Umlagefähige Nebenkosten: Das dürfen Vermieter abrechnen

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Ein Haus oder eine Wohnung zu unterhalten kostet viel Geld. Vermieter können aber bestimmte Ausgaben auf ihre Mieter umlegen. Ein Überblick über umlagefähige Nebenkosten und was der Vermieter abrechnen darf.

Umlagefähige Nebenkosten, Gebäudereinigung, Foto: iStock/ senkaya
Auch die Kosten für die Gebäudereinigung zählen zu den umlagefähigen Nebenkosten. Foto: iStock/ senkaya

Zu den unvermeidlichen Nebenkosten zählen Grundsteuer, Wasser und Müllabfuhr. Bestimmte Ausgaben für ein Haus oder eine Wohnung dürfen Vermieter aber von ihren Mietern zurückholen. Welche Ausgaben das sind, ist in der Betriebskostenverordnung (§§ 1-2 BetrKV) geregelt.

Achtung

Die Voraussetzung: dann sind Nebenkosten umlagefähig

Nur wenn der Vermieter es mit dem Mieter vertraglich vereinbart hat, kann er die Nebenkosten auf diesen umlegen. Der Vermieter muss dazu nicht sämtliche Kosten aufzählen: mit dem Begriff „Betriebskosten“ sind die gängigen umlagefähigen Nebenkosten ausreichend genannt (BGH VIII ZR 137/15).

Umlagefähige Nebenkosten: diese Kosten dürfen in die Betriebskostenabrechnung

Die einzelnen Nebenkosten im Überblick:

Grundsteuer:

Die Grundsteuer zählt zu den „laufenden öffentlichen Lasten des Grundstücks“ und ist somit umlagefähig. 

Link-Tipp

Wie die Grundsteuer berechnet wird und wann Eigentümer mit einem Steuererlass rechnen dürfen, lesen Sie in diesem Artikel über die Grundsteuer.

Abwassergebühr:

In der Betriebskostenverordnung werden diese Kosten als „Entwässerung des Grundstücks“ genannt und umfassen alle damit zusammenhängenden Kosten. 

Gesplittete Abwassergebühr: Schmutz- und Niederschlagswasser

In vielen Kommunen Deutschlands werden die Abwassergebühren gesplittet abgerechnet: einmal als Gebühr für Schmutz- und einmal als Gebühr für Niederschlagswasser. Dies wird aufgrund verschiedener Gerichtsurteile Pflicht, sobald die Kosten zur Beseitigung des Niederschlagswassers mehr als 12 Prozent der Gesamtkosten der Entwässerungsanlage ausmacht.

Die gesplittete Berechnung: Der Vermieter zahlt die Gebühr für Schmutzwasser verbrauchsabhängig an die Kommune, je nachdem, wie viel Frischwasser geliefert wurde. Die Niederschlagswassergebühr hängt davon ab, wie viel von der Grundstücksfläche versiegelt ist. Als versiegelt gelten Flächen, die verhindern, dass Regenwasser normal absickern kann: Gebäude, Fundament, Rohre oder stark verdichteter Boden. 

Für die Betriebskostenabrechnung heißt das: die gesplittete Abwassergebühr ist wie die herkömmliche Abwassergebühr umlagefähig. Eine verbrauchsabhängige Abrechnung ist aber nur bei der Schmutzwassergebühr möglich.

Warme Betriebskosten:

Umlagefähige Nebenkosten, Heizkosten umlegen, Foto: Africa Studio / fotolia.com
Dazu, wie die Heizkosten auf den Mieter umgelegt werden dürfen, gibt es rechtliche Vorgaben. Foto: Africa Studio/ fotolia.com

Zu den warmen Betriebskosten zählen sämtliche Kosten für Heizung und Warmwasser.

Dr. Carsten Brückner, Fachanwalt für Miet- und Wohneigentumsrecht und Vorsitzender des Eigentümerverbandes Haus und Grund in Berlin, sagt: „Wenn mehrere Wohnungen über eine Zentralheizung versorg werden, müssen die Kosten zum Großteil verbrauchsabhängig berechnet werden.“ 

Info

Heizkosten gemäß Heizkostenverordnung abrechnen:

Bei einer zentralen Heizungsanlage müssen in der Regel mindestens 50, höchstens 70 Prozent der gesamten Heizkosten verbrauchsabhängig auf die Mieter umgelegt werden. Für manche ältere Gebäude gilt eine Sonderregelung, wonach die Heizkosten zu 70 Prozent nach Verbrauch umzulegen sind. Der übrige Anteil der Kosten ist nach Wohnfläche zu berechnen (§ 7, Abs. HeizkostenV).

Aufzug:

Die Kosten für einen Personen- oder Lastenaufzug können auf die Mieter umgelegt werden – auch auf jene, die ihn vielleicht gar nicht benutzen, weil sie im Erdgeschoss wohnen (BGH VIII ZR 103/06). Dr. Brückner erklärt: „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Mieter den Fahrstuhl nutzt. Entscheidend ist, dass der Aufzug vorhanden ist.“

Straßenreinigung und Müllabfuhr:

Die Kosten dafür, dass regelmäßig die Müllabfuhr vorbeikommt und die Straße gereinigt wird, sind umlagefähig. Dr. Brückner grenzt jedoch ab: die Anschaffungskosten für die Mülltonnen können nicht als Nebenkosten angerechnet werden.

Gebäudereinigung und Ungezieferbeseitigung:

Die Kosten für das Putzen von Treppenhaus, Waschküche oder Aufzug dürfen Vermieter ebenfalls in die Betriebskostenabrechnung schreiben, sofern dies vereinbart wurde. Auch das Ausmerzen von Motten, Schaben oder Ratten ist umlagefähig.

Gartenpflege:

Die Kosten für das Gießen, Schneiden und Pflegen der Pflanzen zählt zu den umlagefähigen Nebenkosten. Dr. Brückner sagt: „Wenn jedes Jahr neue Pflanzen angeschafft werden, zählt das auch dazu.“ Wenn jährlich das Blumenbeet erneuert werde, seien das auch Ausgaben, die im Mietvertrag durch die Formulierung „Kosten gemäß Betriebskostenverordnung“ gedeckt seien.

Beleuchtungskosten:

Zu diesen Kosten zählen die Stromkosten für die Außenbeleuchtung und die Stromkosten für die von Mietern gemeinsam genutzten Gebäudeteile, wie Waschkeller, Flur oder Treppenhaus. Ist dort eine Glühbirne defekt und muss ausgetauscht werden, sind die Kosten dafür nicht umlegbar. Denn notwendige Reparaturen sind in der Regel Vermieterpflicht (siehe § 535 BGB).

Sach- und Haftpflichtversicherungen:

Zu den umlagefähigen Versicherungskosten zählen die Gebäudeversicherung, Glasversicherung sowie bestimmte Haftpflichtversicherungen (Haus- und Grundbesitzer Haftpflicht, Öltank und Aufzug). In manchen Fällen beziehen die Mieter ihren Strom aus einer hauseigenen Photovoltaikanlage: wenn diese durch die Gebäudeversicherung mit abgedeckt wird, können laut Dr. Brückner auch diese Versicherungskosten umgelegt werden.

Hausmeisterkosten:

Umlagefähige Nebenkosten, Hausmeister, Foto: Halfpoint/ fotolia.com
Nicht alle Arbeit des Hausmeisters zählt zu den umlagefähigen Nebenkosten – etwa der Austausch einer Lampe. Foto: Halfpoint/ fotolia.com

Die Ausgaben für einen Hausmeister, der die Anlagen der Mietswohnung kontrolliert und auf die Einhaltung der Hausordnung achtet, sind ebenfalls umlagefähige Nebenkosten. Das gilt auch dann, wenn er nicht durch Geld entlohnt wird – Dr. Brückner erklärt: „Wenn Hausmeister und Vermieter vereinbaren, dass der Hausmeister im Gegenwert für seine Arbeit dort eine kostenlose Wohnung bekommt, kann dafür der Gegenwert einer entsprechenden Mietzahlung berechnet werden.“

Aber nicht alle Tätigkeiten des Hausmeisters zählen gleich zu den Nebenkosten. Der Mietrechtsexperte erklärt: „Wenn der Hausmeister zum Beispiel defekte Glühbirnen austauscht, ist das eine Reparatur und damit nicht umlagefähig.“ Beauftragt der Vermieter den Hausmeister, seine Post an die Mieter in die Briefkästen einzuwerfen, sind die Kosten dafür auch nicht umlagefähig, denn sie gehören zur Verwaltungsarbeit des Vermieters.

Damit Vermieter nicht erst bei der Betriebskostenabrechnung die umlagefähigen und nicht umlagefähigen Hausmeisterkosten auseinanderklamüsern müssen, rät Dr. Brückner: „Der Vermieter schließt zwei Verträge mit dem Hausmeister ab: einen über umlagefähige Tätigkeiten und einen über nicht umlagefähige.“

Link-Tipp

Welche Leistungen ein Hausmeister übernimmt und wie viel er kostet, erfahren Sie in diesem Artikel zum Hausmeisterservice.

Fernsehen, Antenne oder Kabelanschluss:

Was unter dem Begriff „Gemeinschafts-Antennenanlage und Breitbandnetz“ in der Betriebskostenverordnung steht, umfasse jegliche Art von Empfangseinrichtung, so Dr. Brückner.

Waschraum:

Die Kosten für den Betrieb einer gemeinschaftlichen Waschküche sind umlagefähig.

Sonstige Betriebskosten:

Unter diesem Begriff können Vermieter weitere laufende Nebenkosten für die Mietwohnung anrechnen, sofern sie dies im Mietvertrag genau festgehalten haben. Beispielsweise können Vermieter die Wartungskosten für Rauchmelder oder die Trinkwasseranalyse auf den Mieter umlegen. Dr Brückner betont: „Es muss darin genau gesagt werden, was damit gemeint ist, zum Beispiel die Reinigung der Dachrinnen, die Wartung der Rauchmelder oder der Dunstabzugsanlage.“

Link-Tipp

Vermieter können zwischen verschiedenen Arten der Verteilung wählen. Hier finden Sie einen Überblick der Verteilerschlüssel.
Wie Sie die umlagefähige Nebenkosten korrekt abrechnen, erfahren Sie in diesem Artikel:Nebenkosten richtig abrechnen.
 

Diese Nebenkosten können nicht umgelegt werden

Vermieter, umlagefähige Nebenkosten, Foto: contrastwerkstatt / fotolia.com
Nicht jede Rechnung, die der Vermieter wegen einer Wohnung bekommt, zählt auch als umlagefähige Nebenkosten. Foto: contrastwerkstatt/ fotolia.com

Welchen Kostenaufwand Vermieter selbst tragen müssen, ist ebenfalls rechtlich geregelt (§ 1, Abs. 2 BetrKV):

Instandhaltung und -setzung:

Die Kosten für eine Heizungsreparatur oder der Austausch eines bis zur Unbenutzbarkeit zerschlissenen Teppichbodens sind in der Regel nicht umlagefähig.

Denn wenn ein Bestandteil der Wohnung defekt oder übermäßig abgenutzt ist, ist es grundsätzlich die Pflicht des Vermieters, diesen zu reparieren um die Wohnung Instand zu halten (§ 535, Abs. 1 BGB).

Verwaltungsarbeit:

Die Verwaltung der Mietswohnung zählt nicht zu den umlagefähigen Nebenkosten, auch nicht die dazu erforderlichen Arbeitskräfte oder die vom Vermieter selbst geleistete Verwaltungsarbeit. Dr. Brückner nennt Beispiele: „Dazu zählen auch Haus- und Mietrechtschutzversicherung, Mietausfallversicherung, oder Kosten für den Steuerberater.“ 

Strittig: Kosten durch Leerstand

In der Regel muss der Vermieter das Risiko und die Kosten des Leerstands tragen. Werden die Nebenkosten nach Anteil der Wohnfläche abgerechnet, dürfen die Leerstandskosten nicht auf die Mieter umgelegt werden (BGH VIII ZR 159/05).

Bei einer Berechnung nach Anzahl der Personen ist strittig, wie die Leerstandskosten zu berücksichtigen seien. Dr. Brückner erklärt: „Dann gibt es Diskussionen, ob die leere Wohnung als eine Person zu zählen ist, damit die Leerstandskosten nicht auf die übrigen Mieter umgelegt werden.“

Erst Nebenkosten richtig formulieren, dann abrechnen:

Welche Nebenkosten umlagefähig sind und welche nicht, ist in der Betriebskostenverordnung genau festgelegt. 

Umlagefähige Nebenkosten, Formulierung, Nebenkosten richtig abrechnen, Foto: contrastwerkstatt/ fotolia.com
Auf der sicheren Seite: durch eine einfache Formulierung im Mietvertrag dürfen Vermieter einige Nebenkosten abrechnen. Foto: contrastwerkstatt/ fotolia.com

Umlagefähige Nebenkosten dürfen Vermieter nur dann auf den Mieter umlegen, wenn es im Mietvertrag so vereinbart wurde. Anstatt alle gängigen Nebenkosten aufzuzählen, sollten Vermieter im Vertrag die Formulierung „Betriebskosten“ verwenden (BGH, Az.: VIII ZR 137/15). Damit sind alle gängigen Kosten ersichtlich genug dargelegt. Hat er Betriebskosten, die als „sonstige“ zählen, sollte er diese explizit nennen.

Die Formulierung „Betriebskosten“ bringt außerdem einen weiteren Vorteil – Der Vermieter sichert sich für zukünftige Ausgaben ab:

Wenn er nach Abschluss des Mietvertrags einen Hausmeister einstellt oder eine Firma mit der Gartenpflege beauftragt, sind diese Kosten ebenfalls durch die Formulierung im Mietvertrag gedeckt.

Link-Tipp

Diese Fehler sollten Vermieter bei der Betriebskostenabrechnung vermeiden: 8 Tipps für die rechtssichere Betriebskostenabrechnung.


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Nebenkosten & BetriebskostenTipps für Vermieter

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189 Kommentare

Baumstark1 am 13.11.2018 12:14

Hallo,

ich besitze 2 Katzen und habe dementsprechend viel Katzenstreu, welches über die graue Tonne entsorgt werden muss. Mein Vermieter verlangt nun von mir, die Kosten der extra-Leerungen der grauen Tonne komplett zu tragen. Normalerweise würde die Tonne nämlich einmal im Monat geleert werden, was aus seiner Sicht "normal" ist und ausreicht. Durch das Katzenstreu benötigen wir aber eine mindestens 2-Wöchige Leerung. Darf er mir also diese eine Leerung pro Monat mehr (2,50€) bei der Nebenkostenabrechnung in Rechnung stellen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.11.2018 12:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einfach pauschal 2,50 Euro mehr zu verlangen, dürfte nicht möglich sein. Der Vermieter hat aber bereits geurteilt, dass eine teilweise verursachungsabhängige Abrechnung des Hausmülls über die Betriebskostenabrechnung zulässig sein kann (Az.: VIII ZR 78/15). Hierzu müsste der Vermieter allerdings über eine spezielle Vorrichtung das verursachte Müllvolumen erfassen können.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

cash79 am 11.11.2018 11:46

Darf eine Ölrechnung vom 4.01.2018 in die Nebenkostenabrechnung für 2017?

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 10:39

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja. Entscheidend ist nicht das Rechnungsdatum, sondern dass der Tankvorgang im Jahr 2017 stattgefunden hat. Heizkosten müssen allerdings in der Regel ohnehin zu großen Teilen verbrauchsabhängig abgerechnet werden. Einfach so die gesamte Rechnung auf alle Mieter umlegen kann der Vermieter also nicht. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit Ihrer Nebenkostenabrechnung haben, empfehlen wir Ihnen, diese von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hartmut Vollmer am 11.11.2018 08:42

Hallo Immwelt - Team,

ihr hab kürzlich veröffentlich: Wenn keine Fernsehantenne funktionfähig vorhanden, dann darf der Vermieter auch keine Kosten in der Abrechnung umlegen.

Hier im Haus ist auch kein TV Empfang über alte Antennen mehr möglich, Kabelanschlüsse sind in der Wohnung nicht vorhanden, alle Mieter benutzen Satelliten - Empfang. Und wir hatten letztes Jahr erreicht, das uns keine Kosten mehr abverlangt wurden.

Da im Haus keine Leitungen in die Wohnungen für Kabel-TV sind, können wir auch kein Kabel TV sehen.

Nun schickt aber einer der größten deutschen Vermieter Gesellschafter uns ein Schreiben:

Die in der Betriebskosten- Abrechnung verlangten 130 € für 2017 Gebühr für Fernsehempfang müssen sie als Mieter unverzügt zahlen weil:

Bei der Gebühr für Fernsehempfang handelt es sich um das sogenannte "Signallieferungsentgelt". Dieses ist das Entgelt für die Unterhaltung des Leitungsnetzes außerhalb des Gebäudes, zu anderen füür die Einsteisung der Rundfunk u.TV Signale in das Kabelnetz des Netzbetreibers.

Es handelt sich dabei also um die Bereitstellung der Verbindung von der Hauptanschlussstelle außerhalb des Hause bis ins Gebäude. Man spricht also von der Grundversorgung mit TV und Hörfunk.

Also: 24 Wohnungen x 130 € = ca.3000 € für einen evtl. vorhandenen Kabelanschluss zum Haus der nicht zu den Wohnungen weitergeleitet ist?

Darf das abgerechnet werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 10:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das erscheint uns zumindest zweifelhaft. Uns ist bislang aber kein ähnlicher Fall begegnet, insofern können wir diese spezielle Frage leider nicht abschließend klären. Wir würden Ihnen aber auf jeden Fall dazu raten, die Angelegenheit rechtlich prüfen zu lassen, entweder von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Monika M am 10.11.2018 18:14

Hallo,

Ich schaue in meiner Mietwohnung über Entertain-TV fern, muss aber die Kabelgebühr über die Nebenkosten zusätzlich zahlen. Ist das korrekt?

LG Monika

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 10:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihnen der Kabelanschluss prinzipiell zur Verfügung steht, können auch die Kosten dafür über die Betriebskostenabrechnung abgerechnet werden, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Adrian S. am 08.11.2018 09:39

Hallo liebes Immowelt-Team,

erst einmal danke für diesen großartigen Artikel; das war der beste, den ich finden konnte. Aber ich habe natürlich auch eine Frage an euch :)!

Ich bewohne eine 65 qm Mietwohnung.

Ich habe von meinem Vermieter eine Nebenkostenabrechnung bekommen, bei der das Niederschlagswasser für 1 Jahr knapp 500 EURO kosten soll. Das empfinde ich als sehr hoch. Es handelt sich um ein Haus mit 11 Parteien. Tatsächlich ist das der 2. teuerste Posten auf der Abrechnung; danach kommen auch schon die Heizkosten, was aber auch plausibel und völlig im Rahmen ist (um die 700 eur). Der Wasserverbrauch wird mit etwas über 220 EURO als eigenständige Position dargestellt. Abwasser wird aber komischerweise mit 0 angegeben.

Die Wohnungen sind alle ähnlich groß. Demnach müsste ja gesamt 5500 EURO nur für Niederschlagswasser anfallen. Ich kann mir das gar nicht vorstellen.

Ist das für euch plausibel oder sollte ich das lieber mal hinterfragen?

Danke schon mal.

Gruß,

Adrian.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.11.2018 14:36

Hallo Adrian,

vielen Dank für das Lob, das lesen wir natürlich gerne. Je nach Stadt oder Gemeinde werden für das Niederschlagswasser in der Regel zwischen 0,60 und 1,90 Euro pro Jahr und Quadratmeter befestigter Fläche erhoben. Insofern kommt uns der von Ihnen genannte Betrag auch recht hoch vor. Als Mieter haben Sie allerdings das Recht, bei Ihrem Vermieter die Belege einzusehen, die als Grundlage für die Nebenkostenabrechnung dienen, eventuell bringt das Klarheit. Sollte dem nicht so sein, können wir Ihnen empfehlen, die Abrechung rechtlich prüfen zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nicole am 06.11.2018 13:59

Hallo,

unsere Heizkosten werden in der Nebenkostenabrechnung abgerechnet. Mich würde interessieren ob das ein MUSS ist oder ob man beantragen kann selber zu einen anderen Anbieter wechseln zu dürfen. Mir geht es darum zu sparen und zu einen günstigeren Anbieter zu wechseln.

Wir wohnen in einem 6 Parteien Haus.

Vielen Dank und liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.11.2018 14:17

Hallo Nicole und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Heizkosten über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet werden, läuft der Vertrag mit dem Energieversorger über den Vermieter. Sie können diesem zwar vorschlagen, zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln, einen Rechtsanspruch darauf haben sie allerdings nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Uwe am 06.11.2018 09:41

Hallo,

ich wohne aktuell in einem 3 Partien Haus mit einer zentralen Heizung. Im obersten Stockwerk des Hauses funktioniert aktuell die Heizung aus bisher unbekannten Gründen nicht, jedoch in meiner Wohnung funktioniert alles einbahnfrei. Können die Kosten zur Überprüfung und Reparatur der Heizung von einer anderen Partei auf alle 3 Mieter aufgeteilt werden?

Meines Erachtens ergibt es doch wenig Sinn, für ein Problem zu zahlen, was bei mir nicht vorliegt.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.11.2018 10:15

Hallo Uwe und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Reparaturkosten können grundsätzlich nicht auf die Mieter umgelegt werden, diese trägt immer der Vermieter, wenn der Schaden nicht gerade vom Mieter selbst verursacht worden ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Morlans am 04.11.2018 17:53

Bei der jetzigen Betriebskostenabrechnung habe ich festgestellt, daß der Vermieter bei jeder Umlage immer die komplette m2 Zahl mit einbezieht. Sogar der Balkon wird voll und ohne m2 Abzug mit verrechnet. Darf er das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.11.2018 10:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das hängt davon ab, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Bei der Wohnflächenberechnung nach DIN 277 gehört der Balkon tatsächlich mit seiner vollen Fläche zur Wohnfläche, laut Wohnflächenverordnung nur mit 25 bis 50 Prozent. Ist im Mietvertrag nichts vereinbart, nehmen die Gerichte allerdings für gewöhnlich die Wohnflächenverordnung als Grundlage, demnach dürfte der Balkon dann tatsächlich nicht mit voller Fläche zur Wohnfläche gezählt werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Richtigkeit Ihrer Abrechnung aus der Ferne nicht abschließend klären können, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel würden wir Ihnen empfehlen, die Abrechnung von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Manu am 02.11.2018 16:40

Eine Halle die gewerblich genutzt wird, muss ich bei der Nebenkostenabrechnung etwas beachten, weil sie mit einem Mietshaus zusammen erstellt wurde!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.11.2018 08:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn für die gewerblich genutzte Halle und die Wohneinheiten eine gemeinsame Nebenkostenabrechnung erstellt wird, ist unter Umständen ein Vorwegabzug für die Betriebskosten der Gewerbeeinheit vorzunehmen. Das gilt jedoch nur dann, wenn die auf die Gewerbeflächen entfallenden Kosten zu einer ins Gewicht fallenden Mehrbelastung der Wohnraummieter führen. Welche Kosten bei Ihnen genau auf die Mieter umgelegt würden und ob diese eine erhebliche Mehrblastung darstellen würde, können wir aus der Ferne leider nicht abschließend klären. Wir empfehlen Ihnen hierzu daher die Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Phuong am 31.10.2018 22:59

Hallo,

ich habe für Dezember 2017 eine Nebenkostenabrechnung von 200€ bekommen, aus irgendeinen Grund wurde einmal bei Kalt- und Abwasser Anteilig nach Personen gerechnet und dann bei Versicherung und Straßenreinigung aufeinmal anteilig nach Wohnfläche, ist das rechtlich gesehen so erlaubt?

Vielen Dank und Liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.11.2018 09:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, verschiedene Umlageschlüssel in der Nebenkostenabrechnung sind möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elisabeth am 30.10.2018 17:32

Ich wohne in einer separaten Wohnung mit dem Vermieter unter einem Dach. Im Haus existiert eine Wasserenthärtungsanlage. Der Vermieter will die Wartungs- und Reparaturkosten dieser Enthärtungsanlage in der Nebenkostenabrechnung anteilig nach meinem Wasserverbrauch auf mich umlegen. Darf er das?

auf Kommentar antworten

Tanja am 29.10.2018 12:57

Hallo mein Vermieter hat Sperrmüll mit in der Betriebskostenabrechnung auf geführt. Darf er das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.10.2018 09:10

Hallo Tanja und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, Sperrmüllkosten können unter Umständen umlagefähig sein. Entscheidend dabei ist jedoch, dass diese Kosten turnusmäßig entstehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carmen am 28.10.2018 17:35

Haus mit 3 Wohneinheiten.

1 Wohnung steht leer.

Vermieter verteilt Nebenkosten auf die 2 verbliebenen Wohneinheiten und lässt die 3. Wohneinheit dabei außer Acht.

Darf er das? Es kann doch eigentlich nicht sein, dass Mieter einen Leerstand finanziell ausbaden müssen. Müsste der Vermieter nicht selbst die Nebenkosten für die leerstehende 3. Wohnung tragen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 12:59

Hallo Carmen,

ja, tatsächlich müssen Vermieter bei Leerstand Nebenkosten anteilig selbst tragen. Dies hat der Bundesgerichtshof bereits im Jahr 2006 entschieden (Az.: VIII ZR 159/05).

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 27.10.2018 23:46

Hallo, normale Hausantenne mit 70 €....ohne Empfangsmöglichkeit, da der Fernsehempfang auf DVBT2 umgestelt wurde. kann das weiterhin als Nebenkosten an den Mieter umgelegt werden???

Danke für Antworten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 10:35

Hallo Anna,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Nachdem eine nicht funktionsfähige Hausantenne keine Kosten verursacht, gibt es auch nichts, was der Vermieter hier auf den Mieter umlegen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Halas am 27.10.2018 14:13

Hallo, ist 50 Euro Versicherungen in Nebenkosten normal? Wir haben 94 m2 Wohnung, im Vertrag steht 70 Euro Nebenkosten, 4 Personen Haushalt. Im Jahresabrechnung hat uns überrascht Nachzahlung von 274 Euro /für 9 Monate/. Unsere Vorauszahlungen für Versicherungen sind von 17 euro Monat auf 50 Euro Monat gestiegen. Ist das in Ordnung ohne Absprache mit uns einfach um so viel teuere Versicherung abzuschliessen? Antwort vom Vermieter war das alles teuerer geworden ist und ist halt so......

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 10:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Nebenkosten tatsächlich gestiegen sind, kann der Vermieter das auch auf den Mieter umlegen, ja. Sie haben als Mieter aber das Recht, die fraglichen Belege beim Vermieter einzusehen, um dies zu überprüfen. Sollte das keine Klarheit bringen, würden wir Ihnen empfehlen, die Abrechnung von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

This am 24.10.2018 21:13

Hallo

Wir sind vor 5 Monaten um gezogen. Nun haben wir die Schlussrechnung erhalten. Die meisten Punkte sind für mich in Ordnung nur eine Position stört mich. Der Vermieter verrechnet uns die Boiler Entkalkung mit 140.-. Darf er das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.10.2018 10:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn es sich dabei um regelmäßig anfallende Wartungsarbeiten handelt, können diese durchaus zu den Betriebskosten gehören. Handelt es sich um eine einmalig durchgeführte Reparaturmaßnahme, so gehört diese nicht zu den Betriebskosten und ist auch nicht auf den Mieter umlegbar. Aus der Ferne können wir die Richtigkeit Ihrer Abrechnung aber leider nicht prüfen, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, das Schreiben einem Fachanwalt oder einem Mieterverein vorzulegen. Dort erfahren Sie dann auch, wie Sie gegen eine fehlerhafte Betriebskostenabrechnung am besten vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Basti am 23.10.2018 18:09

Hallo , darf der Vermieter eine sogenannte Miete für die Ablesegeräte an den Heizkörpern und den Rauchmeldern in den Nebenkosten berechnen? Wir sind ein Erstbezug und die Ablesegeräte und Rauchmelder wurden im Vorfeld eingebaut .

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.10.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn diese Mietkosten regelmäßig anfallen, etwa weil der Vermieter entsprechende Leasingverträge abgeschlossen hat, können diese in der Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umgelegt werden, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mietcharles am 23.10.2018 17:17

Hauswarts- (Hausmeister) kosten von 97,36 auf 372 EURO für eine Wohnung mit 65,91 qm. Kann das sein?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.10.2018 08:45

Hallo Mietcharles,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das lässt sich aus der Ferne leider schwer sagen. Sie haben allerdings als Mieter das Recht, bei Ihrem Vermieter Einsicht in die Belege zu nehmen, die als Grundlage für die Nebenkostenabrechnung dienen. Bringt Ihnen auch das keine Klarheit, würden wir Ihnen empfehlen, die Abrechnung einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zur rechtlichen Prüfung vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

KarlF am 23.10.2018 14:47

Guten Tag

Ich habe ein Haus angemietet und zahle 780 euro, davon 65 euro NK. Ich habe die Miete gekürzt . Gibt es da eine Rechnung wie dann die NK berechnet werden ? Ich zahle z.Zt 447 Euro. Gibt es da eine Faustregel oder sowas ?

MFG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2018 15:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Berechnungsgrundlage für eine Mietminderung ist laut Urteil des Bundesgerichtshofs die Warmmiete (Az.: VIII ZR 347/04). Wenn Sie also die Miete um einen gewissen Prozentsatz mindern, ziehen Sie diesen Prozentsatz von der Bruttomiete einschließlich einer Nebenkostenpauschale oder einer Vorauszahlung auf die Nebenkosten ab.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

FranziskaG am 23.10.2018 13:27

Hallo

Wir haben ein Haus gemietet.

Ist die Dachrinnenreinigung mit der Betriebskosten / Nebenkosten Abrechnung zu zahlen ? es steht zwar im MV drin aber ist das legal ?

Danke.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2018 13:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Bundesgerichtshof hat entscheiden, dass die Kosten für die Dachrinnenreinigung tatsächlich Betriebskosten sein können. Entscheidend hierfür ist allerdings, dass es sich tatsächlich um eine Reinigung handelt, die regelmäßig gemacht wird. In diesem Fall sind die Kosten umlagefähig und vom Mieter zu bezahlen. Handelt es sich dagegen um eine einmalige Maßnahme, sind die Kosten keine Betriebskosten im Sinne der Betriebskostenverordnung (Az.: VIII ZR 167/03 und VIII ZR 146/03).

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


FranziskaG am 23.10.2018 13:50

Danke für Ihre Rückinfo. darf ich nochmal nachfragen. Sind 2011 eingezogen und wurde erst 2014 gemacht und jetzt in 2018. Also nicht regelmässig. Darf es dann auch wenn es im MV als zutragene Betriebskosten deklariert wird abgerechnet werden ?

lieben dank


Immowelt-Redaktion am 23.10.2018 13:59

Regelmäßig muss nicht unbedingt jährlich bedeuten. Auch die Reinigung alle vier Jahre könnte unter Umständen als regelmäßig angesehen werden. Entscheidend wäre hier wohl, zu wissen, ob die Reinigung aus einem gewissen Anlass heraus erfolgt ist (etwa weil tatsächlich etwas verstopft war) oder ob die Reinigung tatsächlich turnusmäßig alle vier Jahre erfolgt. Wir können aber leider nicht abschließend prüfen, ob Ihre Betriebskostenabrechnung in dieser Form korrekt ist oder nicht. Hierzu können wir Ihnen leider nur noch einmal empfehlen, sie einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Chris. R.L am 12.10.2018 14:37

Hallo,

ich wohne in einem Hochhaus mit 21 Mietwohnungen. Der Hausmeister wohnt mit im Haus, der monatlich mit 800€ abrechnet wird. Er macht diesen Dienst mit seiner Tochter zusammen, also für jeden 400€. Meine Frage wäre. Ist Betrag berechtigt, wenn es nur um die üblichen Hausmeister Arbeiten geht, wie Mülltonne raus stellen, Treppenhaus reinigen??? Für ihn ist es dieser Mini Job. Allerdings übernimmt er auch Aufgaben die eigentlich die Hausverwaltung bezahlen müsste.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.10.2018 14:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der fragliche Betrag kommt uns nicht teuer vor. Wir können allerdings nicht abschließend klären, ob er angemessen ist oder nicht, das kommt auch sehr darauf an, welche Vereinbarungen er mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung getroffen hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

KlausB am 05.10.2018 08:57

Wir sind Mieter eines Lagerhauses. Jetzt sollen die Kosten eines Feuerwehrplanes

(rund 3.000 €) von uns bezahlt werden. Wie ist hier der Sachverhalt. (Im Mietvertrag wird dies nicht erwähnt)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.10.2018 09:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell gilt für Immobilien, die nicht zu Wohnzwecken angemietet werden, auch nicht das Wohnraummietrecht. Auch hier können allerdings Kosten nicht ohne weiteres dem Mieter auferlegt werden, wenn dies nicht vorher vereinbart wurde. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall raten wir zum Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sata40 am 30.09.2018 14:01

Hallo, mein Mieter zieht nach 7 Monate wieder aus welche Kosten muß er übernehmen z.B. Anzeigenkosten für Neuvermietung , Trennungskosten für Nebenkosten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.10.2018 09:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag kein beidseitiger Kündigungsverzicht für einen gewissen Zeitraum vereinbart wurde, kann der Mieter unter Beachtung der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten ausziehen, wann er möchte. Zusätzliche Kosten darf der Vermieter deshalb nicht auf ihn umlegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

esref66 am 29.09.2018 10:03

hallo, habe ein reihenhaus will es jetzt vermieten,was kann ich ales bei nebenkosten verlangen,

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.10.2018 08:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die im Artikel genannten Nebenkosten können bei einem Reihenhaus genauso umgelegt werden wie bei einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cebi am 27.09.2018 22:13

Hallo Immowelt,

in meinem Mietvertrag ist die Höhe der monatlich zu leistenden Betriebskosten genannt. Weiterhin ist nur aufgelistet, dass der Vermieter die Abrechnung einmal jährlich durchführen muss.

Dürfen dann beispielsweise auch die Gebäudeversicherung und die Grundsteuer umgelegt werden, obwohl diese nicht explizit genannt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2018 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall dürfen alle Betriebskosten umgelegt werden, die in der Betriebskostenverordnung genannt werden. Dazu zählen auch die Gebäudeversicherung und Grundsteuer.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sebastian am 18.09.2018 21:01

Hallo Immowelt,

darf der Vermieter die Nebenkostenabrechnung im Mietvertrag auf den Mieter schieben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.09.2018 09:04

Halle Sebastian und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter kann bestimmte Nebenkosten auf den Mieter umlegen. Die Abrechnung selbst ist allerdings laut § 556, Absatz 3 BGB Sache des Vermieters.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

HST am 05.09.2018 22:56

Mein Vermieter (Hausverwaltung) hat jetzt einen Wachdienst beauftragt der das gesamte Objekt "bewachen" soll, da angeblich im Hausflur uriniert wurde und sonstige Verunreinigungen entstanden sein sollen. Diesen Wachdienst will er nun auf die Betriebskosten umlegen. Ich sehe das nicht ein. Darf er das überhaupt ohne die Mieter informiert zu haben. Hing irgendwann ein Infoblatt im Hausflur

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.09.2018 09:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein privater Wachdienst gehört üblicherweise nicht zu den Betriebskosten, die laut Betriebskostenverordnung umlegbar sind, wenn dies nicht im Mietvertrag vereinbart wurde. Es gibt zwar Mietverträge, die gewisse Öffnungsklauseln enthalten, wonach auch nachträglich anfallende Mietkosten noch auf den Mieter umlegbar sind. Das trifft allerdings nur auf Betriebskosten im Sinne der Betriebskostenverordnung zu, die unmittelbar mit der Bewirtschaftung der Immobilie zu tun haben. Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anita am 05.09.2018 10:42

Hallo,

ich habe auch eine Frage.

Und zwar zahle ich monatlich für Betriebskosten Vorauszahlung von 100 EUR, und 20 EUR für Heizung/Warmwasser.

In der Abrechnung, die mir meine Vermieterin geschickt hat, sind umlagefähigen Kosten 1200 EUR. Dann sind viele anderen Posten als nicht umlagefähiges Kosten (meiner Meinung nach für mich, als Mieter irrelevant), jedenfalls am Ende ergibt sich Summe von 400 EUR die ich angeblich nachzahlen muss.

Wenn ich es aber richtig verstehe, habe ich monatlich 120 EUR vorausbezahlt, das ergibt in einem Jahr 1440 EUR, ich, als Mieter muss núr die umlagefähigen Kosten tragen, dh, dass ich eigentlich noch 40 EUR zurückbekommen sollte, oder verstehe ich was falsch?

Andere Sache ist, dass ich erst ab Februar in der Wohnung bin, also eigentlich sollte ich nicht 12 Monate zahlen, sondern nur 11, richtig?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Viele Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.09.2018 11:14

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider können wir Ihre Nebenkostenabrechnung aus der Ferne nicht abschließend prüfen, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Richtig ist allerdings, dass Sie, wenn Sie erst seit 11 Monaten in der Wohnung leben, auch nur für 11 Monate die Nebenkosten zahlen müssen. Wir würden Ihnen empfehlen, sich die Abrechnung vom Vermieter erklären zu lassen, eventuell auch unter Zuhilfename der entsprechenden Belege. Sollte auch das keine Klarheit bringen, bieten die meisten Mietervereine vor Ort für ein geringes Entgelt eine Prüfung der Abrechnung an.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Petra am 04.09.2018 13:16

Vielen dank sie haben mir schon damit geholfen. Lg Petra

auf Kommentar antworten

Petra am 03.09.2018 18:00

Hallo habe eine frage

Kann mein Vermieter Gartenpflege berechnen, wenn ich mich persönlich rund um den garten kümmere. Ich kaufe auch die blumen die ich bezahle. Und zahle dann noch gartenpflege.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.09.2018 09:01

Hallo Petra,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter kann über die Betriebskostenabrechnung nur solche Kosten auf den Mieter umlegen, die auch tatsächlich entstehen. Wenn Sie sich allein um die Gartenpflege kümmern und es keinen Dienstleister gibt, der dies übernimmt, dürfen Vermieter auch keine Kosten für die Gartenpflege umlegen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Details Ihrer Betriebskostenabrechnung und etwaige Vereinbarungen mit dem Vermieter nicht genau kennen und den Sachverhalt daher nicht abschließend beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Petra am 19.08.2018 15:24

Hallo

Ich habe gleich 2 Fragen ;-)))

Zum einen bezahlen wir einen Hausmeister"posten" in der Betriebskostenabrechnung, das geht auch soweit in Ordnung. Die gesamtsumme beläuft sich seit vielen Jahren gleichbleibend auf 245,14 Euro.

Mein Anteil jedoch verändert sich jährlich und steeigt ständig, angefangen habe ich mit 26,32 Euro ... für 2017 möchte mein vermieter nun 80,76 Euro! Vermietet sind 6 Wohneinheiten bzw das Haus hat 6 Wohnungen. Wie setzt sich 1 Anteil (den ich auf meiner Abrechnung habe) zusammen??

Frage 2:

Neu in der Abrechnung ist dieses Jahr ein Posten: "Alle Tonnen raus und rein stellen und säubern" ... Originaltext ... mit einem kompletten Anteil von 26,50 Euro!

Tonnen waschen/säubern/ausspritzen ist umlagefähig? Woher kommt die Summe und muss diese belegt werden??? Tonnen werden in den Sommermonaten am Auto gewaschen, welches die Tonnen auch leert, abholt und kippt!!!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.08.2018 11:44

Hallo Petra und vielen Dank für Ihren Kommentar,

woraus sich genau die Summen in Ihrer Betriebskostenabrechnung ergeben, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Allerdings haben Sie als Mieter das Recht, die Belege einzusehen, aus denen sich die Abrechnung ergibt, der Vermieter oder Verwalter darf also nicht einfach einen willkürlichen Betrag ansetzen. Sollte die Belegeinsicht nicht zu Klarheit führen, würden wir Ihnen empfehlen, die Abrechnung rechtlich prüfen zu lassen, entweder bei einem Mieterverein oder direkt beim Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

christl am 14.08.2018 16:06

Er hat es weder verlangt noch etwas davon gesagt er hat es selber einfach gemacht

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.08.2018 09:48

Hallo Christl,

wenn der Vermieter Reparaturen oder Erneuerungsarbeiten innerhalb einer Wohnung von sich aus durchführen lässt und wenn der Mieter für die Schäden nicht verantwortlich ist, muss der Mieter dafür auch nicht zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

christl am 14.08.2018 15:07

Hallo es ist in einen doppelreienhaus ein mieter wohn links ich rechts ich muss ins schlafzimmer die treppen rauf der mit teppich verlegt ist muss ich die reinigungskosten übernehmen da der teppich schon älter ist und ich nur 1 jahr da wohnte

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.08.2018 15:15

Hallo Christl,

verlangt denn der Vermieter von Ihnen, dass Sie den Teppich reinigen lassen oder möchten sie das selbst machen?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


christl am 14.08.2018 16:00

Er hat bei der wohnungsübergabe nichts darüber gesagt und das alles in ordnung ist die im Februar statt fand

christl am 14.08.2018 14:12

Hallo was ist mit einen teppich auf den treppen der schon jahre darauf ist muss ich die kosten von einen leihgerät putzmittel und reinigungskraft zahlen waren nur ein 1 jahr in dem haus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.08.2018 14:51

Hallo Christl und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Reinigung des Treppenhauses kann der Vermieter grundsätzlich über die Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umlegen. Darüber hinaus haften Mieter immer dann, wenn sie bestimmte Schäden oder starke Verunreinigungen, die über das übliche Maß hinausgehen, selbst verursacht haben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Spitzmaus69 am 11.08.2018 13:56

Wie sieht es mit der Wohngebäudeversicherung aus? Darfdie auch auf den Mieter umgelegt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.08.2018 09:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, das ist möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

kerol am 07.08.2018 08:47

hallo, kann in der BK-Abrechnung mit unterschiedlichen Verteilern abgerechnet werden

einmal nach Wohneinheit und mal nach m2

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.08.2018 09:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

verschiedene Posten können prinzipiell tatsächlich nach verschiedenen Schlüsseln auf die Mieter umgelegt werden. Ob das in Ihrem Fall korrekt geschehen ist, können wir aus der Ferne aber nicht abschließend beurteilen. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit Ihrer Betriebskostenabrechnung haben, empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


kerol am 07.08.2018 09:55

vielen dank für ihre auskunft.. werde ich machen

freundliche grüsse

Omi am 06.08.2018 12:15

Ich wohne in einer Mehrfamilien-Haus, 4Mieteinheiten als einzige Mieterin und habe meine BK- Abrechnung bekommen in der war zu lessen unter, A. Sperrmüllumlage für die Str.sssss Nr. 56. Weiter unten kommt ein Abrechnungsposten C. Sperrmüllumlage für die Str.aaaaaa Nr. 42, 44, 46, 48

Str.bbbbbb Nr. 5

Str.sssssss Nr. 56

wie soll ich das verstehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.08.2018 12:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

aus der Ferne können wir uns die Abrechnung leider auch nicht erklären. Am besten, Sie fragen direkt bei Ihrem Vermieter nach. Als Mieterin haben Sie auch das Recht, in die Belege Einsicht zu nehmen, die als Grundlage für die Betriebskostenabrechnung dienen. Bringt auch das kleine Klarheit, würden wir Ihnen empfehlen, die Abrechnung von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

g-doenges am 31.07.2018 09:57

Hallo,

wir wohnen auf dem Land in einem Anbau von einem vier Familienhaus. Geheizt wird mit Flüssiggas. Der Tank ist Eigentum des Vermieters und muss alle 10 Jahre von innen geprüft werden (durch röntgen), sowie eine äußerliche Prüfung die dann alle 2 Jahre erfolgt. Kann der Vermieter diese Kosten auf die Mieter umlegen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2018 10:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

regelmäßige Wartungskosten an der Heizungsanlage und somit auch an einem dazugehörigen Flüssiggastank können auf die Mieter umgelegt werden, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Duden am 28.07.2018 10:48

Hallo.

Durch langfristige Reisen sind wir 2 mal im Jahr für jeweils 2 bis 3 Monate nicht zu Hause. Müssen sämtliche Nebenkosten trotzdem ungekürzt akzeptiert werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.07.2018 09:15

Hallo und vielen Dank für Ihren kommentar,

ja, hierzu sind Mieter verpflichtet so lange Sie die Wohnung angemietet haben, unabhängig davon, wie lange sie sich darin tatsächlich aufhalten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kat27 am 23.07.2018 12:44

Hallo, in meiner letzten NK-Abrechung für 2017 wurde an Hausmeisterkosten folgendes abgerechnet: Müllabfuhr ( weil der die Tonne 2 m weiter vorzieht), Gebäudereinigung, Gartenpflege (wir haben keinen Garten), Winterdienst (in 2017 gab es keinen Schnee in Dresden). Insgesamt wurden hier Kosten in Höhe von über 2500 € abgerechnet. Wir sind ein 4 Personen Mietshaus mit sehr kleinen Wohnungen. Ist das rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.07.2018 14:29

Hallo und vielen Dank für Ihren kommentar,

das lässt sich aus der Ferne leider nicht abschließend klären. Natürlich darf der Vermieter aber nur solche Kosten auf den Mieter umliegen, die ihm auch tatsächlich entstanden sind. Als Mieter haben Sie das Recht, die entsprechenden Belege beim Vermieter einzusehen. Wenn dies für Sie keine Klärung bringt, würden wir Ihnen empfehlen, die Nebenkostenabrechnung von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen zu lassen. Dort erfahren Sie dann auch, wie Sie gegebenenfalls gegen eine fehlerhafte Abrechnung vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anpalopa am 19.07.2018 20:40

Unser Garten soll mit Trinkwasser gewässert werden. Die Kosten sollen auf alle Mieter umgelegt werden. Ist das rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.07.2018 08:59

Hallo Anpalopa,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ja, das ist zulässig. Denn die Kosten der Gartenpflege gehören zu den laut Betriebskostenverordnung umlegbaren Betriebskosten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Uwe Haferland am 17.07.2018 20:03

Öltankreinigung ist laut BGH umlagefähig. Gilt dies auch für den gesetzlich vorgeschriebenen Gutachetr, der den Öltank alle 5 Jahre auf Dichtigkeit überprüft? Wenn ja, können diese Kosten auch sofort komplett umgelegt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.07.2018 08:49

Sehr geehrter Herr Haferland,

solche regelmäßig anfallenden Wartungsarbeiten sind in der Regel über die Betriebskostenabrechnung umlagefähig, ja. In welchem zeitlichen Abstand und nach welchem Schlüssel die Kosten umgelegt werden, ist Vereinbarungssache. Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mieter0815 am 17.07.2018 11:50

Darf eune Lecksuche an der Heizung auf die Mieter umgelegt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2018 12:17

Hallo Mieter0815,

nein, dabei handelt es sich um Reparaturmaßnahmen. Diese sind grundsätzlich Sache des Vermieters und nicht auf den Mieter umlegbar. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ichwillsgenauwissen am 17.07.2018 10:44

Hallo Immoscout-Team

In Euren Ausführungen, Auszüge s. u., finde ich es verwirrend, dass es heißt: „... sofern vereinbart...“ und auf der anderen Seite die Formulierung „Betriebskosten“ den Vermieter für zukünftige Änderungen und damit zusätzliche Kosten absichert.

Mein Kenntnisstand zu aktuellen realen Fall: wenn vertraglich die Mieter für die Reinigung des Treppenhauses verantwortlich sind, darf der Vermieter nicht ohne Zustimmung der Mieter einen Dienstleister damit beauftragen und die damit verbundenen Kosten auf die Mieter übertragen, auch nicht über die Betriebskosten.

Aufgrund der Ausführungen bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Danke für eine Rückmeldung.

————

Die Kosten für das Putzen von Treppenhaus, Waschküche oder Aufzug dürfen Vermieter ebenfalls in die Betriebskostenabrechnung schreiben, sofern dies vereinbart wurde.

————

Die Formulierung „Betriebskosten“ bringt außerdem einen weiteren Vorteil – Der Vermieter sichert sich für zukünftige Ausgaben ab:

Wenn er nach Abschluss des Mietvertrags einen Hausmeister einstellt oder eine Firma mit der Gartenpflege beauftragt, sind diese Kosten ebenfalls durch die Formulierung im Mietvertrag gedeckt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2018 11:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir beziehen uns hier auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2016 (Az.: VIII ZR 137/15). In ihrem Leitsatz haben die Richter seinerzeit festgestellt, dass es genügt, im Mietvertrag zu vereinbaren, dass der Mieter "die Betriebskosten" trägt und das ein Bezug zur Betriebskostenverordnung nicht notwendigerweise darin stehen muss. In diesem Fall gilt als vereinbart, dass sämtliche Betriebskosten abgerechnet werden dürfen, die in der Betriebskostenverordnung aufgeführt sind. Dazu gehört beispielsweise auch die Gebäudereinigung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Ichwillsgenauwissen am 17.07.2018 15:46

Hallo Redaktion

Ich muss da noch mal nachhaken. Es gibt einen beidseitig einvernehmlich geschlossenen Vertrag, indem Treppenhausreinigung durch die Mieter zu erbringen ist. Aus meiner Sicht handelt es sich nun um eine einseitige Änderung der mietvertraglichen Vereinbarung, die aber nur mit Zustimmung aller Mieter im Haus möglich ist. Die Mieter haben im Mietvertag nicht nur die Pflicht zur Treppenhausreinigung, sondern auch das Recht hierzu übernommen. Daran darf der Vermieter nicht einseitig rütteln. Deswegen muss ich noch mal nachhaken, ob das wirklich zulässig sein kann.

Besten Dank


Immowelt-Redaktion am 17.07.2018 15:58

In unserem letzten Kommentar wollten wir lediglich zum Ausdruck bringen, dass die Gebäudereinigung auf den Mieter umgelegt werden kann, wenn im Mietvertrag vereinbart ist, dass der Mieter die Betriebskosten trägt. Es kann aber natürlich anderslautende Vereinbarungen im Vertrag geben, die dem entgegenstehen, also beispielsweise die von Ihnen genannte Pflicht der Mieter, das Treppenhaus zu reinigen. In diesem Fall könnte der Vermieter die Kosten für eine Reinigungskraft erst dann auf alle Mieter umlegen, wenn auch alle Mieter damit einverstanden sind. Bitte beachten Sie jedoch auch, dass wir den Mietvertrag, um den es hier geht, nicht genau kennen und den Fall daher abschließend aus der Ferne nicht beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Sollte es zum Konflikt kommen, empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Angie am 10.07.2018 18:14

Hallo - liebes Team,

einer meiner Mieter ist der Meinung, dass er die Heizkosten für das Treppenhaus nicht zahlen muss ! Ist das richtig ????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.07.2018 11:12

Hallo liebe Angie,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Generell dürfen Gesamtkosten wie Heizung im Treppenhaus auf die Mieter umgelegt werden. Da wir aber keinen Einblick in den Mietvertrag und den individuellen Vereinbarungen haben, möchten wir Ihnen den Gang zu Eigentümervereinen wie Haus und Grund empfehlen.

Herzliche Grüße

Ihre immowelt.de-Redaktion

Gaby am 09.07.2018 11:42

Hallo,

kann der Einbau einer Wasseraufbereitungsanlage (Enthärtung) auf die Mieter umgelegt werden

(Anschaffungskosten, Einbau, Wartung)?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.07.2018 12:12

Hallo Gaby,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Lediglich regelmäßig anfallende Wartungskosten können auf den Mieter umgelegt werden, wenn dies im Mietvertrag so vereinbart wurden. Anschaffungskosten und Einbau sind nicht als Nebenkosten umlegbar, theoretisch aber im Zuge einer Modernisierungsmieterhöhung wenn dadurch der Wohnwert einer Wohnung verbessert wird.

Weitere Informationen zum Thema Modernisierungsmieterhöhung finden Sie in unserem Artikel unter folgender Adresse: ratgeber.immowelt.de/a/worauf-vermieter-bei-einer-modernisierungsmieterhoehung-achten-sollten.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ille am 04.07.2018 18:23

Kann der Vermieter die Vergütung eines Verwalters auf die Nebenkosten berechnen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.07.2018 08:42

Hallo Ille und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, Verwaltungskosten können nicht als Nebenkosten auf den Mieter umgelegt werden. Das regelt die Betriebskostenverordnung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hansi007 am 13.06.2018 16:35

Hallo, in meiner nebenkostenabrechnung habe ich den Punkt beitrag verkehrsanlage entdeckt. Ist das rechtens ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.07.2018 08:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider wissen wir nicht genau, was Ihr Vermieter mit dem fraglichen Punkt meint. Kosten für den Ausbau von Verkehrsanlagen sind in der Regel einmalige Kosten, die die Stadt oder Gemeinde vom Vermieter verlangt. Diese wären nicht auf den Mieter umlegbar. Am besten aber, sie erkundigen sich bei Ihrem Vermieter, worum es sich bei dem fraglichen Posten genau handelt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

DUDAhorst am 09.06.2018 09:07

sind das neuanschaffen von rauchmeldern nebenkosten ???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.06.2018 11:00

Hallo DUDAhorst,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Kaufpreis (bzw. evtl Mietraten) für Raucmleder sind keine Nebenkosten im Sinne der Betriebskostenverordnung, die auf den Mieter umgelegt werden dürfen. Etwaige Wartungskosten für Rauchmelder können allerdings umgelegt werden, sofern dies im Mietvertrag vereinbart wurde.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Christa am 19.06.2018 20:48

....wir haben bis heute noch keine Rauchmelder. Aber unser Vermieter rechnet Porto- Fahrtkosten und Schreibfebügren ab, Christa

Sabine am 05.06.2018 11:25

Bisher hat unser Vermieter die Dachrinnen und das Carportdach (2 Familienhaus) selbst gereinigt. Seit diesem Jahr hat er hierfür eine Firma beauftragt und bereits angekündigt, dass sich die Kosten auf die Nebenkostenabrechbung für 2018 auswirken werden.

Darf er uns diese Kosten ebenfalls aufbürden, wo wir eh schon sämtliche Nebenkosten für das Haus tragen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.06.2018 12:28

Hallo Sabine und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine solche Umlage ist immer dann möglich, wenn dies auch im Mietvertrag vereinbart wurde und wenn es sich bei der Dachrinnenreinigung um Nebenkosten handelt, die regelmäßig anfallen. Der Mietvertrag kann die entsprechenden Nebenkosten entweder explizit nennen oder sich auf die Betriebskostenverordnung beziehen. Diese regelt in § 2, dass die Kosten für die Gebäudereinigung auf den Mieter umgelegt werden können.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang aber, dass wir Ihren Mietvertrag genau kennen und die Lage aus der Ferne daher nicht abschließend beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Magdalena am 26.05.2018 09:56

Liebes Immowelt-Team,

Auf meiner detaillierten Betriebskostenabrechnung wird immer ein "Verwaltungshonorar" in Rechnung gestellt. Nachdem zu urteilen, was ich hier gelesen habe, scheint das nicht rechtens zu sein. Aber was kann ich jetzt tun, das nicht mit hohen Anwaltskosten verbunden ist?

Vielen Dank im Voraus für eure Zeit!

Mfg, Magdalena

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.05.2018 10:15

Hallo Magdalena und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Tat gehören Verwaltungskosten nicht zu den umlegbaren Betriebskosten. Mieter, die eine Abrechnung erhalten, in der solche Kosten aufgeführt werden, können dieser am besten Schriftlich und mit Bezug auf die Betriebskostenverordnung widersprechen. Auch können sie den Vermieter auffordern eine neue Abrechnung zu erstellen. Der Gang zum Anwalt ist dabei zunächst nicht nötig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ana am 25.05.2018 10:32

Hallo Immowelt-Redaktionsteam,

wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit drei Parteien.

Erdgeschoss - mietet eine Firma

1. Obergeschoss - wir (4 Personen)

2. Obergeschoss - andere Familie (3 Personen)

Laut Mietvertrag ist uns nur die Wohnung und 2 Kellerräume vermietet. Keine Garage, Stelplatz oder Garten.

Und tatsächlich wir nutzen kein Stelplatz... Garten nutzt die Familie von 2 Obergeschoss. Die 3 Garagen, die auf dem Hoff stehen, nutzt die Eigentumerin. Der Stellplatz vor dem Haus ist an die Firma vermietet.

In Nebenkostenabrechnung ist von Vermieterin nur die ganze Summe (ca. 1700 Euro) für Grundsteuer ausgewiesen und mit 36%/36%/28% verteilt. Sollten wir tatsächlich immer 36% zahlen, obwohl wir nur die Wohnung und Keller nutzen durfen?

Vielen lieben Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.05.2018 11:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich können Vermieter die Grundsteuer nach Quadratmeterzahl auf den Mieter umlegen. Befinden sich auf einem Grundstück allerdings Garagen, die dem Mieter nicht zur Verfügung stehen, ist in der Regel ein Vorwegabzug erforderlich. Das bedeutet also, der Vermieter muss den Anteil der Garagen vorab von jener Grundsteuer abziehen, die dann auf den Mieter umgelegt wird. Die Gartennutzung ist dagegen für die Umlage der Grundsteuer auf den Mieter nicht relevant. Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir die Details Ihrer Nebenkostenabrechnung nicht genau kennen. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen daher, Ihren Mietvertrag von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Veronika am 19.05.2018 20:27

Hallo liebes Immowelt-Redaktionsteam,

in meiner Nebenkostenabrechnung 2017 wurde mir eine Umzugskostenpauschale in Höhe von 200 € in Rechnung gestellt, da ich zum Jahresende ausgezogen bin. Die Pauschale wurde zwischen der Wohnungseigentümergemeinschaft und der Eigentümer geschlossen. Hier handelt es sich doch um einmalige Kosten und nicht um laufende Betriebskosten und ich muss hierfür doch nicht aufkommen, oder? Vorab vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2018 09:46

Hallo Veronika,

der Vermieter kann dem Mieter nur diejenigen Betriebskosten in Rechnung stellen. die in der Betriebskostenverordnung aufgeführt sind, sofern dies im Mietvertrag vereinbart wurde. Dafür, dass dem Mieter Umzugskostenpauschalen in Rechnung gestellt werden, sehen wir keine rechtliche Grundlage.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

G.M83 am 16.05.2018 03:46

Hallo erstmal. ich habe letztes Jahr zum 01.06.2017 einen Mehrfamilienhaus gekauft die Vorbesitzer haben mit den Mietern bis zum 01.062017 die Nebenkosten abgerechnet. Meine Frage ist ich muss jetzt zum 31.05.2018 für 365 Tage die Nebenkosten Abrechnung machen ist das eine Nebenkosten Abrechnung für 2017 oder 2018 ? oder müsste ich eine von 01.06.2017 bis 31.12.2017 machen ? MfG G.m

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.05.2018 09:01

Hallo G.M83,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB), § 556 (3) ist über die Betriebskosten jährlich abzurechnen. Dies bedeutet, dass der Abrechnungszeitraum immer ein Jahr beträgt. Das muss nicht das Kalenderjahr sein, sondern kann auch ein einmal festgelegtes Geschäftsjahr. Der Abrechnungszeitraum darf nur dann geändert werden, wenn es dafür wichtige Gründe gibt.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

10helmut31 am 15.05.2018 16:35

Hallo. Wir wohnen in ein Mehrfamilien Haus , in Saarland . Letzte Woche kam Nebenkostenabrechnung von 2017 . Unser Vermieter hat uns 5 Rauchmelder

mit Wartung und Miete in Rechnung gestellt . Meine Frage : Ist das Rechtens ?

Ich habe gelesen , das dies nicht umlegbar ist auf die Betriebskosten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.05.2018 08:45

Hallo 10helmut31,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Wartungskosten für die Rauchmelder können zumindest dann als Betriebskosten mit den Mietern abgerechnet werden, wenn dies im Mietvertrag so vereinbart wurde. Unter Umständen reicht es schon aus, dass in der Klausel zu den Betriebkosten geregelt ist, dass zukünftig neu hinzukommende sonstige Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden können.

Anders sieht es mit der Miete für die Rauchmelder aus. Das sind keine Betriebkosten im Sinne der Betriebskostenverordnung, entschied das Landgericht Hagen (Az.: 1 S 198/15). Diese Kosten sind demzufolge vom Vermieter zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Martina am 12.05.2018 16:12

Hallo, wir bewohnen ein Haus zur Miete und der Vermieter hat die Anfahrt des Heizungsinstallateurs für die Wartung der Heizung berechnet. Der Installateur war allerdings vor Ort, da die Heizung (Wärmetauscher) zu der Zeit defekt war. Dabei hat er dann gleich die Wartung mitgemacht...Ist das rechtens?

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Immowelt-Redaktion am 14.05.2018 10:06

Hallo Martina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter darf nur die anteiligen Kosten für die Wartung ohne die Kostenanteile für die Reparatur als Betriebskosten abrechnen. Ein Gerichtsurteil, ob die Kosten für die Anfahrt dann ebenfalls nur anteilig berechnet werden dürfen, ist uns nicht bekannt. Aus unserer Sicht dürfte dies allerdings nicht ganz fernliegend sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sandra am 12.05.2018 15:11

Hallo,wir wohnen in einen Haus zur Miete und haben jetzt die BK bekommen,uns wurden die für die Wartung der Wärmepumpe in Rechnung gestellt ist das rechtens?

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Immowelt-Redaktion am 14.05.2018 09:57

Hallo Sandra,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sofern im Mietvertrag vereinbart ist, dass die Betriebkosten gemäß § 4 der Betrriebskostenverordnung auf den Mieter umgelegt werden, ist dies zulässig. Es würde dabei schon ausreichen, dass im Mietvertrag lediglich steht, dass Betriebkosten gemäß Betriebkostenverordnung umgelegt werden, eine explizite Nennung des entsprechenden Paragraphen ist nicht zwingend.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nicole B am 06.05.2018 17:18

Hallo, mein Vermieter hat mir in der letzten BK Abrechnung eine Pauschale für die Erstellung der BK berechnet, ist das Rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.05.2018 09:12

Hallo Nicole,

bei den Kosten für die Erstellung der Betriebskostenabrechnung handelt es sich um Verwaltungskosten. Diese können laut Betriebskostenverordnung nicht auf den Mieter umgelegt werden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Details Ihrer Abrechnung aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, empfehlen wir daher immer die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Natalie am 04.05.2018 14:33

Hallo Immo-Welt Team,

auch ich habe eine Frage zu meiner NK-Abrechnung. Mir wurden zusätzlich 30€ in Rechnung gestellt für Buchführung, Abrechnung. Ist das rechtens? Im Mietvertrag stehen alle umlagefähigen Betriebskosten gem. 556 BGB in einer Liste erklärt. Allerdings kein Punkt der diese Kosten rechtfertigt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.05.2018 15:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Buchführungs- oder Abrechnungskosten gehören zu den Verwaltungskosten. Diese sind nicht auf den Mieter umlegbar. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die genauen Details Ihrer Betriebskostenabrechnung nicht kennen und diese daher aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sandra am 02.05.2018 12:20

Hallo liebes Immowelt- Redaktionsteam, wir wohnen seit einem Jahr in einem älteren Haus zur Miete. Nun muss demnächst die Auffahrt aufgerissen werden, weil die Abwasserrohre von Schmutz- und Regenwasser getrennt werden müssen. Muss ich in irgendeiner Form einen finanziellen Beitrag dazu leisten? Darf der Vermieter dies auf die Nebenkosten umlegen? Freundliche Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.05.2018 12:34

Hallo Sandra und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Arbeiten wie diese sind Angelegenheit des Vermieters. Sie können in der Regel auch nicht über die Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umgelegt werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Muska1980 am 01.05.2018 21:21

Hallo ich habe eine frage bei uns im Haus 12 Parteien. Hängen in dem waschkeller je 2 Münzautomaten. Einer für die gerade Nr der Steckdose einer für die ungeraden Nr der Steckdose nur komisch wenn ich wasche läuft erst nur meine dAnn alle ist das rechtlich des Mieters eine eigene uhr dazwischen zu bekommen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.05.2018 11:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein gesetzlich festgeschriebenes Recht darauf gibt es nicht. Der Vermieter könnte einen solchen Zähler aber aus Kulanz einbauen. Oder Sie einigen sich mit Ihren Nachbarn auf eine bessere Aufteilung der Kosten. Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

waltraut447 am 22.04.2018 12:19

Darf der Vermieter für Wasserzähler austausch die kosten auf den Mieter umlegen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2018 09:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Warmwasserzähler müssen in Deutschland regelmäßig geeicht werden. Bei Mietwohnungen sind diese Kosten auf den Mieter umlegbar. Vielerorts ist es inzwischen allerdings üblich, dass anstelle der Eichung der Zähler komplett ausgetauscht wird. Ist das der Fall, sind diese Kosten über die Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegbar, ja.

Bitte beachten Sie abschließend jedoch, dass wir die Wirksamkeit einer Nebenkostenabrechnung aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Passeier am 12.04.2018 14:41

Hallo,

wenn ich möglichst viele NK nicht auf den Mieter verlagern will, weil er ein Familienmitglied ist....

Welche NK kann icls Vermieter zahlen und in meiner ESt-Erklärung auch als WK angeben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.04.2018 09:25

Hallo Passeier,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ob und welche Nebenkosten Sie auf Ihren Mieter umlegen, können Sie im Mietvertrag vereinbaren. Ist dort gar nichts vereinbart, würde das bedeuten, dass Sie als Vermieter alle NK tragen. Nicht umgelegte Betriebskosten sind dabei Werbungskosten. Bei der Vermietung an Verwandte ist allerdings zu beachten, dass Sie die Wohnung nicht zu billig vermieten sollten. Beläuft sich die Miete auf weniger als 66 Prozent der örtsünblichen Vergleichsmiete, können Werbungskosten nur anteilig geltend gemacht werden. Näheres hierzu finden Sie in unserem Beitrag: ratgeber.immowelt.de/a/vermietung-an-angehoerige-vorsicht-steuerfalle.html.

Sicherheitshalber sollten Sie sich mit Ihrem Steuerberater besprechen, welche Regelungen für Sie am günstigsten sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Noelle am 08.04.2018 18:51

Hallo,

meine NK-Abrechnung enthält u.a. "Schneeumlagerung", "Wartung Rauchwarnmelder" und "Dachinspektion".

Sind dies umlagefähige Kosten?

Im Mietvertrag steht, daß die BK gemäß Aufstellung durch die Hausverwaltung "wesentlicher Vertragsbestandteil" sind.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.04.2018 09:48

Hallo Noelle und vielen Dank für Ihren Kommentar,

alle von Ihnen genannten Kosten könnten grundsätzlich umlagefähige Nebenkosten sein. Die Frage ist hier vielmehr, wie die Klausel zu deuten ist, wonach die Betriebskosten gemäß Aufstellung durch die Hausverwaltung wesentlicher Vertragsbestandteil sind. Denkbar wäre eine solche Regelung zumindest dann, wenn dem Mieter die Aufstellung dieser Kosten zusammen mit dem Mietvertrag ausgehändigt wird. Unwirksam könnte die Vereinbarung dagegen sein, wenn der Mieter überhaupt keinen Zugang zu fraglicher Aufstellung hat. Abschließend beurteilen können wir die Wirksamkeit einer solchen Klausel jedoch aus der Ferne nicht. Bedenken Sie bitte auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anne am 06.04.2018 13:02

Darf ein Vermieter die Haftplicht-private-RisikenVersicherung in den Nebenkosten weiterbelasten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.04.2018 13:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine private Haftpflichtversicherung kann der Vermieter nicht als Nebenkosten auf den Mieter umlegen, denn diese hat ja nichts mit der Immobilie zu tun. Mit einer Wohngebäudehaftpflichtversicherung ginge das dagegen schon.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Axel am 06.04.2018 10:59

Hallo.

Ich habe die Absicht, ein Haus zu mieten. Wohnfläche etwa 80m2 , genauso groß ist der Kellerbereich, der bewohnbar ist, aber nicht als Wohnraum deklariert wird. Dazu ein Garten von ca 200m2. Jetzt steht im Mietvertrag eine pauschale von 100 Euro für Nebenkosten. Aber Gas, Wasser, Strom, Abwasser, Telefon, Fernsehen sind selbst zu tragen. Bleibt doch nur Heizungswartung und Steuern, max noch Gebäudeversicherung. Ist das nicht zu viel?

LG Axel

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.04.2018 14:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell kann eine solche Pauschale vereinbart werden. Ob sie in diesem Fall zu viel ist, können wir aus der Ferne aber leider nicht abschließend beurteilen, da sich die Nebenkosten von Fall zu Fall stark unterscheiden können. Vielleicht hilft es schon, wenn Sie sich von Ihrem Vermieter das Zustandekommen der Pauschale erklären lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heinz am 04.04.2018 16:19

Hallo. Ich hatte meine Nebenkostenabrechnung für 2016 am 22.1.2018 von meinem Vermieter erhalten. Laut Gesetz bin ich doch nicht mehr verpflichtet die Abrechnung zu bezahlen? Und wenn ein + davor steht ist es denn dann auch so? Liebe Grüße Heinz

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.04.2018 09:09

Hallo Heinz und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Gesetz muss dem Mieter die Nebenkostenabrechnung spätestens zwölf Monate nach dem Ende des Abrechnungszeitraums zugehen. Bei einem Abrechnungszeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 müsste die Abrechnung also spätestens am 31. Dezember 2017 beim Mieter sein. Ist sie das nicht, muss der Mieter etwaige Nachforderungen in der Tat nicht mehr begleichen. Würde er eine Rückzahlung bekommen, steht ihm diese jedoch trotzdem weiterhin zu.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir Ihre Nebenkostenabrechnung aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Konfliktfall empfehlen wir daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wernherr am 03.04.2018 21:22

Darf ein Vermieter die Gebäude-Brandschutz-Versicherung in den Nebenkosten weiterbelasten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.04.2018 08:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, die Kosten der Versicherung des Gebäudes gegen Feuer oder andere Elementarschäden gehören laut Betriebskostenverordnung zu den umlagefähigen Nebenkosten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Melanie am 27.03.2018 18:14

Hallo mein Vermieter hat bei den Nebenkosten Kirchensteuer mit abgerechnet darf der Vermieter Kirchensteuer bei den Nebenkosten verlangen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2018 08:36

Hallo Melanie,

nein, die Umlage der Kirchensteuer auf die Nebenkosten von Mietern ist nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Harwi am 22.02.2018 10:06

Hallihallo,

am 29.08.2017 übergab ich mein Mietshaus an meinen Vermieter zurück. Laut erstelltem Übergabeprotokoll war der Garten und die Terasse, die ich laut Mietvertrag nach “gärtnerischen Grundsärten “ zu pflegen hatte,in Ordnung und wurde nicht beanstandet. Gestern erhielt ich die Betriebskostenabrechnung, on der mir mein ehemaliger Vermieter 200 Euro pauschal abrechnet als Position “Rückgestaltung des Gartens in ursprünglichen Zustand wie bei Einzug“. 3 Belege , datiert auf 31.08.2017 des Wertstoffhofes in Höhe von insgesamt 20 Euro wurde beigefügt plus vermerkt, dass Bildmaterial als Beweismittel vorliegt. Der Garten war weder verwildert, noch umgestalter, regelmäßig wurden Gräser und Gehölze von.mir beschnitten etc. . Meine Frage ist nun...darf mein ehemaliger Vermieter dieses so einfach in den Nebenkosten nachträglich umsetzen? Die Vorjahre wurde dies nicht in Nebenkosten aufgeführt. Es handelt sich um einmalige Gestaltung des Gartens in den ursprünglichen Zustand nach meinem.Auszug am 29.08.2017, obwohl der Garten ordentlich übergeben und laut Übergabeprotokoll nichts zu beanstanden war.

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Immowelt-Redaktion am 22.02.2018 11:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Vermieter kann in der Regel nicht verlangen, dass der Mieter einen mitvermieteten Garten bei seinem Auszug wieder in den genauen Ursprungszustand zurückversetzt. Entscheidend ist, dass der Garten im üblichen Maß gepflegt ist. Der Vermieter kann auch danach nicht einfach für eine einmalige Maßnahme die Betriebskostenabrechnung um einen Posten erweitern. Solche einmaligen Kosten gehören grundsätzlich nicht zu den Betriebskosten. Abschließend beurteilen können wir Ihren Fall aus der Ferne allerdings nicht. Bedenken Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen empfehlen, die fraglichen Schreiben Ihres Vermieters einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

deutschermichel am 20.02.2018 08:39

Fakt ist doch wie überall im Leben, in der Politik und in der Wirtschaft:

Der reichere, stärkere hat immer Recht - der Ärmere stellt sich immer schelcht. !

Mit dem Segen unserer Politik, Werbung und Wirtschaft

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mamiblock am 09.02.2018 16:16

halli hallo ..... bei uns wurde vor 3 Jahren die Miete um 20% erhöht (Anpassung des Mietspiegels wurde angegeben ) jetzt soll 2019 wieder die Miete erhöht werden .Da wir angeblich wieder unter dem Mietspiegel liegen sollen , und man als Vermieter angeblich straffe bezahlen muss wen man den Mietspiegel nicht anpasst (gilt nur nicht bei Familienangehörigen) kann das sein? Wieviel Jahre müssen immer zwischen den Mieterhöhungen liegen ????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.02.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei Mieterhöhungen im laufenden Mietverhältnis muss der Vermieter die Kappungsgrenze beachten. Demnach darf die Miete innerhalb von drei Jahren nicht mehr als einen bestimmten Prozentsatz steigen. Dieser Wert liegt in der Regel bei 20 Prozent, kann aber von den Bundesländern für einzelne Gebiete auf 15 Prozent gesenkt werden. Grundsätzlich darf die Miete im laufenden Mietverhältnis zur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete steigen. Ist sie niedriger, drohen dem Vermieter natürlich dennoch keine Strafen. Bei sehr niedrigen Mieten kann es lediglich sein, dass das Finanzamt bei der Besteuerung der Mieteinnahmen als Berechnungsgrundlage nicht die tatsächliche Miete, sondern die ortsübliche Vergleichsmiete heranzieht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

rodeobiker am 09.02.2018 16:07

Guten Tag .... wir wohnen in einem 3 Parteien Haus, letztes Jahr wahr ständig Ausfall am warm Wasser man musste 10 bis 15 Min das Wasser laufen lassen damit es zumindest lauwarm wurde, leider ist da immer der warm Wasser Zähler gelaufen(Vermieter wusste von dem Problem, Fehler wurde von Handwerker nie gefunden. nach ca 5 Monaten wahr das Problem nicht mehr vorhanden (löste sich scheinbar von selbst laut unserer Vermieter.) leider ist die Nebenkosten Abrechnung extrem hoch 630 Euro sind zum Nachzahlen. alle 4 Jahre davor hatten wir immer Guthaben zwischen 80 u. 140 Euro . kann das sein ??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.02.2018 09:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell müssen Mieter verbrauchsabhängig abgerechnete Nebenkosten natürlich auch nur dann zahlen, wenn sie tatsächlich angefallen sind. In Ihrem Fall dürfte rückwirkend allerdings nur noch schwierig feststellbar sein, wie viel Warmwasser tatsächlich verbraucht wurde und wann der Zähler einfach so mitgelaufen ist. Insofern wäre eine gütliche Einigung mit dem Vermieter wahrscheinlich die beste Lösung. Beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt kommen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

WPromoter am 02.02.2018 20:37

Können Kosten für einen Energieausweis auf die Mieter umgelegt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.02.2018 09:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es ist generell nicht möglich, die Kosten für die Erstellung eines Energieausweises auf den Mieter umlegen. Diese Kosten entstehen nur einmal, also nicht laufend. Sie gehören somit nicht zu den Betriebskosten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

alex am 02.02.2018 15:00

Vermieter HABE DAS RECHT den Unterschied zu verlangen nebenkosten wenn hat Verluste von Wärme, Wasser,wurde benachrichtigt ,aber reparierte nicht.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.02.2018 09:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für Reparaturarbeiten sowie etwaige Verluste durch eine defekte Heizung muss in der Regel der Vermieter aufkommen, wenn der Mieter den Schaden nicht selbst verursacht hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alfigalfi am 29.01.2018 18:41

Sind die Mieter dazu verpflichtet die gesamten Kosten für den Allgemeinstrom zu tragen, wenn nach Drainierung des Kellers dort über mehrere Wochen ein Haushalts-Luftentfeuchter am Allgemeinstrom angeschlossen wird?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.01.2018 09:40

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Grunde handelt es sich bei der Trockenlegung des Kellers um Instandsetzungsarbeiten, also gewissermaßen Reparaturkosten. Diese sind nicht über die Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegbar. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall nicht genau kennen und ihn daher aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tom am 26.01.2018 16:54

Hallo,

zu meiner Nebenkostenabrechnung habe ich folgende Fragen: (Wir leben seit ca. 3,5 Jahren als Mieter in dem Haus.)

1. Der Gartenwasserzähler wurde ausgetauscht. Müssen wir die Kosten sofort tragen oder müssen sie über 5 bzw. 6 Jahre verteilt werden?

2. Die Gas-Brennwert wurde gewartet. Dabei wurde eine Gasleckstelle beseitigt. Ferner wurde die Solarflüssigeit aufgefüllt. Müssen diese zusätzlichen Kosten von uns bezahlt werden?

Gruß

Tom

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Immowelt-Redaktion am 29.01.2018 09:38

Hallo Tom und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Zähler ausgetauscht werden oder Lackstellen beseitigt werden, handelt es sich dabei um Reparaturarbeiten. Diese sind generell nicht über die Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegbar.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Schulze am 26.01.2018 10:26

Kann die Grundsteuer von den Kindern der nießbrauchberechtigten Eltern verlangt

werden? Das Haus ist bereits überschrieben, bisher hatten die Eltern die Grundsteuer

bezahlt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.01.2018 11:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel zahlen die Nießbraucher die Grundsteuer. Allerdings kann im Einzelfall im Notarvertrag auch etwas anderes vereinbart werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

annisu am 25.01.2018 15:19

Vielen Dank für die Antwort. Sonstige Betriebskosten ist ein Posten dem man vieles unter jubeln kann. Die Vermieter machen damit was sie wollen weil sie diesen auch nicht offen legen.

Vielen Dank .Herzliche Grüße Frau Schreier

auf Kommentar antworten

annisu am 25.01.2018 14:51

Hallo, wir haben ein Problem.Im Mietvertrag vereinbart das wir die Hausordnung selber machen. Also Treppenhaus, Keller ,Trockenraum, Fenster putzen. Nun hat man dafür Leute eingestellt die diese Arbeit machen. Wir sollen dafür 13,00€ pro Haushalt imMonat bezahlen. Der Vermieter hat Waschmaschinen angeschaft um die Putzwischer zu waschen. Laut Gesetz haben wir aber das Recht weil so im Mietvertrag vereinbart diese weiterhin selber zumachen. Es gab eine einfache Vorankündigung und auch im Zweitem Schreiben steht nix vom Widerspruch drin, wann bezahlt wird ob monatlich oder zum Jahresende. Wir wurden auch nicht gefragt, es wurde einfach so angeordnet. Wir sind viele Rentner oder geringverdiener die wenig Geld haben und es uns nicht leisten können. Auf unser Schreieben erhielten wir bis heute keine Antwort. Ein anderes Problem was wir haben sind die Fenster. Diese haben einen schwarzen Gummirand und werden (ich wohne 10J hier) vom Hausmeister eingeölt. Kosten waren nun zum zweitenmal je14,30€. 2015 wurde es zum ersten mal gemacht unter sonstige Betriebskosten, jetzt stehen sie unter Fensterpflege. Die Fenster gehören doch der WV und sind deren Eigentum. Warum müssen wir Hausordnung und die Fenster bezahlen? Ist nicht im Mietvertag drin.

Vielen Dank für eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.01.2018 15:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich gilt, dass der Vermieter nur solche Nebenkosten abrechnen kann, die auch tatsächlich im Mietvertrag vereinbart wurden. Wenn im Mietvertrag geregelt ist, dass die Mieter für die Hausordnung zuständig ist und es dort keine weiteren Regelungen zur Zahlung eines Reinigungsdienstes gibt, kann der Vermieter den Mietvertrag auch nicht einseitig ändern. Er bräuchte hierzu die Zustimmung aller Mieter. Beauftragt der Mieter ohne eine solche Änderung eine Reinigungsfirma, muss er auch deren Kosten tragen.

Bitte beachten Sie abschließend jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Streit mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Meny am 25.01.2018 10:48

Hallo,

Einen Mieter hat vor unsere Haus Sperrmüll gelassen, leider hat er nicht angemeldet und somit ist es immer noch draußen. Der Hausverwaltung hat einen Zettel an Tür angehängt wo steht das es weg muss bis einen bestimmten Datum und bestimmte Zeit die nebst tragen alle Mieter die Kosten für die aufräumen dieser Sperrmüll. Ist so einen aussagen gültig?

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.01.2018 11:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein einzelner Mieter Kosten verursacht, indem er vor dem Haus Müll ablädt und dieser beseitigt werden muss, können die Kosten dafür nicht automatisch auf alle Mieter umgelegt werden, nein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

karin am 22.01.2018 12:56

Sehr geehrte Damen und Herren,

an den Heizkörpern meiner Mietwohnung sind keine Erfassungsgeräte, über die der Verbrauch ermittelt wird, vorhanden. Der Eigentümer errechnet den Verbrauch seiner eigenen Wohnung sowie meiner Mietwohnung über einen einzigen Zähler ab und stellt mir die Kosten anteilig nach qm in Rechnung. Mein tatsächlicher Verbrauch wird nicht ermittelt. Ist das in Ordnung? Meiner Meinung nach nicht. Vielen Dank für Ihre Hilfe. Karin

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.01.2018 13:39

Hallo Karin und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein solches Vorgehen ist ausnahmsweise zugelassen bei Zweifamilienhäusern, in denen eine Wohnung vom Vermieter selbst bewohnt wird. In größeren Häusern oder solchen, bei denen der Vermieter nicht selbst darin wohnt, wäre es nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Horschi am 17.01.2018 12:26

Liebes Team von Immowelt,

ich/wir wohnen in einem 6 Parteienhaus mit einer Wohnfläche von 97qm,- und einem Keller von ca. 10qm. Vorhanden ist eine Tiefgarage und ein Hof von ca. 200qm.

Welche Fläche darf mit der Grundsteuer B in der Nebenkostenabrechnung berechnet werden? Nur meine reine gemietete Wohnfläche? oder … auch andere??

VG

Horschi

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2018 09:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

pauschal lässt sich Ihre Frage leider nicht beantworten. Es kommt dabei sowohl auf die Vereinbarung im Mietvertrag an als auch darauf, ob beispielsweise etwaige Tiefgaragenanteile als eigene Mieteinheiten geführt werden. Abschließend beantworten kann Ihnen das daher nur ein Mieterverein oder ein Fachanwalt nach Durchsicht Ihres Mietvertrags im Rahmen einer Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michael Gerull am 15.01.2018 18:06

Ist es vorgeschrieben das in meiner Wohnung alle 5 Jahre die Wasseruhren ausgetauscht werden müssen....

Darf der Vermieter die Reparatur des Toilettenspülkastens in Rechnung stellen wenn in meinem Mietvertrag steht das ich Reparaturen bis 100 Euro selbst tragen muss

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.01.2018 11:23

Sehr geehrter Herr Gerull,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Sofern in Ihrem Mietvertrag die Kostenübernahme von Kleinreparaturen durch den Mieter wirksam vereinbart wurde, kann der Vermieter bis zu bestimmten Grenzen diese Kosten verlangen. Wichtig ist aber bei jeder einzelnen Rechnung, dass der Höchstbetrag nicht überschritten wird. Das heißt: Kostet die Reparatur z.B. 90 Euro, so wäre dies vom Mieter zu tragen. Belaufen sich die Kosten hingegen auf 101 Euro, so müsste der Vermieter die gesamte Summe zahlen, da die Rechstprechung dies dann nicht mehr als Kleinreparatur betrachtet.

Wasseruhren müssen nicht unbedingt ausgetauscht werden, sie müssen laut Eichgesetz allerdings in regelmäßigen Intervallen geeicht werden: Bei Kaltwasserzählern sind das sechs, bei Warmwasserzählern fünf Jahre.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

pherm am 15.01.2018 12:12

Hallo liebe Immowelt-Redaktion,

herzlichen Dank für die schnelle Antwort.

Sie haben mir sehr geholfen.

Mit freundlichen Grüßen

pherm

auf Kommentar antworten

pherm am 14.01.2018 14:28

Sehr geehrte Damen und Herren,

darf der Vermieter Fehlwasser auf die Mieter umlegen?

Der Vermieter legt generell die Differenz (Gesamt-Wasserverbr. abz. Wasseruhren-Verbr.) auf die Mieter um. (Beisp. Ges. Verbr. 100000 ltr. abz. 90000 ltr. Mieterverbrauch = 10000 lt. Fehlwasser was auf die Mieter umgelegt wird.

Vielen Dank für die Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.01.2018 09:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es kommt häufig vor, dass der Hauptwasserzähler in einem Haus einen größeren Verbrauch anzeigt als alle Wohnungswasserzähler zusammen. Diese Differenz kann anteilig nach dem Verhältnis der Anzeigenwerte auf die Mieter umgelegt werden. Laut einem Urteil des Landgerichts Braunscheig gilt das aber nur bis zu einer bestimmten Toleranzgrenze. Die Richter akzeptierten im verhandelten Fall eine Messdifferenz von bis zu 20 Prozent (Az.: 6 S 163/98). Überschreitet die Differenz also diese Grenze, muss sie der Vermieter zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

mabel am 08.01.2018 19:43

der Aufzug war kaputt, es wurde ein Ersatzteil eingebaut kann der Vermieter die Kosten als Umlage in den Nebenkosten geltend machen??

mfg.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2018 08:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, denn dabei handelt es sich nicht um regelmäßig wiederkehrende Neben-, sondern um Reparaturkosten. Diese sind vom Vermieter zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

marabel am 08.01.2018 19:40

Hallo, habe ich ein Recht auf Auskunft der Belegpersonenanzahl für eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus... 21 Wohnungen??

mfg.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2018 08:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest als Vermieter haben Sie ein Recht darauf, zu wissen, wer in Ihrer Wohnung lebt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

mhdisyan am 03.01.2018 11:57

Guten Tag,

ich bin Eigentümer und würde gerne wissen, ob folgende Kosten auf den Mieter umlagefähig sind:

- Schornsteinfeger

- Heizungswartung

Weiterhin ist die Heizungsanlage in dem Haus sehr alt und wird daher immer durch drei geteilt. Zur Zeit lebe ich selbst in der Wohnung, wenn ich aber die Wohnung vermieten sollte, kann ich dem Mieter nicht genau sagen, wie viel Heizkosten er tatsächlich verbraucht hat. Kann ich das im Mietvertrag vorab festlegen, so dass ich später keine Probleme habe?

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße

Mehdi Sayan

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2018 12:40

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sowohl die Kosten für die Schornsteinfeger als auch für die Heizungswartung sind auf den Mieter umlegbar. Die Heizkostenverordnung legt allerdings fest, dass eine verbrauchsunabhängige Abrechnung der Heizkosten nicht möglich ist. Mindestens 50 Prozent und maximal 70 Prozent aller Kosten müssen nach individuellem Verbrauch abgerechnet werden. Einzige Ausnahme: In einem Gebäude, das mehr als zwei Wohnungen hat und in dem der Vermieter eine dieser Wohnungen selbst bewohnt, kann auch eine verbrauchsunabhängige Abrechnung festgelegt werden.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifelsfall erhalten Sie diese von einem Eigentümerverband wie Haus & Grund oder von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

K.Oelkers am 29.12.2017 17:34

Hallo zusammen,

kann der Vermieter die Installation/Montagekosten (anteilig) sowie die Stückkosten für Rauchmelder pro Wohneinheit auf die Mieter umlegen?

Im Voraus viel Dank für die Information!

Gruss

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2018 15:32

Hallo K.Oelkers,

in der Regel kann der Vermieter die Montagekosten in Form einer Modernisierungsmieterhöhung auf den Mieter umlegen. Das heißt, er kann die Jahresmiete um elf Prozent der angefallenen Kosten anheben.

Die Kosten für die Wartung des Rauchmelders kann der Vermieter - sofern er dafür zuständig ist - als Betriebskosten auf den Mieter umlegen, sofern dies im Mietvertrag vereinbart ist.

Mehr Informationen finden Sie in unserem Ratgeber: ratgeber.immowelt.de/a/rauchmelderpflicht-wer-fuer-einbau-und-wartung-zustaendig-ist.html

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt für Mietrecht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Laura am 11.12.2017 17:24

Hallo,

wie sieht es aus mit gemieteten Rauchmeldern? Darf statt Wartungskosten dann die gesamte Miete auf die Mieter umgelegt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.12.2017 08:44

Hallo Laura und vielen Dank für Ihren Kommentar,

diese Frage ist höchstrichterlich bislang noch nicht entschieden. Zuletzt hatte das LG Hagen im Jahr 2016 allerdings die Auffassung vertreten, es handele sich dabei nicht um umlegbare Nebenkosten. Begründung: Die Miete der Rauchmelder tritt an die Stelle von Anschaffungskosten, die wiederum laut Betriebskostenvereordnung nicht zu den umlegbaren Nebenkosten gehören.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

BBirgit am 08.12.2017 20:28

Hallo, wir haben unsere Betriebskostenabrechnung erhalten. Welch Schreck! In diesem Jahr wurden 2 Bäume, die vor unserem Haus stehen gekürzt und ausgeschnitten. Unter den Bäumen befindet sich der Platz, auf dem die Kinder des Hauses spielen. Bei Sturm sind Äste heruntergefallen bzw. auf unserem Balkon gelandet, zum Glück wurde keiner verletzt. Die Kosten für die Tätigkeiten werden jetzt auf die Mieter umgelegt. 1773 € Ist das rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.12.2017 09:17

Hallo Birgit und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der regelmäßige Beschnitt der Bäume könnte prinzipiell über die Nebenkosten auf den Mieter umgelegt werden. Bei einmaligen Reparaturkosten, die durch einen Sturm entstehen, ist dies aber in der Regel nicht möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihre Nebenkostenabrechnung nicht genau kennen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Wir empfehlen Ihnen daher, das entsprechende Schreiben von Ihrem Vermieter einem Fachanwalt oder einem Mieterverein vorzulegen. Dort erfahren Sie, wie Sie am besten weiter vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MRegine am 05.12.2017 09:24

Gibt es keinerlei Deckelung der Sach- und Haftpflichtversicherungen? Bei mir macht das 30% der Nebenkostenabrechnung aus (250/850 Euro bei einer Single-Wohnung). Das finde ich verhältnismäßig viel, wenn ich bedenke, dass ich extrem sparsam bin, beim Sport dusche um Kosten zu sparen, usw.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2017 09:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine solche Deckelung sieht das Gesetz nicht vor. Die Rechtsprechung ist allerdings der Auffassung dass die vom Vermieter abgeschlossenen Verträge in dieser Hinsicht wirtschaftlich sein müssen. Ob das bei dem von Ihnen genannten Betrag der Fall ist, ist zumindest zweifelhaft. Sie können zunächst bei Ihrem Vermieter die Belege einsehen, aus denen sich der fragliche Betrag ergibt, unter Umständen bringt das schon eine gewisse Aufklärung. Darüber hinaus können Sie Ihre Nebenkostenabrechnung bei einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen lassen. Bitte bedenken Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Markus am 02.12.2017 10:03

Hallo,

Ich habe heute die Betriebskostenabrechnung erhalten.

Da ist ein Posten mit „Kosten Wartung Gasgeräte“ enthalten.

Wir haben eine Gastherme im Bad.

Als umlagemaßstab steht dort „direkt“ Gesamtkosten 366,52 davon sollen wir 80,92 selbst bezahlen.

Ist das richtig ?

Danke für Hilfe

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 09:39

Hallo Markus und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ob die Nebenkostenabrechnung so korrekt ist, können wir leider aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Die Wartung etwaiger Gasthermen kann aber in der Tat auf den Mieter umgelegt werden, auch direkt. Das bedeutet, dass der Mieter nur die Kosten trägt, die auch tatsächlich bei der Wartung seiner Gastherme entstanden sind. Ob das in Ihrem Fall so ist, können Sie herausfinden, indem Sie die entsprechenden Belege bei Ihrem Vermieter einsehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MartinaK am 01.12.2017 23:56

Hallo,

Unsere Heizungsanlage wurde komplett erneuert und neue zähler an jedem heizkörper anfang 16 angebracht.

In 15 habe ich geld zurückerhalten von der heizung. Jetzt soll ich 475e nachzahlen.

Kann das stimmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2017 09:25

Hallo Martina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das können wir leider aus der Ferne nur schlecht beurteilen. Als Mieterin haben Sie allerdings das Recht, bei Ihrem Vermieter die Belege einzusehen, aus denen sich die Heizkostenabrechnung ergibt. Wir würden Ihnen empfehlen, davon Gebrauch zu machen. Sollte auch das keine Klarheit bringen, können Sie die Betriebskostenabrechnung einem Mieterverein in Ihrer Nähe vorlegen. Die Abrechnung kann dort überprüft werden und Sie erhalten eine Rechtsberatung, wie Sie gegebenenfalls weiter vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marianne Nolte am 01.12.2017 17:48

Hallo Immowelt Redaktion Gestern habe ich meine Betriebskosten Abrechnung bekommen, vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 enthalten sind

Grundsteuer Müllabfuhr Strassenreinigung Hausversicherungen Niederschlagswaser Gartenpflege 836 qm x0639115 Euro =1,25 DM zu zahlender Betrag dafür 534,30 € für 3x im Jahr vorne und hinten den Rasen Mähen

auf Kommentar antworten

Diana S. am 01.12.2017 13:00

Hallo Immowelt-Redaktion , ich habe heute meine Betriebskostenabrechnung erhalten. Bei der Position Gartenpflege sind 2700€ aufgelistet was bei uns auf die Wohnfläche umlegt wird. Somit sollen wir knapp 585 € zahlen. Die Gartenfirma schlägt hier sehr unregelmäßig auf. In den Wintermonaten ist das ja ok aber auch im Frühjahr / Sommer/ Herbst glänzen sie mit Abwesenheit oder es wird. Nach Wochenlangem nichts tun ein regelrechter Kahlschlag gemacht. Da wir einfach alles runtergeschnitten. Gepflegt sieht definitiv anders aus und meines Erachtens für das Geld kann ich ein regelmäßiges mähen und Rückschnitt der Hecke/ Gebüsche verlangen. Kann ich bei meiner Vermietung um Einsicht der Kosten der Gartenpflege verlangen ? Es wurden seit Jahren keine neuen Pflanzen gepflanzt. Und jetzt plötzlich wollen die so viel ,im Vorjahr waren es 800€ weniger für das ganze Jahr an Gartenpflege.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.12.2017 13:52

Hallo Diana und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, Sie haben als Mieter das Recht, bei Ihrem Vermieter die Belege einzusehen, die die Grundlage für Ihre Nebenkostenabrechnung bilden. Wir würden Ihnen empfehlen, davon auch Gebrauch zu machen. Sollte auch das keine Klarheit bringen, können Sie Ihre Nebenkostenabrechnung dem örtlichen Mieterverein vorlegen. Dieser kann sie auf Ihre Rechtmäßigkeit prüfen und berät Sie gerne auch bei Unregelmäßigkeiten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andreas am 25.11.2017 16:27

Hallo.

Wie sieht das in Gebäuden aus, die größtenteils gewerblich genutzt werden, den ganzen Tag Leute ein und aus gehen (Fahrstuhl ist auf Dauerbetrieb) und nur wenige Wohnungen? Was kann der Vermieter auf die privaten Mieter umlegen?

Bei uns tauchen u. a. Posten auf wie:

- Strom Allgemeinbereich

- Strom Treppenhaus

- Treppenhausreinigung

- Aufzugskosten

- Hauswartkosten

- Objektschutz

- Wartung Feuerlöscheinrichtung

- Wartung Sondereinr. Allgemein

- Wartung Sonstiges

Ist das zulässig bzw. wie ist es möglich, so etwas aufzuschlüsseln und umzulegen? Müsste der Vermieter nicht genauer beschreiben, was unter z. B. "Sonstiges" fällt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2017 10:05

Hallo Andreas,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Was genau "Sonstiges" ist, müsste der Vermieter tatsächlich beschreiben. Bei gemischt gewerblich und zu Wohnzwecken genutzten Immobilien muss der Vermieter zudem unter Umständen eine Trennung zwischen den gewerblichen und den Wohnflächen vornehmen und zwar immer dann, wenn bei einer gewerblich genutzten Einheit überproportional mehr Kosten verursacht werden. Ob dies in Ihrem Fall so ist und wie eine rechtssichere Betriebskostenabrechnung in ihrem Fall aussehen würde, können wir allerdings aus der Ferne nur schlecht beurteilen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

mb-K am 24.11.2017 21:47

Verwaltung hat in der aktuellen Nebenkostenabrechnung Kosten für Dachrinnen Reinigung berechnet.

Kann die Verwaltung dies?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2017 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, die Dachrinnenreinigung kann über die Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umgelegt werden, wenn dies im Mietvertrag vereinbart wurde.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Luzie am 24.11.2017 10:31

Hallo liebes Immowelt Team,

Bin ich als Mieter für die Wartung der Heizungsanlage verantwortlich? In meinen Augen zählt das doch zur Instandhaltung- und Setzung oder?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.11.2017 13:57

Hallo Luzie,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Wartung der Heizungsanlage ist Sache des Vermieters.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hape am 20.11.2017 19:33

Hallo liebes Immowelt-Team, in meiner Jahres-Nebenkostenabrechnung hat die Ablesefirma neben den Zählerständen und den Verbräuchen auch Grundkosten und Verbrauchskosten aufgeführt. Ein Posten, nämlich Kosten für Nutzerwechsel (wir sind vor einem Jahr eingezogen) irritiert uns. Ist dieser Betrag wirklich von uns als Mieter zu tragen?

Ein weiterer Kostenblock = allg. Auslagenpauschale für Post, Telefon, etc. stellt der Vermieter ebenfalls in Rechnung. Ist dies zulässig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.11.2017 09:47

Hallo Hape und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Verwaltungskosten können über die Betriebskostenabrechnung nicht auf den Mieter umgelegt werden. Dazu zählen sowohl die Auslagenpauschale für Post und Telefon als auch jene für den Nutzerwechsel. Letzteres hat der Bundesgerichtshof bereits im Jahr 2007 entschieden (Az.: VIII ZR 19/07).

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihre Nebenkostenabrechnung nicht genau kennen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Petra Berndt am 20.11.2017 08:46

Mein Vermieter hatte die Auflage bekommen,Nistkästen für Mauersegler anzubringen,wurde von der unteren Naturschutzbehörde angefordert,weil der Vermieter die vorhandenen Plätze verschlossen hat.Darf er die kosten auf die mieter umlegen?Danke schon mal für Ihre antwort.MfG Petra Berndt

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2017 11:15

Hallo Berndt,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es dürfte in der Regel nicht möglich sein, die Kosten für das Anbringen von Nistkästen auf den Mieter umzulegen. Einerseits, weil dieser Posten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Mietvertrag vereinbart wurde, andererseits weil es sich hierbei um einmalige und nicht um regelmäßig wiederkehrende Kosten handelt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fangmann am 16.11.2017 00:52

Wer zahkt die nebenkosten bei wohnrecht habe 2 jahre schon keine heizung was tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.11.2017 09:38

Sehr geehrte Frau Fangmann,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn die Heizung nicht funktioniert, ist der Vermieter in der Pflicht, diese zu reparieren. Tut er das nicht, kann der Mieter die Miete mindern. Wie und in welchem Umfang, ist jedoch vom Einzelfall abhängig und lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. Wir empfehlen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in diesem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/mieterrechte-bei-defekter-heizung.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

phoenix am 14.11.2017 10:27

Wie verhält es eigentlich, wenn in einer 2-Zimmerwohnung immr noch mit einem Nachtspeicherofen geheizt werden muss, was natürlich im Winter nicht ausreicht und außerdem im Bad nur ein zusätzlicher Heizlüfter angebracht ist? Des weiteren geht es um einen Alt-Mietvertrag aus den 90ern. Können hier Nebenkosten neu bzw. zusätzlich berechnet werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2017 12:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unabhängig von der Art der Heizung muss der Vermieter die Betriebskosten bis spätestens zwölf Monate nach dem Ende des Abrechnungszeitraums abrechnen. Bei den Heizkosten muss dies zumindest teilweise nach Verbrauch geschehen. Wenn eine Heizung für einen Wohnraum nicht ausreicht, weil mit dieser beispielsweise dauerhaft keine 20 Grad erreicht werden, ist dies ein Mangel, der unter Umständen eine Mietminderung rechtfertigt. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihre Betriebskostenabrechnung nicht genau kennen und daher aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Zweifelsfall würden wir Ihnen daher empfehlen, die Abrechnung zusammen mit Ihrem Mietvertrag einem Mieterverein vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hermi am 10.11.2017 19:15

Hallö , ich Ihabe die Heizkosten und Warmwasser Abrechnung für 2016 bekommen und bin aus allen Wolken gefallen. Ich soll 600 Euro nachzahen.Ich bin alleinstehend, meine Wohnung hat 53,9 Quadratmeter Vorauszahlung lag bei 1600 Euro. Da mir der Vermieter keine Preise nennt, nur sagt, die Energiekosten hätten sich erhöht, habe ich einen Anwalt genommen, aber ich glaube der kommt da nicht weiter. Ich beziehe ALGII und solch eine hohe Nachzahlung kann ich nicht leisten.Zumal die Warmmiete gleich auf 55 Euro angestiegen ist. Jetzt liege ich bei 550 Euro.Das Jobcenter weigert sich die Nachzahlung zu übernehmen. Fakt ist aber.dass sich mein Verbrauch zu den Vorjahren nicht verändert hat. Wo also wo/liegt der Fehler. Ist es ein Ablesefehler von Kaliometa? Oder ein ist ein Abrechnungsfehler des Vermieters? Herzliche Grüße Hermi

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.11.2017 09:47

Hallo Hermi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ob und falls ja wo genau der Fehler hier liegt, können wir leider aus der Ferne schlecht beurteilen. Sie sind aber schon den richtigen Weg gegangen und haben Ihre Abrechnung einem Anwalt vorgelegt. Dieser kann sich gegebenenfalls auch beim Vermieter die nötigen Belege zur Überprüfung der Abrechnung geben lassen und dann unter Umständen auch der Abrechnung widersprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Goldiolli am 27.10.2017 10:16

Hallo,

Mein Vermieter hat einen Heizkostenverteiler (elektrisch) bzw. Verbrauchserfassungsgerät, das nicht gemietet war, austauschen lassen. Nun bekomme ich 50% der Kosten (2 Familienhaus) = 260€ in meiner Nebenkostenabrechnung umgelegt. Frage: ist das Rechtens? (Zumal wir im Februar 2018 ausziehen) Danke für eine kurze Einschätzung!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.10.2017 11:56

Hallo Goldiolli,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Im Allgemeinen gilt, dass ein Vermieter nur dann Nebenkosten abrechnen darf, wenn dies vertraglich vereinbart wurde und auch nur solche, die gemäß Betriebskostenverordnung und Heizkostenverordnung abgerechnet werden können. Reparaturen zählen dabei nicht zu den Nebenkosten.

Wir möchten aber darauf hinweisen, dass es hinsichtlich der Abrechnung von Heizkosten eine Sonderregelung gibt, sofern die vermietete Wohnung in einem Zweifamilienhaus liegt und der Hauseigentümer die nicht vermietete Wohnung selbst bewohnt. Dann kann (muss aber nicht) vertraglich vereinbart werden, dass die Abrechnungsmodalitäten nicht der Heizkostenverordnung enstprechen, sondern dass nach einem anderen Abrechnungsschlüssel abgerechnet wird.

Wir können Ihren Fall aus der Ferne zwar nicht abschließend beurteilen, zumal wir die genaue Mietvertragsgestaltung nicht kennen. Es erscheint uns aber als eher fernliegend, dass die Überwalzung von Reparaturkosten auf den Mieter im Rahmen einer Heizkostenabrechnung vertraglich wirksam vereinbart werden kann. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt für Mietrecht oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pankiewicz am 25.10.2017 16:29

Dürfen Gutachterkosten für einen Ölabscheider bei einer gewerblichen Immobilie als Nebenkosten anteilig abgerechnet werden ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.10.2017 08:52

Sehr gehrter Fragesteller,

auch im Gewerbemietrecht gilt, dass der Vermieter nur diejenigen Betriebskosten abrechnen kann, die vertraglich vereinbart wurden. Dabei kann auch im Gewerbemietrecht Bezug auf die Betriebskostenverordnung genommen werden. Welche Betriebskosten abgerechnet werden dürfen, hängt demnach von der vertraglichen Vereinbarung ab. Betriebskosten sind dabei diejenigen Kosten, die fortlaufend - also regelmäßig - und objektbezogen infolge des bestimmungsgemäßen Gebrauchs einer Immobilie entstehen.

Zwar können wir Ihren Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen, wir würden aber davon ausgehen, dass Gutachterkosten im Regelfall keine Kosten sind, die fortlaufend und objektbezogen infolge des bestimmungsgemäßen Gebrauchs einer Immobilie regelmäßig entstehen und deshalb im Allgemeinen nicht zu den abrechnungsfähigen Nebenkosten gehören.

Allerdings gibt es im Gewerbemietrecht hinsichtlich der Vertragsgestaltung für den Vermieter mehr Freiraum als im Wohnraummietrecht: Sie sollten also in Ihrem Mietvertrag nachsehen, ob es Klauseln gibt, die es dem Vermieter erlauben würden, Ihnen bestimmte Kosten aufzubürden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sonja am 23.10.2017 11:14

Guten Tag, darf der Vermieter bei der Nebenkostenabrechnung einfach so ohne Vorankündigung von Personen auf Quadratmeter der Wohnung umsteigen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2017 13:47

Hallo Sonja,

will der Vermieter den Abrechnungsschlüssel wechseln, muss er dies dem Mieter laut Paragraph 556a des Bürgerlichen Gesetzbuchs in Schriftform mitteilen. Diese Erklärung ist jeweils nur vor Beginn eines Abrechnungszeitraums zulässig. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sonja am 22.10.2017 09:28

Hallo, wie dürfen Nebenkosten verteilt werden ? auf Anzahl der im Haushalt lebenden Personen oder auf die Größe der Wohnung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2017 10:21

Hallo Sonja und vielen Dank für Ihren Kommentar,

beide Abrechnungsschlüssel sind prinzipiell möglich. Die genaue Art der Abrechnung ist meistens im Mietvertrag geregelt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

kitty am 17.10.2017 18:06

ich bin vermieter, bekomme seit jahren für meine 3 raumwohnung warm nur 400€, obwohl sie einen gehobenen standart besitzt. betriebskostennachzahlungen werden auch nicht getätigt. die mietprellerin zieht jetzt zum glück aus. ich habe keinen telefonischen kontakt, da sie mich überall gesperrt hat. frage:" Wer muss einen Übergabetermin anbieten und wann??? das mietverhältnis endet am 31.10.2017. da ich davon ausgehe, dass die wohnung einige mängel aufweisen wird und nachgearbeitet werden muss würde ich es eine woche vor beendigung des mietverhältnis erledigen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.10.2017 10:16

Hallo Kitty und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Vermieter haben keinen Anspruch darauf, eine vorzeitige Wohnungsrückgabe zu vereinbaren, das geht allenfalls mit Zustimmung des Mieters. Der Mieter kann prinzipiell darauf bestehen, dass die Wohnungsübergabe erst am letzten Tag des Mietverhältnisses stattfindet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gregor am 10.10.2017 20:37

Guten Tag.

Ich habe kürzlich von meinem Vermieter eine Nebenkostenabrechnung erhalten, welche den Posten "Gartenpflegekostenanteil" enthalten. Ich bewohne eine Dachgeschosswohnung eines zwei-Parteien-Hauses und mein Vermieter wohnt unter mir. Ich habe kein Nutzungsrecht für den Garten und auch in meinem Mietvertrag steht nichts von einem Anteil des Gartens der mir in irgendeiner Form zur verfügung gestellt werden würde. Lediglich die allgemeine Klausel, dass Gartenpflegekosten auf den Mieter abgewälzt werden können steht darin, allerdings auch das gleiche über Fahrstuhl-Kosten und ein Aufzug existiert ja auch nicht.

Darf mein Vermieter Kosten für den das Haus umgebenden Garten auf mich abwälzen, wenn der Garten nicht zu der von uns vereinbahrten Mietsache gehört und wo kann ich das Nachlesen?

Dankeschön

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.10.2017 10:00

Hallo Gregor und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die rechtlichen Grundlagen für die Umlegbarkeit der Gartenpflege im Rahmen der Nebenkostenabrechnung finden sich in der Betriebskostenverordnung. Demnach gehören die Kosten der Gartenpflege zu den umlegbaren Nebenkosten. Entscheidend dabei ist, dass diese Arbeiten regelmäßig wiederkehrend anfallen. Nicht relevant ist dagegen die Frage, ob der Mieter ein Recht auf Nutzung des Gartens hat. Der Gesetzgeber geht hier gewissermaßen davon aus, dass die Pflege des Gartens zur gewöhnlichen Instandhaltung der Immobilie insgesamt gehört.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir Ihre Nebenkostenabrechnung nicht genau kennen. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit Ihrer Abrechnung haben, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sima am 29.09.2017 13:20

Haben wir ein Recht darauf, zu wissen, wer alles einen Schlüssel zu unserem Einfamilienhaus hat, das wir komplett mieten? Ist es überhaupt zulässig, dass der Vermieter einen Schlüssel einbehält?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.09.2017 14:32

Hallo Sima und vielen Dank für Ihren Kommentar,

als Mieter eines Einfamilienhauses haben Sie ein Recht auf alle Schlüssel zu diesem Haus. Es ist grundsätzlich unzulässig, dass Ihr Vermieter oder eine dritte Person weitere Schlüssel für das Haus ohne Ihre Zustimmung einbehält.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch in diesem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/zweitschluessel-tipps-fuer-vermieter.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sima am 26.09.2017 08:22

Wir sind eine Familie mit zwei Kindern (6 und 1) und ziehen in ein Haus zur Miete. Am Ende des Gartens geht es ca.2m senkrecht nach unten in den Nachbarsgarten. Es gibt keinen Zaun. Müssen wir diesen selbst anbringen und bezahlen oder ist dafür der Vermieter zuständig?

auf Kommentar antworten

ok am 11.10.2017 23:07

Hallo Sima,

als Nicht-Jurist aber Bauprojektmanager sehe ich die Lage im Detail anders. Das nicht eingezäunte Grundstück ist für Nichtbefugte Dritte (z.B. Nachbarskinder) ohne Zaun uneingeschränkt und unbeaufsichtigt betretbar. Eine generelle Verpflichtung zu einem Zaun hat der Eigentümer tatsächlich nicht. Angesichts der Gefährdungsbeurteilung (Absturz aus 2 m) sehe ich insofern die erwähnte "gewisse Verkehrssicherungspflicht" m.E. sehr wohl.

Ein makabrer aber als Tendenz zutreffender Fall ist die Regelung zu einem Teich im Garten ohne Zaun um das Grundstück: ..."Bei Kindern muss nämlich stets mit einem Fehlverhalten gerechnet werden. Um ein Hineinfallen der Kinder in seinen Gartenteich zu verhindern, muss er (Eigentümer) diesen somit absichern. Tut er dies nicht, macht er sich haftbar (vgl. Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 20.04.1993, Az. 22 U 272/92). Diese Haftung wird aber ausgeschlossen durch die Aufsichtspflicht der Eltern auf die er sich verlassen kann.

Ersetzen Sie nun die Gefahr des Teiches durch die des Absturzes.

Zudem: Sie können nicht ausschließen, dass andere Kinder als Ihre eigenen das Grundstück betreten ...

Insofern sehe ich als Empfehlung zwar ebenfalls eine "gütliche" Einigung mit dem Eigentümer, aber zu seinen Lasten. Optional können Sie Sich auch darauf einigen, dass Sie den - geeigneten - Zaun bauen lassen und er die Kosten trägt.


Immowelt-Redaktion am 26.09.2017 09:56

Hierfür gibt es keine gesetzliche Sonderregelung. Den Vermieter trifft lediglich eine gewisse Verkehrssicherungspflicht. Das heißt, dass er darauf achten muss, dass das Grundstück generell ungefährlich ist. Ob das in Ihrem Fall ohne Zaun schon der Fall ist, lässt sich aus der Ferne leider nicht beurteilen. Wie gesagt: Am besten wäre es, Sie würden sich gemeinsam mit dem Vermieter ganz unbürokratisch auf eine Lösung einigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 26.09.2017 08:47

Hallo Sima und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter ist nicht zwangsläufig verpflichtet, an der Grundstücksgrenze auch einen Zaun anzubringen, der Mieter ist es aber auch nicht. Unter Umständen können Sie sich ja gemeinsam mit Ihrem Vermieter auf eine kostengünstige Lösung einigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Sima am 26.09.2017 09:31

Auch nicht, wenn es gefährlich für die Kinder ist?

Mosi am 23.09.2017 20:37

Uns wurde bei Einzug eine Küche vom Vermieter überlassen mit Geräten aus dem Jahr 1984. Letztes Jahr ging die Spülmaschine kaputt und wir haben uns eine neue gekauft. Im nächsten Monat ziehen wir aus. Kann der Vermieter von uns verlangen, dass wir eine neue einbauen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.09.2017 09:57

Hallo Mosi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn der Vermieter eine Küche mitvermietet, ist es eigentlich auch Sache des Vermieters diese reparieren oder ersetzen zu lassen, wenn etwas kaputt geht. Wenn Sie das gar nicht von ihm verlangt haben und sich selbst eine neue Spülmaschine gekauft haben, gehört diese Ihnen. Der Vermieter kann nicht verlangen, dass Sie eine neue Spülmaschine kaufen, wohl aber, dass Sie die alte (defekte) Spülmaschine wieder einbauen. Auch wenn letzteres in der Praxis natürlich recht sinnlos wäre.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

FrauXXX am 18.09.2017 12:38

Hallo,

dürfen Kosten für eine Zwischenablesung der Heizung aufgrund eines Auszuges auf den Mieter umgelegt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.09.2017 13:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Kosten einer Ablesung, die stattfindet, weil ein Mieter auszieht, sind keine umlagefähigen Nebenkosten, sondern Verwaltungskosten, die der Vermieter zu tragen hat. Entschieden hat das der Bundesgerichtshof (Az.: VIII ZR 19/07).

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pecri am 16.09.2017 11:25

In einem großen Gebäudekomplex, der gemischt genutzt wird, werden die Hausmeister- und Reinigungskosten von der Hausverwaltung als Servicegesellschaft dem Vermieter in einer pauschalen Abrechnung in Rechnung gestellt und in der Betriebskostebabrechnung 1:1 als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt. Eine Überprüfung, ob darin auch Verwaltungskosten enthalten sind, ist nicht möglich, da die Verwaltung keine diesbezüglichen Unterlagen vorlegt.

auf Kommentar antworten

Angelfreund am 15.09.2017 11:10

Auf Wunsch des Mieters wurde ein größerer Briefkasten angebracht. Können diese Kosten an den Mieter berechnet werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.09.2017 11:46

Hallo Angelfreund,

das ist zumindest über die Nebenkostenabrechnung nicht möglich, nein. Wenn Sie allerdings mit Ihrem Mieter zuvor vereinbart haben, dass er die Kosten oder einen Teil der Kosten trägt, spricht nichts dagegen, das einmalig mit ihm abzurechnen. Dann allerdings, wie gesagt, ganz unabhängig von der Nebenkostenabrechnung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Beate Mansi am 12.09.2017 11:08

Darf der Vermieter eines Einfamilienhauses die jährliche Wartung der Gasheizungsanlage auf den Mieter abwälzen? Und ist der Zusatz im Vertrag rechtens, dem Mieter alle Reparaturen der Poolpumpe, des Swimmingpools und der Sauna (Elektroofen) aufzuerlegen oder gilt nicht grundsätzlich eine prozentuale auf die Jahreskaltmiete ausgelegte Beteiligung, so dass die Ausgaben für diese Reparaturen nur anteilig umlagefähig sind. D. h. wäre eine neue oder Reparatur der Folie, oder Pumpe für den Pool notwendig, darf der Vermieter diese Kosten Für Neuanschaffung oder Reparatur auf uns abwälzen? Ist der Vertragszusatz, dass der Mieter für diese Kosten selbst aufkommen soll nicht schon sittenwidrig? Zumal Sauna und Pool als "mit vermietet" im Vertrag angegeben werden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.09.2017 11:35

Sehr geehrte Frau Mansi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Jährlich anfallende Wartungskosten können als Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden. Reparaturkosten an der Mietsache hat dagegen der Vermieter zu tragen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen, Ihren Mietvertrag und gegebenenfalls Ihre Nebenkostenabrechnung einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gisela am 09.09.2017 15:54

Dürfen die Kostenin für die Erstellung der Heizkostenabrechnung, die eine Firma erstellt, auf die Mieter umgelegt werden, oder dürfen nur die Kosten für den Ableser der Verbrauserfassungsgeräte umgelegt werden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.09.2017 10:23

Hallo Gisela,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Kosten für einen Abrechnungsservice dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden. Ein solcher Abrechnungsservice umfasst alle Tätigkeiten, die mit der Erstellung der Betriebskostenabrechnung zusammenhängen. Anders liegt der Fall aber bei den Ablesekosten. Hierbei geht es um die Erfassung der Daten zu jenen Nebenkosten die Verbrauchsabhängig abgerechnet werden. Die dabei entstehenden Kosten sind laut Betriebskostenverordnung auf den Mieter umlegbar.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

WolfgangG am 08.09.2017 09:35

Kann es sein, dass sich die Haushaftpflichtversicherung binnen eines Jahres verdreifacht? 2015 41.20€, 2016 117,98€! Drei Parteien im Haus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.09.2017 08:56

Hallo Wolfgang und vielen Dank für Ihren Kommentar,

aus der Ferne können wir leider nur schwer beurteilen, welche Faktoren zu seiner solchen Erhöhung geführt haben könnten. Als Mieter haben Sie allerdings ein Recht darauf, die entsprechenden Belege beim Vermieter einzusehen. Wir empfehlen Ihnen daher zunächst, dies zu tun. Sollten Sie dann noch Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Betriebskostenabrechnung haben, ist sicher ein Gang zu einem Mieterverein ratsam. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andy am 08.09.2017 09:06

Wie sieht es mit der Wartung eines Mähroboters aus? (Statt eines Gärtners)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.09.2017 08:53

Hallo Andy und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn es sich dabei um regelmäßig wiederkehrende Kosten handelt und dies im Mietvertrag so vereinbart wurde, wäre ein solcher Mähroboter unter Umständen über die Betriebskostenabrechnung abrechenbar. Aus der Ferne können wir dies aber leider nur schwer beurteilen, auch weil wir die Details des Mietvertrags nicht kennen. Wir empfehlen Ihnen daher den Gang zu einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Huber am 07.09.2017 14:52

Der Verwalter hat uns bei der aktuellen Abrechnung Grundsteuer berechnet, wir zahlen separat pro Quartal die fälligen Grundsteuer für die Wohnung. Was für Grundsteuer kann es im ersten Fall sein?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.09.2017 09:25

Hallo Huber,

sind Sie denn Mieter oder Eigentümer? Grundsätzlich darf der Vermieter die Grundsteuer auf die Mieter umlegen, aber nur dann, wenn das im Mietvertrag vereinbart wurde. Wenn Sie Eigentümer sind, zahlen Sie üblicherweise die fällige Grundsteuer selbst, möglicherweise gibt es Gemeinschaftsflächen, die separat besteuert werden. Fragen Sie am besten beim Verwalter nach.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion

Mausiiiiii am 01.09.2017 14:48

Hausverwaltung gehört auch zu den umlagefähige Nebenkosten?

Noch was, wie sieht mit der Überwachung aus, z.B mit Video Kamera, wo man noch Computer, Festplatten, Kabel braucht + Strom. Falls es schlimmer sein sollte 24h Überwachung mit den Mitarbeitern (die Mutter beauftragt ihre 3 Söhne, sie wechseln sich gegenseitig ab pro Tag, die Kosten betragen pro Person 450€ monatlich

hier wird ständig von unbekannten Personen Scheiben eingeschlagen, Mülltonnen umgekippt und Autos des Mieters beschädigt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.09.2017 08:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

weder die Kosten für die Hausverwaltung noch jene für eine Kameraüberwachung sind über die Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umlegbar.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ines Dittrich am 22.08.2017 13:18

Guten Tag,

meine Frage ist, kann man die Kosten für die Überprüfung der Kläranlage (2 x jährlich) für das Wohnhaus, den Mietern als Nebenkosten berechnen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.08.2017 14:37

Sehr geehrte Frau Dittrich,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die mit der laufenden Wartung und Pflege verbundenen Kosten einer Hauskläranlage können in der Regel Regel über die Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mülln, Hans Dieter am 11.08.2017 13:32

Guten Tag,

Niederschlagwasser ist i.o. aber was ist Kaltwasserund Schmutzwasser??????

Die Kosten für beide sind insgesamt ca.1720, 00 Euro durch 6 Parteien.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.08.2017 14:35

Sehr geehrter Herr Mülln,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Damit könnte unter Umständen schlicht Abwasser gemeint sein. Aus der Ferne können wir das aber leider nicht beurteilen. Als Mieter haben sie das Recht, bei Ihrem Vermieter Einsicht in die Belege zu nehmen. Vielleicht ergibt sich daraus eine Erklärung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pantherl am 08.08.2017 14:36

Hallo,

ich sollte in dem alten Haus sämtliche Fenster abschleifen u streichen, den Putz( der wegen Schimmel etc. runterfällt) und die komplette Aussenfassade des Hauses renovieren, den Garten komplett umgraben und neu anlegen, den Gartenzaun erneuern etc......ca. 20-30.000€, wenn's schön sein und halten soll .... nebenbei dazu 650€ Kaltmiete bezahlen.... das kann's wohl nicht sein?!

auf Kommentar antworten

Christin am 05.08.2017 12:30

Guten Tag,

ich bin dabei eine Abrechnung zu erstellen. Es handelt sich um ein Wohn- und Geschäftshaus. Es ist eine PV-Anlage angeschlossen sowie ein Blockheizkraftwerk. Muss ich den Gewinn den Mietern "ausschütten" bzw. verrechnen?

Leider habe ich in diesem Punkt wenig Erfahrung und habe auch nicht wirklich eine gute Erklärung im Internet gefunden. Vielen Dank im Voraus für eine kurzfristige Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.08.2017 09:18

Hallo Christin,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Nein, Vermieter müssen Gewinne aus einer Photovoltaik-Anlage nicht an ihre Mieter ausschütten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Duselsteff am 02.08.2017 23:17

Mein Vermieter hat einen Hydraulichen Abgleich der Heizung vornehmen lassen und eine neue Pumpe einbauen lassen! Ist das auf unsere Nebenkostenabrechnung umlegbar oder zählt das zur Instandhaltung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.08.2017 09:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einmalige Arbeiten wie die von Ihnen geschilderte gehören in aller Regel nicht zu den auf den Mieter umlegbaren Betriebskosten. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihre Betriebskostenabrechnung und die Vereinbarungen in Ihrem Mietvertrag nicht genau kennen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen daher, beides einem Mieterverein vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bernd Bittner am 26.07.2017 16:26

Guten Tag,

kann der Vermieter ohne weitere Information den Umlageschlüssel wechseln ohne die Mieter zu informieren? Bisher wurde z.B. beim Aufzugwartung der Umlageschlüssel mit 1222,85m² benutzt, jetzt plötzlich nur 424,72m², was eine erhöhte Rechnung zur Folge hat. Dann allerdings wird bei der Pos. Aufzug-Notruf von 1222,85m² plötzlich auf 3277,83m² gewechselt.

Ist das zulässig und welchen Sinn könnte das haben, denn die Fläche und auch Anzahl der Wohneinheiten ist gleich geblieben.

Freundliche Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.07.2017 08:41

Sehr geehrter Herr Bittner,

eine Änderung des Umlageschlüssels ist unter gewissen Umständen möglich, wenn dies im Vertrag vereinbart wurde. Am besten, sie lassen sich den Grund dafür von Ihrem Vermieter erklären. Als Mieter haben Sie zudem das Recht, die Belege einzusehen, aus denen sich die Nebenkostenabrechnung ergibt. Sollten Sie die Abrechnung auch dann nicht nachvollziehen können, empfehlen wir Ihnen, selbige zusammen mit Ihrem Mietvertrag einem Mieterverein vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bero am 24.07.2017 16:59

Hallo, in meiner Nebenkostenabrechnung gibt es die Position:Legionellenprüfung in Höhe von insgesamt 1258,42€. Ist diese Überprüfung gesetzlich vorgeschrieben und wenn ja, wie oft wird überprüft? Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus mit 40 Mietparteien. Die Summe kommt mir auch ziemlich hoch vor. Die letzte Überprüfung war 2012.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.07.2017 08:44

Hallo Bero,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In der Tat besteht laut Trinkwasserverordnung eine Pflicht zur Legionellenprüfung zumindest für solche Wohngebäude, die über einen zentralen Durchlauferhitzer oder Warmwasserspeicher verfügen, der mehr als 400 Liter fasst. Wiederholt werden muss dieser Test in der Regel alle drei Jahre. Die Kosten können stark schwanken. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Postens haben, würden wir Ihnen zunächst empfehlen, die Belege bei Ihrem Vermieter einzusehen. Im Streitfall empfehlen wir die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MieterUndMieterin am 24.07.2017 08:56

Sehr geehrte Damen und Herren,

was ist denn unter Kosten für eine Bruchteilsgemeinschft zu verstehen? Und dürfen diese Kosten auf den Vermieter umgelegt werden?

Vielen Dank im Voraus für die Antwort!

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.07.2017 11:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

darunter versteht man in der Regel das Eigentum an einer Sache, das mehreren Eigentümern gemeinschaftlich nach Bruchteilen zusteht. Wodurch dabei Kosten entstehen sollten, ist für uns leider nicht nachvollziehbar. Sollte es sich beispielsweise um Verwaltungskosten für eine WEG handeln, sind diese nicht auf den Mieter umlegbar.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carlos am 21.07.2017 13:06

Dürfen bei der Heizkostenabrechnung Reparaturen wie Austausch von Düsen, Schwimmer, Dichtungen etc. dem Mieter in Rechnung gestellt werden ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.07.2017 13:10

Hallo Carlos,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Reparaturarbeiten gehören nicht zu den auf den Mieter umlegbaren Betriebskosten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Valencia am 16.07.2017 08:59

Guten Tag

Muss man als Vermieter eines Zweifamilienhauses mit Gartennutzung, die dafür notwendigen Geräte zur Verfügung stellen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2017 10:04

Hallo Valencia und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Gartenarbeit Sache des Mieters ist, ist dieser auch selbst dafür zuständig, die dafür nötigen Geräte zu besorgen und zu unterhalten. Eine Vermieterpflicht, diese Geräte zu stellen, gibt es nicht.

Weitere Informationen zu den Rechten und Pflichten von Mieter und Vermieter bei der Gartenpflege finden Sie auch in diesem Artikel:
ratgeber.immowelt.de/a/streitfall-garten-was-mieter-duerfen-und-was-nicht.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

00969537 am 08.07.2017 08:11

Guten Tag

Darf oder muss man als Vermieter Werkzeuge für die Vorgartenpflege zur Verfügung stellen?

Könnte man dafür eine Gebühr pro Monat berechnen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.07.2017 10:03

Hallo 00969537,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Auch wenn sich die Mietparteien darauf geeinigt haben, dass der Mieter die Gartenarbeiten übernimmt, muss der Vermieter die Gartengeräte nicht stellen. Der Mieter muss sie in diesem Fall auf eigene Kosten besorgen und unterhalten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M. Two am 05.07.2017 20:47

Hallo,

ich habe eine interessante Frage. Darf die Hausverwalung eine Nutzerwechselgebühr verlangen wenn der Hausmeister die Heizung und Wasserzähler abgelesen hat beim Auszug, also keine Ablesefirma. Der Hausmeister wird von den Mietern anteilig bezahlt. Im Mietvertrag steht das die Gebühr verlangt werden kann. Wenn ich das richtig verstehe aber NUR wen das eine Ablesefirma macht und dies in Rechnung stellt.

Danke für die Hilfe !!!

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.07.2017 08:36

Hallo M. Two,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Bundesgerichtshof hat im Jahr 2007 entschieden, dass der Vermieter keinen Anspruch auf Erstattung einer sogenannten "Nutzerwechselgebühr" hat (Az.: VIII ZR 19/07).

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Holger Umland am 05.07.2017 15:03

Guten Tag,

eine Frage habe ich noch:

Ich lebe in einem Einfamilienhaus in der 1. Etage. Der Vermieter und Eigentümer des Hauses wohnt im Parterre. Es handelt sich nun um den Punkt "Grundsteuer". Im Internet "Steuerklassen/ Grundsteuer/ Mietnebenkosten heißt es: "Wohnt der Vermieter selbst im Haus, muss er einen Teil der Abgabe selbst tragen. Ich habe einen Hamburger Mietvertrag. Eine Ausnahme scheint die Anmietung einer Eigentumswohnung zu sein.- Volle Grundsteuer auf Mieter?

Meine Frage: Muss in einem Mietvertrag der besondere Hinweis stehen, ob man Räumlichkeiten oder gar eine "Eigentumswohnung" angemietet hat? Bei mir steht nur: "Mieträume im 1. Obergeschoss".

Wenn es sich um eine Eigentumswohnung handeln würde, hätte ich ja noch neben der vollen Grundsteuer noch weitere zusätzliche Verpflichtungen von denen ich in Kenntnis gesetzt werden müsste.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Erklärung.,

Holger Umland

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.07.2017 09:00

Sehr geehrter Herr Umland,

wenn jemand eine Eigentumswohnung mietet, kann der Eigentümer der Wohnung die volle Grundsteuer auf den Mieter umlegen, wenn dies im Mietvertrag vereinbart wurde. Dies betrifft aber eben dann nur die Grundsteuer für diese Wohnung, nicht die Grundsteuer für das gesamte Haus. Wurde ein Haus nicht in Eigentumswohnungen aufgeteilt, kann der Eigentümer des Hauses die Grundsteuer wiederum anteilig auf den Mieter umlegen. Was die Umlage der Betriebskosten angeht ist in Bezug auf den Mietvertrag nur wichtig, dass die umzulegenden Betriebskosten hier vereinbart sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Holger Umland am 06.07.2017 10:36

Vielen Dank für Ihre Antwort. Wie finde ich heraus, ob ich eine Eigentumswohnung gemietet habe.

Muss im Mietvertrag darauf hingewiesen werden, dass es sich um eine Eigentumswohnung handelt?

Vielen Dank für Ihre Klärung.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Umland

Holger Umland am 05.07.2017 14:36

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Antwort bezüglich der Heizkosten. Ich finde es sehr hilfreich, dass es Ihre Einrichtung gibt. Eine Frage noch zu der Heizkostenabrechnung: Wo finde ich ein Musterformular/ Erklärung wie ich die Abrechnung nach Gradtabelle (VDI 2067), Grundkosten und Verbrauchskosten nach Umrechnungsschlüssel etc zu errechnen habe?

Vielen Dank im Voraus,

Holger Umland

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.07.2017 15:22

Sehr geehrter Herr Umland,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Allgemeine Informationen zu den verschiedenen Umlageschlüsseln bei der Betriebskostenabrechnung finden Sie in folgendem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/verteilerschluessel-in-der-nebenkostenabrechnung-ein-ueberblick.html

Eine Gradtagszahlentabelle gibt es auf unseren Seiten aktuell leider nicht. Gerne greifen wir Ihre Anregung aber bei nächster Gelegenheit auf.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MarBr am 03.07.2017 15:26

Hallo,

ich habe für meine Wohnung erstmalig eine Nebenkostenabrechnung erhalten. Dort ist u.a. der Posten für das zusätzliche Lesen der Zähler zu meinem Umzug in voller Höhe berechnet. Kann dies durch die Nebenkostenabrechnung komplett an mich weiterberechnet werden? Ich hätte zumindest gedacht, dass dies zur Hälfte zwischen altem und neuen Mieter getragen werden müsste.

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.07.2017 11:08

Hallo MarBr,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bereits im Jahr 2007 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Vermieter keinen Anspruch auf Erstattung einer solchen "Nutzerwechselgebühr" durch den Mieter hat. Er kann die Kosten also nicht auf den Mieter umlegen (Az.: VIII ZR 19/07).

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Details Ihrer Abrechnung nicht kennen. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

VW13464 am 22.06.2017 20:23

Wir haben gerade unsere Nebenkosten erhalten und haben das Gefühl dass diese nicht korrekt ist. Wir haben unseren Vermieter gebeten uns die Belege per Email zukommen zu lassen.

Als Antwort schrieb er uns das wir gern bei ihm im Büro nach Terminabsprache Einsicht nehmen könnten oder er uns die Belege per Mail zukommen lässt dafür aber pro Beleg 1,-€ verlangt.

Ist dieses Gebaren richtig und darf er dass ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.06.2017 09:07

Hallo VW13464,

die Rechtsprechung geht davon aus, dass ein Mieter ein Recht darauf hat, die Belege einzusehen, aus denen sich die Betriebskostenabrechnung ergibt. Nicht richterlich oder gesetzlich geregelt ist dagegen, wie das zu geschehen hat. Zu der Frage, ob Kosten von einem Euro pro Beleg rechtens sind oder nicht, ist uns aktuell kein Gerichtsurteil bekannt. Sofern sich das Büro des Vermieters nicht in großer Ferne befindet, würden wir Ihnen daher schlicht empfehlen, die Belege tatsächlich vor Ort einzusehen.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen daher das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hermann am 20.06.2017 18:23

Hermann, 20.06.2017

MEINE Fragen, kann der Vermieter Verwaltungsgebühren, Wohnungen und Kosten des

Geldverkehrs dem Mieterberechnen? Eine weitere Frage, Kleinreparaturen u. Anschaffungen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.06.2017 09:14

Lieber Fragesteller,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Verwaltungsgebühren zählen nicht zu den umlagefähigen Nebenkosten, ebensowenig Reparaturkosten oder Neuanschaffungen für das Miethaus. Letztere könnten allerdings im Zuge einer Modernisierungsmieterhöhung auf den Mieter umgelegt werden, wenn sich der Wohnwert dadurch verbessert.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sarah-alex49 am 19.06.2017 14:51

Ich wohne in einem Mietshaus mit 18 Wohneinheiten ,wir haben keine eigene Kaltwasseruhr.Außer

mir gibt es noch 8 Einheiten ,die von einer Person bewohnt werden ,die anderen zu zweit oder zu

dritt .Bei der Nebenkostenabrechnung mussten die Einpersonenhaushalte bis zu 40 Euro nachzahlen

die Mehrpersh. bekamen bis zu 90 euro zurück. Das kann doch nicht richtig sein da bezahl ich doch für die Haushalte mit Kindern jetzt auch noch das Wasser für die Plantschbecken mit. Wo kann ich erfahren wie das gerechnet wird ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.06.2017 09:12

Lieber Fragesteller,

als Mieter haben Sie im Hinblick auf die Betriebskostenabrechnung das Recht, in die entsprechenden Belege Ihres Vermieters Einsicht zu nehmen. Am besten, Sie fragen einfach bei Ihrem Vermieter danach und lassen sich dort auch den Umlageschlüssel erklären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Valencia am 16.06.2017 21:21

Guten Tag

Mit unseren Mietern war bisher vereinbart die Vorgartenpflege selbst zu übernehmen, um Geld zu sparen. Leider klappt das nicht regelmäßig.

Können wir einen Gärtner beauftragen und die Kosten auf die Parteien umlegen?

Muss das vorher schriftlich mitgeteilt und dem zugestimmt werden?

Wir haben einen Standardmietvertrag in dem Gartenpflege aufgeführt ist, aber natürlich kein Betrag eingetragen wurde.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.06.2017 12:21

Liebe Valencia,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell ist die Pflege des Gartens Aufgabe des Vermieters. Allerdings kann der Vermieter die anfallenden Nebenkosten gemäß §§ 1, 2 Betriebskostenverordnung vertraglich auf den Mieter umlegen. Dazu gehören auch die Kosten der Gartenpflege. Haben Mieter die Gartenpflege wirksam übernommen, müssen sie diese auch ausführen. Allerdings entsteht dem Vermieter ein Anspruch auf Ersatz der Kosten, wenn der Mieter nicht den vertraglich festgelegten Zustand umsetzt. Bevor der Vermieter aber einen Gärtner mit der Gartenpflege beauftragt, muss er den Mietern innerhalb einer gesetzten Frist die Möglichkeit geben, den Garten wieder in Ordnung zu bringen. Dies geschieht am besten schriftlich und per Einschreiben. Erst wenn diese Frist verstrichen ist und sich am Zustand des Gartens nichts verändert hat, können Vermieter einen Gärtner beauftragen und die Kosten umlegen. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und wir bei weiteren Fragen den Gang zu einem Eigentümerverband wie Haus & Grund empfehlen möchten.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Fresto am 15.06.2017 12:06

Guten Tag,

Kann der Hausmeister die Grünanlage der ganzen Straße (9 Wohneinheiten ca. 200qm^ Grünfläche) aus unserem Haus (1 von 9 Wohneinheiten) begießen? Wir bezahlen aus unserem Allgemeinwasser das Wasser für die ganze Straße??? Begründung Hausmeister "unser Anschluß sei der zentralste - nur weil er zu faul ist jeden Bereich aus entesprechendem Hauseingang bzw. Kelleranschluss zu bedienen?!!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.06.2017 10:35

Hallo Fresto,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell kann der Vermieter mehrere Gebäude zu einer Abrechnungseinheit zusammenfassen (BGH, 20.10.2010 - VIII ZR 73/10). Allerdings muss der Vermieter diesbezüglich eine Vereinbarung mit sämtlichen Mietern aller Gebäude getroffen haben. Zudem müssen einige Voraussetzungen gegeben sein, damit er eine Abrechnungseinheit bilden kann. Darunter zählt unter anderem, dass die Gebäude einen gleichen bautechnischen Standard, gleiche Bauweise oder gleiche Ausstattung haben und sie gleichartig genutzt werden (Kein Vergleich von Gebäuden mit reiner Gewerbenutzung und Gebäuden mit überwiegender/reiner Wohnnutzung). Es kommt daher darauf an, welche Vereinbarungen im Mietvertrag getroffen wurden. Da wir Ihren konkreten Fall aus der Ferne nicht beurteilen können und keine Rechtsberatung leisten dürfen, möchten wir Ihnen bei weiteren Fragen den Gang zum Rechtsanwalt oder zum Mieterverein empfehlen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Frau Heute am 13.06.2017 15:15

Guten Tag,

dürfen zusätzliche Kosten für Zusatzkontrollen des Hausmeisters auf alle Vermieter umgelegt werden, obwohl ganz klar bewiesen wurde (und die Verwaltung es weiß), dass es nur gewisse, leider asoziale, Mieter sind, die den Sondermüll und die Verunreinigung verursachen? Es wurde von jetzt auf gleich entschieden den Hausmeister vier mal die Woche ins Haus zu holen für Kontrollen, wir sind in Vollzeit berufstätig und nie da und haben uns sowieso schon wegen derjenigen Mieter beschwert und verstehen nicht, warum wir solch hohe Kosten mittragen müssen. Es gibt ja kein Gleichbehandlungsgesetz im Mietrecht.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.06.2017 14:52

Liebe Frau Heute,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell kann der Vermieter nur die Kosten umlegen, die im Mietvertrag gemäß der Betriebskostenverordnung vereinbart wurden. Unter Umständen kann der Vermieter Kosten, die nachgewiesenerweise von einer Partei verursacht wurden, nicht auf alle Mieter umlegen. Da wir Ihren speziellen Fall aus der Ferne aber nicht beurteilen können und wir zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen, möchten wir Ihnen bei weiteren Fragen den Gang zum Mieterverein oder einem Fachanwalt empfehlen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Mond 1202 am 09.06.2017 13:55

Guten Tag,

kann der Vermieter Jalousien Reinigung über die Betriebskosten abrechnen? In unserem Fall sind das 500 Euro davon 80 Euro Jalousien Reinigung für die Tiefgarage.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.06.2017 14:00

Hallo Mond,

regelmäßig anfallende Reinigungskosten können über die Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden, wenn dies im Mietvertrag vereinbart wurde.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Mond 1202 am 09.06.2017 14:06

Soweit ist mir das auch bekannt, aber diese sind nur einmal jährlich angefallen und regelmäßige Kosten fallen mehrmals jährlich an. Diese Kosten sind Sonderreinigungskosten und nirgendwo im Mietvertrag erwähnt, auch nicht unter sonstige Betriebsnebenkosten. Und nun?


Immowelt-Redaktion am 09.06.2017 14:11

In diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, Ihre Betriebskostenabrechnung am besten zusammen mit Ihrem Mietvertrag einem Mieterverein vorzulegen. Im Anschluss an eine Rechtsberatung können Sie der Abrechnung dann widersprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

balaxro am 29.05.2017 14:13

Hallo , kann der Vermieter die Lohnnebenkosten und Kosten für Berufsgenossenschaft als NK abrechnen , wenn er eine Reinigungskraft für Treppenhausreinigung geringfügig beschäftigt hat,

und wie ist das bei Urlaub und Krankheit der Reinigungskraft ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 14:55

Hallo balaxro,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sowohl die Vergütung für eine versicherungspflichtige als auch für eine geringfügig entlohnte Arbeitskraft sind umlagefähig. Die Lohnnebenkosten können als Teil dieser Entlohnung ebenfalls umgelegt werden. Gleiches gilt für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Becker91 am 29.05.2017 00:47

Hallo ,

haben heute unsere Abrechnung bekommen. Dort steht zum ersten Mal Pauschale Gartenpflege mit 400 Euro. Einen Garten den wir zu 3/4 überhaupt​nicht nutzen können, da

es ein Berg ist und sehr schräg nach unten verläuft.

Auch stehen nun zum ersten Mal eine Glasversicherung, Grundstücks und Besitz Haftpflicht und eine Gewässerschaden Versicherung dabei. Ist das alles so rechtens?

Danke schon mal im voraus für Antwort. Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 10:31

Hallo Becker91,

grundsätzlich können Kosten für die Gartenpflege und bestimmte Versicherungen, die das Gebäude betreffen, auf den Mieter umgelegt werden. Generell gilt aber, dass nur solche Kosten auch auf den Mieter umgelegt werden können, die auch im Mietvertrag vereinbart waren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gerhard Lehmann am 26.05.2017 13:58

Hallo,

bei meinen Nebenkosten wird die Wasseruhrmiete von 660€ zur Berechnung der Kosten pro m3 Kaltwasserverbrauch mit eingerechnet. d.h. wer viel Wasser verbraucht bezahlt auch Anteilig eine hohe Zählermiete mit. Meiner Meinung nach sollte die Wasseruhrmiete auf die WE, bei mir 6WE umgelegt werden und vorher von der Gesamtrechnung abgezogen werden, und dann erst die Kosten für die Einheit/m3 ausgerechnet werden. Sehe ich das richtig. Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 10:02

Sehr geehrter Herr Lehmann,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine solche Umlage wäre theoretisch möglich, wenn sie so im Mietvertrag vereinbart ist. Allerdings kommt uns eine Wasseruhrmiete von 660 Euro ungewöhnlich hoch vor. Wir würden ihnen daher empfehlen, bei Ihrem Vermieter Einsicht in die Belege zu nehmen. Im Zweifel können Sie Ihre Betriebskostenabrechnung auch durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein prüfen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

TheFoog am 21.05.2017 15:13

im Innenhof gibt es ein großer Abstellraum, der zur Liegenschaft des Haupthauses gehört. Dort gibt es ein Wasser/Heizung und Strom Anschluss, die alle ins Haupthaus führen. Der zu tritt ist nur für die Putzfirma, für die Hausreinigung und für die Eigentümer, und nicht für die Mieter. Dürfen die Verbrauchskosten für Wasser/Heizung und Strom Anschluss, in den Nebenkostenabrechnung mit berechnet werden ?. Oder muss der Eigentümer für die einzelnen Anschlüsse selbst dafür aufkommen ?.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2017 13:53

Hallo TheFoog und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Abstellraum zur Immobilie gehört und von der Putzkräften benutzt wird, können die dort anfallenden Kosten für Strom, Heizung und Wasser in der Regel auch über die Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Situation vor Ort nicht kennen und darüber hinaus keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffen1708 am 17.05.2017 13:56

Ich habe ende 2016 eibne Neue Heizungsanlage zu Miete angeschafft, darf ich die Monatlichen Mietkosten der Heizung auf die Nebenkosten umgelegt werden ? und wenn ja wie soll das berechnet werden? und soll das zusätzlich vereinbart werden oder ist das nicht nötig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.05.2017 09:36

Hallo Steffen und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zu diesem Fall existiert erst seit 2013 eine gesetzliche Regelung. Laut Paragraph 556 c des Bürgerlichen Gesetzbuches hat der Mieter die Kosten der Wärmelieferung als Betriebskosten zu tragen, wenn der Vermieter von der hauseigenen Versorgung auf eine gewerbliche Lieferung durch einen Wärmelieferanten umstellt. Diese Kostentragungspflicht ist allerdings an Voraussetzungen geknüpft. Die Wärme muss mit verbesserter Effizienz geliefert werden, die Kosten der Wärmelieferung dürfen die Betriebskosten für die bisherige Versorgung nicht übersteigen und der Vermieter muss die Umstellung in Textform mindestens drei Monate vor der Umstellung ankündigen. Ob diese Bedingungen in Ihrem Fall erfüllt sind, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

peet20 am 08.05.2017 10:11

Wir wohnen seit 27 Jahren in einem 11-Familienhaus, zu dem ein Garten (Wiese mit großer Hecke, Blumenrabatte) gehört. Im Mietvertrag ist dieser Garten bzw. die Aufteilung der Gartenarbeitskosten nicht vermerkt. Bis 2001 erfolgte die Gartenpflege durch die Mieter selbst ohne Verrechnung mit dem Vermieter.

Erst seit 2002 werden die Gartenkosten in steigender Höhe auf alle Mieter umgelegt. Ist das rechtlich möglich, obwohl diese Nebenkosten nicht im Mietvertrag aufgeführt sind?

Jetzt pflege ich die Anlagen in Absprache mit dem Vermieter alleine und erhalte Mietnachlass.

Sind wir an den Gartenkosten in der Nebenkostenabrechnung trotzdem zu berücksichtigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.05.2017 15:59

Hallo peet20 und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich können Betriebskosten nur dann auf den Mieter umgelegt werden, wenn dies auch im Mietvertrag vermerkt ist. Das gilt auch für die Gartenpflege.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Details ihres Vertrags nicht kennen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ute am 06.05.2017 12:50

Darf man eine Reinigung des Durchlauferhitzers (Gas) auf den Mieter umlegen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.05.2017 12:48

Hallo Ute,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Laut Betriebskostenvereordnung gehören zumindest die Kosten für die "Reinigung und Wartung von Etagenheizungen und Gaseinzelfeuerstätten" zu den umlagefähigen Betriebskosten. Dies muss allerdings im Mietvertrag vereinbart worden sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marion am 02.05.2017 17:12

Wir sind umgezogen und haben die Nebenkostenabrechnung bekommen. Wir haben 100 euros pro Monat bezahlen, und die Nebenkostenabrechnung zeigt, dass der Vermieter diese Kosten unterbewertet hat; statt 100 euros haetten wir lieber 150 euros zahlen muessen ! Was koennen wir machen ? Herzlichen dank im voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.05.2017 09:37

Hallo Marion und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall wird der Vermieter von Ihnen eine Nachzahlung verlangen. Wenn die Abrechnung rechtens ist, müssen Sie diese auch zahlen. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Abrechnung haben, empfehlen wir Ihnen, das Schreiben des Vermieters einem Mieterverein vorzulegen. Dort kann es geprüft werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

konrad am 30.04.2017 10:32

darf ein vermieter die rasenmäher-reperatur auf die mieter umlegen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.05.2017 08:55

Hallo Konrad,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Reparaturkosten sind in der Regel nicht umlagefähig, können also nicht über die Betriebskostenabrechnung mit dem Mieter abgerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elena am 26.04.2017 13:18

Hallo,

ich möchte gerne einen Hausmeister als Minijobber beauftragen, um Gartenpflege und Treppenhausreinigung zu übernehmen, kann ich dann die gesamten 450 EUR in der Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umlegen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.04.2017 14:03

Hallo Elena,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Hausmeisterkosten sind in aller Regel auf den Mieter umlegbar, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Blaumeise.1 am 19.04.2017 13:31

Guten Tag, ist es richtig, dass die Haus-und Wohnungsrechtschutz für Vermieter nicht umlageberechtigt ist?. Wir zahlen diese in Höhe von (aktuell) € 192,28 seit 21 Jahren mit der Nebenkostenabrechnung an den Vermieter. Gibt es hierfür einen Rechtsbeschluss o.ä., damit ich etwas in der Hand habe, wenn ich dem widersprechen möchte. Gibt es da eine Verjährungsfrist? Vielen Dank schonmal im voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.04.2017 13:50

Hallo Blaumeise,

laut Betriebskostenverordnung sind Betriebskosten definiert als die "Kosten, die dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten durch das Eigentum oder Erbbaurecht am Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen." Im Gesetz sind weiter aufgelistet, welche 17 Nebenkosten der Vermieter in seiner jährlichen Abrechnung auf den Mieter umlegen kann. Dazu zählen unter anderem Heizkosten, Gebühren für Wasser, Abwasser und Müll, Gartenarbeiten, Haus- und Straßenreinigung, zum Haus gehörende Versicherungen und die Grundsteuer. Eine Haus- und Wohnungsrechtschutzversicherung zählt nicht dazu.

Zu viel gezahlte Betriebskosten können Mieter zurückverlangen. Laut § 556 Abs. 3 S. 5 des Bürgerlichen Gesetzbuches geht das jedoch nur bis zum zwölften Monat nach Zugang der Abrechnung.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Ihre Betriebskostenabrechnung aus der Ferne nicht Beurteilen können. Im Zweifelsfall empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rosaroth am 18.04.2017 09:41

Guten Tag, dürfen die Kosten für einen Abrechnungsservice umgelegt werden?

Seit vielen Jahren wurde es selber gemacht, jetzt über eine Firma die Betriebskostenabrechnung erstellt und umgelegt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.04.2017 11:36

Hallo Rosaroth,

sofern es sich bei den Kosten für den Abrechnungsservice um Verwaltungskosten handelt, also beispielsweise für das Erstellen der Abrechnung, wären diese nicht umlegbar. Umlegbar wären dagegen beispielsweise die Kosten für das Ablesen der Heizkostenzähler.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Einzelfall aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen daher, Ihre Nebenkostenabrechnung einem Mieterverein oder Fachanwalt vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

etzemaus am 05.04.2017 17:55

Wir sind Mieter eines Bungalows mit einer Ölheizung. Wir zahlen und bestellen selbst unser Heizöl. Müssen wir den TÜV für den Heizöltank selbst zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.04.2017 09:54

Hallo etzemaus,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In der Regel ist die Wartung und sind regelmäßig anfallende TÜV-Kosten Sache des Vermieters. Dieser kann die Kosten aber über die Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umlegen, wenn es im Mietvertrag eine entsprechende Vereinbarung gibt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Madam am 05.04.2017 10:49

Unsere Hausverwaltung hat 3 Personen m/w für Hausmeitertätigkeiten beschäftigt. Sie üben die Arbeiten an mehreren Wohnobjekten aus. Muss ein Stundennachweis für die Leistungen geführt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.04.2017 14:26

Hallo Madam,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wichtig ist lediglich, dass die Abrechnung der Hausmeistertätigkeit nachvollziehbar ist. Ein Stundennachweis ist explizit nicht vorgeschrieben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

BirgitP am 31.03.2017 15:34

Kann die Anschaffung eines neues Wäschetrockners auf den Mieter umgelegt werden, wenn bereits bei Einzug ein Wäschetrockner vorhanden war?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.04.2017 08:55

Hallo BirgitP,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Austausch eines mitvermieteten Geräts kann nicht über die Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umgelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wasistwenn am 30.03.2017 12:55

Kann der Vermieter eine Gebäude Haftpflicht Versicherung auf die Mieter umlegen ?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.03.2017 13:41

Hallo Wasistwenn,

ja, diese Umlage ist möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wasistwenn am 29.03.2017 09:31

Können Rauchmelder in den Nebenkosten abgerechnet werden, wenn der Heizungsableser diese mit kontrolliert , ohne Batterien zu wechseln ? Diese stehen jedes Jahr auf der Nebenkosten Abrechnung.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.03.2017 09:47

Hallo Wasistwenn,

ja, die Wartung von Rauchmeldern kann über die Nebenkosten abgerechnet werden, unabhängig davon, ob bei der Wartung die Batterien gewechselt werden oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Wasistwenn am 29.03.2017 10:33

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort .

MfG

Wasistwenn am 28.03.2017 19:51

Ich bin Mieterin eines 3 Familien Hauses und auf meinem Hauptzähler ist von meinem Vermieter ein Nebenzähler angeschlossen , da laufen die Heizung Stromkosten , gesamte Hausstromkosten (Keller Hausflur und Garagen )drauf .

Diese Stromverbrauchskosten werden in meiner Heizungskosten Abrechnung verrechnet , welche auch die anderen Mieter auf ihrer Rechnung haben . Es gibt keinen weiteren Zähler und der Vermieter wohnt nicht mit im Haus .

Soweit ist es noch nachvollziehbar.

Jedoch dann ist der Stromverbrauch verrechnet .

Jedoch bekomme ich noch eine Nebenkosten Abrechnung und da steht Beleuchtung 13,50€ , welches doch bezahlt ist in der Heizkosten Abrechnung , oder sehe ich das falsch ?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.03.2017 09:11

Hallo Wasistwenn,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir können verstehen, dass Sie sich die Frage stellen, woher diese 13,50 Euro kommen und wie genau der Wert zustande kommt. Dies können wir aus der Ferne allerdings leider nicht beurteilen. Als Mieterin haben Sie aber ein Recht auf Einsicht in die entsprechenden Belege. Wir empfehlen Ihnen daher, bei Ihrem Vermieter von diesem Recht Gebrauch zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Wasistwenn am 29.03.2017 10:32

Danke für Ihre schnelle Antwort .

MfG

Berlin03 am 23.03.2017 14:55

Ist eine hauseigene, digitale Kommunikationsplattform wie HomeBeat.Live umlagefähig? Kostet 1€ im Monat.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.03.2017 11:32

Sehr geehrter Fragesteller,

gemäß Betriebskostenverordnung sind umlagefähige Betriebkosten nur solche, die durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch laufend entstehen. Nicht abgerechnet werden dürfen Kosten der Verwaltung, Geschäftsführung, Prüfung von Jahresabschlüssen etc.

Da wir den Umfang und die konkrete Ausrichtung der von Ihnen genannten Plattform im Detail nicht beurteilen können, können wir auch nicht beurteilen, ob jene in diesem Sinne der Sphäre des Mieters oder des Vermieters zugerechnet werden können.

Gemäß der Beschreibung auf der HP des Anbieters geht es u.a. auch darum, "...eine bessere Verwaltung sicher zu stellen" und "eine Gemeinschaft aufzubauen": Das wären Aspekte, die eher gegen eine Umlagefähigkeit sprächen - ersteres (eine bessere Verwaltung) ist dem Sphärenbereich des Vermieters zuzurechnen, bei letzterem ("Gemeinschaft aufbauen") stellt sich die Frage, was das mit dem "bestimmungsgemäßen Gebrauch" des Gebäudes im Sinne der Betriebskostenverordnung zu tun haben soll.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


123ImmoWelt am 24.03.2017 11:50

Danke für die Antwort. Die WEG hat sich auf der EV für diese Plattform entschieden um die Kommunikation zwischen Bewohner/Mieter, Eigentümer & Hausverwaltung flüssiger zu machen. Sie ist jetzt festes Bestandteil des Gebäudes als deren digitale Infrastruktur. Die HV klinkt sich lediglich darauf ein um Informationen zu verteilen. Es ist schon sehr praktisch als Mieter, frage ist nur ob es umlagefähig ist. Dies ist mir auch nach ihre Erklärung noch nicht ganz klar.


Immowelt-Redaktion am 24.03.2017 13:20

Sehr geehrter Berlin03/123ImmoWelt,

hinsichtlich der Frage, ob diese Kosten umlagefähig sind oder nicht, können wir Ihnen keine abschließende Antwort geben. Unsere Ausführungen in der ersten Antwort waren eine unverbindliche Einschätzung. Es sind uns auch keine Gerichtsurteile bekannt, die hier eine Antwort geben.

Angesichts der Kosten von lediglich 1 € pro Monat wäre es doch vielleicht eine Überlegung wert, dies als Service für die Mieter zu sehen, der diesen nicht gesondert von den Eigentümern berechnet wird.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen,

Ihre Immowelt-Redaktion

lissy05 am 22.03.2017 15:16

Ist die Gerätezählermiete Umlagefähig?

War letztes Jahr noch nicht dabei!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.03.2017 12:16

Sehr geehrte Lissy05,

gemäß Heizkostenverordnung (§ 7, Abs. 2) zählen zu den Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage auch "...die Kosten der Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung..."

Voraussetzung dafür, dass der Vermieter solche Kosten abrechnen darf ist allerdings, dass dies im Mietvertrag auch vereinbart wurde.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elena77 am 16.03.2017 17:09

Hallo,

wie wird der Grundsteuer berechnen?

Wohne zu Miete oben (112m²) und unten andere Mieter die nutzen ganze Fläche drum und dran mit Garten. Der Vermieter hat den Grunsteuer einfach 50:50 gemacht. Ist es richtig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.03.2017 08:58

Hallo Elena,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Grundsteuer kann nach Wohnfläche, Personenzahl oder Wohneinheit auf den Mieter umgelegt werden. Die Entscheidung liegt beim Vermieter.

Weitere Informationen zu verschiedenen Verteilerschlüsseln finden Sie in diesem Artikel:
ratgeber.immowelt.de/a/verteilerschluessel-in-der-nebenkostenabrechnung-ein-ueberblick.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Djamila Prokop am 15.03.2017 14:40

Hallo,

Zählt Baumbeschnitt einer Firma und damit verbunden Höhenarbeiten mit zur Instanthaltung oder zur Gartenpflege.

Meiner Ansicht nach ist die keine normale Anlagenpflege.

Ist es normal das der Hausstrompreis von 2015 188,81€ nun 2016 auf 255,97€, dies erscheint mir ziemlich hoch trotz gestiegener Energiepreis.

Gibt es eine Obergrenze für verbrauchte Stunden in der Anlagenpflege? Mittlerweile wurde dieser Punk auf gesplittet und ist fast das doppelte vom Vorjahr ohne die oben genannte separate Aufführung des Baumschnittes.

Betrug die Reinigung Hausflur und Fenster wobei Etagentreppe Aufgabe des Mieters ist sowie Anlagen Pflege noch insgesamt 432,06€ liegen die Kosten nun bei insgesamt 810€. Nebenkosten sind insgesamt von 2014 um fast 1/3 ohne Heizung gestiegen. Ist das normal?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.03.2017 08:53

Sehr geehrte Frau Prokop,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bezüglich der Baumpflege haben die Gerichte in der Vergangenheit entschiedne, dass der Baumbeschnitt nicht zu den regelmäßig anfallenden Kosten und damit nicht zu den Betriebskosten gehört, die auf den Mieter umgelegt werden können.

Was die gestiegenen Preise angeht, empfehlen wir Ihnen einen Einblick in die Belege. Dieses Recht steht Mieter allenfalls zu. Im Zweifel sollten Sie die Abrechnung von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen lassen. Aus der Ferne ist es uns leider nicht möglich, zu beurteilen, ob die Abrechnung einwandfrei ist oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Vico am 05.03.2017 09:55

Hallo Immowelt-Team,

In meiner Nebenkostenabrechnung wurden die Betriebskosten auf 632 qm um-

gelegt, die Heizkosten (Verteilerschlüssel 50:50) aber nur auf 548 qm =

Differenz = 84 qm.

Ist das Rechtens, oder wurde hier evtl. ein Leerstand "eingearbeitet"?

Neben den Schornsteinfegerkosten in der Brunata-Abrechnung € 226,93 wurden weitere Schornsteinfegerkosten von € 45,31 in der Nebenkostenabrechnung als Betriebskosten abgerechnet? Ist das o.k., oder müssen diese bereits in der Brunataabrechnung enthalten sein? (2016 wurde die Abrechnung erstmals über

Brunata abgerechnet - vorher heizte jeder Mieter mit eigener Therme).

Danke für Antwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.03.2017 10:38

Hallo Vico,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider können wir aus der Ferne nicht beurteilen, ob Ihre Betriebskostenabrechnung rechtens ist oder nicht. Unterschiedliche Quadratmeterzahlen bei Heizkosten und übrigen Betriebskosten sind aber zumindest ungewöhnlich. Als Mieter haben Sie ein Recht darauf, die dazugehörigen Belege beim Vermieter einzusehen, das gilt auch für die Schornsteinfeger-Abrechnung. Wenn Ihnen das keine Klarheit bringt, empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ela2408 am 03.03.2017 10:36

Hallo,

wohne seit Mai 2016 in einem Haus zur Miete. Nun habe ich meine erste Nebenkostenabrechnung bekommen, anteilig ab Mai was korrekt ist. Nun steht da zu der Gebäudehaftpflicht noch eine zusätzliche Versicherung gegen Sturm, Wasser etc drauf die mit jährlich über 300 Euro zu buche schlägt. Muss ich das einfach so hin nehmen???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.03.2017 11:28

Hallo Ela2408,

laut Betriebskostenverordnung gehören zu den umlagefähigen Nebenkosten auch Kosten der Versicherung des Gebäudes gegen Feuer-, Sturm-, Wasser- sowie sonstige Elementarschäden. Der Vermieter kann diese also über die Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegen, wenn dies im Mietvertrag vereinbart wurde.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

HH2012 am 28.02.2017 10:51

Liebes Team,

bei mir wurde angeblich im Oktober 2016 die Nebenkostenabrechnung für 2015 an meine neue Adresse versandt. Erhalten habe ich diese aber nicht. Mit Schreiben vom 23.02.17 wurde dann eine Mahnung zugestellt. Kann ich nun die Zahlung einfach verweigern?

Falls nicht, habe ich noch eine Frage:

Die Heizkosten wurden lediglich mit "Brunata"(Firma, die die Heizungszähler abliest) angegeben, ist dies korrekt?

Vielen Dankr für die Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2017 15:23

Hallo HH2012,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Streitfall müsste in einem Fall wie dem Ihren der Vermieter nachweisen, dass er alles nötige getan hat, damit der Mieter die Nebenkostenabrechnung pünktlich erhalten hat. Ist das der Fall, kann er auch auf die Zahlung der Nebenkosten bestehen.

Was die genaue Ausgestaltung der Abrechnung angeht: Diese können wir leider aus der Ferne nur schlecht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher, Sie einem Fachanwalt oder einem Mieterverein vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffi am 23.02.2017 19:52

Hallo.

Kann der Vermieter ne monatliche gebürtige verlangen für vielleicht anfallende Reparaturen am/im Haus?

Ist es normal das man für Reparaturen bis zu 300€ im Jahr selbst aufkommt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.02.2017 11:41

Hallo Steffi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Reparaturkosten können in der Regel nicht auf den Mieter umgelegt werden. Dennoch fallen in Mietwohnungen häufiger geringfügige Reparaturen an. In Mietverträgen gibt es daher häufig eine Kleinreparaturklausel, die festlegt, dass der Mieter für geringfügige Reparaturen selbst aufkommen muss. Aus den Urteilen verschiedener Gerichte geht dabei hervor, welche Maximalbeträge für Kleinreparaturen als angemessen gelten. Für Einzelschäden sind dies maximal 100 bis 120 Euro.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Vrony am 23.02.2017 13:06

Hallo,

darf mein Vermieter die Kosten für die Erstellung eines Energieausweises auf uns Mieter umlegen?

Lieben Gruß

Vrony

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.02.2017 16:06

Hallo Vrony,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Vermieter kann die Kosten für die Erstellung eines Energieausweises in der Regel nicht auf den Mieter umlegen, da diese Kosten einmalig entstehen. Es handelt sich nicht um laufende Kosten und somit auch nicht um Betriebskosten.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carhude am 23.02.2017 10:50

Hallo,

wir haben eine Gewerbehalle gebaut und 75% vermietet. 25% sind nicht ausgebaut und ohne jegliche Installation..also eine Ausbaureserve. Die Mieter wollen das diese Ausbaureserve auch alle Nebenkosten mittragen soll, wie Grundsteuern, Versicherung allg. Licht, Hausmeister usw. Wie ist hier die Rechtslage? Werden nicht ausgebaute Dachböden auch in die Nebenkosten mit einbezogen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.02.2017 11:42

Hallo Carhude,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Mieter müssen in der Regel nur anteilige Nebenkosten zahlen. Auch bei einem Wohngebäude wäre es beispielsweise so, dass der Vermieter anteilig die Nebenkosten für leerstehende Wohnungen selbst tragen müsste.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Einzelfall aus der Ferne nur schwer beurteilen können und keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rosa Michl am 21.02.2017 14:39

Ist es rechtens, wenn die Prämien zur Gebäudeversicherung gestiegen sind - wegen Schadensfällen - dies auf die Mieter umzulegen (die diese Schäden nicht zu vertreten haben)?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.02.2017 10:35

Sehr geehrte Frau Michl,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Uns wäre kein Gerichtsurteil bekannt, dass der Umlage von gestiegenen Prämien zur Gebäudeversicherung widersprochen hätte. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Einzelfall aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Rosa Michl am 22.02.2017 18:02

Herzlichen Dank für Ihre Auskunft!

MfG Rosa Michl

Denis am 20.02.2017 19:30

Hallo, wir haben heute die Abrechnung der Firma ISTA für Heizung und Wasser bekommen demnach hätten wir ein Gutschrift pber €15,80 erstattet bekommen. Aber unser Vermieter hat nachträglich Handschriftlich "Solaranlage €400" eingefügt. Die Abrechnung ist für ein Jahr.

Nun meine Frage: Darf er überhaupt nachträglich und ohne genaue Auflistung etwas dazufügen?

Muss ich überhaupt für die Solaranlage zahlen obwohl davon nichts im Mietvertrag steht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.02.2017 08:37

Hallo Denis,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich können nur solche Nebenkosten abgerechnet werden, die auch im Mietvertrag vereinbart wurden. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Nebenkostenabrechnung einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Beratung, wie Sie weiter vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mene am 20.02.2017 17:06

Hallo, können die Kosten für Hochwasserschutz, Köln Rheinauhafen, wird von der RVG betrieben, auf den Mieter umgelegt werden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.02.2017 08:48

Hallo Mene,

generell werden unter Nebenkosten regelmäßig anfallende Kosten verstanden. Um welche Hochwasserschutzmaßnahmen handelt es sich denn in Ihrem Fall genau?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Klaus am 17.02.2017 11:05

Hallo, ich habe eine Frage zu den Zuweisung in die Rücklagen. Kann der vermieter diese auch als Nebenkosten anrechnen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.02.2017 11:24

Hallo Klaus,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Zahlungen in die Instandhaltungsrücklage sowie Kosten der laufenden Instandhaltung können nicht auf den Mieter umgelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bernd am 09.02.2017 20:38

Im Mietvertrag mit unserem Mieter haben wir vereinbart, dass alle von der Hausverwaltung abgerechnete Kosten umgelegt werden. Auf dieser Basis haben wir die Verwaltergebühr ebenfalls umgelegt. Ist das zulässig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.02.2017 10:17

Hallo Bernd,

im BGB (§ 556, Abs. 1) ist ausdrücklich geregelt, dass nur Kosten gemäß Betriebkostenverordnung mit dem Mieter abgerechnet werden dürfen. Die Kosten für den Hausverwalter gehören nicht dazu.

Im genannten Paragrafen heißt es zudem: "(4) Eine zum Nachteil des Mieters von Absatz 1, Absatz 2 Satz 2 oder Absatz 3 abweichende Vereinbarung ist unwirksam."


Bernd am 10.02.2017 23:29

Vielen Dank!

Dagmar am 09.02.2017 10:22

Kann die jährliche Heizungsreinigung, die vom Schornsteinfeger angeordnet wurde, wegen zu hohem CO2 Gehalt, mit auf die Nebenkostenabrechnung kommen?

auf Kommentar antworten

Dagmar am 09.02.2017 22:03

Lieben Dank, für die doch hilfreiche Antwort.


Immowelt-Redaktion am 09.02.2017 12:05

Hallo Dagmar,

ohne Details zu kennen, können wir den Fall aus der Ferne nicht konkret beurteilen, sondern nur allgemein auf folgendes hinweisen: Sofern die Reinigung der Heizungsanlage "außer der Reihe" erfolgte, also so etwas wie eine Instandsetzung/Reparatur darstellt und mit höheren Kosten verbunden ist, spricht einiges dafür, dass der Vermieter hierfür zuständig ist. Sofern die Reinigung allerdings im Rahmen der ohnehin jährlich fälligen Wartung erledigt wurde und es sich damit um eine regelmäßig anfallende Wartungsarbeit handelt, können die Kosten, sofern vertraglich vereinbart, gemäß Betriebskostenverordnung umgelegt werden. Ob dies auch der Fall ist, wenn durch die angeordnete Reinigung höhere Kosten verursacht wurden als bei einer Wartung ohne die erhöhten CO2-Werte, können wir konkret aus der Ferne nicht beurteilen.

Andrea am 03.02.2017 14:14

Guten Tag,

mit unserem Vermieter war vereinbart, das wir Mieter die Grundstückspflege übernehmen um Kosten zu sparen. 2 Mieter wollten nicht teilnehmen, für die reinigt also immer noch der Vermieter. Alle anderen Reinigen im Wechsel selbst. Laut Abrechnung werden nun allen diese Kosten vom Vermieter wieder berechnet. Ebenso Reparaturarbeiten.

Ist das überhaupt rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2017 08:55

Hallo Andrea,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mieter mit seinem Vermieter wirksam vereinbart hat, dass er sich selbst um die Grundstückspflege kümmert und diese nicht teil der Betriebskosten ist, dann kann der Vermieter die Grundstückspflege auch nicht als Betriebskosten abrechnen, außer natürlich bei jenen Mietern, die sich eben nicht selbst darum kümmern.

Reparaturen können generell nicht als Betriebskosten abgerechnet werden. Der Mieter muss nur für kleinere Reparaturen zahlen, wenn eine wirksame Kleinreparaturklausel vereinbart wurde.

Bitte beachten Sie noch, dass wir aus der Ferne die Vereinbarung, die Sie mit Ihrem Vermieter getroffen haben sowie Ihren Mietvertrag nur schlecht beurteilen können. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andreas Farny am 02.02.2017 15:19

Guten Tag,

ich bekomme seit einem Jahr eine monatliche Miete von 377,- (brutto: 524,- (davon 70,- Nebenkosten) minus Hausgeld von 134,- ) für meine Wohnung. Was bedeuten für mich umlagefähige und nicht umlagefähige Kosten? Was kann ich mit diesen Zahlen beim Finanzamt anfangen ? Vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.02.2017 15:30

Sehr geehrter Herr Farny,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Umlagefähige Nebenkosten sind jene Kosten, die der Vermieter auf den Mieter umlegen kann. Dazu zählen beispielsweise Grundsteuer und Abwassergebühr. Das Hausgeld kann hingegen nicht auf den Mieter umgelegt werden.

Was Vermieter von der Steuer absetzen können, können Sie in diesem Artikel nachlesen: ratgeber.immowelt.de/a/das-koennen-vermieter-von-der-steuer-absetzen.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michael am 02.02.2017 13:42

Guten Tag,

ich habe jahrelang keine NK Abrechnung von meinem Vermieter erhalten. Jetzt ist er verstorben und das Haus hat einen neuen Eigentümer. Kann dieser die NK der letzten Jahre geltend machen?

Nächste Frage, ich zahle seit 1990 6 €/qm. Ist nie angehoben worden. Ortsüblich sind 8,50/qm. Kann der neue Vermieter jetzt auf 8,50 € anheben? VG Michael

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.02.2017 13:46

Hallo Michael,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Nachforderungen aus der Nebenkostenabrechnung kann der Vermieter nur bis spätestens ein Jahr nach dem Ende des Abrechnungszeitraums geltend machen. Danach verfallen etwaige Ansprüche.

Ein Vermieter darf die Miete generell zwar zur ortsüblichen Vergleichsmiete erhöhen. Die Erhöhung darf aber in drei Jahren nicht mehr als 20 Prozent betragen (Kappungsgrenze). In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt liegt diese Kappungsgrenze bei 15 Prozent.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Michael am 02.02.2017 13:48

Dankeschön Immowelt-Redaktion.

Irene am 27.01.2017 22:43

Irene

In meiner Wohnung mit der Fläche 65,54 qm vermiete ich 41,00qm. Laut der Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2015 ergibt sich für mich das Guthaben i. H. von 280,00€. Wieviel € davon soll ich meinem Mieter auszahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.01.2017 09:15

Hallo Irene,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir gehen davon aus, dass Sie einen Teil Ihrer Wohnung untervermieten. In diesem Fall können die Betriebskosten und auch etwaige Rückzahlungen so auf den Untermieter umgelegt werden wie dies im Untermietvertrag vereinbart wurde. Generell ist dies nach Verbrauch, Anzahl der Personen, Wohneinheit oder Anteil der Wohnfläche möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Andreas_Farny am 02.02.2017 15:04

Hallo Irene,

nach dem Anteil der Fläche wären das 175,- für Ihren Untermieter. (Prozentual berechnet)

Sarah am 17.01.2017 19:44

Ich wohne in einem 2-Parteien-Haus. Im Keller befinden sich 1Umweltpumpe und eine Pumpe die. Das Wasser beider Waschmaschinen. (OG+EG) aus einem Sammelbecken abpumpt. Wir vermuten, das beide Pumpen über unseren Stromkreis laufen. Wäre das rechtens? Wir haben bei der jährlichen Abrechnung einen erheblich hohen Stromverbrauch..

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2017 09:37

Hallo Sarah,

leider lässt sich Ihre Frage ganz eindeutig nicht beantworten. Ob ein Vermieter eine gemeinsam genutzte Umwälzpumpe in einem Zweifamilienhaus pauschal abrechnen kann, ist einerseits davon abhängig, ob er selbst im Haus wohnt, andererseits auch davon, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Wir raten Ihnen daher, Ihrem Mietvertrag einem Fachanwalt oder einem Mieterverein vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung. Im Streitfall müssten Sie allerdings auch belegen können, dass tatsächlich alle Pumpen wie von Ihnen genannt über Ihren Stromkreis laufen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sausmaus am 09.01.2017 10:23

Unser ehemaliger Vermieter will keine NK-Abrechnung erstellen, zu aufwändig für ihn, da keine Zähler vorhanden sind. Bisherige Antworten: passt schon. Da wir jetzt ausgezogen sind, habe ich die fehlenden Abrechnungen angefordert. Er möchte sich"so" einigen, ohne Abrechnung. Wir haben für 17 Monate Mietzeit in einem energiefreundlichen Anbau (also wenig geheizt) folgende Vorauszahlungen geleistet:

Heizung 120€, Wasser/Abwasser 40€, Müll 18€, Wartung Heizung 12€. Was können wir tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2017 12:19

Hallo Sausmaus,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn ein Mietverhältnis beendet ist und der Mieter aus einer Wohnung auszieht, hat er nicht sofort Anspruch auf eine Nebenkostenabrechnung, sondern innerhalb einer Frist von einem Jahr nach Ende des Abrechnungszeitraumes. Ein Beispiel: Zieht jemand im März 2017 aus einer Wohnung aus und der Abrechnungszeitraum läuft von Januar bis Dezember, muss die Abrechnung bis Dezember 2018 beim Mieter sein. Versäumt der Vermieter es nun, diese Abrechnung auszustellen, hat der Mieter einen Rückforderungsanspruch. Das bedeutet, er kann die geleisteten Nebenkostenvorauszahlungen vollständig zurückfordern. Der Bundesgerichtshof hat dieses Recht allerdings an eine Voraussetzung geknüpft: Der Mieter darf während der Dauer des Mietverhältnisses keine Möglichkeit gehabt haben, seinen Anspruch auf eine Nebenkostenabrechnung durchzusetzen, in dem er die Vorauszahlungen zurückbehält. Dies könnte bei einem relativ kurzen Mietverhältnis wie dem Ihren der Fall sein.

Für die Heizkosten gilt: Laut Heizkostenverordnung hat ein Mieter das Recht, die auf ihn entfallenden Heizkosten um 15 Prozent zu kürzen wenn der Vermieter nicht wie vorgeschrieben nach Verbrauch (also ohne Zähler) abrechnet.

Da wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können und darüber hinaus keine Rechtsberatung leisten dürfen, empfehlen wir Ihnen zur Abstimmung des weiteren Vorgehens die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Sausmaus am 10.01.2017 19:56

Vielen Dank für die Antwort.

Tanja am 08.01.2017 18:24

Wir haben unserem Mieter die Mietkosten für 1 Woche erlassen, da er 1 Woche vor Ende des Mietverhältnisses uns die Schlüssel übergeben hat auf seinen Wunsch. Jetzt verlangt er auch die Nebenkosten für diese Woche zu reduzieren. Sind wir jetzt dazu auch verpflichtet ?

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Immowelt-Redaktion am 09.01.2017 10:11

Hallo Tanja,

ein Mieter muss Miete und Nebenkosten so lange zahlen bis das Mietverhältnis endet. Wenn der Vermieter aus Kulanz einen Teil der Miete erlässt, ist das natürlich zulässig. Einen Anspruch darauf hat der Mieter aber nicht. Dies gilt in gleichem Maß für die Nebenkosten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

crazy_mieter am 17.11.2016 22:38

Baeume die sich auf dem Grundstueck befinden komplett schneiden oder Abreissen - darf es auf die Mieter umgelegt werden? Zaehlt es auch als Gartenarbeit?

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Manuela am 08.12.2016 21:09

ja das gehört dazu


Immowelt-Redaktion am 18.11.2016 08:55

Hallo crazy_mieter,

solche Arbeiten können in der Regel durchaus auf den Mieter übertragen werden, müssen aber ausdrücklich im Mietvertrag vereinbart werden. Ist dort keine Regelung getroffen, sind alle Gartenarbeiten Sache des Vermieters. Weitere Informationen zum Thema Gartenarbeit und welche Arbeiten Mieter und Vermieter übernehmen müssen, finden Sie auch in diesem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/streitfall-garten-was-mieter-duerfen-und-was-nicht.html

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher immer die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tippfinder am 06.11.2016 18:47

Ich habe ein 4-Familienhaus und rechne mit verschiedenen Verteilerschlüssel: Heizung 30/70, Sat-Anlage nach Wohneinheit, Müll nach Personen, Grundsteuer/Versicherungen nach Wohnfläche. Zulässig so?

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Immowelt-Redaktion am 11.11.2016 09:41

Hallo Tippfinder,

sofern dies mit den einzelnen Mietparteien im Mietvertrag so vereinbart wurde, ist diese Form der Nebenkostenabrechnung unserer Auffassung nach zulässig. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Johannes am 02.11.2016 18:33

Ausnahmefall: Gartennutzung nicht für jeden Mieter, keine Beteiligung an Gartenkosten.

Nach BGH v. 26.05.2004 (VII ZR 135/03 dürfen an den Kosten für die Gartenpflege die Mieter nicht an den Kosten beteiligt werden, wenn die Gartenflächen dem Vermieter oder anderen Mietern zur alleinigen Nutzung überlassen seien. Die ausgeschlossenen Mieter seien dann nämlich nicht nur tatsächlich sondern auch rechtlich an einer Nutzung gehindert.

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alex am 02.02.2018 14:58

Vermieter HABE DAS RECHT den Unterschied zu verlangen nebenkosten wenn hat Verluste von Wärme, Wasser,wurde benachrichtigt ,aber reparierte nicht.