Die Grundsteuer und ihre Berechnung: Was Eigentümer wissen müssen

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Jeder, der ein Grundstück besitzt, muss sie jährlich zahlen: Die Grundsteuer. Beinahe jeder Eigentümer zahlt aufgrund unterschiedlicher Einheitswerte und regional verschiedener Hebesätze einen anderen Betrag. So wird die Grundsteuer berechnet.

Wer Grundeigentum besitzt, wird in Deutschland in der Regel einmal im Jahr von der Gemeinde zur Kasse gebeten. Für die Städte und Gemeinden zählt die Steuer zu den wichtigsten Einnahmequellen. Aus ihrem Erlös investieren die Kommunen in Bereiche des öffentlichen Lebens, wie beispielsweise Infrastruktur oder Schulen. Zahlen muss sie jeder, der ein Grundstück, unbebaut oder bebaut, besitzt. Aber auch Mieter zahlen Grundsteuer – im Rahmen der Betriebskosten.

Was ist die Grundsteuer?

Die Grundsteuer ist eine Objektsteuer, die sich auf das Eigentum oder auch auf Erbbaurechte bezieht. Sie wird einmal jährlich von der Gemeinde verlangt und ist immer an das Objekt gebunden und nicht an den Eigentümer. Bemessen wird die Grundsteuer anhand des Werts des Grundstücks. Unterschieden wird zwischen Grundsteuer A (agrarisch) und Grundsteuer B (baulich).

Grundsteuer, Grundbesitzer, Grundstück, Immobilie, Foto: iStock/ cinoby
Jedes Jahr fällt sie an: Die Grundsteuer für rund 35 Millionen Grundstücke in Deutschland. Foto: iStock/ cinoby

Wie funktioniert die Berechnung der Grundsteuer B?

Die Grundsteuer setzt sich aus drei Faktoren zusammen, die von Gemeinden und Finanzämtern ermittelt und zur Berechnung herangezogen werden.

Für die Berechnung der Grundsteuer B wird zunächst der sogenannte Einheitswert für das Grundstück vom Finanzamt festgelegt. Relevant für die Höhe des Wertes ist, ob das Grundstück bebaut oder unbebaut ist. Der Wert ist die Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer.

Berechnet wird der Einheitswert auf Basis der Werteverhältnisse des Grunds in den Jahren 1935 (Ostdeutschland) und 1964 (Westdeutschland). Da sich die Preise seitdem stark verändert haben, liegen die ermittelten Einheitswerte häufig unter den realen Verkehrswerten der Grundbesitze.

Relativ unkompliziert lässt sich der Einheitswert für ein unbebautes Grundstück ermitteln. Die Quadratmeterzahl des Grundstücks wird mit dem entsprechenden Bodenwert aus den Jahren 1964 oder 1935 multipliziert. Komplizierter wird es, wenn das Grundstück bebaut ist. Zur Berechnung ziehen die Finanzämter dann entweder das Ertragswert- oder das Sachwertverfahren heran:

  • Nach dem Ertragswertverfahren bewerten die Finanzämter grundsätzlich Ein- und Zweifamilienhäuser, Eigentumswohnungen oder gemischt genutzte Immobilien. Sie multiplizieren dafür die Jahresrohmiete, die ein Mieter im Jahr 1964 oder 1935 für ein gesamtes Jahr entrichten müsste, mit einem Vervielfältiger. Dieser Vervielfältiger berücksichtigt wertmindernde und werterhöhende Faktoren wie beispielsweise Größe und Ausstattung des Hauses.
  • Das Sachwertverfahren hat sich in den Fällen bewährt, in denen sich die Jahresrohmiete für 1935 oder 1964 nicht ermitteln lässt. Das betrifft beispielsweise ehemalige Luxushäuser. Es kommt ebenfalls immer bei Einfamilienhäusern im ehemaligen Ostteil Berlins zum Einsatz, aber auch dann, wenn Grundstücke besonders hochwertig gestaltet sind. Das Sachwertverfahren addiert die Werte von Boden, Gebäude und Außenanlage, wobei sich der Gebäudewert aus den durchschnittlichen Herstellungskosten zum 1. Januar 1964 beziehungsweise 1. Januar 1935 berechnet.

Eine Sonderregelung existiert für Mietwohngrundstücke oder Einfamilienhäuser in den neuen Bundesländern, für die sich der Wert im Jahr 1935 – meist aufgrund fehlender Unterlagen – nicht ermitteln lässt. In diesen Fällen greift eine Ersatzbemessungsgrundlage, die sich an der Wohn- oder Nutzfläche des Grundstücks orientiert.

Was ist die Grundsteuermesszahl?

Grundsteuer berechnen, Einfamilienhaus auf Grundstück, Foto: js-photo/adobe.stock.com
Der Einheitswert für ein bebautes Grundstück ist meist höher, als der für ein unbebautes Grundstück. Foto: js-photo/adobe.stock.com

Die Grundstücksart und die Höhe des Einheitswertes bestimmen den zweiten Faktor: die Grundsteuermesszahl. Sie legt fest, welcher Teil des Einheitswertes steuerpflichtig ist. Hierfür gelten strenge Vorschriften aus dem Steuergesetz (§§14 und 15 GrStG).

In den alten Bundesländern gelten folgende Staffelungen:

  • Einfamilienhäuser bis 38.346,89 Euro: 2,6 Promille
  • Einfamilienhäuser ab 38.346,89 Euro: 2,6 Promille für den unter 38.346,89 Euro liegenden Teil des Einheitswerts, 3,5 Promille für den darüberliegenden Teil
  • Zweifamilienhäuser: 3,1 Promille
  • Anderes Wohneigentum: 3,5 Promille
  • Land- und Forstwirtschaft: 6 Promille

In den neuen Bundesländern gelten Grundsteuermesszahlen zwischen fünf und zehn Promille, abhängig von verschiedenen Faktoren wie Alter des Gebäudes oder Einwohnerzahl der zuständigen Gemeinde. Im Zweifelsfall sollten Eigentümer die genaue Zahl bei der zuständigen Gemeinde erfragen. Grundsätzlich liegt die Grundsteuermesszahl im Osten aber deutlich höher als im Westen Deutschlands.

Grundsteuermessbetrag kurz erklärt:

Die Grundsteuermesszahl wird nach dem Grundsteuergesetz (§§14 und 15 GrStG) festgelegt und von der Grundstücksart und dem Einheitswert bestimmt. In den alten Bundesländern liegt er zwischen 2,6 und 6 Promille, in den neuen Bundesländern zwischen fünf und zehn Promille. Der Steuermessbetrag ergibt sich aus der Grundsteuermesszahl multipliziert mit dem Einheitswert.

Was ist der Hebesatz?

Grundsteuer berechnen, altes Haus, Foto: ebenart/stock.adobe.com
Das Alter eines Gebäudes beeinflusst die Grundsteuermesszahl. Foto: ebenart/stock.adobe.com

Der dritte Berechnungsfaktor ist der sogenannte Hebesatz. Er ist ein individuell von Gemeinden festgelegter Wert, der letztlich die Steuerlast bestimmt. Es herrschen innerhalb Deutschlands starke regionale Unterschiede – vor allem zwischen Ballungszentren und ländlichen Gebieten.

Spitzenreiter 2017 ist die in Nordrhein-Westfalen gelegene Stadt Witten mit einem Hebesatz von 910 Prozent. Damit verlangt das Wittener Finanzamt mehr als doppelt so viel wie die durchschnittliche Gemeinde in Deutschland. Wie stark die Unterschiede sein können, zeigt ein Blick in das Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz. Lediglich 80 Prozent beträgt der Hebesatz in Ingelheim am Rhein.

Grundsteuer Berechnung - Rechenbeispiel

Berechnungsformel

Einheitswert x Grundsteuermesszahl = Grundsteuermessbetrag
Grundsteuermessbetrag x Hebesatz = Jahresgrundsteuer

Beispiel für ein Grundstück mit Einfamilienhaus im Westen Deutschlands mit festgelegter Grundsteuermesszahl:
30.000 Euro x 2,6 Promille = 78 Euro
78 Euro x 534 Prozent (deutscher Durchschnittshebesatz) = 416,52 Euro Grundsteuer im Jahr

Steuererhöhungen bei Änderungen am Grundbesitz

Baut ein Eigentümer an sein Haus an, reißt er ein Gebäude ab oder teilt er sein Grundstück auf, muss er damit rechnen, dass sich die Grundsteuer ändert. Denn immer dann, wenn der Eigentümer Änderungen am Grundstück oder der Immobilie vornimmt, ändert sich der Wert des Grundbesitzes. Dann muss das Finanzamt einen neuen Einheitswert und, falls nötig, eine neue Grundsteuermesszahl festlegen.

Häufig ändert sich die Grundsteuer aber auch dann, wenn die Gemeinden ihre Haushaltskassen sanieren möchten – und daher den Hebesatz erhöhen.

Grundsteuer bei Eigentümerwechsel

Grundsteuer, Einfamilienhaus, Berechnungsmethode, Foto: Smole/stock.adobe.com
Wechselt der Eigentümer einer Immobilie oder eines Grundstücks, bleibt die Höhe der Grundsteuer gleich. Foto: Smole/stock.adobe.com

Wenn eine Immobilie oder ein Grundstück verkauft wird, ändert sich weder die Höhe der Grundsteuer noch die Steuernummer – denn die Grundsteuer ist eine Objektsteuer und somit immer an das Objekt gebunden und nicht an den Eigentümer. Ausnahme: Wenn nach einem Immobilienverkauf beispielsweise Wohneigentum geteilt wird, erhalten diese Objekte eigene Steuernummern. Außerdem wird die Höhe der Steuer für diese Objekte dann auch neu berechnet.

Zahlen muss die Grundsteuer immer derjenige, der zum 1. Januar eines Jahres Eigentümer war. Häufig treffen aber Verkäufer und Käufer im Kaufvertrag privatwirtschaftliche Regelungen, um die Steuerlast unter Berücksichtigung des Verkaufszeitpunktes aufzuteilen.

Steuererlass für Eigentümer – so geht´s

In manchen Fällen ist es möglich, sich komplett oder teilweise von der Grundsteuer befreien zu lassen. Das Grundsteuergesetz regelt genau, wer weniger Grundsteuer zahlen muss. Gute Chancen hat beispielsweise, wer ein denkmalgeschütztes Haus besitzt. Denn die Kosten zum Erhalt oder Umbau dieser Häuser sind häufig besonders hoch.  In solchen Fällen müssen die Eigentümer gemäß Paragraf 32 des Grundsteuergesetzes keine Grundsteuer zahlen.

Grundsteuer, Grundsteuererlass, Brand Wohnhaus, Foto: iStock/ tanjatitova
Brennt das Mietshaus und die Wohnungen sind zerstört, kann der Eigentümer auf Grundsteuererlass hoffen. Foto: iStock/ tanjatitova
Grundsteuer, Grundsteuererlass, Wasserschaden, Foto: iStock/ stevotion
Nach einem Wasserschaden sind Wohnungen oft nicht vermietbar – Die Grundsteuer kann daher gekürzt werden. Foto: iStock/ stevotion

„Vermieter können auf Steuererlass hoffen, wenn sie hohe Mietausfälle haben“, erklärt Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler Deutschland – jedoch nur, wenn sie selbst nicht daran schuld sind. Stehe eine Wohnung beispielsweise nach einem Brand oder Wasserschaden leer, kann der betroffene Vermieter laut Reiner Holznagel Steuerlass beantragen. Gleiches gilt, wenn allgemeiner Mietpreisverfall in der Gemeinde herrscht oder es durch strukturelle Probleme der Region keine Nachfrage nach Wohnraum gibt.

Verlangt ein Vermieter aber keine marktgerechten Mieten und beklagt Leerstand, hat er wenig Chancen auf Steuernachlass (BFH 24.10.2007, Az.: II R 4/ 05). „Ebenso müssen Eigentümer von Mietobjekten die volle Steuer zahlen, wenn sie sich nicht aktiv bemühen, neue Mieter zu finden“, betont Reiner Holznagel. Beauftragt ein Vermieter also keinen Makler oder inseriert er seine Wohnungen nicht, liegt der Leerstand in seiner Schuld.

Grundsätzlich gilt: Fallen die Mieterträge um 50 Prozent, mindert sich die Grundsteuer um ein Viertel, bei einem Totalausfall der Miete gibt es die Hälfte zurück (BFH, Az. II R 36/ 10). Betroffene müssen dafür bis zum 31. März des Folgejahres einen Antrag bei der zuständigen Gemeinde oder dem zuständigen Finanzamt stellen.

Kann der Vermieter die Grundsteuer auf den Mieter umlegen?

Vermietet ein Eigentümer sein Gebäude, muss er die Grundsteuer nicht selbst tragen. Er kann sie auf die Mieter umlegen. Denn sie gilt als öffentliche Last des Gebäudes – Vermieter dürfen sie daher laut Betriebskostenverordnung in den Nebenkosten abrechnen . Als Verteilerschlüssel hat sich dabei die Abrechnung nach Flächenmaßstab bewährt, wobei auch alternative Verteiler zulässig sind.

Link-Tipp

Nebenkosten muss der Mieter nur dann zahlen, wenn diese im Mietvertrag wirksam vereinbart sind. Welche Nebenkosten Vermieter auf den Mieter umlegen können, lesen Sie hier.

Für Immobilien mit Gewerbeflächen, wie beispielsweise Geschäften und Wohneinheiten im Gebäude, gelten Sonderregelungen. Möchten Eigentümer bei gemischt genutzten Immobilien die Grundsteuer auf die Mieter umlegen, müssen sie die Gewerbeflächen herausrechnen. Denn bei einer gemischten Nutzung fallen unterschiedlich hohe Mieten an – was Einfluss auf Einheitswert und damit die Grundsteuer haben kann.

Vermieter müssen, wenn sie selbst mit im Gebäude wohnen, ebenfalls die Grundsteuer anteilig zahlen.

Kritik und Reformen

Reiner Holznagel, Grundsteuer, Bund deutscher Steuerzahler, Foto: Bund deutscher Steuerzahler
Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler Deutschland Foto: Bund deutscher Steuerzahler

Seit Jahren steht die Berechnung der Grundsteuer in der Kritik. „Problematisch sind vor allem die veralteten Einheitswerte“, betont Reiner Holznagel. Inzwischen liegen dem Bundesverfassungsgericht mehrere Verfahren vor, in denen sich die Kläger über die veraltete Berechnungsweise beschweren. Es werde nach aktuellem Recht nicht berücksichtigt, dass sich die Werteverhältnisse seit 1935 beziehungsweise 1964 deutlich und regional unterschiedlich entwickelt haben. „Problematisch ist die Lage vor allem in Berlin, wo die Ämter je nach Stadtteil mit dem Grundstückswert von 1964 oder 1935 rechnen“, so Holznagel. Da eine einheitliche Bewertung von Grundbesitz so kaum noch möglich ist, hat der Bundesfinanzhof die Berechnung der Einheitswerte bereits als verfassungswidrig erklärt (Urteil BFH II R 16/ 13). Seit April 2012 gelten Einheitswert- und Grundsteuermessbescheide daher nur noch vorläufig.

Auch die Politik beschäftigt sich mit dem Einheitswert – und arbeitet an einer Grundsteuerreform . Leider gehe die Reform nur schleppend voran, sagt Holznagel, denn in der Politik gebe es extrem unterschiedliche Vorstellungen, wie die Bewertung der rund 35 Millionen Grundstücke aussehen soll. Momentan höre man immer wieder vom hochkomplexen Kostenwertmodell, welches in einigen Ballungsräumen zu einer deutlich höheren Grundsteuer führen könnte. Für den Boden sei danach der jeweilige Wert pro Quadratmeter maßgebend, der Gebäudewert setze sich aus der Art des Gebäudes und dem Baujahr zusammen. Laut Holznagel würde eine Neuberechnung Jahre dauern. „Die Politik muss sich aber unbedingt für ein einfacheres Berechnungsmodell einsetzen“, findet der Vorstand des Bundes der Steuerzahler. Denn die Grundsteuerreform dürfe keinesfalls dazu genutzt werden, um noch mehr Steuern einzunehmen.

Info

Was ist der Unterschied zwischen Grundsteuer und Grunderwerbsteuer?

Häufig wird die Grundsteuer mit der Grunderwerbsteuer verwechselt oder gleichgesetzt. Beides sind zwei verschiedene Steuerarten. Während die Grundsteuer den Besitz versteuert und jährlich gezahlt werden muss, wird die Grunderwerbsteuer nur ein einziges Mal fällig und zwar nur dann, wenn ein neues Grundstück erworben wird.


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90 Kommentare

Tina am 09.03.2020 15:55

Ich habe bezüglich der Grundsteuer-Anmeldung eine Frage.

Meine Großmutter ist verstorben und hat dementsprechend alles an meine Mutter vererbt. Wir dachten, wir bekommen einen neuen Bescheid nur auf den neuen Namen des Eigentümers. Jetzt sollen wir die Grundsteuer anmelden. Wir wissen aber nicht, ob ein Einheitswert festgelegt wurde. Es gibt auch keine Unterlagen dazu.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.03.2020 09:59

Hallo Tina,

eigentlich dürfte sich an der bisherigen Grundsteuer doch nichts ändern? Fragen Sie am besten bei der Gemeinde nach, wie Sie vorgehen sollten.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Kahnt am 02.03.2020 20:12

Hallo.

Ich habe bezüglich der Grundsteuer und Eigentümerwechsel eine Frage: wir haben im Herbst letzten Jahres (2019) ein Grundstück verkauft und die Sache wurde pflichtgemäß notariell bei den Behörden übertragen. Trotzdessen erfolgte nun Ende Februar 2020 bei uns dennoch ein Lastschrifteinzug der Grundsteuer und nicht beim neuen Eigentümer. a) Gibt es dafür eine Rechtmäßigkeit? Und wenn nicht, was wären die nächsten richtigen Schritte, um die Grundsteuer zurück zu erhalten? Nach unserer Kenntnis wäre doch eigentlich der neue Eigentümer seit 01.01.2020 grundsteuerpflichtig. Vielen Dank für die Antwort.

Viele Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.03.2020 09:44

Hallo Kahnt,

die Gemeinde berechnet demjenigen Eigentümer die Grundsteuer, der dies am Jahresanfang war. War der Eigentümerwechsel schon am 1.1. im Grundbuch vollzogen? - es dauert ja etwas zwischen Notartermin, Zahlung und Übertragung. Wenn ja, sollten Sie dies der Gemeinde mitteilen, vielleicht ist hier ein Fehler passiert.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Kahnt am 02.03.2020 20:12

Hallo.

Ich habe bezüglich der Grundsteuer und Eigentümerwechsel eine Frage: wir haben im Herbst letzten Jahres (2019) ein Grundstück verkauft und die Sache wurde pflichtgemäß notariell bei den Behörden übertragen. Trotzdessen erfolgte nun Ende Februar 2020 bei uns dennoch ein Lastschrifteinzug der Grundsteuer und nicht beim neuen Eigentümer. a) Gibt es dafür eine Rechtmäßigkeit? Und wenn nicht, was wären die nächsten richtigen Schritte, um die Grundsteuer zurück zu erhalten? Nach unserer Kenntnis wäre doch eigentlich der neue Eigentümer seit 01.01.2020 grundsteuerpflichtig. Vielen Dank für die Antwort.

Viele Grüße

auf Kommentar antworten

Benji14? am 01.03.2020 14:17

Guten Tag ,

ich besitze und wohne in eine Eigentumswohnung seit 1978 , und zahle Grundsteuer (97,00 Euro) drei mal im Jahr. Meine einfache frage lautet: kann ich diesem Betrag vom Steuer absetzen ?und in meine Steuererklärung eingeben?

MfG

A.E

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.03.2020 11:08

HalloBenji14?,

bei selbst genutzten Eigentumswohnungen ist das nicht möglich.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Hmw1977 am 19.02.2020 18:18

Hallo Zusammen, unser Eigenheim (BJ 2006) wurde neulich verkauft. Die Gemeinde hat uns nun rückwirkend bis 2007 nun Bescheid noch fälliger Grundsteuer B Ü 3.000 EU geschickt, da die Jahre bisher nur für ein eingebautes Grundstück eingezogen wurde. Das Finanzamt nahm nun eine Korrektur vor. Wie kann und darf das sein, nachdem genehmigte Bauanträge und Fertigstellungsdokumente der Gemeinde in 2006 vorlagen? Eine Weitergabe dieser Daten ans Finanzamt für die Berechnung einer neuen Grundsteuer ist doch ein automatisierter Prozess?

Die Gemeinde redet sich raus und sagt, 13 Jahre Nachforderung seien Rechtens, wegen fehlender Mitwirkungspflicht unsererseits! Wir haben das erste Mal gebaut und kennen uns nicht mit den Grundsteuern aus....! Kann jemand da helfen, bevor wir rechtlichen Rat einholen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2020 08:42

Hallo Hmw1977,

ob die Gemeinde die Grundsteuer für ganze 13 Jahre nachfordern kann, sollten Sie von einem Steuerberater prüfen lassen. Denn selbst dann, wenn in der Vergangenheit tatsächlich eine höhere Grundsteuer fällig gewesen wäre, so verjähren solche Ansprüche i.d.R. nach einigen Jahren. Bei den meisten Steuerarten beträgt die so genannte Festsetzungsverjährung vier Jahre. Wie das genau bei der Grundsteuer aussieht, wissen wir aus dem Stegreif allerdings auch nicht, hier sollten Sie einen Steuerberater fragen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

dozent am 16.02.2020 07:36

was ist mit § 10,11 Satz 2 Grundsteuergesetz?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.02.2020 08:34

Hallo dozent,

könnten Sie Ihre Frage bitte konkretisieren?

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

m-senhs@t-online.de am 30.01.2020 15:40

bis zum Jahr zahlte ich als Gewerbetreibender mit 37,6 m2 bis zum Jahr 2016 -- 165,00 Euro Grundsteuer . Ab 2017 wurden mir 868, 00 Euro berechnet . Ich bin seit 30 Jahren in diesem Geschäft tätig. Ist das Rechtens ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2020 10:24

Hallo,

ob dies im konkreten Fall rechtens ist, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Die Erhöhung kommt uns allerdings sehr hoch vor, so dass es ratsam sein könnte, dies zu prüfen, ggf. mit Hilfe eines Anwalts.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

tina am 24.01.2020 16:47

Wir haben ein Mietshaus in RLP.Wir zahlen im Moment 1400 € Grundsteuer, da das Haus angeblich 20 Qm übergrösse hat (2 Familienhaus) .Ist der Grundsteuersatz für ein 2 Familienhaus niedriger als für ein 3 Familienhaus ?. Das Haus hat eine Einliegerwohnung und 2 Stockwerke mit insgesammt 340 qm Wohnfläche, wobei man in dem Obergeschoss eine komplette Wohnung machen kann.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.01.2020 08:31

Hallo Tina,

wie oben im Artikel schon beschrieben, unterscheidet sich die Grundsteuermesszahl je nach Immobilienart etwas. Ob in Ihrem Fall die Grundsteue richtig berechnet wurde, können wir aus der Ferne allerdings nicht beantworten, im Zwiefel sollten Sie hier bei der Gemeinde nachhaken.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

jennakoenig am 24.01.2020 11:55

Sehr geehrte Team von Immowelt,

nun probiere ich es noch einmal, da mein Kommentar wohl übersehen wurde.

ich bin Eigentümerin eines Grundstücks, das mit einem Einfamilienhaus, Anbau und Scheune bebaut ist. Ich bewohne das Haus/Grundstück alleine. Nun soll der Einheitswert neu berechnet werden. Inwiefern verändert dieser sich, da ich nun einen Teil des Anbaus (ca. 12qm) als Büroraum für meine selbständige Arbeit nutze? Also klar, dass Sie keine konkreten Zahlen nennen können. Aber wird dann die Berechnung in zwei Teile aufgeteilt?

Danke und Grüße

auf Kommentar antworten

oliverjacob am 23.01.2020 18:42

Sehr geehrtes Team von Immowelt,

Wir haben 2018 ein Zweifamilienhaus gekauft die jährliche Grundsteuer lag damals laut Nebenkostenabrechnung bei 65,00€.Nach dem Kauf kam die Neuberechnung und nun liegen wir schon bei 464,83€ warum diese plötzliche Erhöhung.

Des weiteren bewohnen wir nur das Obergeschoss. Da die Wohnung im Erdgeschoss einer größeren Sanierung Bedarf ist keine Vermietung vorerst möglich.Müssen wir trotzdem für alles Grundsteuer bezahlen?

Danke und freundliche Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.01.2020 09:59

Hallo oliverjacob,

aus der Ferne können wir ohne Detailkenntnisse leider nicht beurteilen, wie diese Diskrepanz bei der Grundsteuer zu erklären ist; dies solten Sie am besten bei der Gemeinde erfragen.

Eine (teilweise) Befreiung bei der Grundsteuer kommt nur in Ausnahmefällen in Betracht. So urteilte das OVG Rheinland-Pfalz (Az.: 6 A 10971/15) dass ein Eigentümer erhebliche (aber erfolglose) Bemühungen zur Vermietung unternehmen muss, damit eine (teilweise) Befreiung von der Grundsteuer möglich ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

jennakoenig am 23.01.2020 15:10

Sehr geehrte Team von Immowelt,

ich bin Eigentümerin eines Grundstücks, das mit einem Einfamilienhaus, Anbau und Scheune bebaut ist. Ich bewohne das Haus/Grundstück alleine. Nun soll der Einheitswert neu berechnet werden. Inwiefern verändert diese sich, da ich nun einen Teil des Anbaus (ca. 12qm) als Büroraum für meine selbständige Arbeit nutze?

Danke und Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.01.2020 12:22

Hallo jennakoenig,

soweit sich die Gebäude auf einem einzelnen Grundstück befinden, dürfte der Einheitswert insgesamt berechnet werden. Der Umstand, dass ein (vorhandener) Gebäudeteil anders als vorher genutzt wird, kann, muss aber keinen Einfluss auf den EInheitswert haben. Wie in Ihrem konkreten Fall die Berechnung zustandekommt, sollten Sie aber bei der zuständigen Behörde erfragen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Tanja am 21.01.2020 08:04

Hallo liebes Team...

ich habe einen kleinen Laden in Weingarten (Süddeutschland) auf einem sehr großen Bauernhof angemietet, auf dem ebenfalls die Besitzer wohnen, aber auch eine WG vermietet wird.

Nun soll ich Grundsteuer bezahlen....

Was darf maximal für mich berechnet werden?

Soviel ich weiß, zahlen die Vermieter 350 Euro.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.01.2020 14:31

Hallo Tanja,

die Grundsteuer gehört zu den Nebenkosten, die ein Vermieter auf seine Mieter umlegen kann. Hierbei kommt es auf den Verteilerschlüssel an, ob je Einheit, je Person oder je Quadratmeter abgerechnet wird. Eine genaue Zahl können wir Ihnen also nicht nennen. Grundsätzlich gilt jedoch, der Vermieter kann nur soviel abrechnen, wie er auch an Grundsteuer zahlen muss.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

ginathommi am 19.01.2020 10:58

Sehr geehrte Damen und Herren, warum wird in der niedersächsischen Samtgemeinde Walkenried bei einer immer geringeren Bevölkerung ( junge Leute wandern ab und sehen hier keine Zukunft ) ein derart hoher Hebesatz von 550% erhoben? Müssen die paar Bewohner die Mitarbeiter im Rathaus finanzieren?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.01.2020 16:49

Hallo ginathommi,

der Hebesatz ist ein Instrument, mit dem die Städte und Gemeinden die Höhe der ihnen zustehenden Gemeindesteuern beeinflussen können. Dieses Recht ist Teil der verfassungsrechtlich abgesicherten Selbstverwaltungsgarantie. Oftmals zwingt die Finanznot kleinere Gemeinden die Hebesätze anzuheben.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


ginathommi am 20.01.2020 17:16

Vielen Dank für die Antwort, wenn denn die Gemeinde etwas tun würde, dann kann man die höheren Hebesätze eventuell noch verstehen, aber, ich kaufe ein Grundstück und zahle schon Grunderwerbssteuer! nun muß ich jedes Jahr Grundsteuer zahlen, obwohl ich das Grundstück ja schon mal bezahlt habe, ergo habe ich ja das Grundstück gepachtet oder gemietet, man wird bestraft, wenn man etwas für die Altersvorsorge tut, diese Grundsteuer ist in meinen Augen verfassungswidrig und darf nur beim Erwerb eines Grundstückes erhoben werden! Das ist ja wie im Feudalismus, stets und ständig Steuern zahlen, auf das was man bereits erworben hat!!!

Thomas Winkler am 18.01.2020 09:28

Wir (ein gemeinnütziger Verein) haben als Vereinsheim zwei zusammenliegende Grundstücke gekauft. Laut Expose eines als bebautes Grundstück und eines als Ackerland. Die Gemeinde besteuert uns aber beide Grundstücke als bebautes Land, also mit B.

Ist es möglich, das eine Grundstück, dass nur landwirtschaftlich genutzt wird, auch als A besteuert zu bekommen? Es sind 1.400 qm, und das würde uns finanziell schon entlasten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.01.2020 07:56

Hallo Thomas Winkler,

wenn es sich um zwei unabhängig voneinander im Grundbuch eingetragene Grundstücke handelt, müsste dies aus unserer Sicht dazu führen, dass das als Ackerland eingetragene Grundstück auch als solches besteuert wird. Wenn es diesbezüglich Unstimmigkeiten mit der Gemeinde gibt, sollten Sie die Angelegenheit aber besser mit Ihrem Steuerberater besprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Günther Schreiber am 13.01.2020 17:11

Ich wohne zur Miete in einem 3-Familienhaus. In der Wohngebäudeversicherung sind 3 Wohnungen aufgeführt. Bei der Stadtverwaltung sind aber nur zwei Wohnungen gemeldet. Die Grundsteuer wird deshalb auch nur für 2 Wohnungen eingefordert. Ich soll als Mieter die Hälfte der Grundsteuer bezahlen. Ich denke, dass die richtige Aufteilung nach m² der jeweiligen Wohnungen sich berechnen sollte. Ist das richtig? Freundliche Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.01.2020 11:25

Hallo Günther Schreiber,

maßgeblich ist der Abrechnungsschlüssel, der vereinbart wurde. Üblich ist eine flächenanteilige Abrechnung, es können jedoch auch andere Verteilerschlüssel vereinbart werden (etwa Personenzahl, Einheit). Eine Abrechnung, bei der nur zwei Wohneinheiten die Kosten tragen und die dritte Einheit nicht, wäre aber nicht korrekt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Wolfgang graetz am 11.01.2020 09:20

betreffs Grundsteuer: ich bin Besitzer eines Grundstücks, bebaut mit einem EFH im Land Brandenburg.Grundstücksgröße: gesamt 1850qm, davon Bauland 850qm, der Rest zählt als Wiese. Sind hier die Berechnungskennzahlen für die beiden Flächen unterschiedlich? und muß die Kommune bei der Berechnung des Hausanteils nicht ebenfalls den Berechnungswert unter 38.xxx€ ausweisen und den über 38.xxx€ ?

herzliche Grüße und Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.01.2020 07:43

Hallo Wolfgang Graetz,

rein rechtlich gesehen muss es sich hier um zwei (zusammenhängende) Grundstücke handeln, wobei sich die Grundsteuer für das bebaute Bauland anders beerchnet als für das landwirtschaftliche Grundstück. WIe sich die Grundsteuer in Ihrem Fall konkret berechnet, sollten SIe am besten direkt bei der Gemeinde nachfragen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Paola am 18.12.2019 01:11

Sehr geehrtes Team von Immowelt,

ich wohne zur Miete in einem Drei Parteien Haus, eines davon ist ein Verein, das andere ein Gewerbe. Die Grundsteuer steigt von Jahr zu Jahr und die Kosten werden auf jede Partei zu einem Drittel berechnet. Auf Nachfrage, ob die Grundsteuer durch das Gewerbe erhöht ist, konnte mir der Vermieter keine Antwort geben. Wo kann ich mich selbst erkundigen, falls mir überhaupt Auskunft darüber gegeben wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Paola

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.12.2019 09:04

Hallo Paola,

in einem gemischt genutzten Gebäude kann die Grundsteuer für den gewerblichen Anteil u. U. höher sein als für den Wohnanteil. Ggf. kann das dazu führen, dass bei der Betriebskostenabrechnung ein Vorwegabzug der dem Gewerbe zuzurechnenden Kosten vorgenommen werden müsste (BGH; Az.: VIII ZR 1/06). Wie sich dies in Ihrem konkreten Fall verhält, können wir aus der Ferne allerdings nicht beurteilen, da dies immer auch von den konkreten Umständen des Einzelfalls abhängt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

D am 17.12.2019 07:18

Hallo. Wir wollen ein als Einfamilienhaus eingetragenes Objekt in Eigentumswohnungen umwandeln. Ändert sich dadurch die Grundsteuer?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.12.2019 08:12

Hallo D,

ein Einfamilienhaus zeichnet sich ja dadurch aus, dass es nur eine einzige Wohneinheit hat. Insofern lässt es sich nicht nach WEG aufteilen. Soweit es ich um ein EFH mit Einliegerwohnung handelt, wäre eine Aufteilung gemäß WEG allerdings möglich. Da sich die Grundsteuermesszahl ändern kann, kann auch eine (geringfügige) Änderung der Grundsteuer durch die Aufteilung möglich sein. Wir weisen darauf hin, dass dadurch, dass die bisherige Berechnung der Grundsteuer vom Bundesverfassungsgericht gekippt wurde, bald andere Berechnungsgrundlagen für die Grundsteuer zum tragen kommen. Die Reform soll ab 1. Januar 2025 greifen.

Beste Grüße

die Immowelt-Reaktion

Frd am 06.12.2019 09:05

Hallo Immowelt Redaktion,

Vielen Dank für die schnelle und hilfreiche Rückmeldung.

Beste Grüße

Frd

auf Kommentar antworten

Frd am 05.12.2019 10:21

Hallo "Immowelt Redaktion"

die Gemeinde war der Vorbesitzer, das wurde heißen, Sie können nur die Grundsteuer für Dezember im Kalenderjahr 2019 erheben?

Mit freundlichen Grüßen

Frd

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2019 08:04

Hallo Frd,

zur Konkretisierung: Gemäß § 10 Grundstreuergesetz (GrStG) ist der Schuldner der Grundsteuer derjenige, dem der Steuergegenstand bei der Feststellung des Grundsteuerwerts zugerechnet ist. Dies erfolgt i.d.R. zum 1. Januar. Sofern also der neue EIgentümer am 1. Januar schon im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist, geht die erste Rechnung über die Grundsteuer dann an ihn. Sofern der neue Eigentümer bereits im Vorjahr am 1.12. als neuer Eigentümer eingetragen war, wurde die Rechnung für das Vorjahr bereist vom Alteigentümer bezahlt. Es wäre aber rechterns, wenn der Alteigentümer an den neuen Eigentümer herantritt, um 1/12 der Grundsteuer von diesem zu erhalten.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Frd am 04.12.2019 21:13

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir haben ein Grundstück erworben, die Übergabe hat in Dezember stattgefunden, müssen wir die Grundsteuer trotzdem für das Jahr bekommen oder wird sie nur 1/12 verlangt?

Danke im Voraus für ihre Antwort.

A T

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2019 09:35

Hallo Frd,

die Rechnung über die Grundsteuer geht immer an denjenigen, der zum fraglichen Zeitpunkt Eigentümer war. Wenn es Überschenidungen gibt, müssten dies alter/neuer Eigentümer unter sich regeln.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

C.B. am 26.11.2019 15:16

Vielen Dank für Ihre Antwort. : )

C.B.

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C.B. am 22.11.2019 17:50

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte muß ein Eigentümer einer mit alten, geerbten Sachen vollgestopften Wohnung, die nicht bewohnt wird und deshalb nicht vermietet werden kann, auch Steuern zahlen, wenn er selbst im Ausland lebt? Die Wohnung wird nur als "Warenlager" genutzt, da das Einlagern teurer käme, als das monatliche Wohn-geld. Auch als Ferienwohnung wird sie wohl nicht genutzt.

Mit freundlichen Grüßen

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Immowelt-Redaktion am 25.11.2019 09:21

HalloC.B.,

eine Befreiung von der Grundsteuer ist nur in seltenen Aunahmefällen möglich, etwa für gemeinnützig genutzte Immobilien (Grundsteuergesetz § 3ff). Manche Gerichte gestehen Eigentümern einen Grudnsteuererlass wegen Leerstand zu, allerdings nür, wenn sich der Eigentümer erfolglos um eine Vermietung bemüht (z.B.: OVG Rheinland-Pfalz, Az.: 6 A 10971/15.OVG). Ob Sie insgesamt eine Chance auf Erlass der Grundsteuer haben könnten, sollten Sie ggf. mit einem Steuerberater vesprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

catharina am 21.11.2019 13:31

Meine Tochter hat ein Grundstück gekauft, mein Mann und ich haben darauf ein Haus gebaut und bezogen. Meine Tochter ist vom Finanzamt aufgefordert worden, Daten zur Berechnung des Einheitswertes anzugeben. Die Tochter hat ja nur das Grundstück gekauf, Bauherren waren mein Mann und ich. Müssen nun getrennte Berechnungen an das Finanzamt? Meine Tochter wird für das Grundstück zu Kasse gebeten und für die Bebauung mein Mann und ich?

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Immowelt-Redaktion am 22.11.2019 08:50

Hallo catharina,

aus Sicht des Fiskus ist alleine die Tochter Eigentümerin der Immobilie. Rein grundbuchrechtlich findet keine Trennung Grundstück/Haus statt. Insofern müssten Sie die die Frage, wer die Grundsteuer zahlt, familienintern regeln.

Ggf. könnte es ratsam sein, mit Hilfe eines Notars die eigentumsrechtlichen Fragen in der von Ihnen gewählten Konstellation genauer zu regeln, z.B. hinsichtlich einer späteren Veräußerung oder Vererbung.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Silke am 13.11.2019 21:09

Hallo.

Zum ersten Mal haben wir den Bescheid zur Feststellung des Einheitswerts bekommen.

Ich sitze wie blöd vor den Formularen. Wer kann in solchen Fällen helfen?

Ein Steuerberater, das Bauamt,.?

Freue mich auf Ratschläge

Vielen Dank

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Immowelt-Redaktion am 14.11.2019 08:39

Hallo Silke,

ein Steuerberater dürfte sich hier wohl am besten auskennen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Zoegelie@web.de am 13.11.2019 17:05

Wertes Team:

wir haben ein Problem und wissen es nicht zu händeln. Die Grundsteuer wurde stets über die Hausverwaltung eingefordert und an das Finanzamt weitergeleitet. Soweit korrekt. In den Jahren 2014 bis 2017 hat die Hausverwaltung unsere Grundsteuer bei einem Miteigentümer eingezogen. Nun sollen wir die Grundsteuern nachzahlen, obwohl kein Eigenverschulden vorliegt. Im Sommer 2019 haben wir telefonisch von diesem Sachverhalt Kenntnis erhalten. Gelten hier Verjährungsfristen? Müssen wir die gesamte Summe ausgleichen?

Mit freundlichen Grüßen H. u. B. Zöge

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Immowelt-Redaktion am 14.11.2019 08:34

Hallo Zoegelie,

wenn es ums Eintreiben von Steuern geht, ist der Fiskus normalerweise nicht zimperlich. Ggf. können Sie allerdings die Verursacher haftbar machen. Hier raten wir allerdings, sich von einem Fachanwalt für WEG-Recht beraten zu lassen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Marie Alix am 05.11.2019 10:26

Marcelle Krause 5.11.2019

Vom FA - Berlin habe ich drei Bescheide bekommen (rückwirkend 1.01.2019) Der Einheitswert wurde verdoppelt (1996 = 6391 € / 2019 = 13.907 Grundsteuermessbetrag 48,67 €. Die Grundsteuer alt 181,16 €, neu 394,20 €. Ist das schon die Neuberechnung nach dem Urteil des BFG? Bisher wurde immer gesagt, es wird nicht teurer.

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Immowelt-Redaktion am 06.11.2019 08:18

Hallo Marie Alix,

der Bundestag beschloss am 18. Oktober 2019 die neue Grundsteuerregelung, aber erst ab 2025 sind die neue Berechnungsmethoden bindend. Wie genau das FA Berlin jetzt auf die deutlichen Erhöhungen kommt, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Am besten, Sie fragen direkt beim FA an.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Horst am 28.10.2019 11:47

Hallo...wir besitzen abgelegen vom ort seit urzeiten eine wiese..die nicht bebaut werden kann und mitlerweile vollkoömen zugewachsen ist...sie wurde vor 60 oder 70 jahren dazu genutzt um ziegen zu füttern usw...meine Geschwister 5ich haben dieses Grundstück vererbt bekommen..es ist vollkommen nutzlos..können wir uns von der grundsteuer befreien lassen.? ...mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2019 08:18

Hallo Horst,

die Ausnahmefälle, in denen eine Steuerbefreiung von der Grundsteuer in Betracht kommt, sind in § 3ff GrStG (Grundsteuergesetz) detailliert geregelt. Im Allgemeinen beschränkt sich die Möglichkeit der Befreiung auf Fälle, in denen es um gemeinnützige oder kirchliche Nutzungen geht. Ob ausnahmsweise auch in anderen Fällen eine Befreiung in Betracht kommt, sollten Sie bei Ihrem Steuerberater oder dem zuständigen Finanzamt erfragen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Jana am 21.10.2019 18:07

Hallo, ich habe an mein Haus, Bj. 1950, 2013 angebaut, damit meine Eltern zu uns ziehen konnten.

Wir bewohnen den unteren Teil des Hauses, meine Eltern den oberen.

Nach der Fertigstellung mussten wir plötzlich den 3-fachen Betrag an Grundsteuer bezahlten und das gesamte Haus ist jetzt laut Finanzamt Baujahr 2013.

Meine Eltern bezahlen keine Miete, nur die Nebenkosten werden entsprechend aufgeteilt und das Finanzamt/Gemeinde sehen das Haus so, als ob es ein Mietshaus wäre und Miete gezahlt wird.

Gibt es eine Möglichkeit da etwas zu ändern.

Wir zahlen jetzt über 1200 Euro Grundsteuer für die Idee in einem Mehrgenerationenhaus für meine Eltern sorgen zu können, kann so etwas nicht verstehen.

Mit freundlichen Grüßen

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Immowelt-Redaktion am 22.10.2019 09:17

Hallo Jana,

ob die Gemeinde die neue Grundsteuer riuchtig berechnet hat, können wir aus der Fernbe leider nicht beurteilen. Dies müssten Sie ggf. von einem Steuerberater prüfen lassen. Übrigens: Die Grundsteuer wird alsbald ohnehin neu geregelt, so dass sich hier Veränderungen ergeben können.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

RVS75ER am 17.10.2019 12:54

Ich habe in Berlin eine Eigentumswohnung und einen Tiefgaragenstellplatz in einer Wohnanlage mit 47 Wohnungen und 25 Tiefgaragenstellplätzen.

Das Finanzamt erhebt die Grundsteuer für meine beiden Teileigentüme auf eine Steuernumner, ich kann nicht unterscheiden welches Teileigentum wieviel Grundsteuer kostet.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.10.2019 12:10

Hallo RVS75ER,

hier sollten Sie das Finanzamt fragen, wie die Aufteilung ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Roger Weißkopf am 07.10.2019 21:11

Hallo ich könnte ein Haus in zülpich (Kreis euskirchen ) kaufen 330qm Grundstück .was müsste ich an grunsteuer bezahlen im jahr.mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2019 09:52

Hallo Roger Weißkopf,

der Grundsteuerhebesatz in Euskirchen beträgt 2019 496 % und liegt damit bundesweit noch ungefähr im mittleren Bereich. Wie hoch die konkrete Grundsteuer für Ihr Gebäude ist, lässt sich nur anhand der Grundstücksgröße aus der Ferne nicht beurteilen, für die Berechnung bräuchte man den Einheitswert.

Am einfachsten wäre es, wenn Sie entweder den jetzigen Eigentümer, oder die Gemeinde fragen, wie hoch die Steuer ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Harun bakirci am 25.09.2019 10:24

Hallo,

Ich habe seit Oktober 2016 eine Eigentumswohnung. Ich musste beim Kauf die Grunderwerbssteuer zahlen. Jetzt im September 2019 habe ich eine Rechnung von der Stadt bekommen. Die Rechnung bezieht sich für April 2019. ist die berechtigt? Und muss ich die Rechnung trotzdem zahlen? Und weshalb habe ich keine Information vorher bekommen und direkt eine Mahnung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.09.2019 10:52

Hallo Harun bakirci,

Sie schreiben leider nicht, für was die Rechnung ist. Möglicherweise meinen Sie die Grundsteuer. Dies ist eine regelmäßig zu entrichtende Steuer, während die GrundERWERBsteuer eine einmalige Steuer ist, die beim Kauf der Immobilie fällig wird.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Iso am 15.09.2019 09:45

Guten Tag,

wir wohnen in einem 1-Familienhaus als Eigentümer 1.OG und 2.DA 179m². Dann haben wir im EG noch einen Arzt Praxis Mieter mit 85 qm Grundsteuer beträgt 845,25€ für 560qm Grundstück. Davon 200qm Wiese.. Art B und hebesatz 390..

Baden Württemberg

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PAULE Genot am 18.08.2019 12:59

Guten Tag , wir sind Bürger von einem europäischen Land indem wir geboren sind und unsere Steuern bezahlen möchten aber in Bayern Ammersee eine Wohnung von 80 m2 kaufen.

Der Preis ist 800.000 Euros

Können Sie mir bitte sagen wie hoch die Steuern in dieser Gemeinde pro Jahr sind und welche Steuern noch eventuell anfallen?

Mit bestem Dank

Frau P.G.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.08.2019 10:48

Hallo PAULE Genot,

mit dem Erwerb der Wohnung fällt zunächst einmalig eine Grunderwerbsteuer an, sie beträgt in bayern 3,5 % des Kaufpreises. Zudem sind jährlich Grundsteuern zu zahlen. Diese werden von der Gemeinde festgelegt. Die genaue Höhe erfahren Sie, indem Sie bei der Gemeinde anfragen oder aber auch den Verkäufer fragen, was er bisher bezahlt hat.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Kirsten am 16.08.2019 09:45

Guten Tag,

wir bewohnen in einem 2-Familienhaus als Mieter eine 85m²-Wohnung im EG, der Vermieter wohnt im OG auf 62m². Die Grundsteuer beträgt 527,91€ für 1.200m² (geschätzt). Auf diesen 1.200m² steht also das Haus, ca. 1.000m² sind Rasenfläche, wir nutzen ca. 25m² als "Terrasse", den Rest nutzt der Vermieter für sein Gewerbe. Die Rasenfläche wird -einmal abgesehen davon, dass wir als Mieter diese pflegen- von niemandem genutzt. Sind tatsächlich die gesamten Grundsteuern im Verhältnis 85:62 umlagefähig?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.08.2019 10:10

Hallo Kirsten,

bitte haben Sie zunächst Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und die Richtigkeit Ihrer Betriebskosten aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Grundsätzlich gilt aber, dass die Betriebskosten (und damit auch die Grundsteuer) gemäß § 556a BGB nach dem Anteil der Wohnfläche umgelegt werden müssen, wenn vertraglich nichts anderes vereinbart wurde. Zur Wohnfläche gehört aber eben beispielsweise nicht die genannte Rasenfläche. Insofern wäre die Vorgehensweise Ihres Vermieters korrekt. Sie können die Betriebskostenabrechnung aber natürlich dennoch einmal rechtlich prüfen lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

NH am 28.07.2019 11:26

Hallo.

Wie oft im Jahr kann die Gemeinde den Grundbesitzabgabenbescheid ändern?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.07.2019 11:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es gibt diesbezüglich keine gesetzliche Begrenzung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ch. am 24.07.2019 12:45

Hallo,

wir wohnen seit 2013 zur Miete.

Bisher war in keiner der Nebenkostenabrechnungen die Grundsteuer B aufgeführt.

In der aktuellen Abrechnung (Juni 18 - Mai 19) ist sie aufgeführt mit dem Hinweis "lt. Rg. August 16".

Ist die Forderung berechtigt?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.07.2019 13:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich kann die Grundsteuer auf den Mieter umgelegt werden und zwar auch dann, wenn sie bisher nicht umgelegt wurde. Wir wissen allerdings auch nicht, was der von Ihnen zitierte Hinweis genau bedeutet. Grundsätzlich gilt, dass die Betriebskosten nur für jenes Abrechnungsjahr auf den Mieter umgelegt werden können, in dem sie entstanden sind, es sei denn, der Vermieter hat eine verspätete Abrechnung nicht zu vertreten. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich bei Ihrem Vermieter kundig zu machen, um welche Kosten es sich genau handelt. Zusätzlich können Sie ihn um Einsicht in die Belege bitten, die er als Grundlage für die Betriebskostenabrechnung genutzt hat. Sollte auch das keine Klarheit bringen, empfehlen wir Ihnen, die Abrechnung von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen zu lassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Burgl am 14.07.2019 04:26

eigentümer ! 15.07.2019

kann ich für ein abrissreifes nicht mehr vermietbares Haus Grundsteuerminderung in Größenordnung erwarten oder bekommen oder muss och erst mit dem Abriss beginnen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.07.2019 12:19

Hallo Burgl,

eine Ermäßigung bzw. ein Erlass der Grundsteuer ist nur dann möglich, wenn Sie unverschuldet Mietausfälle haben oder wenn ein im Grundsteuergesetz (GrStG) in § 4 aufgeführter Grund für den Erlass der Grundsteuer vorliegt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Vermieter am 25.06.2019 11:18

Guten Tag,

wir vermieten eine Eigentumswohnung zu der ein Tiefgaragenstellplatz gehört.

Der Stellplatz wird separat an einen anderen Mieter vermietet.

Die Grundsteuer und der Einheitswert wird vom Finanzamt für beides zusammen berechnet.

Meine Frage: Wie kann ich die Grundsteuer für die Nebenkostenabrehnung aufteilen? Bspw. anhand der m² oder der Kaltmiete?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.06.2019 12:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gesetzliche Regelungen hierzu gibt es nicht. Wir würden Ihnen raten, beim zuständigen Finanzamt nachzufragen, welcher Teilbereich der Grundsteuer auf den Stellplatz entfällt und welcher auf die Wohnung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Vermieter am 25.06.2019 12:43

Danke für die schnelle Antwort.

Das zuständige Finanzamt hat uns leider mitgeteilt, dass die Aufteilung Sache des Vermieters sei. Da der Einheitswert ja auch durch die Jahresrohmiete ermittelt wird, würde ich die Aufteilung wohl am ehesten anhand der heute tatsächlich gezahlten Kaltmieten durchführen.

EHO0507 am 18.06.2019 19:32

Guten Tag

Das Finanzamt fordert zur Feststelung der GRUNDSTEUER in einem Enfamiliehaus auch die m2 Wohnfläche.Gehört dazu das Treppenhaus, die Hobbyräume im Keller, der Heizungsraum, das Bügelzimmer im Keller ? Oder sämtliche Räumlichkeiten im Haus.

Auf eine Antwort würde ch mich freuen Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.06.2019 09:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn das Finanzamt nach Wohn- und nicht nach Nutzfläche fragt, gehören dazu nur jene Räume, die auch tatsächlich zu Wohnzwecken genutzt werden können, also nicht das Treppenhaus und auch nicht der Heizungsraum, in der Regel auch nicht ein etwaiger Hobbyraum im Keller. Wir würden Ihnen allerdings empfehlen, diese Frage noch einmal direkt an das zuständige Finanzamt zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wasserrohr am 10.06.2019 22:23

Guten Tag, meine Frage wäre:

Durch unseren gesamten Hof verläuft ein Kanal der Stadt. Dieser Kanal ist mit sehr grossen

Kanalrohren verlegt worden. Es wurde eine Grunddienstbarkeit eingetragen.

Der Kanalverlauf ist wie folgt:

Ein Wassergraben wurde kurz vor unserem Grundstück mit einem Einlaufbauwwerk bebaut.

Obwohl die Kommune nur über zwei Privatgrundstücke dieses Bauwerk warten und säubern kann

wurde es dort hingebaut. Man hätte hier auch andere Möglichkeiten gehabt wurden aber

nicht genutzt. Von diesem Einlaufbauwerk verläuft weiter ein Kanal durch unseren Hof.

Hat dieser Umstand Auswirkungen auf die Zahlung der Grundsteuer B

MFG Renate Mohr Breitehaidsweg 1 63683 Ortenberg

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Immowelt-Redaktion am 11.06.2019 11:27

Sehr geehrte Frau Mohr,

Änderungen am Grundstück können dazu führen, dass das Finanzamt einen neuen Einheitswert und, falls nötig, eine neue Grundsteuermesszahl festlegt. Ob das in Ihrem Fall geschieht oder schon geschehen ist, können wir aus der Ferne aber nicht abschließend klären. Wir würden Ihnen raten, bei der Stadt Ortenberg nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

IamLiving am 25.05.2019 14:23

Hallo Immowelt-Redaktion,

ich habe eine sehr ungewöhnliche Frage. Wir haben vor 5 Jahren unser erstes Einfamilienhaus (in Bayern) erworben. Wir haben bis heute noch keinen Gebührenbescheid von der Gemeinde erhalten, d.h. wir haben noch nie Grundsteuer bezahlt.

Bitte nicht falsch verstehen, an sich eine schöne Sache, aber ich vermute dass die Gemeinde irgendwann den FEhler feststellt und dann ein Riesenbetrag auf uns zukommt.

Gibt es hier eine Verpflichtung unsererseits sich bei der Gemeinde zu melden ? Wieviel Jahre kann die Gemeinde (im Fall der Fälle) rückwirkend nachfordern ?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.05.2019 10:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Eigentümer trifft keine Pflicht, sich diesbezüglich bei der Gemeinde zu melden. Grundsätzlich gibt es zudem eine vierjährige Frist, innerhalb der die Gemeinde einen Grundsteuerbescheid erlassen kann.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir weder Steuer- noch Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund, einen Steuerberater oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Vincent99 am 03.05.2019 13:04

Wir haben jetzt, 4 Jahre nach Fertigstellung unseres Hauses, einen geänderten Einheitswertbescheid und ein Grundsteuer Nachforderung rückwirkend zum 01.01.2016 erhalten. Da wir das Haus mittlerweile selbst bewohnen könnten wir die Steuernachforderung, wenn sie denn legal ist, nicht mehr als Ausgaben von der Steuer absetzen - auch nicht rückwirkend. Dies behauptet das Finanzamt. Wenn dies wahr wäre, sind durch uns durch behördliche Schlamperei bzw. Untätigkeit über 4 Jahre, ein finanzieller Schaden entstanden. Welche Möglichkeit haben wir, uns dagegen zu wehren ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.05.2019 13:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in einem solchen Fall bleibt Ihnen nur noch die Möglichkeit, den Rechtsweg zu beschreiten. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir Ihre Chancen diesbezüglich nicht abschätzen können, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Für eine erste Einschätzung könnte ein Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund sinnvoll sein. Alternativ können Sie natürlich auch direkt einen Rechtsanwalt konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Joe2012 am 02.05.2019 14:11

Hallo,

wir haben vor kurzem ein Haus erworben. Nun kam die Berechnung der Grundsteuer, allerdings ist hier noch von einem Zweifamilienhaus ausgegangen wurden. Wir nutzen das Haus jedoch als Einfamilienhaus. Sollten wir das beim Finanzamt angeben?

Liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.05.2019 14:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es wird nichts schaden, wenn Sie das dem Finanzamt mitteilen. Allerdings kommt es bei der Berechnung nicht so sehr darauf an, wie das Haus tatsächlich genutzt wird, entscheidend ist die Beschaffenheit des Hauses. Insofern wird dies an der Berechnung voraussichtlich nichts ändern.

Bitte beachten Sie aber, dass wir keine Steuerberatung leisten können und dürfen. Im Zweifel empfehlen wir bezüglich der Grundsteuerberechnung das Gespräch mit einem Steuerberater.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dan2602 am 01.05.2019 11:30

Liebe Immowelt-Redaktion,

mein Vermieter hat mir einen Grundsteuerbescheid über ein unbebautes Grundstück vorgelegt. Auf meine Frage warum es als unbebaut gilt, sagte er dass das Haus über 200 Jahre alt ist und somit nicht gerechnet wird. Stimmt das so?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.05.2019 09:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das wäre uns neu. Wir können allerdings nicht prüfen, wie die Gemeinden die Grundsteuer im Einzelfall berechnen. Hierzu würden wir das Gespräch mit einem Steuerberater empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steuerzahler am 15.04.2019 06:47

Es ist mit Bestimmtheit davon auszugehen, dass der Staat sich nicht die Gelegenheit entgehen lässt, die Grundsteuer im Zuge der Neuberechnung zu erhöhen. Falls es so sein sollte, dass Grundstückseigentümer tatsächlich geklagt haben sollten, muss ich jenen mangelnde Weitsicht und das Unvermögen, komplex zu Denken unterstellen. Aber in der Angelegenheit Grundsteuer ging es wohl weniger um Klagen, sondern vielmehr um das Verstreichen eines Stichtages, um weiterhin Rechtssicherheit zu haben, beim Erheben dieser Steuer.

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Viktor am 31.03.2019 13:24

Liebe Immowelt-Redaktion,

ich bin Mieter von einer 60m2 Wohnung. In der Nebenkostenabrechnung ist Grundsteuer enthalten.

Soll der Vermieter Höhe von Grundsteuer nachweisen ?

Praktisch kann er jede Summe eintragen, oder?

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Mac25 am 18.04.2019 16:11

Der Grundsteuerbescheid bezieht sich auf die gesamte Grundstücksfläche, also auch dem Grundstück zugehörige Grünflächen und Verkehrswege. In der Regel wird die Grundsteuer nach Wohnfläche anteilig auf alle Mieter umgelegt. Möglich sind aber auch andere Verfahren, z. B. nach Anzahl Wohneinheiten, unabhängig von den m². In der Nebenkostenabrechnung sollten immer die Gesamtkosten ausgewiesen sein und welcher Anteil davon auf die gemietete Wohnflächen entfallen.


Immowelt-Redaktion am 01.04.2019 11:32

Hallo Viktor und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sollten Sie Ihrem Vermieter bezüglich der Höhe der Grundsteuer misstrauen, können Sie ihn um Belegeinsicht bitten. Er muss Ihnen dann alle Belege vorlegen, die als Grundlage für die Nebenkostenabrechnung gedient haben. Der in diesem Fall relevante Bescheid wäre der Grundsteuerbescheid.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie Ihre Abrechnung rechtlich prüfen lassen wollen, empfehlen wir den Gang zu einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rob Hood am 22.02.2019 11:26

Zum 01.01.2019 ist in Mülheim an der Ruhr die Grundsteuer dreisterweise um 39 Prozent auf den Wert 890 erhöht worden. Es gab und wird weiterhin massive Proteste dagegen geben. Diese "Bedienung" beim Bürger ist nicht hinnehmbar. Schuld an der verheerenden Pro-Kopf-Verschuldung in Mülheim ist einzig und allein die inkompetente Politik - aber der Bürger soll es ausbaden. Unfassbar!

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Gunter am 06.06.2019 08:51

Selbst wenn die Mehrwertssteuer auf 25% steigen sollte gibt es immer noch Leute die SPD wählen mit der hoffnung es wird irgendwann besser.


tommy am 22.04.2019 09:28

Das gleiche Muster in Offenbach a. M. ! Ab 2019 liegt hier der Hebesatz bei 995%.

Offenbar hat sich die Stadtverordnetenversammlung nicht getraut 4-stellig zu werden.


Erwin am 04.03.2019 11:58

Es wurde so gewählt. Wohl bekomm's!

Karl-Heinz vogl am 20.02.2019 14:41

Wie es Euch gefällt.

Auf allen Ebenen in dieser Gesellschaft nur Abzocke.

Die Grunsteuer ein Objekt der Begierde ,kann von den Komunen und den Kreisen willkürlich erhöht werden.

Die Eigentümer werden überhaupt nicht gefragt?

Wo bleibt denn hier die Demokratie?

Ein hoch auf Sizilien.

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Heute hier, morgen da am 21.03.2019 18:18

Die Eigentümer und auch die Mieter werden wohl gefragt, alle 5 Jahre bei den Kommunalwahlen. Sprechen Sie die Kandidaten der verschiedenen Parteien doch offen an, wie sie zu der Novellierung der Grundsteuer oder zu Erhöhungen stehen. Dann machen Sie einfach das Kreuz an der richtigen Stelle. Die meisten Leute interessiert nur leider die Kommunalpolitik nicht mehr, doch genau das Thema IST Kommunalpolitik. Und wen es nicht interessiert, der muss damit leben. :-)

Dagmar Saloks am 13.02.2019 08:26

Liebe Leser,

da bei uns in Mülheim/Ruhr die Grundsteuer erheblich erhöht wurde, interessiert es mich, wie diese auf die Mieter umgerechnet wird. Darf das gesamte Grundstück umgerechnet werden, oder nur die Quadratmeter der Wohnung?

Wie wird es für den Mieter umgerechnet?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.02.2019 09:44

Sehr geehrte Frau Saloks,

wie die Grundsteuer umgelegt wird, ist in der Regel im Mietvertrag vereinbart. Gibt es keine solche Vereinbarung, erfolgt die Umlage nach Quadratmetern Wohnfläche. In einem Zweifamilienhaus mit zwei gleich großen Wohnungen würde der Vermieter in diesem Fall also die Hälfte der Grundsteuer auf den einen, die andere Hälfte auf den anderen Mieter umlegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heikeg am 11.02.2019 04:56

Hallo, wir haben ein Gartengrundstück, haben auch die Grunderwerbssteuer gezahlt, aber keine Grundsteuer. Woran Liegt das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.02.2019 14:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

möglicherweise daran, dass die Grundsteuer erst im ersten Jahr nach der Eigentumsübertragung im Grundbuch fällig wird, die Grunderwerbsteuer dagegen aber schon einige Wochen nach der Beurkundung. Wann haben Sie das Grundstück denn erworben?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ManU0815 am 01.02.2019 11:49

Hallo, wir sind in einen Neubau Mitte Januar 2017 eingezogen. Beim Einwohnermeldeamt habe ich mich zum 1.1.2017 umgemeldet, was nun dazu führte, dass ich für das Jahr 2017 die komplette Grundsteuer B bezahlen muss. Hätte ich mich z.B. erst zum 2.1.2017 gemeldet, dann würde diese erst ab 2018 berechnet werden. Lt. Finanzamt hat das so seine Korrektheit, aber ich lese immer nur, wer im Januar einzieht (dazu zählt für mich auch der 1. Januar), zahlt erst im folgende Jahr die Grundsteuer B. Können Sie hierzu eine Aussage treffen? Eine Umdatierung beim Einwohnermeldeamt wird wohl eher schwierig sein...

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.02.2019 12:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Grundsteuer wird im ersten Jahr nach der Eigentumsübertragung im Grundbuch fällig. Gehörte Ihnen die Immobilie also bereits im Jahr 2016, zahlen Sie ab 2017 die Grundsteuer, völlig unabhängig davon, ab wann Sie sich gemeldet haben. Grundsteuer müssten Sie prinzipiell ja auch dann zahlen, wenn Sie gar nicht an der fraglichen Adresse gemeldet wären, entscheidend ist nur, dass Ihnen die Immobilie gehört.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


ManU0815 am 01.02.2019 13:37

Hallo und danke für die schnelle Rückantwort. In meinem Fall geht es darum, dass uns das Grundstück bereits 2016 gehört hat und die Grundsteuer B für ein unbebautes Grundstück natürlich wesentlich günstiger ist. Mit der Ummeldung beim Einwohnermeldeamt zum 1.1.2017 muss ich jetzt auch für 2017 die 400%igen Mehrkosten für ein bebautes Grundstück zahlen, was ich anscheinend nicht müsste, wenn ich mich zum 2.1.2017 umgemeldet hätte. Das finde ich in meinem Fall sehr schade, da wohl der 01.01. noch zum alten Jahr gehört???


Immowelt-Redaktion am 01.02.2019 13:44

Tatsächlich wird die Grundsteuer zum Beginn des Kalenderjahres festgesetzt. Daraus folgt, dass derjenige, der am 1. Januar Steuerschuldner der Grundsteuer war, für das ganze Jahr die Steuer bezahlen muss. Maßgeblich für das Entstehen der Steuerpflicht sind die Eigentumsverhältnisse.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Krishi am 31.01.2019 00:48

Hallo,

wir wohnen seit 16 Jahren in einem Mietshaus auf ST.Pauli. Das Grundstück besteht aus drei Häusern, die zum Großteil aus Gewerbeeinheiten und drei Mietwohnungen bestehen, in einer davon wohnen wir.

Zwei Wochen vor Weihnachten 2018 bekamen wir alle eine korrigierte Betriebskostenabrechnung, aufgrund eines neuen Grundsteuerbescheides. Jetzt sollen wir Mieter für vier Jahre die Grundsteuer nachzahlen (insgesamt 685€ bei unserer 65m² Wohnung), also von 2014-2017. Bei der noch ausstehenden Abrechnung von 2018 werden dann natürlich nochmal 170 € abgerechnet.

Wir wohnen in öffentlich gefördertem Wohnraum( welche in vier Jahren ausläuft), das Grundstück und die Gebäude gehören der Stadt Hamburg. Als wir vor 16 Jahren einzogen, war das Haus mit öffentlichen Mitteln frisch saniert worden, seitdem hat sich an der Baulichkeit nichts verändert. Der Einheitswert der Gebäude hat sich nun im neuem Steuerbescheid vervierfacht. Die Stadt Hamburg hat in den letzten Jahren den Hebesatz nicht verändert, was mir nach meiner Beschwerde bei der Finanzbehörde, schriftlich mitgeteilt wurde. Hat unser Vermieter bzw. unsere Hausverwaltung seit der Fertigstellung der Sanierung im Jahr 2003 die Neufeststellung des Einheitswertes versäumt!? Wenn ja, ist es zulässig, das jetzt so spät nachzuholen und es dann rückwirkend auf vier Jahre auf die Mieter umzulegen?

Des Weiteren ist uns zu Ohren gekommen, dass die Stadt Hamburg im Begriff ist, das Grundstück an unsere Hausverwaltung zu verkaufen, ist es eventuell deshalb zu einer Neufeststellung gekommen und ist es dann zulässig das auf uns Mieter umzulegen? Unsere Hausverwaltung hat uns schriftlich mitgeteilt, dass sie den neuen Steuerbescheid weder veranlasst noch zu vertreten hat, die Finanzbehörde beruft sich auf das Steuergeheimnis und darf mir als Mieter deswegen keine Auskunft geben. Wer ist den jetzt verpflichtet mir die nötigen Informationen zur Verfügung zu stellen!?

Leider gab es auch bei der Umlage dieser Grundsteuernachzahlung einen neuen Berechnungsschlüssel. Seit 16 Jahren wurden wir immer über einen anteiligen Flächenschlüssel berechnet, bei der neuen Berechnung wurden die Gewerbeeinheiten vorher über den Einheitswert prozentual herausgerechnet, weswegen unser Anteil sich erhöht hat, nach dem anteiligen Flächenschlüssel müssten wir eigentlich nur 121€ pro Jahr nachzahlen und nicht 170€. Dieser prozentuale Vorwegabzug ist doch nach dem letzten BGH Urteil nicht mehr zulässig und deswegen anfechtbar bzw. die Hausverwaltung ist doch verpflichtet das zu korrigieren, oder!?

Wir sind übrigens bei einem Mieterverein eingetreten, der sich aber leider schlechter auskennt, als ich mich mittlerweile, nur deswegen habe ich so viele Fragen!!

Vielen Dank & lieben Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2019 10:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich gilt, dass ein Vermieter den Mieter die Betriebskostenabrechnung zwölf Monate nach dem Ende des Abrechnungszeitraums zukommen lassen muss. Eine Korrektur einer fehlerhaften Abrechnung ist möglich, allerdings auch nur innerhalb des besagten Zeitraums. Nach Ablauf dieser Frist sind Nachforderungen durch den Vermieter nur dann nicht ausgeschlossen, wenn er die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten hat (§ 556 Absatz 3 Satz 3 BGB). Ob der Vermieter in Ihrem Fall die Fehler bei der Berechnung der Grundsteuer zu vertreten hat oder nicht, entzieht sich unserer Kenntnis. Als Mieter haben Sie allerdings das Recht, bei Ihrem Vermieter die Belege einzusehen, die als Grundlage für die Abrechnung gedient haben. Dazu gehören auch etwaige Steuerbescheide und, falls vorhanden, nachträgliche Korrekturen an der Berechnung der Grundsteuer.

Bezüglich des Vorwegabzugs der Grundsteuer für die Gewerbeeinheit vermuten wir, dass Sie sich auf das BGH-Urteil vom 10. Mai 2017 (Az.: VIII ZR 79/16) beziehen. Darin hat der BGH allerdings nur zum Ausdruck gebracht, dass bei der Betriebskostenabrechnung für ein teils gewerblich und teils zu Wohnzwecken genutztes Grundstück bei der Umlage der Grundsteuer keines Vorwegabzugs für die gewerblich genutzten Einheiten bedarf. Nicht entschieden haben die Richter dagegen, dass ein solcher Vorwegabzug nicht erlaubt ist.

Bitte bedenken Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wenn Sie schon beim Mieterverein vorstellig geworden sind und diese Gespräche nichts zur Lösung des Problems beigetragen haben, können wir Ihnen daher leider nur den Gang zu einem auf Mietrecht spezialisierten Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

helmholz am 28.01.2019 15:57

Hallo zusammen , ich habe ein Einfamilienhaus gemietet. Auf dem Grundstück befinden sich zwei Einfamilienhäuser. In meinem Mietvertrag steht ohne Garten, weder vor noch hinter dem Haus. Wo kann ich erfahren welchen Anteil der Grundsteuer B ich tragen muss.

vielen Dank

MfG Helmut

auf Kommentar antworten

Mac25 am 18.04.2019 16:06

Der Vermieter kann die gesamte Grundsteuer umlegen, nicht nur den Anteil der vermieteten Fläche.


Immowelt-Redaktion am 29.01.2019 08:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das sollte aus der Betriebskostenabrechnung hervorgehen, die Sie von Ihrem Vermieter enthalten. Gegebenenfalls können Sie auch den Grundsteuerbescheid einsehen und diesen mit Ihrer Abrechnung abgleichen. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Abrechnung haben, empfehlen wir das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andrey Wentlant am 25.01.2019 12:21

Guten Tag. Wir haben ein neues Haus in Dülmen /48249/gebaut. Die Summe der Grudsteuer beträgt 826 Euro. Ich habe eine große Familie mit 7 Person und ich bin Alleinverdiener.

Das Grunstück ist 520 m2 und das Haus 220m2 groß.

Frage:Wie sind der Meinung, dass der Betrag zu hoch ist und fragen uns somit, ob der Betrag stimmt oder gibt es einen Betragsunterschied für eine große Familie?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.01.2019 15:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Grundsteuer ist an das Objekt gebunden und nicht an den Eigentümer, weshalb auch die Höhe der Grundsteuer nicht von der Zahl der Bewohner abhängt. Ob der Beitrag zu hoch ist, können wir leider aus der Ferne nicht abschließend klären. Sie können sich den Rechenweg von der Gemeinde natürlich noch einmal erklären lassen. Bringt Ihnen auch das keine Klarheit, können Sie Ihren Grundsteuerbescheid aber auch rechtlich prüfen lassen, beispielsweise von einem Eigentümerverband wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Christian Schneckel am 14.01.2019 08:34

Ich habe von einem Bauträger eine Wohnung erworben und wohne dort seit 02/2018. Die Immobilie ist fertig gestellt, die Eigentumsumschreibung jedoch noch nicht erfolgt, da die Abnahme des Gemeinchaftseigentums erst in 2019 erfolgen wird. Jetzt habe ich für 2019 einen Bescheid über die Grundsteuer erhalten. Wer ist für die Zahlung verantwortlich? Der Bauträger, da noch nicht umgeschrieben oder ich als Nutzer meiner Wohnung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.01.2019 14:39

Sehr geehrter Herr Schneckel,

wenn (beispielsweise im Kaufvertrag) nichts anderes vereinbart wurde, zahlt derjenige die Grundsteuer, der als Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist und zwar ab Januar des Folgejahres auf die Eigentumsübertragung.

Bitte beachten Sie jedoch bitte, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht abschließend klären können. Wir empfehlen Ihnen daher, sich an einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Berthold Jandt am 13.01.2019 11:23

Hallo und guten Morgen,

ich habe heute eine Erhöhung der Grundsteuer B um satte 490 % erhalten. Mein Besitz liegt in der Samtgemeinde Velpke, PLZ 38462.

Frage 1: Ich würde gern wissen wo die rechtliche Handhabe bei dieser abartigen Erhöhung liegt. Wenn die Kassen der Gemeinde durch Misswirtschaft leer sind, müssen die verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen und ausgetauscht werden. Muss ich nun davon ausgehen, das ich in 5 Jahren eine Erhöhung von 1000000 % auferlegt bekomme?

Frage 2: Ich bin Alleinverdiener, da meine Frau durch eine schwere Krankheit erwerbsunfähig ist und zusätzlich im täglichen Leben personell begleitet werden muss. Habe ich ein Anrecht auf Steuererlass ???

Ich würde mich über eine aussagefähige Antwort sehr freuen.

mfG Berthold Jandt

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.01.2019 14:11

Sehr geehrter Herr Jandt,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Auch in Ihrem Fall sieht das Gesetz kein Anrecht auf Steuererlass vor. Woher die beträchtliche Erhöhung der Grundsteuer in Ihrem Fall kommt, können wir aus der Ferne leider ebenfalls nicht beurteilen. Wir würden Ihnen raten, hierzu bei der Gemeinde nachzufragen. Diese kann die Grundsteuer ja nicht einfach nach Gutdünken, sondern auf Basis bestimmter Berechnungsgrundlagen erhöhen. Sollten Sie dann den Rechtsweg beschreiten wollen, empfehlen wir Ihnen vorab die Beratung durch einen Fachanwalt oder durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Petra & Nino am 12.01.2019 20:12

Meine Frau und ich wir besitzen eine Eigentumswohnung (72 qm.). Unsere Grundsteuer seit 2006 betrug jährlich 194,18 €.

Wir wohnen in 71397 Leutenbach.

In der zeit von 2006 bis 2018 hat die Einwohnerzahl fast verdoppelt.

Für 2019 bekommen wir den Bescheid für die Grundsteuer und stelle fest das der Betrag um 13.- € erhöht wurde.

Wir würden gerne den Grund der Erhöhung wissen.

Danke mit freundlichen Grüßen Petra und Nino Maringola

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.01.2019 13:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

den genauen Grund für diese Erhöhung kennen wir leider nicht, mutmaßlich hat sich etwas an der Berechnungsgrundlage geändert. Wir würden Ihnen empfehlen, Ihre Frage direkt an die zuständige Gemeinde zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

michel09 am 09.01.2019 11:54

hallo die grundsteuer in unserem zweifamilien haus beträgt 224.11eur.wieviel muss ich als mieter davon bezahlen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2019 13:12

Hallo michel09 und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Das ist davon abhängig, welcher Umlageschlüssel im Mietvertrag vereinbart wurde. Üblich ist es, nach anteiliger Wohnfläche abzurechnen. Hat dann eine Wohnung zum Beispiel 60 Quadratmeter und die andere 40 Quadratmeter, würden für den Mieter der größeren Wohnung 60 Prozent der Kosten, und für den Mieter der kleineren Wohnung 40 Prozent der Kosten aufgeteilt werden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Christian am 03.01.2019 16:27

Meine Frage:

ich habe ein Grudstück von 1.600 m² davon sind laut Gemeinde 900m² Grünland, also nicht zur bebauung frei. Die Gemeinde berechnet aber für das gesamte Grundstück Grundsteuer B. Ist das korrekt?

Dankbar für eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.01.2019 08:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie müssen auch für ein nicht bebaubares Grundstück Grundsteuer zahlen, wenn es in Ihrem Besitz ist. Laut Paragraf 10 Absatz 1 des Grundsteuergesetzes ist "Schuldner der Grundsteuer [...] derjenige, dem der Steuergegenstand bei der Feststellung des Einheitswerts zugerechnet ist." Der Steuergegenstand ist der Grundbesitz im Sinne der Paragrafen 68 und 70 des Bewertungsgesetzes.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

DFl am 17.12.2018 15:22

Hallo, Ihr Text (oder der Grundsteuermessbescheid meines Finanzamtes) enthält einen gravierenden Fehler und zwar bei der Berechnung des Grundsteuermessbetrages, wenn der Einheitswert >38346,89€ liegt. In einem solchen Fall werden die ERSTEN 38346,89€ mit 2,6 Promille "versteuert", alles was DARÜBER liegt mit 3,5 (also bei 40000€ lediglich 1653,11€) - dann wird die Summer der Werte festgelegt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.12.2018 08:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Hinweis,

Sie haben natürlich Recht. Wir haben die fragliche Stelle im Artikel korrigiert.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Karaman am 11.12.2018 01:28

Ich habe eine Frage zum BGH Urteil vom 10.05.2017 - "Grundsteuer: Bei Mischnutzung kein Vorwegabzug für gewerblich genutzte Einheiten":

Die Grundsteuer basiert doch auf dem Einheitswert, der vor längerer Zeit erstellt worden sein kann. Wenn nun bei der Feststellung der Gewerbeanteil am Gesamteinheitswert beispielsweise 50% betrug, der Flächenanteil aber nur 40%, dann wurde die Grundsteuer durch das Gewerbe höher und ist auch heute noch höher. Wenn es im Haus kein Gewerbe gäbe, wäre die Grundsteuer erheblich niedriger.

Und nun soll die Grundsteuer trotzdem gleichmäßig auf Bewohner und Gewerbe verteilt werden, nur nach dem Flächenanteil? Es kann doch nicht sein, daß die Bewohner eine erhöhte Grundsteuer zahlen, nur weil sie Gewerbe im Haus haben!

Oder Ist das Urteil hier nicht anwendbar? Oder doch und man muß jetzt sagen "Dann müßt ihr eben in ein Haus ohne Gewerbe ziehen" ?

Wie ist die Grundsteuer denn nun zu verteilen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.12.2018 08:23

Hallo Karaman und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn nichts anderes vereinbart wurde, ist die Grundsteuer nach Fläche umzulegen. Dabei wäre dann kein Vorwegabzug für gewerblich genutzte Einheiten notwendig, dies hat der BGH tatsächlich so entschieden. Natürlich könnte der Vermieter in den Mietverträgen aber eine andere Umlage vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

HeSch am 05.12.2018 17:48

Vor zwei Jahren haben wir unser Einfamilienhaus auf unsere Tochter übertragen, dann hat meine Tochter mit ihrem Mann die obere Etage umgebaut und ist dort eingezogen. Mein Mann und ich wohnen nun im Erdgeschoss mit mietfreiem Wohnrecht auf Lebenszeit. Ins Grundbuch müssten wir zwei Eigentumswohnungen eintragen. Nun will das Finanzamt die Grundsteuer verdoppeln. Ist das korrekt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.12.2018 10:35

Hallo HeSch,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ob die Erhöhung/Verdopplung der Grundsteuer rechtens ist, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Die Höhe der Grundsteuer ergibt sich aus den - zur Zeit noch - geltenden gesetzlichen Bestimmungen, wie im Artikel beschrieben. Dass die Gemeinde die Steuer nach Aufteilung - so wie Sie es schreiben - einfach verdoppelt, erscheint uns allerdings ungewöhnlich. Sie sollten deshalb bei der Gemeinde nachfragen, ob gegebenenfalls einfach nur ein Irrtum vorliegt und wenn dies verneint wird, eine Begründung fordern. Im Zweifel dürfte eine individuelle Beratung bei einem Fachanwalt vonnöten sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Catgirl1201 am 29.11.2018 11:56

Hallo,

es gibt auf einem Grundstück zwei Miteigentümer mit jeweils 500/1000 Miteigentumsanteilen. Die Nutzung der Grundstücksfläche erfolgt jedoch unterschiedlich (1 Eigentümer nutzt 1/3 und der andere Eigentümer 2/3 des Grundstückes) Die Größe der beiden Wohnungen (Zweifamilienhaus) ist gleich. Beide zahlen den gleichen Betrag an Grundsteuer. Wie kann man den einen Eigentümer, welcher die kleinere Fläche des Grundstücks nutzt, entlasten gegenüber dem anderen Eigentümer?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.11.2018 14:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die beiden Eigentümer könnten natürlich untereinander eine Vereinbarung treffen, das ist frei verhandelbar. Rein rechtlich betrachtet wird die Grundsteuer aber unabhängig von der tatsächlichen Nutzung aktuell noch nach Miteigentumsanteilen berechnet. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht die derzeitige Berechnungsmethode für verfassungswidrig erklärt, so dass es bald zu einer Reform der Berechnungsmethode kommen wird. Wie diese dann aussieht, steht noch nicht fest, unter Umständen könnten dann auch Faktoren wie die Bebaubarlkeit eine Rolle spielen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lucy Lectric am 24.11.2018 01:41

Ergänzung zum vorhergehenden Kommentar:

Anders gefragt: Hat die Höhe einer für das Grundstück festgesetzten GRZ bzw. GFZ überhaupt Einfluss auf die Höhe der festgesetzten Grundsteuer oder zählt nur das, was tatsächlich auf dem Grundstück gebaut ist (und nicht das, was baurechtlich gesehen gebaut werden könnte)?

auf Kommentar antworten

Lucy Lectric am 24.11.2018 01:30

Wir wohnen in einem Einfamilienhaus im bislang unbeplanten Innenbereich. Nun soll unser Grundstück in den Geltungsbereich eines Bebauungsplans einbezogen werden, der für unser Grundstück eine GRZ von 0,6 und eine GFZ von 0,8 festsetzt. Beides nutzen wir mit der vorhandenen Bebauung nicht annähernd aus und haben auch nicht vor, auf dem Grundstück noch mehr zu bauen als das, was bereits vorhanden ist.

Müssen wir trotzdem mit einer Erhöhung der Grundsteuer rechnen, weil das Finanzamt quasi die Festsetzung der genannten GRZ und GFZ als wertsteigernd für unser Grundstück ansieht, weil beide Kennzahlen eine höhere bauliche Ausnutzbarkeit des Grundstücks ermöglichen als dies bislang der Fall ist?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

auf Kommentar antworten

die Immowelt-Redaktion am 26.11.2018 09:49

Hallo Lucy Lectric,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Die Grundsteuer wird derzeit anhand der tatsächlichen Bebauung aufgrund des Einheitswertes von 1935 und der weiteren Faktoren berechnet. Dass das Grundstück auch dichter bebaut werden könnte, spielt derzeit keine Rolle.

Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht die derzeitige Berechnungsmethode für verfassungswidrig erklärt, so dass es bald zu einer Reform der Berechnungsmethode kommen wird. Wie diese dann aussieht, steht noch nicht fest, u.U. könnten dann auch Faktoren wie die Bebaubarlkeit eine Rolle spielen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Norma Popp am 06.11.2018 17:15

wir wohnen seit Jahren in einem Haus mit 6 Mietparteien. Der Besitzer (wohnt nicht im Haus) hat das Grundstück geteilt und für sich auf den Garten, den alle Mieter bisher nutzen konnten, ein größeres Einfamilienhaus gebaut. Ändert sich dadurch die Höhe der Grundsteuer? Wir haben bei der BK-Abrechnung den gleichen Grundsteuerbetrag gezahlt wie die Jahre zuvor obwohl wir die eine Hälfte des Grundstückes nicht mehr nutzen können.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.11.2018 08:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest müsste in diesem Fall wohl die Grundsteuer anders umgelegt werden als bisher, weil durch das neue Haus ja neue Wohneinheiten geschaffen wurden. Wie genau sich das allerdings in der Nebenkostenabrechnung niederschlagen muss, lässt sich aus der Ferne nicht sagen, das hängt auch vom gewählten Umlageschlüssel ab. Als Mieter haben Sie zunächst das Recht, bei Ihrem Vermieter die Belege einzusehen, die als Basis für die Nebenkostenabrechnung dienen. Bringt Ihnen auch das keine Klarheit, können Sie die Abrechnung von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MiPa1961 am 16.10.2018 15:20

Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit 16 Parteien. 15 davon haben Eigentumswohnungen, nur wir wohnen zur Miete. Müssen nur wir Grundsteuer zahlen? Oder zahlen die Eigentümer der anderen Wohnungen auch Grundsteuer?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.10.2018 15:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

alle Eigentümer zahlen Grundsteuer. Der Eigentümer Ihrer Wohnung kann diese nur als Vermieter auf Sie umlegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Grundsteuer am 16.10.2018 08:10

Hallo Immowelt Redaktion,

Vielen Dank für den sehr informativen Artikel. Ich habe eine Frage zur Aufteilung der Grundsteuer bei Häusern mit Wohn- und Gewerbeflächen. Unser Vermieter hat die Grundsteuner bislang immer getrennt nach Wohn- und Gewerbefläche abgerechnet. Für 2017 hat er nur die Grundsteuer für das gesamte Haus nach Quadratmetern umgerechnet. Das bedeutet allein für uns 180 Euro mehr im Jahr. Zur Begründung verweist er auf ein Urteil des BGH vom 10.5.2017. Kennen Sie dieses Urteil und hat der Vermieter recht. Oder kann ich dagegen vorgehen? Vielen Dank für Ihre Antwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.10.2018 11:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Urteil ist uns bekannt. Konkret heißt es im Leitsatz: "Bei der Betriebskostenabrechnung für ein teils gewerblich und teils zu Wohnzwecken genutztes Grundstück bedarf es bezüglich der Umlage der Grundsteuer keines Vorwegabzugs für die gewerblich genutzten Einheiten." (Az.: VIII ZR 79/16)

Insofern hat Ihr Vermieter hier wohl tatsächlich entsprechend der aktuellen Rechtsprechung des BGH gehandelt. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Reinhard Stöckel am 27.10.2018 12:10

Um Grundsteuer festsetzen zu können ist es notwendig einen Einheitswert festzustellen. Bei der Feststellung des Einheitswerts wird zum Einen der zu Gewerbezwecken genutzte Teil und zum Anderen der zu Wohnzwecken genutzte Teil berechnet. Beispiel Einheitswert 1964 in FFM a.M.: 100 qm Gewerbe x 12 Monate x 7 DM/qm = 8.400 DM Jahresmiete + 200 qm Wohnfläche (2 Wohnungen a 100 qm) x 12 x 5 DM/qm = 12.000 DM Jahresmiete . Einheitswert : 8.400 + 12.000 = 20.400 DM x Vervielfältiger (s. BewG) 8,9 = 181.560 DM abgerundet nach § 30 BewG = 181.500 DM (davon entfallen 74.700 DM = 41,10 % auf gengewerblich genutzten Teil des Einheitswerts

x Grundsteuermesszahl 3,5 v.T. = 635,25 DM (324,80 €) x Hebesatz (z.B. 500 v.H.) = 1.624 € Jahresgrundsteuer davon entfallen 41,10 % auf den Gewerbe. genutzten Teil = 667,46 €. Nach meiner Sachkenntnis müsste eine dementsprechende Umlegung erfolgen.

Romy am 15.10.2018 19:14

2 Besitzer eines Einfamilienhauses getrennt lebend seit 8,6 Jahre, wobei ein Eigentümer selbst noch im Haus wohnt und die Grundsteuer bezahlt. Muss der andere Miteigentümer die Hälfte der Grundsteuer ebenfalls bezahlen? wenn er doch ständig drauf besteht und sogar das Haus als Teilungsversteigerung einträgt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.10.2018 09:01

Hallo Romy und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Miteigentümer eines Hauses muss so lange die Grundsteuer anteilig mitbezahlen wie er Miteigentümer des Hauses ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elke am 13.10.2018 17:35

Guten Tag, ich wohne in einem Mehrfamilienhaus, in dem verschiedene Eigentümer Wohnungen vermieten. Bei meiner BKA wurde die Grundsteuer doppelt berechnet, und zwar einmal durch die Hausverwaltung für das Gebäude und einmal durch den Eigentümer/Vermieter für die Wohnung. Das finde ich nicht richtig. Oder ist das in Ordnung? Danke für Ihre Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.10.2018 10:15

Hallo Elke und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Grundsteuer wird von der Gemeinde nur einmal erhoben und zwar direkt vom Eigentümer. Insofern dürfte sie auch nur einmal vom Eigentümer auf den Mieter umgelegt werden. Beachten Sie jedoch, dass wir die Richtigkeit Ihrer Betriebskostenabrechnung aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen, Ihre Betriebskostenabrechnung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kati am 24.09.2018 09:39

Hallo!

Wir wohnen seit Dez. 2016 in unserer Wohnung und haben nun für 2017 die Nebenkostenabrechnung erhalten. Hier teilt uns unser Vermieter mit, dass wir die Grundsteuer nachzahlen müssen. Er begründet die Summe von ca. 700€ damit, dass er bisher nicht wusste, wie hoch die Summe sei und dass sie deshalb noch nicht in unseren Nebenkosten berechnet war. Ich finde 700€ mit dieser Begründung ganz schön frech - hätte er uns nicht mindestens "vorwarnen" müssen, denn es muss doch klar sein, DASS eine Grundsteuer anfällt. Gibt es hierzu irgendwelche Vorgaben für den Vermieter?

Ich freue mich auf Ihre Antwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.09.2018 11:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich dürfen Vermieter bestimmte Nebenkosten immer dann verspätet abrechnen, wenn sie die Verspätung nicht selbst zu vertreten haben. Inwieweit sich diese Regelung auf die in der Tat recht hohe Nachzahlung anwenden lässt, können wir aus der Ferne aber leider nicht abschließend klären. Wir möchten Ihnen daher empfehlen, Ihre Betriebskostenabrechnung einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzulegen und sie rechtlich prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bahnwerk am 23.09.2018 15:36

Was darf in der Grundsteuer B alles zusätzlich eingerechnet werden wie zum Beispiel Winterdienst und Straßenreinigung ohne sie durchzuführen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.09.2018 09:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Straßenreinigung und der Winterdienst haben mit der Grundsteuer nichts zu tun. Die genannten Posten werden von den Städten und Gemeinden üblicherweise nur mit der gleichen Rechnung von Immobilieneigentümern abgerechnet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Doreth am 19.09.2018 15:40

Hallo,

ist die INFO richtig.

Grunderwerbsteuer wird an das Finanzamt gezahlt.

Grundsteuer an die Gemeinde/Stadt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.09.2018 08:39

Hallo Doreth,

das ist korrekt, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

akinom45 am 05.09.2018 12:55

Hallo, guten Tag,

Habe ich als Mieter das Recht zu wissen, wie hoch die Grundsteuer insgesamt für ein Mehrfamilienhaus (8Parteien) ist, wenn ich als Mieter ca. 120,00 Euro bezahle? Bzw. wie sie errechnet wird für die einzelne Wohnung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.09.2018 13:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, als Mieter haben Sie das Recht, beim Vermieter die Belege einzusehen, die als Grundlage für Ihre Betriebskostenabrechnung dienen. Auch den Umlageschlüssel muss der Vermieter offenlegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Agatha DUS am 20.08.2018 14:52

Guten Tag,

sie schreiben, dass bei Eigentümerwechsel die Höhe der Grundsteuer sich nicht ändert. Jahrelang hatte ich 44,17€ jährlich an die Grundsteuer beazhlt. ( Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus.) Am 01.07.2017 wurde die Wohnung verkauft und der neue Vermieter hatte mir beireits angekündit, dass ich ab 01.01.2018 jährich € 277,00n Grundsteurer bezahlen muss. Die Kopie von der Festsetztung hatte er mir zugesandt. Meine Frage an Sie: wie kommt es? Was kann ich dagegen tun? Dankbar wäre ich Ihnen für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.08.2018 09:21

Hallo Agatha DUS und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ein Eigentümerwechsel hat grundsätzlich keinen Einfluss auf die Grundsteuer, allerdings kann die Gemeinde diese erhöhen, indem sie die Hebesätze anhebt.

Allerdings kommt uns die von Ihnen genannte Erhöhung unrealistisch vor. Da wir allerdings keine Kenntnisse von Ihrem Mietvertrag bzw. von dem Gebäude, in dem Sie wohnen haben, können wir zum konkreten Einzelfall jedoch keine konkreten Aussagen treffen. Möglicherweise hat der alte Vermieter irrtümlich eine viel zu niedrige Grundsteuer berechnet. Sie sollten auch prüfen, ob sich die genannten 277 € auf das ganze Mehrfamilienhaus beziehen, in diesem Fall müssten Sie nur die anteiligen Kosten für Ihre Wohnung tragen. Die sollten Sie zunächst ihren Vermieter fragen. Sollte dies zu keiner Klärung führen, sollten Sie sich an einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht wenden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Monika am 17.07.2018 19:43

Wir haben unser Haus, das 40 Jahre in unserem Besitz war verkauft. Nun meldet sich das Finanzamt und fordert für 3 Jahre Grundsteuer nach. Begründung: Wir haben wesentlich mehr Geld erhalten als bezahlt. Selbstverständlich haben wir laufend investiert und somit den Wert des Hauses erhöht. Die Grundfläche und der umbaute Raum hat sich nicht verändert. Kann das angehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.07.2018 08:45

Hallo Monika und vielen Dank für Ihren Kommentar,

so etwas ist prinzipiell möglich, ja. Ob die Nachforderung allerdings in Ihrem Fall gerechtfertigt ist, können wir aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Hierzu würden wir Ihnen die Beratung durch einen Steuerberater, einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Wilma am 21.06.2018 12:25

hallo,

vielleicht können Sie mir ja helfen etwas schlauer zu werden ...

Ich habe mit meinem Bruder, den ich im vergangenen Jahr erst kennen gelernt habe, ein Haus geerbt. Das Haus, sein Elternhaus, soll jetzt verkauft werden, und er meinte jetzt dass da noch Steuern auf den Grundbesitz anfallen würden.

Kann ich das irgendwie errechnen wieviel das sind?

Das Haus ist eher klein, dazu gehört eine Garage und ein kleiner Garten in dreieckiger Form

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.06.2018 13:25

Hallo Wilma und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für den Zeitraum, in dem sie Eigentümerin des Hauses sind, wird Grundsteuer fällig. Um herauszufinden, wieviel Grundsteuer in Ihrem konkreten Fall berechnet wird, fragen Sie am besten direkt beim Finanzamt nach. Alternativ kann Ihnen auch ein Steuerberater weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Wilma am 21.06.2018 13:36

Vielen Dank!

Ich hoffe dass ich telefonisch Auskunft bekomme, da Beamte da etwas komisch drin sind ;-)

VG und eine Gute Zeit

Wilma

frank am 16.06.2018 18:38

wir haben ein wochenendhaus das haus steht auf einem grundstück das uns nicht gehört muss ich dafür grundsteuerzahlen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.06.2018 08:57

Hallo Frank und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ausgehend von der Annahme, dass Ihr Wochenendhaus im Rahmen des Erbbaurechts errichtet worden ist, unterliegt es der Grundsteuer. Der Erbbauberechtigte ist dabei als wirtschaftlicher Eigentümer Steuerschuldner der gesamten Einheit aus Grundstück und Erbbaurecht.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir aus der Ferne Ihre Situation nur schlecht abschätzen können. Im Zweifel wenden Sie sich am besten an einen Steuerberater.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pe am 21.05.2018 15:27

Hallo ...

Wir sind zu 4 und haben ein haus geerbt ...jetzt kam ein bescheid von ca 4500 euro vom finanzamt ....aber es stehn nur 3 von uns da drauf ....

Frage muss jetzt jeder von uns die 4500euro zahlen oder wird das aufgeteilt ...??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2018 10:18

Hallo Pe,

sofern es nur eine Rechnung gibt, die an sie 3 adressiert ist, dürfte es sich insgesamt um die Summe handeln. Am besten, Sie kontaktieren sicherheitshalber das Finanzamt und teilen diesem bei der Gelegenheit auch mit, dass Sie 4 Erben sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bibini am 17.05.2018 08:12

Hallo zusammen. Wohnen zur Miete in einem Bungalow auf einem Gewerbe Grundstück. Wohnfläche 160 m2! Rasenfläche und Terrasse. Insgesamt ca.300 m2! Vermieter rechnet 500m2 ab. ( angebliche Grundstücks Fläche). Dazu gehört ein grosses, abgeschlosses Tor. Seine Einfahrt zum Gewerbe Grundstück. Da steht seine grosse Industrie Halle. Er befährt das Grundstück mit Trecker, Stapler ect. Ich darf " mein Grundstück " nicht benutzen. Soll es aber bezahlen. Abgerechnet in den Nebenkosten. (Grundbesitz Abgabe). Darf weder das Tor benutzen, noch Autos abstellen ect.

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Bibini am 17.05.2018 08:27

Zweitens hat er die Rasenfläche als versiegelte Fläche abgerechnet. Also komplette 500 m2.... Was sollen wir machen. Ist das rechtens? Ist doch seine Gewerbe Fläche??!!

Kawolat, Hannelore am 11.04.2018 15:33

Da es in den neuen Bundesländern kein 2-Fam.Haus gibt, sondern wir sind als 2-Fam.-Haus in ein Mietwohngrundsück eingestuft worden. Sollte doch mit der Änderung der Reform auch das bereinigt werden.

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Immowelt-Redaktion am 17.05.2018 09:56

Hallo Bibini,

der Vermieter kann grundsätzlich, sofern das im Mietvertrag vereinbart wurde, Grundabgaben als Nebekosten geltend machen, allerdings nur anteilig für ihre Einheit.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Claudia am 06.03.2018 12:26

Hallo, wir haben unsere Immobilie vor ca 20 Jahren erworben. Mittlerweile hat sich in der Nachbarschaft ein Fast-Food-Restaurant, sowie eine größere KFZ- Werkstatt einer größeren Kette angesiedelt. Kann sich das auch auf die Grundsteuer B auswirken?

MfG

Claudia

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Immowelt-Redaktion am 07.03.2018 12:19

Hallo Claudia und vielen Dank für Ihren Kommentar,

theoretisch denkbar wäre das schon, in der Praxis hätten wir von einem solchen Fall noch nie gehört. Am besten, Sie fragen noch einmal bei der Gemeinde oder bei dem für Sie zuständigen Finanzamt nach.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anne2018 am 20.02.2018 08:53

Gibt es nach dem Kauf einer Immobilie für den neuen Grundstückseigentümer die Möglichkeit, dem der Berechnung der Grundsteuer zugrundeliegenden Einheitswertbescheid der gekauften Immobilie zu widersprechen?

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Immowelt-Redaktion am 20.02.2018 09:26

Hallo Anne,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ja, ein solcher Widerspruch ist beim Finanzamt möglich. Ihre Erfolgsaussichten können wir dabei vorab aber nicht beurteilen. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Steuerberater oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lena2008 am 14.02.2018 19:26

Hallo ich habe mein neuen Bescheid von der Grundsteuer bekommen ist es richtig meine Immobilie in Volumen aus zurechnen oder nach Qutratmetern ?

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Immowelt-Redaktion am 15.02.2018 09:36

Hallo Lena und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für bebaute Grundstücke gibt es verschiedene Berechnungsverfahren. Die Finanzämter ziehen entweder das Ertragswert- oder das Sachwertverfahren heran. Beim Ertragswertverfahren wird die Jahresrohmiete, die ein Mieter im Jahr 1964 oder 1935 hätte entrichten müssen, mit einem Vervielfältiger multipliziert. Dieser berücksichtigt wertmindernde und werterhöhende Faktoren wie Größe und Ausstattung des Hauses. Beim Sachwertverfahren werden dagegen die Werte von Boden, Gebäude oder Außenanlage addiert. Eine Ersatzbemessungsgrundlage gibt es zusätzlich für Mietwohngrundstücke oder Einfamilienhäuser in den neuen Bundesländern. Eine Berechnung, die sich allein auf das Volumen einer Immobilie stützt, ist uns aktuell nicht bekannt. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit Ihrer Grundsteuerberechnung haben, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Valeska1978 am 12.02.2018 20:17

Kann man den Einheitswert neu berechnen lassen, wenn kurz vor dem Erbfall auf ein Einfamilienhaus ein Nießbrauch vereinbart wurde?

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Immowelt-Redaktion am 13.02.2018 08:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bestimmte Lasten wie ein Nießbrauchsrecht werden bei der Berechnung des Einheitswerts in der Regel durchaus berücksichtigt. Insofern können Sie beim Finanzamt durchaus eine Neuberechnung anstreben. Ob dies dann auch Erfolg haben wird, können wir leider vorab nicht einschätzen. Im Zweifel empfehlen wir das Gespräch mit einem Steuerberater.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Meenzer am 10.02.2018 10:54

Hallo, danke für den Artikel. Was ich vermisse als Information: Wie ist die Situation beim Neubau, wenn der Neubau im März 2018 fertiggestellt wird. Gilt das Grundstück ab der Fertigstellung erst als bebaut? Und wenn ja, wird die Grundsteuer des unbebauten Grundstücks dann für das Jahr 2018 noch komplett berechnet und als bebaut und neu berechnet wird es dann erst im Jahr 2019 ab dem 1.1.?

Muss ich aktiv bei der Gemeinde melden, dass das Grundstück dann fertig bebaut ist und sie die Grundsteuer anpassen sollen oder passiert das automatisch durch den Fertigstellungsbescheid oder andere Punkte?

Vielen Dank im voraus :)

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Immowelt-Redaktion am 12.02.2018 10:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wird auf einem Grundstück, dass Sie bereits besitzen, ein Gebäude fertiggestellt, müssen Sie dies zunächst dem zuständigen Finanzamt mitteilen. Dieses ändert dann den Einheitswert und den Messbetrag, womit sich auch die Höhe der Grunsteuer verändert. Dies geschieht immer erst zum 1. Januar des Folgejahres.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Enja31 am 07.02.2018 10:44

Hallo, wir bewohnen ein altes Haus, welches nach dem Verkauf in vier Wohneinheiten aufgeteilt wurde, die Wohnungsgröße ist unterschiedlich. Meine Frage: Ist es rechtlich richtig, dass alle vier Eigentümer unterschiedliche Grundsteuer B eintrichten muss? Für eine leicht verständliche Antwort wäre ich dankbar. Vielen Dank

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Immowelt-Redaktion am 07.02.2018 16:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Grundsteuer richtet sich nach dem Wert des Objekts. Sind Immobilien unterschiedlich groß, können sie auch unterschiedlich viel wert sein. Insofern ist es möglich, dass sich die Grundsteuer in einem Fall wie dem von Ihnen genannten unterscheidet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jürgen852 am 02.02.2018 14:04

HALLO

ich habe ein Zweifamilienhaus muß ich für jede Wohnung Grundsteuer bezahlen ?

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Immowelt-Redaktion am 05.02.2018 09:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie das Haus als Ganzes besitzen, zahlen Sie auch für das Haus als Ganzes Grundsteuer. Ist das Haus jedoch in Eigentumswohnungen aufgeteilt, wird die Grundsteuer für jede Einheit separat erhoben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Peterrr342 am 05.01.2018 13:49

Hallo immowelt,

sagen wir mal hier wird ein Hebesatz von 495 Prozent für Grundsteuer B angewendet.

Die Person hat 2018 Änderungspapiere erhalten und dort stand.

Festsetzungen Grundsteuer B:

Hebesatz 495%

neuer Messbetrag 428,33€

alter Messbetrag 0,00€

neuer Betrag 1625,23€

Fälligkeitstermine zum Veranlagungsjahr:

Grundsteuer B Änderung: 406,30€ (15.02, 15.05, 15.08, 15.11) Summe: 1625,20€

Wie in diesem Beispiel zu sehen ist die Summe bei 1625,20€ und nicht 1625,23€. Wieso ist das so?

Wird es abgerundet wenn die 2 nach dem Komma unter 5 ist, also 0-4? Und bei 5-9 würde es aufgerundet sein? Ist es so erlaubt oder darf man sowas nicht machen von der Stadt? Wie sieht es gesetzlich aus?

Es wäre seht toll, wenn ihr dieses Beispiel nehmen könntet und auf eure Seite hier es verbessern kann.

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Boogie am 27.01.2018 11:59

Hallo,

bin zufällig auf diese Frage gestoßen, mich interessierte eigentlich nur die Entstehung der Grundsteuer und wie sich diese berechnet. Zu der Frage gibt es eine einfache Antwort: 3 Cent lassen sich nicht durch 4 Raten teilen, deswegen wird abgerundet. Ist bei allen amtlichen Abgaben und Steuern die in Raten gezahlt werden so üblich. Ich finde aber nicht die 3 Cent dramatisch sondern die Höhe der Grundsteuer....;-))

Gruß Boogie