Rauchmelderpflicht: Wer für Einbau und Wartung zuständig ist

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In vielen Bundesländern herrscht für Neubauten bereits Rauchmelderpflicht. Nach und nach wird die Regelung auch für Altbauten eingeführt. Im welchem Bundesland Rauchmelderpflicht gilt und was Vermieter und Mieter beim Anbringen eines Rauchmelders beachten müssen.

Rauchmelderpflicht, Rauchmelder, Foto: iStock.com/sturti
Die Pflicht, einen Rauchmelder anzubringen, trifft in den meisten Fällen den Vermieter. Rauchmelderpflicht gibt es inzwischen in fast allen Bundesländern. Foto: iStock.com/sturti

In Deutschland sterben nach Schätzungen der Feuerwehren jedes Jahr rund 500 Menschen bei Wohnungsbränden. Viele davon werden nachts im Schlaf vom Feuer überrascht. Rauchmelder können Leben retten – das haben auch schon viele Bundesländer erkannt. In allen Bundesländern sind Rauchmelder bereits Pflicht, allerdings manchmal nur in Neu- und Umbauten. Nach und nach führen die Bundesländer aber auch für bestehende Wohnungen und Häuser eine Rauchmelderpflicht ein.

Rauchmelderpflicht trifft Mieter und Vermieter

Die Bundesländer haben nicht nur generelle Rauchmelderpflichten definiert, sondern auch festgelegt, wer für den Einbau und die Wartung der Geräte zuständig ist. In fast allen Bundesländern ist das der Eigentümer. Er kann diese Aufgabe selbst übernehmen oder weiterdelegieren, beispielsweise an einen Hausmeisterdienst.

Wartung bedeutet: Der Rauchmelder muss mindestens einmal im Jahr auf seine Funktion überprüft werden. Dazu muss zunächst überprüft werden, ob die Raucheintrittsöffnungen frei sind und ob der akustische Signalgeber funktioniert. Hierzu haben Rauchmelder in der Regel eine Test-Taste, mit der probeweise ein Alarm ausgelöst werden kann. Zur Wartung gehört außerdem der Batteriewechsel und die Kontrolle, ob die nähere Umgebung frei von Hindernissen ist.

Ob letztendlich Mieter oder Vermieter für Wartung und Einbau zuständig sind, ist in der entsprechenden Landesbauordnung und in der Anwendungsnorm für Rauchwarnmelder (DIN 14676) geregelt.

Rauchmelderpflicht in den Bundesländern

In welchem Bundesland welche Pflichten gelten, können Eigentümer, Vermieter und Mieter der folgenden Tabelle entnehmen:

BundeslandRauchmelderpflicht für Neubau seitNachrüstpflicht für Altbau bisEinbauWartung
Baden-Württemberg11. Juli 20131. Januar 2015EigentümerMieter
Bayern1. Januar 201331. Dezember 2017EigentümerMieter
Berlin   1. Januar 201731. Dezember 2020EigentümerMieter
Brandenburg1. Juli 201631. Dezember 2020EigentümerEigentümer
Bremen22. Dezember 200931. Dezember 2015EigentümerMieter
Hamburg7. Dezember 20051. Januar 2011EigentümerEigentümer
Hessen24. Juni 2005   31. Dezember 2014EigentümerMieter
Mecklenburg-Vorpommern18. April 200531. Dezember 2009EigentümerEigentümer
Niedersachsen1. November 201231. Dezember 2015EigentümerMieter
Nordrhein-Westfalen1. April 2013   1. Januar 2017EigentümerMieter
Rheinland-Pfalz   22. Dezember 200312. Juli 2012EigentümerEigentümer
Saarland18. Februar 200431. Dezember 2016EigentümerEigentümer
Sachsen1. Januar 2016keine RegelungEigentümerMieter
Sachsen-Anhalt21. Dezember 200931. Dezember 2015Keine AngabeKeine Angabe
Schleswig-Holstein1. Januar 200531. Dezember 2010EigentümerKeine Angabe
Thüringen5. Januar 200831. Dezember 2018EigentümerEigentümer

Vermieter sollten genau prüfen, ob in ihrem Bundesland Rauchmelderpflicht herrscht oder nicht. Und das nicht nur aus Sicherheitsgründen: Der Verzicht auf einen Rauchmelder ist eine Ordnungswidrigkeit, die je nach Bundesland mit hohen Strafen geahndet werden kann – in Niedersachsen droht beispielsweise eine Geldbuße in Höhe von bis zu 50.000 Euro.

Rauchmelderpflicht: Wo Rauchmelder angebracht werden müssen

Rauchmelderpflicht, Rauchmelder, Foto: photophonie/fotolia.com
Rauchmelder müssen in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, die als Fluchtweg dienen, installiert werden. Foto: photophonie/fotolia.com

Laut Gesetz besteht Rauchmelderpflicht in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, die als Fluchtweg dienen. In einigen Bundesländern müssen Rauchmelder auch in Wohnzimmmern angebracht werden. Rauchmelder müssen in waagrechter Position an der Decke angebracht werden.

Experten empfehlen, den Rauchmelder in der Raummitte mit einem Mindestabstand von einem halben Meter zur Wand zu montieren.

An Dachschrägen sollte der Rauchmelder etwa 50 Zentimeter unterhalb des höchsten Punktes installiert werden.

Woran gute Rauchmelder zu erkennen sind

Neben der Installation am richtigen Ort, sollten Vermieter auch auf die Qualität der Rauchmelder achten. Grundsätzlich müssen diese eine CE-Kennzeichnung besitzen und der europäischen DIN-Norm EN 14604 entsprechen. Geprüfte Rauchmelder sind an zusätzlichen Gütesiegeln erkennbar, beispielsweise am VdS- oder am TÜV-Prüfzeichen. Erhältlich sind Rauchmelder beispielsweise in Baumärkten oder online:

Immobilieneigentümer sollten beim Erwerb sowohl auf den Funktionsumfang als auch auf die Kosten achten.

Das kosten Rauchmelder

Zwar gibt es einfache Rauchmelder, die ebenfalls das CE-Zeichen tragen, schon für rund fünf Euro, aber sagt dies noch nichts über die Qualität des Produktes aus, sondern nur, dass es in Deutschland verkauft werden darf. Ein Nachteil günstiger Geräte: Die Batterien müssen meist nach zwei oder drei Jahren gewechselt werden.

Teurere Rauchmelder haben zumeist eine fest eingebaute Zehn-Jahres-Batterie und lassen sich miteinander vernetzen. Dies hat den Vorteil, wenn ein Rauchmelder Alarm schlägt, dass er die anderen Melder im Haus aktiviert, die dann ebenfalls Alarm auslösen. Zudem gibt es internetfähige Rauchmelder. Somit lassen sich die Geräte auch aus der Ferne auf ihre Funktionsfähigkeit überprüfen. Funkrauchmelder sind in der Regel ab etwa 20 Euro erhältlich, internetfähige Geräte gibt es ab rund 50 Euro und können über 100 Euro pro Stück kosten.

Info

Funkrauchmelder und Datenschutz

Internetfähige Funkrauchmelder könnten Mieter ausspähen – so eine Befürchtung. Das Bundesverfassungsgericht entschied allerdings: Mieter müssen solche Geräte dulden (Az.: 1 BvR 2921/15).

Rauchmelder mieten statt kaufen

Rauchmelder, Rauchmelderpflicht, Rauchmelder mieten, Foto: iStock/sturti
Ablesefirmen bieten Rauchmelder auch oft zur Miete an. Foto: iStock/sturti

Gerade Eigentümer von Mehrfamilienhäusern müssen eine nicht unerhebliche Investition stemmen, wenn sie ihrer Pflicht zur Installation von Rauchwarnmeldern nachkommen wollen. Alternativ können Eigentümer Rauchmelder auch mieten: Statt einer einmaligen Investition ist eine kleine Miete fällig, die meist nur ein paar Euro pro Jahr und Gerät beträgt. Oft sind solche Mietangebote mit Serviceverträgen verbunden: Internetfähige Geräte werden dann regelmäßig aus der Ferne gewartet und auf ihre Funktion geprüft. Auch dafür verlangen die Anbieter Geld. Anbieter solcher Mietmodelle sind häufig Ablesefirmen, aber oftmals auch Schornsteinfeger oder Heizungsbauer, weil diese in der Regel ohnehin einmal im Jahr zwecks Wartung und Kontrolle vorbeischauen müssen. Die Dienstleister sind auch dafür verantwortlich, defekte oder veraltete Geräte auszutauschen.

Kosten für Rauchmelder auf Mieter umlegen

Lässt der Vermieter Rauchmelder in der Mietwohnung installieren, so kann er diese Montagekosten in Form einer Modernisierungsmieterhöhung auf seine Mieter umlegen. In der Praxis bedeutet das, dass er die Jahresmiete um elf Prozent der angefallenen Kosten anheben kann.
Ein Beispiel: Kostet der Einbau der Rauchmelder in der Mietwohnung 100 Euro, so rechtfertigt dies eine Erhöhung der Jahresmiete um 11 Euro, pro Monat also rund 92 Cent.

Die Kosten für die Wartung des Rauchmelders kann ein Vermieter wiederum als Betriebskosten auf den Mieter umlegen – sofern dies im Mietvertrag vereinbart ist.

Link-Tipp

Hier finden Vermieter mehr Informationen über Modernisierungsmieterhöhungen und umlagefähige Betriebskosten.

Rauchmelder mieten – Kosten umlegen: Geht das?

Hat der Vermieter die Rauchmelder nicht erworben, sondern nur gemietet, so ist rechtlich noch nicht abschließend geklärt, ob die Mietkosten für die Gerätschaft auf den Mieter umgelegt werden können. Ein höchstinstanzliches Urteil hierzu gibt es noch nicht. Das Landgericht Hagen urteilte beispielsweise, dass die Kosten für die Anmietung keine Betriebskosten seien, weil die Miete anstelle der Anschaffungskosten trete (Az.: Az.: 1 S 198/15). Das Landgericht Magdeburg vertrat hingegen die Ansicht, die Betriebskostenverordnung sei nicht abschließend und die Mietkosten für die Rauchmelder können unter "Sonstige Betriebskosten" fallen (Az.: 1 S 171/11).


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44 Kommentare

Ursula am 16.11.2018 17:46

Guten Abend,

bei mir mussten zwei Rauchmelder ausgetauscht werden da die alten defekt waren. Jetzt bekam ich vom Vermieter eine Rechnung um die 100€ mit der Begründung, dies fiele unter Schönheitsreparatur -bis 150€ -

Ist das so rechtens?

Mit freundlichem Gruss

Ursula

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 09:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wird ein defekter Rauchmelder ausgetauscht, handelt es sich dabei nicht um Schönheitsreparaturen. Tatsächlich kann der Vermieter über eine sogenannte Kleinreparaturklausel im Mietvertrag aber darauf bestehen, dass der Mieter Reparaturen in einem gewissen Kostenrahmen selbst trägt. Im Hinblick auf die Kostengrenze ist sich die Rechtsprechung nicht ganz einig, 100 Euro könnten allerdings durchaus noch im Rahmen liegen. Am besten, Sie werfen einen Blick in Ihren Mietvertrag und prüfen, ob sich dort eine solche Kleinreparaturklausel findet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jörg L. am 12.10.2018 07:29

Also ich finde diese Regelungen sind sehr ungerecht. Alle Kosten für Eigentum und betreffende gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen werden auf Mieter umgelegt.

Hat denn ein Eigentümer keine Pflichten gegenüber seinem Grundstück und Haus mehr und streicht nur noch die Gelder ein?!

auf Kommentar antworten

rosa-sommer am 13.07.2018 16:14

Hallo,

muss ich mich als Eigentümerin eines nicht rauchmelderpflichtigen Raucherlokals an den Einbau- und Wartungskosten der Eigentümergemeinschaft beteiligen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.07.2018 10:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider können wir das nicht abschließend beantworten. Uns ist bisher kein solcher Fall bekannt, der vor einem höherinstanzlichen Gericht gelandet wäre, so dass es hierzu keine Rechtsprechung gibt. Im Einzelfall dürfte es sicher auch darauf ankommen, welchen Beschluss die Eigentümergemeinschaft konkret fällen will. Um die Sache im Detail zu klären, würden wir Ihnen eine Rechtsberatung empfehlen. Diese erhalten Sie beispielsweise bei einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder direkt bei einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


rosa-sommer am 16.07.2018 13:07

Vielen Dank für Ihre Bemühungen. Werde mich rechtlich beraten lassen.

Rolebo am 20.06.2018 09:17

Hallo Zusammen ,

das Rauchmelder nützlich sind und Leben retten steht ja glaube ich ausser Zweifel. Nur mal wieder das absolut Stümperhaft gemachte Gesetz dazu erregt die Leute. Das Gesetzt sagt nur Rauchmelder an bringen und fertig. Wer für irgendwelche Kosten zuständig ist da können sich die Leute dann mit Gerichten und Vermietern rumschlagen.

Fakt ist, weil ich aus beruflich mit Brandmeldetechnik, Vorbeugender Brandschutz komme sind " Wartungsverträge mit irgendwelchen Firmen sind nur Geldmacherei. Was warten die Eigentlich?? Ist die Batterie schwach meldet sich ein guter, VDS geprüfter Melder. Bei 10 Jahresmelder hält die Batterie auch dementsprechend. Verunreinigungen der Messkammer registriert der Melder und würde ebenfalls einen Warnton rausgeben. Und davon ab besteht die Empfehlung 10 Jahresmelder nach 10 Jahren komplett auszutauschen. Also was macht die Wartungsfirma?? Den Testknopf drücken und Geld kassieren. Das kann jeder selber. Es wird Zeit diesen Blödsinn Höchstrichterlich prüfen zu lassen. Aber vielleicht haben die Lobbyisten der Wohnungseigentümer wieder gute Arbeit in Berlin abgeliefert??

auf Kommentar antworten

Naddl1234 am 04.01.2018 08:19

Ich habe eine Frage bezüglich der Wartung. Ich bewohne meine eigene Eigentumswohnung und mir wurde durch die Hausverwaltung mitgeteilt, dass die Wartung der Rauchmelder durch eine entsprechende Fachfirma durchgeführt werden müsse ab 2018.

Ich wohne in Bayern und kann dies bezüglich nichts finden im Internet.

Reicht die 1-jährige Wartung durch mich selbst nun aus?

Danke schon einmal im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.01.2018 09:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest das entsprechende Gesetz (Bayerische Bauordnung) schreibt die Wartung durch eine Fachfirma nicht vor. Die entsprechende DIN14676 empfiehlt lediglich eine Wartung der Rauchmelder durch eine Fachfirma, schreibt diese jedoch nicht zwingend vor. Es könnte nun allerdings sein, dass Ihre Eigentümergemeinschaft eine Fachfirma mit der Wartung sämtlicher Rauchmelder beauftragt hat. Sollte diese Entscheidung rechtmäßig zustande gekommen sein, müssten Sie das unter Umständen hinnehmen. Am besten, Sie erkundigen sich diesbezüglich bei Ihrer Hausverwaltung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Robert am 27.12.2017 15:02

Selbstverständlich kann ich mich nach Bauordnungen richten (wer immer diese festlegt... ), wenn ich Vermieter bin und Rauchmelder z. B. in der Küche einsparen kann. Aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass ich in meiner Küche einen benötige, siehe auch im Internet "Feuerfakten.de - Gefahrenort Küche". Normaler Kochdunst setzt den Rauchmelder nicht in Betrieb. Also, dann gebe ich doch lieber die paar Euro aus und geh auf Nummer Sicher!

auf Kommentar antworten

Karin am 18.12.2017 10:10

Wenn ich seit 2 Jahren tüvgeprüfte 10 Jahres brandmelder habe muss ich akzeptieren das mein Vermieter eigene einbauen will und die Miete erhöht

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.12.2017 10:52

Hallo und danke für Ihren Kommentar,

der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Mieter den Einbau von Rauchmeldern selbst dann dulden müssen, wenn mieterseitig bereits solche installiert wurden (Az.: VIII ZR 216/14 und VIII ZR 290/14). Er darf auch eine Modernieisrungsmieterhöhung durchführen, die allerdings angesichts der nicht sehr hohen Kosten von Rauchmeldnern nicht sehr hoch ausfallen dürfte (11 % der Kosten auf die Jahresmiete).

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Robert am 09.12.2017 15:50

Ein Rauchmelder muss unbedingt auch in der Küche angebracht werden. Man braucht nur beim Kochen (z. B. Pfanne mit heißem Öl!) einmal abgelenkt werden durch Klingeln an der Haustür oder was auch immer, dann gibt es eine Stichflamme und bei falscher Reaktion (richtig: sofort mit Deckel abdecken), kann es zügig zu einem Brand kommen. Bei mir hat der Rauchmelder schon mehrmals in der Küche reagiert, wenn etwas kokelt. Normaler Kochdunst löst keinen Pfeifton aus.

auf Kommentar antworten

Werwiewas am 25.12.2017 20:55

Nein, müssen gar nicht. Wenn Sie in Bayern wohnen so sind gemäß der bayerischen Bauordnung Art. 46 (4) in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren die als Rettungsweg dienen jeweils ein Rauchwarnmelder zu installieren. In Küchen wird nicht empfohlen diese zu installieren aus den von Ihnen beschriebener Problematik.

HP Ulli am 01.12.2017 12:52

EIne Frage bitte:

Ich bin Heilpraktikerin und habe meine Praxis im eigenen Haus. Reicht eswie vorgeschrieben, im Schlafzimmer und jedem Flur einen Rauchmelder anzubringen, oder muss ich in der Praxis (ein separater Raum im Haus) extra einen Rauchmelder montieren?

Muss die Praxis separat behandelt werden, oder gilt sie als zum Haus gehörig?

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Immowelt-Redaktion am 01.12.2017 13:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

allgemeingültig lässt sich diese Frage leider nicht beantworten, da die Bundesländer für Gewerbeimmobilien unterschiedliche Vorschriften erlassen haben. In der Regel geben die Kommunen oder die Städte aber gerne Auskunft darüber, in welchen Zimmern Rauchmelder angebracht werden müssen und wo nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Feuerteufel am 08.10.2017 16:59

Ein Schelm wer böses dabei denkt! Mir war gar nicht bekannt, daß selbst die Hersteller von Rauchmeldern ihre Lobby in Berlin haben. In knapp 50 Jahren benötigte weder ich, noch meine Famile, Verwandten, Freunde einen Rauchmelder. Das Zauberwort heißt Achtsamkeit.

Es blieb auch bisher jedem selbst überlassen, sich einen Racuhmelder zu besorgen, zu installieren und zu warten, in der Hoffnung, damit seinen fahrlässigen Umgang mit möglichen Brandquellen herabzumindern.

Selbst denken statt Vollkaskomentalität mit Herumgeschiebe von Verantwortung!

auf Kommentar antworten

I.Riesenberg am 18.07.2017 10:49

Da das Anbringen von Rauchmeldern zum Gesetz erhoben wurde bin ich der Meinung kann das Anbringen und die Wartung nicht schon wieder Sache der Mieter sein, sondern für die Sicherheit der Mieter ist nach meiner Auffassung der Vermieter zuständig, und nicht wie bei uns schon wieder auf die jährlichen

Betriebskosten umgelegt werden soll. Das finde ich ungerecht den Mietern gegenüber. Wie kann man das verhindern? Das Gesetz ist doch schon wieder sehr widersprüchlich und zu Gunsten der Vermieter ausgelegt, die schon für alles mögliche kassieren dürfen so das man sich eine Wohnung kaum noch leisten kann und als Rentner mit einer kleinen Rente erst recht nicht.

auf Kommentar antworten

Raon am 13.10.2017 15:31

Übernimmt die Wartungskosten bei deinem PKW auch der Hersteller??


Feuerteufel am 21.10.2017 13:06

@Roon: Der Pkw-Vergleich hinkt doch sehr, denn ein Fahrzeug schafft man sich freiwillig an, wohingegen einem die Racuhmelder aufgezwungen werden.

Rudolf F. Richartz am 29.06.2017 13:31

Baden.Württemberg - Die Regelung mit den Rauchmeldern, als Sicherheit für Menschenleben, ist soweit ganz gut, ABER:

Wie ist das mit alten Menschen die allein leben? Zum Beispiel, mein Schwiegervater, er ist 97 Jahre alt, ist ihm zuzumuten jede Woche auf die Leiter zu steigen und 3 Rauchmelder in seiner Wohnung zu prüfen? Soll er, wenn nötig, die Batterien selbst wechseln? Er wohnt ca. 15 km von uns entfernt, ich bin aber nicht der Mieter, ist es als Verwandter automatisch dann meine Aufgabe diese Arbeiten durchzuführen? Wo bleibt der Vermieter, es geht doch u. a. auch um sein Eigentum! Was hat sich der Gesetzgeber mit dieser Lösung: Einbau = Vermieter, Wartung = Mieter, blos gedacht?

auf Kommentar antworten

HV - Neumueller am 07.11.2017 21:07

Warum gleich übertreiben! Der Test hat alle 12 Monate zu erfolgen und es muss vereinbart werden wer diesen Test erledigt. Bei guten Geräten ist die Batteriestandzeit 10 Jahre.

Nach dieser Zeit sollte auch der Brandmelder ausgetauscht werden. ( Empfehlung der Hersteller) Dann geht das Spiel von vorne los.


I.Riesenberg am 18.07.2017 17:20

Ja da machen sich das die Vermieter wieder recht einfach und die Mieter sollen

damit wieder nur einverstanden sein. Der Vermieter muss sich an Gesetze halten und dann auch für alles was damit verbunden ist Sorge tragen und das nicht schon wieder auf die Mieter abwälzen wollen, so wie sie es bei mir auch machen nämlich auf die jährlichen Betriebskosten Einbau und Wartung sollen wir Mieter zahlen. Er muss dafür sorgen das wir Mieter in unseren Wohnungen sicher sind. Oder ?

Enrico Pohl am 13.04.2017 12:19

Leider steht in Ihrem Artikel kein Verfassungsdatum - der Leser darf somit von einem einem aktuellen Stand ausgehen. Daher erlaube ich mir darauf hinzuweisen, dass in Sachsen seit 01.01.2016 ebenfalls die Pflicht zur Installation von Rauchwarnmeldern in Neubauten (Modernisierungen) besteht.

SächsBo § 47

(4) Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, und Flure, die zu diesen

Aufenthaltsräumen führen, sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten, soweit nicht für

solche Räume eine automatische Rauchdetektion und angemessene Alarmierung sichergestellt sind. Die

Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig

erkannt und gemeldet wird. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei

denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.04.2017 13:40

Sehr geehrter Herr Pohl,

vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihren Hinweis. Wir haben den Artikel entsprechend abgeändert.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stan am 22.03.2017 21:09

Letztes Jahr wurden in unserer Wohnung von der Hausverwaltung 3 Rauchmelder installiert. Nun haben wir die Betriebskostenabrechnung bekommen und haben einen Posten "Rauchmelder" von ca. 185€. Ist das rechtmäßig?

auf Kommentar antworten

Chucky1978 am 05.06.2017 14:07

Ohne die nähere Begebenheit zu kennen. Im Grunde ist dieses Vorgehen nicht rechtmäßig, sollte der Mieter 185€ für 3 Melder zahlen. Anders könnte es aussehen, wenn die 185€ die Gesamtkosten für ein größeres Mietobjekt sind, und diese 185€ geteilt durch z.B. 10 Mietparteien ist.

Es kommt auch drauf an, worauf dieser Posten sich letztlich bezieht. Die eigendlichen Anschaffungskosten dürfen nicht umgelegt werden. Die Wartungs- und Betriebskosten jedoch schon.

Das kommt auf das Bundesland am ende an.

Sollte es sich jedoch um eine Einmalzahlung handeln, könnte es sich evtl. rechnen, dieser Zahlung zu zu stimmen im Einzelfall. Bei 185€, sollte dieser Betrag vollkommen von einer Partei gezahlt werden, würde ich mir aber eine Erklärung diesbezüglich zukommen lassen. Für 3 Rauchmelder erscheint mir das extrem hoch. Kommt jedoch auch noch darauf an, ob der Einbau in Eigenregie, oder von dritten unternommen wurde usw.

Ich denke der Mieterschutzbund wird hier bessere Aussagen treffen können.

Gandalf am 16.03.2017 11:04

Besteht die Rauchmelderpflicht eigentlich nur für Mietobjekte (Haus oder Wohnung) oder auch für selbstbewohntes Wohneigentum.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.03.2017 12:14

Hallo Gandalf,

sofern Rauchmelder im jeweiligen Bundesland vorgeschrieben sind, gilt dies auch für selbstgenutztes Wohneigentum.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bernd-Marx am 02.03.2017 11:18

Rauchmelder finde ich gut. Da ich USA-Fan bin, habe ich schon 20 J.Rauchmelder Aber die Vermieter, wie die Nassauische Heimstätte hier in Hessen, hat sich die Wartung unter den Nagel gerissen ohne sich mit dem Mieter um die Wartung bemüht, sondern einfach nach qm berechnet und abgebucht, Man ist sogar der Meinung sie hätten das Recht dazu, was nach Ihren Unterlagen eindeutig Angelegenheit der Mieter ist. Man behauptet man könne machen was man will

auf Kommentar antworten

sushiweck am 30.01.2017 16:28

Unser Hausverwalter veranschlagt für die Wartung von 2 Rauchmeldern ca. 40 € netto...ich finde dies sehr hoch. Außerdem steht in Ihrer Tabelle, dass in Thüringen der Eigentümer/Vermieter die Anschaffungs- und Wartungskosten trägt. Ist dies korrekt und worauf bezieht sich das?

Vielen Dank für die Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2017 08:44

Hallo sushiweck,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Rauchmelderpflicht in Thüringen geht aus der Landesbauordnung des Landes hervor. Dort ist zwar nicht explizit geregelt, wer für Einbau und Wartung zuständig ist, die Landesbauordnung richtet sich aber grundsätzlich an den Eigentümer. Insofern ist dieser für den Einbau der Rauchmelder verantwortlich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maria.Montanes am 18.01.2017 11:07

Guten Tag,

wir wohnen in einem Haus zur Miete. Der Vermieter behauptet er muss sich nicht um Rauchmelder kümmern da immer nur von Miet wohnungen die Rede ist.

Wir sind der Meinung das er auch bei einem gemieteten Haus auch in der Pflicht ist.

Wer hat nun Recht ?

Im Internet wird immer nur von Wohnungen gesprochen?

Wer kann mir weiterhelfen?

Freundl.Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2017 11:22

Sehr geehrte Frau Montanes,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Rauchmelder müssen auch in Mietwohnungen angebracht werden. In den meisten Bundesländern verpflichtet das Gesetz hierzu den Eigentümer. Ab wann die Rauchmelderpflicht gilt und wer für Einbau und Wartung zuständig ist, können sie der obenstehenden Tabelle entnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gil Baines am 17.01.2017 16:11

Hallo ,

Obwohl ich Feuermelder habe in meiner Wohnung will der Vermieter eine Firma beauftragen von denen er die Feuermelder gemietet hat dass die mir die hier installieren und pro Gerät 7,50 € jährlich für die Wartung dann verlangen ,also die Betriebskosten steigen jährlich um 22,50 Euro ... was ich nicht verstehe ist das die von mir installierten Feuermelder abgebaut werden müssen die schon über seit einem Jahr in meiner Wohnung bestehen und dass ich es akzeptieren muss dass der Vermieter Geräte mietet und dass ich für die Miete und für die Wartung aufkommen muss obwohl ich Geräte habe wo das Stück um die 49 € gekostet hat und keine Billigprodukte sind !!

auf Kommentar antworten

Monika am 11.01.2017 13:03

Hallo,

wir haben noch immer keine Rauchmelder instaliert. Die Hausverwaltung gibt an, die Firmen wären überbelastet, es wird schon gemacht.......da wir aber aus Erfahrung wissen das die Dame es nicht eilig hat, spielen wir mit den Gedanken , die Rauchmelder selber anzubringen. Wie sieht es dann mit der Wartung aus ?

Liebe Grüße Monika

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.01.2017 13:45

Hallo Monika,

das hängt vom Bundesland ab, in dem sie wohnen. Ob für die Wartung des Rauchmelders der Vermieter oder der Mieter zuständig ist, können Sie der Tabelle in diesem Artikel entnehmen. Sollte es in Ihrem Fall der Vermieter sein, stünde es Ihnen aber natürlich auch frei, die Wartung selbst zu übernehmen. Im Idealfall würden Sie das aber zuvor mit dem Vermieter abstimmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bettina am 09.01.2017 19:36

Hallo,

wir vermieten mehrerer Wohnungen, meistens 1 und 2 Zimmer Wohnungen.

Mehrere Mieter sind starke Raucher . Welche Pflichte bleibt für mich als Vermieter und welche Rechte haben die Mieter auf einen Rauchmelder zu verzichten.

Müssen die Rauchmelder in den unterschiedlichen Wohnungen untereinander vernetzt sein .

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.01.2017 09:08

Hallo Bettina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Raucher sind keine Ausnahmen vorgesehen, auch in ihren Wohnungen müssen Rauchmelder installiert werden. Untereinander vernetzt müssen die Rauchmelder nicht sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Uli am 03.01.2017 13:49

Hallo,

ich wohne in einem Haus mit 4 Wohneinheiten. In jeder Wohnung und im Hausflur sind Rauchmelder vom Vermieter angebracht worden.

Ich habe nur 1 Rauchmelder in der Wohnung, die anderen jeweils 2-3. In der Nebenkostenabrechnung sind die Kosten für die Wartung durch 4 geteilt. Ist das so rechtens oder müssten die Kosten nicht pro Rauchmelder aufgeteilt werden? Jede_r zahlt also seine eigenen Rauchmelder und die im Hausflur werden auf alle umgelegt.

Viele Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2017 14:02

Hallo Uli,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, Betriebskosten auf die Mieter umzulegen, beispielsweise nach Zahl der Personen im Haushalt oder nach Fläche. Wie die Wartung der Rauchmelder in ihrem Fall als Betriebskosten abgerechnet werden kann, lässt sich aus der Ferne leider nur schlecht beurteilen, da dies unter anderem von Vereinbarungen im Mietvertrag und unter Umständen auch von ihrer Wohnfläche abhängig ist. Im Zweifelsfall empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Svenja Maluche am 31.12.2016 09:07

Hallo,

unser Vermieter möchte bei uns in der Wohnung Rauchmelder anbringen.

NUR

wir haben sowieso welche

und möchten den Vermieter aus persönlichen Gründen nicht in der Wohnung haben.

Müssen wir ihn hereinlassen???

Lieben Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2017 09:37

Sehr geehrte Frau Maluche,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Unter Umständen besteht die Möglichkeit, Ihrem Vermieter zu erklären, dass sie bereits Rauchmelder angebracht haben und dies mit Fotos zu belegen. Der Vermieter kann allerdings aus wichtigen Gründen darauf bestehen, die Wohnung zu betreten. Das Anbringen von Rauchmeldern oder das Überprüfen von Rauchmeldern kann ein solcher Grund sein.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rebecca am 16.12.2016 11:21

Wer muss die Wartung der Rauchmelder zahlen oder durchführen, wenn ein Wohnrecht (also kein Mietvertrag) besteht? Kann man den Wohnberechtigten schriftlich dazu auffordern weil auch er für die verbrauchsabhängigen Kosten (z. B. für Strom, Heizung und Warmwasser) zuständig ist?

VG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.12.2016 13:30

Liebe Rebecca,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ist das Wohnrecht im Grundbuch eingetragen, kann dies je nach Ausgestaltung unterschiedliche Rechte und Pflichten für den Inhaber des Wohnrechts bedeuten. Nachdem Inhaber von Wohnrecht in der Regel keine Miete zahlen, sollten Punkte wie die Zahlung von Nebenkosten separat vereinbart werden. Anhand dieser Vereinbarungen ergeben sich die Pflichten für den Wohnrechts-Inhaber. Sind bezüglich der Nebenkosten keine Regelungen getroffen worden, gelten die gesetzlichen Regelungen. Diese besagen, dass der Wohnungsberechtigte beispielsweise für übliche Schönheitsreparaturen aufkommen muss (gewöhnliche Unterhaltung der Sache). Für außergewöhnliche Kosten wie eine Dachsanierung ist hingegen der Eigentümer zuständig. Leider können wir Ihren Fall aus der Ferne nicht beurteilen. Bei weiteren Fragen möchten wir Ihnen daher den Gang zum Fachanwalt empfehlen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Marina am 10.12.2016 12:09

Darf der Vermieter/ Eigentümer Rauchmelder anbringen und auf Nebenkosten umlegen, wenn man Ärztlich verordnete Rauchmelder hat und auch angebracht hat selbst.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.12.2016 09:55

Liebe Marina,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Generell gilt, dass der Vermieter zum Kauf von Rauchmeldern und deren fachgerechten Einbau in fast allen Bundesländern verpflichtet ist. Gemäß §555d BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) muss der Mieter es in diesem Zusammenhang auch dulden, wenn der Vermieter Modernisierungsmaßnahmen durchführt. Zudem kann der Vermieter die Anschaffungskosten von Rauchmeldern im Rahmen einer Modernisierungsmieterhöhung auf den Mieter umlegen. Handelt es sich bei den Rauchmeldern um Hilfsmittel, beispielsweise weil Gehörlose spezielle Rauchmelder benötigen, sollten sich Betroffene an ihre Krankenkasse wegen einer etwaigen Kostenübernahme wenden. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen möchten wir Ihnen daher den Gang zum Mieterverein oder Fachanwalt empfehlen.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion


Marina am 15.12.2016 12:32

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Mümmel am 07.12.2016 11:08

Ich habe hier eine Frage:

Bei uns sollen geleaste Rauchmelder eingebaut werden und von einer Firma gewartet werden.

Wer trägt die Kosten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.12.2016 12:21

Hallo Mümmel,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Laut einem Urteil des Landgerichts Hagen vom 4. März 2016 kann ein Vermieter die Anschaffungs- oder die Anmietungskosten von Rauchmeldern nicht auf den Mieter umlegen (Az.: 1 S 198/15). Lediglich die Wartungskosten für Rauchmelder sind demnach auf den Mieter umlegbar. Vor dem Bundesgerichtshof ist ein derartiger Fall bislang nicht gelandet, in letzter Instanz ist die Frage also bislang ungeklärt.

Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Adeola am 06.12.2016 15:21

Meine Eltern leben in Bayern und bekamen ein Paket vom Vermieter zugeschickt, welches 4 Rauchmelder enthielt. Sie benötigen aber lediglich drei (Flur, Schlaf- und Kinderzimmer). Sie sollen nun die Rauchmelder selbst anbringen, obwohl dies meinses Wissens Vermieterpflicht in Bayern ist. Anbei lag ein Schreiben, in welchem der Mieter unterschreiben soll, das der Vermieter die Rauchmelder ordnungsgemäß anbrachte, was aber so nicht der Fall ist.

Falls dieses Schreiben nicht bis zum soundsovielten beim Vermieter eingegangen ist, beauftragt er eine Fachfirma.

Kann ein Vermieter dies so verlangen? Vor allem ist dieses Schreiben eine Frechheit!

auf Kommentar antworten

Adeola am 06.12.2016 15:47

Vielen Dank für die schnelle Antwort! :)

Mir ging es um keine Rechtsberatung, sorry, wenn ich mich so ausgedrückt habe, lediglich darum, das ich nicht falsch liege.


Immowelt-Redaktion am 06.12.2016 15:41

Hallo Adeola,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich ist es in Bayern die Pflicht des Vermieters, einen Rauchmelder anzubringen oder anbringen zu lassen. Dieser Pflicht kann der Vermieter auch nicht entgehen, indem er den Mieter ein Schreiben unterzeichnen lässt, in dem dieser, entgegen der Wahrheit, bestätigt, der Vermieter sei seiner Pflicht nachgekommen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher immer die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ronja am 29.11.2016 17:26

Ob der Rauchmelder x oder y heißt ist ja wohl nicht kriegsentscheidend. Er sollte im Notfall leben retten, das heißt schlafende Personen wecken. Der Vermieter ist verpflichtet im Schlaf sowie Fluchtflure mit einem Rauchmelder auszustatten. Das macht keinen Vermieter reich. Es gibt soviel Infos im Internet das es schon merkwürdig klingt wenn sich hier jemand über die mangelnde Info beschwert.

Sie sollten der Fachfirma das Leben nicht so schwer machen, sondern froh sein das Leute sich Gedanken um die Sicherheit von Personen machen. Hier wird sicher kein Vermieter oder Hauswart reich werden!

auf Kommentar antworten

Lamina am 29.11.2016 18:15

Ist das eine Antwort auf meine Frage? Ich möchte einfach vorab vom Vermieter vernünftig informiert werden und wissen, wo er welche Rauchmelder installiert und ob er die Kosten umlegt. Was ist daran schlimm? Es geht nicht darum, irgendjemand das Leben schwer zu machen, sondern einfach nur darum, dass ich wissen möchte, was auf mich zukommt.

Lamina am 29.11.2016 14:33

Der Vermieter beauftragte einfach eine Firma, die sich telefonisch meldete und einen Termin zur Rauchmelderinstallation mit mir ausmachen sollte. Ich möchte aber, dass der Vermieter korrekt informiert und mitteilt, wann, wo, wie viele und welche (Produktname) sowie welche Art (Funkrauchmelder oder nicht) installiert werden.

Der Vermieter ist übrigens die Stadt selbst. Bundesland Bayern. Altbauwohnung.

Da kann ich doch eine vernünftige Vorabinformation erwarten, oder nicht?

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Tobias Claren am 02.11.2016 13:30

Wer kontrolliert denn den Einbau?

Hoffentlich niemand!

Es darf einfach nicht sein, dass der Staat da verlangt, dass ein "Fachunternehmen" das durchführt.

Das wäre widerwärtige und korrupte Handwerks-Förderung, und die darf es so nicht geben.

Genau das Gleiche mit "Wartung".

Wie sieht es in einem 1Z-Appartment aus? Kommt in den Wohn-Schlafraum ein Rauchmelder?

OK, dann können sich Nachbarn schon mal freuen, denn Ich habe das RECHT mir um 3 Uhr Nachts Hamburger-Pattys in eine 450° heiße Pfanne zu legen.

Sofort gibt es eine starke Rauchentwicklung.

Wenn der Vermieter da keinen Knopf zur temporären Abschaltung (z.B. die nächsten 30 Minuten) in Handerreichbarkeit installieren kann, Pech gehabt.

Sollen sich die Nachbarn halt beschweren, wenn die "morgens raus müssen", ist das nicht mein Problem.

Sollen sie das Teil in die Diele montieren.

Wenn dann die Türe zum Wohn/Schlaf/Koch-Bereich zu ist (und extra noch Luftdicht gemacht wird), dann kann evtl. auch kein Rauch mehr zum Rauchmelder gelangen.

OK, das ist nicht im Sinne der Regelung, aber wäre wenigstens eine Möglichkeit dauernde Fehlalarme zu vermeiden.

Die Alternative wäre, man installiert nur Rauchmelder, welche einen abgesetzten Knopf hat, mit dem man z.B. für die nächsten 30Min den Alarm ganz deaktivieren kann.

Das würde wohl kaum die Sicherheit beeinträchtigen, nach 30min schaltet es ja wieder scharf.

Oder: Wenn man drückt, und es war schon Rauch da, dann nur 10min, wenn man ohne Rauch drückt 30Min.

Oder auch eine Kombination mit Bewegungsmelder. Wenn sich ein Mensch im Raum bewegt, dann braucht es keinen Rauchmelder-Alarm.

auf Kommentar antworten

Biemer am 02.10.2016 16:00

Unser Schlafzimmer hat durchgehend eine schräge Decke. Wo soll ich Rauchmelder montieren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.10.2016 10:32

Hallo Biemer,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Zimmerdecken mit einer Dachschräge, die kleiner oder gleich 20 Grad ist, ist wie eine horizontale Decke zu behandeln. Der Rauchmelder sollte hier entsprechend montiert werden. In Räumen, deren Dachschräge größer als 20 Prozent ist, sollte der Rauchmelder mindestens einen halben Meter und höchstens eines Meter von der Deckenspitze entfernt montiert werden, da sich in der Deckenspitze Wärmepolster bilden können, die den Rauchzutritt zum Rauchwarnmelder behindern.

Mit herzlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mona2964 am 26.09.2016 20:02

Wenn der Vermieter die Wartungskosten auf Mieter umlegen kann,dieser mir zu teuer sind, weil ich jemand kenne (natürlich vom Fach), welches es günstiger macht, darf ich dann wählen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2016 11:47

Liebe Mona2964,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Ist im Mietvertrag festgelegt, dass die Wartungskosten auf den Mieter umgelegt werden, muss er diese Kosten auch zahlen. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen den Gang zum Fachanwalt oder Mieterbund.

Mit besten Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ninaricci am 23.09.2016 09:13

Unverschämtheit ! Pflicht für Vermieter und wir können wieder zahlen !

auf Kommentar antworten

Immotroll am 02.11.2016 11:09

LOL, in erster Linie zahlt hier der Vermieter, ihre Kosten beschränken sich auf die Mieterhöhungsoption für den Vermiter(max. 11%). Die Wartung können die Mieter mittels Wartungsprotokoll selber vornehmen und ist absolut IDIOTENSICHER.

viel schlimmer finde ich Menschen, die immer alles haben wollen und ganz laut schreien, sich aber nicht 5Minuten mit dem Hintergrund dessen beschäftigen...guten Tag!

ZiemannJ am 08.09.2016 16:11

Bei einer Bekannten soll die Miete um 55€ erhöht werden deswegen. Was kann sie tun um dagegen anzugehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.09.2016 14:14

Hallo ZiemannJ,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Generell können die Kosten für die Wartung eines Rauchmelders auf den Mieter umgelegt werden, sofern dies im Mietvertrag geregelt ist. Die Anschaffungskosten von Rauchmeldern hingegen können Vermieter im Rahmen einer Modernisierungsmieterhöhung auf den Mieter umlegen. Demnach darf der Vermieter die Jahresmiete um elf Prozent der angefallenen Kosten anheben. Inwieweit eine Mieterhöhung bei Ihrer Bekannten gerechtfertigt ist, lässt sich pauschal – ohne Blick in den Vertrag – nicht beantworten. Da wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, empfehlen wir Ihrer Freundin, sich an einen Mieterverein oder einen Anwalt zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Immowelt-Redaktion

hanne2108 am 20.08.2016 09:31

Hallo unser Vermieter legt die kompletten Kosten für den Einbau der Rauchmelder auf uns um. Diese sollen wir in einer Einmalzahlung über die Nebenkosten bezahlen...nun sind wir komplett unsicher.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.08.2016 11:08

Hallo Hanne,

Ein Vermieter kann die Anschaffungskosten eines Rauchmelders auf die Mieter umlegen, allerdings nur anteilig in Form einer Modernisierungsmieterhöhung. Er kann die Jahresmiete um elf Prozent der angefallenen Kosten anheben. Die Kosten für die Wartung eines Rauchmelders kann er wiederum als Betriebskosten auf den Mieter umlegen, wenn dies im Mietvertrag vereinbart ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

chrissmuc am 10.08.2016 19:27

Meine Vermieterin teilte mir heute mit dass im Laufe des Jahres Rauchmelder installiert werden. Die monatlichen Mietkosten PRO RAUCHMELDER betragen 10 Euro. Diese sollen über die Jahresabrechnung berechnet werden. Das wären bei einem Schlafzimmer und einem Flur 20 Euro monatlich * 12 Monate = 240 Euro. Ist das rechtens???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.08.2016 08:43

Hallo chrissmuc,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Laut einem Urteil des Landgerichts Hagen vom 4. März 2016 kann ein Vermieter die Anschaffungs- oder die Anmietungskosten von Rauchmeldern nicht auf den Mieter umlegen (Az.: 1 S 198/15). Lediglich die Wartungskosten für Rauchmelder sind demnach auf den Mieter umlegbar. Vor dem Bundesgerichtshof ist ein derartiger Fall bislang nicht gelandet, in letzter Instanz ist die Frage also bislang ungeklärt.

Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

schilauk57 am 19.07.2016 21:34

Bei mir wurden vom Vermieter persönlich zwei Rauchmelder instaliert. Zwei Tage vorher wurde mir der Termin mitgeteilt und in diesem Schreiben auch die Erhöhung der monatlichen Kaltmiete in Höhe von 3,80€ benannt. Das finde ich wohl zu hoch?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.07.2016 09:50

Lieber schilauk57,

tatsächlich können die Wartungskosten für den Rauchmelder als Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden. Um dies in ihrem Fall geschehen ist und ob der Betrag zu hoch ist, können wir aus der Ferne aber leider nicht beurteilen. Wenn Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit Ihrer Mieterhöhung haben, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

angelinchen61 am 06.07.2016 13:02

Wenn nun bloß Rauchmelder in Schlaf- und Kinderzimmern vorgesehen sind und im Flur, der Vermieter aber in allen Zimmern Rauchmelder angebaut hat, muss ich dann auch die Kosten für die zusätzlichen Rauchmelder bezahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.07.2016 10:24

Hallo angelinchen61,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Soweit uns bekannt ist, ist diese Frage rechtlich nicht geklärt. Das dürfte daran liegen, dass der Streitwert in der Praxis sehr gering ist, sodass es zu keiner Entscheidung in einer höheren Instanz als einem Amtsgericht kommt. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hektor am 16.06.2016 17:10

Ich wohne in M-V und habe einen privaten Vermieter , der leider weiter weg wohnt.Nun diskutiere ich schon seit Monaten mit ihm wegen der Rauchmelderpflicht. Jetzt meine Fragen a) kann ich sie selber anbringen und b) kann ich ihm die Kosten dafür und die Wartungskosten von der Miete abziehen und zu guter letzt kann oder darf ich ihn durch Mietkürzung dazu zwingen? Pflicht besteht bei uns

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.06.2016 09:14

Lieber Hektor,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In Mecklenburg-Vorpommern ist für Einbau und Wartung der Rauchmelder der Mieter zuständig. Die Kosten dafür können nicht von der Miete abgezogen werden. Gute Rauchmelder gibt es allerdings schon für etwa 20 Euro.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

emmital am 31.05.2016 21:51

Hallo, ich wohne in NRW und wir haben in unserer Altbauwohnung in allen Räumen ausser Badezimmer Rauchmelder bereits vor 3 Jahren installliert, nun hängt im Treppenhaus die Info, dass in der nächsten Woche "Raichmelder" durch eine Firma instaliert werden.... muss ich das akzeptieren?? Die Rauchmelder werden von im 1/2Jahres Rhytmus überprüft und 1 x jährlich die Blockbatterie getauscht.

Wäre für schnelle Antwort sehr dankbar!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.06.2016 08:51

Liebe/r emmital,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Am besten, Sie sprechen mit Ihrem Vermieter und erkundigen sich, warum nun neue Rauchmelder installiert werden sollen. Eventuell gibt es dafür ja einen guten Grund. Wenn Sie dann immer noch nicht möchten, dass bei Ihnen neue Rauchmelder installiert werden, empfehlen wir Ihnen eine Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

swwitti am 19.05.2016 12:04

Wir haben heute die Information erhalten, dass nächste Woche bei uns in der Wohnung Rauchmelder installiert werden. Bisher erfolgte keine Information vom Vermieter. Wie verhält es sich jetzt mit der Wartung und wer muss die tragen? Müssen wir den Einbau bezahlen? Muss der Vermieter uns nicht vorher über solche Vorhaben informieren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.05.2016 16:22

Hallo swwitti,

das kommt darauf an, in welchem Bundesland Sie wohnen. Wer für Einbau und Wartung in den jeweiligen Bundesländern zuständig ist, können Sie der Tabelle in diesem Artikel entnehmen.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Mirko am 02.05.2016 23:10

2x befand ich mich in einer brenzligen Situation. Wobei beim zweiten Mal auch gleich ein Block mit 160 Mietparteien involviert gewesen wäre. Dabei ist es unerheblich, ob denn ein Mensch unachtsam ist oder nicht, schon garnicht wenn er aus einer 12 Stunden Schicht wiederkommt, aus Hunger sich ne Pizza in den Backofen schiebt und dann während er auf sein Essen wartet, binnen Sekunden auf der Couch einnickt.

Dieses Beispiel traf auf mich zu und ich könnte endlos welche finden, wo entweder der Gesetzgeber "schon aktiv" geworden ist oder wo es wünschenswert wäre.

Das nichts weiter passiert ist, bezeichne ich heute als Wunder. Und das endlich der Gesetzgeber seinen Finger aus der Nase gezogen hat, empfinde ich als längs überfällig.

Mittlerweile hat bei mir die Vernunft obsiegt, hab die 3 Taler zusammengekratzt und mir meine eigenen Melder installiert, welche ich auch in festen Zyklen selbst warte. Darüber sollte eigentlich jeder sinnieren und das vorzugsweise mit der Frage: "Was geht ab, wenn bei mir der Ernstfall eintritt?" Kleiner Denkanstoß: Ich komme evtl lebend raus, vielleicht auch meine Familie. Meine Versicherungen zahlen den Schaden wenn sie es als notwendig erachten. (kann sein, muss es aber nicht) ..... Aaaaaber wer kommt für den Schaden auf, den ich bei anderen Menschen verursache, ganz besonders wenn auch noch ein Todesfall dabei war?

Ich zahle also bspw. einmalig 160€ Anschaffung und jährlich 4-5€ für Batterien.

So günstig ist keine Lebensversicherung.

LG

Mirko

auf Kommentar antworten

Norma am 29.04.2016 21:42

Wir sind vor kurzem umgezogen. (Baden-Württemberg) es befinden sich aber keine Rauchmelder in der Wohnung die einige Monate leer stand und ohnehin schon Mängel nachweist wesswegen wir um Mietminderung kämpfen müssen..Ist daher nicht der Vermieter zuständig sich vorher um Rauchmelder zu kümmern? Zumal das seit 2015 schon Pflicht ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.05.2016 08:45

Liebe Norma,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Unabhängig von etwaigen sonstigen Mängeln in der Wohnung ist in Baden-Württemberg für den Einbau von Rauchmeldern tatsächlich der Eigentümer zuständig. Für die regelmäßige Wartung trägt dagegen der Mieter die Verantwortung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Norbert am 22.03.2016 14:24

Eine neue Lobby hat mal wieder zu geschlagen, die Rauchmelder Lobby! Da wird mal wieder den Mieter und Vermieter das Geld aus der Tasche gezogen und der Bürger hat nicht die Möglichkeit sich dagegen zu wehren! Und so was nennt man denn Demokrat!

Man könnte sich wieder gut vorstellen: das da wieder einige € geflossen sind.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.04.2016 10:40

Sehr geehrte Frau Schlüter,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Regelfall halten Rauchmelder deutlich länger, bevor sie gewartet werden müssen. Am besten, sie fragen diesbezüglich noch einmal bei Ihrem Vermieter nach.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Sonja Schlüter am 20.04.2016 10:04

Im Febr.2016 wurden bei mir 3 Rauchmelder installiert.

Do.den 21.04.2016 ist schon die 1. Wartung,ist das normal?