer am 03.04.2022 18:21

Der Vermieter baut für teures Geld die Eigentumswohnung um sie, als Kapitalanlage, zu vermieten.

Warum soll er für den Mieter die Heizkosten bezahlen? Dann kann der ja heizen ohne die Kosten im Blick zu halte, der Vermieter zählt ja!!!

Dieser Gedanke ist unsinnig, weil der Vermieter auch nichts für den Wohnungskauf dazu bekommen hat, sondern alles aus eigener Kraft erreicht hat!!!

Darüber sollten sich Herr habeck und die Regierung einmal Gedanken machen?

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D.S. am 04.04.2022 20:14

der mieter zahlt die Heizkosten. Der Vermieter nur den CO2 Preis zu schlechtestenfalls 90%. Kann man gut oder schlecht finden, aber bitte schon richtig wiedergegeben.


Gawo am 27.04.2022 20:01

Genau das ist das Problem, die machen sich keine . Erhöhen sich jedes Jahr die Diäten und verschwenden unser Geld für Unfung. Sie sind alle stinkreich und müssen sich darüber keine Gedanken machen. Treffen tut es wie immer nur den kleinen Mann und Steuerzahler. Wir finanzieren deren Luxus und werden dafür ständig ,in irgendeiner Form, zur Kasse gebeten.

Alfred Schumacher am 03.04.2022 18:14

Reine Abzocke man sollte die Miete sofort am höchsten Mietspiegel anpassen .Es reicht die Regierung entlastet gar nichts 70% Steuer auf Energieträger ist nicht genug???? Der Staat ist ein Nimmersatt.

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Peter am 04.04.2022 22:45

Wir werden dann unsere Kaltmieten an den Oberen Mietspiegel anpassen.Es gibt hier 2 Verlierer ( Vermieter/Mieter) und ein Gewinner. Natürlich wie immer der Staat.

Danke Liebe Ampelregierung.Ich hoffe sie wird nicht lange Bestand haben .

Menning am 28.02.2022 18:10

Tut mir jetzt auch leid für die Mieter. Ich zahle seid 22.02.2022 jetzt 1175 Euro abschlag ! Vorher 351 Euro!!!!! Das doch krank aber das kann ein Vermieter eben nicht alleine tragen ...

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Geist-der-Wahrheit am 19.02.2022 10:09

Die CO2-Steuer wurde uns Steuerzahler als Lenkungssteuer verkauft. Jetzt wird die Steuer, die den Verbrauch regulieren soll, auf den Vertragspartner, sprich Vermieter, umgelegt, der die Heizung nicht an- und ausschalten kann. Über Jahrzehnte wurde uns Gas als saubere Energiequelle angepriesen. Für Mehrparteienhäuser gibt es keine guten Alternativen, außer der im Text genannten Biogasalternative. Dies ist eine logische Konsequenz, hat aber wiederum Mehrkosten für Mieter zur Folge. Mit der Beteiligung der Vermieter soll wohl einem Teil der Wählerschaft signalisiert werden, wir kümmern uns um euch. Da können wir nur noch hoffen und beten, dass in unserem Bundesparlamenten oder in der Justiz Menschen sind, die solche Regelungen hinterfragen.

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Frank Zimmermann am 05.01.2022 04:37

Hallo!

Es war doch klar das der Mieter alles ab bekommt!

Wie immer,davor waren es die Rauchmelde.viel Geld für Leasieng und Wartung.

Jetzt trägt der Mieter auch wieder alles.

Das Vermieter im gegen Zug keine Auflagen bekommt und die Geprüft werden,war doch Auch wieder klar.Wär hätten die Kosten wieder getragen.Es wird sich auch leider nichts ändern.

Der Vermieter sagt wenn nicht, es gibt genug die was suchen.Der Mieter Zahlt lieber und schluckt,den wohin?

Vielleicht haben wir Mieter ja irgend auch was zusagen ohne .....

Trotzdem wünsche ich allen ein gesundes 2022

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Gerhard reyer am 03.04.2022 18:25

Den Kauf der Rauchmelder zählt der Vermieter. Der Mieter trägt lediglich die Kosten für die notwendige jährliche Prüfung und die Wartung!!!


Nachdenker am 06.01.2022 05:19

Ich würde Mal nachdenken. Soll ich mehr Miete zahlen für ein saniertes Gebäude oder Miete sparen für ein unsaniertes. Ich finde das alles geht nicht um Energiepolitik sondern mehr um Wirtschaft am Laufen zu halten damit endlos gekauft wird. Wenn du sagst Vermieter sagt es gäbe genug dann denk ich mir es gibt auch genug andere Wohnungen aber keine kostenlose

MFH am 15.07.2021 08:56

Hallo,

ich verstehe diese ewigen Debatten und die ewigen Diskussionen der Leute nicht, egal ob wegen der Einführung der CO² Umlage oder sonstige Geldbeschaffungsmaßnahmen unserer "sauberen" Regierung.

Ihr wollt es doch so, - denn Ihr wisst alle wie wir von diesen Parteien im Bundestag abgezockt, belogen und betrogen werden und das seit Jahrzehnten/Kriegsende.

Alle schimpfen und jammern, egal ob CO² Umlage, Steuerehöhungen, Eintrittsalter in die Rente (Laut Laschet, jetzt bald mit 69Jahren, wegen Krankheit könnt ihr dann mit 70 oder 75 abkratzen, habt 45 oder 50 Jahre gearbeitet und Rente einbezahlt, das hat sich ja dann für den Ruhestand rentiert!!!), 0%-Rentenerhöhung, ständige EU-Rettungsschirme für div. Faulenzerstaten, Versteuerung der Nachtschichtzuschläge (war früher anders), Parkgebührenabzocke, etc.,etc.,etc..

Ihr, ja Ihr die Bürger, ihr wisst alle das unsere Regierung für unser Volk nichts mehr übrig hat und sich das ganze Jahr überlegt wo sie uns noch abkassieren könnten damit diese marode EU/€ zum abkassieren der Bürger künstlich mit Gewalt aufrecht erhalten bleibt, die uns nichts als Arbeitslosigkeit, fast 8 Millionen Sozialhilfeempfänger, marodes Gesundheitssystem, Armut, Lohnkürzungen, Rentenkürzungen usw., usw. beschert hat.

Was haben wir früher in den 70er, 80er, bis hin teils in die 90er für ein tolles Gesundheitssystem gehabt, seit eurem heißgeliebten Euro ist das anders, dendenz schlimmer, aber, so das damalige Argument, man braucht im Auslandsurlaub nicht mehr Geldwechseln und man könne überall mit den Teuro bezahlen, - wie schön!

Zum Dank dafür wählt Ihr diese "Volksvertreter" für Millionäre und Milliardäre wieder an die Regierung, d.h. ihr seit mit der Politik unserer Volksvertreter voll zufrieden, sonst würdet ihr sie ja nicht wählen! - Dann schimpft und jammert nicht, ihr wollt es so. Der dämliche Spruch "was soll ich denn sonst wählen" gilt nicht!!!

PS: Der Bumann "Merkel" alleine ist nicht schuld, sondern die Parteiführung, egal welche Partei an der Regierung sitzt (das sind vielleicht nur 10-15 Personen einer Partei), sie entscheiden dann die Politische Richtung und nicht der/die einzelne Person.

- Jammert nicht, - wählt!!!

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Aika080807 am 04.04.2022 16:28

Wen meinen Sie mit "Ihr"?


selachii am 17.02.2022 13:43

hass hass hass :) also 1. es gibt sicher keine 8 millionen sozialhilfeempfänger sondern knapp über 4 mio. 2. ohne die EU wären wir in Dt. in einer Situation wie es den Türken oder den Ukrainern geht -> die EU verlangt viele Mrd. EUR die umverteilt werden in Faulenzerstaaten aber ermöglicht es unserem land beispiellos zu florieren. Wir kommen aus der corona krise viel glimpflicher raus als die meisten anderen und haben sozialleistungen und wenig arbeitslosigkeit...gar nicht schlecht für ein kleines land mit belasteter vergangenheit. ich mags hier und wers nicht mag soll halt meckern oder am besten sein klump packen und sich auf grüneres gras woanders hinverpissen. 3. gründe doch so etwas wie eine nationale von sozialen aspekten und fairnis überflutete arbeiter partei. vielleicht geben ja die AFD ein paar ihrer mitglieder ab und du hast damit erfolg und kriegst eine regierungsmehrheit. dann kannst die politik und das land (im sinne deiner wähler) ja umgestalten!


mfh am 17.02.2022 18:21

Hallo selachii, - wenn das dein richtiger Name ist, könnte ich mir denken dass du nicht aus Deutschland kommst, deinem Namen zufolge könnte es sein, dass du zumindest kein Deutscher, oder zu jung bist um solche Sachen zu wissen!?

1.- Zu deinem Text - Es ist alles Schwachsinn das du von dir gibst. - Egal - mach dich mal schlau und zwar richtig und lass dir keinen Käse von irgendwelchen Leute erzählen, - es sind wirklich um die 8 Millionen Sozial - und Harz4 -Empfänger (ist das gleiche), auch wenn´s keinem gefällt, - außer unsere Superregierung hat mal wieder einige Mio. ausgelagert, die jetzt in einer anderen Statistik erscheinen.

2.- Jetzt mal auch für dich und das langsam zu mitdenken.

In den 70er und 80er und teils in den 90er Jahren, erschienen alle Sozialhilfeempfänger, (Harz4 gab es damals noch nicht und wurde erst später neu erfunden, ist aber das gleiche) alle Arbeitslose, ob Junge und alte Menschen, Umschüler, Penner, etc.etc.etc , kurz um, alle die nichts gearbeitet und kein Einkommen durch Arbeit hatten, (natürlich außer Rentner) erschienen alle in der Arbeitslosenstatistik und das waren zb. in den 80er Jahren + - um die 2 Millionen Arbeitslose, da waren aber ALLE drin. - Basta, ich kann nicht s dafür, so war es eben. (Wenn du woanders her kommst, oder bist später erst aus dem Ausland zu uns immigriert, oder einfach zu jung bist, dann kannst du natürlich solche Sachen nicht wissen)!?

Zur Sache:

Irgendwann sind die Arbeitslosen immer mehr geworden, da man billige Arbeiter aus aller Herren Länder (und das bis heute, - nur jetzt nennt man sie Flüchtlinge oder Migranten, kurzum Wirtschaftsflüchtlinge) Millionenweise reinholte und die damalige Regierung begann, bestimmte Gruppierungen auszulagern, d.h. die dann nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik erscheinen, um die Arbeitslosenzahlen zu schönen.

Heute jedenfalls ist es so, dass alle Umschüler, alle junge Arbeitslose die unter 25 Jahre sind, alle alte Arbeistlose die über 58 Jahre sind, alle Sozialempfänger und alle Harz4 Empfänger, egal wie alt ausgelagert wurden und nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik erscheinen, um auf die Traumarbeitslosenzahlen wieder von etwas über 2 Mio. zu kommen, da diese Arbeitslosen jetzt nicht mehr Arbeitlose sind, sondern sie sind unter 25 Jahre oder über 58 Jahre, usw., usw., wenn du verstehst was ich meine.

3.- Dies was ich geschrieben habe hat nichts mit eurem blödsinnigen Hass, Hass, Hass geschwafel, oder noch blöder, mit - ich kann´s nicht mehr hören, - rechtsradikal, oder mit rassistischem Hintergrund zu tun, sondern es ist so und ich kann nichts dafür, - Basta!

Und jetzt kommts: Würde man diese ausgelagerten Menschen wieder, wie es früher in der 70er oder 80er war, (denn es sind ja Arbeitslose) in die Statistik wieder mit einbeziehen, so würde man heute leicht über 12 - 15 Millionen Arbeitslose zusammenbekommen. Die Millionen von Krigsflüchtlingen die wir mit unseren horenten Abgaben und Steuern durchfüttern müssen noch gar nicht mit einberechnet.

Da solche gigantischen Zahlen aber für unsere Herrn Landesväter schlecht wären, haben intelligente Politiker Superideen und lagern immer mehr Menschen aus den Statistiken aus und um, um dann am Schluss solche fantastischen Zahlen zu erreichen um die uns jedes Land beneidet. Ob man da von Betrug reden kann, möchte ich mich hier nicht äußern!!!

4.- Zu deiner dümmlichen Bemerkung, - ich und alle Deutschen die ich kenne, haben keine belastete Vergangenheit und schon gar nicht aus dem III.Reich, denn, "mein Opa war gut".

Wenn du dich schuldig fühlst, dann mach doch eine Selbstanzeige und lass dich von unserer Amerikanischen Besatzungsmacht als Kriegsverbrecher aufhängen!

Ich glaube du solltest mal nachdenken was du von dir gibst und ob du nicht besser dran wärst, dich selbst zu "verpissen" - um nur deinen Sprachgebrauch wiederzugeben.

- Mit volkstreuen Grüßen -


Anderle58Nanna am 27.10.2021 09:51

Richtig!


siriussi am 12.08.2021 22:31

Und welche Partei denn bitte ? Sind im Endeffekt doch alle gleich.


siriussi am 13.08.2021 00:38

Hoffentlich ist das nicht Werbung für die Unaussprechlichen mit den drei Buchstaben A.D.

Dann kotze ich gleich im Strahl um den Globus. Mit dem Mann mit dem markanten Oberlippenbärtchen hat mal Deutschlands Elend angefangen. Niiiiie wieder solche Cretins !


Winni am 17.08.2021 11:01

Es gibt soviel kleine Parteien die man Wählen kann es gibt mehr als die 5-6 großen Parteien. Afd ist keine Lösung aber jede andere kleine Partei hat eine Chance verdient die können es nicht schlechter machen. Man muss sich nur mal informieren was andere Parteien machen wollen aber leider sind wir zu faul und bequem dabei ist im internet alles möglich und nicht schwer alles nachzulesen. Man muss sich mal vorstellen was die großen Parteien machen würden wenn sie alle nicht mehr als 10 Prozent bei Wahlen bekommen würden.

E. Schröder am 05.07.2021 13:34

Das Thema der Aufteilung der CO2-Steuer ist absolut unnötig aufgeheizt. Die einzig richtige Lösung ist eine korrekte Bezeichnung des CO2-Steuerzahlers -

die Kosten der CO2-Steuer sind nicht von Mietern oder Vermietern, sondern von "den Wohnenden" zu tragen. Dies würde die ganze Debatte endlich vom Kopf auf Füße stellen, nach dem Motto: "Wer Immobilie bewohnt und die Wärme verbraucht, der zahlt!" (ob arme / reiche Mieter oder arme / reiche Eigentümer spielt somit keine Rolle).

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M. M. am 05.07.2021 13:38

Sehr treffend formuliert!!!


Winter am 05.07.2021 13:43

Ja, damit wären künstlich erschaffene "feindliche Lager" - Mieter vs. Vermieter mindestens bei diesem Thema Vergangenheit!


klaus Frankowiak am 13.07.2021 09:18

da fehlen einfach die Alternativen weche Möglichkeiten haben denn die Menschen und wenn was

kostet das wer kann sich das Leisten und bezahlen wenns Alternativen gibt. mann belügt sich doch

selber. Soll der Vermieter 50000 100000 EUR bezahlen und woher nehmen und wann ist das bezahlt.?

Wenn das was bringen soll müssen alle auf der Welt was tun.!! Gruß Klaus Frankowiak

A. Behrens am 14.06.2021 23:16

Das Mietshaus, in dem ich wohne, hat keinerlei Wärmedämmung, Fenster sind noch Einfachverglasung. Der Ölkessel ist um die 40 Jahre alt.

Meine Vermieterin ist nicht bereit, irgendetwas zu ändern: ich hatte und habe darauf auch keinerlei Einfluss. Insofern möchte ich mich gegen zusätzliche Kosten wehren, die mir per Gesetz auferlegt werden, weil sie in meinem Fall völlig unverhältnismäßig sind. Für entsprechende Hinweise bzw. Handlungsoptionen wäre ich sehr dankbar.

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Elektroblitz am 11.09.2021 07:12

Die Mieter haben die freie Wahl der Wohnung. Sie könnten ausziehen. Wenn ihre Vermieterin keine Mieter mehr findet, wird sie sich überlegen was zu ändern. Oder sie verkauft ihr Mietobjekt.

Generell möchte ich mal darauf hinweisen, das 80% privat Vermietet sind und somit keineswegs die Vermieter unermesslich reich sind. Sollte ich als Vermieter nach der Wahl einen Anteil an der CO2 Steuer bezahlen müssen habe ich nur zwei Möglichkeiten:

1. Miete erhöhen, das hat es bei mir die letzten 15 Jahre nicht gegeben.

2. Die Immobilie verkaufen, dann werden alle Mieter auf jeden Fall wesentlich mehr Miete zahlen müssen, da solche Finanzhaie, die solche Immobilien kaufen nur auf Rendite aus sind.

Davon distanziere ich mich deutlich, da ich ständig investiere und die Mieten lange nicht erhöht habe, habe ich auch kein dickes, finanzielles Polster zusätzlich noch die CO2 Steuer zu zahlen.


Hans Rammig am 29.06.2021 14:16

man sollte sich bei der Regierung beschweren und nicht beim Vermieter oder ausziehen


Boris99 am 05.07.2021 12:36

ich kann mir aber gut vorstellen, dass Sie entsprechend dem veralteten Standard wenig Miete zahlen. Steigt die Miete, weil das Gebäude für teures Geld saniert wurde, dann wären Sie wiederum gegen die Mieterhöhung. Kenne ich auch von meinen Mietern. Verlangen viel, wenn es aber an deren Kosten geht, sind sie ganz schnell still.


Tom am 06.07.2021 15:01

Was soll das Gejammere? Ziehen Sie doch aus. Aber da taucht das nächste Problem auf. Die Miete wird um einiges Höher sein, aber Sie wollen ja weiterhin fasst umsonst wohnen.


MFH am 16.07.2021 05:24

Hallo,

das Ding das schon 40 Jahre alt sein soll, ist das der Olkessel/Öltank oder der Heizkessel?

Wenn der Heizkessel 40 Jahre alt sein soll, so kann ich mir das nicht vorstellen.

Da gibt es eine Wirtschaftankurbelungsregelung irgendwie aus den 90ern, die besagt dass ab einem Baujahr ... der Heizkessel ausgetauscht werden MUSS und das bestimmt der Schlotfeger und dann MUSS der Vermieter den Heizkessel erneuern, ob er will oder nicht, ansonsten gibts Strafe und/oder die Heizanlage wird vom Schlotfeger stillgelegt.

Wenn aber das 40 Jahre alte Ding der Öltank sein soll, dann ist es wurscht wie alt der ist, solange er nicht langsam Durchrostet (Stahltank) oder bei Kunststofftanks undicht wird!

Wegen der Wärmedämmung hat deine Vermieterin recht, da die Wärmedämmung die Schimmel/Moosbildung an den Außenwänden fördert und auch im Gebäude nicht gerade prickelnd ist, Schimmel etc., dannn gibt wieder Probleme und Kosten.

Im Bundestag gab es schon einige Depatten wegen des Entsorgungsmüll´s der wieder abgerissenen Dämmungen und so wie ich das sehe kommt in den nächsten Jahren, wenn die Baubranche abwärts geht, wieder eine Regelung dass die Dämmungen wieder abgerissen werden müssen, da sie dann nicht mehr "umweltgerecht" sind, - wieder eine Wirtschaftsankurbelung.

Bezahlen muss das der Vermieter der das wieder auf den Mieter in Form einer Mieterhöhung umlegt, (den letzten beißen die Hunde) denn da kommen Summen bei einem 3 Stöckigen Haus von 20000,- bis 400000,- zusammen und wenn die Miete im allgemeinen noch relativ "billig" ist, wer soll das noch bezahlen was unserer Bundesregierung alles schwachsinniges einfällt.

Mit den Fenstern sollte deine Vermieterin was tun, aber dann müssen auch wieder die außen und Innenwände verputzt werden (durch das herausreisen der Fenster).

Durch diese Moderniesierung MUSS dann die Miete wieder erhöht werden, da der Spaß zigtausend Euro kostet, Mieterhöhung möchte aber der Mieter nicht, denn der Vermieter sollte ja sein Haus aus sozialen Gründen dem Bürger zur Verfügung stellen, so die Vorstellungen der meisten Mieter!!!

Am Schluss wird unterm Strich insgesamt vielleicht 200-300,-€ im Jahr gespart, das aber aufgrund der Moderniesierungsmaßnahmen (vom Geld her) keinem nützt, da durch diese Maßnahmen die Miete wieder erhöht werden muss. - Gespart hat am Schluss keiner, nur der Vermieter ist der Böse, da er diese Unsummen an Geldern irgend wie wieder hereinholen muss.

Der Mieter vergisst immer, dass ein Vermieter nicht das "Sozialamt" ist, der dies gewaltigen Summen über "Steuereinnahmen und Steuererhöhungen" für seine Wohnungen finanziert, sondern irgendwie hereinwirtschaften muss.

Keiner möchte Abends noch einen Nebenjob als Doseneinschlichter bei Aldi annehmen um seine Wohnungen aus sozialen Gründen oder Christlicher Nächstenliebe zu finanzieren damit der Bürger eine billige Miete hat!!! - habe fertig.


immowelt Redaktion am 15.06.2021 12:15

Hallo A. Behrens,

da es bei dem Thema Teilung der C0²-Steuer bisher keine Einigung im Bundestag gegeben hat, empfehlen wir Ihnen sich mit dem Mieterschutzbund oder einem Fachanwalt in Verbindung zu setzen.

Viele Grüße

immowelt Redaktion

Nowak Immobilien AG am 13.06.2021 10:50

Zitat: immowelt Redaktion am 11.06.2021 15:04

Hallo Nowak Immobilien AG,

die CDU blockiert die Entscheidung zurzeit, für die anderen Parteien ist das Thema jedoch noch nicht grundsätzlich vom Tisch.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Unsere Antwort: Das Thema ist unseriös, genauso könnten Sie über andere unausgegorene Pläne berichten, die vielleicht irgendeinmal beschlossen werden könnten. Diese Nachricht ist unseres Erachtens reiner Populismus, Sie wollen „Mieters best friend“ sein.

Warten wir doch gemeinsam die Bundestagswahlen im Herbst ab, vorher wird nicht passieren.

Hier noch handfeste Argumente:

Armin Nowak Vorstand von Nowak Immobilien und Vorsitzender von Haus und Grund Berchtesgaden kritisiert die geplanten Änderungen im neuen Klimaschutzgesetz: Die CO2-Steuer sollen Mieter und Vermieter in Zukunft gemeinsam bezahlen.

Das Bundesverfassungsgericht hatte das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung als unzureichend kassiert. Jetzt müssen CDU/CSU und SPD ihre Klimaziele bis 2030 verschärfen und konkretisieren. Eine der Maßnahmen, die dabei helfen soll, wäre Vermieter künftig zu 50 Prozent an den Kosten der CO2-Steuer zu beteiligen.

Die Vermieter in Deutschland haben ihre Mietshäuser so gebaut, wie es den jeweiligen baurechtlichen Vorgaben entsprach, seit Jahren sind sie bestrebt, ihre Immobilien energetisch zu sanieren, so wie es die zur Verfügung stehenden Technologien, aber auch die finanziellen Mittel erlauben. Nun sollen die Vermieter „als Belohnung“ für ihre Anstrengungen auch noch die CO2-Abgaben ihrer Mieter zumindest anteilig tragen.

Als Hausverwalter sehen wir ein neues "bürokratisches Monster", die CO2-Abgabe hälftig zu teilen. Eine große Anzahl von zusätzlichen Mietstreitigkeiten, welche die ohnehin überlasteten Gerichte beansprucht, wird die Folge sein, so der Immobilienexperte Armin Nowak.

Es wird zwar von den Mieterverbänden behauptet, dass die Mieter darauf keinen Einfluss haben. Ist in ihrem Mehrfamilienhaus eine Ölheizung eingebaut, müssen sie diese auch benutzen und können sie nicht austauschen. Das stimmt nicht ganz so, denn bei der Neuanmietung können die Mieter auf Grundlage des bereits bestehenden Energieausweises durchaus Einfluss darauf nehmen, ob die Vermieter die Wohnung vermieten können oder nicht. Mit der Effizienzklasse G wird wohl kein vernünftiger Mieter eine Wohnung anmieten.

Das eigentliche Ziel die Modernisierung von alten Heizungen sollte doch gerade durch die verpflichtende Einführung des Energieausweises erfolgen. Des Weiteren hat der Vermieter keinen Einfluss darauf, wie viel der Mieter heizt oder wie viel Warmwasser er verbraucht, so Armin Nowak.

Klimaschutzpolitisch sei der geplante und hoffentlich gescheiterte Beschluss daher kontraproduktiv. Wenn die Politik so deutlich zeigt, dass mit einem Federstreich Vermietern Kosten aufgebürdet werden, die sie weder verursacht, noch zu verantworten haben, bringt das das Fass zum Überlaufen. Es wäre auch damit zu rechnen, dass viele Vermieter nun Mieten erhöhen müssten, um die zusätzliche finanzielle Belastung kompensieren zu können. Alternativ werden viele private Vermieter aufgeben und legen Ihre Altersversorgung anders an, was keinen zusätzlichen Wohnraum mehr schaffen würde, so Nowak.

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immowelt Redaktion am 14.06.2021 08:48

Hallo Nowak Immobilien AG,

wir bedauern, dass Sie unseren Artikel als Populismus begreifen. Es ist nicht unsere Absicht, Partei für eine Seite zu ergreifen - weder für Mieter noch für Vermieter. Es ist eine Darstellung von Plänen, die sowohl Mieter als auch Vermieter sehr umtreiben. Sobald sich Neuigkeiten bei dem Thema einstellen, wird der Ratgeber aktualisiert.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Immobilien Gruber am 11.06.2021 14:07

die Teilung der Co2 - Steuer ist ein "No-Go"!

auf Kommentar antworten

Nowak Immobilien AG am 11.06.2021 11:40

Der Unfug wurde doch abgelehnt?

auf Kommentar antworten

Bettina Dietz Immobilien am 11.06.2021 12:50

Dachten wir eigentlich auch


immowelt Redaktion am 11.06.2021 15:04

Hallo Nowak Immobilien AG,

die CDU blockiert die Entscheidung zurzeit, für die anderen Parteien ist das Thema jedoch noch nicht grundsätzlich vom Tisch.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Youkon5604 am 30.05.2021 11:44

Was für ein Unsinn, wir haben 2009 zwei Mehrfamiliengebäude vollständig energetisch saniert. Laut Energieausweis sind es seit dem Niedrigenergiegebäude, mit eine Einsparung von min. 70%. Nach 10 Jahren liegt die Energieeinsparung laut Verbrauchsabrechnungen im Schnitt bei nur 33% pro Jahr. Die Mieter zahlen aber fleißig für die Baumaßnahmen und haben eigentlich nichts davon. Mal abgesehen von der Umwelt. Wenn ich nun weitere Gebäude saniere, wird der zukünftige Verbrauch wieder errechnet, die Abrechnung der CO2-Steuer erfolgt aber nach den Verbrauchsabrechnungen. Sprich es müssten eigentlich eine 70 % geringere CO2-Steuer anfallen. Da aber nach Verbrauch abgerechnet wird, werden es dann aber nur 33% weniger sein, wenn man mal das oben genannte Objekt als Beispiel nimmt.

Hinzu kommt nach, das Polystyrol heute speziell entsorgt werden muß. Also weitere Kosten für die Zukunft.

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Endres am 28.05.2021 12:45

Wir sind Vermieter von einem Haus mit 30 Wohnungen - einige Mieter haben mit staatlichen Fördermitteln gasetatenheizung und im Gewerbe eine Ölheizung eingebaut - die Heizungen sind also im Besitz von den Mietern - wer soll den jetzt die Steuer zahlen ?

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immowelt Redaktion am 28.05.2021 12:52

Hallo Endres,

da es noch keinen Gesetzentwurf dazu gibt, können wir diese Frage noch nicht beantworten.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Apxhy am 26.05.2021 18:30

Wenn man noch die Steuern auf die Kaltmiete dazu rechnet , ist das Altersvorsorge, gefressen von steuern und Abgaben, man hat 45 Jahre darauf gearbeitet das man davon in alter Leben kann , was kommt eine beschiessene abzocke, der Gewinner die Staat , aber eigentlich die Volksvertreter die bekommen genug Steuer Geld , denen gehts gut , deshalb werden wir Vermieter und Mieter geschrumpft ihre Pensionen müssen gesichert werden , eine Schande .

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kalki56 am 26.05.2021 17:16

Hallo, mich würde mal interessieren, ab wann sich die Vermieter an den Kosten beteiligen

sollen? Ab Mai oder rückwirkend ab 01.01.21

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immowelt Redaktion am 27.05.2021 09:35

Hallo kalki56,

da noch kein Gesetzentwurf vorliegt, kann diese Frage noch nicht beantwortet werden.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Stefan am 26.05.2021 15:37

Moin Moin,

wenn eine Umlage auf den Vermieter erfolgen soll, kann dieses nur anhand des theoretischen Energiebedarfes Energieausweis erfolgen. Ferner muss eindeutig die Raumtemperatur die der Vermieter erbringen muss fest definiert werden z.B. 20 C in Wohnräumen.

Sonst hat der Vermieter wenig Einfluss auf den Energieverbrauch.

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Lambi am 26.05.2021 14:57

Ich habe vor 14 Jahren einen Ölbrennwertkessel eingebaut, pelets geht nicht kein Lagerraum, wenn das so kommt werde ich nicht mehr vermieten.

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